Deutsche Welle zeigt mit neuem Büro Präsenz in Taiwan.

Deutsche Welle eröffnet ein Büro in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh. Vier Redakteure berichten für das chinesische, englische und deutsche Angebot des Auslandssenders. Schon seit Jahren versucht die Deutsche Welle erfolglos, ein Büro in der chinesischen Hauptstadt Peking aufzubauen. DW-Inhalte werden in China blockiert.
dw.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Die Regierung redet uns nicht rein." – Peter Limbourg über 65 Jahre Deutsche Welle. (6/2018)

Religiöse Extremisten bedrohen Moderator der Deutschen Welle.

Deutsche Welle: Religiöse Extremisten bedrohen den Moderator der arabischen Jugendsendung "Shababtalk", Jaafar Abdul-Karim (Foto), berichtet DWDL. Auslöser ist eine Sendung, in der eine 28-jährige Sudanesin Gleichberechtigung für Frauen fordert. Auch der Partnersender Sudania 24 ist Ziel der Drohungen und steht inzwischen unter Polizeischutz.
dwdl.de, turi2.tv (Interview Abdul-Karim)

Aus dem Archiv von turi2tv: "Shababtalk": Jaafar Abdul Karim gibt der arabischen Jugend eine Stimme.

Jaafar Abdul Karim redet auch mit Rassisten.

Deutsche Welle: Moderator Jaafar Abdul Karim redet auch mit Rassisten, weil es gut sei, im Gespräch zu bleiben. Karim erreicht mit seinem "Shababtalk" Millionen Arabisch sprechende Menschen. Sein journalistisches Engagement hat einen Preis: In manche Teile von Berlin fährt er nicht mehr mit dem Fahrrad, sondern nur noch mit dem Taxi.
spiegel.de

Jaafar Abdul Karim vor wenigen Tagen bei einer Veranstaltung der Identitären:


Aus dem Archiv von turi2.tv: Jaafar Abdul Karim gibt der arabischen Jugend eine Stimme.

Meinung: Abgeschaltete Kommentarfunktion bei der DW zeugt von inszenierter Hilflosigkeit.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle gibt sich mit der Abschaffung der Kommentare der inszenierten Hilflosigkeit hin, findet Sascha Lobo. Es bleibe ein Geheimnis der Deutschen Welle, wie der "offene, kritische Austausch mit dem Publikum" nun funktionieren solle. Für Medienseiten seien Kommentare "wertvoller als Gold", Kommentarverachtung gehöre aber unter "Medienpeople zum guten Ton".
spiegel.de, turi2.de (Background)

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Ich finde Perspektiv-Wechsel gut." Chefredakteurin Ines Pohl über ihr erstes Jahr bei der Deutschen Welle.

Zitat: Frank Überall fordert mehr Kommentar-Checker.

"Mit dem Aus für die Kommentarfunktion wird die Schlammschlacht nicht beendet, sondern auf die Ebene der Social Media verlagert."

Frank Überall vom DJV fordert mehr Journalisten für die Moderation von Kommentaren und Forenbeiträgen. Die Deutsche Welle hat vor kurzem ihre Kommentarfunktion wegen zu vieler Hasskommentare abgestellt.
djv.de, turi2.de (Background)

Deutsche Welle schaltet die Kommentarfunktion ab.

Deutsche Welle: Chefredakteurin Ines Pohl schreibt auf DW.com, es sei "unumgänglich" geworden, die Kommentarfunktion abzuschalten. Die Kommentare hätten ein unterirdisches Niveau fernab des konstruktiven Meinungsaustauschs erreicht. Wie jede Redaktion könne die der Deutschen Welle für beleidigende Kommentare haftbar gemacht werden, die Betreuung der Kommentarspalte habe entsprechend viel Zeit beansprucht. Pohl will die Kommentarfunktion nur noch für einzelne Artikel öffnen.
dw.com

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Ich finde Perspektiv-Wechsel gut." Chefredakteurin Ines Pohl über ihr erstes Jahr bei der Deutschen Welle.

Deutsche Welle beklagt Zensur in Venezuela.


Lass' die Finger von Venezuela: Die Deutsche Welle beschwert sich über eine Unterbrechung ihres spanischsprachigen Programms am Samstag in Venezuela. Mehrere Sender hätten den Kanal unterbrochen, als gerade eine Doku zur Situation im Land lief. Die Journalistengewerkschaft SNTP vermutet Zensur durch die Medienaufsicht Conatel, die Behörde dementiert und spricht von "Fake News".

Guido Baumhauer, Direktor Distribution und Technik, sieht in dem Vorfall ein Beispiel für die Lage im Land: "Auch für die venezuelanischen Kolleginnen und Kollegen wird die Berichterstattung vor Ort immer wieder erschwert, so erst am Samstag nach dem möglichen Anschlag auf Präsident Maduro, als durch die zeitweise Festnahme etlicher Journalisten eine unabhängige Berichterstattung verhindert wurde. Ihnen gilt unsere uneingeschränkte Solidarität."
per Mail, twitter.com (Stellungnahme Conatel)

Peter Limbourg setzt auf Social Media für mehr Reichweite.

Deutsche Welle will in den nächsten drei Jahren von derzeit 157 Mio auf 210 Mio wöchentliche Nutzerkontakte wachsen. Intendant Peter Limbourg setzt dafür auf mehr Angebote für Lateinamerika und den arabischen Raum, den Ausbau des englischsprachigen TV-Kanals und v.a. "digitale Angebote in sozialen Medien". Dort sieht er das größte Potenzial für Reichweiten-Zuwachs.
medienpolitik.net

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Die Regierung redet uns nicht rein." – Peter Limbourg über 65 Jahre Deutsche Welle.

Deutsche Welle bekommt 28 Mio Euro mehr Bundeszuschuss.

Deutsche Welle 150Bundestag hat den Bundeszuschuss für die Deutsche Welle um 28 Mio Euro erhöht. Das Gesamtbudget für 2018 liegt damit bei rund 325 Mio Euro und soll den Sender finanziell auf Augenhöhe mit anderen europäischen Auslandssendern bringen. Als neues Projekt steht u.a. ein türkischsprachiger Sender auf dem Plan.
presseportal.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: "Die Regierung redet uns nicht rein" – Intendant Peter Limbourg über 65 Jahre Deutsche Welle.

Video vielleicht verpasst? Die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Juni 2018.



Video vielleicht verpasst? Ines Pohl muss nicht mehr im Mittelpunkt stehen, Startup-Löwe Frank Thelen rät der Medien-Branche zur Voll-Digitalisierung und "Auto Bild"-Chef Tom Drechsler fährt mit umgebautem Blatt vor. Das sind die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Juni.

Top 1:
"Ich finde Perspektiv-Wechsel gut." Ines Pohl über ihr erstes Jahr bei der Deutschen Welle.
(418 Aufrufe)

Top 2:
Startup-Löwe Frank Thelen: Die Medien-Branche muss volldigitalisieren.
(398 Aufrufe)

Top 3:
"'Auto Bild' ist jetzt noch schneller" – Tom Drechsler über seinen Umbau bei der Auto-Zeitschrift.
(378 Aufrufe)

Top 4:
"Shababtalk": Jaafar Abdul Karim gibt der arabischen Jugend eine Stimme.
(360 Aufrufe)

Top 5:
"Alles aus einer Hand" – So arbeitet Bauers "House of Food".
(348 Aufrufe)

Die Top 5 in einer Playlist











Das waren die meistgeklickten turi2.tv-Videos im Mai

Andrea Rübenacker wechselt von der Deutschen Welle zur KNA.

Katholisches Medienhaus macht Andrea Rübenacker, 44, zur Geschäftsführerin. Sie folgt bei der Katholischen Nachrichten-Agentur KNA und deren Tochter dreipunktdrei auf Theo Mönch-Tegeder, der im Mai überraschend verstorben ist. Rübenacker kommt von der Deutschen Welle, wo sie u.a. den Fachbereich Asien leitet. Bis zu ihrem Amtsantritt im November übernimmt bei der KNA Chefredakteur Ludwig Ring-Eifel.
kress.de

Deutsche Welle dementiert, beleidigende Beiträge über Russland zu verbreiten.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle bestreitet den Vorwurf des russischen Außenministeriums, mit einem Twitter-Eintrag "beleidigende" Beiträge über Russland zu verbreiten. Russland moniert die Ankündigung einer Interviewsendung, die ein Zitat der Schwester von Oleg Senzow enthält. Der ukrainische Regisseur ist in russischer Haft in den Hungerstreik getreten.
per Mail

"Shababtalk": Jaafar Abdul Karim gibt der arabischen Jugend eine Stimme.


Haltung ja, Parteinahme nein: Jaafar Abdul Karim fasst für die Deutsche Welle die ganz heißen Eisen in der arabischen Welt an. Im Interview mit turi2.tv am Rande des Global Media Forums in Bonn erklärt er, dass er bei seiner Arbeit vorsichtig sein muss – egal ob in Beirut oder Berlin. Mit seiner Sendung Shababtalk polarisiert er und bringt konservative Moslems genauso gegen sich auf wie Pegida-Aktivisten. Als er 2015 von einer Pegida-Demo berichtet, wird er angegriffen und verletzt.

Dabei fühlt Karim sich zu Neutralität verpflichtet und will dennoch Journalismus mit Haltung machen: "Bei 'Shababtalk' sollen Menschen zusammenkommen und miteinander reden, die sonst nicht miteinander reden", erklärt er das Konzept. Was er nicht zulässt, sind Rassismus und Beleidigungen. So musste ein hochrangiger jordanischer Politiker die Sendung verlassen. Zuvor hatte er einer jungen Frau, die Opfer sexueller Gewalt geworden war, vorgeworfen, dass sie selbst schuld sei.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

"Ich finde Perspektiv-Wechsel gut." Chefredakteurin Ines Pohl über ihr erstes Jahr bei der Deutschen Welle.


Auf der Welle: Seit einem Jahr leitet Ines Pohl die Deutsche Welle als Chefredakteurin, im Interview mit turi2.tv zieht sie eine erste Bilanz. Ihren ungewöhnlichen Wechsel von der links-alternativen "taz" zum steuerfinanzierten Auslandssender findet sie gar nicht ungewöhnlich. Denn ihre Rolle als Journalistin bleibe die gleiche, so Pohl. "Dass ich Chefredakteurin der Deutschen Welle bin, zeigt, dass die Deutsche Welle in der Lage ist, kritisch mit Politikerinnen und Politikern umzugehen."

Dass Pohl in der deutschen Medienwelt nun weniger laut mitmischt, findet die Chefin des Auslandssenders ganz normal: "Meine Rolle in der deutschen Medienlandschaft ist nicht mehr so wichtig." Lieber betont sie die Rolle der DW angesichts der Krisen in der Welt: "Wer hätte gedacht, dass wir in Polen wirklich wieder für die Pressefreiheit kämpfen müssen?"
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Mitarbeit: Andreas Maisch

"Die Regierung redet uns nicht rein." – Peter Limbourg über 65 Jahre Deutsche Welle.


Sendungsbewusst: Intendant Peter Limbourg führt die Deutsche Welle in ihr 66. Lebensjahr und rechnet den deutschen Auslandssender keineswegs zum alten Eisen. "Wir müssen uns ständig verändern", sagt der frühere N24-Chefredakteur im Interview mit turi2.tv und zeigt den neu gebauten Newsroom in der DW-Dependance in Berlin. Von hier aus schickt die Welle ihr Programm in rund 30 Sprachen um die Welt. Dass Limbourg mit seinem neuen englischen Nachrichten-Kanal vor allem im Gewässer der BBC fischt, gehört für ihn zum "guten Wettbewerb": "Unsere Konkurrenten sitzen woanders. Das sind diejenigen, die mit Desinformation in der Welt unterwegs sind."

Limbourg legt Wert darauf, dass seine Journalisten unabhängig berichten können, trotz des Auftrags als Kulturbotschafter Deutschlands in der Welt unterwegs zu sein – und der staatlichen Finanzierung: "Die Regierung redet uns nicht rein." Den Kurs der Deutschen Welle beschreibt er so: "Wir sind kritisch, wo nötig und konstruktiv und positiv, wo möglich."
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Deutsche Welle plant türkischsprachigen TV-Kanal.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle will in den kommenden Jahren einen türkischsprachigen TV-Kanal starten, sagt Intendant Peter Limbourg am Mittwoch vor dem Kulturausschuss des Bundestages. Voraussetzung für den neuen Kanal sei, dass die neue Bundesregierung den Etat der Deutschen Welle erhöht, wie es CDU, CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten haben. Aktuell sendet die Deutsche Welle in Deutsch, Englisch, Spanisch und Arabisch.
bundestag.de

Deutsche Welle berichtet jetzt fest aus Kolumbien.

Deutsche Welle eröffnet ein Büro in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá. Korrespondentin Ofelia Harms Arruti berichtet auf Deutsch, Spanisch und Englisch. Das neue Standbein soll die Berichterstattung des steuerfinanzierten Senders in Südamerika stärken.
edition.welt.de (Paid)

Anmerkung: In einer früheren Version hieß es, die Bundesregierung wolle den Sender mit dem neuen Büro stärken. Die Deutsche Welle weist darauf hin, dass die Bundesregierung dem Sender keine konkreten Vorgaben macht, wo Büros zu eröffnen sind.

Deutsche Welle startet die Plattform DW Freedom.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle will die Meinungs- und Pressefreiheit stärken und startet dafür die englischsprachige Online-Plattform DW Freedom und einen Facebook- und Twitterkanal. Betroffene können auf Verstöße gegen die Freiheitsrechte aufmerksam machen und sich vernetzen. Der Auslandssender veröffentlicht auf der Plattform außerdem Beiträge von und mit Aktivisten, Wissenschaftlern, Hackern und Künstlern.
dw.com

Zitat: Ines Pohl sieht die #MeToo-Debatte auch als Anstoß für Gleichberechtigung in Redaktionen.

"Dass ich jahrelang die einzige Frau an der Spitze einer überregionalen deutschen Zeitung war, sagt viel aus über den Nachholbedarf in der Medienbranche in unserem Land insgesamt."

Ines Pohl, Chefredakteurin der Deutschen Welle, sieht seit der #MeToo-Debatte das Bewusstsein für Gleichberechtigung geschärft.
journalist-magazin.de

Meinung: Investigativ-Journalismus vernachlässigt Recherchen zu sexueller Nötigung.

Investigativ-Journalisten in Deutschland vernachlässigen das Thema Sexismus und Machtmissbrauch, ärgert sich Dagmar Engel, Chefin des Hauptstadtstudios der Deutschen Welle. Während US-Medien nach dem Weinstein-Skandal in vielen Berichten konkrete Fälle sexueller Nötigung bekannt machten, sei es hierzulande mit dem investigativen Journalismus bei diesem Thema nicht weit her. Engel spekuliert, die Fälle lägen "vielleicht zu nah".
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Neun Sender müssen sich in Russland als "ausländische Agenten" registrieren.

Russland benennt neun Auslandssender, die sich nach Ansicht des Kremls als "ausländische Agenten" registrieren lassen müssen. Betroffen ist der US-Sender Voice of America sowie Radio Free Europe/Radio Liberty, die ebenfalls Geld vom US-Kongress bekommen. Daneben müssen sich auch sieben Ableger von Radio Free Europe/Radio Liberty registrieren, u.a. auf der Krim und in Sibirien. Die Deutsche Welle steht derzeit nicht auf der Liste.
de.reuters.com, rt.com, turi2.de (Background)

Deutsche Welle startet die politische Satire-Sendung "Zapovednik" auf Russisch.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle lässt in der politischen, russischsprachigen Satire-Sendung "Zapovednik" Angela Merkel, Wladimir Putin und Donald Trump aufeinander treffen. Der deutsche Auslandssender will damit für die Meinungsfreiheit eintreten und kooperiert mit dem israelischen Channel 9. Die Episoden werden im Motion-Capture-Stil produziert, die lettische Produktionsfirma Kollektiv finalisiert sie immer erst kurz vor der Erstausstrahlung, um aktuelle Geschehnisse aufgreifen zu können. Zehn TV-Sender strahlen die Sendung aus, die Deutsche Welle verbreitet sie über ihr russisches Programm und soziale Medien.
dw.com

Deutsche Welle und Gewerkschaften einigen sich auf Reform der Altersversorgung.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle einigt sich mit den Journalisten-Gewerkschaften auf eine Reform der betrieblichen Altersversorgung. Die Vereinbarung ist laut DJV finanziell "gleichwertig" mit dem Abschluss mit ARD und Deutschlandradio. Dem Rentendeal zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Gewerkschaften steht nichts mehr im Weg. Der neue Tarifvertrag tritt nun in Kraft, die Gremien der ARD-Anstalten müssen aber noch zustimmen.
dwdl.de, infosat.de, djv.de, turi2.de (Background)

Deutsche Welle überträgt Radio für Afrika über Facebook Live Audio.

Deutsche Welle nutzt als erster internationaler Sender Facebook Live Audio im Regelbetrieb und überträgt vier Radioprogramme für Afrika, auf Englisch, Französisch, Haussa und Kisuaheli. Die Deutsche Welle reagiert damit auf den Trend, dass viele Menschen in Afrika Social Media nahezu ausschließlich mobil nutzen und überdurchschnittlich oft Radio am Handy hören.
dw.com

"FAZ": Rentendeal bei ARD und Deutschlandradio könnte noch platzen.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle könnte dafür sorgen, dass der jüngst ausgehandelte Deal zu den Altersbezügen bei ARD und Deutschlandradio platzt, berichtet die "FAZ". Verdi fordere, dass die Einigung auch auf die Deutsche Welle übertragen werde. Diese gibt jedoch an, die Vereinbarung nicht übernehmen zu können, da es an Finanzmitteln fehle.
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)

Jürgen Kaube: ARD und ZDF sollen Bürger nicht für dumm verkaufen.

ARD und ZDF sollen die Bürger nicht für dumm verkaufen, meint "FAZ"-Herausgeber Jürgen Kaube. Er habe nichts gegen Spaßköche, Heimatklänge und "Unterhaltung unter dem eigenen Niveau", doch Bürger sollten dies nicht unabhängig von der Nutzung teuer bezahlen müssen. Der Großteil des zwangsfinanziert Ausgestrahlten habe nichts mit der Demokratie oder einem Bildungsauftrag zu tun. Das Deutschlandradio, Arte, 3sat und ARD-Alpha seien hingegen positive Beispiele. Zudem habe die "FAZ" das Wort "Staatsrundfunk", anders als vom Deutschlandfunk behauptet, in den vergangenen zwei Jahren für ARD und ZDF nicht verwendet, nur einmal zitiert.
"FAZ", S. 1 (Paid), turi2.de (Background)

"SZ": Welchen Rundfunkbeitrag ARD und ZDF fordern werden, ist offen.

ard_zdf_150x150Rundfunkbeitrag: Ob ARD, ZDF und Deutschlandradio wie von der "FAZ" berichtet eine Erhöhung des Beitrags auf 21 Euro fordern werden, ist offen, schreibt Hans Hoff. Dies entscheide sich erst im September. Die angebliche Forderung von 21 Euro Rundfunkbeitrag stamme aus einem öffentlichen Papier auf der ARD-Homepage vom November 2016 und sei nur eine Modellrechnung.
sueddeutsche.de, ard.de (ARD-Papier, Modellrechnung S. 27, PDF), turi2.de (Background)

Ägypten sperrt die Internetseite Qantara.de der Deutschen Welle.

Deutsche Welle 150Ägypten sperrt Qantara.de, das Onlinemagazin der Deutschen Welle. Die Redaktion schreibt über politische, kulturelle und gesellschaftliche Themen, eine Datenbank informiert über Projekte zum Islamdialog. Osama Heikal, Vorsitzender des Medienausschusses des ägyptischen Parlamentes, sagt der Deutschen Welle dazu am Telefon, die Regierung bemühe sich, alle Internetportale in Ägypten zu registrieren und verifizieren, und blocke dabei solche, die "gegen die Vorschriften verstoßen". Seit Mai hat Ägypten über 120 kritische Internetportale gesperrt.
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