Roy Price tritt als Chef der Amazon Studios ab.

Roy Price hat bei Amazon seine Kündigung eingereicht. Der bisherige Chef der hauseigenen Produktionsfirma Amazon Studios war bereits vergangenen Donnerstag suspendiert worden, nachdem Vorwürfe der sexuellen Belästigung öffentlich wurden. Beobachter rechneten seitdem nicht mit einer Rückkehr von Roy Prince auf seinen Posten.
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Weinstein Company verhandelt mit Investor Colony Capital über einen Verkauf.

Weinstein Company verhandelt mit Investor Colony Capital über eine Übernahme und einigt sich vorläufig auf eine Finanzspritze. Das Geld soll den laufenden Betrieb stabilisieren. Colony Capital will der Produktionsfirma helfen, eine Ikone der Filmindustrie zu bleiben. Weinstein Company hatte wegen eines Vergewaltigungs-Skandals seinen Vorstand Harvey Weinstein entlassen.
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Regisseurin: Sexismus ist auch in deutscher Filmbranche ein Problem.

Sexismus ist auch in der deutschen Filmbranche alltäglich, sagt Regisseurin Isabell Suba. Sie fordert eine öffentliche Bewegung gegen Sexismus wie in Hollywood. Viele Produzenten und Regisseure behandelten Schauspieler wie ihr Eigentum. Bei Drehs werde ständig gebaggert, angefasst oder wie zufällig der Po gestreift, sagt Suba der "Rheinpfalz am Sonntag". Darunter litten auch Männer.
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Lese-Tipp: Portrait des Disney-Chefs Iger als Manager mit Haltung.

Lese-Tipp: Lars Jensen portraitiert Disney-Chef Bob Iger (Foto) als Kapitalisten mit Haltung und gesundem Menschenverstand. Iger zeige Rückgrat, indem er Trump-kritischen Journalisten den Rücken stärke. Seine Haltung sei sensationell, weil Disney als selbsternannter "glücklichster Platz auf der Erde" traditionell jede Position vermeide. Wahrscheinlich habe Skandal-Produzent Harvey Weinstein auch wegen Iger kurz nach dessen Amtsantritt 2005 den Disney-Kosmos verlassen müssen. Schon 2005 seien Weinsteins "Probleme im sexuellen Bereich" berüchtigt gewesen, schreibt Jensen.
"FAS", S. 41 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Amazon Studios beendet eine Koproduktion mit der Weinstein Company.

Amazon Studios stoppt nach den Belästigungs-Skandalen um Harvey Weinstein und den suspendierten Amazon-Studiochef Roy Price eine Koproduktion mit der Weinstein Company. Betroffen ist eine noch namenlose Mafia-Serie mit den Schauspielern Robert de Niro und Julianne Moore. Ihre Produktion hatte noch nicht begonnen. Die ebenfalls mit der Weinstein Company gestartete Serie "The Romanoffs" will Amazon ohne Weinstein-Beteiligung zu Ende bringen.
dwdl.de, latimes.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Wall Street Journal": Weinstein Company droht Verkauf oder Schließung.

Weinstein Company droht nach dem Belästigungsskandal um seinen Ex-Vorstand Harvey Weinstein der Verkauf oder die Schließung, schreibt das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eine firmennahe Quelle. Demnach ist unwahrscheinlich, dass die Produktionsfirma als unabhängiges Unternehmen weiterbesteht. Es liefen Gespräche mit möglichen Käufern. Der Plan, das Unternehmen unter neuem Namen weiterzuführen, sei verworfen worden. Firmen-Mitgründer Bob Weinstein widerspricht dem Bericht.
wsj.com, faz.net, deadline.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Amazon suspendiert Inhalte-Chef Roy Price wegen Belästigungs-Vorwürfen.

Amazon beurlaubt Roy Price, Chef der hauseigenen Produktionsfirma Amazon Studios, mit sofortiger Wirkung. Grund ist der Vorwurf der sexuellen Belästigung. Bereits im August hatte die Produzentin der Serie "Man in the High Castle" einen Vorfall mit Price bei Amazon gemeldet. Im "Hollywood Reporter" nennt sie nun Details. Zuvor waren Missbrauchsvorwürfe gegen den Produzenten Harvey Weinstein bekannt geworden, der u.a. für Amazon Studios dreht.
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Produzent Harvey Weinstein soll US-Journalisten gekauft haben.

US-Produzent Harvey Weinstein soll Journalisten gekauft haben, um negative Berichterstattung gegen ihn zu unterbinden. Weinstein steht im Verdacht, Frauen belästigt und missbraucht zu haben. Die Journalistin Rebecca Traister schreibt etwa in einem Artikel, viele Journalisten seien von Weinstein bezahlt worden oder hätten ohnehin für ihn gearbeitet - und deshalb nicht kritisch berichtet.
sueddeutsche.de, thecut.com (Artikel Traister)Kommentieren ...

Hollywood-Studios einigen sich auf gemeinsame Online-Videothek.

Disney holt die anderen Hollywood-Studios Warner Bros, Universal, Sony Pictures und Twentieth Century Fox bei seinem Streaming-Angebot Movies Anywhere an Bord. Nutzer können ihre Accounts bei Diensten wie iTunes, Amazon Video und Google Play hinterlegen und dann über Movies Anywhere auf ihre gesamte Filmbibliothek zugreifen. Insgesamt umfasst der Katalog rund 7.300 Titel. Verhandlungen mit Paramount und Lionsgate laufen noch, sagt eine Sprecherin.
theverge.com, deadline.comKommentieren ...

Amazon prüft Co-Produktionen mit der Weinstein Company.

Amazon prüft, ob es seine Co-Produktionen mit der Weinstein Company nach dem Ausscheiden von Harvey Weinstein, nachdem Belästigungsvorwürfe über ihn laut wurden, wie geplant fortsetzt, schreibt "The Hollywood Reporter". Mehrere Verantwortliche von Amazon sollen das Unternehmen drängen, die Sendungen dem Studio zu entziehen. Dabei geht es um die Serie "The Romanoffs" sowie eine bislang titellose Serie mit Robert De Niro. Für beide Formate habe die Weinstein Company zudem noch kein Geld gezahlt, obwohl eine finanzielle Beteiligung vereinbart sei.
hollywoodreporter.com, turi2.de (Co-Produktionen), turi2.de (Harvey Weinstein)Kommentieren ...

Apple legt "Unglaubliche Geschichten" mit Steven Spielberg neu auf.


Steven Spielberg wird künftig nicht nur mit dem, sondern auch für das iPhone filmen.

Großes Kino: Apple holt für seine erste Leuchtturm-Serie gleich Filmemacher Steven Spielberg an Bord, erfährt das "Wall Street Journal". Gemeinsam mit NBC Universal plant Apple zehn neue Folgen des Science-Fiction-Klassikers Unglaubliche Geschichten. Apple, NBC und Spielbergs Firma Amblin klotzen mit mehr als 5 Mio Dollar Produktionskosten pro Folge richtig ran.

Für seine Videopläne nimmt Apple insgesamt 1 Mrd Dollar in die Hand. Das Tech-Unternehmen will Inhalte produzieren und einen Netflix-Konkurrenten bauen. Apple hofft auf viele Käufe und Abos über seine weltweit mehr als 1 Mrd iPhones, iPads und Apple TVs. Um die Pläne schnell Wirklichkeit werden zu lassen, hat sich Apple u.a. zwei "Breaking Bad"-Macher von Sony eingekauft. Die "Unglaublichen Geschichten" sind eine Herausforderung, denn das Format stammt aus den 1980er Jahren, als viele Streaming-Fans noch nicht geboren waren. (Foto: Felix Hörhager / dpa / Picture Alliance)
wsj.com (Paid), theverge.comKommentieren ...

Highlight Communications prüft Finanzierung für Constantin-Übernahme.

Constantin Medien: Die Übernahme durch die Schweizer Highlight Communications AG von Medienunternehmer Bernhard Burgener wird konkreter. Im Schweizer Handelsregister hat die Firma ein Übernahmeangebot zu einem Preis von 2,30 Euro je Aktie in Aussicht gestellt, insgesamt müssten die Schweizer rund 150 Mio Euro für Constantin zahlen. Highlight betont jedoch, dass die Finanzierung noch geprüft werde und sich die Firma noch "zu nichts verpflichtet" habe.
sueddeutsche.de, handelszeitung.ch, finanznachrichten.deKommentieren ...

Roland Emmerich plant VR-Video-Plattform.

Roland Emmerich will Virtual-Reality-Videos für den Massenmarkt erschwinglich machen. Der Hollywood-Regisseur ist Co-Gründer des Startups VRenetic, das den Aufbau einer VR-Streaming-Plattform samt billigem Brillen-Gestell plant. Im Visier haben Roland Emmerich und sein Team statt High-End-Cineasten junge, social-media-affine Nutzer mit schmalem Geldbeutel. Über eine von der Firma entwickelte Linse sollen die Nutzer 360-Grad-Videos auch selbst beisteuern können.
gruenderszene.deKommentieren ...

Constantin Medien stoppt Verkaufspläne für Sport1.

Constantin Medien will Sport1 nicht mehr verkaufen. Der Vorstand stoppt ein Bieterverfahren für einen möglichen Verkauf. Constantin Medien möchte sich auf den Bereich Sport fokussieren und seine Sport-Plattform weiterentwickeln. Die "FAZ" hatte im Juni berichtet, Constantin Medien wolle den Sportsender an Sky oder Springer verkaufen.
sueddeutsche.de, dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Schauspieler Andreas Schmidt, 53, ist tot.

Andreas Schmidt, 53, ist tot. Der Schauspieler ist nach längerer Krankheit gestern in Berlin gestorben. Andreas Schmidt hat in zahlreichen Fernsehserien wie "Tatort", "Polizeiruf 110", "Soko Stuttgart" und "Donna Leon" mitgespielt, außerdem in Kinofilmen wie Sommer vorm Balkon, den der RBB aus Anlass von Schmidts Tod am Samstagabend kurzfristig ins Programm nimmt.
rbb24.de, stern.de, presseportal.de (RBB)Kommentieren ...

Constantin Medien will Rechtsstreit mit der Tochter Highlight Communications beilegen.

Constantin Medien beendet alle Rechtsstreitigkeiten vor Schweizer Gerichten mit der Tochter Highlight Communications. Constantin geht nicht mehr gegen eine im Juni beschlossene Kapitalerhöhung bei Highlight vor. Highlight fährt seine Maßnahmen gegen eine feindliche Übernahme im Gegenzug zurück. Mit dem Rückzug von Dieter Hahn und Fred Kogel bei Constantin im August ist der Streit zwischen den Firmen gegenstandslos geworden.
dgap.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Constantin Medien hat Aktien zu billig abgegeben.

Constantin Medien hat Aktien seiner Tochter Highlight Communications wohl unter Wert an Gläubiger Stella Finanz abgegeben, meint Nikolaus Lutje, Rechtsanwalt der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. Es bestehe ein Missverhältnis zwischen dem zugrunde gelegten Wert der Aktien und der Höhe der Darlehensforderung. Der Marktpreis liege bei mehr als 5 Euro, doch Constantin habe offenbar zu einem Kurs von 4,82 Euro verkauft. Die Schutzvereinigung wolle wegen der "intransparenten" Vorgänge prüfen, ob Aktionäre Schadenersatz beanspruchen können.
"FAZ", S. 22 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Herbert Kloiber junior trimmt Tele München auf digital.

Tele München Gruppe geht unter dem neuen Chef Herbert Leopold Kloiber den Weg der Diversifizierung, schreibt Judith Pfannenmüller. Kloiber übernimmt den Filmhändler im Januar offiziell von seinem Vater, Firmengründer Herbert Kloiber. Tele München investiert gerade in die Video-Produktionsfirma Load Studios und hat einen Kanal auf Amazon Video gegründet. Kern des Unternehmens sind Lizenzen für 3.200 Filme.
"W&V" 39/2017, S. 76-79 (Paid)Kommentieren ...

Constantin Medien zahlt Darlehen zurück und bekommt Aktien wieder.

Constantin löst einen Teil seiner Finanzprobleme und zahlt der Stella Finanz AG ein Darlehen von 12,25 Mio Euro sowie 26 Mio Schweizer Franken zurück. Constantin hatte dafür einen Großteil der Aktien seiner Tochter Highlight Communications verpfändet. Nun bekommt Stella 8 Mio Highlight-Aktien, im Gegenzug kann Constantin über 16,75 Mio bisher verpfändetete Aktien wieder frei verfügen. Constantin wollte schon früher zahlen, jedoch hat Stella die Aktien nicht freigegeben. Nächste Baustelle: Im April 2018 wird für Constantin eine Unternehmensanleihe über 65 Mio Euro fällig, eine Refinanzierung sei in Arbeit.
dwdl.de, dgap.deKommentieren ...

Zitat: Wolf Bauer fordert Industriepolitik für die Bewegtbildbranche.

"Wir brauchen in Deutschland eine Industriepolitik für die Bewegtbildbranche. Diese Branche hat enorme Wachstumschancen und viele Beschäftigte."

Wolf Bauer plädiert im "FAZ"-Interview für steuerpolitische Anreize für große Produktionen, wie sie in England, Frankreich, Skandinavien und Tschechien gang und gäbe sind. Er gibt die Gesamtverantwortung für die Ufa nach 27 Jahren an Nico Hofmann ab.
faz.netKommentieren ...

Zitat: Anke Engelke meint, sie habe für den Journalismus zu wenig Talent.

"Dazu fehlt mir das Talent. Dazu muss man hochpotenziert interessiert sein und die Begabung haben, Dinge zu entdecken, die anderen verborgen bleiben."

Schauspielerin und Ex-Journalistin Anke Engelke meint im "stern"-Interview, sie habe zu wenig Talent und Neigung für eine Karriere im Journalismus.
"stern", 35/2017, S. 94-96 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Ich finde eine gehörige Portion Selbstkritik wichtig. Man neigt zur Schluderei, wenn man sich ständig selbst toll findet."

Über einen Bericht über eine angebliche Busenvergrößerung Engelkes:
"Da dachte ich mir: Lass das so stehen. Wahrscheinlich habe ich da gestillt. Egal, sollen sie doch schön schreiben: Die hat sich die Hupen machen lassen. Ich will keine Gerechtigkeit für meine Hupen. Ich will Gerechtigkeit für Edward Snowden."Kommentieren ...

Constantin Medien: Fred Kogel und Dieter Hahn ziehen sich zurück.

Machtkampf beendet: Der Streit bei Constantin Medien zwischen Bernhard Burgener und Dieter Hahn scheint entschieden. Auf der Hauptversammlung in München hat der zum Hahn-Lager gehörende CEO Fred Kogel seinen Rücktritt angekündigt. Aufsichtsratschef Dieter Hahn selbst will nicht zur Wiederwahl antreten. Mit ihm tritt das gesamte Gremium zurück. "Im Gegensatz zu Bernhard Burgener stelle ich meine persönlichen Ziele nicht über die Interessen der Constantin. Ich bin nicht so wichtig, dass unser Unternehmen darüber ernsthaft gefährdet werden darf, und stehe daher für eine Wiederwahl in den Aufsichtsrat nicht mehr zur Verfügung", so Hahn.

Der Streit zwischen Kogel und Hahn, dauert bereits mehrere Monate an. Auslöser ist die Frage, ob sich Constantin Medien von der namensgebenden Filmsparte trennen soll. Ex-Vorstandschef Burgener ist gegen einen Verkauf. Die Aktionäre um Leo-Kirch-Ziehsohn Hahn wollen mit Constantin Medien allein auf das Sportgeschäft setzen. Bei der Hauptversammlung im November beschlossen sie einen Verkauf des Filmgeschäfts, nachdem sie die Aktionärsgruppe um Burgener zuvor von der Abstimmung ausgeschlossen hatten.
dwdl.de, turi2.de (Background)
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Zitat: Filmproduzent Alexander Behse will seine Zuschauer ohne das Kino erreichen.

"Das Risiko von Raubkopien ist im Kino einfach höher. Die Zielgruppe, die sich für das Thema interessiert, ist jünger und zahlt lieber ein paar Euro, als ins Kino zu gehen."

Filmproduzent Alexander Behse will seinen Film über Kim Dotcom weltweit legal über das Internet zugänglich machen. Die alten Vertriebsstrukturen der Studios greifen nicht mehr, sagt Behse im Interview mit der "FAZ".
"FAZ", S. 13 (Paid)

Weiteres Zitat über den Kim-Dotcom-Film:
"Keiner kommt gut weg dabei – der neuseeländische Staat nicht, die Vereinigten Staaten nicht und Kim auch nicht. Die Deutschen werden sicher etwas Neues von ihm mitnehmen."Kommentieren ...