"Mitteldeutsche Zeitung" bekommt ein neues Layout und eine tägliche Kinderzeitung.

Mitteldeutsche Zeitung erscheint ab morgen in neuem Layout. Online und Print stehen dabei gleichwertig nebeneinander. Neu ist u.a. eine tägliche, vierseitige und herausnehmbare Kinderzeitung. Auf der Meinungsseite will die "MZ" auch Stimmen aus sozialen Netzwerken einbinden. Eine eindeutige Bildsprache soll wichtige Themen klarer hervorheben. Zum Neustart lässt DuMont eine Beilage mit den Neuerungen an alle rund 650.000 Haushalte im Verbreitungsgebiet verteilen.
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"Hamburger Morgenpost" streitet mit Til Schweiger ums Wasser.

Hamburger Morgenpost versalzt Til Schweiger eine Gegendarstellung auf der Titelseite. Die "Mopo" hatte getitelt, der Schauspieler verkaufe in seinem Restaurant Barefoot Deli für 4,20 Euro pro Liter das teuerste Leitungswasser. Schweiger widerspricht - nicht dem Preis, sondern dass er damit der Teuerste ist. Die Redaktion gibt Schweiger zwar Recht, stichelt aber weiter gegen das überteuerte Wasser aus dem Hahn. Immerhin stehe auf der Karte nun "fein gefiltertes Hamburger Trinkwasser", lobt die "Mopo" gehässig.
stern.de, haz.de


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"Hamburger Morgenpost" startet Portal "Just in Hamburg".

Hamburger Morgenpost sucht in der Digitalvermarktung eigene Pfade und startet das Portal Just in Hamburg, das dem Verlag Werbeerlöse durch Native Advertising einbringen soll und sich an kleine Geschäfte und eine junge Zielgruppe richtet. Ein Team aus zunächst drei Studenten produziert kurze Text-Bildformate, Nutzer bekommen täglich sechs Gastro-, Veranstaltungs-, Ausflugs- und Einkaufs-Tipps.
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DuMont spart Bonner "Express"-Ausgabe ein.

DuMont stellt die eigenständige Bonner Ausgabe seiner Boulevardzeitung "Express" ein, bestätigt DuMont-Sprecher Björn Schmidt. Ab dem 24. April erscheinen Bonner Themen auf anderthalb Seiten im Kölner "Express". Zudem bietet die freitägliche Beilage "Bonn kompakt" auf mindestens sechs Seiten Platz für lokale Anzeigen und Berichte. DuMont verspricht sich einen höheren Absatz in Zeitungsautomaten, die früher beliefert werden können, und ein "neu geschnittenes, attraktives Werbeumfeld".
meedia.de1 Kommentar

Zitat: Thilo Knott freut sich über vier Leserschaften.

"Wir haben eigentlich vier Leserschaften. Das ist eigentlich eine Idealsituation."

Thilo Knott, Digital-Chefredakteur des Berliner Verlags, sieht es als Vorteil dass nur jeder zehnte Zeitungsleser von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" auch die Webseiten besucht und sich auch die Print-Abonnenten kaum überschneiden. Gemeinsam mit Jochen Arntz, Chefredakteur der "Berliner Zeitung", berichtet er Bülend Ürük über die ersten Erfahrungen im gemeinsamen Berliner Newsroom.
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"Hamburger Morgenpost" sammelt Wildtier-Sticker.

Hamburger Morgenpost bringt zusammen mit der Drogerie-Kette Budni das Sammelalbum "Wildes Hamburg" heraus. 50.000 Hefte und 5 Mio Sticker wurden gedruckt. Budni verkauft das Album für zwei Euro, Tütchen mit fünf Stickern für 50 Cent, bei Einkäufen ab zehn Euro gibt es ein Sticker-Tütchen gratis. Die "Mopo" berichtet begleitend über heimische Wildtiere, Sammler und Tauschbörsen. Einmal in der Woche liegt der Zeitung ein Stickerbogen bei.
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"Hamburger Morgenpost" kündigt pro forma Mietvertrag.

Hamburger Morgenpost hat ihren Mietvertrag im Verlagshaus im Stadtteil Bahrenfeld gekündigt. Der Verlag habe eine Kündigungsoption zum 30. Juni 2018 wahrgenommen, bestätigt DuMont-Sprecher Björn Schmidt auf turi2-Nachfrage, was jedoch nicht heiße, dass die "Mopo" das Gebäude dann verlasse. Es gebe bisher auch keine neue Immobilie. Eine Option neben einem Umzug sei die Neuverhandlung der Miet-Konditionen. Der Betriebsrat hatte in einer Mitteilung geschrieben, ein Umzug werde "in den nächsten Monaten kommen, spätestens im Sommer 2018".
turi2 - eigene Infos, dumontschauberg.files.wordpress.com (Betriebsrat)1 Kommentar

Einheits-Redaktion von "Berliner Zeitung" und "Kurier" rauft sich zusammen.

Berliner Zeitung und Berliner Kurier: In der neuen Redaktions-Zwangsgemeinschaft macht jeder das Beste aus der Lage, beobachtet Jens Schneider. Manche Redakteure nahmen die Abfindung und suchten das Weite. Andere bewarben sich widerwillig neu. Die drei Chefs Jochen Arntz, Elmar Jehn und Thilo Knott sitzen zusammen in einem kleinen, verglasten Büro, vermitteln Optimismus und demonstrieren Einheit.
"Süddeutsche Zeitung", S. 27 (Paid)Kommentieren ...

Bekannte Kulturredakteure verlassen die "Berliner Zeitung".

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Mit leerem Kulturbeutel: DuMont vergrault mit seinem Sparkurs seine Kultur-Schwergewichte, schreibt Malte Göbel in der "taz". Pop-Guru Jens Balzer, Filmredakteurin Anke Westphal, Literaturredakteurin Sabine Vogel und Carmen Böker verlassen die "Berliner Zeitung" und wechseln nicht zur neuen Redaktionsgemeinschaft mit dem "Berliner Kurier". DuMont sieht den Schwerpunkt künftig im Lokalen.

Seit Montag arbeiten die Berliner DuMont-Redakteure zusammen in ihrem neuen Verlagsgebäude. An der Grenze zwischen Berlin-Mitte und Kreuzberg kann die Chefredaktion der Berlin Newsroom GmbH nun auch direkt mit den Redakteuren zusammenarbeiten. Um den Anschein zu vermeiden, hier würden Redaktionen umgezogen und fusioniert, sei die Kommunikation bis Montag nur über Redaktionsleiter möglich gewesen, schreibt Malte Göbel.
taz.de, welt.de (Background), turi2.de (Background)Kommentieren ...

DuMont verkauft Kalenderverlag an Neumann-Wolff-Gruppe.

Dumont Kalender 150DuMont verkauft sein Kalender-Geschäft rückwirkend zum 1. Januar an die Kieler Neumann-Wolff-Gruppe, die ein halbes Dutzend Kalenderverlage unter ihrem Dach vereint. Der Verlag soll weiterhin eigenständig agieren und bleibt am DuMont-Hauptsitz in Köln, Anette Philippen bleibt auch unter dem neuen Besitzer Geschäftsführerin. Der Dumont Kalenderverlag ist mit jährlich rund 200 Titeln und rund 5 Mio Euro Umsatz einer der führenden Kalenderverlage Deutschlands.
boersenblatt.net, buchreport.deKommentieren ...

Berliner DuMont-Betriebsrat spricht von über 90 Kündigungsbegehren.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont: Der Betriebsrat in Berlin spricht von über 90 beabsichtigten Kündigungen bei "Berliner Zeitung", "Berliner Kurier" und der Redaktionsgemeinschaft, berichtet Helma Nehrlich in der Verdi-Zeitschrift "M". Nicht alle Betroffenen verlieren ihre Jobs: Ein Teil kommt im neuen Berliner DuMont-Newsroom unter, der laut DuMont um rund 50 Stellen kleiner als der bisherige sei. Außerdem gibt es eine Transfergesellschaft und Abfindungen nach Betriebszugehörigkeit.
mmm.verdi.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meedia: DuMont zieht bei BerlinOnline.de den Stecker.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont macht die Website BerlinOnline.de dicht, meldet Meedia. Die Seite war 1996 noch unter Gruner + Jahr gegründet worden, um "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" im Netz eine Adresse zu geben. Inzwischen haben die Zeitungen eigene Seiten und BerlinOnline spielt von den Nutzerzahlen keine Rolle mehr. Jobs fallen durch das Aus der Seite nicht weg.
meedia.de1 Kommentar

Zitat: Carsten Fiedler erklärt den Redaktionsumbau bei DuMont in Köln.

Carsten_Fiedler_150"Ein 'Weiter so' funktioniert nicht mehr. Der wirtschaftliche Druck und die Digitalisierung zwingen uns zu neuen Strukturen."

Carsten Fiedler, Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers", will mit den zusammengelegten Redaktionen von "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger" "so viel wie möglich zusammen, so viel wie nötig getrennt" machen.
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DuMont fasst "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" in gemeinsamen Newsroom zusammen.

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Kölsche Klüngel: DuMont fusioniert an seinem Stammsitz die Redaktionen von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" in einem gemeinsamen Newsroom. Im Zuge des Umbaus fallen 15 bis 18 Vollzeitstellen weg. Thomas Kemmerer soll künftig als General Manager das Newsteam für beide Titel leiten. Gemeinsam mit den beiden Chefredakteuren, Carsten Fiedler ("Kölner Stadt-Anzeiger") und Constantin Blaß (künftig "Express"), bildet er das Management Board der neuen Kooperation. Der Umbau der Redaktionsstruktur soll laut "Horizont" im April beginnen und bis Ende September abgeschlossen sein.

Zuletzt hat DuMont in einem ähnlichen Schritt bereits die "Berliner Zeitung" und den "Berliner Kurier" in einen gemeinsamen Newsroom zusammengeführt. Hier fiel der Stellenabbau jedoch deutlich stärker aus. Außerdem wurden, anders als jetzt in Köln geplant, die Redaktionen auch in eine gemeinsame Gesellschaft zusammengefasst. Carsten Fiedler sagt, bei "Stadt Anzeiger" und "Express" werde es keinen "vollintegrierten Newsroom" geben, sondern ein "Kooperationsmodell".
dumont.de, horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Constantin Blaß wird neuer Chefredakteur des Kölner "Express".

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Neuer Boulevard-König: DuMont findet einen neuen Chefredakteur für sein Kölner Boulevardblatt "Express": Constantin Blaß (links), 36, übernimmt den Posten von Carsten Fiedler (rechts), der seit Jahresbeginn den "Kölner Stadt-Anzeiger" leitet. Blaß kommt von DuMonts "Mitteldeutschen Zeitung", wo er derzeit als Vize-Chefredakteur agiert. Zuvor war er u.a. beim Bonner "General-Anzeiger" und bei der "Nordwest-Zeitung" in Oldenburg. Er soll den neuen Posten bis spätestens 1. Juli antreten. Bis dahin leitet Thomas Kemmerer die Redaktion.

Herausgeber Christian DuMont Schütte lobt Blaß als "Chefredakteur der neuen Generation", der "hohe Digitalkompetenz" mitbringe und es gleichzeitig verstehe, mit "Kreativität und Entschlossenheit" eine Zeitung zu produzieren.

Laut Meedia habe die Suche nach einem neuen Chefredakteur ungewöhnlich lange gedauert, auch Sebastian Matthes, Chef der Huffington Post Deutschland, und stern.de-Chef Philipp Jessen seien als Nachfolger für Fiedler im Gespräch gewesen.
dumont.de, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

DuMont widerspricht der DJU Berlin: Nicht 100 Journalisten vom Stellenabbau betroffen.

Berliner Verlag 150DuMont widerspricht der Darstellung der DJU Berlin, wonach bis zu 100 Journalisten vom Sozialplan sowie freiwilligen Kündigungen betroffen sind. Der Newsroom sei lediglich um 50 Stellen kleiner als die bisherigen Redaktionen von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier". Mitarbeiter, die freiwillig gehen, erhalten zudem deutlich mehr Geld als die im Sozialplan vereinbarten 120.000 Euro plus Zuschläge. Die "Süddeutsche Zeitung" spricht von bis zu 130.000 Euro zuzüglich einer Prämie von 15.000 Euro.
turi2 - eigene Infos, tagesspiegel.de, sueddeutsche.deKommentieren ...

Dumont stellt Sozialplan bei "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" vor.

Berliner Verlag 150DuMont stellt diesen Mittwoch den Sozialplan für scheidende Mitarbeiter bei "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" vor. Laut "Süddeutscher Zeitung" bietet der Verlag Abfindungen nach der Betriebszugehörigkeit bis maximal 120.000 Euro an. Hinzu kämen Aufschläge für Sozialfälle und bei freiwilliger Kündigung. Ab März soll es eine Transfergesellschaft geben. Die Maßnahmen betreffen laut Journalistenunion Berlin etwa 100 Mitarbeiter.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Update 25.1., 7.25 Uhr:
DuMont widerspricht der Darstellung, dass 100 Mitarbeiter vom Sozialplan betroffen sind. Der neue Newsroom sei nur um 50 Stellen kleiner als der bisherige. Auch lägen die gemeinsam ausgehandelten Angebote deutlich über dem Wert von 120.000 Euro.1 Kommentar

Wir graturilieren: Susan Molzow wird 51.

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Wir graturilieren: Susan Molzow, Geschäftsführerin der Hamburger Morgenpost, feiert heute ihren 51. Geburtstag. Besonders beeindruckt haben sie im vergangenen Jahr ihre "vielen kreativen und engagierten Kollegen", die mit viel Elan neue Produkte und Angebote entwickelt haben. Da tut es ihr Leid, wenn sie den Enthusiasmus der Kollegen manchmal bremsen muss, weil der Etat ausgereizt ist. Das Beste, was Susan Molzow in ihrem Leben erreicht, ist ihre Tochter, sagt sie - auch wenn die gerade im Teenager-Alter ist und nicht immer machen will, was Mama sagt. Im Urlaub hat Susan Molzow zuletzt Lissabon und Barcelona entdeckt, in Zukunft möchte sie gerne Afrika bereisen und Tango tanzen lernen. Über ein Ticket für "ein schönes Konzert in der Elbphilharmonie" würde sie sich auch freuen. Ihren Geburtstag feiert Susan Molzow heute mit einem gemütlichen Familien-Frühstück, zum Abendbrot kommen Freunde und weitere Familienmitglieder. Gratulationen erreichen sie per E-Mail. Kommentieren ...

"Hamburger Morgenpost" startet tägliche, herausnehmbare Sportbeilage.

Mopo Hamburger Morgenpost 150Hamburger Morgenpost stärkt sein Sport-Profil und veröffentlicht seinen Sportteil ab sofort täglich als herausnehmbare Beilage. Sie soll täglich acht bis sechzehn Seiten umfassen. Bisher erschien der Sportteil nur sonntags und montags als Beilage und war an den übrigen Tagen wie die anderen Ressorts regulärer Bestandteil der Zeitung.
new-business.de1 Kommentar

Ulrike Simon: Michael Heun soll den DuMont-Newsroom in Berlin leiten.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont holt Michael Heun, 49, zuletzt Chefredakteur der "Hildesheimer Allgemeinen Zeitung", nach Berlin und übergibt ihm die Leitung des neuen Newsrooms von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier", schreibt Ulrike Simon. Sie zeichnet ein beklemmendes Bild von der Arbeitsatmosphäre in den alten Redaktionsräumen am Alexanderplatz, die bereits halb verwaist seien. Zudem habe der Verlag ein Kontaktverbot zwischen den Redakteuren am alten und den Chefs am neuen Standort ausgerufen. Ziel sei es, jeden Verdacht eines "Betriebsübergangs" zwischen alter und neuer Redaktion zu vermeiden. Damit spare sich der Verlag, die alte Belegschaft zu übernehmen.
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DuMont: Abfindungs-Angebote bei "Express" und "KStA" liegen bereits länger auf dem Tisch.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont widerspricht der Darstellung, dass der Verlag Mitarbeitern von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" Abfindungs-Angebote "unter den Christbaum" legt. Der Vorschlag, mit Abfindungen den Konzern zu verlassen, bzw. in Altersteilzeit zu wechseln, stehe bereits seit drei bis vier Wochen im Intranet, sagt ein Verlagssprecher.
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DuMont legt Abfindungs-Angebote unter den Christbaum.

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Kölner Kürzungsfest: DuMont will auch am Stammsitz Journalisten loswerden. Kurz vor Heiligabend erhalten Mitarbeiter von "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger" die Einladung zum goldenen Handschlag – über die Feiertage sollen sich Redakteure über Abfindung und Altersteilzeit Gedanken machen, erfährt Marvin Schade. Der Verlag nennt es routiniert einen "mittlerweile herkömmlichen Vorgang".

Bei DuMont geht ein Jahr der schlechten Nachrichten zu Ende. In Berlin verschmelzen "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" in einem Newsroom – mit 50 Mitarbeitern weniger. Callcenter in Berlin und Halle hat der Verlag verkauft. Die Reformen machen auch vor Köln nicht Halt: Im Januar startet "Express"-Chefredakteur Carsten Fiedler in gleicher Funktion beim "Stadt-Anzeiger", ein Nachfolger ist für ihn noch nicht gefunden. In Berlin war es ähnlich: Jochen Arntz sollte als "Berliner Zeitung"-Chef folgen – und trat erst an, als der neue Newsroom offiziell war.
meedia.de

Update: DuMont widerspricht der Darstellung, dass der Verlag seinen Mitarbeitern Abfindungs-Angebote "unter den Christbaum" legt. Der Vorschlag, mit Abfindungen den Konzern zu verlassen, bzw. in Altersteilzeit zu wechseln, stehe bereits seit drei bis vier Wochen im Intranet, sagt ein Verlagssprecher.Kommentieren ...

Mitarbeiter im Berliner DuMont-Newsroom sollen Haustarifvertrag bekommen.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont und die Journalisten-Gewerkschaften verhandeln einen Haustarifvertrag für die Beschäftigten des künftigen Berliner Newsrooms. Ab 16. Januar will der Verlag mit Verdi und den regionalen DJV-Verbänden sprechen. Der Vertrag für die gemeinsame Redaktion von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" soll sich an die Flächentarifverträge für Tageszeitungsverlage anlehnen.
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Meinung: Niemand will "Express"-Chef werden.

Express 150DuMont müht sich merklich, einen Chefredakteur für seinen "Express" zu finden, beobachtet Marvin Schade. Vier Monate Fahndung sind bislang ohne Ergebnis, Carsten Fiedler wechselt im Januar zum "Kölner Stadt-Anzeiger". Schade sieht in der langen Suche einen "Indiz für den Image-Verfall" des "Express". An Sebastian Matthes von der Huffington Post und stern.de-Chef Philipp Jessen habe sich DuMont die Zähne ausgebissen.
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Thomas Kemmerer übernimmt kommissarisch die Chefredaktion beim "Express".

Thomas Kemmerer-150 (Foto: DuMont)DuMont beruft Thomas Kemmerer (Foto), Geschäftsführer der DuMont Rheinland Media24 GmbH, kommissarisch zum Chefredakteur der Boulevardzeitung "Express". Der Verlag habe die Mitarbeiter am Freitag über die Personalie informiert, schreibt DuMont-Sprecher Björn Schmidt auf turi2-Nachfrage. Kemmerer folgt auf Carsten Fiedler, der Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers" wird. Die Suche nach einem dauerhaften Chefredakteur für den "Express" läuft und soll wahrscheinlich im ersten Quartal 2017 abgeschlossen sein.
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Zitat: Peter Pauls hat sich auf neue Technik gestürzt.

peter-pauls-150"Als ich sah, wie mein Arbeitsbereich im Umbruch immer kleiner wurde, wie in einem Gruselfilm, wo die Zimmerdecke langsam auf einen niederkommt, machte ich Nägel mit Köpfen. Ich stürzte mich auf diese neue Technik."

Peter Pauls, Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers, erinnert sich zu seiner Verabschiedung daran, wie er die digitale Revolution erlebt hat.
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"Kölner Stadt-Anzeiger": Chefredakteur Peter Pauls geht in den Ruhestand, Carsten Fiedler übernimmt.

peter-pauls-150DuMont verabschiedet Peter Pauls, 63, seit Mai 2009 Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers", in den Ruhestand. Isabella Neven DuMont würdigt Pauls als "unabhängigen Geist" und "journalistische Allzweckwaffe". Nachfolger wird Carsten Fiedler, bisher Chefredakteur bei DuMonts Boulevard-Blatt "Express". Wer ihm dort folgt, ist noch offen.
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"MoPo"-Betriebsrat fürchtet Zerschlagung der Redaktion und beklagt Stellenabbau.

hamburgermorgenpostDuMont: Der Betriebsrat in Hamburg befürchtet, dass nach dem Berliner Verlag das Sparen bei der "Hamburger Morgenpost" weitergeht. In einem Schreiben, das ein anonymes, betriebsratsnahes Blog veröffentlicht, beklagen die Arbeitnehmervertreter den Abbau von 16 Stellen in der Redaktion und fürchten eine Zerschlagung der bisherigen "MoPo". Der Konzern prüft angeblich, den Morgenpost-Verlag in ein anderes Unternehmen zu integrieren. Dadurch wäre der bisherige Haustarif in Gefahr. DuMont kommentiert die anonymen Äußerungen nicht, bestätigt aber eine Betriebsversammlung am Freitag, an der auch Geschäftsführung und Chefredaktion teilnehmen.
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Hans-Peter Buschheuer schießt scharf gegen Ex-Arbeitgeber DuMont.

Hans-Peter Buschheuer, JVBB 150DuMont: Hans-Peter Buschheuer, bis 2015 Chef des "Berliner Kuriers", schreibt im "Journalist" (New-Business-Version) einen Rant auf seinen Ex-Arbeitgeber DuMont. Fazit: Während alle anderen Hauptstadt-Verlage zumindest Ideen für die Zukunft haben, steuere DuMont ohne Plan und Ambitionen durch die Krise. Am Ende laufe alles auf einen Verkauf der lukrativen Unternehmensteile hinaus, der Rest werde in die Insolvenz entlassen.
"Journalist" 12/2016, meedia.deKommentieren ...

"FAZ" entschuldigt sich bei Abonnenten für schlechten Kundenservice.

FAZ-150FAZ ist unzufrieden mit dem an DuMont ausgelagerten Kundenservice. Das "dort erbrachte Serviceniveau" entspreche "nicht unseren Erwartungen", schreibt eine Sprecherin des Verlags auf Anfrage von turi2. "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner bedauert in einem Entschuldigungsbrief an die Abonnenten lange Warteschleifen und die lange Bearbeitungszeit von Zuschriften. Von der "Reorganisation" im Verlag und der Auslagerung an DuMont hätten die Leser "eigentlich gar nichts bemerken sollen", schreibt Lindner und verspricht, "die Zustände schnellstmöglich zu verbessern". Das gewerkschaftsnahe, anonyme Blog Zeitungslandschaft im Umbruch hatte das Schreiben zuerst veröffentlicht.
turi2 - eigene Infos, dumontschauberg.wordpress.com (Brief)Kommentieren ...

DuMont testet Ströer und will ohne Print auskommen.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont will Ströer als "Alternative in der lokalen Vermarktung" seiner Berliner Digitalangebote testen, schreibt Kai-Hinrich Renner unter Berufung auf ein Strategiepapier mit dem Titel "Programm Digitalgeschäft 2016". Demnach will DuMont-CEO Christoph Bauer auch ein Datum bestimmen, "zu dem DuMont ohne Print lebensfähig ist". Noch im Dezember wolle er im Haus die konkrete Umsetzung vorstellen.
handelsblatt.com (untere Hälfte)Kommentieren ...

Focus Online kapert den regionalen Medienmarkt.

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Lokaler Lockstoff: Focus Online bereitet einen umfassenden Angriff auf den regionalen Medienmarkt vor. Chefredakteur Daniel Steil (links) hat in den vergangenen Monaten eine 23-köpfige Lokalredaktion aufgebaut. Das Team unter Leitung von Oliver Markert (rechts) soll das Burda-Portal zur wichtigsten Seite für lokale Nachrichten pushen. Hierzu setzt Focus Online auf kostenlose Amateur-Artikel, Kooperationen mit Verlagen und eine Flut aus Polizei-Pressemitteilungen.

Amateur-Artikel: Mehrere Mitarbeiter bearbeiten Artikel von Leserreportern – intern heißen die unbezahlten Ergüsse "friends content". Über ein Formular laden Nutzer Bilder, Headlines und bis zu 20.000 Zeichen Text hoch. "Der Artikel landet direkt im Redaktionssystem, die Journalisten in unserer Lokalredaktion prüfen sie und veröffentlichen sie", sagt Steil im turi2-Gespräch. Die "junge Truppe" bestehe aus professionellen Journalisten – mit Studium, Volontariat und Erfahrung in anderen Redaktionen.

Kooperationen: Steil gräbt regionalen Verlagen einerseits das Wasser ab, sucht aber auf der anderen Seite Partner, um an noch mehr Inhalte zu kommen. Burda kooperiert für Themen aus Köln bereits mit dem "Express" von DuMont. Einige "Express"-Artikel erscheinen schon jetzt auf Focus Online. Die Facebook-Seite Mein Köln mischt bereits Focus-Online-Material, Agenturmeldungen und "Express"-Artikel zu einem Angebot. Weitere Partnerschaften bereitet Steil derzeit vor.

Polizei-PR: Im großen Stil schiebt Focus Online Polizeimeldungen über seine Seite. Mehrere hundert Pressemitteilung erscheinen pro Tag und kurbeln den Traffic an. Selbst gebaute Tools verwandeln Mitteilungen, die in der Redaktion per E-Mail ankommen, in Artikel. Chefredakteur Steil sieht journalistisch kein Problem darin, die Mitteilungen 1:1 zu veröffentlichen: Die Polizei sei eine "vertrauenswürdige Quelle".
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Jörg Thadeusz schreibt Kolumne für "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt".

Joerg Thadeusz-150Funke gewinnt Moderator, Schriftsteller und Journalist Jörg Thadeusz als Kolumnisten, erfährt Kai-Hinrich Renner. Ab dem 3. Dezember schreibt Thadeusz wöchentlich für die "Berliner Morgenpost" und das "Hamburger Abendblatt". Bis vor zwei Wochen hatte er noch eine Kolumne bei DuMonts "Berliner Zeitung".
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"taz": Betriebsrat des Berliner Verlags kritisiert Umgang mit der Belegschaft.

Berliner Verlag 150DuMont: Im Berliner Verlag herrscht im Übergang zur neuen Berlin Newsroom GmbH Unsicherheit, berichtet Anne Fromm. Der Betriebsrat und der Verlag streiten darüber, ob es sich um einen Betriebsübergang oder eine Betriebsstillegung handelt. Das Unternehmen mache einigen Mitarbeitern unter der Hand Zusagen, dass sie weiter beschäftigt würden, andere bleiben im Unklaren. Die Chefredakteure von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" residieren bereits in den neuen Räumen und sollen von den Mitarbeitern nicht kontaktiert werden. Ersatzweise wurden Redaktionsleiter eingesetzt, schreibt Fromm.
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