Meinung: Investigativ-Journalismus vernachlässigt Recherchen zu sexueller Nötigung.

Investigativ-Journalisten in Deutschland vernachlässigen das Thema Sexismus und Machtmissbrauch, ärgert sich Dagmar Engel, Chefin des Hauptstadtstudios der Deutschen Welle. Während US-Medien nach dem Weinstein-Skandal in vielen Berichten konkrete Fälle sexueller Nötigung bekannt machten, sei es hierzulande mit dem investigativen Journalismus bei diesem Thema nicht weit her. Engel spekuliert, die Fälle lägen "vielleicht zu nah".
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Neun Sender müssen sich in Russland als "ausländische Agenten" registrieren.

Russland benennt neun Auslandssender, die sich nach Ansicht des Kremls als "ausländische Agenten" registrieren lassen müssen. Betroffen ist der US-Sender Voice of America sowie Radio Free Europe/Radio Liberty, die ebenfalls Geld vom US-Kongress bekommen. Daneben müssen sich auch sieben Ableger von Radio Free Europe/Radio Liberty registrieren, u.a. auf der Krim und in Sibirien. Die Deutsche Welle steht derzeit nicht auf der Liste.
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Russland plant stärkere Kontrolle über Auslandsmedien.

Russland reagiert mit Vergeltung auf die Pflicht, den Kreml-Sender RT als "ausländischen Agenten" in den USA registrieren zu lassen. Eine geplante Gesetzesänderung soll Auslandssender wie die Deutsche Welle oder Voice of America in Russland zwar nicht verbieten, aber die bürokratischen Hürden erhöhen.
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Deutsche Welle startet die politische Satire-Sendung "Zapovednik" auf Russisch.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle lässt in der politischen, russischsprachigen Satire-Sendung "Zapovednik" Angela Merkel, Wladimir Putin und Donald Trump aufeinander treffen. Der deutsche Auslandssender will damit für die Meinungsfreiheit eintreten und kooperiert mit dem israelischen Channel 9. Die Episoden werden im Motion-Capture-Stil produziert, die lettische Produktionsfirma Kollektiv finalisiert sie immer erst kurz vor der Erstausstrahlung, um aktuelle Geschehnisse aufgreifen zu können. Zehn TV-Sender strahlen die Sendung aus, die Deutsche Welle verbreitet sie über ihr russisches Programm und soziale Medien.
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DW: Türkische Presse verfälscht Interview mit Ulla Schmidt.

Deutsche Welle beklagt, dass ein Interview, das der Sender Mitte Oktober geführt hat, verfälscht in türkischen Medien wiedergegeben wird. Demnach habe sich die frühere Ministerin Ulla Schmidt in einem DW-Interview kritisch über die Türkei geäußert. Medien wie die Tageszeitung "Star" verkehrten die Kritik jedoch ins Gegenteil.
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Deutsche Welle und Gewerkschaften einigen sich auf Reform der Altersversorgung.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle einigt sich mit den Journalisten-Gewerkschaften auf eine Reform der betrieblichen Altersversorgung. Die Vereinbarung ist laut DJV finanziell "gleichwertig" mit dem Abschluss mit ARD und Deutschlandradio. Dem Rentendeal zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Gewerkschaften steht nichts mehr im Weg. Der neue Tarifvertrag tritt nun in Kraft, die Gremien der ARD-Anstalten müssen aber noch zustimmen.
dwdl.de, infosat.de, djv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutsche Welle überträgt Radio für Afrika über Facebook Live Audio.

Deutsche Welle nutzt als erster internationaler Sender Facebook Live Audio im Regelbetrieb und überträgt vier Radioprogramme für Afrika, auf Englisch, Französisch, Haussa und Kisuaheli. Die Deutsche Welle reagiert damit auf den Trend, dass viele Menschen in Afrika Social Media nahezu ausschließlich mobil nutzen und überdurchschnittlich oft Radio am Handy hören.
dw.com
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"FAZ": Rentendeal bei ARD und Deutschlandradio könnte noch platzen.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle könnte dafür sorgen, dass der jüngst ausgehandelte Deal zu den Altersbezügen bei ARD und Deutschlandradio platzt, berichtet die "FAZ". Verdi fordere, dass die Einigung auch auf die Deutsche Welle übertragen werde. Diese gibt jedoch an, die Vereinbarung nicht übernehmen zu können, da es an Finanzmitteln fehle.
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Jürgen Kaube: ARD und ZDF sollen Bürger nicht für dumm verkaufen.

ARD und ZDF sollen die Bürger nicht für dumm verkaufen, meint "FAZ"-Herausgeber Jürgen Kaube. Er habe nichts gegen Spaßköche, Heimatklänge und "Unterhaltung unter dem eigenen Niveau", doch Bürger sollten dies nicht unabhängig von der Nutzung teuer bezahlen müssen. Der Großteil des zwangsfinanziert Ausgestrahlten habe nichts mit der Demokratie oder einem Bildungsauftrag zu tun. Das Deutschlandradio, Arte, 3sat und ARD-Alpha seien hingegen positive Beispiele. Zudem habe die "FAZ" das Wort "Staatsrundfunk", anders als vom Deutschlandfunk behauptet, in den vergangenen zwei Jahren für ARD und ZDF nicht verwendet, nur einmal zitiert.
"FAZ", S. 1 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"SZ": Welchen Rundfunkbeitrag ARD und ZDF fordern werden, ist offen.

ard_zdf_150x150Rundfunkbeitrag: Ob ARD, ZDF und Deutschlandradio wie von der "FAZ" berichtet eine Erhöhung des Beitrags auf 21 Euro fordern werden, ist offen, schreibt Hans Hoff. Dies entscheide sich erst im September. Die angebliche Forderung von 21 Euro Rundfunkbeitrag stamme aus einem öffentlichen Papier auf der ARD-Homepage vom November 2016 und sei nur eine Modellrechnung.
sueddeutsche.de, ard.de (ARD-Papier, Modellrechnung S. 27, PDF), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ägypten sperrt die Internetseite Qantara.de der Deutschen Welle.

Deutsche Welle 150Ägypten sperrt Qantara.de, das Onlinemagazin der Deutschen Welle. Die Redaktion schreibt über politische, kulturelle und gesellschaftliche Themen, eine Datenbank informiert über Projekte zum Islamdialog. Osama Heikal, Vorsitzender des Medienausschusses des ägyptischen Parlamentes, sagt der Deutschen Welle dazu am Telefon, die Regierung bemühe sich, alle Internetportale in Ägypten zu registrieren und verifizieren, und blocke dabei solche, die "gegen die Vorschriften verstoßen". Seit Mai hat Ägypten über 120 kritische Internetportale gesperrt.
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Zitat: Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg setzt sich für Pressefreiheit ein.

"Wer als Regierender die Pressefreiheit unterdrückt, wird über kurz oder lang scheitern. Menschen wollen nicht nur Wohlstand und Sicherheit, sie wollen auch Freiheit und Gerechtigkeit."

Deutsche-Welle-Intendant Peter Limbourg appelliert an Regierungen, Meinungsfreiheit zu akzeptieren. Medien sollten den Austausch anregen - auch zwischen vermeintlich unüberbrückbaren Positionen.
dw.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Peter Limbourg digitalisiert die Deutsche Welle.
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Burundi lässt Deutsche-Welle-Korrespondenten Antéditeste Niragira frei.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle: Die burundische Polizei lässt Korrespondent Antéditeste Niragira frei. Nachdem der Reporter des deutschen Auslandssenders aus der Haft im Kongo entlassen worden war, wurde er in seinem Heimatland Burundi festgehalten. Niragira sagt, der kongolesische Geheimdienst habe seine Festnahme damit begründet, dass er kein Schreiben hatte, das ihn als Mitarbeiter der Deutsche Welle identifizierte.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD, Deutschlandradio und Gewerkschaften einigen sich über Altersversorgung.


Gnadenbrot-Deal für Rundfunkrentner: Die Journalisten-Gewerkschaften einigen sich mit ARD, Deutschlandradio und Deutscher Welle auf eine Reform der betrieblichen Altersversorgung der Rundfunkanstalten. Die Renten sollen künftig um 1 Prozentpunkt geringer steigen als die Gehälter. Anders als im öffentlichen Dienst ist der Anstieg aber nicht nach oben gedeckelt. Die Verhandlungen dauerten insgesamt fünf Jahre.

Auch befristet angestellte Journalisten können künftig Altersversorgungsansprüche erwerben. Die Tarifparteien müssen die Eckpunkte, die nach fünf Jahren Verhandlungen beschlossen sind, bis 31. Juli in Tarifverträge umsetzen. Die ARD-Vorsitzende Karola Wille sagt, mit dem Kompromiss hätten die Tarifpartner ihre Handlungsfähigkeit und Reformbereitschaft bewiesen. Die Altersversorgung der Rundfunkanstalten habe nun eine dauerhaft tragfähige Grundlage. Die Verhandlungen waren durch eine Kündigung des bisherigen Versorgungstarifvertrags durch die Rundfunkanstalten nötig geworden.
presseportal.de, djv.de1 Kommentar

Deutsche Welle informiert mit Social Videos über das Grundgesetz.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle startet ein Social-Video-Projekt zum Grundgesetz. Etwa einminütige Videos sollen Grundgesetz-Artikel anschaulich erklären. Der deutsche Auslandssender verbreitet die Videos über soziale Medien auf sechs Sprachen - u.a. auf Arabisch, Paschtu und Englisch. Er will zeigen, welche Regeln in Deutschland gelten und welche Werte gesetzlich geschützt sind. Das Projekt startet am heutigen Tag des Grundgesetzes.
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Im Kongo inhaftierter DW-Korrespondent ist wieder frei.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle: Der im Kongo festgenommene Korrespondent Antéditeste Niragira ist wieder frei. Mitarbeiter des kongolesischen Nachrichtendienstes hätten ihn zur Grenze nach Burundi gebracht, wo er seinen Dienstsitz hat, teilt der Sender mit. Bisher lasse die burundische Polizei ihn ohne Angabe von Gründen aber noch nicht zu seiner Familie.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutsche-Welle-Korrespondent wird im Kongo festgenommen.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle: Korrespondent Antéditeste Niragira ist bereits am Mittwoch im Kongo verhaftet worden, teilt der Sender mit. Der kongolesische Nachrichtendienst werfe ihm Spionage vor, ohne die Vorwürfe zu begründen. Er wollte in einem Flüchtlingslager über die Bedingungen für burundische Flüchtlinge berichten. Die Deutsche Welle nennt den Vorwurf "ungeheuerlich" und fordert die unverzügliche Freilassung ihres Mitarbeiters.
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Deutsche-Welle-Talk "Quadriga" erscheint bis zur Bundestagswahl auch auf Russisch.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle produziert ihren TV-Talk Quadriga bis zur Bundestagswahl im September auch auf Russisch. Betroffen sind elf Folgen. Der deutsche Auslandssender strahlt den 26-minütigen Politik-Talk zwei Mal im Monat auf der Internetseite und im YouTube-Kanal der Deutschen Welle aus. Bisher erscheint "Quadriga" auf Englisch, Spanisch, Arabisch und Deutsch.
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Deutsche Welle überträgt Eurovison Song Contest.

Deutsche Welle überträgt den Eurovision Song Contest erstmals in die Welt. Der deutsche Auslandssender übernimmt das Programm vom Ersten mit deutschem Kommentar. Allein ist die Deutsche Welle mit dieser Idee nicht: Auch der portugiesische Sender RTP Internacional und der griechische Auslandssender ERT World zeigen den Songschreiber-Wettbewerb weltweit.
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Deutsche Welle bekommt für 2018 gut 11 Mio Euro extra.

Deutsche WelleDeutsche Welle erhält 2018 11,2 Mio mehr aus dem Bundeshaushalt als 2017, insgesamt 337 Mio Euro. 31,8 Mio Euro (2017: 26,8 Mio Euro) sind für Investitionen gedacht, der Rest für den laufenden Betrieb. Insgesamt 14,5 Mio Euro fließen in Inhalte auf Russisch, Ukrainisch, Arabisch und Türkisch - und in "Vorhaben zur Aufarbeitung der Flüchtlingssituation".
medienkorrespondenz.deKommentieren ...

Deutsche Welle startet Plattform InfoMigrants.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle startet gemeinsam mit France Médias Monde und der italienischen Nachrichtenagentur ANSA die Plattform InfoMigrants. Die Seite addresiert auf Englisch, Arabisch und Französisch Menschen aus und in Afrika südlich der Sahara, dem Nahen Osten, Afghanistan und Pakistan. InfoMigrants soll insbesondere Personen, die nach Europa flüchten wollen, über die Gefahren aufklären und realistische Erwartungen vermitteln. Die Kooperation ist zunächst für ein Jahr angesetzt und wird von der Europäischen Kommission finanziert.
infomigrants.netKommentieren ...

Türkische Zeitung wirft Deutscher Welle "Terror-Propaganda" vor.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle wehrt sich gegen den Vorwurf aus der Türkei, "Terror-Propaganda" zu betreiben. Die Zeitung "Günes" erhebt den Vorwurf, weil die türkische Redaktion der DW von einer kurdischen Kundgebung in Frankfurt per Facebook Live berichtete. Intendant Peter Limbourg verteidigt die Übertragung als einen Weg, Meinungsvielfalt anzubieten. Von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung macht auch der türkische Präsident Erdogan Gebrauch: Er wirft Bundeskanzlerin Merkel persönlich Nazi-Methoden vor und nennt den inhaftierten Deniz Yücel einen "terroristischen Agenten".
dw.com, spiegel.de (Erdogan)Kommentieren ...

Ute Brüssel wird politische Vertreterin der Deutschen Welle.

Ute Brüssel (Foto: Jan Röhl/DW)Ute Brüssel, 56, übernimmt Medienpolitik und Public Affairs bei der Deutschen Welle. Die frühere "Bild"-Journalistin kommt vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag und soll die Interessen des deutschen Auslandssenders gegenüber der Politik vertreten. Ihr Vorgänger Alex Mänz kehrt ins Programm zurück und unterstützt die künftige Chefredakteurin Ines Pohl.
dw.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD, ZDF und Co. gönnen sich viel Personal für Auslandsreise.

ARD-ZDF-Deutsche-Welle-Deutschlandradio-150Öffentlich-Rechtliche verpulvern für die letzte Auslandsreise von Bundespräsident Gauck Geld, beobachtet Japan-Korrespondent Patrick Welter. Aus Deutschland reisten zwei ARD-Radioleute, eine Deutschlandradio-Frau und einer von der Deutschen Welle mit, außerdem je ein ARD- und ZDF-Team aus Deutschland. Zwei ARD-Journalisten aus Tokio waren auch vor Ort.
"FAZ", S. 18 (Paid)Kommentieren ...

Kongo verbietet Ausstrahlung der Deutschen Welle.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle soll künftig nicht mehr in den Kongo senden dürfen. Die Regierung ordnet an, dass ausländische Programme ab Mitte Dezember nur noch stundenweise über lokale Medien ausgestrahlt werden dürfen. Präsident Joseph Kabila verhindert seit langem eine Wahl. Betroffen vom Sendeverbot sind u.a. auch BBC und TV 5 Monde.
derstandard.at, deutschewelle.de1 Kommentar

21 Medien arbeiten an der News-App xMinutes mit.

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Große App-Koalition: Daten-Durchblicker Marco Maas beteiligt 21 private und öffentlich-rechtliche Medien an der Entwicklung seines News-Assistenten xMinutes. Die "Tagesschau" und Spiegel Online, "Berliner Morgenpost" und die Medienholding Nord sowie "t3n", "Apotheken Umschau" u.a. liefern gratis Inhalte zu. xMinutes versucht sie ab Dezember 1.000 Test-Nutzern zur richtigen Zeit aufs Handy zu spielen, indem die App zahlreiche Daten zum Nutzungsverhalten analysiert, wie Maas schon im turi2.tv-Interview erläuterte.

Google fördert das App-Projekt mit mehreren hunderttausend Euro aus der Digital News Initiative. Maas will sich im Monatsrythmus mit allen kooperierenden Medienhäusern austauschen, um xMinutes zu verbessern. Wann die App marktreif ist, steht nicht fest. Beteiligt an der algorithmenbasierten Auslieferung von News sind
überregional: "Tagesschau", Spiegel Online, Deutsche Welle, rbb|24, BR24 und dpa infocom;
regional: "Berliner Morgenpost", "Neue Osnabrücker Zeitung", "Hamburger Morgenpost", "Schwäbische Zeitung", "Mannheimer Morgen", mh:n-Gruppe ("Flensburger Tageblatt", "Schweriner Volkszeitung" u.a.) und infranken.de;
Special Interest: t3n, "Apotheken Umschau", "Deutsche Apothekerzeitung" und Piqd.
Maas sucht noch weitere Partner.
presseportal.de, xminutes.net

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Deutsche Welle klagt gegen türkisches Ministerium.

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Ausweg Rechtsweg? Die Deutsche Welle hat beim Zivilgericht in Ankara Klage auf Herausgabe von beschlagnahmten Aufnahmen eingereicht. Es handelt sich um ein Interview von Michel Friedman mit dem türkischen Sportminister Kilic für die Sendung Conflict Zone. Kilic hatte das Gespräch nach der Aufzeichnung konfisziert, das Ministerium ließ die Herausgabe-Fristen des Senders verstreichen. Auch die Bundesregierung hat die Herausgabe gefordert.

Karl Jüsten, Vorsitzender des Rundfunkrats der Deutschen Welle, will die türkischen Behörden nun auf dem Rechtsweg zur Herausgabe zwingen: "Es ist sehr beunruhigend, dass die Deutsche Welle gezwungen ist, vor Gericht auf die Herausgabe ihres Interviews mit einem türkischen Minister zu klagen.“
dw.com, spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...