Instagram macht Werbung für das Kaufen von Fake Followern.

Instagram schaltet Werbung für Unternehmen, die Nutzern Fake Follower verkaufen oder automatisiert Follower-Benachrichtigungen ausspielen, berichtet TechCrunch. Das Soziale Netzwerk hatte solche Dienste erst im November gesperrt. Dennoch sind bei der Recherche mindestens 17 Werbetreibende aufgetaucht, die gegen die Richtlinien des Portals verstoßen.
techcrunch.com, turi2.de (Background)

Schleichwerbe-Prozess: Influencerin erzielt Teilerfolg gegen einstweilige Verfügung.

Schleichwerbe-Prozess: Das Berliner Kammergericht zieht die einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin zurück, wonach Instagram-Posts der Influencerin Vreni Frost als Werbung gekennzeichnet werden müssen. Gegen zwei der beanstandeten Postings bleibt die einstweilige Verfügung bestehen. Der Verband Sozialer Wettbewerb mahnte zuvor zahlreiche Influencer wegen vermeintlicher Schleichwerbung ab.
horizont.net, instagram.com, turi2.de (Background)

Meinung: Politik muss juristische Influencer-Grauzonen beseitigen, schreibt Julia Anton.

Social Media: Bezahlte Influencer-Beiträge zu kennzeichnen, wird zum Politikum, schreibt Julia Anton. Die Politik müsse neben der Debatte um Schleichwerbung auch Baustellen wie unlauterer Wettbewerb, Jugendschutz oder sogar eine "freiwillige Selbstverpflichtung für Influencer" angehen. Abmahnanwälte missbrauchten derzeit die rechtliche Unsicherheit der Influencer.
"FAZ", S. 9 (Paid)

Zitat: Facebook will alles durch Aufmerksamkeit bewerten, kritisiert Gregor Hochmuth.

"Wenn du diese Form der Aufmerksamkeitsmechanik mit schlechten menschlichen Eigenschaften mischst, kommt Donald Trump heraus."

Gregor Hochmuth, Mitglied des Instagram-Gründungsteams, kritisiert in der "Süddeutschen Zeitung" Facebooks Mechanismen, die nach der Übernahme schnell auch bei Instagram eingesetzt wurden. Nach der Wahl von Donald Trump habe er sein Facebook-Profil gelöscht.
"Süddeutsche Zeitung", S. 3

Basta: Instagram stellt von oben nach unten auf rechts nach links um.

Wo ist oben und wo ist unten? Instagram-Nutzer sind außer sich. Nach einem versehentlich veröffentlichten Update zeigt der Feed Beiträge nicht mehr untereinander an. Stattdessen muss jedes Bild nach links gewischt werden. Dabei weiß doch jeder, dass diese Bewegung für das weggeswipen von Tinder-Profilen reserviert ist.
stuttgarter-nachrichten.de, businessinsider.de

Instagram testet spezielle Accounts für Promis.

Instagram testet spezielle Accounts für Promis. Die sogenannten Creator Accounts bieten zusätzliche Statistiken und detaillierte Filter, um festzulegen, wer Nachrichten an die Nutzer schicken darf. Zunächst hat nur eine kleine Testgruppe Zugriff auf die neuen Funktionen. 2019 sollen die Optionen für Promis und Influencer mit vielen Followern ausgerollt werden.
theverge.com

Influencer-Branche steht vor Umbruch, schreibt Constanze Ehrhardt.

Influencer müssen den Balanceakt zwischen Glaubwürdigkeit und Kommerz schaffen, schreibt Constanze Ehrhardt. In der umkämpften Branche komme es zu einer "Ausdifferenzierung", da das Publikum unglaubwürdige Produktplatzierungen abstrafe. Erfolgreiche Influencer mit "Mädchen-von-nebenan-Charme" wie Dagi Bee (Foto) besetzten ein Thema mit echter Leidenschaft. Dies könne auch in der Nische liegen. Der Preis ist die verlorene Privatsphäre.
faz.net (Paid)

Basta: LinkedIn will auch eine Rolle bei den Cool Kids spielen.

Bewerber-Blamage: LinkedIn buhlt mit einer Stories-Funktion um die Gunst von Studenten. Über "Student Voices" sollen sie Erfahrungen über ihre Zeit im Studium posten. Die Inhalte werden nicht wie bei Snapchat oder Instagram gelöscht – Arbeitgeber erhalten also womöglich ein recht authentisches Bild von ihren Bewerbern.
techcrunch.com

Instagram löscht Fake-Follower und Spam-Kommentare.

Herbstputz: Instagram geht gegen Drittanbieter-Apps vor, die künstlich Reichweite und Aktivität vorgaukeln. Konzertiert löscht Instagram alle von diesen Apps erzeugten Fake-Follower, Kommentare und Likes. Nutzer, deren Accounts betroffen sind, sollen ihr Passwort ändern. Sollten sie die Apps weiterhin nutzen, müssen sie mit Einschränkungen rechnen.
techcrunch.com, instagram-press.com

Meinung: Medien behalten auf Instagram ihren Stil.

Instagram: Deutsche Nachrichtenmedien folgen in dem sozialen Netzwerk ihren üblichen Mustern der Berichterstattung, schreibt Sarah Müller nach einer Analyse der Feeds von Spiegel Online, "Tagesschau", RTL aktuell und "Bild". Die Bildsprache entspreche – mit Einschränkungen bei Spiegel Online – der Agenturbildsprache auf sonstigen Kanälen. Zudem würden die Medien nicht positiver oder emotionaler berichten als anderswo.
de.ejo-online.eu

Verkehrsminister Andreas Scheuer zeigt turi2.tv sein Instagram-Zimmer.


Christlich Streamende Union: Minister Andreas Scheuer geht unter die Medienmacher – per Instagram Live und in anderen sozialen Medien. Der PR-Stab um den Bundesverkehrsminister arbeitet als erstes Ministerium aus einem "Neuigkeiten-Zimmer", die königlich-bayerische Umschreibung für einen Newsroom. Braucht die Politik bald keine Journalisten mehr? Scheuer widerspricht im Video-Interview – wenn auch nicht leidenschaftlich: "Die herkömmlichen Medien sind ein wichtiger Partner für uns."

Für den derzeitigen "Diesel-Minister" Scheuer ist der Umbau der PR-Abteilung in redaktionsähnliche Strukturen keine Steuergeld-Verschwendung, sondern eine Transparenz-Maßnahme: "Vielleicht gab es eine Zeit, wo man eher Ministerien der geschlossenen Tür hatten. Heute kann jeder bei uns reinschauen."

Und auch zwischen den Regulierungs-Bemühungen gegen Google, Facebook und Co. und seinen Auftritten in den sozialen Netzwerken sieht Scheuer keinen Gegensatz. Schließlich seien die Bürger auch dort. "Wenn Sie mir eine neue Plattform geben mit Mio-Reichweite, dann nehme ich die auch gerne." Mit den Tücken des Netzes kennt Scheuer sich inzwischen aber auch aus: Sein Auftritt bei einer Disko-Eröffnung bei Passau ging jüngst viral, "ob du das willst oder nicht".
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Instagram-Gründer treten ab, verlassen Facebook.

Instagram: Die Gründer Kevin Systrom (Foto) und Mike Krieger verlassen ihre Führungspositionen als CEO bzw. Technikchef und in den kommenden Wochen auch den Facebook-Konzern. Sie seien durch zunehmende Einflussnahme aus dem Mutterkonzern frustriert, schreibt Kurt Wagner bei Recode. WhatsApp-Gründer Jan Koum ging bereits Ende April.
nytimes.com, recode.net, techcrunch.com, instagram-press.com, turi2.de (Background)

Basta: Sprayer zerstören Instagram-Hotspot in L.A.

Pink-elpause: Influencer und Touristen pilgern in L.A. für Insta-Fotos zum Paul-Smith-Gebäude, besser bekannt als Pink Wall. Am Mittwoch stand auf der Fassade mit weißer Farbe gesprüht die Aufforderung "Go fuck ur Selfie". Hinter dem "Vandalismus" steckt womöglich der Streetart-Künstler Trashbird. Wer schnell noch ein Selfie vor dem neuen Kunstwerk machen will, hat Pech: Die Maler waren schon da.
mashable.com


Facebook plant für Instagram eine eigene Shopping-App.


Shopping Queen: Facebook arbeitet weiter an der Monetarisierung seiner Tochter Instagram und will offenbar mit einer eigenen Shopping-App in den E-Commerce einsteigen, berichtet The Verge unter Berufung auf Insider. Die App könnte dem Bericht zufolge "IG Shopping" heißen. Nutzer sollen die Waren von Händlern, denen sie bei Instagram folgen, direkt in der App erwerben können. Die Entwicklung der App sei noch nicht abgeschlossen, Instagram wollte sich zu dem Thema nicht äußern.

Mehr als 25 Mio Unternehmen sind bereits auf Instagram angemeldet, vier von fünf Instagram-Nutzern folgen mindestens einem davon. Instagram testet seit Ende 2016 verschiedene Features zum Einkaufen. Unternehmen können Produkte auf Posts verlinken, die Nutzer sie direkt von den Fotos einkaufen. Auch bei Instagram Stories wird diese Funktion aktuell getestet.
theverge.com

Klick-Tipp: turi2 berichtet auf Instagram vom Springer-Richtfest.

Klick-Tipp: Springer feiert Richtfest im Neubau des Verlags. turi2-Videochef Jens Twiehaus ist vor Ort – und berichtet in einer Instagram Story. Sein Video von der Baustelle, bislang rund 1.000 mal auf YouTube angesehen, gewährt einen Einblick in den künftigen "Welt"-Newsroom und die TV-Studios.
instagram.com (turi2 auf Instagram), turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

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#SupportHER-Aktionswoche
COSMOPOLITAN und Instagram prägen die Female-Empowerment-Bewegung: Mit dem nachhaltigen Netzwerk #SupportHER fördern sie inspirierende Frauen und zeigen, wie sie sich gegenseitig unterstützen können. Rund um COSMOPOLITAN #10 (EVT 6.9.) findet die Aktionswoche statt, bei der reichweitenstarke Instagrammerinnen täglich ein Schwerpunktthema präsentieren.
instagram.com/cosmopolitan_de

Instagram eröffnet das Bewerbungsverfahren um Echtheitshäkchen.


Wer bin ich? Instagram will sich mit Transparenz vor Fakes schützen. Nutzer bekommen bei Accounts mit vielen Followern künftig zu sehen, wann der Account erstellt wurde, von wo er postet, welche Anzeigen dort laufen und ob es Änderungen des Namens gab. Zudem ermöglicht Instagram nun allen Nutzern die Bewerbung für ein blaues Verifikationshäkchen, wie es bisher nur Promis und große Marken haben. Dafür müssen die Bewerber ein Foto ihres Ausweises einsenden. Eine Garantie für das Echtheitsabzeichen gibt es aber nicht. Bis dato gab es keine Möglichkeit, sich darum zu bewerben, stattdessen einen Schwarzmarkt.

Zur Sicherheit der persönlichen Daten unterstützt Instagram künftig die Nutzung von Drittanbieter-Apps zur Zwei-Faktor-Authentisierung. Beim Login sendet Instagram einen Sicherheitscode an die Authentisierungsapp, zunächst Duo Mobile oder den Google Authenticator. Nur zusammen mit diesem Code können Nutzer sich einloggen oder ihr Passwort zurücksetzen - ein sichererer Weg als der bisherige Versand per SMS.
buzzfeednews.com, mashable.com, thomashutter.com, instagram-press.com

Modemarke Fashion Nova macht sich mit Influencern bei weiteren Influencern begehrt.

Modemarke Fashion Nova hat es durch reichweitenstarke Influecner auf Instagram geschafft, zu einer weltweiten Marke zu werden, schreibt Martin Gardt. Mit dem Versprechen, gute Beiträge zu teilen, schaffe es Fashion Nova zudem, kostenlose Werbung bei kleineren Influencern zu generieren, die durch die Kanäle der Marke auf eine Steigerung ihrer persönlichen Reichweite hoffen. 2018 hätten bereits über 12.000 als Influencer geltende Instagram-Nutzer die Marke erwähnt - gerade einmal 700 dieser Posts seien bezahlt.
omr.com

Meinung: Kennzeichnungsflut bei Instagram lässt echte Werbung kaum erkennen.

Instagram: Die Menge an Werbehinweisen, die Influencer bei ihren Post inzwischen setzen, lässt die echten, bezahlten Kooperationen untergehen, schreibt Angela Gruber. Blogger müsen Verlinkungen auch dann als Werbung kennzeichnen, wenn sie dafür keine Entlohnung bekommen, urteilte im Mai das Landgericht Berlin. Die "Unsinnskennzeichnungen nach dem Gießkannenprinzip" stünden der klaren Trennung von tatsächlicher Werbung und nicht-werblichen Inhalten entgegen.
spiegel.de

Studie: Foto-Filter in sozialen Medien verschieben die Selbstwahrnehmung.

Soziale Netzwerke: Mit Filtern bearbeitete Fotos verunsichern und stören die Selbstwahrnehmung, warnen Forscher der Boston University. Weltweit verschiebe sich das Schönheitsideal, weil jeder mit ein paar Klicks seine Haut schöner oder die Augen glänzender wirken lassen könne – so wie es bislang vor allem in der Werbung und auf Covern von Zeitschriften zu sehen war.
faz.net

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#SupportHER: COSMOPOLITAN & Instagram etablieren nachhaltiges Netzwerk für starke Frauen
Mit der Aktion #SupportHER fördern und verbinden die beiden Partner inspirierende Frauen und gestalten maßgeblich die Female-Empowerment-Bewegung mit. Unter #SupportHER zeigen COSMOPOLITAN und Instagram auf allen Kanälen, wie Frauen sich gegenseitig unterstützen können.
cosmopolitan.de