Meinung: "Tatort"-Wiederholungen am 1. Mai zeigen Programm-Armut der Dritten.

Acht Tatort-Wiederholungen am 1. Mai legen die Programm-Armut der dritten ARD-Sender bloß, kritisiert Joachim Huber. In den ARD-Magazinen werde "Vielfalt nur mit wechselnden Kulissen und Moderatoren vorgetäuscht". Es sei schade um das Beitragsgeld, dass die dritten Sender sich einzeln am bundesweiten Problem Rückenschmerzen abarbeiten. In den Dritten sei zwar Regionales zu finden, aber nichts Originelles.
tagesspiegel.de

DFB-Pokal läuft erstmals auch bei Sport1 und Bild.de.

Sport1 und Bild.de sichern sich DFB-Pokal-Rechte fürs TV bzw. die Online-Verbreitung: Sport1 zeigt als erster Privatsender von der 1. Hauptrunde bis zum Viertelfinale je eine Begegnung im Free-TV. Dazu kommen Zusammenfassungen im TV und online. Springer erwirbt Online-Rechte für Zusammenfassungen aller 63 Fußballspiele, die jeweils in der Nacht nach dem Spiel online gehen. Alle Spiele laufen wie gehabt bei Sky im Pay-TV. Das Erste zeigt wie bisher neun Spiele live. DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius freut sich über eine "signifikante Steigerung der Gesamtlizenzsumme".
per Mail (Sport1, DFB), axelspringer.de, presseportal.de (Das Erste), presseportal.de (Sky)

Aus dem Archiv von turi2.de: "Rechte kommen und gehen" – Sport1-Chef Olaf Schröder über die Bedeutung von Sportrechten für seinen Sender.

Zitat: Kai Gniffke will die Medienkompetenz der Bürger verbessern.

"Alle haben gesagt: Wir müssen mehr für Medienkompetenz tun. Wir müssen, sei es in Schulen, aber auch bei allen Nutzern sozialer Medien, mehr Kompetenz schaffen für den Umgang mit sozialen Medien."

"Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke berichtet im Video-Interview von einem Expertengespräch der EU mit Facebook und Co über Desinformation und sagt, ARD-Aktuell prüfe Projekte mit Schulen, um Schülern zu zeigen, wie man Fake News erkennt.
mdr.de (10-Min-Video)

Basta: "Bild" kritisiert Fehler in der Handlung des "Tatorts".

Verdrehte Geschichte: Der "Tatort Meta" lässt den BND-Vorläufer Organisation Gehlen im Untergrund bis heute fortbestehen. Wahrheitsexperten von "Bild" vermissen bei der Geschichte Hand und Fuß: In Kliniken gibt es normalerweise keine gemischtgeschlechtlichen Zimmer und die "Tatort"-Macher verschieben die Kontrolle des Auslandsgeheimdienstes vom Kanzleramt zum Innenministerium.
bild.de, morgenpost.de

TV-Tipp: Anne Will talkt über die Folgen der Freilassung von Deniz Yücel.

TV-Tipp: Um 21.45 Uhr spricht Anne Will im Ersten mit ihren Gästen über die Folgen der Freilassung von Deniz Yücel für die deutsch-türkischen Beziehungen. Gäste sind Yücels Chefredakteur Ulf Poschardt, CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen, Europa-Staatsminister Michael Roth, der Menschenrechtler Peter Steudtner und Linke-Politikerin Sevim Dağdelen.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Weil zu Will keiner will und Plasberg nicht darf, betalkt nun Maischberger das Groko-Drama.

Sandra Maischberger springt für Will und Plasberg in die Groko-Bresche: Weil Anne Will keine Gäste gefunden hat und "hart aber fair" wegen Karneval ausfallen musste, ändert Maischberger das Thema. Statt um die Flucht aus Europa, wie es zum Themenabend vorgesehen war, betalkt sie mit ihren Gästen nun das "Groko-Drama".
presseportal.de, turi2.de (Background Will)

Gästemangel: "Anne Will" muss Sondersendung streichen.


Keiner will zu Will: Moderatorin Anne Will hat für ihre Polit-Talkshow gestern Abend keine Gäste gefunden, schreiben Bild.de und Meedia. Planmäßig hätte die Talkshow zwar Karnevals-Pause gehabt, aus aktuellem Anlass wollte die Redaktion jedoch außerplanmäßig trotzdem senden. Themen hätte es genug gegeben, doch alle eingeladenen Politiker hätten sich wegen der Groko-Verhandlungen gesammelt "offenbar Zurückhaltung auferlegt", sagt die ARD.

Auch heute bleibt die Betrachtung der politischen Lage noch den Jecken überlassen - hart aber fair fällt ebenfalls zugunsten von Karneval aus. Sandra Maischberger diskutiert am Mittwoch im Rahmen eines Themenabends über das Thema "Flucht aus Europa". Erst am Donnerstagabend ist bei Maybrit Illner im ZDF wieder Platz für politische Debatten - sofern sie Gäste findet. (Foto: NDR/Wolfgang Borrs)
bild.de, meedia.de

DWDL: Nicht Heufer-Umlauf, sondern Pilawa moderiert Geburtstags-Show für von der Lippe.

Klaas Heufer-UmlaufKlaas Heufer-Umlauf ist nur einer von mehreren Gratulanten der Geburtstags-Show für Jürgen von der Lippe und nicht der Moderator, schreibt DWDL unter Berufung auf einen ARD-Sprecher. Stattdessen werde Jörg Pilawa die Show moderieren. Die "Bild am Sonntag" hatte berichtet, Heufer-Umlauf werde im Juni im Ersten die dreistündige Primetime-Show zum 70. Geburtstag von Jürgen von der Lippe moderieren.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Klaas Heufer-Umlauf moderiert Geburtstags-Show für Jürgen von der Lippe.

Klaas Heufer-UmlaufKlaas Heufer-Umlauf moderiert im Juni im Ersten eine dreistündige Primetime-Show zum 70. Geburtstag von Jürgen von der Lippe, berichtet "Bild am Sonntag". Es ist das erste Engagement für Heufer-Umlauf im Ersten.
bild.de/plus (Paid)

Update 12.12 Uhr: Klaas Heufer-Umlauf ist nur einer der Gratulanten der Geburtstags-Show und nicht der Moderator, schreibt DWDL. turi2.de

Zitat: Ulrich Tukur beklagt Redakteure mit wenig künstlerischer Kom­pe­tenz.

"Nur ist es eben leider so, dass bei eini­gen Fernsehsendern Men­schen mitreden, die es bes­ser nicht täten. Da kom­men Ein­sprü­che und Rat­schlä­ge, die der­ar­tig an den Haa­ren her­bei­ge­zo­gen sind, dass man aus dem Stau­nen nicht her­aus­kommt."

"Tatort"-Kommissar Ulrich Tukur sagt im "BamS"-Interview, dass er sich nicht von Redakteuren, "die Angst um ihren Pos­ten haben und nicht unbedingt mit künstlerischer Kompetenz glän­zen" in die Stof­fe hin­ein­re­den lassen will.
"Bild am Sonntag", S. 40-41 (Paid), vorab.bams.de (Vorabmeldung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Jede Zen­sur an mei­nem Tat­ort ist inak­zep­ta­bel."

"Wer den Zuschau­ern stän­dig Brei vor­setzt, ris­kiert, dass sie ihre Zäh­ne verlieren. Man muss auch mal kau­en! Sonst ver­reckt das For­mat an sich selbst."

"Wenn die Ansa­ge von oben käme, die Dreh­bü­cher abzu­mil­dern, dann wür­de ich mich herz­lich für acht tol­le Fil­me bedan­ken und Herrn Murot an sei­nem Hirn­tu­mor ster­ben las­sen. Ich lie­be das Team um den Tat­ort, aber ich habe auch kei­ne Angst vor Tren­nun­gen."

Video-Tipp: "Tagesthemen" feiern Jubiläum mit acht Moderatoren.

Video-Tipp: Zum 40. Jubiläum der "Tagesthemen" holen die Moderatoren Caren Miosga und Ingo Zamperoni sechs ehemalige Moderatoren zurück ins Studio. Tom Buhrow, Ulrich Wickert, Anne Will, Thomas Roth, Sabine Christiansen und Gabi Bauer übernehmen Parts des Nachrichtenmagazins. Das Schlusswort hat Wickert.
ardmediathek.de (32-Min-Video, erster Ex-Moderator ab 6.22)

"SZ": "Das Erste" sendet montags in der Primetime künftig regelmäßig Informations-Sendungen.

Das Erste schafft einen neuen Sendeplatz für Informations-Sendungen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Montags soll regelmäßig um 20.15 Uhr das Format "Die Story im Ersten" laufen. Aber auch Naturfilme und die "Check"-Formate sollen weiterhin montags in der Primetime ausgestrahlt werden und sich mit politischen und sozialen Themen abwechseln. Manche der Info-Sendungen sollen in Frank Plasbergs Hart aber fair diskutiert werden.
"Süddeutsche Zeitung", S. 34 (Paid)

"Tagesthemen" senden nach Abbruch der Sondierungen Extra-Ausgabe.

Tagesthemen reagieren schnell auf den Abbruch der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition und senden - zunächst anders als etwa das ZDF - schon ab 0.02 bis etwa 0.25 Uhr eine Extra-Ausgabe der "Tagesthemen" mit Caren Miosga. Auch Phoenix und bild.de senden live vor Ort - Phoenix bis 1.33 Uhr. Das ZDF sendet erst ab 0.26 Uhr bis etwa 1.15 Uhr ein "Heute Journal Spezial" mit Claus Kleber. Die FDP hatte kurz vor Mitternacht die Verhandlungen für eine Koalition von Union, FDP und Grünen abgebrochen.
mediathek.daserste.de, ardmediathek.de (Phoenix), zdf.de (ZDF), bild.de

Meinung: Regisseur Dominik Graf fürchtet Unterforderung der "Tatort"-Zuschauer.

Tatort: Regisseur Dominik Graf kritisiert die ARD dafür, nur noch zwei experimentelle "Tatorte" pro Jahr zuzulassen. Manches, "wovon man in Deutschland peinlicherweise immer noch glaubt, es sei 'experimentell'", gehöre längst zur internationalen Filmsprache, sagt Graf der "Bild am Sonntag". Mit "Konventionalitäts-Zwang" sichere die ARD keine Qualität. Wenn die Zuschauer "vor Unterforderung nur noch gähnen", sei der "Tatort" zerstört.
"Bild am Sonntag", S. 6/7 (Paid), vorab.bams.de, turi2.de (Background)

Ingo Zamperoni will mit Sehgewohnheiten brechen.

Ingo Zamperoni ist dabei, die Rolle des Anchormans neu zu erfinden, schreibt Kai-Hinrich Renner in seinem Porträt. Der Chefmoderator der "Tagesthemen" will die Sehgewohnheiten aufbrechen und immer wieder einen Hallo-Wach-Effekt beim Zuschauer erzeugen. Mit 43 hat Ingo Zamperoni seinen Traumjob erreicht, was danach kommt, weiß er noch nicht. Intendant will er nicht werden, eher noch einmal als Korrespondent in die USA gehen.
abendblatt.de

Rainald Becker: Es ist nicht unsere Aufgabe, eine Partei groß oder klein zu machen.

AfD-Berichterstattung: ARD und ZDF haben nicht die Aufgabe, eine Partei groß oder klein zu machen, meint ARD-Chefredakteur Rainald Becker. Da im vergangenen Wahlkampf die Themen der AfD im Fokus standen, habe die ARD darüber berichtet. Die AfD brauche die Öffentlich-Rechtlichen nicht, sagt Becker in den "Tagesthemen", denn bei der Meinungsbildung der AfD-Anhänger spielten ARD und ZDF nur eine "untergeordnete Rolle".
daserste.de (30-Min-Video, ab Min 9:40)

Korrektur: In einer früheren Fassung hieß es, Rainald Becker plädiere dafür, neutral über Wahlkämpfe zu berichten. Das geht aus dem O-Ton jedoch nicht explizit hervor.

Lese-Tipp: Stefan Niggemeier analysiert die Moderation der "Berliner Runde".

Lese-Tipp: Stefan Niggemeier seziert die Fragen von ZDF-Chefredakteur Peter Frey und ARD-Chefredakteur Rainald Becker an AfD-Spitzenmann Jörg Meuthen in der "Berliner Runde". Der Medienjournalist zeigt, dass die Moderatoren viele Varianten derselben Frage an Meuthen richten. An einer Stelle reagiere Becker empört, statt Meuthens Aussage nüchtern zu widerlegen. Dies helfe gar nicht. Ein Problem sei der "Überehrgeiz der Interviewer", die die AfD nicht nur befragen, sondern vorführen oder bloßstellen wollten, kritisiert Niggemeier.
uebermedien.de

Das Erste gewinnt die Bundestags-Einschaltquotenwahl.

Das Erste ist der Wahlsieger unter den TV-Sendern: Durchschnittlich 5,77 Mio Zuschauer haben die Wahl-Sondersendung ab 17.15 Uhr eingeschaltet, ein Marktanteil von 21,7 %. Das ZDF erreichte zur gleichen Zeit einen Marktanteil von 14,3 % bei 3,51 Mio Zuschauern im Schnitt. Die "Berliner Runde" haben 7,05 Mio Zuschauer im Ersten und 3,29 Mio im ZDF gesehen. Die 20-Uhr-"Tagesschau" war mit 9,6 Mio Zuschauern und 28 % Marktanteil die mit Abstand meistgesehene Sendung des Tages. Bei den Newssendern lag N24 vor n-tv.
dwdl.de (ARD/ZDF), dwdl.de (Newssender)

Zitat: Volker Herres nimmt Deutschlands schlechtes Abschneiden beim ESC locker.

"Mit Lena Meyer-Landrut haben wir gewonnen. Ganz ehrlich gesagt, will ich in meiner Amtszeit gar nicht so unbedingt noch mal gewinnen, denn dann ist man im nächsten Jahr Gastgeber, und das ist teuer."

Volker Herres, Programmdirektor von Das Erste, scherzt über das schlechte Abschneiden Deutschlands beim ESC. Für die ARD sei nicht entscheidend, wer wie gut abschneidet, sondern die Ausstrahlung einer guten Unterhaltungsshow, sagt Herres im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Volker Herres sucht ein unterhaltsames Format für den Dienstagabend.

Volker Herres sucht für den Dienstagabend im Ersten kreative Ideen. Um 22.45 Uhr sei ein Platz frei, der zurzeit fast nur mit Wiederholungen bespielt werde, sagt der Programmdirektor von Das Erste nach seiner Vertragsverlängerung im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Vorstellen könne Herres sich zum Beispiel ein unpolitisches Gesprächsformat, das sich um "das ganze bunte Leben" dreht.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

ARD verlängert Vertrag mit Das-Erste-Programmdirektor Volker Herres um drei Jahre.

Volker Herres bleibt bis 2021 Programmdirektor von Das Erste. Die ARD-Intendanten haben seinen Vertrag verlängert - allerdings nur um drei statt der sonst üblichen fünf Jahre. Volker Herres ist seit November 2008 im Amt. Uwe Mantel hört aus ARD-Kreisen, dass manche Anstalten wohl Vorbehalte gegen eine Verlängerung hatten, Alternativ-Kandidaten fehlten jedoch.
dwdl.de

"ARD-Morgenmagazin" muss über Nacht von Köln nach Düsseldorf umziehen.

ARD-Morgenmagazin musste über Nacht vom Studio in Köln ins WDR-Studio Düsseldorf umziehen. Grund ist ein Batterie-Brand im Keller der Kölner WDR-Studios am Dienstagabend. Stattdessen kam das "Moma" aus dem Studio der "Aktuellen Stunde", der Wetterbericht improvisiert vom Studiobalkon. Am Donnerstag sendet das "Morgenmagazin" wieder aus Köln.
bild.de, daserste.de (3-Min-Video), turi2.de (Background)

16,23 Mio Menschen schauen TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz.

TV-Duell: Insgesamt 16,23 Mio Zuschauer haben am Sonntagabend das Rede-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz verfolgt, etwas weniger als das TV-Duell zwischen Merkel und Peer Steinbrück 2013, als 17,64 Mio zuschauten. Die meisten der Zuschauer, nämlich 9,33 Mio, haben gestern das Erste eingeschaltet, ein Marktanteil von 26,5 %. Im ZDF schauten 3,72 Mio Menschen zu, bei RTL 2,13 Mio, bei Sat.1 nur 930.000. Weitere 120.00 Zuschauer haben bei Phoenix zugeschaut.
dwdl.de, meedia.de

ARD-Politik-Talk "Überzeugt uns!" fällt bei den Kritikern durch.

ARD überzeugt die Kritiker mit ihrem Politik-Talk Überzeugt uns! nicht. Viele Zuschauer kritisieren die Moderatoren Ingo Zamperoni und Ronja von Rönne. "Medium-Magazin"-Chefin Annette Milz ist vom "wilden Themen-Potpourri" und sehr wenig Zeit für Antworten der eingeladenen Politiker genervt. Spiegel-Daily-Co-Chef Timo Lokoschat wirft von Rönne vor, den konservativen Politikern vor allem polemische Fragen zu stellen. Wer jeden Gedanken nach zwei Sätzen abwürge, brauche sich nicht über Schlagwort-Politik zu wundern. Stefan Niggemeier‏ hofft vergeblich, dass einer der Gäste aus Protest die Show verlässt.
twitter.com (Milz), twitter.com, twitter.com (Lokoschat), twitter.com (Niggemeier), twitter.com (Christian Beisenherz‏), twitter.com (Axel Wallrabenstein), twitter.com (Talk-Gast Jens Spahn), facebook.com (Facebook-Kommentare)

Meinung: Die Gebührenzahler sind beim Olympia-Deal die Verlierer.

Olympia: Die Verlierer beim Olympia-Deal zwischen ARD, ZDF und Discovery sind die Gebührenzahler, meint "SZ"-Autor René Hofmann. Die Gebührenzahler müssten auch dann den Sport subventionieren , falls sie sich dafür nicht interessieren. Das Schweigen von ARD und ZDF über die Kosten der Rechte mache es unmöglich, zu beurteilen, ob der Sport den Sendern zu viel wert ist. Für interessierte Zuschauer sei der Deal hingegen bequem. Er helfe auch ARD und ZDF, ihre "gebührengepolsterten" Mitarbeiterstäbe zu beschäftigen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Sänger Tony Marshall möchte beim Eurovision Song Contest antreten.

Sänger Tony MarshallTony Marshall will 2018 für Deutschland beim Eurovision Song Contest antreten. Der Sänger sagt, in den vergangenen Jahren habe Deutschland sich "nur blamiert". Bei dem Musikwettbewerb gehe es um das Lied, darauf solle man sich besinnen. Marshall hatte bereits 1976 den Vorentscheid für den damaligen "Grand Prix Eurovision de la Chanson" gewonnen, wurde aber disqualifiziert, weil eine Sängerin das Lied bereits vier Jahre zuvor vor Publikum gesungen hatte.
bild.de

Zitat: Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Scholl und Bosbach im TV.

"Wann finden Bosbach und ARD, wann finden Scholl und ARD zu einem klärenden Gespräch zusammen? Das Fernsehen braucht beide, da sie beide – der Experte und der CDU-Politiker – die Qualität zum Aufreger haben."

Medienjournalist Joachim Huber wünscht sich mehr Typen wie Fußball-Kommentator Mehmet Scholl und Politiker Wolfgang Bosbach im Fernsehen. Scholl sei im TV-Fußballgeschäft der glattgebügelten Sätze eine Rarität.
tagesspiegel.de

Video-Tipp: Sandra Maischberger spricht über "Niederlage" des Bosbach-Abgangs.

Video-Tipp: Talk-Moderatorin Sandra Maischberger erklärt im Skype-Gespräch mit Cordt Schnibben, wie sie von Wolfgang Bosbachs freiwilligem Abgang aus der Talkrunde am Mittwochabend überrascht worden ist. Bosbachs Abgang sei für sie eine Niederlage. Sie hatte eher mit dem Konflikt zwischen der Publizistin Jutta Ditfurth und dem eingeladenen Polizisten Joachim Lenders gerechnet. Als Schnibben Hans-Ulrich Jörges als "König der Talkshow-Hooligans" bezeichnet, muss die TV-Moderatorin lachen.
daily.spiegel.de (12-Min-Video, Paid), turi2.de (Background)

Interesse an Antisemitismus-Doku im TV bleibt gering.

Antisemitismus-Doku stößt bei TV-Zuschauern auf wenig Interesse: Nur 1,19 Mio Zuschauer schalten den umstrittenen Film "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa" ein, das Erste kommt damit auf überschaubare 6,7 % Marktanteil. Die anschließende Diskussion bei "Maischberger" wollten nur noch 610.000 sehen. Bei Kritikern fallen Doku und Diskussion durch.
dwdl.de (Zuschauer), spiegel.de, faz.net, sueddeutsche.de (Kritiken), turi2.de (Background)