Presserat: "Morgenpost"-Video vom #Breitscheidplatz verstößt nicht gegen den Pressekodex.

Berliner Morgenpost verstößt mit einem Facebook-Live-Video vom Breitscheidplatz kurz nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt nicht gegen den Pressekodex, entscheidet der Presserat. Das Gremium findet das Video "weder unangemessen sensationell, noch wurden Persönlichkeitsrechte verletzt". Ein Reporter der Zeitung hatte unmittelbar nach dem Anschlag den zerstörten Weihnachtsmarkt gefilmt und im Vorbeigehen auch Verletze gezeigt. Von anderen Passanten war er dafür verbal und auch tätlich angegriffen worden. turi2 hatte in der Nacht getitelt: 'Berliner Morgenpost' hält voll drauf. Funke nahm das Video noch in der Nacht wieder aus dem Netz und zeigte später nur noch Ausschnitte.
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Joko und Klaas geben Goldene Kamera zurück.

Circus Halli Galli kommt dem Wunsch der Funke Mediengruppe nach und gibt die vom falschen Ryan Gosling erbeutete Goldene Kamera zurück. Damit der Preis im gut gepolsterten Postpaket nicht alleine reisen muss, legen Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf den eigenen Medienpreis Der goldene Umberto bei - den "zweitwichtigsten Medienpreis der Welt".
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Manfred Braun bleibt: Funke muss sich keinen neuen Chef suchen.

Funke braucht keinen Nachfolger für Manfred Braun, 64: Der Geschäftsführer verlängert seinen Vertrag nach sechs Wochen Sabbatical, hört es Ulrike Simon am Rande einer Funke-Party aus dem Weißweinglas flüstern. Braun hatte sich zurückgezogen, nachdem es wegen der Wahl von Stephan Holthoff-Pförtner Streit im Verlegerverband VDZ gegeben hat. Vier Verlage verließen den VDZ-Fachbereich, den Braun leitet. Um wie viel Jahre Braun bei Funke verlängert, ist noch ungewiss.
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Video-Tipp: Bei YouTube tummeln sich Verschwörungstheoretiker zum Breitscheidplatz.

Video-Tipp: Die "Berliner Morgenpost" zeigt, wie rechte Populisten YouTube für ihre Verschwörungstheorien zum Terroranschlag am Breitscheidplatz nutzen. Eine Theorie: Es sei nie eine LKW in den Weihnachtsmarkt gefahren. YouTube fühlt sich machtlos, solange die Videos sich im Rahmen geltenden Rechts bewegen.
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Zitat: Jörg Quoos' Redaktionsteam kämpft gegen den demografischen Wandel.

"Unsere Onliner fangen um 5 Uhr morgens an, die letzten Redakteure gehen um Mitternacht – 7 Tage die Woche. Dass wegen dieser Arbeitszeiten das Privatleben zu kurz kommt, ist ein Gerücht: Wir haben schon das vierte Redaktionsbaby."

Jörg Quoos, Chef der Funke Zentralredaktion in Berlin, verrät Details über das Paarungsverhalten seines Personals.
turi2 vor Ort beim "Medien-Q"

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie Jörg Quoos die Zentralredaktion zur Marke macht.
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Media Impact luchst G+J die Digital-Vermarktung für "National Geographic" ab.

Media Impact vermarktet ab April das deutsche Digital-Angebot von "National Geographic". Gruner + Jahr verliert den Auftrag, gibt aber weiter das gedruckte Magazin heraus und verkauft dafür Anzeigen. Die Website erscheint parallel nach einem Relaunch im neuen Gewand mit Fokus auf "bildgewaltigen Geschichten" und Videos.
presseportal.deKommentieren ...

Video-Tipp: #GoslingGate schafft es ins US-Fernsehen.

Video-Tipp: #GoslingGate von Joko und Klaas hat es nun auch ins US-Fernsehen geschafft. Conan O’Brien zeigt in seiner Late-Night-Show den Auftritt des falschen Ryan Gosling und witzelt, O’Brien selbst sehe dem echten Gosling ähnlicher als der Doppelgänger. Kleiner Trost für Funke und die "Goldene Kamera": O’Brien vergleicht den Stellenwert der Preisverleihung in Deutschland mit dem Oscar.
youtube.com (3-Min-Video) via wuv.de

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Meinung: Leser sind es satt, von Medien bevormundet zu werden.

Medienkritik: Viele Leser und Zuschauer sind es satt, von Medien bevormundet zu werden, sagt Jörg Quoos. Der Chef der Funke-Zentralredaktion beobachtet, dass viele Leser die Realität anders wahrnehmen als die Medien sie beschreiben - etwa in der Flüchtlingskrise. Quoos empfiehlt, Nachricht und Kommentar klar zu unterscheiden. Auch bei der Trennung von Werbung und Redaktion seien einige Medien nachlässig geworden.
pr-journal.deKommentieren ...

heftig.co-Erfinder Peter Schilling baut virale Erfolge am Fließband.


Wenn Sie das lesen, werden Sie weinen: Peter Schilling ist der Viral-Papst aus Potsdam – der Erfinder des Reichweiten-Wunders heftig.co baut immer neue Social-Media-Medien. Sein Team erreicht monatlich alleine 1 Mrd Video-Views bei Facebook, verrät er im Videointerview von turi2.tv und "Horizont". Die Taktik seiner inzwischen 70 Köpfe zählenden Media Partisans: "nicht zu viel posten und dafür nur die besten Inhalte".

Schilling erklärt im Interview, dass sein Team wie eine Redaktion arbeite: Inhalte finden, verifizieren und auch verwerfen – obwohl niemand der Truppe aus dem klassischen Journalismus kommt. Alles ist auf Wachstum ausgelegt: Nach heftig.co im Jahr 2014 entstand das Lifehack-Portal Geniale Tricks, die Gesundheits-Seite Gut für dich, dann Tierfreund und die Koch-Seite Leckerschmecker. In vielen anderen Ländern gibt es analoge Angebote – inzwischen 43 Projekte weltweit.

Seit Ende 2016 gehören die Media Partisans zu Funke und wagen sich jetzt auch an aktuelle Themen: Starzoom ist ein Promi-Portal mit redaktionellem Anspruch und Killer-Potenzial für "Bunte", "Gala", "Intouch" und Promiflash.
youtube.com (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Funke meldet für 2015 Umsatzsprung und 5,6 Mio Euro Minus.

Funke steigert 2015 seinen Umsatz um 11,8 % auf 1,32 Mrd Euro – verantwortlich dafür sind die im Jahr davor übernommenen Zeitungen und Zeitschriften von Springer. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) bleiben 196,6 Mio Euro Gewinn, ein Plus von 19,1 %. Durch hohe Konsolidierungskosten und Kosten für Personal bleibt unter dem dicken Strich ein Minus von 5,6 Mio Euro. Das Zeitungsgeschäft bleibt mit 61 % Anteil am Gesamtumsatz der dickste Batzen, weit dahinter folgen Zeitschriften und Anzeigenblätter. Das Digitalgeschäft wird sich u.a. durch Zukäufe erst 2016 spürbarer im Umsatz niederschlagen, es macht 2015 gerade einmal 39,3 Mio Euro aus.
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Video-Tipp: Joko und Klaas zeigen die Vorbereitung ihres Goldene-Kamera-Streichs.

Video-Tipp: In ihrer "Circus Halligalli"-Folge am Dienstag zeigen Joko und Klaas, wie sie die Veranstalter der Goldenen Kamera narrten und ihnen einen falschen Ryan Gosling unterschoben. Im Vorfeld seien alle Forderungen erfüllt worden und auch am Veranstaltungstag schöpfte niemand Verdacht.
youtube.com (Teil 1, 15:30-Min-Video), youtube.com (Teil 2, 15-Min-Video)


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"Circus HalliGalli" hat Goldene Kamera mit Fake-Agentur reingelegt.

GoslingGate: "Circus HalliGalli" hat für den falschen Ryan Gosling bei der Verleihung der Goldenen Kamera extra eine falsche Künstler-Agentur gegründet - inklusive Fake-Homepage. Laut ProSieben hat das Team sechs Wochen an dem Streich gearbeitet. Per Newsletter sei den Machern der Preisverleihung vorgelogen worden, dass Gosling am Tag der Verleihung für einen Dreh in Hamburg sei.
welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Altrogge: Funke will Zeitschriften kaufen und guckt sich bei Burda um.

Funke interessiert sich für weitere Magazin-Zukäufe, hört Georg Altrogge aus "Branchenkreisen". Mit mehr Zeitschriften unter einem Dach könnten Redaktion und Vermarktung billiger werden. Im Visier sind angeblich Titel von Burda. Funke äußert sich nicht, Burda dementiert deutlich. Anlass für die Burda-Spekulation geben Äußerungen von Vorstandschef Paul-Bernhard Kallen, in diesem Feld momentan nicht groß investieren zu wollen. "Marktgerüchten" zufolge gab es Sondierungsgespräche zwischen Funke und Burda, schreibt Altrogge.
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Mediengruppe Thüringen und Salve.tv arbeiten zusammen.

mediengruppe Thueringen am anger slave t 150Mediengruppe Thüringen kooperiert mit dem Regional-Sender Salve.tv. Gemeinsam produzieren beide Medienhäuser zunächst einen Sport- und einen Polit-Talk. Die Sendungen sind außer im TV auch auf den Zeitungsportalen sowie bei thueringen24.de zu sehen. Die Mediengruppe Thüringen übernimmt auch die Vermarktung der beiden Talksendungen und prüft eine Vermarktungskooperation für das gesamte Programm des Senders.
funkemedien.de, salve.tv (2-Min-Video zur Kooperation)Kommentieren ...

Entscheidung im Rechtsstreit um "Afghanistan-Papiere" der "WAZ" zeichnet sich ab.

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Unter Verschluss: Regierungsberichte sind urheberrechtlich geschützt und dürfen daher nicht ohne Weiteres veröffentlicht werden. Dieses Ergebnis zeichnet sich in einem jahrelangen Rechtsstreit zwischen der Bundesregierung und der Funke Mediengruppe ab. Es geht um vertrauliche Berichte der Bundeswehr über Auslandseinsätze in Afghanistan. Die "WAZ" hatte die so genannten Afghanistan Papiere zugespielt bekommen und 2012 online gestellt. Die Bundesregierung hatte die Zeitung verklagt und sich dabei auf das Urheberrecht an den Papieren berufen. Das Landgericht und das Oberlandesgericht Köln hatten der Bundesregierung Recht gegeben, die "WAZ" musste tausende Dokumente offline nehmen.

Bei einer Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof hat der Vorsitzende Richter Wolfgang Büscher nun erkennen lassen, dass er die Sichtweise der Bundesregierung weitgehend teile. Auch das "Interesse des Urhebers an der Geheimhaltung seines Werks" sei geschützt, sagt er in der Verhandlung. Das Zitatrecht passe nicht, wenn lediglich Dokumente kommentarlos ins Netz gestellt werden, ohne "eine Verbindung mit eigenen Gedanken". Offen ist noch die Frage, inwieweit die im Grundgesetz garantierte Pressefreiheit in die Bewertung reinspielt. Das Urteil soll am 1. Juni verkündet werden. Es wird eine Grundsatzentscheidung erwartet. (Screenshot via archive.org)
sueddeutsche.de, taz.deKommentieren ...

Funke setzt bei NRW-Zeitungen auf Paid Content.

Funke Medien GruppeFunke startet eine neue Wochenendausgabe für seine Zeitungen in Nordrhein-Westfalen und setzt online stärker auf Paid Content. Die neue Wochenendausgabe erscheint ab 18. Februar samstags und berichtet ausführlicher als bisher über Kultur, Karriere- und Freizeit-Themen. Auch eine neue Beilage für die Wochenendplanung kommt. Online setzt Funke ab heute auf ein Freemium-Model - ausgewählte Inhalte auf waz.de, nrz.de, wp.de, wr.de und ikz-online.de sind nur gegen Bezahlung zu lesen.
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Thüringer Funke-Zeitungen bekommen größeren Lokalteil.

Funke Medien GruppeFunke rückt das Lokale seiner Thüringer Zeitungen in den Vordergrund: Die Lokalteile von "Thüringer Allgemeine", "Ostthüringer Zeitung" und "Thüringischer Landeszeitung" haben künftig bis zu sieben Seiten. Landesnachrichten erscheinen in der neuen Blattstruktur auf den Seiten zwei bis fünf. Außerdem bekommen die Funke-Titel eine neue Wochenendbeilage über Freizeitthemen und ein Zeitungsbuch mit Kultur-, Fernseh- und Veranstaltungsseiten.
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Funke muss Corinna Schumacher 60.000 Euro Entschädigung zahlen.

Funke Medien GruppeFunke muss Corinna Schumacher 60.000 Euro Entschädigung zahlen, bestätigt das Oberlandesgericht Hamburg ein Urteil des Landgerichts Hamburg vom September 2015. Damit weisen die Richter eine Berufung der Funke-Mediengruppe ab, berichtet die "FAZ". Funke-Klatschblätter hatten 2014 Bilder von Corinna Schumacher auf dem Weg ins Krankenhaus zu ihrem Mann Michael gedruckt.
"FAZ" S. 13 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Wolfgang Nägele verlässt Funke nach weniger als einem Jahr.

Wolfgang Naegele 150Funke und Wolfgang Nägele, erst seit April 2016 Leiter der nationalen Vermarktung, gehen schon wieder getrennte Wege. Nägele verlasse das Unternehmen "auf eigenen Wunsch", teilt Funke mit und verkauft den Abgang als Neuordnung des Vermarktungsgeschäfts. Matthias Körner leitet die neue aufgestellte Vermarktungs-Einheit übergangsweise zusätzlich zu seinem Hauptjob als Verlagsgeschäftsführer für NRW.
funkemedien.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Funke würdigt Günther Grotkamp mit Sonderbeilage zum 90. Geburtstag.

Günther Grotkamp 90er Geburtstag 600
Günther Grotkamp bekommt zu seinem 90. Geburtstag am heutigen Freitag ein gedrucktes Ständchen. Funke würdigt den Verlagsmanager und langjährigen Geschäftsführer der WAZ-Gruppe mit einer achtseitigen Beilage, die heute mit "WAZ" und "NRZ" in Essen verteilt wird. Darin spricht etwa Grotkamps Direktionssekretärin Annemarie Tewes über Sparsamkeit bei der "WAZ" und berichtet, wie Büffets nicht bestellt, sondern selbst gemacht wurden. Der frühere "WAZ"-Vize Bodo Zapp lobt: "Ich kann mich an keinen Fall erinnern, in dem Grotkamp mit seiner Einschätzung falsch lag." Verlegerin und Ehefrau Petra Grotkamp berichtet von ihrem Kennenlernen und seiner "unglaublichen Dynamik und Vitalität" als Geschäftsführer. Auch heute verblüffe er sie noch mit seinem brillanten Langzeitgedächtnis. Auf der letzten Seite gratulieren Grotkamps Nachfolger Manfred Braun und Michael Wüller und danken ihm als "Architekten der WAZ-Gruppe und damit auch der heutigen Funke Mediengruppe".
"WAZ"- und "NRZ"-Sonderbeilage, wikipedia.de (Günther Grotkamp)Kommentieren ...

interview2: Lars Haider, Chef des "Hamburger Abendblatts", singt ein Loblied auf Funkes Zentralredaktion.


Läuft bei ihm: Lars Haider, Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts", ist nach drei Jahren im Funke-Reich voll des Lobes für die neuen Besitzer der früheren Springer-Zeitung. Toll an den Funkes sei die Konzentration auf ein gutes Produkt, sagt Haider im Gespräch mit turi2.tv am Rande des "Abendblatt"-Neujahrsempfangs Anfang der Woche. "Insbesondere durch die Zentralredaktion in Berlin ist die Zeitung besser geworden", so der Chefredakteur.

Eine Konkurrenz zu den Kollegen um Zentral-Chef Jörg Quoos sieht Haider nicht, ganz im Gegenteil: Von den Lesern bekomme er viel Lob für den gut gemachten Politik-Teil aus Berlin. Er selbst begreife sich als Lokalchefredakteur, der sich für Hamburg interessiert - und Haider bekennt: Wer als Chefredakteur bundespolitisch oder international denkt, ist beim "Abendblatt" falsch.
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Beim VDZ-Summit im November 2016 hat turi2.tv mit Jörg Quoos, dem Chefredakteur der Zentralredaktion, über seine Arbeit gesprochen.
turi2.tv (3-Min-Video)

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"Hamburger Abendblatt" bringt Sonderausgabe zur Eröffnung der Elbphilharmonie.

hamburger-abendblatt_elbphilharmonie-150Hamburger Abendblatt erscheint heute zur Eröffnung der Elbphilharmonie mit einer Sonderausgabe. Auf 20 Seiten hat das "Abendblatt"-Team u.a. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, dessen Vorgänger Ole von Beust und den Komponisten des Eröffnungsstückes, Wolfgang Rihm, interviewt.
funkemedien.de, funkemedien.de (20-Seiten-PDF), turi2.tv (2-Min-Interview mit "Abendblatt"-Chef Lars Haider)

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Video-Tipp: Lars Haider spricht beim Neujahresempfang des "Hamburger Abendblatts".

Lars Haider 150Video-Tipp: In kurzweiligen 15 Minuten blickt Lars Haider, Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts", beim Neujahresempfang seiner Zeitung auf 2017 voraus. Dabei schwankt Haider zwischen Ansprache an die Nation und Büttenrede. Die größten Lacher erntet er jedoch für einen Versprecher, als er sagt, die Elbphilharmonie werde in zwei Jahren eröffnet.
youtube.com (15-min-Video)

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"Hamburger Abendblatt" startet Chefredakteurs-Newsletter.


Kalauer von der Küste: Lars Haider, Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts", probiert aus, womit andere schon Grimme-Preise gewonnen haben, und geht ab heute Abend unter die Newsletter-Autoren. Im Interview mit turi2.tv am Rande Jahresempfangs des "Abendblatts" sagt Haider, dass er selbst die Briefings der anderen gar nicht so genau kenne. Abheben wollen er uns sein Co-Autor Matthias Iken sich vor allem durch ihre unterschiedlichen politischen Standpunkte und Humor. "Entscheider lesen Haider, Katholiken lesen Iken", fasst Haider die Unterschiede zwischen ihm und seinem Vize zusammen.

Schreiben wollen das Briefing ausschließlich Haider und Iken - im täglichen Wechsel. Im Hintergrund gibt es keine Armada aus Redakteuren, die Infos zuliefern. Ein Unterschied zu den Newslettern der Steingarts und Maroldts ist auch der Erscheinungstermin: Das Briefing landet täglich um 18 Uhr in den Mailboxen der Abonnenten und macht dem Namen "Abendblatt" damit alle Ehre.
turi2.tv
(2-Min-Interview vom Neujahrsempfang des "Hamburger Abendblatts" in Hamburg), abendblatt.de (Anmelde-Formular)2 Kommentare

Mediahafen startet mit Ulf Kowitz statt Dirk Seidel.

mediahafenFunke startet Mediahafen, seine neue Vermarktungseinheit für Norddeutschland, mit Dennis Rößler und Ulf Kowitz als Führungsduo. Ursprünglich sollte Dennis Rößler zusammen mit Dirk Seidel an der Spitze stehen. Der verlässt das Unternehmen nun jedoch mit nicht genanntem Ziel – laut typischem Pressemitteilungssprech "in bestem beiderseitigem Einvernehmen".
funkemedien.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Stephan Holthoff-Pförtner findet "nicht alles super, was von uns kommt".

Stephan Holthoff-Pförtner, neuer VDZ-Präsident und Gesellschafter von Funke, sieht bei unterhaltenden Zeitschriften große "Versuchung zur Spekulation" und findet daher auch "nicht alles super, was von uns kommt". Staatliche Beihilfen für Verlage lehnt Stephan Holthoff-Pförtner entschieden ab. Das "FAZ"-Interview mit ihm ist jetzt online frei abrufbar.
faz.net, turi2.de (Background)

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"Zeit" und "Hamburger Abendblatt" zanken über Silvesternacht-Artikel.

Die Zeit-150Zeit zieht gegen das "Hamburger Abendblatt" vor Gericht. Das "Abendblatt" hat der "Zeit" unsaubere Recherchen rund um die vergangene Silvesternacht in Hamburg vorgeworfen. Holger Schöttelndreier sieht auch eine Verschwörung rund um die Vize-"Zeit"-Chefin Sabine Rückert. Die "Zeit" hält den Kollegen "jede Menge Fehler" vor.
meedia.de, abendblatt.de, zeit.deKommentieren ...

"Berliner Morgenpost" nimmt umstrittenes Live-Video vom #Breitscheidplatz aus dem Netz.

berliner-morgenpost150Berliner Morgenpost reagiert auf die Kritik an einem Facebook-Video vom mutmaßlichen Anschlagsort in Berlin und stellt es auf "unsichtbar". Stattdessen veröffentlicht die Redaktion editierte Ausschnitte. In dem Live-Video war ein Reporter kurz nach dem Vorfall über den zerstörten Weihnachtsmarkt gelaufen und hatte auch Verletzte gezeigt. Passanten griffen den Journalisten an und schlugen ihm das Handy aus der Hand.
facebook.com, turi2.de (Background)

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#Breitscheidplatz: "Berliner Morgenpost" hält voll drauf.

berliner-morgenpost150Berliner Morgenpost stellt sich nach dem mutmaßlichen Anschlag in Berlin an die Spitze der Schaulustigen. Ein Reporter geht über den zerstörten Weihnachtsmarkt und zumindest für einige Passanten an die Grenze des guten Geschmacks: Er filmt und zeigt via Facebook Live auch Verletzte, die am Boden liegen. Passanten versuchen den Journalisten am Filmen zu hindern, beschimpfen ihn und schlagen ihm das Handy aus der Hand. Das Video schafft es auch ins TV und läuft etwa bei n-tv.
facebook.com (10-Min-Video, inzwischen offline)

Update
20.12., 0.24 Uhr: Die "Berliner Morgenpost" reagiert auf die Kritik an dem Video vom mutmaßlichen Anschlagsort und stellt den Film auf "unsichtbar". Stattdessen sollen auf der Facebook-Seite mehrere editierte Versionen des Videos erscheinen.
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