Facebook weitet sein Gaming-Programm Level Up in Europa aus.


Nächstes Level: Facebook hievt seine Zusammenarbeit mit Gamern aufs nächste Level und bringt sein Programm Level Up nach Deutschland, Frankreich, Spanien und Irland. Level Up soll Livestreamer mit einer Creator-Seite für Gaming-Videos beim Aufbau ihrer Community unterstützen. Mindestvoraussetzung für die Teilnahme sind 100 Abonnenten sowie regelmäßiges Streamen.

Das Programm läuft bereits in den USA, Großbritannien, den Philippinen, Malaysia und Thailand. Über Facebook Stars können die Gamer ihren Kanal monetarisieren – über die Funktion können Fans während des Livestreams virtuelle Waren kaufen und versenden. Teilnehmer am Level Up-Programm können außerdem auf einen personalisiertem Facebook-Support zugreifen sowie ihre Videos in HD-Qualität streamen.
venturebeat.com, facebook.com

USA: Condé Nast will seinen Umsatz unabhängig von Anzeigen und Magazinen machen.


Adé, Kerngeschäft: Condé Nast USA will in den kommenden zwei Jahren wieder stärker wachsen und dafür die Einnahmen unabhängiger vom sinkenden Anzeigengeschäft und den Printtiteln machen, kündigt Verlagschef Bob Sauerberg an. Bis Ende 2022 soll der Umsatz um 600 Mio Dollar wachsen, 2020 soll der Verlag wieder profitabel arbeiten. Diese Ziele sollen u.a. mit den Bereichen Video, B2B-Marketing und B2C-Services wie dem Affiliate-Programm "GQ Recommends", das Beratung zu Herrenmode anbietet, erreicht werden.

Derzeit liegt der Anzeigen-Anteil am Umsatz bei 70 %, bis 2022 soll er auf 50 % sinken. Schuld daran seine vor allem Facebook, Google und Co, die "so viel Werbegeld aus dem Markt ziehen", sagt Sauerberg. Kündigungen könne er im Transformationsprozess nicht ausschließen. Der Verlag hatte vergangene Woche angekündigt, sich nach 120 Mio Dollar Jahres-Minus von den Magazinen "Brides", "Golf Digest" und "W" zu trennen. Der Verkauf soll laut Sauerberg bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Im Videobereich will Condé Nast 2019 mit werbefinanzierten Streaming-Angeboten für "Bon Appétit" und "GQ" an den Start gehen. Für die Realisierung von längerem Videocontent für u.a. Netflix ist der Verlag auf der Suche nach einem Studio, das die Produktion unterstützt.
wsj.com (Paid), turi2.de (Background)

"Welt": EU plant Gesetz zur Löschung von Terrorpropaganda im Netz.

EU-Kommission will Facebook, Google und Co per Gesetz dazu zwingen, terroristische Inhalte im Netz zu löschen, berichtet die "Welt" unter Berufung auf Insider. Die Internetkonzerne sollen Terrorpropaganda schneller filtern und umgehend löschen. Der Gesetzesvorschlag soll Mitte September vorgelegt werden. Die bisherigen freiwilligen Vereinbarungen brächten nicht genug Fortschritte, sagt EU-Sicherheitskommissar Julian King.
welt.de

Facebook widerspricht "WSJ"-Report über Daten-Anfragen bei Banken.

Facebook widerspricht gegenüber Techcrunch einem Bericht des "Wall Street Journal", wonach das Social Network Banken kontaktiert habe, um nach Finanz-Informationen von Bankkunden zu fragen. Es gehe lediglich um Partnerschaften für Kundenchats und Live-Updates via Bots. Außerdem hätten die Banken den Kontakt zu Facebook gesucht und nicht andersherum. In Singapur können Citibank-Kunden bereits ihren Kontostand über einen Facebook-Chatbot abfragen.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

Facebook fragt Banken nach Finanz-Daten seiner Nutzer.


Dein Kontostand gefällt mir: Facebook sucht offenbar den Schulterschluss mit Banken, um seine Nutzer länger auf der Plattform zu halten. Laut "Wall Street Journal" hat Facebook im Laufe des letzten Jahres mehrere US-Großbanken mit dem Wunsch nach Finanz-Informationen der Bankkunden kontaktiert. Mit Daten zur Kartenzahlung oder dem Kontostand wolle Facebook seinen Nutzern neue Dienste anbieten, z.B. die Kontostandsabfrage per Messenger oder Benachrichtigungen bei Konto-Missbrauch.

Facebook sagt, es werde die Bankdaten nicht zur gezielten Werbeausspielung nutzen oder an Dritte weitergeben. Mindestens eine große US-Bank habe sich wegen Datenschutz-Bedenken aus den Gesprächen verabschiedet.
wsj.com (Paid), digitalfernsehen.de

Studie: Foto-Filter in sozialen Medien verschieben die Selbstwahrnehmung.

Soziale Netzwerke: Mit Filtern bearbeitete Fotos verunsichern und stören die Selbstwahrnehmung, warnen Forscher der Boston University. Weltweit verschiebe sich das Schönheitsideal, weil jeder mit ein paar Klicks seine Haut schöner oder die Augen glänzender wirken lassen könne – so wie es bislang vor allem in der Werbung und auf Covern von Zeitschriften zu sehen war.
faz.net

USA sind kaum auf russische Wahlmanipulationen vorbereitet, sagen Experten.

USA sind kaum auf russische Troll-Angriffe auf die Kongresswahlen im November vorbereitet, sagen Experten in einer Anhörung des Geheimdienstausschusses. Die Trolle seien inzwischen raffinierter, die USA habe die Schutzmaßnahmen aber nicht ausreichend verbessert. Die Experten fürchten, dass sich Manipulationen wie 2016 wiederholen.
welt.de, turi2.de (Background)

"Kontext-Wochenzeitung" unterliegt im Rechtsstreit mit AfD-Mitarbeiter.


Ohne Namen: Die Kontext-Wochenzeitung darf einen AfD-Mitarbeiter im Stuttgarter Landtag nicht mehr namentlich nennen, urteilt das Landgericht Mannheim und erlässt eine einstweilige Verfügung. "Kontext" hatte 17.000 Seiten Facebook-Chatprotokolle bekommen, die dem Mann eine rechtsradikale und antisemitische Haltung nahelegen. Der AfD-Mitarbeiter sagt, die Texte seien manipuliert und nicht von ihm. "Kontext" muss den Namen nun aus seinen Beiträgen löschen.

Das Gericht hatte schon im Vorfeld angekündigt, dass die vorgelegten 17.000 Seiten in dem Eilverfahren nicht zu verarbeiten sein. "Kontext"-Anwalt Markus Köhler ist sich sicher: Bei genauerer Beschäftigung mit den Chatprotokollen hätten die Richter keinen Zweifel mehr an der Echtheit der Dokumente gehabt. "Kontext"-Chefredakteurin Susanne Stiefel nennt das Urteil eine "herbe Niederlage für die Pressefreiheit". Jeder Journalist werde jetzt mit der "juristischen Keule" bedroht, wenn er über die AfD berichte. Anwalt Köhler will in Revision gehen.
swr.de, kontextwochenzeitung.de, turi2.de (Background)

Facebook spendet 4,5 Mio Dollar für Lokaljournalismus.


Milde Gaben: Facebook erkauft sich sein gutes Gewissen in der Debatte um Fake News. Das soziale Netzwerk stellt insgesamt 4,5 Mio Dollar für den US-Lokaljournalismus bereit - bei 5 Mrd Dollar Gewinn allein im letzten Quartal. Der größte Teil davon, 3,5 Mio Dollar, fließen in das Programm Facebook Membership Accelerator. Es soll unabhängigen Lokalzeitungen sowie gemeinnützigen Medien beim Aufbau eines Abo-Modells mit Exklusiv-News für zahlende Leser helfen..

Über sein Journalism Project spendet Facebook weitere 1 Mio Dollar an NewsMatch. Die Initiative bringt gemeinnützige Nachrichtenredaktionen mit Spendern zusammen und unterstützt Journalisten mit Schulungen zum Thema Fundraising.
cnet.com, mediapost.com, facebook.com (Foto: Facebook)

Facebook-Sicherheitschef forscht bald in Stanford zu Informationskriegen.

Facebook verliert Sicherheitschef Alex Stamos. Der Top-Manager wechselt in der anhaltenden Debatte um Daten-Missbrauch und russische Einflussnahme in die Wissenschaft. Stamos forscht in Stanford künftig zu Informationskriegen – und betrachtet dabei vermutlich auch die Rolle seines künftigen Ex-Arbeitgebers mit einer gehörigen Portion Insider-Wissen.
nytimes.com, facebook.com

WhatsApp führt Anzeigen und Bezahl-Tools für Unternehmen ein.

WhatsApp führt kostenpflichtige Tools für Unternehmen und ab 2019 Werbung ein. Die Facebook-Tochter kündigt eine Software und Schnittstellen an, über die Unternehmen künftig mit ihren Kunden via WhatsApp kommunizieren können. So können Fluggesellschaften Tickets versenden und Online-Händler ankündigen, wann das Paket eintrifft. Pro Nachricht sollen Unternehmen dafür zwischen 0,5 und 9 US-Cent an WhatsApp bezahlen. Bislang haben rund 100 Unternehmen vorab WhatsApp Business getestet, etwa Singapore Airlines und Uber.

Ab kommendem Jahr soll es zudem Anzeigen geben: Nutzer werden die Werbung im Status-Bereich der App sehen. Als Status können sie Fotos und Texte posten, die ihre Kontakte für 24 Stunden abrufen können – ähnlich zur Stories-Funktion in Instagram und Facebook. Dort gibt es bereits Anzeigen zwischen den Status-Meldungen. Werbekunden sollen ihre WhatsApp-Anzeigen über den gewohnten Adsmanager von Facebook buchen können. In Zukunft verschmelzen die Plattformen: Werbekunden können etwa Anzeigen im Facebook-Newsfeed buchen, die Nutzer in eine direkte Interaktion auf WhatsApp weiterleiten.
wsj.com (Paid), mashable.com, t3n.de

Facebook und Instagram zeigen Usern ihre Nutzungsdauer an.


Wer hat an der Uhr gedreht? Facebook zeigt seinen Nutzern künftig an, wie viel Zeit sie bereits im Sozialen Netzwerk verbracht haben. Auch Instagram bekommt eine Stoppuhr verpasst. Nutzer sollen ihre Zeit so bewusster einteilen lernen. Zudem bekommen sie die Möglichkeit, sich selbst ein Zeitlimit zu setzen.

Die neue Funktion gibt es zunächst nur in den Apps von Facebook und Instagram. Zeit am Desktop-Rechner wird nicht gezählt. Zudem erfasst Facebook die Nutzungsdauer nur pro Gerät und nicht übergreifend für das Nutzerkonto.
zeit.de, horizont.net

"NYT": Facebook identifiziert Beeinflussung der US-Zwischenwahlen.


Unheimliche Wahlen: Facebook hat eine erneute Kampagne entdeckt, die Einfluss auf die Zwischenwahlen in den USA nimmt, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf drei Insider. Das soziale Netzwerk habe Dutzende Konten und Seiten identifiziert, die mit Blick auf die Zwischenwahlen im November versucht haben sollen, politisch Einfluss auszuüben. Vor zwei Wochen habe man den Angriff durch acht Facebook-Seiten, 17 Profile und sieben Instagram-Accounts entdeckt und das FBI eingeschaltet.

Facebook habe den Kongress in dieser Woche über die Kampagnen auf Facebook und Instagram informiert. Russland könne in den Angriff involviert sein, Facebook konnte die Accounts jedoch nicht explizit zuordnen. Die aktuelle Kampagne weise allerdings Parallelen zu der 2016 auf die Präsidentschaftswahl verübte Einflussnahme auf. Sie richte sich auch besonders an sozialen Problem aus und thematisiert u.a. die rechtsextremen Demonstration in Charlottesville 2017.
nyt.com

Aktionär verklagt Facebook und Zuckerberg nach Kurssturz.

Facebook-LogoFacebook: Ein Aktionär hat Klage gegen das soziale Netzwerk und Mark Zuckerberg eingereicht. Er fordert Schadensersatz in unbekannter Höhe und strebt eine Sammelklage an, da Facebook und Zuckerberg gegen Kapitalmarktrecht verstoßen hätten. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen war die Aktie am Donnerstag zeitweise um 20 % eingebrochen.
theglobeandmail.com, persoenlich.com, turi2.de (Background)

Facebook verliert Nutzer in Europa, Aktie rauscht in den Keller.


Die Qual nach dem Skandal: Facebook meldet nach Jahren des ungebremsten Wachstums enttäuschende Quartalszahlen. Die Märkte reagieren heftig – die Aktie verliert zeitweise 20 %, das Unternehmen büßt binnen zwei Stunden 120 Mrd Dollar Marktwert ein. 1,47 Mrd Menschen nutzen Facebook täglich. Während ihre Anzahl in Asien wächst und in den USA stagniert, sinkt sie in Europa erstmals von 282 Mio auf 279 Mio. Gründe hierfür können der Cambridge-Analytica-Skandal sein oder die breite Verunsicherung durch die EU-Datenschutz-Regeln.

Facebook hatte diese Entwicklung für Europa schon vorab angedeutet. Viele Investoren reagieren dennoch empfindlich. Die Umsätze von Facebook wachsen im zweiten Quartal um eigentlich beeindruckende 42% auf 13,2 Mrd Dollar. Analysten hatten aber 13,4 Mrd erwartet – und im Quartal zuvor lag das Wachstum bei 49 %. Auch der Gewinn wuchs deutlich schwächer, um 31 % auf 5,1 Mrd Dollar. Grund hierfür ist vor allem, dass Facebook in Menschen und Maschinen investieren muss, die die Plattform frei von Fakes, Hass und Daten-Absaugern halten. (Foto: Aytac Unal / AA / Picture Alliance)
faz.net, handelsblatt.com, nytimes.com, buzzfeednews.com

Facebook kann vorerst doch keinen Anker in China werfen.

Facebook storniert seine Flugtickets für China: Die Behörden widerrufen die Genehmigung für eine Facebook-Tochtergesellschaft. In Chinas Provinz-Behörden arbeiten offenbar auch nur Menschen – die Offiziellen der Provinz Zhejiang hatten Facebooks Innovation Hub durchgewunken, ohne vorher die nationale Internet-Zensurbehörde zu informieren, berichtet die "New York Times". Nun muss Facebook auf eine Genehmigung von oben warten.
nytimes.com, turi2.de (Background)

Facebook plant eine Tochtergesellschaft in China.


Hinter der Great Firewall: Facebook streckt die Fühler ins Reich der Mitte aus – das soziale Netzwerk plant in China eine eigene Niederlassung, berichtet Reuters. Bei Facebook Technology stünden IT und Investments im Mittelpunkt. Auch der lukrative Markt für Online-Werbung und E-Commerce sei für Facebook in China interessant – hier muss Facebook in Konkurrenz mit den chinesischen Internetgiganten Alibaba, Baidu und Tencent treten.

Facebook ist seit 2009 in China gesperrt und nimmt für die Tochtergesellschaft nun 30 Mio Dollar in die Hand. Facebook Technology will sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Alibabas Zentrale in Hangzhou niederlassen. In Zhejiang will Facebook mit einem Innovation Hub wertvolle Kontakte zu Startups und Entwicklern ausbauen und diese unterstützen.
reuters.com, theverge.com, it-times.de

Basta: Facebook stört sich an Rubens nackten Engelchen.

Kunstbanausen: Der flämische Tourismus-Verband schützt Besucher vor Bildern von Rubens mit zu viel Nacktheit. Grund sind strenge Facebook-Richtlinien, durch die Anzeigen mit Rubens-Bildern für eine Ausstellung gesperrt wurden. Betroffen sind deshalb nur Besucher, die einen Social-Media-Account besitzen, alle anderen dürfen freizügig begutachten.
theguardian.com

Tech-Konzerne kooperieren, um Daten-Umzug zu vereinfachen.

Daten-Umzug: Google, Microsoft, Facebook und Twitter erleichtern die Übertragung persönlicher Daten mit einem gemeinsamen Data Transfer Project. Es soll Nutzern etwa erlauben, Musik-Playlists oder Dateien von einer Plattform auf die andere zu übertragen. Der neue EU-Datenschutz verpflichtet Anbieter zur einfachen Datenportabilität. Amazon, Apple und Dropbox sind noch nicht Teil des Projekts.
sueddeutsche.de

Facebook stoppt Daten-Zufluss an Analysefirma Crimson Hexagon.

Facebook sperrt die Daten-Analysefirma Crimson Hexagon vorerst aus. Spezialisten untersuchen, ob die Firma Nutzerdaten von Facebook und Instagram missbraucht hat. Crimson Hexagon arbeitet laut "Wall Street Journal" für Samsung, Twitter, Adidas und GM sowie für russische und US-amerikanische Institutionen. Vor Monaten wurden Details bekannt, wie die Daten-Analysefirma Cambridge Analytica Facebook-Informationen teils illegal ausgewertet hat.
engadget.com, wsj.com (Paid)

Facebook-Chef Zuckerberg hat Trump zur Wahl gratuliert, intern gelobt.

Mark Zuckerberg hat nach der US-Präsidentenwahl 2016 den Gewinner und guten Kunden Donald Trump angerufen und ihm gratuliert, berichtet BuzzFeed News, vor allem zu seiner kreativsten Kampagne u.a. auf Facebook. Intern nenne Facebook die Trump-Kampagne "eine der einfallsreichsten Anwendungen" seiner Werbeplattform. Facebook habe sich für seine eigene Mediastrategie vom Vorgehen der Trump-Kampagne inspirieren lassen.
buzzfeednews.com

Zitat: Mark Zuckerberg erklärt, wie er mit Fake News umgehen will.

"Unser Ziel bei Fake News ist nicht, Menschen davon abhalten, Unwahres zu posten. Wir wollen stattdessen verhindern, dass sich Fake News und Desinformation in unseren Diensten verbreiten."

Facebook-Chef Mark Zuckerberg stellt gegenüber Recode klar, dass er nur solche Inhalte löschen will, die zu Gewalt oder Hass gegen eine Gruppe aufrufen. Was Fact-Checker als falsch einstufen, gehöre nicht dazu.
recode.net

Studie: Donald Trump wirbt unter den Politikern am meisten bei Facebook.

Donald Trump hat seit Mai 274.000 Dollar für Werbeanzeigen bei Facebook ausgegeben und ist damit der größte politische Werber auf Facebook. Seine Anzeigen haben auch die meisten Nutzer – rund 37 Mio – gesehen. Forscher der New York University haben sich u.a. für diese Erkenntnis durch das Archiv politischer Anzeigen gewühlt, das Facebook seit Mai anbietet.
nytimes.com

Zahl des Tages: Facebook-User posten täglich 700 Mio Emojis.

Zahl des Tages: Mit mehr als 700 Mio Emojis schmücken Facebook-Nutzer in aller Welt jeden Tag ihre Posts, sagt Facebook anlässlich des heutigen Welt-Emoji-Tags. Sogar 900 Mio Emojis verschicken die Nutzer täglich ohne weiteren Text im Facebook Messenger. Das Freudentränen-Emoji ist laut Facebook das meistgenutzte, der Wasserpolo-Spieler eines der seltensten.
iphoneincanada.ca, itwire.com

Facebook startet eine Entschuldigungs-Kampagne.


Vertrauen ist gut Daten sind besser: Facebook startet die Imagekampagne "Ein besseres Facebook", um Nutzer-Vertrauen zurückzuerobern und sich zu entschuldigen. In einem TV-Spot, der für drei Wochen auf öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern läuft, gesteht Facebook, seiner Verantwortung nicht gerecht geworden zu sein. Das Netzwerk gelobt Besserung, speziell bei den heißen Eisen Datenschutz und Fake News.

Zur Kampagne gehören außerdem Anzeigen im Netz und in überregionalen Tageszeitungen und Nachrichtenmagazinen sowie eine Seite, auf der Facebook seine Bemühungen auflistet. Die Kampagnen-Schlagwörter beginnen alle mit F – für "Fortschritt", "Freunde" und "Finden" wolle Facebook nämlich künftig wieder stehen. Wieden + Kennedy Amsterdam verantwortet den Sorry-Aufschlag, Mindshare ist die verantwortliche Mediaagentur.
newsroom.fb.com, horizont.net, lead-digital.de