turi2 edition6: Elke Schneiderbanger, Chefin der ARD-Werbung, im Porträt.


Spot an: Elke Schneiderbanger moderierte früher in TV und Radio, heute verkauft sie als Chefin der AS&S Werbung für die ARD-Radios und Das Erste. Im Porträt von Tatjana Kerschbaumer in der turi2 edition Netze erzählt sie, warum sie am liebsten mit Mittelständlern netzwerkt und sich derzeit besonders für Jalousien interessiert. Weiterlesen…

turi2 edition6: Wie Fischer Michael Thürke seine Netze flickt.


Frische Fische, alte Reusen: Fischer Michael Thürke fährt seit Anfang der 1980er Jahre von Hiddensee aus auf die Ostsee und den Bodden zum Fischen. Für die turi2 edition Netze zeigt er im Video, wie er seine Aal-Reusen flickt. Vor jedem Fischzug durchsucht er seine Reusen nach Löchern, die die Aale gerissen haben, und repariert sie routiniert mit ein paar Knoten. Anders als Stell- oder Schleppnetze, die heutzutage nur wenige Euro kosten, lohnt sich die Reparatur der "Aaalkorbketten" – so heißen die Reusen in der Fachsprache. Einige seiner Reusen hat Thürke schon seit 20 Jahren im Einsatz, er zählt er im Video von Johannes Arlt.
turi2.tv (4-Min-Video)

Fotograf Johannes Arlt und Autor Markus Trantow haben für die turi2 edition6 die Fischer von Hiddensee besucht und zeigen, wie sie sich mit einem Vermarktungs-Netzwerk und einer eigenen Marke gegen den drohenden Untergang ihrer Profession wehren.

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turi2 edition6: "Ich rede lieber im Hintergrund" – das Flüster-Video mit Axel Wallrabenstein.


Der diskrete Netzwerker: Axel Wallrabenstein ist in Berlin bekannt wie ein bunter Hund, überall und immer online. Trotzdem ist seine Spezialität das (Ein)flüstern im Verborgenen. Als Chairman der Agentur MSL Germany ist Wallrabenstein Berater u.a. von Google. Im Video-Interview spricht Jens Twiehaus mit ihm über Transparenz, nervige Journalisten und das "Drehen" von brisanten Themen – natürlich vier Minuten lang im Flüsterton.

Wallrabenstein blickt auf eine lange konservative Biografie zurück, angefangen als Bundesgeschäftsführer der Jungen Union. Seit 30 Jahren sammelt er Kontakte und kommuniziert ohne Pause. Zu allzu viel Offenheit rät Wallrabenstein seinen Klienten aber nicht: Transparenz sei in vielen Fällen gut, habe aber Nachteile: "Leute, die besonders transparent agieren, sind angreifbar, weil man sie wahrnimmt." Weil Journalisten oft den einfachen Weg nähmen, griffen sie bei den transparenten Akteuren eher zu.

Seine Beziehung zu Journalisten ist vielschichtig. Als Pressesprecher hatte er oft Last mit ihnen, sagt aber auch: "Die Aufgabe von Journalisten ist es, Leuten wie uns, Unternehmen und auch Medien auf die Finger zu schauen." Auch wenn es oft nervt, Wallrabenstein nimmt es sportlich: "Ein Journalist, der Pressesprecher herausfordert, hat seinen Job meist gut gemacht."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

In der turi2 edition6 widmet Tatjana Kerschbaumer ihm ein Text-Porträt, Wallrabenstein ist einer von 20 spannenden Netzwerkern, die das Buch vorstellt.
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turi2 edition6: Netzartistin Katharina Huber im Porträt.


Gebändigtes Netz: Katharina Huber turnt als Netzartistin über deutsche Bühnen – obwohl sie die Maschen manchmal am liebsten durchschneiden würde. Eigentlich wollte sie Seiltänzerin werden, doch eine Verletzung machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Anne-Nikolin Hagemann hat die Künstlerin für die turi2 edition zum Thema Netze porträtiert. Weiterlesen…

turi2 edition6: RBB-Intendantin Patricia Schlesinger im Porträt.


Die Frühstücksfrau: RBB-Intendantin Patricia Schlesinger baut Image und Programm ihres Senders mit 3.500 Mitarbeitern um. Ihre Ideen dafür holt sie sich beim Netzwerken im Aufzug und beim Frühstück mit Mitarbeitern. Wer dabei sein darf, entscheidet das Los, schreibt Anne Fischer in der neuen turi2 edition zum Thema "Netze". Weiterlesen…

turi2 edition6: DLD-Chefin Steffi Czerny im Porträt.


Für Arschlöcher verboten: Steffi Czerny vernetzt auf dem DLD Vordenker und Kreative aus aller Welt. Dabei will die Konferenz wesentlich mehr sein, als nur ein Digital-Treffen. Tatjana Kerschbaumer hat Czerny und den DLD für die turi2 edition Netze porträtiert, Frank Bauer fotografiert. Czernys Geheimrezept: Sie lädt möglichst wenige Arschlöcher ein. Tatjana Kerschbaumer hat sie porträtiert. Weiterlesen…

turi2 edition6: Ein Besuch in der Versandfabrik – bei Amazon in Winsen.


Tanz der Roboter: Amazon schraubt südlich von Hamburg am Einkaufen der Zukunft. Hunderte Roboter transportieren Produkte durch das Lager in Winsen (Luhe). Die turi2 edition blickt mit der Kamera tief hinein in die höchst effiziente Versandfabrik. Standortchef Norbert Brandau erklärt turi2.tv, wie täglich 100.000 Pakete zu den richtigen Kunden kommen. Brandau ist einer von 20 Vernetzern, denen die turi2 edition6 über die Schulter schaut.

Selbst entwickelte Transportroboter, die aussehen wie große Roboter-Staubsauger, elektrisch fahren und über W-Lan vernetzt sind, bringen Regale zu den Lagermitarbeitern. Sie nehmen Produkte aus den Fächern oder legen neue hinein. Immer gibt die Maschine vor, wo was platziert werden muss. Auch beim Verpacken gibt der Computer die optimale Päckchengröße vor. Die Mitarbeiter müssen nur noch greifen – und zwischendurch das Atmen nicht vergessen.

Im Hintergrund der gigantischen Maschine vernetzt Software das System Amazon. Sie bestimmt auch, was in welchen Regalen gelagert wird. Registriert der Computer, dass besonders häufig Grillzangen und Katzenfutter zur gleichen Zeit bestellt werden, landen beide Produkte in einem Regal – so sparen sich die nimmermüden Transportroboter weitere Wege. Endet das in der totalen Überwachung? Nein, sagt Norbert Brandau. "Der Scanner ist das normalste Arbeitsmittel dieser Welt. Es dient nicht der Überwachung. Ich muss Artikel und Fach scannen, damit die Datenbank weiß, wo welcher Artikel ist."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Die Reportage aus dem Amazon-Lager in Winsen, ab dem 27. April in der:

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turi2 edition6: Fischer Sven Thürke ist Netzwerker auf hoher See.


Nix in Butter auf dem Kutter: Sven Thürke ist der jüngste von einem Dutzend Fischer, die von Vitte auf Hiddensee noch in See stechen. Wenn sich der politische Wind nicht gewaltig dreht, ist er in ein paar Jahren der Letzte seiner Art. Denn Perspektiven für junge Leute bietet die Bodden- und Ostseefischerei kaum noch. Die turi2 edition6 zum Thema "Netze" stellt Thürke als einen von 20 Netzwerkern vor und zeigt, wie sich die Fischer mit einem Vermarktungsnetzwerk gegen den drohenden Tod ihres Handwerks stemmen. Zu Fotos von Johannes Arlt liest Autor Markus Trantow Auszüge aus seinem Text.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Warum Fischer Sven Thürke seine Netze nicht mehr flicken muss, so wie sein Vater und Großvater es noch getan haben, erklärt er in der turi2 edition Netze.

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turi2 edition6: Auto-Vervollständigung mit Jörg Howe.


Um keine Antwort verlegen: Jörg Howe, Kommunikationschef von Daimler, weiß auf jede Frage eine Antwort – "auch wenn sie noch so komisch ist". Das sagt er in der "Auto-Vervollständigung" mit Peter Turi am Rande des Fotoshootings für die turi2 edition Netze im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart. Fürs Foto steigt Howe in flotte Flitzer aus alten Zeiten mit Mercedes-Stern auf der Haube und klärt, warum er privat trotzdem gerne Porsche fährt.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)


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turi2 edition6: Unterwegs mit Postbotin Heike Straube.


Der gelbe Blitz von Blankenfelde: Heike Straube saust mit ihrem Elektroauto durch Brandenburg. Sie ist eine von 84.000 Briefträgern der Deutschen Post. Die turi2-Reporter Jens Twiehaus und Holger Talinski begleiten sie mit ihren Kameras – und werden Zeuge der größten anzunehmenden Gefahr: Die Postbotin begegnet einem Hund. Straube ist eine von 20 "Netzwerkerinnen", die turi2 für die bald erscheinende edition porträtiert.

Straube ist seit vielen Jahren als sogenannte Verbundzustellerin unterwegs. Sie bringt Briefe und Pakete – und ist im dritten Job ein MOPS. Das steht für Mobilen Postservice: Straube nimmt am Gartentor also auch Pakete mit oder verkauft Briefmarken. Unterwegs ist sie mit einem Streetscooter, jenem E-Auto, das die Post in Eigenregie baut. turi2.tv begleitet Straube darin über mehrere Stunden.

"Letzte Meile" nennen die Logistiker Straubes Job, die letzte kurze Distanz vom abschließenden Sortieren bis zum Empfänger. Es ist auch die aufwändigste und teuerste Arbeit, denn Zustellung wird im Online-Zeitalter zum immer größeren Problem: Je mehr die Deutschen bei Amazon, Otto und Zalando ordern, desto mehr Post passt nicht einfach durch den Briefschlitz. Und desto wichtiger wird das Geschäft der Netzwerkerin Heike Straube. Das Text-Porträt erscheint in der turi2 edition Vernetzung: ab 27. April im Verkauf und jetzt schon vorbestellbar. (Foto: Holger Talinski)
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (edition6)Kommentieren ...