"NYT": Google Mitarbeiter sind gegen zensierte Suche für China.

Google: Die Mitarbeiter des Such-Riesen sprechen sich in einem internen Brief gegen die Entscheidung aus, heimlich eine zensierte Suchmaschinen für China zu bauen, berichtet die "New York Times". Googles Bereitschaft, sich an Chinas Zensur zu halten, werfe moralische und ethische Fragen auf. Rund 1.000 Mitarbeiter sollen den Brief unterzeichnet haben.
nytimes.com, turi2.de (Background)

USA: Google veröffentlicht eine Datenbank für Politik-Werbung.


Politische Bibliothek: Google bereitet sich auf den Wahlkampf für die Zwischenwahlen in den USA vor und veröffentlicht ein Archiv für politischen Anzeigen. Damit löst der Such-Riese ein Versprechen gegenüber dem US-Kongress ein, mehr Transparenz im Hinblick auf Politik-Werbung zu schaffen. Einer erneuten Wahlbeeinflussung, wie sie 2016 auf die Präsidentschaftswahl verübt wurde, soll so vorgebeugt werden.

Die Datenbank umfasst alle seit Ende Mai in den USA auf Google-Plattformen, u.a. Suche und YouTube, veröffentlichten politischen Anzeigen. Die Übersicht beschränkt sich dabei jedoch auf Kandidaten für Bundesämter oder Amtsinhaber, lokale Anzeigen werden nicht berücksichtigt. Nutzer können die Anzeigen u.a. nach den Namen der Kandidaten filtern. Auch das ausgegebene Budget, wer für die Anzeige bezahlt hat sowie die Reichweite wird in der Datenbank veröffentlicht. In einem begleitenden Bericht ordnet Google die Anzeigenausgaben nach Gebieten, Geldgebern und Top-Keywords ein.

Die Anzeigen-Bibliothek berücksichtigt aktuell ausschließlich politische Anzeigen aus den USA. Werbekampagnen, die auf die Beeinflussung der öffentliche Meinung zu einem kritischen Thema abzielen werden u.a. nicht berücksichtigt, wenn sie nicht direkt an einen Kandidaten geknüpft sind. Das Archiv soll wöchentlich aktualisiert werden.
techcrunch.com, axios.com, transparencyreport.google.com (Datenbank)

Meinung: Google findet in Außenwerbung passenden Geschäftszweig.

Außenwerbung passt als neues Geschäftsfeld zu Google, weil sie mobile Werbung perfekt ergänzen kann, glaubt Juliane Paperlein. Dazu kommt, dass digitale Außenwerbung nicht ausgeblendet werden, aber gut gemessen und programmatisch in Echtzeit gebucht werden kann. Google müsse sich anders als im Inhalte-Geschäft nicht um Freigaben, Selbstverpflichtungen und Co kümmern.
horizont.net, turi2.de (Background)

Google speichert Standortdaten auch bei abgeschaltetem Standortverlauf.

Google sammelt die Standortdaten seiner Nutzer, auch wenn diese den Standortverlauf auf ihren Mobiltelefonen abgeschaltet haben, recherchiert AP. Einige Google Apps wie Maps oder die Google Suche speichern auf Android Smartphones und auch iPhones automatisch Standortdaten mit Zeitstempel. Bei Googles Suche werde der Standort anhand von Breiten- und Längengraden auf den Quadratfuß genau bestimmt und im Google Konto gespeichert.
apnews.com via theverge.com

YouTube bezahlt seine Stars im Voraus, damit sie neue Features bewerben.

YouTube bezahlt seine Influencer im Voraus dafür, dass sie neue Funktionen nutzen und bewerben, berichtet Bloomberg. Dazu sollen die Premium-Abos Sponsorships sowie der Super Chat gehören. Die Beträge belaufen sich nach Insider-Informationen auf Zehntausende bis Hunderttausende Dollar.
bloomberg.com, theverge.com, turi2.de (Sponsorships), turi2.de (Super Chat)

Google steigt ins deutsche Außenwerbe-Geschäft ein, berichtet "WiWo".


Oha, OOH: Google will in Deutschland Werbung auf digitalen Displays im öffentlichen Raum platzieren, berichtet die "Wirtschaftswoche". Noch suche der Such-Riese nach Partnern. Rund 110.000 der digitalen Tafeln hängen in Bahnhöfen, Einkaufszentren und in Geschäften, schätzt der Bericht. Google argumentiere, das Inventar mithilfe seiner gesammelten Nutzerdaten, etwa zu Bewegungsmustern, besser vermarkten zu können.

Ein Google-Manager habe Ende April ein Verfahren vorgestellt, mit dem die Vermarktung von Außenwerbung durch die Google-Software Chrome Enterprise genutzt werden könne. Google plane offenbar, die Technik auch in Großbritannien und den USA einzusetzen. Die Meldung über Googles Bestrebungen setzte die Aktie des Werbevermarkters Ströer unter Druck, sie verlor zwischenzeitlich knapp 5 % an Wert. Ströer betreibt mehr als 4.500 digitale Werbescreens in Deutschland.
wiwo.de, horizont.net (Foto: Peer Grimm / dpa / Picture Alliance)

Mitarbeit: Maria Gramsch

USA: Condé Nast will seinen Umsatz unabhängig von Anzeigen und Magazinen machen.


Adé, Kerngeschäft: Condé Nast USA will in den kommenden zwei Jahren wieder stärker wachsen und dafür die Einnahmen unabhängiger vom sinkenden Anzeigengeschäft und den Printtiteln machen, kündigt Verlagschef Bob Sauerberg an. Bis Ende 2022 soll der Umsatz um 600 Mio Dollar wachsen, 2020 soll der Verlag wieder profitabel arbeiten. Diese Ziele sollen u.a. mit den Bereichen Video, B2B-Marketing und B2C-Services wie dem Affiliate-Programm "GQ Recommends", das Beratung zu Herrenmode anbietet, erreicht werden.

Derzeit liegt der Anzeigen-Anteil am Umsatz bei 70 %, bis 2022 soll er auf 50 % sinken. Schuld daran seine vor allem Facebook, Google und Co, die "so viel Werbegeld aus dem Markt ziehen", sagt Sauerberg. Kündigungen könne er im Transformationsprozess nicht ausschließen. Der Verlag hatte vergangene Woche angekündigt, sich nach 120 Mio Dollar Jahres-Minus von den Magazinen "Brides", "Golf Digest" und "W" zu trennen. Der Verkauf soll laut Sauerberg bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Im Videobereich will Condé Nast 2019 mit werbefinanzierten Streaming-Angeboten für "Bon Appétit" und "GQ" an den Start gehen. Für die Realisierung von längerem Videocontent für u.a. Netflix ist der Verlag auf der Suche nach einem Studio, das die Produktion unterstützt.
wsj.com (Paid), turi2.de (Background)

"Welt": EU plant Gesetz zur Löschung von Terrorpropaganda im Netz.

EU-Kommission will Facebook, Google und Co per Gesetz dazu zwingen, terroristische Inhalte im Netz zu löschen, berichtet die "Welt" unter Berufung auf Insider. Die Internetkonzerne sollen Terrorpropaganda schneller filtern und umgehend löschen. Der Gesetzesvorschlag soll Mitte September vorgelegt werden. Die bisherigen freiwilligen Vereinbarungen brächten nicht genug Fortschritte, sagt EU-Sicherheitskommissar Julian King.
welt.de

Zitat: Susanne Liedtke von Google fordert Kreative auf, Daten besser zu nutzen.

"Eins muss man klarstellen: Daten ersetzen keine Kreativität. Daten sind aber der beste Freund eines Creative Director. Vor allem, wenn man sich Verhaltensdaten anguckt."

Susanne Liedtke vom Agency-Team von Google sagt im "Werben & Verkaufen"-Interview, dass Kreativagenturen den Datenschatz noch zu wenig heben. (Foto: Daniela Möllenhoff)
wuv.de

Googles Rückkehr nach China wäre moralisch daneben, schreibt Thomas Schulz.

China, wichtigster asiatischer Markt, lässt Google und Co verzweifeln, schreibt Thomas Schulz. Die Rückkehr Googles nach China wäre eine Kehrtwende, die sich nur durch die Angst erklären lasse, in ganz Asien den Anschluss zu verlieren. Für Google, das sich "als führender Fackelträger des freien Internets" verstehe, wäre das eine moralische Bankrotterklärung, findet Schulz.
"Spiegel" 32/2018, S. 63 (Paid), turi2.de (Background)

Politiker wollen Techfirmen Gratis-Kantinen verbieten.

Mundraub: Zwei Politiker aus San Francisco wollen Tech-Firmen bei Neubauten verbieten, ihre Mitarbeiter mit Gratis-Essen zu versorgen, wie z.B. Google, Twitter und Uber. Die Mitarbeiter würden sich vom Stadtviertel "abschotten" - und den lokalen Gastro-Umsatz schmälern. Bei Amazon gibt es keine Gratis-Kantine: Der Online-Händler will seine Mitarbeiter dazu motivieren, die Essenspause außerhalb des Büros zu verbringen.
faz.net

BLM: Studie der Google-Suchergebnisse findet keine Filterblasen.

Google-Suchergebnisse produzieren keine Filterblasen, bilanziert die Bayerische Landeszentrale für neue Medien aus einer Studie mit 1.500 Teilnehmern zur Bundestagswahl 2017. Suchen nach Politpromis brachten demnach ein bis zwei unterschiedliche Ergebnisse in neun Suchanfragen, Suchen nach Parteien brachten drei bis vier. Alle Abweichungen ließen sich durch die Regionalisierung der Suchergebnisse erklären, so die BLM.
faz.net, blm.de (Pressemitteilung)

Comdirect-Bank lässt Kunden Geld per Sprachbefehl überweisen.

Comdirect ermöglicht ihren Privatkunden Überweisungen per Sprachbefehl mit Google Home oder dem Google Assistant, berichtet die "FAZ". Die Kunden der Commerzbank-Tochter können Transaktionen ausführen oder ihren Kontostand abfragen. Zur Sicherheit müssen sie die Überweisungen auf Smartphone bestätigen. Die Zugangsdaten blieben bei Comdirect, Google erhalte keinen Zugriff, versichert die Direktbank.
faz.net

Zahl des Tages: E-Roller-Startup Lime knackt Marke von 6 Mio Fahrten.

Zahl des Tages: Abgefahrene 6 Mio Fahrten verzeichnet das E-Roller-Startup Lime in den USA und Europa nach einem Jahr. Die Nutzer hätten damit fast 2.400 Tonnen CO2 eingespart, errechnet das Unternehmen. Erst Anfang Juli hatte Uber in das Mobilitäts-Startup investiert, die E-Roller sollen bald auch in der Uber App verfügbar sein.
mashable.com

Alphabet legt trotz Kartellstrafe für Google starke Zahlen vor.


Mutti macht Money: Google-Mutter Alphabet legt auch im 2. Quartal weiter zu und steigert den Umsatz um 26 % auf 32,7 Mrd Dollar. Der Internetriese übertrifft damit die Erwartungen von Experten, die einen Umsatz von knapp 32,2 Mrd Dollar prognostiziert hatten. Die in der vergangenen Woche von der EU verhängte Kartellstrafe gegen Google in Höhe von 5 Mrd Dollar schmälert jedoch den Gewinn auf 3,2 Mrd Dollar, ein Minus von 9,3 % im Vergleich zum Vorjahr.

Googles "Other Revenues" durch u.a. Play Store und Hardware-Verkäufe steigen um 37 % auf 4,4 Mrd Dollar. Die Ausgaben an Hersteller wie Apple für die Bevorzugung von Google als Suchmaschine bei u.a. iPad und iPhone sind im 2. Quartal erstmals seit drei Jahren gesunken. Alphabets "Moonshots" aus der "Other Bets"-Abteilung erzielen mit 145 Mio Dollar 49 % mehr Gewinn, die Verluste steigen jedoch weiter um 16 % auf inzwischen 732 Mio Dollar.
techcrunch.com, engadget.com, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Tech-Konzerne kooperieren, um Daten-Umzug zu vereinfachen.

Daten-Umzug: Google, Microsoft, Facebook und Twitter erleichtern die Übertragung persönlicher Daten mit einem gemeinsamen Data Transfer Project. Es soll Nutzern etwa erlauben, Musik-Playlists oder Dateien von einer Plattform auf die andere zu übertragen. Der neue EU-Datenschutz verpflichtet Anbieter zur einfachen Datenportabilität. Amazon, Apple und Dropbox sind noch nicht Teil des Projekts.
sueddeutsche.de

EU-Kommission verdonnert Google zu 4,3 Mrd Euro Kartellstrafe wegen Android.

Google bricht seinen eigenen EU-Straf-Rekord: Der Internet-Konzern muss 4,34 Mrd Euro zahlen, weil er nach Ansicht von EU-Kommissarin Margrethe Vestager seine marktbeherrschende Stellung beim Smartphone-Betriebssystem Android auf drei Arten missbraucht.

Google verpflichtet Handyhersteller, auf Android-Geräten die Such-App, den Play-Store und den Chrome-Browser zu installieren. Daneben habe Google Hersteller und Netzwerkbetreiber dafür bezahlt, exklusiv die Such-App von Google vorinstalliert auszuliefern. Daneben verbiete Google den Herstellern, die Google-Apps vorinstallieren, auf irgendeinem ihrer Geräte einen alternative Android-Variante zu nutzen.

Google will Rechtsmittel einlegen und betont, Android habe nicht zu weniger, sondern zu mehr Wahlfreiheit auf dem Smartphone-Markt geführt. Das Verfahren gegen Android läuft seit 2015. 2017 lief das Betriebssystem auf 86 % aller verkaufen Smartphones. Die bisherige EU-Rekordstrafe von Mitte 2017 beträgt 2,4 Mrd Euro und erging auch gegen Google - die Firma hatte den eigenen Shopping-Dienst in den Suchergebnissen bevorzugt.
spiegel.de, blog.google (Google-Statement), turi2.de (Background)

Zitat: YouTube-Music-Chef Lyor Cohen will die Streaming-Szene wilder machen.

"Wir erreichen ein goldenes Zeitalter für die Musikindustrie. Aber es wird sich erst voll entfalten, wenn wir wieder Paradiesvögel in unseren Reihen haben."

YouTube-Music-Chef Lyor Cohen, 58, ist ein Veteran des New Yorker Rap-Business und glaubt, Streaming werde das Musikgeschäft wieder richtig groß machen.
"Focus" 29/2018, S. 58-60 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Dieter Gorny, damals Chef des Bundesverbands Musikindustrie: Was Verlage aus Fehlern der Musikindustrie lernen müssen

Marcus Schuler kritisiert maulfaule Tech-Konzerne im Silicon Valley.

Hör-Tipp: ARD-Korrespondent Marcus Schuler, seines Zeichens Europäer, fühlt sich im Silicon Valley manchmal "wie ein Korrespondent fünfter Klasse." Google, Apple und Co bevorzugten bei Interviews und Akkreditierungen Tech-Webseiten und US-Medien. Korrespondenten ausländischer Medien seien wegen der hohen Lebenshaltungskosten ohnehin Exoten. Google findet Schuler "launisch, undurchsichtig", vielleicht "aber auch einfach nur konzeptlos."
deutschlandfunk.de (5-Min-Audio)

Alphabet wertet Loon und Wing zu vollwertigen Firmen auf.


Erfolgreiche Mondlandung: Google-Mutter Alphabet macht aus seinen "Moonshots" Loon und Wing eigenständige Subunternehmen innerhalb seiner "Other Bets"-Abteilung. Loon versucht, Internet mit Ballons in entlegene Gebiete zu bringen. Wing entwickelt Lieferdrohnen. Damit bekommen Loon und Wing innerhalb der Google-Mutter offiziell den gleichen Rang wie die Selbstfahr-Tochter Waymo, das Medizin-Unternehmen Verily und die Cybersicherheits-Firma Chronicle.

An der Arbeit von Loon und Wing soll sich trotz der Neugruppierung nichts ändern. Der Schritt zeigt jedoch, dass Alphabet beiden Projekten eine größere Zukunft einräumt.
theverge.com

Google lässt Maschinenlern-Technik auf Anzeigenprodukte los.


Werbeoffensive: Google hübscht seine mobilen Werbeangebote mit Maschinenlern-Algorithmen auf. Werber geben dem Suchanzeigen-Tool namens Responsive Search Ads 15 Überschriften und vier Beschreibungen, der Algorithmus spielt dann die erfolgversprechendsten Kombinationen aus, abhängig vom Kontext und dem Nutzerverhalten.

Das Vorgehen soll die Klickraten um durchschnittlich 15 % erhöhen. Das YouTube-Mediainstrument Maximize lift soll Werbeclips gezielt an die Zuschauer ausspielen, die die Marke am wahrscheinlichsten für Kaufentscheidungen in Betracht ziehen. Marketer können den Algorithmus zudem mit Local Campaigns gezielt die Zahl der Ladenbesuche optimieren lassen.
mediapost.com, blog.google

YouTube investiert 25 Mio Dollar gegen Fake News.


Nachrichtenoffensive: YouTube sagt Fake News den Kampf an und investiert 25 Mio Dollar u.a. in die Unterstützung von seriösen Nachrichtenhäusern und Portalen mit nachhaltiger Videoproduktion. Der Zugriff zu vertrauenswürdigen Quellen soll so vereinfacht und dubiose Portale weniger in den Vordergrund gerückt werden.

In den USA will YouTube starten und relevante Artikel zur aktuellen Newslage hervorheben. Themen, die bekannt für Verschwörungstheorien sind, sollen international mit Portalen für Fact-Checking verlinkt werden. In 17 Ländern, darunter u.a. die USA, Großbritannien und Frankreich erhalten Nutzer Zugang zu Funktionen für Breaking News und Top News auf der Startseite.
engadget.com, mashable.com, youtube.googleblog.com

Google verteidigt, dass App-Entwickler E-Mails der Nutzer scannen.

Google findet nichts daran, dass App-Entwickler Einblick in Gmail-Konten haben: Die Nutzer würden nach Erlaubnis gefragt, die Entwickler geprüft. Sie könnten keine Daten auf ihre Computer laden und hätten sich verpflichtet, keine E-Mail-Inhalte preiszugeben. Google-Mitarbeiter selbst bekämen "nur in seltenen Ausnahmefällen" Nutzer-E-Mails zu lesen.
stuttgarter-nachrichten.de

Diane Bryant verlässt Google nach wenigen Monaten.

Diane Bryant
Independent Diane: Diane Bryant, Operativ-Chefin der Cloud-Sparte von Google, verlässt das Unternehmen nach nur knapp acht Monaten am Tag vor dem US-Nationalfeiertag Independence Day. Google dankt Bryant für ihre Arbeit.

Vor Google arbeitete Bryant bei Intel als Präsidentin der Sparte für Datencenter. Intel sucht zurzeit einen neuen CEO. Nun spekulieren Medien, Bryant könnte an die Intel-Spitze wechseln.
handelsblatt.com (Paid), reuters.com, cnbc.com, businessinsider.de

Zitat: Lars Rose kritisiert die Markteinschätzung des Kartellamts als überholt.

"Es wird nicht gesehen, dass heute alle deutschen Verlage zusammen im Werbemarkt nur noch kleinste Kuchenstücke bekommen. Wir sind als Branche gegenüber Google und Co völlig unbedeutend."

Klambt-Verleger Lars Rose findet die Markteinschätzung des Kartellamtes im Interview mit "Print & More" überholt und kritisiert eine zu harte Regulierung deutscher Verlage. Die Online-Riesen aus den USA könnten dagegen "machen, was sie wollen".
"Print & More" 2/2018, S. 41-42 (E-Paper)

Politiker warnen vor Uploadfiltern im Internet.

Europa EU-Flagge SterneOffener Brief: Mehrere Politiker bitten die deutschen Europaabgeordneten, am kommenden Donnerstag gegen die von der EU geplanten Uploadfilter im Internet zu stimmen. Die Filter drängen u.a. Google und Facebook dazu, automatisiert geschützte Inhalte zu entdecken, zu blockieren und höhere Vergütungen für journalistische Inhalte zu zahlen. Kritiker befürchten ungewollte Blockaden und eine "Zensurinfrastruktur".
faz.net, dynamic.faz.net (Offener Brief)