1965 von drei Partnern gegründet wuchs Gruner + Jahr in Hamburg mit dem “stern” zum größten Zeitschriftenhaus Europas. Inzwischen ist G+J ein Konzernteil von Bertelsmann – und Teil der Medienkrise. Weiterlesen im lexikon2.de.

Bangladesch lässt inhaftierte "Geo"-Fotojournalisten frei.

Geo: Die beiden in Bangladesch inhaftierten "Geo"-Fotografen sind gegen eine Kaution auf freiem Fuß, meldet das Magazin. Nun wolle man daran arbeiten, dass das Verfahren gegen die Fotojournalisten Minzayar Oo und Hkun Lat eingestellt wird. Die Journalisten wollten über die Massenflucht der Volksgruppe der Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch berichten und wurden am 7. September festgenommen.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Buch-Autorin Christiane Tramitz wirft "stern" Ideenklau vor.

stern und Buch-Autorin Christiane Tramitz streiten um die Geschichte einer 90-Jährigen Sennerin auf dem Geigelstein, schreibt Ulrike Simon. Tramitz hatte die Seniorin drei Jahre lang immer wieder besucht und hat ihr Leben im Buch Harte Tage, gute Jahre verarbeitet. Ihre Agentin hat Felix Hutt, Bayern-Korrespondent des "stern", auf die Geschichte gebracht und ein Treffen mit der Sennerin kurz vor ihrem Tod organisiert. Der "stern" gibt die Reportage als Eigenrecherche von Hutt aus und will von Absprachen mit Tramitz nichts wissen.
daily.spiegel.de, blendle.com ("stern"-Reportage von Felix Hutt, Paid)Kommentieren ...

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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
40.000 Jahre schlauer in 100 Schritten: Mit GEO CHRONIK werden Leser zu Zeitreisenden. Anhand von 100 Ereignissen präsentiert die neue GEO-Reihe die großen Errungenschaften der Menschheit. Heft Nr. 1 erzählt auf 140 Seiten den Weg der Medizin, von Geisterheilern bis zu Gentechnikern. Wenn da Leser-Herzen höher schlagen, ist das kein Grund für einen Arztbesuch. #waszählt
shop.geo.de

"11 Freunde"-Chef Philipp Köster ist "ohne kommerzielle Hintergedanken" kommerziell erfolgreich.


Mit Leidenschaft und Turnschuhen: Philipp Köster ist – auch an Bord des Verlagsdickschiffs Gruner + Jahr – der typische Turnschuh-Verleger geblieben. Wendig und schnell reagiert der 11 Freunde-Chef mit seinem Team auf Trends, startet Podcasts und experimentiert bei Facebook Live. "Vor allen Dingen zeichnet uns eine sehr unmittelbare Liebe zu unseren Zeitschriften aus", sagt Köster im Interview von "Horizont" und turi2.tv am Rande der Jahrestagung des Presse-Grossos.

Das "11 Freunde"-Abo heißt inzwischen Dauerkarte, so will Köster, ähnlich wie ein Fußball-Verein seine Fans, die Abonnenten, enger an die Redaktion binden. Das heißt auch, für die Leser erreichbar zu sein – ganz klassisch per Telefon oder bei Facebook Live. Fast jeden Morgen gehen die Redakteure mit dem "Themenfrühstück" auf Sendung. Bis zu 40.000 Fans schalten das sportliche Wort zum Tagesbeginn ein.

Auch die Berliner Redaktion des "Magazins für Fußballkultur", wie "11 Freunde" im Untertitel" heißt, diversifiziert: "11 Freundinnen", ein Heft über den Frauenfußball, erscheint als Beileger, mit dem Heft No Sports feiert die Redaktion alle Sportarten, die nicht Fußball sind. Nur ans Geldverdienen will Köster dabei nicht denken: "Ganz wichtig ist für '11 Freunde', dass am Anfang immer der inhaltliche und nicht der kommerzielle Gedanke steht."
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

"Geo"-Fotografen drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Geo muss weiter um zwei Fotojournalisten bangen, die seit 7. September in Bangladesch festgehalten werden. Die Behörden werfen Fotograf Minzayar Oo und seinem Assistenten Hkun Lat vor, unter falschem Vorwand als Touristen eingereist zu sein. Ihnen drohen bis zu fünf Jahre Haft, meldet Reporter ohne Grenzen. Oo und Lat berichten für "Geo" über die Volksgruppe der Rohingya, die aus Myanmar nach Bangladesch geflüchtet sind. In Bangladesch ist dieses Jahr schon ein Journalist getötet worden.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Hamburger Axos MidCap ist am Niederlande-Geschäft von Gruner + Jahr interessiert.

Gruner + Jahr: Die Hamburger Firma Axos MidCap ist an der Übernahme des Niederlande-Geschäfts des Verlags interessiert. "Wir finden das Thema interessant", sagt Hans-Gereon Früh, Chef von Axos MidCap, bei Meedia. Die Firma hatte bereits das Spanien-Geschäft von G+J geschluckt. Seit vergangener Woche sind Gruners Verkaufsabsichten bekannt.
meedia.deKommentieren ...

Behörden in Bangladesch halten Fotojournalist Minzayar Oo fest.

Bangladesch hält den Fotografen Minzayar Oo und seinen Assistenten seit neun Tagen fest. Der preisgekrönte burmesische Fotojournalist war im Auftrag des Magazins "Geo" unterwegs, um die Situation der Rohingya zu dokumentieren. Sie fliehen aus Myanmar vor Gräueltaten des Militärs. Das Gefängnis auf Kaution zu verlassen, haben die Behörden in Bangladesch verweigert. (Foto: Panos Pictures)
presseportal.deKommentieren ...

"Geo Chronik" widmet sich den "großen Momenten der Menschheit".

Gruner + Jahr bringt den "Geo"-Ableger Geo Chronik heraus. Das Magazin will "die großen Momente der Menschheit" bildstark und chronologisch anhand von je 100 Ereignissen abbilden. Die Erstausgabe mit 140 Seiten und 90.000 Druckauflage behandelt "Die größten Triumphe der Medizin" und kostet 10 Euro. Ab 2018 sind zwei Ausgaben pro Jahr geplant.
presseportal.de, shop.geo.deKommentieren ...

Gruner + Jahr will "Ideat" als unangepasstes Design-Magazin positionieren.

Ideat, Magazin-Neuling von Gruner + Jahr, startet heute mit dem Werbe-Claim "Not another Interior Magazine". Die Agentur Mayd soll die unangepasste Art der Einrichtungs-Zeitschrift betonen. G+J wirbt mit Anzeigen in eigenen Magazinen sowie u.a. im "Manager Magazin" und "SZ Magazin". Die Premiere erscheint mit 100.000 Auflage, auf 260 Seiten zum Preis von 6,50 Euro. Das nächste Heft folgt am 15. November.
new-business.de, presseportal.deKommentieren ...

Gruner + Jahr setzt Verhandlungen mit Presse-Grosso aus.

Grollen im Grosso: Auch Gruner + Jahr redet derzeit nicht mit den Presse-Grossisten. Einen Tag vor Beginn der Jahrestagung meldet Meedia, dass auch die G+J-Tochter DPV Deutscher Pressevertrieb die Teilnahme an der Tagung abgesagt hat. Grosso und Verlage können sich nicht auf eine Reform des Vertriebssystems für Zeitungen und Zeitschriften verständigen. Eine Allianz aus Bauer, Burda, Funke, Springer, Spiegel und Klambt droht bereits mit dem Aufbau eines eigenen Vertriebssystems. DPV zog sein Angebot zurück und teilt mit, aktuell "keine Signale" zu erkennen, dass der Grosso-Verband die Gespräche wieder aufnehmen möchte.

Die Verlage wollen mehr Geld für sich behalten. Deshalb verlangen sie neue Handelsspannen und wollen auch die Zahl der Firmen im Grossoverband von 38 auf 15 bis 20 drücken. Der Verband erwidert die Kritik: Er sei "noch nie so schlank, effizient und leistungsstark" gewesen wie heute, teilt er Meedia-Mann Gregory Lipinski mit. Fusionen könnten nicht angeordnet werden. Es sei nicht richtig zu behaupten, es tue sich nichts. Gruner + Jahr ist derweil nicht zum Feiern zumute: Die heutige Vorabend-Veranstaltung zur Tagung von DPV und Spiegelverlag ist abgesagt.
meedia.de (Gruner + Jahr), meedia.de (Reaktion), turi2.de (Background)

Anmerkung: In einer früheren Version dieser Meldung hieß es, Gruner + Jahr habe Verhandlungen kurz vor der Tagung abgebrochen. Der Verlag teilt mit, sie seien derzeit nur ausgesetzt. Die Entwicklung sei auch nicht neu, sondern schon länger Stand der Dinge.Kommentieren ...

Gruner + Jahr: Prisma Media launcht französische Frauenzeitschrift.

Frankreich: G+J-Tochter Prisma Media legt die monatliche Frauenzeitschrift "Ohmymag" an den Kiosk. Sie richtet sich mit Frauen- und Digitalthemen an Frauen zwischen 18 und 35 Jahren. "Ohmymag" startet in Frankreich mit rund 120.000 Exemplaren und kostet 3 Euro. Die Zeitschrift ist aus dem gleichnamigen Internet-Portal hervorgegangen.
new-business.de, e-marketing.frKommentieren ...

Meedia: Kai Diekmann und Philipp Jessen machen was mit Social Media.


Triumvirat: Kai Diekmann (rechts), Philipp Jessen (links) und Eventmanager Michael Mronz (Mitte) machen beruflich gemeinsame Sache, berichten Marvin Schade und Georg Altrogge bei Meedia. Diekmann bestätigt die Pläne gegenüber Meedia, sagt aber nicht, was das Trio konkret vorhat, nur definitiv nichts mit Beratung und Consulting. Das Projekt sei ein "wichtiges, aber nicht das einzige Projekt", das er verfolge.

Schade und Altrogge orakeln, es könnte sich um eine "PR-Agentur ganz neuen Zuschnitts" handeln. Das gemeinsame Projekt könnte bereits im Oktober starten. Bis dahin arbeitet Jessen noch für Gruner + Jahr, erst vor wenigen Tagen hat er seinen Job als Chefredakteur von stern.de gekündigt. Diekmann wolle am 19. Oktober seinen Ausstand bei "Bild" geben. (Fotos: dpa, Montage: turi2)
meedia.de, turi2.de (Background Jessen)
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"Brigitte" lädt Leserinnen regelmäßig zum Shoppen ein.

Brigitte will das Geschäft mit Offline-Shopping weiter ausbauen: Zum zweiten Mal starten kommende Woche die Brigitte Shopping Days, die den Leserinnen der Brigitte Rabatte bei 45 teilnehmenden Einzelhändlern versprechen. Beim ersten Mal waren es 30 Händler und Ketten. Verlagsleiterin Iliane Weiß sieht bei Werbekunden den Wunsch nach neuen Wegen, "um mit unserer großen Zielgruppe in Kontakt zu kommen" und freut sich über neue Anzeigenkunden, die bislang nicht bei "Brigitte" geschaltet haben.
clap-club.deKommentieren ...

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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Alle unter 1 Dach: Bei ELTERN und URBIA tagt künftig ein gemeinsamer "Familienrat" – als Deutschlands führende Familienredaktion. Die versorgt ihre Leser und User mit besten journalistischen Inhalten und freut sich schon jetzt über 21 Mio. Visits (IVW 07/2017) sowie die Unique User-Doppelspitze im Familien-Segment (AGOF 07/2017). We are family! #waszählt
guj.de

Meedia: Julia Jäkel kandidiert nicht für die VDZ-Präsidentschaft.

VDZ: G+J-Chefin Julia Jäkel will nicht Präsidentin des Verlegerverbandes VDZ werden, meldet Meedia. Auch eine Rückkehr von Gruner + Jahr in den Arbeitskreis Publikumszeitschriften der Verlegerlobby sei demnach unwahrscheinlich. Meedia-Chef Georg Altrogge und Autor Gregory Lipinski zitieren Verlagssprecher Frank Thomsen mit den Worten: "Frau Jäkel steht doch gar nicht zur Wahl." G+J, Spiegel-Verlag, Zeitverlag und Medweth hatten sich Ende 2016 im Streit um die Wahl von Funke-Mitverleger Stephan Holthoff-Pförtner aus dem wichtigen VDZ-Arbeitskreis zurückgezogen. Als weiterer Kandidat werde Burda-Chef Paul-Bernhard Kallen gehandelt. "Clap"-Herausgeber Peter "Bulo" Böhling bewirbt sich offensiv für den Posten.
meedia.deKommentieren ...

Europäische Verlage gründen Allianz für automatisierte Buchung von Werbung.


Sichere Deals: Gruner + Jahr, "NZZ", "Standard" und weitere europäische Verlage bündeln ihr Geschäft mit der automatisierten Vermarktung ihrer digitalen Werbeflächen. Über das Angebot Premium Programmatic Europe können Werbungtreibende pan-europäische Kampagnen buchen. Die Allianz verspricht Sicherheit für Marken, weil alle buchbaren Websites bekannt sind. Ein Kritikpunkt beim sogenannten Programmatic Advertising ist die Intransparenz.

Neben dem digitalen Inventar von G+J, "NZZ" und "Standard" sind auch Flächen bei der G+J-Tochter Prisma Media in Frankreich verfügbar. Auch Unidad Editorial ("El Mundo", "Marca") aus Spanien, NextRégie aus Frankreich und das "Luxemburger Wort" wollen sich anschließen. Bis Ende des Jahres will die Allianz "alle wichtigen Märkte in Europa" bedienen.
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"stern"-Reporter Gerd Heidemann war Mossad-Informant.

Gerd Heidemann, "stern"-Reporter, der 1983 die gefälschten Hitler-Tagebücher eingekauft hat, war ab 1979 Informant des israelischen Geheimdienstes Mossad, schreibt die "Zeit". Mit dem Decknamen "Zaluza" erhofften sich die Israelis von Heidemanns Recherchen in Südamerika Informationen über den Aufenthaltsort des NS-Arztes Josef Mengele. Gerd Heidemann bestätigt den Kontakt zum Mossad, sagt aber: "Ich war nicht deren Agent, ich wollte im Gegenteil Informationen von denen." Erkenntnisse über Mengeles Aufenthaltsort brachten die Recherchen nicht.
"Zeit" 37/2017, S. 14Kommentieren ...

"stern"-Onlinechef Philipp Jessen verlässt Gruner + Jahr.

Sternstunde vorbei: stern.de-Chefredakteur Philipp Jessen verlässt Gruner + Jahr. Laut Verlagsmitteilung erfolgt die Trennung auf Wunsch von Philipp Jessen, der eine nicht genannte, neue Aufgabe an anderer Stelle wahrnehmen will. Für ihn rückt seine bisherige Vize Anna-Beeke Gretemeier, 31, als neue Digital-Chefin auf. Wie bereits Jessen wird sie zudem Mitglied der "stern"-Chefredaktion.

Philipp Jessen leitet stern.de seit Herbst 2014 und war zuvor Vize-Chefredakteur von "Gala" und Redaktionsleiter von Gala.de. Anna-Beeke Gretemeier ist seit Februar stellvertretende Chefredakteurin von stern.de, wo sie seit 2014 tätig ist. Zunächst arbeitete sie im Hauptstadtbüro, später in Hamburg als Managing Editor. (Foto: Lukas Schulze / dpa)
guj.de, meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Julia Jäkel will total munter sein, aber nicht total digital.

"Unser Ziel ist es, das kreativste, munterste und innovativste Verlagshaus zu sein."

Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel will "nicht der digitalste Verlag werden", sondern Digitales aus einem "florierenden Magazingeschäft" heraus entwickeln.
"Handelsblatt", S. 16 (Paid), lexikon2.de (erneuerter Beitrag)

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Ich kritisiere, wenn Marketinggeld von Unternehmen zuallererst als Kostenposition des Einkaufs behandelt oder vollkommen übertrieben einfach dort hingeschoben wird, wo es gerade modern zu sein scheint."

"Ich habe als CEO gelernt: Die mutigen, klaren Entscheidungen sind die besten. Dazu gehörte leider auch die Schließung der 'FTD'."

"Wir machen neue Magazine inzwischen mit viel geringeren Anlaufkosten. Viel schneller. Hemdsärmliger, wenn Sie so wollen, auch mit mehr Lust."

"Wir werden im neuen Verlagshaus in der Hafencity bestimmt nicht eine Gummiball-Hüpfburg errichten. Es geht immer darum, die richtige Balance zu finden."
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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Von ABBA bis zum Autoquartett: Vier gewinnt! Das gilt jetzt auch in der Vermarktung: Ab Herbst tritt SPIEGEL MEDIA der Ad Alliance als vierter Partner neben Gruner + Jahr, der Mediengruppe RTL und smartclip bei. Damit erreicht die Vermarktungsallianz 99 Prozent der deutschen Bevölkerung – bei 100 Prozent Brand Safety. Das verdient locker vier !!!! #waszählt
www.ad-alliance.de

Gruner + Jahr startet "Barbara" für Jungs namens "Joko".

Bald kioskbereit dank Winterscheidt: Gruner + Jahr bringt im Frühjahr 2018 eine Lifestyle-Zeitschrift für Männer auf den Markt, die mit dem TV-Moderator Joko Winterscheidt personalisiert wird. Vorbild ist ganz offensichtlich die Zeitschrift "Barbara", die von "Brigitte"-Chefin Brigitte Huber und Barbara Schöneberger geleitet wird. Verantwortet wird "Joko" vom "stern"-Chefredakteur Christian Krug.

Die Pressemitteilung bleibt recht knapp, aber die Person Joko Winterscheidt verrät bereits einiges über die Zielgruppe - Männer, die sich mit einem Mönchengladbacher des Jahrgangs 1979 identifizieren können, der nach Abitur und abgebrochener Werber-Ausbildung auf Moderator umgeschult hat, seine Haare nach hinten kämmt und Brillenträger des Jahres 2015 war. Der Kumpel von Matthias Schweighöfer hat 2009, also mit 30, seine erste Firma gegründet und investiert seither öffentlichkeitswirksam in Startups.
presseportal.de, kress.de, dwdl.de, horizont.netKommentieren ...

Spiegel Media wird Partner in der Ad Alliance von Gruner + Jahr und RTL.


Alle unter einem Dach: Spiegel Media schließt sich der Vermarktungs-Allianz der Bertelsmann-Geschwister Gruner + Jahr und RTL an. Der Verlag legt Wert darauf, dass der Vermarkter Spiegel Media eigenständig bleibt. Die Ad Alliance handele und steuere lediglich Rahmenverträge mit Werbekunden im Auftrag der Partner. Viel wichtiger sei – so heißt es an der Ericusspitze – dass neue, innovative Produkte und gattungsübergreifende Werbeformen entstehen. "Unser Beitritt zur Ad Alliance wird die Relevanz unserer Angebote für Kunden und Agenturen weiter steigern", lässt sich "Spiegel"-Geschäftsführer Thomas Hass zitieren. Er wolle in einem intensiver werdenden Wettbewerb "den Erfolg unserer Werbevermarktung langfristig sichern".

Im Gepäck hat Hass neben dem gedruckten "Spiegel" auch Spiegel Online, das "manager magazin" und den "Harvard Business Manager". Der Verkaufsstart für die neu koordinierten Produkte ist die Digitalmesse Dmexco, die am 13. September beginnt.

G+J-Vermarkter EMS und sein RTL-Pendant IP Deutschland haben die Vermarktungs-Allianz vor einem guten Jahr aus der Taufe gehoben. Zusammen mit dem Spiegel-Verlag als Partner erreicht die Ad Alliance nach eigenen Angaben pro Monat satte 99 % der deutschen Bevölkerung. (Foto: dpa)
turi2 – eigene Infos, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Marie-Luise Lewicki gibt Chefredaktion von "Eltern" nach 16 Jahren ab.

Eltern bekommt neue Erziehungsberechtigte: Marie-Luise Lewicki, 57, gibt ihren Posten als Chefredakteurin der G+J-Zeitschrift Eltern nach 16 Jahren auf "eigenen Wunsch" ab und agiert künftig als Herausgeberin. Im Zuge dessen vereint Gruner + Jahr das Print- und Digital-Geschäft seiner Familienmarken Eltern und Urbia. Das Team von Urbia muss von Köln nach Hamburg umziehen. Die G+J-Familienredaktion leiten künftig Bernd Hellermann, Rosa Wetscher, Franziska Klingspor und Thorsten Heger.
presseportal.de
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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Ein Leben ohne Stubbenhuk No.10 ist möglich, aber Gin-los. Das findet auch die Jury der International Wine & Spirits Competition 2017 und hat den hauseigenen Dry Gin von DELINERO mit dem Silber-Award als einen der besten deutschen Gins ausgezeichnet. Das norddeutsche Original mit 43% vol. entsteht 35 Kilometer vor den Toren Hamburgs aus 14 Botanicals und handwerklicher Destillationskunst. Na dann: Prost! #waszählt
delinero.de

"stern"-Chef Christian Krug steht zum Nazi-Trump-Titel.

stern verteidigt das "Sein Kampf"-Cover, das US-Präsident Trump beim Hitlergruß zeigt. Chefredakteur Christian Krug sieht die Geste als Gruß Richtung Charlottesville. Mit den dortigen Demonstranten habe sich Trump gemein gemacht. Das Cover zeige Trump nicht als Hitler, sondern als Nazi.
meedia.de, turi2.de ("FAZ"-Kritik), turi2.de (Zentralrat-Kritik)Kommentieren ...

Zitat: Josef Schuster kritisiert "stern"-Cover als Verharmlosung der Nazis.

"Präsident Trump aber mit Hitlergruß und dem Untertitel 'Sein Kampf' abzubilden, verharmlost das eliminatorische Wirken der Nationalsozialisten und relativiert Hitlers ideologische Propagandaschrift 'Mein Kampf'."

Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, fordert den "stern" auf, von Effekthaschereien wie dem Cover, das Donald Trump in Hitler-Pose zeigt, die Finger zu lassen.
tagesspiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: "stern" hat aus gefälschten Hitler-Tagebüchern nichts gelernt.

stern hat aus der Pleite mit den gefälschten Hitler-Tagebüchern nichts gelernt, meint Michael Hanfeld. Das Cover mit Trump, der den Hitler-Gruß macht, und dem Slogan "Sein Kampf" sorge zwar für maximale Aufmerksamkeit, könne dem Magazin aber auch den Preis für die stumpfsinnigste Titelei des Jahres einbringen. Mit dem Bild sei der "stern" nicht weit entfernt von den Darstellungen Angela Merkels in NS-Kluft, die nationalistische Blätter im Ausland veröffentlichen.
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"stern"-Cover macht Donald Trump zum Hitler.

stern zeigt US-Präsident Donald Trump mit der Zeile "Sein Kampf" in Hitler-Pose. In die US-Fahne eingehüllt, zeigt Trump auf dem Cover den Hitler-Gruß. In der Unterzeile heißt es: "Neonazis, Ku-Klux-Klan, Rassismus: Wie Donald Trump den Hass in Amerika schürt." "stern"-Chef Christian Krug schreibt im Editorial, Trump habe sich zum Anführer von Rassisten gemacht.
"stern", 35/2017, S. 1 & 3 (Paid)
2 Kommentare

Uwe C. Beyer holt Peter Lewandowski als Partner an Bord.

Uwe C. Beyer holt Peter Lewandowski als Partner seiner Hamburger Agentur Büro Freihafen an Bord. Beyer und Lewandowski, der Chefredakteur bei "Gala" und "Maxim" war, wollen das Angebot der Designagentur erweitern und Unternehmen helfen, eigene Redaktionen aufzubauen. Beyer wirkt auch als Co-Herausgeber und Creative Director der turi2 edition.
cp-monitor.deKommentieren ...

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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Schmaus und Braus in bester Gesellschaft: 77 Prozent der Deutschen kochen und essen gern mit Familie und Freunden. Seit 45 Jahren tischt ESSEN & TRINKEN ihnen dafür Rezepte mit Geling-Garantie und kulinarische Tipps auf – und feiert sein Jubiläum im aktuellen Heft mit 16 Extraseiten und 20 Rezepten fürs Geburtstagsbuffet, die sich Leser gewünscht haben. Zum Anbeißen! #waszählt
www.essen-und-trinken.de

Gruner + Jahr findet Investor für neues Verlagsgebäude.

Gruner + Jahr: Warburg-HIH Invest Real Estate finanziert den Bau des neuen Verlags-Standorts in der Hamburger HafenCity. Gemeinsam "mit einem Club aus institutionellen Investoren" sollen bis 2021 an der Adresse "Am Hannoverschen Bahnhof" das Verlagshaus und Wohnungen entstehen. Rund 40.000 der insgesamt 66.000 Quadratmeter großen Anlage will G+J mieten. Die Baukosten liegen voraussichtlich bei 250 Mio Euro.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...


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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Leo flirtet, Elyas knutscht und uns wird auch schon ganz warm ums Herz: GALA feiert neben dem Liebessommer der Stars nämlich ein Auflagenplus im Einzelverkauf – als einziges People Magazin in der aktuellen IVW! 78.380 Exemplare gehen jede Woche über die Ladentische, insgesamt werden über 250.000 Hefte verkauft. Das muss Leser-Liebe sein! #waszählt
www.gala.de

rtv produziert künftig "stern"-Beilage "TV-Magazin".

Neuer Produzent am Sternenhimmel: Der "stern" wechselt den Produktionspartner für sein "TV-Magazin". Ab November ist rtv für die Beilage zuständig. Neben der Produktion soll auch die Vermarktung bei rtv liegen. Bisher wurde die Beilage von "TV Spielfilm" produziert.

Zeitgleich mit dem Wechsel wird der Umfang des Hefts erhöht. Titel, weitere redaktionelle Beiträge und Rätsel sollen als exklusive Inhalte bereitgestellt werden. Die rtv media group gehört wie Gruner + Jahr zu Bertelsmann.
presseportal.de1 Kommentar

Zitat: Ex-Chefredakteur Werner Funk hat an "Spiegel" und "stern" wenig Vergnügen.

"Im deutschen Print-Journalismus war der 'Spiegel' für mich immer so etwas wie die Tour de France, der 'stern' lediglich eine Art Giro d'Italia."

Werner Funk, 80, früher Chefredakteur von "Spiegel", "stern" und anderen Magazinen, grantelt sich durch ein Interview mit "Brand Eins". Heute hat er an den Blättern, denen er früher vorstand, "wenig Vergnügen".
"Brand Eins", 8/2017, S. 114-122 (Paid)

Weitere Zitate:
- über die Rolle der überregionalen Tagespresse in Deutschland:

"'Süddeutsche Zeitung' und 'FAZ' haben den Job des Recherche-Spürhundes von den Magazinen übernommen. Sie machen in der Tat einen guten Job, aber auch der hält keinem Vergleich mit dem 'New Yorker', der 'New York Times' und 'Vanity Fair' stand."

- über seinen Rauswurf beim "Spiegel" 1991:

"Das hat mich unendlich getroffen, denn der 'Spiegel' war mein journalistisches Leben und Rudolf Augstein für mich eine Art journalistischer Übervater."

"Was ich spürte, war eine Leere, die auf angenehme Weise mit Hass unterfüttert war."

- über seine Position als gefürchteter "stern"-Chefredakteur, wo er den Spitznamen Kim Il Funk hatte:

"Sicherlich habe ich ab und zu das Rad überdreht. Aber konkrete Fälle fallen mir nicht ein. Wirklich nicht."

- über Gelassenheit im Alter:

"Ich kann mich immer noch über die Larifari-Titel des 'Spiegel' aufregen. Aber fünf Minuten später sag' ich mir: Was soll's, die Jungs haben es auch deutlich schwerer, als wir es damals hatten."1 Kommentar

Stephan Seiler blättert durch die 200. Ausgabe von "DB Mobil".


Einsteigen und durchblättern: DB Mobil ist der Reichweiten-Schnellzug unter den deutschen Magazinen. Donnerstag feiert Chefredakteur Stephan Seiler die 200. Ausgabe - wie alle 199 vorher realisiert von Gruner + Jahr, beziehungsweise deren Tochter Territory. Die Jubi-Nummer kommt mit knapp 500.000 Auflage, 134 Seiten Umfang und rund 20 Seiten Fremdwerbung, darunter Hawesko, Sioux, Lifta, Heyne und die Bundesregierung. Mit Peter Turi blättert Seiler im Video durch das neue Heft – und sagt, dass er nicht einfach ein Kundenmagazin macht: "DB Mobil ist ein Kommunikationskanal der Deutschen Bahn, aber auch ein Commitment für Journalismus."

Seiler will mit jedem Heft das Zugfenster aufstoßen für echte Geschichten aus dem Leben – von zart bis hart: "Wir versuchen, die besondere Lesesituation im Zug zu berücksichtigen." Die Promis auf dem Titel liefern für viele Leser den Anreiz. Die aufwändige Reisegeschichte soll den Reisenden im Zug neue Inspiration bringen. Eine Story fürs Herz gehört auch dazu: In der 200. Ausgabe ist es eine Strecke über Liebespaare, die sich in der Bahn kennengelernt haben - darunter auch ein schwules Pärchen.
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...