Eurosport positioniert sich mit neuem Logo und Slogan als Olympia-Sender.

eurosport-home-of-the-olympicsEurosport rückt mit Beginn des neuen Jahres die jüngst erworbenen Olympia-Rechte in den Vordergrund seiner Marken-Identität. Der Sender ergänzt sein Logo mit den Olympischen Ringen und firmiert mit dem Slogan "Home of the Olympic Games". Ergänzt wird der Rebrush durch einen neuen Trailer, der zwei Athleten auf ihrem Weg vom Kind zum Olympia-Teilnehmer zeigt.
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DFL vergibt Bundesliga-Rechte für das deutschsprachige Ausland.

fussball-sportcast-600DFL vergibt die Bundesliga-Übertragungsrechte für vier Saisons ab inklusive 2017/2018 für das deutschsprachige Ausland an Sky, Eurosport und Dazn. Sky überträgt die gleichen Spiele wie in Deutschland. Eurosport zeigt im Pay-Programm den Supercup, vier Relegationsspiele, das Freitagsspiel und je fünf Spiele am Sonntag und Montag. Die Rechte für die Highlight-Clips sichert sich die Perform Group für die Plattform Dazn. Die Rechte umfassen auch Liechtenstein, Luxemburg und die italienische Region Südtirol.
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Mitarbeiter von ARD und ZDF suchen Olympia-Jobs bei Eurosport.

EurosportEurosport erhält nach dem Abbruch der Gespräche mit ARD und ZDF zu Übertragungsrechten der Olympischen Spiele reichlich Anfragen von Mitarbeitern der Öffentlich-Rechtlichen, schreibt Kurt Sagatz. Beim TV-Rechteinhaber sollen unter anderem zusätzliche Magazine und Talkformate entstehen. Die ARD überlegt derweil, wie sie ihre Sportberichterstattung in Zukunft aufbaut. Doping-Experte Hajo Seppelt fordert eine eigenständige sportpolitische Redaktion nach dem Vorbild der Rechts-Redaktion in Karlsruhe.
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Eurosport verwertet Olympia-Rechte ohne ARD und ZDF.

Olympia Symbolbild 600Ringen um die Ringe beendet: Olympische Spiele werden zwischen 2018 und 2024 exklusiv von Eurosport übertragen. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF sind aus dem Rennen um die Senderechte, berichtet dwdl.de. Bereits im Vorfeld hatte Rechtegeber Discovery ARD und ZDF vorgeworfen, nicht genügend Interesse an der Olympia-Berichterstattung zu zeigen.

Bei Eurosport soll das Programm aus Deutschland heraus entwickelt und produziert werden; ein Schritt, der mit großen Investitionen des Senders einhergeht. Zusätzliche Übertragungen sind beim Sender DMAX geplant.
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ARD und ZDF übertragen Tennis-WM in Singapur.

ard_zdf_150x150ARD und ZDF kaufen ProSiebenSat.1 die Live-TV-Rechte an der WTA-Tennis-WM ab. Vom 23. bis zum 30. Oktober spielen in Singapur die besten acht Spielerinnen der Saison, u.a. Angelique Kerber. Sat.1 hatte mit der Übertragung bisher kein Quotenglück, Eurosport dagegen erreichte mit Kerbers Sieg beim Grand-Slam-Finale der US Open mehr als eine Mio Zuschauer.
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Ex-Digitalchef der BBC wechselt zu Eurosport.

Ralph Rivera 150Eurosport engagiert Ex-BBC-Digitalchef Ralph Rivera als Managing Director fürs Digitalgeschäft. Rivera hat bei der BBC von Herbst 2010 bis Frühjahr 2016 die Digital-Aktivitäten geleitet. In dieser Funktion war er u.a. für die Entwicklung und den Ausbau des BBC iPlayers verantwortlich - Erfahrungen, die er jetzt beim Eurosport Player einbringen soll.
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Discovery stellt sich auf Olympia ohne Sublizenzen für ARD und ZDF ein.

EurosportDiscovery stellt sich schon darauf ein, die Olympia-Rechte für 2018 und 2020 komplett selbst bei Eurosport zu verwerten, berichtet Lisa Priller-Gebhardt. Die Wettbewerbe würden dann teils frei empfangbar, teilweise im Pay-TV laufen. Der Deal um Sublizenzen für ARD und ZDF hänge nicht nur an verschiedenen Preisvorstellungen: Discovery muss bei den Sommerspielen 200 Stunden im Free-TV zeigen. Für ARD und ZDF könnte das verbleibende Kuchenstück zu klein sein. Eurosport kann zwar freier Werbung ausstrahlen als ARD und ZDF, muss aber auch mit geringerer Reichweite rechnen.
"W&V", 35/2016, S. 13 (Paid)
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Discovery wirft ARD und ZDF Olympia-Desinteresse vor.

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Dabei sein ist doch nicht alles: Der Medienkonzern Discovery gießt via "FAZ" Öl ins olympische Feuer und versucht ARD und ZDF beim Poker um die Senderechte für die Winter- und Sommerspiele von 2018 bis 2024 öffentlich unter Druck zu setzen. "Es wachsen die Zweifel, wie ausgeprägt ihr Interesse an der Olympia-Berichterstattung tatsächlich ist", sagt Jean-Briac Perrette, bei Discovery verantwortlich für das internationale Geschäft. Womöglich spekuliert er darauf, dass ARD und ZDF einen solch spitzen Vorwurf nicht einfach auf sich sitzen lassen. Beide Sender seien weiterhin mit Discovery im Gespräch, hört "FAZ"-Mann Michael Ashelm, jedoch zeichne sich weiterhin keine Einigung ab.

"Wenn es zu keiner Übereinkunft kommt, dann machen wir Olympia zu 100 % selbst bei Eurosport", kündigt Rechte-Inhaber Perrette vollmundig an – vorgestellt hat er sich das sicher anders. Michael Ashelm vermutet, dass das Interesse von ARD und ZDF an den Rechten auch deshalb geringer sein könnte, weil die kommenden drei Wettbewerbe in Asien stattfinden. Damit wäre der Produktionsaufwand hoch und kostspielig, das Interesse der Zuschauer durch die Zeitverschiebung aber geringer.
"FAZ", S. 19, blendle.com (Paid)1 Kommentar

Verhandlungen über Olympia-Rechte sind festgefahren.

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Dabeisein ist nicht alles: ARD und ZDF drohen mit einem Abbruch der Verhandlungen mit Discovery über die Olympia-Rechte, sollte es nicht bald zu einer Einigung kommen, berichtet manager-magazin.de. Die Verhandlungen seien "völlig festgefahren", die Preisvorstellungen lägen weit auseinander. Die Öffentlich-Rechtlichen wollen für die Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang und die Sommerspiele 2020 in Tokio höchsten 100 Mio Euro zahlen, Discovery verlangt mindestens 150 Mio Euro.

Das IOC schreibt vor, dass ein Großteil der Wettbewerbe im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sein muss. Die Ausstrahlung allein im konzerneigenen Sender Eurosport würde sich für Discovery jedoch nicht rechnen. Dennoch lasse Discovery Szenarien errechnen, wie sich die Olympia-Rechte ohne ARD und ZDF verwerten lassen. Zugleich biete Discovery den gebührenfinanzierten Sendern an, für einen Olympia-Preisnachlass eigene Sportrechte an Eurosport abzugeben. Die Zeit drängt: Spätestens nach dem Ende der Sommerspiele im August in Rio müssen die öffentlich-rechtlichen Sender mit der Planung für die nächsten Olympischen Spiele beginnen.
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Eurosport will mehr Bundesliga zeigen.

EurosportEurosport hat Interesse an mehr Fußball-Bundesliga. Sender-Chef Peter Hutton genügen internationale Bundesliga-Rechte nicht mehr aus, er interessiert sich auch für Internet-, Pay-TV- und Free-TV-Rechte in Deutschland. "Auch die Highlights würden wir gerne zeigen", sagt er im "Handelsblatt". Eurosport-Mutter Discovery verhandelt über die Vergabe von Sublizenzen für Olympia derweil weiterhin mit ARD und ZDF, aber auch mit RTL.
"Handelsblatt", S. 24 (Paid)Kommentieren ...

“Kicker” macht TV-Show mit Eurosport.

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Freundschaftsspiel: Das Fußballmagazin Kicker kommt ins Fernsehen. Ab Mai läuft kicker.tv jeden Montag um 18.15 Uhr bei Eurosport sowie parallel als Livestream auf kicker.de und eurosport.de. Die 60-Minuten-Sendung will nicht weniger als "das Streitgespräch im Fußball auf eine neue Ebene bringen", schreiben Sender und Magazin vollmundig in einer Pressemitteilung. Moderator Marco Hagemann (im Bild oben), bisher Kommentator bei Eurosport, RTL und Spox.com, begrüßt wöchentlich einen Fußball-Experten vom "Kicker" und bis zu drei weitere Studiogäste, um "kontrovers, tiefgründig und leidenschaftlich zu diskutieren".

Toni Schnell, Geschäftsführer des Nürnberger Olympia-Verlags, schwärmt in schönster PR-Sprache von einem "langgehegten Herzenswunsch". Susanne Aigner-Drews, Geschäftsführerin der Eurosport-Mutter Discovery Networks, sieht in der Kooperation die Chance, den Sender mit "lokaler Relevanz" weiter zu wachsen. (Foto: Eurosport/Nadine Rupp)
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Meinung: ARD & ZDF sollten auf Olympia pfeifen.

ard_zdf_150x150ARD und ZDF sollten Eurosport die Übertragung der Olympischen Spiele 2018 endgültig überlassen, statt Gebührenmillionen für die Sublizenzen zu verplempern, meint Peter Steinkirchner. Der Spartensender des US-Medienkonzerns Discovery, welcher der ARD im vergangenen Sommer überraschend die Senderechte vor der Nase wegschnappte, könne die Übertragung mindestens genauso gut stemmen. Statt nichtssagende Interviews mit japsenden Athleten zu führen, sollten ARD und ZDF sich lieber auf Hintergrundberichte konzentrieren, so Steinkirchner.
wiwo.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

ARD und ZDF verhandeln über Olympia-Sublizenzen.

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Retten, was zu retten ist: ARD und ZDF wollen ihre Olympia-Ambitionen für 2018 bis 2024 nicht gänzlich fahren lassen und verhandeln mit Discovery über Sublizenzen für die Spiele, sagt BR-Intendant Ulrich Wilhelm im Forum seines Senders. Der US-Konzern hatte sich im Juni für 1,3 Mrd Euro die Europarechte für Olympia gesichert und Wilhelm gibt sich zuversichtlich, dass er und der Konzern sich handelseinig werden.

Wilhelm beklagt aber auch einen immer schärfer werdenden Wettbewerb um die Sportrechte und warnt davor, die Kommerzialisierung durch steigende Preise auf die Spitze zu treiben. In Deutschland galten ARD und ZDF als Olympia-Sender bisher immer als gesetzt, in diesem Jahr sind sie erstmals leer ausgegangen. (Foto: dpa)
digitalfernsehen.de, turi2.de (Background)3 Kommentare

Olympia: Medienrechtler sehen Wettbewerbs-Probleme.

ioc150 Olympia Olympische RingeOlympia-Deal ist medienrechtlich "angreifbar", meint Jörg Ukrow, Vorstandsmitglied des Instituts für Europäisches Medienrecht. So sei Eurosport nicht in mindestens zwei Dritteln der deutschen Haushalte empfangbar. Die Größe des Rechte-Pakets und die lange Vergabedauer böten zudem "wettbewerbsrechtliches Konfliktpotenzial".
"Süddeutsche Zeitung am Wochenende", S. 42Kommentieren ...

Discovery kauft europäische Olympia-Rechte.

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Dabeisein wäre alles: ARD und ZDF verlieren die Übertragungsrechte an den Olympischen Spielen. Das IOC vergibt sämtliche europäischen Olympia-Rechte von 2018 bis 2024 an Discovery Communications. Der US-Medienkonzern betreibt im Pay-TV den Doku-Kanal Discovery Channel samt Ablegern, den Männersender Dmax und ist seit Frühjahr 2014 alleiniger Besitzer von Eurosport. Für geschätzt 1,3 Mrd Euro kauft Discovery nun die exklusiven Übertragungs- und Verwertungsrechte für Free- und Pay-TV sowie Online und Mobile. Gemeinsam mit dem IOC soll ein europäischer Olympia-Kanal entstehen.

ARD und ZDF stehen 2018 nun erstmals ohne eigene Olympia-Rechte da. Discovery verpflichtet sich dazu, Sommerspiele und Winterspiele auch im Free-TV zu zeigen, sowie einen Teil der Rechte zu sublizenzieren. Die Abnehmer müssen aber nicht zwangsläufig ARD und ZDF heißen. Zwar dürfte unwahrscheinlich sein, dass die Öffentlich-Rechtlichen komplett leer ausgehen, jedoch können sie nur zeigen, was Discovery ihnen zugesteht. Zu den Konditionen, die Discovery festlegt. Entsprechend beleidigt liest sich eine gemeinsame Pressemitteilung: Darin heißt es, ARD und ZDF hätten als "langjährige Partner des IOC" ein "angemessenes Angebot abgegeben" und nehmen die Entscheidung des IOC "zur Kenntnis".
dwdl.de, horizont.net, presseportal.de, corporate.discovery.com, presseportal.de (ARD/ZDF)Kommentieren ...