"Hamburger Morgenpost" produziert Politik-Teil künftig in Berlin.

Mopo Hamburger Morgenpost 150DuMont verlegt die Produktion des Politik-Teils seiner "Hamburger Morgenpost" ab 2018 nach Berlin, berichtet Marvin Schade. Sechs Redakteure und ein Layouter sollen von Hamburg in die Hauptstadt umziehen und dort weiter Angestellte der Morgenpost bleiben. Weitere Maßnahmen will DuMont zu einem späterem Zeitpunkt bekannt geben. Der Betriebsrat rechnet mit Sparmaßnahmen.
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DuMont steigert Erlöse bei Regionalmedien.

DuMont setzt im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 592 Mio Euro um, rund 1 % mehr als 2015. Als Gewinn verbucht die Mediengruppe 3,2 Mio Euro - im Vorjahr standen 4,9 Mio Euro. Das operative Ergebnis ist kräftig gewachsen, ohne "einmalige Sondereffekte" liegt der Ebitda bei 67,2 Mio Euro. Die Zahlen sind nur begrenzt mit Vorjahreswerten vergleichbar, denn DuMont hat von der IFRS-Bilanz auf Bilanzierung nach deutschem Handelsrecht umgestellt. Alle Regionalmedien hätten ihre Erlöse in Vermarktung und Vertrieb gesteigert. Im Berichtsjahr sei DuMonts Belegschaft um 261 auf 3.637 Beschäftigte angewachsen.
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Meedia: "Mitteldeutsche Zeitung" streicht 19 Sekretariats- und Service-Stellen.

Mitteldeutsche Zeitung baut 19 Service- und Sekretariats-Stellen ab, schreibt Marvin Schade. Unter anderem soll ein Service-Center in Halle mit fünf Stellen geschlossen werden. Besitzer DuMont sagt, in Zeiten der Digitalisierung reiche eine andere Service-Stelle in Halle aus. Der Verlag wolle sozialverträgliche Lösungen für den Stellenabbau finden.
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Trump-Titelseite des "Berliner Kuriers" geht viral um die Welt.

Berliner Kurier trifft mit seinem Aufmacher "Erde an Trump: Fuck you!" weltweit den Nerv vieler Trump-Gegener, die entsetzt über den Ausstieg aus dem Pariser Klima-Abkommen sind. Besondere Aufmerksamkeit verschafft der Titelseite "Harry Potter"-Autorin Joanne K. Rowling‏. Sie twittert "Very much enjoying the German press at the moment" und bekommt dafür bisher mehr als 20.000 Retweets und mehr als 50.000 Likes.
mashable.com, theguardiansofdemocracy.com, twitter.com/jk_rowling/Kommentieren ...

DuMont und DDV schließen Vertrag, um Streit um Marke Mopo zu beenden.

DuMont und die Gruner-Tochter DDV legen ihren Streit um die Marke Mopo bei, berichtet "Horizont". Demnach schließen sie einen Vertrag, der vorsieht, dass DDV die Domain mopo24.de nur noch bis Ende 2017 nutzt. Die Kennzeichnung Morgenpost und Mopo darf der Verlag für seine Zeitungen und Dienste in Sachsen online und offline jedoch weiter nutzen. Strittig ist noch, ob DuMont Mitte 2018 die Domain mopo24.de nutzen kann.
"Horizont" 22/2017, S. 8 (Paid)Kommentieren ...

Bild des Tages: Die Freiheit nehmen wir uns.


Mit Pauken und Plakaten ziehen Demonstranten am heutigen Tag der Pressefreiheit vor die Türkische Botschaft in Berlin. Sie fordern die Freilassung von Journalisten – und Freiheit für das Wort. Mehrere deutsche Medien starten parallel Aktionen: Bei welt.de gibt die Redaktion für einen Tag symbolisch die Nutzer-Kommentare vor. "Berliner Zeitung" und Havas erinnern unter zeitung-61.de an die 61 im vergangenen Jahr getöteten Reporter. (Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Picture Alliance)Kommentieren ...

"Mitteldeutsche Zeitung" bekommt ein neues Layout und eine tägliche Kinderzeitung.

Mitteldeutsche Zeitung erscheint ab morgen in neuem Layout. Online und Print stehen dabei gleichwertig nebeneinander. Neu ist u.a. eine tägliche, vierseitige und herausnehmbare Kinderzeitung. Auf der Meinungsseite will die "MZ" auch Stimmen aus sozialen Netzwerken einbinden. Eine eindeutige Bildsprache soll wichtige Themen klarer hervorheben. Zum Neustart lässt DuMont eine Beilage mit den Neuerungen an alle rund 650.000 Haushalte im Verbreitungsgebiet verteilen.
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"Hamburger Morgenpost" streitet mit Til Schweiger ums Wasser.

Hamburger Morgenpost versalzt Til Schweiger eine Gegendarstellung auf der Titelseite. Die "Mopo" hatte getitelt, der Schauspieler verkaufe in seinem Restaurant Barefoot Deli für 4,20 Euro pro Liter das teuerste Leitungswasser. Schweiger widerspricht - nicht dem Preis, sondern dass er damit der Teuerste ist. Die Redaktion gibt Schweiger zwar Recht, stichelt aber weiter gegen das überteuerte Wasser aus dem Hahn. Immerhin stehe auf der Karte nun "fein gefiltertes Hamburger Trinkwasser", lobt die "Mopo" gehässig.
stern.de, haz.de


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"Hamburger Morgenpost" startet Portal "Just in Hamburg".

Hamburger Morgenpost sucht in der Digitalvermarktung eigene Pfade und startet das Portal Just in Hamburg, das dem Verlag Werbeerlöse durch Native Advertising einbringen soll und sich an kleine Geschäfte und eine junge Zielgruppe richtet. Ein Team aus zunächst drei Studenten produziert kurze Text-Bildformate, Nutzer bekommen täglich sechs Gastro-, Veranstaltungs-, Ausflugs- und Einkaufs-Tipps.
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DuMont spart Bonner "Express"-Ausgabe ein.

DuMont stellt die eigenständige Bonner Ausgabe seiner Boulevardzeitung "Express" ein, bestätigt DuMont-Sprecher Björn Schmidt. Ab dem 24. April erscheinen Bonner Themen auf anderthalb Seiten im Kölner "Express". Zudem bietet die freitägliche Beilage "Bonn kompakt" auf mindestens sechs Seiten Platz für lokale Anzeigen und Berichte. DuMont verspricht sich einen höheren Absatz in Zeitungsautomaten, die früher beliefert werden können, und ein "neu geschnittenes, attraktives Werbeumfeld".
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Zitat: Thilo Knott freut sich über vier Leserschaften.

"Wir haben eigentlich vier Leserschaften. Das ist eigentlich eine Idealsituation."

Thilo Knott, Digital-Chefredakteur des Berliner Verlags, sieht es als Vorteil dass nur jeder zehnte Zeitungsleser von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" auch die Webseiten besucht und sich auch die Print-Abonnenten kaum überschneiden. Gemeinsam mit Jochen Arntz, Chefredakteur der "Berliner Zeitung", berichtet er Bülend Ürük über die ersten Erfahrungen im gemeinsamen Berliner Newsroom.
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"Hamburger Morgenpost" sammelt Wildtier-Sticker.

Hamburger Morgenpost bringt zusammen mit der Drogerie-Kette Budni das Sammelalbum "Wildes Hamburg" heraus. 50.000 Hefte und 5 Mio Sticker wurden gedruckt. Budni verkauft das Album für zwei Euro, Tütchen mit fünf Stickern für 50 Cent, bei Einkäufen ab zehn Euro gibt es ein Sticker-Tütchen gratis. Die "Mopo" berichtet begleitend über heimische Wildtiere, Sammler und Tauschbörsen. Einmal in der Woche liegt der Zeitung ein Stickerbogen bei.
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"Hamburger Morgenpost" kündigt pro forma Mietvertrag.

Hamburger Morgenpost hat ihren Mietvertrag im Verlagshaus im Stadtteil Bahrenfeld gekündigt. Der Verlag habe eine Kündigungsoption zum 30. Juni 2018 wahrgenommen, bestätigt DuMont-Sprecher Björn Schmidt auf turi2-Nachfrage, was jedoch nicht heiße, dass die "Mopo" das Gebäude dann verlasse. Es gebe bisher auch keine neue Immobilie. Eine Option neben einem Umzug sei die Neuverhandlung der Miet-Konditionen. Der Betriebsrat hatte in einer Mitteilung geschrieben, ein Umzug werde "in den nächsten Monaten kommen, spätestens im Sommer 2018".
turi2 - eigene Infos, dumontschauberg.files.wordpress.com (Betriebsrat)1 Kommentar

Einheits-Redaktion von "Berliner Zeitung" und "Kurier" rauft sich zusammen.

Berliner Zeitung und Berliner Kurier: In der neuen Redaktions-Zwangsgemeinschaft macht jeder das Beste aus der Lage, beobachtet Jens Schneider. Manche Redakteure nahmen die Abfindung und suchten das Weite. Andere bewarben sich widerwillig neu. Die drei Chefs Jochen Arntz, Elmar Jehn und Thilo Knott sitzen zusammen in einem kleinen, verglasten Büro, vermitteln Optimismus und demonstrieren Einheit.
"Süddeutsche Zeitung", S. 27 (Paid)Kommentieren ...

Bekannte Kulturredakteure verlassen die "Berliner Zeitung".

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Mit leerem Kulturbeutel: DuMont vergrault mit seinem Sparkurs seine Kultur-Schwergewichte, schreibt Malte Göbel in der "taz". Pop-Guru Jens Balzer, Filmredakteurin Anke Westphal, Literaturredakteurin Sabine Vogel und Carmen Böker verlassen die "Berliner Zeitung" und wechseln nicht zur neuen Redaktionsgemeinschaft mit dem "Berliner Kurier". DuMont sieht den Schwerpunkt künftig im Lokalen.

Seit Montag arbeiten die Berliner DuMont-Redakteure zusammen in ihrem neuen Verlagsgebäude. An der Grenze zwischen Berlin-Mitte und Kreuzberg kann die Chefredaktion der Berlin Newsroom GmbH nun auch direkt mit den Redakteuren zusammenarbeiten. Um den Anschein zu vermeiden, hier würden Redaktionen umgezogen und fusioniert, sei die Kommunikation bis Montag nur über Redaktionsleiter möglich gewesen, schreibt Malte Göbel.
taz.de, welt.de (Background), turi2.de (Background)Kommentieren ...

DuMont verkauft Kalenderverlag an Neumann-Wolff-Gruppe.

Dumont Kalender 150DuMont verkauft sein Kalender-Geschäft rückwirkend zum 1. Januar an die Kieler Neumann-Wolff-Gruppe, die ein halbes Dutzend Kalenderverlage unter ihrem Dach vereint. Der Verlag soll weiterhin eigenständig agieren und bleibt am DuMont-Hauptsitz in Köln, Anette Philippen bleibt auch unter dem neuen Besitzer Geschäftsführerin. Der Dumont Kalenderverlag ist mit jährlich rund 200 Titeln und rund 5 Mio Euro Umsatz einer der führenden Kalenderverlage Deutschlands.
boersenblatt.net, buchreport.deKommentieren ...

Berliner DuMont-Betriebsrat spricht von über 90 Kündigungsbegehren.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont: Der Betriebsrat in Berlin spricht von über 90 beabsichtigten Kündigungen bei "Berliner Zeitung", "Berliner Kurier" und der Redaktionsgemeinschaft, berichtet Helma Nehrlich in der Verdi-Zeitschrift "M". Nicht alle Betroffenen verlieren ihre Jobs: Ein Teil kommt im neuen Berliner DuMont-Newsroom unter, der laut DuMont um rund 50 Stellen kleiner als der bisherige sei. Außerdem gibt es eine Transfergesellschaft und Abfindungen nach Betriebszugehörigkeit.
mmm.verdi.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meedia: DuMont zieht bei BerlinOnline.de den Stecker.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont macht die Website BerlinOnline.de dicht, meldet Meedia. Die Seite war 1996 noch unter Gruner + Jahr gegründet worden, um "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" im Netz eine Adresse zu geben. Inzwischen haben die Zeitungen eigene Seiten und BerlinOnline spielt von den Nutzerzahlen keine Rolle mehr. Jobs fallen durch das Aus der Seite nicht weg.
meedia.de1 Kommentar

Zitat: Carsten Fiedler erklärt den Redaktionsumbau bei DuMont in Köln.

Carsten_Fiedler_150"Ein 'Weiter so' funktioniert nicht mehr. Der wirtschaftliche Druck und die Digitalisierung zwingen uns zu neuen Strukturen."

Carsten Fiedler, Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers", will mit den zusammengelegten Redaktionen von "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger" "so viel wie möglich zusammen, so viel wie nötig getrennt" machen.
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DuMont fasst "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" in gemeinsamen Newsroom zusammen.

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Kölsche Klüngel: DuMont fusioniert an seinem Stammsitz die Redaktionen von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" in einem gemeinsamen Newsroom. Im Zuge des Umbaus fallen 15 bis 18 Vollzeitstellen weg. Thomas Kemmerer soll künftig als General Manager das Newsteam für beide Titel leiten. Gemeinsam mit den beiden Chefredakteuren, Carsten Fiedler ("Kölner Stadt-Anzeiger") und Constantin Blaß (künftig "Express"), bildet er das Management Board der neuen Kooperation. Der Umbau der Redaktionsstruktur soll laut "Horizont" im April beginnen und bis Ende September abgeschlossen sein.

Zuletzt hat DuMont in einem ähnlichen Schritt bereits die "Berliner Zeitung" und den "Berliner Kurier" in einen gemeinsamen Newsroom zusammengeführt. Hier fiel der Stellenabbau jedoch deutlich stärker aus. Außerdem wurden, anders als jetzt in Köln geplant, die Redaktionen auch in eine gemeinsame Gesellschaft zusammengefasst. Carsten Fiedler sagt, bei "Stadt Anzeiger" und "Express" werde es keinen "vollintegrierten Newsroom" geben, sondern ein "Kooperationsmodell".
dumont.de, horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Constantin Blaß wird neuer Chefredakteur des Kölner "Express".

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Neuer Boulevard-König: DuMont findet einen neuen Chefredakteur für sein Kölner Boulevardblatt "Express": Constantin Blaß (links), 36, übernimmt den Posten von Carsten Fiedler (rechts), der seit Jahresbeginn den "Kölner Stadt-Anzeiger" leitet. Blaß kommt von DuMonts "Mitteldeutschen Zeitung", wo er derzeit als Vize-Chefredakteur agiert. Zuvor war er u.a. beim Bonner "General-Anzeiger" und bei der "Nordwest-Zeitung" in Oldenburg. Er soll den neuen Posten bis spätestens 1. Juli antreten. Bis dahin leitet Thomas Kemmerer die Redaktion.

Herausgeber Christian DuMont Schütte lobt Blaß als "Chefredakteur der neuen Generation", der "hohe Digitalkompetenz" mitbringe und es gleichzeitig verstehe, mit "Kreativität und Entschlossenheit" eine Zeitung zu produzieren.

Laut Meedia habe die Suche nach einem neuen Chefredakteur ungewöhnlich lange gedauert, auch Sebastian Matthes, Chef der Huffington Post Deutschland, und stern.de-Chef Philipp Jessen seien als Nachfolger für Fiedler im Gespräch gewesen.
dumont.de, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

DuMont widerspricht der DJU Berlin: Nicht 100 Journalisten vom Stellenabbau betroffen.

Berliner Verlag 150DuMont widerspricht der Darstellung der DJU Berlin, wonach bis zu 100 Journalisten vom Sozialplan sowie freiwilligen Kündigungen betroffen sind. Der Newsroom sei lediglich um 50 Stellen kleiner als die bisherigen Redaktionen von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier". Mitarbeiter, die freiwillig gehen, erhalten zudem deutlich mehr Geld als die im Sozialplan vereinbarten 120.000 Euro plus Zuschläge. Die "Süddeutsche Zeitung" spricht von bis zu 130.000 Euro zuzüglich einer Prämie von 15.000 Euro.
turi2 - eigene Infos, tagesspiegel.de, sueddeutsche.deKommentieren ...

Dumont stellt Sozialplan bei "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" vor.

Berliner Verlag 150DuMont stellt diesen Mittwoch den Sozialplan für scheidende Mitarbeiter bei "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" vor. Laut "Süddeutscher Zeitung" bietet der Verlag Abfindungen nach der Betriebszugehörigkeit bis maximal 120.000 Euro an. Hinzu kämen Aufschläge für Sozialfälle und bei freiwilliger Kündigung. Ab März soll es eine Transfergesellschaft geben. Die Maßnahmen betreffen laut Journalistenunion Berlin etwa 100 Mitarbeiter.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Update 25.1., 7.25 Uhr:
DuMont widerspricht der Darstellung, dass 100 Mitarbeiter vom Sozialplan betroffen sind. Der neue Newsroom sei nur um 50 Stellen kleiner als der bisherige. Auch lägen die gemeinsam ausgehandelten Angebote deutlich über dem Wert von 120.000 Euro.1 Kommentar

Wir graturilieren: Susan Molzow wird 51.

Susan Molzow 600
Wir graturilieren: Susan Molzow, Geschäftsführerin der Hamburger Morgenpost, feiert heute ihren 51. Geburtstag. Besonders beeindruckt haben sie im vergangenen Jahr ihre "vielen kreativen und engagierten Kollegen", die mit viel Elan neue Produkte und Angebote entwickelt haben. Da tut es ihr Leid, wenn sie den Enthusiasmus der Kollegen manchmal bremsen muss, weil der Etat ausgereizt ist. Das Beste, was Susan Molzow in ihrem Leben erreicht, ist ihre Tochter, sagt sie - auch wenn die gerade im Teenager-Alter ist und nicht immer machen will, was Mama sagt. Im Urlaub hat Susan Molzow zuletzt Lissabon und Barcelona entdeckt, in Zukunft möchte sie gerne Afrika bereisen und Tango tanzen lernen. Über ein Ticket für "ein schönes Konzert in der Elbphilharmonie" würde sie sich auch freuen. Ihren Geburtstag feiert Susan Molzow heute mit einem gemütlichen Familien-Frühstück, zum Abendbrot kommen Freunde und weitere Familienmitglieder. Gratulationen erreichen sie per E-Mail. Kommentieren ...

"Hamburger Morgenpost" startet tägliche, herausnehmbare Sportbeilage.

Mopo Hamburger Morgenpost 150Hamburger Morgenpost stärkt sein Sport-Profil und veröffentlicht seinen Sportteil ab sofort täglich als herausnehmbare Beilage. Sie soll täglich acht bis sechzehn Seiten umfassen. Bisher erschien der Sportteil nur sonntags und montags als Beilage und war an den übrigen Tagen wie die anderen Ressorts regulärer Bestandteil der Zeitung.
new-business.de1 Kommentar

Ulrike Simon: Michael Heun soll den DuMont-Newsroom in Berlin leiten.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont holt Michael Heun, 49, zuletzt Chefredakteur der "Hildesheimer Allgemeinen Zeitung", nach Berlin und übergibt ihm die Leitung des neuen Newsrooms von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier", schreibt Ulrike Simon. Sie zeichnet ein beklemmendes Bild von der Arbeitsatmosphäre in den alten Redaktionsräumen am Alexanderplatz, die bereits halb verwaist seien. Zudem habe der Verlag ein Kontaktverbot zwischen den Redakteuren am alten und den Chefs am neuen Standort ausgerufen. Ziel sei es, jeden Verdacht eines "Betriebsübergangs" zwischen alter und neuer Redaktion zu vermeiden. Damit spare sich der Verlag, die alte Belegschaft zu übernehmen.
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DuMont: Abfindungs-Angebote bei "Express" und "KStA" liegen bereits länger auf dem Tisch.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont widerspricht der Darstellung, dass der Verlag Mitarbeitern von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" Abfindungs-Angebote "unter den Christbaum" legt. Der Vorschlag, mit Abfindungen den Konzern zu verlassen, bzw. in Altersteilzeit zu wechseln, stehe bereits seit drei bis vier Wochen im Intranet, sagt ein Verlagssprecher.
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DuMont legt Abfindungs-Angebote unter den Christbaum.

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Kölner Kürzungsfest: DuMont will auch am Stammsitz Journalisten loswerden. Kurz vor Heiligabend erhalten Mitarbeiter von "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger" die Einladung zum goldenen Handschlag – über die Feiertage sollen sich Redakteure über Abfindung und Altersteilzeit Gedanken machen, erfährt Marvin Schade. Der Verlag nennt es routiniert einen "mittlerweile herkömmlichen Vorgang".

Bei DuMont geht ein Jahr der schlechten Nachrichten zu Ende. In Berlin verschmelzen "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" in einem Newsroom – mit 50 Mitarbeitern weniger. Callcenter in Berlin und Halle hat der Verlag verkauft. Die Reformen machen auch vor Köln nicht Halt: Im Januar startet "Express"-Chefredakteur Carsten Fiedler in gleicher Funktion beim "Stadt-Anzeiger", ein Nachfolger ist für ihn noch nicht gefunden. In Berlin war es ähnlich: Jochen Arntz sollte als "Berliner Zeitung"-Chef folgen – und trat erst an, als der neue Newsroom offiziell war.
meedia.de

Update: DuMont widerspricht der Darstellung, dass der Verlag seinen Mitarbeitern Abfindungs-Angebote "unter den Christbaum" legt. Der Vorschlag, mit Abfindungen den Konzern zu verlassen, bzw. in Altersteilzeit zu wechseln, stehe bereits seit drei bis vier Wochen im Intranet, sagt ein Verlagssprecher.Kommentieren ...

Mitarbeiter im Berliner DuMont-Newsroom sollen Haustarifvertrag bekommen.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont und die Journalisten-Gewerkschaften verhandeln einen Haustarifvertrag für die Beschäftigten des künftigen Berliner Newsrooms. Ab 16. Januar will der Verlag mit Verdi und den regionalen DJV-Verbänden sprechen. Der Vertrag für die gemeinsame Redaktion von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" soll sich an die Flächentarifverträge für Tageszeitungsverlage anlehnen.
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Meinung: Niemand will "Express"-Chef werden.

Express 150DuMont müht sich merklich, einen Chefredakteur für seinen "Express" zu finden, beobachtet Marvin Schade. Vier Monate Fahndung sind bislang ohne Ergebnis, Carsten Fiedler wechselt im Januar zum "Kölner Stadt-Anzeiger". Schade sieht in der langen Suche einen "Indiz für den Image-Verfall" des "Express". An Sebastian Matthes von der Huffington Post und stern.de-Chef Philipp Jessen habe sich DuMont die Zähne ausgebissen.
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Thomas Kemmerer übernimmt kommissarisch die Chefredaktion beim "Express".

Thomas Kemmerer-150 (Foto: DuMont)DuMont beruft Thomas Kemmerer (Foto), Geschäftsführer der DuMont Rheinland Media24 GmbH, kommissarisch zum Chefredakteur der Boulevardzeitung "Express". Der Verlag habe die Mitarbeiter am Freitag über die Personalie informiert, schreibt DuMont-Sprecher Björn Schmidt auf turi2-Nachfrage. Kemmerer folgt auf Carsten Fiedler, der Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers" wird. Die Suche nach einem dauerhaften Chefredakteur für den "Express" läuft und soll wahrscheinlich im ersten Quartal 2017 abgeschlossen sein.
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Zitat: Peter Pauls hat sich auf neue Technik gestürzt.

peter-pauls-150"Als ich sah, wie mein Arbeitsbereich im Umbruch immer kleiner wurde, wie in einem Gruselfilm, wo die Zimmerdecke langsam auf einen niederkommt, machte ich Nägel mit Köpfen. Ich stürzte mich auf diese neue Technik."

Peter Pauls, Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers, erinnert sich zu seiner Verabschiedung daran, wie er die digitale Revolution erlebt hat.
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"Kölner Stadt-Anzeiger": Chefredakteur Peter Pauls geht in den Ruhestand, Carsten Fiedler übernimmt.

peter-pauls-150DuMont verabschiedet Peter Pauls, 63, seit Mai 2009 Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers", in den Ruhestand. Isabella Neven DuMont würdigt Pauls als "unabhängigen Geist" und "journalistische Allzweckwaffe". Nachfolger wird Carsten Fiedler, bisher Chefredakteur bei DuMonts Boulevard-Blatt "Express". Wer ihm dort folgt, ist noch offen.
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"MoPo"-Betriebsrat fürchtet Zerschlagung der Redaktion und beklagt Stellenabbau.

hamburgermorgenpostDuMont: Der Betriebsrat in Hamburg befürchtet, dass nach dem Berliner Verlag das Sparen bei der "Hamburger Morgenpost" weitergeht. In einem Schreiben, das ein anonymes, betriebsratsnahes Blog veröffentlicht, beklagen die Arbeitnehmervertreter den Abbau von 16 Stellen in der Redaktion und fürchten eine Zerschlagung der bisherigen "MoPo". Der Konzern prüft angeblich, den Morgenpost-Verlag in ein anderes Unternehmen zu integrieren. Dadurch wäre der bisherige Haustarif in Gefahr. DuMont kommentiert die anonymen Äußerungen nicht, bestätigt aber eine Betriebsversammlung am Freitag, an der auch Geschäftsführung und Chefredaktion teilnehmen.
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