US-Techfirmen gehen gegen Nazi-Inhalte vor.

Nazi-Websites: Die Domainanbieter GoDaddy und Google Domains kündigen ihre Dienste für die Neonazi-Website Daily Stormer, die zu teils gewaltsamen Demonstrationen Rechtsextremer im Bundesstaat Virginia aufgerufen und sich anschließend über eine getötete Gegendemonstrantin lustig gemacht hatte. Beide Firmen berufen sich auf Verletzung der Geschäftsbedingungen durch die Website, die sich an das deutsche Hetzblatt Der Stürmer aus dem Nationalsozialismus anlehnt. Facebook hat die Veranstaltungsseite zu der "Unite the Right"-Demo gelöscht. US-Techfirmen haben bisher eher gezögert, Hetze auf ihren Plattformen zu regulieren. Die US-Rechtsprechung definiert freie Meinungsäußerung breiter als u.a. in Deutschland, Frankreich oder Großbritannien.
recode.net, welt.de, reuters.com, nytimes.com (Background Rechtslage)Kommentieren ...

Zitat: Grünen-Kampagnenmacher Robert Heinrich paktiert aus Pragmatismus mit Facebook.

"Wir müssen mit dem Facebook arbeiten, das es gibt, nicht mit dem Facebook, das ich gerne hätte. Als Campaigner muss ich pragmatisch sein. Ich plakatiere ja auch auf der Umgehungsstraße, die ich politisch verhindern will."

Grünen-Wahlkampfmanager Robert Heinrich kann für die Kampagne keine Rücksicht nehmen auf datenschutzkritische Töne unter grünen Genossen.
turi2.tv (4-Min-Video)

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Facebook umgeht mit seiner App Colorful Balloons chinesische Zensur.

Facebook-LogoFacebook hat in China unter dem Deckmantel der chinesischen Firma Youge Internet Technology die App Colorful Balloons auf den Markt gebracht, die der App Moments ähnelt. Der Konzern konnte so die Zensur umgehen und das Verhalten chinesischer Nutzer testen. Seit 2009 ist Facebook in China gesperrt, auch Twitter und YouTube können Chinesen nicht nutzen.
zeit.de, t3n.deKommentieren ...

Die Grünen setzen im Wahlkampf auf digitalen "Snackable Content".


Mit einem Happs sind die im Hirn: Die Grünen wollen im Wahlkampf vor allem digital auftrumpfen. Kern ihrer Kampagne ist schnell verdaulicher "Snackable Content" für soziale Medien. Die halbe grüne Kriegskasse wird für Werbung im Web geplündert, sagt Kampagnen-Manager Robert Heinrich im Video-Interview von turi2.tv. Heinrich ziert sich nicht, beim Datenfresser Facebook zu buchen: Schließlich plakatiere die Partei auch an Umgehungsstraßen, die sie politisch verhindern will.

Die Grünen-Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir möchten sich mit einem "Zukunfts-Wahlkampf" positionieren. Das bedeutet: nicht zurück zu alten Zeiten, sondern Gutes noch besser machen. Die Kernbotschaften lauten auf mehr Klimaschutz, mehr Integration und mehr soziale Gerechtigkeit. Die Themen sprechen viele junge Wähler an – und die wiederum sind digital unterwegs. Heinrich will aber auch gute Fernsehbilder inszenieren, weil er weiß, dass Grünen-Anhänger häufig "Tagesschau" gucken.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Das Interview ist Teil der Wahlkampf-Serie von turi2 und dem Hamburger Wahlbeobachter. Auch Peter Tauber (CDU) und Elias Kouloures (Piraten) sprachen schon über ihre Strategien. Tauber, Kouloures und Heinrich gewährten zudem einen Blick auf ihren Homescreen.Kommentieren ...

Basta: Ode an die Facebook-Regeln.

Facebook-LogoKlausel-Kanon: Eigentlich müssten mehr als zwei Mrd Menschen ein Liedchen davon singen können, was in Bremen gerade als emotionales Musical vertont wird: Schachtelsatz-Klausel-Kauderwelsch, aka die AGB von Facebook. Die Texte aus der Feder von "Postillon"-Autoren reichen von verwirrender Originaltext-Vertonung bis zu dramatischen Wehklagen. Ob Mark Zuckerberg der Adaption sein Like gibt, ist nicht überliefert.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Facebook übernimmt Erfurter Video-Startup Fayteq.

Facebook soll nach Informationen von deutsche-startups.de die Erfurter Video-Technologie-Firma Fayteq übernommen haben. Der bisherige Investor bmt listet die Firma als verkauft. Fayteq hat eine Video-Technologie entwickelt, die in Echtzeit Veränderungen von Bewegtbildmaterial ermöglicht, etwa das Austauschen von Werbung in Live-Videos. Das Startup ging 2011 als Ausgründung der TU Ilmenau an den Start.
deutsche-startups.deKommentieren ...

Business Insider, Quartz, Mashable und "The Atlantic" kooperieren mit Facebooks Video-Plattform.

Facebook-LogoFacebook gewinnt für seine Video-Plattform Watch Business Insider, Quartz, Mashable und "The Atlantic" als Partner. "The Atlantic" produziert zwei Serien über neu entdeckte Tierarten und Schulmythen, Mashable u.a. eine Kostüm-Show, "Business Insider" steuert vier Shows bisher unbekannten Inhalts bei, Quartz Wissenschafts-Shows.
niemanlab.org, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Facebook bekämpft irreführende Links von Spammern.

Facebook-LogoFacebook sagt irreführenden Links von Spammern den Kampf an. Getarnte Links zu Inhalten wie Pornos oder Muskelaufbaupräparaten sollen gelöscht werden. Dabei setzt Facebook auf mehr Personal und künstliche Intelligenz. Spammer nutzen das sogenannte Cloaking, um Reviewer von Netzwerken auszutricksen, indem diese auf Seiten mit unverfänglichen Inhalten umgeleitet werden.
techcrunch.com, horizont.netKommentieren ...

Facebook-Pöbler entschuldigt sich bei Dunja Hayali.

Dunja Hayali erhält eine Entschuldigung von dem Facebook-Nutzer, der sie beschimpft und beleidigt hat, woraufhin sie zurück pöbelte. Der Nutzer namens "Emre" habe beim ZDF angerufen und bedauere sein Verhalten und seine Wortwahl. Hayali habe länger mit ihm telefoniert, schreibt sie auf ihrer Facebook-Seite. Für die ZDF-Moderatorin sei die Sache damit erledigt.
abendblatt.de, facebook.com/DunjaHayali, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Facebook stockt bei seiner Lösch-Truppe auf.


Facebook-Feuerwehr voraus: Facebook rüstet im Kampf gegen Hass-Kommentare und Terror-Videos auf und baut einen zweiten Lösch-Trupp in Deutschland auf. Das Berliner Unternehmen Competence Call Center stellt dazu in einem "ersten Schritt" 500 Mitarbeiter ein, die von Essen aus löschen sollen. Sie ergänzen die Facebook-Feuerwehr von Bertelsmann-Tochter Arvato, die aktuell mit 700 Mitarbeitern von Berlin aus löscht. Hintergrund der Groß-Einstellung dürfte das Lösch-Gesetz von Justizminister Heiko Maas sein, das Netzkonzernen hohe Strafen androht, wenn sie rechtswidrige Beiträge nicht schnell genug löschen.

Facebook verspricht, dass alle Mitarbeiter, die nötige Unterstützung, Schulungen und psychologische Betreuung erhalten. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet freut sich durch die "Neuansiedlung eines Weltunternehmens" über neue Arbeitsplätze in der sonst strukturschwachen Region. Das Ruhrgebiet sei "der beste Ort, um mehrsprachige Fachkräfte mit hoher interkultureller Kompetenz zu finden". Das neue Facebook-Lösch-Team in Essen soll seine Arbeit im Herbst aufnehmen.
meedia.de, de.newsroom.fb.comKommentieren ...

Facebook löscht den Kommentar von Dunja Hayali.

Facebook löscht Dunja Hayalis Pöbelei gegen einen Facebook-Troll. Facebook habe den Beitrag wegen eines Verstoßes gegen die Gemeinschaftsstandards entfernt. Hayali reagiert gelassen. Sie hatte einem Nutzer, der sie beleidigt hatte, geantwortet: "Emre ... du endgeiler Ficker warum so ein hass auf deutsche??"
welt.de, facebook.com (Hayali), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Dunja Hayali pöbelt bei Facebook zurück.

Dunja Hayali ätzt gegen Facebook-Troll zurück. Die ZDF-Moderatorin antwortet einem Nutzer, der sie als "Nutte" und "falsche Ratte" beschimpft und ihr Hass auf Türken vorwirft, im gleichen Stil samt Fehlern und schreibt: "Emre ... du endgeiler Ficker warum so ein hass auf deutsche??" Die Reaktionen auf Hayalis Kommentar sind gespalten.
stern.de, abendblatt.de, facebook.com/DunjaHayali1 Kommentar

Jürgen Schmieder kauft den Silicon-Valley-Größen ihre Weltverbesserungspläne nicht ab.

Silicon-Valley-Blabla: Jeff Bezos, Larry Page, Mark Zuckerberg und Co schwingen gern große Reden in Sachen Weltverbesserung, dimmen ihre hochgehängten moralischen Ansprüche aber, wenn es ums große Geschäft geht, kritisiert Jürgen Schmieder. Die Konzerne suchen weltweit Steuerschlupflöcher und lassen sich auf chinesische und russische Zensur ein – entweder, weil sie kapitulieren, oder weil sie heucheln, glaubt Schmieder.
"Süddeutsche Zeitung", S. 12 (Paid)Kommentieren ...

Facebook startet Veröffentlichung von Faktenchecks in Deutschland.


Mehr zu Fake News: Facebook erweitert seine Fake-News-Warnungen und blendet die Recherchen von Fakten-Prüfern ab heute direkt unter den zweifelhaften Meldungen ein. Leser sollen so die Möglichkeit bekommen, eine "fundierte Entscheidung" darüber zu treffen, "was sie lesen und was sie teilen". Bisher werden bei zweifelhaften Texten lediglich Warnhinweise gezeigt.

Gleichzeitig kündigt das soziale Netzwerk an, künftig stärker auf maschinelles Lernen zu setzen, um mehr potenzielle Falschmeldungen zu identifizieren. In Deutschland kooperiert das Recherchebüro Correctiv mit Facebook, um den Wahrheitsgehalt von Nachrichten zu überprüfen.
spiegel.de, de.newsroom.fb.com, turi2.de (Background)1 Kommentar

Webseiten-Ladezeit geht bei Facebook künftig in den Newsfeed-Algorithmus ein.

Facebook-LogoFacebook bestraft langsame Webseiten mit weniger Reichweite. Ein kommendes Update im Newsfeed-Algorithmus berücksichtigt künftig auch die Ladezeit verlinkter Seiten. Wer zu langsam ist, rutscht im Relevanz-Ranking nach unten. Rechtzeitig zur Einführung will Facebook noch Tipps zur Beschleunigung und Optimierung von Webseiten geben.
thomashutter.com, cnet.comKommentieren ...

Basta: Norwegische Rechte sehen vor lauter Burkas den Bus nicht mehr.

Ich sehe nichts, wo du was siehst: Ein norwegischer Journalist hat in einer rechten Facebook-Gruppe ein Foto aus einem Bus gepostet und stellt dazu die Frage "Was halten die Menschen davon?" Die Entrüstung ist groß, der rechte Mob pöbelt los, weil viele auf dem Foto einen Bus voller Frauen in Burkas zu sehen meinen. Bei genauem Hinsehen entpuppen sich die Burka-Frauen jedoch als ungefährliche, leere Bussitze.
welt.deKommentieren ...

Facebook entschuldigt sich für die Sperrung eines CDU-Nachwuchspolitikers.

Facebook-LogoFacebook entschuldigt sich für die Sperrung des Profils von CDU-Nachwuchspolitiker Felix Leidecker. Der Vorsitzende der Jungen Union Mainz hatte auf Facebook antisemitische Kommentare gemeldet, daraufhin wurde sein Profil gesperrt. Facebook hatte laut "Bild" entschieden, dass die antisemitischen Aussagen nicht gegen die Standards des Netzwerks verstoßen. Das Unternehmen sagt "Bild" nun aber, die Sperrung von Leideckers Account sei ein Versehen gewesen.
bild.de, heise.deKommentieren ...

Facebook investiert 500.000 Dollar in Wahl-Sicherheitsprojekt.

Facebook beteiligt sich mit 500.000 Dollar an einem Projekt eines an die Harvard-Universität angeschlossenen Think-Tanks, das Lösungen zur Abwehr von Cyberattacken entwickeln soll. Die Politik benötige technologische Unterstützung, um die Demokratie zu schützen, sagt der Konzern. Die Cyber-Security-Community konzentriere sich bisher zu stark auf die schwierigsten statt auf die häufigsten Probleme.
ft.comKommentieren ...

Zitat: Comedian Mario Barth will mit rechtem Gedankengut nichts zu tun haben.

"Ich verachte alles Rechte und Rassistische. Ich weiß, was solche Leute anrichten. Meine Familie hat unter den Nazis gelitten."

Mario Barth räumt im Interview mit Philipp Jessen und Kester Schlenz mit dem Vorwurf auf, er würde rechtes Gedankengut verbreiten. Seinen viel kritisierten Facebook-Auftritt vor dem Trump Tower bezeichnet er als "Fehler".
"stern", 31/2017, S. 48-53 (Paid), stern.de (Zusammenfassung)Kommentieren ...

Facebook erwartet für 2017 Umsatzrückgänge, weil die Anzeigenplätze knapp werden.

Facebook-LogoFacebook erwartet für 2017 einen "erheblichen Umsatzrückgang", kündigt Finanzchef David Wehner in einer Telefonkonferenz mit Analysten an. Dem Netzwerk geht der Platz für seine Haupteinnahmequelle, die Werbung, aus. Facebook arbeitet deshalb ständig an neuen Werbeformaten. Aktuell führt der Konzern die zunächst in Thailand und Australien getesteten Anzeigen im Messenger in allen Ländern ein. Sie werden nur auf der Startseite angezeigt und beziehen sich nicht auf die Chatinhalte.
wiwo.deKommentieren ...

Facebook Marketplace soll Mitte August nach Deutschland kommen.

Facebook-LogoFacebook startet seinen Online-Flohmarkt Marketplace auch in Europa, berichtet der "Tagesspiegel". Zunächst schaltet Facebook den Marktplatz in Irland, Italien, Portugal und Spanien frei, Deutschland folgt Mitte August zusammen mit Frankreich und den Benelux-Staaten. Damit tritt Facebook in direkte Konkurrenz zu Ebay. Die Inserate sind für Verkäufer kostenlos, Facebook verdient mit Anzeigen zwischen den Angeboten.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Zitat: Parteien müssen neue Taktiken für soziale Netzwerke finden.

"Die etablierten Parteien hängen zwei Monate vor den Wahlen Plakate auf, veröffentlichen ein paar Posts auf ihrer Facebook-Seite, und irgendjemand denkt sich noch einen Hashtag aus. Das reicht nicht, das funktioniert nicht."

Hannes Ley, Kommunikationsberater und Gründer der Gegenrede-Initiative #Ichbinhier, sieht die AfD bei Facebook durch dezentrale Wahlkampftaktik im Vorteil.
spiegel.deKommentieren ...

Business Insider: Facebook arbeitet offenbar an einem modularen Smartphone.

Facebook-LogoFacebook entwickelt offenbar ein modulares Smartphone, schreibt Business Insider. Das Gerät soll aus einzelnen Bausteinen wie Lautsprecher, Display und Telefon zusammengesetzt werden können. Dies gehe aus einem Patentantrag hervor, den die US-amerikanische Patentbehörde USPTO veröffentlicht hat. Auch Google arbeitet an einem modularen Smartphone.
businessinsider.de, horizont.net, pdfaiw.uspto.gov, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Google startet einen personalisierten Newsfeed.

Google greift Facebook mit einem personalisierten Newsfeed an. Der heute startende Google Feed soll in den Google-Apps zu sehen sein und voraussichtlich auch auf google.com. Er besteht aus Nachrichten-Artikeln, YouTube-Videos und Links – Google kocht dieses Medienmenü automatisch auf Basis aller Daten, die es über Nutzer hat. Zunächst soll der Google Feed – anders als der Facebook-Newsfeed – keine Werbung beinhalten. Der neue Feed ist eine Weiterentwicklung des Assistenten Google Now, der seit 2012 in Google-Apps läuft.
blog.google, businessinsider.de, techcrunch.com, mashable.comKommentieren ...

Facebook startet erste Tests für Instant-Paywall im Oktober.

Facebook fb-logo-neuFacebook startet sein Paywall-Feature im Oktober mit einer Testperiode, verkündet Campbell Brown, Facebooks Verbindungsfrau für Nachrichtenmedien, bei einer Konferenz. Nach zehn Instant Articles sollen Nutzer auf eine Abo-Seite der jeweiligen Publikation weitergeleitet werden – der elfte Artikel wäre dann nur noch für Kunden zugänglich.
adweek.comKommentieren ...

China blockiert offenbar WhatsApp.

China blockiert WhatsApp, schreibt die "New York Times". Damit verschärfe China die Zensur durch die Große Firewall. Viele Nutzer können keine Videos und Fotos senden, manche nicht einmal Texte. Experten bestätigen der US-Zeitung, dass chinesische Internet-Filter die WhatsApp-Störung ausgelöst haben. Facebook und Twitter sind schon seit Jahren in China gesperrt.
nytimes.com, theverge.com, augsburger-allgemeine.deKommentieren ...

ROG: Russland kupfert bei deutschem Facebook-Gesetz ab.

Schlechtes Vorbild: Das Facebook-Gesetz von Justizminister Maas avanciert in Russland zum Vorbild für ein Gesetz, das die Freiheit im Netz stark einschränken könnte. Reporter ohne Grenzen kritisieren schwammige Formulierungen, die die Behörden gegen Putin-Kritiker einsetzen könnten. Das Parlament will auch die Nutzung von Anonymisierungs-Software stark einschränken.
presseportal.deKommentieren ...

Kartellrechtliche Auflagen gegen Tech-Giganten könnten Innovationen fördern.

US-Techgiganten müssen an die Leine, schreibt Jonathan Taplin. Mit ihrer Marktmacht würden Google, Facebook und Amazon sonst alleine die Regeln im Bereich der künstlichen Intelligenz bestimmen und für massive Veränderungen auf dem Jobmarkt sorgen. Als Positiv-Beispiele für kartellrechtliche Auflagen, die für Innovationen sorgten, nennt Jonathan Taplin unter anderem die Vorgehen gegen AT&T in den 60ern und IBM in den 70ern.
wsj.com (Paid)Kommentieren ...

Verleger-Verbände: Inhalte müssen im Netz neutral aufgelistet werden.

Internet-Regulierung: Marktdominante Plattformen und Suchmaschinen müssen Presseinhalte neutral auffindbar machen, fordern die Verleger-Verbände BDZV und VDZ. Bisher seien die Algorithmen und Kriterien für die Ergebnisse von Suchmaschinen intransparent. Die Plattformen könnten Inhalte und Meinungen auslisten oder bevorzugen, teilt der BDZV "Horizont" mit. Bundesjustizminister Heiko Maas hatte ein "Antidiskriminierungsgesetz für Algorithmen gegen digitale Diskriminierung" vorgeschlagen.
horizont.net

Aus dem Archiv: Im Gespräch mit turi2-Verleger Peter Turi auf dem IT-Gipfel 2016 sagt Google-Lobbyistin Sabine Frank, eine Offenlegung der Algorithmen würde Suchmaschinen unnutzbar machen. Spammer könnten sonst die Informationen missbrauchen.
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