Britische Medien kritisieren Entwurf für ein neues Spionagegesetz.

GroßbritannienGroßbritannien: Medien befürchten massive Einschränkungen ihrer Arbeit durch ein neues Spionagegesetz. Folgt die Regierung dem Entwurf einer Expertenkommission, wäre künftig neben der Weitergabe von Geheiminformationen auch deren Beschaffung und Veröffentlichung strafbar. Dies würde auch auf Journalisten zutreffen.
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Wikipedia sortiert “Daily Mail” als Quelle aus.

Daily MailDaily Mail landet bei Wikipedia auf der schwarzen Liste: Das Lexikon akzeptiert die britische Zeitung nicht mehr als Quelle für seine englischsprachigen Artikel. "Daily Mail" betreibe Sensationshascherei, erfinde Geschichten und überprüfe Fakten schlecht, begründen die Autoren der englischsprachigen Wikipedia ihre Entscheidung. Ein Filter soll Editors künftig warnen, falls sie sich auf das Blatt berufen wollen. Artikel, die bereits auf die "Daily Mail" verweisen, werden überprüft.
taz.de, theguardian.com1 Kommentar

Basta: Bitte nicht teilen! BBC versucht illegale “Sherlock”-Kopie verschwinden zu lassen.

Sherlock mit Zylinder-Spezialfolge-150Spoiler-Alarm: Die BBC ist not amused über eine Raubkopie des "Sherlock"-Finales, die vor der Ausstrahlung heute Abend durchs Netz geistert. Die Produzenten geben die Parole "Bitte nicht teilen!" aus. Dass viele Briten mit der Kopie etwas anfangen können, ist allerdings unwahrscheinlich - es handelt sich um die russische Synchronfassung.
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Burda expandiert nach Großbritannien und übernimmt Immediate Media.

Paul-Bernhard Kallen 600
Reif für die Insel: Burda macht offiziell, was bereits vor Weihnachten informierte Spatzen von britischen Dächern pfiffen und steigt groß ins Verlagsgeschäft in Großbritannien ein. Die Offenburger übernehmen Immediate Media, Mutter der legendären Radio Times und 70 weiterer gedruckter und digitaler Marken. Das Portfolio umfasst etwa Sport, Reise- und DIY-Titel aber auch den Shopping-Sender Jewellery Maker. Der Kaufpreis soll zwischen umgerechnet 300 Mio und 317 Mio Euro liegen. Immediate ist 2011 aus Origin Publishing, Magicalia and BBC Magazines entstanden und gehört bisher dem Finanz-Investor Exponent Private Equity.

Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen nennt den Verlag "eine großartige Plattform für das Zeitschriften-, genauso wie für das digitale Konsumentengeschäft" und sieht Burda und Immediate als Perfect Match, was das Portfolio und das "unternehmerische Denken" angeht. Die Offenburger geben auf der Insel bereits mehrere Magazine heraus. Zuletzt hat Burda die aktuelle Finanzierungsrunde des Online-Marktplatzes Notonthehighstreet.com als Hauptinvestor angeführt.
burda.com, turi2.de turi2.de (Background)Kommentieren ...

Snapchat verlegt seine Zentrale nach London.

snapchat150 neues LogoSnapchat: Snap Inc, die Firma hinter der Smartphone-App, wählt London als Zentrale ihres internationalen Geschäfts. Dort will Snapchat auch die Steuern für jene Märkte außerhalb der USA zahlen, in denen keine eigene Niederlassung existiert. In Ländern mit einem eigenen Büro - etwa in Frankreich - sollen die Steuern vor Ort gezahlt werden.
ft.com (Paid) via theverge.com, bloomberg.com, orf.atKommentieren ...

RTL2 versucht sich im Nackt-Dating.

rtl2-150RTL2 bringt "Nackte Tatsachen" ins deutsche Fernsehen, eine Adaption der britischen Dating-Show Naked Attraction. In der Show wählt ein Kandidat über mehrere Runden und allein aufgrund körperlicher Attraktivität einen anderen Single für ein Date aus. Die Date-Anwärter stehen dabei nackt hinter einer Wand, Stück für Stück wird ein weiterer Teil ihres Körpers enthüllt.
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George Michael, 53, ist tot.

george-michael-sw-150George Michael ist tot. Der britische Sänger starb in seinem Haus in London am ersten Weihnachtstag im Alter von 53 Jahren - laut Medienberichten an Herzversagen. Michael war in den 1980er Jahren Mit-Gründer des Pop-Duos Wham, mit dem er viele Hits landete, etwa den Weihnachtsklassiker "Last Christmas". 1987 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum und setzte die Hit-Serie fort. Laut dem US-Klatschportal TMZ war Michael nicht krank. Er arbeitete an einer Dokumentation über sein Leben für BBC und an einem neuen Album. Die Todesursache soll durch eine Obduktion geklärt werden.
bild.de, tmz.com, spiegel.de (Nachruf)1 Kommentar

Rupert Murdoch streitet sich mit “Guardian” über Zitat.

Rupert Murdoch 150 (Foto: Evan Agostini - AP - picture-alliance)Rupert Murdoch wirft dem britischen "Guardian" vor, ihn falsch zitiert zu haben. Er widerspricht der Aussage: "Wenn ich zur Downing Street gehe, tun sie, was ich sage. Wenn ich nach Brüssel gehe, nehmen sie das nicht zur Kenntnis." Journalist Anthony Hilton bleibt dabei, dass Murdoch den Satz Anfang der 1980er Jahre gesagt hat.
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Burda steht vor Kauf des UK-Verlags Immediate Media.

radio_times_600Burda buys the radio-star: Burda steht laut Sky News und dem "Guardian" vor dem Kauf des britischen Verlags Immediate Media. Der Verlag befindet sich im Besitz der Privat-Equity-Firma Exponent. Der Kaufpreis soll bei 260-275 Mio Pfund liegen. Herzstück des Verlags ist der Programmtitel Radio Times, von dem monatlich rund 660.000 Exemplare verkauft werden. Damit ist die "Radio Times" das drittgrößte Kaufmagazin im Vereinigten Königreich.

Immediate Media hat das Heft 2011 im Rahmen eines 121-Mio-Pfund-Deals von der BBC übernommen, die das Heft seit 1923 herausgegeben hat. Insgesamt übernahm der Verlag elf Titel der BBC komplett. Für weitere 18 Titel kaufte Immediate Media eine Lizenz. Weitere Titel, darunter "Top Gear", verblieben bei der BBC, werden aber seitdem im Rahmen einer Vereinbarung von Immediate Media herausgegeben. Vor dem Kauf will sich Burda daher auch mit der BBC auf eine Fortführung dieser Vereinbarungen einigen.
theguardian.com, news.sky.comKommentieren ...

Royal Family füttert Social Media statt Yellow Press.

royal-family-twitter-150Britische Royals umgehen die Yellow Press, indem sie Neuigkeiten selbst über Social Media verbreiten. Fotos vom Nachwuchs von William und Kate landen so zuerst in sozialen Netzwerken. Von direkter Kommunikation mit dem Volk kann aber keine Rede sein: Professionelle Social-Media-Teams betreuen die offiziellen Accounts wie z.B. @RoyalFamily.
"FAS", S. 24 (Paid)Kommentieren ...

Channel-4-Manager fordert UK-Regierung zum Kampf gegen Fake-News auf.

fake150Debatte um Fake-News erreicht auch Großbritannien. Dan Brooke, Marketing-Leiter und Vorstandsmitglied bei Channel 4, mahnt die Regierung an, mehr zu tun, um dem Problem zu begegnen. Andernfalls drohe die Verbreitung falscher Informationen auch im UK Einfluss auf die nächste Wahl zu nehmen. In Deutschland diskutiert die Politik gerade, wie sie mit dem Phänomen im Vorfeld der Bundestagswahl umgehen soll.
theguardian.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: “James Bond”-Erfinder hat von seiner Lehrerin abgekupfert.

james-bond-mit-revolver-pierce-brosnan-2002-150007 - die Lizenz zum Abschreiben: James Bond entstammt wohl nicht allein der Phantasie von Ian Fleming, legt eine Radio-Doku der BBC nahe. Bereits 1946 hat die britische Autorin Phyllis Bottome im ihrem Roman "The Lifeline" einen britischen Spion, Mitte 30, beschrieben, der perfekt Ski fährt sowie fließend Deutsch und Französisch spricht. Die Ähnlichkeit zu James Bond ist kein Zufall: Fleming war Bottomes Schüler in Kitzbühel.
bild.de, bbc.co.uk (28-Min-Audio)Kommentieren ...

“Guardian”- und Vice-Journalisten beginnen Kooperation.

guardian-vice-150Guardian und Vice formen eine Partnerschaft. Ein Team von "Guardian"-Journalisten zieht in die Vice-Redaktion in London, um Video-Formate zu produzieren. Die Gastreporter sollen unter anderem vor die TV-Kamera der Nachrichtensendung Vice News Tonight, die in den USA bei HBO und in Großbritannien auf dem Kanal Viceland läuft. "Guardian" und Vice wollen Einnahmen aus ihrer Partnerschaft teilen, nennen aber keine Details.
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Lego wirbt nach Boykott-Aufruf nicht mehr in der “Daily Mail”.

legoLego verzichtet künftig auf Anzeigen in der britischen "Daily Mail". Damit folgt das dänische Unternehmen als erster großer Konzern der Social-Media-Kampagne Stop Funding Hate, die dazu aufruft, nicht mehr in Zeitungen und Zeitschriften zu werben, die nach Ansicht der Aktivisten Hass und Diskriminierungen verbreiten.
morgenpost.de, rp-online.deKommentieren ...

Prince Harry wehrt sich gegen britische Boulevardpresse.

prince-harry-2016Britische Boulevardpresse kennt keine Tabus, Details über die neue Freundin von Prince Harry, die US-Schauspielerin Meghan Markle, herauszubekommen. Ein Statement im Namen des Prinzen verurteilt ungewohnt deutlich die "Schmutzkampagne" gegen Markle sowie rassistische und sexistische Kommentare. Die Grenze sei überschritten.
bildblog.de, bild.de, royal.uk
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Basta: Toblerone verliert in Großbritannien drei Zacken.

toblerone-neu-uk-150Nicht mehr alle Zacken in der Toble(k)rone: Britische Schokoladen-Fans fühlen sich vom Süßwarenhersteller Mondelez betrogen. Der verkauft die Schweizer Schokolade Toblerone auf der Insel mit nur noch neun statt bisher zwölf Zacken. Mondelez nennt gestiegene Rohstoffpreise als Grund, aufgebrachte Briten sehen Toblerone als Brexit-Opfer.
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Basta: Britische Bank HSBC verhindert Zusammenprall der Kulturen.

BastaHoodie vs. Krawatte: Die britische Bank HSBC mietet in bester Londoner Innenstadtlage Büros für 3.000 junge Innovations- und Digital-Entwickler. Die Bank glaubt, dass sich das Digital-Personal am Hauptsitz in Canary Wharf zwischen Schlips- und Anzugträgern nicht wohlfühlen könnte. Und auch den Bankern will HSBC keinen Zusammenprall der Kulturen zumuten.
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Britischer Sender ITV spart 120 Jobs ein.

itv-logo-150ITV streicht 120 Stellen und nennt als Grund die unsichere wirtschaftliche Lage auf dem Werbemarkt nach dem Brexit. Bereits im Sommer hatte ITV-Chef Adam Crozier angekündigt, 25 Mio Pfund einsparen zu müssen, umgerechnet rund 28 Mio Euro. Der britische Privatsender und TV-Produzent hat weltweit rund 6.000 Mitarbeiter, die Hälfte davon in Großbritannien.
theguardian.com, persoenlich.comKommentieren ...

Britische Ausgabe von “InStyle” stellt Print ein.

instyle-uk-150InStyle erscheint in Großbritannien nicht mehr gedruckt, sondern ausschließlich digital. Time Inc verhandelt mit Mitarbeitern, deren Jobs wegfallen. Die Auflage ist im ersten Halbjahr um 18 % gefallen. "InStyle" konzentriert sich nun darauf, seine digitale Reichweite mit mehr Inhalten aus den USA zu verdoppeln. In Deutschland erscheint "InStyle" bei Burda.
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RBS: Konten von Russia Today sind weiter aktiv.

russia-today-150Russia Today: Die Konten des russischen Propaganda-Senders sind wohl doch nicht eingefroren worden. RBS, Mutter der RT-Bank NatWest, sagt, dass die Konten weiter aktiv seien. Ein Bank-Brief, den RT auf seiner Website veröffentlicht, sei nicht an RT gegangen, sondern an eine andere Firma. Dabei handelt es sich wohl um einen RT-Zulieferer, der keine offensichtliche Verbindung zu dem Sender habe. Auch die britische Regierung weist eine Beteiligung an den vermeintlichen Sanktionen zurück.
scotsman.com, theguardian.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

BBC-Moderatoren bleiben künftig daheim, um Geld zu sparen.

BBC-Logo-150x150BBC schickt ihre Nachrichtenmoderatoren künftig nicht mehr auf Reisen, um direkt von Orten des Geschehens zu berichten. Der Sender beschränkt sich auf Korrespondenten-Interviews aus dem Studio heraus. Dass Moderatoren bei wichtigen Ereignissen vor Ort sind und sich ein eigenes Bild machen, ist eigentlich ein Aushängeschild der BBC. Das Daheimbleiben soll 10 % Einsparungen im Nachrichten-Haushalt bringen.
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