"Tagesthemen" senden nach Abbruch der Sondierungen Extra-Ausgabe.

Tagesthemen reagieren schnell auf den Abbruch der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition und senden - zunächst anders als etwa das ZDF - schon ab 0.02 bis etwa 0.25 Uhr eine Extra-Ausgabe der "Tagesthemen" mit Caren Miosga. Auch Phoenix und bild.de senden live vor Ort - Phoenix bis 1.33 Uhr. Das ZDF sendet erst ab 0.26 Uhr bis etwa 1.15 Uhr ein "Heute Journal Spezial" mit Claus Kleber. Die FDP hatte kurz vor Mitternacht die Verhandlungen für eine Koalition von Union, FDP und Grünen abgebrochen.
mediathek.daserste.de, ardmediathek.de (Phoenix), zdf.de (ZDF), bild.deKommentieren ...

Meinung: Regisseur Dominik Graf fürchtet Unterforderung der "Tatort"-Zuschauer.

Tatort: Regisseur Dominik Graf kritisiert die ARD dafür, nur noch zwei experimentelle "Tatorte" pro Jahr zuzulassen. Manches, "wovon man in Deutschland peinlicherweise immer noch glaubt, es sei 'experimentell'", gehöre längst zur internationalen Filmsprache, sagt Graf der "Bild am Sonntag". Mit "Konventionalitäts-Zwang" sichere die ARD keine Qualität. Wenn die Zuschauer "vor Unterforderung nur noch gähnen", sei der "Tatort" zerstört.
"Bild am Sonntag", S. 6/7 (Paid), vorab.bams.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ingo Zamperoni will mit Sehgewohnheiten brechen.

Ingo Zamperoni ist dabei, die Rolle des Anchormans neu zu erfinden, schreibt Kai-Hinrich Renner in seinem Porträt. Der Chefmoderator der "Tagesthemen" will die Sehgewohnheiten aufbrechen und immer wieder einen Hallo-Wach-Effekt beim Zuschauer erzeugen. Mit 43 hat Ingo Zamperoni seinen Traumjob erreicht, was danach kommt, weiß er noch nicht. Intendant will er nicht werden, eher noch einmal als Korrespondent in die USA gehen.
abendblatt.deKommentieren ...

Rainald Becker: Es ist nicht unsere Aufgabe, eine Partei groß oder klein zu machen.

AfD-Berichterstattung: ARD und ZDF haben nicht die Aufgabe, eine Partei groß oder klein zu machen, meint ARD-Chefredakteur Rainald Becker. Da im vergangenen Wahlkampf die Themen der AfD im Fokus standen, habe die ARD darüber berichtet. Die AfD brauche die Öffentlich-Rechtlichen nicht, sagt Becker in den "Tagesthemen", denn bei der Meinungsbildung der AfD-Anhänger spielten ARD und ZDF nur eine "untergeordnete Rolle".
daserste.de (30-Min-Video, ab Min 9:40)

Korrektur: In einer früheren Fassung hieß es, Rainald Becker plädiere dafür, neutral über Wahlkämpfe zu berichten. Das geht aus dem O-Ton jedoch nicht explizit hervor.Kommentieren ...

Lese-Tipp: Stefan Niggemeier analysiert die Moderation der "Berliner Runde".

Lese-Tipp: Stefan Niggemeier seziert die Fragen von ZDF-Chefredakteur Peter Frey und ARD-Chefredakteur Rainald Becker an AfD-Spitzenmann Jörg Meuthen in der "Berliner Runde". Der Medienjournalist zeigt, dass die Moderatoren viele Varianten derselben Frage an Meuthen richten. An einer Stelle reagiere Becker empört, statt Meuthens Aussage nüchtern zu widerlegen. Dies helfe gar nicht. Ein Problem sei der "Überehrgeiz der Interviewer", die die AfD nicht nur befragen, sondern vorführen oder bloßstellen wollten, kritisiert Niggemeier.
uebermedien.deKommentieren ...

Das Erste gewinnt die Bundestags-Einschaltquotenwahl.

Das Erste ist der Wahlsieger unter den TV-Sendern: Durchschnittlich 5,77 Mio Zuschauer haben die Wahl-Sondersendung ab 17.15 Uhr eingeschaltet, ein Marktanteil von 21,7 %. Das ZDF erreichte zur gleichen Zeit einen Marktanteil von 14,3 % bei 3,51 Mio Zuschauern im Schnitt. Die "Berliner Runde" haben 7,05 Mio Zuschauer im Ersten und 3,29 Mio im ZDF gesehen. Die 20-Uhr-"Tagesschau" war mit 9,6 Mio Zuschauern und 28 % Marktanteil die mit Abstand meistgesehene Sendung des Tages. Bei den Newssendern lag N24 vor n-tv.
dwdl.de (ARD/ZDF), dwdl.de (Newssender)Kommentieren ...

Zitat: Volker Herres nimmt Deutschlands schlechtes Abschneiden beim ESC locker.

"Mit Lena Meyer-Landrut haben wir gewonnen. Ganz ehrlich gesagt, will ich in meiner Amtszeit gar nicht so unbedingt noch mal gewinnen, denn dann ist man im nächsten Jahr Gastgeber, und das ist teuer."

Volker Herres, Programmdirektor von Das Erste, scherzt über das schlechte Abschneiden Deutschlands beim ESC. Für die ARD sei nicht entscheidend, wer wie gut abschneidet, sondern die Ausstrahlung einer guten Unterhaltungsshow, sagt Herres im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Volker Herres sucht ein unterhaltsames Format für den Dienstagabend.

Volker Herres sucht für den Dienstagabend im Ersten kreative Ideen. Um 22.45 Uhr sei ein Platz frei, der zurzeit fast nur mit Wiederholungen bespielt werde, sagt der Programmdirektor von Das Erste nach seiner Vertragsverlängerung im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Vorstellen könne Herres sich zum Beispiel ein unpolitisches Gesprächsformat, das sich um "das ganze bunte Leben" dreht.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD verlängert Vertrag mit Das-Erste-Programmdirektor Volker Herres um drei Jahre.

Volker Herres bleibt bis 2021 Programmdirektor von Das Erste. Die ARD-Intendanten haben seinen Vertrag verlängert - allerdings nur um drei statt der sonst üblichen fünf Jahre. Volker Herres ist seit November 2008 im Amt. Uwe Mantel hört aus ARD-Kreisen, dass manche Anstalten wohl Vorbehalte gegen eine Verlängerung hatten, Alternativ-Kandidaten fehlten jedoch.
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"ARD-Morgenmagazin" muss über Nacht von Köln nach Düsseldorf umziehen.

ARD-Morgenmagazin musste über Nacht vom Studio in Köln ins WDR-Studio Düsseldorf umziehen. Grund ist ein Batterie-Brand im Keller der Kölner WDR-Studios am Dienstagabend. Stattdessen kam das "Moma" aus dem Studio der "Aktuellen Stunde", der Wetterbericht improvisiert vom Studiobalkon. Am Donnerstag sendet das "Morgenmagazin" wieder aus Köln.
bild.de, daserste.de (3-Min-Video), turi2.de (Background)Kommentieren ...

16,23 Mio Menschen schauen TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz.

TV-Duell: Insgesamt 16,23 Mio Zuschauer haben am Sonntagabend das Rede-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz verfolgt, etwas weniger als das TV-Duell zwischen Merkel und Peer Steinbrück 2013, als 17,64 Mio zuschauten. Die meisten der Zuschauer, nämlich 9,33 Mio, haben gestern das Erste eingeschaltet, ein Marktanteil von 26,5 %. Im ZDF schauten 3,72 Mio Menschen zu, bei RTL 2,13 Mio, bei Sat.1 nur 930.000. Weitere 120.00 Zuschauer haben bei Phoenix zugeschaut.
dwdl.de, meedia.de
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ARD-Politik-Talk "Überzeugt uns!" fällt bei den Kritikern durch.

ARD überzeugt die Kritiker mit ihrem Politik-Talk Überzeugt uns! nicht. Viele Zuschauer kritisieren die Moderatoren Ingo Zamperoni und Ronja von Rönne. "Medium-Magazin"-Chefin Annette Milz ist vom "wilden Themen-Potpourri" und sehr wenig Zeit für Antworten der eingeladenen Politiker genervt. Spiegel-Daily-Co-Chef Timo Lokoschat wirft von Rönne vor, den konservativen Politikern vor allem polemische Fragen zu stellen. Wer jeden Gedanken nach zwei Sätzen abwürge, brauche sich nicht über Schlagwort-Politik zu wundern. Stefan Niggemeier‏ hofft vergeblich, dass einer der Gäste aus Protest die Show verlässt.
twitter.com (Milz), twitter.com, twitter.com (Lokoschat), twitter.com (Niggemeier), twitter.com (Christian Beisenherz‏), twitter.com (Axel Wallrabenstein), twitter.com (Talk-Gast Jens Spahn), facebook.com (Facebook-Kommentare)3 Kommentare

Meinung: Die Gebührenzahler sind beim Olympia-Deal die Verlierer.

Olympia: Die Verlierer beim Olympia-Deal zwischen ARD, ZDF und Discovery sind die Gebührenzahler, meint "SZ"-Autor René Hofmann. Die Gebührenzahler müssten auch dann den Sport subventionieren , falls sie sich dafür nicht interessieren. Das Schweigen von ARD und ZDF über die Kosten der Rechte mache es unmöglich, zu beurteilen, ob der Sport den Sendern zu viel wert ist. Für interessierte Zuschauer sei der Deal hingegen bequem. Er helfe auch ARD und ZDF, ihre "gebührengepolsterten" Mitarbeiterstäbe zu beschäftigen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Sänger Tony Marshall möchte beim Eurovision Song Contest antreten.

Sänger Tony MarshallTony Marshall will 2018 für Deutschland beim Eurovision Song Contest antreten. Der Sänger sagt, in den vergangenen Jahren habe Deutschland sich "nur blamiert". Bei dem Musikwettbewerb gehe es um das Lied, darauf solle man sich besinnen. Marshall hatte bereits 1976 den Vorentscheid für den damaligen "Grand Prix Eurovision de la Chanson" gewonnen, wurde aber disqualifiziert, weil eine Sängerin das Lied bereits vier Jahre zuvor vor Publikum gesungen hatte.
bild.deKommentieren ...

Zitat: Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Scholl und Bosbach im TV.

"Wann finden Bosbach und ARD, wann finden Scholl und ARD zu einem klärenden Gespräch zusammen? Das Fernsehen braucht beide, da sie beide – der Experte und der CDU-Politiker – die Qualität zum Aufreger haben."

Medienjournalist Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Fußball-Kommentator Mehmet Scholl und Politiker Wolfgang Bosbach im Fernsehen. Scholl sei im TV-Fußballgeschäft der glattgebügelten Sätze eine Rarität.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Video-Tipp: Sandra Maischberger spricht über "Niederlage" des Bosbach-Abgangs.

Video-Tipp: Talk-Moderatorin Sandra Maischberger erklärt im Skype-Gespräch mit Cordt Schnibben, wie sie von Wolfgang Bosbachs freiwilligem Abgang aus der Talkrunde am Mittwochabend überrascht worden ist. Bosbachs Abgang sei für sie eine Niederlage. Sie hatte eher mit dem Konflikt zwischen der Publizistin Jutta Ditfurth und dem eingeladenen Polizisten Joachim Lenders gerechnet. Als Schnibben Hans-Ulrich Jörges als "König der Talkshow-Hooligans" bezeichnet, muss die TV-Moderatorin lachen.
daily.spiegel.de (12-Min-Video, Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Interesse an Antisemitismus-Doku im TV bleibt gering.

Antisemitismus-Doku stößt bei TV-Zuschauern auf wenig Interesse: Nur 1,19 Mio Zuschauer schalten den umstrittenen Film "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa" ein, das Erste kommt damit auf überschaubare 6,7 % Marktanteil. Die anschließende Diskussion bei "Maischberger" wollten nur noch 610.000 sehen. Bei Kritikern fallen Doku und Diskussion durch.
dwdl.de (Zuschauer), spiegel.de, faz.net, sueddeutsche.de (Kritiken), turi2.de (Background)1 Kommentar

Olli Dittrich persifliert Enthüllungsreporter.

Olli Dittrich persifliert im siebten Teil seines TV-Zyklus (Das Erste, 23.30 Uhr) die Spezies des Enthüllungsreporters. Der fiktive Meisterreporter Sigmar Seelenbrecht war an der Einführung des Farbfernsehens beteiligt, hatte bei der Komposition des Rolling-Stones-Hits "Angie" seine Finger im Spiel und weiß, dass Problembär Bruno eigentlich der Hausbär des Papstes war. Holger Gertz urteilt: "Herrlicher und sehr kluger Irrsinn." Markus Ehrenberg lobt die "unterhaltsame Reflexion" des Fernsehens. Hendrik Steinkuhl dagegen findet im Vergleich "sogar den Sat.1-Fun-Freitag lustiger".
tagesspiegel.de (Ehrenberg), sueddeutsche.de (Gertz), meedia.de (Steinkuhl), daserste.de (44-Min-Video, bereits online verfügbar)Kommentieren ...

ARD verpflichtet Palina Rojinski für den ConFed-Cup.

Palina Rojinski, 32, berichtet fürs Erste vom Fußball-Confederation-Cup in Russland, schreibt "Sport Bild". Rojinski ist gebürtige Russin und soll den Zuschauern das Gastgeberland näherbringen. Fußball werde bei ihr "eher Nebensache sein", sagt ARD-WM-Programmchef Thomas Wehrle. Rojinski ist seit Jahren fester Bestandteil des Teams von Joko und Klaas, allein war sie vor allem für ProSieben im Einsatz.
sportbild.bild.de via dwdl.deKommentieren ...

Meinung: ARD und ZDF versagen bei Berichterstattung über französische Wahl.

ARD und ZDF versagen am hochpolitischen Sonntag, meint Joachim Huber. Eine fünfminütige Sonderschicht der "Tagesthemen" reiche für das Wochenende mit der Präsidentschaftswahl in Frankreich und dem AfD-Bundesparteitag nicht aus. Huber vermisst Sondersendungen, einen "Brennpunkt" oder einen Politik-Talk. Bei absehbaren Ereignissen wie der Frankreich-Wahl und dem AfD-Parteitag schalte das Erste in den Energiesparmodus. Phoenix mache, was dessen "schwache Kräfte" hergäben.
tagesspiegel.de4 Kommentare

Bremer "Tatort"-Kommissare steigen aus.

Tatort: Die beiden Schauspieler Sabine Postel, 62, und Oliver Mommsen, 48, kündigen ihren Ausstieg aus der Krimi-Reihe an. 2017 drehen sie als Bremer Hauptkommissare Inga Lürsen und Nils Stedefreund noch zwei Episoden, 2018 dann ihren letzten "Tatort", der Anfang 2019 zu sehen sein wird. Beide sehen in den Figuren kein weiteres Entwicklungspotenzial. Postel ist seit dem Start des Bremer "Tatorts" im Jahr 1997 dabei, Mommsen kam 2001 dazu.
bild.de, horizont.netKommentieren ...

Til Schweiger findet seine "Tatorte" nicht zu teuer.

Til Schweiger im Tatort 150Til Schweiger findet die "Tatort"-Folgen des NDR mit ihm in der Hauptrolle vergleichsweise preiswert. Stars kosteten nunmal mehr als "unbekannte Schauspieler". Ein Action-Tatort sei teurer als einer, "wo zwei Kommissare im Büro sitzen und darüber reden, wer der Täter sein könnte". Der Rechnungshof der Freien- und Hansestadt Hamburg hatte bemängelt, dass Schweigers "Tatorte" übermässig teuer seien.
bild.de, dwdl.de1 Kommentar

Das Erste hält am Thriller "Spuren der Rache" fest.

Das Erste-150Das Erste will den Thriller Spuren der Rache, in dem es um ein Bomben-Attentat geht, am 2. und 4. Januar wie geplant zeigen. Im Gegensatz zum verschobenen "Tatort" Sturm bestehe keine "inhaltliche Parallelität" zum Terroranschlag in Berlin, da es in dem Zweiteiler mit Heiner Lauterbach nicht um islamistischen Terror geht, sagt ein Sprecher der Programmdirektion.
abendblatt.de, derwesten.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Dortmunder Terror-"Tatort" soll wie geplant laufen.

tatort logo 150ARD will den Dortmunder Neujahrs-"Tatort" Sturm, in dem es um Terrorismus geht, trotz des Anschlags in Berlin wie geplant ausstrahlen. Der Film zeige, dass Sicherheit eine Illusion ist, kommentiert Christian Buß. Joachim Huber fürchtet, der Fall könnte bei den Zuschauern "virulente Angstgefühle" befördern. Nach den Anschlägen in Paris im November 2015 hatte das Erste den Schweiger-Tatort "Fegefeuer" verschoben.
spiegel.de (Buß), tagesspiegel.de (Huber)Kommentieren ...

Das Erste streicht Echo-Verleihung aus dem Programm.

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Müdes Echo: Das Erste steigt beim Echo aus und streicht die Verleihung des Musikpreises aus dem Programm. 2017 werde es "aus inhaltlichen Gründen" keine Übertragung im Ersten geben, sagt ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber Madsacks RedaktionsNetzwerk Deutschland. Die Preisverleihung sei zuletzt "erschöpft und müde" gewesen. Wie sollten Zuschauer Spaß haben, wenn selbst die Künstler auf der Bühne "'ihren' Preis dissen und schlecht machen", fragt sich Schreiber.

Die Deutsche Phono-Akademie als Veranstalter habe ihm "keine inhaltliche Perspektive für eine größere Relevanz aufzeigen" können, begründet Schreiber das Aus. Burdas Bambi werde 2017 die einzige Preisverleihung sein, die das Erste überträgt, verspricht Schreiber.
haz.deKommentieren ...

Meinung: Medien-Thriller "Die vierte Gewalt" ist spannend, aber realitätsfern.

die-vierte-gewalt-szenenbild-150Medien-Thriller Die vierte Gewalt (Das Erste, 20.15 Uhr) über einen Journalisten, der an brisantes Material kommt, hat zwar einen "tricky Plot", urteilt Ulla Hanselmann, jedoch schütten die Macher "ein Füllhorn an Klischees aus". Katharina Dockhorn stört, dass der Film "zu viele Seitenstränge aufmacht". dpa sieht ein "spannendes, unterhaltsames Werk", das jedoch "mit der Realität allenfalls grob etwas zu tun hat".
stuttgarter-nachrichten.de (Hanselmann),
badische-zeitung.de (Dockhorn), abendblatt.de (dpa)Kommentieren ...

ARD und ZDF profitieren von der Fußball-EM.

TV Fernseher QuotenFußball-EM beflügelt die Juni-Quoten von ARD und ZDF: Das Erste legt um 3,9 % zu und erzielt einen Marktanteil von 16 %, das ZDF liegt 5,1 % im Plus und kommt auf einen Marktanteil von 17,1 %. Sat.1 erreicht trotz der Übertragung von Vorrundenspielen nur 6,6 % Marktanteil, das sind 0,8 % weniger als im Mai. Besonders hart trifft die EM die fußballfreien Sener RTL und ProSieben.
dwdl.de, horizont.netKommentieren ...

Basta: Die Grande Dame der "Tagesschau" kehrt zurück.

Tagesthemen150Mach's noch einmal Dagmar: Wie ein Déjà-vu muss es den Zuschauern der "Tagesthemen" vorgekommen sein. Die Nachrichten liest überraschend eine Frau, die an diesem Platz schon lange nicht mehr zu sehen war. Zum ihrem 40-jährigen Jubiläum durfte die Grande Dame der "Tagesschau", Dagmar Berghoff, noch einmal ran.
twitter.com/tagesthemen (3-Min-Video), tagesschau.de (ab 21:35 Min)


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Meinung: "Beckmanns Sportschule" trägt öffentlich-rechtliche Selbstachtung zu Grabe.

BeckmannsSportschule150Beckmanns Sportschule ist ein "Fiebertraum", gegen den selbst Waldis WM-Club wie eine "Tagung von Sportphilosophen" anmutet, resümiert Peter Burghardt. Der EM-Talk im Ersten von Reinhold Beckmann beerdige "die letzten Reste öffentlich-rechtlicher Selbstachtung". In die gleich Kerbe schlägt Jürgen Roth, der "etwas derart lustlos und gänzlich ideenfrei Zusammengestopseltes" noch nicht gesehen hat.
sueddeutsche.de (Burghardt), spiegel.de (Roth)Kommentieren ...