Ex-Uber-Chef Travis Kalanick wusste von Datendiebstahl bei Google-Schwester Waymo.

Uber vs. Google: Neue Gerichtsunterlagen besagen, dass Ex-Uber-Chef Travis Kalanick seit März 2016 Kenntnis davon hatte, dass der frühere Waymo-Entwickler Anthony Levandowski, bei Uber bis Ende Mai für selbstfahrende Autos verantwortlich, bei der Google-Schwester Informationen hat mitgehen lassen. Demnach habe Kalanick Levandowski angewiesen, die Daten zu vernichten. Waymo wirft Uber vor, den Datendiebstahl nicht früher gemeldet zu haben.
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"Focus": Russische Hacker planen Veröffentlichung gestohlener Bundestagsdaten.

Bundestags-Hack: Die russische Hacker-Gruppe APT28 bereitet womöglich die Veröffentlichung gestohlener Daten aus dem Bundestag vor, schreibt "Focus" und beruft sich auf Sicherheitskreise. Die deutsche Spionageabwehr und das BSI hätten registriert, dass APT28 bereits im Januar Domains wie btleaks.com angemeldet und eine Facebook-Seite eingerichtet habe.
"Focus" 26/2017, S. 16 (Paid), focus.deKommentieren ...

Union und SPD einigen sich auf Grundzüge des Netzhetze-Gesetzes.


Soziales Gesetzwerk: Union und SPD einigen sich auf Grundzüge des Gesetzes gegen Hasskriminalität im Internet. Das geplante Gesetz soll soziale Netzwerke wie Facebook verpflichten, offensichtlich strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden nach Eingang einer Beschwerde zu löschen oder zu sperren. Nicht eindeutige Fälle müssten innerhalb einer Woche entschieden werden.

Plattformen wie Facebook und YouTube sollen laut "Spiegel" einen Zustellungsbevollmächtigen in Deutschland einsetzen müssen. Dieser müsse innerhalb von zwei Tagen Behörden, die sich wegen illegaler Inhalte melden, Auskunft erteilen. Die Regierung wolle den sozialen Netzwerken erlauben, ein gemeinsames Zentrum zur Prüfung der Beschwerden einzurichten, das Informationen über seine Arbeit veröffentlicht.

Das Bundesjustizministerium unter Heiko Maas soll die Pläne nun schriftlich zusammenfassen. Die endgültige Einigung könnte kommende Woche folgen.
spiegel.de, sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

BSI warnt vor Hacker-Angriff auf Manager und Beamte.

BSI warnt Manager und Behördenmitarbeiter vor Cyber-Attacken. Einen Angriff auf Regierungsnetze habe das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bereits abgewehrt. Die Angreifer senden demnach an ausgewählte Führungskräfte E-Mails, die echt erscheinen und Passwörter erbeuten sollen. Die Angriffe ähneln denen gegen die Demokratische Partei in den USA und die französische En-Marche-Bewegung.
deutschlandfunk.de, derwesten.deKommentieren ...

Bundestag lockert das Kameraverbot bei Entscheidungen hoher Gerichte.

Bundestag lockert das Übertragungsverbot für die Urteile der höchsten deutschen Gerichte. Medien dürfen wichtige Urteilsverkündungen der obersten Bundesgerichte künftig im Fernsehen und im Internet übertragen. Die Lockerung des seit 1964 bestehenden Verbots von Ton- und Fernsehaufnahmen soll mehr Transparenz schaffen. Sie gilt für Entscheidungen des Bundesgerichtshofs, des Bundesverwaltungsgerichts, des Bundesarbeitsgerichts, des Bundessozialgerichts und des Bundesfinanzhofs. Das Gericht muss der Übertragung jedoch in jedem Einzelfall zustimmen.
deutschlandfunk.de,dw.comKommentieren ...

Golfstaaten fordern Schließung des katarischen Senders Al Dschasira.

Al DschasiraAl Dschasira soll schließen, fordern die arabischen Staaten, die ihre Kontakte zu Katar, dem Heimatland des Senders, vor Wochen abgebrochen haben. Der Sender ist den zumeist autokratisch geführten Staaten ein Dorn im Auge, weil er über Oppositionsbewegungen im arabischen Raum berichtet - außer in Katar selbst. Katar hat eine Schließung bereits im Vorfeld abgelehnt. Daneben wird in der vom Vermittlerstaat Kuwait weitergegebenen Liste u.a. ein Abbruch der Beziehungen zum Iran, der Muslimbruderschaft, der Hisbollah, und Al-Kaida gefordert.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Christoph Keese denkt radikal digital – weil der Wandel extrem ausfällt.


Frisch voraus: Christoph Keese hat keine Zeit zum Verschnaufen. Die Digitalisierung verläuft immer schneller. Mehr und mehr Bereiche sind betroffen. Springer-Manager Keese fasst beim Kongress Zeitung Digital für turi2.tv die Entwicklungen zusammen. Sein persönliches Motto stammt vom französischen Lyriker Arthur Rimbaud: "Il faut être absolument moderne" – frei übersetzt: Mach dich selbst zur Speerspitze des Fortschritts.

"Mich hat früh eine Experimentierfreude befallen", sagt Keese, der durch private Neugierde getrieben auch immer nach dem neuesten Handy Ausschau hält. Das Nachdenken über digitale Geschäftsmodelle machte ihn zum "Mister Leistungsschutzrecht". Heute steht Keese mit der Springer-Tochter Hy anderen Unternehmen bei der Digitalisierung zur Seite.

Keese ist überzeugt, dass jeder mit möglichst vielen gesammelten Infos und Menschenverstand drei bis fünf Jahre vorhersehen kann. Doch kein Individuum könne alleine alles verstehen – es brauche Berater, Kooperationen und Netzwerke. Autoherstellern und Banken rät Keese einen Blick auf die Verlagsbranche: "Die anderen Branchen haben den Vorteil, dass sie von den Medien lernen können. Aber sie haben den Nachteil, dass sie viel weniger Zeit zur Verfügung haben."
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Universität Oxford stellt steigende Bereitschaft fest, für Journalismus zu bezahlen.

Paid Content wird von Lesern und Zuschauern zunehmend akzeptiert, stellt die Universität Oxford in ihrem Digital News Report 2017 fest. Insgesamt lies deren Reuters Institute im Januar und Februar 70.000 Online-Nutzer in 36 Ländern befragen. 13 % von ihnen geben Geld für Abos oder einzelne Artikel aus. Die Zahlungsbereitschaft in Deutschland liegt unter dem Durchschnitt: Knapp jeder Zehnte zahlt, nur 3 % besitzen ein Digital-Abo.
sueddeutsche.deKommentieren ...

YouTube hat 1,5 Mrd eingeloggte Nutzer monatlich.

YouTube hat mittlerweile 1,5 Mrd eingeloggte Nutzer monatlich, sagt CEO Susan Wojcicki auf der VidCon. Die eingeloggten Nutzer schauen ihr zufolge allein auf ihren Mobilgeräten im Schnitt mehr als eine Stunde pro Tag YouTube-Videos. Die 37 exklusiven Serien, die YouTube für sein Angebot Red produzieren ließ, erzeugten laut der Google-Tochter bislang insgesamt 250 Mio Views.
hollywoodreporter.com, techcrunch.comKommentieren ...

News Corp. führt Gespräche mit Facebook über ein Abo-Model.

News Corp. befindet sich in "sehr weit fortgeschrittenen" Gesprächen mit Facebook zu einem Abo-Model für seine Online-Inhalte, sagt CEO Robert Thomson. Facebooks Lösung sei nicht nur für sein Unternehmen, sondern auch für kleine Verlage wirksam, so Robert Thomson. Vor kurzem hatte das zu News Corp. gehörende "Wall Street Journal" bereits über Facebooks Pläne für eine Abo-Funktion berichtet.
adage.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Apple will Zahlungen an Plattenfirmen reduzieren.

Apple Music will der Musikindustrie weniger zahlen, berichtet Bloomberg. Demnach sollen die Musik-Labels statt bisher 58 % nur noch 52 % der Abo-Einnahmen bekommen. Apple hatte den Plattenfirmen einst freiwillig mehr gezahlt, um Bedenken zu erwidern, durch den Streaming-Dienst könnten die Download-Umsätze bei iTunes massiv einbrechen.
bloomberg.com via handelsblatt.comKommentieren ...

Amazon startet Lese-Flatrate mit Magazinen und E-Books.


Schnupper-Lektüre: Amazon bietet seinen Prime-Kunden "stern", "Focus" und "Spiegel" zur Gratis-Lektüre an. Die neue Lese-Flatrate Prime Reading ist im Prime-Abo von 69 Euro im Jahr enthalten und bietet Zugriff auf eine wechselnde Auswahl an Magazinen sowie E-Books, Reiseführern, Kurzgeschichten, Comics und Kinderbüchern. Prime-Nutzer können die Bücher und Magazine über die Kindle-App lesen.

Zum Start sind die aktuellen Ausgaben von "Spiegel", "stern" und "Focus" im Portfolio, außerdem Lifestyle-Magazine wie "Glamour", "Vogue" oder "Instyle", daneben auch Klatsch- und Rezepthefte sowie Special-Interest-Titel. Das neue Angebot dürfte Online-Kioske wie Blendle oder Readly nicht ganz kaltlassen. Da aber von einer "wechselnden Auswahl" die Rede ist, wird Amazon seinen Nutzern wohl kaum jede Woche die neuesten Ausgaben aller Titel zugänglich machen. Letztlich dürften daran auch die Verlage kein Interesse haben, weil eigene E-Paper-Angebote mit einer Amazon-Flatrate hinfällig würden. Prime Reading dient daher wohl eher als Lockmittel zum Anfüttern.
haz.de, presseportal.de
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Zitat: Universal-Music-Chef Frank Briegmann gibt sich mit Reichweite allein nicht zufrieden.

"Reichweite zahlt uns keine Rechnung."

Frank Briegmann, Chef von Universal Music, motiviert alle Inhalte-Anbieter, die Hand aufzuhalten.
turi2 vor Ort bei Zeitung Digital in Berlin.

 

Aus dem Archiv von turi2.tv: Frank Briegmann rät: "Unterschätzen Sie nicht das haptische Erlebnis". (Dezember 2015)

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Studie: Deutsche informieren sich bevorzugt im TV.

Nachrichtenkonsum: 94 % der Erwachsenen mit Internetzugang in Deutschland schauen oder hören mehrmals in der Woche Nachrichten, 87 % sogar täglich, sagt eine Studie vom Reuters Institute. Das meistgenutzte Informationsmedium ist für 77 % der Befragten das Fernsehen, sogar bei den 18- bis 24-Jährigen schalten 59 % mindestens einmal in der Woche TV-Nachrichten ein. Das Internet ist nur für 28 % die wichtigste Informationsquelle.
horizont.net, tagesspiegel.de, digitalnewsreport.orgKommentieren ...

DuMont steigert Erlöse bei Regionalmedien.

DuMont setzt im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 592 Mio Euro um, rund 1 % mehr als 2015. Als Gewinn verbucht die Mediengruppe 3,2 Mio Euro - im Vorjahr standen 4,9 Mio Euro. Das operative Ergebnis ist kräftig gewachsen, ohne "einmalige Sondereffekte" liegt der Ebitda bei 67,2 Mio Euro. Die Zahlen sind nur begrenzt mit Vorjahreswerten vergleichbar, denn DuMont hat von der IFRS-Bilanz auf Bilanzierung nach deutschem Handelsrecht umgestellt. Alle Regionalmedien hätten ihre Erlöse in Vermarktung und Vertrieb gesteigert. Im Berichtsjahr sei DuMonts Belegschaft um 261 auf 3.637 Beschäftigte angewachsen.
dumont.de, meedia.deKommentieren ...

DJV: WDR bricht mit einem neuen Honorarmodell den Tarifvertrag.

WDR Logo 150WDR: Der DJV wirft dem Sender wegen eines neuen Honorarmodells für crossmediale Arbeiten Tarifbruch vor. Freie Mitarbeiter sollen bei crossmedialen Beiträgen nur noch für eine Gattung - etwa das Fernsehen - 100 % der üblichen Vergütung bekommen. Laufen die Beiträge auch in anderen Mediengattungen, erhalten die Freien dafür demnach nur noch 50 % des zusätzlichen Honorars. Die neuen Honorare sollen zunächst für sechs Monate in den Bereichen Sport, Wirtschaft und Wissenschaft gelten. Diese Ressorts sollen Vorbilder für crossmediales Arbeiten sein. Verhandlungen zwischen WDR und den Gewerkschaften über neue Vergütungsregeln waren im Februar gescheitert.
djv-nrw.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

NDR und chinesisches Fernsehen strahlen gemeinsame Sendung aus.

NDR Logo 150x150NDR und das chinesische Fernsehen haben erstmals eine gemeinsame Gesprächssendung über ein politisches Thema produziert. Die Sendung "Dialog zu G20" behandelt den G20-Gipfel in Hamburg und die deutsch-chinesischen Beziehungen. Der NDR und der chinesische Auslandsfernsehsender CGTN haben sich verpflichtet, die Sendung ungeschnitten und unzensiert auszustrahlen. Laut NDR handelt es sich bei der Kooperation um eine Premiere in Europa. Die Sendung ist bereits online zu sehen.
dwdl.de, ndr.de, tagesschau.de (58-Min-Video)

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Meedia: "Mitteldeutsche Zeitung" streicht 19 Sekretariats- und Service-Stellen.

Mitteldeutsche Zeitung baut 19 Service- und Sekretariats-Stellen ab, schreibt Marvin Schade. Unter anderem soll ein Service-Center in Halle mit fünf Stellen geschlossen werden. Besitzer DuMont sagt, in Zeiten der Digitalisierung reiche eine andere Service-Stelle in Halle aus. Der Verlag wolle sozialverträgliche Lösungen für den Stellenabbau finden.
meedia.deKommentieren ...

Burda-Töchter BCN und C3 gründen b.famous Content Studios.

Burda: Die Konzerntöchter BCN und C3 gründen die b.famous Content Studios. Das Joint-Venture in München wird für Kunden Kampagnen entwickeln, die exklusiv auf den journalistischen Plattformen von Burda laufen. Die Kampagnen sollen den Konsumenten in den Mittelpunkt der Kommunikation stellen. Geschäftsführerin wird Christine Fehenberger.
burda.comKommentieren ...

ProSiebenSat.1 kauft Event-Unternehmen Jochen Schweizer.


Wundertüte aus Unterföhring: ProSiebenSat.1 übernimmt die Mehrheit an der Eventfirma von Jochen Schweizer (Foto). ProSiebenSat.1 führt den Anbieter von Erlebnisgeschenken mit Tochter Mydays zusammen, der künftig Jochen Schweizer Mydays Holding heißt.

Unternehmer Jochen Schweizer besitzt 10 % am neuen Unternehmen, den Rest der Anteile hält ProSiebenSat.1. Für die Transaktion wurde Schweizers Eventfirma mit 108 Mio Euro bewertet. Am Dienstag hat ProSiebenSat.1 angekündigt, alle Anteile an der schwedischen Etraveli Holding an den Finanzinvestor CVC zu versilbern.
prosiebensat1.de, gruenderszene.de, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Amazon sichert sich Exklusivrechte an Blizzard-Spielen für Twitch.

Amazon investiert nicht nur in Sport-Übertragungsrechte, sondern setzt auch auf Exklusivität bei E-Sports. Für seine Streaming-Plattform Twitch schließt der Konzern einen Vertrag mit dem Spielehersteller Blizzard. Die zweijährige Partnerschaft sichert Twitch die exklusiven Übertragungsrechte an rund 20 Wettkämpfen in beliebten Spielen wie World of Warcraft und Starcraft.
techcrunch.comKommentieren ...

Telekom will ihre US-Tochter mit dem Konkurrenten Sprint fusionieren.

Telekom erwägt einen Kursschwenk in den USA, berichtet das "Handelsblatt". Statt wie bisher geplant, soll T-Mobile US nicht verkauft werden, sondern mit dem Konkurrenten Sprint fusionieren. Die Telekom will dabei die unternehmerische Führung innehaben. Für den Zusammenschluss sollen Aktien getauscht werden, aber kein Geld fließen. T-Mobile ist in den USA aktuell der drittgrößte Anbieter, Sprint ist die Nummer vier am Markt.
handelsblatt.com (Paid)Kommentieren ...

Amazon baut Mode-Geschäft mit kostenloser Anprobe massiv aus.

Amazon kommt in Mode: Amazon startet in den USA Prime Wardrobe und greift damit Modehändler frontal an. Künftig erlaubt Amazon Mitgliedern seines Prime-Programms, sich kostenlos Kleidung zur Anprobe schicken zu lassen. Die Kunden haben sieben Tage Zeit und müssen nur bezahlen, was sie behalten. Damit geht Amazon weiter als andere Mode-Versandhändler, die oft zwar kostenlose Retouren anbieten, jedoch für die bestellte Kleidung zunächst zur Kasse bitten.

Mit Rabatten bei der Annahme mehrerer bestellter Produkte will Amazon zusätzlich punkten, ebenso mit der Ankündigung, dass die Rücksendung direkt von Zuhause abgeholt wird. Analysten erwarten, dass Amazon noch in diesem Jahr zum größten Modeverkäufer in den USA wird. Aktuell hat das Unternehmen einen Marktanteil von 6,6 %, der in den kommenden fünf Jahren laut Experten auf über 16 % ansteigen könnte.
businessinsider.de, meedia.deKommentieren ...

The Buzzard will Nachrichtenlesern helfen, aus ihrer Filterblase auszubrechen.

Medien-Startup The Buzzard will Nachrichtenlesern dabei helfen, aus ihrer Filterblase auszubrechen. Die von drei Webentwicklern und Nachwuchsjournalisten aus München gegründete Online-Plattform stellt zu großen aktuellen Themen, wie der Wahl in Frankreich, verschiedene-Perspektiven von Bloggern, Journalisten und Aktivisten abseits großer Medien gegenüber. Seit dem Start Anfang Juni hat The Buzzard 1.000 angemeldete Leser gesammelt.
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Meedia: "FAZ" baut Anzeigenvermarktung um.

FAZ baut die Anzeigenvermarktung für den Stellenmarkt um, schreibt Meedia. Demnach stehen die Außenbüros - u.a. in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München - auf dem Prüfstand. "FAZ"-Geschäftsführer Thomas Lindner wolle den Bereich auf eine "lösungsorientierte Beratung und den Verkauf von individuellen Kommunikationskonzepten" neu ausrichten. In "FAZ"-Kreisen werde befürchtet, dass sich Lindner von einem Großteil der Außenbüros trennen will, um die Arbeit am Verlagssitz Frankfurt zu konzentrieren.
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