VHB-Digitalchef Gerrit Schumann will die Paywall dicker bauen.

Verlagsgruppe Handelsblatt tendiert bei Paid Content zur harten Paywall, sagt Digitalchef Gerrit Schumann. Er nennt auch die "Financial Times" als Vorbild für handelsblatt.com und wiwo.de. Eine klare Trennung zwischen kostenlos und kostenpflichtig funktioniere in der Zielgruppe besser als das aktuelle Freemium-Modell.
"DNV" 19/2017 via dnv-online.net
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"Handelsblatt" will bei der Integration von Flüchtlingen helfen.

Verlagsgruppe Handelsblatt partnert mit der Stiftung Wir zusammen von 1&1-Boss Ralph Dommermuth bei der Integration von Flüchtlingen. Der Verlag will "Erfahrungsaustausch und praktische Hilfe" bei der beruflichen Eingliederung staatlich anerkannter Zuwanderer bieten – online und bei einer Veranstaltung heute Abend in Berlin. "Erfolg oder Misserfolg der deutschen Flüchtlingspolitik entscheidet sich nicht im Mittelmeerraum, sondern in den heimischen Betrieben", sagt Herausgeber Gabor Steingart.
morningbriefing.handelsblatt.comKommentieren ...

"Handelsblatt" bringt E-Lifestylemagazin "Edison" an den Kiosk.

Verlagsgruppe Handelsblatt legt ab heute das Elektrizitäts-Magazin "Edison" ins Zeitschriften-Regal. Als Zielgruppe macht der Düsseldorfer Verlag die sogenannte "Generation E" aus, der mit einem Themenmix aus Elektromobilität, regenerativen Energien und Sharing Economy ein Licht aufgehen soll. "Edison" kostet knackige 8,50 Euro. Die 80.000 Hefte liegen sechsmal jährlich am Kiosk. Im Netz entsteht parallel ein Themenportal zum Heft.
morningbriefing.handelsblatt.com, meedia.de, edison.handelsblatt.comKommentieren ...

"Handelsblatt": Julia Jäkel schlägt einen Kodex für Corporate Media Responsibility vor.

Julia Jäkel gibt dem "Handelsblatt" ein großes Interview und bringt sich damit ein weiteres Mal als Kämpferin für den Qualitätsjournalismus in Stellung. Jäkel gilt als mögliche Kandidatin für die vakante VDZ-Präsidentschaftsstelle. Sie wünscht sich einen Corporate-Media-Responsibility-Kodex für Unternehmen, die sich damit "für Pressefreiheit, für unabhängige Medien, gegen Fake News oder ähnliches aussprechen". Die G+J-Chefin fürchtet "eine Krise der demokratischen Öffentlichkeit", weil globale Online-Player wie Facebook und Google die Rolle der Medien beschnitten. Sie appelliert an die soziale Verantwortung der Konzernchefs.
"Handelsblatt", S. 16 (Paid)Kommentieren ...

"Wirtschaftswoche" schreibt 49 Thesen für Deutschland in eine Sonderausgabe.

Wirtschaftswoche liegt ab heute mit einer Sonderausgabe zur Wahl am Kiosk und bei den Abonnenten. Die Redaktion verfasst auf 68 Seiten einen Wunschzettel an die künftige Regierung in 49 Thesen "für das nächste Wirtschaftswunder" in Deutschland. Zu den Forderungen der Journalisten gehören gerechtere Steuern, ein höheres Kindergeld, die Möglichkeit eines Euro-Austritts auf Zeit und eine Wiedereinführung der Wehrpflicht. 40 Prominente, darunter Iris Berben, Wolfgang Grupp und Brigitte Zypries schreiben, was sie sich wünschen. Das Heft erscheint mit derselben Auflage wie die reguläre "Wiwo" von rund 120.000 und kostet 5,90 Euro.
turi2 – eigene Infos, emagazin.wiwo.deKommentieren ...

Video-Tipp: Gabor Steingart interviewt Angela Merkel.

Video-Tipp: Gabor Steingart hat sein Konzept vom Live-Journalismus heute Mittag im Interview mit Angela Merkel vorgeführt. In gut 90 Minuten entlockt der "Handelsblatt"-Herausgeber der Kanzlerin nicht nur politische Ansichten und Meinungen, sondern auch ihre Urlaubslektüre über den Komponisten Dmitri Schostakowitsch. Am Freitag erscheint das Gespräch im gedruckten "Handelsblatt".
facebook.com (94-Min-Video)

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"Handelsblatt" interviewt Maschmeyer-Rufschädiger Stefan Schabirosky.

Handelsblatt interviewt Stefan Schabirosky, der angeblich eine groß angelegte Schmutzkampagne gegen Carsten Maschmeyer gefahren und vom Konkurrenzunternehmen DVAG bezahlt bekommen hat. Schabirosky sagt, mit seinem Enthüllungsbuch wolle er reinen Tisch machen, Maschmeyer bezahle ihn nicht dafür. Er habe sich an Maschmeyer gewandt, um sein Gewissen zu erleichtern und in der Hoffnung, Maschmeyer verklage die DVAG. Die meisten Insiderinformationen, die Schabirosky hatte, seien gar nicht dramatisch, aber leicht aufzubauschen gewesen. Die Journalisten hätten irgendwann nicht mehr richtig geprüft, was er ihnen anbot. 2014 und 2015 habe er versucht, sich erst dem "stern" und dann dem NDR zu offenbaren, beide Medien seien aber nicht darauf eingegangen. Maschmeyer und er hätten sich inzwischen ausgesprochen.
"Handelsblatt", S. 28 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Maschmeyer-Whistleblower Schabirosky hat seinen Ruf liquidiert, findet Hans-Jürgen Jakobs.

"Moral der Rufmord-Klamotte: Wer auf Rache sinnt, sollte am besten gleich zwei Gräber graben."

"Handelsblatt"-Autor Hans-Jürgen Jakobs findet, dass der angebliche Maschmeyer-Whistleblower Stefan Schabirosky "seinen eigenen Ruf liquidiert" hat.
morningbriefing.handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Christian Meier und Stefan Winterbauer podcasten über "Die Medienwoche".


Plauschangriff: WeltN24 und Meedia testen den gemeinsamen Podcast "Die Medienwoche". Immer freitags reden sich "Welt"-Medienmann Christian Meier und Meedia-Chefredaktionsmitglied Stefan Winterbauer durch die vergangenen Tage. Die Springer-Holtzbrinck-Koproduktion läuft auf den Seiten beider Partner und ist auf Spotify und Soundcloud verfügbar. Meier war früher Teil der Meedia-Chefredaktion.

Zum Auftakt sprechen die Medienjournalisten u.a. über den Streit zwischen ARD und Mehmet Scholl und den Start der Wahlinterviews im TV. Hellster Moment in dem gut halbstündigen Talk: Winterbauer spricht anhand der Aufregung um Dunja Hayali und einen Hasskommentar, dem sie gekontert hat, über die Erregungsspirale in den Medien, der auch Meedia folgt.

Auch andere deutsche Medien sind im Podcast-Fieber – im Juni startete "Bild" den Podcast Sicherheit für die Ohren, Spiegel Online bietet den Politik-Podcast Stimmenfang, den Tech-Podcast "Netzteil" und Sascha Lobos Debatten-Podcast, Funk den Podcast Clarify und der BR veranstaltete im Frühjahr den Call for Podcast.
soundcloud.com (34-Min-Audio), spotify.com, "Welt", S. 24 (Paid)



Mitarbeit: Jens TwiehausKommentieren ...

Zitat: Für WDR-Intendant Tom Buhrow sind Journalisten nicht der Nabel der Welt.

"Es ist wichtig, die Menschen ernst zu nehmen und sich als Journalist nicht als Nabel der Welt zu sehen, der anderen erzählt, was richtig und was falsch ist."

WDR-Intendant Tom Buhrow plädiert bei den "Terrassengesprächen" der Verlagsgruppe Handelsblatt dafür, als Journalist seine Filterblase zu verlassen.
handelsblatt.com (mit Videos)Kommentieren ...

Verlagsgruppe Handelsblatt übernimmt die Mehrheit am Seminar- und Kongress-Veranstalter Euroforum.


Live ist Trumpf: Gabor Steingart baut die Investitionen des "Handelsblatts" in Live-Journalismus und Veranstaltungen aus. Die Verlagsgruppe, die künftig als Handelsblatt Media Group firmiert, übernimmt mit 81 % die Mehrheit bei dem Seminar-, Kongress- und Weiterbildungs-Veranstalter Euroforum ein. Die übrigen 19 % gehören weiter der bisherigen Mutter Informa plc. in London, nach eigenen Angaben der weltweit größte Anbieter in dem Bereich. Der Gesamtwert des Unternehmens liegt laut Pressemitteilung bei 15 Mio Euro.

Das "Handelsblatt" und Euroforum sind bereits eng verbunden: Schon heute machen Veranstaltungen des Verlags 40 % des Euroforum-Umsatzes aus. Euroforum veranstaltet mit 140 Mitarbeitern pro Jahr 250 Events und macht 30 Mio Euro Umsatz. Die Verlagsgruppe kommt auf 200 Veranstaltungen jährlich. Gabor Steingart hat den Live-Journalismus mit Veranstaltungen für die Wirtschafts-Clubs von "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche" als drittes Standbein neben Print und Digital erschlossen. Künftig soll Live-Journalismus auch ein Ausbildungszweig an der Georg von Holtzbrinck-Schule werden.

Steingart widmet heute den Großteil seines Morning Briefings der Akquisition: "Das Kerngeschäft bleibt hochwertiger Wirtschaftsjournalismus, nur dass er zeitgemäß interpretiert wird", schreibt der Junior-Verleger und lädt seine Leser zum Interview mit Angela Merkel als Live-Event ein, das Ende August in Berlin entsteht und später gedruckt in der Zeitung erscheint. (Foto: Jens Twiehaus)
presseportal.de, morningbriefing.handelsblatt.com, turi2.tv (Interview mit Gabor Steingart)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart erklärt im Gespräch mit Peter Turi, wie das "Handelsblatt" seine Leser durch den ganzen Tag begleitet. (ab Minute 12)

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Wir graturilieren: Miriam Meckel wird 50.


Wir graturilieren: Miriam Meckel, Kommunikations-Professorin und Herausgeberin der Wirtschaftswoche feiert heute ihren 50. Geburtstag. An ihrem Ehrentag schnuppert sie Seeluft an der Nordsee und genießt das kurze Glück der Unerreichbarkeit. Über Gratulationen per E-Mail freut sie sich dennoch und verspricht zu antworten, "allerdings vermutlich nicht innerhalb von 24 Stunden".

Meckel hat einen schreibintensiven Sommer geplant, in dem sie an ihrem neuen Buch arbeiten will. Ansonsten hofft die Technik-Optimistin, dass sie bald endlich die geplante Titelgeschichte zum Thema "100 ist das neue 50" machen kann. turi2 schenkt Miriam Meckel zu ihrem 50. Geburtstag einen Eintrag im lexikon2.
lexikon2.de2 Kommentare

lexikon2: Miriam Meckel.


Miriam Meckel ist eine hervorragende Kommunikatorin und für die Verlagsgruppe Handelsblatt und deren Wirtschaftswoche als eine Art Außenministerin unterwegs. Die Herausgeberin glänzt trotz oder gerade wegen eines Burnouts mit einem tiefen Verständnis der modernen, digitalen (Arbeits-)Welt. turi2 schenkt ihr zum 50. Geburtstag einen Eintrag im lexikon2. Weiterlesen …

Online-Chefredakteurin Silke Fredrich verlässt die "WirtschaftsWoche".

WirtschaftsWoche verliert Online-Chefredakteurin Silke Fredrich. Sie hat zum Jahresende "aus persönlichen Gründen" gekündigt. Nach fünf Jahren bei der Verlagsgruppe Handelsblatt will sie sich "anderen Aufgaben widmen". Fredrich arbeitete zuvor u.a. bei der "Rheinischen Post". Die Online-Chefredaktion der "WiWo" übernahm sie Ende 2015.
turi2 – eigene InfosKommentieren ...

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Die Handelsblatt 10 App: Ihre Antwort auf die tägliche Nachrichtenflut. Die zehn wichtigsten Themen des Tages in einer App – ausgewählt, tiefgründig recherchiert und pointiert formuliert von Deutschlands größter Wirtschafts-Redaktion. Jeden Tag pünktlich um 16:30 Uhr. Erfahren Sie mehr unter handelsblatt.com/h10.

Wann kommen Ihnen die besten Ideen, Herr Steingart?


Mehr Muße wagen: Gabor Steingart gibt im Gespräch mit Peter Turi tiefe Einblicke in den Modus Operandi des modernen Verlegers. Steingart rät ab von Termin-Taktungen im Wall-Street-Style. Ideen entstehen, wenn Kopf und Kalender frei sind. Mit klarem Blick analysiert Steingart für die turi2 edition4: Manche Medienmarke kümmert sich "in nostalgischer, fast weinerlicher Absicht" um das Vergangene, statt mutig die eigene Zukunft in die Hand zu nehmen. Weiterlesen und Videos schauen …

Zitat: Heiko Maas fordert mehr Mut und weniger "deutsche Prinzipienreiterei".

"Wir brauchen keine Privilegien für ausländische Potentaten wie Erdogan. Das Recht soll nicht bevormunden, sondern schützen."

Justizminister Heiko Maas fordert in einem Gastbeitrag in der "Wirtschaftswoche" weniger Ideologie und "deutsche Prinzipienreiterei" und mehr Mut, Lösungen zu finden.
"Wirtschaftswoche", 25/2017, S. 8, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Amazon eröffnet seinen Online-Kiosk Amazon Newsstand in Deutschland.


Büdchen im Netz: Amazon bringt seinen digitalen Kiosk Amazon Newsstand noch diesen Monat nach Deutschland, erfährt DNV Online von mehreren Verlagen und Dienstleistern. Im Sortiment soll es Einzelhefte und Abos geben – von wie vielen Titeln ist noch nicht bekannt. In den Filialen in den USA und Großbritannien liegen bereits die "Süddeutsche", das "Handelsblatt" und die "Wirtschaftswoche" im virtuellen Regal. Einige Verlage sehen das Angebot mit Bauchschmerzen, weil dort verkaufte Exemplare (noch) nicht in die IVW-Statistik zählen.

Amazon verteilt außerdem viele Freiexemplare. In den USA beginnt ein Magazin-Abo mit 30 Gratis-Tagen, ein Zeitungs-Abo mit 14 Tagen für lau. Ein solches Angebot könnte verlagseigene Konditionen schlecht erscheinen lassen – sofern der Verlag nichts kostenlos anbietet. Mittelfristig soll sich die Auslage im Amazon-Kiosk lohnen, schreibt DNV Online. Die "Financial Times" berichte von signifikanten und stabilen Abo-Zahlen. (Foto: Ian Ehm für die turi2 edition1)
dnv-online.net, amazon.com (internationaler Kiosk)Kommentieren ...

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Gabor Steingart steht ganz früh auf für gute Ideen.


Die Ein-Mann-Morningshow: Gabor Steingart ist der auffälligste Herausgeber in der deutschen Zeitungs-Szene. Im Livegespräch zur turi2 edition4 mit Peter Turi philosophiert er über sein "Handelsblatt", Ideen und das Morning Briefing. Für den Newsletter beginnt Steingarts Tag oft um 4.30 Uhr. Ein Team sortiert die nächtliche Lage und klingelt ihn aus dem Bett, erzählt Steingart auf dem Podium von Landau Media in Düsseldorf.

Steingart hängt sich rein – jeden Morgen und überhaupt. Er bringt das "Handelsblatt" auf Vordermann und einen ganzen Verlag auf Trab. Für ihn ist es das Programm "Dornröschen wach küssen". Bei seinem Antritt habe er "eine gewisse Verstaubtheit" vorgefunden und "vielleicht auch eine gewisse Lieblosigkeit". Das ist längst vorbei, aus Steingart sprudeln die Ideen. Das ausführliche Gespräch mit ihm steht gedruckt in der turi2 edition Innovation. Leser sehen Teil 1 des Live-Mitschnitts aus Düsseldorf über die Augmented-Reality-Funktion der edition.
turi2.tv (4-Min-Zusammenfassung im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (Steingart-Gespräch gekürzt)Kommentieren ...

Iris Bode macht das "Handelsblatt" zur Marke für jede Lebenslage.


Mächtige Markenwelt: "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche" wollen sich im Leben ihrer Leser festsetzen. Immer mehr und immer spezifischere Angebote sollen Kunden durch den Tag begleiten. Marketing- und Vertriebschefin Iris Bode gibt auf der Launchparty der turi2 edition4 Einblick in ihre Strategie. Im Video für "Horizont" und turi2.tv sagt sie: "Wir versuchen entlang der Lesegewohnheiten für jede Lebenssituation das passende Angebot zu haben."

Das "Handelsblatt" betrachtet sich schon lange nicht mehr nur als Zeitung. Journalismus hat in Bodes Augen drei Darreichungsformen: gedruckt, digital und live. Bode selbst taucht in die orange Markenwelt meist digital ein. Ihr Tag beginnt mit dem Morning Briefing von Herausgeber Gabor Steingart, tagsüber nutzt sie die mobile Website und am späten Nachmittag die Handelsblatt10-App. Viele Veranstaltungen der verlagseigenen Clubs finden abends statt. Die Berlin-Düsseldorf-Pendlerin nutzt an ihren vollen Tagen oft Flugzeiten, um auf neue Ideen zu kommen.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Verlagsgruppe Handelsblatt heißt ab Dezember Handelsblatt Media Group.

Nomen est omen: Die Verlagsgruppe Handelsblatt gibt sich einen neuen Namen. Künftig soll der Verlag Handelsblatt Media Group heißen, sagt "Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart am Dienstagabend am Rande der Launchparty für die turi2 edition4 in Düsseldorf. Die Umbenennung geschehe parallel mit dem Umzug des Verlags in ein neues Gebäude, der für Dezember geplant sei.

Mit dem neuen Namen will Steingart abbilden, dass die Mediengruppe inzwischen mehr als ein Verlag ist, u.a. mit dem Kreativdeck, das Kunden als In-House-Agentur Kommunikationslösungen anbietet. Die englische "Media Group" unterstreiche die internationale Ausrichtung, etwa mit der englischsprachigen Global Edition.
turi2 – eigene Infos1 Kommentar

Bild des Tages: Stein-harte Thesen zur Innovation.


Gabor Stein-smart: Mit forderndem Blick und flottem Mundwerk räsoniert Gabor Steingart am Dienstagabend über Ideen und Innovatives. Der "Handelsblatt"-Herausgeber ist Podiumsgast bei der Präsentation der turi2 edition Innovation in den Räumen von Landau Media in Düsseldorf. Eine Steingart-These: Wer Neues finden will, braucht keine Anzugträger-Armee wie bei der Deutschen Bank. "Innovation braucht eine Kultur voller Verschiedenheit und Vielfalt", sagt Steingart im Gespräch mit Peter Turi. (Foto: Jens Twiehaus)
turi2.de/edition4Kommentieren ...

lexikon2: Gabor Steingart.


Gabor Steingart wollte erst die Welt retten und dann den "Spiegel" – jetzt erfindet er als Junior-Verleger die Verlagsgruppe Handelsblatt neu. Als begnadeter Welterklärer und passionierter Weltverbesserer modernisiert Steingart den Düsseldorfer Wirtschaftsverlag. Steingart ist ein Vordenker der Branche und Vorbild für viele – Markus Trantow stellt ihn vor. Weiterlesen …

Zitat: Hans-Jürgen Jakobs stellt Facebooks Ethik in Frage.

"Das interne Regelbuch macht ganz den Eindruck, als sei die Ethik bei Facebook (fast zwei Milliarden Nutzer) vom eigenen Erfolg überrollt und plattgewalzt worden."

"Handelsblatt"-Autor Hans-Jürgen Jakobs übt im Morning Briefing der Wirtschaftszeitung scharfe Kritik an Facebooks Lösch-Regeln.
morningbriefing.handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Gabor Steingart greift "Spiegel" und "Zeit" für Martin-Schulz-Hype an.

Gabor Steingart schießt sich in seinem Morning Briefing auf "Spiegel" und "Zeit" ein. Der "Handelsblatt"-Herausgeber wirft den Blättern vor, den Martin-Schulz-Hype mit Titeln wie "Und dann kam Martin" ("Zeit") und "Merkeldämmerung" ("Spiegel") angeheizt zu haben. Steingart, der sich schon früh als Schulz-Gegner positioniert hat, vergleicht die Berichterstattung der Kollegen mit dem VW-Skandal: "Wenn bei Nachrichtenmagazinen die gleichen Verbraucherschutzgesetze gelten würden wie bei manipulierten Dieselmotoren, müsste man zumindest für diese Ausgabe sein Geld zurückverlangen."

Die Medien hätten die Neugier der Wähler als Wechselwille missverstanden, schreibt Steingart und feuert eine Breitseite Richtung Bernd Ulrich. Der Politikchef der "Zeit" formuliert in der aktuellen Ausgabe, dass kein Zweifel daran bestehe, "dass Martin Schulz ein politisches Großtalent ist". Steingart kontert: "Wo das Zweifeln verlernt wird, beginnt der Glaube. Und wo der Glaube beginnt, endet der Qualitätsjournalismus."
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