Hör-Tipp: Katarzyna Mol-Wolf spricht über ihren Weg zur Selfmade-Verlegerin.

Hör-Tipp: Katarzyna Mol-Wolf spricht im New-Work-Podcast über ihren Weg vom polnischen Flüchtlingskind zur Selfmade-Verlegerin. Sie berichtet im Gespräch mit Michael Trautmann von ihrer als Urlaub getarnten Flucht nach Deutschland, der Karriere ihrer Mutter von der Putzfrau zur IT-Fachfrau. Und sie erklärt ihren eigenen Weg, gemeinsam mit ihrem Ehemann Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.
soundcloud.com (56-Min-Podcast)

Hör-Tipp: Wie die ARD Nachrichten konstruktiv weiterdenken möchte.

Hör-Tipp: Marcus Bornheim (Foto), stellvertretender ARD-Aktuell-Chef, will konstruktive Berichterstattung ausbauen, sagt er im WDR-Hörfunkbeitrag von Daniel Bouhs. Beim Lösungsjournalismus werden Probleme nicht nur aufgezeigt, sondern auch Lösungsansätze vorgestellt. Andere Medien hätten mit dem Konzept positive Erfahrungen gemacht.
wdr.de (5-Min-Audio)

Hör-Tipp: Krauss spricht über die Flixbus-Gründung.

Hör-Tipp: Flixbus-Gründer Daniel Krauss (Foto) spricht mit Christoph Keese über die Startup-Geschichte des Fernbus-Anbieters, der mittlerweile in fast 30 Ländern fährt. Die drei Flixbus-Gründer wollten in einer immer digitaleren Welt etwas "Echtes" zum Anfassen schaffen und vernetzen nach der Liberalisierung des Fernbus-Marktes mit ihrer Plattform-Technologie bestehende Busunternehmer, sagt Krauss. Dies sei ein anderer Ansatz als bei Startups wie Spotify, die als digitale Mitbewerber der Plattenindustrie bestehende Geschäftsmodelle angriffen.
soundcloud.com (34-Min-Audio)

Hör-Tipp: Die Digitalisierung vereinfacht den Zugang zur Kunst, sagt Startup-Gründerin Daniela Hinrichs.

Hör-Tipp: Künstler sind durch Social Media weniger von Galeristen abhängig, dürfen sich der Digitalisierung aber auch nicht verschließen, beobachtet Kunstberaterin und Startup-Gründerin Daniela Hinrichs (Foto) im Gespräch mit Panos Meyer, Geschäftsführer der Digital-Agentur Cellular. Ein Museumsbesuch sei durch Virtual Reality nicht mehr zwingend erforderlich, was den Zugang zur Kunst vereinfache, so im Podcast Behind the Screens.
basicthinking.de (70-Min-Audio)

Hör-Tipp: Jungunternehmer Charles Bahr erklärt Marken die Generation Z.

Hör-Tipp: Charles Bahr, 16, erklärt Marken, wie die Generation Z tickt und wie sie U20-Nutzer erreichen. Im Horizont-Podcast erzählt er von den Hürden als junger Unternehmer, er darf z.B. keine Verträge unterschreiben und bekommt keine Kreditkarte. Marken rät er, sich mehr mit der Musikvideo-App TikTok zu beschäftigen. Werbung dürfe allerdings nicht als Werbung rüberkommen.
horizont.net (49-Min-Audio)

Hör-Tipp: Detektor.fm spricht im "Brand Eins"-Podcast über Marketing für gute Produkte.

Hör-Tipp: Im "Brand Eins"-Podcast von Detektor.fm erzählt Franka Mai, wie sie es mit ihrer Agentur The Goodwins schafft, ausschließlich für gute Produkte und Ideen zu werben. Viele Unternehmen würden hart daran arbeiten, etwas Gutes zu bewegen – sie würden sich aber zu sehr darauf verlassen, dass der gut informierte Konsument das selber feststellt. Die These "Gutes kommuniziert sich eigentlich von ganz alleine" halte sie deshalb für einen Trugschluss.
detektor.fm (48-Min-Audio), turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Mathias Döpfner spricht im HR2-Podcast über Medienwandel.

Hör-Tipp: Mathias Döpfner spricht im HR2-Podcast Doppelkopf mit Andreas Bomba darüber, wie Medien sich wandeln, und stellt Musik vor. Der Springer-Chef glaubt, dass Medien weiter verschmelzen werden und Gesprochenes Geschriebenes ablösen werde. Auf das Verleger-Prinzip sei er stolz und Springer halte daran fest.
hr2.de (43-Min-Audio)

Aus dem turi.tv-Archiv: Mathias Döpfner und sein Zehn-Jahres-Plan für Springer.

Hör-Tipp: Zeit Online und NZZ werden zu Technologieunternehmen.

Hör-Tipp: Im Podcast von Levin Kubeth und Felix Ogriseck sprechen die Produktchefs Thorsten Pannen von "Zeit Online" und Rouven Leuener von der "Neuen Zürcher Zeitung" über Newsapps und den digitalen Wandel ihrer Medienmarken. Die "NZZ" allein kann den Markt nicht verändern, sodass größere Plattformen wie Spotify die Spielregeln bestimmen, sagt Leuener. Nachrichten-Aggregatoren dürfen nicht dazu führen, dass die Leserbindung gegenüber Medienmarken leidet, sagt Pannen.
anchor.fm (79-Min-Audio, Interview ab 5:29)



Aus dem turi2.tv-Archiv: Wie "Zeit"-Chef Rainer Esser Print- und Anzeigen-Krise trotzt.

Springer und OMR starten Podcast-Diskussion "Dinner Berlin".


Philipp Westermeyer (ganz links) und Mathias Döpfner (ganz rechts) bitten zu Tisch: Lea Lange, Cem Özdemir, Annegret Kramp-Karrenbauer, Alexander Karp, Sonja Jost. (v.l.n.r., Foto: dinnerberlin.com, Montage: turi2)

Essen ist fertig: Springer und die Online Marketing Rockstars bringen ein gemeinsames Podcast-Format an den Start: Die Reihe "Dinner Berlin" will Digitalökonomie, Gründer und Politiker zusammenbringen, damit diese über "die richtigen Themen" diskutieren, sagt Springer-Chef Mathias Döpfner. An der ersten Runde des Tischgesprächs mit Audio-Aufzeichnung nahmen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, Grünen-Politiker Cem Özdemir sowie die Gründer Alex Karp (Palantir), Sonja Jost (DexLeChem) und Lea Lange (Juniqe) teil.

Die Abendessen finden "in kleiner Runde" im Axel-Springer-Journalistenclub in Berlin statt, schreibt Springer per Pressemitteilung. Gastgeber ist neben Döpfner auch OMR-Gründer Philipp Westermeyer. Springer verspricht offene, kontroverse Diskussionen, "jenseits der üblichen PR-Rhetorik". Die erste Ausgabe steht auf den üblichen Plattformen online, weitere Ausgaben sollen in loser Folge erscheinen.

Großes Thema des mehr als 90 Minuten langen Gesprächs ist die Stellung von Startups in Deutschland. CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer gibt zu, dass es junge Unternehmen nicht leicht haben, weil Politik und Wirtschaftsverbände Startups nicht ernst nehmen. Zwar würden Unternehmen gefördert, doch wenn es um Risiko-Kapital gehe, würden die Gründer nach China oder in die USA getrieben. Kramp-Karrenbauer fordert ein Umdenken.
soundcloud.com (93-Min-Gespräch), dinnerberlin.com, axelspringer.com (Themenliste mit Zeitangaben)



Hör-Tipp: Radiosender sind für Hörer-Befragungswelle im Gewinnspielrausch.

Hör-Tipp: Christopher Deppe fragt im Radioszene-Podcast nach dem Sinn von Gewinnspielen zu Media-Analyse-Zeiten. Wissenschaftler Joachim Trebbe sagt, dass Hörern die Gewinnspiele gefallen, eine Garantie auf bessere Quoten seien diese aber nicht. Antenne-Bayern-Chefin Ina Tenz sagt im Podcast, dass die senderfinanzierten Promotions den Hörern einen Mehrwert liefern und nicht nach Werbung klingen sollen.
radioszene.de, "Radioszene"-Podcast (42-Min-Audio)

Zitat: Malte Herwig will bei "Faking Hitler" auch zum "stern" Abstand halten.

"Das ist keine Konzern-Kommunikation, sondern ein journalistischer Podcast."

Malte Herwig, Autor des "stern"-Podcasts über die gefälschten Hitler-Tagebücher, erklärt im Interview mit Christian Meier, dass er auch mit Mythen bei Gruner + Jahr aufräumen will, etwa dem von der Alleinschuld des Ex-"stern"-Reporters Gerd Heidemann.
soundcloud.com/medien-woche (14-Min-Interview, ab Min 43)

Hör-Tipp: Netzaktivist Markus Beckedahl fordert nach Datenskandal unabhängige Aufsichtsbehörde.

Hör-Tipp: Markus Beckedahl, Netzaktivist und Republica-Gründer, fordert im Podcast mit Christian Wildt eine unabhängige Aufsichtsbehörde. Bisher unterstehe das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik dem Innenministerium, was zu einem Konflikt führe: Die Aufgabe des BSI sei es, für mehr IT-Sicherheit bei Bürgern zu sorgen. Das BSI helfe aber auch den staatlichen Ermittlern. Generell habe Deutschland schon größere Datenskandale erlebt.
inforadio.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Markus Beckedahl fürchtet, dass Facebook und Co. noch mächtiger werden.

Hör-Tipp: Lutz Marmor ermutigt im Abendblatt-Podcast zur Fehlerkultur.

Hör-Tipp: NDR-Intendant Lutz Marmor spricht sich im Podcast von Lars Haider, Chefredakteur des "Hamburger Abendblatt", dafür aus, Fehler einzugestehen - auch im Programm. Dies falle schwer, aber letztlich sei das "menschlich". Nach über zehn Jahren als Intendant sei er noch immer gerne unter Menschen und halte seine Vertragszukunft offen. Marmor arbeite rund 80 Stunden pro Woche, er würde "auch 160 Stunden" arbeiten, da ihm sein Job "Spaß" mache.

abendblatt.de, soundclound.com

Julian Reichelt erzählt im Morning Briefing Podcast von der "Bild"-Analyse des Hacks.

Hör-Tipp: Julian Reichelt wertet mit rund 15 Investigativreportern die Daten aus dem kürzlich bekannt gewordenen Hack aus. Im Gespräch mit Gabor Steingart in dessen Morning Briefing Podcast erzählt Reichelt, er wolle herausfinden, wer verantwortlich für den Hack ist und ob es strafrechtlich relevante Daten gibt. Das Material wirke "bereinigt", von wem und warum könne er noch nicht sagen. Seiner Theorie nach könnte ein Staat Strippenzieher oder zumindest Unterstützer des Hacks sein.
gaborsteingart.com

Aus dem turi.tv-Archiv: Julian Reichelt: "Wir schaffen den Shitstorm ab."

Hör-Tipp: Blocken ist ein "digitales Menschenrecht", reagiert Sascha Lobo auf Leserdebatte.

Hör-Tipp: Jeder hat die Freiheit, Unerwünschtes bei Social Media zu blocken, sagt Sascha Lobo in seinem Podcast und reagiert auf Leserkritik nach seiner "Spiegel"-Kolumne. Wer Blocken als Zensur oder als totalitär bezeichne, habe weder Social Media noch Totalitarismus verstanden. Lobo habe selbst mehr als 1.400 Accounts auf Twitter blockiert.
soundcloud.com (Podcast), spiegel.de (Kolumne), turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Entschädigungen wegen Vorverurteilung sind "Portokasse" für Verlage, sagt Jörg Kachelmann.

Hör-Tipp: Jörg Kachelmann spricht im WDR5-Interview über seine Rückkehr ins Fernsehen. Die Entschädigung, die er nach seinem Freispruch wegen der Vorverurteilung von Verlagen bekommen hat, hätten keine abschreckende Wirkung. "Das ist Portokasse," sagt Kachelmann, der nie eine Aussprache mit der ARD gehabt habe.
wdr.de (6-Min-Audio), turi2.de (Background)

turi2 podcast: Peter Turi über das Medienjahr 2018.


Was kommt, was bleibt? Gabor Steingart und Klaus Brinkbäumer, Paid Content und Persönlichkeits-Magazine – Peter Turi dekliniert im Gespräch mit turi2.de-Chef Markus Trantow und turi2.tv-Leiter Jens Twiehaus die großen Linien des Medienjahres 2018 durch und blickt auf die Trends 2019. Für Steingart prophezeit Turi eine helle Zukunft als Selfmade-Verleger mit einer treuen Gefolgschaft und vermarktbaren Zielgruppe. Das Scheitern von Klaus Brinkbäumer beim "Spiegel" versteht er so wenig wie der Ex-Chefredakteur selbst.

Beim Thema Paid Content glaubt Peter Turi nicht an Preisschilder für einzelne Inhalte: "Der Leser zahlt bestenfalls dafür, Mitglied in einem coolen Club zu sein." Gute Beispiele seien Netflix und das neue Abo-Modell des "Spiegel". In eigener Sache erklärt Turi, warum turi2 zu einem "Mikro-Maskottchen-Medien- und Markenmagazin" wird. Das ganze Gespräch hören Sie jetzt im turi2 podcast, bei iTunes und Spotify. Es wurde Anfang Dezember in Hamburg aufgezeichnet, bevor die Causa Relotius beim "Spiegel" bekannt wurde.
turi2.de/podcast (26-Minuten-Gespräch)

Hör-Tipp: Oliver Wurm spricht über die Entstehung seines "Grundgesetz-Magazins".

Hör-Tipp: Im New-Work-Podcast erzählt Verleger Oliver Wurm von der Entstehung seines "Grundgesetz-Magazins". Die Idee hatte Wurm während einer Talkshow, den Erscheinungs-Termin zog er nach den Vorfällen in Chemnitz vor. Zuvor hatte er bereits das Neue Testament in Magazin-Format gebracht – allerdings mit weniger Erfolg.
soundcloud.com (83-Min-Video)

Hör-Tipp: "Babylon Berlin" erzählt mehr über die Gegenwart als über die 1920er.

Hör-Tipp: Die Serie "Babylon Berlin" verrät mehr über unsere Gegenwart als über die 1920er Jahre, sagt Hanno Hochmuth im "Hörsaal" von Deutschlandfunk Nova. Der Historiker stellt zehn Thesen auf zum Mythos der "Goldenen Zwanziger". Wichtig für den Erfolg der Co-Produktion von ARD und Sky sei die Vermarktung Berlins als Party-Metropole. Genau wie damals sei die Demokratie auch heute von rechts bedroht.
deutschlandfunknova.de (47-Min-Audio)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Sky-Kommunikator Ralph Fürther erklärt die Kooperation zwischen ARD und Sky. (9/2018)

turi2 podcast: Das war 2018 – die Themen des Jahres im O-Ton.


12 Monate in 24 Minuten: Gabor Steingart fliegt beim "Handelsblatt" raus, Klaus Brinkbäumer beim "Spiegel" und Christian Krug macht beim "stern" auch keine Blätter mehr. Obendrein stößt Claas Relotius mit seinen "Spiegel"-Fälschungen die ganze Medien-Branche in die nächste Eskalationsstufe der Glaubwürdigkeitskrise. turi2.tv hat 2018 mit Kamera und Mikrofon viele Branchen-Beben dokumentiert, aber auch Gründe zu feiern. Die spannendsten O-Töne des Jahres fassen Björn Czieslik und Markus Trantow im Podcast-Jahresrückblick von turi2 zusammen – 24 Minuten Skandale und Krisen, Inspiration und Erfolge. Die O-Ton-Show zum Jahresende finden Sie unter turi2.de/podcast, bei Spotify und iTunes.

Zu Wort kommen u.a. "Spiegel"-Chef Steffen Klusmann zur Relotius-Affäre, Gabor Steingart vor und nach seinem "Handelsblatt"-Abgang. Es spricht der scheidende "stern"-Chefredakteur Christian Krug über den neuen, offenen Umgang mit den gefälschten Hitler-Tagebüchern und seine Nachfolgerin Anna-Beeke Gretemeier über die Zusammenarbeit in der "stern"-Chefredaktion. "Emotion"-Verlegerin Katarzyna Mol-Wolf wünscht sich mehr Frauen in Führungs-Jobs und geht mit gutem Beispiel voran, Rainer Esser will keine Alpha-Männchen bei der "Zeit" und Axel Wallrabenstein macht im Flüster-Interview seinem Ruf als Politik-Einflüsterer alle Ehre.

Die kompletten Interviews zu allen O-Tönen aus dieser Podcast-Episode finden Sie in dieser turi2.tv-Playlist bei YouTube.
turi2.de/podcast



Hör-Tipp: Richard Gutjahr kann unterwegs immer arbeiten.

Hör-Tipp: Vielflieger Richard Gutjahr plaudert im Deutsche-Bahn-Podcast übers mobile Arbeiten im Zug. Reisezeit ist für Gutjahr Arbeitszeit. So wichtig wie Internet und Steckdosen sind ihm Kaffee am Platz und Bewegungsfreiheit. Vorweihnachtlich-unruhig erzählt Gutjahr, ungern offline zu sein – all seine Projekte sind über den eigenen Server immer verfügbar. Unterschiede zwischen privat und beruflich macht er nicht, beide Welten fließen ineinander.
podigee.io (47-Min-Audio), open.spotify.com, itunes.apple.com

Mit der turi2 edition7 gibt es von turi2 ein ganzes Buch zum Unterwegssein – auch als kostenloses E-Paper.

Hör-Tipp: Journalistik-Professor Michael Haller sieht den Fall Relotius als Betrug am Leser.

Hör-Tipp: Journalistik-Professor Michael Haller, Autor des Standardwerkes "Die Reportage", ordnet im Interview mit Detektor.fm den Fall Relotius ein. Die Reportage schildere die Erlebnisse des Reporters für die Verständlichkeit zwar in einem erzählenden Ton, die erfundenen Orte und Personen in den Texten von Claas Relotius hätten jedoch nichts mehr mit der Gestaltungsfreiheit des Reporters zu tun: "Das wäre in einem Bericht so gelogen wie in einer Reportage." An dem Format der Reportage müsse sich nichts ändern, das Problem liege in den Redaktionen, die das Format "immer weiter hoch poliert" haben. Es würden perfekte Texte verlangt – "so perfekt, wie es in der Wirklichkeit einfach nicht zugeht".
detektor.fm (9-Min-Audio)

Hör-Tipp: Steingart lässt Relotius sprechen – in Archiv-Aufnahmen.

Hör-Tipp: Im Morning-Briefing-Podcast von Gabor Steingart kommt der "Spiegel"-Fälscher Claas Relotius selbst zu Wort – in einer Archiv-Aufnahme von 2015. Schon damals habe er eine "Abneigung gegenüber allzu konkreten Quellenangaben" gezeigt, urteilt Steingart. Er fordert, dass der "Spiegel" bei seiner Aufklärung auch "nach dem System" hinter dem Betrug fragt, der Text von Ullrich Fichtner sei nur ein Anfang.
gaborsteingart.com (30-Min-Audio ab ca. 7.30 Uhr), gaborsteingart.com (Text)

Diekmanns Storymachine podcastet für die Deutsche Bahn.

Storymachine, PR-Agentur von Kai Diekmann und Philipp Jessen, produziert bereits seit drei Monaten einen Podcast im Auftrag der Deutschen Bahn. In 'tschuldigung, sitzt hier schon jemand?, spricht Moderatorin Laura Karasek mit Prominenten auf einer "imaginären Zugfahrt". Es kommen u.a. Moderator Micky Beisenherz und Bahnvorstand Ronald Pofalla zu Wort. Drei Ausgaben des Podcasts sind bereits online.
podigee.io via wuv.de

Hör-Tipp: DLD-Gründerin Steffi Czerny sieht Konferenzen als "neues Medium".

Hör-Tipp: Im Podcast des Lead-Magazins spricht DLD-Chefin Steffi Czerny über die Zukunft des Journalismus: "Eine gute Geschichte ist immer eine gute Geschichte." Ihr Medium sei die Konferenz, auf der DLD-Bühne arbeite sie auch journalistisch. Czerny wünscht sich weniger Weinerlichkeit und mehr Erfindungsreichtum bei den Journalisten-Kollegen.
soundcloud.com (13-Min-Audio)

Erdogan nutzt Fall Kashoggi fürs Greenwashing, glaubt Burcu Arslan.

Türkei Flagge 150Hör-Tipp: Der Mord am Journalisten Jamal Khashoggi ist für Erdogan die Gelegenheit, sich als Hüter der freien Presse zu inszenieren, sagt Burcu Arslan, Korrespondentin im ARD-Studio Istanbul. Der Fall verunsichere viele in der Türkei lebende Exil-Journalisten. Umso wichtiger sei, Informationen genau auf ihre Herkunft und Einflussnahme abzuklopfen.
deutschlandfunk.de (6,5-Min-Audio)

Hör-Tipp: "Financial Times" positioniert Social-Media-Team nah an Chefredaktion.

Hör-Tipp: Financial Times vernetzt Facebook, Twitter und Instagram immer stärker mit der Redaktion, sagt Social-Media-Manager Jake Grovum im englischsprachigen Podcast mit Simon Owens. Grovum sitze in New York direkt neben dem Chefredakteur, um Nachrichten über die sozialen Netzwerke zu streuen. Allein auf Instagram folgen der Financial Times fast eine Mio Abonennten.
medium.com (31-Min-Audio)

Hör-Tipp: Tennis-Legende Michael Stich investiert in Start-ups.

Hör-Tipp: Ex-Tennisprofi Michael Stich investiert in Start-ups, erzählt der Wimbledon-Sieger von 1991 im Podcast von Horizont.net. Bei der Auswahl seiner Investments sei Stich sehr vorsichtig und halte sich von Themen fern, mit denen er sich nicht auskenne. Dazu zähle auch die Werbetechnologie. Aktuell ist Stich an einer Suchmaschine für Stiftungen beteiligt. Als Testimonial würde Stich grundsätzlich auftreten - beispielsweise für die Ferrero-Marke Nutella.
horizont.net, soundcoud.com (16-Min-Audio)

Hör-Tipp: stern.de-Chefin Anna-Beeke Gretemeier musste erst lernen, Prioritäten zu setzen.

Hör-Tipp: Anna-Beeke Gretemeier, Chefin von stern.de, erzählt im OMR-Media-Podcast, wie ihr Team mit einem redaktionsübergreifenden Netzwerk Inhalte auf ihren Wahrheitsgehalt hin prüft. Dabei gelte das Prinzip "Seriosität vor Schnelligkeit". Die Zahl der Unique User steige seitdem. Sie selbst sieht sich als Teil des Teams, das sie "die coolste Truppe, mit der ich jemals zusammengearbeitet habe" nennt. Ihr ist wichtig, "immer weiter hungrig zu bleiben" und sich nicht auf Erfolgen auszuruhen. In ihrer Chef-Position musste sie Priorisierung lernen und auch mal Nein zu sagen.
soundcloud.com (48-Min-Audio)



Aus dem Archiv von turi2.tv: "Aus Fehlern lernt man am meisten" – stern.de-Chefin Anna Gretemeier im Strategie-Gespräch.

Hör-Tipp: Deutschlandfunk Kultur podcastet "Lakonisch Elegant".

Hör-Tipp: Deutschlandfunk Kultur streamt ab morgen den Podcast "Lakonisch Elegant" aufs Handy. Zeitsouverän und einmal pro Woche will das Format Debatten in Popkultur, Film und Literatur weitererzählen. Am Mikro sind die Deutschlandfunk-Stimmen Christine Watty, Julius Stucke und Johannes Nichelmann sowie Podcasterin Katrin Rönicke.
deutschlandfunkkultur.de

Hör-Tipp: Frank Thelen findet die Kritik an "Die Höhle der Löwen" gerechtfertigt.

Hör-Tipp: Investor und Vox-Löwe Frank Thelen spricht im Podcast von Deutsche-Startups.de über die Arbeit in "Die Höhle der Löwen". Er will mit der Sendung Lobbyarbeit für Startups machen und Öffentlichkeit schaffen. Die Kritik, dass die Sendung zu sehr auf Show-Effekte statt auf Nachhaltigkeit setzt, kann er verstehen und gibt zu: "Die ersten Sendungen waren wirklich unterirdisch."
soundcloud.com (29-Min-Audio), deutsche-startups.de

Hör-Tipp: Klaus Brinkbäumer über Trump und Erfolge beim "Spiegel".

Hör-Tipp: Noch-"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer erzählt im Interview bei detektor.fm von einem bizarren Besuch im Büro von Donald Trump, lange bevor dieser Politiker wurde. An der Wand hingen hunderte Zeitschriften-Cover mit Trump auf dem Titel - keine echten, sondern selbstgemachte.

US-Journalisten könnten von deutschen Kollegen lernen, nicht immer beide Seiten gleichermaßen zu Wort kommen zu lassen, wenn es um Leugner wissenschaftlicher geklärter Fakten geht. Über seine Zeit beim "Spiegel" sagt Brinkbäumer, "dass wir in den letzten Jahren tatsächlich wirklich gut waren". Gründe für seine Absetzung habe er von den Gesellschaftern bisher nicht gehört.
detektor.fm (16-Min-Audio)

Hör-Tipp: "Washington Post" veröffentlicht Telefonat zwischen Trump und Woodward.

Hör-Tipp: Die "Washington Post" veröffentlicht den Mitschnitt eines Telefonats zwischen Watergate-Enthüller Bob Woodward und US-Präsident Donald Trump. Das Gespräch dreht sich um das neue Enthüllungsbuch "Fear", für das Woodward mit dem Präsidenten sprechen wollte. Seine Interview-Anfragen blieben erfolglos. Trump behauptet, er habe nichts von ihnen gewusst. Kurz darauf gibt er zu, mit einem Senator darüber gesprochen zu haben.
washingtonpost.de (11-Min-Audio), stern.de