turi2 edition6: DLD-Chefin Steffi Czerny im Porträt.


Für Arschlöcher verboten: Steffi Czerny vernetzt auf dem DLD Vordenker und Kreative aus aller Welt. Dabei will die Konferenz wesentlich mehr sein, als nur ein Digital-Treffen. Tatjana Kerschbaumer hat Czerny und den DLD für die turi2 edition Netze porträtiert, Frank Bauer fotografiert. Czernys Geheimrezept: Sie lädt möglichst wenige Arschlöcher ein. Tatjana Kerschbaumer hat sie porträtiert. Weiterlesen…

turi2 edition6: Ein Besuch in der Versandfabrik – bei Amazon in Winsen.


Tanz der Roboter: Amazon schraubt südlich von Hamburg am Einkaufen der Zukunft. Hunderte Roboter transportieren Produkte durch das Lager in Winsen (Luhe). Die turi2 edition blickt mit der Kamera tief hinein in die höchst effiziente Versandfabrik. Standortchef Norbert Brandau erklärt turi2.tv, wie täglich 100.000 Pakete zu den richtigen Kunden kommen. Brandau ist einer von 20 Vernetzern, denen die turi2 edition6 über die Schulter schaut.

Selbst entwickelte Transportroboter, die aussehen wie große Roboter-Staubsauger, elektrisch fahren und über W-Lan vernetzt sind, bringen Regale zu den Lagermitarbeitern. Sie nehmen Produkte aus den Fächern oder legen neue hinein. Immer gibt die Maschine vor, wo was platziert werden muss. Auch beim Verpacken gibt der Computer die optimale Päckchengröße vor. Die Mitarbeiter müssen nur noch greifen – und zwischendurch das Atmen nicht vergessen.

Im Hintergrund der gigantischen Maschine vernetzt Software das System Amazon. Sie bestimmt auch, was in welchen Regalen gelagert wird. Registriert der Computer, dass besonders häufig Grillzangen und Katzenfutter zur gleichen Zeit bestellt werden, landen beide Produkte in einem Regal – so sparen sich die nimmermüden Transportroboter weitere Wege. Endet das in der totalen Überwachung? Nein, sagt Norbert Brandau. "Der Scanner ist das normalste Arbeitsmittel dieser Welt. Es dient nicht der Überwachung. Ich muss Artikel und Fach scannen, damit die Datenbank weiß, wo welcher Artikel ist."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

Die Reportage aus dem Amazon-Lager in Winsen lesen Sie in der turi2 edition #6 Netze.

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turi2 edition6: Der Stammtischbruder – Xing-Chef Thomas Vollmoeller im Porträt.


Analoge Verlängerung: Seit 2012 führt Thomas Vollmoeller das Karriere-Netzwerk Xing, ganz ohne IT-Stallgeruch. Obwohl Chef eines Online-Netzwerks, setzt er konsequent auf die Verlängerung der digitalen in die analoge Welt: "Der letztendliche Proof of Concept kommt dadurch, dass sich die Menschen hinterher nicht nur online, sondern auch offline vernetzen", sagt Vollmoeller im Video-Feature von turi2.tv.

Dieser Gedanke zieht sich durch die Xing-Strategie: Für die Nutzer gibt es u.a. Offline-Events, für die Mitarbeiter wöchentliche Company-Meetings, in denen der Chef die Zufriedenheit der Mitarbeiter erkundet.
turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube)

In der turi2 edition Netze beschreibt Markus Trantow, wie Thomas Vollmoller das frühere Startup Xing zum Milliarden-Konzern gemacht hat. "Der beste Job meines Lebens", sagt Vollmoeller selbst über seinen Posten.

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turi2 edition6: Fischer Sven Thürke ist Netzwerker auf hoher See.


Nix in Butter auf dem Kutter: Sven Thürke ist der jüngste von einem Dutzend Fischer, die von Vitte auf Hiddensee noch in See stechen. Wenn sich der politische Wind nicht gewaltig dreht, ist er in ein paar Jahren der Letzte seiner Art. Denn Perspektiven für junge Leute bietet die Bodden- und Ostseefischerei kaum noch. Die turi2 edition6 zum Thema "Netze" stellt Thürke als einen von 20 Netzwerkern vor und zeigt, wie sich die Fischer mit einem Vermarktungsnetzwerk gegen den drohenden Tod ihres Handwerks stemmen. Zu Fotos von Johannes Arlt liest Autor Markus Trantow Auszüge aus seinem Text.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube)

Warum Fischer Sven Thürke seine Netze nicht mehr flicken muss, so wie sein Vater und Großvater es noch getan haben, erklärt er in der turi2 Edition #6 Netze.

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turi2 edition6: Auto-Vervollständigung mit Jörg Howe.


Um keine Antwort verlegen: Jörg Howe, Kommunikationschef von Daimler, weiß auf jede Frage eine Antwort – "auch wenn sie noch so komisch ist". Das sagt er in der "Auto-Vervollständigung" mit Peter Turi am Rande des Fotoshootings für die turi2 edition Netze im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart. Fürs Foto steigt Howe in flotte Flitzer aus alten Zeiten mit Mercedes-Stern auf der Haube und klärt, warum er privat trotzdem gerne Porsche fährt.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Jörg Howe spricht im Interview mit Peter Turi in der turi2 edition #6 Netze über die Vernetzung der Autoindustrie und die Schwäche der Medien.

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turi2 edition6: Unterwegs mit Postbotin Heike Straube.


Der gelbe Blitz von Blankenfelde: Heike Straube saust mit ihrem Elektroauto durch Brandenburg. Sie ist eine von 84.000 Briefträgern der Deutschen Post. Die turi2-Reporter Jens Twiehaus und Holger Talinski begleiten sie mit ihren Kameras – und werden Zeuge der größten anzunehmenden Gefahr: Die Postbotin begegnet einem Hund. Straube ist eine von 20 "Netzwerkerinnen", die turi2 für die Edition #6 Netzwerke porträtiert.

Straube ist seit vielen Jahren als sogenannte Verbundzustellerin unterwegs. Sie bringt Briefe und Pakete – und ist im dritten Job ein MOPS. Das steht für Mobilen Postservice: Straube nimmt am Gartentor also auch Pakete mit oder verkauft Briefmarken. Unterwegs ist sie mit einem Streetscooter, jenem E-Auto, das die Post in Eigenregie baut. turi2.tv begleitet Straube darin über mehrere Stunden.

"Letzte Meile" nennen die Logistiker Straubes Job, die letzte kurze Distanz vom abschließenden Sortieren bis zum Empfänger. Es ist auch die aufwändigste und teuerste Arbeit, denn Zustellung wird im Online-Zeitalter zum immer größeren Problem: Je mehr die Deutschen bei Amazon, Otto und Zalando ordern, desto mehr Post passt nicht einfach durch den Briefschlitz. Und desto wichtiger wird das Geschäft der Netzwerkerin Heike Straube. Das Text-Porträt lesen Sie in der turi2 edition Vernetzung.
(Foto: Holger Talinski)
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (edition6)

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fragebogen2: Dr. Gebhard Fürst.


fragebogen2: Dr. Gebhard Fürst ist Bischof in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und geht als oberster Medienhirte der Katholischen Kirche gerne voran. Im Video-Fragebogen von turi2.tv bekennt er, dass er ein ungeduldiger Mensch ist. Fürsts Vorbild ist Johannes XXIII. Der Reformpapst galt als besonders bescheiden und volksnah. Auch Fürst selbst will nicht den Eindruck hinterlassen, seine Schäfchen nur zu beherrschen und zu bevormunden.
turi2.tv (70-Sek-Video auf YouTube)

Die Katholische Kirche hat Humor, sagt Medienbischof Gebhard Fürst in der "turi2 edition", "Netze", und berichtet von einer Begebenheit mit dem Papst in Jogginghosen.

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