"Zapp" fragt, ob Zentralredaktionen Meinungsvielfalt schmälern.

Zentralredaktionen: Zeitungsforscher Horst Röper sieht die Vielfalt durch Gemeinschaftsredaktionen schwinden. Lars Haider, Chefredakteur des "Hamburger Abendblatts", sagt, Reporter großer Redaktion bekämen oft leichter Zugang und seien so weniger abhängig von dpa-Material. Alexander Jungkunz, Chefredakteur der "Nürnberger Nachrichten", ist froh, den Mantel regional produzieren zu können, sieht aber den wirtschaftlichen Zwang anderer Zeitungen.
ndr.de

Zitat: Laura Himmelreich bedauert den Rücktritt der Österreich-Redakteure.

"Es sind nicht alle weg, da ist die Darstellung ein wenig dramatisiert. Andererseits möchte ich aber auch nicht die Chefin von Menschen sein, die eigentlich nicht zu meinem Team gehören wollen."

Vice-Chefredakteurin Laura Himmelreich, die künftig auch die Österreich-Redaktion verantwortet, reagiert im Meedia-Interview auf den Rücktritt der Redaktion.
meedia.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Laura Himmelreich kämpft gegen Sexismus in den Medien.

Zitat: Frank Überall fordert mehr Kommentar-Checker.

"Mit dem Aus für die Kommentarfunktion wird die Schlammschlacht nicht beendet, sondern auf die Ebene der Social Media verlagert."

Frank Überall vom DJV fordert mehr Journalisten für die Moderation von Kommentaren und Forenbeiträgen. Die Deutsche Welle hat vor kurzem ihre Kommentarfunktion wegen zu vieler Hasskommentare abgestellt.
djv.de, turi2.de (Background)

Das Onlinemagazin Belt kämpft gegen Klischee-Berichte aus dem Rust Belt.

Lese-Tipp: Im Rust Belt der USA, einst glorreicher Industrieregion, schreibt das Onlinemagazin Belt gegen den Ausverkauf der Medien und Klischees an. Die meisten Lokalzeitungen sind weg, regionale Rundfunksender nur "Abspiel-Stationen mit wenig Regionalbezug", schreibt Peter Kuras. Belt setzt auf Macher aus der Region und berichtet viel vom Engagement Einzelner. Unterm Strich könne das Onlinemagazin leider "kaum mehr leisten als eine Palliativtherapie".
freitag.de

Studie: 43 % der Deutschen halten Roboterjournalismus für unglaubwürdig.

Roboterjournalismus setzt sich nicht durch, sagen 45 % der Befragten einer Statista-Studie. 49 % stehen dem KI unterstützten Journalismus eher kritisch gegenüber, 28 % lehnen ihn ganz ab. Grund dafür könnte die unzureichende Kennzeichnung automatisierter Nachrichten sein – 91 % wünschen sich hier mehr Transparenz. 39 % der Befragten geben an, die Glaubwürdigkeit nicht einschätzen zu können.
presseportal.com

ProPublica startet Initiative für mehr Berichterstattung zur Politik in US-Bundesstaaten.


Staatsangelegenheiten: ProPublica kündigt eine neue Initiative an, mit der das spendenfinanzierte Recherchebüro die investigative Berichterstattung in US-Bundesstaaten erhöhen will. ProPublica will sieben Lokalmedien auswählen, denen es jeweils ein Jahr lang einen Reporter für investigative Recherchen zur Politik auf Bundesstaatsebene finanziert. Das Geld für das Programm kommt von einem nicht genannten Spender, sagt ProPublica-Chef Richard Tofel.

Die Initiative ist zunächst für zwei Jahre angelegt. Nationale Nachrichtenorganisationen wie die "New York Times" sollen nicht profitieren können. 2020 würden neue Partner ausgewählt. ProPublica argumentiert, dass die angespannte wirtschaftliche Lage vieler Medien dazu geführt habe, dass deutlich weniger über die Regierungen der US-Bundesstaaten berichtet werde. Diese Lücke wolle ProPublica nun schließen. (Foto: Picture Alliance)
nytimes.com

"New York Times" nimmt mit Digital-Abos 99 Mio Dollar ein.

New York TimesNew York Times zählt im 2. Quartal 109.000 Abonnenten mehr bei reinen Digital-Abos und nimmt damit 99 Mio Dollar ein, ein Anstieg um fast 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Durch den Anstieg im Digitalen konnte die "New York Times" Verluste beim Anzeigenverkauf in Print abfangen. Der Umsatz stieg um 2 % auf 415 Mio Dollar, bei einem Gewinn von fast 24 Mio Dollar.
nytimes.com

Studie: News-Funktion in Messengern wird kaum genutzt.

Messenger-Apps: Nur 16 % der Nutzer empfangen Nachrichten oder Eilmeldungen über Messenger, sagt eine Bitkom-Studie. Nur 10 % nutzen Messenger für den Kontakt mit Unternehmen und z.B. deren Kundenservice. Die restliche Kommunikation ist ausschließlich von privat zu privat, wobei 51 % der Messenger-Nutzer regelmäßig die Telefon-Funktion von WhatsApp und Co benutzt.
bitkom.org

Hör-Tipp: Martin Hoffmann gibt Tipps für bessere Push-Mitteilungen.

Alarm auf dem Lockscreen: News-Redaktionen sollten keine unfertigen Meldungen als Push-Mitteilungen verschicken, sagt Martin Hoffmann im Podcast "Unterzwei" von Levin Kubeth und Felix Ogriseck. Wenn Meldungen nur die Überschrift enthalten und einen Hinweis, dass es in Kürze mehr gebe, sorge das bei den Lesern für Enttäuschung. Der Social-Media-Experte und App-Entwickler glaubt, dass die Push-Toleranz der Nutzer gestiegen sei. Redaktionen müssten nicht mehr nur Breaking-News pushen, auch Hintergründe und Lesestücke würden akzeptiert. Im Text der Push-Zeile sollten Journalisten schon eine Einordnung der Meldung liefern.
anchor.fm (24-Min-Podcast)

Facebook spendet 4,5 Mio Dollar für Lokaljournalismus.


Milde Gaben: Facebook erkauft sich sein gutes Gewissen in der Debatte um Fake News. Das soziale Netzwerk stellt insgesamt 4,5 Mio Dollar für den US-Lokaljournalismus bereit - bei 5 Mrd Dollar Gewinn allein im letzten Quartal. Der größte Teil davon, 3,5 Mio Dollar, fließen in das Programm Facebook Membership Accelerator. Es soll unabhängigen Lokalzeitungen sowie gemeinnützigen Medien beim Aufbau eines Abo-Modells mit Exklusiv-News für zahlende Leser helfen..

Über sein Journalism Project spendet Facebook weitere 1 Mio Dollar an NewsMatch. Die Initiative bringt gemeinnützige Nachrichtenredaktionen mit Spendern zusammen und unterstützt Journalisten mit Schulungen zum Thema Fundraising.
cnet.com, mediapost.com, facebook.com (Foto: Facebook)

Zahl des Tages: EU-Journalisten sollen für Akkreditierung bezahlen.

Europa EU-Flagge SterneZahl des Tages: Bürokratische 50 Euro pro Halbjahr sollen Brüsseler Journalisten bezahlen, um zu Treffen des Europäischen Rats akkreditiert zu werden. Das Eintrittsgeld kassieren belgische Behörden für die Sicherheitsüberprüfung – die Reporter sollen also zahlen, damit die Polizei sie ausgiebig durchleuchten kann. Journalisten-Verbände und EU-Kommission kritisieren das.
"FAZ", S. 15 (Paid), derstandard.de

Ex-"stern"-Chef Michael Jürgs: Journalismus ist "überlebensnotwenig" für die Demokratie.

Vermächtnis an den Journalismus: Michael Jürgs, Ex-"stern"-Chefredakteur, der schwer an Krebs erkrankt ist, hält Journalismus für "überlebensnotwenig" zur Verteidigung der Demokratie gegen ihre Feinde, schreibt er in einem Essay im "Handelsblatt". Journalisten sollten sich "nicht als belehrende Oberlehrer aufspielen", sondern über die "Strategien der Volksverdummer" aufklären. Der Journalimus brauche Manager, die aus Respekt vor einem Beruf mit ihren Marketingideen "neue Hardware generieren, um ihre Software zu schützen". An Recherchen zu sparen, koste langfristig mehr, als die Einsparungen kurzfristig in den Bilanzen bringen.
"Handelsblatt", S. 10-13 (Paid)

Zitat: Julian Reichelt will Promis zwingen, sich kritische Nachfragen anzuhören.

"Die Lesart, dass Mesut Özil als Einzelperson das Opfer einer Medienkampagne ist, ist schlichtweg absurd."

"Bild"-Babo Julian Reichelt will erreichen, dass Promis trotz reichweitenstarker PR-Kanäle in Sozialen Medien gezwungen sind, sich den kritischen Nachfragen traditioneller Medien zu stellen.
wwwagner.tv (Audio, ab 18:20)

RTL2 lässt seine Nachrichten künftig extern produzieren.

RTL2 produziert seine Nachrichten ab 2019 nach rund 25 Jahren nicht mehr selbst. Künftig produziert die RTL-Produktionstochter InfoNetwork die Sendungen in Köln. Statt um 20 Uhr zeigt RTL2 die Sendung dann um 17 Uhr. Die Redaktion wehrt sich gegen den Plan und wendet sich in einem vierminütigen Video an die RTL2-Gesellschafter mit der Bitte, die Nachrichten weiter inhouse zu produzieren. Auch der DJV kritisiert den Sender und fordert RTL2 auf, Verantwortung zu übernehmen. Erst vor drei Jahren hatte der Sender die Produktion seiner Hauptnachrichtensendung nach Berlin verlegt.
dwdl.de, dwdl.de (Video an die Gesellschafter), djv.de

Zitat: "Monitor"-Chef Georg Restle beklagt mangelnde Einordnung von AfD-Themen.

Georg Restle-150"Relevanz entscheidet sich in vielen Redaktionen nicht mehr danach, was viele betrifft, sondern danach, worüber viele reden."

"Monitor"-Redaktionsleiter Georg Restle beklagt im Interview mit dem "Journalist", dass viele Medien zu undifferenziert Themen der AfD aufgreifen und sich einige Kollegen darin gefallen "die Tabubruch-Strategie der AfD journalistisch zu verlängern".
"Journalist" 7/2018, S. 22 (Paid), journalist-magazin.de

Zitat: Journalistin Andrea Röpke glaubt nicht, dass mit Rechten reden hilft.

"Wir müssen uns im Klaren sein, dass ein Teil der Menschen nicht mehr überzeugt werden will."

Politologin und Journalistin Andrea Röpke recherchiert investigativ in der rechtsextremen Szene und sagt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung", die rechte Szene habe längst Gegenmedien und Communitys aufgebaut, denen mit Demokratie nicht beizukommen ist.
sueddeutsche.de

weitere Zitate:
"Ein Großteil deutscher Polizisten, das muss man so sagen, hat keine Ahnung von Medienrecht, es herrscht eine wahnsinnige Unaufgeklärtheit darüber, was die Presse darf und was nicht." (über die Polizei bei rechten Veranstaltungen)

"Twittereien werden oft ohne Analyse zur Nachricht. Aus meiner Sicht muss die Berichterstattung entschleunigt und versachlicht werden." (über den Umgang von Journalisten mit der AfD)

Meinung: Paywalls schränken Meinungsvielfalt ein.

Paywalls reduzieren für einige Bevölkerungsschichten den Zugang zu gesellschaftlichen Themen wie Rechtspopulismus und Klimawandel, schreibt Ilija Matusko, die das freiwillige Online-Bezahlmodell der "taz" betreut. Wer für Journalismus zahlen müsse, wähle zudem am ehesten Medien, die dem eigenen Weltbild entsprechen, was den gesellschaftlichen Diskurs einschränke.
taz.de

Zitat: Erdem Gül findet Streit in der Redaktion normal.

"Wenn da eine Lüge ist, sollten wir beim Schreiben der Wahrheit nicht den Fehler machen, in blinde Opposition gegen die Regierung zu verfallen."

Cumhuriyet-Journalist Erdem Gül erklärt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" den Grundsatz seiner Arbeit – Streitigkeiten in der Redaktion seien zum Erreichen dieses Ziels ganz normal.
sueddeutsche.de

Ringier, SRG SSR und Unis gründen in der Schweiz ein Medienforschungs-Bündnis.

Schweiz: Ringier und SRG SSR starten gemeinsam mit der Uni Lausanne und dem Universitäten-Verbund Triangle Azur die Initiative for Media Innovation. Das Bündnis steht weiteren Teilnehmern offen und will die Medien- mit der Hochschulwelt vernetzen. Ein Unterstützungsfonds von jährlich 650.000 Schweizer Franken ermöglicht Forschungsprojekte u.a. zu Fake News, Datenjournalismus und KI.
ringier.ch

BuzzFeed: Mazedonische Fake-News-Schleudern hatten US-Kontakte.

Fake News: Die "mazedonischen Teenager", die mit Fake News bei Facebook im US-Wahlkampf 2016 Stimmung und Geld machten, waren Profis, berichtet BuzzFeed News. Die mazedonischen Behörden ermittelten mithilfe westeuropäischer Behörden und dem FBI gegen eine Gruppe von 20 Menschen, darunter ein russischer Staatsbürger. Der mazedonische Medienanwalt im Zentrum der Gruppe habe eine Arbeitsbeziehung mit zwei bekannten US-Clickbaitern.
buzzfeednews.com

Marco Fenske und Gordon Repinski werden RND-Vizechefredakteure, Rüdiger Ditz geht zum Medien-Campus.

RedaktionsNetzwerk Deutschland macht Marco Fenske (Foto), 34, und Gordon Repinski, 40, zu Vize-Chefredakteuren. Fenske übernimmt die operative Gesamtleitung des neuen Newsrooms. Repinski ist zuständig für überregionale Politik und Wirtschaft. Rüdiger Ditz, 54, wechselt zu Madsacks Medien-Campus und bildet dort als Oberlehrer den Medien-Nachwuchs aus.
madsack.de

Aus dem turi2.tv-Archiv: Marco Fenske baut mit dem Sportbuzzer dem Regional-Fußball die große Bühne.

Söder-Satire mutiert 14 Jahre später zu vermeintlichen Fakten.

New York Times und die "Süddeutsche" gehen einer Jahre alten "taz"-Satire über Markus Söder auf den Leim, schreibt Stefan Kuzmany. Er selbst war 2004 Autor der Söder-Satire. Seine Söder in den Mund gelegten Forderungen, Grüne zum Drogentest zu schicken und Schwarzfahrer an den Internetpranger zu stellen, finden sich heute als Fakten in seriösen Medien, weil die Satire in den Archiven zur vermeintlichen Realität wurde.
"Spiegel" 29/2018, S. 35 (Paid), taz.de ("taz"-Artikel)

Zitat: US-Journalismusforscher Jay Rosen liebt das Fox-News-freie Deutschland.

"Egal ob Sie religiös sind oder nicht, sollten Sie Gott danken, dass es hier in Deutschland kein Fox News gibt. Das ist ein Vorteil."

US-Journalismusforscher Jay Rosen sagt im Interview mit dem Deutschlandfunk, ihn erstaune, wie anders eine Medienlandschaft ist, in der es keinen Sender wie Fox News gibt. Wenn die AfD-Idee, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk loszuwerden, an Einfluss gewinne, wäre das "eine ernste öffentliche Krise für den Journalismus in Deutschland".
deutschlandfunkkultur.de

weitere Zitate:
"Es ist interessant, wie die Print-Medien in Deutschland wesentlich stärker sind, sie scheinen ihre Stellung in einem Maße gehalten zu haben, das auf die USA nicht zutrifft."

"In den USA würde man niemals über seine akademischen Titel und seine wissenschaftliche Ausbildung im Journalismus sprechen, weil das nicht als Errungenschaft angesehen werden würde, amerikanische Journalisten verkünden häufig sogar stolz, dass sie niemals eine Journalistenschule besucht haben und sie machen sich über Leute lustig, die solche Ausbildungen für wichtig halten."

Journalisten lassen sich vor den Politiker-Karren spannen, kritisiert Harald Staun.

Politik-Journalismus der letzten Wochen erinnert Harald Staun an zweifelhafte Sportberichterstattung. Er kritisiert, dass viele Medien der Aufmerksamkeits-Hascherei der CSU eine Bühne gegeben und sie als "Kampf um die Kanzlerschaft" beschrieben hätten. Gegen boulevardähnliche Berichterstattung und flapsigen Ton habe er nichts, wenn sie dazu beitrügen, Menschen für Politik zu interessieren. Er vermisst aber neben der Darstellung der "persönlichen Animositäten" die Erklärung des Kontexts und kritisiert, dass Journalisten oftmals Framing betrieben.
"FAS", S. 49 (Paid)

Frank Überall widerspricht Thomas Knüwers Paywall-Kritik.

Journalismus: DJV-Chef Frank Überall widerspricht Thomas Knüwers Mahnung, Journalismus werde zum Produkt für Reiche. Knüwer habe das Konzept von professionellem Journalismus nicht verstanden und erläge "Billigträumen von der Resterampe", schimpft Überall. Ein Zeitungsabo habe auch früher Geld gekostet. Wer kein Geld für Journalismus ausgeben wolle, solle auch selbst kostenlos arbeiten.
djv.de, turi2.de (Background)

Pressekonzentration steigt stärker als zuvor.

Zeitungsmarkt konzentriert sich stärker als zuvor, so Medienforscher Horst Röper. Zwar würden kaum Zeitungen eingestellt, aber immer mehr Redaktionen zusammengelegt, ohne dass die frei gewordenen Ressourcen anderweitig eingesetzt würden. Blogs und andere Online-Medien könnten die Lücke nicht schließen. Horst Röper fordert daher eine bedarfsorientierte Presseförderung wie in Frankreich.
tagesspiegel.de

Meinung: DJS-Chefin will Jungjournalisten per Ranking in die Provinz locken.

Lokaljournalismus: Henriette Löwisch, Leiterin der Journalistenschule DJS in München, schlägt ein Ranking der deutschen Regionalzeitungen vor, um Journalistenschülern guten Gewissens Arbeitsplätze zu empfehlen, notiert Ulrike Simon. Eine Jury solle Punkte vergeben nach Kriterien wie Recherchekapazitäten, Hintergrund-Berichterstattung, Innovationsfreundlichkeit, Ausbildungsqualität und Lesernähe. Eine wissenschaftliche Begleitung soll den Ablauf nachvollziehbar machen.
spiegel.de (Paid)

Politik und Paywalls machen Journalismus zum Produkt für Reiche, fürchtet Thomas Knüwer.

Journalismus im Netz entwickelt sich zum Luxus für die Eliten, befürchtet Thomas Knüwer mit Blick auf Netz- und Verlagspolitik. In ganz Europa würden kleine Kreative und das freie Internet ausgebremst, der Online-Werbemarkt implodiere. Zugleich verlangten Medien wie die "Süddeutsche" 40 Euro im Monat.
indiskretionehrensache.de

Zahl des Tages: Armee spart 1,1 Mio Franken bei Zeitungs-Ausgaben ein.

SCHWEIZ_FLAGGE_150Zahl des Tages: Stramme 1,1 Mio Franken spart die Schweizer Armee pro Jahr im Vergleich zu 2013 bei Ausgaben für Medien-Abos ein. Heute gibt die Armee 300.000 Franken für Zeitungs-Abos aus, 2013 waren es noch 1,4 Mio Franken. Die Soldaten lesen weniger Zeitung und nutzen ihre Freizeit lieber für andere Dinge. Die Armee sagt, indem sie pro Standort nur noch eine oder zwei Ausgaben pro Zeitungstitel abonniere, entlaste sie das Abfallwesen.
persoenlich.com