Aufeminin-Verkauf bringt Springer 286 Mio Euro.

Springer kann mit dem Verkauf von Aufeminin 286,1 Mio Euro erlösen. So viel bietet der französische Sender TF1 für Springers Mehrheitsanteil, den das Unternehmen einst für 215 Mio Euro erwarb. Finanzvorstand Julian Deutz begründet den Verkauf mit dem veränderten Fokus von Aufeminin: Die Gruppe mit Marken wie dem Frauenportal Gofeminin, dem Gesundheitsportal Onmeda und dem Versand My Little Box habe sich stark in Richtung E-Commerce entwickelt. Springer legt den Fokus auf klassische Verlagsprodukte und das Rubrikengeschäft. Das Geschäft muss in Frankreich noch von Betriebsräten und Kartellbehörden abgesegnet werden.
turi2 vor Ort bei PK in Berlin, axelspringer.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Springer will seine Aufeminin-Beteiligung an TF1 verkaufen.

Springer verhandelt exklusiv mit Télévision Française 1 über den Verkauf seiner Anteile an Aufeminin. Dazu gehören Marken wie das deutsche Gesundheitsportal Onmeda und die englische Elternplattform Netmums. Springer hält 78,43% an der Gruppe, die 2016 einen Umsatz von 107 Mio Euro erwirtschaftet hat und 470 Mitarbeiter beschäftigt.
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Zitat: "Charlie Hebdo"-Chef verteidigt Islam-Titelbilder.

"Für 'Charlie Hebdo' war der Islam nie eine Obsession, auch wenn das gern behauptet wird. Die allermeisten Titelbilder beziehen sich auf innenpolitische Themen. Aber durch seine politische Ideologie, den Islamismus, schafft es der Islam seit Jahrzehnten regelmäßig in die Nachrichten."

Gérard Biard, Chefredakteur der französischen Satirezeitung Charlie Hebdo, sieht Islam-Karikaturen nur als Spiegelbild der politischen Lage.
"FAZ", S. 14 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

Zu Mordaufrufen bei Facebook:

"Beleidigungen sind der neue Status quo, Einschüchterungen und Bedrohungen gelten als legitime Argumente. Man sagt nicht mehr: 'Ich bin anderer Meinung', sondern: 'Du Hurensohn, ich werde dich umbringen.'

"Es braucht Gesetze, damit gewährleistet wird, dass die Eigentümer und Betreiber von sozialen Netzwerken juristisch verantwortlich sind für das, was in ihren Netzwerken passiert, so wie ein Verleger für den Inhalt seiner Zeitung juristisch verantwortlich ist. Diese Leute wissen genau, wie sie weniger Steuern zahlen, also sollten sie auch in der Lage sein, wirksame Filter einzubauen."
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L’Oréal baut sich mit Influencern und Hautscans zum digitalen Kosmetiker um.

L’Oréal entwickelt sich trotz stolzen 108 Jahren auf dem Buckel mit großen Schritten zum Digitalkonzern, berichtet Thomas Hanke. Weil Schönheit sozial ist, sei das Kosmetik-Unternehmen quasi von Natur aus stark in den sozialen Netzwerken, betont Boss Jean-Paul Agon. Seine Digitalstrategie läuft seit 2010, bisher stammen 7 % der Umsätze von außerhalb des klassischen Handels. Immerhin liegt das Wachstum der Digitalsparte bei 30 %. Helfen soll u.a. eine Software, mit der Kunden ihre Haut detailliert untersuchen können - um hinterher die richtigen Produkte bei L’Oréal zu kaufen.
"Handelsblatt", S. 52 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Romane sollten auch gesellschaftlich relevante Argumente enthalten, fordert Michel Houellebecq.

"Die Verfechter einer puristischen, schönen, reinen Literatur sind Gaukler, die keine Wahrheit zu sagen haben."

Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq verteidigt in seinem angeblich letzten Interview, dass er in seinen Romanen immer wieder soziologische und ökonomische Ausführungen einflechtet.
"Spiegel" 43/2017, S. 125Kommentieren ...

Gruner + Jahr: Prisma Media launcht französische Frauenzeitschrift.

Frankreich: G+J-Tochter Prisma Media legt die monatliche Frauenzeitschrift "Ohmymag" an den Kiosk. Sie richtet sich mit Frauen- und Digitalthemen an Frauen zwischen 18 und 35 Jahren. "Ohmymag" startet in Frankreich mit rund 120.000 Exemplaren und kostet 3 Euro. Die Zeitschrift ist aus dem gleichnamigen Internet-Portal hervorgegangen.
new-business.de, e-marketing.frKommentieren ...

"Le Monde": Emmanuel Macron ändert seine Kommunikationsstrategie.

Emmanuel Macron ändert seine Medienstrategie, schreibt die französische Zeitung "Le Monde". Auf seiner aktuellen Auslandsreise beantworte der französische Präsident auch Fragen zur Innenpolitik - und verstoße damit gegen seine eigene Regel. Macron wolle sich künftig außerdem ein- bis zweimal pro Monat direkt an die Franzosen wenden, das Medium dafür sei noch offen.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Frankreich: SFR gefährdet Verlage, beobachtet Jürg Altwegg.

Frankreich: SFR, Nummer Zwei auf dem französischen Telekommunikationsmarkt, gefährdet die Verlage mit seinem Angebot SFR Presse, bei dem Kunden mit Handy- oder Internetvertrag sämtliche Medien digital zu Dumpingpreisen lesen, beobachtet Jürg Altwegg. SRF-Chef Patrick Drahi findet hingegen, er habe für die Zeitungen das Geschäftsmodell der Zukunft entwickelt. Die Verleger sagen, sie wollen Erfahrungen mit Drahis Digitalkiosk sammeln.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

IOC vergibt Olympische Sommerspiele 2024 an Paris und 2028 an Los Angeles.

Olympische Sommerspiele finden 2024 in Paris und 2028 in Los Angeles statt. Das IOC hat sich mit beiden Bewerbern auf diese Reihenfolge geeinigt, berichtet zuerst die "L.A. Times". Die Absegnung durch die IOC-Vollversammlung gilt als Formsache. Neben Paris hatten sich für 2024 ursprünglich auch Hamburg, Boston, Rom und Budapest beworben, ihre Bewerbung aber mangels Unterstützung in der Bevölkerung zurückgezogen. Für Paris und L.A. sind es jeweils die dritten Sommerspiele.
faz.net, latimes.comKommentieren ...

Französische Medien starten gemeinsame Daten-Plattform.


Ensemble contre Google: Französische Medien wollen der Werbewirtschaft eine Alternative zu Google und Facebook bieten und starten die Datenplattform Gravity. Initiatoren sind der Medienkonzern Lagardère und die Finanzzeitung Les Échos. Mit dabei sind die RTL-Tochter M6, Prisma Media, der Frankreich-Ableger von Gruner + Jahr, und Condé Nast.

Mit Gravity sollen Werbekunden Kampagnen leichter planen und gezielt aussteuern können. Ab September laufen erste Tests, im November soll die Daten-Allianz offiziell starten. Bisher machen rund 100 Medienmarken mit, sie erreichen nach eigenen Angaben 44 % der französischen Internetnutzer. (Foto: AP Images)
new-business.deKommentieren ...

Hör-Tipp: Französische Journalisten suchen in den Pariser Vorstädten Talente.

Hör-Tipp: Französische Journalisten gehen in den Pariser Vorstädten auf Nachwuchs-Suche und bieten Talenten journalistische Fortbildungen an, berichtet Suzanne Krause. Junge Bewohner der Banlieues sollen eine Stimme bekommen. U.a. entwickelt eine Gruppe Gehörloser Web-Videos mit Gebärdensprache, um Menschen mit Höreinschränkungen besser zu informieren.
deutschlandfunk.de (5-Min-Audio)Kommentieren ...

Basta: Franzosen finden Gefallen an deutscher Fußmode.

Das letzte Erkennungsmerkmal deutscher Touristen im Ausland fällt der Globalisierung zum Opfer. Angeregt durch ein Video des Pariser Vorstadt-Rappers Al Rima finden auch immer mehr Franzosen Gefallen daran, Sandalen, Flip-Flops und Badeschlappen mit Socken zu tragen. Sogar auf dem Laufsteg von Louis Vuitton ist dieser Trend inzwischen angekommen. Aber Haute Couture war ja noch nie ein Beweis für Geschmack.
zdf.de (2-Min-Video)Kommentieren ...

Mediaset reicht eine neue Klage gegen Vivendi ein.

Mediaset reicht eine neue Klage gegen Vivendi ein, sagt Verwaltungsratspräsident Fedele Confalonieri. Der Konzern wirft dem französischem Konkurrent Vertragsbruch, unloyale Konkurrenz und Verletzung des Medienpluralismus-Gesetzes vor. Das gescheiterte Abkommen mit Vivendi sei zu "einer starken Hürde in der Entwicklung" von Mediaset geworden.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Minenexplosition tötet drei Journalisten im Irak.

Irak: Bei einer Minenexplosion in der Stadt Mosul sind drei Journalisten ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt. Die französisch-schweizerische Journalistin Véronique Robert, 54, konnte in Bagdad noch operiert und in ein Krankenhaus in Paris gebracht werden, wo sie ihren Verletzungen erlegen ist. Ihr französischer Kameramann Stephan Villeneuve und der kurdische Reporter Bachtijar Addad starben infolge der Explosion. Die Journalisten hatten für eine TV-Reportage irakische Spezialkräfte begleitet.
tagesanzeiger.ch, augsburger-allgemeine.de, theguardian.com, francetvinfo.fr (51-Sek-Video auf Französisch)


Hommages aux trois journalistes tués en Irak
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Mitarbeiter bestreiken Nachrichtensender France24.

France24: Mehr als 120 Journalisten und Techniker des internationalen französischen Newssenders haben für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt. Sie protestieren gegen unsoziale und ungesunde Arbeitszeiten. Es geht um eine Vereinbarung zwischen France24, Mitarbeitern und Gewerkschaften von 2015, die Nacht- und Frühschichten auf maximal sieben innerhalb von 14 Tagen reduzieren soll - umgesetzt wurde sie bisher nicht.
theguardian.comKommentieren ...

P7S1, TF1 und Mediaset gründen europäischen Programmatic-Video-Vermarkter EBX.


Freude schöner Werbeeuro: ProSiebenSat.1, der französische Fernsehkonzern TF1 und Berlusconis italienischer Konzern Mediaset gründen das Joint Venture EBX - die Abkürzung steht für European Broadcaster Exchange. Die Firma soll pan-europäische Video-Kampagnen programmatisch ausliefern.

Das Joint Venture soll auch anderen Partnern offen stehen und ist die Antwort der Firmen auf "globale Wettbewerber". Der Sitz der gemeinsamen Firma ist London, weil dort die Mediaagenturen sitzen, die pan-europäische Kampagnen planen, so die Partner. Die europäischen Wettbewerbsbehörden müssen noch zustimmen.
prosiebensat1.comKommentieren ...

Capri-Sun-Chef Hans-Peter Wild will französisches Rugby-Team kaufen.

Capri Sonne soll Rugby erstrahlen lassen: Süßgetränke-Unternehmer Hans-Peter Wild, (u.a. Capri-Sun) will den Pariser Rugby-Club Stade Français übernehmen. In der "FAZ" bestätigt er Gerüchte französischer Medien. Er habe ein Angebot abgegeben, wolle das Management professionalisieren und sei bereit, alle Verluste zu tragen. In Frankreich ist Rugby Nationalsport, in Deutschland fördert Wild u.a. die Nationalmannschaften.
"FAZ", S. 28 (Paid)Kommentieren ...

Elysée-Palast veröffentlicht Bekenntnis zur Pressefreiheit.

Emmanuel Macron, neuer Staatspräsident in Frankreich, sieht sich genötigt, ein Bekenntnis seiner Regierung zur Pressefreiheit zu veröffentlichen. Für Kritik hatte die Auswahl der Reporter gesorgt, die Macron nach Mali begleiten dürfen. Laut Elysée-Palast seien nicht bestimmte Medienvertreter ausgewählt worden, vielmehr wolle Macron sich für "spezialisierte Journalisten" öffnen, die "einen anderen Blick" auf seine Arbeit hätten.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Französischer Präsident Macron sperrt Journalisten aus dem Elysée-Palast aus.


L'état c'est moi: Journalisten dürfen die Sitzungen des neuen französischen Regierungskabinetts nicht mehr im Innenhof des Elysée-Palastes verfolgen. Der frisch gewählte Präsident Emmanuel Macron hat die Erlaubnis seiner Vorgänger, die Journalisten einen freien Zugang zum Sitz des Staatsoberhauptes gewährte, am Donnerstag aufgehoben, schreibt Michaela Wiegel in der "FAZ". Macron und sein Premierminister Edouard Phil­ip­pe würden "einen neuen Umgang mit der Presse pflegen", sagt Regierungssprecher Chris­to­phe Cas­ta­ner. Auch zum traditionellen "Familienfoto" der neuen Ministerriege waren keine TV-Kameras, sondern nur der offizielle Fotograf zugelassen. Unter Journalisten sorgten die neuen Regeln für Empörung.

Dazu passt, dass Macron seinen Ministern eingeschärft habe, nicht in jedes Mikrofon zu sprechen, das ihnen hingehalten werde, und sie zu "Vertraulichkeit, Disziplin, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein" ermahnt hat. Das neue französische Staatsoberhaupt will anscheinend verhindern, dass Intrigen und Konflikte über die Presse öffentlich ausgetragen werden, wie es in der Vorgänger-Regierung der Fall war. (Foto: picture alliance / abaca)
faz.net, blendle.com (Paid)1 Kommentar

Hacker versuchen mit Macron-Emails, die französische Stichwahl zu beeinflussen.

Wahl-Hack: Pünktlich kurz vor dem zweiten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahl tauchen 9 Gigabyte gehackter Kampagnen-Daten des liberalen Kandidaten Emmanuel Macron im Netz auf. Ob die Daten echt sind, ist noch nicht umfassend geprüft - das Macron-Lager bestätigt einen Hack seiner Systeme. Da die Kampagne nach französischen Wahlgesetz vorbei ist, kann das Veröffentlichen von Details oder Reaktionen in französischen Medien zu Strafverfahren führen. Macron kann sich, wie seine russlandfreundliche und rechtspopulistische Gegenkandidatin Marine Le Pen, bis zum Ende der Wahl nicht mehr öffentlich äußern. Die Risikoberatung Flashpoint sieht das gleiche Team am Werk, dass auch die Clinton-Kampagne hackte - und vermutet den russischen Militärnachrichtendienst GRU hinter der Aktion.
sueddeutsche.de, nytimes.com, reuters.com, lemonde.frKommentieren ...

Französischer Luxus-Unternehmer Bernard Arnault will die ganze Kontrolle über Dior.

Luxusgüter-Konzern LVMH will das französische Mode-Unternehmen Christian Dior für 12 Mrd Euro komplett übernehmen. Rund 74 % an Dior gehören dem Familien-Imperium von Bernard Arnault bereits. Nun will LVMH, Abkürzung für Louis Vuitton Moët Hennessy, den Kleinaktionären für 260 Euro je Aktie die restlichen 26 % der Anteile abkaufen.
manager-magazin.de, welt.de, handelsblatt.com (Paid)

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Springer will französisches Immobilienportal Logic-Immo kaufen.

Springer will über seine Tochter Axel Springer Digital Classifieds France dem französischem Medienunternehmen Spir das Immobilienportal Logic-Immo abkaufen. Als Preis vereinbarten beide Parteien 105 Mio Euro. Die französische Kartellbehörde muss dem Kauf noch zustimmen. Logic-Immo betreibt neben dem Namensgebenden Immobilienportal mit einer Reichweite von rund 2,9 Mio Personen weitere Seiten für die Vermittlung von gehobenen Immobilien sowie mehrere Anzeigenblätter.
axelspringer.deKommentieren ...

Analyse: Französische Präsidentschaftskandidaten wollen mit Medienkritik punkten.

Frankreich: Einige der aussichtsreichsten Präsidentschaftskandidaten schüren Misstrauen gegenüber den Medien, analysiert "FAZ"-Journalistin Michaela Wiegel. Die Kandidaten wollten sich als Gegner des vermeintlichen Mainstreams profilieren. Die Rechtsextreme Marine Le Pen stelle den Wahl-Favoriten Emmanuel Macron als Herzchen der Medien dar. Kürzlich hatte der eher unbedeutende Kandidat Nicolas Dupont-Aignan aus einem Schreiben vorgelesen, in dem angeblich ein Verleger einen Berichtsboykott gegenüber Dupont-Aignan begründet.
"FAS", S. 2 (Paid), faz.netKommentieren ...

Bild des Tages: Emmanuel Macron wird für den Wahl-Endspurt aufgehübscht.


Einen frischen Anstrich bekommt wenige Tage vor dem ersten Wahlgang der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron verpasst. Auf dem Wahlplakat in Bayonne im Südwesten Frankreichs wirkt der Ex-Investmentbanker ein wenig zerknittert. Die aktuellen Umfragen sehen Macron unter den elf Kandidaten an der Spitze, knapp vor Front-National-Frontfrau Marine Le Pen, dennoch gilt die Wahl als unberechenbar.
(Foto: Bob Edme / AP Photo / Picture Alliance)Kommentieren ...

Italienische Behörden prüfen Vivendis Einfluss bei Telecom Italia und Mediaset.

Italien: Zwei italienische Aufsichtsbehörden prüfen aktuell, ob Vivendis gleichzeitige Präsenz bei Telecom Italia und Mediaset mit dem italienischen Medienrecht kompatibel ist. Die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Kursmanipulation im Rahmen der geplatzten Premium-Übernahme gegen Vincent Bolloré. Der teilt der EU-Kommission unterdessen mit, dass Vivendi ab 4. Mai die Mehrheit im Aufsichtsrat von Telecom Italia stellen könnte.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Französische Medien müssen Wahlkampf-Beiträge mit der Stoppuhr produzieren.

Französische Medien müssen per Gesetz allen Präsidentschaftskandidaten exakt die gleiche Sendezeit bieten. Die Regel der Ausgewogenheit ist obsolet, nun gilt eine Vorschrift der "strikten Gleichheit" der Sprechdauer und Sendezeit in den öffentlichen Medien. 40 Sonderbeauftragte der Medienaufsichtsbehörde CSA verfolgen dafür sämtliche Sendungen. Die Kandidaten kreieren häufig ihre eigene Berichterstattung in sozialen Medien.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Satirezeitschrift "Le Canard Enchaîné" ist Frankreichs gefürchtetste Redaktion.

Lese-Tipp: Die Satirezeitschrift "Le Canard Enchaîné" ist Frankreichs Enthüllungsmedium Nummer 1 und lässt Politiker zittern. Zuletzt François Fillon, dessen Finanzaffären das Blatt aufgedeckt hat. "Le Canard Enchaîné" betreibt weder Website noch macht sie Werbung, lebt nur von Verkaufserlösen und hält ihren Kioskpreis seit 26 Jahren.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Französischer Sender France 2 sagt große TV-Debatte zur Präsidentschaftswahl ab.

Frankreich: Der öffentlich-rechtliche Sender France 2 hat das für den 20. April geplante dritte TV-Duell zur Präsidentschaftswahl abgesagt. Der Sender wollte alle elf Bewerber zu einer Debatte zusammenbringen, die Kandidaten Jean-Luc Mélenchon und Emmanuel Macron hatten ihre Teilnahme wegen Terminproblemen aber in Frage gestellt und die Nähe zur Wahl am 23. April kritisiert. Alternativ will France 2 am 20. April jetzt alle Kandidaten nacheinander interviewen.
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Cannes richtet Festival-Ableger für TV-Serien aus.

Unter Palmen: Cannes kündigt einen internationalen Festival-Ableger für TV-Serien an, eine Jury soll die beste auswählen und mit einer Palme auszeichnen. Ex-Kulturministerin Fleur Pellerin hat Cannes Series mit gegründet, das Budget liegt bei etwa 4 Mio Euro. Das Timing ist interessant, findet Karoline Meta Beisel: Kürzlich hat das französische Kulturministerium Lille den Zuschlag gegeben, ein staatlich gefördertes Serienfestival auszurichten.
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Vivendi und Mediaset verklagen sich wegen gescheiterter Pay-TV-Übernahme.

Vivendi und Berlusconis Mediaset verklagen sich gegenseitig wegen Verleumdung und Geschäftsverzögerung. Bei dem Zivilprozess in Mailand geht es um die gescheiterte Übernahme von Mediasets Pay-TV-Tochter Premium durch Vivendi. Beide Medienkonzerne wollten ursprünglich eine gemeinsame Video-Plattform schaffen. Inzwischen möchte Vivendi lieber Anteile an Mediaset direkt.
derstandard.at, todayonline.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...