Amazon schließt zugekauften E-Commerce-Händler Quidsi.

Amazon macht Quidsi dicht, den Anbieter hinter E-Commerce-Seiten wie Diapers.com, Soap.com und BeautyBar.com. Rund 260 Mitarbeiter in New Jersy verlieren ihren Job, Quidsis Programmierer kommen beim Lebensmittel-Lieferdienst Amazon Fresh unter. Amazon hatte Quidsi 2011 für 545 Mio Dollar übernommen, die Firma wurde aber nie profitabel.
bloomberg.com, businessinsider.de, excitingcommerce.deKommentieren ...

Daimler und VW werben in Großbritannien nicht mehr bei YouTube.

Daimler streicht vorerst alle Werbung bei YouTube in Großbritannien, nach Informationen von "Bild" ein sechsstelliger Betrag. Zuvor war Mercedes-Werbung vor extremistischen IS-Videos geschaltet worden. Auch VW hat seine YouTube-Werbung auf der Insel gestoppt und gehört damit zu rund 250 britischen Firmen, die ihre Spots nicht mehr vor Extremisten-Clips sehen wollen.
bild.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

SpotX verkauft Video-Werbung für Gutefrage.net.

Gute Frage, Frage-Antwort-Plattform von Holtzbrinck, kooperiert mit SpotX, Spezialist für Programmatic Advertising, der zur RTL Group gehört. SpotX verkauft für Gutefrage.net die automatisch ausgespielte Outstream-Videowerbung. Rund 70 deutsche Publisher gehören bereits zu den Kunden von SpotX, u.a. IP Deutschland, Discovery, Gruner + Jahr und Vice.
horizont.netKommentieren ...

Meinung: Ulrike Simon sieht Bertelsmann in der Welt-Liga abgehängt.

Bertelsmann spielt national in einer Liga für sich, hat aber international den Anschluss verloren, analysiert Ulrike Simon. Mit Zeitschriften- und Buchgeschäft, TV-Sendern und Musikverlag ist Bertelsmann so breit aufgestellt, wie kein anderes Medienunternehmen hierzulande, doch in der Welt-Liga geben mit Disney, News Corp, Time Warner und Viacom andere Konzerne den Ton an.
"Horizont" 13/2017, S. 1 (Paid) Kommentieren ...

Internetprovider in den USA sollen weiter Browserdaten verkaufen dürfen.

US-Kongress stimmt dafür, dass Internetanbieter weiterhin das Surfverhalten ihrer Nutzer auswerten und die Daten an Werbetreibende verkaufen dürfen. Damit stoppen Senat und Abgeordnetenhaus ein 2016 von der US-Telekom-Aufsicht erlassenes Verbot, das dieses Jahr verbindlich werden sollte. Das neue Gesetz muss noch von Donald Trump unterzeichnet werden.
zeit.deKommentieren ...

Justizministerium streicht Vorab-Filter aus Gesetz gegen Hass im Netz.

Justizministerium unter Heiko Maas ändert den Entwurf zum Gesetz gegen Hass im Netz. Die Forderung, wonach Plattformbetreiber das erneute Speichern illegaler Inhalte verhindern müssen, entfällt. Dafür erweitert das Ministerium die Palette der Inhalte, die binnen 24 Stunden gelöscht werden müssen, unter anderem um Kinderpornografie, verfassungsfeindliche Verunglimpfung von Verfassungsorganen und die Vorbereitung schwerer staatsgefährdender Straftaten.
spiegel.deKommentieren ...

Deutsche Welle startet Plattform InfoMigrants.

Deutsche Welle 150Deutsche Welle startet gemeinsam mit France Médias Monde und der italienischen Nachrichtenagentur ANSA die Plattform InfoMigrants. Die Seite addresiert auf Englisch, Arabisch und Französisch Menschen aus und in Afrika südlich der Sahara, dem Nahen Osten, Afghanistan und Pakistan. InfoMigrants soll insbesondere Personen, die nach Europa flüchten wollen, über die Gefahren aufklären und realistische Erwartungen vermitteln. Die Kooperation ist zunächst für ein Jahr angesetzt und wird von der Europäischen Kommission finanziert.
infomigrants.netKommentieren ...

"Süddeutsche Zeitung": Neuer Hacker-Angriff auf Bundestag.

Die Hacker und das Hohe Haus: Hacker haben im Februar erneut versucht, in das Netz des Bundestages einzudringen, schreibt Hakan Tanriverdi. Mindestens zehn Abgeordnete aller Fraktionen seien betroffen, die IT-Abteilung des Parlaments habe den Angriff abgewehrt. Abgeordnete kritisierten die Informationspolitik des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und des Bundesverfassungsschutzes in dem Fall.

Ziel der Attacke war u.a. die Grünen-Abgeordnete Marieluise Beck. Sie sagte, im Februar sei der Rechner einer Mitarbeiterin abgestürzt. Anschließend habe die Bundestagsverwaltung von auffälligen Serverbewegungen berichtet. Demnach waren alle Rechner befallen, die auf eine bestimmte ausländische Nachrichtenseite zugegriffen hatten. 2015 war das Parlament Opfer einer Hacker-Attacke geworden. damals mussten Server und Netzwerke für die Reperatur mehrere Tage abgeschaltet werden.
sueddeutsche.de, spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Facebook rollt Snapchat-inspirierte Funktionen in seiner App aus.

Facebook führt an Snapchat angelehnte Funktionen nun auch in seiner Haupt-App ein. In der neusten Version der App können Nutzer sogenannte Stories sehen und anlegen, die 24 Stunden vorgehalten werden. Außerdem gibt es Filter für die Kamera-Funktion und die Option selbstlöschende Bilder als Direktnachricht zu versenden.
horizont.net, theverge.comKommentieren ...

Spiegel Online war den Vormittag über offline.

Spiegel Offline: Spiegel Online war am Vormittag nicht zugänglich. Wegen eines Fehlers bei einem Dienstleister warf spiegel.de seit etwa 6.30 Uhr bis kurz vor 12 Uhr eine Fehlermeldung aus. Auch Apps und Feeds waren betroffen. Die Redaktion nutzte zwischenzeitlich die sozialen Medien, um die Leser zu informieren. Der junge Ableger Bento.de war nicht betroffen.
facebook.comKommentieren ...

"WSJ": Hollywood-Filme könnten künftig früher online verfügbar sein.

Hollywood bereitet vor, dass Kinofilme künftig nach weniger als 45 Tagen in Streaming-Angeboten landen, schreibt das "Wall Street Journal". Der Preis für "Premium Video-on-Demand" könne bei 30 bis 50 Dollar liegen. Mit dem Start des Angebots sei Ende 2017 zu rechnen. Die Studios wollten die Kinos mit Erlösen aus dem Streaming-Geschäft für ihr kürzeres Exklusiv-Fenster entschädigen, so die Zeitung.
heise.de, wsj.com (Paid)Kommentieren ...

Zitat: LfM-Direktor Schmid will stärker gegen "Hate Speech" vorgehen.

"Wir müssen aus der Verschrecktheit herauskommen und unsere Hausaufgaben machen."

Tobias Schmid, Chef der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, will bei der Ahndung strafbarer Inhalte im Netz aktiver werden. Er erwartet von Redaktionen, dass diese über Fälle, in denen Nutzer "Hate Speech" verbreiten, Auskunft geben. Solchen Fällen will Schmids Landesmedienanstalt künftig nachgehen.
"FAZ", S. 13 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"The Atlantic" eröffnet in London erstes Büro in Europa.


Jenseits des Atlantiks: Das US-Magazin The Atlantic expandiert transatlantisch und eröffnet in London eine europäische Außenstelle. James Fallows, prominenter und langjähriger Reporter des Monatsmagazins, leitet das Büro, das, vollständig besetzt, aus insgesamt zehn Mitarbeitern aus dem redaktionellen und dem betriebswirtschaftlichen Bereich bestehen soll.

Das Magazin verspricht sich jenseits des Atlantiks neue Leser und neue Anzeigenerlöse. Fast ein Drittel der Unique Visitors auf TheAtlantic.com komme bereits von außerhalb der USA. Dieses Publikum möchte der "Atlantic"-Chef Bob Cohn zu Geld machen, u.a. mit Native Advertising und Live-Events.
sueddeutsche.de, niemanlab.org, adweek.com, theatlantic.comKommentieren ...

Studie: Firmen geben weltweit mehr Geld für Online- als für TV-Werbung aus.

TV-Werbung im Fernseher 150Weltweiter Online-Werbeumsatz steigt 2016 um 13 % auf rund 200 Mrd Dollar, sagt eine Studie der Mediaagentur Zenith. Damit habe Online-Werbung erstmals einen größeren Umsatz als TV-Werbung. Für 2018 prognostiziert die Agentur weltweite Gesamtwerbeausgaben in Höhe von 592 Mrd Dollar. Werbung in sozialen Medien wachse am stärksten.
"Handelsblatt", S. 17 (Paid)Kommentieren ...

Britische Innenministerin fordert Zugang zu verschlüsselten WhatsApp-Nachrichten.

Amber RuddAmber Rudd, britische Innenministerin, fordert nach dem Terroranschlag in London von sozialen Netzwerken, den Sicherheitsbehörden Zugang zu verschlüsselten Nachrichten zu verschaffen. Sie werde WhatsApp und Co Vorschläge für eine Zusammenarbeit machen. Der Attentäter Khalid Masood soll laut Medienberichten kurz vor dem Anschlag noch WhatsApp genutzt haben.
zeit.deKommentieren ...

Analyse: Sprachassistentin Alexa verzieht Kinder.

Alexa, Sprachassistentin für Amazons smarten Lautsprecher Echo, bringt Kindern schlechte Manieren bei, analysiert Thomas Seibert. Manche Kinder redeten lieber mit der Software, die nicht widerspricht, als mit ihren Eltern. Kritiker von Alexa beklagen, dass Amazons Software kein "Bitte" einfordert. Kinder bekämen auch ohne höfliche Umgangsformeln das, was sie wollen, solange sie nur deutlich genug sprechen.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Presserat: "Morgenpost"-Video vom #Breitscheidplatz verstößt nicht gegen den Pressekodex.

Berliner Morgenpost verstößt mit einem Facebook-Live-Video vom Breitscheidplatz kurz nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt nicht gegen den Pressekodex, entscheidet der Presserat. Das Gremium findet das Video "weder unangemessen sensationell, noch wurden Persönlichkeitsrechte verletzt". Ein Reporter der Zeitung hatte unmittelbar nach dem Anschlag den zerstörten Weihnachtsmarkt gefilmt und im Vorbeigehen auch Verletze gezeigt. Von anderen Passanten war er dafür verbal und auch tätlich angegriffen worden. turi2 hatte in der Nacht getitelt: 'Berliner Morgenpost' hält voll drauf. Funke nahm das Video noch in der Nacht wieder aus dem Netz und zeigte später nur noch Ausschnitte.
morgenpost.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Correctiv und "Standard": Ex-"Bravo"-Redakteur hatte kritischen Management-Job.

Correctiv Ausrufezeichen ohne Schriftzug-150Correctiv und der "Standard" berichten über eine angeblich kritische Zusammenarbeit zwischen dem Sänger Wincent Weiss und Ex-"Bravo"-Redakteur Sascha Wernicke. Der frühere Mitarbeiter des Bauer-Magazins übernimmt für Weiss Management-Aufgaben. Correctiv wirft der "Bravo" vor, die Karriere von Weiss gepusht zu haben. Der Presserat sieht keinen Verstoß gegen den Pressekodex, auch der Bauer-Verlag und Wernicke sehen keine Verfehlungen. Die Veröffentlichung ist die erste Kooperation von Correctiv mit der österreichischen Tageszeitung. Das Recherchebüro arbeitet bereits mit anderen ausländischen Medien zusammen, u.a. mit dem französischen Blatt "Le Monde".
derstandard.at (Bravo), derstandard.at (Kooperation)Kommentieren ...

Lese-Tipp: "manager magazin" gibt Einblick in Amazons Firmenkultur.

Lese-Tipp: Amazon erfindet die Regeln ganzer Branchen neu und ist dabei so stur in der Vision und so flexibel in der Umsetzung, wie kaum eine andere Firma, schreiben Philipp Alvares und Martin Mehringer. In ihrem Inside-Report im "manager magazin" greifen sie auch Anekdoten und Firmenrituale auf: So habe Amazon-Chef Jeff Bezos vor 15 Jahren erfolglos bei Versandhändler Michael Otto um 100 Mio Dollar geworben, wichtige Meetings beginnen stets mit der Zusammenfassung der jüngsten Irrtümer und Powerpoint-Präsentationen seien ebenso Tabu wie der Griff zum Telefon.
"manager magazin" 4/2017, S. 52 - 57 (Paid), manager-magazin.de (Interview-Auszug Amazon-CEO Jeff Wilke)Kommentieren ...

Arbeitsschutz inspiziert Arvatos Facebook-Löschtruppe.


Kontrollbesuch: Der Berliner Arbeitsschutz hat unangekündigt den Löschbetrieb für Facebook bei Dienstleister Arvato geprüft, berichtet der "Spiegel". Die Prüfer hätten Mitarbeiter der Bertelsmann-Tochter befragt und Unterlagen mitgenommen, um zu prüfen, ob sich Arvato ausreichend um die psychische Gesundheit seiner Mitarbeiter kümmert. Mitarbeiter, die für Facebook gemeldete Beiträge überprüfen und gegebenenfalls löschen, hatten sich gegenüber dem "SZ-Magazin" und dem Blog mobilegeeks.de über belastende Arbeit und verstörende Inhalte beklagt, die ohne psychologische Betreuung stattfinde.

Nach "Spiegel"-Informationen haben Arvato und Facebook die psychologische Betreuung ausgebaut, es gebe "umfassende Gesundheitsfürsorge sowie Betreuungsangebote", die "kontinuierlich weiterentwickelt" würden. Arvato-Mutter Bertelsmann lässt nach Bekanntwerden des "Spiegel"-Berichts nur wissen, die Firma würde "vollumfänglich mit Behörden kooperieren", der Arbeitsschutz habe Bertelsmann bestätigt, "bei den Prüfungen keinen Anlass für ordnungsbehördliches Handeln gefunden" zu haben.
"Spiegel" 13/2017, S. 66 (Paid), spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Nur Satire: RT Deutsch führt Interview mit Merkel-Double.

RT Deutsch wird am Montag ein Interview mit einem Angela-Merkel-Double führen, nicht mit der echten Bundeskanzlerin. Der deutsche Arm des russischen Kreml-Senders habe nicht bedacht, "das als Satire kennzeichnen zu müssen", da ein Interview mit der echten Merkel "ein dermaßen absurder Gedanke" sei, schreibt RT Deutsch bei Twitter.
tagesspiegel.de, meedia.de, turi2.de (Background)
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Neues Facebook-Werbeformat integriert Produktkatalog in eine Anzeige.

Facebook führt das neue Werbeformat Collection für Online-Händler ein. In einer Anzeige können Händler bis zu 50 Produkte im Vollbildmodus zeigen und Nutzern somit einen umfassenden Einblick in ihr Sortiment geben. Tests laufen bereits seit 2015, nun ist Collection marktreif. Facebook rühmt insbesondere die schnelle Ladezeit der Produkt-Gallerien.
onlinemarketing.de, horizont.net, marketingland.com
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