"FAZ" macht Hirnforscher Wolf Singer zum "klugen Kopf".

Kluger Kopf über kluge Köpfe: Die "FAZ" versteckt den Hirnforscher Wolf Singer für ihre "Kluge Köpfe"-Kampagne hinter einer Zeitung. Der Wissenschaftler liest das Blatt, während sein eigener kluger Kopf mit einer Elektroden-Haube zur Hirnstrommessung verkabelt ist. Im begleitenden Video erklärt Singer, dass Klugheit mehr ist, als das Ergebnis eines Intelligenztests. Außerdem kritisiert er, dass moderne Medien die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer manipulieren.
faz.net, youtube.com (5-Min-Interview)

Gauland: Kulturwissenschaftler erhebt Plagiatsvorwürfe gegen Gastartikel in der "FAZ".

Gauland-GAU: Der Kulturwissenschaftler und Autor Michael Seemann erhebt Plagiatsvorwürfe gegen den umstrittenen Gastartikel von Alexander Gauland in der "FAZ". Der Text beinhalte Sätze, die in einem "Tagesspiegel"-Beitrag nahezu wörtlich identisch erschienen sind. Gauland habe diese in einen falschen Kontext gesetzt. Auch bei einer Hitler-Rede von 1933 soll Gauland sich für seinen Text bedient haben.
t-online.de

FAZ startet Einsteiger-Flatrate F+.


Kleine Summen für kluge Köpfe: Die "FAZ" startet ihr bereits angekündigtes Flatrate-Modell F+. Für zunächst 2,95 Euro pro Woche, also 11,80 Euro im Monat, bekommen die Nutzer Zugriff auf alle Artikel von faz.net, die hinter der Paywall liegen. Das sind nach eigenen Angaben mehr als 500 Texte pro Monat. Die ersten 30 Tage sind kostenlos. Ab dem zweiten Jahr kostet das Abo 4,95 Euro pro Woche. Bei Nichtgefallen können die Leser F+ jederzeit kündigen.

Auf das E-Paper von "FAZ" und "FAS" haben die Nutzer des Billig-Abos keinen Zugriff. F+ ist nicht zu verwechseln mit dem Angebot, das bis Mitte September noch "FAZ plus" hieß und eine Browser-Version der gedruckten Zeitung bietet. Dieses Angebot heißt inzwischen FAZ Edition.
faz.net, turi2.de (Background)

Neue "FAZ"-Digital-Agentur berät Kunden zur digitalen Transformation.

FAZ gründet die Digital-Agentur rosa & leo. In der neuen Firma bündelt der Verlag Erfahrung in der digitalen Transformation und bietet diese als Beratungsleistungen an. Geschäftsführer sind Susanne Busshart, die zuletzt mit ihrem eigenen Beratungsunternehmen SBCdigital aktiv war, und Thomas Schultz-Homberg, seit 2013 Chief Digital Officer der "FAZ". Sie starten mit zunächst sieben festen Mitarbeitern und einem Netzwerk aus Freien.
presseportal.de

"FAZ" arbeitet an neuer Digitalstrategie inklusive Online-Flatrate.

Frankfurter Allgemeine Zeitung überdenkt ihr Digitalangebot, gibt "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner auf dem Distribution Summit des VDZ in Hamburg bekannt. Die Anzahl der Bezahlstücke auf FAZ.net soll deutlich ansteigen. Mit einer Online-Flatrate wollen die Frankfurter ihre "Paywall wiederum neutralisieren". Die Flatrate im Wochen-Abo soll zu gleichen Teilen Inhalte aus "FAZ", "FAS", "FAZ Woche" sowie dem Magazin "Quarterly" beinhalten und "jüngere und preissensible Nutzer" ansprechen.
horizont.net

Patrick Bernau leitet die Wirtschafts- und Finanzredaktion der "FAS".

FAZ macht Patrick Bernau (Foto) zum Leiter der Wirtschafts- und Finanzredaktion der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" neben Georg Meck. Bernau folgt auf Rainer Hank, der in den Ruhestand geht, aber weiterhin eine Kolumne schreibt. Seinen Posten als verantwortlicher Redakteur im Online-Ressort der "FAZ" übernehmen Alexander Armbruster und Christoph Schäfer.
facebook.com

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Jetzt ist es offiziell: Die Zukunft ist ausgezeichnet.
Beim Red Dot Award 2018 überzeugte Frankfurter Allgemeine Quarterly in der Kategorie Communication Design die Jury mit hoher gestalterischer Qualität. Lesen Sie ein einzigartiges Magazin mit Inspirationen und Denkanstößen für die Welt von morgen. Viermal im Jahr am Kiosk oder auf fazquarterly.de

IVW: Überregionale Tageszeitungen verlieren im 2. Quartal fast alle Auflage.

IVW ergibt Auflagenverluste bei den meisten Tages- und Wochenzeitungen: "Bild" verliert mehr als 10 % seiner Abonnenten und Kiosk-Käufer, bleibt aber mit Abstand die populärste deutsche Tageszeitung. Auf Platz 2 und 3 folgen die "Süddeutsche Zeitung" und die "FAZ", die beide 3,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum einbüßen. Das "Handelsblatt" kommt, Digital-Kunden sei Dank, auf ein Plus von 0,4%.
meedia.de

Frankfurt Business Media kauft "Deutsche Pensions- und Investmentnachrichten".

FAZ-Fachverlag Frankfurt Business Media übernimmt - wie schon Ende Juni vermutet - die Deutschen Pensions- und Investmentnachrichten von der "Financial Times". FBM führt das Fachblatt unverändert weiter, auch Chefredakteur Michael Lennert bleibt an Bord. Die erste Ausgabe unter neuem Dach erscheint voraussichtlich im September. Mit den "International Assets Awards" will der Fachverlag auch im Eventgeschäft mitmischen.
horizont.net, turi2.de (Background)

"Handelsblatt": Ludwig-Erhard-Stiftung streitet über Roland Tichys Rolle.


Um keinen Preis: Ex-CDU-Politiker Friedrich Merz lehnt den Ludwig-Erhard-Preis ab und löst in der Ludwig-Erhard-Stiftung einen Streit um den Vorsitzenden Roland Tichy aus, schreibt das "Handelsblatt". Merz begründete demnach die Preis-Ablehnung damit, dass er nicht mit Tichy auf einer Bühne stehen wolle.

Nach der Absage von Merz sind die Journalisten Rainer Hank, Ursula Weidenfeld, Ulric Papendick und Nikolaus Piper aus der Jury des Preises zurückgetreten, schreibt das "Handelsblatt". Die Journalisten fürchteten, die Stiftung könne zur "Reputationsmaschine" für Tichys Einblick werden. Tichy vermische seine publizistische Arbeit mit der Stiftung. Tichy weist den Vorwurf zurück. Kritiker werfen "Tichys Einblick" vor, die Grenze zum Rechtspopulismus zu überschreiten.
"Handelsblatt", S. 8 (Paid)

Hör-Tipp: Digitec-Podcast bespricht Chancen künstliche Intelligenz.

Hör-Tipp: "FAZ"-Digital-Chef Carsten Knop interviewt in der neuen Folge des Digitec-Podcasts Alexander Armbruster zum Thema künstliche Intelligenz. Jugendliche, die viel Geld verdienen wollen, fit in Mathe und Sprachen sind, sollen Informatik studieren, empfiehlt Armbruster. Google und andere Firmen werben Wissenschaftler ab, die nun an Universitäten fehlen.
faz.net (26-Min-Audio), turi2.de (Background)

Ar­kadi Babt­schen­ko versteht die Kritik an seinem fingierten Mord nicht.

Journalisten: Die "FAZ" trifft die kreml­kri­ti­schen, rus­si­schen Jour­na­lis­ten Ar­kadi Babt­schen­ko (Foto) und Ay­der Musch­da­ba­jew. Letzterer sei ur­sprüng­lich als erstes Mordopfer an­vi­siert gewesen, glaubt Babt­schen­ko. Die Kritik an seinem fingierten Mord kann er nicht verstehen, er habe Angst um sein Leben gehabt. Westliche Journalisten verstünden nicht, "dass es bei uns um Le­ben oder Tod geht."
"FAZ", S. 9 (Paid), turi2.de (Background)

"FAZ" bietet eine neue App für Digitalthemen an.

FAZ veröffentlicht die App Frankfurter Allgemeine Digitec über Digitalthemen. Die App bündelt die Berichte der Zeitung über die Folgen der Digitalisierung. Kommentare ordnen die Entwicklungen ein. Die App kostet separat 4,99 Euro je Monat, "FAZ"-Digitalabonnenten müssen nicht extra zahlen. Zugleich startet die "FAZ" einen Podcast über Digitalisierung - die erste Folge behandelt künstliche Intelligenz.
presseportal.de, (Paid), blogs.faz.net (Podcast, 20-Min-Audio)

Vodafone wirbt für geplante Unitymedia-Übernahme.

Vodafone Deutschland kontert die Kritik am Plan, Unitymedia zu übernehmen, mit einer Werbe- und Interview-Offensive in der deutschen Tagespresse. In ganzseitigen Anzeigen etwa in "FAZ", "Süddeutscher" und "Welt" trommelt Deutschlandchef Hannes Ametsreiter für die Übernahme und verspricht ein "vereintes Gigabit-Netz für Deutschland" und Investitionen von 12 Mrd Euro in den Ausbau. In Interviews mit "Welt" und "Handelsblatt" versucht er, die Angst vor einem neuen Monopol kleinzureden und nennt Vodafone einen "starken Wettbewerber", der neben der Telekom entstehe. Er stellt neue Jobs durch den geplanten Netzausbau in Aussicht.
"Welt" S. 11 u. 12, "Süddeutsche Zeitung" S. 19, "Handelsblatt" S. 24, "FAZ" S. 5 (Paid), turi2.de (Background)

"FAZ" zieht ab 2021 in einen neuen Hauptsitz in Frankfurt.

FAZ zieht innerhalb Frankfurts um. Ab Anfang 2021 soll die Zeitung in einem Neubau an der Europaallee unweit der Frankfurter Messe entstehen, teilt der Verlag mit. Was mit dem nur wenige hundert Meter entfernten bisherigen Sitz in der Hellerhofstraße passieren soll, sei noch ungeklärt. Zuletzt gab es Spekulationen, Geschäftsführer Thomas Lindner erwäge, die gefragte Immobilie zu verkaufen, um mit den Einnahmen Investitionen zu tätigen.
per Mail, turi2.de (Background)

Niggemeier: "FAZ" verbreitet falsche Hartz-IV-Vergleiche und korrigiert nur beiläufig.

FAZ verbreitet falsche Vergleiche zwischen Erwerbstätigen und Hartz-IV-Empfängern und korrigiert diese später nur beiläufig, kritisiert Stefan Niggemeier. Auch dpa und andere Medien haben den falschen Vergleich aufgegriffen, wonach Hartz IV einer Familie oft mehr Geld einbringe als ein Job. Bei der Berechnung des Steuerzahlerbunds für die "FAZ" fehlten aber Kindergeldansprüche der Erwerbstätigen. Niggemeier wirft auch der dpa vor, den weiterverbreiteten Berechnungsfehler nicht transparent korrigiert zu haben.
uebermedien.de, faz.net ("FAZ"-Bericht, Paid)

"FAZ"-Korrespondent Günter Bannas war als Journalist schon immer Stress ausgesetzt.

Journalismus ist heute nicht hektischer und stressiger als vor Jahrzehnten, schreibt "FAZ"-Politik-Korrespondent Günter Bannas, der nun in Rente geht. Schon immer habe die Fähigkeit, eine schnelle Nachricht zu übermitteln, zur Grundausstattung des Berufs gehört. Bannas gibt jungen Kollegen einen Rat: "Wer Hitze nicht verträgt, sollte nicht Koch werden wollen".
mediummagazin.de

Lese-Tipp: Günter Bannas blickt auf vier Jahrzehnte Berichterstattung zurück.

Lese-Tipp: "FAZ"-Urgestein Günter Bannas blickt auf vier Jahrzehnte Parlamentsberichterstattung zurück. Der scheidende Berliner Büroleiter der "FAZ" erzählt u.a., wie er Bundeskanzler Helmut Kohl zum Endspiel der Fußball-WM 1986 nach Mexiko begleitete und wie der junge Gerhard Schröder vielen Reportern "vertraulich" sagte, er wolle später ins Bundeskanzleramt einziehen.
"FAZ-Magazin" 03/2018, S. 30-34

Bestätigt: Ippen kauft "FR" und "FNP".


Ippen greift zu: "Frankfurter Rundschau" und "Frankfurter Neue Presse" wechseln den Besitzer. Dirk Ippen erweitert sein Zeitungs-Reich um die beiden Regionalzeitungen aus der Finanzmetropole. Der Regionalzeitungsfürst steigt mit der Übernahme zu einem der einflussreichsten Verleger in Hessen auf.

Die Fazit-Stiftung, die auch hinter der "FAZ" steht, verkauft die Mediengruppe Frankfurt mit Stumpf und Stiel, inklusive der Societäts-Druckerei in Möhrfelden. Fazit-Chef Andreas Barner nennt Ippens Zeitungsholding Hessen "einen starken Partner, der über eine sehr gute Basis zur Zukunftssicherung und Weiterentwicklung unserer regional ausgerichteten Titel 'Frankfurter Neue Presse' und 'Frankfurter Rundschau' verfügt".

Zum Ippen-Imperium gehören in Hessen bereits "HNA", "Gießener Allgemeine", "Offenbach Post", "Wetterauer Zeitung", "Alsfelder Allgemeine" und "Hersfelder Zeitung". Das Kartellamt muss dem Deal noch zustimmen. Die "FAZ" hat die damals insolvente "Frankfurter Rundschau" erst 2013 unter ihrem Dach weitergeführt. Seit Ende 2014 ist sie durch einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag Teil des Societäts-Konzerns. (Foto: dpa, Montage: turi2)
horizont.net, turi2.de (Background)