Springer bringt Upday auf Samsungs Smart TV QLED.

Springer vorinstalliert seine News-App Upday auch auf Samsungs Smart TV QLED in zwölf europäischen Ländern, darunter u.a. Deutschland, Großbritannien und Italien. Upday kann so in Samsungs Ambient Modus verwendet werden, in dem sich der smarte Fernseher an den Hintergrund der Wand anpasst. Upday ist bereits für Samsungs Smartphones, Smartwatches und intelligente Kühlschränke verfügbar.
axelspringer.de

SpOn hat in Italien Ärger wegen Fleischhauers Schnorrer-Kolumne.

Spiegel Online reagiert auf wütende Reaktionen in Italien auf einen Text des Kolumnisten Jan Fleischhauer. Chefredakteurin Barbara Hans glättet die Wogen gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur Ansa, indem sie sagt, das Stück gebe nicht die Ansichten des "Spiegel" wieder. Spiegel Online legt Wert auf die Feststellung, dass dies keine Distanzierung von Fleischhauers Beitrag sei, es gelte ein "breiter Binnenpluralismus". Fleischhauer hatte unter der Überschrift "Die Schnorrer von Rom" die Metapher vom undankbaren Bettler ausgebreitet und argumentiert, "die Sache", also Italiens fiskales Verhältnis zur EU, laufe "auf eine Erpressung hinaus". Zeitungen wie der "Corriere della Sera" schrieben darüber, Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella bezeichnete Fleischhauers Kommentare als "inakzeptabel und grotesk".
ansa.it (englisch) via finanzmarktwelt, spiegel.de (Fleischhauer)

Italienisches Satiremagazin "Vernacoliere" ist das letzte Print-Einhorn.

Italien: "Il Vernacoliere" ist das einzige Print-Satiremagazin, das den Wandel des italienischen Medienkonsums überlebt hat, schreibt Manfred Schuchmann. Das Magazin gibt es nur in Livorno. Mario Cardinali ist Gründer, Herausgeber, Chefredakteur und Leitartikler in Personalunion, seine Lieblingsfeinde sind der Papst, die katholische Kirche und Italiens Politiker. Werbeanzeigen lehnt er seit jeher ab. Viele Autoren schreiben ohne Honorar für das Heft, die meisten unter Pseudonym.
deutschlandfunk.de

Italien: Fußball-Rechte für die Serie A müssen neu ausgeschrieben werden.

Italienische Fußball-Liga muss ihre Rechte für den Zeitraum von 2018 bis 2021 neu ausschreiben, entscheidet ein italienisches Gericht. Die Rechte-Vergabe der Serie A an die spanische Rechteagentur Mediapro für 1,05 Mrd Euro sei nicht rechtens gewesen. Rechteinhaber Sky, der 800 Mio Euro geboten hatte, hat gegen die Komplett-Vergabe geklagt. Die Neu-Vergabe könnte nun einen erheblich geringeren Betrag einspielen.
quotenmeter.de

Facebook erweitert Faktenchecks auf Fotos und Videos.

Facebook-LogoFacebook weitet Faktenchecks aus und überprüft künftig neben Nachrichtenangeboten auch Fotos und Videos. Das soziale Netzwerk zielt damit besonders auf Memes mit umstrittenen Inhalten ab, die nicht mehr viral gehen sollen. Der Schritt erfolgt insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen in Italien sowie die Halbzeitwahlen in den USA, die Facebook so vor Manipulation schützen will.
techcrunch.com

Fiat Chrysler erwägt Abspaltung seiner Elektronik-Tochter, berichtet Reuters.

Fiat Chrysler prüft die Abspaltung der Elektronik-Tochter Magneti Marelli, berichtet Reuters. Durch eine Börsennotierung am Aktienmarkt in Mailand soll der Elektronik-Spezialist demnach flexibler werden. Fiat-Chrysler-Investoren sollen Dividendenpapiere an Magneti Marelli im Verhältnis zu ihrer bestehenden Beteiligung an Fiat Chrysler bekommen.
reuters.com

Bild des Tages: Wintereinbruch lädt zur Schneeballschlacht im Vatikan.


Schlacht von Rom: Der Petersplatz liegt unter einer dicken Schneedecke, der Petersdom ist im Schneegestöber nur schemenhaft erkennbar. Die Besucher im Vatikan lassen sich die Möglichkeit nicht entgehen und liefern sich eine Schneeballschlacht. Der Wintereinbruch bringt Rom den ersten Schnee seit dem Jahr 2012. (Foto: Alessandra Tarantino / AP Photo / Picture Alliance)

Bild des Tages: Berlusconi entzückt seine Anhänger.


Superstar Silvio: Eine Anhängerin Berlusconis hält freudestrahlend seine Hand und grinst breit in die Kamera, die Menge rundrum zückt die Handys und singt "Silvio, Silvio, Silvio". Imageprobleme scheint der Medienmogul zumindest in Rom nicht zu haben. Er trifft sich heute mit Manfred Weber, dem Fraktionsvorsitzenden der Europäischen Volkspartei. (Foto: Ettore Ferrari / AP / picture alliance)

Starbucks wagt sich 2018 nach Italien, ins Mutterland des Espresso.

Starbucks wagt sich dieses Jahr auf den heißen italienischen Kaffee-Markt, schreibt Sven Prange. Im vierten Anlauf versucht der 25.000-Filialen-Konzern das Land zu erobern, das schon 130.000 Espressobars hat. Starbucks baut eine Rösterei mit Shop in der ehemaligen Mailänder Post. Am Ende könnten neben Starbucks auch die Traditionsmarken Illy, Lavazza und Zanetti überleben – eine Konzentration zulasten kleiner Café-Betreiber.
wiwo.de

Luxemburg klagt gegen EU-Beschluss, Steuern von Amazon nachzufordern.


Steuern? Nein, danke: Luxemburg lehnt die Forderung der EU, Steuergelder von Amazon nachzufordern, ab und klagt stattdessen gegen den Beschluss der EU-Kommission, rund 250 Mio Euro vom US-Riesen einzutreiben. Luxemburg sagt, es habe Amazon keinen "selektiven Vorteil" gewährt.

Die EU meint, Amazon habe nur ein Viertel der Steuern gezahlt, die andere Firmen abführen mussten, dies verstoße gegen das Wettbewerbsrecht. Indessen zahlt Amazon in Italien 100 Mio Euro für ausstehende Steuern für den Zeitraum 2011 bis 2015 nach.
faz.net, wiwo.de (Italien), turi2.de (Background)

Italien plant Gesetz gegen Fake News nach deutschem Vorbild.

Italien, oder genauer die regierende Demokratische Partei, plant die Einführung eines Gesetzes gegen die Verbreitung von Fake News. Die Pläne sehen vor, soziale Netzwerke mit mehr als einer Mio registrierten Nutzern in Italien dazu zu verpflichten, Fake News zu löschen. Andernfalls drohen Geldstrafen von bis zu 5 Mio Euro. Das Gesetz ähnelt dem vom Bundestag beschlossenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Deutschland.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Urbano Cairo wurde vom Berlusconi-Assistenten zum mächtigen Medienmacher.

Lese-Tipp: Oliver Meiler porträtiert Urbano Cairo, einen der derzeit einflussreichsten Verleger Italiens. Seine Karriere begann Urbano Cairo als Assistent von Silvio Berlusconi, bei dem er sich mit einem dreisten Telefonanruf bewarb. Mittlerweile weist sein Werdegang viele Parallelen zu Berlusconi auf - auch politische Ambitionen werden Cairo nachgesagt.
"Süddeutsche Zeitung", S. 31 (Paid)

Basta: Eine Verjüngungskur zeigt, wie alt Berlusconi aussieht.

Haarige Zeiten: Medienmogul Silvio Berlusconi drängt zurück auf die politische Bühne und setzt auf frische Bilder. Vor Ostern kuschelte er noch mit reichlich Haar auf dem Kopf mit Lämmern, nun folgte die Verjüngungskur im Spa. Doch die Aktion geht nach hinten los. Auf einem Foto aus dem Jungbrunnen entdeckt man vor allem eins: die bisher kaschierte Glatze auf Berlusconis Haupt.
faz.net, instagram.com

Mediaset reicht eine neue Klage gegen Vivendi ein.

Mediaset reicht eine neue Klage gegen Vivendi ein, sagt Verwaltungsratspräsident Fedele Confalonieri. Der Konzern wirft dem französischem Konkurrent Vertragsbruch, unloyale Konkurrenz und Verletzung des Medienpluralismus-Gesetzes vor. Das gescheiterte Abkommen mit Vivendi sei zu "einer starken Hürde in der Entwicklung" von Mediaset geworden.
derstandard.at, turi2.de (Background)

P7S1, TF1 und Mediaset gründen europäischen Programmatic-Video-Vermarkter EBX.


Freude schöner Werbeeuro: ProSiebenSat.1, der französische Fernsehkonzern TF1 und Berlusconis italienischer Konzern Mediaset gründen das Joint Venture EBX - die Abkürzung steht für European Broadcaster Exchange. Die Firma soll pan-europäische Video-Kampagnen programmatisch ausliefern.

Das Joint Venture soll auch anderen Partnern offen stehen und ist die Antwort der Firmen auf "globale Wettbewerber". Der Sitz der gemeinsamen Firma ist London, weil dort die Mediaagenturen sitzen, die pan-europäische Kampagnen planen, so die Partner. Die europäischen Wettbewerbsbehörden müssen noch zustimmen.
prosiebensat1.com

Star-DJ Robert Miles ist tot.

Robert Miles, DJ und Komponist des weltberühmten Trance-Hits "Children", ist tot. Er starb nach Angaben italienischer Medien im Alter von 47 Jahren in Ibiza, Spanien. Miles, der bürgerlich Roberto Concina hieß, begann seine Karriere als Radio-DJ, bevor er in die Clubszene wechselte. Er wurde für sein Werk mit dem World Music Award und dem Brit Award ausgezeichnet.
spiegel.de, corriere.it, youtube.com (7-Min-Video von "Children")

Google zahlt in Italien 306 Mio Euro Steuern nach.

Google und Italien einigen sich in ihrem Steuerstreit darauf, dass Alphabet für die Jahre 2002 bis 2015 306 Mio Euro nachzahlt. Google habe Erlöse nicht ordnungsgemäß in Italien versteuert, sagen die italienischen Steuerfahnder. Der Internetriese hat 2016 in einem ähnlichen Streitfall bereits 172 Mio Steuern an Großbritannien nachgezahlt, streitet aber noch mit Frankreich und Spanien.
handelsblatt.de, turi2.de (Großbritannien)

Marina Berlusconi verkauft Vermögen, um TV-Unternehmen Mediaset zu verteidigen.

Marina Berlusconi (Foto) verkauft Immobilien, Yachten, Privatjets und andere Luxus-Spielzeuge ihres Vaters Silvio Berlusconi. Die Tochter des ehemaligen italienischen Regierungschefs benötige viel Geld, um den Angriff des französischen Firmenjägers Vincent Bolloré auf das Berlusconi-Fernsehunternehmen Mediaset abzuwehren. Vor einer Woche trennte sich die Chefin der Familienholding Fininvest vom AC Mailand.
"Süddeutsche Zeitung", S. 26 (Paid), turi2.de (Background)

Vivendi soll Anteile an Telecom Italia oder Mediset abgeben.

Vivendi muss seine Anteile an Telecom Italia oder Silvio Berlusconis Mediengruppe Mediaset reduzieren, ordnet die italienische Kommunikationsbehörde an. Der französische Medienkonzern habe 60 Tage Zeit, einen "Aktionsplan" vorzulegen, sich innerhalb eines Jahres von Beteiligungen zu trennen. Vivendi will bei der EU-Kommission gegen die Anordnung Beschwerde einlegen. Laut Insidern streben die Franzosen die Mehrheit im Aufsichtsrat von Telecom Italia an, was zur Fusion mit Mediaset führen könnte.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Italienische Behörden prüfen Vivendis Einfluss bei Telecom Italia und Mediaset.

Italien: Zwei italienische Aufsichtsbehörden prüfen aktuell, ob Vivendis gleichzeitige Präsenz bei Telecom Italia und Mediaset mit dem italienischen Medienrecht kompatibel ist. Die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Kursmanipulation im Rahmen der geplatzten Premium-Übernahme gegen Vincent Bolloré. Der teilt der EU-Kommission unterdessen mit, dass Vivendi ab 4. Mai die Mehrheit im Aufsichtsrat von Telecom Italia stellen könnte.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Basta: Vorurteile aller Länder, vereinigt euch.

BastaReformstau beendet: Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hat über sonnige Euroländer gesagt, es dürfe keine Solidarität erwarten, wer sein Geld für Schnaps und Frauen verschwendet. Die italienische TV-Anstalt Rai Uno reagiert und setzt prompt die Talkshow "Parliamone... sabato" ab. Dort ging es zuletzt ausführlich und wohl nicht ganz nüchtern um die Vorzüge von Osteuropäerinnen.
spiegel.de (Dijsselbloem), sueddeutsche.de (Rai Uno)

Vivendi und Mediaset verklagen sich wegen gescheiterter Pay-TV-Übernahme.

Vivendi und Berlusconis Mediaset verklagen sich gegenseitig wegen Verleumdung und Geschäftsverzögerung. Bei dem Zivilprozess in Mailand geht es um die gescheiterte Übernahme von Mediasets Pay-TV-Tochter Premium durch Vivendi. Beide Medienkonzerne wollten ursprünglich eine gemeinsame Video-Plattform schaffen. Inzwischen möchte Vivendi lieber Anteile an Mediaset direkt.
derstandard.at, todayonline.com, turi2.de (Background)

Redakteure von "Il Sole 24 Ore" bekommen neuen Chef und beenden Streik.

Il Sole 24 Ore bekommt nach seinem mutmaßlichen Auflagenbetrug mit Guido Gentili einen neuen Interims-Chefredakteur - und die Redaktion beendet ihren viertägigen Streik. Der bisherige Chef der wichtigsten Wirtschaftszeitung Italiens, Roberto Napoletano, trat nach dem Vorwurf, die Print-Verkaufszahlen und die Zahl der Digital-Abos gefälscht zu haben, ab. Gegen Napoletano und neun weitere Ex-Manager des börsennotierten Mediums laufen Ermittlungen. Die Mediengruppe bemühe sich um eine Kapitalerhöhung um bis zu 100 Mio Euro.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Italienische Behörden ermitteln gegen Zeitung "Il Sole 24 Ore".

Il Sole 24 Ore, Italiens wichtigste Wirtschaftszeitung, steht im Verdacht, bei ihrer Auflage betrogen zu haben. Die Finanzpolizei ermittelt gegen Chefredakteur Roberto Napoletano und neun Ex-Manager, berichten italienische Medien. Die börsennotierte Zeitung soll mehr als 100.000 digitale Abos erfunden und die Print-Verkaufszahlen gefälscht haben. Redakteure von Il Sole 24 Ore streiken und fordern die Ablösung ihres Chefredakteurs. Am Freitag hatte die Finanzpolizei das Verlagsgebäude in Mailand durchsucht.
"FAZ", S. 20 (Paid)

Italienische Großverlage L’Espresso und Itedi fusionieren.

Elefantenhochzeit in Bella Italia: Die beiden größten Verlagshäuser L'Espresso und Itedi fusionieren. La Repubblica und La Stampa kommen deshalb künftig aus einem Haus. Zur Fusion kommt es, weil Fiat Chrysler seine 77 % an Itedi dem L'Espresso-Verlag übertrug. Nach einem Jahr gibt nun das Kartellamt grünes Licht. L'Espresso musste dafür Lokalzeitungen und seine Vermarktungsfirma verkaufen.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Sky hat Interesse an Berlusconis Pay-TV-Geschäft.

Sky-Logo neu 150Sky könnte Silvio Berlusconis Mediaset das Pay-TV-Geschäft abkaufen. Laut italienischer Zeitung Il Sole 24 Ore gebe es "fortgeschrittene" Verhandlungen, äußern will sich keines der Unternehmen. Sky betreibt in Italien bereits Pay-TV und könnte von einer Konsolidierung profitieren. Ursprünglich wollte Vivendi das Premium-Geschäft von Mediaset übernehmen, ist dann aber abgesprungen.
digitalfernsehen.de

TF1 und Mediaset steigen bei Studio71 von ProSiebenSat.1 ein.

Studio71 Logo 150ProSiebenSat.1 holt weitere internationale Partner an Bord seines Multi-Channel-Netzwerks Studio71. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung übernimmt die französische TF1 Group 6,1 % der Anteile, der italienische Konzern Mediaset von Silvio Berlusconi beteiligt sich mit 5,5 %. Die Unternehmensbewertung von Studio71 steigt damit auf rund 400 Mio Euro. ProSiebenSat.1 selbst geht eine strategische Minderheitsbeteiligung an Finder Studios ein, einem französischen Video-Netzwerk, an dem auch TF1 bereits Anteile hält.
presseportal.de

Basta: Italienischer Dirigent wird gefeuert, weil er am Weihnachtsmann zweifelt.

BastaWer nicht glaubt an Santa Claus, der ist raus: Ein italienischer Dirigent hat seinen Job verloren, weil er die Zuschauer eines Kinderkonzerts wissen ließ: "Den Weihnachtsmann gibt es nicht". Eltern waren empört, Kinder hätten geweint, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Der Veranstalter reagiert und postet bei Facebook ein Bild, dass den neuen Dirigenten mit Weihnachtsmann zeigt.
spiegel.de

Vivendi will sich weiter bei Mediaset einkaufen.

vivendiVivendi will seinen Anteil an Silvio Berlusconis Mediaset auch gegen den Willen des italienischen Medienkonzerns aufstocken. Je nach Marktlage will Vivendi bis zu einem Anteil von 30 % Aktien zukaufen, derzeit besitzen die Franzosen 20 %. Die feindliche Übernahme ist Folge eines Streits beider Medienkonzerne über den Aufbau einer gemeinsamen südeuropäischen Video-Plattform.
digitalfernsehen.de, "Handelsblatt", S. 20 (Paid), turi2.de (Background)