Wir graturilieren: Willi Steul wird 66.


Wir graturilieren: Willi Steul, noch Intendant des Deutschlandradios, feiert heute seinen 66. Geburtstag. Er wünscht sich, dass der Sender - auch ohne ihn - weiterhin Erfolg hat. Bevor ein neuer Intendant ihn ablöst, beschäftigt ihn aber noch der Bericht zu "Auftrag und Strukturoptimierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks", den die Ministerpräsidenten einfordern. Erfreulicher war im abgelaufenen Lebensjahr, dass sein jüngster Sohn sein Medizin-Physikum bestanden und eine seiner Töchter "einen wunderbaren jungen Mann" geheiratet hat. Für Ärger sorgte ein Wasserschaden im Haus der Familie bei Avignon.

Glaubt man Udo Jürgens, fängt das Leben mit 66 Jahren erst an - Steul hat sich auf jeden Fall vorgenommen, noch ein Buch über Dschinghis Khan zu schreiben, der ihn seit seiner Kindheit fasziniert. Seinen Geburtstag feiert er mit einer deutsch-französischen Besuchergruppe bei einer Diskussion über Europa in Berlin. Über Gratulationen freut er sich am meisten persönlich. (Foto: Deutschlandradio / Jan Petersmann)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Intendant Willi Steul erwartet große Veränderungen fürs Deutschlandradio.
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Stuttgarter Staatskanzleichef Murawski sieht keine Mehrheit für Stefan Raue im Deutschlandradio-Hörfunkrat.

Deutschlandradio: Der vom Verwaltungsrat präferierte Intendanten-Kandidat Stefan Raue, derzeit MDR-Chefredakteur, könnte bei der Wahl im Hörfunkrat eine Niederlage erleiden, statt einfach abgenickt zu werden. Der Chef der Stuttgarter Staatskanzlei, Klaus-Peter Murawski, sieht bei den 40 Mitgliedern des Hörfunkrats keine Mehrheit für den einzigen Kandidaten. In der "FAZ" kündigt er an, sich bei der Wahl im Juni aus Prinzip "widerständig" zu verhalten, auch wenn er nichts gegen Raue habe.
"FAZ", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen bekommen neue Namen.

Deutschlandradio beerdigt die Marke Deutschlandradio und weitet die bekanntere Marke Deutschlandfunk auf alle seine Sender aus: Zunächst online und ab 1. Mai auch im Radio firmiert Deutschlandradio Kultur als Deutschlandfunk Kultur. Der junge Ableger DRadio Wissen heißt Deutschlandfunk Nova. Außerdem bekommen die Sender frischere Farben und neue Logos. Der Sender will deutlicher machen, dass alle drei Kanäle zusammengehören. Die Pläne waren bereits im September 2016 bekannt geworden.
deutschlandfunk.de, turi2.de (Background)

Korrektur: In einer früheren Version dieser Meldung hat es zwei Fehler gegeben. Zum einen war von "Deutschlandfunk" als Betreiber der Sendergruppe die Rede, zum anderen haben wir den jungen Ableger "Deutschlandfunk Nova" versehentlich falsch betitelt. Wir bitten die Fehler zu entschuldigen.3 Kommentare

MDR-Mann Stefan Raue soll Deutschlandradio-Intendant werden.

Deutschlandradio: Der Verwaltungsrat schlägt dem Hörfunkrat Stefan Raue, bisher trimedialer Chefredakteur beim MDR, als alleinigen Kandidaten zur Wahl des Intendanten vor, schreibt Joachim Huber. Im Hörfunkrat braucht Raue bei der Wahl am 8. Juni eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Huber hört Kritik, dass der Hörfunkrat keine echte Wahl habe und nur noch Abnickgremium sei.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen Beiträge länger in Mediatheken zeigen dürfen.

ARD, ZDF und Deutschlandradio dürfen Beiträge künftig offenbar länger auf ihren Internetseiten und in ihren Apps veröffentlichen, ergibt eine Umfrage von "Zapp" unter den Landesregierungen. Hessen ist "grundsätzlich gegen eine Depublizierungspflicht", Nordrhein-Westfalen will die Sieben-Tage-Regelung abschaffen.
ndr.deKommentieren ...

ARD und Deutschlandradio bündeln Radio-Wortinhalte in Audiothek-App.

ARD plant eine Audiothek, in der sie die besten Wortinhalte der Hörfunkprogramme der neun ARD-Anstalten und des Deutschlandradios bündelt. Mit der App, die im Sommer fertig sein soll, können sich die Hörer die Inhalte von mehr als 60 Radioprogrammen nach ihren Interessen zusammenstellen und auf Wunsch auch zur Offline-Nutzung herunterladen. Die App ist eine gemeinsame Entwicklung von BR, SWR und Radio Bremen.
presseportal.de Kommentieren ...

Deutschlandradio-Verwaltungsrat kann sich nicht auf Intendanten-Kandidaten einigen.

Deutschlandradio steckt bei der Suche nach einem neuen Intendanten in einer Pattsituation, schreibt Ulrike Simon. Die ursprünglich vier Kandidaten haben sich inzwischen auf zwei reduziert: Stefan Raue, derzeit trimedialer Chefredakteur beim MDR, und Eckart Gaddum, Leiter der ZDF-Hauptabteilung Neue Medien. Der Verwaltungsrat kann sich aber, auch wegen parteipolitischer Machtspiele, auf keinen Kandidaten einigen, es könnte zu einer Kampfabstimmung kommen. Die nächste reguläre Sitzung des Hörfunkrats wäre am 8. Juni, eine vorgezogene, außerordentliche Sitzung könnte am 27. April stattfinden. Der amtierende Intendant Willi Steul hat seinen Rücktritt zum 1. Mai angekündigt, sein Vertrag läuft bis Frühjahr 2019.
rnd-news.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Willi Steul hinterlässt seinem Nachfolger Veränderungsbedarf.
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Verkehrsministerium und Privatradios liegen beim Digitalradio über Kreuz.

dabplus-digitalradio-150Digitalradio: Die Privatradios im VPRT und das Verkehrsministerium kommen beim Thema DAB+ nicht zusammen. Die Sender steigen aus dem Digitalradio-Board aus und kritisieren, dass die entworfene Roadmap am Hörerverhalten vorbeigehe. Der Plan fördere den Übertragungsstandard DAB+ einseitig - der VPRT will auch Fördergeld für den Empfang per Smartphone. Zudem will der Verband durchsetzen, dass ARD und Deutschlandradio freiwerdende UKW-Frequenzen nicht brachliegen lassen, sondern an die Privatsender weitergeben. UKW werde "für die Privatradios noch lange und alternativlos Geschäftsgrundlage sein", sagt VPRT-Radiochef Klaus Schunk.
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Deutschlandradio hat erste Intendanten-Kandidaten.

Deutschlandradio-Logo-mit-MikrobommelDeutschlandradio hat offenbar erste Kandidaten für die Nachfolge von Intendant Willi Steul in der engeren Auswahl. Joachim Huber hört, dass Programmdirektor Andreas-Peter Weber und Stefan Raue, trimedialer MDR-Chefredakteur, zum Favoritenkreis gehören sollen. Zudem habe die Findungskommission einen ZDF-Namen auf dem Zettel, auch Martin Hoffmann, Intendant der Berliner Philharmoniker, werde genannt.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Willi Steul hinterlässt seinem Nachfolger Veränderungsbedarf.
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Thielko Grieß wird Moskau-Korrespondent des Deutschlandradios.

Thielko Griess-150Deutschlandradio schickt Thielko Grieß, 35, als Korrespondent nach Moskau. Grieß arbeitet seit Jahren für die Anstalt und moderierte u.a. die "Informationen am Morgen" im DLF. Er folgt auf Gesine Dornblüth, 47, die mit Thomas Franke das Büro texte und toene in Berlin neu aufstellen will. Dornblüth arbeitet künftig frei und weiterhin für die Deutschlandradio-Sender.
turi2 - eigene InfosKommentieren ...

Umstellung auf Digitalradio geht Willi Steul zu langsam.

SteulDigitalradio: Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios, rechnet nicht mit einer schnellen Umstellung auf DAB+. "Deutschland ist immer ein bisschen langsam in diesen Dingen", sagt Steul der "FAZ und geht von 10 bis 15 Jahren aus. Die Übernahme der UKW-Frequenz von AFN auf dem Großen Feldberg mit einer Reichweite von fünf Mio Hörern sei daher gerechtfertigt.
"FAZ", S. 13 (Paid), turi2.de (Interview Steul)

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Basta: Wie Spiegel Online die Artikel des ersten "Spiegel" betitelt hätte.

spiegelClickbait von 1947: Deutschlandradio Kultur widmet sich der Erstausgabe des "Spiegel" und übersetzt die Überschriften einiger Beiträge in den Stil von Spiegel Online. Hätten damals die Onliner das Magazin gestartet, hätten die Deutschen demnach unter anderem gelesen: Russen füllen Berliner mit Wodka ab.
deutschlandradiokultur.deKommentieren ...

interview2: Dem Deutschlandradio stehen große Veränderungen bevor, sagt Intendant Willi Steul.


Das war erst der Anfang: Intendant Willi Steul kündigt tiefgreifende Reformen beim Funk-Flaggschiff Deutschlandradio an. Sein Nachfolger werde redaktionelle Abläufe ändern, stärker visuell und für Plattformen produzieren lassen, stellt Steul im turi2.tv-Interview in Aussicht. Er geht im Mai in den Ruhestand. In den vergangenen Jahren habe er einen Modernisierungsstau aufgelöst. Der neue Intendant müsse "den Zug in Fahrt bringen".

Steul ruft die Mitarbeiter von Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen auf, vieles in Frage zu stellen. Abläufe müssten sich grundlegend ändern, um Radio via Spotify und Podcast aufs iPhone zu bringen oder ein Visual Radio zu produzieren. Steul kritisiert, dass einige auf der Bremse stehen: "Nicht alle gehen mit dieser Leidenschaft an Veränderungen heran – das ist eine Aufgabe, die man intern zu bewältigen hat." Steul selbst will sich das aus der Distanz anschauen. Der Ethnologe und Historiker plant ein Buch über Dschingis Khan und ein Drehbuch zusammen mit seiner älteren Tochter.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Sixt und Netto scheitern mit Klagen gegen Rundfunkbeitrag.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag ist auch für Filialen und einzelne Mietautos fällig, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht. Sixt und Netto scheitern mit ihren Klagen. Sixt zahlt jährlich 3,3 Mio Euro, Netto 1,7 Mio, weil der Beitrag für einzelne Standorte und Autos fällig ist. Sixt zieht nun weiter vor das Bundesverfassungsgericht.
welt.de1 Kommentar

Intendant Willi Steul verlässt Deutschlandradio zum 1. Mai.

SteulDeutschlandradio muss ab sofort einen neuen Intendanten suchen: Willi Steul, 65, bestätigt seinen vorzeitigen Abschied zum 1. Mai. Der öffentliche Druck auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sei stark geworden, sagt Steul im Interview von Ulrike Simon. Es brauche früher jemanden, der die Anstalt durch diese Debatten führt – Steul hatte Vertrag bis 2019.
haz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD, ZDF und Co. gönnen sich viel Personal für Auslandsreise.

ARD-ZDF-Deutsche-Welle-Deutschlandradio-150Öffentlich-Rechtliche verpulvern für die letzte Auslandsreise von Bundespräsident Gauck Geld, beobachtet Japan-Korrespondent Patrick Welter. Aus Deutschland reisten zwei ARD-Radioleute, eine Deutschlandradio-Frau und einer von der Deutschen Welle mit, außerdem je ein ARD- und ZDF-Team aus Deutschland. Zwei ARD-Journalisten aus Tokio waren auch vor Ort.
"FAZ", S. 18 (Paid)Kommentieren ...

Gebühren-Verweigerin muss nicht in den Knast.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag: Der RBB hat kein Interesse daran, eine Beitrags-Verweigerin aus Brandenburg ins Gefängnis zu bringen, sagt ein Sendersprecher der "Bild". Das Landgericht Potsdam muss entscheiden, wie es mit dem Fall der alleinerziehenden Mutter weiter geht, die sich weigert, den Beitrag zu zahlen, weil sie ARD und ZDF nicht nutzt.
bild.de (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"BamS": Deutschlandradio-Intendant Willi Steul tritt ab.

SteulDeutschlandradio verliert seinen Intendanten Willi Steul, 65, vorzeitig, berichtet "Bild am Sonntag". Steul ist seit 2009 im Amt und verlängerte 2014 um weitere fünf Jahre. Schon damals soll Steul ausgehandelt haben, mit 65 abtreten zu können. Ein entsprechendes Schreiben soll in den kommenden Tagen beim Verwaltungsrat eintreffen. Das Deutschlandradio kommentiert den mutmaßlichen vorzeitigen Rücktritt nicht.
vorab.bams.de2 Kommentare

Aus Deutschlandradio Kultur soll Deutschlandfunk Kultur werden.

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Alle Antennen geerdet: Das Deutschlandradio vereint seine drei Sender unter einem Markendach. Deutschlandradio Kultur benennt sich in Deutschlandfunk Kultur um, erfährt Joachim Huber. Aus DRadio Wissen soll Deutschlandfunk Nova werden. Huber hört aus dem Haus Sorgen, der Berliner Kultursender könne zum Anhängsel des Kölner Deutschlandfunks werden.

Programmdirektor Andreas-Peter Weber soll Initiator der Umbenennung sein. Der Verwaltungsrat hat laut "Tagesspiegel" bereits zugestimmt. Nach außen kommentiert der Sender nichts. Am Mittwoch sollen die Mitarbeiter in Köln, am Donnerstag die Belegschaft in Berlin informiert werden. Alle drei Sender grenzen sich derzeit klar voneinander ab – unter einem gemeinsamen Markendach könnte es künftig mehr Zusammenarbeit geben. (Foto: Stephanie Pilick / dpa / Picture Alliance)
tagesspiegel.de

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DRadio-Intendant fordert Bremse für Rentensteigerung.

SteulDeutschlandradio-Intendant Willi Steul fordert laut "Bild am Sonntag" eine Deckelung der Rentensteigerung beim öffentlichen-rechtlichen Rundfunk. Ansonsten drohten Kürzungen im Programm und Stellenabbau, warnt Steul. Für die Deutsche Welle habe Verdi einer Renten-Bremse bereits zugestimmt, für die ARD-Anstalten und das Deutschlandradio bisher nicht.
"Bild am Sonntag", S. 7, blendle.com (Paid), vorab.bams.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Beitragsservice nimmt 8,13 Mrd Euro ein.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragZahl des Tages: Exakt 8.131.285.001,97 Euro hat der Beitragsservice 2015 laut Geschäftsbericht an Rundfunkgebühren eingenommen - knapp 2 Mio Euro weniger als 2014. 5,76 Mrd Euro davon fließen an die ARD, das ZDF bekommt etwa 2 Mrd Euro. Das Deutschlandradio kassiert 218 Mio Euro, die Landesmedienanstalten 150 Mio Euro.
faz.net, sueddeutsche.de, rundfunkbeitrag.de (2014)Kommentieren ...

Politik scheut Debatte über Rundfunkbeitrag-Rabatt.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag: Die Ministerpräsidenten der Länder vertagen wohl die Entscheidung über eine Absenkung des Rundfunkbeitrags, erfährt Ulrike Simon. Einige Politiker wollen die Diskussion herauszögern, weil langfristig ein deutlich höherer Beitrag droht. Die Gebühren-Kommission KEF empfiehlt zunächst, den Beitrag ab 2017 auf 17,20 Euro pro Monat zusenken.
haz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Die "Zwangsgebühren"-Kritiker werden lauter.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragLese-Tipp: Wolfgang Büscher fasst auf einer Doppelseite die lauter werdende Kritik gegen die "Zwangsgebühr" für öffentlich-rechtliche Medien zusammen. Einzelkämpfer und Gruppierungen bestärken sich online, GEZ-Boykott.de zählt 1,5 Mio Nutzer im Monat. Christian Meier referiert die bekannte Kritik am Kontrollsystem der Rundfunkräte.
"Welt am Sonntag" 19/2016, S. 2-3 (Paid)Kommentieren ...

Freie Mitarbeiter verlangen Ende der "Zwei-Klassen-Gesellschaft".

ARD-ZDF-Deutsche-Welle-Deutschlandradio-150Freie Mitarbeiter der ARD verabschieden eine Resolution und fordern, die "Zwei-Klassen-Gesellschaft" aus Freien und Festangestellten zu beenden. Öffentlich-rechtliche Sender sparten auf Kosten freier Mitarbeiter, die Geldknappheit sei "politisch so gewollt". Dauerhafte Unsicherheit mache manche Kollegen krank, einige verließen die Sender. Betroffene haben sich Freitag und Samstag zum ersten ARD-Freienkongress in Berlin getroffen.
freienkongress.rbbpro.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Steul, Wille und Wilhelm halten Pläyoyer fürs Digitalradio.

Radio-150Lese-Tipp: Willi Steul (Deutschlandradio), Karola Wille (MDR) und Ulrich Wilhelm (BR) halten in der "FAZ" ein fast ganzseitiges Plädoyer fürs Digitalradio. Sie widersprechen NRW-Medien-Staatssekretär Marc-Jan Eumann und LfM-Direktor Jürgen Brautmeier, die DAB keine Zukunft geben. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass kostengünstige DAB-Spartenprogramme neue Werbemärkte erschließen.
"FAZ", S. 13 (Paid)1 Kommentar

KEF empfielt Senkung des Rundfunksbeitrags um 30 Cent.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag: Die KEF empfiehlt wie erwartet die Absenkung um 30 Cent auf 17,20 Euro und rechnet für die kommende Gebührenperiode ab 2017 mit einem Überschuss. Ab 2021 könnte der Beitrag dann wieder steigen. Kritik kommt von der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk, die statt Gebührensenkung eine Werbereduzierung wünscht. Die Linke sieht in 30 Cent weniger "keine wirkliche Entlastung" und hält die Abschaffung "sozialer Härten", die durch die Umstellung entstanden sind, für dringender. Der DJV vermisst "finanziellen Spielraum", um Honoraretats für Freie anzuheben.
welt.de, tagesschau.de, presseportal.de (Privatfunk), harald-petzold.de (Linke), djv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

KEF empfiehlt niedrigeren Rundfunkbeitrag – vorerst.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag: Die KEF legt heute ihren Bericht zum Rundfunkbeitrag vor. Darin wird die Finanzkommission empfehlen, dass der Beitrag ab 2017 um 29 Cent auf dann 17,21 Euro pro Monat sinkt. 2021, wenn die durch die Beitragsumstellung angehäuften zusätzlichen Milliarden aufgebraucht sind, könnte der Beitrag erstmals an der 20-Euro-Grenze kratzen.
"FAZ", S. 13 (E-Paper), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Rundfunkbeitrag könnte auf 19 Euro steigen.

Symbolbild Beitragsservice GEZ

Erst runter, dann rauf: Der Rundfunkbeitrag könnte auf mehr als 19 Euro im Monat ab 2021 steigen, prognostiziert die zuständige Kommission KEF laut der "Medienkorrespondenz". Die KEF empfiehlt zwar, den Beitrag ab 2017 von derzeit 17,50 Euro auf 17,21 Euro zu senken. In der folgenden Gebührenperiode seien dann aber 19,40 Euro nötig oder - sinkt der Beitrag vorher nicht - 19,10 Euro. Grundlage der Berechnung sind die jährliche Teuerungsrate sowie die laufenden Kosten des Systems zum heutigen Stand.

Die Zahlenspiele kamen bereits bei einer Sitzung am 24. Februar auf den Tisch, wurden der "Medienkorrespondenz" aber offenbar erst jetzt von Teilnehmern bestätigt. Für Vertreter der Länder seien die Rechenspiele ein Schock gewesen. Sie fürchten eine Debatte über Sinn und Unsinn des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Das Beitragssystem hat zwar seit der Umstellung von den GEZ-Gebühren auf den einheitlichen Beitrag mehr eingenommen, als gebraucht wird. Ab 2017 soll das gesperrte Geld aber mit in die Kassen der Sender einfließen, wird dann aufgebraucht und fehlt, sollte der Beitrag nicht steigen.
medienkorrespondenz.de via bild.deKommentieren ...

Bundesverwaltungsgericht: Rundfunkbeitrag ist rechtmäßig.

RundfunkbeitragRundfunks Werk und Bürgers Beitrag: Der Rundfunkbeitrag ist rechtmäßig, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht und weist eine Revision nach einer mündlichen Verhandlung ab. Die Kläger hatten verfassungsrechtliche Einwände gegen den 2013 eingeführten Rundfunkbeitrag vorgebracht und gegen BR und WDR geklagt. Das Gericht bestätigt mit der Entscheidung vorangegangene Gerichtsurteile. Über 30 Verwaltungsgerichte, Obergerichte und Landesverfassungsgerichte hatten die Abgabe bereits auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft.

"Der Rundfunkbeitrag trägt seinen Namen zu recht. Abgabenrechtlich handelt es sich um einen Beitrag und nicht um eine Steuer", sagt Albrecht Hesse, Juristischer Direktor des BR. Nach dem Urteil können die Kläger nur noch Verfassungsbeschwerde vor dem höchsten deutschen Gericht einlegen.
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