Youtube Red sucht seine Position zwischen Musik-Streaming und Netflix.

Google hat für sein Bezahlangebot Youtube Red auch nach mehr als zwei Jahren am Markt noch keine passende Ausrichtung gefunden, schreibt Sahil Patel. Produzenten könnten hier zwar anders als im freien Angebot mit Verweildauer punkten, wirtschaftlich lohnen würden sich jedoch fast nur Lizenz-Produktionen. Youtube will aber anders als Netflix und Amazon nicht intensiv in Eigenproduktionen investieren. Youtube-CEO Susan Wojcicki nennt Youtube Red bei einer Konferenz gar mit Verweis auf den im Angebot enthaltenen Zugang zu Google Music einen Musikstreaming-Service.
digiday.comKommentieren ...

Google Chrome sperrt alle Werbung auf Seiten, die gegen Richtlinien verstoßen.

Google Chrome blockiert ab morgen nicht nur Anzeigen, die gegen die Richtlinien der Coalition for Better Ads verstoßen. Hat Google eine Seite identifiziert, die z.B. selbststartende Videos mit Ton oder den Bildschirm verdeckende Anzeigen mit Countdown haben, sperrt der Chrome-Werbefilter folglich alle Anzeigen der Seite.
techcrunch.com, theverge.com, blog.chromium.orgKommentieren ...

Google präsentiert eigene Stories-Funktion auf AMP-Basis.

Google fügt seinem Website-Beschleuniger AMP eine Stories-Funktion hinzu. Mit AMP Stories können Publisher ab heute visuelle, mobiloptimierte Beiträge veröffentlichen - zunächst in einer Testphase. Die Stories bestehen aus wischbaren Seiten mit Text, Fotos und Videos. Bei der Entwicklung hat Google mit Vox, Condé Nast, Meredith und CNN zusammengearbeitet - und deren Unkosten bezahlt.
wsj.com (Paid), developers.googleblog.com

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Bildersuche: Google einigt sich mit Getty Images.

Google und Getty Images einigen sich auf einen Rechte-Deal. Als Teil der Vereinbarung wird Google seine Bildersuche umbauen. Google entfernt den Direktlink auf die Bilddatei und will Copyright-Vermerke deutlicher hervorheben. 2016 hatte Getty sich bei der EU-Kommission über die Google-Bildersuche beschwert, da diese Anreize zum Foto-Klau liefere.
theverge.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Autobesitzer interessieren sich für zusätzliche Kameras, sagt Google.

Autobesitzer wollen ihre Fahrzeuge häufig mit zusätzlichen Kameras ausstatten, schreibt Google in seinem Auto Trends Report. Damit könnten zum Beispiel Unfälle aufgezeichnet werden. Insbesondere in den USA interessieren sich die Autofahrer dem Report zufolge zudem für Auto-Zubehör für ihre Haustiere. Für die Untersuchung hat Google die Suchanfragen von rund 1.000 Nutzern in den Autoländern Deutschland, USA und Japan ausgewertet.
theverge.com, thinkwithgoogle.com (PDF des Reports)Kommentieren ...

Google soll in Indien 21,1 Mio Dollar Wettbewerbsstrafe zahlen.

Indien verhängt gegen Google eine Wettbewerbsstrafe in Höhe von 21,1 Mio Dollar. Der Suchmaschinenriese habe seine Marktmacht missbraucht und eigene Dienste in den Suchergebnissen bevorzugt. Erst im Juni hatte die EU-Kommission Google zu einer Rekord-Wettbewerbsstrafe von 2,42 Mrd Euro verdonnert.
techcrunch.com, finanznachrichten.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Die Öffentlich-Rechtlichen müssen ihre Facebook-Strategie ändern, fordert Kai-Hinrich Renner.

ARD, ZDF und Deutschlandradio brauchen eine neue Strategie im Umgang mit Facebook, YouTube und Co, kritisiert Kai-Hinrich Renner. Die Öffentlich-Rechtlichen hätten die Bedrohung durch Facebook, Google und Co zwar erkannt, tummelten sich aber weiterhin fleißig auf deren Pllattformen. Deshalb würde es nicht schaden, sich nach österreichischem Vorbild mit den Verlagen gegen die Marktmacht der US-Internetriesen zusammenzutun.
abendblatt.deKommentieren ...

Verlage halten Google für kooperativer als Facebook.

Google verhält sich in der Zusammenarbeit mit traditionellen Medien kooperativer als Facebook, will Springer unter den Teilnehmern seines "International Paid Content Summit" herausgehört haben. Eine Umfrage unter den Teilnehmern zeige, dass viele Potential in der Zusammenarbeit mit den Internetriesen beim Vertrieb von Digitalabos sähen. An dem Treffen haben u.a. Vertreter von "Spiegel", "Zeit", "FAZ" "Le Monde", "New York Times" und dem "Guardian" teilgenommen.
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Mobilfunkanbieter vereinfachen Login mit Mobile Connect.

Login-Allianz: Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone Deutschland schließen sich zusammen und vereinfachen und vereinheitlichen das Einloggen mithilfe von Mobiltelefonen. Durch den GSMA-Dienst Mobile Connect können sich Nutzer ab Mitte 2018 mit Telefonnummer und Handy einloggen, die Eingabe von Nutzername und Passwort entfällt.

Springers Daten-Bündnis Verimi will den Dienst Mobile Connect, der in Konkurrenz zum einheitlichen Login mit dem Facebook- oder Google-Konto steht, ebenfalls nutzen und so das Einkaufen in Online-Shops oder die Anmeldung in Internet-Portalen sicher vereinheitlichen. Auch der Kontakt mit Behörden soll so ermöglicht werden.
heise.deKommentieren ...

Alphabet integriert Smart-Home-Spezialisten Nest bei Google.

Alphabet gliedert seinen Smart-Home-Spezialisten Nest bei der Schwesterfirma Google ein. Damit wird Nest mit der restlichen Hardware und dem Google Assistant zusammengeführt. Nest-Produkte sollen künftig von Googles Investitionen in künstliche Intelligenz profitieren. Beim Kauf von Nest 2014 hatte der Internet-Riese zugesagt, Nest-Nutzerdaten separat von Google zu speichern.
handelsblatt.comKommentieren ...

Google kauft Chelsea Market für 2,4 Mrd Dollar.



Immobilien-Suchmaschine: Google kauft für 2,4 Mrd Dollar die New Yorker Markthalle Chelsea Market inklusive der darüber liegenden Büros. Das Gebäude, das täglich tausende Besucher anzieht, gehört bisher der deutsch-amerikanischen Immobiliengesellschaft Jamestown. Der Deal ist eines der größten Immobiliengeschäfte aller Zeiten.

Der Chelsea Market beherbergt auf 10.000 Quadratmetern Einzelhändler. Darüber liegen 100.000 Quadratmeter Bürofläche. Auch Google gehört bislang zu den Mietern. In der Nähe des Gebäudes hat Google seinen New Yorker Hauptsitz. Das Gebäude hatte Google 2010 für 1,8 Mrd Dollar gekauft. (Foto: Photoshot)
faz.netKommentieren ...

Ex-Mitarbeiter von Google und Facebook bilden neue Anti-Tech-Organisation.

Technik-Angst: Frühere Google- und Facebook-Mitarbeiter schließen sich zum Center for Humane Technology zusammen, um vor sozialen Medien und Smartphones zu warnen. Gemeinsam mit einer Nonprofit-Organisation starten sie die Kampagne The Truth About Tech, die auf 55.000 US-Schulen abzielt. Die neue Organisation will auch politisches Lobbying betreiben.
nytimes.comKommentieren ...

US-Agentur Optimist eröffnet Büros in Hamburg und London.

Optimist, Agentur aus Los Angeles, tritt mit ihrem neuen Europa-Chef Dirk Spakowski in den europäischen Markt ein und eröffnet Büros in Hamburg und London. Spakowski wirkte zuletzt als BBDO-Geschäftsführer. In den neuen Büros haben Mitarbeiter bereits erste Arbeiten für Google abgeschlossen. Optimist beschäftigt weltweit rund 120 Personen und arbeitet u.a. für Google, Nike und Red Bull.
"New Business" 06/2018, S. 14-15 (Paid), new-business.de (Vorabmeldung)Kommentieren ...

YouTube will Videos staatlich finanzierter Sender kennzeichnen.

Label gegen Propaganda: YouTube will künftig Videos von staatlichen Sendern wie Russia Today mit einem Hinweis versehen. Die Kennzeichnung soll nicht im Video, aber noch über dem Video-Titel erscheinen, kündigt das Google-Unternehmen an. Die Hinweise sollen auf Wikipedia-Artikel verlinken. Vorerst sehen nur Nutzer in den USA solche Hinweise.

In den USA werden damit auch Videos des Public Broadcasting Service (PBS) versehen. Er wird künftig als "öffentlich finanzierter amerikanischer Sender" angezeigt. In Deutschland dürfte es die Deutsche Welle betreffen, die sich aus dem Haushalt des Bundes finanziert. ARD, ZDF und Deutschlandradio erhalten dagegen Rundfunkbeiträge aller Bürger. Große Bedeutung dürfte die Maßnahme für Russia Today (RT) entfalten, das mit rund 5,5 Mrd Videoabrufen zu den meistgenutzten News-Angeboten auf YouTube gehört.
youtube.googleblog.com, wsj.comKommentieren ...

Amazon ist die wertvollste Marke der Welt.

amazonAmazon ist mit einem Markenwert von rund 150 Mrd Dollar die wertvollste Marke der Welt. Das geht aus einem Ranking von Brand Finance hervor. Amazon steigert den Wert seiner Marke um 42 %. Auf den Plätzen folgen weitere Tech-Konzerne: Apple bleibt mit rund 146 Mrd Dollar Markenwert Zweiter, es folgen Google (121 Mrd Dollar), Samsung (92 Mrd Dollar) und Facebook (90 Mrd Dollar). Die wertvollsten deutschen Marken im Ranking sind Mercedes-Benz (15. mit 44 Mrd Dollar) und BMW (17. mit 42 Mrd Dollar).
horizont.net, brandirectory.comKommentieren ...

"WSJ": Google und saudischer Ölmulti planen gemeinsame Datencenter.

Google plant eine Expansion nach Saudi-Arabien. Gemeinsam mit dem Ölkonzern Aramco sollen Datencenter entstehen, berichtet das "Wall Street Journal". Noch ist unklar, wer sie betreiben soll und wessen Daten sie beherbergen werden. Gespräche über ein Joint-Venture laufen auf höchster Ebene zwischen Google-Erfinder Larry Page und Kronprinz Mohammed bin Salman.
wsj.com, sueddeutsche.deKommentieren ...

Amazon, Google und Apple wachsen weiter mit Volldampf.

Internet-Giganten melden fürs vierte Quartal wieder gigantische Umsatzzuwächse: Amazon meldet ein Plus von 38 % auf 60,5 Mrd Dollar, als Gewinn bleiben 1,9 Mrd. Google-Mutter Alphabet verbucht 24 % Umsatzplus auf 32,3 Mrd Dollar, aber durch die US-Steuerreform einen Verlust von 3 Mrd Dollar. Apple steigert seinen Umsatz um 12,7 % auf 88,3 Mrd Dollar, der Gewinn wächst trotz schlechter iPhone-Verkäufe auf beachtliche 20 Mrd Dollar.
manager-magazin.de (Amazon), faz.net (Alphabet), welt.de (Apple), handelsblatt.com (Analyse)Kommentieren ...

Bundeskartellamt untersucht Verhältnisse im Online-Werbemarkt.


Walled-Garden-Schau: Das Bundeskartellamt startet eine Sektoruntersuchung im Online-Werbemarkt. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, begründet den Schritt mit der "großen wirtschaftlichen Bedeutung für Werbetreibende sowie für Inhalteanbieter im Netz" und mit Diskussionen um ein schwieriges wettbewerbliches Umfeld. Unternehmen wie Google und Facebook käme erhebliche Marktbedeutung zu. Das Kartellamt wolle überprüfen, ob sie tatsächlich sogenannte Walled Gardens etablieren können. Auch den Zugang zu Daten und deren Verarbeitung, etwa bei der Sichtbarkeitsmessung und der Betrugsprävention, will die Behörde untersuchen. Neben der aktuellen Markstruktur will das Kartellamt auch absehbare technische Entwicklungen berücksichtigen.

In einem ersten Schritt wollen die Wettbewerbshüter Gespräche mit verschiedenen Unternehmen aus den betroffenen Wirtschaftskreisen führen. Wie lange die Prüfungen der Behörden andauern werden, ist noch unklar. Eine Sektoruntersuchung ermöglicht es dem Kartellamt bei begründetem Verdacht, die Verhältnisse in einem kompletten Markt zu untersuchen, ohne dabei gegen ein einzelnes Unternehmen zu ermitteln. Das Instrument existiert seit Mitte 2017. Aktuell laufen auch Untersuchungen in der Milchbranche und zu Preisabsprachen an Tankstellen.
bundeskartellamt.de, spiegel.de, horizont.netKommentieren ...

Waymo kauft tausende Minivans bei Fiat-Chrysler.

Waymo bestellt tausende Minivans des Typs Chrysler Pacifica bei Fiat-Chrysler, um seine selbstfahrende Flotte auszubauen. Der Deal liegt bei etwa 40 Mio Dollar, genaue Zahlen nennen die Alphabet-Tochter und der Autobauer nicht. Waymo hat bereits 600 Minivans in seiner Flotte. Sie werden direkt im Werk mit Waymos selbstfahrender Hard- und Software ausgestattet.
wired.de, theverge.comKommentieren ...

Zitat: TBWA-Chef Troy Ruhanen hat volles Vertrauen in Google und Facebook.

"Ich bin einer, der an Facebook und Google glaubt. Diese Firmen sind seriös und wollen die Nutzer nicht manipulieren, auch nicht die Werbekunden."

Troy Ruhanen, Chef des Werbeagentur-Netzwerks TBWA, findet das Ausmaß digitalen Werbebetrugs nicht so dramatisch. Es lohne sich nicht, deshalb auf diese wichtigen Werbeumfelder zu verzichten.
persoenlich.comKommentieren ...

Minikamera Google Clips wird ab Ende Februar an US-Kunden ausgeliefert.

Google liefert seine angekündigte Minikamera ab Ende Februar in den USA aus. Google Clips soll aufgestellt werden und über Künstliche Intelligenz die richtigen Momente für Fotos identifizieren. So könnten visuelle Tagebücher entstehen. Ob der nächste Datenschützer-Albtraum auch nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt.
googlewatchblog.de, theverge.comKommentieren ...

Google gibt Nutzern mehr Kontrolle über Werbeeinblendungen.

Google ermöglicht Nutzern mehr Einfluss auf ausgespielte Werbung zu nehmen. In den Einstellungen können Nutzer künftig sogenannte Erinnerungs-Werbung deaktivieren, die auf in Online-Shops angesehene, aber nicht gekaufte Produkte hinweist. Außerdem verspricht Google mehr und einfachere Möglichkeiten, Anzeigen individuell auszublenden.
germany.googleblog.comKommentieren ...

Lyft: Mitarbeiter des US-Fahrdienstvermittlers spionieren Fahrgäste aus.

LyftLyft: Mitarbeiter spionieren offenbar sensible Daten von Fahrgästen aus, berichtet theinformation.com. Die Angestellten nutzen ihren uneingeschränkten Zugriff auf die Kundendaten aus, um Fahrtrouten oder Telefonnummern einzusehen. Ein Mitarbeiter soll damit angegeben haben, so an die Nummer von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg heranzukommen.
theinformation.com (Paid), techcrunch.comKommentieren ...

Analyse: Amazons Alexa hat einen großen Vorsprung vor Google Assistant.

Sprachassistenten: Amazons Alexa ist dem Google Assistant sprachlich weit voraus, vergleicht Golem.de. Google Assistant betont oft falsch, Alexa hingegen klingt angenehmer und spricht verständlicher. Auch habe der Sprachassistent von Google gelegentlich Verständnisprobleme und antwortet nicht, wenn Fragen nicht nach einem bestimmten Muster gestellt werden.
golem.de (3-Min-Video)Kommentieren ...

YouTube investiert 5 Mio Dollar in positive Inhalte.

YouTube versucht, sich aus der Krise zu manövrieren und investiert 5 Mio Dollar in das Programm Creators for Change. Die 2016 ins Leben gerufene Initiative unterstützt die Produktion positiver Videos, um Hass zu bekämpfen und Toleranz zu fördern. 2017 hatten sich vermehrt Marken von der Plattform zurückgezogen, weil ihre Werbung im Umfeld rechtsextremer oder gewalttätiger Inhalte ausgespielt wurde.
youtube.googleblog.com via techcrunch.comKommentieren ...

Google zahlt am meisten Geld für Lobbyarbeit in Washington.

Google gibt so viel Geld für Lobbyarbeit aus wie kein anderes Unternehmen in den USA, schreibt die "Washington Post". Demnach hat Google 2017 mehr als 18 Mio Dollar bezahlt, um im Kongress, in Bundesbehörden und dem Weißen Haus Gehör für seine Interessen zu finden. Im Mittelpunkt standen Einwanderung, die Steuerreform und kartellrechtliche Fragen. 2016 war noch Kabel-Gigant Comcast Spitzenzahler. Auch andere Tech-Riesen lassen sich ihren Einfluss in Washington einiges kosten: Amazon gab fast 13 Mio Lobby-Dollar aus, Facebook über 11 Mio und Apple immerhin noch 7 Mio.
washingtonpost.com via nrz.deKommentieren ...

Zitat: Google Chef-Designer Alberto Villarreal sieht Google als Modemarke.

"Die Nachrichten und die Welt sind oftmals negativ. Deshalb versuchen Menschen, durch ihre Kleidung mehr Ruhe, Positivität und Optimismus auszustrahlen. Diesen Trend übertragen wir in unsere Produkte."

Google Chef-Designer Alberto Villarreal erklärt im "Wired"-Interview, dass sich Google beim Smartphone-Design Inspiration aus der Mode-Szene holt.
wired.deKommentieren ...