Apple ist wertvollste Marke, Mercedes-Benz und Adidas gewinnen hinzu.

Apple kommt auf 184 Mrd Dollar Markenwert, ermittelt die jährliche Analyse Best Global Brands. Es folgen die Digitalmarken Google mit 142 und Microsoft mit 80 Mrd Dollar. Wertvollste deutsche Marke ist Mercedes-Benz mit 48 Mrd Dollar auf Platz 9 und starken 10 % Wachstum. Adidas' Wert wächst sogar um 17 %. SAP, Porsche, Allianz und Siemens um je 6 %. BMW und Deutsche Post DHL stagnieren.
"FAZ", S. 22 (Paid)Kommentieren ...

Springer experimentiert mit Facebook und Google in Sachen Paid Content.

Springer beteiligt sich an Versuchen von Google und Facebook, Bezahl-Inhalte zu fördern, schreibt Kai-Hinrich Renner. Jan Bayer, Springers Vorstand für Bezahl-Angebote, habe Delegierten und BDZV-Mitgliedern davon beim Zeitungskongress erzählt. Mit Facebook könnte es bereits Ende September losgehen, es handle sich um eine Zusatz-Funktion von Instant Articles. Google wolle helfen, das Auffinden und Bezahlen der Inhalte hinter der Paywall zu erleichtern.
morgenpost.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Personalisierung spielt bei Google offenbar nur noch eine geringe Rolle.

Lese-Tipp: Eva Wolfangel beschreibt, wie Google seinen Nutzern je nach gespeicherten Daten andere Suchergebnisse präsentiert. Studien deuten darauf hin, dass die Personalisierung der Suchergebnisse nur noch eine geringe Rolle spielt. Unterschiede gibt es v.a. bei der Regionalisierung der Treffer. Nutzer bekommen etwa bei der Suche nach Parteien bevorzugt Seiten von Ortsverbänden in ihrer Nähe angezeigt. Google schweigt zu seinem Algorithmus.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Twitter und Microsoft betreiben Stühlerücken in ihren Aufsichtsräten.

Twitter und Microsoft betreiben Stühlerücken in ihren Aufsichtsräten. Twitter ernennt den früheren Google-Finanzvorstand Patrick Pichette zum Aufsichtsrat. Pichette, der aus einem zweijährigen Sabbatical kommt, ersetzt den Pepsi-Finanzvorstand Hugh Johnston im Kontroll-Gremium. Johnston wechselt in den Aufsichtsrat von Microsoft.
techcrunch.com, businessinsider.deKommentieren ...

AfD fühlt sich von Google benachteiligt.

AfD wirft Google Sabotage vor, weil der Web-Gigant sich weigere, Werbung für eine Anti-Merkel-Seite der Partei zu schalten, schreibt Spiegel Online. Google argumentiere mit technischen Problemen der Webseite und irreführenden Aussagen in der Anzeige sowie "herabwürdigenden Inhalten". Stattdessen will die AfD ihr für Google eingeplantes, fünfstelliges Werbe-Budget nun bei Facebook ausgeben, wo sie auf keine Widerstände stößt.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Vorstandschef Robert Hoffmann verlässt 1&1 Internet, Nachfolger kommt von Google.

1&1 Internet und Vorstandschef Robert Hoffmann (Foto) gehen nach elf Jahren getrennte Wege. Hoffmann möchte seinen Vertrag bei der Webhosting-Sparte von United Internet nicht verlängern, um sich "neuen unternehmerischen Herausforderungen" zu stellen, schreibt der Konzern. Nachfolger wird Eric Tholomé, der von Google in Zürich zu 1&1 kommt.
wuv.de Kommentieren ...

Google-Tochter Waymo und Intel kooperieren beim autonomen Fahren.


Mehr Pferdchen Rechen-PS unter der Haube: Waymo, Googles Einheit für selbstfahrende Autos, und Chip-Hersteller Intel arbeiten beim autonomen Fahren künftig zusammen. Intel soll helfen, die Rechenleistung der Waymo-Technik zu verbessern und Daten schneller zu vearbeiten. Die Kooperation ist unabhängig von der Allianz zwischen Intel, BMW, Mobileye und Fiat Chrysler, bei der es auch um selbstfahrende Autos geht.

Die Intel-Technik kommt in der Familienkutsche Chrysler Pacifica zum Einsatz, mit der Waymo Erfahrungen im Straßenverkehr sammelt. Die Autos sollen künftig nicht nur auf Autobahnen, sondern auch in Städten vollautomatisiert ohne Fahrer ans Ziel kommen. Waymo kooperiert auch mit dem Uber-Konkurrenten Lyft.
automobilwoche.de, theverge.com, turi2.de (BMW-Allianz), turi2.de (Kooperation mit Lyft), turi2.de (Modell Pacifica)Kommentieren ...

Google macht noch dieses Jahr Paid-Pläne mit Verlagen öffentlich.

Google wird voraussichtlich im Oktober verkünden, wie eine Zusammenarbeit mit Verlagen bei Paid Content aussehen soll. Jan Hauser schreibt, dass Google Kreditkartendaten teilen könnte, um das Bezahlen zu erleichtern. Auch könnte Google Daten zur Verfügung stellen, damit Verlage Preismodelle finden. Google-Manager Richard Gingras sagt, das Unternehmen arbeite schon länger mit Verlagen an Paid-Lösungen. "In den kommenden Wochen" werde Google mit mehr Details herauskommen.
"FAZ", S. 18 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Weitere EU-Staaten befürworten Besteuerung von Internetkonzernen.

Google-Steuer von Finanzminister Schäuble findet Unterstützung weiterer Staaten. Sechs EU-Mitglieder unterzeichnen den Vorschlag, den Deutschland mit Frankreich, Spanien und Italien erarbeitet hat. Sie wollen Internetkonzerne wie Google, Amazon und Facebook auf Basis ihrer Umsätze statt auf Basis von Gewinnen besteuern. Die Konzerne machen in Europa Geschäfte, zahlen aber nur minimale Steuern. Einige EU-Staaten sehen die Steuerpläne kritisch, u.a. weil sie selbst wirtschaftlich von den Konzernen profitieren.
handelsblatt.com, wiwo.de (Kritik), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Auch Google hat Werbe-Targeting von Rassisten zugelassen.

Google: Werbekunden können Anzeigen für Nutzer buchen, die nach antisemitischen oder rassistischen Aussagen googeln, recherchiert BuzzFeed. BuzzFeed hatte eine Anzeigen-Kampagne für Nutzer gestartet, die mit Google nach Aussagen wie "Schwarze ruinieren alles" oder "Zionisten kontrollieren die Welt" gesucht haben. Google hat die Anzeigen nach einer Anfrage von BuzzFeed gestoppt und sagt, es versuche bereits, anstößige Kampagnen zu erkennen, wolle darin aber besser werden. Zuvor war bekannt geworden, dass Facebook Anzeigenkunden ermöglicht, Werbung bei antisemitischen und rassistischen Nutzern auszuspielen.
buzzfeed.com, mashable.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Tech-Industrie gerät in der Tech-Nation USA ins Kreuzfeuer.

Tech-Industrie spürt eisigen Gegenwind aus der US-Politik, beobachtet BuzzFeed-Chefredakteur Ben Smith. Die großen und von Kunden geliebten Marken investieren zunehmend in Lobbying. Ihre goldene Ära sei vorbei, urteilt Smith. Auch Medien berichten schärfer, weil sie merken, dass Google und Facebook immer mehr Einnahmen absaugen.
buzzfeed.comKommentieren ...

Banken und Versicherungen experimentieren mit Sprach-Assistenten.

Sprach-Assistenten wie Alexa, Siri und Google Home könnten Banken und Versicherungen dazu dienen, wieder mehr Kontakt mit ihren Kunden zu pflegen. "Es gibt keine Bank, die nicht darüber nachdenkt, und viele experimentieren schon damit", sagt Accenture-Berater Nils Beier dem "Handelsblatt". Vorreiter sind die Volks- und Raiffeisenbanken und die Deutsche Familienversicherung. Als größte Herausforderung gelte, die Abläufe sicher und zugleich bequem zu machen.
"Handelsblatt", S. 30/31 (Paid), "Handelsblatt", S. 31 (Paid, bisherige Anbieter)Kommentieren ...

Google startet deutschen Cloud-Standort.

Google bietet Firmenkunden seiner Cloud-Plattform nun auch einen Serverstandort in Deutschland an. Der Standort europe-west3 befindet sich in Frankfurt und verfügt über einen eigenen Backbone sowie eine Anbindung an den deutschen Netzknoten De-Cix. Die Konkurrenz von Amazon AWS und Microsoft bietet schon länger Cloudkapazitäten in Deutschland an.
horizont.net, googleblog.comKommentieren ...

EU-Staaten starten Initiative zur höheren Besteuerung von Internetkonzernen.

Wolfgang Schäuble und die Finanzminister aus Frankreich, Italien und Spanien starten eine Initiative für eine stärkere Besteuerung von Internetriesen in der EU. Die EU-Kommission solle einen Vorschlag machen, um die Umsätze von Google, Apple und Co zu besteuern. Die Finanzminister wollen ihre Forderung auf dem EU-Finanzminister-Treffen am Freitag und Samstag diskutieren. Auch Österreich hatte eine höhere Besteuerung von Internetkonzernen gefordert.
reuters.com, "FAZ" S. 17 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Österreich will Internetkonzerne in der EU stärker besteuern.

Österreich fordert eine höhere Besteuerung von Internetriesen in der EU. Das Land will das Konzept digitaler Betriebsstätten auf EU-Ebene einführen. EU-Länder könnten Google, Apple, Facebook und Co dadurch auch dann besteuern, wenn sie ihren Sitz in einem anderen Staat haben. Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling sagt, Deutschland, Frankreich und Tschechien unterstützten seinen Vorschlag.
handelsblatt.comKommentieren ...

Medienberichte: Google könnte Handysparte von HTC kaufen.

Google könnte Teile des taiwanesischen Smartphone-Herstellers HTC übernehmen. Laut Medienberichten stehe HTC kurz vor dem Vertragsabschluss. Nicht die gesamte Firma solle dann an den US-Techriesen fallen, sondern nur die Mobilfunksparte. Damit wären die Amerikaner in der kommoden Lage, auch den Patentschatz zu heben, der in der Entwicklungsabteilung schlummert. Zuletzt hatten sich die HTC-Smartphones nicht besonders gut verkauft.
computerbild.deKommentieren ...

RTL-Vermarkter IP Deutschland überlegt, sein Programmatic-Inventar nicht mehr bei Google auszuspielen.


Tschau-tschüssi: IP-Deutschland-Chef Matthias Dang überlegt, ob er und seine Vermarktungs-Mitstreiter das programmatisch buchbare Videoinventar nur noch auf ihrer eigenen Plattform anbieten sollten. Facebook und Google machen es selbst nicht anders, ihr Inventar ist nur über die jeweils eigenen Plattformen buchbar. Dang glaubt, dass beide Konzerne jeweils ihre Inventare bevorzugen, sagt er im "Horizont"-Interview.

Die Grundidee des Programmatic Advertisings sieht eigentlich vor, dass Kunden alle Inventare über möglichst viele Plattformen buchen können. Ab 2018 vermarktet G+J EMS das gesamte Nicht-Videoinventar der IP, die IP alle Werbung in Videos im Rahmen einer Anzeigen-Allianz. Der Spiegel vermarktet sein Inventar vorerst weiter selbst, sagt Verlagschef Thomas Hass.
"Horizont 36/2017", S. 1 (Paid)Kommentieren ...

Google startet sein Kinder-Angebot YouTube Kids in Deutschland.

Google-Jugendschützerin Sabine Frank (Bild, links) verspricht Eltern, mit YouTube Kids ein sicheres Umfeld zu schaffen. Sollten unpassende Inhalte auftauchen, behandeln die Lösch-Trupps von Google Hinweise mit besonderer Priorität.

Kinderkanal im Internet: Google bringt seine App für Kinder nach Deutschland und Österreich. YouTube Kids besteht aus kindgerechten Videos, die YouTube von Hand und automatisch filtert. Die jungen Nutzer bekommen auch Werbung zu sehen. Im turi2.tv-Video (siehe oben) verspricht Googles Jugendschutz-Chefin Sabine Frank, dass alle Anzeigen von Google-Mitarbeitern ausgewählt werden – Werbung für Nahrungsmittel und Getränke ist verboten.

Die Steuerung von YouTube Kids soll in der Hand der Eltern liegen. Sie müssen die App einrichten und können auch die Suchfunktion deaktivieren. Suchen sind für Kinder, die noch nicht schreiben können, auch über Spracheingabe möglich. Unpassende Inhalte können gemeldet werden – YouTube verspricht, Meldungen rund um die Uhr zu überprüfen. Die Fälle landen bei den Lösch-Teams von Google in aller Welt. Sabine Frank räumt im Video-Interview ein: Wie alle technischen Systeme sei auch YouTube Kids nicht unfehlbar.

YouTube bezieht Kinder- und Jugendschützer in die Arbeit an dem Angebot mit ein. Bei einer Pressekonferenz bewerteten die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter und Jugendschutz.net das Angebot als passend für Kinder. Auch Kindermedien-Verlage begrüßen den Start: Kiddinx Media, Vermarkter u.a. von "Benjamin Blümchen" und "Bibi & Tina", sagt, YouTube sei die wichtigste Video-Plattform für Kinderinhalte. YouTube Kids ist bereits in 38 Ländern verfügbar und erreicht laut YouTube 11 Mio Zuschauer wöchentlich.
turi2 – vor Ort bei Pressekonferenz in Berlin, turi2.tv (3-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2), kids.youtube.com1 Kommentar

Zitat: Florian Haller glaubt, für Unternehmen müssen Mediaausgaben sich in erster Linie rechnen.

"Ich bin skeptisch, ob sich Unternehmen im großen Stil einspannen lassen - so sehr ich mir das persönlich auch wünschen würde."

Serviceplan-Chef Florian Haller sagt zu Julia Jäkels Vorschlag eines Corporate-Media-Responsibility-Kodex', Mediaausgaben seien eine Investition, die sich in einem harten Wettbewerb rechnen müsse. Dabei auch noch etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun, sei schwierig zu verkaufen.
Handelsblatt, S. 16 (Paid), turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Florian Haller über die Bedeutung von Persönlichkeits-Marken in einer digitalen Welt.
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Google und Bertelsmann schaffen 75.000 weitere IT-Stipendien für Udacity.

Google und Bertelsmann starten eine zweite Runde mit IT-Stipendien bei Bertelsmanns Online-Uni Udacity. Google steuert 60.000 Stipendien im Bereich Web- und Android-Entwicklung bei, Bertelsmann weitere 15.000 Stipendien im Bereich Datenanalyse. Bewerben können sich Interessierte aus Europa, Israel, der Türkei, Ägypten und Russland. Bereits 2016 schrieben Google und Bertelsmann gemeinsam Stipendien aus, damals jedoch nur 10.000.
presseportal.deKommentieren ...

Mindshare-Chefin Katja Brandt vermisst ausgereifte Erfolgskontrollen für digitale Werbung.


Für uns alle Neuland: Die Wirkung von digitaler Werbung ist noch immer weitgehend unerforscht, sagt Katja Brandt, neue Chefin der Mediaagentur Mindshare im deutschsprachigen Raum. Es fehlten einheitliche "Währungen", also Messgrößen, über die sich Erfolg definiert. Brandt plädiert im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv dafür, nicht nur auf Klicks zu gucken, sondern auf den Effekt der Werbung auf das Geschäftsergebnis.

Anders als viele andere Medienmacher geht Brandt nicht pauschal auf Google und Facebook los. Intransparenz mag sie den Unternehmen nicht per se vorwerfen: "Die Global Player haben eine andere Perspektive auf die Märkte und damit auch, wie sie mit ihren Daten umgehen", sagt Brandt. Sie erkennt eine konstruktive Haltung. Dabei sieht sie auch die klassischen Medien in der Pflicht, die sich der Diskussion um digitale Daten stellen müssen.
turi2.tv (6-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Zitat: Gary Reback hält EU-Kommission für wirksame Monopol-Bekämpferin.

"Man könnte heute sagen, dass die EU-Kommission der stärkste Monopolgegner weltweit ist."

Wettbewerbsanwalt Gary Reback findet zwar, dass die Kommission in Sachen Regulierung spät dran ist, gleichzeitig sei sie aber mächtiger als etwa die Behörden in den USA, weil Facebook, Google und Co dort oft eng mit den Politikern verbunden seien und Parteispenden machen dürfen, ohne zu sagen an wen und in welcher Höhe.
focus.deKommentieren ...

Politiker können Google-Infoboxen mit eigenen Statements befüllen.

Google zeigt seit heute bei der Suche nach Bundestagskandidaten Infoboxen an, deren Inhalte die Politiker selbst editieren können. Die Politiker haben dort an prominenter Stelle die Möglichkeit, ihre Standpunkte wiederzugeben - zusätzlich zu den neutral gehaltenen biografischen Daten. Das Angebot steht allen rund 4.500 Kandidaten für den Bundestag offen, bleibt aber nur bis zum 24. September online.
spiegel.de, pcwelt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Alphabet reicht Gehorsamkeits-Planung bei EU ein.

Alphabet: Die Google-Holding blinzelt zuerst und legt kurz vor Ablauf der Frist einen von der EU geforderten Plan vor, der skizziert, wie Alphabet künftige Diskriminierungen von konkurrierenden Shopping-Suchdiensten vermeiden möchte. Die Veränderungen müssten nun bis 28. September in die Suchmaschine einfließen. Die EU hält als Folterwerkzeuge Geldstrafen von bis zu 5 % des Tagesumsatzes in der Hand. Eigenständige EU-Untersuchungen des Online-Vermarkters Adsense und des Android-Mobilbetriebssystems laufen noch.
bloomberg.comKommentieren ...

"George Orwell hoch drei": Kantar-TNS-Chef Hartmut Scheffler über Bedrohungen für Marktforscher.


Das Google-Gespenst geht um: Markt- und Meinungsforscher erwischt der digitale Wandel mit voller Wucht. Kantar-TNS-Chef Hartmut Scheffler sieht für seine Branche zwei Bedrohungen: Kunden, die Big Data überschätzen. Und Tech-Konzerne wie Google, die mit künstlicher Intelligenz die Marktforschung überflüssig machen. Ein solches Szenario sei zwar fern, sagt Scheffler im Video von "Horizont" und turi2.tv, aber auch "George Orwell hoch drei".

Scheffler ruft seine Branche zu mehr Selbstbewusstsein auf. Marktforscher seien nicht nur Daten-Erheber, sondern zunehmend Analysten. Umfragen wird es künftig weniger geben, prognostiziert Scheffler, weil das Auswerten großer Datenmengen wichtiger wird. Scheffler warnt aber, die nackten Daten zu überschätzen: Mit Big Data werden keine Motivationen oder unbefriedigten Bedürfnisse erhoben und es wird nicht erfasst, wie Freunde über Produkte reden.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

YouTube verpasst sich ein neues Design und führt Hochkant-Videos ein.

Hochkant in die Zukunft: Google verpasst YouTube den größten Rebrush seit Bestehen und will den Dienst so stärker für die mobile Nutzung fit machen. Wichtigste Neuerung: In den Apps ermöglicht YouTube künftig auch die Anzeige von Hochkant-Videos im Fullscreen und nähert sich so Snapchat, Facebook und Instagram an. Bisher zeigte YouTube bei allen Videos, die keine klassischen Formate aufwiesen, schwarze Balken an und motivierte seine Nutzer, Panorama-Aufnahmen statt Videos im Portrait-Modus zu machen.

YouTube führt zudem neue Bedienelemente ein sowie ergänzende Funktionen zur Wiedergabegeschwindigkeit. Außerdem bekommt der Videodienst ein neues Logo. Dabei wandert das an einen TV-Bildschirm erinnernde, rote Rechteck vom Wort "Tube" vor den Schriftzug und wird durch ein Play-Icon ergänzt.
mashable.com, theverge.comKommentieren ...

Google kämpft um die Rechte an seinem eigenen Namen.

Google wehrt sich dagegen, die Markenrechte am eigenen Namen zu verlieren, schreibt Eike Kühl. In den USA hat das Unternehmen einen Rechtsstreit gegen zwei Kläger gewonnen, die argumentiert haben, der Begriff "to google" ("googlen") sei mittlerweile in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Das Gericht sieht das Wort zwar allgemein in Verwendung, erkennt aber auch einen klaren Bezug zum Unternehmen. Um das sicher zu stellen, verbindet Google seinen Markennamen mit weiteren Produkten und wirkt zum Beispiel auf die Duden-Redaktion ein.
zeit.deKommentieren ...

Basta: Google dreht nervenden Websites den Ton ab.

Ruhig gestellt: Insbesondere Nachrichtenseiten nerven ihre Nutzer oft mit von alleine startenden Videos. Für alle Nutzer, die keine Lust haben nervige Tonquellen auf der Seite zu suchen, bietet Google in seinem Chrome-Browser künftig die Funktion, ganze Websites lautlos zu schalten. Die Abteilungen für Nutzer-Vergraulung arbeiten vermutlich schon an einer Alternative.
androidpolice.comKommentieren ...

Google und Walmart attackieren gemeinsam Amazon.

Google und Walmart schließen eine Allianz gegen Amazon. Ab Ende September bietet die Einzelhandelskette hunderttausende Artikel über den Sprachassistenten Google Home zum Verkauf an. Damit verkauft Walmart erstmals in den USA Produkte online außerhalb der eigenen Website. Das gemeinsame Angebot positioniert sich gegen Amazons intelligenten Lautsprecher Echo.
manager-magazin.deKommentieren ...

Zitat: Christian Schmalzl setzt auf viele Werbe-Beine.

"Bei Lokalvermarktung, Außenwerbung oder Dialogmarketing gibt es zum Glück kein Amazon, kein Facebook und kein Google."

Ströer-Co-CEO Christian Schmalzl glaubt, dass sein Unternehmen gegen Amazon ankommen kann, weil das Geschäft auf verschiedenen Werbe-Beinen stehe und schlau geschmiedete Allianzen mehr Marktmacht ermöglichen. Amazon hält er für die langfristig gefährlichste Firma.
wuv.deKommentieren ...