Reed Business Verlag verkauft "New Scientist".

New Scientist: Der britische Verlag Reed Business Information verkauft die populärwissenschaftliche Fachzeitschrift an Kingston Acquisitions, eine Firma, hinter der u.a. der Journalist, Geschäftsmann und Politik-Berater Bernard Gray steht. Das Führungsteam der Wochenzeitschrift soll an Bord bleiben, Kingston Acquisitions soll nach der Übernahme New Scientist Limited heißen.
mumbrella.com.au, wikipedia.de ("New Scientist")Kommentieren ...

Basta: Der Beckham’schen Bauchladen füllt sich mit Markenprodukten.

Kleines Familien-Unternehmen: David Beckham und seine Frau Victoria lassen nichts anbrennen. Ihre fünf Kinder sind nun als Marken beim britischen Patentamt registriert. Die Welt freut sich auf tolle Produkte aus dem Beckham'schen Bauchladen: den Rasierapparat Romeo, den Kantenschleifer Cruz und den Handtuchhalter Harper.
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Basta: Namenskabbel-ei.

Ei, Ei, Ei: Der britische Schokofabrikant Cadbury spaltet die Nation mit einem staatstragenden Umbruch, das gestiftete Eiersuchen auf dem "Easter Egg Trail" heißt neuerdings "Great British Egg Hunt". Damit Menschen jeden Glaubens mitsuchen können, so die Firma. Die Reaktionen: gespalten verhalten. Premierministerin Theresa May etwa findet die Namensänder-ei "lächerlich" und sucht stattdessen die feine englische Art.
"Zeit", S. 1 (Paid)Kommentieren ...

Britische "Vogue" bekommt erstmals einen Chefredakteur.

Emanzipation andersherum: Die britische "Vogue" ernennt erstmals in 100 Jahren einen Mann zum Chefredakteur. Edward Enninful, 45, kommt gebürtig aus Ghana und ist derzeit noch Mode- und Kreativdirektor beim Magazin "W". Er ist der Sohn einer Näherin und war als Teenager Model. Bei der italienischen "Vogue" übernahm mit Emanuele Farneti ebenfalls jüngst ein Mann den Chefsessel.
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"Guardian" erwägt Umzug nach Manchester, um Mietkosten zu sparen.

GuardianGuardian überlegt, aufgrund der enorm hohen Londoner Mieten, zurück an den Gründungsort Manchester zu ziehen. Im aktuellen Büro am York Way arbeitet die Redaktion seit 2008. Der "Guardian" ist publizistisch sehr erfolgreich, finanziell läuft es weniger gut: Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Zeitung einen Verlust von 90 Mio Pfund. Die Stiftung Scott Trust, die den "Guardian" finanziert, verfügt aktuell über ein Vermögen von 750 Mio Pfund. In der Media City in Salford bei Manchester arbeiten bereits 3.000 Mitarbeiter der BBC und 750 des Senders ITV, auch Channel 4 könnte nach Salford ziehen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 10 (Paid)Kommentieren ...

Bild des Tages: Brite feiert 105. Geburtstag in der Achterbahn.


Das Leben ist eine Achterbahnfahrt - das weiß der Brite Jack Reynolds aus eigener, langjähriger Erfahrung. Reynolds, zweiter von links mit Sonnenbrille, feiert seinen 105. Geburtstag im Vergnügungspark Flamingo Land - begleitet vom Frühstücksfernsehen "Good Morning Britain". Zum Geburtstag gibt's einen Rekord: Er ist der älteste Fahrgast, der sich jemals in den quietschbunten und rasant um sich selbst drehenden Twistosaurus reingetraut hat.
(Foto: Nigel Roddis / empics / Picture Alliance)Kommentieren ...

Basta: ORF sendet britischen Abgesang auf Europa.

Brexit für die Ohren: Großbritanniens Austritt aus der EU inspiriert die britische Radiokünstlerin Lucinda Guy zu einem Abgesang auf Europa. Im ORF-Kunstradio improvisiert sie eine dreiviertel Stunde lang mit einem langgezogenen "Oh noooo!", das durch Loops von zögerlichem Wehklagen zu lautstarkem Brummen wird und sich letztlich anhört wie Stammesgesänge in Trance. Ein Vorgeschmack darauf, dass der Brexit nicht schön wird.
oe1.orf.at via derstandard.atKommentieren ...

"The Atlantic" eröffnet in London erstes Büro in Europa.


Jenseits des Atlantiks: Das US-Magazin The Atlantic expandiert transatlantisch und eröffnet in London eine europäische Außenstelle. James Fallows, prominenter und langjähriger Reporter des Monatsmagazins, leitet das Büro, das, vollständig besetzt, aus insgesamt zehn Mitarbeitern aus dem redaktionellen und dem betriebswirtschaftlichen Bereich bestehen soll.

Das Magazin verspricht sich jenseits des Atlantiks neue Leser und neue Anzeigenerlöse. Fast ein Drittel der Unique Visitors auf TheAtlantic.com komme bereits von außerhalb der USA. Dieses Publikum möchte der "Atlantic"-Chef Bob Cohn zu Geld machen, u.a. mit Native Advertising und Live-Events.
sueddeutsche.de, niemanlab.org, adweek.com, theatlantic.comKommentieren ...

Britische Innenministerin fordert Zugang zu verschlüsselten WhatsApp-Nachrichten.

Amber RuddAmber Rudd, britische Innenministerin, fordert nach dem Terroranschlag in London von sozialen Netzwerken, den Sicherheitsbehörden Zugang zu verschlüsselten Nachrichten zu verschaffen. Sie werde WhatsApp und Co Vorschläge für eine Zusammenarbeit machen. Der Attentäter Khalid Masood soll laut Medienberichten kurz vor dem Anschlag noch WhatsApp genutzt haben.
zeit.deKommentieren ...

Großbritannien prüft Murdochs Übernahmeplan für Sky.

Sky-Übernahme durch Rupert Murdoch ruft die britische Kartellbehörde und die Medienaufsicht Ofcom auf den Plan. Bis Mitte Mai sollen die Behörden prüfen, ob eine Komplett-Übernahme die Medienvielfalt in Großbritannien gefährdet. Murdochs 21st Century Fox besitzt bereits 39 % und will für rund 13 Mrd Euro auch den Rest übernehmen.
horizont.net, theguardian.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Britischer Politiker leugnet eingeblendeten Tweet.

Alternative Tweets: Eine Sky-News-Moderatorin konfrontiert den britischen Politiker Liam Fox mit einem umstrittenen Tweet. Fox bestreitet, diesen jemals gesendet zu haben - obwohl dieser hinter ihm auf einer Leinwand eingeblendet wird. Besonders kurios: Bis heute hat der britische Handelsminister mit verifiziertem Twitter-Profil die Nachricht nicht gelöscht.
stern.deKommentieren ...

Spiegel Online beginnt mit Partnermedien ein Projekt über Flüchtlinge.

Spiegel Online startet mit drei europäischen Partnerzeitungen das Projekt "The New Arrivals" über Flüchtlinge. Der Guardian, Le Monde, El País und Spiegel Online wollen 18 Monate lang ausführlich über die Situation von Flüchtlingen in ihren Ländern berichten und die Geschichten untereinander austauschen. Die Reporter von Spiegel Online werden eine achtköpfige syrische Familie, die aus Damaskus nach Lüneburg geflohen ist, anderthalb Jahre lang begleiten. Mit "El País" nimmt eine Zeitung teil, die auch mit der "Welt" kooperiert.
spiegelgruppe.deKommentieren ...

Britische Medien kritisieren Entwurf für ein neues Spionagegesetz.

GroßbritannienGroßbritannien: Medien befürchten massive Einschränkungen ihrer Arbeit durch ein neues Spionagegesetz. Folgt die Regierung dem Entwurf einer Expertenkommission, wäre künftig neben der Weitergabe von Geheiminformationen auch deren Beschaffung und Veröffentlichung strafbar. Dies würde auch auf Journalisten zutreffen.
spiegel.deKommentieren ...

Wikipedia sortiert "Daily Mail" als Quelle aus.

Daily MailDaily Mail landet bei Wikipedia auf der schwarzen Liste: Das Lexikon akzeptiert die britische Zeitung nicht mehr als Quelle für seine englischsprachigen Artikel. "Daily Mail" betreibe Sensationshascherei, erfinde Geschichten und überprüfe Fakten schlecht, begründen die Autoren der englischsprachigen Wikipedia ihre Entscheidung. Ein Filter soll Editors künftig warnen, falls sie sich auf das Blatt berufen wollen. Artikel, die bereits auf die "Daily Mail" verweisen, werden überprüft.
taz.de, theguardian.com1 Kommentar

Basta: Bitte nicht teilen! BBC versucht illegale "Sherlock"-Kopie verschwinden zu lassen.

Sherlock mit Zylinder-Spezialfolge-150Spoiler-Alarm: Die BBC ist not amused über eine Raubkopie des "Sherlock"-Finales, die vor der Ausstrahlung heute Abend durchs Netz geistert. Die Produzenten geben die Parole "Bitte nicht teilen!" aus. Dass viele Briten mit der Kopie etwas anfangen können, ist allerdings unwahrscheinlich - es handelt sich um die russische Synchronfassung.
derstandard.atKommentieren ...

Burda expandiert nach Großbritannien und übernimmt Immediate Media.

Paul-Bernhard Kallen 600
Reif für die Insel: Burda macht offiziell, was bereits vor Weihnachten informierte Spatzen von britischen Dächern pfiffen und steigt groß ins Verlagsgeschäft in Großbritannien ein. Die Offenburger übernehmen Immediate Media, Mutter der legendären Radio Times und 70 weiterer gedruckter und digitaler Marken. Das Portfolio umfasst etwa Sport, Reise- und DIY-Titel aber auch den Shopping-Sender Jewellery Maker. Der Kaufpreis soll zwischen umgerechnet 300 Mio und 317 Mio Euro liegen. Immediate ist 2011 aus Origin Publishing, Magicalia and BBC Magazines entstanden und gehört bisher dem Finanz-Investor Exponent Private Equity.

Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen nennt den Verlag "eine großartige Plattform für das Zeitschriften-, genauso wie für das digitale Konsumentengeschäft" und sieht Burda und Immediate als Perfect Match, was das Portfolio und das "unternehmerische Denken" angeht. Die Offenburger geben auf der Insel bereits mehrere Magazine heraus. Zuletzt hat Burda die aktuelle Finanzierungsrunde des Online-Marktplatzes Notonthehighstreet.com als Hauptinvestor angeführt.
burda.com, turi2.de turi2.de (Background)Kommentieren ...

Snapchat verlegt seine Zentrale nach London.

snapchat150 neues LogoSnapchat: Snap Inc, die Firma hinter der Smartphone-App, wählt London als Zentrale ihres internationalen Geschäfts. Dort will Snapchat auch die Steuern für jene Märkte außerhalb der USA zahlen, in denen keine eigene Niederlassung existiert. In Ländern mit einem eigenen Büro - etwa in Frankreich - sollen die Steuern vor Ort gezahlt werden.
ft.com (Paid) via theverge.com, bloomberg.com, orf.atKommentieren ...

RTL2 versucht sich im Nackt-Dating.

rtl2-150RTL2 bringt "Nackte Tatsachen" ins deutsche Fernsehen, eine Adaption der britischen Dating-Show Naked Attraction. In der Show wählt ein Kandidat über mehrere Runden und allein aufgrund körperlicher Attraktivität einen anderen Single für ein Date aus. Die Date-Anwärter stehen dabei nackt hinter einer Wand, Stück für Stück wird ein weiterer Teil ihres Körpers enthüllt.
dwdl.deKommentieren ...

George Michael, 53, ist tot.

george-michael-sw-150George Michael ist tot. Der britische Sänger starb in seinem Haus in London am ersten Weihnachtstag im Alter von 53 Jahren - laut Medienberichten an Herzversagen. Michael war in den 1980er Jahren Mit-Gründer des Pop-Duos Wham, mit dem er viele Hits landete, etwa den Weihnachtsklassiker "Last Christmas". 1987 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum und setzte die Hit-Serie fort. Laut dem US-Klatschportal TMZ war Michael nicht krank. Er arbeitete an einer Dokumentation über sein Leben für BBC und an einem neuen Album. Die Todesursache soll durch eine Obduktion geklärt werden.
bild.de, tmz.com, spiegel.de (Nachruf)1 Kommentar

Rupert Murdoch streitet sich mit "Guardian" über Zitat.

Rupert Murdoch 150 (Foto: Evan Agostini - AP - picture-alliance)Rupert Murdoch wirft dem britischen "Guardian" vor, ihn falsch zitiert zu haben. Er widerspricht der Aussage: "Wenn ich zur Downing Street gehe, tun sie, was ich sage. Wenn ich nach Brüssel gehe, nehmen sie das nicht zur Kenntnis." Journalist Anthony Hilton bleibt dabei, dass Murdoch den Satz Anfang der 1980er Jahre gesagt hat.
nzz.chKommentieren ...

Burda steht vor Kauf des UK-Verlags Immediate Media.

radio_times_600Burda buys the radio-star: Burda steht laut Sky News und dem "Guardian" vor dem Kauf des britischen Verlags Immediate Media. Der Verlag befindet sich im Besitz der Privat-Equity-Firma Exponent. Der Kaufpreis soll bei 260-275 Mio Pfund liegen. Herzstück des Verlags ist der Programmtitel Radio Times, von dem monatlich rund 660.000 Exemplare verkauft werden. Damit ist die "Radio Times" das drittgrößte Kaufmagazin im Vereinigten Königreich.

Immediate Media hat das Heft 2011 im Rahmen eines 121-Mio-Pfund-Deals von der BBC übernommen, die das Heft seit 1923 herausgegeben hat. Insgesamt übernahm der Verlag elf Titel der BBC komplett. Für weitere 18 Titel kaufte Immediate Media eine Lizenz. Weitere Titel, darunter "Top Gear", verblieben bei der BBC, werden aber seitdem im Rahmen einer Vereinbarung von Immediate Media herausgegeben. Vor dem Kauf will sich Burda daher auch mit der BBC auf eine Fortführung dieser Vereinbarungen einigen.
theguardian.com, news.sky.comKommentieren ...

Royal Family füttert Social Media statt Yellow Press.

royal-family-twitter-150Britische Royals umgehen die Yellow Press, indem sie Neuigkeiten selbst über Social Media verbreiten. Fotos vom Nachwuchs von William und Kate landen so zuerst in sozialen Netzwerken. Von direkter Kommunikation mit dem Volk kann aber keine Rede sein: Professionelle Social-Media-Teams betreuen die offiziellen Accounts wie z.B. @RoyalFamily.
"FAS", S. 24 (Paid)Kommentieren ...

Channel-4-Manager fordert UK-Regierung zum Kampf gegen Fake-News auf.

fake150Debatte um Fake-News erreicht auch Großbritannien. Dan Brooke, Marketing-Leiter und Vorstandsmitglied bei Channel 4, mahnt die Regierung an, mehr zu tun, um dem Problem zu begegnen. Andernfalls drohe die Verbreitung falscher Informationen auch im UK Einfluss auf die nächste Wahl zu nehmen. In Deutschland diskutiert die Politik gerade, wie sie mit dem Phänomen im Vorfeld der Bundestagswahl umgehen soll.
theguardian.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: "James Bond"-Erfinder hat von seiner Lehrerin abgekupfert.

james-bond-mit-revolver-pierce-brosnan-2002-150007 - die Lizenz zum Abschreiben: James Bond entstammt wohl nicht allein der Phantasie von Ian Fleming, legt eine Radio-Doku der BBC nahe. Bereits 1946 hat die britische Autorin Phyllis Bottome im ihrem Roman "The Lifeline" einen britischen Spion, Mitte 30, beschrieben, der perfekt Ski fährt sowie fließend Deutsch und Französisch spricht. Die Ähnlichkeit zu James Bond ist kein Zufall: Fleming war Bottomes Schüler in Kitzbühel.
bild.de, bbc.co.uk (28-Min-Audio)Kommentieren ...

"Guardian"- und Vice-Journalisten beginnen Kooperation.

guardian-vice-150Guardian und Vice formen eine Partnerschaft. Ein Team von "Guardian"-Journalisten zieht in die Vice-Redaktion in London, um Video-Formate zu produzieren. Die Gastreporter sollen unter anderem vor die TV-Kamera der Nachrichtensendung Vice News Tonight, die in den USA bei HBO und in Großbritannien auf dem Kanal Viceland läuft. "Guardian" und Vice wollen Einnahmen aus ihrer Partnerschaft teilen, nennen aber keine Details.
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