Analyse: Deutsche Sachbücher sind im englischsprachigen Ausland gefragt.

Verlage aus Großbritannien und den USA erwerben verstärkt Lizenzen für deutsche Sachbücher, analysiert Nicolas Freund. Sachbücher written in Germany seien international präsent, offenbar handle es sich um mehr als einen kurzfristigen Trend. Besonders gefragt sind demnach politische Werke. Ein möglicher Grund für die Nachfrage sei, dass US-Amerikaner und Briten angesichts des Erfolgs von Populisten in ihren Ländern Rat in Kontinentaleuropa suchen.
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Großbritannien droht Sozialen Medien mit Mobbing-Steuer.

Großbritannien liebäugelt mit einer Mobbing-Steuer für Soziale Medien wie Facebook und Twitter, um Nutzer vor Online-Drangsalierungen zu schützen. Die "branchenweite Abgabe" könne zunächst freiwillig sein und als Appell verstanden werden. Die zuständige Ministerin schließt aber auch eine gesetzliche Verankerung nicht aus.
"FAZ", S. 19 (Paid)Kommentieren ...

"Glamour" erscheint in Großbritannien nur noch zwei Mal im Jahr gedruckt.

Condé Nast dampft die britische Ausgabe seines Fashion-Magazins Glamour auf zwei gedruckte Hefte pro Jahr ein - bisher kommt jeden Monat eins heraus. Die neue Devise lautet: Digital first. Im Zuge der Umstellung legt Condé Nast Britain Redaktion und Content-Marketing-Abteilung zusammen, sodass alle Inhalte, auch bezahlte, künftig aus einer Hand kommen. Mit Entlassung wird gerechnet.
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Initiative für unabhängige Medienprojekte startet in Großbritannien.

Großbritannien: Die Initiative Media Fund sammelt Geld für unabhängige Medienprojekte. Alternative Medien sollen ein Gegengewicht zum angeblich rechtslastigen alten Medien-System schaffen. Zu den 21 Partnern gehören das Bureau of Investigative Journalism und das Magazin New Internationalist.
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Analyse: BBC-Reporterin benötigt bei Parteitagen einen Bodyguard.

Laura KuenssbergGroßbritannien: Journalistinnen wie BBC-Reporterin Laura Kuenssberg werden zunehmend bedroht, beschreibt Friedbert Meurer. BBC-Politik-Chefin Kuenssberg, die kritisch über Labour-Chef Jeremy Corbyn berichtet, muss sich bei Parteitagen der Labour-Partei sogar von einem Leibwächter begleiten lassen. Auch andere Journalisten - vor allem Frauen und Angehörige ethnischer Minderheiten - werden in sozialen Netzwerken angepöbelt und bedroht. Die Anfeindungen kommen von den linken und rechten Rändern der Gesellschaft.
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London: Uber-Chef sagt sorry.

Uber will seinen Rausschmiss in London noch verhindern und gibt sich ungewohnt schuldbewusst: Dara Khosrowshahi, CEO des Taxi-Schrecks, sagt zwar, dass er den Lizenz-Entzug anfechten werde, "aber wir tun das mit dem Bewusstsein, dass wir uns auch ändern müssen". Die britischen Behörden werfen Uber vor, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit zu sein, weil etwa Straftaten nicht gemeldet und Fahrer nicht medizinisch kontrolliert wurden.
manager-magazin.de

Korrektur: In einer früheren Version dieser Meldung hatte turi2 fälschlicherweise geschrieben, dass Dara Khosrowshahi London-Chef von Uber sei. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.Kommentieren ...

Hunderttausende fordern den Erhalt von Uber in London.

Uber bekommt in London Unterstützung von hunderttausenden Bürgern gegen den drohenden Entzug der Lizenz. Bis Sonntagmittag unterzeichnen rund 630.000 eine Petition, die den Erhalt der Jobs für 40.000 Fahrer fordern. London will Uber verbannen, weil das Unternehmen Straftaten von Fahrern nicht gemeldet habe und Behörden getäuscht haben soll.
wiwo.de, change.org, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Medien im UK arbeiten wegen der Krise über politische Lager hinweg zusammen.

Britische Medien arbeiten angesichts der Krise in der Branche zusammen, auch wenn sie zum Teil politisch völlig unterschiedliche Ausrichtungen haben, beobachtet Björn Finke. Deshalb sei auch ein Engagement des EU-freundlichen Verlags Trinity Mirror beim Brexit-Blatt Daily Express keine Sonderheit. Aktuell verhandle der Verlag mit dem Express-Besitzer Richard Desmond über eine Übernahme seiner Titel.
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Britische Regierung will Murdochs geplante Sky-Übernahme prüfen lassen.

Rupert Murdoch stößt bei der Übernahme von Sky durch seine 21st Century Fox auf Widerstand der britischen Regierung. Kultusministerin Karen Bradley will die britische Wettbewerbsbehörde einschalten, die Murdochs geplante Übernahme prüfen solle. Murdoch will den Deal eigentlich bis Ende 2017 abschließen, eine Prüfung könnte den Zeitplan um bis zu sechs Monate verzögern. 39 % von Sky gehören ihm bereits, für die restlichen Anteile will er fast 12 Mrd Pfund auf den Tisch legen.
handelsblatt.com, money.cnn.comKommentieren ...

Fox News sendet nicht mehr im UK.

Fox News Channel Logo 150Fox News ist in Großbritannien seit Dienstagnachmittag nicht mehr zu empfangen. Der rechtskonservative US-Sender begründet seinen Rückzug mit den geringen Zuschauerzahlen, die das Angebot nicht rentabel machen würden. Fox News war bisher via Sky im Vereinigten Königreich auf Sendung. Der Mutterkonzern 21st Century Fox um Rupert Murdoch betont, der Rückzug aus dem Sky-Programm stehe nicht im Zusammenhang mit dem Versuch, Sky zu übernehmen.
theguardian.com, turi2.de (Background Sky-Übernahme)Kommentieren ...

Deutsche Post verkauft ihre britische Tochter Williams Lea Tag.


Aussortiert und abgestempelt: Die Deutsche Post verkauft ihren britischen Marketing- und Kommunikationsdienstleister Williams Lea Tag an den Investor Advent. Die Post will sich stärker auf ihr Kerngeschäft Logistik konzentrieren. Advent sieht bei Williams Lea Tag Wachstumspotential und will die Firma durch Investitionen in Mitarbeiter und Technik stärken. Der Kaufpreis ist unbekannt.

Die Kartellbehörden müssen dem Deal, der bis Ende 2017 abgeschlossen werden soll, noch zustimmen. Die 1820 gegründete Williams Lea Tag ist in mehr als 40 Ländern tätig, beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von mehr als 1 Mrd Euro.
new-business.de, handelsblatt.comKommentieren ...

Zahl des Tages: BBC World Service sendet künftig in 12 neuen Sprachen.

BBC-Logo-150x150Zahl des Tages: Genau 12 Sprachen nimmt der britische Auslandsrundfunk BBC World Service bis Ende 2018 neu in sein Angebot auf. Die größte Expansion seit mehr als 70 Jahren hat am Montag mit dem Start der Ausstrahlung auf Nigerianischem Pidgin begonnen. Außerdem sollen u.a. Serbisch, Koreanisch und Yoruba als neue Sprachen dazukommen.
niemanlab.orgKommentieren ...

Britische International Business Times zwingt Trainees zum Artikel-Klau.

International Business Times: Der britische Branchendienst Press Gazette enthüllt, dass Trainees der britischen IBT Exklusivmeldungen anderer Seiten abkupfern müssen. Mehrere Quellen haben dem Branchendienst davon erzählt, er hat selbst eine Stichprobe erhoben: 18 der 50 Artikel, die an einem Tag auf der Seite online gingen, seien kopiert gewesen. IBT widerspricht und sagt, die Redaktion ergänze Meldungen anderer Seiten stets um eigene Inhalte.
kontakter.deKommentieren ...

Hongkong nimmt die BBC vom Sender.

BBC-Logo-150x150BBC: Hongkong streicht den BBC World Service tagsüber aus dem Radioprogramm. Künftig ist der britische Auslandssender in der ehemaligen Kolonie nur noch nachts zu hören. Auf der Frequenz sendet künftig ein chinesisches Staats-Programm. Die Regierung wolle mit dem Schritt den kulturellen Austausch zwischen Hongkong und China fördern. Kritiker fürchten um die Pressefreiheit. Die BBC war in Hongkong fast 40 Jahre lang ununterbrochen auf Sendung.
theguardian.comKommentieren ...

Hör-Tipp: Osborne hat sich als Chef des "Evening Standards" gemacht.

Hör-Tipp: George Osborne macht laut Beobachtern einen soliden Job als Chef der Londoner Zeitung "Evening Standard", schildert Sandra Pfister. Die Politik-Berichterstattung sei unter dem Ex-Finanzminister hervorragend. Doch ein Interessenkonflikt bleibe wegen Osbornes hohem Gehalt beim US-Fondsverwalter Blackrock. Auch mit Premierministerin Theresa May habe Osborne wohl noch eine Rechnung offen.
deutschlandfunk.de (5-Min-Audio), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Peta würde "Doctor Who" gern vegan sehen.

Doctor veg. Who: Doctor Who soll Veganerin werden, fordert die Tierschutz-Organisation Peta in einem Bief an die Macher der britischen Kultserie. Nach dem Motto: Wenn die Hauptfigur demnächst schon weiblich ist, kann sie auch gleich vegan leben. Unklar bleibt, wie Peta auf den Zusammenhang zwischen Geschlecht und Ernährungs-Vorlieben kommt.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Britischer Schauspieler Robert Hardy, 91, ist tot.

Robert Hardy ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Der britische Schauspieler war vor allem bekannt für seine Rolle als Zauberei-Minister Cornelius Fudge in den "Harry-Potter"-Verfilmungen. Im TV war Robert Hardy mehr als ein Jahrzehnt in der BBC-Serie "All Creatures Great and Small" zu sehen, in Deutschland bekannt unter dem Titel "Der Doktor und das liebe Vieh".
ksta.de, telegraph.co.ukKommentieren ...

Telekom-Hacker bekommt Bewährungsstrafe.

Telekom: Das Landgericht Köln hat einen 29-jährigen Briten wegen eines Cyber-Angriffs aufs Netz der Telekom zu 20 Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Urteil fällt milder aus als erwartet – Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten sich für höhere Strafen ausgesprochen. Der Mann hatte gestanden, im November den Internet-Zugang von 1 Mio Telekom-Kunden lahmgelegt zu haben. In Großbritannien droht ihm ein weiteres Verfahren wegen Computer-Kriminalität.
faz.netKommentieren ...

"Guardian" macht 2016/17 ein Drittel weniger Verlust und legt digital zu.

GuardianGuardian Media Group, britischer Verlag von Guardian und Observer, meldet für das Geschäftsjahr 2016/17 ein Drittel weniger Verlust. Unter dem Strich stehen aber noch immer 50 Mio Euro Miese. Der Umsatz steigt um 2,4 % auf 240 Mio Euro, im Digitalen legt der Verlag sogar um 15 % auf 105 Mio Euro zu. Im Vorjahr hatte GMG einen Rekordverlust eingefahren.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zahl des Tages: BBC-Topverdiener Chris Evans erhält rund 2,2 Mio Pfund.

Zahl des Tages: Stolze 2,2 Mio Pfund, umgerechnet rund 2,5 Mio Euro, verdient BBC-Moderator Chris Evans pro Jahr mit flotten Sprüchen bei Radio 2 und der zeitweisen Moderation des BBC-Automagazins Top Gear. Nummer 2 auf der Gehaltsliste der BBC ist Fußball-Kommentator Gary Lineker mit etwa 1,75 Mio Pfund Jahresverdienst, umgerechnet 2 Mio Euro, zeigt die Veröffentlichung von Gehältern durch den britischen Sender. Die Rundfunkmacher fürchten, dass die Konkurrenz noch mehr zahlen kann und ihnen die Stars nun abwirbt. Die BBC-Gehaltsliste zeigt ein deutliches Ungleichgewicht zuungunsten von Frauen.
dwdl.de, theguardian.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Doku zeigt, wie die Queen eine Queen-Doku anschaut.

Queen Elisabeth, die Zweitverwertung: Die Idee von TV-Sendern, Halb-Promis vor einem Bluescreen Videoschnipsel kommentieren zu lassen, hat nun royale Nachahmer gefunden. Eine neue Doku zeigt, wie Prince Charles, William, Harry und die Queen selbst im Palast-Kino eine Doku über das Leben von Queen Elisabeth II. anschauen und kommentieren. Immerhin wurden die Blaublüter dafür nicht in die Bluebox gesteckt.
spiegel.de (90-Sek-Teaser), spiegel.de (Kommentar)Kommentieren ...

BBC besetzt "Doctor Who" erstmals mit einer Frau.

Doctor Who wird erstmals weiblich: Die britische Schauspielerin Jodie Whittaker übernimmt ab der nächsten Staffel die Hauptrolle in der Science-Fiction-Serie der BBC, die mit Unterbrechung seit 1963 läuft. Ihr Debüt hat Whittaker in einem Weihnachts-Special, in dem Peter Capaldi, der aktuelle Doctor Who, seinen letzten Auftritt haben wird.
dwdl.de, hollywoodreporter.com, bbc.co.ukKommentieren ...

Basta: Obacht vorm Kleingedruckten.

Klein-gemein: In Großbritannien müssen Unternehmen ab 2018 prüfen, ob die Nutzer den AGB wirklich zustimmen. Der Wifi-Provider Purple schreibt deshalb testweise eine Quatsch-Klausel in seine AGBs – Ergebnis: Rein rechtlich gesehen sind nun 22.000 Nutzer verpflichtet, je tausend Sozialstunden in den Disziplinen Streuner-Katzen umarmen, Klos putzen und Schneckenhäuser anmalen abzuleisten.
focus.deKommentieren ...

Ehepaar Raff nimmt Entschädigungsklage gegen Google wieder auf.

Google-Streit: Acht Jahre hat das britische Ehepaar Shivaun und Adam Raff gewartet, bis die EU das Wettbewerbsverhalten von Google für rechtswidrig erklärt und eine Rekordstrafe verhängt hat. Sie haben Foundem, eine der besten britischen Preisvergleichsmaschinen, entwickelt und die initiale Beschwerde gegen Google bei der EU-Kommission eingereicht, als der Konzern ihren Dienst blockte. Nun wollen sie ihr Entschädigungsklage-Verfahren wieder aufnehmen. Der Glaube, etwas gegen große Konzerne bewegen zu können, habe ihnen geholfen, durchzuhalten.
"Wirtschaftswoche" 29/2017, S. 45 (Paid)Kommentieren ...

Apple, Amazon und Google bauen trotz Brexit Büros in London.

Apple, Amazon und Google bauen trotz des Brexits neue Büros in London, Wrigley verlagert seine Europa-Zentrale von München in die Metropole. Fachkräfte, eine boomende StartUp-Szene und ein globales Designzentrum locken die Konzerne. Sie glauben nicht, dass der Brexit wie geplant bis 2019 über die Bühne geht.
"Süddeutsche Zeitung", S.12 (Paid)Kommentieren ...

Hacker greifen britisches Parlament an.

Britisches Parlament ist Ziel eines Cyber-Angriffs geworden: Hacker hätten versucht, Zugriff auf E-Mail-Konten zu erlangen, sagt eine Sprecherin. Das genaue Ausmaß ist noch nicht bekannt. Der Angriff kam laut Handelsminister Liam Fox nicht überraschend: In den vergangenen Tagen seien Passwörter von Kabinettsmitgliedern im Internet zum Kauf angeboten worden.
zeit.de, theguardian.com, bbc.comKommentieren ...