“Hamburger Morgenpost” startet tägliche, herausnehmbare Sportbeilage.

Mopo Hamburger Morgenpost 150Hamburger Morgenpost stärkt sein Sport-Profil und veröffentlicht seinen Sportteil ab sofort täglich als herausnehmbare Beilage. Sie soll täglich acht bis sechzehn Seiten umfassen. Bisher erschien der Sportteil nur sonntags und montags als Beilage und war an den übrigen Tagen wie die anderen Ressorts regulärer Bestandteil der Zeitung.
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Ulrike Simon: Michael Heun soll den DuMont-Newsroom in Berlin leiten.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont holt Michael Heun, 49, zuletzt Chefredakteur der "Hildesheimer Allgemeinen Zeitung", nach Berlin und übergibt ihm die Leitung des neuen Newsrooms von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier", schreibt Ulrike Simon. Sie zeichnet ein beklemmendes Bild von der Arbeitsatmosphäre in den alten Redaktionsräumen am Alexanderplatz, die bereits halb verwaist seien. Zudem habe der Verlag ein Kontaktverbot zwischen den Redakteuren am alten und den Chefs am neuen Standort ausgerufen. Ziel sei es, jeden Verdacht eines "Betriebsübergangs" zwischen alter und neuer Redaktion zu vermeiden. Damit spare sich der Verlag, die alte Belegschaft zu übernehmen.
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DuMont: Abfindungs-Angebote bei “Express” und “KStA” liegen bereits länger auf dem Tisch.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont widerspricht der Darstellung, dass der Verlag Mitarbeitern von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" Abfindungs-Angebote "unter den Christbaum" legt. Der Vorschlag, mit Abfindungen den Konzern zu verlassen, bzw. in Altersteilzeit zu wechseln, stehe bereits seit drei bis vier Wochen im Intranet, sagt ein Verlagssprecher.
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DuMont legt Abfindungs-Angebote unter den Christbaum.

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Kölner Kürzungsfest: DuMont will auch am Stammsitz Journalisten loswerden. Kurz vor Heiligabend erhalten Mitarbeiter von "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger" die Einladung zum goldenen Handschlag – über die Feiertage sollen sich Redakteure über Abfindung und Altersteilzeit Gedanken machen, erfährt Marvin Schade. Der Verlag nennt es routiniert einen "mittlerweile herkömmlichen Vorgang".

Bei DuMont geht ein Jahr der schlechten Nachrichten zu Ende. In Berlin verschmelzen "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" in einem Newsroom – mit 50 Mitarbeitern weniger. Callcenter in Berlin und Halle hat der Verlag verkauft. Die Reformen machen auch vor Köln nicht Halt: Im Januar startet "Express"-Chefredakteur Carsten Fiedler in gleicher Funktion beim "Stadt-Anzeiger", ein Nachfolger ist für ihn noch nicht gefunden. In Berlin war es ähnlich: Jochen Arntz sollte als "Berliner Zeitung"-Chef folgen – und trat erst an, als der neue Newsroom offiziell war.
meedia.de

Update: DuMont widerspricht der Darstellung, dass der Verlag seinen Mitarbeitern Abfindungs-Angebote "unter den Christbaum" legt. Der Vorschlag, mit Abfindungen den Konzern zu verlassen, bzw. in Altersteilzeit zu wechseln, stehe bereits seit drei bis vier Wochen im Intranet, sagt ein Verlagssprecher.Kommentieren ...

Mitarbeiter im Berliner DuMont-Newsroom sollen Haustarifvertrag bekommen.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont und die Journalisten-Gewerkschaften verhandeln einen Haustarifvertrag für die Beschäftigten des künftigen Berliner Newsrooms. Ab 16. Januar will der Verlag mit Verdi und den regionalen DJV-Verbänden sprechen. Der Vertrag für die gemeinsame Redaktion von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" soll sich an die Flächentarifverträge für Tageszeitungsverlage anlehnen.
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Meinung: Niemand will “Express”-Chef werden.

Express 150DuMont müht sich merklich, einen Chefredakteur für seinen "Express" zu finden, beobachtet Marvin Schade. Vier Monate Fahndung sind bislang ohne Ergebnis, Carsten Fiedler wechselt im Januar zum "Kölner Stadt-Anzeiger". Schade sieht in der langen Suche einen "Indiz für den Image-Verfall" des "Express". An Sebastian Matthes von der Huffington Post und stern.de-Chef Philipp Jessen habe sich DuMont die Zähne ausgebissen.
meedia.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

Thomas Kemmerer übernimmt kommissarisch die Chefredaktion beim “Express”.

Thomas Kemmerer-150 (Foto: DuMont)DuMont beruft Thomas Kemmerer (Foto), Geschäftsführer der DuMont Rheinland Media24 GmbH, kommissarisch zum Chefredakteur der Boulevardzeitung "Express". Der Verlag habe die Mitarbeiter am Freitag über die Personalie informiert, schreibt DuMont-Sprecher Björn Schmidt auf turi2-Nachfrage. Kemmerer folgt auf Carsten Fiedler, der Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers" wird. Die Suche nach einem dauerhaften Chefredakteur für den "Express" läuft und soll wahrscheinlich im ersten Quartal 2017 abgeschlossen sein.
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Zitat: Peter Pauls hat sich auf neue Technik gestürzt.

peter-pauls-150"Als ich sah, wie mein Arbeitsbereich im Umbruch immer kleiner wurde, wie in einem Gruselfilm, wo die Zimmerdecke langsam auf einen niederkommt, machte ich Nägel mit Köpfen. Ich stürzte mich auf diese neue Technik."

Peter Pauls, Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers, erinnert sich zu seiner Verabschiedung daran, wie er die digitale Revolution erlebt hat.
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“Kölner Stadt-Anzeiger”: Chefredakteur Peter Pauls geht in den Ruhestand, Carsten Fiedler übernimmt.

peter-pauls-150DuMont verabschiedet Peter Pauls, 63, seit Mai 2009 Chefredakteur des "Kölner Stadt-Anzeigers", in den Ruhestand. Isabella Neven DuMont würdigt Pauls als "unabhängigen Geist" und "journalistische Allzweckwaffe". Nachfolger wird Carsten Fiedler, bisher Chefredakteur bei DuMonts Boulevard-Blatt "Express". Wer ihm dort folgt, ist noch offen.
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“MoPo”-Betriebsrat fürchtet Zerschlagung der Redaktion und beklagt Stellenabbau.

hamburgermorgenpostDuMont: Der Betriebsrat in Hamburg befürchtet, dass nach dem Berliner Verlag das Sparen bei der "Hamburger Morgenpost" weitergeht. In einem Schreiben, das ein anonymes, betriebsratsnahes Blog veröffentlicht, beklagen die Arbeitnehmervertreter den Abbau von 16 Stellen in der Redaktion und fürchten eine Zerschlagung der bisherigen "MoPo". Der Konzern prüft angeblich, den Morgenpost-Verlag in ein anderes Unternehmen zu integrieren. Dadurch wäre der bisherige Haustarif in Gefahr. DuMont kommentiert die anonymen Äußerungen nicht, bestätigt aber eine Betriebsversammlung am Freitag, an der auch Geschäftsführung und Chefredaktion teilnehmen.
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Hans-Peter Buschheuer schießt scharf gegen Ex-Arbeitgeber DuMont.

Hans-Peter Buschheuer, JVBB 150DuMont: Hans-Peter Buschheuer, bis 2015 Chef des "Berliner Kuriers", schreibt im "Journalist" (New-Business-Version) einen Rant auf seinen Ex-Arbeitgeber DuMont. Fazit: Während alle anderen Hauptstadt-Verlage zumindest Ideen für die Zukunft haben, steuere DuMont ohne Plan und Ambitionen durch die Krise. Am Ende laufe alles auf einen Verkauf der lukrativen Unternehmensteile hinaus, der Rest werde in die Insolvenz entlassen.
"Journalist" 12/2016, meedia.deKommentieren ...

“FAZ” entschuldigt sich bei Abonnenten für schlechten Kundenservice.

FAZ-150FAZ ist unzufrieden mit dem an DuMont ausgelagerten Kundenservice. Das "dort erbrachte Serviceniveau" entspreche "nicht unseren Erwartungen", schreibt eine Sprecherin des Verlags auf Anfrage von turi2. "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner bedauert in einem Entschuldigungsbrief an die Abonnenten lange Warteschleifen und die lange Bearbeitungszeit von Zuschriften. Von der "Reorganisation" im Verlag und der Auslagerung an DuMont hätten die Leser "eigentlich gar nichts bemerken sollen", schreibt Lindner und verspricht, "die Zustände schnellstmöglich zu verbessern". Das gewerkschaftsnahe, anonyme Blog Zeitungslandschaft im Umbruch hatte das Schreiben zuerst veröffentlicht.
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DuMont testet Ströer und will ohne Print auskommen.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont will Ströer als "Alternative in der lokalen Vermarktung" seiner Berliner Digitalangebote testen, schreibt Kai-Hinrich Renner unter Berufung auf ein Strategiepapier mit dem Titel "Programm Digitalgeschäft 2016". Demnach will DuMont-CEO Christoph Bauer auch ein Datum bestimmen, "zu dem DuMont ohne Print lebensfähig ist". Noch im Dezember wolle er im Haus die konkrete Umsetzung vorstellen.
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Focus Online kapert den regionalen Medienmarkt.

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Lokaler Lockstoff: Focus Online bereitet einen umfassenden Angriff auf den regionalen Medienmarkt vor. Chefredakteur Daniel Steil (links) hat in den vergangenen Monaten eine 23-köpfige Lokalredaktion aufgebaut. Das Team unter Leitung von Oliver Markert (rechts) soll das Burda-Portal zur wichtigsten Seite für lokale Nachrichten pushen. Hierzu setzt Focus Online auf kostenlose Amateur-Artikel, Kooperationen mit Verlagen und eine Flut aus Polizei-Pressemitteilungen.

Amateur-Artikel: Mehrere Mitarbeiter bearbeiten Artikel von Leserreportern – intern heißen die unbezahlten Ergüsse "friends content". Über ein Formular laden Nutzer Bilder, Headlines und bis zu 20.000 Zeichen Text hoch. "Der Artikel landet direkt im Redaktionssystem, die Journalisten in unserer Lokalredaktion prüfen sie und veröffentlichen sie", sagt Steil im turi2-Gespräch. Die "junge Truppe" bestehe aus professionellen Journalisten – mit Studium, Volontariat und Erfahrung in anderen Redaktionen.

Kooperationen: Steil gräbt regionalen Verlagen einerseits das Wasser ab, sucht aber auf der anderen Seite Partner, um an noch mehr Inhalte zu kommen. Burda kooperiert für Themen aus Köln bereits mit dem "Express" von DuMont. Einige "Express"-Artikel erscheinen schon jetzt auf Focus Online. Die Facebook-Seite Mein Köln mischt bereits Focus-Online-Material, Agenturmeldungen und "Express"-Artikel zu einem Angebot. Weitere Partnerschaften bereitet Steil derzeit vor.

Polizei-PR: Im großen Stil schiebt Focus Online Polizeimeldungen über seine Seite. Mehrere hundert Pressemitteilung erscheinen pro Tag und kurbeln den Traffic an. Selbst gebaute Tools verwandeln Mitteilungen, die in der Redaktion per E-Mail ankommen, in Artikel. Chefredakteur Steil sieht journalistisch kein Problem darin, die Mitteilungen 1:1 zu veröffentlichen: Die Polizei sei eine "vertrauenswürdige Quelle".
turi2 – eigene Infos, focus.de8 Kommentare

Jörg Thadeusz schreibt Kolumne für “Berliner Morgenpost” und “Hamburger Abendblatt”.

Joerg Thadeusz-150Funke gewinnt Moderator, Schriftsteller und Journalist Jörg Thadeusz als Kolumnisten, erfährt Kai-Hinrich Renner. Ab dem 3. Dezember schreibt Thadeusz wöchentlich für die "Berliner Morgenpost" und das "Hamburger Abendblatt". Bis vor zwei Wochen hatte er noch eine Kolumne bei DuMonts "Berliner Zeitung".
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“taz”: Betriebsrat des Berliner Verlags kritisiert Umgang mit der Belegschaft.

Berliner Verlag 150DuMont: Im Berliner Verlag herrscht im Übergang zur neuen Berlin Newsroom GmbH Unsicherheit, berichtet Anne Fromm. Der Betriebsrat und der Verlag streiten darüber, ob es sich um einen Betriebsübergang oder eine Betriebsstillegung handelt. Das Unternehmen mache einigen Mitarbeitern unter der Hand Zusagen, dass sie weiter beschäftigt würden, andere bleiben im Unklaren. Die Chefredakteure von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" residieren bereits in den neuen Räumen und sollen von den Mitarbeitern nicht kontaktiert werden. Ersatzweise wurden Redaktionsleiter eingesetzt, schreibt Fromm.
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Berliner Verlag: Verhandlungen über Sozialplan starten.

Berliner Verlag 150Berliner Verlag startet heute in die Verhandlungen für einen Sozialplan. Betriebsrat und Unternehmensvertreter setzen sich zusammen, um unter anderem darüber zu verhandeln, wie der Betriebsübergang von "Berliner Kurier" und "Berliner Zeitung" gestaltet werden soll. Ein konkreter Sozialplan soll bis Mitte Dezember vereinbart werden.
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DuMont leitet Beschwerdeanrufer wieder ins eigene Callcenter.

callcenter-symbolbild-150Berliner Verlag holt Beschwerdeanrufe von Lesern über die Zusammenlegung der Redaktionen ins DuMont-eigene Callcenter zurück, schreibt Kai-Hinrich Renner. Genervte Mitarbeiter des Dienstleisters Walter Services sollen ihren Gesprächspartnern empfohlen haben, ihr Abo zu kündigen, falls ihnen das Vorgehen des Verlags nicht passe. DuMont schildert den Fall anders: Walter Services sei nur beauftragt worden, weil der Verlag mit mehr Beschwerden gerechnet hatte, die aber nicht eingingen.
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DuMont schreibt Stellen für Berliner Newsroom aus.

Berliner Verlag 150DuMont schreibt eine Woche nach der Ankündigung der Umstrukturierung beim Berliner Verlag erste Stellen für die Berliner Newsroom GmbH aus. Die bisherigen Mitarbeiter müssen sich auf die Stellen neu bewerben und konkurrieren dabei mit externen Bewerbern. Über newsroom.de sucht DuMont einen Textchef, drei Newsdesk-Chefs, vier Multimedia-Redakteure sowie Layouter und Teamleiter für die Art Direktion. Bewerbungen laufen über die Hamburger Management-Beratung Elbwerk, die sich selbst als "Partner für Veränderung und Neugeschäft" bezeichnet.
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Vize-Chefin Jutta Kramm verschwindet aus dem Impressum der “Berliner Zeitung”.

jutta-kramm-150Berliner Zeitung streicht Jutta Kramm (Foto), zuletzt stellvertretende Chefredakteurin, aus dem Impressum, beobachtet Ulrike Simon. Das Impressum nennt Jochen Arntz als neuen Chefredakteur, hinter dessen Name im Impressum Berliner Newsroom GmbH steht. Als Stellvertreter sind Digitalchef Thilo Knott und Elmar Jehn, Chefredakteur des "Berliner Kuriers", gelistet. Ex-Chefredakteurin Brigitte Fehrle hat die "Berliner Zeitung" verlassen. Die Rolle von Jutta Kramm bleibt unklar.
horizont.net
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DuMont-Chef Christoph Bauer verteidigt Sparpläne in Berlin.

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Ausweg aus der Todesspirale: Christoph Bauer, Vorstandschef bei DuMont, verteidigt die Umstrukturierung beim Berliner Verlag, bei der 50 Stellen wegfallen. "Wir stecken in einer Spirale, und es wäre eine Todesspirale geworden, hätten wir versucht, die bestehenden Strukturen mit immer weniger Mitteln aufrechtzuerhalten", sagt Bauer in der "Zeit". Er sei überzeugt, dass der gemeinsame Newsroom von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" erstmals die Möglichkeit biete, "aus einer Organisation heraus innovativ leser- und zukunftsorientiert zu arbeiten".

Bauer steht seit drei Jahren an der Spitze von DuMont. Als er damals angefangen hat, war "nur noch wenig Geld auf dem Konto, unsere verbliebenen Tageszeitungen waren nicht alle profitabel", erinnert er sich. Inzwischen sei DuMont "so weit, dass die Banken uns wieder Kredit geben, damit wir zukaufen können". Bauer will das "Geschäft rund um den 'Bundesanzeiger'" ausbauen, also Fachinformationen und Datendienste für Unternehmen. Beteiligungen an digitalen Startups sieht er als dritte wirtschaftliche Säule des Unternehmens.
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Berliner Newsroom von DuMont soll ab 2018 profitabel arbeiten.

Hans Werner Kilz 150DuMont will in Berlin ab 2018 profitabel arbeiten, sagt Hans Werner Kilz, Mitglied des DuMont-Aufsichtsrats, im Interview mit Bülend Ürük. Im gemeinsamen Newsroom von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" arbeiten künftig 50 Mitarbeiter weniger als bisher. Wenn das kooperative Modell richtig umsetzt wird, werde "die Qualität nicht leiden", ist Kilz überzeugt. Es wäre "wirtschaftlich unverantwortlich, mehr Stellen vorzuhalten als gebraucht werden".
kress.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

Renner: DuMont strukturiert Newsroom-Tochter investorenfreundlich.

neven-dumont-haus600Suchmaschinen-optimiert: Kai-Hinrich Renner vermutet, dass DuMont eine Zusammenarbeit mit einem Technikkonzern anstrebt. In der Pressemitteilung zur Umstrukturierung bei "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" hat DuMont angekündigt, dass sich an der neu geschaffenen Redaktionsfirma auch "digitale Experten als Gesellschafter beteiligen können." Renner hat nun aus Unternehmenskreisen gehört, an wen der Verlag dabei denkt: Neben deutschen Start-Ups hoffe man auf Investitionen durch namhafte Internet-Firmen aus den USA. Für Google könnte ein solcher Deal möglicherweise Sinn ergeben, um im Fall eines strengeren Leistungsschutzrechts Zugriff auf redaktionelle Inhalte zu haben.

Interessant sei laut Renner auch das neu errichtete Firmenkonstrukt. Die geschaffene Newsroom-Holding habe mit der Berliner Newsroom GmbH derzeit nur ein einziges Tochterunternehmen. Diese Eigner-Struktur ergebe nur Sinn, wenn weitere Tochterfirmen angedacht seien. So könnten nach Berliner Vorbild künftig auch "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" in einer Unterfirma zusammengefasst werden. Entsprechende Pläne dementiert DuMont.
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Meinung: DuMont-Management agiert wie halbseidene Teppichhändler.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont-Management lässt Anstand vermissen, kritisiert Uwe Vorkötter, bis zu seinem Rauswurf 2012 selbst Chefredakteur der "Berliner Zeitung" unter DuMont. Alle Journalisten rauszuschmeißen und sie sich für die neue Firma bewerben zu lassen erinnere an halbseidene Teppichhändler. Dass Chefredakteure diesen Umgang mittragen, sei enttäuschend, so Vorkötter.
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DuMont bestätigt Wegfall von 50 Stellen bei “Berliner Zeitung” und “Berliner Kurier”.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont bestätigt die Pläne, wonach bei der "Berliner Zeitung" und dem "Berliner Kurier" insgesamt 50 Stellen wegfallen. Den Plänen nach wird ein gemeinsamer Newsroom für beide Zeitungen und deren Digitalangebote entstehen. Die Mitarbeiter müssen in die neu gegründete Berliner Newsroom GmbH wechseln, die ab 1. November die redaktionelle Verantwortung unter der Führung von Jochen Arntz, Elmar Jehn und Thilo Knott übernimmt. In der Gesellschaft werden 110 Mitarbeiter tätig sein – 50 weniger als die beiden Redaktionen zusammen bisher hatten. Der Verlag will mit dem Betriebsrat über einen Sozialplan verhandeln.

Gleichzeitig kündigt DuMont an, dass "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" künftig "ein größeres Augenmerk auf die Berichterstattung über Berlin legen" sollen. Der gesamte Umbau firmiert unter dem Namen "Perspektive Wachstum". Der Betriebsrat kritisiert, das Projekt sei ein "Kahlschlag". Die Arbeitsbedingungen der im Betrieb verbleibenden würden sich "drastisch verschlechtern". Er kündigt an, sich gemeinsam mit den Gewerkschaften gegen die Verlagspläne zu Wehr setzen zu wollen.
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DuMont gibt Sparpläne in Berlin bekannt.

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Highnoon am Alexanderplatz: Die Verantwortlichen bei DuMont treten heute um 11 Uhr vor die Mitarbeiter ihrer Berliner Redaktionen, um die Zusammenlegung in einem Newsroom und den damit verbundenen, umfangreichen Stellenabbau offiziell zu erklären. Nach dem, was bislang durchgesickert ist, fallen von den 160 journalistischen Stellen bis zu ein Drittel weg – größtenteils aus dem Bereich der "Berliner Zeitung", wo fast die Hälfte der Journalisten eine neue Beschäftigung suchen muss, wie Uwe Vorkötter schreibt. Eine Neuausrichtung der Zeitung auf Lokalthemen sei dagegen aktuell nicht mehr geplant.

Die Redaktionen von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" ziehen Anfang 2017 in die Alte Jakobstraße. Mit dem Umzug einher geht eine Umstrukturierung. Künftig sollen themenorientierte Teams die Inhalte für alle Kanäle produzieren. Das Personal der Gemeinschaftsredaktion wird in eine neue GmbH überführt. Für die Stellenstreichungen sind zunächst freiwillige Angebote mit Abfindungen geplant. Auch eine Transfergesellschaft wird in Aussicht gestellt. Damit die Pläne dabei zumindest möglichst freundlich klingen, hat der Verlag mit Heiko Kretschmer von der Kommunikationsagentur Johannsen + Kretschmer am Wording der Pläne gefeilt.
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DuMont macht IT-Tochter DuMont Systems in Berlin dicht.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont beginnt mit seinem Streichkonzert in Berlin und schließt zunächst die IT-Tochter DuMont Systems. Betroffen sind 16 Mitarbeiter, mit denen der Verlag über einen Sozialplan sprechen will. Die Technik am Standort Berlin soll künftig von externen Dienstleistern betreut werden. Das Aus für die Technik-Tochter ist nur der Anfang einer größeren Schrumpfkur, in der bei "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" mehr als ein Drittel der Jobs wegfallen soll.
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Redaktion der “Berliner Zeitung” weiter im Unklaren.

berliner-zeitung-b150Berliner Zeitung: Redaktion und Betriebsrat haben auch nach dem Bericht der "Zeit" über einen radikalen Umbau im Verlag noch keine Informationen zur Zukunft, schreibt Jürn Kruse. Selbst wann die Geschäftsführung ihre Pläne mitteilen will, sei lange unklar geblieben. Aktuell sind Termine für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag vorgesehen. Laut "Zeit" soll die "Berliner Zeitung" zu einer Lokalzeitung umgebaut werden.
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“Berliner Zeitung” führt den freien Fall der Hauptstadt-Blätter an.

berliner-zeitung-b150Berliner Zeitung rauscht in beängstigender Geschwindigkeit in den Auflagen-Keller. Die DuMont-Zeitung verliert im 3. Quartal 12,4% bei Abos und Einzelverkäufen und kommt noch auf 77.000 Exemplare. Nicht besser geht es "B.Z." (-11,5%), "Berliner Morgenpost" (-11%) und "Berliner Kurier" (-10,2%). Der "Tagesspiegel" hält sich mit -4,9% noch vergleichsweise wacker in der Hauptstadt. Kommende Woche will DuMont für "Berliner Zeitung" und "Kurier" Sparpläne verkünden.
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“Zeit”: DuMont plant das Ende der “Berliner Zeitung”, wie wir sie kennen.

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DuMont-Dämmerung in Berlin: Der Berliner Verlag von DuMont steht vor einem "brutalen" Radikal-Umbau, schreibt die "Zeit" und konkretisiert Gerüchte, die schon länger durch die Flure geistern. Demnach wird die Berliner Zeitung zu einem Lokalblatt mit Fokus auf Pankow, Lichtenberg, Marzahn, Prenzlauer Berg und Mitte. Entstehen soll sie künftig in derselben Redaktion wie das Boulevardblatt Berliner Kurier - von den bisher 160 Mitarbeitern beider Zeitungen sollen nicht mal zwei Drittel weiterbeschäftigt werden.

Autor Götz Hamann beschreibt, dass die Verlags-Manager derzeit noch austüfteln, wie sie die Sozialauswahl umgehen. Im Gespräch seien die Auflösung der bisherigen Redaktion und die Gründung einer neuen Gesellschaft, bei der sich die Verlagsführung aussuchen könnte, welche Mitarbeiter sie übernehmen. Auch ein Deal mit dem Betriebsrat sei im Gespräch - die Arbeitnehmervertreter seien aber noch nicht unterrichtet. Am 26. und 27. Oktober will der Verlag den Radikal-Umbau verkünden.
"Zeit", 44/2016, S. 18, blendle.com (Paid), turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Betriebsrat fürchtet Job-Verlust in Callcentern von DuMont.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont: Der Betriebsrat bangt um 50 Arbeitsplätze im Berliner Callcenter. Zudem könnte der Standort von DuMont Dialog in Halle/Saale mit 300 Jobs an Walter Services verkauft werden. DuMont verweist auf eine Ankündigung Ende des Monats zu Berlin und bestätigt Kooperations-Gespräche mit Walter, das schon länger für DuMont arbeite.
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Zusammenlegen und zuliefern lassen: Uwe Vorkötter skizziert DuMonts Sparkurs.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont will den Mantel des "Kölner Stadt-Anzeigers" künftig von einem anderen Verlag beziehen, schreibt Uwe Vorkötter und bringt zwei Anbieter ins Spiel: Funkes Zentralredaktion biete eine komplette Zeitungsseite für 200 Euro an. Madsacks Redaktionsnetzwerk unterbiete das Angebot. Gesichert ist laut Vorkötter, dass DuMont "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger" an einem Newsdesk zusammenlegt. Der ökonomisch tote Print-"Express" entstehe dort nur noch nebenbei, beim "Stadt-Anzeiger" behalte Print seine Bedeutung. Die Reform solle vor allem durch Personalabbau 4 Mio Euro sparen.

Für Berlin drohe ein "rabiates Kostenprogramm". DuMont könnte mit dem Umzug in ein neues Verlagshaus seine Redaktion auf die Straße setzen und eine neue Gesellschaft gründen. Die Zeichen stünden auf Streik, schreibt Vorkötter: Die Druckerei habe vorsorglich schon Redaktionssysteme auf ihren Computern installiert. Bei Vorstandschef Christoph Bauer liefen die OP-Vorbereitungen auf Hochtouren, Gerüchte schwirrten durcheinander wie Motten im Abendlicht, dichtet Ex-Mitarbeiter Vorkötter.
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Betriebsrat: “Hamburger Morgenpost” will 25 % Personal einsparen.

Mopo Hamburger Morgenpost 150Hamburger Morgenpost droht ein Personaleinschnitt von rund 25 % in der Redaktion und beim Layout, insgesamt 15 bis 17 Stellen, berichtet Marvin Schade unter Berufung auf den Betriebsrat. Explizit nennen die Arbeitnehmervertreter das Politik-Ressort. Auf Anfrage von Meedia lässt DuMont wissen, es gebe "keine konkreten Ergebnisse oder Beschlüsse über Maßnahmen bei der 'Mopo'".
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