"Zeit" generiert 10.000 Probe-Abos mit ihrem Online-Bezahlangebot.

Zeit hat seit der Einführung ihres Bezahlangebots im März 200.000 Registrierungen und 10.000 Probe-Abonnements generiert, berichtet "DNV". Mit den gewonnenen Daten will der Verlag nun die Vermarktung und die Abo-Akquise verbessern. Seit Ende März stellt die "Zeit" alle Artikel auch online. Für viele Beiträge ist lediglich ein Login nötig, für andere zusätzlich ein Digital-Abo.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Download-Funktionen bei VoD-Diensten unterliegen zahlreichen Restriktionen.

Download-Funktionen bei Netflix, Maxdome, Amazon Video und Sky sind mit zahlreichen Einschränkungen verbunden, berichtet Timo Niemeier. Wegen unterschiedlicher Lizenzen können nicht alle Inhalte offline verfügbar gemacht werden. Downloads sind nicht zeitlich unbegrenzt möglich, zum Teil ist auch deren Anzahl begrenzt. Die Betreiber sind derweil unsicher, ob die Bedeutung der beliebten Funktion in Zukunft zunimmt oder wegen besserer Netze obsolet werden wird.
dwdl.deKommentieren ...

Verlage warten ab, bevor sie sich einer der Datenallianzen anschließen, beobachtet Roland Pimpl.

Verlage warten erstmal ab, ob die Datenallianzen ihnen nutzen, beobachtet Roland Pimpl. Das läge daran, dass bisher weder die Ausgestaltung der E-Privacy-Verordnung feststünde, noch der genaue Plan der Allianzen. Außerdem buhlen zwei Anbieter um Partner, die Verlage werden das beste Angebot aushandeln, statt sich jetzt schon entweder an Springer und Allianz oder ProSiebenSat.1 und Co zu binden.
"Horizont 33/2017", S. 16 (Paid)Kommentieren ...

"Horizont": Der Erfolg von Online-Werbung kann nicht seriös gemessen werden.


Schöngerechnet: Tino Meitz von der Uni Jena nimmt in "Horizont" die Erfolgskontrolle der Onlinewerbung auseinander, Werbewirkungsforschung werde in der Praxis teils aus Unkenntnis, teils wissentlich falsch gehandhabt. Meitz' größte Kritikpunkte: Wissenschaft und Medienwirtschaft ignorieren sich gegenseitig, Deutschland bräuchte dringend Public-Private-Partnerships, um Grundlagen zu erforschen. Unternehmen achten nur auf Reichweiten statt auf die Wirkung ihrer Werbemaßnahmen. Außerdem verlassen sie sich beim Thema Big Data zu sehr auf Modelle, statt experimentell zu forschen. Gattungsvergleiche können nicht seriös durchgeführt werden, weil jede Kommunikationsform unterschiedlich verarbeitet wird. Und selbsternannten Experten in Sachen Influencer Marketing fehlt es an wissenschaftlichem Hintergrundwissen zu Meinungsführerschaft.
"Horizont 33/2017", S. 36 (Paid)Kommentieren ...

T-Online will zum Leitmedium werden und plant ein Investigativteam.

T-Online will zum Leitmedium werden, die Berliner Redaktion soll dafür möglichst viele eigene Inhalte liefern. Chefredakteur Florian Harms plant ein Investigativteam und will T-Online mit Kolumnisten ein Profil geben, erfährt Benedikt Frank beim Bürobesuch. Der erste Gedanke bei einer Nachrichtenlage solle laut Arne Henkes "Was schreibt T-Online dazu?" werden.
sueddeutsche.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Neuer Newsroom in Berlin: Florian Harms will T-Online.de zum Leitmedium ausbauen.

Kommentieren ...

Spiegel Online Backstage gibt Einblick in den Newsroom und beantwortet häufige Fragen.

Spiegel Online Backstage heißt eine neue Seite, auf der die Redaktion von Spiegel Online Einblick in den Newsroom und ihre Arbeitsweise gibt und häufige Fragen beantwortet. Themen sind die Entstehung von Artikeln, Recherchefehler, digitaler Journalismus, Werbefinanzierung und Datenschutz. Ähnliche Transparenzbemühungen verfolgen auch Zeit Online mit dem Blog Glashaus und Bild.de mit Blog.Bild.
spiegel.de, meedia.de Kommentieren ...

Meinung: Merkel kommt in YouTube-Interviews gut weg, Nachfragen fehlen.

Angela Merkel profitiert von den vier Live-Interviews mit YouTube-Stars wohl am meisten, analysiert Ingo Rentz. In den Gesprächen hätten kritische Nachfragen gefehlt, die YouTuber hätten zu sehr ihre Fragen abgespult. Die Interviews hätten zudem frecher fragen können. Ein "kleiner Lichtblick" sei Alexander Böhm alias AlexiBexi gewesen, der auch mal die Kanzlerin unterbrach. Als Beispiel für Merkels lockeres Auftreten nennt Rentz die Beichte von Fragestellerin Ischtar Isik, sie habe noch nie jemanden von Angesicht zu Angesicht interviewt. Merkel antwortete: "Ihr allererstes Interview im Leben? Sonst machen Sie immer nur Selbstdarstellung?"

Motherboard wirft Merkel vor, das Kanzleramt zur Organisation des Interviews eingespannt zu haben. Die Absprachen liefen über das Bundeskanzleramt und nicht über das CDU-Wahlkampfteam. Merkel habe damit den Regierungsapparat für den Wahlkampf benutzt.
horizont.net, motherboard.vice.com (Bundeskanzleramt), youtube.com (106-Min-Video), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Apple plant Videoproduktionen für 1 Mrd Dollar pro Jahr.


MacAuftragsbook Pro: Apple will mit einem Knall in das Geschäft mit selbstproduzierten Hollywoodstoffen einsteigen und plant mit 1 Mrd Dollar im Laufe eines Jahres, berichtet das "Wall Street Journal". Das würde für etwa zehn Serien auf einmal ausreichen. Für das möglichst sinnvolle Ausgeben des stolzen Sümmchens sind Jamie Erlicht und Zack Van Ambur zuständig, beide im Juni bei Sony abgeworben.

Vergleichbar viel hatte Amazon 2013 im ersten Jahr als selbstproduzierender Akteur ausgegeben. 2017 liegt Amazons Budget für Videoinhalte bei 4,5 Mrd Dollar, schätzen Analysten von JPMorgan. Netflix gibt nach eigenen Angaben 2017 rund 6 Mrd Dollar für Inhalte aus.
wsj.com (Paid), derstandard.at, businessinsider.de (Background Amazon), cnbc.com (Background Netflix)Kommentieren ...

Gong Verlag kauft VoD-Vergleichsportal WerStreamt.es.

Gong Verlag, Münchner Tochter der Funke-Gruppe, übernimmt das VoD-Vergleichsportal WerStreamt.es. Die Seite soll die Programmzeitschriften und Apps des Verlags ergänzen. Johannes Hammersen hat WerStreamt.es Ende 2014 gelauncht. Nutzer können sich auf dem Portal informieren, welcher Video-On-Demand-Anbieter eine Sendung aktuell im Programm hat.
new-business.deKommentieren ...

Uwe C. Beyer holt Peter Lewandowski als Partner an Bord.

Uwe C. Beyer holt Peter Lewandowski als Partner seiner Hamburger Agentur Büro Freihafen an Bord. Beyer und Lewandowski, der Chefredakteur bei "Gala" und "Maxim" war, wollen das Angebot der Designagentur erweitern und Unternehmen helfen, eigene Redaktionen aufzubauen. Beyer wirkt auch als Co-Herausgeber und Creative Director der turi2 edition.
cp-monitor.deKommentieren ...

Fiat Chrysler schließt sich BMW-Allianz zum automatisierten Fahren an.

Fiat Chrysler steigt bei der Allianz von BMW, Intel und Mobileye zum automatisierten Fahren ein. Fiat Chrysler bringt in die Kooperation Entwicklungskapazität, hohe Absatzzahlen und Erfahrung in Nordamerika ein. BMW, Intel und der Kameratechnikspezialist Mobileye hatten 2016 eine Plattform für das automatisierte Fahren ins Leben gerufen. BMW will mit seinen Partnern ab 2021 selbstfahrende Autos verkaufen.
wiwo.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Medien sollten ihre Rolle bei den Rufmord-Vorwürfen hinterfragen.

Rufmord-Vorwürfe: Die Medien nehmen den Fall des angeblichen Maschmeyer-Whistleblowers Stefan Schabirosky nicht als Anlass zur Selbstkritik, kritisiert Uwe Vorkötter. Mit Interviews und Vorabdrucken von Schabiroskys Buch bereiteten die Journalisten dem "charakterlosen Rufmörder" heute wieder die Bühne. Fassungslos macht Vorkötter, dass Journalisten und PR-Leute offenbar nichts aus früheren PR- und Medienaffären gelernt haben.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Faz.net startet den werktäglichen Wahl-Newsletter "Countdown".


Dahinter steckt immer ein Frühaufsteher: Faz.net startet einen Themen-Newsletter rund um die Bundestagswahl. Der "Countdown" wird bis zum Wahltag werktäglich um 6.30 Uhr verschickt und soll den Lesern morgens politischen Überblick verschaffen. Die Redaktion widmet sich dem Merkel-Schulz-Duell, Geschichten von hinter den Kulissen und schreibt, welche politischen Themen die Wahl beeinflussen. "Eingeordnet und mit persönlicher Handschrift der "FAZ"-Autoren", verspricht Mathias Müller von Blumencron in der Ankündigung. Der Countdown reiht sich in ein breites Newsletter-Angebot ein, die "FAZ" bietet noch 18 weitere Newsletter an, u.a. mit Politik-, und Finanzanalysen und Tageszusammenfassungen.
faz.netKommentieren ...

BGH hält deutsche Datenschutzbestimmungen für teilweise widersprüchlich zu EU-Richtlinien.

Datenschutz: Der Bundesgerichtshof entscheidet, dass IP-Adressen nur dann als personenbezogen gelten, wenn jemand über die Mittel verfügt, darüber Nutzer zuzuordnen. Das deutsche Datenschutzrecht verbietet Seitenbetreibern bisher, personenbezogene Daten längerfristig zu speichern, laut BHG widerspricht dies aber der zugrundeliegenden EU-Datenschutzrichtlinie. Sie besagt, dass zwischen den Interessen der Betroffenen und den Datennutzern abgewogen werden muss.
"FAZ", S. 16 (Paid)Kommentieren ...

Google löscht Infos aus Insolvenzdatenbanken aus dem Suchindex.

Google streicht Links zu Insolvenzdatenbanken von Drittanbietern aus der Suche, sagt Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar. Bürger haben sich beschwert, dass Informationen zu ihrer Insolvenz dauerhaft im Netz zu finden waren. Durch die Google-Suche seien entsprechende Informationen auch für Personen ohne berechtigtes Interesse zu finden.
"FAZ", S. 16 (Paid)Kommentieren ...

Airbnb schmeißt rechte Nutzer raus und steht damit künftig in der Bringschuld, meint Eike Kühl.

Airbnb, der Chatdienst Discord, Paypal und die Crowdfunding-Plattform Patreon blockieren nach den Charlottesville-Vorfällen rechte Nutzer. Das ist legal und ähnlich wie das Hausrecht anzusehen, sagen Rechtsexperten. Fraglich ist allerdings, wie die Dienste rechte Nutzer identifizieren. Eike Kühl sieht außerdem das Problem, dass die Plattformen damit eine gewisse Bringschuld haben und ihre Haltung konsequent auch bei künftigen Neonazi-Veranstaltungen durchziehen müssen.
zeit.deKommentieren ...

Bild.de lässt in der Juli-IVW Federn.

IVW Online: Bild.de verliert im Juli fast einen Prozentpunkt beim Marktanteil der deutschen Newsangebote und sinkt auf nur noch 18,9 %, bleibt aber auf Platz 1, bilanziert Klickzahlen-Kameralist Jens Schröder. Auch Focus Online, n-tv.de, FAZ.net, stern.de und HuffPost lassen Federn. Fast alle anderen Medienmarken in den Top 50 legen zu, besonders Express Online, Hamburger Morgenpost und die Springer-Objekte welt.de und Upday.
meedia.deKommentieren ...

Snapchat plant Feature, das Videos aus verschiedenen Perspektiven zeigt.

Snapchat will mit einem neuen Feature Instagram wieder einen Schritt voraus sein und plant Crowd Surf. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz will Snapchat dabei Aufnahmen verschiedener Nutzer, die gleichzeitig vom gleichen Event gemacht wurden, zusammenfügen. Die Betrachter können zwischen verschiedenen Perspektiven wechseln. Vor kurzem hat Snapchat die Funktion bei einem Konzert der Sängerin Lorde getestet.
horizont.netKommentieren ...

Werberat kritisiert überzogene Beschwerden.

Kritisierte Kritik: Der Deutsche Werberat kritisiert, dass er zunehmend mit überzogenen Beschwerden konfrontiert werde – insbesondere zu vermeintlicher Diskriminierung von Frauen. Laut der Mitteilung des Werberats ließen die Beschwerdeführer oft "nur ihre eigenen Maßstäbe gelten". Von Januar bis Juni 2017 ging es in 150 Fällen um vermeintliche Diskriminierungen, was rund 60 Prozent der von Kritik betroffenen Werbung entspreche. In 67 % der Fälle hat der Werberat keinen Verstoß gegen die Verhaltensregeln festgestellt.

Insgesamt habe der Werberat von Januar bis Juni über 241 Werbemaßnahmen entscheiden müssen und sich in 66 Fällen der Kritik angeschlossen. 55 Mal wurde die Werbung daraufhin eingestellt, sechsmal geändert. In fünf Fällen wurde eine Rüge ausgesprochen. Deutlich angestiegen sei die Zahl der Beschwerden über Online-Werbung, was der Werberat auf organisierte Beobachtung, insbesondere im Hinblick auf geschlechterdiskriminierende Werbung, zurückführt.
werberat.de, deutschlandfunknova.de, wuv.deKommentieren ...

Branchen-Experten plädieren für Kennzeichnungspflicht für Robotertexte.

Roboterjournalismus sollte klar als solcher gekennzeichnet werden, sagen mehrere Branchen-Experten in einer Umfrage gegenüber dem "Journalist". Unter anderem sprechen sich Kathrin Konyen vom DJV, Lutz Tillmanns vom Deutschen Presserat und Frank Feulner von der Roboter-Journalismus-Firma AX-Semantics für eine Kennzeichnung aus. Anja Pasquay vom BDZV will die Entscheidung den Verlagen überlassen.
"Journalist" 08/2017, S. 40 (Paid), presseportal.de1 Kommentar

Basta: Agentur angelt Werbedeals mit Fake-Accounts auf Instagram.

Influencer-Fake: Eine US-Agentur vermarktet Instagram-Accounts zweier vermeintlich aufstrebender, junger Damen. Sowohl das gerne leicht bekleidete calibeachgirl310 als auch die Naturliebhaberin wanderingggirl bekommen schnell Angebote für Werbedeals. Dumm nur: Keine der beiden existiert, die Fotos kommen von Agenturen, Follower und Interaktionen sind gekauft.
horizont.netKommentieren ...

Hacker veröffentlichen weitere HBO-Programme.

HBO-Hacker stellen weitere unveröffentlichte Sendungen des US-Bezahlsenders ins Netz, diesmal allerdings keine Folgen von "Game of Thrones". Betroffen sind die Serien "Lass es, Larry" und "Insecure". Nach eigenen Angaben will HBO mit den Dieben nicht verhandelt haben. Die Hacker behaupten, der Sender habe ihnen 250.000 Dollar für das Aufspüren einer Sicherheitslücke angeboten.
handelsblatt.com, hollywoodreporter.comKommentieren ...

Zitat: Grünen-Kampagnenmacher Robert Heinrich paktiert aus Pragmatismus mit Facebook.

"Wir müssen mit dem Facebook arbeiten, das es gibt, nicht mit dem Facebook, das ich gerne hätte. Als Campaigner muss ich pragmatisch sein. Ich plakatiere ja auch auf der Umgehungsstraße, die ich politisch verhindern will."

Grünen-Wahlkampfmanager Robert Heinrich kann für die Kampagne keine Rücksicht nehmen auf datenschutzkritische Töne unter grünen Genossen.
turi2.tv (4-Min-Video)

Kommentieren ...