ARD, ZDF und Co. gönnen sich viel Personal für Auslandsreise.

ARD-ZDF-Deutsche-Welle-Deutschlandradio-150Öffentlich-Rechtliche verpulvern für die letzte Auslandsreise von Bundespräsident Gauck Geld, beobachtet Japan-Korrespondent Patrick Welter. Aus Deutschland reisten zwei ARD-Radioleute, eine Deutschlandradio-Frau und einer von der Deutschen Welle mit, außerdem je ein ARD- und ZDF-Team aus Deutschland. Zwei ARD-Journalisten aus Tokio waren auch vor Ort.
"FAZ", S. 18 (Paid)Kommentieren ...

Kongo verbietet Ausstrahlung der Deutschen Welle.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle soll künftig nicht mehr in den Kongo senden dürfen. Die Regierung ordnet an, dass ausländische Programme ab Mitte Dezember nur noch stundenweise über lokale Medien ausgestrahlt werden dürfen. Präsident Joseph Kabila verhindert seit langem eine Wahl. Betroffen vom Sendeverbot sind u.a. auch BBC und TV 5 Monde.
derstandard.at, deutschewelle.de1 Kommentar

21 Medien arbeiten an der News-App xMinutes mit.

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Große App-Koalition: Daten-Durchblicker Marco Maas beteiligt 21 private und öffentlich-rechtliche Medien an der Entwicklung seines News-Assistenten xMinutes. Die "Tagesschau" und Spiegel Online, "Berliner Morgenpost" und die Medienholding Nord sowie "t3n", "Apotheken Umschau" u.a. liefern gratis Inhalte zu. xMinutes versucht sie ab Dezember 1.000 Test-Nutzern zur richtigen Zeit aufs Handy zu spielen, indem die App zahlreiche Daten zum Nutzungsverhalten analysiert, wie Maas schon im turi2.tv-Interview erläuterte.

Google fördert das App-Projekt mit mehreren hunderttausend Euro aus der Digital News Initiative. Maas will sich im Monatsrythmus mit allen kooperierenden Medienhäusern austauschen, um xMinutes zu verbessern. Wann die App marktreif ist, steht nicht fest. Beteiligt an der algorithmenbasierten Auslieferung von News sind
überregional: "Tagesschau", Spiegel Online, Deutsche Welle, rbb|24, BR24 und dpa infocom;
regional: "Berliner Morgenpost", "Neue Osnabrücker Zeitung", "Hamburger Morgenpost", "Schwäbische Zeitung", "Mannheimer Morgen", mh:n-Gruppe ("Flensburger Tageblatt", "Schweriner Volkszeitung" u.a.) und infranken.de;
Special Interest: t3n, "Apotheken Umschau", "Deutsche Apothekerzeitung" und Piqd.
Maas sucht noch weitere Partner.
presseportal.de, xminutes.net

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Deutsche Welle klagt gegen türkisches Ministerium.

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Ausweg Rechtsweg? Die Deutsche Welle hat beim Zivilgericht in Ankara Klage auf Herausgabe von beschlagnahmten Aufnahmen eingereicht. Es handelt sich um ein Interview von Michel Friedman mit dem türkischen Sportminister Kilic für die Sendung Conflict Zone. Kilic hatte das Gespräch nach der Aufzeichnung konfisziert, das Ministerium ließ die Herausgabe-Fristen des Senders verstreichen. Auch die Bundesregierung hat die Herausgabe gefordert.

Karl Jüsten, Vorsitzender des Rundfunkrats der Deutschen Welle, will die türkischen Behörden nun auf dem Rechtsweg zur Herausgabe zwingen: "Es ist sehr beunruhigend, dass die Deutsche Welle gezwungen ist, vor Gericht auf die Herausgabe ihres Interviews mit einem türkischen Minister zu klagen.“
dw.com, spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Türkische Behörden konfiszieren Videomaterial der Deutschen Welle.

DeutscheWelle_Funkhaus_BerlinUnautorisierter Zugriff: Das türkische Ministerium für Jugend und Sport hat Videomaterial der Deutschen Welle konfisziert. Michel Friedman interviewt darin den Sport-Minister Akif Cagatay Kilic für die Sendung "Conflict Zone" u.a. zum Putschversuch sowie der Situation der Presse in der Türkei. Nachdem der Minister sich verabschiedet hatte, untersagte dessen Pressesprecher die Ausstrahlung und verlangte die Herausgabe des Materials, so die Deutsche Welle.

Der Sender zitiert eine Stellungnahme des türkischen Sportministeriums: "Es gab keine Autorisierung des Interviews. Die Fragen, die gestellt wurden, waren nicht die, die im Vorfeld vorgelegt worden waren. Herr Friedman weiß genau, warum all das geschah. Einige Statements waren eher Anklagen. In solch einer Situation kann keine Autorisierung gewährt werden." DW-Intendant Peter Limbourg kritisiert: "Das stellt einen neuen eklatanten Verstoß gegen die Pressefreiheit in der Türkei dar. Was wir hier erleben, erfüllt den Tatbestand der Nötigung durch die türkische Führung."
dw.comKommentieren ...

China hindert Journalisten der Deutschen Welle an Berichterstattung über G20-Gipfel.

Deutsche Welle 150China verweigert der Deutschen Welle die Akkreditierung für die Berichterstattung vom G20-Gipfel, der morgen in Hangzhou beginnt. Die Nachrichtenredaktion hat Akkreditierungen für drei Redakteure beantragt, auf Nachfrage sagte ein Mitarbeiter des chinesischen Außenministeriums, „dass die Journalisten schon wüssten, warum nicht“. Sie befinden sich bereits in China, dürfen den Konferenzort aber nicht betreten.
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Basta: Burkini-Aufregung ohne Burkini.

BastaKein Itsy-bitsy-Strand-Burkini: Bild.de, Focus Online, Deutsche Welle, Hamburger Morgenpost u.a. berichten über Ordnungshüter am Strand in Nizza, die eine Muslima zwingen, ihren Burkini auszuziehen, in den sozialen Medien geht es daraufhin hoch her. Haken: Die Frau trägt keinen Burkini. Die Süddeutsche Zeitung guckt genau hin und erkennt das Strandoutfit als "Leggins, Tunika und Kopftuch".
bildblog.deKommentieren ...

DRadio-Intendant fordert Bremse für Rentensteigerung.

SteulDeutschlandradio-Intendant Willi Steul fordert laut "Bild am Sonntag" eine Deckelung der Rentensteigerung beim öffentlichen-rechtlichen Rundfunk. Ansonsten drohten Kürzungen im Programm und Stellenabbau, warnt Steul. Für die Deutsche Welle habe Verdi einer Renten-Bremse bereits zugestimmt, für die ARD-Anstalten und das Deutschlandradio bisher nicht.
"Bild am Sonntag", S. 7, blendle.com (Paid), vorab.bams.deKommentieren ...

Deutsche Welle startet wöchentliche Sendung mit Yosri Fouda.

Deutsche Welle 150Yosri Fouda, ägyptischer Journalist, bekommt eine wöchentliche TV-Sendung bei der Deutschen Welle. In "The Fifth Estate" können arabische Bürger ihre Meinung teilen. Die Deutsche Welle sei eines der wenigen Medienhäuser, die die Medien der arabischen Welt noch unterstützen können, sagt Fouda. Er wird auf der arabischsprachigen Website der DW auch Kommentare zur politischen Lage veröffentlichen.
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Ines Pohl wird Chefredakteurin der Deutschen Welle.

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Die große Welle reiten: Ines Pohl, 49, kommt aus Washington zurück nach Deutschland und wird ab März 2017 Chefredakteurin der Deutschen Welle. Die ehemalige "taz"-Chefin folgt auf Alexander Kudascheff, 65, der in den Ruhestand geht. Pohl berichtet seit Ende 2015 für die Deutsche Welle aus Washington.

Wie Intendant Peter Limbourg, der lang bei Sat.1 und ProSieben moderierte, ist Pohl kein Gewächs des Welle-Systems. Sie ist in der Print-Welt journalistisch gewachsen, unter anderem im Ippen-Verlag und bei der "taz". Pohl soll nun mit Limbourg weiter am Ziel arbeiten, die Welle zu einem multimedialen Anbieter auf Augenhöhe mit BBC, CNN und Al-Dschasira zu bringen. Kudascheff beendet seine langjährige Senderkarriere. Er hatte schon bei der DW volontiert.
dw.com, turi2.de (Video-Interview Limbourg)2 Kommentare

Arabische DW-Sendung “Shababtalk” kommt erstmals auf Deutsch.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle produziert erstmals und zunächst einmalig eine deutsche Ausgabe ihrer arabischen Jugendsendung Shababtalk. In einer Berliner Flüchtlingsunterkunft diskutieren Politiker mit Flüchtlingen über das neue Integrationsgesetz. Die Sendung läuft ab Sonntag im deutschen DW-Programm. Shababtalk greift gesellschaftliche Themen auf, die im arabischen Sprachraum sensibel oder tabu sind.
dw.comKommentieren ...

Medien entdecken Deutschlerner als neue Zielgruppe.

Deutschland-Flagge 150Deutsch lernen mit Medienhilfe: Die Deutsche Welle sieht ihre Zielgruppe für Deutschkurse nicht mehr nur im Ausland und zählt monatlich 7 Mio Seitenaufrufe. Das Sprachmagazin Deutsch perfekt steigert die Auflage im 1. Quartal 2016 um 7,5 % auf 24.000 Exemplare. Die App Ankommen vom Goethe-Institut wurde bereits mehr als 135.000 Mal heruntergeladen.
sueddeutsche.deKommentieren ...

interview2: Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg will im Digitalen radikaler werden.


Welle viral: Intendant Peter Limbourg träumt vom Welt-Nachrichtensender Deutsche Welle und ruft eine digitale Offensive aus. Der ehrgeizige Privatfernseh-Mann will die steuerfinanzierte Anstalt "radikaler, klarer, besser" im Netz machen, sagt er im turi2.tv-Interview. Limbourgs Messlatte liegt bei Millionen-Reichweiten: Das auf Englisch geführte Frauke-Petry-Interview wurde 1 Mio mal geklickt.

Limbourg ist stolz, die wöchentlichen Nutzerzahlen auf allen Kanälen in den vergangenen zwei Jahren um 17,5 % auf fast 120 Mio gesteigert zu haben. Die Datenerhebung ist für die Welle traditionell schwierig, weil die Programme global auf den unterschiedlichsten Wegen verbreitet werden. Die Welle-Inhalte seien zunehmend gefragt, weil das Interesse an deutschen Sichtweisen wachse. Daran will Limbourg online anknüpfen und Produktionsweisen auf die digitale Nutzung abstimmen. Dies erfordere Anstrengungen von Mitarbeitern, gibt er zu – seine Leute seien aber Anstrengungen gewöhnt.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

turi2-Videoumfrage: Das lesen digitale Medienmacher am liebsten gedruckt.


Bücher, "Bunte", Bahn-Lektüre: turi2 hört sich auf der Republica und Media Convention Berlin unter digitalen Köpfen der Branche um. Welche gedruckten Medien kommen an? Wer liest gern auf Papier? Für Bento-Leiterin Frauke Lüpke-Narberhaus gehört die "FAS" zum Wochenende, Sky-Programmchefin Elke Walthelm outet sich als "Bunte"-Fan. Florian Hager, Chef des Jugendangebots von ARD und ZDF, schafft jede Woche ein Buch.

Hoch im Kurs ist das Dummy Magazin, etwa bei ze.tt-Chef Sebastian Horn und dem früheren Social-Media-Chef von WeltN24, Martin Hoffmann. Franziska Bluhm von der Verlagsgruppe Handelsblatt und Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg sind im Tagesgeschäft ganz weg vom Gedruckten. Isabelle Sonnenfeld, Chefin des Google News Lab, bekommt heute noch ihr Uni-Magazin Hammelsprung zugeschickt und Amazon-Video-Boss Christoph Schneider kriegt "Spiegel", "stern" und "Bunte" in Papierform auf den Tisch.Kommentieren ...

Freie Mitarbeiter verlangen Ende der “Zwei-Klassen-Gesellschaft”.

ARD-ZDF-Deutsche-Welle-Deutschlandradio-150Freie Mitarbeiter der ARD verabschieden eine Resolution und fordern, die "Zwei-Klassen-Gesellschaft" aus Freien und Festangestellten zu beenden. Öffentlich-rechtliche Sender sparten auf Kosten freier Mitarbeiter, die Geldknappheit sei "politisch so gewollt". Dauerhafte Unsicherheit mache manche Kollegen krank, einige verließen die Sender. Betroffene haben sich Freitag und Samstag zum ersten ARD-Freienkongress in Berlin getroffen.
freienkongress.rbbpro.deKommentieren ...

Video-Tipp: Frauke Petry im DW-Interview.

Frauke Petry-150Deutsche Welle verärgert Frauke Petry: Der britische Journalist Tim Sebastian trifft die AfD-Chefin in Leipzig und konfrontiert sie mit öffentlich geäußerten Standpunkten, u.a. zum Einsatz von Waffen an der deutschen Grenze und zur Nähe zu Pegida. Den Partei-Abgängern Bernd Lucke und Hans-Olaf Henkel hält Petry vor, mit ihrer Kritik der AfD absichtlich schaden zu wollen. Am Ende des halbstündigen Gesprächs ist sie sichtlich angefressen: Sebastian picke Kleinigkeiten heraus und mache sich daraus ein Bild von ihrer Partei.
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Tansania: DW-Mitarbeiterin nach Entführung wieder frei.

Deutsche Welle 150Tansania: Deutsche-Welle-Korrespondentin Salma Said ist nach einer zweitägigen Entführung wieder frei. Said wurde am Freitag vom Flughafen Daressalam in Tansania verschleppt und aus unbekannten Gründen festgehalten. Die örtliche Polizei ermittelt. Said arbeitet seit 2000 als Korrespondentin für das Kisuaheli-Programm der Deutschen Welle.
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Deutsche Welle ist Vorbild für den Vatikan.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle ist zusammen mit der BBC Vorbild für die Umstrukturierung der vatikanischen Medien, erklärt der Medienverantwortliche des Kirchenstaates, Dario Edoardo Viganò, im Interview mit "Corriere della Sera". Viganò baut die Medien des Vatikan gerade um und plant, die verschiedenen Angebote auf einer digitalen Plattform zusammenzuführen.
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Deutsche Welle rechtfertigt Programm für Flüchtlinge.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle rechtfertigt die Ausstrahlung von DW Arabia in Deutschland für Flüchtlinge. Eine "Verlängerung des Programmauftrages" sei temporär zulässig, zumal ein "Einfluss auf die Meinungsbildung deutscher Staatsbürger" nicht beabsichtigt sei, führt DW-Justiziar Peter Niepalla aus. Perspektivisch lasse sich die strikte Abgrenzen zwischen In- und Ausland "immer weniger aufrechterhalten".
dw.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ausstrahlung von DW Arabia in Deutschland ist rechtens.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle verstößt nicht gegen geltendes Recht, wenn sie ihren arabischen Kanal für Flüchtlinge auch in Deutschland ausstrahlt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags. DW Arabia richte sich an "Menschen aus fremden Ländern und Kulturen", daher sei auch eine Ausstrahlung im Inland gerechtfertigt.
"FAZ", S. 13 (Paid), infosat.deKommentieren ...

Sprachkurse für Flüchtlinge: Deutsche Welle kooperiert mit Bundesagentur für Arbeit.

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Business-Deutsch für Anfänger: Deutsche Welle kooperiert mit der Bundesagentur für Arbeit, um einen Online-Deutschkurs für Flüchtlinge zu entwickeln. Ab Herbst 2016 sollen "maßgeschneiderte Lehreinheiten" über die Webseiten und mobilen Angebote beider Partner bereitgestellt werden. Als Herzstück ist ein didaktisches Angebot für Lernwillige "ohne Vorkenntnisse" geplant.

Die Bundesagentur für Arbeit will mit dem Angebot Flüchtlingen den Einstieg in den deutschen Stellenmarkt erleichtern. So soll der in Module gegliederte Kurs zwar zunächst Basis-Deutsch lehren, für Fachkräfte soll es aber spezielle Angebote zu berufsbezogenem Wortschatz geben.
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Chinesische Journalistin Gao Yu bleibt in Haft.

gao yu 150Deutsche Welle: Gao Yu, 71, Journalistin und früher Mitarbeiterin des deutschen Auslandssenders, bleibt in Haft. Ein chinesisches Gericht hat ihre Haftstrafe im Berufungsprozess von 7 auf 5 Jahre reduziert. Die Behörden werfen Gao vor, Staatsgeheimnisse verraten zu haben. DW-Intendant Peter Limbourg hatte sich mehrfach für eine Freilassung der Journalistin eingesetzt. Ihr Anwalt hofft auf einen offenen Vollzug.
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