Facebook rollt Snapchat-inspirierte Funktionen in seiner App aus.

Facebook führt an Snapchat angelehnte Funktionen nun auch in seiner Haupt-App ein. In der neusten Version der App können Nutzer sogenannte Stories sehen und anlegen, die 24 Stunden vorgehalten werden. Außerdem gibt es Filter für die Kamera-Funktion und die Option selbstlöschende Bilder als Direktnachricht zu versenden.
horizont.net, theverge.comKommentieren ...

Bei Facebook beleidigter Flüchtling geht nicht gegen Facebook in Berufung.

Facebook: Der syrische Flüchtling Anas M., bekannt und angefeindet seit einem Selfie mit Kanzlerin Angela Merkel, will nicht weiter gegen Facebook klagen. Das Landgericht Würzburg urteilte Anfang März, Facebook könne nicht dazu gezwungen werden, Verleumdungen durch Dritte zu aktiv zu suchen und zu unterdrücken. Anas M. verzichtet auf eine mögliche Berufung - auch, weil er die Verfahrenskosten der Gegenseite aus der Landgerichtsverhandlung schultern muss.
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Arbeitsschutz inspiziert Arvatos Facebook-Löschtruppe.


Kontrollbesuch: Der Berliner Arbeitsschutz hat unangekündigt den Löschbetrieb für Facebook bei Dienstleister Arvato geprüft, berichtet der "Spiegel". Die Prüfer hätten Mitarbeiter der Bertelsmann-Tochter befragt und Unterlagen mitgenommen, um zu prüfen, ob sich Arvato ausreichend um die psychische Gesundheit seiner Mitarbeiter kümmert. Mitarbeiter, die für Facebook gemeldete Beiträge überprüfen und gegebenenfalls löschen, hatten sich gegenüber dem "SZ-Magazin" und dem Blog mobilegeeks.de über belastende Arbeit und verstörende Inhalte beklagt, die ohne psychologische Betreuung stattfinde.

Nach "Spiegel"-Informationen haben Arvato und Facebook die psychologische Betreuung ausgebaut, es gebe "umfassende Gesundheitsfürsorge sowie Betreuungsangebote", die "kontinuierlich weiterentwickelt" würden. Arvato-Mutter Bertelsmann lässt nach Bekanntwerden des "Spiegel"-Berichts nur wissen, die Firma würde "vollumfänglich mit Behörden kooperieren", der Arbeitsschutz habe Bertelsmann bestätigt, "bei den Prüfungen keinen Anlass für ordnungsbehördliches Handeln gefunden" zu haben.
"Spiegel" 13/2017, S. 66 (Paid), spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Neues Facebook-Werbeformat integriert Produktkatalog in eine Anzeige.

Facebook führt das neue Werbeformat Collection für Online-Händler ein. In einer Anzeige können Händler bis zu 50 Produkte im Vollbildmodus zeigen und Nutzern somit einen umfassenden Einblick in ihr Sortiment geben. Tests laufen bereits seit 2015, nun ist Collection marktreif. Facebook rühmt insbesondere die schnelle Ladezeit der Produkt-Gallerien.
onlinemarketing.de, horizont.net, marketingland.com
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Zitat: Die coolen Kids sollen endlich den Gremien beitreten.

"Plötzlich sind wir die Uncoolen und geraten ins Hintertreffen, weil Facebook nach irgendwelchen selbst definierten Metriken Leistungswerte ausweist, die uns schlechter aussehen lassen als wir tatsächlich sind? Das kann doch nicht sein!"

Christian Nienhaus, Chef des Springer-Funke-Vermarkters Media Impact, setzt darauf, dass Google und Facebook bald den Branchengremien AGF, Agma und Agof beitreten.
horizont.net
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Zahl des Tages: Milliarden Werbe-Dollar verschwinden im digitalen Nirgendwo.

Zahl des Tages: Ganze 12,48 Mrd Dollar stecken Werbungtreibende vergangenes Jahr in Online-Anzeigen, die nicht angezeigt wurden, schätzt eine Studie des Werbekonzerns WPP – fast 20 % der Ausgaben. Die Branche boomt dennoch: Google und Facebook verdienen dieses Jahr zusammen 100 Mrd Dollar mit Werbung, prognostiziert eMarketer.
axios.com (WPP), horizont.net (eMarketer)Kommentieren ...

Facebook-Nutzer können auch vom Computer live streamen.

Facebook lässt nun alle Nutzer auch über Desktop-Computer Livebilder streamen. Bislang hat Facebook Live nur über Smartphones funktioniert. Nutzer können auch ihren Bildschirm übertragen – sich beim Computerspielen zugucken lassen ist längst Massenphänomen und Millionen-Geschäft. Die führende Plattform dafür ist Twitch, die zu Amazon gehört.
techcrunch.comKommentieren ...

"Echte Mamas" wachsen schnell aus den Kinderschuhen.

Echte Mamas rückt nach wenigen Monaten etablierten Eltern-Magazinen auf die Pelle, beobachtet Henning Kornfeld. Fast 300.000 Facebook-Fans des digitalen Magazins gucken Babys und teilen herzige Spruch-Bilder. Echtemamas.de kommt auf eine halbe Mio Visits pro Monat. Die Mütter des Mama-Mediums sind Ex-"Maxi"-Ressortchefin Marion Scheithauer, Ex-"Brigitte"-Ressortleiterin Miriam Wiederer und Sara Urbainczyk, als Business-Director der Bauer-Portale Wunderweib.de und Lecker.de in Elternzeit.
kress.de, facebook.com/echtemamasKommentieren ...

Facebook zeigt erstmals Warnungen vor Fake News.


Finger weg, it's fake: Facebook zeigt Nutzern erstmals einen Warnhinweis, wenn sie vermeintliche Fake News teilen wollen. Ein Artikel, der behauptet, tausende Iren seien als Sklaven in die USA gebracht worden, bekommt ein rotes Ausrufezeichen und den Hinweis: "Angezweifelt von ...". In Deutschland will das Recherchebüro Correctiv Facebook-Postings prüfen, die von Nutzern angezweifelt wurden.

Den Fall der "irischen Sklaven" markieren die Nachrichtenagentur AP und das Mythen-Magazin Snopes als Fake. Zu den Facebook-Partnern gehören auch ABC News, FactCheck.org und Politifact. In Deutschland hat Facebook bislang keine weiteren Partner gefunden. Correctiv will seine Arbeit bald starten und sichtet gerade noch Bewerbungen von Fact-Checkern für das neue Team.
theguardian.com, turi2.de (Background Correctiv)1 Kommentar

Studie: Sharer ist für das Vertrauen in geteilte News wichtiger als die Quelle.

Medienvertrauen: Wie glaubwürdig Menschen bei Facebook geteilte Artikel finden, hängt weniger von der publizierenden Medienmarke ab als von ihrem Vertrauen in die Person, die den Artikel geteilt hat, bilanziert die Studie Media Insight Project des verlegernahen American Press Institute aus einem Experiment. In einer vorangegangenen Studie hatten Nutzer angegeben, die Medienmarke sei ihr der wichtigster Anhaltspunkt für Glaubwürdigkeit. Im Experiment wurden die Artikel allerdings nicht von Freunden der Versuchspersonen, sondern von Prominenten wie Oprah Winfrey und Gwyneth Paltrow geteilt.
niemanlab.orgKommentieren ...

In Facebooks Bastelbude entstehen vier Hardware-Produkte.

Facebook hat mindestens vier Hardware-Projekte in der Pipeline, berichtet Business Insider. In der verschwiegenen Bastelbude Building 8 entstehen offenbar Kameras und Augmented-Reality-Geräte, Drohnen, Medizintechnik und eine Gehirn-Scan-Technologie. Die Projekte werden von einzelnen Chefs geleitet, die zwei Jahre Zeit haben. Facebook plant laut Business Insider, Millionen Produkte zu verkaufen, baut Logistik-Infrastruktur in Hong Kong und will ein Callcenter einrichten.
businessinsider.deKommentieren ...

Facebook-Manager wirft TV-Vermarktern Blockade vor.

Facebook geht nach den "Fakebook"-Vorwürfen von SevenOne Media zum Gegenangriff über: Manager Jin Choi wirft TV-Vermarktern in "W&V" vor, ihre Budgettöpfe zu schützen, statt auf die Bedürfnisse von Werbungtreibenden einzugehen. Für Facebook stehe der Kunde im Mittelpunkt. Seit Monaten arbeite Facebook mit der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF), um die Reichweiten-Messung der heutigen Medienrealität anzupassen.
"W&V" 12/2017, S. 28-29 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bundesregierung schmiedet Strategien gegen die Übermacht der Internet-Konzerne.

Bundesregierung will die Kartellbehörden neu aufstellen, um die Macht großer Digitalkonzerne wie Google und Amazon zu brechen, berichtet der "Spiegel". Kommende Woche soll das "Weißbuch Digitale Plattformen" eine neue Ordnungspolitik für das Internetzeitalter anstoßen. Eine staatliche Digitalagentur soll Deals und Startup-Übernahmen im Blick behalten, um schneller den Riegel vorschieben zu können. Kartellämter sollen tätig werden, wenn Startups mit weniger als 5 Mio Euro Jahresumsatz für mehr als 400 Mio gekauft werden.

Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries verlangt u.a. von den Konzernen, dass Nutzer ihre Daten bei einem Anbieterwechsel komplett mitnehmen können. Ihr Weißbuch, erstellt von Staatssekretär Matthias Machnig, attestiert Deutschland wenig überraschend eine "digitale Lücke": Große Plattformen sitzen in den USA und die Internet-Infrastruktur hierzulande ist kaum konkurrenzfähig. Mit mehr Regulierung will die Regierung jetzt Augenhöhe erzeugen, analysieren Marcel Rosenbach und Gerald Traufetter. Zypries treiben diverse Pläne um: So könnten soziale Netzwerke verpflichtet werden, nur Mitglieder mit Klarnamen zu akzeptieren.
"Spiegel" 12/2017, S. 30-32, blendle.com (Paid), spiegel.deKommentieren ...

Zitat: VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer sieht Fake News als Chance für die freie Presse.

"Verlage sind nicht die Müllmänner der sozialen Netzwerke."

VDZ-Geschäftsführer Stephan Scherzer sieht die Fake-News-Flut bei Facebook & Co als Problem der Netzwerke - nicht der Verlage. In Zeiten staatlich verbreiteter Lügen in der Türkei oder den USA "kann die unabhängige Presse zeigen, was sie kann".
"Horizont", 11/2017, S. 16 (Paid)Kommentieren ...

Hamburg Media School schreibt Forschungsstipendium zu Fake News aus.

Hamburg Media School hat etwas gegen Fake News und vergibt deshalb an einen Journalistik-Studenten das erste deutsche Forschungsstipendium zu Falschmeldungen im Netz. Bewerber für den eigenen Master-Studiengang "Digital Journalism" können sich um das Stipendium bewerben. Der Gewinner bekommt die Studiengebühren für den zweijährigen Master im Wert von 20.000 Euro erlassen.
hamburgmediaschool.comKommentieren ...

Maas droht sozialen Netzwerken mit Geldbußen bis zu 50 Mio Euro.


Und bist du nicht willig: Heiko Maas legt seinen erwarteten Gesetzentwurf zum Kampf gegen Hasskommentare vor. Darin droht der Justizminister Facebook und Co mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 50 Mio Euro, sollte Hetze nicht schnell genug gelöscht werden. Eindeutige Fälle wie Volksverhetzung sollen künftig innerhalb von 24 Stunden verschwinden, für kompliziertere Fälle bliebe eine Woche Zeit.

Die Netzwerke löschen bisher zu wenige strafbare Inhalte, kritisiert der Minister und will auch das Melden solcher Inhalte künftig erleichtern. Der "Spiegel" hatte bereits am Wochenende darüber berichtet, dass Maas von Facebook und Co vierteljährliche Berichte über den Umgang mit Beschwerden fordert.
spiegel.de, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Hör-Tipp: Medienmagazin von Radio eins über die schleppende Fake-News-Jagd bei Facebook.

Hör-Tipp: Die Suche nach Fake News bei Facebook unter dem Dach von Correctiv beginnt schleppend, berichtet Daniel Bouhs im "Medienmagazin" von Radio eins. Die Initiative des BR ohne Kooperation mit Facebook läuft bereits. Echte Desinformations-Kampagnen haben die Journalisten noch nicht gefunden. Bouhs fragt sich, ob es künftig genug Fake News für die zahlreichen Lügen-Jäger geben wird.
wwwagner.tv (ca. 10-Min-Interview ab 2. Minute)Kommentieren ...

Meinung: Facebook führt Werbekunden in die Irre.

Facebook täuscht Werbekunden, sagen die SevenOne-Media-Geschäftsführer Guido Modenbach und Thomas Port. Die TV-Vermarkter behaupten, Facebook sei mit einer verzerrenden Werbestudie zum Fakebook geworden und werfen der Studie große methodische Mängel vor. Facebook bewege sich durch unsaubere Vergleiche "an der Grenze zu Scharlatanerie". In der Studie hatte das soziale Netzwerk die Werbewirkung von Fernsehspots mit der Bewegtbildwerbung auf Facebook verglichen.
"Werben & Verkaufen" 11/2017, S. 34-38 (Paid)Kommentieren ...

Produktmanagement-Chef Peter Martinazzi verlässt Facebook.

Peter Martinazzi startet kurz nach dem Start der neuen Facebook-Funktion Messenger Day auch in seinem Berufsleben ein neues Kapitel - und verlässt Facebook nach fast acht Jahren. Der bisherige Produktmanagement-Chef wolle durch die Welt reisen, sagt Facebook. Am Donnerstag startete der Snapchat-Klon Messenger Day, der Fotos und Videos nach 24 Stunden automatisch löscht.
techcrunch.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Heiko Maas will Facebook zu vierteljährlichem Lösch-Bericht zwingen.

Facebook: Heiko Maas will soziale Netzwerke mit mehr als 2 Mio Mitgliedern in Deutschland zwingen, vierteljährliche Beschwerde- und Löschberichte zu veröffentlichen, meldet der "Spiegel" und beruft sich auf den Gesetzentwurf des Justizministers. Die Meldungen sollen demnach auf den Seiten der Netzwerke selbst und im Bundesanzeiger erscheinen. Außerdem sollen Facebook & Co künftig die Zahl der Mitarbeiter in den Beschwerdestellen, deren Sprachkenntnisse und Ausbildung transparent machen. Eine eigene Aufsichtsbehörde oder ein Abwehrzentrum gegen Fake News soll es nicht geben.
"Spiegel" 11/2017, S. 24 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Facebook Messenger wird noch snapchattiger.

Zahl des Tages: Nach 24 Stunden verschwinden Fotos und Videos, die Facebook-Nutzer über die neue Funktion Messenger Day teilen. Eine Idee, die einst Alleinstellungsmerkmal von Snapchat war, inzwischen aber bereits von den Facebook-Töchtern Instagram und WhatsApp kopiert wurde. Facebook verspricht sich vom eigenen Snapchat-Klon, die alltägliche Kommunikation "noch witziger, ausdrucksstärker und visueller" zu gestalten.
heise.de, basicthinking.deKommentieren ...

Andrew Bosworth sieht im Giganten Facebook immer noch das kleine Startup.


The Boz is talking: Andrew "Boz" Bosworth gehört zu den klügsten Köpfen von Facebook – und ist der Erfinder des Newsfeed. Inzwischen ist er als Vice President des Werbegeschäfts voll aufs Geldverdienen fixiert. Im Videointerview von turi2.tv und "Horizont" erzählt der Ex-Dozent von Mark Zuckerberg, wie Facebook bis heute ein hungriges Startup bleibt. Ob der Social-Media-Gigant ein Medienunternehmen ist, will er nicht beantworten.

Bosworth macht stattdessen kräftig Werbung für die Wirkung von Facebook. Von 3,6 Mio kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland seien 1,2 Mio auf Facebook vertreten. Anzeigen zu kaufen ist laut Bosworth aber kein Muss. Unternehmen könnten bereits erfolgreich sein, wenn sie Zeit in Facebook investieren. 65 Mio Unternehmen sind mit einer Seite vertreten, nur 5 Mio schalten Werbung.
youtube.com (10-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Urteil: Facebook muss nicht aktiv nach Hass-Posts suchen.


Kein Lösch-Automatismus: Facebook muss Hass-Posts nicht aktiv suchen und löschen, urteilt das Landgericht Würzburg. Die Richter haben den Antrag des syrischen Flüchtlings Anas M. auf einstweilige Verfügung abgelehnt. Sein Selfie mit Angela Merkel wurde in verleumderischen Fotomontagen genutzt, die ihn als Terroristen dargestellt haben. Er und sein Anwalt, der Würzburger IT-Jurist Chan-jo Jun, hatten von Facebook gefordert, die Bilder und Duplikate davon automatisch zu löschen.

Facebook hatte argumentiert, das sei technisch nicht möglich. Die Richter sehen das soziale Netzwerk auch nicht in der Pflicht: Da sich Facebook die Verleumdungen von Dritten nicht zu Eigen gemacht habe, könne der Konzern auch nicht zu einer Unterlassung gezwungen werden. Nur aktiv gemeldete Beiträge müssten gelöscht werden.
tagesspiegel.de, faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bill Gates ahnte schon 1994 was von Netflix und Facebook.

Bill Gates hat schon 1994 den Aufstieg von Netflix und Facebook vorhergesehen. Melia Robinson findet in einem 23 Jahre alten "Playboy"-Interview Gates' Vision, Videos einfach übers Internet anzuschauen und seine Meinung dazu mit anderen zu teilen. Gemeinschaften werden keine physischen Grenzen mehr haben, sagt Gates in der Internet-Steinzeit vorher.
businessinsider.de, web.archive.org (Interview)Kommentieren ...

Gesetz gegen illegale Netzinhalte geht Zypries zu weit.

Bundesregierung ist sich uneinig, wie entschieden die Politik gegen Hassbotschaften und Fake News bei Facebook und Co vorgehen soll, berichtet der "Spiegel". Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries warnt vor einer zu weitreichenden Regulierung. Eine "Privatisierung der Rechtsdurchsetzung" sei zu verhindern. Zugleich stehe Justizminister Heiko Maas unter Zugzwang, einen Gesetzesentwurf noch vor der Bundestagswahl vorzulegen.
spiegel.deKommentieren ...

Mediacom und Facebook kooperieren bei Videowerbung.

Mediacom DeutschlandMediacom und Facebook verbünden sich beim Thema Videowerbung. Insbesondere im mobile-Bereich wollen die Partner punkten. Dafür bündeln sie ihre Erkenntnisse zu Nutzerverhalten und Werbewirkung. Auch bei der Erstellung von Werbevideos will Facebook beraten. Zuvor hatten bereits BBDO und Google eine ähnliche Zusammenarbeit vereinbart.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Volker Schütz hält Facebooks Fact-Checking-Initiative für eine Chance.

Facebook Logo blueFacebook ist durch seine Fact-Checking-Initiative gezwungen, auf Augenhöhe mit deutschen Medienhäusern zu sprechen, urteil "Horizont"-Chefredakteur Volker Schütz. Diese Chance sollten die Verleger nutzen und offensiv ihre Fähigkeiten als Dienstleistung "Truth as a Service" anbieten. Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel habe diesen Weg bereits eingeschlagen.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

US-Techkonzerne wehren sich gegen Einfluss durch Aktionäre.

Dow closes over 20,000 for the first time in historyAktien von US-Techunternehmen berechtigen kaum zur Mitbestimmung am Unternehmen, kritisiert Dennis Kremer. Snapchat räume als erstes Unternehmen in der Geschichte des amerikanischen Aktienmarktes seinen Investoren keinerlei Stimmrechte ein. Damit, so Kremer, setzen die Firmen ein Grundprinzip des westlichen Wirtschaftssystems aufs Spiel: das des Eigentums.
"FAS", S. 33 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Julia Jäkel will Facebook nicht bedingungslos helfen.

Julia_Jäkel_150"Wir setzen darauf, dass Facebook an einem grundsätzlichen Dialog zwischen Publishern und Plattformbetreibern über die künftigen Formen unserer Zusammenarbeit interessiert ist und seine Verantwortung anerkennt. Wenn wir dann sinnvoll daran mitwirken können, dass sich Falschmeldungen nicht weiter verbreiten, werden wir das tun."

Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel ist nicht grundsätzlich abgeneigt, Facebook als Fake-News-Polizei auszuhelfen, knüpft eine Zusammenarbeit aber an Bedingungen.
presseportal.deKommentieren ...

Basta: Fake-News fokussiert anleinen.

BastaFaken, faken, faken - und an die Leser denken: Ganz Mediendeutschland, außer Correctiv, winkt ab, als Facebook fragt, wer Fake News prüfen mag. Ganz Mediendeutschland? Nein - ein kleiner, feiner Hort der Qualität, der nie Clickbaits oder ungefilterte Polizei-Meldungen verschleudern würde, hält die Kerze des Wahren hoch. Focus Online erklärt sich "bereit", Facebook zu helfen.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...