Meinung: Medien behalten auf Instagram ihren Stil.

Instagram: Deutsche Nachrichtenmedien folgen in dem sozialen Netzwerk ihren üblichen Mustern der Berichterstattung, schreibt Sarah Müller nach einer Analyse der Feeds von Spiegel Online, "Tagesschau", RTL aktuell und "Bild". Die Bildsprache entspreche – mit Einschränkungen bei Spiegel Online – der Agenturbildsprache auf sonstigen Kanälen. Zudem würden die Medien nicht positiver oder emotionaler berichten als anderswo.
de.ejo-online.eu

Verkehrsminister Andreas Scheuer zeigt turi2.tv sein Instagram-Zimmer.


Christlich Streamende Union: Minister Andreas Scheuer geht unter die Medienmacher – per Instagram Live und in anderen sozialen Medien. Der PR-Stab um den Bundesverkehrsminister arbeitet als erstes Ministerium aus einem "Neuigkeiten-Zimmer", die königlich-bayerische Umschreibung für einen Newsroom. Braucht die Politik bald keine Journalisten mehr? Scheuer widerspricht im Video-Interview – wenn auch nicht leidenschaftlich: "Die herkömmlichen Medien sind ein wichtiger Partner für uns."

Für den derzeitigen "Diesel-Minister" Scheuer ist der Umbau der PR-Abteilung in redaktionsähnliche Strukturen keine Steuergeld-Verschwendung, sondern eine Transparenz-Maßnahme: "Vielleicht gab es eine Zeit, wo man eher Ministerien der geschlossenen Tür hatten. Heute kann jeder bei uns reinschauen."

Und auch zwischen den Regulierungs-Bemühungen gegen Google, Facebook und Co. und seinen Auftritten in den sozialen Netzwerken sieht Scheuer keinen Gegensatz. Schließlich seien die Bürger auch dort. "Wenn Sie mir eine neue Plattform geben mit Mio-Reichweite, dann nehme ich die auch gerne." Mit den Tücken des Netzes kennt Scheuer sich inzwischen aber auch aus: Sein Auftritt bei einer Disko-Eröffnung bei Passau ging jüngst viral, "ob du das willst oder nicht".
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Instagram-Gründer treten ab, verlassen Facebook.

Instagram: Die Gründer Kevin Systrom (Foto) und Mike Krieger verlassen ihre Führungspositionen als CEO bzw. Technikchef und in den kommenden Wochen auch den Facebook-Konzern. Sie seien durch zunehmende Einflussnahme aus dem Mutterkonzern frustriert, schreibt Kurt Wagner bei Recode. WhatsApp-Gründer Jan Koum ging bereits Ende April.
nytimes.com, recode.net, techcrunch.com, instagram-press.com, turi2.de (Background)

Basta: Sprayer zerstören Instagram-Hotspot in L.A.

Pink-elpause: Influencer und Touristen pilgern in L.A. für Insta-Fotos zum Paul-Smith-Gebäude, besser bekannt als Pink Wall. Am Mittwoch stand auf der Fassade mit weißer Farbe gesprüht die Aufforderung "Go fuck ur Selfie". Hinter dem "Vandalismus" steckt womöglich der Streetart-Künstler Trashbird. Wer schnell noch ein Selfie vor dem neuen Kunstwerk machen will, hat Pech: Die Maler waren schon da.
mashable.com


Facebook plant für Instagram eine eigene Shopping-App.


Shopping Queen: Facebook arbeitet weiter an der Monetarisierung seiner Tochter Instagram und will offenbar mit einer eigenen Shopping-App in den E-Commerce einsteigen, berichtet The Verge unter Berufung auf Insider. Die App könnte dem Bericht zufolge "IG Shopping" heißen. Nutzer sollen die Waren von Händlern, denen sie bei Instagram folgen, direkt in der App erwerben können. Die Entwicklung der App sei noch nicht abgeschlossen, Instagram wollte sich zu dem Thema nicht äußern.

Mehr als 25 Mio Unternehmen sind bereits auf Instagram angemeldet, vier von fünf Instagram-Nutzern folgen mindestens einem davon. Instagram testet seit Ende 2016 verschiedene Features zum Einkaufen. Unternehmen können Produkte auf Posts verlinken, die Nutzer sie direkt von den Fotos einkaufen. Auch bei Instagram Stories wird diese Funktion aktuell getestet.
theverge.com

Klick-Tipp: turi2 berichtet auf Instagram vom Springer-Richtfest.

Klick-Tipp: Springer feiert Richtfest im Neubau des Verlags. turi2-Videochef Jens Twiehaus ist vor Ort – und berichtet in einer Instagram Story. Sein Video von der Baustelle, bislang rund 1.000 mal auf YouTube angesehen, gewährt einen Einblick in den künftigen "Welt"-Newsroom und die TV-Studios.
instagram.com (turi2 auf Instagram), turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

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#SupportHER-Aktionswoche
COSMOPOLITAN und Instagram prägen die Female-Empowerment-Bewegung: Mit dem nachhaltigen Netzwerk #SupportHER fördern sie inspirierende Frauen und zeigen, wie sie sich gegenseitig unterstützen können. Rund um COSMOPOLITAN #10 (EVT 6.9.) findet die Aktionswoche statt, bei der reichweitenstarke Instagrammerinnen täglich ein Schwerpunktthema präsentieren.
instagram.com/cosmopolitan_de

Instagram eröffnet das Bewerbungsverfahren um Echtheitshäkchen.


Wer bin ich? Instagram will sich mit Transparenz vor Fakes schützen. Nutzer bekommen bei Accounts mit vielen Followern künftig zu sehen, wann der Account erstellt wurde, von wo er postet, welche Anzeigen dort laufen und ob es Änderungen des Namens gab. Zudem ermöglicht Instagram nun allen Nutzern die Bewerbung für ein blaues Verifikationshäkchen, wie es bisher nur Promis und große Marken haben. Dafür müssen die Bewerber ein Foto ihres Ausweises einsenden. Eine Garantie für das Echtheitsabzeichen gibt es aber nicht. Bis dato gab es keine Möglichkeit, sich darum zu bewerben, stattdessen einen Schwarzmarkt.

Zur Sicherheit der persönlichen Daten unterstützt Instagram künftig die Nutzung von Drittanbieter-Apps zur Zwei-Faktor-Authentisierung. Beim Login sendet Instagram einen Sicherheitscode an die Authentisierungsapp, zunächst Duo Mobile oder den Google Authenticator. Nur zusammen mit diesem Code können Nutzer sich einloggen oder ihr Passwort zurücksetzen - ein sichererer Weg als der bisherige Versand per SMS.
buzzfeednews.com, mashable.com, thomashutter.com, instagram-press.com

Modemarke Fashion Nova macht sich mit Influencern bei weiteren Influencern begehrt.

Modemarke Fashion Nova hat es durch reichweitenstarke Influecner auf Instagram geschafft, zu einer weltweiten Marke zu werden, schreibt Martin Gardt. Mit dem Versprechen, gute Beiträge zu teilen, schaffe es Fashion Nova zudem, kostenlose Werbung bei kleineren Influencern zu generieren, die durch die Kanäle der Marke auf eine Steigerung ihrer persönlichen Reichweite hoffen. 2018 hätten bereits über 12.000 als Influencer geltende Instagram-Nutzer die Marke erwähnt - gerade einmal 700 dieser Posts seien bezahlt.
omr.com

Meinung: Kennzeichnungsflut bei Instagram lässt echte Werbung kaum erkennen.

Instagram: Die Menge an Werbehinweisen, die Influencer bei ihren Post inzwischen setzen, lässt die echten, bezahlten Kooperationen untergehen, schreibt Angela Gruber. Blogger müsen Verlinkungen auch dann als Werbung kennzeichnen, wenn sie dafür keine Entlohnung bekommen, urteilte im Mai das Landgericht Berlin. Die "Unsinnskennzeichnungen nach dem Gießkannenprinzip" stünden der klaren Trennung von tatsächlicher Werbung und nicht-werblichen Inhalten entgegen.
spiegel.de

Studie: Foto-Filter in sozialen Medien verschieben die Selbstwahrnehmung.

Soziale Netzwerke: Mit Filtern bearbeitete Fotos verunsichern und stören die Selbstwahrnehmung, warnen Forscher der Boston University. Weltweit verschiebe sich das Schönheitsideal, weil jeder mit ein paar Klicks seine Haut schöner oder die Augen glänzender wirken lassen könne – so wie es bislang vor allem in der Werbung und auf Covern von Zeitschriften zu sehen war.
faz.net

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#SupportHER: COSMOPOLITAN & Instagram etablieren nachhaltiges Netzwerk für starke Frauen
Mit der Aktion #SupportHER fördern und verbinden die beiden Partner inspirierende Frauen und gestalten maßgeblich die Female-Empowerment-Bewegung mit. Unter #SupportHER zeigen COSMOPOLITAN und Instagram auf allen Kanälen, wie Frauen sich gegenseitig unterstützen können.
cosmopolitan.de

"Cosmopolitan" startet #SupportHer auf Instagram.

Cosmopolitan kooperiert mit Instagram: Die gemeinsame Aktion #SupportHer soll drei Monate lang starke Frauen zeigen und vernetzen. Von Instagram verlängert "Cosmopolitan" das Thema auf die Website, in Podcasts und ins Heft. Teil der Aktion sind Influencerinnen wie Pamela Reif, die zwischendurch den Cosmopolitan-Account bespielen.
"New Business" 30/2018, S. 30 (Paid)

Meinung: Instagrams Business-Profile lohnen sich auch für Influencer.

Instagram: Business Profile lohnen sich für Influencer, schreibt Chris Jungjohann. Zwar würden einige Nutzer beklagen, dass das Engagement beim Wechsel von einem privaten Profil leicht rückläufig sei, dafür ermögliche ein Business-Account jedoch den Zugriff auf weitere Daten. Insbesondere Reichweiten-Informationen seien unabdingbar für Deals mit Werbetreibenden. Die weiterführenden Daten könnten zudem helfen, das Posting-Verhalten zu optimieren.
absatzwirtschaft.de

Facebook will mit "Time Well Spent" die Nutzungsdauer in der App anzeigen.

Facebook-LogoFacebook will einen achtsameren Umgang fördern und arbeitet dafür an einer Übersicht, die Nutzern zeigen soll, wie viel Zeit sie in der App verbringen. Nutzer können sich selbst ein Limit setzen und werden beim Überschreiten von der App benachrichtigt. Auch die Facebook-Tochter Instagram arbeitet an dem "Time Well Spent" Feature.
techcrunch.com (Facebook), techcrunch.com (Instagram)

Video-Tipp: W&V experimentiert mit Video-Interviews in den Größen XL, L, M und S.

Video-Tipp: W&V interviewt Facebook-Manager Will Rolls bei den Cannes Lions und setzt dessen Tipp direkt in die Tat um – und produziert für jeden Kanal ein eigenes Video. Vom klassischen 4-Min-Interview über ein Hochkant-Video mit Show-Einlage bis hin zum 14-Sekunden-Interview erklärt Rolls, was für guten Video-Content besonders wichtig ist.
wuv.de

Zahl des Tages: Instagram zählt erstmals 1 Mrd monatlich aktive Nutzer.

Zahl des Tages: Fotoaffine 1 Mrd monatlich aktive Nutzer vermeldet Instagram. Im September waren es noch 800 Mio mit 500 Mio täglich aktiven Nutzern. Damit schreitet die Facebook-Tochter dem Konkurrenten Snapchat weit voraus – die Nutzerzahlen der App sind im 1. Quartal nur um knapp 2 % auf 191 Mio gestiegen.
techcrunch.com

Meinung: Für Puma sind nicht mehr nur die Sportler auf dem Spielfeld wichtig.

Puma: Für Johan Adamsson, Marketing-Chef des Sportartikel-Herstellers, geht es beim Fußball nicht mehr nur um die 90 Minuten auf dem Spielfeld. Auch die Arbeit mit Influencern wird für den Sportartikel-Hersteller immer wichtiger, erklärt er im Interview mit Business Insider. Kinder und Jugendliche würden sich beim Kauf zwar immer noch daran orientieren, welche Schuhe die Sportler tragen, Stars wie Selena Gomez mit vielen Followern bei YouTube und Instagram würden aber immer wichtiger werden.
businessinsider.de

Adidas: Oberstes Ziel ist Engagement der jungen Zielgruppe.

Instagram ist bei der diesjährigen Fußball-WM für Adidas eine der wichtigsten Social-Media-Plattformen, sagt Adidas-Marketing-Manager Florian Alt. Oberstes Marketing-Ziel sei, dass die jugendliche Zielgruppe Engagement zeigt - also Inhalte kommentiert und weiterschickt. Dies sei viel schwieriger zu bekommen als Klicks oder Twitter-Follower.
"Handelsblatt", S. 18-19 (Paid)

Omnicom-Tochter Fuse startet Qualitätsprüfung von Influencern.

Fuse, Content-Tochter der Omnicom Media Group, startet mit Hallmarx einen "Qualitäts-TÜV" für Influencer, schreibt Thomas Nötting. Das Portal bewertet bei Influencer-Profilen u.a. Exklusivität, Transparenz sowie die Zahl deutscher Follower. Einige "Technologieanbieter, Vermarkter und Agenturen" habe Fuse für das Projekt bereits gewonnen, verrät Agenturchef Dominik Scholta.
"Werben & Verkaufen" 23/2018, S. 18-21 (Paid)

Zahl des Tages: Teenager nutzen am liebsten YouTube.

Zahl des Tages: Jugendliche 85 % der 13- bis 17-Jährigen klicken Videos auf YouTube, zeigt eine Umfrage des Pew Research Centers. Die Plattform steige wegen der wachsenden Strahlkraft von Influencern and Vloggern im Ansehen der Teenager. Instagram und Snapchat folgen auf den Plätzen zwei und drei mit 72 % bzw. 69 %. Bei Facebook gaben nur noch 51 % an, auf der Plattform angemeldet zu sein. 2015 waren es noch 71 %.
theverge.com

Facebook zeigt US-Nutzern ab sofort, wer für politische Werbung bezahlt hat.

Facebook-LogoFacebook und dessen Tochter Instagram verlangen ab sofort von allen Anzeigekunden in den USA, anzugeben, wer für Werbung mit politischen Inhalten bezahlt hat. Das betrifft nicht nur Werbung für Parteien oder Politiker, sondern auch Anzeigen mit allgemeinen politischen Themen. Ferner zeigt Facebook, wie bereits angekündigt, ein Archiv sämtlicher Anzeigen des jeweiligen Werbekunden.
mashable.com