ARD Audiothek kommt verfrüht in die App-Stores.

ARD Audiothek ist mit einer öffentlichen Beta-Version bereits in den App-Stores von Apple und Google verfügbar - offizieller Start ist am 7. November. Die App bündelt Wortbeiträge des ARD-Hörfunks und des Deutschlandradios nach Kategorien und Sendern. Kuratierte Sammlungen bieten den Zugang zu thematisch zusammenhängenden Beiträgen. Wer einen Podcast abonniert, bekommt bei neuen Folgen auf Wunsch eine Push-Nachricht.
appgefahren.de, iphone-ticker.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: ARD und ZDF brauchen eine radikale Reform, um zu bestehen.

ARD-ZDF-Fusion wäre der Befreiuungsschlag, um das öffentlich-rechtliche System bestandsfest zu bauen, meint Christian Meier. Die vorgelegten Sparvorschläge findet er nicht mutig genug. Die Sender seien zu Gefangenen ihres eigenen Systems geworden. Aus ihnen heraus komme keine kühne Idee für die Zukunft.
welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Privatradios sehen ihre Zukunft noch lange auf UKW.

Privatradios sehen in der UKW-Verbreitung weiterhin ihre Existenzgrundlage. Die Lobby-Verbände APR und VPRT werfen ARD und Deutschlandradio vor, mit der Politik ein "falsches Spiel" zu spielen, wenn sie in der Abschaltung von UKW-Sendern kurzfristiges Spar-Potenzial sehen. Frequenzen, die das Deutschlandradio abschalten will, würden die Privatsendern gern übernehmen.
radioszene.deKommentieren ...

Deutschlandfunk Kultur unterbricht Sendebetrieb nach Bombenfund.


Bombenfund am Brückentag: Das Deutschlandradio muss sein Berliner Funkhaus nach dem Fund einer Weltkriegsbombe räumen. Deutschlandfunk Kultur unterbricht am Nachmittag den Sendebetrieb. Der Sender strahlt zeitweilig das Programm des Deutschlandfunks aus Köln aus. Seit 17 Uhr kommen die Sendungen aus dem Hauptstadtstudio im Berliner Regierungsviertel.

Das frühere Funkhaus des Rias liegt innerhalb eines 500-Meter-Sperrkreises. Betroffen ist auch der Verkehr: Die Stadtautobahn ist gesperrt, die Ring-S-Bahn und eine U-Bahn-Linie sind unterbrochen. Mehrere tausend Menschen müssen Häuser verlassen. Die 250-Kilo-Bombe wurde bei Bauarbeiten gefunden. Wann sie entschärft wird, ist derzeit noch unklar. (Foto: Picture Alliance / Bildagentur-online)
turi2 - eigene Infos, deutschlandfunk.de, rbb24.de

Update: Seit dem 3. Oktober, gegen 7 Uhr, kann Deutschlandfunk Kultur wieder aus dem Funkhaus senden. Die Bombe wurde entschärft.Kommentieren ...

Meinung: ARD und ZDF müssen sich um besseres Programm kümmern.

ARD und ZDF denken bei ihren Reformplänen zu kurz und vergessen das Programm, meint Joachim Huber. Der Reformwille beschränke sich auf Organisation, Verwaltung und Technik. ARD, ZDF und Deutschlandradio müssten aber für "Exzellenz im Programm" sorgen. Es gelte, den Programmauftrag zu konzentrieren. Der "Wahn zu Omnipräsenz und Omnipotenz in allen Formaten und Farben" müsse ein Ende finden.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutsche Welle und Gewerkschaften einigen sich auf Reform der Altersversorgung.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle einigt sich mit den Journalisten-Gewerkschaften auf eine Reform der betrieblichen Altersversorgung. Die Vereinbarung ist laut DJV finanziell "gleichwertig" mit dem Abschluss mit ARD und Deutschlandradio. Dem Rentendeal zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Gewerkschaften steht nichts mehr im Weg. Der neue Tarifvertrag tritt nun in Kraft, die Gremien der ARD-Anstalten müssen aber noch zustimmen.
dwdl.de, infosat.de, djv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Öffentlich-Rechtliche legen Vorschläge zu Strukturreformen vor.


Frösche veröffentlichen Teichtrocknungs-Pläne: ARD, ZDF und Deutschlandradio haben der Rundfunkkommission der Länder ihre Berichte zu "Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im digitalen Zeitalter" vorgelegt. Die ARD will bis 2028 insgesamt 951 Mio Euro einsparen, gut 360 Mio Euro entfallen auf geringere Verbreitungskosten durch die Digitalisierung. Das ZDF plant zwischen 2021 und 2028 Einsparungen in Höhe von rund 270 Mio Euro, vor allem bei Verwaltung und Technik. Zudem planen beide Sender eine engere Zusammenarbeit. Bei 11 von 20 Strukturprojekten arbeitet die ARD mit dem ZDF zusammen, bei 15 mit dem Deutschlandradio.

Der Politik gehen die Anstrengungen nicht weit genug: Die vorgelegten Pläne könnten "nur ein erster Schritt sein", sagt Heike Raab, Koordinatorin für die Rundfunkpolitik der Länder, dem Medienmagazin "Zapp". Fritz Jaeckel, Koordinator für die Rundfunkpolitik der unionsgeführten Länder, will "keine Beruhigungspillen" an die Sender-Verantwortlichen verteilen. Die Rundfunkkommission müsse "sehr intensiv" darüber beraten, welche Angebote in der Zukunft "vielleicht zusammengetan" werden könnten.
handelsblatt.com, abendblatt.de, ndr.de (Zapp), horizont.net (ARD-Projekte im Detail)Kommentieren ...

Deutschlandfunk launcht den Podcast "Der Tag".

Deutschlandfunk startet den werktäglichen Podcast Der Tag. Das 15-minütige Format vertieft ab 17 Uhr zwei bis drei politische oder gesellschaftliche Themen - in der ersten Ausgabe geht es um den Streit in der AfD und die Perspektiven einer Jamaika-Koalition. Vier Moderatoren präsentieren den Podcast im Wechsel. Das Angebot soll den Deutschlandfunk-Anspruch "Alles von Relevanz" stärker im Netz verankern.
radioszene.de, deutschlandfunk.deKommentieren ...

Zitat: Ein Deutschlandradio-Intendant muss Kritik auch mal verdrängen, sagt Willi Steul.

"Ohne Unruhe kein Fortschritt."

Willi Steul blickt zum Abschied als Intendant auf manche Reformen beim Deutschlandradio. Eine Qualifikation für sein Amt sei, auch mal Kritik zu verdrängen.
turi2 vor Ort beim Festakt in Berlin

"Ich habe mit meiner Sturheit manchen geärgert. Sorry, es war viel Vergnügen im Spiel."

"Ich bleibe ein Verteidiger des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (...) Ich werde die Familie in öffentlichen Kommentaren nicht maßregeln."


Aus dem Archiv von turi2.tv:
Kommentieren ...

Zitat: Stefan Raue will bei den Hörern Beitrag-Überzeugungsarbeit leisten.

"Wir müssen die Menschen, von denen wir erwarten, dass sie jeden Monat diese 17 Euro soundsoviel zahlen, auch überzeugen, dass sie das richtig machen und dass sie dafür gutes Programm bekommen."

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue plädiert dafür, den Hörern zu erklären, welchen Aufwand die Produktion bedeutet und warum das Geld gut investiert ist.
www.deutschlandfunk.deKommentieren ...

"FAZ": Rentendeal bei ARD und Deutschlandradio könnte noch platzen.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle könnte dafür sorgen, dass der jüngst ausgehandelte Deal zu den Altersbezügen bei ARD und Deutschlandradio platzt, berichtet die "FAZ". Verdi fordere, dass die Einigung auch auf die Deutsche Welle übertragen werde. Diese gibt jedoch an, die Vereinbarung nicht übernehmen zu können, da es an Finanzmitteln fehle.
"FAZ", S. 15 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Jürgen Kaube: ARD und ZDF sollen Bürger nicht für dumm verkaufen.

ARD und ZDF sollen die Bürger nicht für dumm verkaufen, meint "FAZ"-Herausgeber Jürgen Kaube. Er habe nichts gegen Spaßköche, Heimatklänge und "Unterhaltung unter dem eigenen Niveau", doch Bürger sollten dies nicht unabhängig von der Nutzung teuer bezahlen müssen. Der Großteil des zwangsfinanziert Ausgestrahlten habe nichts mit der Demokratie oder einem Bildungsauftrag zu tun. Das Deutschlandradio, Arte, 3sat und ARD-Alpha seien hingegen positive Beispiele. Zudem habe die "FAZ" das Wort "Staatsrundfunk", anders als vom Deutschlandfunk behauptet, in den vergangenen zwei Jahren für ARD und ZDF nicht verwendet, nur einmal zitiert.
"FAZ", S. 1 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Uplink bekommt den Zuschlag für den Sendenetzbetrieb der ARD-Anstalten.


Dicker Frequenz-Fisch: Die ARD-Anstalten vergeben 352 ihrer ausgeschriebenen UKW-Frequenzen und damit mit Abstand das größte Paket an das Düsseldorfer Unternehmen Uplink, hinter dem u.a. "Focus"-Gründer Helmut Markwort und der Ex-Postminister Christian Schwarz-Schilling stehen. Uplink übernimmt ab Juli 2018 den Sendebetrieb für Hörfunksendungen von Deutschlandradio, NDR, RBB und Saarländischem Rundfunk. Gregory Lipinski schreibt, der Deal beschere Uplink jährlich über 13 Mio Euro. Der Vertrag laufe 7,5 Jahre mit der Option, dreimal verlängert zu werden. Die restlichen ausgeschriebenen Frequenzen, die Sender des MDR betreffen, gehen an den Uplink-Wettbewerber Divicon. Der bisherige Übertragungsdienstleister Media Broadcast hat sich aus dem UKW-Sendenetzbetrieb zurückgezogen und will sich aufs Digitalgeschäft konzentrieren, die ARD-Anstalten mussten den Sendenetzbetrieb deshalb öffentlich ausschreiben.
meedia.deKommentieren ...

Zitat: Brigitte Baetz verteidigt ARD und ZDF gegen Kritik der "FAZ".

"Natürlich haben wir mehr Geld als ihr. Aber diese finanzielle Sicherheit ist, im Grundsatz natürlich, nicht in der Höhe, so von der Verfassung gewollt."

Deutschlandfunk-Mitarbeiterin Brigitte Baetz versteht die Kritik der "FAZ" am öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht. Das Land leiste sich ARD und ZDF, um eine Grundversorgung an Information sicherzustellen.
deutschlandfunk.de (4-Min-Audio)Kommentieren ...

"SZ": Welchen Rundfunkbeitrag ARD und ZDF fordern werden, ist offen.

ard_zdf_150x150Rundfunkbeitrag: Ob ARD, ZDF und Deutschlandradio wie von der "FAZ" berichtet eine Erhöhung des Beitrags auf 21 Euro fordern werden, ist offen, schreibt Hans Hoff. Dies entscheide sich erst im September. Die angebliche Forderung von 21 Euro Rundfunkbeitrag stamme aus einem öffentlichen Papier auf der ARD-Homepage vom November 2016 und sei nur eine Modellrechnung.
sueddeutsche.de, ard.de (ARD-Papier, Modellrechnung S. 27, PDF), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Rundfunkbeiträge sollten nach Inhalten verteilt werden.

Rundfunkbeiträge nach Inhalten statt nach Anstalten zu verteilen, ist gar keine schlechte Idee, glauben Hanno Beck und Andrea Beyer. Bei ARD und ZDF sehen sie Formate wie "Musikantenstadl" und "Verbotene Liebe", die sie nicht förderungsfähig finden, und die die Sender mit dem Argument verteidigen, damit die Akzeptanz des Publikums für öffentlich-rechtliche Programme zu fördern. Die Lösung würde auch für fairen journalistischen Wettbewerb sorgen.
"Handelsblatt", S. 23 (Paid)Kommentieren ...

ARD einigt sich mit Gewerkschaften auf Reform des Versorgungswerks.

ARD und Deutschlandradio einigen sich mit den Gewerkschaften ver.di, DJV und der Deutschen Orchestervereinigung auf eine Reform der Versorgungswerke. Die Betriebsrenten von vor 2017 angestellten Mitarbeitern steigen künftig jährlich einen Prozentpunkt weniger als die Gehälter, aber mindestens um 1 %. Die Versorgung der neuen Mitarbeiter wird auf ein beitragsorientiertes System umgestellt. Die Verhandlungen dauerten seit Oktober 2013 an.
presseportal.de1 Kommentar

Zahl des Tages: Datenabgleich hat zu 4,1 Mio neuen Rundfunkbeitrags-Zahlern geführt.

Zahl des Tages: Rund 4,1 Mio Personen hat der Beitragsservice gefunden, die bisher keinen Beitrag für ARD und ZDF gezahlt haben, sagt Beitragsservice-Chef Stefan Wolf im Interview mit "Bild". Die Betroffenen seien zur Beitragspflicht angemeldet worden, viele Klärungsprozesse dauerten noch an. Dies sei der Grund, weshalb gegen etwa 1,46 Mio säumige Beitragszahler Vollstreckungsmaßnahmen laufen.
bild.de (Paid)Kommentieren ...

Produzenten-Allianz spricht sich für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags aus.

Produzenten-Allianz fordert eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Eine Erhöhung sei u.a. deshalb "unvermeidlich", weil die festen Kosten von ARD und ZDF steigen, sagt Christoph Palmer, Chef der Produzenten-Allianz im Interview mit dem "Tagesspiegel". Mit der Steigerung von Film-Fördermitteln in 2018 sei er hingegen zufrieden.
dwdl.de, tagesspiegel.deKommentieren ...

Hörfunkrat wählt Stefan Raue zum Deutschlandradio-Intendanten.

Raue Zeiten brechen an: Stefan Raue, 58, führt künftig das Deutschlandradio. Der Hörfunkrat hat den bisherigen Chefredakteur des MDR mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit zum Nachfolger von Willi Steul, 66, gewählt. Stefan Raue war der einzige Kandidat, der zur Wahl stand. Der Verwaltungsrat hatte ihn zuvor aus den vier Vorschlägen einer Findungskommission ausgewählt, die zudem noch Andreas-Peter Weber (Deutschlandradio-Programmdirektor), Eckart Gaddum (Chef Neue Medien beim ZDF) und Martin Hoffmann (Intendant der Berliner Philharmoniker) auf dem Zettel hatte. Das entsprechende Verfahren, das keine öffentliche Ausschreibung vorsieht, sorgte im Vorfeld für Kritik.

Die Amtszeit von Willi Steul hätte regulär noch bis März 2019 gedauert. Ende 2016 hat Willi Steul jedoch erklärt, sich bereits Mitte 2017 zurückzuziehen. Stefan Raue ist seit 2011 Chefredakteur des MDR. Zuvor war er unter anderem bei der Deutschen Welle und viele Jahre beim ZDF beschäftigt, wo er auch stellvertretender Leiter der "heute"-Redaktion war. (Foto: dpa / Picture Alliance)
faz.net, spiegel.de, turi2.de (Background Steul), welt.de (Background Wahlverfahren)Kommentieren ...

"Zeit": Deutschlandradio streitet über Steul-Nachfolger.

Deutschlandradio steht ab 8. Juni womöglich ohne einen Intendanten da, schreibt die "Zeit". Der Verwaltungsrat und der Hörfunkrat können sich demnach nicht auf einen Nachfolger für den scheidenden Willi Steul einigen. Der Verwaltungsrat plädiere für MDR-Mann Stefan Raue, der Hörfunkrat wolle DLR-Eigengewächs Andreas-Peter Weber durchsetzen.
"Zeit", 23/2017, zeit.de (Vorabmeldung), turi2.de (5-Min-Interview mit Willi Steul)

Aus dem Arciv von turi2.tv: Interview mit dem Deutschlandradio-Intendanten Willi Steul über die Zukunft der Sendergruppe.



Korrektur: In einer früheren Version dieser Meldung hieß es fälschlicherweise, dass Stefan Raue beim WDR arbeite. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.Kommentieren ...

ARD, Deutschlandradio und Gewerkschaften einigen sich über Altersversorgung.


Gnadenbrot-Deal für Rundfunkrentner: Die Journalisten-Gewerkschaften einigen sich mit ARD, Deutschlandradio und Deutscher Welle auf eine Reform der betrieblichen Altersversorgung der Rundfunkanstalten. Die Renten sollen künftig um 1 Prozentpunkt geringer steigen als die Gehälter. Anders als im öffentlichen Dienst ist der Anstieg aber nicht nach oben gedeckelt. Die Verhandlungen dauerten insgesamt fünf Jahre.

Auch befristet angestellte Journalisten können künftig Altersversorgungsansprüche erwerben. Die Tarifparteien müssen die Eckpunkte, die nach fünf Jahren Verhandlungen beschlossen sind, bis 31. Juli in Tarifverträge umsetzen. Die ARD-Vorsitzende Karola Wille sagt, mit dem Kompromiss hätten die Tarifpartner ihre Handlungsfähigkeit und Reformbereitschaft bewiesen. Die Altersversorgung der Rundfunkanstalten habe nun eine dauerhaft tragfähige Grundlage. Die Verhandlungen waren durch eine Kündigung des bisherigen Versorgungstarifvertrags durch die Rundfunkanstalten nötig geworden.
presseportal.de, djv.de1 Kommentar

Wir graturilieren: Willi Steul wird 66.


Wir graturilieren: Willi Steul, noch Intendant des Deutschlandradios, feiert heute seinen 66. Geburtstag. Er wünscht sich, dass der Sender - auch ohne ihn - weiterhin Erfolg hat. Bevor ein neuer Intendant ihn ablöst, beschäftigt ihn aber noch der Bericht zu "Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks", den die Ministerpräsidenten einfordern. Erfreulicher war im abgelaufenen Lebensjahr, dass sein jüngster Sohn sein Medizin-Physikum bestanden und eine seiner Töchter "einen wunderbaren jungen Mann" geheiratet hat. Für Ärger sorgte ein Wasserschaden im Haus der Familie bei Avignon.

Glaubt man Udo Jürgens, fängt das Leben mit 66 Jahren erst an - Steul hat sich auf jeden Fall vorgenommen, noch ein Buch über Dschinghis Khan zu schreiben, der ihn seit seiner Kindheit fasziniert. Seinen Geburtstag feiert er mit einer deutsch-französischen Besuchergruppe bei einer Diskussion über Europa in Berlin. Über Gratulationen freut er sich am meisten persönlich. (Foto: Deutschlandradio / Jan Petersmann)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Intendant Willi Steul erwartet große Veränderungen fürs Deutschlandradio.
Kommentieren ...

Stuttgarter Staatskanzleichef Murawski sieht keine Mehrheit für Stefan Raue im Deutschlandradio-Hörfunkrat.

Deutschlandradio: Der vom Verwaltungsrat präferierte Intendanten-Kandidat Stefan Raue, derzeit MDR-Chefredakteur, könnte bei der Wahl im Hörfunkrat eine Niederlage erleiden, statt einfach abgenickt zu werden. Der Chef der Stuttgarter Staatskanzlei, Klaus-Peter Murawski, sieht bei den 40 Mitgliedern des Hörfunkrats keine Mehrheit für den einzigen Kandidaten. In der "FAZ" kündigt er an, sich bei der Wahl im Juni aus Prinzip "widerständig" zu verhalten, auch wenn er nichts gegen Raue habe.
"FAZ", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen bekommen neue Namen.

Deutschlandradio beerdigt die Marke Deutschlandradio und weitet die bekanntere Marke Deutschlandfunk auf alle seine Sender aus: Zunächst online und ab 1. Mai auch im Radio firmiert Deutschlandradio Kultur als Deutschlandfunk Kultur. Der junge Ableger DRadio Wissen heißt Deutschlandfunk Nova. Außerdem bekommen die Sender frischere Farben und neue Logos. Der Sender will deutlicher machen, dass alle drei Kanäle zusammengehören. Die Pläne waren bereits im September 2016 bekannt geworden.
deutschlandfunk.de, turi2.de (Background)

Korrektur: In einer früheren Version dieser Meldung hat es zwei Fehler gegeben. Zum einen war von "Deutschlandfunk" als Betreiber der Sendergruppe die Rede, zum anderen haben wir den jungen Ableger "Deutschlandfunk Nova" versehentlich falsch betitelt. Wir bitten die Fehler zu entschuldigen.3 Kommentare

MDR-Mann Stefan Raue soll Deutschlandradio-Intendant werden.

Deutschlandradio: Der Verwaltungsrat schlägt dem Hörfunkrat Stefan Raue, bisher trimedialer Chefredakteur beim MDR, als alleinigen Kandidaten zur Wahl des Intendanten vor, schreibt Joachim Huber. Im Hörfunkrat braucht Raue bei der Wahl am 8. Juni eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Huber hört Kritik, dass der Hörfunkrat keine echte Wahl habe und nur noch Abnickgremium sei.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen Beiträge länger in Mediatheken zeigen dürfen.

ARD, ZDF und Deutschlandradio dürfen Beiträge künftig offenbar länger auf ihren Internetseiten und in ihren Apps veröffentlichen, ergibt eine Umfrage von "Zapp" unter den Landesregierungen. Hessen ist "grundsätzlich gegen eine Depublizierungspflicht", Nordrhein-Westfalen will die Sieben-Tage-Regelung abschaffen.
ndr.deKommentieren ...

ARD und Deutschlandradio bündeln Radio-Wortinhalte in Audiothek-App.

ARD plant eine Audiothek, in der sie die besten Wortinhalte der Hörfunkprogramme der neun ARD-Anstalten und des Deutschlandradios bündelt. Mit der App, die im Sommer fertig sein soll, können sich die Hörer die Inhalte von mehr als 60 Radioprogrammen nach ihren Interessen zusammenstellen und auf Wunsch auch zur Offline-Nutzung herunterladen. Die App ist eine gemeinsame Entwicklung von BR, SWR und Radio Bremen.
presseportal.de Kommentieren ...

Deutschlandradio-Verwaltungsrat kann sich nicht auf Intendanten-Kandidaten einigen.

Deutschlandradio steckt bei der Suche nach einem neuen Intendanten in einer Pattsituation, schreibt Ulrike Simon. Die ursprünglich vier Kandidaten haben sich inzwischen auf zwei reduziert: Stefan Raue, derzeit trimedialer Chefredakteur beim MDR, und Eckart Gaddum, Leiter der ZDF-Hauptabteilung Neue Medien. Der Verwaltungsrat kann sich aber, auch wegen parteipolitischer Machtspiele, auf keinen Kandidaten einigen, es könnte zu einer Kampfabstimmung kommen. Die nächste reguläre Sitzung des Hörfunkrats wäre am 8. Juni, eine vorgezogene, außerordentliche Sitzung könnte am 27. April stattfinden. Der amtierende Intendant Willi Steul hat seinen Rücktritt zum 1. Mai angekündigt, sein Vertrag läuft bis Frühjahr 2019.
rnd-news.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Willi Steul hinterlässt seinem Nachfolger Veränderungsbedarf.
Kommentieren ...

Verkehrsministerium und Privatradios liegen beim Digitalradio über Kreuz.

dabplus-digitalradio-150Digitalradio: Die Privatradios im VPRT und das Verkehrsministerium kommen beim Thema DAB+ nicht zusammen. Die Sender steigen aus dem Digitalradio-Board aus und kritisieren, dass die entworfene Roadmap am Hörerverhalten vorbeigehe. Der Plan fördere den Übertragungsstandard DAB+ einseitig - der VPRT will auch Fördergeld für den Empfang per Smartphone. Zudem will der Verband durchsetzen, dass ARD und Deutschlandradio freiwerdende UKW-Frequenzen nicht brachliegen lassen, sondern an die Privatsender weitergeben. UKW werde "für die Privatradios noch lange und alternativlos Geschäftsgrundlage sein", sagt VPRT-Radiochef Klaus Schunk.
presseportal.deKommentieren ...

Deutschlandradio hat erste Intendanten-Kandidaten.

Deutschlandradio-Logo-mit-MikrobommelDeutschlandradio hat offenbar erste Kandidaten für die Nachfolge von Intendant Willi Steul in der engeren Auswahl. Joachim Huber hört, dass Programmdirektor Andreas-Peter Weber und Stefan Raue, trimedialer MDR-Chefredakteur, zum Favoritenkreis gehören sollen. Zudem habe die Findungskommission einen ZDF-Namen auf dem Zettel, auch Martin Hoffmann, Intendant der Berliner Philharmoniker, werde genannt.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Willi Steul hinterlässt seinem Nachfolger Veränderungsbedarf.
Kommentieren ...

Thielko Grieß wird Moskau-Korrespondent des Deutschlandradios.

Thielko Griess-150Deutschlandradio schickt Thielko Grieß, 35, als Korrespondent nach Moskau. Grieß arbeitet seit Jahren für die Anstalt und moderierte u.a. die "Informationen am Morgen" im DLF. Er folgt auf Gesine Dornblüth, 47, die mit Thomas Franke das Büro texte und toene in Berlin neu aufstellen will. Dornblüth arbeitet künftig frei und weiterhin für die Deutschlandradio-Sender.
turi2 - eigene InfosKommentieren ...

Umstellung auf Digitalradio geht Willi Steul zu langsam.

SteulDigitalradio: Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios, rechnet nicht mit einer schnellen Umstellung auf DAB+. "Deutschland ist immer ein bisschen langsam in diesen Dingen", sagt Steul der "FAZ und geht von 10 bis 15 Jahren aus. Die Übernahme der UKW-Frequenz von AFN auf dem Großen Feldberg mit einer Reichweite von fünf Mio Hörern sei daher gerechtfertigt.
"FAZ", S. 13 (Paid), turi2.de (Interview Steul)

Kommentieren ...

Basta: Wie Spiegel Online die Artikel des ersten "Spiegel" betitelt hätte.

spiegelClickbait von 1947: Deutschlandradio Kultur widmet sich der Erstausgabe des "Spiegel" und übersetzt die Überschriften einiger Beiträge in den Stil von Spiegel Online. Hätten damals die Onliner das Magazin gestartet, hätten die Deutschen demnach unter anderem gelesen: Russen füllen Berliner mit Wodka ab.
deutschlandradiokultur.deKommentieren ...

interview2: Dem Deutschlandradio stehen große Veränderungen bevor, sagt Intendant Willi Steul.


Das war erst der Anfang: Intendant Willi Steul kündigt tiefgreifende Reformen beim Funk-Flaggschiff Deutschlandradio an. Sein Nachfolger werde redaktionelle Abläufe ändern, stärker visuell und für Plattformen produzieren lassen, stellt Steul im turi2.tv-Interview in Aussicht. Er geht im Mai in den Ruhestand. In den vergangenen Jahren habe er einen Modernisierungsstau aufgelöst. Der neue Intendant müsse "den Zug in Fahrt bringen".

Steul ruft die Mitarbeiter von Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen auf, vieles in Frage zu stellen. Abläufe müssten sich grundlegend ändern, um Radio via Spotify und Podcast aufs iPhone zu bringen oder ein Visual Radio zu produzieren. Steul kritisiert, dass einige auf der Bremse stehen: "Nicht alle gehen mit dieser Leidenschaft an Veränderungen heran – das ist eine Aufgabe, die man intern zu bewältigen hat." Steul selbst will sich das aus der Distanz anschauen. Der Ethnologe und Historiker plant ein Buch über Dschingis Khan und ein Drehbuch zusammen mit seiner älteren Tochter.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Sixt und Netto scheitern mit Klagen gegen Rundfunkbeitrag.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag ist auch für Filialen und einzelne Mietautos fällig, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht. Sixt und Netto scheitern mit ihren Klagen. Sixt zahlt jährlich 3,3 Mio Euro, Netto 1,7 Mio, weil der Beitrag für einzelne Standorte und Autos fällig ist. Sixt zieht nun weiter vor das Bundesverfassungsgericht.
welt.de1 Kommentar