Volker Breid wird "FAZ"-Geschäftsführer.


Kluge Zeitschriften-Köpfe: Volker Breid, 55, (Foto links), bis Ende Mai noch Geschäftsführer der Motor Presse Stuttgart, fährt bei der "FAZ" als neuer Geschäftsführer vor. Er verantwortet die FAZ GmbH gemeinsam mit Thomas Lindner, 52, (Foto rechts), dessen Vertrag vorzeitig in die Verlängerung geht. Damit holt sich die "Zeitung für Deutschland" noch mehr Zeitschriften-Knowhow ins Haus: Mit Breid und Lindner stehen zwei frühere Manager von Gruner + Jahr an der Spitze der "FAZ".

Der Verlag stattet Neuzugang Breid mit umfangreichen Aufgaben aus: Er verantwortet die Unternehmensstrategie, die Fachmedien, Controlling, Recht und Personal. Die Führung der Frankfurter Societät wird er sich mit Oliver Rohloff teilen. Breids Vorgänger Burkhard Petzold wechselt in die Geschäftsführung der Fazit-Stiftung, Eigentümerin der "FAZ". Er war mehr als 30 Jahre lang für die "FAZ" und Tochterunternehmen tätig und übernahm die Leitung des Verlags 2014 gemeinsam mit Lindner.
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"FAZ"-Tochter Frankfurt Business Media übernimmt Veranstaltungsgeschäft komplett.

FAZ trennt sich aus wirtschaftlichen Gründen von Forum Executive und bündelt alle Konferenzen und Fachveranstaltungen bei der Tochter Frankfurt Business Media. Die Anteile der "FAZ" gehen an Mehrheitseigner Brainfeed Media. Damit endet die Kooperation Frankfurter Allgemeine Forum, deren Konferenzen die "Zeit"-Tochter Convent Kongresse übernimmt.
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Renner: "FAZ" erreicht 2017 bis zu 10 % Rendite.

Frankfurter Allgemeine Zeitung erfreut sich wieder bester geschäftlicher Gesundheit und rechnet mit 8 bis 10 % Umsatzrendite, berichtet Kai-Hinrich Renner. Nach einer Phase unschöner Bilanzen von 2012 bis 2014 hat Geschäftsführer Thomas Lindner den Verlag mit einem Sparprogramm restrukturiert, seit 2015 sind die Bilanzen positiv. Auch "FAZ Quarterly" werfe bereits einen kleinen Gewinn ab.
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Landgericht Hamburg erlässt Einstweilige Verfügung gegen Artikel der "FAZ".

FAZ: Der NDR erwirkt vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen die Tageszeitung. Stein des Anstoßes sind die Besucherzahlen des Oktoberfestes: Die AfD hatte auf Facebook geschrieben, dort herrsche "gähnende Leere", was der ARD Faktenfinder widerlegte. "FAZ"-Autor Rainer Meyer schrieb daraufhin, die "Tagesschau" verbreite "echte Fake News".
faktenfinder.tagesschau.de1 Kommentar

"FAZ"-Mutter bündelt ihre Corporate-Publishing-Aktivitäten in neuer GmbH.

FAZ und die Mediengruppe Frankfurt ("Frankfurter Rundschau", "Frankfurter Neue Presse"), bündeln ihre Corporate-Publishing-Aktivitäten in der neuen Fazit Communication GmbH. Damit dockt das neue Unternehmen namentlich an die Fazit-Stiftung, Mutterunternehmen beider Häuser, an. Fazit Communication leiten Peter Hintereder, bislang Chefredakteur der Societäts-Medien, und Hannes Ludwig.
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Julia Klöckner hat offenbar Teile ihres "FAS"-Gastartikels abgeschrieben.

CDU-Politikerin Julia Klöckner hat sich für einen Meinungsbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" bei einem Aufsatz des Juristen Hans Hofmann bedient, ohne die entsprechenden Passagen als Zitat zu kennzeichnen, werfen ihr die Jusos vor. Die CDU-Pressestelle beschwichtigt, die Sache sei "zu klein", um als Plagiat zu gelten, zumal es sich nicht um eine wissenschaftliche Abhandlung handle. Hans Hofmann selbst, aktuell tätig im CDU-geführten Bundesinnenministerium, hält die Übernahme der Textpassagen für legitim.
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"Kress pro": Fazit-Stiftung sucht externe Partner für "FR" und "FNP".


Hat die Fazen dicke: Die Fazit-Stiftung sucht laut "kress pro" externe Partner für die "Frankfurter Rundschau" und die "Frankfurter Neue Presse". Demnach sei die "FAZ"-Muttergesellschaft aktiv auf zwei große deutsche Medienhäuser zugegangen, um eine mögliche Zusammenarbeit zu sondieren. Die Stiftung habe die Gespräche bestätigt, es gebe aber keine "spruchreifen Pläne". Beim BDZV-Kongress will "kress pro" sogar Gerüchte ausgemacht haben, wonach die Fazit-Stiftung die "Frankfurter Rundschau" und "Frankfurter Neue Presse" zum Verkauf anbiete.

"Frankfurter Rundschau" und "Frankfurter Neue Presse" gehören beide zur Mediengruppe Frankfurt, die zuvor als Frankfurter Societäts-Medien firmierte. 2013 übernahm sie die angeschlagene "Frankfurter Rundschau" von DuMont und der SPD-Medienholding DDVG.
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"FAZ" will Redaktionssitz verkaufen und umziehen.


Umzug geplant: Die "FAZ" will Mitte 2019 mit Verlag und Redaktion in ein neues Gebäude ziehen und sucht derzeit nach geeigneten Immobilien, berichtet Gregory Lipinski. Grund für die Standortsuche sei ein möglicher Verkauf der "FAZ"-Immobilien in der Hellerhofstraße. Geschäftsführer Thomas Lindner erwäge, die unweit des Bankenviertels in derzeit gefragter Lage stehenden Gebäude zu Geld zu machen, um mit den Einnahmen die Transformation des Verlags zu beschleunigen. Zudem müssten die beiden Häuser anderenfalls teuer saniert werden.

Vorbilder für den möglichen Schritt der "FAZ" gibt es derzeit mehrere. Springer plant, seinen Neubau zu verkaufen und im Anschluss anzumieten. Ähnlich geht Gruner + Jahr vor, das sich zudem von seinem alten Sitz am Baumwall trennt.
meedia.de, tur2.de (Springer), turi2 (Gruner + Jahr)Kommentieren ...

Hülsbömer verlässt "FAZ", Heyer und Ludwig übernehmen.

FAZ verliert André Hülsbömer, Geschäftsführer des Fachverlags Frankfurt Business Media und des FAZ-Instituts. Hülsbömer macht sich abseits der Medienbranche selbständig. Seine Aufgabe beim Fachverlag übernimmt Dominik Heyer. Hannes Ludwig folgt beim Institut und wird zugleich Chef für Corporate Publishing. Als Leiterin des Bereiches Neue Geschäftsfelder folgt auf Ludwig Miriam Goetz vom Deutschen Anwaltverlag.
verlag.faz.net (Hülsbömer), verlag.faz.net (Ludwig)Kommentieren ...

Digital-Chef Mathias Müller von Blumencron verlässt die "FAZ".


Nächste Station: Digital-Chef Mathias Müller von Blumencron verlässt die "FAZ" Ende 2017 auf "eigenen Wunsch". Nachfolger wird Carsten Knop, 48, bisher verantwortlicher Redakteur für die Wirtschafts- und Unternehmensberichterstattung der "FAZ". "Es war ein Privileg, dieser Zeitung beim digitalen Aufbruch zu helfen", sagt Müller von Blumencron, "nun ist es Zeit weiterzuziehen". Das Ziel ist der Öffentlichkeit bisher unbekannt. Der Verlag bedauert den Abschied und bedankt sich: "Unser Haus hat enorm von seiner Erfahrung und Begeisterungsfähigkeit profitiert", lässt sich Berthold Kohler, Vorsitzender der Herausgeberkonferenz, zitieren.

Müller von Blumencron ist seit Oktober 2013 in Frankfurt tätig, in dieser Zeit hat er das Digital-Angebot der Zeitung runderneuert und dabei u.a. das Bezahl-Angebot FAZ Plus sowie die App Der Tag eingeführt. Diesen Weg soll Nachfolger Carsten Knop weiter voranschreiten. Die Zahl der kostenpflichtigen Geschichten auf faz.net werde sich erhöhen, zudem will Knop "einzelne Interessengruppen intensiver bedienen".

Carsten Knop kam 1993 als Volontär zur "FAZ", war danach Wirtschaftsredakteur der "Börsen-Zeitung", kehrte zur "FAZ" zurück und berichtete als Wirtschaftskorrespondent aus Düsseldorf, New York und San Francisco. Er zeichnet bisher verantwortlich für die Seiten "Menschen und Wirtschaft" und ist Mitglied im "Digital Board" der "FAZ".
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Basta: "FAZ" lässt Wahlergebnis von Magier vorhersagen.

Hokus, Pokus, FAZibus: Die "FAZ" hat Mental-Magier Harry Keaton beauftragt, das Ergebnis der Bundestagswahl vorherzusagen. Seine Prognose hat er auf einem Zettel notiert, der in drei Kästchen gut verschlossen wurde und erst am Montag wieder herausgeholt wird. Zur Bundestagswahl 2002 und der Fußball-WM 2006 lag Magier Keaton mit seiner Vorhersage richtig.
faz.net (3-Min-Video)Kommentieren ...

Zitat: Mathias Müller von Blumencron glaubt an eine Zukunft für gedruckte Zeitungen.

"Wer den Großteil seines Umsatzes und den glänzenden Ruf einem Papierprodukt verdankt, dieses Papierprodukt aber nicht mehr lieben würde, hätte es auch im Digitalzeitalter schwer."

FAZ.net-Chef Mathias Müller von Blumencron betont im Interview mit "Horizont" seinen Glauben daran, dass "noch lange Zeitungen auf Papier" gelesen werden.
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FAZ.net verpasst sich ein neues, aufgeräumteres Layout und kürzere Ladezeiten.

FAZ.net räumt auf: Das Online-Portal präsentiert sich übersichtlicher und in neuem Layout. Artikel-Seiten lenken ohne zusätzliche Spalten weniger vom Lesen ab, die Übersichtsseiten dagegen zeigen mehr Artikel im Blickfeld, um eine "endlose Scroll-Wurst" zu vermeiden, schreibt Digital-Chef Mathias Müller von Blumencron. Mobil- und App-Lesern verspricht er kürzere Ladezeiten.
faz.netKommentieren ...

Thomas Scheen, Afrika-Korrespondent der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", ist tot.

Thomas Scheen, 52, ist tot. Er starb am Samstag in Nairobi an den Folgen eines Unfalls. Der gebürtige Belgier berichtete seit 2000 erst aus Abidjan, dann aus Johannesburg und seit 2016 aus Nairobi als Afrika-Korrespondent der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". 2008 wurde der viersprachige Journalist im Kongo entführt, 2009 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis, zählt "FAZ"-Herausgeber Berthold Kohler in seinem Nachruf auf.
faz.net (Nachruf), kress.deKommentieren ...

Jürgen Kaube: ARD und ZDF sollen Bürger nicht für dumm verkaufen.

ARD und ZDF sollen die Bürger nicht für dumm verkaufen, meint "FAZ"-Herausgeber Jürgen Kaube. Er habe nichts gegen Spaßköche, Heimatklänge und "Unterhaltung unter dem eigenen Niveau", doch Bürger sollten dies nicht unabhängig von der Nutzung teuer bezahlen müssen. Der Großteil des zwangsfinanziert Ausgestrahlten habe nichts mit der Demokratie oder einem Bildungsauftrag zu tun. Das Deutschlandradio, Arte, 3sat und ARD-Alpha seien hingegen positive Beispiele. Zudem habe die "FAZ" das Wort "Staatsrundfunk", anders als vom Deutschlandfunk behauptet, in den vergangenen zwei Jahren für ARD und ZDF nicht verwendet, nur einmal zitiert.
"FAZ", S. 1 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Brigitte Baetz verteidigt ARD und ZDF gegen Kritik der "FAZ".

"Natürlich haben wir mehr Geld als ihr. Aber diese finanzielle Sicherheit ist, im Grundsatz natürlich, nicht in der Höhe, so von der Verfassung gewollt."

Deutschlandfunk-Mitarbeiterin Brigitte Baetz versteht die Kritik der "FAZ" am öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht. Das Land leiste sich ARD und ZDF, um eine Grundversorgung an Information sicherzustellen.
deutschlandfunk.de (4-Min-Audio)Kommentieren ...

"SZ": Welchen Rundfunkbeitrag ARD und ZDF fordern werden, ist offen.

ard_zdf_150x150Rundfunkbeitrag: Ob ARD, ZDF und Deutschlandradio wie von der "FAZ" berichtet eine Erhöhung des Beitrags auf 21 Euro fordern werden, ist offen, schreibt Hans Hoff. Dies entscheide sich erst im September. Die angebliche Forderung von 21 Euro Rundfunkbeitrag stamme aus einem öffentlichen Papier auf der ARD-Homepage vom November 2016 und sei nur eine Modellrechnung.
sueddeutsche.de, ard.de (ARD-Papier, Modellrechnung S. 27, PDF), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Faz.net startet den werktäglichen Wahl-Newsletter "Countdown".


Dahinter steckt immer ein Frühaufsteher: Faz.net startet einen Themen-Newsletter rund um die Bundestagswahl. Der "Countdown" wird bis zum Wahltag werktäglich um 6.30 Uhr verschickt und soll den Lesern morgens politischen Überblick verschaffen. Die Redaktion widmet sich dem Merkel-Schulz-Duell, Geschichten von hinter den Kulissen und schreibt, welche politischen Themen die Wahl beeinflussen. "Eingeordnet und mit persönlicher Handschrift der "FAZ"-Autoren", verspricht Mathias Müller von Blumencron in der Ankündigung. Der Countdown reiht sich in ein breites Newsletter-Angebot ein, die "FAZ" bietet noch 18 weitere Newsletter an, u.a. mit Politik-, und Finanzanalysen und Tageszusammenfassungen.
faz.netKommentieren ...

Wacken-Chef Thomas Jensen ist neuester "kluger Kopf" der "FAZ".

FAZ findet klugen Kopf mit Vorliebe für wildes Kopfschütteln zu lauter Metal-Musik. Thomas Jensen, Gründer des Metal-Festivals Wacken Open Air, hat sich auf der Festival-Bühne für die Verlags-Kampagne Dahinter steckt immer ein kluger Kopf fotografieren lassen. Wie auch Metal könne er die "FAZ" nicht mal eben nebenbei konsumieren, sondern müsse sich darauf einlassen, sagt Jensen.
faz.net



(Fotos: FAZ)Kommentieren ...

IVW im Q2/2017: Auflagen sinken besonders stark bei "Bild"-Gruppe.

IVW: "Bild" und "BamS" verlieren im 2. Quartal 2017 je rund 9 % an Auflage im Vergleich zum Vorjahr und gehören damit zu den größten Verlierern der Statistik mit vielen roten Zahlen. Auch "FAZ" und "Welt am Sonntag" verlieren stark. Der "Freitag" verzeichnet hingegen ein starkes Plus von 20 %, analysiert Jens Schröder. Bei den Zeitschriften rauscht "Neon" mit 31 % Verlust in den Keller, insgesamt geht es für 83 der 100 stärksten Zeitschriften bergab.
meedia.de (Zeitungen), meedia.de (Zeitschriften)Kommentieren ...

Studie: Medien haben in der Flüchtlingskrise versagt.

Medienkritik: Sogenannte "Mainstream-Medien" haben während der Flüchtlingskrise versagt und Losungen der Politik unkritisch übernommen, sagt eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung unter der Leitung von Michael Haller. Wer Angela Merkels Regierungslinie kritisierte, sei von vielen Journalisten der Fremdenfeindlichkeit verdächtigt worden. Die Studie, über die die "Zeit" vorab berichtet, attestiere den klassischen Medien laut "Zeit" "gravierende Dysfunktionen". Die Autoren haben nach eigenen Angaben Tausende Artikel von "Süddeutscher Zeitung", "FAZ", "Welt", "Bild" und Regionalzeitungen aus dem Zeitraum von Anfang 2015 bis Frühjahr 2016 analysiert.
welt.de, zeit.de (Bericht), zeit.de (Vorabmeldung)

Update 4.8.
In einer früheren Version dieser Meldung hatte turi2 getitel, die Medien hätten "völlig versagt". Diese Aussage ist durch die OBS-Studie nicht gedeckt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.
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ProQuote Medien hebt die Messlatte auf 50 % Frauen in Führungspositionen an.


Halbe-Halbe: Der Journalistinnen-Verein ProQuote Medien will sich mit seinem einst ausgegebenen Ziel nicht mehr zufriedengeben und erhöht die Messlatte. Vor fünf Jahren hatten die Medienfrauen 30 % weibliche Führungskräfte in allen Redaktionen bis 2017 gefordert, nun sollen es 50 % werden. Das bisherige Ziel von 30 % haben bisher nur "Zeit" (36,4 %), "Spiegel" (34,7 %) und "Bild" (32,2 %) erfüllt. "Süddeutsche" (19,6 %) und "FAZ" (13,9 %) lägen "beschämend" darunter, bei Regionalzeitungen verharre der Anteil der Führungsfrauen gar bei "mageren 5 %". "Wir wären gerne überflüssig, aber wir sind es leider nicht", sagt ProQuote-Vorsitzende Maren Weber.

Bei Online-Medien sind mehr Frauen an der Macht als bei Print. Von den acht gezählten Publikationen haben immerhin zwei Chefredakteurinnen an ihrer Spitze: Barbara Hans bei Spiegel Online und Julia Bönisch bei Süddeutsche.de. Insgesamt kommt die "Süddeutsche" im Online-Bereich auf 26,6 % Führungsfrauen, ein Vorbild, "das die Kollegen in der Printredaktion sicher motiviert", sagt Weber. Neben Zeit Online (35,7 %) und Spiegel Online (32,3 %) hat auch stern.de (34,6 %) die 30-Prozent-Hürde übersprungen.
turi2 - eigene Infos, pro-quote.de (Forderung), pro-quote.de (aktuelle Werte)Kommentieren ...

Meedia: "FAZ" baut Anzeigenvermarktung um.

FAZ baut die Anzeigenvermarktung für den Stellenmarkt um, schreibt Meedia. Demnach stehen die Außenbüros - u.a. in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München - auf dem Prüfstand. "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner wolle den Bereich auf eine "lösungsorientierte Beratung und den Verkauf von individuellen Kommunikationskonzepten" neu ausrichten. In "FAZ"-Kreisen werde befürchtet, dass sich Lindner von einem Großteil der Außenbüros trennen will, um die Arbeit am Verlagssitz Frankfurt zu konzentrieren.
meedia.de1 Kommentar

Bild des Tages: Anzeige in der "FAZ" blickt in Trumps Kopf.


Inside Trump's Brain: Stolz hält Verleger Peter Haag die heutige Ausgabe der "FAZ" in die Höhe. Die doppelseitige Anzeige des Schweizer Verlags Kein & Aber zeigt eine Mindmap, die visuell veranschaulicht, wie US-Präsident Donald Trump wohl seine oft umstrittenen Entscheidungen trifft. Am Ende führen sie demnach immer dazu, ein Land zu bombardieren. Mit der Anzeige bewirbt der Verlag seinen Ratgeber 50 Erfolgsmodelle - das kleine Handbuch für strategische Entscheidungen.
(Foto: Kein&Aber-Verlag bei Twitter)Kommentieren ...

Die deutsche Gesellschaft diskutiert zu wenig über Homophobie, meint Johannes Kram.

Medienkritik: Blogger und Marketingexperte Johannes Kram kritisiert, dass Homophobie-Debatten in Deutschland kaum geführt werden und nimmt auch die Medien dafür in die Verantwortung. Er fragt in einem konkreten Fall bei Claudius Seidl, Chef des "FAS"-Feuilletons, nach. Eine Antwort bekommt er nicht, aber den Hinweis, "homophob" sei das falsche Wort, "homosexuellenfeindlich" treffender.
bildblog.deKommentieren ...

"FAZ"-Herausgeber wenden sich mit ganzseitigem Brief an den Bundesrat.

FAZ Logo 150"FAZ"-Herausgeber wenden sich in der Freitags-Ausgabe mit einem ganzseitigen Offenen Brief an die Mitglieder des Bundesrats. In ihrem Schrieb rufen sie die Mitglieder auf, dem Entwurf zum neuen Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz abzulehnen. Sie begründen, der Entwurf gefährde das Geschäftsmodell der Zeitungen, weil er erlaube, vollständige Texte für Forschung, Unterreicht und Lehre frei zu nutzen. Außerdem erlaube der Entwurf der Deutschen Nationalbibliothek, einmal im Internet frei verfügbare Texte dauerhaft frei anzubieten, was das Archivgeschäft der Zeitungen zerstöre.
"FAZ", S. 5 (Paid)Kommentieren ...