Instagram und Co verstärken Übertourismus in einigen Regionen, beobachtet Armin Brysch.

Instagram verstärkt in bestimmten Regionen den Effekt von Übertourismus, beobachtet Tourismusforscher Armin Brysch. Die sozialen Netzwerke seien zwar nicht der Auslöser für das Phänomen, machten ihn aber stärker sichtbar. Dies sei besonders an klassichen Zielen wie Venedig oder Barcelona der Fall, aber auch die bayerische Gemeinde Krün hat mit den Instagram-Touristen zu kämpfen.
faz.net

Basta: Influencer-Hund braucht noch ein bisschen Medientraining.

Auf den Hund gekommen: Der Collie Stanley ist mit einem Ball-Fang-Video viral Gassi gegangen. Der Lokalsender von Stanleys Heimatstadt Perth nutzt die Gelegenheit den berühmten Sohn der Stadt live zu interviewen. Stanley schnappt sich kurzer Hand den Windschutz des Mikros – entweder braucht er noch mehr Medientraining oder der Erfolg ist ihm schon zu Kopf gestiegen.
mashable.com

Urteil: Influencerin Pamela Reif unterliegt im Prozess um Schleichwerbung.

Instagram: Die Influencerin Pamela Reif muss Posts mit Links zu Marken künftig als Werbung kennzeichnen, entscheidet das Landgericht Karlsruhe. Reif hatte angegeben, zwischen bezahlter Werbung und privaten Posts zu unterscheiden – das ist laut dem Gericht nicht möglich. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Reif will in Berufung gehen.
horizont.net

Facebook: Millionen Passwörter waren unverschlüsselt für Mitarbeiter einsehbar.

Facebook-LogoFacebook muss erneut eine Sicherheitspanne eingestehen: Hunderte Millionen Passwörter von Nutzern seien unverschlüsselt für Mitarbeiter einsehbar gewesen, teilt das Unternehmen mit. Der Fehler sei im Januar aufgefallen und mittlerweile behoben. Facebook habe keine Hinweise darauf, dass tatsächlich jemand auf die Passwörter zugegriffen habe. Das Unternehmen will die Betroffenen, hauptsächlich Nutzer von Facebook Lite, aber auch normale Facebook- sowie einige Instagram-User, informieren.
rp-online.de, newsroom.fb.com

Instagram wird zum Online-Handelsplatz.


Selfie sells: Instagram startet das Programm Checkout. Nutzer können damit künftig direkt in der Foto-App Produkte verschiedener Marken kaufen. Checkout startet zunächst in den USA mit 23 Partnern, darunter Adidas, H&M, Nike und Zara, aber auch Luxus-Marken wie Prada oder Balmain. Nutzer können mit Kreditkarten oder PayPal zahlen.

Instagram plant, seine Shopping-Aktivitäten auszubauen, um so eine weitere Einnahmequelle neben Werbung zu etablieren. Nach einer Beta-Phase soll das Checkout-Programm allen Marken wahlweise direkt oder über E-Commerce-Partner wie Shopify offen stehen.
handelsblatt.com, business.instagram.com

News-WG erklärt Weltpolitik mit den Mitteln von Instagram.

News-WG des Bayerischen Rundfunks versucht, mit persönlich erzählten Nachrichten und ein bisschen Quatsch, Instagram-Nutzer für Politik zu interessieren. Was in den Insta-Storys spontan aussieht, ist das Ergebnis stundenlanger Recherchen und Aufnahmen, erfährt Aurelie von Blazekovic beim Besuch in der WG, in der die beiden News-Hosts Helene Reiner und Max Osenstätter auch wohnen.
sueddeutsche.de, instagram.com/news_wg

Facebook, Instagram und WhatsApp weltweit gestört.

Facebook kämpft am Mittwochabend mit weltweiten, massiven Störungen seiner Dienste. In verschiedenen Teilen der Welt können Nutzer ab etwa 17 Uhr nicht auf Facebook, Messenger, Instagram und WhatsApp zugreifen. Ein zeitgleicher Ausfall der Dienste ist ungewöhnlich, der Grund noch unbekannt – eine Hacker-Attacke schließt Facebook aus.
t3n.de, theverge.com, twitter.com (Facebook-Reaktion)

Update, 14.03., 0.00 Uhr: Die Facebook-Probleme scheinen anzuhalten. Laut Mashable sind die Dienste für mindestens fünf Stunden nicht erreichbar.
mashable.com

Update, 14.03., 3.55 Uhr: Der turi2-Nachtdienst sieht nach vielen Stunden sein Facebook-Konto wieder von innen.


Basta: Hamburger SPD-Fraktionschef kauft sich Instagram-Freunde.

Käufliche Genossen: Der Hamburger SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf begeistert bei Instagram offenbar viele Exil-Hamburger für seine Sozialpolitik. Die Likes stammen zuletzt auffällig häufig von ausländischen Accounts wie einem Pizzaladen aus Brasilien oder einem Barkeeper aus Vietnam. Der Politiker gibt zu, für 50 Euro Abonnenten gekauft zu haben. Käufliche Wählerstimmen sucht die SPD im Darknet bisher vergeblich.
bild.de, instagram.com

Lese-Tipp: Instagram-Fahndungsfotos erhöhen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

Lese-Tipp: Fahndungsfotos von Instagram wie im Falle der in Berlin vermissten Rebecca (Foto) sind nicht optimal für die Fahndung, erhöhen die Aufmerksamkeit aber spürbar, sagt Medienpsychologe Joe Groebel. Die Familienangehörigen entscheiden über die Fotoauswahl. Von Rebecca soll es kaum Bilder ohne verfremdete Beauty-Filter geben.
welt.de

Großbritannien: Facebook sperrt 137 Konten wegen hetzerischer Inhalte.

Facebook-LogoFacebook und Instagram sperrt erstmals in Großbritannien Konten wegen hetzerischen Verhaltens. 137 Profile und Seiten hätten sich als rechtsextrem und anti-rechtsextrem ausgegeben, um Hetze zu pushen. Die Seiten, darunter "Anti Far Right Extremists" oder "Atheists Research Centre hatten bei Facebook mehr als 175.000 Follower.
theguardian.com

Mark Zuckerberg will Facebook zum Traum aller Datenschützer umbauen.


Jetzt wird's privat: Mark Zuckerberg verschiebt den Fokus von Facebook aufs private Chatten mit Freunden und verschlüsselte Dienste. Facebook sei 15 Jahre wie ein digitaler Dorfplatz gewesen, Nutzer suchten aber heute nach der Intimität eines Wohnzimmers, notiert Zuckerberg in einem 19.000 Zeichen langen Posting, das zugleich ein Memo für die Facebook-Mitarbeiter ist. Zuckerberg deutet nach den vergangenen Skandalen ungewöhnlich geläutert an, dass mehr Privatheit die Nutzer auch vor dem Datenhunger der Firma Facebook bewahre – und aller, die sich am Datenschatz bedienen.

In den kommenden Jahren will Zuckerberg in den Facebook-Diensten mehr Möglichkeiten zum direkten, privaten Teilen von Informationen mit Freunden schaffen – als Vorbild nennt er WhatsApp, wo es fast ausschließlich um den Austausch zwischen persönlich miteinander bekannten Menschen geht. Infos sollen verschlüsselt ausgetauscht werden, viele sich nach einer bestimmten Zeit löschen. Nutzer sollen sich und ihre Daten an einem sicheren Ort wähnen, verspricht er. Auch den Austausch von Direktnachrichten zwischen Facebook-Diensten will Zuckerberg, wie schon angekündigt, möglich machen – inklusive dem Empfangen und Versenden von SMS. (Foto: Marcio Jose Sanchez / AP / Picture Alliance)
facebook.com, nytimes.com, nnn.de

Reaktionen:








Basta: Werbe-Profi Mario Balotelli vermarktet seinen Torjubel auf Instagram.

Balla-Balla-Balotelli: Super-Stürmer Mario Balotelli dehnt das fußballerische Regelwerk zwecks Markenbildung. Im Spiel Marseille gegen Saint-Etienne lässt sich Balottelli ein Handy reichen und bejubelt sein 1:0 per Instagram Story. Medien berichten über @mb459 – während Balotellis Manager mit den Werbeverträgen wohl immer noch um die Eckfahne tanzt.
twitter.com (21-Sek-Video), instagram.com

Bundestag erwägt die Nutzung von Social Media.

Bundestag will sich dem Bürgerdialog bei Facebook, Twitter und Instagram öffnen, berichtet die "Welt" - bisher ist das Parlament dort nicht vertreten. Die Innere Kommission des Ältesten­rats habe ein Konzept zur Nutzung von Social Media in Auftrag gegeben. Bis zum 20. März sollen sich die Bundestags­fraktionen Gedanken über eine Strategie machen, bis Ostern solle das Konzept fertig sein.
welt.de, turi2.de (Background)

Hotels und Restaurants planen ihr Angebot nach Instagram-Motiven.

Instagram beeinflusst Hotels und Restaurants, die ihr Angebot so ausrichten, dass ihre Kunden es abbilden wollen, schreiben Lea Hampel und Sven Lüüs. Gastronomen servieren Essen nicht auf Tellern, sondern in bunten Schalen oder auf Etageren, kreieren einhornpinke Speisen oder richten Selfie-Ecken ein. Rund 40 % der 18- bis 33-Jährigen wählen ihr Urlaubsziel laut Umfrage eines britischen Versicherers nach der Instagrammability aus.
"Süddeutsche Zeitung", S. 25 (Paid)

Basta: Samsung paktiert mit der Generation Selfie.

Und telefonieren geht auch: Samsung verwirklicht die feuchten Träume der Generation Selfie – und gibt seinem neuen Smartphone S10 einen Instagram-Modus: Nutzer können direkt aus der Kamera-App ihre Insta Stories bespielen. Das Highlight folgt etwas später mit dem Modell S10 5G: Es kommt serienmäßig mit sechs Kameras.
theverge.com (Instagram Mode), theverge.com (Kameras)

Lese-Tipp: Social Media belohnt bewährte Posen mit vermeintlicher Kreativität.

Lese-Tipp: Die Inszenierung von Schönheit führt bei Social Media zu stereotypen Formen des Individuellen, beobachtet Markus Reuter. Die Fotomotive und Posen wiederholten sich immer wieder und würden im Netz dennoch mit vermeintlicher Kreativität in Form von Likes belohnt. Die ständige Inszenierung wirke sich negativ auf die Psyche der Influencer aus.
netzpolitik.org

Instagram will Nutzer mit Suizid-Gedanken besser schützen.

Instagram: Adam Mosseri, Chef des Bilder-Netzwerks, schreibt in einem Beitrag im "Daily Telegraph", das Netzwerk passe seine Richtlinien an, damit suizidgefährdete Nutzer keine Bilder sehen, die Selbstverletzung und Selbstmord verherrlichen. Sie dürfen z.B. nicht über die Suche nach ähnlichen Fotos oder Hashtags gefunden werden. Mosseri gibt zu, dass Instagram teilweise nicht schnell genug handelt, um solche Bilder zu finden und zu löschen.
telegraph.co.uk

Meinung: Hass im Netz gleichen einer Abenteuerreise durch menschliche Abgründe.

Soziale Netzwerke: Nutzer von Facebook, Twitter und Co begeben sich auf eine "Abenteuerreise durch die menschlichen Abgründe von Fremden", beobachtet Julia Bähr. Sich gegen den Hass im Netz zu wehren, sei auch nach der Einführung des NetzDG nicht leicht – vor Gericht würden nur Ausnahmefälle landen. Das größte Problem bei rechtlichen Schritten sei die Akteneinsicht des Beklagten, der nach einer Anzeige "den vollständigen Namen und die Adresse seines Opfers" erfahre.
faz.net

Studie: Printwerbung schlägt Instagram-Influencer.

Printwerbung wirkt bisher noch besser als Influencer-Marketing auf Instagram, sagt eine Studie des Forschungsinstituts Access Marketing Management. Es hat den Einfluss beider Werbeformen auf den Absatz von Kosmetikprodukten untersucht. Die Studienverantwortlichen räumen aber ein, dass es für alpgemeingültige Tipps bisher zu wenig Forschung rund um die Effektivität von Instagram-Werbung gibt. Für sehr junge, weibliche Zielgruppen eigne sich Instagram z.B. sehr gut.
horizont.net

Die irische Datenschutzbehörde will Facebooks Chat-Pläne untersuchen.

Facebook: Die für die EU federführende irische Datenschutzbehörde fordert von dem Unternehmen Informationen über die Pläne, Nutzern zu ermöglichen, Nachrichten zwischen Messenger, WhatsApp und Instagram zu verschicken. Die "New York Times" berichtete Freitag über entsprechende Pläne. 2014 hatte Facebook sich die EU-Zusage für die Übernahme von WhatsApp unter anderem durch das Versprechen gesichert, dass keine Nutzerdaten abgeglichen würden.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Video-Tipp: Wie Social Media die Medien und ihre Macher verändert.

Video-Tipp: Wie Social Media die Medien und ihre Macher verändert, diskutieren Thomas Lückerath und Alexander Krei. "Ich kann nicht erwarten, dass 100 % der Leute sagt, dass was ihr macht, ist toll," sagt Frauke Ludowig, die bei Facebook mehr Trolle als bei Instagram beobachtet. 1Live-Moderatorin Larissa Rieß glaubt, dass bei Social Media "schneller die Hüllen fallen", da kein Kamerateam private Momente störe. "Rheinische Post"-Journalist Daniel Fiene maximiert mit Social Media die persönliche Filterblase für die Themenfindung. Kommunikationsberater Sascha Schulz sagt, die Jugend wolle sich heute weniger festlegen, was zu Zick-Zack-Lebensläufen führe.
dwdl.de (56-Min-Video)

Facebook will Nachrichten zwischen Facebook, Instagram und WhatsApp ermöglichen.

Facebook will es den Nutzern seines Messengers sowie seiner Tochterunternehmen WhatsApp und Instagram künftig ermöglichen, plattformübergreifend Nachrichten zu verschicken, schreibt die "New York Times". An den Arbeiten seien tausende Facebook-Mitarbeiter beschäftigt. Die Neuerung würde frühstens Ende 2019 online gehen.
nytimes.com

Instagram macht Werbung für das Kaufen von Fake Followern.

Instagram schaltet Werbung für Unternehmen, die Nutzern Fake Follower verkaufen oder automatisiert Follower-Benachrichtigungen ausspielen, berichtet TechCrunch. Das Soziale Netzwerk hatte solche Dienste erst im November gesperrt. Dennoch sind bei der Recherche mindestens 17 Werbetreibende aufgetaucht, die gegen die Richtlinien des Portals verstoßen.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

Schleichwerbe-Prozess: Influencerin erzielt Teilerfolg gegen einstweilige Verfügung.

Schleichwerbe-Prozess: Das Berliner Kammergericht zieht die einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin zurück, wonach Instagram-Posts der Influencerin Vreni Frost als Werbung gekennzeichnet werden müssen. Gegen zwei der beanstandeten Postings bleibt die einstweilige Verfügung bestehen. Der Verband Sozialer Wettbewerb mahnte zuvor zahlreiche Influencer wegen vermeintlicher Schleichwerbung ab.
horizont.net, instagram.com, turi2.de (Background)

Meinung: Politik muss juristische Influencer-Grauzonen beseitigen, schreibt Julia Anton.

Social Media: Bezahlte Influencer-Beiträge zu kennzeichnen, wird zum Politikum, schreibt Julia Anton. Die Politik müsse neben der Debatte um Schleichwerbung auch Baustellen wie unlauterer Wettbewerb, Jugendschutz oder sogar eine "freiwillige Selbstverpflichtung für Influencer" angehen. Abmahnanwälte missbrauchten derzeit die rechtliche Unsicherheit der Influencer.
"FAZ", S. 9 (Paid)

Zitat: Facebook will alles durch Aufmerksamkeit bewerten, kritisiert Gregor Hochmuth.

"Wenn du diese Form der Aufmerksamkeitsmechanik mit schlechten menschlichen Eigenschaften mischst, kommt Donald Trump heraus."

Gregor Hochmuth, Mitglied des Instagram-Gründungsteams, kritisiert in der "Süddeutschen Zeitung" Facebooks Mechanismen, die nach der Übernahme schnell auch bei Instagram eingesetzt wurden. Nach der Wahl von Donald Trump habe er sein Facebook-Profil gelöscht.
"Süddeutsche Zeitung", S. 3

Basta: Instagram stellt von oben nach unten auf rechts nach links um.

Wo ist oben und wo ist unten? Instagram-Nutzer sind außer sich. Nach einem versehentlich veröffentlichten Update zeigt der Feed Beiträge nicht mehr untereinander an. Stattdessen muss jedes Bild nach links gewischt werden. Dabei weiß doch jeder, dass diese Bewegung für das weggeswipen von Tinder-Profilen reserviert ist.
stuttgarter-nachrichten.de, businessinsider.de

Instagram testet spezielle Accounts für Promis.

Instagram testet spezielle Accounts für Promis. Die sogenannten Creator Accounts bieten zusätzliche Statistiken und detaillierte Filter, um festzulegen, wer Nachrichten an die Nutzer schicken darf. Zunächst hat nur eine kleine Testgruppe Zugriff auf die neuen Funktionen. 2019 sollen die Optionen für Promis und Influencer mit vielen Followern ausgerollt werden.
theverge.com