"Zeit" ernennt Beddoes, Allmendinger, Illies und Obermann zu Herausgebern.


Zeit für neue Köpfe: Die "Zeit" gibt sich ein neues Herausgeberkollektiv. "Economist"-Chefredakteurin Zanny Minton Beddoes, die Soziologin Jutta Allmendinger, Journalist und Kunsthändler Florian "Generation Golf" Illies und Ex-Telekom-Boss René Obermann bilden künftig zusammen mit Josef Joffe den publizistischen Aufsichtsrat der Wochenzeitung. Joffe war seit dem Tod von Helmut Schmidt einziger verbliebener Herausgeber. Die Redaktion habe den neuen Herausgebern mehrheitlich zugestimmt, schreibt Bülend Ürük. Zur Berufung von René Obermann habe es jedoch auch kritische Stimmen gegeben.

Dass die neuen Herausgeber auch im Tagesgeschäft ein Wörtchen mitreden, wie Helmut Schmidt es bis zu seinem Tod getan hat, ist eher unwahrscheinlich. Vielmehr ist bisher von einem beratenden Gremium die Rede. Dafür spricht auch, dass sich der Kreis der Herausgeber nur zwei Mal pro Jahr trifft. Verleger Stefan von Holtzbrinck sagt: "Wir freuen uns sehr, dass die 'Zeit' jetzt mit einem erweiterten hochkarätigen Kreis unabhängiger Ratgeber eine gute Tradition in neuer, zeitgemäßer Form fortsetzt."
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SpotX verkauft Video-Werbung für Gutefrage.net.

Gute Frage, Frage-Antwort-Plattform von Holtzbrinck, kooperiert mit SpotX, Spezialist für Programmatic Advertising, der zur RTL Group gehört. SpotX verkauft für Gutefrage.net die automatisch ausgespielte Outstream-Videowerbung. Rund 70 deutsche Publisher gehören bereits zu den Kunden von SpotX, u.a. IP Deutschland, Discovery, Gruner + Jahr und Vice.
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Wir graturilieren: Stephan-Andreas Casdorff wird 58.

Stephan-Andreas CasdorffWir graturilieren: Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur des Berliner "Tagesspiegels", feiert heute seinen 58. Geburtstag. Im vergangenen Jahr hat sich der gebürtige Kölner über die positive Entwicklung seiner Zeitung gefreut. So könne es weitergehen. Der "Tagesspiegel" als tägliche Idee - das bringe ihn voran und halte ihn frisch. Mit seinem Co-Chefredakteur Lorenz Maroldt zeigt Casdorff seit Jahren, dass sich auch ein großes Medium zu zweit leiten lässt.

Der politische Kopf würde in seinem Leben gerne noch den Autoren Ken Robinson kennenlernen und das westliche Australien bereisen. Am wichtigsten in seinem Leben ist ihm jedoch eindeutig die Familie, mit der er heute seinen Geburtstag feiert. Gratulationen seien ihm überall willkommen, wo man ihn finde. Persönlich ist das nicht ganz leicht, denn wo der fleißige Kommentator heute feiert, verrät er nicht. "Familie ist auch ein geistiger Ort", sagt er. Eine Anzeige zum Geburtstag fände er lustig, aber auch Glückwünsche per E-Mail sind willkommen.Kommentieren ...

"Bilanz": Holtzbrinck-Brüder beraten über kleineres Format der "Zeit".

Die Zeit-150Zeit: Die Holtzbrinck-Brüder denken über ein kleineres Format der "Zeit" nach, berichtet "Bilanz". Auch eine neue Ressort-Struktur sei im Gespräch. Die beiden Besitzer Dieter und Stefan von Holtzbrinck sollen bei einer Redaktionskonferenz bereits eine Nullnummer für einen Relaunch der Wochenzeitung gezeigt haben. Entschieden sei jedoch noch nichts. Auch ein Nachfolger für den verstorbenen Herausgeber Helmut Schmidt werde gesucht.
"Bilanz", S.8 (Paid)Kommentieren ...

Thomas Hesse muss für Auctionata vorläufige Insolvenz anmelden.

Thomas_Hesse_150Auctionata, Online-Kunstauktionshaus mit knapp 100 Mio Dollar Risiko-Kapital und Ex-Bertelsmann Thomas Hesse an der Spitze, muss vorläufige Insolvenz anmelden, berichtet die "Wirtschaftswoche". Hesse erklärt, dass "eine nötige Finanzierung nicht ausreichend schnell sichergestellt werden konnte". Als Konsequenz will er sich vom übernommenen US-Konkurrenten Paddle8 wieder trennen und den US-Ableger Auctionata Inc. schließen. Hesse war bei Auctionata erst im September eingestiegen. Zu den Geldgebern des Auktionshauses für Kunst und Luxusartikel gehört u.a. HV Holtzbrinck Ventures.
wiwo.de
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Holtzbrinck steigt aus dem Briefgeschäft aus.

Holtzbrinck-150Holtzbrinck trennt sich von seinen 50 % am Postunternehmen PIN Mail. Der zweite Eigner Postcon, Tochter der niederländischen Post, kauft sie. Postcon übernimmt zudem die Holtzbrinck-Anteile am Briefdienstverbund Mail Alliance, der in Teilen auch Madsack und der Mediengruppe Pressedruck gehört. In der Mail Alliance schließen sich 120 regionale Briefversender zusammen.
"FAZ", S. 22 (Paid), dnv-online.netKommentieren ...

Arno Makowsky verlässt den "Tagesspiegel".

makowsky600Tschüss Tagesspiegel: Arno Makowsky, bisheriger Vize-Chefredakteur beim "Tagesspiegel", verlässt das Haus und scheidet zum Jahresende aus der Redaktion aus. In einer Mail an die Redaktion teilt Makowsky mit, es "ziehe ihn wieder nach München", ein genaueres berufliches Ziel ist nicht bekannt. Makowsky verspricht in der Mail weiter, den Kontakt zur Redaktion zu halten und dem "Tagesspiegel" als Autor und Ansprechpartner verbunden zu bleiben. Die Chefredakteure Lorenz Maroldt und Stephan-Andreas Casdorff betonen in einer internen Mitteilung vor allem Makowskys Engagement um die Weiterentwicklung der Zeitung - er hatte unter anderem die hyperlokalen Bezirks-Newsletter vorangetrieben.

Makowsky war im Januar 2015 Stellvertreter von Maroldt und Casdorff geworden, zuvor war er bereits als Berater des "Tagesspiegel" tätig. Von 2008 bis 2014 war er Chefredakteur der Münchner "Abendzeitung".
turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background)Kommentieren ...

VG Media: Steingart wird Aufsichtsrat, Burda verlässt die Gesellschaft.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150VG Media: "Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart wird Aufsichtsratsmitglied bei der Verwertungsgesellschaft für Leistungsschutzrechte. Er verdankt den Posten dem Einstieg der Verlagsgruppe Handelsblatt Ende September. Burda verlässt nach dem Ausstieg aus den Wahrnehmungsverträgen nun auch als Gesellschafter die VG Media, die Gesellschaft zieht Burdas 8,7 % ein.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Monica Sawhney wird oberste Kauffrau der "Zeit", Ulrike Teschke "Tagesspiegel"-Geschäftsführerin.

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Holtzbrinck-Rotation: Die "Zeit" wirbt Monica Sawhney, 45 (Foto links), bei der Otto Group ab und macht sie zur kaufmännischen Leiterin. Sie kommt von Ottos Inkasso-Tochter. Sawhney übernimmt von Ulrike Teschke, 53, die in die Geschäftsführung des "Tagesspiegels" wechselt. In der erweiterten "Tagesspiegel"-Führungsebene ist Florian Kranefuß, 50, der Sprecher der Geschäftsführung.

Sawhney kommt zwar aus einer anderen Branche, ist aber nicht branchenfremd. Vor ihrem Job bei EOS arbeitete sie bei Bertelsmann, u.a. für die BertelsmannSpringer Benelux Gruppe. Teschke soll beim Berliner "Tagesspiegel" neue Angebote aufbauen – eine Spezialität des Zeitverlags, der zahlreiche Magazine, Reisen und E-Commerce-Aktivitäten im Portfolio hat.
zeit-verlagsgruppe.de (Sawhney), tagesspiegel.de (Teschke)Kommentieren ...

"Tagesspiegel" startet Magazin "Tagesspiegel Berliner".

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Ich bin ein Berliner: Der "Tagesspiegel" bringt am 26. November erstmals das Magazin "Tagesspiegel Berliner" heraus, ein Heft für "Berlinerinnen und Berliner in aller Welt", das das Lebensgefühl der Stadt spiegeln soll. Die 80 Seiten starke Zeitschrift liegt der Wochenend-Gesamtauflage bei, 50.000 Exemplare sollen auch an besonderen Orten der Hauptstadt verteilt werden. Die Druckauflage des Magazins beträgt 180.000 Stück.

Das Projekt ist zunächst unregelmäßig geplant, die zweite Ausgabe soll im März 2017 erscheinen. Die Inhalte werden vor allem von "Tagesspiegel"-Autoren aus dem Haus zugeliefert, verantwortlicher Redakteur der neuen Zeitschrift ist Jan Oberländer (Foto). Artdirektorin ist Suse Grützmacher.
turi2 - eigene InfosKommentieren ...

Holtzbrinck trennt sich von MyHammer.

holtzbrinck-digital-150Holtzbrinck lässt den Hammer fallen und verkauft seine Mehrheitsbeteiligung am Portal MyHammer.de. Die Vermittlungs-Plattform für Dienste rund ums Schrauben, Schleifen und Dübeln wechselt in den Besitz der US-Firma HomeAdvisor, die global ähnliche Angebote betreibt. Holtzbrinck stellt sich bei seinen digitalen Beteiligungen neu auf ließ sich 2015 von Parship scheiden.
manager-magazin.de, turi2.de (Parship)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Dieter von Holtzbrinck wird 75.

Dieter von Holtzbrinck
Wir graturilieren: Dieter von Holtzbrinck, Verleger von "Handelsblatt", "Zeit" und "Tagesspiegel", feiert heute seinen 75. Geburtstag und beendet einen wichtigen Lebensabschnitt. Holtzbrinck zieht sich aus der operativen Leitung von DvH Medien zurück und übergibt an seinen langjährigen Weggefährten und Vize Michael Grabner, 67.

Begonnen hatte dieser Abschnitt erst 2009. Mit der Übernahme von "Handelsblatt", "Tagesspiegel" und "Zeit" und der Gründung von DvH Medien setzte er - anders als sein jüngerer Bruder Stefan - nicht auf den schnellen Erfolg im Netz, sondern auf traditionsreiche, solide Marken und feierte ein grandioses Comeback als Verleger. Er bewies ein gutes Gespür für kluge Köpfe an der Spitze seiner Verlage, die sich unter Gabor Steingart, Rainer Esser und Sebastian Turner nicht nur solide gegen die Krise stemmen, sondern größtenteils prächtig entwickeln.

Im Juni ließ Dieter von Holtzbrinck sich mit den Worten zitieren: "Ich freue mich auf meine künftige Rolle als nicht operativer Verleger." In dieser Rolle wird er die Transformation des Erbes, für das Holtzbrincks Vater Georg 1931 den Grundstein gelegt hat, weiter begleiten.Kommentieren ...

Meinung: Bonnier und Holtzbrinck schaden Bibliotheken mit ihrem E-Book-Lizenzmodell.

Bücher Buch Bücherstapel 150Bibliothekare kritisieren Bonnier und Holtzbrinck: Die Verlagsgruppen haben sich im Frühjahr 2016 mit Bibliotheksdienstleister EKZ geeinigt, ihre E-Books für den digitalen Verleih freizugeben. Die Lizenzen sind ab sofort für Bibliotheken verfügbar, die Preise seien allerdings 2,5-mal so hoch wie die jeweiligen Endkundenpreise und die Nutzung der Lizenz auf vier Jahre oder 52 Ausleihen begrenzt. Das Modell überfordere die finanziellen Ressourcen von Bibliotheken.
buchreport.deKommentieren ...

Zitat: Dieter von Holtzbrinck hatte an der "Wirtschaftswoche" anfangs nur wenig Freude.

Dieter von Holtzbrinck 2013-150"Nur vordergründig sind Zeitungsmachen und Magazinverlegen fast das Gleiche."

Verleger Dieter von Holtzbrinck gibt im Editorial der Jubiläumsausgabe der "Wirtschaftswoche" zu, anfangs mehr Sorgen um das Magazin gehabt zu haben als Freude daran. Zuvor hatte er seinen Vater gedrängt, das Blatt von Gerd Bucerius zu übernehmen.
"Wirtschaftswoche", Ausgabe zum 90. Jubiläum, S. 12, blende.com (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Döpfner und Steingart reden über ihr Geld.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Mathias Döpfner verrät im Gespräch mit Gabor Steingart, dass er kein reicher, sondern ein hoch verschuldeter Mann sei. Den Kauf von 3 % Springer-Anteilen finanzierte der Vorstandschef über Kredit. Sein Vermögen auf 150 Mio Euro zu taxieren, sei ein Fehler des hauseigenen Blatts "Bilanz". Die Journalisten vergaßen, die aufgenommenen Kredite gegenzurechnen. Gesprächspartner Steingart gehören 5 % an der Verlagsgruppe Handelsblatt, die ihm Dieter von Holtzbrinck übertragen hat.
"Handelsblatt", S. 20-25 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

DuMont-Vorstand Bauer sorgt sich um "Berliner Zeitung".

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High Noon in der Hauptstadt: DuMont blickt mit Schaudern von Köln gen Osten, lässt Vorstand Christoph Bauer im Interview von Markus Wiegand durchblicken. Die "Berliner Zeitung" ist knapp an der Abwicklung vorbei geschrammt und wird eigenständig nicht mehr profitabel sein, bekennt Bauer. Derzeit verbrennt sie einen "tiefen einstelligen Millionenbetrag", der Standort Berlin sei für den Verlag aber wichtig. Zukunft sieht Bauer in der Kooperation mit "Berliner Morgenpost" und "Tagesspiegel" – noch mauert das Kartellamt.

Würden Funke oder Holtzbrinck ihre Titel aufgeben, breche der gemeinsam organisierte Zeitungsvertrieb in Berlin zusammen. Die "Berliner Zeitung" kommt in der 3,5-Mio-Metropole inzwischen auf weniger als 100.000 verkaufte Auflage. Sie verliert kräftig, auch weil DuMont viele kostspielige Abo-Aktionen abschafft. Es sei falsch, "jemandem die Zeitung zu schenken, der sie gar nicht will", sagt Bauer. "Ich frage mich manchmal, wer in Berlin überhaupt noch ein Abo wegen der Zeitung abschließt."
"Kress Pro" 7/2016, S. 16-24 (Paid)Kommentieren ...

"Wirtschaftswoche" startet Wirtschaftswoche Club.

Miriam Meckel, Wirtschaftswoche Club 600
Leser-Blatt-Bindung à la Steingart: Die "Wirtschaftswoche" macht nach, was beim Schwesterschiff "Handelsblatt" offenbar gut funktioniert und gründet einen Wirtschaftsclub. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist ein "Wirtschaftswoche"-Abo - egal, ob gedruckt oder digital. Herzstück des Clubs soll das sogenannte Wiwo Netzwerk sein, eine Veranstaltungsreihe mit Entscheidern aus Wirtschaft und Politik, zu der Club-Mitglieder kostenlosen Zugang erhalten. Außerdem können Mitglieder den Redakteuren in Werkstattgesprächen mit prominenten Interview-Partnern über die Schulter gucken. Dazu kommen Anlage- und Investment-Tipps und die Möglichkeit, das Ersparte in Kunst, Wein und Reisen zu investieren.

Abonnenten können die Mitgliedschaft online aktivieren. Die "Wirtschaftswoche" rührt für den Club die Werbetrommel in den verlagseigenen Zeitungen, will aber auch in "FAZ", "Süddeutscher Zeitung", "Focus", "Welt" und anderen für den neuen Exklusiv-Zugang zu den "Wiwo"-Nebengeschäften Anzeigen schalten. (Foto: Screenshot, wiwo.de)
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interview2: Giovanni di Lorenzo über die Flüchtlings-Fehltritte der Medien.


Vertrauen verspielt: Die einhellige Pro-Flüchtlinge-Stimmung kostet Medien nachhaltig Ansehen, meint "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo. Ihn verwundert, dass selbst "Bild" den linken Slogan "Refugees Welcome" übernahm. "Da fand das Vorurteil Bestätigung, dass wir mit der Macht, mit den Eliten unter einer Decke stecken", sagt di Lorenzo im turi2.tv-Interview bei der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche. Dieser falsche Eindruck wirke nach.

Journalisten müssten sich vorwerfen lassen, zu Mitgestaltern der Flüchtlingsbewegung geworden zu sein, statt sich auf die Beobachter-Rolle zu konzentrieren. Auch die "Zeit" habe Fehler begangen, etwa mit einem "Willkommen"-Titel, "der Zurückhaltung nicht hat erkennen lassen", wie di Lorenzo einräumt. Redaktionen müssten interne Positionskämpfe künftig transparent darstellen: "Ich kann und will nicht verordnen, wer welche Position einnehmen muss, aber wir müssen dem Leser sichtbar machen, dass wir unterschiedlicher Meinung sind."
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)6 Kommentare

Zahl des Tages: Holtzbrinck will 3 Mio Euro von StudiVZ.

studivz-logo-150Zahl des Tages: Insgesamt 3 Mio Euro will Holtzbrinck von seiner ehemaligen Tochter StudiVZ bzw. deren heutiger Mutter Poolworks einklagen. 2012 hatte Holtzbrinck Forderungen der Telefongesellschaft Telefonica an Poolworks übernommen - womöglich um die Firma für einen Verkauf bilanzfein zu machen. Im letzten öffentlichen Jahresabschluss von 2013 überstiegen die Verbindlichkeiten das Vermögen von Poolworks.
gruenderszene.deKommentieren ...

Holtzbrinck: Joerg Pfuhl wird CEO der deutschen Buchverlage.

Joerg Pfuhl-600
Der Herr der Bücher: Holtzbrinck ernennt Joerg Pfuhl, 52, zum CEO seiner deutschen Buchverlage. Der ehemalige Vorsitzende der Geschäftsführung bei Bertelsmanns Random House verantwortet ab September u.a. die Verlage Rowohlt, Fischer und Droemer Knaur.

Als Chef der deutschen Holtzbrinck-Publikumsverlage berichtet Pfuhl an John Sargent, Geschäftsführer der Holtzbrinck Publishing Group. Pfuhl führte bis 2011 Random House, bevor er sich aus familiären Gründen zurückzog. In den letzten vier Jahren hat er als Professor an der privaten Erdinger Hochschule für Angewandtes Management gelehrt.
presseportal.de, buchreport.de1 Kommentar

VHB: Brors wechselt aus dem Verlag zurück in die Redaktion.

Peter-Brors150Handelsblatt lässt Peter Brors wieder zurück in die Redaktion: Er übernimmt seinen alten Posten als stellvertretender Chefredakteur und folgt damit auf Oliver Stock, 50. Seit 2013 arbeitete Peter Brors als Personalchef der Verlagsgruppe Handelsblatt. Er bleibt weiterhin Leiter der Holtzbrinck-Journalistenschule.
pressebox.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Holtzbrinck investiert in Lernplattform für Mediziner.

holtzbrinck-digital-150Holtzbrinck Digital steckt einen "Millionenbetrag" in das Lern-Startup Miamed aus Köln, berichtet Christian Meier. Das 2011 gegründete Unternehmen will es angehenden Medizinern erleichtern, sich auf Prüfungen vorzubereiten und bietet dazu eine Lernplattform für Desktop, Tablet und Smartphone an. Laut Miamed benutzen das System bereits 94 % der Medizinstudenten.
welt.deKommentieren ...

Aktien-App Bux bekommt Geld von Holtzbrinck Ventures.

Holtzbrinck VenturesHoltzbrinck Ventures investiert zusammen mit anderen Geldgebern insgesamt 6,9 Mio Dollar in die holländische Aktien-App Bux. Mit der App können Nutzer den Börsenhandel mit Spielgeld erproben. Bux hat nach eigenen Angaben 330.000 registrierte Nutzer und will mit dem frischen Geld u.a. die Expansion nach Deutschland vorantreiben.
mobilbranche.de, techcrunch.comKommentieren ...

Gruner + Jahr beteiligt sich an Pamono.

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Möbelkauf-ing at Home: Gruner + Jahr steigt mit seinem Fonds Digital Ventures bei Pamono, einem Online-Vermittler für Retro-Möbel, mit einer nicht genannten Summe ein. Neben G+J und Alt-Investor Holtzbrinck beteiligt sich auch Ringier über die Tochter Ringier Digital Ventures.

Pamono nutzt die Investoren aus der Medienwelt auch als Kanal, um Neukunden zu gewinnen. Bei Gruner + Jahr sollen zum Beispiel die Marken "Schöner Wohnen", "Häuser" und "Living at home" der Plattform beim Wachsen helfen. Unklar ist neben dem Preis auch, zu welchen Teilen in Geld oder Media-Leistung bezahlt wird.
presseportal.de, persoenlich.com

Mitarbeit: Dirk StascheitKommentieren ...