Digital-Chef Mathias Müller von Blumencron verlässt die "FAZ".


Nächste Station: Digital-Chef Mathias Müller von Blumencron verlässt die "FAZ" Ende 2017 auf "eigenen Wunsch". Nachfolger wird Carsten Knop, 48, bisher verantwortlicher Redakteur für die Wirtschafts- und Unternehmensberichterstattung der "FAZ". "Es war ein Privileg, dieser Zeitung beim digitalen Aufbruch zu helfen", sagt Müller von Blumencron, "nun ist es Zeit weiterzuziehen". Das Ziel ist der Öffentlichkeit bisher unbekannt. Der Verlag bedauert den Abschied und bedankt sich: "Unser Haus hat enorm von seiner Erfahrung und Begeisterungsfähigkeit profitiert", lässt sich Berthold Kohler, Vorsitzender der Herausgeberkonferenz, zitieren.

Müller von Blumencron ist seit Oktober 2013 in Frankfurt tätig, in dieser Zeit hat er das Digital-Angebot der Zeitung runderneuert und dabei u.a. das Bezahl-Angebot FAZ Plus sowie die App Der Tag eingeführt. Diesen Weg soll Nachfolger Carsten Knop weiter voranschreiten. Die Zahl der kostenpflichtigen Geschichten auf faz.net werde sich erhöhen, zudem will Knop "einzelne Interessengruppen intensiver bedienen".

Carsten Knop kam 1993 als Volontär zur "FAZ", war danach Wirtschaftsredakteur der "Börsen-Zeitung", kehrte zur "FAZ" zurück und berichtete als Wirtschaftskorrespondent aus Düsseldorf, New York und San Francisco. Er zeichnet bisher verantwortlich für die Seiten "Menschen und Wirtschaft" und ist Mitglied im "Digital Board" der "FAZ".
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Zitat: Mathias Müller von Blumencron glaubt an eine Zukunft für gedruckte Zeitungen.

"Wer den Großteil seines Umsatzes und den glänzenden Ruf einem Papierprodukt verdankt, dieses Papierprodukt aber nicht mehr lieben würde, hätte es auch im Digitalzeitalter schwer."

FAZ.net-Chef Mathias Müller von Blumencron betont im Interview mit "Horizont" seinen Glauben daran, dass "noch lange Zeitungen auf Papier" gelesen werden.
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FAZ.net will künftig stärker auf Bezahlinhalte setzen.

Paid Content is King: Die "FAZ" wird ab Herbst online mehr Artikel hinter die Paywall stellen, kündigt Online-Chef Mathias Müller von Blumencron im Interview mit "Horizont" an. "Unsere besten und wertvollsten Stücke sind den Abonnenten vorbehalten", so von Blumencron. Das Zeitungshaus plane darüber hinaus, einzelne Interessengruppen gezielter mit neuen Paid-Content-Produkten zu bedienen, die sich zwischen Publikumstiteln und Fachmedium positionieren sollen. Auf FAZ.net sollen zudem Elemente der Personalisierung für eingeloggte Benutzer integriert werden.

Für das vor knapp einem Jahr eingeführte Bezahlangebot FAZ Plus findet Mathias Müller von Blumencron lobende Worte. Mittlerweile habe das Angebot so viele Nutzer, wie das E-Paper. Dadurch werde die "FAZ" 2017 knapp doppelt so viel Umsatz mit Digital-Abonnenten erzielen wie mit Digital-Werbung.
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FAZ.net verpasst sich ein neues, aufgeräumteres Layout und kürzere Ladezeiten.

FAZ.net räumt auf: Das Online-Portal präsentiert sich übersichtlicher und in neuem Layout. Artikel-Seiten lenken ohne zusätzliche Spalten weniger vom Lesen ab, die Übersichtsseiten dagegen zeigen mehr Artikel im Blickfeld, um eine "endlose Scroll-Wurst" zu vermeiden, schreibt Digital-Chef Mathias Müller von Blumencron. Mobil- und App-Lesern verspricht er kürzere Ladezeiten.
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Faz.net startet den werktäglichen Wahl-Newsletter "Countdown".


Dahinter steckt immer ein Frühaufsteher: Faz.net startet einen Themen-Newsletter rund um die Bundestagswahl. Der "Countdown" wird bis zum Wahltag werktäglich um 6.30 Uhr verschickt und soll den Lesern morgens politischen Überblick verschaffen. Die Redaktion widmet sich dem Merkel-Schulz-Duell, Geschichten von hinter den Kulissen und schreibt, welche politischen Themen die Wahl beeinflussen. "Eingeordnet und mit persönlicher Handschrift der "FAZ"-Autoren", verspricht Mathias Müller von Blumencron in der Ankündigung. Der Countdown reiht sich in ein breites Newsletter-Angebot ein, die "FAZ" bietet noch 18 weitere Newsletter an, u.a. mit Politik-, und Finanzanalysen und Tageszusammenfassungen.
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Meedia: "FAZ" baut Anzeigenvermarktung um.

FAZ baut die Anzeigenvermarktung für den Stellenmarkt um, schreibt Meedia. Demnach stehen die Außenbüros - u.a. in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München - auf dem Prüfstand. "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner wolle den Bereich auf eine "lösungsorientierte Beratung und den Verkauf von individuellen Kommunikationskonzepten" neu ausrichten. In "FAZ"-Kreisen werde befürchtet, dass sich Lindner von einem Großteil der Außenbüros trennen will, um die Arbeit am Verlagssitz Frankfurt zu konzentrieren.
meedia.de1 Kommentar

Wir graturilieren: Ingo Müller wird 42.

Wir graturilieren: Ingo Müller, Vermarktungschef des "FAZ"-Verlags, feiert heute seinen 42. Geburtstag. Im vergangenen Jahr hat der kluge Kopf den Launch vieler neuer "FAZ"-Produkte begleitet - von der Frankfurter Allgemeinen Woche bis zur Frankfurter Allgemeine Quarterly. Die neuen Magazine lieferten Inspirationen und Denkanstöße für die Welt von morgen. Der begeisterte Hobby-Koch und Läufer ist voller Energie, doch die noch leere Batterie seines Motorrads beschäftigt ihn zurzeit. Heute feiert Müller mit Freunden gemütlich im Wirtshaus. Gratulationen würden besonders stark wahrgenommen, falls sie als Anzeige in der überregionalen Qualitätspresse erscheinen. Wem dafür das nötige Kleingeld fehlt, kann Müller zum Beispiel auch per E-Mail gratulieren.Kommentieren ...

FAZ.net überträgt Schach-WM live.

faz-schachbrett-150FAZ.net überträgt die Schach-WM in New York live im Netz. Heute ab 19.00 Uhr steht das Duell zwischen Schachweltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Sergey Karjakin auf dem Programm. Die Basis-Übertragung ist gratis, wer die Partien in 360 Grad, Virtual Reality und aus verschiedenen Kameraperspektiven verfolgen will, muss bezahlen.
blogs.faz.net, faz.net (live), turi2.de (Background)Kommentieren ...

FAZ.net wird ab Donnerstag teilweise kostenpflichtig.

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Klimpergeld von klugen Köpfen: Die "FAZ" macht ihr Online-Angebot ab Donnerstag teilweise kostenpflichtig. Zum Start sollen nur wenige Artikel, etwa exklusive Nachrichten, ein Preisschild tragen. Ähnlich wie der "Spiegel" will die "FAZ" vermehrt Texte aus der Zeitung online publizieren und dann dafür Geld sehen.

Mitherausgeber Werner D'Inka spricht von einem "zaghaften Prozess". Digitalabonnenten bekommen die Texte ohne Aufpreis. Mit den zusätzlichen Zeitungstexten auf der Seite hofft der Verlag, den Absatz an Digitalabos ankurbeln zu können. Die "FAZ" bietet als digitale Bezahlangebote bereits das E-Paper und die digitale Tageszeitung FAZ Plus. Die App Der Tag ist kostenlos.
hessenschau.de, turi2 – eigene Infos1 Kommentar

"FAZ" plant Wirtschaftsmagazin und Freemium-Paywall.

FAZ-150FAZ plant ein Wirtschaftsmagazin für die Region Frankfurt, das erstmals am 29. Juni erscheint. 15.000 der 20.000 Exemplare von "Metropol" sollen an "Top-Geschäftsadressen" verschickt werden, der Rest geht an den Kiosk, kündigt Verlagschef Thomas Lindner an. Zugleich soll der FAZ Hochschulanzeiger nach einem Relaunch zum Karrieremagazin werden. Auf Faz.net wird noch in diesem Jahr eine Freemium-Paywall hochgezogen. Langfristig strebt der Verlag rund 100.000 zusätzliche Digital-Abonnenten an.
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Lese-Tipp: Mathias Müller von Blumencron über die wachsende Rolle von Facebook.

Mathias Müller von Blumencron 150Facebook löst bisher gültige Gesetze der Medienwelt auf, beobachtet Mathias Müller von Blumencron. Statt der Welterkenntnis gehe es in den "Ego-Maschinen" der sozialen Netzwerke nur noch um Selbsterkenntnis, beklagt der Digitalchef der "FAZ" und erklärt Buzzfeed & Co zur "medialen Drogen einer im tiefsten Inneren verunsicherten Gesellschaft".
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IQ Digital vermarktet n-tv.de.

iq digital-150IQ Digital und RTL-Vermarkter IP kooperieren beim Anzeigenverkauf auf n-tv.de. Werbekunden können in Zukunft bei IQ im sogenannten Roadblocker-Paket neben den Webseiten von "FAZ", "Süddeutsche Zeitung", "Zeit" und "Handelsblatt" neuerdings auch auf n-tv.de Anzeigenplätze buchen. Der Preisvorteil liegt bei rund 10 %.
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"FAZ" kooperiert mit Jobbörse Monster.

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Monster-Jobs bei der "FAZ": Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" kooperiert mit der Jobbörse Monster und startet ein digitales Karriereportal. Stellenanzeigen für Fach- und Führungskräfte von Monster.de erscheinen in Zukunft parallel im neuen Executive Channel von FAZ.net. Ein exklusiver Kanal soll Spitzenpositionen vermitteln. Ausgewählte Job-Anzeigen sollen zudem im "FAZ"-Stellenmarkt abgedruckt werden. Beide Partner versprechen sich von der Kooperation eine Steigerung der Reichweite und Relevanz ihrer Angebote.

Monster liefert als "Technologiepartner" die digitale Infrastruktur hinter dem Angebot. Nutzer, die sich auf der Online-Seite einloggen, können Merklisten speichern und individuelle Jobmails aktivieren. Das Angebot ist zudem in die iOS- und Android-Apps der "FAZ" integriert.
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Pro Quote fordert die eigene Abschaffung.

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Zoten für Quoten: Pro Quote möchte gerne überflüssig werden und fordert "Endspurt: Schafft! Uns! Ab!". Der Verein Die Vereinigung der Medienfrauen erinnert zum heutigen Weltfrauentag an ihre Zielsetzung von 2012, fünf Jahre nach der Gründung in deutschen Redaktionen 30 % Frauen in Führungspositionen zu erreichen. Damit habe sich Pro Quote "in den Augen vieler Medienmacher so richtig schön unbeliebt gemacht. Wir sind nervig, lästig. Schlicht die Pest". Nun gebe es eine "historische Chance", dass dieser "elendige, nervige Verein, von der Bildfläche verschwindet", schreiben die Medienfrauen in einer überspitzen Pressemitteilung.

Mit 40 % hat die "Zeit" den aktuell höchsten Frauenanteil, auch "Bild" hat das Pro-Quote-Ziel mit 37 % bereits übererfüllt. Kurz vor dem Ziel sind "Spiegel" (27,7 %) und "stern" (25,5 %), weiter abgeschlagen sind "Welt" (11,9 %), "FAZ" (13,8 %) und "Süddeutsche" (16,9 %). In den Online-Redaktionen ist der "Frauenmachtanteil" bei stern.de (37,8) und Zeit Online (36,7 %) am höchsten, bei Welt.de dagegen ist gar keine Frau in einer Führungsposition (0,0 %).
pro-quote.de (Abschaffung), pro-quote.de (Zahlen)

Korrektur: In einer früheren Version dieses Artikels wurden versehentlich alte Zahlen genannt. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

Pro-Quote-Frauenanteil-2016Kommentieren ...

"FAZ" bringt Wochenmagazin für junge Leser heraus.

Frankfurter Allgemeine Woche -Montage 600
Papier für Digital Natives: Die "FAZ" bringt im Frühjahr unter dem Titel "Frankfurter Allgemeine Woche" ein gedrucktes Wochenmagazin heraus, das sich vor allem an "jüngere Leserinnen und Leser" richtet und eine "Ergänzung zum digitalen Nachrichtenstrom" sein soll. Ein "junges Team aus 'FAZ'-Redakteuren" will in dem Magazin die wichtigsten Themen der Woche "erklären, einordnen und kommentieren". Die "FAZ" versteckt die Ankündigung in einem fast ganzseitigen, lobhudelnden Beitrag im Wirtschaftsteil der Mittwochsausgabe.

Demnach werde die "FAZ" auch in diesem Jahr wieder Gewinn schreiben. Im Geschäftsjahr 2015 blieben vor Steuern 13 Mio Euro übrig. Zum "besser als erwartet ausgefallenen Ergebnis" trugen vornehmlich die "nachhaltig gesunkenen Kosten" sowie stabile Anzeigen- und Vertriebserlöse bei. In fünf Spalten folgt Wirtschaftsberichterstattung wie aus dem PR-Handbuch: Von "drucktechnischer Optimierung" ist die Rede, von der "Fokussierung auf die voll bezahlte Auflage", "treuen Lesern" im Netz und einer "Digitalisierungsquote", die höher ist als bei der "Süddeutschen". Namentlich gekennzeichnet ist der Beitrag übrigens nicht - womöglich weil kein Wirtschaftsredakteur seinen Namen für so viel Eigenlob hergeben wollte. (Bildmontage: turi2)
"FAZ", S. 22, blendle.com (Paid)1 Kommentar

Auch FAZ.net will Adblocker-Nutzer aussperren.

Mathias Müller von Blumencron 150FAZ.net überlegt, wie bild.de Adblocker-Nutzer zu blockieren, sagt Mathias Müller von Blumencron im "Horizont"-Interview. 30 % seiner Leser surfen mit Adblocker und drücken auf den Digital-Umsatz, der vergangenes Jahr bei rund 30 Mio Euro lag. Erfreulich für MvB: FAZ.net verringert seine Abhängigkeit vom Werbemarkt. 2015 verdiente die digitale "FAZ" erstmals mehr mit Inhalte-Verkauf als mit Anzeigen.
horizont.net, turi2.de (Video-Interview)Kommentieren ...

"FAZ" startet abgeschlossene Digital-Ausgabe.


Ende in Sicht: Die "FAZ" bringt ihre Zeitungsinhalte digital neu in Form. Zusätzlich zum klassischen E-Paper erscheint mit FAZ Plus ab heute eine kostenpflichtige Digital-Ausgabe, die losgelöst vom Zeitungsdesign speziell für die Nutzung auf Smartphones und Tablets entwickelt wurde. "FAZ"-Digitalchef Mathias Müller von Blumencron will damit ein "abgeschlossenes, hochwertiges Informationspaket" liefern - als Gegenentwurf zur "Endlosigkeit und Unübersichtlichkeit des Nachrichtenstroms" im Netz, sagt er im Interview mit turi2.tv beim DLD in München.

"FAZ Plus" soll Leser erreichen, "die ausgestiegen sind oder nie richtig Zeitung gelesen haben". Mit knapp 40 Euro im Monat ist der Neu- oder Wiedereinstieg jedoch kein Schnäppchen, Print-Abonnenten zahlen 10 Euro zusätzlich. Immerhin: Artikel, die aus der App heraus geteilt werden, sind für andere Leser kostenlos.

Die gedruckte "FAZ" liest Mathias Müller von Blumencron übrigens schon seit Jahren nicht mehr, weil er das bisherige E-Paper "in der Einfachheit so überzeugend" fand, die neue Digital-Ausgabe für die "ästhetischte und klügste Form" des Zeitungslesen hält und das als Digital-Chef wohl so sagen muss.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2), itunes.apple.com (iPhone und iPad), play.google.com (Android)Kommentieren ...

"FAZ" erweitert Paid-Content-Geschäft.

FAZ-150FAZ erweitert ihr Paid-Content-Geschäft: Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks startet in den kommenden Tagen ein "neuartiges" Bezahl-Angebot. "FAZ"-Redakteur Franz Nestler verweist in einem Tweet auf Mittwoch. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um die im Dezember angekündigte Mobil-Zeitung.
"BReaking-Tech", ARD Alpha, turi2.de (Background)

Korrektur: In einer früheren Fassung dieser Meldung wurde behauptet, die "FAZ" steige ins Paid-Content-Geschäft ein - dort ist sie aber bereits aktiv. Wir bedauern den Fehler.Kommentieren ...

Google und Verlage beschleunigen mobiles Lesen im Netz.

Google-AMP-FAZ-Zeit-600 Googles Technologie soll Wartezeiten beim Laden von Internetseiten reduzieren. Artikel, wie hier von der "Washington Post", erscheinen innerhalb von Sekundenbruchteilen.

Instant Google: Der Such-Gigant führt seine eigene Version von Instant Articles ein und startet mit Verlagen und Tech-Firmen weltweit das Projekt Accelerated Mobile Pages (AMP). Internetseiten sollen dank AMP-Technologie "leichter" sein und in Sekundenbruchteilen laden. Als deutsche Start-Partner spielen FAZ.net und Zeit Online ihre Artikel über Googles Cache-Speicher aus, aus dem sie besonders fix abrufbar sein sollen. Ein Datum für die ersten schnellen Mobilseiten nennt Google noch nicht.
 
Google entwickelt die neue Technologie für alle Plattformen - auch Twitter, Pinterest, LinkedIn und WordPress sind Teil des Projekts. AMP ist ein erstes Ergebnis aus Googles 150 Mio Dollar schweren Digital News Initiative. Mehr als 30 Verlage wollen Accelerated Mobile Pages für ihre Nachrichten-Angebote nutzen. Anders als bei den Instant Articles von Facebook behalten die Verlage sämtliche Anzeigen-Einnahmen und die Kontrolle über ihr Werbeinventar. Seitenabrufe werden weiterhin den Verlagsangeboten zugerechnet. Die Technologie soll gemeinschaftlich entwickelt werden. Den Code finden Programmierer auf der Entwickler-Plattform Github.
ampproject.org, googleblog.blogspot.de, medien.welt.de, meedia.de, blog.zeit.deKommentieren ...

"FAZ" bringt Tages-Konzentrat aufs iPhone.

FAZ-150Bild-Sprache: Die alt-ehrwürdige "FAZ" traut sich was ganz Modernes und startet die News-App FAZ Der Tag. Die Besonderheit: Das Programm bringt fast boulevard-verdächtig große Bilder auf den kleinen Bildschirm und wenig Text - zumindest bei den ersten fünf Meldungen. Erst mit einem Klick beginnt der für die "FAZ" typische, ausführliche Text. Es folgen Einordnungen und Kommentare der Korrespondenten und weitere, nicht mehr ganz frische Meldungen.

Mit "Der Tag" verspricht die "FAZ" immer die wichtigsten Meldungen und Hintergründe der vergangenen 24 Stunden aufs Telefon zu liefern. Die App verzichtet komplett auf Ressorts und ein aufwändiges Menü. "Der Tag" soll die bestehende News-App, die mobilen Zugang zur kompletten Website bietet, nicht ersetzen, sondern um ein Tageskonzentrat ergänzen, sagt Digitalchef Mathias Müller von Blumencron.
presseportal.de, itunes.apple.com, horizont.net (App-Test)Kommentieren ...

Zeit Online übernimmt Frauenblog von FAZ.net.

zeit 10 vor 8-600Zeit Online will mehr Farbe am Abend - und Frauen. (Grafik: Zeit Online)

Blog-Umzug: Die Herausgeberinnen des Frauenblog 10 vor 8 wechseln von FAZ.net zu Zeit Online und nennen ihre Kolumne künftig 10 nach 8. In dem Blog kommentieren prominente Frauen aus Kunst, Wissenschaft und Journalismus drei Mal pro Woche, abends um 20.10 Uhr das Zeitgeschehen. Als regelmäßige Autorinnen mit dabei sind u.a. Deutschlandradio-Moderatorin Catherine Newmark, Stefanie Lohaus, Herausgeberin des "Missy Magazins" und die Schriftstellerin Annett Gröschner.

Das Blog ist 2013 als weibliche Antwort auf das männerdominierte "Zeit"-Frühblog 5 vor 8:00 gestartet. Damals schrieben in der Morgen-Kolumne ausschließlich "Zeit"-Alphamännchen wie Theo Sommer, Josef Joffe und Ulrich Greiner - inzwischen ist hier mit Alice Bota auch eine weibliche Stamm-Autorin an Bord. Außerdem veröffentlichen bei "5 vor 8:00" regelmäßig Gastautorinnen.
zeit-verlagsgruppe.de, zeit.de/10nach8, faz.net/10vor8Kommentieren ...

"FAZ" will digitaler werden.

Mathias Müller von Blumencron moderiert den Umbau der "FAZ" (Foto: dpa)   Kluger Digital-Kopf: Mathias Müller von Blumencron, Digital-Chef der "FAZ", gibt sich im Interview mit "Horizont" selbstbewusst. Er versucht, seine Zeitung mit einer Hochpreis-Strategie zukunftsfest zu machen, dazu will er im Spätherbst eine neue, verbesserte Digital-Ausgabe auf… Weiterlesen …

"FAZ"-Geschäftsführer sucht digitale Vertriebserlöse in der Nische.

Nur zahlende kluge Köpfe erwünscht: Die "FAZ" will Online exklusiver werden. Geschäftsführer Thomas Lindner setzt auf Verkaufserlöse statt Eyeballs. Er will mehr Inhalte hinter der Paywall verstecken, berichtet "Horizont"-Mann Roland Pimpl von einem Vortrag Lindners. Geplant sei ein Digitalabo aus neu gebautem E-Paper und Newslettern für die "zahlende… Weiterlesen …

Sascha Lobo holt die "FAZ" ins Sobooks-Boot.

Kluger Kopf mit Iro: Sascha Lobo hat mit der "FAZ" einen prestigeträchtigen Partner für seine E-Book-Plattform Sobooks gefunden. Die Online-Ausgabe der Frankfurter eröffnet zusammen mit Lobo einen "digitalen Lesesaal". Dort sollen Leser und Kritiker aufeinander treffen und sich dem gepflegten, digitalen Literatur-Streit hingeben. Dazu stellt die "FAZ"-Redaktion pro… Weiterlesen …