1965 von drei Partnern gegründet wuchs Gruner + Jahr in Hamburg mit dem “stern” zum größten Zeitschriftenhaus Europas. Inzwischen ist G+J ein Konzernteil von Bertelsmann – und Teil der Medienkrise. Weiterlesen im lexikon2.de.

Eckart von Hirschhausen stärkt "stern gesund leben"-Absatz deutlich.

IVW: "stern gesund leben" kann mit dem Testimonial Eckart von Hirschhausen seine verkaufte Auflage deutlich steigern, errechnet Jens Schröder aus den aktuellen IVW-Daten. Im ersten Quartal verkaufte Gruner + Jahr insbesondere durch starken Einzelverkauf 200.380 Exemplare, ein Plus von 260 %. Ganz ohne Maskottchen steigert auch "EatSmarter!" seine verkaufte Auflage um 153 % auf 47.993 Exemplare. Mit 61.864 Exemplaren rund 55,5 % weniger verkauft hingegen Burda von seinem Magazin "Mein Buffet", das zuvor noch den Titel "ARD Buffet" getragen hat.
meedia.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Eckart von Hirschhausen über "stern Gesund Leben" und das "digitale Gift fürs Gehirn".
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Gruner + Jahr stellt "Neon" ein.


"Neon"-Licht geht aus: Gruner + Jahr stellt nach 15 Jahren seine Zeitschrift "Neon" ein. Die Juli-Ausgabe am 18. Juni wird die letzte sein. Danach will Gruner + Jahr die Marke digital weiter erhalten. Rund 20 Mitarbeiter sollen innerhalb des Verlags an anderer Stelle eine neue Aufgabe erhalten, berichtet "Horizont". Kündigungen wolle Gruner + Jahr dennoch nicht ausschließen. "Liebe Leserinnen und Leser, wir würden wahnsinnig gerne weiter ein Heft für euch machen, mit all der Leidenschaft, mit der wir es noch immer jeden Monat tun. Aber ihr seid zu wenige geworden", begründet Chefredakteurin Ruth Fend das Aus auf stern.de offen mit dem Auflagenrückgang.

Meedia zitiert Publisher Alexander Schwerin: "Wir haben gekämpft, aber es war nichts zu machen. Wenn bei einer Marke das gedruckte Magazin Jahr für Jahr immer weniger nachgefragt wird und gleichzeitig das digitale Angebot deutlich wächst, dann ist es vernünftig und unabänderlich, digital auszubauen und das Magazin einzustellen." Mit dem Joko-Winterscheidt-Titel "JWD" hat Gruner + Jahr vor kurzem selbst einen potentiellen Nachfolger für die "Neon"-Zielgruppe auf den Markt gebracht.
horizont.net, stern.de, meedia.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

Zitat: Eckart von Hirschhausen vermisst eine unabhängige Medizin-Plattform.

"Es gibt ein Überangebot an Informationen, aber die Menschen wissen nicht, wo sie verlässliche Informationen bekommen."

Magazin-Maskottchen und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen würde gerne eine unabhängige medizinische Internet-Plattform schaffen, die Bürger mit Filmbeiträgen und Texten informiert.
"Werben & Verkaufen" 16/2018, S. 26 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Eckart von Hirschhausen über "stern Gesund Leben" und das "digitale Gift fürs Gehirn".
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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Abtreibung, Beatles, Christiane F., Donald Trump, Elton John, Feminismus, G20, Hitler-Tagebücher, Islam, Jahrtausendwende, Knut, Loriot, Mauerfall, Neil Armstrong, Obama, Pille, Queen, RAF, Schulz, Türkei, Urlaub, Vereinigte Staaten, Weltmeister, x-mal Angie, Yoga, Zeitgeist. 70 Jahre stern-Journalismus. Auf 182 Seiten. #wasunsbewegt
www.stern.de

Zitat: Arne Wolter will G+J nicht von Facebook abkapseln.

"Beim Reichweitenaufbau ist Facebook ein unsicherer Partner. Medien rangieren scheinbar in der Facebook-Hierarchie hinter den Nutzern und Werbekunden. Daher reduzieren wir unser Engagement an dieser Stelle derzeit massiv."

Arne Wolter, Digitalchef von Gruner + Jahr, sagt im Interview mit Horizont, dass der Verlag zwar überlegt hat, alle Drähte zu Facebook zu kappen, es aber nicht zuletzt wegen der Nutzer nicht tut.
horizont.net

Aus dem turi2.tv-Archiv: Arne Wolter, Digitalchef von Gruner + Jahr, will Digital-Geschäfte mit Verlags-DNA machen.
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Zitat: Krisenreporterin Mekhennet will wissen, weshalb Terroristen hassen.

Souad Mekhennet"Ich will wissen, woher der Hass kommt."

Nannen-Preisträgerin und Krisenreporterin Souad Mekhennet begründet in einem "stern"-Porträt ihre Motivation, sich für Gespräche mit Terroristen in Gefahr zu begeben.
stern.de

Weitere Zitate aus dem Porträt:
Über Gespräche mit Terroristen:
"Wir müssen mit diesen Leuten reden. Nur so können wir verstehen, was sie antreibt."

"Als Journalist darf man keiner Seite angehören – das muss man sich immer wieder deutlich machen."Kommentieren ...

Zeitschrift "Beef" bekommt ein Restaurant in Frankfurt.


Lizenz-Kohle heiß und fettig: Das Fleisch-Fanmagazin "Beef" bekommt einen weiteren Ableger. In Frankfurt eröffnet ein Restaurant, benannt nach dem gedruckten Veganer-Albtraum von Gruner + Jahr. Die Beef! Grill & Bar wird betrieben von Marché International, Tochter der Mövenpick-Gruppe. Ideen für weitere Standorte liegen bereits im Reifekühlschrank, hört Gregory Lipinski.

Der Beef-Bauchladen ist bereits gut gefüllt mit Lizenzprodukten: Es gibt u.a. Steaks, Bratpfannen und Messer unter der Marke. Im Sommer soll das Restaurant hinzu kommen. Der Verlag könnte theoretisch das Restaurant auch mit eigenen Produkten bestuhlen: Die hauseigene "Schöner Wohnen" hat bereits 2017 eine eigene Möbel-Kollektion gestartet. (Foto: PhotoAlto / Picture Alliance, Montage: turi2)
meedia.de, ahgz.deKommentieren ...

Gruner + Jahr stellt "Wunderwelt Wissen" ein.

Gruner + Jahr stellt sein Monatsheft "Wunderwelt Wissen" wegen Misserfolgs ein, berichtet Roland Pimpl. Es kam zuletzt auf knapp 31.000 Gesamtverkäufe. "Wunderwelt Wissen" startete 2007 im Fahrwasser einer gleichnamigen ProSieben-Sendung und im Windschatten von Bauers "Welt der Wunder". Gruner + Jahr versucht nun, Abonnenten für "P.M." zu begeistern. Vom Aus betroffen sind zwei befristet beschäftigte Mitarbeiter bei der G+J-Tochter Territory.
horizont.netKommentieren ...

Video vielleicht verpasst? Die meistgeklickten turi2.tv-Videos im März.


Das Osternest ist leer, der Bauch voll? Wir liefern Ihnen zum Oster-Endspurt Futter für die grauen Zellen: die Top-5-Videos von turi2.tv im März. Darin tummeln sich der Hausarzt der Nation, eine Fernseh-Nase, die es mit Print versucht, und das Botox-Bekenntnis der "Gala"-Chefredakteurin.

Top 1:
Eckart von Hirschhausen über "stern Gesund Leben" und das "digitale Gift fürs Gehirn".
(1.537 Abrufe im März)

Top 2:
Michalis Pantelouris stellt Joko Winterscheidts Magazin "JWD" vor.
(1.316 Abrufe)

Top 3:
"Botox ist kein Fremdwort für mich" – "Gala"-Chefin Anne Meyer-Minnemann über "Beautify".
(808 Abrufe)

Top 4:
"Wir sind kein Gemischtwarenladen." – ProSiebenSat.1-Vorständin Sabine Eckhardt im Strategie-Gespräch.
(586 Abrufe)

Top 5:
Streamingdienst Deezer: Wie aus Daten ein Musik-Programm wird.
(485 Abrufe)

Die Top 5 in einer Playlist.









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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Kreativität lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken? Aber doch! Gruner + Jahr steigert 2017 seinen Gewinn, das Deutschland-Geschäft wächst, der Digitalbereich legt zum wiederholten Mal zweistellig zu, die Websites erzielen Rekordumsätze. 2017 – ein Jahr der Innovationen. Und wir lassen uns noch mehr einfallen. Versprochen! #waszählt
www.guj.de/news

fragebogen2: Michalis Pantelouris.


fragebogen2: Michalis Pantelouris wollte schon als Kind Journalist werden. Bereits als Fünfjähriger tippt er selbstgemachte Zeitungen voll und verkauft sie in der Nachbarschaft. Im Video-Fragebogen von turi2.tv bescheinigt sich der Redaktionsleiter des Joko-Magazins "JWD" außerdem unterschätzte Talente als Tänzer – sein Highlight ist ein "verkrüppelter Moonwalk".
turi2.tv (2-Min-Video)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Michalis Pantelouris stellt Joko Winterscheidts Magazin "JWD" vor.

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"Auch auf dem Sonnendeck": Bertelsmann-Boss Thomas Rabe meldet 1,2 Mrd Euro Gewinn.


Mehr von allem: Bertelsmann-Boss Thomas Rabe beansprucht seine Liege auf dem digitalen Sonnendeck. Im turi2.tv-Interview nach der Bilanz-Pk nimmt er die Internet-Riesen selbstbewusst ins Visier und kündigt an, "massiv in Premium-Inhalte" und in Reichweite zu investieren. Bertelsmann steigert seinen Umsatz 2017 um rund 1,4 % auf 17,2 Mrd. Euro. 46 % davon rechnet das Unternehmen digitalen Geschäftsbereichen zu. Der Gewinn erreicht mit 1,2 Mrd Euro den höchsten Wert seit 2006.

Grund für das Wachstum ist vor allem das organische Wachstum von etwa 1,7 %. Vor Steuern kommt Bertelsmann sogar auf einen Rekordgewinn von 2,6 Mrd Euro. Zum Ergebnis trug auch ein gesteigertes Konzernergebnis bei Tochter Gruner + Jahr bei. Der Verlag verbesserte seinen Vorsteuer-Gewinn um 6,2 % auf 145 Mio Euro. Der Umsatz ging, bedingt durch Verkäufe in Spanien und Österreich, um 4,2 % auf 1,5 Mrd Euro zurück.

Vorstandschef Rabe sieht auch für die traditionellen Geschäfte noch längst nicht schwarz: Der Umsatzanteil mit Büchern steigt. "Offenbar ist Haptik, ein gedrucktes Buch im Wohnzimmer stehen zu haben, doch wichtig", sagt Rabe. "Auf eine Renaissance würde ich nicht unbedingt setzen, aber bei Gruner + Jahr sehen wir, dass gut gemachte Hefte nach wie vor Anklang finden – vor allem, wenn man Zielgruppen auswählt."
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2), presseportal.de

Mitarbeit: Peter Turi, Jens TwiehausKommentieren ...

fragebogen2: Anne Meyer-Minnemann.


fragebogen2: Anne Meyer-Minnemann hat eine Mini-Version ihres großen Vorbilds immer griffbereit. Im Video-Fragebogen von turi2.tv stellt sie eine Strick-Ausgabe der legendären "Vogue"-Chefin Anna Wintour vor. Meyer-Minnemann bewundert nicht nur den Look der Mode-Journalistin, sondern auch ihr Gespür für den Zeitgeist. Schon als Kind hat Meyer-Minnemann von ihrer Mutter gelernt, dass Mädchen genauso schlau, mutig und stark sind wie Jungen. Das beweist sie nicht nur seit 2014 als erste Chefredakteurin der "Gala", sondern in ihrer Freizeit auch im Kickbox-Ring.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)Kommentieren ...

Wie AppLike funktioniert: Ein Einblick in das Smartphone-Startup von Gruner + Jahr.


Die Download-Dompteure: AppLike ist das Vorzeige-Startup von Gruner + Jahr. Doch was steckt hinter der App-Marketing-Plattform? turi2.tv besucht die junge Hamburger Firma. Gründer Jonas Thiemann erklärt im Video, wie AppLike Nutzer "einkauft" – und was die Welt der klassischen Medien daraus lernen kann.

Wer sich eine App von AppLike aufs Handy lädt, bekommt auf Basis seines Nutzungsverhaltens andere Apps empfohlen. Die Herausgeber dieser Apps bezahlen dafür, beworben zu werden – so verdient die 50-Mitarbeiter-Firma ihr Geld. Nutzer werden für ihre Treue mit Kleinstbeiträgen belohnt. Die größte Herausforderung für AppLike ist aber die Akquise neuer Nutzer in inzwischen 27 Ländern, sagt Jonas Thiemann.

Ein Beispiel: Würde turi2.tv-Reporter Jens Twiehaus über Facebook-Werbung auf eine der AppLike-Apps stoßen und sie herunterladen, zahlt AppLike zunächst etwa 5 Dollar an Facebook. Dieses Geld muss AppLike reinholen, indem Jens Twiehaus möglichst viele Apps herunterlädt, die AppLike bewirbt. Die Differenz ist der Gewinn bzw. Verlust. Momentan scheint es zu laufen: AppLike sucht händeringend Fachpersonal.
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Astrid Hamer baut für Gruner + Jahr Eat The World in Berlin aus.

Gruner + Jahr schickt Astrid Hamer nach Berlin, sie soll dort die kulinarischen Stadtführungen Eat The World ausbauen, bei denen Kostproben von Bistros, Feinkostläden und Co gereicht werden. G+J hat das Unternehmen 2017 übernommen, um seine Food-Aktivitäten zu erweitern. Hamer führt es gemeinsam mit Frank Stahmer. Ihre Publishing-Aufgaben bei der Food-Einheit des Verlags übernimmt Jan Spielhagen, er bleibt außerdem gesamtverantwortlich für die Food-Redaktionen.
new-business.deKommentieren ...

"Horizont": Beim "Spiegel" gibt es keinen Beschluss, Klaus Brinkbäumer abzulösen.

Klaus Brinkbäumer soll nicht als "Spiegel"-Chefredakteur ausgetauscht werden, schreibt Marco Saal. Es gebe beim "Spiegel" weder Sondierungsgespräche noch einen Beschluss, den Chefredakteur abzulösen. Kai-Hinrich Renner hatte in seiner Medienkolumne berichtet, die Mitarbeiter-KG, größter Gesellschafter beim "Spiegel", "sondiere" den Markt.
horizont.net, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Spiegel"-Chef Brinkbäumer schwört Mitarbeiter auf Mehrarbeit ein. (aus der turi2 edition 3 von 2016)

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Renner: "Spiegel"-Gesellschafter suchen Nachfolger für Chefredakteur Klaus Brinkbäumer.


Der Nächste, bitte? Der "Spiegel" schaut sich nach einem Nachfolger für Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, 51, seit 2015 im Amt, um, schreibt Kai-Hinrich Renner in seiner Medienkolumne. Die Mitarbeiter-KG als größter Gesellschafter "sondiere" den Markt, auch Gruner + Jahr, zweitgrößter "Spiegel"-Gesellschafter, hätte "grundsätzlich nichts gegen einen Wechsel in der Chefredaktion". Einen formellen Beschluss zur Ablösung Brinkbäumers gebe es aber nicht, dazu bestehe weder Anlass, noch Eile.

Laut Renner wollen die Gesellschafter das nächste große Mammut-Projekt, die Zusammenlegung der Redaktionen von "Spiegel" und Spiegel Online, aber offenbar unter neuer Führung durchziehen. Brinkbäumer habe die Zusicherung, nach seinem Ausscheiden aus der Chefredaktion als Korrespondent nach New York zurückzukehren, wo er bis Ende 2010 tätig war.
abendblatt.de, turi2.de/edition3 (Video-Interview von 2016)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Spiegel"-Chef Brinkbäumer schwört Mitarbeiter auf Mehrarbeit ein. (aus der turi2 edition 3 von 2016)

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Joko-Magazin "JWD" ist ziemlich Ich-bezogen.

JWD hebt sich durch die Ich-Perspektive in Reportagen ab, urteilt Alexander Krei über das neue Gruner + Jahr-Magazin. Er lobt abwechslungsreiche und zumeist bildstarke Geschichten, wundert sich aber, dass Ideengeber Joko Winterscheidt gar nicht so häufig auftaucht. Christoph Fuchs fühlt sich an "Neon" erinnert und fragt sich, ob G+J das schwächelnde Heft durch "JWD" ersetzen könnte.
dwdl.de (Krei), sueddeutsche.de (Fuchs)

Aktuell bei turi2.tv: Redaktionsleiter Michalis Pantelouris stellt "JWD" vor.
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Zitat: Joko Winterscheidt will subjektive Geschichten erzählen.

"Der Reporter soll mittendrin sein, er soll etwas nicht nur sehen oder sich erzählen lassen, sondern selbst erleben. Ich war für eine Geschichte zum Beispiel im Puppenpuff."

Entertainer und Magazin-Maskottchen Joko Winterscheidt sagt im "Zeit"-Interview, sein neues Magazin "JWD" solle Geschichten aus einer subjektiven Perspektive erzählen. Bei verlustreichen Startup-Investitionen habe er gelernt, mehr auf sein Bauchgefühl und den Charakter der Menschen zu achten.
"Zeit", S. 33 (Paid), turi2.tv (5-Min-Video)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Die besten Ideen und Geschichten entstehen oft aus absurden Entscheidungen. Und die schönsten Erinnerungen beginnen nicht selten mit einem speziellen Moment."

"Ich fahre heute lieber etwas mit jemandem gegen die Wand, den ich mag und schätze, und wir liegen uns am Ende weinend in den Armen."

"Irgendwann, glaube ich, werde ich zum Psychiater rennen angesichts dessen, was ich erlebt habe."

"Ich wollte nie und werde auch nicht mehr mit Arschlöchern zusammenarbeiten. Das ist, glaube ich, die wichtigste Lehre. Ich verzeihe einem guten Menschen eher, dass etwas nichts geworden ist, auch wenn er alles gegeben hat, als einem Menschen, der mir unfassbar unsympathisch ist, aber dessen Idee mir gefällt. Bei GoButler hatte ich dieses schlechte Gefühl, aber ich habe nicht darauf gehört."

"In meinem Leben gab es auch immer Menschen, die an mich geglaubt oder mich unterstützt haben. Ich mag es, etwas zurückzugeben."

Aus dem Archiv von turi2.tv: Michalis Pantelouris stellt Joko Winterscheidts Magazin "JWD" vor.
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Zitat: Julia Jäkel schließt Datenmissbrauch wie bei Facebook für G+J aus.

"Stellen Sie sich vor, der 'stern' hätte 'versehentlich' die Adressen und persönlichen Vorlieben von Mio Lesern an eine Werbeagentur gegeben. Die hätte dann – um im Bild zu bleiben: in 'stern'-Umschlägen – Briefe verschickt, um die Wähler einer bestimmten Partei zu mobilisieren und andere von der Wahl fernzuhalten. Wir als Verlag wären erledigt, glaube ich, und das zu Recht."

Julia Jäkel, Vorstand von Gruner + Jahr, sagt Meedia, ein Datenmissbrauch wie bei Facebook wäre bei seriösen Medienunternehmen in Europa undenkbar.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Größer als die Hitler-Tagebücher": Michalis Pantelouris stellt das neue Joko-Magazin "JWD" vor.


Ein Mann und sein Magazin: Gruner + Jahr legt Donnerstag mit ganz viel Trommelwirbel "JWD" in den Kiosk – eine Zeitschrift aus der Lebenswelt von TV-Promi Joko Winterscheidt. Redaktionsleiter Michalis Pantelouris zeigt das Cover in die turi2.tv-Kamera und spuckt ganz große Töne: "JWD" solle diesen Monat der bestverkaufte Titel in Deutschland werden. Und (hoffentlich) im Scherz: "Das wird größer als die Hitler-Tagebücher!"

Pantelouris versichert jedoch auch, dass "JWD" (= "Joko Winterscheidts Druckerzeugnis") kein Klamauk sei, sondern Qualitätsjournalismus: "Wir haben 70 Jahre Reportertradition des 'stern' verheiratet mit dem Mut, der Abenteuerlust, der Neugierde, dem Humor und Witz von Joko Winterscheidt." Der TV-Star selbst verbrachte mehrere Tage in der Redaktion, gab jeder Geschichte seinen persönlichen Dreh mit – und steht ohnehin mit Pantelouris permanent per WhatsApp in Kontakt.

Winterscheidt wird in der Auftakt-Ausgabe selbst als Reporter aktiv: Er war im ersten Puppen-Bordell Deutschlands. Ein Reporter besuchte für "JWD" in Paris ein Nackt-Restaurant, ein anderer war in einem Mars-Camp. Eine Kolumne geht "unbeantworteten Fragen der Popmusik" nach. Die einzelnen Seiten hält der Verlag Gruner + Jahr noch unter Verschluss. turi2 konnte dennoch erspähen, dass Winterscheidt nicht nur redaktionell in seinem Magazin auftaucht, sondern in mindestens einer bezahlten Anzeige auch als Werbe-Model. "JWD" erscheint mit 200.000 Auflage zum Preis von 4,40 Euro, geplant sind zehn Ausgaben pro Jahr.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)1 Kommentar

"Botox ist kein Fremdwort für mich" – "Gala"-Chefin Anne Meyer-Minnemann über ihr Schnibbel-Heft "Beautify".


Spot an: "Gala"-Chefredakteurin Anne Meyer-Minnemann baut "Verschönerungsmaßnahmen" und Beauty-OPs mit dem Magazin "Gala Beautify" die größtmögliche Print-Bühne. Warum? "Wir wollen das Thema aus der Grauzone rausholen", erklärt sie im Video-Interview von turi2.tv. Die "Schnibbel-Bibel" zeige alle gängigen Schönheits-Eingriffe von der Haar-Verpflanzung bis zur Zeh-Verlängerung. Die Leser sollen nicht mehr auf Hörensagen und Doktor Google angewiesen sein, sagt die "Gala"-Chefin und gibt zu: "Botox ist kein Fremdwort für mich – aber ich kann meine Stirn noch bewegen."

Trotz lockeren Tons und witzig inszenierter Rubriken-Fotos wolle "Gala-Beautify" mit seinen 164 Seiten nicht unreflektiert für Botox und Co werben. Das Magazin hat ein Siegel für Beauty-Kliniken entwickelt, das die Kompetenz von Ärzten unabhängig bewertet. Die Stiftung Gesundheit hat die Ergebnisse verifiziert und validiert. Auch Kosten und Risiken der kleineren und größeren Schönheits-Operationen kommen zur Sprache. Das Heft könne auch dazu führen, dass OP-Interessierte angesichts der Risiken auf eine Maßnahme verzichten, sagt Meyer-Minnemann.
turi2.tv (4-Min-Video auf YouTube), turi2.de (Background)

Update vom 23.3., 11 Uhr: Der Verlag Gruner + Jahr konkretisiert die Entstehung des Beautify-Siegels wie folgt:

"Den von 'Gala Bautify' empfohlenen Adressen liegt ein zweistufiges Auswahlverfahren zugrunde: Es wurden über 1.000 Ärzte aus sechs medizinischen Fachbereichen befragt, die meisten davon Mitglieder in anerkannten Fachgesellschaften. Die Teilnehmer gaben Auskunft und Nachweis zu ärztlicher Qualifikation, Praxiserfahrung, Leistungsspektrum und Qualitätsmanagement. Diese Ergebnisse wurden in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gesundheit verifiziert, validiert und mit Patientenempfehlungen angereichert. Nur ausgebildete Fachärzte mit jahrelanger praktischer Erfahrung, einem in der jeweiligen Fachrichtung hervorragenden Leistungsspektrum und positiven Patientenbewertungen sind Teil der 'Gala Bautify'-Empfehlungsliste."

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Gala"-Chefredakteurin Anne Meyer-Minnemann ist auf dem roten Teppich geblieben.

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Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Dein Haus, dein Auto, dein Boot? War gestern. #Waszählt heute? Momente, für die wir leben, sagt GEOadventure. 6 Min lang in Eiswasser tauchen – ohne Atemgerät. An den Fingerspitzen über dem Meer hängen – ohne Sicherung. 6000 km mit dem Kite über den Atlantik – ohne Angst. Abenteuer zum Staunen, Träumen, Nachmachen, Ausprobieren. Let the GEOadventure begin!
gujmedia.de/geo-adventure

"Gala"-Sonderheft dekliniert Schönheits-OPs durch.

Gala legt sich unters Messer und das Sonderheft Beautify an den Kiosk: Das Magazin verspricht "gründlich recherchierte Hintergrundinformationen zu vielen Verschönerungsmaßnahmen vom Haaransatz bis zu den Füßen". Die Redaktion um Chefredakteurin Anne Meyer-Minnemann erklärt auf 164 Seiten Trends und Techniken, gibt aber auch Ärzte-Empfehlungen und Checklisten. Bei der Auswahl der Mediziner hat die Redaktion mit der Stiftung Gesundheit zusammengearbeitet. "Facelift, Botox und Fettabsaugen sind keine Tabus, sondern zeitgemäße Möglichkeiten der chirurgischen oder minimalinvasiven Schönheitsoptimierung", erklärt Gruner + Jahr die Haltung von "Gala Beautify". Der Ratgeber liegt seit heute mit 80.000 Exemplaren im Handel und kostet 7,90 Euro. Er soll regelmäßig aktualisiert werden.
per Mail

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Gala"-Chefredakteurin Anne Meyer-Minnemann verbringt mehr Zeit am Schreibtisch als auf dem roten Teppich.

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"Geo" bekommt eine abenteuerlustige Tochter namens "Geo Adventure".

Gruner + Jahr verlängert "Geo" um einen weiteren Ableger: "Geo Adventure" erscheint kommenden Freitag und ab dann halbjährlich, erspäht Daniel Häuser. Das Abenteurer-Magazin kostet 8 Euro und kommt mit 60.000 Auflage. Bereits Donnerstag erscheint die erste "Gala Beautify" mit 80.000 Heften. Leser(innen) können halbjährlich für 7,90 Euro lernen, wie sie ihren Alterungsprozess stoppen.
clap-club.deKommentieren ...