Facebook verbindet Instant Articles mit Googles AMP und Apple News.


Tür im Walled Garden: Facebook ermöglicht es Publishern künftig, ihre als Instant Articles erstellten Beiträge auch in die Konkurrenzformate von Google und Apple umzuwandeln. In seinem open source Software Development Kit hat der Konzern eine Erweiterung hinzugefügt, mit der Accelerated Mobile Pages (AMP) von Google erstellt werden können. Eine entsprechende Erweiterung für Apple News hat der Konzern angekündigt. Die technische Umsetzung mithilfe der Software obliegt jedoch den Publishern selbst.

Der Schritt ist eine Abkehr von der bisherigen Praxis, bei der die Formate eher in Konkurrenz zueinander standen. Facebook schreibt, das neue Feature sei als Wunsch im Rahmen des Facebook Journalism Projects an die Verantwortlichen herangetragen worden. Es kommt zu einer Zeit, zu der sich viele namhafte Publisher wie die "New York Times" oder Forbes von den Instant Articles zurückziehen, da sie nicht genügend Möglichkeiten der Monetarisierung sehen.
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BBC zieht bei seinem kostenpflichtigen VoD-Angebot den Stecker.

BBC-Logo-150x150BBC kapituliert gegen die Streaming-Konkurrenz und macht seinen BBC Store Anfang November nach nur zwei Jahren wieder dicht. Im Online-Angebot des kommerziellen Arms BBC Worldwide können Kunden Formate der Anstalt kostenpflichtig abrufen, auch wenn diese nicht mehr in der kostenlosen Mediathek der BBC verfügbar sind. Viele der Inhalte gibt es aber auch bei Netflix und Co.
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Red Bull Media House entlässt 69 Mitarbeiter.

Red Bull reduziert die Zahl seiner Mitarbeiter im Medienbereich um 69, berichtet der "Standard". Der Konzern begründet den Schritt mit der "Vereinfachung der Organisation". Aktuell arbeiten mehr als 1.000 Personen beim Red Bull Media House Österreich. Anfang des Jahres hatte Red Bull die Firma in zwei Einheiten getrennt.
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Fusion von Car2go und DriveNow soll noch 2017 stattfinden.

BMW und Daimler erzielen Fortschritte beim Plan, ihre Carsharing-Angebote zusammen zu legen, berichtet das "manager magazin". Das neue Gemeinschaftsunternehmen soll unter einem neuen Namen im Herbst starten, die bisherigen Marken würden Wegfallen. BMW und Daimler wollen das Angebot auch für zusätzliche Partner offen halten. Sixt, aktuell Teilhaber bei DriveNow und bislang Gegner einer Fusion, könne sich nun auch eine Beteiligung am neuen Unternehmen vorstellen.
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Ägypten sperrt Websites von Al Jazeera und Huffington Post.

Ägypten sperrt den Zugang zu mehreren Nachrichtenseiten, darunter Al Jazeera und das arabischsprachige Angebot der Huffington Post. Laut Sicherheitskreisen sind die Seiten gesperrt worden, weil sie "Terrorismus unterstützen". Der Schritt kommt zwei Tage nachdem Äußerungen des Emirs von Katar verbreitet wurden, in denen er mehrere arabische Staaten kritisiert. Katar behauptet, die Aussagen seien gefälscht. Auch Saudi-Arabien und die Vereinten Arabischen Emirate haben in der Folge mehrere Internetseiten gesperrt.
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ProSiebenSat.1 verhandelt über Übernahme des Digitalgeschäfts von Jochen Schweizer.

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150ProSiebenSat.1 führt Gespräche über eine Übernahme des Digitalbereichs von Jochen Schweizer, berichtet das "manager magazin". Der Unternehmer suche mithilfe von GCA Altium einen Partner, um den Bereich zu internationalisieren. Jochen Schweizer ist der größte deutsche Anbieter von Erlebnisgutscheinen. 2013 hat ProSiebenSat.1 bereits den größten Konkurrenten, Mydays, übernommen.
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Facebook investiert bis zu 250.000 Dollar je Show in seine TV-Inhalte.

Facebook investiert jeweils bis zu 250.000 Dollar in seine eigenen TV-Shows, berichtet businessinsider.de. Demnach hat das Netzwerk Deals mit Vox Media, BuzzFeed, ATTN und Group Nine Media eingetütet. Für längere, aufwendige Produktionen plant Facebook 250.000 Dollar pro Show, kurze Formate lässt das Netzwerk sich 10.000 bis 35.000 Dollar kosten. Die Produzenten werden außerdem an den Werbeeinnahmen von zwischengeschalteten Anzeigen beteiligt.
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Analyse: Adtech-Anbieter setzen bei Programmatic Advertising auf passende Emotionen.

TV-Werbung im Fernseher 150Programmatic Advertising: Unternehmen wollen Video-Werbung verstärkt nach der Stimmung der Empfänger ausspielen, analysiert David Hein. In emotional passenden Umfeldern würden Kampagnen besser wahrgenommen und seien effektiver. Der Adtech-Anbieter Unruly launcht Marktplätze für die passende emotionale Situation der Zielgruppe. Werber können dort zwischen Gefühlen wie Glück, Traurigkeit, Nostalgie und Überraschung auswählen.
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Neue Interview-Reihe bei Zeit Online stellt Gästen nur eine Frage.

Zeit Online startet die neue Video-Reihe Eine Frage der Zeit. Tina Hildebrandt und Marc Brost, beide Leiter des Berliner Hauptstadtbüros, empfangen im wöchentlichen Wechsel prominente Gesprächspartner, denen sie nur eine Frage stellen. Die soll immer wieder auch einen Bezug zur aktuellen "Zeit"-Titelgeschichte haben und sich zu einem "kurzen, temporeichen Gespräch" entwickeln. Für die heutige Premiere setzt Zeit Online auf ein sicheres Pferd als Gast: Linken-Politiker Gregor Gysi.
turi2 - eigene Infos
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Torsten Wingenter denkt bei der Lufthansa über eine digitale Zukunft ohne Flugzeuge nach.


Kranich ohne Flügel: Digital-Disruptor Torsten Wingenter ist bei der Lufthansa für die großen Visionen zuständig. Die Zukunft des Unternehmens? Liegt langfristig vielleicht nicht mehr im klassischen Fliegen, sagt Wingenter im Video-Interview für die turi2 edition Innovation.

Wingenter denkt sich als Head of Digital Innovations neue Produkte rund um Bots, Messenger und Sprachsteuerung aus. Menschen könnten nicht nur physisch, sondern auch in der virtuellen Realität miteinander verbunden werden. "Uns fehlt noch die Vorstellung, wie Fliegen in Zukunft aussehen mag. Aber es wird wesentlich digitaler."
turi2.tv (3-Min-Video)Kommentieren ...

Verlagsgruppe Handelsblatt heißt ab Dezember Handelsblatt Media Group.

Nomen est omen: Die Verlagsgruppe Handelsblatt gibt sich einen neuen Namen. Künftig soll der Verlag Handelsblatt Media Group heißen, sagt "Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart am Dienstagabend am Rande der Launchparty für die turi2 edition4 in Düsseldorf. Die Umbenennung geschehe parallel mit dem Umzug des Verlags in ein neues Gebäude, der für Dezember geplant sei.

Mit dem neuen Namen will Steingart abbilden, dass die Mediengruppe inzwischen mehr als ein Verlag ist, u.a. mit dem Kreativdeck, das Kunden als In-House-Agentur Kommunikationslösungen anbietet. Die englische "Media Group" unterstreiche die internationale Ausrichtung, etwa mit der englischsprachigen Global Edition.
turi2 – eigene Infos1 Kommentar

Aldi Süd gibt Printwerbung eine "Existenzberechtigung".


DigitAldisierung: Aldi verschiebt den Schwerpunkt seiner Marketing-Maßnahmen deutlich in Richtung Digital- und Live-Kommunikation, um jüngere Kunden zu erreichen, die nicht mit Aldi sozialisiert sind. Im Interview mit "Horizont" sagt Sandra-Sibylle Schoofs, Marketingchefin bei Aldi Süd, Print-Werbung habe zwar auch in Zukunft "noch absolut seine Existenzberechtigung", der Werbegeld-Regen von Aldi bewässert aber nicht mehr automatisch alle Blätter: Reichweitenstarke Titel wie "Bild" zählten weiterhin zu Aldis "Basis-Medien", bei "ausgewählten Themen können regionale Titel als Ergänzungsmedium sinnvoll sein" - eine Liebeserklärung klingt anders.

Inzwischen gibt Aldi Süd rund doppelt so viel Geld für Online- wie für Printwerbung aus. Die Digital-Ausgaben fließen einerseits in Display-Anzeigen und Adwords, andererseits will Aldi seine digitalen Content-Portale ausbauen, etwa zum Thema Wein. Auch mit Mobile Marketing beschäftige sich Aldi Süd "aktuell sehr intensiv", sagt Schoofs und kündigt an: "Da wird in den nächsten Monaten noch einiges passieren."

Seit dem Start der Markenkampagne Einfach ist mehr im Herbst 2016 wirbt Aldi erstmals auch im Radio, im TV und Kino. Schoofs ist mit den ersten Zahlen "schon sehr zufrieden", Aldi wolle "alle Kanäle weiterverfolgen". Ein weiterer wichtiger Baustein ist Live-Kommunikation, wie etwa das Bistro, das Aldi kürzlich in Köln eröffnet hat, das "die Marke emotional erlebbar" machen soll. Die Menüs aus Aldi-Zutaten sollen auch dazu dienen, "ganz gezielt Produkte zu lancieren".
"Horizont" 21/2017, S. 12/13 (Paid), horizont.net (Auszug)
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Delivery Hero strebt im Sommer an die Börse.

Delivery Hero will noch im Sommer an die Börse gehen, berichtet Reuters. Die Berliner Mutter von Food-Lieferdiensten wie Foodora und Pizza.de strebe die Erstnotiz an der Frankfurter Börse Mitte Juli an. Der Börsenwert soll bei bis zu 4 Mrd Euro liegen. Im 1. Quartal 2017 hat Delivery Hero seinen Umsatz auf 121 Mio Euro fast verdoppelt, schreibt aber weiter rote Zahlen.
handelsblatt.com, t3n.de, reuters.com1 Kommentar

Zahl des Tages: EU beschließt Europa-Quote für Netflix & Co.

Europa EU-Flagge SterneZahl des Tages: Mindestens 30 % europäische Produktionen sollen Video-Abrufdienste wie Netflix und Amazon Video künftig im Repertoire haben. Die EU-Medienminister haben in Brüssel eine Änderung der EU-Medienrichtlinie beschlossen. Großbritannien, Dänemark, die Niederlande, Finnland und Luxemburg waren gegen eine EU-Quote, wurden aber überstimmt.
derstandard.at, dwdl.de1 Kommentar

lexikon2: Gabor Steingart.


Gabor Steingart wollte erst die Welt retten und dann den "Spiegel" – jetzt erfindet er als Junior-Verleger die Verlagsgruppe Handelsblatt neu. Als begnadeter Welterklärer und passionierter Weltverbesserer modernisiert Steingart den Düsseldorfer Wirtschaftsverlag. Steingart ist ein Vordenker der Branche und Vorbild für viele – Markus Trantow stellt ihn vor. Weiterlesen …

Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin.

Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin. Die neue Forschungseinrichtung soll den digitalen Wandel erforschen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, sagt Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Ein Konsortium aus fünf Hochschulen und zwei außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg gründet das Institut, das in den ersten fünf Jahren 50 Mio Euro erhält.
spiegel.deKommentieren ...

Stiftung Warentest: Telekom hat das beste Handynetz.

Telekom bietet mit der Note 1,9 das beste Mobilfunknetz in Deutschland, sagt die Stiftung Warentest. Beim Telefonieren im Zug sei das Netz aber nur "befriedigend". Auf Platz 2 folgt das Vodafone-Netz mit der Note 2,2. Betreiber O2 hinkt demnach mit der Note 2,6 hinterher und schneidet besonders in ländlichen Regionen schlecht ab. Für ihren Test hat die Stiftung Warentest u.a. Sprachqualität, Geschwindigkeit des Rufaufbaus, Webseiten-Aufbau und Download-Geschwindigkeit geprüft.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Deutsche Welle informiert mit Social Videos über das Grundgesetz.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle startet ein Social-Video-Projekt zum Grundgesetz. Etwa einminütige Videos sollen Grundgesetz-Artikel anschaulich erklären. Der deutsche Auslandssender verbreitet die Videos über soziale Medien auf sechs Sprachen - u.a. auf Arabisch, Paschtu und Englisch. Er will zeigen, welche Regeln in Deutschland gelten und welche Werte gesetzlich geschützt sind. Das Projekt startet am heutigen Tag des Grundgesetzes.
dw.comKommentieren ...

Studie: Ein Drittel der Zielgruppe bis 24 Jahren schaut mehr Streaming-Dienste als TV.

Video-Streaming-Dienste wie Netflix haben einen Massenmarkt erobert, sagt eine Studie von Deloitte. Rund ein Drittel der Zielgruppe bis 24 Jahren schaue mehr Abrufinhalte als klassisches TV. Die Abo-Zahlen hätten sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Bei Nutzern ab 35 Jahren dominiere das lineare TV-Programm.
horizont.net, t-online.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Stefan Kohn blickt für die Telekom in eine total vernetzte Zukunft.


Immer in Verbindung: Unsere ganze Welt wird digitalisiert, vernetzt und automatisiert, ist Stefan Kohn sicher. Der Leiter der Design Gallery erläutert im Videointerview für die turi2 edition Innovation die Zukunftsvision der Deutschen Telekom.

Kohn will mit Szenarien den Konzern befähigen, selbst die Zukunft zu gestalten. Seine zentrale These: Alles wird vernetzt und die Telekom kann als Mobilfunker und Daten-Dienstleister profitieren. Dazu muss die ehemalige Bundesbehörde mit Google, Amazon und Startups kooperieren. Zusammenarbeit sei zwingend notwendig und Denkverbote in diesem Bereich "innovationsfeindlich". Weil kein Gedanke verboten ist, hat Kohn eine klare Meinung zum Smartphone: "Das Handy ist ein Objekt mit Auslaufdatum."
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Jens Twiehaus wird Redaktionsleiter turi2.tv.

Veni, video, vici: Medienexperte Jens Twiehaus, 29, seit 2015 Berliner Korrespondent von turi2, wird zum 1. Juni Redaktionsleiter beim Branchenfernsehen turi2.tv. Twiehaus prägt das 2008 von Peter Turi gestartete Projekt bereits seit zwei Jahren mit seinen ruhigen und klugen Video-Interviews. Künftig soll Twiehaus vor allem die Kooperation mit "Horizont" bei turi2.de/live vorantreiben sowie neue Formate und How-to-Videos entwickeln. Twiehaus tritt im turi2-Team damit gleichberechtigt neben die Ressortleiter Markus Trantow (für turi2.de) und Tatjana Kerschbaumer (für turi2 edition).
turi2.de/team, turi2.de/liveKommentieren ...

Bomben-Explosion in Manchester tötet 19 Menschen.

Explosion in Manchester: Nach einem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande hat es in der nordenglischen Stadt eine Explosion gegeben, bei der mindestens 19 Menschen getötet und 50 verletzt wurden. Die Polizei geht von Terror aus. Die deutschen Newssender schlafen zunächst und liefern Infos nur im Ticker am Bildrand, während Dokus laufen. Bei n-tv meldet sich erstmals um 4 Uhr ein Moderator mit CNN-Bildern aus der Redaktion. Bild, Welt und Focus Online berichten auch in der Nacht mit Livetickern, Spiegel Online und Süddeutsche mit Agentur- und Social-Media-Material.
turi2 - eigene Beobachtung
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Julia Jäkel: Facebook muss Verantwortung für Fake News und Hate Speech übernehmen.


Facebooks Realität und Zuckerbergs Anspruch: Julia Jäkel, Vorstandschefin von Gruner + Jahr, fordert von Facebook, endlich Verantwortung für Fake News, Beleidigungen und Gewaltdarstellungen zu übernehmen. Gründer Mark Zuckerberg nehme für sich in Anspruch, das gesamte soziale Gefüge der Gesellschaft abzubilden, es brauche aber sehr viel guten Willen, um zu glauben, dass Zuckerberg seine Verantwortung erkannt habe, sagt Jäkel auf dem European Newspaper Congress in Wien.

Es sollte nicht nur Sales-Truppen von Facebook in Deutschland geben, sondern auch Ansprechpartner für Partnerschaften und die Regulierung des sozialen Netzwerks, fordert Jäkel. Sie vergleicht Facebook mit den Verlagen in den 1950er Jahren: Damals hätten sich die Verlage zusammengetan und u.a. mit dem Presserat für eine Selbstkontrolle gesorgt. Ähnliches erwartet Jäkel auch von Facebook.
daniel-bouhs.de, youtube.com (4-Min-Video)

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Österreichs Kanzler Kern wirft Medien vor, das reale Leben der Bürger zu ignorieren.

Bundeskanzler Christian KernChristian Kern wirft den Medien vor, die "realen Lebensverhältnisse" der Menschen nicht zu behandeln. Die Newsroom-Macher seien zu sehr auf Klicks fixiert, sagt der österreichische Kanzler auf dem European Newspaper Congress. Das Ziel der Aufklärung verschwinde aus den Redaktionen. Auch die Politik sei gefordert, den Journalismus zu stärken. Kern habe Respekt vor den Zeitungen, die heute unter völlig anderen Bedingungen als vor 20 Jahren arbeiteten. Der SPÖ-Politiker fordert von Facebook, Google und YouTube, ihre Algorithmen offenzulegen.
news.at, derstandard.atKommentieren ...

"Emotion" und FischerAppelt starten die Aktion #wasfrauenfordern.

Emotion und FischerAppelt starten zusammen mit dem Marktforschungs-Start-up Appinio eine Aktion für Frauenrechte. Die Aktion #wasfrauenfordern soll Frauen Mut machen, im Jahr der Bundestagswahl für ihre Rechte einzutreten. Dafür startet die Frauenzeitschrift Emotion eine neue redaktionelle Serie und launcht die Seite wasfrauenfordern.de. Die Partner wollen herausfinden, wie sich Frauen eine moderne Politik vorstellen und das Ergebnis der nächsten Bundesregierung präsentieren.
new-business.deKommentieren ...

Analyse: Regierungsnahe Medien hetzen in Polen gegen deutsche Zeitungsbesitzer.

Polnische Medien, die der Regierung nahe stehen, hetzen gegen deutsche Zeitungseigentümer im Land, analysiert Gabriele Lesser. Der Verlagschef von Ringier Axel Springer werde im Privatsender Republika als "Gauleiter" bezeichnet, der glaube, den Polen Vorschriften machen zu dürfen. Politiker und Juristen der Regierungspartei PiS arbeiteten intensiv an Gesetzen, mit denen die angebliche "deutsche Mediendominanz" gebrochen werden soll. Als Erstes wolle die Regierung dem Verlag Polskapress mit dem Mutterhaus Passauer Neue Presse an den Kragen gehen. 60 % der Polen befürworten laut einer Umfrage die geplante "Repolonisierung" der Medien.
taz.deKommentieren ...

Zitat: Hans-Jürgen Jakobs stellt Facebooks Ethik in Frage.

"Das interne Regelbuch macht ganz den Eindruck, als sei die Ethik bei Facebook (fast zwei Milliarden Nutzer) vom eigenen Erfolg überrollt und plattgewalzt worden."

"Handelsblatt"-Autor Hans-Jürgen Jakobs übt im Morning Briefing der Wirtschaftszeitung scharfe Kritik an Facebooks Lösch-Regeln.
morningbriefing.handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Post-Vorstand Jürgen Gerdes schlägt seine Angreifer mit Größe.



Demut und Dominanz: Deutschlands oberster Briefträger Jürgen Gerdes zeigt in der turi2 edition Innovation Zähne. Der Post-Vorstand erklärt im Interview sein Rezept gegen agile Angreifer wie Amazon: "Wir wissen, was wir können und darauf bauen wir demütig auf." Seine Truppe habe eine "Batterie von Erfolgen" verzeichnet – und will seinen Großkunden Amazon mit Größe, Ruhe und Routine überzeugen, nicht mehr selbst an Internet-Shopper auszuliefern.

Falls die Post nicht in der Lage sei, mit Qualität zu kontern, "haben wir es nicht anders verdient", meint Gerdes. Die Post sei mit allen Sparten in fast allen Märkten die Nummer 1 oder 2 und das "vielleicht internationalste Unternehmen der Welt".
turi2.tv (4-Min-Video)Kommentieren ...

Zitat: Snapchats Content-Chef will kein TV-Killer sein.

"Ich will nicht der Killer des Fernsehens sein."

Nick Bell, Inhalte-Chef bei Snapchat, will Produzenten und Sendern helfen, neue Zuschauer zu finden - und an der Kompakt-Zweitverwertung mitverdienen. Auch Twitter und Facebook bemühen sich um TV-Inhalte als Werbefläche, schreibt Jürgen Schmieder über "die andere Flimmerkiste".
sueddeutsche.de Kommentieren ...

Schulungsunterlagen von Facebook geben Einblick in Lösch-Regeln.


Facebook-Files: Interne Dokumente, die der "Süddeutschen Zeitung" und dem "Guardian" vorliegen, geben erstmals Einblick in die Lösch-Regeln von Facebook. Auf Tausenden Seiten lernen die Mitarbeiter von Facebook und externen Dienstleistern, wann sie Inhalte sperren, ignorieren oder an Behörde melden sollen. Livestreams von Suizidversuchen etwa blieben erlaubt, weil "selbstzerstörerische Inhalte als Hilfeschreie" verstanden werden können, sie zu entfernen könnte verhindern, dass sie gehört würden.

Auch Bilder von nicht-sexuellem Kindesmissbrauch sollen nicht gelöscht werden, damit das Kind "identifiziert und gerettet" werden könne. Ausnahmen bilden Fotos die Sadismus oder Gewalt verherrlichen. Bilder von misshandelten Tieren dürften generell ebenfalls geteilt werden, Videos sollen nur als "verstörend" markiert werden.
sueddeutsche.de, theguardian.com1 Kommentar

DFL lässt Fan-Videos bei Twitter löschen.

Bundesliga-Logo 150DFL geht konsequent gegen Fan-Videos vor und weist Twitter zur Löschung an, schreibt Tobias Gillen. Konkret geht es um Videos vom Platzsturm beim 1. FC Köln nach dem letzten Bundesliga-Spieltag. Die DFL beruft sich auf ihr Copyright für Bilder aus den Stadien und ist damit juristisch zwar im Recht, Gillen hielte "ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl" jedoch für angebracht.
basicthinking.deKommentieren ...

Zitat: Tui-Chef Friedrich Joussen sieht Google, Expedia & Co als Medienunternehmen.

"Silicon-Valley-Unternehmen sind keine Technikspezialisten, sondern ihrem Wesen nach eher Medienunternehmen."

Friedrich Joussen, Chef des Reisekonzerns Tui, hat keine Angst vor Google, Expedia oder Booking, die von Anzeigen oder Provisionen lebten, aber mit den Urlaubern selbst nichts zu tun hätten. Im "Welt am Sonntag"-Interview spricht er sich deutlich gegen stärkere Regulierung des Internets aus und erwartet einen grundlegenden Wandel durch die Blockchain-Technologie.
"Welt am Sonntag", S. 36 (Paid)
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