Facebook zahlt Steuern künftig dort, wo Einnahmen anfallen.

Facebook-LogoFacebook entdeckt seine globale Steuermoral: Der Konzern will Werbeumsätze nicht mehr alle in Irland versteuern, sondern dort, wo sie anfallen. Bis Mitte 2019 soll die Umstellung abgeschlossen sein, dann bekommt der deutsche Fiskus Steuereinnahmen aus Facebooks Umsätzen in Deutschland. Die Betriebskosten der örtlichen Büros werden verrechnet.
handelsblatt.com, newsroom.fb.comKommentieren ...

Analyse: Facebook sollte bei Suizidgedanken von Nutzern eher Seel­sor­ger einschalten.

Facebook-LogoFacebook kann mit von Menschen gemeldeten Inhalten Computersystemen beibringen, Sui­zid­ge­dan­ken von Facebook-Nutzern zu erkennen, beschreibt Piotr Hel­ler. Allein im vergangenen Monat hat das Netzwerk in den USA mehr als 100 Fälle erkannt und danach Polizisten oder Notärzte eingeschaltet. Psychologen raten aber, besser Telefon-Seelsorger helfen zu lassen.
"FAS", S. 66, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

AfD hat als einzige Partei zielgruppengenaue Wahlwerbung bei Facebook ausgespielt.

AfD hat im Wahlkampf mehr Wähler über soziale Medien mobilisiert als alle anderen Parteien, schreibt der "Spiegel". Die Quadriga-Hochschule Berlin stößt bei der AfD jedoch auf "datenschutzrechtlich bedenkliche Methoden". Die Partei habe Facebook-Nutzer mittels Microtargeting in sieben Gruppen eingeteilt, darunter Mütter, Arbeiter oder Gewerkschafter, und ihnen gezielt bezahlte Wahlwerbung angezeigt.
"Spiegel" 50/2017, S. 23 (Paid)Kommentieren ...

Nutzer des Facebook Messengers können Spiele live streamen.

Facebook motzt den Messenger mit Live-Streams für Spiele auf. Nutzer können ihre Zockerei am Handy live im Facebook-Profil teilen. In der Messenger-App gibt es Spiele wie Pac-Man, Solitaire und bald auch Angry Birds. Mit dem Daddel-Streaming begibt sich Facebook auf die Fährte von Diensten wie Twitch: Auf der Amazon-Plattform übertragen Nutzer ihre Spiele und Millionen schauen bei den sogenannten Let's Plays zu.
techcrunch.comKommentieren ...

Instagram koppelt testweise Privatnachrichten in eine separate App aus.

Instagram testet die Messaging App Direct u.a. in Italien, Portugal und der Türkei und trennt so die Nachrichtenfunktion von der Fotoplattform. Direct soll ähnlich wie Konkurrent Snapchat funktionieren und beim Öffnen direkt auf die Kamera zugreifen, schriftliche Nachrichten sind dennoch weiterhin möglich. Auch Instagram-Mutter Facebook hat die Nachrichtenfunktion in einer separaten App ausgelagert.
theverge.comKommentieren ...

Frauen kommentieren bei Facebook seltener, aber höflicher.

Social Media: Frauen kommentieren deutlich seltener als Männer die Facebook-Beiträge der großen, deutscher Medienhäuser, sagt eine Untersuchung von "Zapp". Nur bei Bild.de ist das Geschlechterverhältnis halbwegs ausgeglichen. Bei Spiegel Online und Welt kommentieren rund zwei Drittel mehr Männer als Frauen. Die weiblichen Kommentare sind oft höflicher. Andreas Rickmann, Social-Media-Chef bei Bild.de, führt den hohen Frauen-Anteil auf das breite Themen-Spektrum von "Bild" zurück. Bei "Freizeit Revue" oder "Bild der Frau" liegt der Frauenanteil bei den Facebook-Kommentaren - wenig überraschend - bei über 80 %.
ndr.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Facebook hat ein Vertrauensproblem.

Zahl des Tages: Nur 18 % der Deutschen vertrauen dem Datenschutz bei Facebook, ermittelt der Agenturen-Verband GPRA. Google schneidet mit 32 % besser ab, Amazon ist mit 51 % Spitze. Die GPRA attestiert dem schweigsamen Riesen Facebook ein massives Kommunikations-Problem nach dem Motto: So lange aussitzen und tot stellen, bis der Druck zu groß wird.
horizont.netKommentieren ...

Verleger sehen Google und Facebook als Haupt-Gegner.

Facebook und GoogleVerleger sehen mittlerweile Google und Facebook als dringlichsten Gegner an und nicht mehr ARD und ZDF, beobachtet Kai-Hinrich Renner. Sie sähen insbesondere ihr Werbegeschäft bedroht, beobachteten aber auch den Vertrauensverlust durch Fake News kritisch. Anders als im Kampf gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk fehlen den Verlagen in Deutschland gegen die Großkonzerne aus den USA jedoch die Mittel, so Renner.
morgenpost.de1 Kommentar

Facebook lässt Anzeigen von Meetrics validieren.

Facebook-LogoFacebook will Vertrauen von Werbetreibenden gewinnen und lässt sein komplettes Display-Inventar künftig durch den Ad-Verification-Anbieter Meetrics auswerten. Lediglich Video-Aufrufe werden zunächst nicht geprüft. Werbekunden können ihre Anzeigen so mithilfe des Berliner Unternehmens auf ihre Sichtbarkeit überprüfen. Bereits seit März arbeiten Facebook und Meetrics zusammen.
horizont.net, turi2.de (Background)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Meetrics-Chef Philipp von Hilgers glaubt (noch) nicht an die Wahl-Stasi im Netz.
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"W&V": Google und Facebook entsenden eigene Mitarbeiter zu ihren Werbekunden.

Facebook und GoogleWerbekunden arbeiten mit Social-Media- und Search-Betreuern von Google und Facebook inhouse zusammen, berichtet "W&V" unter Berufung auf Insider. Besonders in großen Konzernen wie u.a. L’Oréal, Nestlé, Beiersdorf, BMW oder Mercedes arbeiten Teams der Internetriesen an aktuellen Kampagnen. Google, Facebook und viele Konzerne dementieren, Beiersdorf kann "bei diesem Thema nicht mit Statements unterstützen".
"Werben & Verkaufen" 48/2017, S. 16 - 21 (Paid), wuv.deKommentieren ...

Gericht: Til Schweiger darf private Nachricht bei Facebook veröffentlichen.

Til Schweiger gewinnt einen Rechtsstreit mit einer Frau, deren private Nachricht an ihn er bei Facebook veröffentlicht hat - samt Namen und Profilbild der Frau. Sie hatte u.a. geschrieben: "Ihr Demokratieverständnis und Ihr Wortschatz widern mich an." Til Schweiger kommentierte: "hey schnuffi...! date!? nur wir beide!?". Die Frau sieht mit dem öffentlichen Post ihre Persönlichkeitsrechte verletzt, das Landgericht Saarbrücken sieht Schweigers Aktion durch die Meinungsfreiheit gedeckt.
spiegel.deKommentieren ...

Facebook will Putin-Propaganda entlarven.


Propaganda-Prüfung: Facebook will seinen Nutzern künftig zeigen, ob sie Ziel russischer Propaganda waren. Bis Ende 2017 soll ein Tool erscheinen, mit dem Nutzer prüfen können, ob sie Inhalte der russischen Internet Research Agency auf Facebook oder Instagram gelikt oder gelesen haben. Die Internet Research Agency gilt als russische Propaganda-Maschine.

Facebook reagiert damit auf Druck der Politik. Der US-Kongress verlangt, dass Facebook und andere Tech-Konzerne ihre User über Manipulation durch russische Propaganda vor der US-Präsidentschaftswahl 2016 informieren.
bloomberg.com, recode.netKommentieren ...

Facebook: Anzeigentool lässt weiterhin diskriminierendes Werbe-Targeting zu.

Facebook-LogoFacebook hat sein teils rassistisches Werbe-Targeting für Anzeigen noch nicht im Griff, berichtet ProPublica. Werbekunden können für Immobilienanzeigen weiterhin Kategorien wie "Jews" oder "African American" auswählen. In den USA gelten rassistische Benachteiligungen bei diesen Anzeigen als illegal. Facebook verweist auf einen technischen Fehler.
propublica.org, mashable.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Christof Baron: Gegen die Marktmacht von Facebook und Google kann nur die Politik helfen.


Digitale Ernüchterung: Christof Baron, als Mediachef Herr über die Werbemillionen des Pharma-Konzerns Sanofi, hat das Schlagwort der "digitalen Besoffenheit" bei Werbern und Mediaplanern geprägt – nun folgt die Ernüchterung. Inzwischen dürfe man kritisch über Digital-Werbung sprechen, "ohne an die Wand gestellt zu werden", sagt Baron im Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Bewegtbild-Gipfel. Viele Werbe-Entscheider gingen heute rationaler mit Digital-Werbung um als noch vor einem Jahr.

Google und Facebook bleiben relevante Plattformen, sagt Baron. Alle Werbetreibenden müssten aber kritisch prüfen, ob Werbung bei den Playern aus dem Silicon Valley das hält, was sie verspricht: "Niemand nutzt Facebook der Werbung wegen." Baron beklagt zudem die Marktmacht der Tech-Konzerne aus den USA. Dagegen würden nur noch politische oder steuertechnische Hebel helfen.
turi2.tv (3-Min-Interview bei YouTube)Kommentieren ...

Zitat: Stefan Winners bedauert geringe internationale Rolle deutscher Verlage.

"Es ist Kleinmist, was wir machen."

Burda-Digital-Vorstand Stefan Winners bedauert auf dem VDZ-Tech-Summit, dass deutsche Medienunternehmen im Vergleich mit amerikanischen und asiatischen Tech-Konzernen kaum ins Gewicht fallen.
meedia.de, turi2.tv (5-Min-Interview)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Interview: Stefan Winners.
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Wert von Tencent übersteigt erstmals Facebook.

Tencent, Internet-Gigant aus China, ist erstmals mehr wert als Facebook. An der Börse erreicht die Tech-Firma den neuen Höchststand von 522 Mrd Dollar - Facebook kam zuletzt auf rund 519 Mrd Dollar. Tencent hat als erstes asiatisches Unternehmen die Marke von einer halben Billion Dollar geknackt und gehört zu den fünf wertvollsten Firmen der Welt.
manager-magazin.deKommentieren ...

Umfrage: Hass gegen Frauen in sozialen Netzwerken führt oft zu Stress.

Hass im Netz: Mehr als die Hälfte betroffener Frauen leidet wegen Anfeindungen in sozialen Netzwerken unter Stress, Angst oder Panik-Attacken, 60 % klagen über Schlafstörungen, sagt eine von Amnesty International beauftragte Ipsos-Mori-Umfrage. Ein Viertel der befragten Frauen war mindestens einmal Opfer von Beleidigungen oder Drohungen in sozialen Medien.
handelsblatt.deKommentieren ...

Trust Project: Internetriesen und Verlage schließen sich im Kampf gegen Fake News zusammen.

Facebook und GoogleFacebook, Google und weitere Internetfirmen versehen vertrauenswürdige Inhalte künftig mit dem Trust Signet. Weitere Indikatoren sollen Transparenz schaffen und Hintergründe zu Quellen und Arbeitsmethoden liefern. Über 75 Nachrichtenhäuser beteiligen sich, darunter u.a. dpa, Zeit Online, der "Economist" und die "Washington Post".
theverge.com, meedia.de, presseportal.de (dpa)
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Studie: Marketer sind kaum auf das neue Datenschutzrecht vorbereitet.

Datenschutz-Grundverordnung: Marketer sind unzureichend vorbereitet, sagt eine Studie von HubSpot. 42 % der Befragten seien "mehr oder weniger" vorbereitet, 12 % hören durch die Umfrage erstmalig von den Neuerungen, die im Mai in Kraft treten. Facebook, Google und Co werden wohl von dem Gesetz profitieren – 41 % der befragten Marketer schätzen, dass sie personenbezogene Daten künftig über externe Plattformen bearbeiten werden.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Christof Baron sieht Wettbewerbsnachteil in der Marktmacht von Facebook & Co.

"Die Silicon Valley Giants sind nicht mehr zu bremsen. Der Rest ist eben der Rest - und der muss schauen, was übrig bleibt."

Christof Baron, Mediachef beim französischen Pharmakonzern Sanofi, sieht in der Marktmacht von Google, Facebook und Co einen "gravierenden Wettbewerbsnachteil" für alle Konkurrenten, die auch um Werbegelder buhlen.
horizont.netKommentieren ...

Britischer Channel 4 beteiligt sich an europäischer Werbe-Allianz.

European Broadcaster Exchange bekommt Zuwachs aus Großbritannien: Channel 4 beteiligt sich an der europäischen Werbe-Allianz von ProSiebenSat.1, TF1 aus Frankreich und Berlusconis Mediaset aus Italien. Das Bündnis will gemeinsam Strategien erarbeiten, um Werbe-Giganten wie Facebook und Google Paroli zu bieten.
newbusiness.de, theguardian.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Facebook startet seine erste große B2B-Kampagne in Deutschland.


Reklame für Reklame: Facebook wirbt zum ersten Mal mit einer großangelegten Kampagne um Agenturen und Marketing-Entscheider in Deutschland. Sieben Motive und das Motto "Mit Facebook mehr erreichen. Vor allem Wachstum." werben für Marketing bei Facebook, im Messenger und bei Instagram.

Die Kampagne läuft sechs Wochen in Branchenmedien für Vertrieb, Marketing und Handel, dazu kommen Display-Anzeigen, die auf die Microsite fb.me/wachstum leiten. Als Agentur hat sich Facebook für seine Kampagne Pushh aus Hamburg ausgesucht, für Media ist Hearts & Science aus der Omnicom Gruppe verantwortlich. (Foto: Facebook)
horizont.net, internetworld.deKommentieren ...

Meinung: Politiker müssen lernen, besser zu posten, glaubt Martin Fuchs.

Politiker haben Social Media größtenteils noch nicht verstanden, sagt Politikberater Martin Fuchs. Ihr Grundproblem sei, dass sie Pressearbeit kennen und z.B. Pressemitteilungen 1:1 als Posts teilen, alle Themen bespielen wollen oder zu wenig erklären, wie politische Arbeit funktioniert. Als Positivbeispiele nennt er Peter Tauber, CDU, bei Facebook und Peter Altmaier, CDU, und Volker Beck, Die Grünen, bei Twitter.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

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Das Potsdamer Publishing House Media Partisans kreiert und verbreitet Branded Videos mit Millionenreichweite.
43% aller Facebook-Nutzer schauen bereits Branded Video und fast jeder Zweite kauft danach ein (Quelle: Studie "The Science of Social Video"). Die GfK bestätigt, dass die Kaufwahrscheinlichkeit durch Facebook-Video-Kampagnen um 25% steigt. Nachzulesen im Branded Video Whitepaper (Download).
www.mediapartisans.com

Meinung: Konsensorientierte Politik trifft auf disruptive Innovationen.

Tech-Konzerne sehen nur auf massiven öffentlichen und politischen Druck ein, dass sie Verantwortung für ihre Inhalte übernehmen müssen, schreiben Kerstin Kohlenberg, Paul Middelhoff und Heinrich Wefing in der "Zeit". Das Grundproblem sei dabei, dass die Demokratie "langsam und konsensorientiert" ist, technologische Innovationen aber "rasant und disruptiv" sind, komplexe Algorithmen verstünden nur wenige Experten.
"Zeit" 46/2017, S. 25 (Paid)Kommentieren ...

Facebook muss Nutzer besser darüber aufklären, wofür Drittanbieter Daten nutzen.

Facebook-LogoFacebook darf personenbezogene Nutzer-Daten nicht ohne Einwilligung an Spiele-App-Betreiber weitergeben, entscheidet das Kammergericht. Der Verbraucherschutz hat 2012 geklagt, Facebook war in Berufung gegangen. Das Netzwerk muss seine Nutzer künftig besser informieren, denn deutsches Datenschutzrecht sieht keine automatischen Einverständnis-Erklärungen vor. Auch die Formulierung, eine App dürfe im Namen des Nutzers posten, halten die Richter für zu unbestimmt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
faz.net, heise.deKommentieren ...

Facebook sucht laut Business Insider eine Werbeagentur.

Hilfe von außen: Facebook ist auf der Suche nach einer Werbeagentur, berichtet Business Insider. Demnach sei das soziale Netzwerk auf mehrere Kandidaten mit einer Ausschreibung zugegangen. Darin gibt Facebook das Ziel vor, als innovatives Unternehmen über seine Wurzeln als soziales Netzwerk hinaus dargestellt zu werden. So sollen unter anderem die Aktivitäten in den Bereichen virtuelle Realität und Augmented Reality betont werden.

Die Suche nach einem Partner aus der klassischen Werbewelt kommt zu einer Zeit, zu der Facebook insbesondere in den USA wegen Fake News und der mutmaßlichen Einflussnahme Russlands auf die US-Wahl in der Kritik steht. Die Russland-Thematik wird laut Business Insider von Facebook in der Ausschreibung zwar nicht explizit genannt, Beobachter gehen jedoch davon aus, dass ein Zusammenhang besteht.
businessinsider.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Russische Facebook-Anzeigen zielten auf verschiedenste Zielgruppen.

Facebook-Anzeigen, mit denen russische Kräfte Einfluss auf die US-Wahl nehmen wollten, adressierten völlig unterschiedliche Zielgruppen, zum Beispiel Gegner von Polizei-Gewalt, Waffenbefürworter und Menschenrechtler. Das zeigt eine vom US-Geheimdienstausschuss veröffentlichte Auswahl von Anzeigen, die Techcrunch aufbereitet hat. Die erfolgreichsten Posts aus der Auswahl erreichten 25.000 Klicks und kosteten rund 1.000 Dollar. Andere kamen nur auf zweistellige Klickzahlen.
techcrunch.comKommentieren ...