Deutschlandradio-Verwaltungsrat kann sich nicht auf Intendanten-Kandidaten einigen.

Deutschlandradio steckt bei der Suche nach einem neuen Intendanten in einer Pattsituation, schreibt Ulrike Simon. Die ursprünglich vier Kandidaten haben sich inzwischen auf zwei reduziert: Stefan Raue, derzeit trimedialer Chefredakteur beim MDR, und Eckart Gaddum, Leiter der ZDF-Hauptabteilung Neue Medien. Der Verwaltungsrat kann sich aber, auch wegen parteipolitischer Machtspiele, auf keinen Kandidaten einigen, es könnte zu einer Kampfabstimmung kommen. Die nächste reguläre Sitzung des Hörfunkrats wäre am 8. Juni, eine vorgezogene, außerordentliche Sitzung könnte am 27. April stattfinden. Der amtierende Intendant Willi Steul hat seinen Rücktritt zum 1. Mai angekündigt, sein Vertrag läuft bis Frühjahr 2019.
rnd-news.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Willi Steul hinterlässt seinem Nachfolger Veränderungsbedarf.
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Verkehrsministerium und Privatradios liegen beim Digitalradio über Kreuz.

dabplus-digitalradio-150Digitalradio: Die Privatradios im VPRT und das Verkehrsministerium kommen beim Thema DAB+ nicht zusammen. Die Sender steigen aus dem Digitalradio-Board aus und kritisieren, dass die entworfene Roadmap am Hörerverhalten vorbeigehe. Der Plan fördere den Übertragungsstandard DAB+ einseitig - der VPRT will auch Fördergeld für den Empfang per Smartphone. Zudem will der Verband durchsetzen, dass ARD und Deutschlandradio freiwerdende UKW-Frequenzen nicht brachliegen lassen, sondern an die Privatsender weitergeben. UKW werde "für die Privatradios noch lange und alternativlos Geschäftsgrundlage sein", sagt VPRT-Radiochef Klaus Schunk.
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Deutschlandradio hat erste Intendanten-Kandidaten.

Deutschlandradio-Logo-mit-MikrobommelDeutschlandradio hat offenbar erste Kandidaten für die Nachfolge von Intendant Willi Steul in der engeren Auswahl. Joachim Huber hört, dass Programmdirektor Andreas-Peter Weber und Stefan Raue, trimedialer MDR-Chefredakteur, zum Favoritenkreis gehören sollen. Zudem habe die Findungskommission einen ZDF-Namen auf dem Zettel, auch Martin Hoffmann, Intendant der Berliner Philharmoniker, werde genannt.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Willi Steul hinterlässt seinem Nachfolger Veränderungsbedarf.
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Thielko Grieß wird Moskau-Korrespondent des Deutschlandradios.

Thielko Griess-150Deutschlandradio schickt Thielko Grieß, 35, als Korrespondent nach Moskau. Grieß arbeitet seit Jahren für die Anstalt und moderierte u.a. die "Informationen am Morgen" im DLF. Er folgt auf Gesine Dornblüth, 47, die mit Thomas Franke das Büro texte und toene in Berlin neu aufstellen will. Dornblüth arbeitet künftig frei und weiterhin für die Deutschlandradio-Sender.
turi2 - eigene InfosKommentieren ...

Umstellung auf Digitalradio geht Willi Steul zu langsam.

SteulDigitalradio: Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios, rechnet nicht mit einer schnellen Umstellung auf DAB+. "Deutschland ist immer ein bisschen langsam in diesen Dingen", sagt Steul der "FAZ und geht von 10 bis 15 Jahren aus. Die Übernahme der UKW-Frequenz von AFN auf dem Großen Feldberg mit einer Reichweite von fünf Mio Hörern sei daher gerechtfertigt.
"FAZ", S. 13 (Paid), turi2.de (Interview Steul)

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Basta: Wie Spiegel Online die Artikel des ersten "Spiegel" betitelt hätte.

spiegelClickbait von 1947: Deutschlandradio Kultur widmet sich der Erstausgabe des "Spiegel" und übersetzt die Überschriften einiger Beiträge in den Stil von Spiegel Online. Hätten damals die Onliner das Magazin gestartet, hätten die Deutschen demnach unter anderem gelesen: Russen füllen Berliner mit Wodka ab.
deutschlandradiokultur.deKommentieren ...

interview2: Dem Deutschlandradio stehen große Veränderungen bevor, sagt Intendant Willi Steul.


Das war erst der Anfang: Intendant Willi Steul kündigt tiefgreifende Reformen beim Funk-Flaggschiff Deutschlandradio an. Sein Nachfolger werde redaktionelle Abläufe ändern, stärker visuell und für Plattformen produzieren lassen, stellt Steul im turi2.tv-Interview in Aussicht. Er geht im Mai in den Ruhestand. In den vergangenen Jahren habe er einen Modernisierungsstau aufgelöst. Der neue Intendant müsse "den Zug in Fahrt bringen".

Steul ruft die Mitarbeiter von Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen auf, vieles in Frage zu stellen. Abläufe müssten sich grundlegend ändern, um Radio via Spotify und Podcast aufs iPhone zu bringen oder ein Visual Radio zu produzieren. Steul kritisiert, dass einige auf der Bremse stehen: "Nicht alle gehen mit dieser Leidenschaft an Veränderungen heran – das ist eine Aufgabe, die man intern zu bewältigen hat." Steul selbst will sich das aus der Distanz anschauen. Der Ethnologe und Historiker plant ein Buch über Dschingis Khan und ein Drehbuch zusammen mit seiner älteren Tochter.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Sixt und Netto scheitern mit Klagen gegen Rundfunkbeitrag.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag ist auch für Filialen und einzelne Mietautos fällig, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht. Sixt und Netto scheitern mit ihren Klagen. Sixt zahlt jährlich 3,3 Mio Euro, Netto 1,7 Mio, weil der Beitrag für einzelne Standorte und Autos fällig ist. Sixt zieht nun weiter vor das Bundesverfassungsgericht.
welt.de1 Kommentar

Intendant Willi Steul verlässt Deutschlandradio zum 1. Mai.

SteulDeutschlandradio muss ab sofort einen neuen Intendanten suchen: Willi Steul, 65, bestätigt seinen vorzeitigen Abschied zum 1. Mai. Der öffentliche Druck auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sei stark geworden, sagt Steul im Interview von Ulrike Simon. Es brauche früher jemanden, der die Anstalt durch diese Debatten führt – Steul hatte Vertrag bis 2019.
haz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD, ZDF und Co. gönnen sich viel Personal für Auslandsreise.

ARD-ZDF-Deutsche-Welle-Deutschlandradio-150Öffentlich-Rechtliche verpulvern für die letzte Auslandsreise von Bundespräsident Gauck Geld, beobachtet Japan-Korrespondent Patrick Welter. Aus Deutschland reisten zwei ARD-Radioleute, eine Deutschlandradio-Frau und einer von der Deutschen Welle mit, außerdem je ein ARD- und ZDF-Team aus Deutschland. Zwei ARD-Journalisten aus Tokio waren auch vor Ort.
"FAZ", S. 18 (Paid)Kommentieren ...

Gebühren-Verweigerin muss nicht in den Knast.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag: Der RBB hat kein Interesse daran, eine Beitrags-Verweigerin aus Brandenburg ins Gefängnis zu bringen, sagt ein Sendersprecher der "Bild". Das Landgericht Potsdam muss entscheiden, wie es mit dem Fall der alleinerziehenden Mutter weiter geht, die sich weigert, den Beitrag zu zahlen, weil sie ARD und ZDF nicht nutzt.
bild.de (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"BamS": Deutschlandradio-Intendant Willi Steul tritt ab.

SteulDeutschlandradio verliert seinen Intendanten Willi Steul, 65, vorzeitig, berichtet "Bild am Sonntag". Steul ist seit 2009 im Amt und verlängerte 2014 um weitere fünf Jahre. Schon damals soll Steul ausgehandelt haben, mit 65 abtreten zu können. Ein entsprechendes Schreiben soll in den kommenden Tagen beim Verwaltungsrat eintreffen. Das Deutschlandradio kommentiert den mutmaßlichen vorzeitigen Rücktritt nicht.
vorab.bams.de2 Kommentare

Aus Deutschlandradio Kultur soll Deutschlandfunk Kultur werden.

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Alle Antennen geerdet: Das Deutschlandradio vereint seine drei Sender unter einem Markendach. Deutschlandradio Kultur benennt sich in Deutschlandfunk Kultur um, erfährt Joachim Huber. Aus DRadio Wissen soll Deutschlandfunk Nova werden. Huber hört aus dem Haus Sorgen, der Berliner Kultursender könne zum Anhängsel des Kölner Deutschlandfunks werden.

Programmdirektor Andreas-Peter Weber soll Initiator der Umbenennung sein. Der Verwaltungsrat hat laut "Tagesspiegel" bereits zugestimmt. Nach außen kommentiert der Sender nichts. Am Mittwoch sollen die Mitarbeiter in Köln, am Donnerstag die Belegschaft in Berlin informiert werden. Alle drei Sender grenzen sich derzeit klar voneinander ab – unter einem gemeinsamen Markendach könnte es künftig mehr Zusammenarbeit geben. (Foto: Stephanie Pilick / dpa / Picture Alliance)
tagesspiegel.de

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DRadio-Intendant fordert Bremse für Rentensteigerung.

SteulDeutschlandradio-Intendant Willi Steul fordert laut "Bild am Sonntag" eine Deckelung der Rentensteigerung beim öffentlichen-rechtlichen Rundfunk. Ansonsten drohten Kürzungen im Programm und Stellenabbau, warnt Steul. Für die Deutsche Welle habe Verdi einer Renten-Bremse bereits zugestimmt, für die ARD-Anstalten und das Deutschlandradio bisher nicht.
"Bild am Sonntag", S. 7, blendle.com (Paid), vorab.bams.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Beitragsservice nimmt 8,13 Mrd Euro ein.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragZahl des Tages: Exakt 8.131.285.001,97 Euro hat der Beitragsservice 2015 laut Geschäftsbericht an Rundfunkgebühren eingenommen - knapp 2 Mio Euro weniger als 2014. 5,76 Mrd Euro davon fließen an die ARD, das ZDF bekommt etwa 2 Mrd Euro. Das Deutschlandradio kassiert 218 Mio Euro, die Landesmedienanstalten 150 Mio Euro.
faz.net, sueddeutsche.de, rundfunkbeitrag.de (2014)Kommentieren ...

Politik scheut Debatte über Rundfunkbeitrag-Rabatt.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag: Die Ministerpräsidenten der Länder vertagen wohl die Entscheidung über eine Absenkung des Rundfunkbeitrags, erfährt Ulrike Simon. Einige Politiker wollen die Diskussion herauszögern, weil langfristig ein deutlich höherer Beitrag droht. Die Gebühren-Kommission KEF empfiehlt zunächst, den Beitrag ab 2017 auf 17,20 Euro pro Monat zusenken.
haz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Die "Zwangsgebühren"-Kritiker werden lauter.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragLese-Tipp: Wolfgang Büscher fasst auf einer Doppelseite die lauter werdende Kritik gegen die "Zwangsgebühr" für öffentlich-rechtliche Medien zusammen. Einzelkämpfer und Gruppierungen bestärken sich online, GEZ-Boykott.de zählt 1,5 Mio Nutzer im Monat. Christian Meier referiert die bekannte Kritik am Kontrollsystem der Rundfunkräte.
"Welt am Sonntag" 19/2016, S. 2-3 (Paid)Kommentieren ...

Freie Mitarbeiter verlangen Ende der "Zwei-Klassen-Gesellschaft".

ARD-ZDF-Deutsche-Welle-Deutschlandradio-150Freie Mitarbeiter der ARD verabschieden eine Resolution und fordern, die "Zwei-Klassen-Gesellschaft" aus Freien und Festangestellten zu beenden. Öffentlich-rechtliche Sender sparten auf Kosten freier Mitarbeiter, die Geldknappheit sei "politisch so gewollt". Dauerhafte Unsicherheit mache manche Kollegen krank, einige verließen die Sender. Betroffene haben sich Freitag und Samstag zum ersten ARD-Freienkongress in Berlin getroffen.
freienkongress.rbbpro.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Steul, Wille und Wilhelm halten Pläyoyer fürs Digitalradio.

Radio-150Lese-Tipp: Willi Steul (Deutschlandradio), Karola Wille (MDR) und Ulrich Wilhelm (BR) halten in der "FAZ" ein fast ganzseitiges Plädoyer fürs Digitalradio. Sie widersprechen NRW-Medien-Staatssekretär Marc-Jan Eumann und LfM-Direktor Jürgen Brautmeier, die DAB keine Zukunft geben. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass kostengünstige DAB-Spartenprogramme neue Werbemärkte erschließen.
"FAZ", S. 13 (Paid)1 Kommentar

KEF empfielt Senkung des Rundfunksbeitrags um 30 Cent.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag: Die KEF empfiehlt wie erwartet die Absenkung um 30 Cent auf 17,20 Euro und rechnet für die kommende Gebührenperiode ab 2017 mit einem Überschuss. Ab 2021 könnte der Beitrag dann wieder steigen. Kritik kommt von der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk, die statt Gebührensenkung eine Werbereduzierung wünscht. Die Linke sieht in 30 Cent weniger "keine wirkliche Entlastung" und hält die Abschaffung "sozialer Härten", die durch die Umstellung entstanden sind, für dringender. Der DJV vermisst "finanziellen Spielraum", um Honoraretats für Freie anzuheben.
welt.de, tagesschau.de, presseportal.de (Privatfunk), harald-petzold.de (Linke), djv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

KEF empfiehlt niedrigeren Rundfunkbeitrag – vorerst.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag: Die KEF legt heute ihren Bericht zum Rundfunkbeitrag vor. Darin wird die Finanzkommission empfehlen, dass der Beitrag ab 2017 um 29 Cent auf dann 17,21 Euro pro Monat sinkt. 2021, wenn die durch die Beitragsumstellung angehäuften zusätzlichen Milliarden aufgebraucht sind, könnte der Beitrag erstmals an der 20-Euro-Grenze kratzen.
"FAZ", S. 13 (E-Paper), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Rundfunkbeitrag könnte auf 19 Euro steigen.

Symbolbild Beitragsservice GEZ

Erst runter, dann rauf: Der Rundfunkbeitrag könnte auf mehr als 19 Euro im Monat ab 2021 steigen, prognostiziert die zuständige Kommission KEF laut der "Medienkorrespondenz". Die KEF empfiehlt zwar, den Beitrag ab 2017 von derzeit 17,50 Euro auf 17,21 Euro zu senken. In der folgenden Gebührenperiode seien dann aber 19,40 Euro nötig oder - sinkt der Beitrag vorher nicht - 19,10 Euro. Grundlage der Berechnung sind die jährliche Teuerungsrate sowie die laufenden Kosten des Systems zum heutigen Stand.

Die Zahlenspiele kamen bereits bei einer Sitzung am 24. Februar auf den Tisch, wurden der "Medienkorrespondenz" aber offenbar erst jetzt von Teilnehmern bestätigt. Für Vertreter der Länder seien die Rechenspiele ein Schock gewesen. Sie fürchten eine Debatte über Sinn und Unsinn des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Das Beitragssystem hat zwar seit der Umstellung von den GEZ-Gebühren auf den einheitlichen Beitrag mehr eingenommen, als gebraucht wird. Ab 2017 soll das gesperrte Geld aber mit in die Kassen der Sender einfließen, wird dann aufgebraucht und fehlt, sollte der Beitrag nicht steigen.
medienkorrespondenz.de via bild.deKommentieren ...

Bundesverwaltungsgericht: Rundfunkbeitrag ist rechtmäßig.

RundfunkbeitragRundfunks Werk und Bürgers Beitrag: Der Rundfunkbeitrag ist rechtmäßig, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht und weist eine Revision nach einer mündlichen Verhandlung ab. Die Kläger hatten verfassungsrechtliche Einwände gegen den 2013 eingeführten Rundfunkbeitrag vorgebracht und gegen BR und WDR geklagt. Das Gericht bestätigt mit der Entscheidung vorangegangene Gerichtsurteile. Über 30 Verwaltungsgerichte, Obergerichte und Landesverfassungsgerichte hatten die Abgabe bereits auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft.

"Der Rundfunkbeitrag trägt seinen Namen zu recht. Abgabenrechtlich handelt es sich um einen Beitrag und nicht um eine Steuer", sagt Albrecht Hesse, Juristischer Direktor des BR. Nach dem Urteil können die Kläger nur noch Verfassungsbeschwerde vor dem höchsten deutschen Gericht einlegen.
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Deutschlandradio baut Audience Development auf.

Torben Waleczek-150Deutschlandradio drängt auf mehr Coolness im Netz und baut eine Audience-Development-Truppe auf. Torben Waleczek kommt vom "Tagesspiegel"-Newsdesk, Nina Scholz war Redakteurin bei BuzzFeed. Beide sollen den Websites, Podcasts und sozialen Profilen mehr Nutzer bescheren, etwa durch eine bessere "Ansprechhaltung".
blog.deutschlandradio.de, turi2.tv (Video-Interview Programmdirektor Weber)
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Deutschlandfunk bekommt eine Nachrichten-App.

Deutschlandfunk DLF-150Deutschlandfunk bringt noch diesen Monat eine Nachrichten-App heraus. Die hausintern programmierte Anwendung liefert auf der Startseite eine bilderreiche Übersicht über das Tagesgeschehen, die Beiträge sind mit Radio-Stücken angereichert. Nutzer können auch via App auf den Live-Stream zugreifen. Bislang gibt es nur eine in die Jahre gekommene App zum Radio hören. Nach dem DLF soll später auch das Deutschlandradio Kultur eine App kriegen, kündigt Programmdirektor Andreas-Peter Weber an.
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DRadio Wissen macht bald Videos.

DRadio Wissen-150DRadio Wissen plant ab kommendem Jahr Video-Inhalte zu produzieren. Mobile Reporter sollen unterwegs Bewegtbild herstellen, u.a. ein Berliner Studio wird mit Kameras ausgestattet. Für den Zeitraum von vier Jahren will der Sender bis zu 1 Mio Euro für Bewegtbild bei der Gebühren-Kommission KEF locker machen, sagt Programmdirektor Andreas-Peter Weber. Das Deutschlandradio will auch mit ARTE kooperieren, um an hochwertige Beiträge heranzukommen. Falls die Videos im jungen DRadio Wissen gut laufen, könnten auch Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur folgen.
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Bastian Brandau ist neuer DRadio-Korrespondent in Sachsen.

bastian-brandau150Deutschlandradio hat einen neuen Landeskorrespondenten für Sachsen: Bastian Brandau, 31, übernimmt das Reportermikro in Dresden von Nadine Lindner. Brandau kommt frisch aus dem DRadio-Volontariat. Lindner, Jahrgang 1980, wechselt nach Berlin und wird dort u.a. in der Onlineredaktion des Deutschlandradios arbeiten.
flurfunk-dresden.de, deutschlandradio.deKommentieren ...

DRadio holt Uschi Götz als BaWü-Korrespondentin.

Deutschlandradio-Logo-mit-MikrobommelDeutschlandradio verpflichtet Uschi Götz, 50, als Landeskorrespondentin für Baden-Württemberg. Sie folgt auf Michael Brandt, der als Sprecher des Lenkungskreises Flüchtlinge zur Landesregierung wechselt. Götz arbeitete bisher als freie Journalistin, war von 2005 bis 2010 bereits Landeskorrespondentin der Deutschlandradio-Programme.
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turi2.tv: Andreas-Peter Weber experimentiert beim Deutschlandradio.


Gunst der Nische: Andreas-Peter Weber, Programmdirektor des Deutschlandradios, hat keine Sorge, im Netz "presseähnlich" zu sein. Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur stellen zwar die Abschriften und Manuskripte vieler Interviews und Beiträge in voller Länge zum Nachlesen online, doch das sei keine Gefahr für Verlagsangebote, meint Weber: "Wir sehen das relativ unkritisch und entspannt", sagt er im Interview mit turi2.tv und verweist auf Kooperationen z.B. mit der "FAZ" sowie Gespräche mit der "Frankfurter Rundschau" oder der "Süddeutschen Zeitung". Deutschlandradio und Verlage kämen sich "thematisch nicht ins Gehege", sondern könnten sich wechselseitig helfen.

Noch stehen die linearen Radioprogramme als Ausspielweg im Vordergrund, "aber das wird sich im Laufe der Jahre verändern müssen", ist Weber überzeugt. Hausinterner Vorreiter ist dabei das junge Programm DRadio Wissen, das z.B. eine Playlist bei Spotify pflegt. "Wir sind geradezu gezwungen, zu experimentieren", um mit den gebührenfinanzierten Inhalten, auch jüngere Zuhörer zu erreichen, so Weber. "Wir dürfen nicht nur eisern an dem festhalten, was wir in der Vergangenheit gemacht haben."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...