Gericht verurteilt U-Boot-Tüftler für Mord an Journalistin zu lebenslanger Haft.

U-Boot-Mord: Das Amtsgericht Kopenhagen hat den dänischen Erfinder Peter Madsen für den Mord an der schwedischen Journalistin Kim Wall zu lebenslanger Haft verurteilt. Madsen hatte Wall an Bord seines selbst gebauten U-Bootes sexuell missbraucht, getötet und zerstückelt. Er selbst bestreitet Missbrauch und Mord und spricht von einem tragischen Unfall.
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Zattoo zieht sich aus UK, Spanien und Dänemark zurück.

Zattoo stellt im Mai sein B2C-Angebot im Vereinigten Königreich, in Spanien und Dänemark ein. Die TV-Streaming-Plattform ist in den drei Ländern seit 2007 verfügbar. Außerhalb von Deutschland und der Schweiz will sich Zattoo künftig auf Geschäftskunden konzentrieren und als Technologie-Partner Geld verdienen.
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Dänemark schafft die Rundfunkgebühr ab.


Smørrebrød-Steuerfunk: Dänemark schafft die Rundfunkgebühren ab und finanziert die Öffentlich-Rechtlichen stattdessen über Steuern. Die Regierung um Ministerpräsident Lars Lokke Rasmussen senkt dafür den persönlichen Steuerfreibetrag. Letztendlich sparen so trotzdem alle Dänen Geld. Gleichzeitig bekommt der dänische Rundfunk künftig ein Fünftel weniger Budget als bisher.

Dänemarks Entscheidung könnte Nachahmungsforderer auf den Plan rufen – auch in Deutschland steht der Rundfunkbeitrag regelmäßig in der Kritik. Der DJV hält eine Finanzierung über Steuern aber nicht für geschickt, sie gebe dem Staat viel Einfluss auf Journalismus, so DJV-Vorsitzender Frank Überall.
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Politik will Finanzierung des dänischen Rundfunks ändern.

Dänemark diskutiert über seinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, schreibt Reinhard Wolff. Bis zum Jahresende muss die Regierung eine neue Berechnung der aktuell rund 340 Euro hohen Jahresgebühr erarbeiten. Die Haupt-Regierungspartei Venstre fordert dabei ebenso wie die rechte Dänische Volkspartei, die die Regierung toleriert, eine deutliche Kürzung des Budgets. In der Opposition gibt es zumindest für die Umstellung auf ein Steuermodell starke Befürworter. Kritiker befürchten, dass dadurch der Einfluss des Staates steigen würde.
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Dänischer Verlag Saxo stoppt sein Buchprojekt über Kim Wall.

Kim Wall: Der dänische Verlag Saxo hat seit dem Tod der Journalistin Kim Wall an Bord des U-Boots Nautilus bereits mehrere E-Books und Hörbücher zu dem Fall veröffentlicht, das Projekt jetzt aber gestoppt. Presseethikexperten und Leser kritisierten die Bücher stark, denn die Verhandlung gegen den Verdächtigen, U-Boot-Bauer Peter Madsen, beginnt erst im März 2018. Der Verlag zieht den ersten Teil der Buchreihe nach eigenen Angaben zurück und setzt die weiteren Ausgaben "auf Stand-by". Verlagsgründer Jørgen Balle Olesen will das Projekt aber weiterverfolgen.
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Peter Madsen ändert Aussage im Fall der toten Journalistin Kim Wall.

Fall Kim Wall: Der U-Boot-Bauer Peter Madsen hat zugegeben, die Leiche der Journalistin zerstückelt zu haben, so die dänische Polizei. Gleichzeitig habe er erneut seine Version zum Tod von Kim Wall geändert, streite jedoch weiterhin ab, sie getötet zu haben. Vielmehr behauptet Peter Madsen nun, Wall sei an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. In vorherigen Aussagen sprach er davon, der 30-Jährigen sei eine Luke auf den Kopf gefallen.
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Polizei findet Kopf der toten schwedischen Journalistin Kim Wall.

Kim Wall: Dänische Ermittler haben den abgetrennten Kopf der Journalistin sowie die Beine und eine Tüte mit einem Messer und Kleidung der Schwedin in der Køge-Bucht gefunden. Am Kopf sei keine Fraktur zu erkennen, so die Polizei. Im August fanden die Ermittler bereits den durchlöcherten Torso von Walls Leiche. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ingenieur Peter Madsen Mord an Kim Wall vor. Peter Madsen bestreitet die Tat und behauptet, ihr sei eine Luke auf den Kopf gefallen.
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Die Staatsanwaltschaft wirft Peter Madsen Mord an Kim Wall vor.

Kim Wall: Die dänische Staatsanwaltschaft wirft dem Ingenieur Peter Madsen Mord an der schwedischen Journalistin vor. Bisher hielt sie dem U-Boot-Besitzer fahrlässige Tötung vor. Grund für den neuen Vorwurf ist der Fund des durchlöcherten Torsos von Walls Leiche. Der Oberkörper war mit einem Metallteil beschwert – wohl, um ihn unter Wasser zu halten. Madsen hatte gesagt, er habe Wall nach einem Unglück auf seinem U-Boot in einer Bucht bestattet.
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Kim Wall ist tot, bestätigt die dänische Polizei.

Kim Wall: Die schwedische Journalistin ist tot, bestätigt die dänische Polizei. Ein DNA-Abgleich mit einer Frauenleiche, die an der Küste vor Kopenhagen gefunden wurde, hat letzte Zweifel ausgeräumt. Der tatverdächtige Ingenieur Peter Madsen hatte ausgesagt, Wall, die ihn für eine Reportage begleitete, sei durch "ein Unglück" an Bord seines U-Bootes ums Leben gekommen. Er habe sie in einer Bucht bestattet.
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