Journalisten sollten sich nicht ausschließlich auf Polizeimeldungen verlassen, kritisiert Moritz Tschermak.

Journalisten verlassen sich zu sehr auf Polizeimeldungen und recherchieren selbst nicht nach, kritisiert Moritz Tschermak anhand der Berichterstattung zu einem Polizeieinsatz in Witzenhausen. Die dpa habe "über einen ganzen Tag" gebraucht, "bis auch die Demonstranten ihre Sicht bei der dpa erzählen durften" – die meisten Medien hätten die Meldungen der Nachrichtenagentur ohne weitere Recherche einfach übernommen.
bildblog.de

dpa startet einen Blog für Innovationsprojekte.

dpa geht mit ihrem Innovationsblog live, der den Austausch mit Nutzern zu Prototypen im dpa-Angebot erleichtern soll. "Vieles ist BETA. Aber das ist gut so", erklärt dpa-Geschäftsführer Peter Kropsch in seinem ersten Eintrag. Der Austausch mit Kunden auf der Plattform soll die Weiterentwicklung der Angebote vereinfachen.
innovation.dpa.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Für dpa-Geschäftsführer Peter Kropsch wird das Finden von Fake News zum zentralen Geschäftsmodell.

Zahl des Tages: 88 % der Journalisten halten Gespräche für wichtigste Info-Quelle.

Zahl des Tages: Genau 88 % der Journalisten halten das persönliche Gespräch für ihre wichtigste Informationsquelle, sagt eine Studie des dpa-Streudienstes news aktuell. Auf Platz 2 folgen Pressemitteilungen, die 86 % der befragten Journalisten nutzen. Im Vergleich zu 2016 steigt der Anteil der Journalisten, die soziale Medien als Quelle verwenden, um sechs Prozentpunkte. Viele Journalisten kritisieren einen fehlenden Dienstleistungsgedanken bei Pressestellen.
newsaktuell.de

Niggemeier: "FAZ" verbreitet falsche Hartz-IV-Vergleiche und korrigiert nur beiläufig.

FAZ verbreitet falsche Vergleiche zwischen Erwerbstätigen und Hartz-IV-Empfängern und korrigiert diese später nur beiläufig, kritisiert Stefan Niggemeier. Auch dpa und andere Medien haben den falschen Vergleich aufgegriffen, wonach Hartz IV einer Familie oft mehr Geld einbringe als ein Job. Bei der Berechnung des Steuerzahlerbunds für die "FAZ" fehlten aber Kindergeldansprüche der Erwerbstätigen. Niggemeier wirft auch der dpa vor, den weiterverbreiteten Berechnungsfehler nicht transparent korrigiert zu haben.
uebermedien.de, faz.net ("FAZ"-Bericht, Paid)

dpa International macht Shabtai Gold zum Chief Foreign Affairs Correspondent.

dpa International, englischsprachiger Weltnachrichtendienst, ernennt den bisherigen Istanbul-Korrespondenten Shabtai Gold zum Chief Foreign Affairs Correspondent. In der neu geschaffenen Position berichtet Gold für alle dpa-Dienste über die Außenpolitik der USA und internationale Organisationen mit Sitz in den USA. Neue Istanbul-Korrespondentin wird Anindita Ramaswamy.
presseportal.de, turi2.de (Background)

dpa setzt auf den "Gerstberger-Faktor".

dpa will die einfachen Fragen, die Leser oft am meisten interessieren, nicht aus den Augen verlieren und setzt dafür auf den "Gerstberger-Faktor". In Konferenzen dürften zuerst die Redakteure sprechen, die im jeweiligen Gebiet nicht spezialisiert sind. Hausmeister Axel Gerstberger hatte bei einem Besuch von Alexander Dobrindt die hochspezialisierten Politikredakteure mit einer einfachen Frage zur Maut übertrumpft.
abendblatt.de

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"Bilder in der Unternehmenskommunikation"
In unserem Fokus-Seminar, das wir in Zusammenarbeit mit Bildgerecht veranstalten, erklären wir, worauf Sie beim Einsatz von Bildern/Filmen/Grafiken achten müssen und wie Sie diese im Unternehmen richtig verwalten, um das Risiko rechtswidriger Nutzung und die Gefahr der Abmahnung zu minimieren.
14. März 2018, Frankfurt am Main
Anmeldung: www.picture-alliance.com/seminar

dpa testet neuen Info-Kanal, der über Slack laufen soll.

dpa testet derzeit intern einen neuen Infokanal, der den Instant-Messenger Slack als Kommunikationsplattform nutzt. Dort sollen Redaktionen künftig auf kurzem Weg mit dpa-Infos zu wichtigen Ereignissen versorgt werden. In den nächsten Monaten will dpa den Slack-Kanal zunächst mit wenigen Kunden ausprobieren; weitere sollen folgen.
twitter.com (Tweet dpa), turi2 - eigene Infos

Deutscher Olympischer Sportbund macht Picture Alliance zum Olympia-Fotopartner.

Picture Alliance wird offizieller Fotopartner des deutschen Teams bei den Olympischen Winterspielen und Paralympics in Pyeongchang. Die Bildagentur hat bereits Porträts aller 154 nominierten Athleten sowie des Betreuer- und Trainerstabs produziert, außerdem Motive für die Markenkampagne. Picture Alliance bietet von allen Olympia-Tagen Fotos, Videos und Grafiken. Ein eigenes Fototeam arbeitet vor Ort Kundenaufträge ab und fotografiert im Deutschen Haus, Fotografen der dpa, AP und weitere Sportfotografen liefern Fotos zu.
presseportal.de

Janina von Jhering wird Vize-Sprecherin der dpa.

dpa holt Janina von Jhering, 33, als Vize-Chefin der Konzernkommunikation. Sie kommt neu in die Branche: Jhering war zuvor Keks-Kommunikatorin beim Süßkram-Spezialisten Bahlsen. Ihre neue Stelle ist bei der dpa-Tochter news aktuell angesiedelt. Die Kommunikation leitet Jens Petersen.
presseportal.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Frank Stadthoewer von news aktuell: Hat die Pressemitteilung im Digitalen noch Zukunft?

Die großen Tiere 2017: In diesen Videos sprechen die Chefs.


Wir hatten sie (fast) alle: Bei turi2.tv geben sich die Bosse die Klinke das Mikro in die Hand. Gemeinsam mit unserem Partner "Horizont" haben wir 2017 viele Entscheider aus Verlagen, Sendern und der Werbung befragt. Gebündelt präsentieren wir ein Best-of: Zum Beispiel mit dem kauflustigen Udo Müller, dessen Konzern Ströer immer beachtlicher wächst. Vor der Kamera standen auch ein gut gelaunter Funke-Chef Manfred Braun und ein wie gewohnt visionärer "Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart.

Ein Flair von Hollywood trug Florian Haller in unseren bescheidenen Branchendienst. Der Serviceplan-Chef gilt immerhin als Hugh Grant der Werbeindustrie. Daimler-Chefkommunikator Jörg Howe teilte im Interview gegen Journalisten aus, "Spiegel"-Verlagsleiter Jesper Doub nahm sie in Schutz. Christian Nienhaus' Thema vor dem Mikro waren Medien, die zu starken Marken werden. Interview-Gast Lukas Kircher wiederum arbeitet mit C3 daran, dass alle Marken zu Medien werden.

Als Vertreter der klassischen Branche darf Frank Vogel von Gruner + Jahr gelten – im Interview über Vermarktung von Zeitschriften. Eine Menge davon hat auch Jörg Hausendorf von Bauer im Regal liegen. Peter Kropsch wiederum stellte sich der Branche per turi2.tv-Interview nach einigen Monaten im Amt als dpa-Chefredakteur vor.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit elf Videos)

Haben wir große Tiere vergessen? Themenvorschläge gehen per Mail an turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus.

Nachrichtenagenturen fordern Geld von Netz-Riesen.

Facebook und GoogleEuropäische Nachrichtenagenturen fordern von Google und Facebook, für die von ihnen genutzten Nachrichten zu zahlen. Die Netzwerke verdienten prächtig an den Inhalten, ohne zum Beispiel das Leben ihrer Mitarbeiter in Syrien zu riskieren oder Meldungen aufwändig zu überprüfen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs in der französischen Tageszeitung "Le Monde" gehören neben der dpa, APA und AFP auch die britische PA, die spanische Efe, die italienische Ansa, Schwedens TT, Belga und die niederländische ANP.
uk.news.yahoo.com

Picture Alliance vertreibt lizenzfreie Fotos von Panther Media.

Picture Alliance erweitert ihr Portfolio an lizenzfreien Fotos von Panther Media. Zunächst wächst das Angebot um 300.000 Stock-Fotos, weitere folgen täglich. Panthermedia.net ist ein Fotomarktplatz, auf dem Fotografen lizenzfreie Bilder anbieten, die in der Regel nach einmaliger Zahlung unbegrenzt nutzbar sind. Eine Redaktion prüft jedes Bild rechtlich und qualitativ.
presseportal.de

dpa-Dienste kosten die ARD 9 Mio Euro im Jahr.

dpa bindet die ARD langfristig bis 2023 als Kunden, erfährt Petra Sorge aus nicht öffentlichen Verträgen. In diesem Jahr zahlen die ARD-Anstalten zusammen 9 Mio Euro für Texte, Bilder und Archiv an die Agentur, die Verlagen und Rundfunkanstalten gehört. Der Preis steigt nur minimal auf 9,15 Mio im letzten Vertragsjahr. Die dpa und die Sender kommentieren die Zahlen nicht.
"Journalist" 12/2017, S. 16-22 (Paid)

Zitat: Sven Gösmann wünscht sich bei der dpa mehr Diversität und weniger Berlin-Mitte.

"Ich möchte nicht gleich die Hells Angels hier haben, aber ein bisschen mehr Marzahn und etwas weniger Berlin Mitte darf es schon sein."

Die dpa hat Diversity für sich entdeckt und Chefredakteur Sven Gösmann wünscht sich im Interview mit dem "Journalist" weniger weiße Prototypen, wie er selbst einer ist.
journalist-magazin.de

dpa beteiligt sich an der englischen Nachrichtenagentur Alliance News.

Deutsche Presse-Agentur beteiligt sich an Alliance News, einer englischen Finanznachrichtenagentur. Die dpa übernimmt knapp 4 %. Die PA Group, Mutter der englischen Nachrichtenagentur Press Association, steigt mit dem gleichen Anteil ein. Alliance News liefert seit 2013 Nachrichten über Unternehmen und Investmentfonds der Londoner Börse sowie weltweite Wirtschafts- und Politikberichte.
presseportal.de

Trust Project: Internetriesen und Verlage schließen sich im Kampf gegen Fake News zusammen.

Facebook und GoogleFacebook, Google und weitere Internetfirmen versehen vertrauenswürdige Inhalte künftig mit dem Trust Signet. Weitere Indikatoren sollen Transparenz schaffen und Hintergründe zu Quellen und Arbeitsmethoden liefern. Über 75 Nachrichtenhäuser beteiligen sich, darunter u.a. dpa, Zeit Online, der "Economist" und die "Washington Post".
theverge.com, meedia.de, presseportal.de (dpa)

lexikon2: Peter Kropsch.


Peter Kropsch steht seit Anfang 2017 an der Spitze der Deutschen Presse-Agentur, die der Österreicher mit neuen Geschäftsmodellen in die Zukunft führen will. Im Video-Fragebogen verrät der gelernte Wirtschafts-Journalist, dass er schon als Kind hoch hinaus wollte. Obwohl er seine heimliche Schwäche lieber für sich behält, schenkt turi2 ihm einen Eintrag ins lexikon2. Weiterlesen …

Nachrichtenagentur APA plant engere Kooperation mit der dpa.

APA will ihre Zusammenarbeit mit der dpa ausbauen. Die österreichische Newsagentur denkt darüber nach, wie sie die gemeinsame Technologie-Tochter dpa digital services "weiterentwickeln" und die "Kooperation verstärken" kann, sagt APA-Vorstand Clemens Pig dem "Standard". Pläne für eine gegenseitige Beteiligung wie bei der Schweizer Agentur sda gebe es derzeit nicht. Für die Expansion ins Ausland will APA mit den nationalen Nachrichtenagenturen kooperieren, insbesondere im Technologie-Bereich.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Frank Stadthoewer von news aktuell: Hat die Pressemitteilung im Digitalen noch Zukunft?


Breit gestreut: Die dpa-Tochter news aktuell schickt seit dem finstersten Fax-Zeitalter Pressemitteilungen auf die Schreibtische der Medienmacher. Welche Zukunft hat die Institution mit Sitz im feinen Hamburg-Pöseldorf? Geschäftsführer Frank Stadthoewer erklärt im Video zur turi2 edition5, wie der digitale Wandel alles ändert: Mitteilungen werden visueller, die Nutzerschaft breiter. Über die Presseportal-App erreicht Stadthoewers Truppe bis zu 600.000 Menschen – und längst nicht mehr nur Journalisten. Weiterlesen …

Zitat: dpa-Chef Peter Kropsch erwartet Liebe zur Arbeit.

"Nachrichtenagentur-Journalisten müssen verliebt in ihre Arbeit sein, denn sie stehen nicht in der Öffentlichkeit."

dpa-Geschäftsführer Peter Kropsch erwartet in seiner Redaktion Leidenschaft für die stille Arbeit im Hintergrund. Im Video lobt er das Wissen seiner Volontäre und zweifelt an seinen Chancen, heute noch einmal als Redakteur eingestellt zu werden.
turi2.tv (5-Min-Video)

dpa-Geschäftsführer Peter Kropsch: Das Finden von Fake News wird zum zentralen Geschäftsmodell.


Richtig wichtig: Kaum ein aktuelles Medium kommt ohne die dpa aus. Seit diesem Jahr führt der Österreicher Peter Kropsch die Nachrichtenagentur. Im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv gibt er Einblick in seinen Kurs: Für Kropsch wird das Verifizieren von Nachrichten immer wichtiger. Wahr und Falsch in der Info-Flut auseinanderzuhalten, ist für ihn ein zentrales Geschäftsmodell. Nicht nur im Auftrag klassischer Medien: Kropsch sucht neue Kunden vor allem unter Institutionen und Unternehmen.

"Die Information als Vertrauensgut ist immer unser Geschäftsmodell gewesen", sagt Kropsch, der von der Agentur APA aus Wien kommt. "Für uns wird das Bewerten, Einordnen und Verifizieren von Nachrichten als Geschäft immer wesentlicher." Die Redaktion habe deshalb viele Abläufe umgestellt. Im Berliner Newsroom gibt es jetzt einen Radar Officer, der vor allem das Grundrauschen der sozialen Medien im Blick behält. Ein Verification Officer versucht, Fake News zu enttarnen.

Das helfe nicht nur anderen Redaktionen. Auch Institutionen und Unternehmen seien auf faktisch richtige Informationen angewiesen. Für die dpa werden diese Kunden immer wichtiger: Der frühere Wirtschaftsredakteur Kropsch scheut sich nicht, journalistische Dienste noch offensiver Unternehmen anzubieten, die darauf dann ihre PR-Arbeit aufbauen. Die sich ändernde Kundenstruktur ist zumindest ein Drahtseilakt – auch wenn Kropsch eine Firewall zwischen Redaktion und Vertrieb verspricht.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube), turi2.de (dpa-Dossier, Dezember 2015)

Wir graturilieren: Jens Petersen wird 50.


Wir graturilieren: Jens Petersen, Leiter Konzern-Kommunikation der dpa, feiert heute seinen 50. Geburtstag – und zwar mit einem freien Tag, an dem er sich erst mit seiner Frau durchs spätsommerliche Hamburg treiben lässt, bis die Kinder aus der Schule kommen, und abends beim Lieblingsitaliener in St. Georg dem dolce vita frönt.
Im Job konnte er einen Tag vor dem Runden einen Haken an die Kommunikation der Buzzrank-Übernahme machen. Ansonsten beschäftige er sich gerade mit der philosophischen Frage, ob es tatsächlich eine tolle Sache ist, ein halbes Jahrhundert alt zu sein. Viele behaupten das ja.

Für Petersen persönlich lief das vergangene Lebensjahr sehr gut, global gingen ihm Trump, Erdogan, Kim Jong-un und der ungut überhitzte religiöse Wahnsinn auf die Nerven. Er wünscht sich zum Geburtstag eine entspannte Saison für Werder Bremen und einen würdigen Pizarro-Nachfolger. Geburtstagsgrüße mag er digital, gern auf Twitter, denn da "kriegen's wenigstens alle mit". Ansonsten lässt er sich gerne persönlich umarmen.
twitter.com, linkedin.com

dpa-Tochter Picture Alliance vermarktet künftig die Fotos von Reuters.


Große Foto-Koalition: Picture Alliance verbreitet künftig die weltweite Bilder-Produktion des Agentur-Giganten Reuters in Deutschland. Kunden der dpa-Tochter Picture Alliance bekommen ab heute Zugriff auf täglich 1.000 neue Reuters-Bilder und ein Archiv mit 9 Mio Aufnahmen. Dazu müssen sie ihre bestehenden Verträge aufstocken. Reuters verkauft seinen Dienst aber auch weiterhin direkt an deutsche Medien.

Den Deal fädelte Picture-Alliance-Chef Andreas Genz ein, der bis 2014 globaler Bildverkaufs-Chef von Reuters war. Genz will Picture Alliance stärker zur zentralen Plattform ausbauen, über die Kunden lizenzierte Fotos aus diversen Quellen beziehen können – Reuters ist ein besonders dicker Fisch an der Angel. Derzeit bietet die Picture-Alliance-Plattform Zugang zum Bildangebot von 250 Partneragenturen, darunter auch Reuters-Konkurrent AP. Reuters erhofft sich, durch Picture Alliance einen neuen Vertriebskanal zu erschließen. (Foto: Picture Alliance/dpa)
turi2 - eigene Infos

dpa kauft das Social-Media-Monitoring-Tool Buzzrank.

dpa kauft Buzzrank, ein Tool für Echtzeit-Webmonitoring des Beraters Björn Ognibeni. Welche Kunden die Nachrichtenagentur übernimmt, ist noch nicht klar, der Übergang läuft aber schon seit August. Ognibeni bleibt als Berater im Team. Social-Media-Monitoring sei für die dpa ein "signifikantes Wachstumsfeld", sagt Vize-Chefredakteur Roland Freund. Die dpa will ihr Unternehmensgeschäft ausbauen, Buzzrank soll als Ergänzung zu dpa Select dienen. Kunden können Buzzrank entweder in Lizenz erwerben, oder eine Social-Media-Analyse in Auftrag geben.
"W&V 36/2017", S. 16 (Paid)

dpa GmbH steigert Umsatz 2016 durch Umgliederungs-Effekte auf 94 Mio Euro.

dpa GmbH meldet für 2016 einen Umsatz von 94 Mio Euro, ein Plus von 3,3 Mio, das durch Umgliederungs-Effekte zustande kommt. Als Jahresüberschuss bleiben knapp 1,4 Mio Euro, in denen allerdings Ausschüttungen der dpa-Töchter schon enthalten sind. 2015 waren es noch 1,8 Mio, vor allem Sportereignisse waren 2016 teurer. Die gesamte dpa-Gruppe erreicht 2016 einen Umsatz von 136,2 Mio Euro.
presseportal.de

Rademacher neuer dpa-Nachrichtenchef, Dudziak und Haake ziehen um.

dpa baut in der Riege ihrer Nachrichtenchefs um: Daniel Rademacher rückt auf den zentralen Posten im Newsroom. Er hat bislang als Dienstleiter das Tagesgeschäft im Panorama-Ressort gesteuert. Vorgänger Jens Dudziak ist nun Desk- und Vize-Politikchef. Kirsten Haake ist vom Posten der Nachrichtenchefin zu den Kindernachrichten gewechselt und dort jetzt Redakteurin.
kress.de, turi2 - eigene Infos

dpa nennt in Berichten häufiger die Nationalität von Tätern.

Nationalitäten-Nennung: Die dpa schreibt in Berichten über Mordfälle, Totschlag, Folter, Entführung und Geiselnahmen künftig immer die Nationalitäten der Täter. Bei schweren Straftaten gebe es ein begründetes öffentliches Interesse, sagt Nachrichtenchef Froben Homburger. Dieses Kriterium nennt der Pressekodex seit Kurzem – früher sollte es immer einen Sachbezug zur Tat geben, um die Nationalität zu nennen. Bei einigen weniger schweren Verbrechen will dpa seine Kunden jetzt im anhängenden Notizblock über die Hintergründe der Täter informieren.
kress.de, presserat.de (Background)

Jens Petersen kommuniziert künftig für die gesamte dpa.

dpa macht Jens Petersen, 49, zum Leiter Konzern-Kommunikation. Die Stelle wird neu geschaffen: Petersen ist schon Sprecher der Tochter News Aktuell und übernimmt zusätzlich den Posten auch für die Nachrichtenagentur. Der bisherige dpa-Sprecher Chris Melzer verlässt das Unternehmen nach 20 Jahren. Petersen ist auch schon knapp 20 Jahre an Bord, baute presseportal.de mit auf und kommuniziert seit 2008 für News Aktuell.
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