Eurosport vertreibt Bundesliga-Spiele auch über Amazon.

Verdi ruft zu Streiks bei Amazon aufAmazon: Eurosport macht seine Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga auch für Amazon-Kunden zugänglich. Prime-Nutzer können gegen einen Aufpreis von fünf Euro pro Monat das Eurosport-Angebot live und on demand ansehen. Die 40 von Eurosport erworbenen Punktspiele werden nicht über Sky abgespielt. Zwischen dem Pay-TV-Sender und der Eurosport-Mutter Discovery ist bisher noch keine Lösung erzielt worden. Eurosport zeigt 30 Erstliga-Spiele am Freitag.
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Meinung: Die Gebührenzahler sind beim Olympia-Deal die Verlierer.

Olympia: Die Verlierer beim Olympia-Deal zwischen ARD, ZDF und Discovery sind die Gebührenzahler, meint "SZ"-Autor René Hofmann. Die Gebührenzahler müssten auch dann den Sport subventionieren , falls sie sich dafür nicht interessieren. Das Schweigen von ARD und ZDF über die Kosten der Rechte mache es unmöglich, zu beurteilen, ob der Sport den Sendern zu viel wert ist. Für interessierte Zuschauer sei der Deal hingegen bequem. Er helfe auch ARD und ZDF, ihre "gebührengepolsterten" Mitarbeiterstäbe zu beschäftigen.
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ARD und ZDF erzielen Einigung mit Discovery über Olympia.


Dabeisein ist alles: ARD und ZDF haben sich nach langem Ringen mit der Eurosport-Mutter Discovery Communications auf Sublizenzen für die Olympischen Spiele von 2018 bis 2024 geeinigt. Bereits ab den Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar 2018 werden ARD und ZDF im TV, Radio und Online umfangreich und viele Stunden am Tag live berichten. Lediglich von den Wettbewerben im Eiskunstlauf, Short Track und Snowboarden gibt es Live-Bilder nur bei Europort.

BR-Intendant Ulrich Wilhelm, innerhalb der ARD für die Sportrechte verantwortlich, ist glücklich darüber, mit Discovery eine "partnerschaftliche Lösung gefunden zu haben". ZDF-Intendant Thomas Bellut freut sich: "Das Ringen um die Liverechte hat sich gelohnt." Discovery verkündet in seiner Pressemitteilung: "Die Fernsehzuschauer in Deutschland sind die großen Gewinner." Was Discovery nicht sagt, ist, dass eine Refinanzierung allein über die eigenen Kanäle wohl kaum möglich und für den Konzern ein Minusgeschäft gewesen wäre.

Der Einigung ist ein zäher Verhandlungskampf vorausgegangen, nachdem das IOC 2015 die europäischen Rechte an den Spielen für rund 1,3 Mrd Euro überraschend an den US-Konzern Discovery Communications vergeben hat und nicht wie jahrzentelang Usus an ARD und ZDF bzw. die Europäische Rundfunkunion EBU. Die Verhandlungen von ARD und ZDF mit Discovery drohten mehrfach komplett zu scheitern, weil die Preisvorstellungen für Sublizenzen wohl lange Zeit deutlich auseinandergingen.
presseportal.de (ARD / ZDF), presseportal.de (Discovery), dwdl.de
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Vergaberichtlinien der Bundesliga zwangen Discovery zu Deal mit HD+.

Discovery musste einen Deal wie den mit HD+ abschließen, schreibt digitalfernsehen.de. Die Vergaberichtlinien der Bundesliga schrieben eindeutig vor, dass mindestens drei der Wege Satellit, Kabel, IPTV, Web und Mobile abgedeckt werden müssen. Der Eurosport-Player bedient nur Web und Mobile. Digitalfernsehen.de hält es für wahrscheinlich, dass eine zusätzliche Kooperation mit einem IPTV-Anbieter wie Vodafone oder der Telekom in den nächsten Tagen folgt.
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Keine Einigung mit Sky: Eurosport zeigt Bundesliga-Spiele über Sat-Plattform HD+.


Sky-ne Einigung: Eurosport und Sky finden im Streit um die Übertragung von Bundesligaspielen keinen Kompromiss. Nun wechselt die Discovery-Tochter den Partner für die Pay-TV-Verbreitung und sendet seine 45 Begegnungen über die Satelliten-Plattform HD+, berichten übereinstimmend "Süddeutsche Zeitung" und DWDL. Die Spiele sollen auf dem eigens dafür gegründeten Kanal Eurosport 2 HD Xtra laufen – für fünf Euro pro Monat, zuzüglich zur HD-Gebühr von 69 Euro im Jahr.

Eigentlich wollte Eurosport die Spiele bei seinem Pay-TV-Sender Eurosport 2 zeigen, der u.a. über Sky empfangbar ist. Mit HD+ bringt der Sportsender einen Partner aufs Spielfeld, der bisher nur die HD-Versionen privater Free-TV-Sender wie RTL und ProSieben über Satellit verbreitet. Kabel-Nutzer schauen bisher in die Röhre oder müssen die Fußballspiele im Netz über den kostenpflichtigen Eurosport-Player ansehen. Die Bundesliga startet in zwei Wochen.
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Bundesliga-Rechte: Sky und Discovery können sich offenbar nicht einigen.

Bundesliga-Logo 150Bundesliga wird in der kommenden Spielzeit wohl nicht geschlossen via Sky zu empfangen sein. Die Rechteinhaber Sky und Eurosport-Mutter Discovery können sich weiter nicht auf einen Deal einigen. Sky-Chef Carsten Schmidt betont, Sky habe ein "faires und wirtschaftlich sinnvolles Angebot" vorgelegt. Beide Seiten liegen aber weiterhin weit auseinander und erwecken nicht den Eindruck, dass eine Einigung bevorstehe, berichtet die dpa.
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"FAZ": ARD und ZDF verhandeln wieder über Olympia-Rechte.

ARD und ZDF verhandeln wieder mit Discovery über die Ausstrahlungsrechte für Olympia, schreibt die "FAZ". Die Tür sei wieder offen, heiße es aus Verhandlungskreisen. Erst einmal gehe es um die Winterspiele 2018 in Südkorea, aber auch mit Blick auf die folgenden olympischen Veranstaltungen sei eine Kooperation wahrscheinlicher geworden. Rechtegeber Discovery hatte die Exklusivrechte für Olympia bis 2024 an Tochter Eurosport gegeben.
"FAZ", S. 23, blendle.com (Paid), faz.net (Kurzfassung), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Sky wird einen Bundesliga-Deal mit Discovery schließen, orakelt Hans-Jürgen Jakobs.

Sky und Discovery nutzen die Bundesliga, um sich gegeneinander zu profilieren, analysiert "Handelsblatt"-Autor Hans-Jürgen Jakobs. Er vermutet, dass die Konkurrenten im Laufe der Saison einen Deal schließen werden, der den Sky-Abonnenten gegen Aufpreis die Discovery-Spiele bringt. Wer sofort alle Spiele sehen will, muss zunächst bei beiden Anbietern zahlen.
"Handelsblatt", S. 21 (Paid)Kommentieren ...

Bundesliga-Streit: Sky sagt, es habe die Kommunikation längst angepasst.

Sky meldet sich zum Bundesliga-Streit mit Discovery zu Wort: Ein Sprecher erklärt, der Sender habe die Kommunikation "bereits seit geraumer Zeit" auf die neue Rechtesituation ab der Saison 2017/18 angepasst. Zur möglichen Verbreitung der von Discovery erworbenen 40 Bundesliga-Livespiele über Sky sagt er, Discovery habe kein Angebot unterbreitet, das "auch nur im Ansatz am Markt refinanzierbar wäre" und umgekehrt auf ein Angebot von Sky nicht reagiert.
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DWDL: Discovery erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen Sky.

Discovery, Mutterkonzern von Eurosport, erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen Sky, berichtet DWDL. Discovery wirft dem Konkurrenten vor, irrtümlich damit zu werben, alle Spiele der Bundesliga zu zeigen. Ab der kommenden Spielzeit teilen sich beide Sender die Pay-TV-Rechte. Eurosport wird seine Live-Spiele nicht über Sky vertreiben, sondern nur über den eigenen Player.
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Eurosport weitet Übertragungen der Tour de France aus.

Eurosport überträgt erstmals alle Etappen der Tour de France von Start bis Zieleinlauf komplett. Eine erweiterte Vereinbarung umfasst 25 zusätzliche Live-Stunden pro Jahr. Die ARD zeigt in Deutschland in der Regel nachmittags die letzten Kilometer. Der Eurosport-Vertrag mit der European Broadcasting Union und dem Tour-Veranstalter Amaury gilt bis 2019 für die Übertragung in 54 Länder. Die nächste Tour de France beginnt am 1. Juli.
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Discovery: Zuschauer können mehr Olympia im Free-TV sehen als bisher.

Olympia: Deutsche TV-Zuschauer können täglich 50 Stunden Olympia live im Free-TV sehen, verspricht Discovery-Tochter Eurosport. Mit dem Olympia-Sender Eurosport werde es angeblich mehr Olympia im Free-TV geben als je zuvor. Eurosport 1 soll 24 Stunden nonstop aus dem Wettkampfort Pyeongchang berichten. Damit wollen Discovery und Eurosport Zuschauer an den Sender binden. Auch der Männersender Dmax und der Frauenkanal TLC sollen übertragen. Bei der Fußball-Bundesliga bleibe die Live-Berichterstattung nach aktuellem Stand aber auf den kostenpflichtigen Eurosport Player beschränkt. Rechtegeber Discovery hatte die Exklusivrechte für Olympia an Eurosport gegeben.
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ProSiebenSat.1 und Discovery gründen gemeinsame Streaming-Plattform.

Fern(seh)beziehung: ProSiebenSat.1 und Discovery schließen sich in einem Joint Venture zusammen, um TV-Inhalte auf einer gemeinsamen Plattform zu streamen. Nutzer sollen sieben Sender der P7S1-Gruppe sowie die Discovery-Sender Dmax und TLC schauen können. Auch Eurosport soll auf die Plattform kommen – ab August hält Discovery Fußball-Bundesliga-Rechte und 2018 die Rechte an den Olympischen Winterspielen. P7S1 bohrt für das Joint Venture seine 7TV-Plattform auf.

Auch andere Sender sollen hier künftig ihre Inhalte anbieten können. Das Angebot wird somit zur Konkurrenz für andere Streaming-Plattformen wie Zattoo oder Internet-Fernseh-Angebote. P7S1 und Discovery arbeiten künftig bei der Entwicklung von Technologie und der Vermarktung zusammen: Dmax und TLC werden künftig auf der Streaming-Plattform von SevenOne Media vermarktet, einem P7S1-Unternehmen. (Foto: Sven Hoppe/dpa/Picture Alliance)
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Eurosport und NowThis machen gemeinsam Social-Sportnews.

Eurosport kooperiert mit dem Social-News-Angebot NowThis. Zu den Olympischen Spielen liefert Eurosport das Material, aus dem NowThis Olympia-Inhalte für soziale Netzwerke produziert. Zudem stellt Eurosport ein Anzeigen-Verkaufsteam für Europa. Eurosport-Mutter Discovery ist größter Gesellschafter der NowThis-Holding Group Nine Media, Springer ist zweitgrößter Anteilseigner.
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Discovery will Eurosport nicht mehr über Sky vertreiben.

EurosportPay-TV: Discovery kündigt sowohl über eine Pressemitteilung als auch in seinen TV-Sendern an, dass es seine Kanäle - darunter die Pay-TV-Sender von Eurosport - ab dem 1. Februar voraussichtlich nicht mehr über Sky Deutschland vertreiben wird, da sich beide Parteien bislang nicht auf eine Fortführung einigen konnten. Sky und Eurosport teilen sich in der kommenden Spielzeit unter anderem die Bundesligarechte.
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Eurosport positioniert sich mit neuem Logo und Slogan als Olympia-Sender.

eurosport-home-of-the-olympicsEurosport rückt mit Beginn des neuen Jahres die jüngst erworbenen Olympia-Rechte in den Vordergrund seiner Marken-Identität. Der Sender ergänzt sein Logo mit den Olympischen Ringen und firmiert mit dem Slogan "Home of the Olympic Games". Ergänzt wird der Rebrush durch einen neuen Trailer, der zwei Athleten auf ihrem Weg vom Kind zum Olympia-Teilnehmer zeigt.
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DFL vergibt Bundesliga-Rechte für das deutschsprachige Ausland.

fussball-sportcast-600DFL vergibt die Bundesliga-Übertragungsrechte für vier Saisons ab inklusive 2017/2018 für das deutschsprachige Ausland an Sky, Eurosport und Dazn. Sky überträgt die gleichen Spiele wie in Deutschland. Eurosport zeigt im Pay-Programm den Supercup, vier Relegationsspiele, das Freitagsspiel und je fünf Spiele am Sonntag und Montag. Die Rechte für die Highlight-Clips sichert sich die Perform Group für die Plattform Dazn. Die Rechte umfassen auch Liechtenstein, Luxemburg und die italienische Region Südtirol.
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Mitarbeiter von ARD und ZDF suchen Olympia-Jobs bei Eurosport.

EurosportEurosport erhält nach dem Abbruch der Gespräche mit ARD und ZDF zu Übertragungsrechten der Olympischen Spiele reichlich Anfragen von Mitarbeitern der Öffentlich-Rechtlichen, schreibt Kurt Sagatz. Beim TV-Rechteinhaber sollen unter anderem zusätzliche Magazine und Talkformate entstehen. Die ARD überlegt derweil, wie sie ihre Sportberichterstattung in Zukunft aufbaut. Doping-Experte Hajo Seppelt fordert eine eigenständige sportpolitische Redaktion nach dem Vorbild der Rechts-Redaktion in Karlsruhe.
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Eurosport verwertet Olympia-Rechte ohne ARD und ZDF.

Olympia Symbolbild 600Ringen um die Ringe beendet: Olympische Spiele werden zwischen 2018 und 2024 exklusiv von Eurosport übertragen. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF sind aus dem Rennen um die Senderechte, berichtet dwdl.de. Bereits im Vorfeld hatte Rechtegeber Discovery ARD und ZDF vorgeworfen, nicht genügend Interesse an der Olympia-Berichterstattung zu zeigen.

Bei Eurosport soll das Programm aus Deutschland heraus entwickelt und produziert werden; ein Schritt, der mit großen Investitionen des Senders einhergeht. Zusätzliche Übertragungen sind beim Sender DMAX geplant.
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ARD und ZDF übertragen Tennis-WM in Singapur.

ard_zdf_150x150ARD und ZDF kaufen ProSiebenSat.1 die Live-TV-Rechte an der WTA-Tennis-WM ab. Vom 23. bis zum 30. Oktober spielen in Singapur die besten acht Spielerinnen der Saison, u.a. Angelique Kerber. Sat.1 hatte mit der Übertragung bisher kein Quotenglück, Eurosport dagegen erreichte mit Kerbers Sieg beim Grand-Slam-Finale der US Open mehr als eine Mio Zuschauer.
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Ex-Digitalchef der BBC wechselt zu Eurosport.

Ralph Rivera 150Eurosport engagiert Ex-BBC-Digitalchef Ralph Rivera als Managing Director fürs Digitalgeschäft. Rivera hat bei der BBC von Herbst 2010 bis Frühjahr 2016 die Digital-Aktivitäten geleitet. In dieser Funktion war er u.a. für die Entwicklung und den Ausbau des BBC iPlayers verantwortlich - Erfahrungen, die er jetzt beim Eurosport Player einbringen soll.
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Discovery stellt sich auf Olympia ohne Sublizenzen für ARD und ZDF ein.

EurosportDiscovery stellt sich schon darauf ein, die Olympia-Rechte für 2018 und 2020 komplett selbst bei Eurosport zu verwerten, berichtet Lisa Priller-Gebhardt. Die Wettbewerbe würden dann teils frei empfangbar, teilweise im Pay-TV laufen. Der Deal um Sublizenzen für ARD und ZDF hänge nicht nur an verschiedenen Preisvorstellungen: Discovery muss bei den Sommerspielen 200 Stunden im Free-TV zeigen. Für ARD und ZDF könnte das verbleibende Kuchenstück zu klein sein. Eurosport kann zwar freier Werbung ausstrahlen als ARD und ZDF, muss aber auch mit geringerer Reichweite rechnen.
"W&V", 35/2016, S. 13 (Paid)
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Discovery wirft ARD und ZDF Olympia-Desinteresse vor.

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Dabei sein ist doch nicht alles: Der Medienkonzern Discovery gießt via "FAZ" Öl ins olympische Feuer und versucht ARD und ZDF beim Poker um die Senderechte für die Winter- und Sommerspiele von 2018 bis 2024 öffentlich unter Druck zu setzen. "Es wachsen die Zweifel, wie ausgeprägt ihr Interesse an der Olympia-Berichterstattung tatsächlich ist", sagt Jean-Briac Perrette, bei Discovery verantwortlich für das internationale Geschäft. Womöglich spekuliert er darauf, dass ARD und ZDF einen solch spitzen Vorwurf nicht einfach auf sich sitzen lassen. Beide Sender seien weiterhin mit Discovery im Gespräch, hört "FAZ"-Mann Michael Ashelm, jedoch zeichne sich weiterhin keine Einigung ab.

"Wenn es zu keiner Übereinkunft kommt, dann machen wir Olympia zu 100 % selbst bei Eurosport", kündigt Rechte-Inhaber Perrette vollmundig an – vorgestellt hat er sich das sicher anders. Michael Ashelm vermutet, dass das Interesse von ARD und ZDF an den Rechten auch deshalb geringer sein könnte, weil die kommenden drei Wettbewerbe in Asien stattfinden. Damit wäre der Produktionsaufwand hoch und kostspielig, das Interesse der Zuschauer durch die Zeitverschiebung aber geringer.
"FAZ", S. 19, blendle.com (Paid)1 Kommentar

Verhandlungen über Olympia-Rechte sind festgefahren.

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Dabeisein ist nicht alles: ARD und ZDF drohen mit einem Abbruch der Verhandlungen mit Discovery über die Olympia-Rechte, sollte es nicht bald zu einer Einigung kommen, berichtet manager-magazin.de. Die Verhandlungen seien "völlig festgefahren", die Preisvorstellungen lägen weit auseinander. Die Öffentlich-Rechtlichen wollen für die Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang und die Sommerspiele 2020 in Tokio höchsten 100 Mio Euro zahlen, Discovery verlangt mindestens 150 Mio Euro.

Das IOC schreibt vor, dass ein Großteil der Wettbewerbe im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sein muss. Die Ausstrahlung allein im konzerneigenen Sender Eurosport würde sich für Discovery jedoch nicht rechnen. Dennoch lasse Discovery Szenarien errechnen, wie sich die Olympia-Rechte ohne ARD und ZDF verwerten lassen. Zugleich biete Discovery den gebührenfinanzierten Sendern an, für einen Olympia-Preisnachlass eigene Sportrechte an Eurosport abzugeben. Die Zeit drängt: Spätestens nach dem Ende der Sommerspiele im August in Rio müssen die öffentlich-rechtlichen Sender mit der Planung für die nächsten Olympischen Spiele beginnen.
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Eurosport will mehr Bundesliga zeigen.

EurosportEurosport hat Interesse an mehr Fußball-Bundesliga. Sender-Chef Peter Hutton genügen internationale Bundesliga-Rechte nicht mehr aus, er interessiert sich auch für Internet-, Pay-TV- und Free-TV-Rechte in Deutschland. "Auch die Highlights würden wir gerne zeigen", sagt er im "Handelsblatt". Eurosport-Mutter Discovery verhandelt über die Vergabe von Sublizenzen für Olympia derweil weiterhin mit ARD und ZDF, aber auch mit RTL.
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"Kicker" macht TV-Show mit Eurosport.

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Freundschaftsspiel: Das Fußballmagazin Kicker kommt ins Fernsehen. Ab Mai läuft kicker.tv jeden Montag um 18.15 Uhr bei Eurosport sowie parallel als Livestream auf kicker.de und eurosport.de. Die 60-Minuten-Sendung will nicht weniger als "das Streitgespräch im Fußball auf eine neue Ebene bringen", schreiben Sender und Magazin vollmundig in einer Pressemitteilung. Moderator Marco Hagemann (im Bild oben), bisher Kommentator bei Eurosport, RTL und Spox.com, begrüßt wöchentlich einen Fußball-Experten vom "Kicker" und bis zu drei weitere Studiogäste, um "kontrovers, tiefgründig und leidenschaftlich zu diskutieren".

Toni Schnell, Geschäftsführer des Nürnberger Olympia-Verlags, schwärmt in schönster PR-Sprache von einem "langgehegten Herzenswunsch". Susanne Aigner-Drews, Geschäftsführerin der Eurosport-Mutter Discovery Networks, sieht in der Kooperation die Chance, den Sender mit "lokaler Relevanz" weiter zu wachsen. (Foto: Eurosport/Nadine Rupp)
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Meinung: ARD & ZDF sollten auf Olympia pfeifen.

ard_zdf_150x150ARD und ZDF sollten Eurosport die Übertragung der Olympischen Spiele 2018 endgültig überlassen, statt Gebührenmillionen für die Sublizenzen zu verplempern, meint Peter Steinkirchner. Der Spartensender des US-Medienkonzerns Discovery, welcher der ARD im vergangenen Sommer überraschend die Senderechte vor der Nase wegschnappte, könne die Übertragung mindestens genauso gut stemmen. Statt nichtssagende Interviews mit japsenden Athleten zu führen, sollten ARD und ZDF sich lieber auf Hintergrundberichte konzentrieren, so Steinkirchner.
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ARD und ZDF verhandeln über Olympia-Sublizenzen.

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Retten, was zu retten ist: ARD und ZDF wollen ihre Olympia-Ambitionen für 2018 bis 2024 nicht gänzlich fahren lassen und verhandeln mit Discovery über Sublizenzen für die Spiele, sagt BR-Intendant Ulrich Wilhelm im Forum seines Senders. Der US-Konzern hatte sich im Juni für 1,3 Mrd Euro die Europarechte für Olympia gesichert und Wilhelm gibt sich zuversichtlich, dass er und der Konzern sich handelseinig werden.

Wilhelm beklagt aber auch einen immer schärfer werdenden Wettbewerb um die Sportrechte und warnt davor, die Kommerzialisierung durch steigende Preise auf die Spitze zu treiben. In Deutschland galten ARD und ZDF als Olympia-Sender bisher immer als gesetzt, in diesem Jahr sind sie erstmals leer ausgegangen. (Foto: dpa)
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