Warnstreik bei den Grafikern der "Tagesschau".

Tagesschau_150x150Tagesschau-Grafiker in Hamburg und Mitarbeiter des NDR-Landesfunkhauses Hannover haben am Donnerstag gestreikt, weil die Tarifverhandlungen mit dem NDR offenbar nicht vorankommen. In Berlin demonstrierten rund 75 Kollegen vom RBB, der Deutschen Welle und dem Deutschlandradio gegen Kürzungen bei der Altersversorgung.
abendblatt.de, rundfunk.verdi.deKommentieren ...

Hör-Tipp: So könnte ein Flüchtlings-Radio aussehen.

Hörtipp-Icon-JPGHör-Tipp: Radio-Moderator Marko Schlichting ruft in seinem Podcast zur Gründung eines öffentlich-rechtlichen Flüchtlings-Radios auf. Ein solches Programm müsse u.a. ein mehrsprachiges Programm senden und auch im Ausland empfangbar sein. Dazu sei nicht nur tatkräftige Unterstützung, sondern auch Hilfe vom Deutschlandradio und der Deutschen Welle erforderlich.
markos-medienpodcast.podspot.de (11-min-Audio)Kommentieren ...

Die ARD will ans Sperrkonto, und mehr.

ARD ZDF Deutschlandradio RundfunkbeitragSparschwein reicht nicht: ARD will für 2017 bis 2020 rund 99 Mio Euro pro Jahr zusätzlich - neben der kompletten ARD-Reserve aus der Rundfunkgebühren-Rücklage. Um 2,2 % steige der Bedarf. Als Gründe nennt die ARD neben allgemeinen Preissteigerungen die Kosten für DAB+ bei den Radios, DVB-T2 bei den Fernsehsendern und die Digitalisierung der Archive. Auch das Deutschlandradio braucht zusätzliches Geld und begründet den Mehrbedarf mit dem Aufbau des digitalen Hörfunks DAB+. Das ZDF teilt mit, mit seinem Teil des Rücklagen-Kuchens auskommen zu können, auch hier steigt der Finanzbedarf um 2,2 %. Nun muss die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs die Einreichungen prüfen.
horizont.net, newsroom.de, presseportal.de (ARD), presseportal.de (ZDF)Kommentieren ...

Länder vertagen Entscheidung über Mehreinnahmen.

ARD ZDF DEutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag: Die Länder verschieben die Entscheidung über die Mehreinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag auf Frühjahr 2016. Sie wollen weitere Zahlen der Gebührenkommission KEF und den Finanzierungsbedarf der Anstalten abwarten. Die Ministerpräsidenten diskutierten auch über die Zukunft von Regionalwerbung: Ein generelles Verbot ist nicht zu erwarten.
wuv.de, faz.netKommentieren ...

KEF: Kein fester Abschalt-Termin mehr für UKW.

Digitalradio-Logo-orange150Digitalradio: Die KEF fordert von ARD und Deutschlandradio keinen festen Termin mehr für die Abschaltung von UKW. Die Sender sollen lediglich Kriterien und zeitliche Szenarien definieren, die zu einer UKW-Abschaltung führen. Bisher war ein fester Termin Bedingung für die Bewilligung weiterer Gelder fürs Digitalradio.
"Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk", Mai 2015, S. 1 (Registrierung erforderlich)Kommentieren ...

Spotify bietet Sendern eine Plattform.

Instant Articles zum Hören: Der Streaming-Dienst Spotify verbreitet künftig neben Musik auch Wort-Inhalte und Videos – ähnlich wie Facebook Artikel einiger Verlage. Deutschlandradio und Bayerischer Rundfunk bieten als erste deutsche Partner Podcasts auf Spotify, die Kölner Webvideo-Schmiede Mediakraft lädt Clips ihrer YouTube-Stars hoch. Spotify will mit der Inhalte-Offensive… Weiterlesen …

Rundfunkbeitrag: Mehreinnahmen nicht überraschend.

ARD ZDF DEutschlandradio RundfunkbeitragRundfunkbeitrag: Die Mehreinnahmen von rund 1,5 Mrd Euro kommen für ARD und ZDF nicht überraschend, rechnet Michael Hanfeld vor. Ein Blick in die interne Finanzrechnung zeigt, dass sich der Zuwachs schon zum Jahreswechsel 2013/14 abzeichnete. Für den Zeitraum 2013 bis 2020 sind sogar Mehreinnahmen von insgesamt knapp 3,9 Mrd Euro prognostiziert.
faz.net, "FAZ", S. 15 (E-Paper)Kommentieren ...

Hör-Tipp: Reiche US-Kids bevorzugen Instagram und Snapchat.

Hörtipp-Icon-JPGHör-Tipp: Reiche US-Kids sind auf Instagram und Snapchat unterwegs, ärmere nutzen Facebook. DRadioWissen berichtet über Studien, die die Nutzung sozialer Netzwerke mit dem Einkommen der Eltern und dem Bildungsgrad vergleichen. In Europa sind die Nutzer von Facebook, Twitter und Co. eher gebildeter.
dradiowissen.de (4-Min-Audio)Kommentieren ...

Rundfunkbeitrag sinkt um 48 Cent.

Rundfunkbeitrag ARD ZDF DeutschlandradioRundfunkbeitrag sinkt zum 1. April um 48 Cent auf 17,50 Euro im Monat. Die Umstellung spülte Mehreinnahmen von 1,5 Mrd Euro in die Kassen von ARD, ZDF und Deutschlandradio. SWR-Justiziar Hermann Eicher, einer der Väter des Rundfunkbeitrags, warnt dennoch vor überhöhten Erwartungen.
digitalfernsehen.de, abendzeitung-muenchen.de, tagesspiegel.de (Eicher)Kommentieren ...