Video-Tipp: Gabor Steingart interviewt Angela Merkel.

Video-Tipp: Gabor Steingart hat sein Konzept vom Live-Journalismus heute Mittag im Interview mit Angela Merkel vorgeführt. In gut 90 Minuten entlockt der "Handelsblatt"-Herausgeber der Kanzlerin nicht nur politische Ansichten und Meinungen, sondern auch ihre Urlaubslektüre über den Komponisten Dmitri Schostakowitsch. Am Freitag erscheint das Gespräch im gedruckten "Handelsblatt".
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Wann kommen Ihnen die besten Ideen, Herr Steingart?


Mehr Muße wagen: Gabor Steingart gibt im Gespräch mit Peter Turi tiefe Einblicke in den Modus Operandi des modernen Verlegers. Steingart rät ab von Termin-Taktungen im Wall-Street-Style. Ideen entstehen, wenn Kopf und Kalender frei sind. Mit klarem Blick analysiert Steingart für die turi2 edition4: Manche Medienmarke kümmert sich "in nostalgischer, fast weinerlicher Absicht" um das Vergangene, statt mutig die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen. Weiterlesen und Videos schauen …

Gabor Steingart steht ganz früh auf für gute Ideen.


Die Ein-Mann-Morningshow: Gabor Steingart ist der auffälligste Herausgeber in der deutschen Zeitungs-Szene. Im Livegespräch zur turi2 edition4 mit Peter Turi philosophiert er über sein "Handelsblatt", Ideen und das Morning Briefing. Für den Newsletter beginnt Steingarts Tag oft um 4.30 Uhr. Ein Team sortiert die nächtliche Lage und klingelt ihn aus dem Bett, erzählt Steingart auf dem Podium von Landau Media in Düsseldorf.

Steingart hängt sich rein – jeden Morgen und überhaupt. Er bringt das "Handelsblatt" auf Vordermann und einen ganzen Verlag auf Trab. Für ihn ist es das Programm "Dornröschen wach küssen". Bei seinem Antritt habe er "eine gewisse Verstaubtheit" vorgefunden und "vielleicht auch eine gewisse Lieblosigkeit". Das ist längst vorbei, aus Steingart sprudeln die Ideen. Das ausführliche Gespräch mit ihm steht gedruckt in der turi2 edition Innovation. Leser sehen Teil 1 des Live-Mitschnitts aus Düsseldorf über die Augmented-Reality-Funktion der edition.
turi2.tv (4-Min-Zusammenfassung im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (Steingart-Gespräch gekürzt)Kommentieren ...

Verlagsgruppe Handelsblatt heißt ab Dezember Handelsblatt Media Group.

Nomen est omen: Die Verlagsgruppe Handelsblatt gibt sich einen neuen Namen. Künftig soll der Verlag Handelsblatt Media Group heißen, sagt "Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart am Dienstagabend am Rande der Launchparty für die turi2 edition4 in Düsseldorf. Die Umbenennung geschehe parallel mit dem Umzug des Verlags in ein neues Gebäude, der für Dezember geplant sei.

Mit dem neuen Namen will Steingart abbilden, dass die Mediengruppe inzwischen mehr als ein Verlag ist, u.a. mit dem Kreativdeck, das Kunden als In-House-Agentur Kommunikationslösungen anbietet. Die englische "Media Group" unterstreiche die internationale Ausrichtung, etwa mit der englischsprachigen Global Edition.
turi2 – eigene Infos1 Kommentar

Bild des Tages: Stein-harte Thesen zur Innovation.


Gabor Stein-smart: Mit forderndem Blick und flottem Mundwerk räsoniert Gabor Steingart am Dienstagabend über Ideen und Innovatives. Der "Handelsblatt"-Herausgeber ist Podiumsgast bei der Präsentation der turi2 edition Innovation in den Räumen von Landau Media in Düsseldorf. Eine Steingart-These: Wer Neues finden will, braucht keine Anzugträger-Armee wie bei der Deutschen Bank. "Innovation braucht eine Kultur voller Verschiedenheit und Vielfalt", sagt Steingart im Gespräch mit Peter Turi. (Foto: Jens Twiehaus)
turi2.de/edition4Kommentieren ...

lexikon2: Gabor Steingart.


Gabor Steingart wollte erst die Welt retten und dann den "Spiegel" – jetzt erfindet er als Junior-Verleger die Verlagsgruppe Handelsblatt neu. Als begnadeter Welterklärer und passionierter Weltverbesserer modernisiert Steingart den Düsseldorfer Wirtschaftsverlag. Steingart ist ein Vordenker der Branche und Vorbild für viele – Markus Trantow stellt ihn vor. Weiterlesen …

Gabor Steingart greift "Spiegel" und "Zeit" für Martin-Schulz-Hype an.

Gabor Steingart schießt sich in seinem Morning Briefing auf "Spiegel" und "Zeit" ein. Der "Handelsblatt"-Herausgeber wirft den Blättern vor, den Martin-Schulz-Hype mit Titeln wie "Und dann kam Martin" ("Zeit") und "Merkeldämmerung" ("Spiegel") angeheizt zu haben. Steingart, der sich schon früh als Schulz-Gegner positioniert hat, vergleicht die Berichterstattung der Kollegen mit dem VW-Skandal: "Wenn bei Nachrichtenmagazinen die gleichen Verbraucherschutzgesetze gelten würden wie bei manipulierten Dieselmotoren, müsste man zumindest für diese Ausgabe sein Geld zurückverlangen."

Die Medien hätten die Neugier der Wähler als Wechselwille missverstanden, schreibt Steingart und feuert eine Breitseite Richtung Bernd Ulrich. Der Politikchef der "Zeit" formuliert in der aktuellen Ausgabe, dass kein Zweifel daran bestehe, "dass Martin Schulz ein politisches Großtalent ist". Steingart kontert: "Wo das Zweifeln verlernt wird, beginnt der Glaube. Und wo der Glaube beginnt, endet der Qualitätsjournalismus."
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Lese-Tipp: Gabor Steingart befragt Leser zur Zukunft der Medien.

Lese-Tipp: "Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart hat in seinem Morning Briefing gefragt, welche Medien Deutschland braucht und wie sie sich ändern müssen. Mehr als 350 Leser haben geantwortet, schreibt Steingart und veröffentlicht 20 Statements in einer Extra-Ausgabe des Newsletters.

Die Leser-Kommentare gehen dabei weit auseinander: Die einen beklagen zur wenig Vielfalt und Berichterstattung auf Regierungslinie, die anderen loben die Unabhängigkeit, speziell das "Handelsblatt" und ihren Herausgeber. Die Leser fordern außerdem eine klarere Trennung zwischen Bericht und Kommentar und kritisieren "Nanny-Journalismus". Andere sehen das Übel bei Twitter und Facebook.
handelsblatt.com
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Zitat: Gabor Steingart lobt Kai Gniffke für den offenen Umgang mit Kritik.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150"So funktioniert Mediendemokratie. Karl Popper wäre stolz auf den Journalisten aus Hamburg gewesen: Die offene Gesellschaft und ihre Freunde."

"Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart lobt "Tagesschau"-Chef Kai Gniffke für den offenen Umgang mit der Kritik an der Nicht-Berichterstattung im Mordfall Maria und seine Kurskorrektur.
morningbriefing.handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

VG Media: Steingart wird Aufsichtsrat, Burda verlässt die Gesellschaft.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150VG Media: "Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart wird Aufsichtsratsmitglied bei der Verwertungsgesellschaft für Leistungsschutzrechte. Er verdankt den Posten dem Einstieg der Verlagsgruppe Handelsblatt Ende September. Burda verlässt nach dem Ausstieg aus den Wahrnehmungsverträgen nun auch als Gesellschafter die VG Media, die Gesellschaft zieht Burdas 8,7 % ein.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Gabor Steingart findet die Übernahme von Time Warner durch AT&T besorgniserregend.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150"Freiheit funktioniert immer dann am besten, wenn es die Freiheit von vielen ist. Die Freiheit von wenigen nennt man daher auch nicht mehr Freiheit, sondern Diktatur."

"Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart findet die Übernahme von Time Warner durch den Telekom-Konzern AT&T zwar konsequent, weil Kino, TV und Handy zusammenwachsen, aber auch besorgniserregend.
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Ralf-Dieter Brunowsky rät Gabor Steingart zu weniger Selbstvermarktung.

ralf-dieter brunowsky 150Gabor Steingart muss aufpassen, dass er sich nicht zu viel selbst feiert, mahnt Ralf-Dieter Brunowsky (Foto) väterlich-inbrünstig – er hat Steingart als Volo kennengelernt. Der frühere "Capital"-Chefredakteur bewundert Gabor Steingarts Erfolg beim "Handelsblatt". Am Ende müssten Newsletter, Talkshow-Auftritte und Buch-Promotion aber dem Blatt nützen, nicht Steingart als Person.
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Zitat: Zu viele Journalisten kuratieren die Realität.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150"In vielen Hauptstädten der Welt, das ist in Paris und Washington nicht anders als in Berlin, lebt ein Teil der Journalisten in symbiotischen Verhältnissen mit der politischen Macht. Gefühle werden bewirtschaftet, Wirklichkeit wird kuratiert."

"Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart wünscht sich kritischere Journalisten, die es als ihre Aufgabe sehen, "Angst in Erkenntnis und Apathie in Zuversicht zu verwandeln".
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"Handelsblatt" schlägt ein Wahl-Camp in Washington auf.

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Weißes Haus voraus: Das "Handelsblatt" zieht vor der US-Wahl teilweise nach Washington. Knapp 40 Journalisten berichten von vor Ort – ähnlich wie vor der Brexit-Abstimmung aus London. In der heißen Phase laden Herausgeber Gabor Steingart und Chefredakteur Sven Afhüppe fast täglich zu Veranstaltungen. Jeweils um 6 Uhr erscheint ein spezielles E-Paper. Live-Blog und WhatsApp-Dienst liefern Infos aufs Smartphone.

Nicole Bastian und Thomas Tuma sind "Camp-Chefs". Sie laden auch Mitglieder des Wirtschaftsclubs ein und empfangen Experten. Am Wahlabend gibt es eine Party, außerdem verspricht eine Anzeige in der Zeitung "Live-Schaltungen zu den wichtigsten Korrespondentenplätzen". Im Camp sitzen Journalisten für die deutschen Angebote und Kollegen der Handelsblatt Global Edition. Gabor Steingart leitet die Wahl-Wochen heute mit einem achtseitigen Zeitungstitel ein.
"Handelsblatt", S. 14-20 und S. 58-65 (Paid), handelsblatt.comKommentieren ...

Gabor Steingart entdeckt einen unsichtbaren Supermarkt.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150Gabor Steingart schreibt in seinem neuen Buch über das "Leben im Zeitalter der Überforderung" und ist selbst mit den Fakten überfordert, schreibt das Bildblog. Die Privilegien für EU-Mitarbeiter seien nicht so groß wie behauptet, die soziale Absicherung auch nicht – und einen Supermarkt für EU-Parlamentarier in Straßburg habe Gabor Steingart exklusiv gefunden. Er bleibt aber dabei: Der Supermarkt existiert.
bildblog.de, twitter.com (Reaktion Steingart)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Döpfner und Steingart reden über ihr Geld.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Mathias Döpfner verrät im Gespräch mit Gabor Steingart, dass er kein reicher, sondern ein hoch verschuldeter Mann sei. Den Kauf von 3 % Springer-Anteilen finanzierte der Vorstandschef über Kredit. Sein Vermögen auf 150 Mio Euro zu taxieren, sei ein Fehler des hauseigenen Blatts "Bilanz". Die Journalisten vergaßen, die aufgenommenen Kredite gegenzurechnen. Gesprächspartner Steingart gehören 5 % an der Verlagsgruppe Handelsblatt, die ihm Dieter von Holtzbrinck übertragen hat.
"Handelsblatt", S. 20-25 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

turi2 edition2: Gabor Steingarts Thesen zur Werbung.


Änderungsbedarf: Gabor Steingart, Herausgeber des "Handelsblatts", findet, dass Werbung sich grundlegend wandeln muss, um weiterhin Erfolg zu haben. In der neuen turi2 edition, Thema Werbung, erläutert er vier Irrtümer über "das Wesen der Kommunikation".  Steingart glaubt zum Beispiel nicht, dass Werbung nur durch Originalität bestechen muss, wie es die Kreativen oft predigen. Stattdessen solle sie vielmehr "informieren und ernst nehmen".

Zu den Fotos von Michael Englert liest Björn Czieslik einige Auszüge aus Steingarts Gastbeitrag. Alle vier Thesen Steingarts finden Sie in der neuen turi2 edition2.

turi2.tv (2-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Gabor Steingart nimmt Leser mit zu den Wirtschafts-Bossen.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150Handelsblatt will Leser mit in die Vorstands-Etagen Deutschlands nehmen: Gabor Steingart fragt im Moring Briefing "Welchen weitsichtigen Vorstandschef oder welche herausragende Unternehmerin würden Sie gerne einmal treffen?" und sammelt per Mail Wunschzettel. Mitkommen dürfen am Ende alle: "Sind wir 20, trinken wir mit ihm oder ihr einen Kaffee im Vorstandsbüro. Sind wir 5.000, mieten wir die nächstgelegene Stadthalle."
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Steingart vergleicht Verlagsfunktionäre mit Milchbauern.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150Gabor Steingart stichelt gegen den verminderten Mehrwertsteuersatz für Presseerzeugnisse und sekundiert Finanzminister Wolfgang Schäuble: "Wir Zeitungsleute" seien auch nicht besser als die Milchbauern, die angesichts sinkender Preise Subventionen fordern und somit erst ihre Kühe und dann den Steuerzahler melken wollen, kommentiert Steingart in seinem Morning Briefing.
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Gabor Steingart baut das "Handelsblatt" im Zuckerberg-Stil um.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150Gabor Steingart kann zum Mark Zuckerberg im deutschen Wirtschafts-Journalismus werden, schreibt Varinia Bernau. Der "Handelsblatt"-Herausgeber bedient seine Community mit Print, Digitalprodukten und zunehmend mit Veranstaltungen gemäß dem Zuckerberg-Gedanken: Eine Community lässt sich nicht bauen, nur sichtbar machen. Der anstrengende Umbau der früheren Zeitungsredaktion in Düsseldorf verlaufe recht reibungslos.
"Süddeutsche Zeitung", S. 25 (Paid)Kommentieren ...

Gabor Steingart debütiert in New York.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150Gabor Steingart spielt Diplomat: Beim Deutschand-Dinner in New York bringt der "Handelsblatt"-Herausgeber Ex-US-Außenministerin Madeleine Albright und Karl-Theodor zu Guttenberg zusammen. Der ehemalige deutsche Wirtschafts- und Verteidigungsminister warnt vor schwindender Solidarität und "dass die EU Risse bekommt". Albright plädiert u.a. dafür, dass die USA in der Flüchtlingskrise "ein besseres Vorbild" sein sollten.
"Handelsblatt", S. 10 - 15 (Paid)Kommentieren ...

Gabor Steingart will Journalismus in 3D.

Gabor Steingart von Michael Englert
Triple D: Gabor Steingart, Herausgeber und Juniorverleger der Verlagsgruppe Handelsblatt, geht mit einer neuen Phrase hausieren hat eine neue, genialische Formulierung für die Zukunft des Journalismus gefunden. Steingart fordert den "3D-Journalismus". Hä? Das bedeutet schlicht: "Lasst uns demokratisch, digital und deutlich sein", so Steingart bei einer Rede in New York. Mit amerikanisch gefärbtem Hyper-Optimismus schiebt er nach, "3D-Journalismus" sei eine "wunderbare Chance, um Journalismus wieder großartig zu machen".

Fährt man mit dem Phrasenmäher über die Formulierung, bleibt immerhin eine recht saubere und logische Begründung der drei Ds hängen, mit der Steingart die Anforderungen für Journalismus und Verlage auf den Punkt bringt:
- digital: "Wir müssen erzählen und wir müssen zuhören. Wir müssen unser Publikum in unsere intimsten Pläne einweihen, weil es keine passive Masse mehr ist. Unsere Beziehung hat sich von Leserschaft zu Partnerschaft verändert."
- demokratisch: "Wir müssen die Medien öffnen für solche, die die Medien konsumieren. Wir sollten Sendezeiten und Kolumnen mit unseren treuen Zuschauern und Lesern teilen. Die Leser sind nicht dümmer als die Journalisten."
- deutlich: "Wir müssen etwas zu sagen haben, das bedeutet für mich die Rückkehr zur Relevanz. Unsere Aufgabe sollte es sein, Information und Orientierung zu bieten, nicht nur Entertainment." (Foto: Michael Englert für turi2 edition2)
"Handelsblatt", 22.3.2016, S.20/21 (Paid), blendle.comKommentieren ...

Steingart startet US-Roadshow für seine Global Edition.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150Gabor Steingart will die Global Edition in den USA bekannter machen und startet eine US-Roadshow. Bis Ende nächster Woche will der "Handelsblatt"-Herausgeber die internationale Digitalausgabe in den Staaten bewerben. Höhepunkt sei ein "Deutschland-Dinner" mit Ex-Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg, schreibt der daheimgebliebene Hans-Jürgen Jakobs im Morning Briefing.
morningbriefing.handelsblatt.comKommentieren ...

VHB: Brors wechselt aus dem Verlag zurück in die Redaktion.

Peter-Brors150Handelsblatt lässt Peter Brors wieder zurück in die Redaktion: Er übernimmt seinen alten Posten als stellvertretender Chefredakteur und folgt damit auf Oliver Stock, 50. Seit 2013 arbeitete Peter Brors als Personalchef der Verlagsgruppe Handelsblatt. Er bleibt weiterhin Leiter der Holtzbrinck-Journalistenschule.
pressebox.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Stefan Winterbauer checkt Newsletter der Chefredakteure.

newsletter-iconChefredakteurs-Newsletter sollten persönlich, kompakt und verständlich sein sowie im Plauderton daherkommen, analysiert Stefan Winterbauer die elektronischen Postwurfwursendungen. Gabor Steingarts Morning Briefing brilliere durch Kürze, Lorenz Marold verwendet im Tagesspiegel Checkpoint zwar gerne Abkürzungen, ist dafür aber witzig. Die Lage von Spiegel Online dagegen wirke manchmal wie eine "Tagesschau" in Newsletterform. Miriam Meckels Serendipity springe heiter zwischen komplexen Themen umher.
meedia.deKommentieren ...

"Handelsblatt" verwandelt sich in "Wirtschaftsclub".

Handelsblatt Club Wirtschaftsclub-600Members Only: Das "Handelsblatt" startet seinen angekündigten Wirtschaftsclub, eine digitale und reale Austausch-Plattform für Abonnenten. Herausgeber Gabor Steingart verspricht dem Krawattenträger-Kollektiv Zugriff auf ein "beachtliches Portfolio" an Persönlichkeiten, engen Austausch mit Redaktionen und Korrespondenten sowie 200 Veranstaltungen. Als Gesicht und Club-Managerin engagiert er Frederike von Tucher.

Das "Handelsblatt" trommelt in seiner Freitagausgabe auf 18 Seiten für die erlauchte Community: Mitglieder bekommen für den Wall-Street-Besuch einen Schreibtisch im "Handelsblatt"-Büro, kostenlosen Archiv-Zugang, 15 % Rabatt auf einige Leistungen des Handelsblatt Research Institute sowie Vergünstigungen bei Partner-Firmen. Im Frühjahr kommt die Mitglieder-App HB10 - 1 Tag, 10 Themen hinzu, die die Nachrichtenflut konzentrieren soll. (Screenshot: handelsblatt.com)
"Handelsblatt", S. 9-26 (Paid), club.handelsblatt.com, handelsblatt.com (PDF-Broschüre)Kommentieren ...

Gipfeltreffen der Wirtschafts-Chefredakteurinnen.

Miriam Meckel - Zanny Minton Beddoes 600 dpa
Weiblich, liberal, Chefredakteurin: "Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart hat in London "zwei der führenden Journalistinnen Europas" zusammengebracht. "Wiwo"-Chefin Miriam Meckel und "Economist"-Chefredakteurin Zanny Minton Beddoes diskutieren im Doppel-Interview über die Flüchtlingskrise, die Eurokrise und die Medienkrise. Letztere ist für Meckel aber gar keine Krise, "sondern eine Transformation". Auch Minton Beddoes sieht "unterm Strich mehr Gelegenheiten als Bedrohungen" und keine Gefahr für guten Journalismus, "der den Horizont der neugierigen Leser nachhaltig erweitert".

Dazu denke das britische Wirtschaftsblatt derzeit darüber nach, "wie wir den Kern des 'Economist'-Journalismus in 15-Minuten-Videos packen können". In Deutschland soll das Wiwo Lab "neue Formate ausprobieren", etwa sogenannte Explainers, kleine Videos, die mit geschriebenem Text statt mit Tonspur arbeiten, erklärt Meckel.

Magazine behalten dennoch ihre Berechtigung als "Informationsversicherung", die Orientierung gibt, so Meckel. Dabei müssten Journalisten verstehen, dass sie keinen "Alleinvertretungsanspruch" mehr haben. Beide Frauen eint nicht nur ihre Position und eine gewisse optische Ähnlichkeit, sondern auch die immer noch überraschten Reaktionen ihres Umfeldes: "Ich kann den Tag nicht abwarten, an dem das Frausein in Chefpositionen kein Thema mehr sein wird", sagt Minton Beddoes und Meckel ergänzt: "Es ändert sich derzeit so viel in der Medienbranche, da sollte eine Chefredakteurin die geringste Überraschung sein."
"Handelsblatt", S. 18 bis 21, blendle.com (Paid), turi2.de (Essay Miriam Meckel)

(Fotos: Rolf Vennenbernd, Karlheinz Schindler/ beide dpa)
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Ströer zeigt in Interesse an "Handelsblatt"-Vermarkter IQM.

Ströer-150Ströer liebäugelt angeblich mit IQ Digital, dem Online-Vermarkter der Verlagsgruppe Handelsblatt. Laut "Kontakter" hat Ströer für ein "Kennenlern-Meeting" Kontakt zu den "Handelsblatt"-Geschäftsführern Gabor Steingart und Frank Dopheide aufgenommen. Dieter von Holtzbrinck soll über den Vorstoß von Ströer nicht so glücklich sein, berichten Insider.
"Kontakter" 50/2015, S. 20/21 (Paid)Kommentieren ...

Verlagsgruppe Handelsblatt hat neue Bleibe gefunden.

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(Grafik: Aurelis Real Estate)

Agenda Freiheit führt nach Düsseldorf-Pempelfort: Die Verlagsgruppe Handelsblatt zieht Ende 2017 als Ankermieter in ein neues, siebengeschossiges Gebäude mit dem schönen Namen "La Tête" in Düsseldorf. Im neuen Kopf von Gabor Steingart also sollen Ende 2017 "die Redaktionen und Geschäftsbereiche" einziehen. Namentlich genannt werden der Vermarkter iq media, die Handelsblatt Fachmedien und corps, die Tochter fürs Corporate Publishing - nicht jedoch Meedia. Die Kollegen müssen also offenbar nicht nach Düsseldorf ziehen, oder sie dürfen nicht, je nach Sichtweise.

An einer Außenfassade soll ein 80 Quadratmeter großer Infoscreen vorbeifahrende Zugpassagiere mit Inhalten von "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche" unterhalten. Neben Kantine, Café und Kinderbetreuung findet auch die Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten Unterschlupf.

Von den 22.000 Quadratmetern im "La Tête" will die Verlagsgruppe rund 60 % selbst nutzen, auf der restlichen Fläche will sich VHB mit Dienstleistern der Digitalwirtschaft und "kreativen Unternehmen" umgeben. Die frankophone Bezeichnung rührt daher, dass das neu entwickelte Viertel rundherum "Le Quartier Central" heißt. Projektentwickler des ganzen Quartiers ist Aurelis Real Estate, eine ehemalige Tochter von Bahn und WestLB, die heute größtenteils George Soros' Fondsgesellschaft Grove gehört.
meedia.de, deal-magazin.com, presseportal.deKommentieren ...

Basta: Schöner zeugen mit Gabor und Angela.

gabor-steingart150Diese Bilder im Kopf, die du nie mehr vergisst: Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart ist von Chinas neuer Zwei-Kind-Politik verzückt und empfiehlt Ähnliches für Deutschland. Es brauche ja nur eine "sternenklare Nacht" und "Zukunftsmut" im Sinne des "Wir schaffen das" der Kanzlerin - so ersäuselt der orange Amor, nunja, förderliche Bilder fürs Kopfkino.
morningbriefing.handelsblatt.comKommentieren ...