1965 von drei Partnern gegründet wuchs Gruner + Jahr in Hamburg mit dem “stern” zum größten Zeitschriftenhaus Europas. Inzwischen ist G+J ein Konzernteil von Bertelsmann – und Teil der Medienkrise. Weiterlesen im lexikon2.de.

Türkei verweigert "stern"-Korrespondent Raphael Geiger neue Akkreditierung.

stern-Korrespondent Raphael Geiger bekommt in der Türkei keine Verlängerung seiner Akkreditierung. Als Grund nennt die Regierung in Ankara "Beleidigung des Staatspräsidenten". Worauf sich die Behörden beziehen, weiß auch Geiger selbst nicht. Er berichtet für den "stern" seit einigen Jahren aus der Türkei, Griechenland und dem Nahen Osten. Unabhängig von der Verweigerung der Akkreditierung ist er bereits vor einigen Wochen nach Athen gezogen.
stern.deKommentieren ...

Chefredakteure von Gruner + Jahr klinken sich im Mai zwei Wochen komplett aus.


Sturmfreie Bude am Baumwall: Gruner + Jahr schickt vom 8. bis zum 19. Mai alle Chefredakteure gleichzeitig auf Exkursion, schreibt "Horizont". In den zwei "Grünen Wochen", der Name leitet sich von der Unternehmensfarbe ab, sollen sich die Chefs von ihren Aufgaben zurückziehen und die Redaktionen neue Formen der Zusammenarbeit sowie journalistische Alternativkonzepte ausprobieren lassen. Es gehe darum, "Routinen zu brechen und ungewohnte Pfade zu gehen", sagt G+J-Produktchef Stephan Schäfer. Dazu gehöre auch der Gedanke, dass es möglich ist, ein Heft ohne Chefredakteur zu produzieren, ergänzt G+J-Sprecher Frank Thomsen auf Nachfrage von turi2.

Die Chefredakteure gehen in Arbeitsgruppen auf Recherchereisen und erkunden vor Ort Themen wie künstliche Intelligenz, Startups oder Recruiting. Dabei gilt die Devise: "Der Weg ist das Ziel", sagt Thomsen - und das Ziel sei ausdrücklich nicht, nach zwei Wochen fertige Konzepte zur Zukunft des Journalismus und der Verlagsbranche vorlegen zu müssen. Vorbild ist das G+J-Wirtschaftsmagazin "Capital", wo sich Chefredakteur Horst von Buttlar im Sommer 2016 vier Wochen lang ausgeklinkt und der Redaktion erfolgreich die Selbstorganisation überlassen hat.
"Horizont" 17/2017, S. 6 (Paid), turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background "Capital")Kommentieren ...

lexikon2: Barbara Schöneberger.


Barbara Schöneberger ist der Thermomix unter den Medien-Promis – sie kann alles, sie macht alles, aber es muss nicht allen schmecken und manche finden sie schlichtweg überflüssig. Sie ist ein medialer Tausendsassa: Moderatorin, Entertainerin, Schauspielerin, Sängerin und seit Herbst 2015 auch Namensgeberin sowie stellvertretende Chefredakteurin der G+J-Frauenzeitschrift Barbara. Weiterlesen im lexikon2.

Blattkritik: Ursula Nuber, Chefredakteurin "Psychologie Heute", über "Wolf".


Ursula Nuber, Chefredakteurin von Psychologie Heute, liest im Auftrag von turi2 das Männermagazin Wolf, das als Ableger des Frauen-Magazins Flow zunächst als One Shot am Kiosk liegt. Es wird Zeit für ein Heft, das Männer anspricht, die "das übliche Männlichkeitsgehabe satt haben", urteilt Nuber, wünscht sich für eine Fortsetzung des Magazins aber mehr Inhalt für den Wolf im Manne. Weiterlesen …

- Anzeige -

Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
Internet, halt dich fest: Hier ist BARBARA Digital! Mehr als 100.000 Heftkäuferinnen pro Ausgabe und jede Woche über 5.000 neue Facebook-Fans haben nach ihr gerufen – und BARBARA antwortet: mit täglichen Begrüßungsvideos von Barbara Schöneberger, eigenen Rubriken für jeden Wochentag und garantiert keinen Selbstoptimierungstutorials. Eine nicht normale Website für ganz normale Frauen. Wunderbarbara! #waszählt
www.barbara.de

"Barbara" macht Internet nach Programmschema.


Barbara betritt Neuland: "Barbara", das Frauenmagazin von Gruner + Jahr und Namensgeberin Barbara Schöneberger, entdeckt das Internet. Anderthalb Jahre nach der ersten Printausgabe ist seit heute ein Digitalableger online. Das Besondere daran: Es gibt ein Programmschema. Jeder Wochentag steht im Zeichen eines Themas. Heute am Mittwoch ist es "Leben", am Donnerstag "Design" und am Freitag "Beauty". Am Wochenende wird relaxed, montags steht Mode im Mittelpunkt, am Dienstag Genuss. In jeder Rubrik gibt es nur einige ausgewählte neue Beiträge pro Tag, "um die Relevanz der einzelnen Inhalte zu betonen", schreibt G+J.

Barbara Schöneberger selbst beantwortet in einem täglich neuen Begrüßungsvidoe "unterhaltsam und oft selbstironisch" eine Frage zum Thema des Tages. Auf klassische Display-Werbung verzichtet Barbara.de komplett und vermittelt den Leserinnen die Botschaften der Werbekunden in "typisch humorvoller 'Barbara'-Tonalität" ausschließlich über Native Advertising.
presseportal.de, meedia.de
1 Kommentar

Lizenzprodukte von Print-Marken spülen Geld in die Verlagskassen.

Produktlizenzen von Print-Titeln sind für Verlage eine zunehmend wichtige Einnahmequelle, schreibt Martin Bell. Bei Gruner + Jahr ist "Schöner Wohnen" mit mehr als einem Dutzend Partnern und über 1.000 Artikeln im Sortiment die erfolgreichste Lizenz. Für Burda sind Fit for Fun und Freundin die wichtigsten Lizenzgeber für Produkte von Drittanbietern. Die Redaktionen haben bei neuen Produkten ein Mitspracherecht.
"Werben & Verkaufen" 16/2017, S. 27/28 (Paid)Kommentieren ...

- Anzeige -

Zahl der Woche von Gruner + Jahr:
"Philipp Lahm auf der rechten Seite, der schon seit einiger Zeit nur noch Fußball spielt wie er twittert: Wohlüberlegt, alles Tage im Voraus verabredet, ein bisschen langweilig eben." Ganz anders: der 11Freunde Liveticker. Mit dem spielt sich die Redaktion regelmäßig leichtfüßig in über 70.000 Fanherzen. Außerdem Champions League-Niveau: rund 1 Million Leser, über 400.000 Facebook-Fans und 20.000 Facebook Live-Zuschauer am Morgen. You'll never read alone! #waszählt
www.11freunde.de

Gruner + Jahr startet das Einrichtungs-Magazin "Ideat" – jährlich sechs Ausgaben.


Noch schöner Wohnen: Gruner + Jahr bringt das Interior-Magazin "Ideat" nach Deutschland: Der Verlag erwirbt die Lizenz von Ideat Editions. "Ideat" erscheint auch in Frankreich und China. Die Premiere soll am 13. September erscheinen, mit 80.000 Exemplaren auf üppigen 220 Seiten. "Ideat" wird acht Euro kosten. Die zweite Ausgabe soll am 15. November kommen. Langfristig plant G+J mit sechs Ausgaben im Jahr.

Die Verantwortung für die deutsche "Ideat" liegt bei "Schöner Wohnen"-Chefredakteurin Bettina Billerbeck. Verlegerisch ist Matthias Frei, Publisher für den Living-Bereich, zuständig. In dem Segment erscheint bei G+J auch "Living at Home", "Häuser" und "Couch". Der Verlag feiert in einer Pressemitteilung, in den vergangenen 24 Monaten 16 neue Titel herausgebracht zu haben.
presseportal.de

Aus dem Archiv: Bettina Billerbeck, Chefredakteurin "Schöner Wohnen", findet bei Ikea immer was.

Kommentieren ...

Arne Wolter, Digitalchef von Gruner + Jahr, will Digital-Geschäfte mit Verlags-DNA machen.


Digitaler Gen-Test: Arne Wolter, Digitalchef von Gruner + Jahr, freut sich, dass schon 25 % des Verlagsumsatzes aus seinen digitalen Angeboten kommen. In den Himmel wachsen sollen die digitalen Pflanzen der Hamburger aber trotzdem nicht. "Es geht nicht darum, den Digitalumsatz möglichst groß zu machen, dann könnte ich einfach ein E-Commerce-Unternehmen kaufen", erklärt Wolter seine Strategie im Interview mit turi2.tv. Vielmehr wolle er die richtigen Geschäfte machen "Print und Digital".

Diese "richtigen Geschäfte" sind für Wolter immer öfter auch Influencer Marketing. Auf der Plattform InCircles bringt der Verlag prominente YouTuber, Twitterer und Instagramer mit Werbekunden zusammen. Bei Club of Cooks finden Werbetreibende aus der Food-Wirtschaft passende YouTuber. Ein Problem mit dem Graubereich der Schleichwerbung sieht Wolter nicht. Gruner + Jahr stehe für seriöse Markenwerbung, mit Influencern, die Werbung und Redaktion vermischen, arbeite er nicht zusammen, sagt Wolter.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

"Bild am Sonntag" ist erstmals für den Nannen-Preis nominiert.

Bild am Sonntag ist zum ersten Mal für den Nannen-Preis nominiert. Kayhan Özgenc, Jan C. Wehmeyer und Olaf Wilke stehen für ihren Beitrag Skandalakte VW in der Kategorie Investigative Leistung auf der Nominierten-Liste - zusammen mit "stern" und der "Süddeutschen". 2012 hatte es einen Eklat gegeben, weil "SZ"-Investigator Hans Leyendecker und seine Kollegen es ablehnten, gemeinsam mit "Bild"-Redakteuren in der Kategorie "Investigative Recherche" ausgezeichnet zu werden.
kress.de (Liste aller Nominierten)Kommentieren ...

Stefan Setzkorn wird Chef der Territory- und Kolle-Rebbe-Agentur Honey.

Honey, Content-Campaigning-Agentur von Territory und Kolle Rebbe in Hamburg, holt Stefan Setzkorn als Chef an Bord. Bis Mitte März war er noch Kreativchef bei Tack. Nun soll er das Team des Joint Ventures um Joerg Strauss, Lorenz Ritter und Stephan Koch führen. Territory und Kolle Rebbe halten jeweils 50 % an dem Unternehmen.
wuv.deKommentieren ...

Territory legt runderneuertes Lufthansa-Magazin "Woman’s World" vor.

Lufthansa hebt künftig mit einer optisch und inhaltlich aufgehübschten Woman's World ab. Das Magazin für Vielfliegerinnen kommt mit edler, schwarzer Lackierung und bietet im Inneren eine neue Technik-Kolumne sowie den Blick auf die Schreibtische erfolgreicher Frauen. Dazu gibt es Reise-Tipps und Reportagen. Das Magazin fliegt mit 200.000 Auflage in der First Class mit, liegt in Lufthansa Lounges und in den Briefkästen der Vielfliegerinnen. Hinter dem Heft steht Territory, der Content-Tanker von Gruner + Jahr, mit Chefredakteur Adrian Pickshaus.
cp-monitor.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Adrian Pickshaus, Chefredakteur Lufthansa Medien, macht Lifestyle-Journalismus mit Kranich-Label.

Kommentieren ...

G+J-Chefin Julia Jäkel nimmt Facebook in die Verantwortung.


Verhalten optimistisch: Julia Jäkel, Chefin von Gruner + Jahr, fordert von Facebook Verantwortung dafür zu übernehmen, was auf der eigenen Plattform passiert. Facebook müsse "ein paar sehr ernsthafte Probleme lösen" und es schaffen, der Flut von Fake News und rechter Propaganda, von Beleidigungen, Hetze und Gewaltandrohungen Herr zu werden, "die es permanent in die digitale Welt spült", schreibt Jäkel in einem Gastbeitrag für die "FAZ".

Im Verhältnis von Facebook zu Medienunternehmen wünscht sich Jäkel "echte, wirtschaftlich belastbare Partnerschaften auf Augenhöhe", anstatt "galoppierend asymmetrischer Verhältnisse", in denen sich "immer mehr Wissen, Macht und Geld in wenigen Gegenden der amerikanischen Westküste konzentriert". Zwar könne sich Facebook den Verdienst anheften, "einer vielleicht etwas zu satt gewordenen Medienindustrie Zunder gegeben zu haben", jedoch drehe Facebooks "verdienter Erfolg" dem Journalismus "langsam, aber sicher den Geldhahn zu".

Jäkel hat Zweifel, dass sich mit der Zeit "alle Schwierigkeiten in Wohlgefallen auflösen werden, wenn wir einfach aufs Silicon Valley und den technischen Fortschritt vertrauen", so wie Mark Zuckerberg es empfiehlt. Würden alle Unternehmen so wenig Steuern zahlen wie Facebook, seien "die Nationalstaaten bis dahin nämlich verhungert". Facebook habe von der Digitalisierung "weit überdurchschnittlich profitiert", nun sei es an der Zeit, zu zeigen, "ob es auch etwas Gutes ist" und es Mark Zuckerberg um mehr gehe "als schöne Worte".
faz.netKommentieren ...

Gruner + Jahr wächst digital um 48 %.

Gruner + Jahr meldet, dass das Digitalgeschäft des Verlags in Deutschland und Frankreich nun rund ein Viertel des Umsatzes ausmacht. In Deutschland sei das Digitalgeschäft um 48 % gewachsen. Der Umsatz mit Print-Anzeigen sei durch neue Zeitschriften stabil. Schon am Dienstag meldete der Mutterkonzern Bertelsmann, dass G+J 2016 von 1,58 Mrd Euro (2015: 1,61 Mrd) umgesetzt und das operative Ergebnis jedoch von 131 Mio Euro auf 137 Mio Euro verbessert habe.
horizont.net, presseportal.de, turi2.de (Bertelsmann)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Aleksandra Solda-Zaccaro wird 49.


Wir graturilieren: Aleksandra Solda-Zaccaro, Geschäftsführerin von Territory in München, feiert heute ihren 49. Geburtstag. Ihr Highlight im vergangenen Jahr war die Berufung in den Vorstand der Digitalen Stadt München. In dem Verein will sie als Vize-Vorsitzende Unternehmen, Gründer, Bildungseinrichtungen und Medien vernetzen und die "Digitalisierung gestalten". Schade findet Solda-Zaccaro, dass jeder Tag für Arbeit, Familie und Hobbys lediglich 24 Stunden bietet. Deswegen wünscht sie sich für das neue Lebensjahr auch "den richtigen Umgang mit den 24 Stunden pro Tag". Geburtstagsglückwünsche sind in Form von Fotos willkommen: "Schön wäre ein '27.3.-Selfie' von jedem, der mit mir vernetzt ist und an mich denkt", sagt Aleksandra Solda-Zaccaro. Die digitale Geburtstagspost kommt via Twitter, LinkedIn oder E-Mail an.

1 Kommentar

"Art" berichtet in fünf Ausgaben über drei große Kunst-Ausstellungen.

art 150Art, Kunstmagazin von Gruner + Jahr, erhöht die Taktzahl und veröffentlicht in diesem Sommer fünf Ausgaben über Kunst-Großereignisse. In den Heften geht es die Documenta 14 in Athen und Kassel, die Biennale in Venedig und die Ausstellung Skulptur-Projekte in Münster.
Unter dem Motto "Art Kunst-Sommer" legt die Art-Redaktion zwei Sonderhefte über die Ausstellungen an den Kiosk.
new-business.deKommentieren ...

Matthias Peschel übernimmt Standortleitung von Territory Webguerillas Berlin.

Territory, Content-Marketing-Sparte von Gruner + Jahr, engagiert Matthias Peschel, 33, als Standortleiter von Territory Webguerillas in Berlin. Er folgt auf Corinna Nachtigall, die in Elternzeit ist. Peschel kommt vom Technologie-Unternehmen LocaFox, zum Berufsstart war schon einmal für G+J Corporate Editors tätig, heute Territory. Er soll die Hauptstadt-Dependance der Agentur für Social-Media- und Influencer-Marketing weiterentwickeln und wachsen lassen.
kress.deKommentieren ...

Niggemeier: Gruner + Jahr kassiert Provisionen mit Jubel-Artikel.

Gruner + Jahr verdient fleißig an Jubel-Artikeln auf brigitte.de, die offiziell "Berichterstattung" und nicht als Anzeige zu erkennen sind, recherchiert Stefan Niggemeier. Ein Artikel über Produkte bei Tchibo enthielt Links, über die G+J mitverdient, wenn Nutzer nach dem Klick auf diese Links shoppen. Aufgescheucht von Niggemeier löscht brigitte.de die Links. Gruner + Jahr korrigiert Zitate, die der Verlag zuvor an Meedia gegeben hatte.
uebermedien.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Wirtschaftsmagazin "Impulse" schreibt schwarze Zahlen.


Gut gewirtschaftet: Nikolaus Förster hat sein Wirtschaftsmagazin Impulse vier Jahre nach dem Management-Buyout von Gruner + Jahr profitabel gemacht, schreibt Roland Pimpl. Bei relativ stabilen 4,2 Mio Euro Jahresumsatz stehen 2016 erstmals schwarze Zahlen unterm Strich, der Überschuss beträgt ganze 5.000 Euro. 2015 waren es noch 158.000 Euro Minus. Der Grund für die gute Bilanz sind stark gestiegene Digitalwerbeumsätze, die Einnahmen aus Seminaren haben sich sogar verdoppelt. Die Print-Anzeigenerlöse seien netto relativ stabil geblieben, die Vertriebserlöse leicht rückläufig.

Am Kiosk verkauft "Impulse" nur noch 435 Hefte, mit Abos von Einzelkunden und Unternehmerverbänden, Lesezirkeln und Bordexemplaren kommt das Magazin auf eine verkaufte Auflage von 73.843, ein Zuwachs um 2 %. Schon jetzt sieht Förster seine Heft-Abonnenten als "Mitglieder im Impulse-Netzwerk", die für 159 Euro im Jahr mehr bekommen als nur zehn mal bedrucktes Papier. Zusätzlich zum Heft gibt es den Online-Archivzugang, bei den kostenpflichtigen Seminaren und Veranstaltungen der Impulse Akademie haben Mitglieder Vorrang und bekommen Rabatt.
horizont.net

Kommentieren ...

Media Impact luchst G+J die Digital-Vermarktung für "National Geographic" ab.

Media Impact vermarktet ab April das deutsche Digital-Angebot von "National Geographic". Gruner + Jahr verliert den Auftrag, gibt aber weiter das gedruckte Magazin heraus und verkauft dafür Anzeigen. Die Website erscheint parallel nach einem Relaunch im neuen Gewand mit Fokus auf "bildgewaltigen Geschichten" und Videos.
presseportal.deKommentieren ...

Meedia: Bauers Wunderweib.de bewegt sich an Grenze zu Schleichwerbung.

Schleichwerbung: Alexander Becker dreht die mutmaßliche Schleichwerbe-Enthüllung von Stefan Niggemeier weiter und findet auch bei Bauers Wunderweib Jubel-Texte über Aldi-BHs. Auch Produkte von Puma und Deichmann würden vom Werbewunder Wunderweib-Portal begeistert präsentiert. Bauer weist den Vorwurf zurück und bezeichnet die Artikel als sachliche Information über Produkte. Niggemeier hatte bei ähnlichen Texten auf Brigitte.de Zweifel an der Trennung zwischen Werbung und Redaktion angemeldet.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Stefan Niggemeier entdeckt neues Journalismus-Genre: Verfügbarkeitsberichterstattung.

Brigitte.de informiert ihre Leserinnen über Mode-Angebote bei Tchibo und Aldi, sogar per Push-Meldung aufs Smartphone. Im Plauderton preist die Seite die Produkte an, ein Link zur Bestellung ist inklusive. Stefan Niggemeier wundert sich über fehlende Werbehinweise. Die Erklärung von Gruner + Jahr: Die Jubel-Meldungen sind gar keine bezahlte Werbung, sondern das, was Brigitte.de unter Verbraucherservice versteht.
uebermedien.deKommentieren ...

"Brigitte" wird zweimal im Jahr zum Einkaufs-Katalog.


Otto-Katalog 2.0: Gruner + Jahr baut die "Brigitte" zum Sprungbrett in die wunderbare Welt des Konsums um. In der kommenden Ausgabe erscheint erstmals ein 36-Seiten-Sonderteil voller Partnerangebote. Leserinnen können sie in Online-Shops kaufen, dank der mitgelieferten "Brigitte Shopping Card" gibt es Rabatte. G+J veranstaltet die Shopping Days künftig halbjährlich, berichtet Clap – und ärgert damit Condé Nast: Sie veranstalten mit "Glamour" schon eine Shoppingweek.

Die Shopping Days von "Brigitte" beginnen am 17. März, zwei Tage nach Erscheinen des Hefts. Ab dann gibt es Klamotten, Taschen, Schuhe und Schminke gegen Rabattcodes 10 bis 30 % billiger. Als Partner sind u.a. die Marken Gerry Weber, Apollo, Mustang und Rewe dabei. "Glamour" startet seine Shoppingweek erst am 1. April, wenn die "Brigitte"-Aktion gerade zu Ende geht.

Die Shopping-Queens müssen nicht zwingend Print kaufen, um an die Rabattkarte zu kommen: Sie wird auch für 1,99 Euro über die "Brigitte"-App vertrieben. Die "Brigitte Shopping Days" sind ein erneuter Vorstoß von G+J in den Handel: "Schöner Wohnen" hat gerade eine Möbel-Kollektion bekommen. (Foto: brigitte.de/G+J)
clap-club.de, brigitte.deKommentieren ...

"F-Mag" feiert Frauentag mit Politik, Sex und Lametta.

Gruner + Jahr bringt morgen F-Mag an den Kiosk, ein Frauenmagazin, das so gar nicht den Klischees üblicher Frauenblätter entsprechen will. "Politik, Sex und Lametta" ist der Untertitel des 156-seitigen "Brigitte"-Ablegers, den Nachwuchs-Journalistinnen der Henri-Nannen-Schule entwickelt haben. 100.000 Exemplare kommen für 2,50 Euro in den Handel. Roland Pimpl vermisst mitunter eine eigene Haltung und Tonart, an der "frau sich reiben könnte".
horizont.net, presseportal.deKommentieren ...

Zitat: Hans-Ulrich Jörges wurde nie gefragt, "stern"-Chefredakteur zu werden.

"Die Wundertüte aus einem Mix mit Unterhaltung und Gesellschaft hat man mir offenbar nicht zugetraut."

"stern"-Urgestein Hans-Ulrich Jörges wurde nie Chefredakteur, weil er nie gefragt wurde. Im großen Interview mit Marvin Schade spricht Jörges auch über das Verhältnis von Politik und Journalismus und wünscht sich wieder mehr Mut, streitbare Positionen einzunehmen.
meedia.de

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Das Schreiben war mir immer wichtig und ich rate jedem Journalisten, egal in welche Position er gehievt wird, das auch weiterhin zu tun. Funktionen sind endlich, das Schreiben nicht."

"In der Bonner Republik war die Nähe zur Politik geradezu mafiös."

"CDU-TV ist Realsatire. Dahinter sitzt niemand, der sein Handwerk versteht. Es sind unbeholfene Versuche, das Medium zu nutzen, weil man hip sein möchte."

"Es gibt reichlich Journalisten, die netto so wenig herausbekommen wie eine Kassiererin im Supermarkt. Das darf nicht sein."

"Ich kann jungen Journalisten nur empfehlen, sich ein dickes Fell wachsen zu lassen, damit wir endlich wieder eine streitfreudige Diskussionskultur entwickeln."
meedia.deKommentieren ...

G+J lässt auch neue Ausgabe von "National Crime" verbieten.

Gruner + Jahr erwirkt erneut eine einstweilige Verfügung gegen das Magazin "National Crime" von Livingston Media. G+J sieht auch im neuen Design des Hefts zu viel Ähnlichkeit zum eigenen Blatt "stern Crime". Livingston Media muss alle bereits ausgelieferten Exemplare zurückholen und seinen Lagerbestand an einem Gerichtsvollzieher übergeben.
dnv-online.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...