Frontal 21: Deutscher Fiskus nutzt Mittelständler als Steuereintreiber für Google & Co.


Google Pay: Deutsche Finanzämter ziehen von Mittelständlern Steuern ein, weil sie Google & Co nicht zu fassen kriegen, berichtet das ZDF-Magazin Frontal 21. Erste Finanzbehörden in Bayern hätten von Digitalfirmen und E-Commerce-Anbietern 15 % Quellensteuer auf ihre Zahlungen für Werbung an Google und andere Online-Giganten gefordert. Der Fiskus wolle nicht nur Geld für die Zukunft, sondern bis zu sieben Jahre rückwirkend. Die deutschen Firmen sollten sich ihr Geld, teilweise mehrere Mio Euro, von Google & Co zurückhholen, so die Theorie. Praktisch unmöglich.

Das bayerische Finanzministerium sagt, die Finanzämter seien angewiesen, "die betroffenen Fälle bis zur endgültigen Festlegung einer bundeseinheitlichen Verwaltungsauffassung offen zu halten". Das Bundes­finanz­ministerium wolle sich derzeit nicht festlegen und teilt "Frontal 21" mit, es bestehe "noch keine abgestimmte Auffassung" zwischen den Finanzverwaltungen von Bund und Ländern. (Foto: Ralph Goldmann / picture alliance, Montage: turi2)
zdf.de (mit 2 Min-Video)

Minister Andreas Scheuer will Glasfaserausbau in "grauen Flecken" fördern.

Glasfaserausbau: Verkehrsminister Andreas Scheuer will Fördergelder über "graue Flecken" regnen lassen, berichtet das "Handelsblatt". Gemeint sind Regionen, in denen zwar ein Anbieter schnelles Internet verkauft, aber nicht auf Glasfaser-Geschwindigkeit kommt. Die Netzbetreiber sollen angeben, wo sie bis 2023 gigabitfähige Netze bauen wollen. Landkreise kritisieren die Unverbindlichkeit der Ankündigungen und fürchten Rosinenpickerei.
handelsblatt.com

Facebook macht deutsche Seiten dicht, die Verbindung zum Kreml verschleiern.

Facebook-LogoFacebook schließt mehrere aus Berlin gesteuerte Seiten, die ihre Verbindung zu russischen Regierungsmedien verschleiern, berichtet T-Online.de. Es geht um den Video-Kanal "In the Now", die Seiten "Backthen" über Geschichte, "Waste-ED" über Umwelt und "Soapbox" mit politischen Themen, bei denen ein Impressum fehlte. Betreiber ist die Produktionsfirma Maffick, deren Mutter Ruptly zum Kreml-Sender RT gehört. Kurios: Maffick sitzt in Berlin im selben Bürohochhaus wie Facebook.
t-online.de, cnn.com (3-Min-Video), turi2.de (Background)

UK-Parlamentsbericht wirft Facebook bewussten Verstoß gegen den Datenschutz vor.

Facebook-LogoFacebook: Ein Bericht in einem Parlamentsausschuss in Großbritannien wirft dem Konzern vor, "vorsätzlich und wissentlich" gegen Datenschutz- und Wettbewerbsregeln zu verstoßen. Der rund 100 Seiten umfassende Bericht untersucht die Rolle von Fake News im US-Wahlkampf und im Umfeld des Brexit-Referendums. Das Schreiben nennt das deutsche NetzDG als positives Beispiel, wie die Verbreitung von Fake News unterbunden werden könne.
manager-magazin.de

"Neugierde, Neugierde, Neugierde!" – Das erwarten Chefredakteure von Journalismus-Einsteigern.


Das Ohr auf der Schiene: turi2.tv fragt am Rande der dpa-Chefredaktionskonferenz in Berlin, welche Fähigkeiten junge Journalisten beim Berufseinstieg brauchen – und sechs prominente Medienmacher antworten. Martin Dowideit, Leiter Digitales beim "Handelsblatt" und selbst Ausbildungsredakteur, legt viel Wert auf Quellentreue: "Es gibt viele Recherche-Protokolle, bevor der erste Artikel geschrieben wird." Antje Homburger aus der dpa-Chefredaktion und Peter Stefan Herbst von der "Saarbrücker Zeitung" wünschen sich "Neugier" beim Nachwuchs.

Xing-Chefredakteurin Jennifer Lachman hat die Erfahrung gemacht, dass Journalisten heute "ein dickes Fell" brauchen, um für ihre Texte zu streiten – und "eine Prise Humor hat irgendwie auch noch keinem geschadet". Joachim Braun, erster Journalist der Zeitungsgruppe Ostfriesland, sieht eine Affinität zu neuen Medien und die Bereitschaft, auch mal ein Video zu machen, als wichtige Voraussetzung für Zeitungs-Journalisten. n-tv.de-Chef Tilman Aretz wünscht sich vor allem Team-Player in seinem Team.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

"FAZ": Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Wirecard-Berichten gegen "FT"-Journalisten.

Wirecard: Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen einen Journalisten der "Financial Times", berichtet die "FAZ". Es gebe eine konkrete Strafanzeige eines Anlegers, zudem habe die Staatsanwaltschaft die Aussage eines Leerverkäufers, der sagt, er sei vorab informiert worden, wann die "FT" über Wirecard berichten würde. Die Berichte über angeblichen Betrug und Geldwäsche bei Wirecard hatten die Aktie des Zahlungsdienstleisters mehrfach einstürzen lassen.
faz.net, spiegel.de

EU-Unterhändler einigen sich auf Plattform-Regulierung.

Platform-to-Business-Verordnung: Internet-Plattformbetreiber wie Google und Amazon müssen künftig Firmen mitteilen, wie sie eigene und konkurrierende Produkte in Ranglisten ihren Plattformen sortieren, berichtet Reuters aus einer Einigung von EU-Unterhändlern. Die neuen Regeln sehen u.a. eine Liste verbotener Handelspraktiken sowie ein für Plattformen verpflichtendes Beschwerdemanagement vor. Firmen können sich künftig für Klagen gegen Plattformen in Gruppen organisieren.
reuters.com

Filesharing-Angebote boomen trotz legaler Streamingdienste.

Streamingdienste: Schärfere Urhebergesetze helfen Netflix & Co im Kampf gegen illegale Angebote wenig, beobachtet Manuel Heckel. Sechsmal in Folge landet "Game of Thrones" auf dem ersten Platz der weltweit am häufigsten illegal angeschauten TV-Inhalte - sei es aus Unwissenheit oder Bequemlichkeit der User. Wer keine Serie verpassen wolle, müsse monatlich schnell mehr als 50 Euro zahlen. Provider müssten mehr Verantwortung übernehmen und Filesharing-Server blockieren.
zeit.de

Basta: Polizei stoppt rüstigen Rennfahrer-Rentner hinterm Berg.

Pfandsiegel statt Pferdestärken: Einem Rentner fehlt das nötige Kleingeld, um die Tankrechnung an einer oberfränkischen Raststätte nahe Berg zu bezahlen. Über'n Berg ist der rüstige Rennwagen-Rentner mit seiner Flucht im Ferrari noch nicht: Die Polizei stoppt ihn und vollstreckt einen früheren Haftbefehl - wegen einer unbezahlten Ordnungswidrigkeit in Höhe von zehn Euro.
faz.net

Meinung: Medien dürfen sich von Apple nicht ausnutzen lassen, schreibt Christian Meier.

Journalismus verkauft sich nicht so locker wie eine Netflix-Serie, schreibt Christian Meier. Wenn Apple oder Google eine Nachrichten-Flatrate vermarkten wollen, müsste es einen fairen Deal mit den Medien geben. Zwar ließen sich einzelne Nachrichten kaum noch verkaufen, doch bei hochwertigen Informationen sei die Zahlungsbereitschaft gestiegen.
"Welt", S. 3 (Paid)

5G: BND und Auswärtiges Amt warnen vor Huawei, Wirtschaftsministerium bremst.

5G: Die Bundesregierung streitet über eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes, um Hersteller wie Huawei beim Netzausbau auszuschließen, schreibt das "Handelsblatt". Das Auswärtige Amt und der BND warnten vor chinesicher Spionage. Das Wirtschaftsministerium befürchte negative Folgen beim 5G-Netzausbau, sollten Produkte ausgeschlossen werden.
"Handelsblatt", S. 12 (Paid), turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Social Media belohnt bewährte Posen mit vermeintlicher Kreativität.

Lese-Tipp: Die Inszenierung von Schönheit führt bei Social Media zu stereotypen Formen des Individuellen, beobachtet Markus Reuter. Die Fotomotive und Posen wiederholten sich immer wieder und würden im Netz dennoch mit vermeintlicher Kreativität in Form von Likes belohnt. Die ständige Inszenierung wirke sich negativ auf die Psyche der Influencer aus.
netzpolitik.org

"Gutes sehen statt Brot und Spiele fürs Volk": Netzpolitik.org veröffentlicht das Framing-Gutachten der ARD.

Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Programmstein: Netzpolitik.org veröffentlicht das umstrittene Framing-Gutachten der ARD mit sprachlichen Tipps für die Argumentation in Beitragsdebatten. Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling empfiehlt "moralische" Argumente statt reine Fakten und verfasst Slogans wie "Gutes sehen statt Brot und Spiele fürs Volk". Aus "urheberrechtlichen Gründen" sei die ARD gegen die Veröffentlichung des Gutachtens.

Für eine öffentliche Debatte sei es wichtig, dass sich alle Interessierten informieren könnten, argumentieren die Netzpolitik-Autoren Markus Beckedahl und Leonhard Dobusch. Das Gutachten sei zudem aus öffentlichen Geldern finanziert und damit "öffentliches Gut". In dem Framing-Handbuch beschreibt Wehling die ARD als "Fernsehen ohne Profitzensur", private "Kommerzmedien" betrieben dagegen "ungezügelt und demokratisch nicht kontrollierbaren Rundfunkkapitalismus".
netzpolitik.org, netzpolitik.org (Gutachten), turi2.de (Background)

Zahl des Tages: BSI registriert 2018 mehr Cyberangriffe auf Wasser- und Stromnetze.

Zahl des Tages: Cyberkriminelle 157 Attacken registriert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik allein in der zweiten Jahreshälfte 2018 auf kritische Infrastrukturen wie Strom- oder Wasserversorger. 2017 seien es insgesamt nur 145 Angriffe gewesen. Die Sicherheitsbehörden verdächtigten u.a. ausländische Nachrichtendienste.
welt.de, handelsblatt.com

EU-Urheberrechtsreform: Uploadfilter verändert das Internet grundlegend, sagt Markus Beckedahl.

EU-Urheberrechtsreform: Wenn die Politik mit falschen Instrumenten gegen Google und Facebook schießt, trifft sie das gesamte Internet und gefährdet die freie Meinungsäußerung, sagt Netzaktivist und Republica-Gründer Markus Beckedahl. Upload-Filter, die beim Hochladen bei YouTube Urheberrechte prüfen, wären für kleine Blogger technisch schwer umsetzbar.
deutschlandfunkkultur.de, turi2.de (Background)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Markus Beckedahl fürchtet, dass Facebook und Co. noch mächtiger werden (Archiv 05/2017).

Basta: Twitter-Trend #Mehlgate besorgt backende Bundesbürger.

Wenn besorgte Burger Brötchen backen: Bei Twitter verbreitet sich das #Mehlgate mit reihenweise Fotos von offenbar zu gering befüllten 1-Kilo-Mehl-Packungen. Doch weder Kanzlerin Merkel noch die Illuminaten machen Mehl madig: Mit der Zeit verliert Mehl im Supermarkt an Feuchtigkeit und damit an Gewicht.
haz.de, twitter.com


Hör-Tipp: Wie die ARD Nachrichten konstruktiv weiterdenken möchte.

Hör-Tipp: Marcus Bornheim (Foto), stellvertretender ARD-Aktuell-Chef, will konstruktive Berichterstattung ausbauen, sagt er im WDR-Hörfunkbeitrag von Daniel Bouhs. Beim Lösungsjournalismus werden Probleme nicht nur aufgezeigt, sondern auch Lösungsansätze vorgestellt. Andere Medien hätten mit dem Konzept positive Erfahrungen gemacht.
wdr.de (5-Min-Audio)

"A face for Africa": Deutsche-Welle-Journalistin Edith Kimani im #Medienmenschen-Porträt.


Die Botschafterin: Edith Kimani ist das afrikanische Gesicht der Deutschen Welle. Als Reporterin bereist die Kenianerin den Kontinent, als Moderatorin präsentiert sie die internationalen DW News. turi2.tv begleitet Kimani durch ihren Berliner Kiez und ins Studio. Kimani liebt den Kick, wenn der Countdown tickt – und erzählt von den traurigen Momenten, als sie ins kalte, fremde Deutschland kommt: "Ich habe einen Monat geweint."

Längst ist sie in Deutschland angekommen und sich ihrer Rolle bewusst. In ihrer Heimat hat sie Fans und Beobachter. "Die Leute sagen: Es ist so schön, ein schwarzes Gesicht zu sehen. Dieses Repräsentieren ist wichtiger, als Sie sich vorstellen können." Mit mehreren hunderttausend Followern hat Kimani auch eine laute Stimme auf Twitter und Instagram. Sie sieht Social Media als die großartige Seite der Globalisierung – nicht zuletzt, weil sie online ganz schnell Zuhause sein kann, wenn sie das Heimweh wieder packt.
turi2.tv (6 Min, Englisch mit deutschen Untertiteln)

Aus der #Medienmenschen-Reihe: Niddal Salah-Eldin im Video-Porträt.

Meinung: Medien verbreiten mit missverstandener Social-Bots-Studie Panik, schreibt Oliver Weber.

Social Media: Medien warnen mit einem Alarmismus vor Social Bots, schreibt Oliver Weber. Der Beweis, dass Roboter Debatten maßgeblich beeinflussten, stehe noch aus. Daran ändere auch eine in der Fachzeitschrift European Journal of Information Systems veröffentlichte Studie nichts. Diese lege lediglich ein theoretisches Modell vor. Die tatsächliche Einflussnahme sei damit noch nicht erwiesen.
faz.net, tandfonline.com (Studie)

Vice will sich im deutschsprachigen Raum auf Vice.com konzentrieren.

Vice strukturiert sein Onlinegeschäft im deutschsprachigen Raum um: Die Ableger Noisey und Motherboard bleiben zwar am Netz, rücken aber redaktionell in den Hintergrund. Die Redakteure sollen künftig hauptsächlich Inhalte für Vice.com liefern, schreibt Meedia. Die US-Mutter Vice Media hat weltweit 10 % der Stellen gestrichen.
meedia.de, turi2.de (Background)

Pulver BidCon gibt Kaufangebot für Scout24 ab.

Scout24: Die Holding Pulver BidCon, hinter der die Finanzinvestoren Hellman & Friedman und die Blackstone Group stecken, geben ein Kaufangebot für Scout24 ab. Ihre Bedingung ist eine Beteiligung von 50 % plus eine Aktie. Scout24 wird mit 5,7 Mrd Euro Unternehmenswert bewertet, es wäre die größte Übernahme eines börsennotierten Unternehmens in Deutschland.
handelsblatt.com, gruenderszene.de, turi2.de (Background)

"Washington Post": Facebook droht nach Datenskandalen eine Rekordstrafe in den USA.


Daten-Desaster: Die US-Aufsichtsbehörde FTC könnte Facebook im Zuge der Datenskandale eine Strafe in Höhe von mehreren Mrd Dollar anhängen, berichtet die "Washington Post". Damit würde die Behörde dem sozialen Netzwerk die höchste Strafe aufbrummen, die je ein Tech-Unternehmen erhalten hat. Beide Seiten würden sich jedoch noch in Gesprächen befinden und hätten sich noch nicht auf einen genauen Betrag geeinigt. Sollten die Gespräche nicht zu einer Einigung führen, könnte die FTC Facebook vor Gericht bringen.

Mit der Geldbuße soll Facebook nicht nur für die zahlreichen Datenskandale zur Rechenschaft gezogen werden. Auch der schlechte Umgang mit Fake News und der Einflussnahme auf die Präsidentschaftswahlen 2016 durch russische Hacker stehen auf der Liste der Verfehlungen. Bislang ist Google der Rekord-Halter für FTC-Strafen: 2012 hatte der Suchmaschinenriese eine Strafe in Höhe von 22,5 Mio Dollar gezahlt, weil der Schutz der Nutzer-Daten nicht ausreichend gewährleistet wurde.
washingtonpost.com

"Welt": Netflix zahlt ab September in die deutsche Filmförderung ein.

Netflix rudert rum und zahlt nun doch ab September in die deutsche Filmförderung ein, berichtet die "Welt". Die Entscheidung sei das Resultat eines Besuchs von Chef Reed Hastings bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters während der Berlinale. Es sei noch nicht geklärt, anhand welcher Zahlen die Filmabgabe für den Streaminganbieter berechnet werden soll.
welt.de

Lese-Tipp: Philipp Westermeyer ist Podcast-Vorreiter, schreibt Vera Vaubel.

Lese-Tipp: Philipp Westermeyer, 39, Gründer der Online Marketing Rockstars, träumte als Kind von einem Job als Sportjournalist, sucht sich dann aber doch lieber Online-Nischen, in denen er Unternehmen hochzieht und sie verkauft. OMR gründete er, weil er selbst nicht programmieren kann und nicht von Entwickler-Einschätzungen abhängig sein wollte. Vera Vaubel porträtiert Westermeyer als Podcast-Vorreiter Deutschlands.
changelog.blog.de, turi2.de (Background)

Aus dem turi.tv-Archiv: OMR-Chef Philipp Westermeyer über Influencer Marketing und Personal Branding. (01/2017)

Zitat: Bitkom findet Uploadfilter und Leistungsschutzrecht nicht so toll.

"Von der uns bekannten Meinungsfreiheit werden wir uns in einem gewissen Maß verabschieden müssen. Die Pressevielfalt im Internet wird spürbar abnehmen."

Bernhard Rohleder, Chef des IT-Lobbyverbands Bitkom, kritisiert den Kompromissvorschlag von EU-Parlament und Rat zur Urheberrechtsnovelle. Außer bei der Künstlichen Intelligenz kenne "die Richtlinie nur Verlierer".
infosat.de

Apple will seinen Streaming-Dienst im Frühjahr starten.

Apple startet seinen Streamingdienst im April oder Mai mit Inhalten von Lionsgate, CBS und Viacom. Der Konzern will für das Angebot auch eigene Serien und Filme produzieren und investiert rund 1 Mrd Euro in die Produktion. Außerdem können Nutzer die Kanäle anderer Anbieter abonnieren. Netflix und HBO sind nicht dabei, weil ihnen die Gewinnbeteiligung von Apple – 30 % des Abo-Preises – zu gepfeffert ist. Wann der Streamingdienst in Deutschland startet, ist nicht bekannt.
handelsblatt.com via cbnc.com, turi2.de (Background)