Britische International Business Times zwingt Trainees zum Artikel-Klau.

International Business Times: Der britische Branchendienst Press Gazette enthüllt, dass Trainees der britischen IBT Exklusivmeldungen anderer Seiten abkupfern müssen. Mehrere Quellen haben dem Branchendienst davon erzählt, er hat selbst eine Stichprobe erhoben: 18 der 50 Artikel, die an einem Tag auf der Seite online gingen, seien kopiert gewesen. IBT widerspricht und sagt, die Redaktion ergänze Meldungen anderer Seiten stets um eigene Inhalte.
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Hongkong nimmt die BBC vom Sender.

BBC-Logo-150x150BBC: Hongkong streicht den BBC World Service tagsüber aus dem Radioprogramm. Künftig ist der britische Auslandssender in der ehemaligen Kolonie nur noch nachts zu hören. Auf der Frequenz sendet künftig ein chinesisches Staats-Programm. Die Regierung wolle mit dem Schritt den kulturellen Austausch zwischen Hongkong und China fördern. Kritiker fürchten um die Pressefreiheit. Die BBC war in Hongkong fast 40 Jahre lang ununterbrochen auf Sendung.
theguardian.comKommentieren ...

Hör-Tipp: Osborne hat sich als Chef des "Evening Standards" gemacht.

Hör-Tipp: George Osborne macht laut Beobachtern einen soliden Job als Chef der Londoner Zeitung "Evening Standard", schildert Sandra Pfister. Die Politik-Berichterstattung sei unter dem Ex-Finanzminister hervorragend. Doch ein Interessenkonflikt bleibe wegen Osbornes hohem Gehalt beim US-Fondsverwalter Blackrock. Auch mit Premierministerin Theresa May habe Osborne wohl noch eine Rechnung offen.
deutschlandfunk.de (5-Min-Audio), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Peta würde "Doctor Who" gern vegan sehen.

Doctor veg. Who: Doctor Who soll Veganerin werden, fordert die Tierschutz-Organisation Peta in einem Bief an die Macher der britischen Kultserie. Nach dem Motto: Wenn die Hauptfigur demnächst schon weiblich ist, kann sie auch gleich vegan leben. Unklar bleibt, wie Peta auf den Zusammenhang zwischen Geschlecht und Ernährungs-Vorlieben kommt.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Britischer Schauspieler Robert Hardy, 91, ist tot.

Robert Hardy ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Der britische Schauspieler war vor allem bekannt für seine Rolle als Zauberei-Minister Cornelius Fudge in den "Harry-Potter"-Verfilmungen. Im TV war Robert Hardy mehr als ein Jahrzehnt in der BBC-Serie "All Creatures Great and Small" zu sehen, in Deutschland bekannt unter dem Titel "Der Doktor und das liebe Vieh".
ksta.de, telegraph.co.ukKommentieren ...

Telekom-Hacker bekommt Bewährungsstrafe.

Telekom: Das Landgericht Köln hat einen 29-jährigen Briten wegen eines Cyber-Angriffs aufs Netz der Telekom zu 20 Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Urteil fällt milder aus als erwartet – Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten sich für höhere Strafen ausgesprochen. Der Mann hatte gestanden, im November den Internet-Zugang von 1 Mio Telekom-Kunden lahmgelegt zu haben. In Großbritannien droht ihm ein weiteres Verfahren wegen Computer-Kriminalität.
faz.netKommentieren ...

"Guardian" macht 2016/17 ein Drittel weniger Verlust und legt digital zu.

GuardianGuardian Media Group, britischer Verlag von Guardian und Observer, meldet für das Geschäftsjahr 2016/17 ein Drittel weniger Verlust. Unter dem Strich stehen aber noch immer 50 Mio Euro Miese. Der Umsatz steigt um 2,4 % auf 240 Mio Euro, im Digitalen legt der Verlag sogar um 15 % auf 105 Mio Euro zu. Im Vorjahr hatte GMG einen Rekordverlust eingefahren.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zahl des Tages: BBC-Topverdiener Chris Evans erhält rund 2,2 Mio Pfund.

Zahl des Tages: Stolze 2,2 Mio Pfund, umgerechnet rund 2,5 Mio Euro, verdient BBC-Moderator Chris Evans pro Jahr mit flotten Sprüchen bei Radio 2 und der zeitweisen Moderation des BBC-Automagazins Top Gear. Nummer 2 auf der Gehaltsliste der BBC ist Fußball-Kommentator Gary Lineker mit etwa 1,75 Mio Pfund Jahresverdienst, umgerechnet 2 Mio Euro, zeigt die Veröffentlichung von Gehältern durch den britischen Sender. Die Rundfunkmacher fürchten, dass die Konkurrenz noch mehr zahlen kann und ihnen die Stars nun abwirbt. Die BBC-Gehaltsliste zeigt ein deutliches Ungleichgewicht zuungunsten von Frauen.
dwdl.de, theguardian.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Doku zeigt, wie die Queen eine Queen-Doku anschaut.

Queen Elisabeth, die Zweitverwertung: Die Idee von TV-Sendern, Halb-Promis vor einem Bluescreen Videoschnipsel kommentieren zu lassen, hat nun royale Nachahmer gefunden. Eine neue Doku zeigt, wie Prince Charles, William, Harry und die Queen selbst im Palast-Kino eine Doku über das Leben von Queen Elisabeth II. anschauen und kommentieren. Immerhin wurden die Blaublüter dafür nicht in die Bluebox gesteckt.
spiegel.de (90-Sek-Teaser), spiegel.de (Kommentar)Kommentieren ...

BBC besetzt "Doctor Who" erstmals mit einer Frau.

Doctor Who wird erstmals weiblich: Die britische Schauspielerin Jodie Whittaker übernimmt ab der nächsten Staffel die Hauptrolle in der Science-Fiction-Serie der BBC, die mit Unterbrechung seit 1963 läuft. Ihr Debüt hat Whittaker in einem Weihnachts-Special, in dem Peter Capaldi, der aktuelle Doctor Who, seinen letzten Auftritt haben wird.
dwdl.de, hollywoodreporter.com, bbc.co.ukKommentieren ...

Basta: Obacht vorm Kleingedruckten.

Klein-gemein: In Großbritannien müssen Unternehmen ab 2018 prüfen, ob die Nutzer den AGB wirklich zustimmen. Der Wifi-Provider Purple schreibt deshalb testweise eine Quatsch-Klausel in seine AGBs – Ergebnis: Rein rechtlich gesehen sind nun 22.000 Nutzer verpflichtet, je tausend Sozialstunden in den Disziplinen Streuner-Katzen umarmen, Klos putzen und Schneckenhäuser anmalen abzuleisten.
focus.deKommentieren ...

Ehepaar Raff nimmt Entschädigungsklage gegen Google wieder auf.

Google-Streit: Acht Jahre hat das britische Ehepaar Shivaun und Adam Raff gewartet, bis die EU das Wettbewerbsverhalten von Google für rechtswidrig erklärt und eine Rekordstrafe verhängt hat. Sie haben Foundem, eine der besten britischen Preisvergleichsmaschinen, entwickelt und die initiale Beschwerde gegen Google bei der EU-Kommission eingereicht, als der Konzern ihren Dienst blockte. Nun wollen sie ihr Entschädigungsklage-Verfahren wieder aufnehmen. Der Glaube, etwas gegen große Konzerne bewegen zu können, habe ihnen geholfen, durchzuhalten.
"Wirtschaftswoche" 29/2017, S. 45 (Paid)Kommentieren ...

Apple, Amazon und Google bauen trotz Brexit Büros in London.

Apple, Amazon und Google bauen trotz des Brexits neue Büros in London, Wrigley verlagert seine Europa-Zentrale von München in die Metropole. Fachkräfte, eine boomende StartUp-Szene und ein globales Designzentrum locken die Konzerne. Sie glauben nicht, dass der Brexit wie geplant bis 2019 über die Bühne geht.
"Süddeutsche Zeitung", S.12 (Paid)Kommentieren ...

Hacker greifen britisches Parlament an.

Britisches Parlament ist Ziel eines Cyber-Angriffs geworden: Hacker hätten versucht, Zugriff auf E-Mail-Konten zu erlangen, sagt eine Sprecherin. Das genaue Ausmaß ist noch nicht bekannt. Der Angriff kam laut Handelsminister Liam Fox nicht überraschend: In den vergangenen Tagen seien Passwörter von Kabinettsmitgliedern im Internet zum Kauf angeboten worden.
zeit.de, theguardian.com, bbc.comKommentieren ...

Amazon kauft Whole Foods und wird damit zum Supermarkt-Besitzer.

Amazon kauft die Biosupermarkt-Kette Whole Foods in einem 14 Mrd Dollar schweren Deal. Damit steigt Amazon in den stationären Handel ein. Whole Foods hat 460 Läden in den USA, Kanada und Großbritannien und beschäftigt 87.000 Mitarbeiter. In den USA konkurrieren die Geschäfte mit der Aldi-Nord-Tochter Trader Joe's.
handelsblatt.com, wholefoodsmarket.comKommentieren ...

Ex-Berliner: "Guardian" stellt sein Format auf Tabloid um.

GuardianGuardian verabschiedet sich vom Berliner Format und will seine Leser künftig mit Tabloid-Seiten ansprechen. Der "Guardian" war der erste und einzige wichtige britische Titel, der das Berliner Format nutzte. Die Umstellung bedeutet wohl auch, dass der Druck künftig an Trinity Mirror outgesourct wird, um Kosten zu sparen.
telegraph.co.ukKommentieren ...

Theresa May will Internet-Regulierung verstärken, um Terroristen "sichere Rückzugsorte" zu nehmen.

Großbritannien: Premierministerin Theresa May fordert nach dem Terror in London erneut, das Internet stärker zu regulieren und zu überwachen. "Große Firmen" dürften Terroristen mit ihren Diensten keine "sicheren Rückzugsorte" bieten. Gemeinsam mit anderen demokratischen Staat will May internationale Abkommen zur "Regulierung des Cyberspace" erreichen. Facebook und Twitter sagen Unterstützung bei der Bekämpfung von Terrorismus zu. Bereits als Innenministerin hatte May ein weitreichendes Überwachungsgesetz auf den Weg gebracht, stärkere Internet-Regulierung steht auch im Wahlprogramm ihrer Tory-Partei.
heise.de, spiegel.de, independent.co.uk, mashable.com, handelsblatt.com (Reaktionen)Kommentieren ...

Terror-Nacht in London: Deutsche Medien berichten vor allem online.

Terror in London: Deutsche Medien berichten in der Nacht vor allem im Netz über die Terror-Attacken: Die "Tagesschau" schaltet im TV ab 1 Uhr zu Korrespondentin Hanni Hüsch nach London und beginnt ein Live-Blog. Auch Spiegel Online, Focus.de, Welt.de und Bild.de berichten in der Nacht mit aktuellen Texten und Augenzeugen-Videos. Am Morgen bringen n-tv und N24 Sondersendungen. In der Nacht war auf der London Bridge ein Lieferwagen mit Angreifern in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens 6 Menschen getötet. In einem angrenzenden Vergnügungsviertel kam es zu Messer-Attacken. Die Polizei spricht von einem Terror-Angriff. Bis zu 48 Menschen sollen verletzt worden sein.
turi2 – eigene BeobachtungKommentieren ...

BBC Radio 1 will Song über Theresa May nicht spielen.

BBC sitzt in der musikalischen Zwickmühle: Der eingängige Popsong Liar Liar über verlogene Politiker ist in kürzester Zeit auf Platz 4 der britischen Charts geklettert. Der Musiksender BBC Radio 1 bespricht den Song auch im Programm, will ihn aber nicht spielen, weil sich die Zeile "She's a liar, liar... you can't trust her" eindeutig auf Premierministerin Theresa May bezieht. Die BBC sieht darin keine Zensur, sondern fühlt sich im Wahlkampf zur Neutralität verpflichtet.
heise.de/tp, officialcharts.com, youtube.com (3-Min-Musikvideo)

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Politico begleitet UK-Wahl mit Wahl-Tracker für Apple Wallet.

Politico mischt Nachrichten über die Neuwahlen in Großbritannien unter Bordkarten und Gutscheine in Apple Wallet. Zur Wahl am 8. Juni liefert der Politik-Dienst auf einer Karte in der digitalen Brieftasche Breaking News, Umfragen und Analysen. Bei der Brexit-Abstimmung 2016 hatte Politico Wallet erstmals für Nachrichtenauslieferung genutzt.
politico.eu, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Weltweiter IT-Ausfall sorgt für Chaos bei British Airways.

British Airways erleidet einen globalen Ausfall der IT-Systeme. Die Fluggesellschaft streicht alle Flüge ab London-Heathrow und Gatwick, weltweit sorgt der Ausfall für massive Verspätungen. Auch Callcenter, Webseite und Online-Checkin sind betroffen. Probleme mit der Stromversorgung könnten Ursache des Schadens sein, einen Hacker-Angriff schließt British Airways aus.
wiwo.de, tagesschau.de, bbc.comKommentieren ...

Bomben-Explosion in Manchester tötet 19 Menschen.

Explosion in Manchester: Nach einem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande hat es in der nordenglischen Stadt eine Explosion gegeben, bei der mindestens 19 Menschen getötet und 50 verletzt wurden. Die Polizei geht von Terror aus. Die deutschen Newssender schlafen zunächst und liefern Infos nur im Ticker am Bildrand, während Dokus laufen. Bei n-tv meldet sich erstmals um 4 Uhr ein Moderator mit CNN-Bildern aus der Redaktion. Bild, Welt und Focus Online berichten auch in der Nacht mit Livetickern, Spiegel Online und Süddeutsche mit Agentur- und Social-Media-Material.
turi2 - eigene Beobachtung
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Britischer Moderator James O’Brien streitet im Radio mit Brexit-Wutbürgern.

Radiomoderator James O'Brien ist einer der scharfsinnigsten Journalisten Großbritanniens und so etwas wie der britische Domian, schreibt Stefanie Bolzen. In seiner werktäglichen Anruf-Talkshow öffnet das Volk ihm seine Seelen, was nicht selten im Streit über den Brexit endet. O'Brien gibt dabei gar nicht vor, neutral zu sein und reagiert scharf und direkt, wenn ihm die Standpunkte seiner Anrufer nicht passen.
"Welt am Sonntag", S. 10 (Paid)Kommentieren ...

Bauer startet "Planet Rock Magazine" im UK.

Bauer startet in Großbritannien die Musik-Zeitschrift "Planet Rock Magazine". Das Heft produzieren das "MOJO Magazine" und der Radiosender Planet Rock in Zusammenarbeit. Beide gehören zu Bauer. Die Erstausgabe ist am Freitag erschienen und kostet 5 Pfund. Die zweite Ausgabe soll im Juli in den Handel kommen. Chefredakteur ist Phil Alexander.
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Hacker legen britische Krankenhäuser lahm.

Großbritannien: Eine Cyberattacke legt mehrere Krankenhäuser lahm, 16 Trägerorganisationen sind laut staatlichem Gesundheitsdienst betroffen. Notfälle müssen in anderen Krankenhäusern behandelt werden. Die Hacker versuchen, Geld zu erpressen: Ihr Virus verschlüsselt Daten, die nur gegen Bitcoin-Gebühr entschlüsselt werden. Ob Patientendaten gehackt worden, ist noch nicht bekannt. Laut BBC gibt es weitere Angriffe auf Institutionen in den USA, China, Russland, Spanien, Italien, Vietnam und Taiwan, betroffene Unternehmen seien u.a. Telefonica und Gas Natural.
zeit.de, sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Großbritanniens Polizei erhält KI-Unterstützung.

HART ist der Name des KI-Tools, das die Polizei im englischen Durham unterstützen soll. Die Künstliche Intelligenz soll prognostizieren, mit welcher Wahrscheinlichkeit bereits verurteilte Straftäter rückfällig werden. Über Wohl und Wehe der schweren Jungs wird aber nicht ausschließlich technisch entschieden - ein Richter hat ein Auge auf die KI-Empfehlungen.
wired.de1 Kommentar

Burda entdeckt das Blumengeschäft.

Burda entdeckt seine blumige Seite und investiert in den britischen Online-Blumenhändler Bloom & Wild. 4,4 Mio Euro erhält das Startup von den Offenburgern. Experten werten das Investment als verstärkten Vorstoß Burdas in die junge E-Commerce-Szene: Auch die Kaffee-Plattform Roast Market freut sich über eine Finanzspritze ungenannten Volumens.
excitingcommerce.de, turi2.de (Background Roast Market)Kommentieren ...

Basta: Die Magen-Darm-Masche.

Goldesel-Krankheit: Eine Magen-Darm-Epidemie schwappt aktuell durch den Mittelmeerraum – auffällig: Nur britischen Touristen sitzt der Pups quer, liegen Hotelaufenthalte schwer im Magen. Wieder daheim fordern sie zu Tausenden Entschädigung, auf den Balearen belaufen sich die Zahlungen geschätzt auf über 50 Mio Euro. Auflösung: Selbst ernannte Claims Management Companies stiften die Insulaner gezielt zu Falschaussagen an. So geht: Darm mit Charme. Kacke am Dampfen. So geht nicht: die feine englische Art.
welt.deKommentieren ...