Meinung: Offenlegung von Hintergrundgesprächen würde Scoops verhindern.

Michael HanfeldUnter drei: Auskünfte zu Hintergrundrunden von Politikern mit Journalisten würden Scoops verhindern, meint Michael Hanfeld. Sollten die Teilnehmer und Themen der Gespräche bekannt werden, wäre es mit vertraulichen Gesprächen zwischen Politikern und Journalisten vorbei. Hintergrundgespräche seien keine Kungelrunden, sondern dienten als Verständnishilfe, so Hanfeld. Ein Journalist des "Tagesspiegels" verklagt das Bundeskanzleramt auf Auskunft, mit welchen Journalisten sich Kanzlerin Angela Merkel 2016 zu vertraulichen Gesprächen getroffen hat und welche Themen besprochen wurden.
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

“FAZ”-Journalist Hans Barbier stirbt im Alter von 79 Jahren.

Hans Barbier 600
Neoliberale Stimme verstummt: Hans Barbier, 79, ist tot. Der frühere Leiter des Wirtschaftsressorts der "FAZ" starb in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nach kurzer, schwerer Krankheit in Bonn, berichtet die "FAZ". Herausgeber Holger Steltzner würdigt den Journalisten als "ordnungspolitischen Prüfstein der Wirtschaftsredaktion", durch dessen Schule "Generationen von Jungredakteuren" gegangen seien.

Barbier kam 1969 zur "FAZ" und schrieb bis 1974 für die Börsenredaktion der Zeitung. Er wurde Bonner Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", 1986 holte ihn die "FAZ" als Chef des Wirtschaftsressorts zurück, das er bis 2002 leitete. Nach seiner Pensionierung schrieb er weiter die "FAZ"-Kolumne "Zur Ordnung" und wirkte bis 2014 als Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung. Außerdem arbeitete er als Botschafter für die neoliberale Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. (Foto: dpa)
faz.net, kress.de

Mitarbeit: Markus Trantow2 Kommentare

Zitat: Mathias Müller von Blumencron sieht bei Verlagen Nachholbedarf im Verkauf.

Mathias Müller von Blumencron 150"Was die meisten Verlage in Deutschland noch lernen müssen, ist die Perfektion im Verkauf. Gemessen an der Leichtigkeit eines Abschlusses bei Netflix, Spotify oder Amazon haben wir noch Nachholbedarf."

Mathias Müller von Blumencron, Digitalchef der "FAZ", will von den Tech-Riesen lernen. Im Interview mit Stefan Winterbauer erteilt er Instant Articles bei Facebook gleichzeitig eine Absage: "Es ist nicht unsere Aufgabe, den Börsenwert von Facebook zu steigern."
meedia.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: "FAZ" startet abgeschlossene Digital-Ausgabe.

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Bundeswehr bestraft DOSB-Athletensprecher wegen Kritik an Sportförderung.

Max Hartung 150Bundeswehr reagiert auf die Kritik von DOSB-Athletensprecher Max Hartung angefressen: Das Militär lehnt einen Antrag auf Einberufung zu einer Wehrübung des ehemaligen Soldaten ab und nennt Hartungs Kritik an der Sportförderung in der "FAZ" als Grund. Ex-Militärdienstleistende können sich zu Wehrübungen einberufen lassen, um bei späteren Wettkämpfen wirtschaftlich abgesichert zu sein.
faz.netKommentieren ...

Michael Hollfelder verlässt RheinMainMedia.

Michael Hollfelder-150 (Bild: obs/RheinMainMedia GmbH/Isabella Frank)Medienvermarkter RheinMainMedia verliert seinen Geschäftsführer Michael Hollfelder. Er verlässt das Unternehmen Ende Juli mit ungenanntem Ziel, laut Mitteilung "auf eigenen Wunsch". Die RheinMainMedia-Gesellschafter Frankfurter Societät ("Frankfurter Rundschau", "Frankfurter Neue Presse") und "FAZ" suchen einen Nachfolger. Michael Hollfelder kam Mitte 2015 von der "Pforzheimer Zeitung" zu RheinMainMedia.
presseportal.deKommentieren ...

Bild des Tages: “FAZ” ersetzt Fotografen durch Roboter.

FAZ-Kluger-Kopf-Kuka600Kluge Roboter treffen kluge Köpfe: Die zwei orangenen Automatisierungsroboter wirken wuchtig, doch mit ihren Greifarmen halten sie mit höchster Präzision eine Zeitung fest. Zuvor haben sie die Zeitung eigenständig aus dem Briefkasten geholt, den Drehstuhl drapiert und ihrem Chef einen Kaffee eingeschenkt. Auch das Foto hat ein Roboter geschossen. Hinter der Zeitung versteckt sich Till Reuter, Chef des Automatisierungsunternehmens Kuka. Es ist das neueste Motiv der "FAZ-Werbekampagne Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.
(Foto: FAZ / Scholz & Friends, Making-of-Video: verlag.faz.net)

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Basta: Cat-Content für kluge Köpfe.

Embassy Cat 150Für die Katz: "FAS"-Autor Jörg Albrecht hat sich mit einer der radikalsten Lobbygruppen überhaupt angelegt - Katzenliebhaber. In einem Kommentar hatte er die Einführung einer Katzensteuer angeregt. Dafür erntet er Reaktionen wie "faschistoid, populistisch und undifferenziert" oder "unsachlicher Artikel auf niedrigstem Niveau", aber auch Zuspruch. Das reicht in der Sonntagszeitung für eine ganze Seite voll Cat-Content-
"FAS", S. 7 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Jürgen Kaube findet die Empfänglichkeit für Fake-News problematisch.

Jürgen Kaube, FAZ"Kommunikation hat, Stichwort Warentest, gegenüber Geschirrspülmaschinen den Vor- wie Nachteil, dass sie ganz leicht hervorzubringen ist und umso leichter, wenn in Lügenabsicht einfach nur das Gegenteil von anderer Kommunikation behauptet werden soll."

"FAZ"-Herausgeber Jürgen Kaube sieht beim Thema Fake-News nicht ihre Produktion, sondern die Empfänglichkeit für sie als eigentliches Problem.
"FAZ", S. 11 (Paid)Kommentieren ...

Autor Udo Ulfkotte, 56, ist tot.

Udo Ulfkotte-150_swUdo Ulfkotte, 56, rechter Autor und früher Journalist bei der "FAZ", ist tot. Wie die Zeitung "Junge Freiheit" mitteilt, starb Udo Ulfkotte am Freitag an einem Herzinfarkt. Laut Spiegel Online hat Ulfkottes Familie den Tod des Autors bestätigt. Ulfkotte schrieb von 1986 bis 2003 für die "FAZ", seit 2008 veröffentlichte er Bücher im rechten Kopp-Verlag. Er galt als Verschwörungstheoretiker und setzte sich mit Büchern wie "So lügen Journalisten" an die Spitze der Lügenpresse-Rufer.
jungefreiheit.de, spiegel.deKommentieren ...

Stephan Holthoff-Pförtner findet “nicht alles super, was von uns kommt”.

Stephan Holthoff-Pförtner, neuer VDZ-Präsident und Gesellschafter von Funke, sieht bei unterhaltenden Zeitschriften große "Versuchung zur Spekulation" und findet daher auch "nicht alles super, was von uns kommt". Staatliche Beihilfen für Verlage lehnt Stephan Holthoff-Pförtner entschieden ab. Das "FAZ"-Interview mit ihm ist jetzt online frei abrufbar.
faz.net, turi2.de (Background)

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Ex-“FAZ”-Politkorrespondent Karl Feldmeyer, 78, ist tot.

karl-feldmeyer-2001-150Karl Feldmeyer, langjähriger Bonn- und Berlin-Korrespondent der "FAZ", ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Karl Feldmeyer galt als Experte der Politik und inneren Strukturen von CDU und CSU. Willi Winkler sieht ihn als "Kanzlermacher" von Angela Merkel. Nach seiner Pensionierung schrieb Feldmeyer unentgeltlich weiter, zuletzt für die AfD-nahe Online-Zeitung Freie Welt.
sueddeutsche.de (Winkler), nwzonline.deKommentieren ...

“FAZ” entschuldigt sich bei Abonnenten für schlechten Kundenservice.

FAZ-150FAZ ist unzufrieden mit dem an DuMont ausgelagerten Kundenservice. Das "dort erbrachte Serviceniveau" entspreche "nicht unseren Erwartungen", schreibt eine Sprecherin des Verlags auf Anfrage von turi2. "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner bedauert in einem Entschuldigungsbrief an die Abonnenten lange Warteschleifen und die lange Bearbeitungszeit von Zuschriften. Von der "Reorganisation" im Verlag und der Auslagerung an DuMont hätten die Leser "eigentlich gar nichts bemerken sollen", schreibt Lindner und verspricht, "die Zustände schnellstmöglich zu verbessern". Das gewerkschaftsnahe, anonyme Blog Zeitungslandschaft im Umbruch hatte das Schreiben zuerst veröffentlicht.
turi2 - eigene Infos, dumontschauberg.wordpress.com (Brief)Kommentieren ...

Lese-Tipp: “FAZ” schaut auf 150 Jahre Zeitungsgeschichte in Frankfurt zurück.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Die "FAZ" blickt in ihrer heutigen Ausgabe auf ihre Ursprünge zurück. Vor 150 Jahren erschien erstmals die Frankfurter Zeitung und Handelsblatt. Die "FAZ" ist zwar nicht deren Rechtsnachfolger, steht aber in deren Tradition. Jürgen Wilke beschreibt die Historie der Zeitung. Gerald Braunberger porträtiert deren Gründungsverleger Leopold Sonnemann.
"FAZ" S. 8 ("Frankfurter Zeitung", Paid), "FAZ" S. 19 (Sonnemann, Paid)Kommentieren ...

Neuer “FAZ”-Ableger “Frankfurter Allgemeine Quarterly” erscheint am Donnerstag.

faz-faq-150FAZ legt ihren jüngsten Ableger "Frankfurter Allgemeine Quarterly", kurz "FAQ", am Donnerstag an den Kiosk. Die Titelgeschichte dreht sich um die Digitalisierung. Daneben gibt es weichere Themen, wie etwa Paare, die offene Beziehungen führen, und eine Modestecke. Der Copy-Preis für 204 Seiten liegt bei 10 Euro. In der ersten Ankündigung war noch von 12 Euro die Rede.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

FAZ.net überträgt Schach-WM live.

faz-schachbrett-150FAZ.net überträgt die Schach-WM in New York live im Netz. Heute ab 19.00 Uhr steht das Duell zwischen Schachweltmeister Magnus Carlsen und seinem Herausforderer Sergey Karjakin auf dem Programm. Die Basis-Übertragung ist gratis, wer die Partien in 360 Grad, Virtual Reality und aus verschiedenen Kameraperspektiven verfolgen will, muss bezahlen.
blogs.faz.net, faz.net (live), turi2.de (Background)Kommentieren ...

“FAZ” startet Online-Verkauf von Premium-Produkten.

faz_selctionStolze Preise für kluge Köpfe: Die "FAZ" geht unter die Online-Händler. In der sogenannten FAZ Selection bietet die Zeitung Produkte wie Uhren, Füllfederhalter oder Porzellan-Vasen zu gehobenen Preisen an, zum Beispiel ein Schreibset von Ralf Brüll für 1.190 Euro oder eine Sinn Uhr für 3.100 Euro. Die "FAZ" tritt nicht selbst als Verkäufer auf, sondern nur als Vermittler. Die Bestellabwicklung und der Versand erfolgen über den jeweiligen Hersteller.

Die "FAZ" will die Produkte "überwiegend" in den eigenen Medien bewerben und die Angebotspalette noch weiter ausbauen. Thomas Lindner, der Vorsitzender der "FAZ"-Geschäftsführung, sagt, die vertretenen Marken teilen den "Qualitätsanspruch" des Blattes: "FAZ-Lesern bieten wir mit unserem neuen Angebot Zugang zu sorgfältig ausgewählten Produkten, die zu ihrem Lebensstil passen."
per Mail, shop.faz.net/SelectionKommentieren ...

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Jetzt am Kiosk: F.A.Z. Woche, Nr. 43.
Schlacht um die Freiheit: Der „IS“ ist wegen seiner Versprechen so attraktiv für junge Muslime. Wird er schwächer, wird Europa sicherer.
Transrapid: Dem einstigen Aushängeschild der deutschen Wirtschaft droht die Schrottpresse.
Zauber am Computer: Pixar bricht einen Filmrekord nach dem nächsten. Ein Treffen mit den drei wichtigsten Männern des Konzerns.
www.fazwoche.de

Magazin der “FAZ” geht ran an den Mann.

faz-magain-oktober2016-150FAZ entdeckt einen Monat nach der Premiere des Zeit Magazin Mann ebenfalls seine männliche Seite: Das Frankfurter Allgemeine Magazin erscheint auf 100 Seiten als Männer-Spezial. Titelheld der kostenlosen Beilage ist US-Präsident Obama. Im Innenteil zeigt das Magazin zehn Obama-Momente und lässt den Cheffotografen des Weißen Hauses, Pete Souza, zu Wort kommen. Wolf Wondratschek redet übers Rauchen und Martina Gedeck über komische Typen.
"Frankfurter Allgemeine Magazin", Nr. 40 (Paid)Kommentieren ...

FAZ.net führt Paid Content ein.

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Zahltag: Die "FAZ" startet ihr angekündigtes Paid-Content-Angebot FAZ Plus. Es besteht im Prinzip aus den für das Web optimierten Print-Inhalten und setzt auf bestehende, digitale Angebote wie die App-Ausgabe und das Digitalabo auf. Digital-Abonnenten sind denn auch automatisch für die neue Web-Ausgabe freigeschaltet. Neue Nutzer können das Angebot vier Wochen lang kostenlos testen, wer auch die App nutzen will, zahlt knapp 6 Euro. Anschließend steigt der Preis schrittweise auf die regulären 44,90 Euro. Für Gelegenheitsleser gibt es künftig einen Tagespass für 1,99 Euro.

Ein Einzelverkauf von Artikeln wie beim "Spiegel" oder bei Blendle ist nicht geplant. Dafür sind alle Bezahlartikel in sozialen Medien teilbar und können auch von Nicht-Abonnenten gelesen werden. Nutzer, die nur einzelne Ausgaben kaufen, können diese per App offline dauerhaft speichern und lesen.
presseportal.de, faz.net, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus TrantowKommentieren ...

Meinung: Das Ferrante-Outing wäre nicht nötig gewesen.

ferrante-coverPseudonym-Jäger: Der Journalist Claudio Gatti hat den Klarnamen der Erfolgsautorin Elena Ferrante enthüllt, unter anderem in der "FAS". Statt Applaus gibt es Kritik von den Kollegen: Den Namen gegen den erklärten Willen der Autorin auszugraben, sei blanke "Sensationslust", schreibt Autorin Zoe Beck. Die Enthüllung mache schlechte Laune und liefere nur Promi-Quatsch, schreibt Dirk Knipphals in der "taz". Ihn ärgert das investigative Gehabe, es gehe schließlich nicht um Wikileaks oder die Mafia, sondern um Romane.
"FAS", S. 41, blendle.com (Paid), buchreport.de, zoebeck.wordpress.com, taz.de (Knipphals)
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FAZ.net wird ab Donnerstag teilweise kostenpflichtig.

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Klimpergeld von klugen Köpfen: Die "FAZ" macht ihr Online-Angebot ab Donnerstag teilweise kostenpflichtig. Zum Start sollen nur wenige Artikel, etwa exklusive Nachrichten, ein Preisschild tragen. Ähnlich wie der "Spiegel" will die "FAZ" vermehrt Texte aus der Zeitung online publizieren und dann dafür Geld sehen.

Mitherausgeber Werner D'Inka spricht von einem "zaghaften Prozess". Digitalabonnenten bekommen die Texte ohne Aufpreis. Mit den zusätzlichen Zeitungstexten auf der Seite hofft der Verlag, den Absatz an Digitalabos ankurbeln zu können. Die "FAZ" bietet als digitale Bezahlangebote bereits das E-Paper und die digitale Tageszeitung FAZ Plus. Die App Der Tag ist kostenlos.
hessenschau.de, turi2 – eigene Infos1 Kommentar