Hans-Jürgen Jakobs ist nun offiziell Morning-Briefing-Schreiber beim "Handelsblatt".

Handelsblatt macht Senior Editor Hans-Jürgen Jakobs nun auch offiziell zum Morning-Briefing-Schreiber. Er hat den pointierten Früh-Newsletter zuletzt ohnehin schon regelmäßig verfasst. Nur am Freitag darf er planmäßig ausschlafen: Da greift Chefredakteur Sven Afhüppe selbst zur Feder und kündigt heute ein "neues optisches Gewand" ab Montag an. Das eigene Morning Briefing von Erfinder Gabor Steingart lässt derweil auf sich warten.
morningbriefing.handelsblatt.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Hans-Jürgen Jakobs beantwortet den fragebogen2 (von 2008).
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"Handelsblatt" investiert einstellige Mio-Summe in Werbekampagne, schreibt Roland Pimpl.

Handelsblatt startet am 16. April eine Werbekampagne mit Testimonials wie Tesla-Chef Elon Musk und Amazon-Boss Jeff Bezos, schreibt Roland Pimpl. Der Kampagnenclaim laute "Für alle, die handeln" und soll die Zeitung als "Plattform der Macher" darstellen. Das Media-Volumen liege im mittleren einstelligen Millionenbereich. Die Print- und Onlinemotive sollen in Nachrichten-, Wirtschafts- und Männermedien erscheinen, der TV-Spot auf ARD, n-tv und Welt.
horizont.netKommentieren ...

Analyse: Das nächste Ziel der Technik-Riesen ist das menschliche Gehirn.

Technik-Riesen wollen als Nächstes in das menschliche Gehirn vordringen, analysiert Miriam Meckel in der "Zeit". Falls es Facebook, Tesla und Co gelinge, das Gehirn ans Internet anzuschließen, werde das die Entwicklung der Menschheit stark beeinflussen. Wo sich Gedanken aus dem Gehirn lesen ließen, könne man im Umkehrschluss auch eine Persönlichkeit umschreiben. Die Freiheit der Gedanken stehe auf dem Spiel.
"Zeit" 16/2018, S. 36 (Paid)Kommentieren ...

Iris Bode verlässt Handelsblatt Media Group, Ivo Hoevel übernimmt Marketing und Vertrieb.

Handelsblatt befördert Ivo Hoevel (Foto), 49, zum Marketing- und Vertriebschef. Er folgt auf Iris Bode, die das Unternehmen "auf eigenen Wunsch" verlässt, um sich "neuen beruflichen Aufgaben" zu widmen. Hoevel leitet die Wirtschaftsclubs von "Handelblatt" und "Wirtschaftswoche" auch weiterhin. Thomas Höfer, 32, kümmert sich um den neuen Bereich Corporate Partnerships, in die Handelsblatt Media Group u.a. das Firmenkunden- und Lizenzgeschäft bündelt.
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TV-Tipp: "Presseclub" diskutiert über Grenzen von Facebook – mit Brinkbäumer und Meckel.

TV-Tipp: So., 12.00 Uhr, Das Erste: Der "Presseclub" diskutiert am Sonntagmittag über die Konsequenzen aus dem Datenskandal um Facebook und Cambridge Analytica. Gäste sind "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer, "Wirtschaftswoche"-Herausgeberin Miriam Meckel, Netzaktivist Markus Beckedahl und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar.
wdr.deKommentieren ...

"Handelsblatt"-Chefredakteur Sven Afhüppe hat den digitalen Durchbruch vor Augen.

Handelsblatt plant bis Jahresende, mehr Digital- als Print-Abonnenten zu bedienen. Chefredakteur Sven Afhüppe sieht die App als Treiber für die digitale Auflage. Im 4. Quartal 2017 kam das "Handelsblatt" auf 44,6 % E-Paper-Anteil bei den Abos. Afhüppe verspricht, Print-Fans auch künftig nicht als Kunden zweiter Klasse zu behandeln.
medienpolitik.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Handelsblatt"-Chef Sven Afhüppe im Strategie-Gespräch.
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"Handelsblatt" holt keinen Steingart-Nachfolger, sondern verteilt seine Aufgaben.

Verteile und herrsche: Das "Handelsblatt" ernennt Vermarktungschef Frank Dopheide (Foto) zum Sprecher der ansonsten gleichberechtigten Geschäftsführung, berichtet Roland Pimpl. Die bisherigen Aufgaben von Gabor Steingart werden zwischen ihm und seinen Geschäftsführer-Kollegen Ingo Rieper und Gerrit Schumann aufgeteilt. Eine neue Kraft von außen soll nicht kommen. Frank Dopheide verantwortet die Redaktionen, Kommunikation und die Veranstaltungstochter Euroforum. Finanzchef Ingo Rieper wird künftig den Content Marketing-Dienstleister Planet C führen sowie die Fachmedien und das Research Institute leiten. Gerrit Schumann übernimmt zusätzlich zu seinen Digital-Aufgaben den Vertrieb und das Marketing.

Um die Meinung der Redaktionen in Verlagsentscheidungen einzubinden, sollen "Handelsblatt"-Chefredakteur Sven Afhüppe und sein "Wirtschaftswoche"-Kollege Beat Balzli gemeinsam mit "Wirtschaftswoche"-Herausgeberin Miriam Meckel ein "Insight Board" bilden, das regelmäßig gemeinsam mit der Geschäftsführung tagt.
horizont.net, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Das "Handelsblatt" 2018: Chefredakteur Sven Afhüppe im Strategie-Gespräch.
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lexikon2: Beat Balzli.


Beat Balzli ist als Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" einer der wichtigsten Wirtschaftsjournalisten im Land. Beruflich pendelt er seit Jahrzehnten zwischen Deutschland und der Schweiz. In seiner Vita finden sich Stationen beim "Spiegel", der Schweizer "Handelszeitung" und Springers "Welt am Sonntag". Weiterlesen …

"Kress Pro": Steingarts Beteiligung fällt an Holtzbrinck zurück.

Gabor Steingart: Der 5-%-Anteil an der Handelsblatt Media Group, die der Ex-Juniorverleger hält, fällt an Holtzbrinck nach dem Ende des Arbeitsvertrags zurück, schreibt "Kress Pro". Die Nummer 1 im Konzern nach Dieter von Holtzbrinck ist Michael Grabner, der sich auch privat bestens mit DvH versteht. Die Nummern 2 und 3 seien "Zeit"-Chef Rainer Esser und "Tagesspiegel"-Chef Sebastian Turner, schreibt "Kress Pro". Turner nehme, anders als Steingart, "den Mund nicht so voll".
"Kress Pro" 02/2018, S. 14-20 (Paid), kress.de (Zusammenfassung) turi2.de (Background)Kommentieren ...

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Mode, Uhren und Werbung: 6x jährlich beleuchtet das Handelsblatt Magazin die schönen Seiten der Wirtschaft und berichtet über Macher, Trends und Visionen. Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe stehen die Seidentücher von Hermès, der Uhrenexperte Jean-Claude Biver und Benetton-Skandalfotograf Oliviero Toscani. Heute im Handelsblatt.
magazin.handelsblatt.com

Handelsblatt schreibt 105 Stellen aus.


Personal für Pempelfort: Die Handelsblatt-Gruppe setzt ihren Expansionskurs trotz des plötzlichen Abgangs von Chef-Visionär Gabor Steingart fort. Der Verlag schreibt Stellen für 105 Mitarbeiter aus. Gesucht werden u.a. Grafiker, Entwickler, Social-Media- und Video-Redakteure sowie Projekt- und Produktmanager.

Die Kampagne "105 kühne Köpfe gesucht" startet morgen in überregionalen Zeitungen, Fachmedien, via Newsletter und Social Media. Geschäftsführer Frank Dopheide betont die Hoffnung auf neue Geschäftsfelder wie Digitales und Veranstaltungen, für die Mitarbeiter gebraucht werden. Der Verlag war Anfang des Jahres in einen Neubau nach Düsseldorf-Pempelfort gezogen – mit ausreichend Fläche für zusätzliche Angestellte.
per Mail, handelsblattgroup.com, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Der damalige Herausgeber Gabor Steingart führt im Januar durch die neuen Räume.
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Bilanz 2016: DvH Medien legt bei Umsatz und Ertrag zu.

DvH Medien, Holding hinter "Handelsblatt", "Zeit" und "Tagesspiegel", steigert ihren Umsatz 2016 um gut 4 % auf 443 Mio Euro, liest "New Business" im Bundesanzeiger. Vor allem bei den Nebengeschäften (u.a. Zeit Akademie, Konferenz-Geschäft) und im Vertrieb können die Titel zulegen. Die Anzeigen-Umsätze steigen nur leicht. Das operative Ergebnis (EBITDA) legt um stolze 38 % auf knapp 22 Mio Euro zu. Trotz eines Jahresüberschusses von mehr als 2 Mio Euro steht unter dem Strich ein Minus von fast 6 Mio. Grund dafür sind Anteile "fremder Gesellschafter".
"New Business" 10/2018, S. 36 (Paid)Kommentieren ...

Basta: "Handelsblatt" finanziert Recherche-Stipendium mit Negativ-Kredit.

Eine Recherche, zwei Geschichten: Andreas Dörnfelder, Redaktionsleiter des "Handelsblatt"-Jugendangebots Orange, bekommt bei einer Recherche zu Krediten mit Negativ-Zinsen 1.000 Euro überwiesen, als er im Selbstversuch bei einer Werbeaktion für einen Kredit mit -100 % Zinsen teilnimmt. Das Geld reinvestiert er nun zusammen mit seinem Arbeitgeber und schreibt ein Recherchestipendium aus.
orange.handelsblatt.com (Geschichte), orange.handelsblatt.com (Ausschreibung Stipendium)Kommentieren ...

Gabor Steingart kritisiert Verleger Dieter von Holtzbrinck in seiner Abschiedsmail.


Aufrechter Abgang: Ex-"Handelsblatt"-Geschäftsführer Gabor Steingart bedankt sich in einer Abschiedsmail gewohnt wortgewaltig bei den Mitarbeitern der Handelsblatt Media Group, kress.de dokumentiert das Schreiben. Der geschasste Herausgeber macht klar, dass sein Abgang "nicht ganz freiwillig" ist, beschwört den Zusammenhalt der Mitarbeiter und findet auch selbstkritische Worte: "Vielleicht bietet ja mein Abgang auch Chancen für Ihre eigene Entfaltung." Wer immer im Mittelpunkt stehe, stehe immer allen im Wege.

Kritik übt er an Verleger Dieter von Holtzbrinck in zwei Punkten: Erstens wirft er ihm eine Einmischung in die interne Presse- und Meinungsfreiheit vor. Sein Handeln in der Causa Martin Schulz habe ihn vom Verleger entfremdet, schreibt Steingart. Die Freiheit der Andersdenkenden sei für Steingart "nicht verhandelbar".

Zweitens warnt Steingart davor, notwendige Reformen zu verschlafen. Der "5-Prozent-Gesellschafter" hätte den bisherigen Investitions-Kurs gerne fortgesetzt. Nötig sei eine "kraftvolle Digitalstrategie für die beiden großen Titel" - "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche". Nostalgie, das hätten Verlag und Mitarbeiter "oft genug gemeinsam festgestellt, ist kein Geschäftsmodell".
kress.de (Wortlaut E-Mail), kress.de (Einordnung kress.de), turi2.de (Protest-Brief), turi2.de (Causa Schulz)

Mitarbeit: Markus Trantow

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart zeigt die Zentrale von "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche".



Aus dem Archiv von turi2.tv: Beat Balzli zeigt die "Wirtschaftswoche"-Redaktion.

1 Kommentar

Zitat: Steingart ist auf Protest-Brief der Führungskräfte an Dieter von Holtzbrinck stolz.

"Diese Gradlinigkeit hat mich beeindruckt. Das Unternehmen hat zwar seinen Chef verloren, aber nicht seinen Stolz."

Ex-"Handelsblatt"-Geschäftsführer Gabor Steingart bedankt sich in seiner Abschiedsnachricht an die Mitarbeiter für den Protest-Brief der "Handelsblatt"-Führungskräfte an Verleger Dieter von Holtzbrinck. Dessen "Handhabung der Presse- und Meinungsfreiheit in Sachen Martin Schulz" habe Steingart vom Verleger entfremdet.
kress.de, kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Gabor Steingart startet eigenes Morning Briefing "in einigen Wochen".

Gabor Steingart sammelt auf seiner Website bereits E-Mail-Adressen für sein eigenes Morning Briefing. Interessenten bekommen die Nachricht: "In einigen Wochen geht es los." Steingart darf seinen spitz-pointierten Morgen-Newsletter nach seinem Ausscheiden beim "Handelsblatt" auch in eigener Eigentümerschaft herausgeben.
gaborsteingart.com/newsletter via twitter.com/SandraStruewing, horizont.net (Background)Kommentieren ...

"Cicero" und "Monopol" wechseln vom Vermarkter IQ Media zu Inspiring Network.


Vom Goliath zum David: Res Publica Verlag wechselt den Vermarkter der Magazine "Cicero" und "Monopol", ab April übernimmt Inspiring Network von IQ Media. Wencke von der Heydt verantwortet die Vermarktung der Hefte.

Hinter Inspiring Network steht Katarzyna Mol-Wolf, u.a. mit "Emotion". Sie schwärmt von der "sehr hochwertigen Männer-Zielgruppe", die durch die neue Anzeigenaufstellung entstehe. Sie hält es für realistisch, höhere Vermarktungsumsätze zu erzielen als IQ Media.

Beide Verlage verbindet eine ähnliche Geschichte: Die Hefte waren Teil eines großen Verlags, bevor Christoph Schwennicke und sie sich jeweils mit einem Management Buy-Out selbstständig gemacht haben. "'Cicero' und 'Monopol' sind bei Inspiring Network besser aufgehoben als bei einem Großveranstalter." Kleine Titel ließen sich nicht in erster Linie über die Reichweite vermarkten und gingen bei großen Vermarktern deshalb schnell unter.
horizont.net, iqm.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Christoph Schwennicke engagiert sich für Flüchtlinge.
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fragebogen2: Sven Afhüppe.


fragebogen2: Sven Afhüppe wäre als Kind gerne Bäcker geworden, weil es gut riecht, gut schmeckt und man den Menschen damit auch noch eine Freude macht. Als Chefredakteur des "Handelsblatts" serviert er heute zwar nicht die Brötchen, aber immerhin die Zeitung zum Frühstück. Im Video-Fragebogen outet sich der gebürtige Westfale als Fan des Kölner Karnevals.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Das "Handelsblatt" 2018: Chefredakteur Sven Afhüppe im Strategie-Gespräch.

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Wiwo.de relauncht die Internetseite und will bessere Übersichtlichkeit bieten.


Kehrwoche: Wiwo.de räumt ihre Internetseite auf und will auf allen Geräten schneller laden. Der Relaunch mithilfe der Agentur Edenspiekermann soll die Website übersichtlicher machen und führt neue Schriften, Farben und Bildformate ein. Nutzer finden schon auf dem Seitenkopf die aktuellen Top-Themen - etwa Industrie oder Uni-Ranking. Weiter unten folgt eine Bühne für Bezahl-Inhalte.

Die Redaktion will auf der neuen Seite mehr eigene Schwerpunkte setzen, mehr Videos und "neue digitale Erzählformate" ausprobieren. Der Relaunch erfolgt unter dem neuen Online-Chef Lutz Knappmann, soll aber mehr als zwei Jahre lang in Arbeit gewesen sein.
wiwo.de, wiwo.de, twitter.com (16-Sek-Video Wiwo.de-Evolution), twitter.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Beat Balzli zeigt die "Wirtschaftswoche"-Redaktion.
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Meinung: Gabor Steingart kann zeigen, ob Journalisten ohne Verlag auskommen.

Gabor Steingart könnte einen Präzedenzfall dafür liefern, ob Ein-Personen-Pressemarken auch ohne Verlage auskommen, schreibt Markus Schöberl. Mit 700.000 Newsletter-Abonnenten hat Steingart bereits den Grundstock. Wäre er erfolgreich, wäre das eine Inspiration für viele. Mit journalistischen Experimenten könne sich Steingart mehr verdient machen als mit jedem Verlags-Top-Job.
xing.com/newsKommentieren ...

fragebogen2: Beat Balzli.


fragebogen2: Beat Balzli hatte schon immer einen Faible für Geld, gesteht der Schweizer im Video-Fragebogen von turi2.tv. Sein Berufswunsch als Kind war daher Notenbanker. Der Chefredakteur der "Wirtschaftswoche" erklärt außerdem, warum er immer blitzsaubere Schuhe trägt und dass er Grunde seines Herzens ein geduldiger Mensch ist, obwohl alle ihn für ungeduldig halten.
turi2.tv (92-Sek-Video), turi2.tv (Video-Rundgang "Wirtschaftswoche")

Aus dem Archiv von turi2.tv: Beat Balzli zeigt die "Wirtschaftswoche"-Redaktion.

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"Spiegel": Steingart forderte happige Investitionen, kritisierte Grabner, erzürnte DvH.

Gabor Steingart hat Dieter von Holtzbrinck am Montag vor seinem überraschenden Abgang um Investitionen in "mittlerer zweistelliger Millionenhöhe" in die Handelsblatt-Gruppe gebeten, berichtet der "Spiegel". DvH habe sich schockiert gezeigt, der Streit sei Ursache für Steingarts Abgang, so der "Spiegel". Gabor Steingart habe vorgeschlagen, die Fachzeitschriften der Handelsblatt-Gruppe zu verkaufen, um die Hauptmarke zu stärken. Außerdem habe er den Aufsichtsrat und Holzbrinck-Consigliere Michael Grabner als "zu gestrig und zu wenig digital" kritisiert.
"Spiegel" 8/2018, S. 76 (Paid) Kommentieren ...

Pimpl: Handelsblatt-Gruppe steht "wirtschaftlich sehr gut da", schreibt die Geschäftsführung.

Handelsblatt Media Group erfreut sich wirtschaftlich bester Gesundheit, betonen die Geschäftsführer Frank Dopheide, Ingo Rieper und Gerrit Schumann in einer internen E-Mail, aus der Roland Pimpl berichtet. Berichte über eine schwierige Lage seien "schlichtweg falsch". Umsatz und Ergebnis seien 2017 "kraftvoll gewachsen".

Schlechte Zahlen, resümiert Pimpl, seien als "vermeintlicher Grund" für die Steingart-Absetzung also nicht zu gebrauchen. Besonders loben die drei Chefs die "positive Entwicklung" der Geschäftsbereiche IQ Digital, Handelsblatt Research, des Event-Geschäfts, der 360-Grad-Vermarktung und der beiden Wirtschaftsclubs von "Handelsblatt" und "Wiwo". Konkrete Zahlen seien in der E-Mail nicht enthalten, schreibt Pimpl.
horizont.net
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Modische Marktwirtschaft: 6x jährlich beleuchtet das Handelsblatt Magazin die schönen Seiten der Wirtschaft und berichtet über Macher, Trends und Visionen. Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe stehen neben dem Werdegang Zalandos auch die Sitzgelegenheiten Roche Bobois', die Pläne Lavinia Biagiottis und die Uhren Richard Milles. Ab 16.02.
magazin.handelsblatt.com

Roland Pimpl macht sich Gedanken um Gabor Steingarts Zukunft.

Gabor Steingart kann nun ein eigenes Geschäft aufziehen, schreibt Roland Pimpl - dank einer Vereinbarung dürfe er für den Newsletter trotz Abgangs die Infrastruktur beim "Handelsblatt" nutzen. Ein Führungsjob anderswo hänge davon ab, wo für "ein Kaliber wie Steingart" Platz sei. Pimpl sieht Steingart-Fans bei Gruner + Jahr sowie Springer. Als Berater sei Steingart zwar vorstellbar, dabei könne ihm allerdings die Bühne fehlen.
"Horizont" 8/2018, S. 1 u. 4 (Paid)Kommentieren ...

Gabor Steingart: Sparpläne sollen Grund für Trennung sein, schreibt Jochen Kalka.

Gabor Steingart: Sparpläne von Verleger Dieter von Holtzbrinck sollen der Grund für den plötzlichen Abgang von Junior-Verleger Gabor Steingart gewesen sein, schreibt Jochen Kalka. Im Vorfeld eines Strategie-Meetings zum Kurs der Handelsblatt Media Group habe sich DvH "völlig überraschend" für eine Konsolidierung ausgesprochen, während Steingart gern weiter expandieren würde. Die Entscheidung, sich zu trennen, sei ebenfalls "völlig überraschend" gekommen.
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Dieter von Holtzbrinck: Steingart wollte 2020 sowieso aussteigen.

Dieter von Holtzbrinck 2013-150Rechtfertigung: Dieter von Holtzbrinck war bei der Mitarbeiterversammlung am Freitag laut kress-Mann Bülend Ürük "teilweise hörbar überfordert" und hat seinen Mitarbeitern eine seltsame Interpretation zum Abgang von Gabor Steingart geliefert. Steingart habe sich, so Dieter von Holtzbrinck, Ende 2020 sowieso aus seiner aktiven Rolle beim Handelsblatt zurückziehen wollen, "um weniger stressig zu arbeiten". Über die wahren Gründe für die Ablösung des Verlagschefs ließ Dieter von Holtzbrinck seine Mitarbeiter im Dunkeln: "Das sind Interna, das werden Sie verstehen."
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lexikon2: Gabor Steingart ist "der große Unvollendete der deutschen Medien".

Nachruhm: Gabor Steingart ist "der große Unvollendete der deutschen Medien": "Erst wollte er die Welt retten, dann den 'Spiegel' und schließlich das 'Handelsblatt' – drei unvollendete Missionen". Mit diesem Satz beginnt der aktualisierte Eintrag von Steingart im lexikon2. Markus Trantow und Peter Turi halten darin auch fest: "Steingart bleibt ein Vordenker der Branche, Liebling der Leser und Vorbild für viele."
lexikon2.de
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