Französischer Luxus-Unternehmer Bernard Arnault will die ganze Kontrolle über Dior.

Luxusgüter-Konzern LVMH will das französische Mode-Unternehmen Christian Dior für 12 Mrd Euro komplett übernehmen. Rund 74 % an Dior gehören dem Familien-Imperium von Bernard Arnault bereits. Nun will LVMH, Abkürzung für Louis Vuitton Moët Hennessy, den Kleinaktionären für 260 Euro je Aktie die restlichen 26 % der Anteile abkaufen.
manager-magazin.de, welt.de, handelsblatt.com (Paid)

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Springer will französisches Immobilienportal Logic-Immo kaufen.

Springer will über seine Tochter Axel Springer Digital Classifieds France dem französischem Medienunternehmen Spir das Immobilienportal Logic-Immo abkaufen. Als Preis vereinbarten beide Parteien 105 Mio Euro. Die französische Kartellbehörde muss dem Kauf noch zustimmen. Logic-Immo betreibt neben dem Namensgebenden Immobilienportal mit einer Reichweite von rund 2,9 Mio Personen weitere Seiten für die Vermittlung von gehobenen Immobilien sowie mehrere Anzeigenblätter.
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Analyse: Französische Präsidentschaftskandidaten wollen mit Medienkritik punkten.

Frankreich: Einige der aussichtsreichsten Präsidentschaftskandidaten schüren Misstrauen gegenüber den Medien, analysiert "FAZ"-Journalistin Michaela Wiegel. Die Kandidaten wollten sich als Gegner des vermeintlichen Mainstreams profilieren. Die Rechtsextreme Marine Le Pen stelle den Wahl-Favoriten Emmanuel Macron als Herzchen der Medien dar. Kürzlich hatte der eher unbedeutende Kandidat Nicolas Dupont-Aignan aus einem Schreiben vorgelesen, in dem angeblich ein Verleger einen Berichtsboykott gegenüber Dupont-Aignan begründet.
"FAS", S. 2 (Paid), faz.netKommentieren ...

Bild des Tages: Emmanuel Macron wird für den Wahl-Endspurt aufgehübscht.


Einen frischen Anstrich bekommt wenige Tage vor dem ersten Wahlgang der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron verpasst. Auf dem Wahlplakat in Bayonne im Südwesten Frankreichs wirkt der Ex-Investmentbanker ein wenig zerknittert. Die aktuellen Umfragen sehen Macron unter den elf Kandidaten an der Spitze, knapp vor Front-National-Frontfrau Marine Le Pen, dennoch gilt die Wahl als unberechenbar.
(Foto: Bob Edme / AP Photo / Picture Alliance)Kommentieren ...

Italienische Behörden prüfen Vivendis Einfluss bei Telecom Italia und Mediaset.

Italien: Zwei italienische Aufsichtsbehörden prüfen aktuell, ob Vivendis gleichzeitige Präsenz bei Telecom Italia und Mediaset mit dem italienischen Medienrecht kompatibel ist. Die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Kursmanipulation im Rahmen der geplatzten Premium-Übernahme gegen Vincent Bolloré. Der teilt der EU-Kommission unterdessen mit, dass Vivendi ab 4. Mai die Mehrheit im Aufsichtsrat von Telecom Italia stellen könnte.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Französische Medien müssen Wahlkampf-Beiträge mit der Stoppuhr produzieren.

Französische Medien müssen per Gesetz allen Präsidentschaftskandidaten exakt die gleiche Sendezeit bieten. Die Regel der Ausgewogenheit ist obsolet, nun gilt eine Vorschrift der "strikten Gleichheit" der Sprechdauer und Sendezeit in den öffentlichen Medien. 40 Sonderbeauftragte der Medienaufsichtsbehörde CSA verfolgen dafür sämtliche Sendungen. Die Kandidaten kreieren häufig ihre eigene Berichterstattung in sozialen Medien.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Satirezeitschrift "Le Canard Enchaîné" ist Frankreichs gefürchtetste Redaktion.

Lese-Tipp: Die Satirezeitschrift "Le Canard Enchaîné" ist Frankreichs Enthüllungsmedium Nummer 1 und lässt Politiker zittern. Zuletzt François Fillon, dessen Finanzaffären das Blatt aufgedeckt hat. "Le Canard Enchaîné" betreibt weder Website noch macht sie Werbung, lebt nur von Verkaufserlösen und hält ihren Kioskpreis seit 26 Jahren.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Französischer Sender France 2 sagt große TV-Debatte zur Präsidentschaftswahl ab.

Frankreich: Der öffentlich-rechtliche Sender France 2 hat das für den 20. April geplante dritte TV-Duell zur Präsidentschaftswahl abgesagt. Der Sender wollte alle elf Bewerber zu einer Debatte zusammenbringen, die Kandidaten Jean-Luc Mélenchon und Emmanuel Macron hatten ihre Teilnahme wegen Terminproblemen aber in Frage gestellt und die Nähe zur Wahl am 23. April kritisiert. Alternativ will France 2 am 20. April jetzt alle Kandidaten nacheinander interviewen.
taz.deKommentieren ...

Cannes richtet Festival-Ableger für TV-Serien aus.

Unter Palmen: Cannes kündigt einen internationalen Festival-Ableger für TV-Serien an, eine Jury soll die beste auswählen und mit einer Palme auszeichnen. Ex-Kulturministerin Fleur Pellerin hat Cannes Series mit gegründet, das Budget liegt bei etwa 4 Mio Euro. Das Timing ist interessant, findet Karoline Meta Beisel: Kürzlich hat das französische Kulturministerium Lille den Zuschlag gegeben, ein staatlich gefördertes Serienfestival auszurichten.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Vivendi und Mediaset verklagen sich wegen gescheiterter Pay-TV-Übernahme.

Vivendi und Berlusconis Mediaset verklagen sich gegenseitig wegen Verleumdung und Geschäftsverzögerung. Bei dem Zivilprozess in Mailand geht es um die gescheiterte Übernahme von Mediasets Pay-TV-Tochter Premium durch Vivendi. Beide Medienkonzerne wollten ursprünglich eine gemeinsame Video-Plattform schaffen. Inzwischen möchte Vivendi lieber Anteile an Mediaset direkt.
derstandard.at, todayonline.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Telco-Konzern Altice kauft Videovermarkter Teads.

Altice, Telekom-Konzern von Patrick Drahi, kauft den französischen Online-Videovermarkter Teads für 322 Mio Dollar. Die Adtech-Firma wurde 2011 gegründet, hat nach eigenen Angaben 500 Mitarbeiter und machte 2016 rund 188 Mio Euro Umsatz. Teads ist vor allem für das Outstream-Format bekannt: Werbevideos, die beim Scrollen über Websites automatisch starten und Publishern damit Videowerbung ohne eigene Videoinhalte erlauben. Altice hält Beteiligungen an Fernsehkabel- und Internetanbietern in u.a. Frankreich, Belgien, Israel, Portugal und den USA.
businessinsider.de, economiematin.fr, globenewswire.com (Ad-hoc-Meldung)Kommentieren ...

Werbeaufsicht kritisiert Plakate von Yves-Saint-Laurent.

Yves-Saint-Laurent provoziert mit Plakaten, die Kritiker herabwürdigend und frauenverachtend finden. Die französische Werbeaufsicht ARPP hat schon mehr als 120 Beschwerden erhalten und fordert Yves-Saint-Laurent auf, die Plakate abzuhängen. Zu sehen sind auffallend dünne Models in lasziven Posen, die nach Ansicht der ARPP gegen die ethischen Regeln der Werbewirtschaft verstoßen.
faz.net, morgenpost.deKommentieren ...

Spiegel Online beginnt mit Partnermedien ein Projekt über Flüchtlinge.

Spiegel Online startet mit drei europäischen Partnerzeitungen das Projekt "The New Arrivals" über Flüchtlinge. Der Guardian, Le Monde, El País und Spiegel Online wollen 18 Monate lang ausführlich über die Situation von Flüchtlingen in ihren Ländern berichten und die Geschichten untereinander austauschen. Die Reporter von Spiegel Online werden eine achtköpfige syrische Familie, die aus Damaskus nach Lüneburg geflohen ist, anderthalb Jahre lang begleiten. Mit "El País" nimmt eine Zeitung teil, die auch mit der "Welt" kooperiert.
spiegelgruppe.deKommentieren ...

Basta: Falsches Restaurant bekommt Michelin-Stern.

Guide Michelin France 150Sterne-Koch aus Versehen: Der Gourmet-Führer "Guide Michelin" hat die Brasserie Le Bouche à Oreille im zentralfranzösischen Provinzort Bourges überraschend mit einem Stern ausgezeichnet. Dabei gibt es dort statt Gourmetküche französische Hausmannskost, das Mittagessen für 12,50 Euro. Feinschmecker haben dem kleinen Café die Bude eingerannt - bis sich herausstellte, dass der Michelin-Stern eigentlich einem gleichnamigen Restaurant nahe Paris galt.
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RTL Group veranlasst vollständige buchhalterische Prüfung in Frankreich.

rtl-groupRTL Group beauftragt Ernst & Young mit einer vollständigen buchhalterischen Prüfung der Konzernberichte in Frankreich, berichtet "New Business". Zuvor hatte das Management von RTL Radio France den Mutterkonzern darüber informiert, dass man falsche Angaben in Konzernberichten identifiziert habe. Die RTL Group erwartet als Konsequenz einen nicht materiellen, negativen Einmaleffekt in der Bilanz für 2016.
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Google und Facebook wollen gemeinsam Fake News zu Wahlen in Frankreich eindämmen.

google-facebook-150Frankreich: Google und Facebook machen im Kampf gegen Fake News gemeinsame Sache. Die US-Tech-Riesen unterstützen die Initiative CrossCheck mit speziell entwickelten Tools, u.a. um mögliche Fake News frühzeitig aufzuspüren. Bei CrossCheck arbeiten 17 französische Medienunternehmen zusammen, darunter AFP, BuzzFeed und "Le Monde".
techcrunch.com, handelsblatt.comKommentieren ...

Französische Reporter bei Auftritt von Marine Le Pen attackiert.

bild des tages le pen 400Frankreich: Bei einem Auftritt der rechtspopulistischen Politikerin Marine Le Pen werden Reporter der TV-Sendung Quotidien von Sicherheitskräften attackiert und aus dem Gebäude gezwungen, nachdem sie versuchten, eine kritische Frage zu stellen. Die Partei dementiert den Vorfall zunächst, rudert aber zumindest zum Teil zurück, nachdem der Sender das Videomaterial vom Vorfall veröffentlicht hat.
spiegel.de, orf.atKommentieren ...

Türkei beschwert sich über französisches Satire-Lied zum Istanbul-Anschlag.

France Inter 150Türkische Medienaufsicht beschwert sich bei ihrem französischen Pendant CSA über ein satirisches Lied des Sängers Frederic Fromet. Beim Radiosender France Inter hatte sich Fromet zur Melodie des Partysongs Macarena über den Silvester-Anschlag in Istanbul lustig gemacht. Der Sender erklärt, Fromet habe mit "schwarzem Humor" zu mehr Solidarität und Mitgefühl aufrufen wollen. Auch über die Pariser Anschläge hatte Fromet satirische Lieder gemacht.
derstandard.at, franceinter.fr (umstrittenes Lied als Video)Kommentieren ...

Handball-WM: ARD, ZDF und RTL bekommen Highlight-Rechte.

Handball-WM 2017 Frankreich 150ARD und ZDF können zumindest in ihren Nachrichten und Sportsendungen von der Handball-WM in Frankreich berichten. Mit dem Rechte-Inhaber beIN Sports haben sich beide Anstalten kurzfristig auf eine Highlight-Berichterstattung geeinigt. Auch RTL und n-tv erwerben kurzfristig TV-Rechte für Nachberichte in den News.
dwdl.de, presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

TF1 und Mediaset steigen bei Studio71 von ProSiebenSat.1 ein.

Studio71 Logo 150ProSiebenSat.1 holt weitere internationale Partner an Bord seines Multi-Channel-Netzwerks Studio71. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung übernimmt die französische TF1 Group 6,1 % der Anteile, der italienische Konzern Mediaset von Silvio Berlusconi beteiligt sich mit 5,5 %. Die Unternehmensbewertung von Studio71 steigt damit auf rund 400 Mio Euro. ProSiebenSat.1 selbst geht eine strategische Minderheitsbeteiligung an Finder Studios ein, einem französischen Video-Netzwerk, an dem auch TF1 bereits Anteile hält.
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Update: DKB braucht keine Rundfunklizenz für Handball-Streaming.

Handball-WM 2017 Frankreich 150Handball-WM: Die Deutsche Kreditbank braucht fürs geplante Live-Streaming des Turniers im Internet keine Rundfunklizenz. Die ZAK drückt ein Auge zu und duldet die "besondere und außergewöhnliche Einzelfallsituation". Unter anderen Umständen würde die Kommission die Übertragung "aller Voraussicht nach als zulassungspflichtigen Rundfunk" einstufen.
dwdl.de, meedia.deKommentieren ...

DKB verzichtet auf Rahmenprogramm zur Handball-WM.

Handball-WM 2017 Frankreich 150Handball-WM: Die Deutsche Kreditbank hat in Frankreich weder ein Studio, noch ein eigenes Team und verzichtet bei den Übertragungen daher auf ein Rahmenprogramm. Markus Götz und Uwe Semrau von Sport1 kommentieren das Eröffnungsspiel sowie das Halbfinale und Finale. Die übrigen Spiele überträgt die DKB mit englischem Kommentar des Veranstalters.
dwdl.de, horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Vivendi will sich weiter bei Mediaset einkaufen.

vivendiVivendi will seinen Anteil an Silvio Berlusconis Mediaset auch gegen den Willen des italienischen Medienkonzerns aufstocken. Je nach Marktlage will Vivendi bis zu einem Anteil von 30 % Aktien zukaufen, derzeit besitzen die Franzosen 20 %. Die feindliche Übernahme ist Folge eines Streits beider Medienkonzerne über den Aufbau einer gemeinsamen südeuropäischen Video-Plattform.
digitalfernsehen.de, "Handelsblatt", S. 20 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

RTL Group will TV- und Radio-Sender in Frankreich zusammenlegen.

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La Fusion: Die RTL Group stellt sich in Frankreich neu auf und verkauft ihre französische Radiofamilie für 216 Mio Euro an die TV-Sender-Holding Groupe M6. Die wiederum gehört zu 48,26 % RTL. Der Verwaltungsrat der RTL Group und der Aufsichtsrat der Groupe M6 haben den Plan bereits durchgewunken. Die französische Medienaufsicht CSA muss dem Deal noch zustimmen.

Parallel will RTL einen integrierten Vermarkter für TV-, Radio- und Digitalwerbung schaffen und mit crossmedialer Werbung wachsen. Bei Technologie und Vertrieb soll die Fusion Kosten sparen. Die Neuorganisation soll keinen Einfluss auf die redaktionelle Ausrichtung der gebündelten Sender haben.
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"Charlie Hebdo" plant Deutschland-Ausgabe ab Dezember.

Charlie hebdo Cover-150Charlie Hebdo kommt am 1. Dezember mit einer deutschsprachigen Ausgabe an den Kiosk, erfährt Jens Schröder vom Pressegrosso. Die Satirezeitung soll 4 Euro kosten und möglicherweise wöchentlich erscheinen. Wie viele deutsche Inhalte es gibt und ob es auch eine deutsche Redaktion geben soll. Seit dem Attentat in Paris gibt es die französische "Charlie Hebdo" hierzulande an zahlreichen Kiosken.
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Tim und Struppi erzielen 1,55 Mio Euro bei Auktion.

tim-und-struppi-150Tim und Struppi verdienen auf ihre alten Tage 1,55 Mio Euro. Ein Sammler zahlt diesen Preis in Paris für eine Original-Zeichnung der Comic-Helden. Das Bild von Cartoonist Hergé aus dem Jahr 1954 zeigt die Freunde mit Kapitän Haddock auf dem Mond – 15 Jahre bevor Neil Armstrong tatsächlich den Mond betrat.
fr-online.de


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Frankreich-Ableger von Business Insider startet heute.

Business Insider-Logo-150Gruner + Jahr startet heutet den französischen Ableger von Business Insider. G+J-Tochter Prisma Media setzt dafür auf vier Redaktionsmitglieder unter der Leitung von Marie-Catherine Beuth. Die Inhalte der Website sind eine Mischung aus redaktionellen Inhalten der Mutter-Website und Beiträgen der französischen Redaktion. Es ist die achte internationale Lizenz-Ausgabe von Business Insider.
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