Video-Tipp: "Der große Zampano" über Leo Kirch.

Video-Tipp: Wer’s am Dienstagabend im ZDF verpasst hat, kann die Kirch-Doku "Der große Zampano" jetzt in der Mediathek nachschauen. Der Film von Michael Jürgs und Bert­hold Bau­le bietet eine "flott erzählte Gesamtschau" über das Leben von Leo Kirch, preist Hans-Jürgen Jakobs. Jens Schröder, Medienzahlen-Mandarin bei Meedia, lobt die Doku als "doch schön erzählt". U.a. kommen Springer-Boss Mathias Döpfner und Latenight-Altmeister Harald Schmidt zu Wort. Jürgs spürt auch Kirchs unehelichen Sohn auf.
zdf.de (43-Min-Video, verfügbar bis 12.12.2018)Kommentieren ...

Zitat: Schauspieler Mark Ha­mill rät dem Nachwuchs zu einem anderen Beruf.

"Ich wer­de ja oft als Gast­do­zent in Schau­spiel­schu­len ein­ge­la­den. Und da ver­su­che ich im­mer, jungen Menschen die Schau­spie­le­rei aus­zu­re­den."

Schauspieler Mark Ha­mill stört am Beruf des Schauspielers, ständig zurückgewiesen zu werden. Immer wieder sei man zu groß, klein, fett oder die Zähne seien zu hässlich für die Rolle, sagt der Darsteller von Lu­ke Sky­wal­ker im Interview mit der "FAS". Das breche das Herz.
"FAS", S. 14 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Ich bin nie in die­se Art von Grö­ßen­wahn ver­fal­len, zu glau­ben, all die Fans wür­den wirk­lich mich an­him­meln. Sie ha­ben für Lu­ke Sky­wal­ker geschwärmt, mit dem ich de­fi­ni­tiv we­nig Ge­mein­sam­kei­ten ha­be. Ich has­se es ja im­mer, wenn ich Kin­dern so et­was erzählen muss. Aber ich bin im wirklichen Le­ben kein Pi­lot. Ich fin­de es so­gar un­an­ge­nehm zu flie­gen!"

"Ab ei­nem ge­wis­sen Punkt war die Fan­post so et­was wie Haus­ar­bei­ten, die ich je­den Tag er­le­di­gen muss­te. Ich dach­te, wenn ich hundert Brie­fe pro Nacht be­ant­wor­ten kann, muss ich kei­ne Se­kre­tä­rin en­ga­gie­ren."Kommentieren ...

Netflix setzt "House of Cards" ohne Kevin Spacey fort.

Netflix dreht unerwartet doch eine sechste Staffel "House of Cards", kündigt Content-Chef Ted Sarandos an. In den finalen acht Episoden wird Schauspieler Kevin Spacey nicht mehr auftauchen. Er ist wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung in der Kritik. Darstellerin Robin Wright soll eine zentrale Rolle einnehmen. Sie spielt die Ehefrau von Präsident Underwood, gemimt von Spacey.
deadline.comKommentieren ...

"WSJ": 21st Century verhandelt mit Disney wieder über Teilverkauf.

21st Century Fox und Disney reden wieder miteinander, berichtet das "Wall Street Journal". Es geht um einen Teilverkauf von Murdochs 21st Century Fox an den Micky-Maus-Konzern. Bereits im November gab es Meldungen über Verkaufsgespräche, die damals jedoch ruhten. Auch Comcast soll Interesse haben.
wsj.com (Paid), dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Constantin verliert und soll am Ende doch mehr Gewinn machen.

Constantin erwartet für dieses Jahr deutlich mehr Gewinn, meldet im 3. Quartal aber einen Umsatz- und Ergebniseinbruch. Die angekündigte Übernahme durch Highlight Communications wirkt sich positiv aus: 15 bis 18 Mio Euro soll der Jahresgewinn betragen. Im 3. Quartal steht ein Minus, weil Bereiche wie Constantin Film ausgegliedert wurden und Sport1 und Plazamedia schlecht laufen.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Burgeners Highlight Communications kauft Constantin Medien.


Constantinische Wende: Bernhard Burgener will nach dem gewonnenen Machtkampf bei Constantin Medien künftig durchregieren und plant mit seiner Firma Highlight Communications eine Übernahme der Stimmenmehrheit an Constantin Medien. Constantin Film gehört bereits zu Highlight. Ein Teil der nötigen Mittel steuert die Aktionärsfamilie Studhalter bei. Der Plan muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden.

Highlight ist mit 30 % derzeit größter Aktionär von Constantin Medien. Aktuell befinden sich aber rund 60 % der Aktien von Constantin Medien im Streubesitz - Burgener-Konkurrent Dieter Hahn hat seinen Anteil von 30 % inzwischen verkauft. Mit dem Deal würden Constantin Medien und Constantin Film wieder unter ein Dach kommen.
dwdl.de, focus.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Streaming-Anbieter Pantaflix kooperiert künftig mit Disney.


Schweighöfer fängt Mäuse: Die deutsche Streaming-Plattform Pantaflix hat einen Kooperationsvertrag mit Disney geschlossen. Ab 2018 wird Pantaflix Disney-Filme zeigen, darunter alle Neuerscheinungen, sowie Inhalte wie die "Star Wars"-Streifen, die Filme der "Fluch der Karibik"-Reihe und mehrere Pixar- und Marvel-Kinowerke. Für den von Schauspieler Matthias Schweighöfer und Dan Maag gegründeten Streaming-Anbieter ist es der erste Deal mit einem Major Studio.

Bisher setzt Pantaflix auf Independent-Werke und lässt die Produzenten selbst entscheiden, welche Werke zu welchem Preis angeboten werden. Disney seinerseits hat vor kurzem angekündigt, in den USA künftig nicht mehr mit Netflix zusammenarbeiten zu wollen. Stattdessen gibt es Überlegungen, eine eigene Streaming-Plattform zu etablieren.
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Beta Film will Mehrheit an MR Film übernehmen.

MR Film, TV-Produktionsfirma aus Wien, bekommt einen neuen Haupteigner. Die Münchner Firma Beta Film, als Co-Produzent und Vertrieb u.a. an "Babylon Berlin" beteiligt, plant einen Einstieg bei MR Film. Von den bisherigen Eignern, darunter Gründer Kurt Mrkwicka, will Beta Film 50,8 % der Anteile übernehmen. Alle Gesellschafter sollen aber an der Firma beteiligt bleiben. MR Film produziert unter anderem die Serie "Vorstadtweiber".
derstandard.atKommentieren ...

Doku-Filmer suchen alternative Vertriebswege bei Streaming-Anbietern.

Doku-Filmer suchen sich immer häufiger auch alternative Vertriebswege berichtet Jens Mayer. Ins Zentrum rücken dabei Streaming-Dienste. Produzent Stefan Eberlein, der jüngst die öffentlich-rechtlichen Sender für ihre Zurückhaltung bei Dokumentationen kritisierte, glaubt, dass für die meisten Filme dennoch Finanzierung durch öffentlich-rechtliche Kanäle notwendig sei. Im internationalen Vergleich würde deutschen Dokumentationen jedoch zu wenig Budget und Zeit zugestanden.
taz.deKommentieren ...

Zitat: Englische Synchronisationen werden die Filmbranche wandeln, sagt Quirin Berg.

"Wenn das mit der Synchronisation sich auf dem US-Markt durchsetzt, wird das die Filmbranche nachhaltig verändern. Vielleicht dauert es eine Generation, aber ich glaube, dass es sich ändern wird."

Quirin Berg, Teil des Produzenten-Duos der ersten deutschen Netflix-Serie "Dark", freut sich, dass die deutsche Synchronisations-Tradition über den großen Teich schwappt.
"SZ am Wochenende", S. 9 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Schweizer Bundesrat geht gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

SCHWEIZ_FLAGGE_150Schweiz: Der Bundesrat geht gegen Urheberrechtsverletzungen im Netz vor und beschließt einen Gesetzesentwurf für ein neues Urheberrecht. Anbieter müssen künftig verhindern, dass urheberrechtlich geschützte Inhalte nach der Löschung wieder hochgeladen werden. Andernfalls können sie strafrechtlich verfolgt werden.
persoenlich.com, tagblatt.chKommentieren ...

"Observer": Weinstein führte wegen Sex-Skandals geheime Liste mit 91 Personen.

Harvey Weinstein: Eine nun bekanntgewordene geheime Liste stützt die These, dass die Übergriffs-Vorwürfe gegenüber Weinstein in Hollywood lange ein offenes Geheimnis waren. Der Hollywood-Mogul hatte ein Team beauftragt, zu ganzen 91 Personen aus der Film-Industrie zu recherchieren, was sie über den Vorwurf sexueller Übergriffe Weinsteins wussten und ob sie ihr Wissen öffentlich machen wollten, schreibt der "Observer". Die Liste war demnach Anfang 2017 erstellt worden.
theguardian.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Investigativ-Journalismus vernachlässigt Recherchen zu sexueller Nötigung.

Investigativ-Journalisten in Deutschland vernachlässigen das Thema Sexismus und Machtmissbrauch, ärgert sich Dagmar Engel, Chefin des Hauptstadtstudios der Deutschen Welle. Während US-Medien nach dem Weinstein-Skandal in vielen Berichten konkrete Fälle sexueller Nötigung bekannt machten, sei es hierzulande mit dem investigativen Journalismus bei diesem Thema nicht weit her. Engel spekuliert, die Fälle lägen "vielleicht zu nah".
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

CNBC: Comcast hat Interesse am Kauf von 21st Century Fox.

Comcast, Besitzer von NBC Universal, soll ebenfalls Interesse an Murdochs 21st Century Fox haben, berichtet CNBC. Aktuell liefen Gespräche über den Verkauf des Filmstudios sowie Produktionsfirmen und Auslandssendern. Die Fox-TV-Sender würden bei Murdoch bleiben. In der vergangenen Woche gab es bereits Meldungen über Gespräche zwischen 21st Century Fox und Disney.
cnbc.com, nytimes.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Dieter Hahn will Beschlüsse der Constantin-Hauptversammlung anfechten.

Constantin: Ex-Aufsichtsratschef Dieter Hahn lässt auch nach dem Verkauf des Großteils seiner Aktien nicht nach. Hahn habe beim Münchner Landgericht eine Anfechtungsklage gegen Beschlüsse der Constantin-Hauptversammlung erhoben, schreibt die "Wirtschaftswoche". Die Hauptversammlung hatte im August die Neubesetzung von Aufsichtsrat und Vorstand sowie eine Schadensersatzklage gegen Hahn beschlossen.
"Wirtschaftswoche" 48/2017, S. 12 (Paid), turi2.de (Background)

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Zahl des Tages: Zwei Drittel der Nutzer schauen Netflix in der Öffentlichkeit.

Zahl des Tages: Ganze 67 % der Netflix-Nutzer schauen Filme und Serien auch unterwegs, also z.B. in Bus und Bahn, sagt eine Umfrage von SurveyMonkey. 45 % der Unterwegs-Zuschauer ist es schon mal passiert, dass ein Fremder mitschaut. 27 % haben erlebt, dass ein wildfremder Mitschauer ein Gespräch über die Serie anfängt.
t3n.de, media.netflix.comKommentieren ...

Meinung: Publikum sollte sexuell übergriffige Schauspieler boykottieren.

TV-Publikum muss sich stärker für die Produktionsbedingungen von Filmen und Serien interessieren, meint Andreas Borcholte. Gegebenenfalls müssten die Verbraucher Filme mit sexuell übergriffigen Schauspielern boykottieren. Borcholte vergleicht das Bewusstsein der Verbraucher für die artgerechte Haltung von Nutztieren mit dem nötigen Interesse für die Arbeitsbedingungen von Schauspielern.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

US-Schauspieler George Takei bestreitet, einen Mann sexuell genötigt zu haben.

George Takei, bekannt geworden durch seine Rolle als Hikaru Sulu aus "Star Trek", wehrt sich gegen den Vorwurf, den Schauspieler Scott Brunton 1981 sexuell belästigt zu haben. Takei sei über den Vorwurf schockiert, aber er habe Brunton nicht belästigt und könne sich nicht an ihn erinnern. Brunton sagt, als er nach einigen Drinks mit Takei eingeschlafen und wieder aufgewacht sei, habe dieser ihn im Schritt begrapscht.
theguardian.com, twitter.comKommentieren ...

Zahl des Tages: Disney plant 4. Star-Wars-Trilogie.

Zahl des Tages: Disney kündigt eine 4. Star-Wars-Trilogie an. Regisseur Rian Johnson, der den Film "Star Wars 8 – Die letzten Jedi" verantwortet, der im Dezember ins Kino kommt, soll einen komplett neuen Handlungsstrang entwickeln. Zudem plant Disney eine Star-Wars-Serie exklusiv für seinen angekündigten Streaming-Dienst.
bild.de, gamona.de, theverge.com (Serie)Kommentieren ...

Ridley Scott schneidet Kevin Spacey aus einem kompletten Film heraus.

Kevin Spacey: Regisseur Ridley Scott (u.a. "Alien") schneidet den Schauspieler nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen Spacey kurzfristig aus einem kompletten Spielfilm. "Alles Geld der Welt" ist abgedreht, der Starttermin ist der 22. Dezember. Nun soll Spaceys Rolle des Öl-Milliardärs J. Paul Getty zügig mit dem Schauspieler Christopher Plummer nachgedreht werden, um den Starttermin zu halten.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

CNBC: Disney will Großteil von 21st Century Fox kaufen.


Mickys Mäuse für Murdoch: Disney hat offenbar vor, große Teile von Rupert Murdochs Film- und TV-Sparte 21st Century Fox zu kaufen, berichtet CNBC. Beide Konzerne hätten in den vergangenen Wochen Gespräche geführt, die derzeit zwar nicht andauern, aber wieder aufgenommen werden könnten. Im Visier hat Disney das Filmstudio 20th Century Fox, aber auch Produktionsfirmen und internationale Ableger wie Star TV in Indien und Sky in Europa.

Das Fox-TV-Netzwerk samt Sport-, News- und Lokalsendern wäre nicht Teil des Deals - wohl auch weil Disney in den USA mit ABC bereits ein eigenes TV-Network sowie den ESPN besitzt. Disney hat kürzlich angekündigt, seine Inhalte von Netflix zurückzuziehen und einen eigenen Video-Streamingdienst zu starten. Das Archiv von 21st Century Fox käme da gerade recht.
cnbc.com, mashable.com, dwdl.deKommentieren ...

Meinung: Regisseur Dominik Graf fürchtet Unterforderung der "Tatort"-Zuschauer.

Tatort: Regisseur Dominik Graf kritisiert die ARD dafür, nur noch zwei experimentelle "Tatorte" pro Jahr zuzulassen. Manches, "wovon man in Deutschland peinlicherweise immer noch glaubt, es sei 'experimentell'", gehöre längst zur internationalen Filmsprache, sagt Graf der "Bild am Sonntag". Mit "Konventionalitäts-Zwang" sichere die ARD keine Qualität. Wenn die Zuschauer "vor Unterforderung nur noch gähnen", sei der "Tatort" zerstört.
"Bild am Sonntag", S. 6/7 (Paid), vorab.bams.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Netflix wirft Kevin Spacey bei "House auf Cards" raus.

House of Cards: Streaming-Anbieter Netflix trennt sich nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung von Schauspieler Kevin Spacey. Eine mögliche sechste Staffel der Erfolgsserie "House of Cards" müsste ohne die Hauptfigur des Frank Underwood auskommen. Zuvor hatte Hollywood Reporter berichtet, dass die Autoren die fast fertigen Drehbücher für die sechste Staffel komplett umschreiben und Spaceys Rolle rausschreiben müssen. Acht aktuelle und ehemalige Mitarbeiter sprechen über sexuelle Belästigungen durch Spacey und ein "vergiftetes Umfeld für junge Männer" am Set.
spiegel.de, hollywoodreporter.com, deadline.com, stern.deKommentieren ...

US-Produzenten schließen Harvey Weinstein auf Lebenszeit aus ihrem Verband aus.

Harvey Weinstein: Die US-Vereinigung der Filmproduzenten hat den Hollywood-Mogul "auf Lebenszeit" aus ihren Reihen ausgeschlossen. Die Vereinigung reagiert damit auf Weinsteins "verwerfliches Verhalten". Sexuelle Belästigung dürfe nicht länger "in unserer Industrie toleriert werden", erklärt der Lobby-Verband zur Begründung. Harvey Weinstein soll über drei Jahrzehnte hinweg Frauen sexuell belästigt haben.
stern.de, mashable.comKommentieren ...

"Bunte" berichtet über sexuelle Belästigung bei deutschen TV-Stars.

Belästigungsskandal: Die "Bunte" berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über Belästigungs-Fälle im deutschen TV-Geschäft. Moderatorin Birgit Schrowange (Foto) sagt, sie sei von einem Vorgesetzten bedrängt worden. Uschi Glas gibt an, ein Kollege habe sie bei einer Kuss-Szene tatsächlich küssen wollen. Tina Ruland berichtet von verbalen Belästigungen durch einen Produzenten. Demgegenüber sagt Ufa-Chef Nico Hofmann in der "Zeit": "Bisher hat mir nie eine Schauspielerin erzählt, dass sie sexuell belästigt worden wäre." Würde etwas wie in Hollywood bei der Ufa passieren, würde er den Täter sofort rauswerfen.
focus.de, zeit.deKommentieren ...

"NZZ": Wie Woody-Allen-Sohn Ronan Farrow Harvey Weinstein zu Fall brachte.

Causa Weinstein: Ronan Farrow (Foto), 29, ist der Mann, der Harvey Weinstein mit seiner Recherche im "New Yorker" zu Fall brachte. Samuel Misteli beschreibt die Geschichte der Recherche über den von Weinstein ausgeübten sexuellen Missbrauch auch als Abrechnung mit Farrows Vater Woody Allen. Seit Jahren wechselt Farrow mit Allen, dem selbst Missbrauch vorgeworfen wurde, kein Wort. Die Weinstein-Recherche legte Farrow zunächst NBC vor – der Sender hielt die Geschichte aber für nicht publizierbar.
nzz.chKommentieren ...

Hör-Tipp: Der BR porträtiert den bayerischen Kult-Sexfilmer Alois Brummer.

Hörtipp-Icon-JPGHör-Tipp: Alois Brummer hat mit seinen bumsfidelen bayrischen Filmchen von den 60er bis 80er Jahren das Genre des Erotikfilms in Deutschland geprägt. Joana Ortmann porträtiert Brummer, der in den 60ern seine Spedition und seine Familie verlässt, um in München ohne Vorwissen ins Sexfilm-Business einzusteigen.
br.de (mit 53-Min-Audio), br.de (direkter Download)Kommentieren ...

"NYT": Quentin Tarantino bereut sein Schweigen im Fall Weinstein.

Causa Weinstein: US-Regisseur Quentin Tarantino sagt im Interview mit der "New York Times", dass er bereits seit Jahrzehnten von den sexuellen Übergriffen durch Produzent Harvey Weinstein weiß. "Ich wünschte ich hätte Verantwortung übernommen für die Vorfälle, von denen ich gehört habe", sagt er selbstkritisch. Nur einmal habe er Weinstein nach Beschwerden einer Schauspielerin zur Rede gestellt. Damals habe der Produzent eine schwache Entschuldigung angeboten. Weinstein steckt als Produzent hinter allen großen Tarantino-Produktionen.
nytimes.com, mashable.comKommentieren ...

Roy Price tritt als Chef der Amazon Studios ab.

Roy Price hat bei Amazon seine Kündigung eingereicht. Der bisherige Chef der hauseigenen Produktionsfirma Amazon Studios war bereits vergangenen Donnerstag suspendiert worden, nachdem Vorwürfe der sexuellen Belästigung öffentlich wurden. Beobachter rechneten seitdem nicht mit einer Rückkehr von Roy Prince auf seinen Posten.
hollywoodreporter.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Weinstein Company verhandelt mit Investor Colony Capital über einen Verkauf.

Weinstein Company verhandelt mit Investor Colony Capital über eine Übernahme und einigt sich vorläufig auf eine Finanzspritze. Das Geld soll den laufenden Betrieb stabilisieren. Colony Capital will der Produktionsfirma helfen, eine Ikone der Filmindustrie zu bleiben. Weinstein Company hatte wegen eines Vergewaltigungs-Skandals seinen Vorstand Harvey Weinstein entlassen.
businesswire.com, augsburger-allgemeine.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...