Cambridge Analytica hat die Modemarken-Vorlieben für Mikrotargeting genutzt.

Facebook: Cambridge Analytica hat die Vorlieben für Modemarken von Facebook-Nutzern ausgewertet, um Mikrotargeting im US-Wahlkampf zu betreiben, erklärt Whistleblower Christopher Wylie. Menschen mit Interesse an Abercrombie & Fitch tendierten eher dazu liberaler zu sein, Wrangler-Fans seien in der Regel eher konservativ und auf "Ordnung" bedacht.
nytimes.com (Paid), adage.com

Facebooks Algorithmus-Änderungen schaden deutschen Medienseiten.

Facebook schwächt mit den Algorithmus-Änderungen die deutschen Medienseiten, schreibt Jens Schröder. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verloren die 1.500 untersuchten Seiten im Oktober 2018 massive 43,7% ihrer Interaktionen. Nur Spiegel Online und die Facebook-Seite der "Tagesschau" konnten sich leicht steigern. Facebook wolle mit den Algorithmus-Änderungen "vertrauenswürdige" Quellen stärken.
meedia.de, crowdtangle.com (Statistik-Tool)

Facebook bekam schon 2014 Hinweise auf russischer Einmischung in den US-Wahlkampf.


Daten-Grüße aus Moskau: Facebook hat wohl bereits 2014 Hinweise auf eine mögliche russische Einflussnahme auf den US-Wahlkampf bekommen. Ein britischer Untersuchungsausschuss zu Fake News hat Facebooks Europa-Lobbyisten Richard Allan mit internen E-Mails konfrontiert. Darin weist ein Facebook-Techniker schon im Oktober 2014 darauf hin, dass eine russische IP-Adresse täglich "3 Mrd Datenpunkte" bei Facebook anzapfen würde.

Facebook nennt die E-Mails "unverifiziert" und "parteiisch", bestätigte aber, dass die Vorkommnisse 2014 untersucht wurden. Es seien damals keine Hinweise auf einen Datenverstoß gefunden worden. Statt um 3 Mrd Anfragen habe es sich nur um 6 Mio legitime Daten-Abfragen pro Tag gehandelt.
theguardian.com, zeit.de, stern.de

Meinung: Facebook blickt auf ein Krisenjahr zurück.

Facebook-LogoFacebook und sein Chef Mark Zuckerberg hatten ein schweres Jahr, schreiben Anna Steiner in der "FAS" und Benedikt Fuest in der "Welt am Sonntag". Rückläufige Benutzerzahlen in den Kernmärkten, ein stark gefallener Aktienkurs und nicht zuletzt die Datenskandale würden die Frage aufwerfen, ob Facebook im Niedergang sei. Die Übernahmen von Instagram und WhatsApp würden Facebook jedoch derzeit auf Kurs halten. In der "Bild am Sonntag" mutmaßt Frank Siering, Mark Zuckerberg könnte seine Nummer 2, Sheryl Sandberg, entlassen, da er ihr einen Großteil der vergangenen Fehler anlaste.
"Welt am Sonntag", S. 36 (Paid), "FAS", S. 26 (Paid), bild.de

Zuckerberg schickt Lobbyisten Allan zur Facebook-Befragung in London.

Facebook schickt seinen Lobbyisten Richard Allan zu einer internationalen Anhörung am Dienstag, Mark Zuckerberg hat leider keine Zeit. Vertreter aus sieben Staaten wollen Facebook zu Datenskandalen und dem Fake-News-Problem befragen. Delegierte werfen Zuckerberg nun Führungsversagen vor, weil er nicht selbst nach London kommt. Die Teilnehmer des Tribunals reisen aus Argentinien, Brasilien, Kanada, Irland, Lettland und Singapur an.
telegraph.co.uk, techcrunch.com

Basta: Markus Söder stellt Facebook-Foto zu offensichtlich

turi2 hat in dieser Meldung behauptet, beim Telefonieren lasse sich der Homescreen des iPhones nicht anzeigen. Markus Söder habe deshalb ein Telefonat nur gestellt. Unsere Behauptung ist falsch, der Vorwurf nicht haltbar. Wir bitten um Entschuldigung.

Foto verstellt: Foto verstellt: Markus Söder posiert für ein Foto auf seinem Facebook-Kanal telefonierend vor einem ICE. Dabei offenbart sich, dass der bayerische Ministerpräsident entweder beim Inszenieren von Fotos oder beim Telefonieren noch Nachhilfe braucht. Auf dem Telefon an seinem Ohr ist klar der Homescreen zu erkennen.
facebook.com

"NYT": PR-Agentur Definers steuert Anti-Apple-Kampagne im Auftrag von Qualcomm.

Definers, Facebooks PR-Firma fürs Grobe, soll auch im Auftrag des Chip-Herstellers Qualcomm eine Schmutzkampagne gegen Apple organisiert haben, berichtet die "New York Times". Die Agentur soll Apple-Chef Tim Cook gegen dessen Willen als Trump-Konkurrenten für die Wahl 2020 gepusht haben, um politischen Staub aufzuwirbeln. Die hauseigene News-Schleuder NTK soll – von Definers gesteuert – verbreitet haben, dass neue iPhones langsamer sind, weil Apple keine Qualcomm-Chips mehr nutzt. Facebook hat inzwischen eingeräumt, Definers beauftragt zu haben, über den Facebook-kritischen Mäzen George Soros zu recherchieren und Journalisten Infos zuzuspielen.
nytimes.com (Qualcomm), huffingtonpost.com (Facebook), turi2.de (Background)

Facebook legt Berufung gegen britische Cambridge-Analytica-Strafe ein.

Facebook-LogoFacebook legt Berufung gegen eine Geldstrafe ein, die Großbritannien im Rahmen des Cambridge-Analytica-Skandals erheben will. Die Datenschutz-Behörde ICO verlangt 500.000 Pfund (rund 560.000 Euro). Facebook wehrt sich, weil die Behörde in ihrer Begründung aus Sicht des Unternehmens grundlegende Prinzipien infrage stellt, wie Informationen online geteilt werden. Es fehle außerdem eine rechtliche Grundlage, weil keine Daten britischer Nutzer betroffen waren.
theguardian.com, turi2.de (Background)

Facebook-Werbung mit der eigenen Kundenliste bedarf Zustimmung der Betroffenen.

Facebook fb-logo-neuFacebooks Custom Audiences , also von Firmen bei Facebook aus ihren eigenen Kundendaten angelegte Zielgruppen, verstoßen ohne Zustimmung der betroffenen Nutzer gegen das Datenschutzrecht, urteilt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof. Das Landesamt für Datenschutz hatte einem Onlineshop die Datenweitergabe untersagt, der Betreiber klagte dagegen.
internetworld.de, turi2.de (Background)

Facebook findet Sündenbock für Definers-Debakel.

Facebook hat einen Sündenbock für das jüngste Kommunikations-Desaster gefunden: Politik- und Kommunikationschef Elliott Schrage, 57, dessen Abgang bereits im Juni verkündet wurde, übernimmt die Verantwortung dafür, die PR-Firma Definers angeheuert zu haben. Die Dienstleister hatten Facebook-Kritiker u.a. als Schergen des liberalen Fonds-Milliardärs George Soros diffamiert.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

Basta: LinkedIn will auch eine Rolle bei den Cool Kids spielen.

Bewerber-Blamage: LinkedIn buhlt mit einer Stories-Funktion um die Gunst von Studenten. Über "Student Voices" sollen sie Erfahrungen über ihre Zeit im Studium posten. Die Inhalte werden nicht wie bei Snapchat oder Instagram gelöscht – Arbeitgeber erhalten also womöglich ein recht authentisches Bild von ihren Bewerbern.
techcrunch.com

Facebook zeigt die Nutzungsdauer in seiner App an.

Facebook-LogoFacebook rollt "Your Time on Facebook" für die Überwachung der eigenen Nutzungsdauer weltweit aus. Nutzer können sich damit u.a. ein Zeitlimit für das Surfen bei Facebook setzen. Das Feature läuft lediglich in der App, nicht auf dem Desktop und auch nicht insgesamt für ein Profil. Das soziale Netzwerk hatte die Funktion bereits im Sommer angekündigt, technische Probleme haben den Start verzögert.
techcrunch.com

Gericht: "Freund" muss bei Facebook nicht echte Freundschaft bedeuten.

Facebook-LogoFacebook-Freunde sind nicht mit Freundschaften in der realen Welt gleichzusetzen, urteilt der Supreme Court, der oberste Gerichtshof von Florida. Bei Facebook gehe es um Vernetzung, nicht selten durch Algorithmen, "Freund" sei in diesem Fall eher ein Kunstbegriff. Geklagt hatte ein Anwalt, weil die Richterin mit dem gegnerischen Anwalt bei Facebook befreundet ist und dadurch befangen sein könnte.
haz.de

Soziale Medien sind "Echokammern", sagt Serviceplan-Kommunikationsprofi Focken.

Soziale Medien sind oft nur "Echokammern", sagt Serviceplan-Kommunikationsprofi Ronald Focken im "W&V"-Gespräch mit Sigmar Gabriel. Ein echter Dialog finde bei Facebook & Co kaum statt, was die Frustration mancher Nutzer erkläre. Niemand darf sich von den sozialen Medien "gefangen" nehmen lassen, warnt Gabriel. Die Nachricht sei wichtiger als der Verbreitungsweg.
"Werben & Verkaufen" 47/2018, S. 24-26 & S. 47-48 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Ronald Focken im Sommer 2017 über den Berlin-Boom für Agenturen.

Facebook und Zuckerberg verteidigen sich gegen "New York Times"-Artikel.

Facebook: Mark Zuckerberg beteuert, erst aus der "New York Times" von Aufträgen an die Lobby-Firma Definers erfahren zu haben – sie soll negative Nachrichten über Facebook-Konkurrenten gestreut haben. Die "Times"-Behauptung, Facebook-Topmanager hätten das Vorgehen gegen russische Einflussnahme gebremst, bezeichnet Facebook als "schlicht nicht zutreffend". Das Facebook-Board verbreitet indes, das Gremium habe Zuckerberg und Co-Chefin Sandberg dazu gedrängt, konsequenter gegen Einflussnahme vorzugehen.
techcrunch.com (Zuckerberg), mashable.com (Russland), businessinsider.de (Board), turi2.de (Background)

Ombudsstelle soll bald bei strittigen Facebook-Löschungen vermitteln.

Facebook will Beschwerden über gelöschte Inhalte 2019 an eine Art Ombudsstelle abgeben. Mark Zuckerberg begründet diesen Schritt mit seiner Einsicht, Facebook solle nicht zu viel Macht erhalten zu entscheiden, was freie Meinungsäußerung und was verboten ist. Facebook liest und löscht weiter selbst – das externe Gremium soll ins Spiel kommen, wenn ein Nutzer die Begründung von Facebook nicht akzeptiert.
techcrunch.com

Facebook trennt sich von der PR-Agentur Definers.


False friend: Facebook, selbsternannter Oberfeldwebel im Kampf gegen Fake News, will laut "NYT" die Zusammenarbeit mit der PR-Firma Definers beenden. Laut "NYT" hat das Netzwerk die Agentur angeheuert, um negative Artikel über Rivalen wie Apple und Google zu verbreiten. Ab Oktober 2017 sei diese Zusammenarbeit ausgebaut worden, weil die Kritik an Facebooks Umgang mit russischen Trollen wuchs.

Definers soll Dutzende Artikel geschrieben und auf der konservativen Plattform NTK Network, einer Agentur-Tochter, veröffentlicht haben. Facebook bestreitet, solche diskreditierende Artikel in Auftrag gegeben zu haben. Dass die Agentur für Facebook arbeite, sei außerdem öffentlich bekannt gewesen.
nytimes.com (Ende der Zusammenarbeit), nytimes.com (Bericht über die Artikel), turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Die "New York Times" beschreibt das mangelhafte Krisen-Management bei Facebook.

Lese-Tipp: Die "New York Times" zeichnet detailreich nach, wie Facebook sich durch die politischen Krisen der vergangenen zwei Jahre manövriert hat. Mark Zuckerberg und Co-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg unterschätzen demnach lange die Tragweite – und informierten sich mangelhaft über Details. Die Autoren listen auch auf, mit welcher Kraft und welchen Seilschaften Facebook versucht hat, hinter den Kulissen die Wogen zu glätten. Eine lustige Randnotiz: Nachdem Apple-Chef Tim Cook Facebook kritisierte, verordnete Zuckerberg seinen Top-Leuten die Nutzung von Android-Handys.
nytimes.com, nytimes.com (Kurzfassung)

Facebook startet Online-Kurse für Weiterbildung im Beruf.

Facebook verstärkt sich im Bereich Weiterbildung: Learn with Facebook startet in den USA mit 13 kleinen Online-Kursen etwa zu Marketing-Themen. Mit Partnern soll das Portfolio an Kursen wachsen, auch der Kauf von E-Learning-Portalen ist möglich. Facebook bietet auch eine Funktion, mit der sich Mentoren mit ihren Mentees vernetzen können. Seit einigen Monaten gibt es auch in Deutschland Stellenanzeigen auf Facebook.
techcrunch.com, finance.yahoo.com

Meinung: Facebooks Algorithmus ist für Medien, was Leitzinsen für Banken sind.

Facebook-LogoFacebook hat sich zu einem entscheidenden Gatekeeper für Medien entwickelt, schreibt Adrian Lobe in der "Süddeutschen Zeitung". Medien würden Änderungen am Newsfeed- Algorithmus so benannt verfolgen, wie Banken die Entwicklung der Leitzinsen, da er über die Reichweite entscheide. Gefährlich sei diese Macht, weil Facebook sich lediglich für Inhalte, nicht aber zwingend für journalistische Inhalte interessiere.
sueddeutsche.de

Renner: Facebook handelt sich ein Ordnungsgeld in Höhe von 10.000 Euro ein.

Facebook-LogoFacebook ignoriert eine einstweilige Verfügung vom Landgericht Berlin und handelt sich ein Ordnungsgeld in Höhe von 10.000 Euro ein, schreibt Kai-Hinrich Renner. Facebook hatte einen Nutzer gesperrt, das Landgericht Berlin sah diese als unrechtmäßig an und forderte Facebook auf, die Sperre aufzuheben. Laut Facebook wurde die einstweilige Verfügung "nicht wirksam zugestellt".
morgenpost.de

Bundeswehr startet Serie über die KSK bei WhatsApp.

Bundeswehr zieht es von YouTube zu WhatsApp – mit der neuen Web-Serie "KSK - Kämpfe nie für dich allein" will die Bundeswehr ein "24-Stunden-Serienerlebnis" für die Nachwuchs-Rekrutierung kreieren, schreibt DWDL. Die Serie über die militärische Spezialeinheit läuft ab 12. November dennoch täglich mit einer Folge bei YouTube. Bei WhatsApp sollen rund um die Uhr Nachrichten, Bilder und Videos laufen. Am Abend ergänzt zusätzlich ein zusammenfassender Podcast.
dwdl.de

Harte Arbeit statt Gebete: Der katholische Verleger Rudolf Thiemann über sein erstes Jahr an der VDZ-Spitze.


Da steht immer ein Preis drauf: Verleger-Präsident Rudolf Thiemann plädiert im Gespräch mit Horizont und turi2.tv für gedruckten Journalismus. "Für bestimmte Sujets ist Print einfach besser", sagt Thiemann, auch weil dort immer ein Preis draufstehe. Mit Kostenlos-Kultur und Reichweiten-Vermarktung kann er selbst wenig anfangen und sieht etwa Facebooks Instant Articles als "negativ für Verlage". Sich an den Playern aus Übersee abarbeiten wolle der Verleger der christlichen Liborius Gruppe trotzdem nicht, stattdessen stelle er die Leistungen der Verlage in den Mittelpunkt: "Wir machen kuratierten Journalismus und das ist bei den Plattformen eben nicht der Fall."

Diese Botschaft trägt Thiemann zu den Politikern in Berlin und Brüssel und nennt erste Erfolge: Die Richtlinie zur reduzierten Mehrwertsteuer für Presseprodukte werde kommen, auch das gerade beschlossene EU-Leistungsschutzrecht für Verlage schreibt er dem VDZ auf die Fahnen. Große Hoffnungen, dass die abtrünnigen Schwergewichte Gruner + Jahr, "Spiegel" und "Zeit" als Vollmitglieder in den Verband zurückkehren, macht sich Thiemann offenbar nicht: "Es wäre schön", sagt er und spielt den Ball in die Hälfte der Hamburger: "Aber tun Sie mir einen Gefallen: Fragen Sie die Verlage selber."
turi2.tv (4-Min-Video)

Zitat: Shoshana Zuboff empfindet Facebook und Google als unvergleichbare Phänomene.

"Google ist keine Bibliothek, Facebook nicht die Dorfwiese."

Shoshana Zuboff, emeritierte Harvard-Professorin, sagt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", Menschen würden sich nicht gegen den Überwachungskapitalismus durch Facebook und Google wehren, weil sie ihn mit keiner bereits gemachten Erfahrung vergleichen können.
sueddeutsche.de

Wirtschaftsminister Peter Altmaier macht sich für "Super-Mediathek" stark.

Eine für alles: Wirtschaftsminister Peter Altmaier wirbt beim Publishers' Summit des VDZ für eine europäische Plattform der Publisher – unabhängig von Google und Facebook. Altmaier wird beim Video-Interview von turi2.tv und "Horizont" konkreter: Es solle eine "deutsche oder europäische Plattform mit weltweitem Anspruch" entstehen. Der CDU-Mann ermutigt die Branche, nicht nur nach Regulierung der Internet-Giganten zu rufen: "Entscheidend ist, dass man auf diesem Markt selbst in Erscheinung tritt, dass man selbst um Kunden und Marktanteile kämpft."

Für Altmaier geht es um die Frage, "ob wir selbst etwas gestalten oder ob wir uns von Plattformen, die aus anderen Rechtskreisen kommen, die aus anderen Kulturkreisen kommen, die Regeln vorgeben lassen." Er sieht höchste Zeit im europäischen Verbund zu handeln, da sich Google und Facebook bereits 60 % der Online-Werbeeinnahmen teilen würden. Der verlegerfreundliche Altmaier sicherte dem VDZ auch in seiner Rede Unterstützung zu und beschwichtigt im anschließenden Interview, dass Regulierungen für die Internet-Branche erfolgreich auf dem Weg seien.
turi2.tv (3-Min-Interview bei YouTube)

Zahl des Tages: Google verdient in einem Quartal mehr als die deutschen Medien in einem Jahr.

Zahl des Tages: Gigantische 25,4 Mrd Euro verdient Google in einem Quartal mit Werbung und damit mehr als die gesamte deutsche Medienwirtschaft in einem Jahr, schreibt "Werben & Verkaufen". Auch Facebook kommt in nur drei Monaten schon fast auf den prognostizierten Werbeumsatz der deutschen Medienwirtschaft heran, der 2018 bei 20,5 Mrd Euro liegen soll.
"Werben & Verkaufen" 45/2018, S. 6-7 (Paid)

Meinung: Facebook ohne Mark Zuckerberg als Chef ist nicht denkbar.

Mark Zuckerberg sitzt auch nach mehreren Skandalen fest im Sattel bei Facebook schreibt Farhad Manjoo in der "New York Times". Weder innerhalb noch außerhalb der Firma höre er ernsthafte Forderungen, ihn als CEO auszutauschen. Zuckerberg helfe nicht nur seine Stimmenmehrheit, sondern auch sein Image: Für viele sei der Gründer zu eng mit dem Unternehmen verwoben, um ihn ersetzen zu können. Zudem sei er als Hauptanteilseigner eher an langfristigen Lösungen interessiert, als es ein externer Geschäftsführer wäre.
nytimes.com