Funke lagert Vermarktung der "Berliner Morgenpost" an neues Tochterunternehmen aus.

Funke lagert die Vermarktung seiner "Berliner Morgenpost" zum Jahreswechsel an ein neu geschaffenes Tochterunternehmen aus. Die Firma mit dem Namen Media Checkpoint Berlin soll neben der "Berliner Morgenpost" auch Produkte externer Kunden vermarkten und gemeinsame Bundleangebote vertreiben. Jan Schiller und Robert Burghardt, die bereits die Sales-Abteilung der "Berliner Morgenpost" leiten, werden dem neuen Tochterunternehmen vorstehen. Mit ihnen soll ein rund 50-köpfiges Team zu Media Checkpoint Berlin wechseln.
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Wir graturilieren: Steffi Leonhardt wird 61.

Wir graturilieren: Steffi Leonhardt, Werbeleiterin der Frauenzeitschriften bei Funke, wird 61. Ihr Highlight im vergangenen Lebensjahr war ihre Anmeldung im Fitness-Studio; für das kommende wünscht sie sich, dass ihre Herzensmenschen an ihrer Seite bleiben - beruflich wie privat.

Auch ansonsten hat Leonhardt viele Pläne: Aktuell beschäftigt sie sich besonders intensiv mit "Bild der Frau". Mit dem dazu gehörenden Team feiert sie auch ihren Ehrentag: Nach getaner Arbeit geht es standesgemäß zum Late-Night-Shopping. Gratulationen kommen daher am besten per E-Mail an. Kommentieren ...

Manfred Braun bemüht sich um Grosso-Einigung.

Geliebter Grosso: Funke-Geschäftsführer Manfred Braun schlägt im Disput um den Presse-Grosso deeskalierende Töne an und mahnt die Verlage beim VDZ Distribution Summit zur Diplomatie, schreibt Roland Pimpl. Braun richtet den Blick u.a. auf die Lage in den USA, England und Spanien, wo der Vertrieb viel schlechter funktioniert, und rät, eine solche Fehlentwicklung in Deutschland zu vermeiden. Von den Verlagen fordert er zudem, bei Einführungen von neuen Heften eine sorgfältigere Mengenplanung zu betreiben, anstatt den Handel zu überschwemmen. Außerdem findet Braun, Verlage sollten für Extra-Wünsche mehr ans Grosso bezahlen.

Hintergrund sind die Verhandlungen um eine Reform des Vertriebssystems für Zeitungen und Zeitschriften, auf die sich bisher beide Seiten nicht verständigen können. Gruner + Jahr hatte deshalb die Verhandlungen mit den Grossisten auf Eis gelegt. Am 20. Oktober wollen sich Verlage und Grosso dennoch wieder an einen Tisch setzen. (Foto: Johannes Arlt für die turi2 edition Zeitschriften)
horizont.net, turi2.de (Background G+J), turi2.de (Interview mit Grosso-Chef Frank Nolte)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Grosso-Streit: Frank Nolte hofft auf Einigung und sieht keine Möglichkeit mehr zum Sparen.

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Manfred Braun: Verlage sollten Unterbietungswettbewerb bei Anzeigen beenden.

Verlage liefern sich bei den Anzeigenpreisen lieber einen Unterbietungswettbewerb, statt einem anderen Verlag den Zuschlag zu lassen, kritisiert Funke-Geschäftsführer Manfred Braun. Dadurch verlören die Medien schneller Marktanteile im Anzeigengeschäft als Leser-Reichweite. Nötig sei ein gemeinsamer Vermarkter der Verlage für Zeitungen, Zeitschriften und andere Medien-Gattungen. Anfangen könnten die Verlage mit gemeinsamen Vermarktungs-Paketen, sagt Braun im Interview mit "Horizont". Schon 2016 hat Braun eine neutrale Vermarktungsfirma gefordert.
"Horizont", 40/2017, S. 14-15 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Verlegerin Julia Becker ärgert sich über falsche Berichte ihrer Yellow-Magazine.

"Dass Yellow Unterhaltung ist und immer auch etwas Spekulatives dazu gehört, ist selbstverständlich. Die Informationen dürfen nur nicht aus der Luft gegriffen sein, sondern müssen auf gründlicher Recherche beruhen."

Julia Becker, ab 2018 Funke-Verlegerin, ärgert sich, wenn Geschichten der Klatsch-Blätter von Funke an den Haaren herbeigezogen sind. Becker will über falsche Berichte diskutieren und den Redaktionen klarmachen, was untragbar ist, sagt sie im Interview mit "Kress Pro".
kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Funke und DuMont können sich nicht auf Kooperation in Berlin einigen.


Keine Einheit in Berlin: Funke und DuMont brechen Gespräche über Kooperationen auf dem Zeitungsmarkt der Hauptstadt ab. DuMont will keine Inhalte von Funkes Zentralredaktion kaufen. Funke wiederum soll das großspurige Auftreten des DuMont-Chefs Christoph Bauer abgeschreckt haben, berichtet die "FAZ". In Berlin gibt Funke die "Berliner Morgenpost" raus, DuMont die "Berliner Zeitung" und den "Berliner Kurier". Ein DuMont-Sprecher sagt auf turi2-Nachfrage: "Wir äußern uns nicht zu irgendwelchen Gerüchten, die absurd scheinen."

Statt Artikel von Funke zu übernehmen, setzt DuMont offenbar nachhaltig auf seine eigene Gemeinschaftsredaktion. Der Politik-Teil der "Hamburger Morgenpost" soll künftig auch in Berlin entstehen. Funke bietet laut "FAZ" eine Zeitungsseite für eine "niedrige dreistellige Summe" an, hat aber noch keine externen Kunden. Auf dem angespannten Berliner Zeitungsmarkt werden Kooperationen erwartet, nachdem das neue Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB-Novelle) dafür den Weg frei gemacht hat.
"FAZ", S. 21 (Paid)

Update, 4. Oktober, 09.15 Uhr: Die Funke Mediengruppe teilt mit, sich dazu nicht zu äußern.2 Kommentare

Marcus Schwarze wird Online-Chef der "Berliner Morgenpost".

Berliner Morgenpost holt Marcus Schwarze als Online-Chef an Bord. Er folgt auf Jan Hollitzer, der zu T-Online wechselt. Schwarze war bis Mitte Mai Digital-Chef der Koblenzer "Rhein-Zeitung" und dort auch Mitglied der Chefredaktion. Erst Mitte August hatte er als Redaktionsleiter Online bei der "heute-show" angefangen, hat den Job aber Anfang September "aus persönlichen Gründen" schon wieder abgegeben. Die "heute-show" regelt die Nachfolge intern.
funkemedien.de, turi2.de (Background Schwarze), turi2.de (Background Hollitzer)Kommentieren ...

Einigung: Funke-Vertreter Bernhard Schneider bleibt "Krone"-Geschäftsführer.

Kronen-Zeitung: Christoph Dichand, Vertreter der österreichischen Verlegerfamilie Dichand, gibt im Streit um Geschäftsführer Bernhard Schneider nach, der von Gesellschafter Funke nach Wien entsandt wurde. Schneider bleibt Geschäftsführer und bekommt sein seit Januar ausstehendes Gehalt nachbezahlt. Funke wollte Schneiders Vertrag Ende 2016 verlängern, Dichand stellte sich quer. Schneider kommt zwar weiterhin dreimal pro Woche nach Wien zur Arbeit, jedoch ohne bezahlt zu werden. Deshalb hat er geklagt. Die "Krone" gehört Funke und Dichand zu je 50 %.
derstandard.at, turi2.de (Background)
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Funke und t-online.de senden aus Facebook-Wahlstudio.

Facebook stellt deutschen Medien am Wahltag ein TV-Studio für Livestreams. Aus dem Facebook-Wahlstudio sendet u.a. die Funke Zentralredaktion über die Kanäle der "WAZ". Videochefin Johanna Rüdiger spricht mit Chefredakteur Jörg Quoos. Auch t-online.de streamt ein Gespräch zwischen Chefredakteur Florian Harms und Inhalte-Direktor Arne Henkes. Die Sendungen binden Facebook-Daten und Kommentare von Nutzern ein.
facebook.com ("WAZ"-Sendung), facebook.com (t-online.de-Sendung)

Die "WAZ"-Sendung:


Die t-online.de-Sendung:
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Funke startet bundesweites Jugendmagazin "#screenshot".

Die bessere "Bravo"? Funke wagt eine Print-Gründung und legt das Jugendmagazin #screenshot vor. Bundesweit liegen 100.000 Exemplare am Kiosk. "#screenshot" soll YouTube-Stars zu Redakteuren machen und die Zielgruppe der 12- bis 17-Jährigen ansprechen. Die erste Ausgabe erscheint heute mit 86 Seiten für 3,50 Euro. Beim Jugend-Klassiker "Bravo" ist die Auflage seit Jahren im Sinkflug.

Die Zeitschrift erscheint unter der Regie des New-Business-Teams von Funke NRW. Verlagsgeschäftsführer Matthias Körner verspricht "ein exklusives Angebot in ansprechender Umsetzung", das im Netz so nicht zu finden sei. Dass Jugendliche nur auf ihren Smartphones lesen, stimme nicht, sagt Körner. In "#screenshot" berichten YouTuber wie Marc-René Lochmann und MrWissen2go über die Themen, zu denen sie auch Videos machen. Zusammen kommen die Heft-Stars auf 6,6 Mio YouTube-Abonnenten und 4,4 Mio Instagram-Follower.
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Julia Becker wird ab 2018 Funke-Verlegerin.


Frischer Wind bei Funke: Verlegerin Petra Grotkamp übergibt zum neuen Jahr an ihre Tochter Julia Becker. Grotkamp bleibt im Aufsichtsrat von Funke, ihre Anteile gehen zu gleichen Teilen auf die Kinder (Foto, von links) Julia Becker, Niklas Jakob Wilcke und Nora Marx über, kündigt sie in "Kress Pro" an. Becker übernimmt mit dem Aufsichtsrat-Vorsitz die Führung im Frischlings-Trio.

Verlegerin Grotkamp ist eine Tochter des "WAZ"-Mitgründers Jakob Funke. Sie heiratete Günther Grotkamp, lange Jahre Funke-Geschäftsführer, und kaufte 2012 die Anteile der Brost-Gruppe. Erich Brost ist der zweite Gründer der "WAZ".

Im gemeinsamen Interview sprechen Grotkamp und Becker auch über einen Strategiewechsel bei Funke. Künftig soll es verstärkt Allianzen mit anderen Verlagen geben. Die künftige Aufsichtsrats-Chefin Becker sagt: "Früher wäre Günther Grotkamp nie auf die Idee gekommen, zu den Bauers zu gehen oder den Springers. Das war völlig falsches Konkurrenzdenken." (Foto: Picture Alliance / Schroewig)
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Grosso-Streit: Frank Nolte hofft auf Einigung und sieht keine Möglichkeit mehr zum Sparen.


Currywurst statt Champagner: Frank Nolte, Chef des Bundesverbandes Presse-Grosso, will den Streit um Handelsspannen mit den Verlegern beilegen. Im Video-Interview von Peter Turi am Rande der Grosso-Tagung in Baden-Baden schlägt er deeskalierende Töne an. Grosso und Verlage hätten bei der vergangenen Verhandlungsrunde Einigungs-Vorschläge vorgelegt, die kurzfristige Kongressabsage der Verlage sieht Nolte als "Druckmittel". Sparpotential findet der Grosso-Boss bei seinen Mitgliedern allerdings nicht mehr: "Wir haben alle Ecken ausgekehrt."

Bei den Händlern herrscht Flaute, zwischen 5 und 8 % Umsatz haben die Großhändler in den ersten sechs Monaten 2017 verloren. Nolte sieht weiter einen hohen Fusionsdruck in der Branche. In den vergangenen zehn Jahren sei die Zahl der Pressegroßhändler von 100 auf unter 50 gesunken, in fünf Jahren könnten es nur noch 20 sein, sagt Nolte. Der Verlags-Allianz um Burda-Boss Philipp Welte schwebt ein Netz von nur noch 15 Großhändlern vor.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Hamburger Abendblatt"-Mitarbeiter schreiben Protestbrief wegen Kürzungen bei der "Mopo".

Hamburger Morgenpost erhält Unterstützung von 62 Kollegen des konkurrierenden "Abendblatts". Sie fordern in einem offenen Brief an DuMont-Chef Christoph Bauer, den angekündigten Abbau von elf Stellen zu stoppen. Der Verlag gefährde die Existenz des Titels und ihre Kollegen, wenn ausgerechnet im Lokalen gekürzt werden soll. DuMont will 15 % der Stellen einsparen. Der "Mopo"-Mantel soll künftig aus Berlin kommen.
turi2.de (E-Mail als PDF), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Verlagsallianz sagt die Teilnahme an Grosso-Tagung ab.

Frauen-Zeitschriften im Kioskregal
Abstimmung mit den Füßen: Die Verlagsallianz aus Bauer, Burda, Funke, Springer, Spiegel und Klambt sagt die Teilnahme an der Jahrestagung des Bundesverbandes Presse-Grosso ab – im Streit über die Neuausrichtung des Vertriebssystems für Zeitungen und Zeitschriften. Die Verhandlungen zwischen den Verlagen und dem Grosso hätten "bisher zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis geführt" und befinden sich "in einer äußerst kritischen Phase", teilen die Verleger mit.

In den Verhandlungen geht es vor allem ums Geld: In Zeiten rückläufiger Werbeeinnahmen werden für die Verlage Vertriebserlöse wichtiger. Die Verlagsallianz kritisiert, dass zu viel Geld beim Grosso für die Auslieferung ihrer Produkte hängen bleibt und zu wenig bei ihnen selbst ankommt. In Deutschland gibt es 79 Grosso-Gebiete. 66 Firmen beliefern die Kioske in ihren Gebieten als Monopolisten, nur in Berlin und Hamburg gibt es konkurrierende Grossisten.
dnv-online.net, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Funke-Portal FunkyGames bietet Games-News und Gratis-Spiele.

Funke Digital startet ein Games-News-Angebot. FunkyGames.de stellt Konsolen-, PC- und Online-Spiele vor. Zudem können die Nutzer kostenlos und ohne Registrierung rund 50 Browser-Games spielen. Funke-Portale wie Abendblatt.de und waz.de binden Inhalte der Seite künftig auch in ihre eigenen Angebote ein. Leiterin von FunkyGames.de ist Marion Helmes, die seit mehr als 15 Jahren in der Gamesbranche aktiv ist, u.a. für "Bild", giga.de und Sega.
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Digitalchefredakteur Alexander Boecker verlässt Funke.

Funke und Digitalchefredakteur Alexander Boecker, 41, gehen nach nur gut einem Jahr schon wieder getrennte Wege. Boecker verlasse das Haus auf eigenen Wunsch, schreibt der Verlag, "um eine neue Herausforderung außerhalb der Verlagsbranche wahrzunehmen". Die Verantwortung für das Nachrichten-Portal der Funke-Tageszeitungen DerWesten.de übernimmt Marie Todeskino, 34, bisher Vize-Redaktionsleiterin des Nachrichten-Portals der Funke-Tageszeitungen.
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NRW-Minister Stephan Holthoff-Pförtner gibt Medienpolitik ab.

Stephan Holthoff-Pförtner ist nicht mehr Medienminister in NRW - laut Staatskanzlei auf "eigenen Wunsch". Stephan Holthoff-Pförtner reagiert damit auf die Kritik, dass er als Funke-Gesellschafter in einem Interessenskonflikt zu seinem Amt als Medienminister stehe. Ministerpräsident Armin Laschet übernimmt das Ressort Medienpolitik künftig selbst, Holthoff-Pförtner bleibt Bundes- und Europaminister.
rp-online.de, nw.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Pit Gottschalk will trotz sprunghafter Nutzer sauber bleiben.

"Keine Ahnung, ob die Leser diese Arbeit heute noch würdigen. Sie lesen die News bei uns oder bei unseren Kollegen von 'Bild' oder 'Kicker' und wissen wohl schon nach ein paar Minuten nicht mehr, wo die Information zuerst gestanden hat."

Funkes Sport-Chefredakteur Pit Gottschalk verspricht, trotz des Rennens um die schnelle Info Überstunden für klassische Recherchen zu klopfen.
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Meinung: Stephan Holthoff-Pförtner sollte das NRW-Medienressort abgeben.

Stephan Holthoff-Pförtner, Funke-Gesellschafter und für die CDU in Nordrhein-Westfalen Minister für Medien, Internationales, Europa und Bund, sollte das Medien-Ressort abgeben, empfiehlt Kress.de-Chefredakteur Bülend Ürük. Derzeit sei Holthoff-Pförtner zwar nominell für Medien zuständig, könne aber keine Entscheidungen treffen, weil an jeder Ecke ein Interessenkonflikt lauert. Wolle er sein Ministeramt länger halten als den VDZ-Vorsitz, sollte er sich auf das Portfolio Internationales, Europa und Bund konzentrieren.
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Funke gründet Foto- und Video-Agentur.

Funke-tionale Ausgründung: Funke lagert seine Foto- und Video-Aktivitäten in eine Tochter-Agentur aus. Spätestens ab Anfang 2018 soll die Funke Foto Services GmbH ihre Arbeit aufnehmen und die bisherige Einheit ersetzen. Der Verlag kündigt an, mit der neuen Tochter verstärkt auch als Dienstleister für andere Verlage auftreten zu wollen. Die Leitung der Agentur übernimmt Mark-Oliver Multhaup, der bereits Funke Redaktions Services aufgebaut hat.

In seiner Mitteilung schreibt Funke, in der Agentur neue Arbeitsplätze zu schaffen, kündigt zugleich jedoch an, einen Sozialplan für Mitarbeiter auszuhandeln, die die Mediengruppe verlassen. Die bisherige Unit umfasst 20 Stellen. Wie viele Stellen in der neuen Agentur geschaffen werden, stehe noch nicht fest, schreibt der Verlag auf Nachfrage.
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Gong Verlag kauft VoD-Vergleichsportal WerStreamt.es.

Gong Verlag, Münchner Tochter der Funke-Gruppe, übernimmt das VoD-Vergleichsportal WerStreamt.es. Die Seite soll die Programmzeitschriften und Apps des Verlags ergänzen. Johannes Hammersen hat WerStreamt.es Ende 2014 gelauncht. Nutzer können sich auf dem Portal informieren, welcher Video-On-Demand-Anbieter eine Sendung aktuell im Programm hat.
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Stephan Holthoff-Pförtner ist kein unabhängiger Medienminister, fürchtet die Opposition.

Unabhängigkeits-Zweifel: Die Ministerehrenkommission von Nordrhein-Westfalen hat sich bisher noch nicht mit Stephan Holthoff-Pförtner befasst, der seit kurzem Medienminister ist und gleichzeitig 16,7 % Anteile an der Funke-Mediengruppe hält. Juristen und Oppositionspolitiker zweifeln seine Unabhängigkeit an, auch wenn er seine Stimmrechte im Verlag an seinen Adoptivsohn übertragen hat. Die Landesregierung hat als wichtige Aufgabe die Erneuerung des WDR-Gesetzes auf der To-Do-Liste stehen, es geht um Werbezeiten und Aufsichtsratsplätze. Die Lokalradios fordern eine Werbebeschränkung für den WDR, Funke ist an 14 Lokalsendern beteiligt. Ministerpräsident Armin Laschet versichert, Holthoff-Pförtner werde sich nicht an Entscheidungen beteiligen, "die seine Verlagsgesellschaft unmittelbar betreffen".
nw.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Klick-Tipp: "Berliner Morgenpost" visualisiert Mietsteigerungen in 79 Städten.

Klick-Tipp: Die "Berliner Morgenpost" wertet Mietkosten und Einkommen der Bürger aus 79 Großstädten aus. Nutzer der "Mieten-Skyline" sehen, in welchen Städten und Stadtteilen die Mieten am stärksten steigen und welchen Anteil am Durchschnitts-Einkommen die Bewohner für die Miete zahlen müssen. Am unerschwinglichsten seien die Mieten in Berlin - bundesweit müssen nur in fünf Vierteln der Hauptstadt Menschen mehr als 40 % vom Durchschnitts-Einkommen für die Miete ausgeben.
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Frauenmagazine wollen gemeinsam Wahlbeteiligung von Frauen erhöhen.

Frauenmagazine von Bauer, Burda, Condé Nast, Emotion, Funke, Jahreszeiten Verlag und Vision starten die gemeinsame Kampagne #Gerwomany. Mit Anzeigen und ergänzenden redaktionellen Beiträgen wollen die Verlage Frauen motivieren, ihre Stimme bei der Bundestagswahl abzugeben. Ziel sei es zu erreichen, dass die Wahlbeteiligung der Frauen erstmals mindestens so hoch wie die der Männer wird.
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Funke kauft "Donna" von Burda.

Funke kauft die Frauenzeitschrift Donna von Burda. Der Verkauf muss noch durch das Kartellamt genehmigt werden und wird frühestens Ende November wirksam. "Donna" erscheint monatlich und erreichte im zweiten Quartal eine verkaufte Auflage von rund 92.000. Burda startet "Donna" 2010 als "Freundin" für Ältere und hat die Redaktion im Herbst 2016 komplett ausgelagert an das Münchner Redaktionsbüro Storyboard. Erst vor wenigen Tagen gab Funke den Erwerb der "myself" von Condé Nast bekannt.
funkemedien.de, turi2.de ("myself"), turi2.de (Storyboard)Kommentieren ...

Condé Nast verkauft "myself" an Funke.

Condé Nast verkauft die Frauenzeitschrift "myself" an Funke. Beide Verlage schreiben in ihrer gemeinsamen Erklärung, dass alle "myself"-Mitarbeiter, inklusive Chefredakteurin Sabine Hofmann, das Unternehmen wechseln sollen. Aktuell würden für die Redaktion neue Büroräume in München gesucht. Der Verkauf bedarf noch einer kartellrechtlichen Freigabe und soll frühestens zum 1. Oktober wirksam werden.
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"Hamburger Abendblatt" veröffentlicht One-Shot-Magazin "Das neue Hamburg".

Funke erweitert die Magazin-Reihe beim "Hamburger Abendblatt" und legt heute das Magazin "Das neue Hamburg" bundesweit an den Kiosk. Das 180-Seiten umfassende Heft kommt mit 20.000 Auflage zum Preis von 8 € und ist als One-Shot gedacht. In seiner Magazinreihe hat das "Abendblatt" bereits ein Heft zur Elbphilharmonie veröffentlicht. Weitere Hefte sind in Planung.
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Klick-Tipp: "Berliner Morgenpost" wertet Daten rund um Bus- und Bahnlinien aus.

Klick-Tipp: Die "Berliner Morgenpost" gleicht Bevölkerungs-Daten mit 250 Linien von Bussen, Bahnen und Trams ab. Nutzer können entlang ihrer Linie schauen, wie alt die Nachbarschaft ist, wie viele Biomärkte es gibt oder wie viele Räder geklaut werden. Der Haltestellen-Check führt das soziale Gefälle innerhalb der Hauptstadt vor Augen.
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Manfred Braun verlängert seinen Vertrag bei Funke bis Ende 2020.

Manfred Braun, der heute 65 Jahre alt wird, hat nach Informationen von turi2 seinen Vertrag als Geschäftsführer der Funke Mediengruppe bis Ende 2020 verlängert. Manfred Braun kam nach 35 Jahren bei Bauer 2007 zu Funke, 2012 wurde er Chef. Er gilt als Architekt der neuen Funke-Gruppe (früher WAZ-Gruppe). Der Streit um Stephan Holthoff-Pförtner beim VDZ und der Austritt mehrerer Verlage hatten Braun zugesetzt.
turi2.de, lexikon2.deKommentieren ...

Wir graturilieren: Manfred Braun wird 65.

"Wo ist Manfred Braun?" fragte ein Video von "Horizont", als der Geschäftsführer der Funke Verlagsgruppe zum Medienmann des Jahres 2015 gewählt wurde – in Anspielung auf die vier Arbeitsplätze Brauns in Essen, Hamburg, München und Berlin. turi2 weiß, wo Manfred Braun, der am heutigen Donnerstag 65 Jahre alt wird, steckt: Im Hamburger Süden, im Sachsenwald-Idyll Aumühle, in der Bismarckallee – zuhause, hinter Buchenhecken. Dort versucht Braun, der keine Profile im Internet hat und eigentlich auch seinen Geburtstag nicht verrät, den Tag zu ignorieren, an dem er eigentlich das Rentenalter erreicht. turi2 verrät, wie lange Braun die expandierende Mediengruppe Funke noch führen wird, und schenkt ihm zum 65. Geburtstag, was sich niemand kaufen kann: einen Eintrag ins lexikon2 für Medien und Marken. weiterlesen …

lexikon2: Manfred Braun.

Manfred Braun ist der Mann, der die Zeitschriften liebt – und diese Liebe zugleich dementiert: "Liebe ist keine betriebswirtschaftliche Kategorie. Was zählt, sind Renditen und inhaltliche Qualität", sagt Braun im Interview mit der turi2 edition. Und Braun liebt auch zweistellige Renditen, stets schaut der studierte Betriebswirt mit einem Auge auf die Kosten. Er hasst Verschwendung und überbesetzte Redaktionen – weiterlesen …

"Berliner Morgenpost" intensiviert Lokalberichterstattung mit neuer Redaktion.

Berliner Morgenpost geht unter die Reinickendorfer und baut in dem Nordberliner Bezirk eine Lokalredaktion mit drei Redakteuren auf. Die neue Außenstelle soll der Start einer intensiveren Berichterstattung aus den Stadtteilen sein. Die Reinickendorf-Ausgabe hat eine Auflage von rund 8.000 Exemplaren.
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"Hamburger Abendblatt" berichtet morgen ausschließlich über die G20-Bilanz.

Hamburger Abendblatt erscheint Montag erstmals mit einer monothematischen Ausgabe und berichtet nur über die G20-Gipfeltage. Chefredakteur Lars Haider will mit Reportagen und Interviews die vergangenen Tage lokal und weltpolitisch einordnen. Der Titel fragt: "Was habt ihr aus unserer Stadt gemacht?" Das "Abendblatt" wirbt bei Hoteldirektoren, auswärtigen Polizisten gratis Zimmer zu stellen, damit sie privat das "weltoffene, liberale, liebenswerte" Hamburg kennenlernen können.
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Aus dem Archiv von turi2.tv: Lars Haider singt ein Loblied auf Funkes Zentralredaktion.
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NRW-Medienminister Holthoff-Pförtner behält seine Funke-Anteile.

Funke: Stephan Holthoff-Pförtner, neuer Medienminister in NRW, behält trotzdem seine 17,6 % an der Mediengruppe, schreibt Roland Pimpl. Den offensichtlichen Interessenkonflikt soll entschärfen, dass der Anwalt, Intimus von Helmut Kohl und Adoptivsohn der Funke-Erbin Gisela Holthoff, seine Stimmrechte in Aufsichtsrat, Gesellschafterausschuss und Präsidialausschuss an seinen Adoptivsohn und Kanzleisozius Georg Scheid überträgt. Die sogenannte Ministerehrenkommission habe die Konstruktion abgenickt, zitiert Pimpl einen Funke-Sprecher.
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