Uber: Großbritanniens Oberster Gerichtshof lehnt Berufung des Taxi-Schrecks ab.

Uber scheitert mit seiner Berufung vor dem Obersten Gerichtshof in Großbritannien und muss diese erneut beim Berufungsgericht einreichen. Der Taxi-Schreck wehrt sich gegen eine arbeitsrechtliche Entscheidung aus zweiter Instanz, wonach Uber-Fahrer keine Selbstständigen sind und Anspruch auf Mindestlohn und Freizeitausgleich haben.
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Auch Großbritannien warnt vor Kaspersky-Software.

Großbritannien: Die Sicherheitsbehörde NCSC warnt die Ministerien auf der Insel vor dem Einsatz der Sicherheits-Software von Kaspersky. Vor allem für die nationale Sicherheit relevante Systeme sollten die Anti-Virus-Software nicht einsetzen. Zuvor hatten bereits die USA Kaspersky aus ihren Behörden verbannt. Die Firma mit Sitz in Moskau widerspricht dem Vorwurf, mit Regierungen zusammenzuarbeiten.
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Uber: Weltweite Ermittlungen wegen der Vertuschung des Datendiebstahls eingeleitet.

Uber: Behörden in den USA, Großbritannien, Australien und den Philippinen ermitteln gegen den Taxi-Schreck wegen der versuchten Vertuschung eines Datendiebstahls. Bei einem Hackerangriff im Oktober 2016 wurden Daten von 57 Mio Nutzern gestohlen. Mit einer Zahlung von 100.000 Dollar an die Hacker hat Uber versucht, den Datenklau zu verheimlichen.
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dpa beteiligt sich an der englischen Nachrichtenagentur Alliance News.

Deutsche Presse-Agentur beteiligt sich an Alliance News, einer englischen Finanznachrichtenagentur. Die dpa übernimmt knapp 4 %. Die PA Group, Mutter der englischen Nachrichtenagentur Press Association, steigt mit dem gleichen Anteil ein. Alliance News liefert seit 2013 Nachrichten über Unternehmen und Investmentfonds der Londoner Börse sowie weltweite Wirtschafts- und Politikberichte.
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Basta: Melitta röstet für Manchester United.

R.I.P, teatime: Manchester United verkauft für Geld seine Großmütter Traditionen und macht Melitta zum "offiziellen Kaffee-Partner". Neben Bohnen gibt's dafür auch Piepen, ob weitere Marken folgen – Regenschirm-Fabrikant Knirps als offizieller Schlechtwetter-Patron oder Farben-Hersteller Brillux als offizieller Grasgrün-Partner – bleibt offen.
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Die letzten Journalisten verlassen die Londoner Fleet Street.

Fleet Street in London, einst Zentrum der britischen Zeitungsbranche, verliert die letzte Bastion des Journalismus. Die relativ kleine Journalistengewerkschaft British Association of Journalists schließt Ende 2017 ihr Büro in der Fleet Street. Die großen Zeitungen sind schon seit Jahrzehnten weg, die meisten davon haben ihren Sitz heute in den Londoner Docklands.
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Neuer Chefredakteur macht "Vogue" in Großbritannien politischer.

Vogue will in Großbritannien politischer werden: Der neue Chefredakteur Edward Enninful krempelt das Blatt zum Gesellschaftsmagazin um, schreibt Amna Franzke. Er gilt seit Jahren als eine der lautesten Stimmen, wenn es um Diversität in der Modeindustrie geht. Daher könne es als Statement verstanden werden, dass Enninful sein erstes Heft mit dem schwarzen Model Adwoa Aboah aufmacht, die auch Aktivistin ist.
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Britischer Channel 4 beteiligt sich an europäischer Werbe-Allianz.

European Broadcaster Exchange bekommt Zuwachs aus Großbritannien: Channel 4 beteiligt sich an der europäischen Werbe-Allianz von ProSiebenSat.1, TF1 aus Frankreich und Berlusconis Mediaset aus Italien. Das Bündnis will gemeinsam Strategien erarbeiten, um Werbe-Giganten wie Facebook und Google Paroli zu bieten.
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BBC kehrt zum Met Office zurück, weil neuer Wetter-Dienst nicht liefert.

BBC-Logo-150x150BBC kehrt unfreiwillig zum staatlichen Wetterdienst Met Office zurück. Der private Wetter-Dienstleister MeteoGroup, mit dem die BBC 2016 einen Vertrag geschlossen hat, ist mit seinem System weit hinter den Planungen, bis März 2018 muss nun doch wieder das Met Office aushelfen. Die BBC erhofft sich vom Wechsel des Wetter-Lieferanten Einsparungen in Mio-Höhe.
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Basta: Back-Show-Jurorin verrät Gewinner zu früh bei Twitter.

Den Teig versalzen hat Jurorin Prue Leith den Zuschauern der britischen Back-Show The Great British Bake Off. Bei Twitter gratuliert sie dem Gewinner der Prime-Time-Show, die regelmäßig mehr als 10 Mio backbegeisterte Briten vor den Fernseher lockt. Einige davon dürfte das Ergebnis der Finalshow am Dienstagabend nicht überraschen - Prue Leith hat ihren Tweet versehentlich zwölf Stunden zu früh abgesetzt.
thesun.co.uk, bbc.comKommentieren ...

BBC-Mitarbeiterinnen erwägen rechtliche Schritte wegen Gehaltsdiskriminierungen.

BBC-Logo-150x150BBC: Leitende BBC-Mitarbeiterinnen wollen rechtlich gegen Gehaltsdiskriminierungen vorgehen, wenn ihre Gespräche mit dem Sender nichts bewirken. Die BBC-Gehaltsliste ist im Juli veröffentlicht worden, Diskriminierungen müssen innerhalb von sechs Monaten danach beim Arbeitsgericht angezeigt werden. Die Liste hat u.a. ergeben, dass unter den sieben bestbezahlten Mitarbeitern keine Frau ist. BBC-Generaldirektor Tony Hall will geschlechtsspezifische Lohngefälle bis 2020 beseitigen.
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Analyse: Deutsche Sachbücher sind im englischsprachigen Ausland gefragt.

Verlage aus Großbritannien und den USA erwerben verstärkt Lizenzen für deutsche Sachbücher, analysiert Nicolas Freund. Sachbücher written in Germany seien international präsent, offenbar handle es sich um mehr als einen kurzfristigen Trend. Besonders gefragt sind demnach politische Werke. Ein möglicher Grund für die Nachfrage sei, dass US-Amerikaner und Briten angesichts des Erfolgs von Populisten in ihren Ländern Rat in Kontinentaleuropa suchen.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Großbritannien droht Sozialen Medien mit Mobbing-Steuer.

Großbritannien liebäugelt mit einer Mobbing-Steuer für Soziale Medien wie Facebook und Twitter, um Nutzer vor Online-Drangsalierungen zu schützen. Die "branchenweite Abgabe" könne zunächst freiwillig sein und als Appell verstanden werden. Die zuständige Ministerin schließt aber auch eine gesetzliche Verankerung nicht aus.
"FAZ", S. 19 (Paid)Kommentieren ...

"Glamour" erscheint in Großbritannien nur noch zwei Mal im Jahr gedruckt.

Condé Nast dampft die britische Ausgabe seines Fashion-Magazins Glamour auf zwei gedruckte Hefte pro Jahr ein - bisher kommt jeden Monat eins heraus. Die neue Devise lautet: Digital first. Im Zuge der Umstellung legt Condé Nast Britain Redaktion und Content-Marketing-Abteilung zusammen, sodass alle Inhalte, auch bezahlte, künftig aus einer Hand kommen. Mit Entlassung wird gerechnet.
theguardian.comKommentieren ...

Initiative für unabhängige Medienprojekte startet in Großbritannien.

Großbritannien: Die Initiative Media Fund sammelt Geld für unabhängige Medienprojekte. Alternative Medien sollen ein Gegengewicht zum angeblich rechtslastigen alten Medien-System schaffen. Zu den 21 Partnern gehören das Bureau of Investigative Journalism und das Magazin New Internationalist.
theguardian.com, themediafund.orgKommentieren ...

Analyse: BBC-Reporterin benötigt bei Parteitagen einen Bodyguard.

Laura KuenssbergGroßbritannien: Journalistinnen wie BBC-Reporterin Laura Kuenssberg werden zunehmend bedroht, beschreibt Friedbert Meurer. BBC-Politik-Chefin Kuenssberg, die kritisch über Labour-Chef Jeremy Corbyn berichtet, muss sich bei Parteitagen der Labour-Partei sogar von einem Leibwächter begleiten lassen. Auch andere Journalisten - vor allem Frauen und Angehörige ethnischer Minderheiten - werden in sozialen Netzwerken angepöbelt und bedroht. Die Anfeindungen kommen von den linken und rechten Rändern der Gesellschaft.
deutschlandfunk.de (4-Min-Audio)Kommentieren ...

London: Uber-Chef sagt sorry.

Uber will seinen Rausschmiss in London noch verhindern und gibt sich ungewohnt schuldbewusst: Dara Khosrowshahi, CEO des Taxi-Schrecks, sagt zwar, dass er den Lizenz-Entzug anfechten werde, "aber wir tun das mit dem Bewusstsein, dass wir uns auch ändern müssen". Die britischen Behörden werfen Uber vor, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit zu sein, weil etwa Straftaten nicht gemeldet und Fahrer nicht medizinisch kontrolliert wurden.
manager-magazin.de

Korrektur: In einer früheren Version dieser Meldung hatte turi2 fälschlicherweise geschrieben, dass Dara Khosrowshahi London-Chef von Uber sei. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.Kommentieren ...

Hunderttausende fordern den Erhalt von Uber in London.

Uber bekommt in London Unterstützung von hunderttausenden Bürgern gegen den drohenden Entzug der Lizenz. Bis Sonntagmittag unterzeichnen rund 630.000 eine Petition, die den Erhalt der Jobs für 40.000 Fahrer fordern. London will Uber verbannen, weil das Unternehmen Straftaten von Fahrern nicht gemeldet habe und Behörden getäuscht haben soll.
wiwo.de, change.org, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Medien im UK arbeiten wegen der Krise über politische Lager hinweg zusammen.

Britische Medien arbeiten angesichts der Krise in der Branche zusammen, auch wenn sie zum Teil politisch völlig unterschiedliche Ausrichtungen haben, beobachtet Björn Finke. Deshalb sei auch ein Engagement des EU-freundlichen Verlags Trinity Mirror beim Brexit-Blatt Daily Express keine Sonderheit. Aktuell verhandle der Verlag mit dem Express-Besitzer Richard Desmond über eine Übernahme seiner Titel.
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Britische Regierung will Murdochs geplante Sky-Übernahme prüfen lassen.

Rupert Murdoch stößt bei der Übernahme von Sky durch seine 21st Century Fox auf Widerstand der britischen Regierung. Kultusministerin Karen Bradley will die britische Wettbewerbsbehörde einschalten, die Murdochs geplante Übernahme prüfen solle. Murdoch will den Deal eigentlich bis Ende 2017 abschließen, eine Prüfung könnte den Zeitplan um bis zu sechs Monate verzögern. 39 % von Sky gehören ihm bereits, für die restlichen Anteile will er fast 12 Mrd Pfund auf den Tisch legen.
handelsblatt.com, money.cnn.comKommentieren ...

Fox News sendet nicht mehr im UK.

Fox News Channel Logo 150Fox News ist in Großbritannien seit Dienstagnachmittag nicht mehr zu empfangen. Der rechtskonservative US-Sender begründet seinen Rückzug mit den geringen Zuschauerzahlen, die das Angebot nicht rentabel machen würden. Fox News war bisher via Sky im Vereinigten Königreich auf Sendung. Der Mutterkonzern 21st Century Fox um Rupert Murdoch betont, der Rückzug aus dem Sky-Programm stehe nicht im Zusammenhang mit dem Versuch, Sky zu übernehmen.
theguardian.com, turi2.de (Background Sky-Übernahme)Kommentieren ...

Deutsche Post verkauft ihre britische Tochter Williams Lea Tag.


Aussortiert und abgestempelt: Die Deutsche Post verkauft ihren britischen Marketing- und Kommunikationsdienstleister Williams Lea Tag an den Investor Advent. Die Post will sich stärker auf ihr Kerngeschäft Logistik konzentrieren. Advent sieht bei Williams Lea Tag Wachstumspotential und will die Firma durch Investitionen in Mitarbeiter und Technik stärken. Der Kaufpreis ist unbekannt.

Die Kartellbehörden müssen dem Deal, der bis Ende 2017 abgeschlossen werden soll, noch zustimmen. Die 1820 gegründete Williams Lea Tag ist in mehr als 40 Ländern tätig, beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von mehr als 1 Mrd Euro.
new-business.de, handelsblatt.comKommentieren ...

Zahl des Tages: BBC World Service sendet künftig in 12 neuen Sprachen.

BBC-Logo-150x150Zahl des Tages: Genau 12 Sprachen nimmt der britische Auslandsrundfunk BBC World Service bis Ende 2018 neu in sein Angebot auf. Die größte Expansion seit mehr als 70 Jahren hat am Montag mit dem Start der Ausstrahlung auf Nigerianischem Pidgin begonnen. Außerdem sollen u.a. Serbisch, Koreanisch und Yoruba als neue Sprachen dazukommen.
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Britische International Business Times zwingt Trainees zum Artikel-Klau.

International Business Times: Der britische Branchendienst Press Gazette enthüllt, dass Trainees der britischen IBT Exklusivmeldungen anderer Seiten abkupfern müssen. Mehrere Quellen haben dem Branchendienst davon erzählt, er hat selbst eine Stichprobe erhoben: 18 der 50 Artikel, die an einem Tag auf der Seite online gingen, seien kopiert gewesen. IBT widerspricht und sagt, die Redaktion ergänze Meldungen anderer Seiten stets um eigene Inhalte.
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