Telekom will nicht mit Amazon Echo und Google Home konkurrieren.

Telekom will mit ihrem eigenen Lausch-Sprecher nicht in Konkurrenz zu Amazon oder Google treten, sagt Telekom-Manager Torsten Brodt im Horizont-Interview. Der Telekom-Assistent sei mehr ein Aggregator, der u.a. auch die Funktionen von Amazon Echo an Bord hat. Das Gerät solle vor allem dazu dienen, Telekom-Dienste wie IPTV oder Funktionen im Smart Home per Sprache zu steuern.
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Christof Baron: Gegen die Marktmacht von Facebook und Google kann nur die Politik helfen.


Digitale Ernüchterung: Christof Baron, als Mediachef Herr über die Werbemillionen des Pharma-Konzerns Sanofi, hat das Schlagwort der "digitalen Besoffenheit" bei Werbern und Mediaplanern geprägt – nun folgt die Ernüchterung. Inzwischen dürfe man kritisch über Digital-Werbung sprechen, "ohne an die Wand gestellt zu werden", sagt Baron im Interview von "Horizont" und turi2.tv beim Bewegtbild-Gipfel. Viele Werbe-Entscheider gingen heute rationaler mit Digital-Werbung um als noch vor einem Jahr.

Google und Facebook bleiben relevante Plattformen, sagt Baron. Alle Werbetreibenden müssten aber kritisch prüfen, ob Werbung bei den Playern aus dem Silicon Valley das hält, was sie verspricht: "Niemand nutzt Facebook der Werbung wegen." Baron beklagt zudem die Marktmacht der Tech-Konzerne aus den USA. Dagegen würden nur noch politische oder steuertechnische Hebel helfen.
turi2.tv (3-Min-Interview bei YouTube)Kommentieren ...

Analyse: Trainingsdaten prägen die Ergebnisse künstlicher Intelligenz.

Künstliche Intelligenz: Welche Ergebnisse maschinelles Lernen hervorbringt, hängt wesentlich von den Daten für das sogenannte Training der Maschinen ab, beobachtet Helmut Martin-Jung beim Besuch des europäischen Google-Forschungszentrums für künstliche Intelligenz. Die Daten könnten zu Verzerrungen zuungunsten von Minderheiten führen. Doch sogar die Forscher verstehen nicht genau, wie die IT-Systeme zu verallgemeinernden Schlüssen kommen.
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Zitat: Stefan Winners bedauert geringe internationale Rolle deutscher Verlage.

"Es ist Kleinmist, was wir machen."

Burda-Digital-Vorstand Stefan Winners bedauert auf dem VDZ-Tech-Summit, dass deutsche Medienunternehmen im Vergleich mit amerikanischen und asiatischen Tech-Konzernen kaum ins Gewicht fallen.
meedia.de, turi2.tv (5-Min-Interview)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Interview: Stefan Winners.
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Google will Russia Today und Sputnik bei Suchergebnissen herabstufen.

Google plant, umstrittene russische Nachrichten-Portale wie Russia Today und Sputnik bei der Suchergebnis-Rangliste herabzustufen. Damit soll die Verbreitung russischer Propaganda erschwert werden. Google will die Seiten aber nicht komplett aus den Treffern entfernen. US-Geheimdienste werfen Russia Today und Sputnik vor, sich im Auftrag der russischen Regierung in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 eingemischt zu haben.
theguardian.com, www.bbc.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Google lockt Allo-Nutzer mit Gratis-Käse.

Was für'n Käse: Google versucht zwanghaft, seinen Messenger Allo bekannt zu machen. In Wisconsin wurde nun ein Food-Truck gesichtet, der fürs Installieren der Allo-App kostenlosen Grillkäse verspricht. Eine Idee vielleicht auch für andere Konzerne: Für alle aktiven ICQ-Nutzer gibt's ein Eis, eine Gratis-Bratwurst bekommt, wer ein Windows Phone nachweisen kann.
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Trust Project: Internetriesen und Verlage schließen sich im Kampf gegen Fake News zusammen.

Facebook und GoogleFacebook, Google und weitere Internetfirmen versehen vertrauenswürdige Inhalte künftig mit dem Trust Signet. Weitere Indikatoren sollen Transparenz schaffen und Hintergründe zu Quellen und Arbeitsmethoden liefern. Über 75 Nachrichtenhäuser beteiligen sich, darunter u.a. dpa, Zeit Online, der "Economist" und die "Washington Post".
theverge.com, meedia.de, presseportal.de (dpa)
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Studie: Marketer sind kaum auf das neue Datenschutzrecht vorbereitet.

Datenschutz-Grundverordnung: Marketer sind unzureichend vorbereitet, sagt eine Studie von HubSpot. 42 % der Befragten seien "mehr oder weniger" vorbereitet, 12 % hören durch die Umfrage erstmalig von den Neuerungen, die im Mai in Kraft treten. Facebook, Google und Co werden wohl von dem Gesetz profitieren – 41 % der befragten Marketer schätzen, dass sie personenbezogene Daten künftig über externe Plattformen bearbeiten werden.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Christof Baron sieht Wettbewerbsnachteil in der Marktmacht von Facebook & Co.

"Die Silicon Valley Giants sind nicht mehr zu bremsen. Der Rest ist eben der Rest - und der muss schauen, was übrig bleibt."

Christof Baron, Mediachef beim französischen Pharmakonzern Sanofi, sieht in der Marktmacht von Google, Facebook und Co einen "gravierenden Wettbewerbsnachteil" für alle Konkurrenten, die auch um Werbegelder buhlen.
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Britischer Channel 4 beteiligt sich an europäischer Werbe-Allianz.

European Broadcaster Exchange bekommt Zuwachs aus Großbritannien: Channel 4 beteiligt sich an der europäischen Werbe-Allianz von ProSiebenSat.1, TF1 aus Frankreich und Berlusconis Mediaset aus Italien. Das Bündnis will gemeinsam Strategien erarbeiten, um Werbe-Giganten wie Facebook und Google Paroli zu bieten.
newbusiness.de, theguardian.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

YouTube blockiert Zehntausende Videos eines Al-Qaida-Terroristen.

YouTube reagiert auf den Druck von Regierungen und löscht Zehntausende Videos des Al-Qaida-Terroristen Anwar al-Awlaki, die noch Jahre nach dessen Tod im Netz verbreitet werden, schreibt die "New York Times". YouTube setzt für die Löschungen sowohl Reviewer als auch automatische Erkennungstechnik ein.
nytimes.com, mashable.comKommentieren ...

Meinung: Konsensorientierte Politik trifft auf disruptive Innovationen.

Tech-Konzerne sehen nur auf massiven öffentlichen und politischen Druck ein, dass sie Verantwortung für ihre Inhalte übernehmen müssen, schreiben Kerstin Kohlenberg, Paul Middelhoff und Heinrich Wefing in der "Zeit". Das Grundproblem sei dabei, dass die Demokratie "langsam und konsensorientiert" ist, technologische Innovationen aber "rasant und disruptiv" sind, komplexe Algorithmen verstünden nur wenige Experten.
"Zeit" 46/2017, S. 25 (Paid)Kommentieren ...

Finanzminster wollen Steuertricks von Großkonzernen nicht länger hinnehmen.

Finanzminister wollen Google, Apple und Co stärker in die Steuerpflicht nehmen. Hessens Finanzminister Thomas Schäfer warnt in einem Brief an seine Kollegen vor "erheblichen Auswirkung auf die Steuereinnahmen von Bund und Ländern". Dass Großkonzerne ihr Geld ganz legal ins Ausland verschieben können, führe zu einer Steuerungerechtigkeit, "die wir nicht länger hinnehmen dürfen".
"FAZ", S. 19 (Paid)Kommentieren ...

Waymo schickt selbstfahrende Autos ohne Mensch im Fahrersitz auf US-Straßen.

Waymo, Google-Schwesterunternehmen für selbstfahrende Autos, lässt seit Mitte Oktober als erstes Unternehmen Fahrzeuge ganz ohne Menschen auf dem Fahrersitz über öffentliche Straßen fahren. Das hat das Unternehmen am Dienstag gemeldet. Weiterhin sitzt jedoch ein Mitarbeiter im Wagen. Als nächstes will Waymo Gäste zu Mitfahrten einladen und das Gebiet ausweiten, auf dem die Wagen unterwegs sind.
theverge.comKommentieren ...

VW und Google erforschen gemeinsam Elektromobilität und Künstliche Intelligenz.

Volkswagen forscht zusammen mit Google an Algorithmen für besonders leistungsfähige Computer und setzt sie in den Bereichen Elektromobilität und Künstliche Intelligenz ein. Es geht den Konzernen u.a. darum, Datenmassen verlässlich für Verkehrsprognosen auszuwerten und neue Verfahren für maschinelles Lernen sowie leistungsfähige Batterien zu entwickeln.
wiwo.de, heise.deKommentieren ...

Basta: Google passt Cheeseburger in der Kantine seinem falschen Emoji an.

Burger-Begehren: Google reagiert auf den Hinweis, dass der Käse in seinem Cheeseburger-Emoji falsch platziert ist - nämlich unter der Bulette und nicht wie üblich obendrauf. Statt das Emoji zu ändern, schafft Google alternative Fakten: Die Google-Kantine in Seattle serviert nun einen Android-Burger, bei dem der Käse ganz selbstverständlich unter dem Hack-Bratling liegt.
maclife.de, turi2.de (Background)
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Zahl des Tages: Deutsche Medienkonzerne sind international kleine Lichter.

Zahl des Tages: Von 11 auf auf Platz 15 rutscht Bertelsmann im Ranking der internationalen Medienkonzerne ab, errechnet das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik. Mit 17 Mrd Euro Jahresumsatz erwirtschaftet Bertelsmann aktuell noch doppelt so viel Geld wie Netflix auf Platz 28, doch schon in drei oder vier Jahren könnte der Streamingdienst den größten deutschen Medienkonzern überholen, sagt IfM-Direktor Lutz Hachmeister im "Spiegel". Auf Rang 30 folgt die ARD als zweitstärkstes deutsches Medienunternehmen mit einem Budget von 6,5 Mrd Euro. ProSiebenSat.1 rangiert im Umsatz-Ranking auf Platz 48, Springer auf Rang 52. An der Spitze steht die Google-Mutter Alphabet.
"Spiegel", S. 67 (Paid), twitter.com/SPIEGEL_MedienKommentieren ...

Google kappt Zugriff auf Flugdaten für Wettbewerber.

Google schließt seine Schnittstelle QPX Express für Fluginformationen im April 2018. Firmen können darüber Flugzeiten und Preise recherchieren. Nutzer sind u.a. Airlines wie Alitalia und American Airlines, aber auch die Reisesuchen Kayak und Microsofts Bing Travel - direkte Konkurrenten zu Google Flights. Bei der Übernahme der Flugdaten-Firma ITA haben die US-Behörden Google 2011 als Bedingung vorgegeben, den Dienst mindestens fünf Jahre lang anderen Websites anzubieten.
heise.de, ycombinator.comKommentieren ...

Facebook, Google und Twitter informieren US-Kongress über russische Polit-Propaganda.

Facebook-LogoFacebook hat zwischen 2015 und 2017 bis zu 126 Mio Nutzern von Russland beauftragte Polit-Propaganda gezeigt, berichten u.a. "Washington Post" und Recode. Diese Zahl schätzt Facebook in einer schriftlichen Erklärung für den US-Kongress. Google findet rund 1.100 Videos und 4.700 Dollar Werbeinvestitionen russischer Herkunft. Twitter entdeckt 2.752 Accounts und 36.000 Bots, die Verbindungen zur russischen Regierung aufweisen.
spiegel.de, washingtonpost.com, recode.netKommentieren ...

Google mottet die internationalen Startseiten ein.

Google passt ab sofort die lokalen Einstellungen der Nutzer nicht mehr anhand der Domain an, sondern anhand des Standorts. Denn seit es Top-Level-Domains wie .google oder .shop gibt, geben die Endungen der Domain nur noch bedingt Auskunft über die Herkunft und Sprache einer Website. Lokale Gesetze und Beschränkungen wie das Recht auf Vergessen bleiben bestehen.
googlewatchblog.deKommentieren ...

Hör-Tipp: Anke Schäferkordt fordert neue Allianzen gegen die US-Techriesen.

Hör-Tipp: RTL-Chefin Anke Schäferkordt will mit neuen Allianzen gegen die Werbe-Übermacht von Google, Facebook und Amazon anstinken. Als Beispiel nennt sie in ihrer Keynote zu den Medientagen München ihre Login-Allianz mit ProSiebenSat.1 und United Internet. Sie stichelt aber auch gegen ARD und ZDF und wirft den Sendern und der Politik zu starke Verbindungen vor. RBB-Mann Jörg Wagner veröffentlicht die Rede in Ton und Text.
wwwagner.tvKommentieren ...

Google will Medienmacher mit Eventreihe DNIe vernetzen.


Google setzt auf Events: Google baut seine Verlage-Entwicklungshilfe Digital News Initiative (DNI) um Events aus. Unter dem Titel DNIengage, kurz DNIe, sollen sich digitale Medienmacher vernetzen. Google will mit Räumen, Geldzuschuss und Kontakten helfen. Ziel ist, die 200 Medienhäuser zu vernetzen, die sich bislang an der DNI beteiligt haben. Sie sollen jederzeit eigene DINe-Events organisieren und veranstalten dürfen.

In der inhaltlichen Gestaltung sollen die Veranstalter frei sein. Einzige Bedingung: Das Thema muss sich um Technologie und Journalismus drehen und einen Nutzwert für die Teilnehmer aufweisen. Die erste Veranstaltung der Reihe steigt am 1. Dezember in Berlin: Das Tech-Portal Golem.de lädt Entwickler ein, sich über News-Innovationen auszutauschen.
turi2 bei den Medientagen München, googleblog.com, digitalnewsinitiative.comKommentieren ...

Google will Verlagen beim Abo-Verkauf helfen, Provision soll unter 30 % liegen.

Google plant, mithilfe seiner gesammelten Nutzerdaten und Maschinenlern-Algorithmen den Verlagen neue Digitalabonnenten zu verschaffen, berichtet die "Financial Times". Die Suchmaschinenfirma plant, eine Provision pro Abschluss einzubehalten. Google wolle sich dabei aber "großzügiger" zeigen als bei der Werbeplatz-Vermarktung AdSense, wo Google rund 30 % der Umsätze einbehält. Die Kundenbeziehung entstehe zwischen Verlagen und Abonnenten, beteuert Richard Gingras, Head of News bei Google, in einem Seitenhieb auf eine neue Bezahl-Option in Facebooks Instant Articles.
ft.com (Paid), turi2.de (Background)
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Sprachassistenten sind das neugierige Dienstpersonal des 21. Jahrhunderts, meint Michael Spehr.

Alexa, Siri und andere Sprachassistenten bescheren uns eine ganz neue Art Privatsphären-Glashaus, glaubt Michael Spehr. Sprache sei "subjektiver, emotionaler, persönlicher und authentischer" als Texteingaben. Was, wieviel und wo die zunehmend schlauen Assistenten sammeln, sei kaum nachzuvollziehen. Die dahinterstehenden Konzerne werden ihre Sammel-Algorithmen wie Geheimrezepte hüten, die Nutzer ihren aktiven Part beim Onlinesein einbüßen, prophezeit Spehr.
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Google-Mutter Alphabet steckt 1 Mrd Dollar in den Taxi-Dienst Lyft.

LyftGoogle steigt tiefer ins Taxi-Geschäft ein: Google-Mutterfirma Alphabet investiert über den Fonds CapitalG 1 Mrd US-Dollar in den Fahrten-Vermittler Lyft. Alphabets Roboterauto-Tochter Waymo und Lyft arbeiten bereits eng zusammen. Zugleich ist Alphabet am Konkurrenten Uber beteiligt, streitet sich mit Uber aber wegen angeblichen Technologie-Diebstahls vor Gericht.
handelsblatt.comKommentieren ...

Google und Facebook kämpften um Werbeaufträge von flüchtlingsfeindlicher Kampagne.

Facebook und GoogleGoogle und Facebook haben laut einem Bloomberg-Bericht um Anzeigen der Kampagne Secure America Now gekämpft. Die Gruppe hat vor der US-Wahl insbesondere in umkämpften Bundesstaaten Stimmung gegen Flüchtlinge und Hillary Clinton gemacht. Die politische Werbung bei Google und Facebook steht aktuell unter besonderer Beobachtung, da Ermittler Hinweise auf russische Einmischung untersuchen. Bei Secure America Now handelt es sich jedoch um eine amerikanische Gruppe.
bloomberg.comKommentieren ...

Alphabet-Tochter baut Muster-Stadtteil in Toronto.

Alphabet, Mutterkonzern von Google, baut mit seiner Einheit für Stadtentwicklung, Sidewalk Labs, einen Musterdistrikt in der kanadischen Stadt Toronto. Auf rund 12 Hektar sollen ökologische Nachhaltigkeit, Erschwinglichkeit und Mobilität im Fokus stehen. Alphabet steuert in der ersten Phase 50 Mio Dollar bei. Den Großteil der erwarteten Kosten von rund 1 Mrd Dollar werden jedoch der Staat und die Stadt Toronto zahlen.
businessinsider.de, sidewalktoronto.caKommentieren ...

Meinung: EU-Richtlinie bedroht Kreativ-Industrie und subventioniert Internet-Riesen.

TV-Sendern droht durch die EU eine Zwangs-Kollektivierung von Ausstrahlungsrechten, beklagt ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert. Die geplante SatCab-Richtlinie dürfe nicht Google und Co subventionieren, indem die Sender ihre Inhalte zu einem niedrigen festgelegten Tarif weitergeben müssen. Die deutsche Kreativ-Industrie stehe auf dem Spiel, schlägt Albert im Gespräch mit der "FAZ" Alarm. Die SatCab-Richtlinie soll die Verfügbarkeit von Serien und Filmen in Online-Angeboten von Sendern und Portalen regeln.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...