Karikaturist Berndt Skott, 75, ist tot.

Berndt Skott ist tot. Der Karikaturist starb am Montag im Alter von 75 Jahren nach schwerer Krankheit. Das "Handelsblatt" würdigt seinen langjährigen Karikaturisten als "streitbaren Verfechter der Pressefreiheit", der sich sein Leben lang für Benachteiligte der Gesellschaft engagierte. Skott habe mit seinen feinsinnigen, bisweilen scharf gewürzten Zeichnungen das Gesicht des "Handelsblatts" mitgeprägt.
handelsblatt.com

US-Studie: Wenn Zeitungen sterben, mogeln Lokalpolitiker mehr.

Zeitungssterben: Eine Studie analysiert, wie der Verlust von Ta­ges­zei­tun­gen sich auf die öf­fent­li­chen Fi­nan­zen in ame­ri­ka­ni­schen Land­krei­sen aus­wirkt. Wenn ei­ne lo­ka­le Zei­tung verschwindet, steigt je nach An­lei­he­typ der Zins im Durch­schnitt um 5,5 oder so­gar 10,6 Ba­sis­punk­te. Eine Erklärung dafür könnte sein, dass wenn we­ni­ger Jour­na­lis­ten Kor­rup­ti­on und Ver­schwen­dung er­for­schen, we­ni­ger Skan­da­le ans Licht kommen und sich lo­ka­le Po­li­ti­ker auf Kos­ten der Bür­ger mehr Ver­schwen­dung er­lau­ben, schreibt Patrick Welter. Auf Deutschland lassen sich die Studien-Ergbenisse nicht direkt übertragen.
"FAS", S. 24 (Paid), ssrn.com (Studie)

Fußball-Kommentatoren benehmen sich wie Marktschreier, kritisiert Jürgen Roth.

Fußball-Berichterstattung mutiert zum distanzlosen "Gefolgschafts-Journalismus", kritisiert Schriftsteller Jürgen Roth. Er untersucht seit 20 Jahren die Sprache rund um den Ballsport – und attestiert ihr, "nur noch Marktschreierei im Dienst der nationalen Sache" zu sein. Früher hätten Kommentatoren "das Spiel atmen lassen."
sueddeutsche.de

"Tagesspiegel" bringt sechsseitige Beilage von Exiljournalisten.

Tagesspiegel bringt am 16. Juni eine sechsseitige Beilage mit dem Titel "Heimaten". Exiljournalisten aus Syrien, Afghanistan und Ägypten schreiben darin über ihre Erfahrungen. Die Beilage ist Teil des Projekts #jetztschreibenwir, das der "Tagesspiegel" seit zwei Jahren gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung und der Robert Bosch Stiftung durchführt.
tagesspiegel.de

Eyeo kennzeichnet Fake News mit der Browser-Erweiterung "Trusted News".

Eyeo, Betreiber von Adblock Plus, veröffentlicht die Browser-Erweiterung Trusted News für das Aufspüren von Fake News. Mit Hilfe der Datenbanken von Fact-Checking-Organisationen wie Snopes und Politifact können Inhalte in vertrauenswürdig, nicht vertrauenswürdig oder befangen eingestuft werden. Auch Satire und Clickbaiting-Inhalte kennzeichnet die Erweiterung – vorerst aber nur in Googles Chrome und für englische Inhalte.
techcrunch.com, adweek.com

Zitat: Frank Überall kritisiert die Heimlichtuerei von Madsack.

"Die Madsack-Manager müssen lernen, dass Geschäftspolitik nach Gutsherrnart bei uns und den Betroffenen auf Widerstand stößt."

Frank Überall, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands, missbilligt die Geschäftspraktiken bei Madsack, die zur Anzeige durch die Journalistenverbände DJV und DJU sowie die Betriebsräte gegen den Verlag geführt haben.
djv.de, turi2.de (Background)

DJV, DJU und Betriebsräte erstatten Anzeige gegen Madsack.

madsack_150Madsack: Die Journalistenverbände DJV und DJU sowie die betroffenen Betriebsräte beantragen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Verlag. Die Verantwortlichen hätten bei der Bündelung der Online-Aktivitäten im neuen Newsportal RND.de die Interessenvertretungen verspätet und unzureichend informiert. Dadurch sei den Betriebsräten u.a. die Möglichkeit genommen worden, Vorschläge zur Sicherung von Arbeitsplätzen zu unterbreiten. Bei Madsacks Regionalzeitung soll je nur ein Onliner verbleiben, die restlichen Stellen gehen in die Zentral-Redaktion über.
djv.de, turi2.de (Background)

Greenpeace trennt sich von Chefredaktion des "Greenpeace Magazins".

Greenpeace hat Kerstin Leesch, die langjährige Geschäftsführerin und Chefredakteurin des "Greenpeace Magazins", entlassen, schreibt Anne Fromm. Die Umweltschutz-Organisation habe ihren bisherigen Kommunikations-Chef, Michael Pauli, als neuen Geschäftsführer und Interims-Chefredakteur eingesetzt. Pauli ist zugleich der Chef der "Greenpeace Nachrichten", der kostenlosen Mitgliederzeitschrift. Der bisherige Co-Chefredakteur des "Greenpeace Magazins", Kurt Stukenberg, habe bereits gekündigt. Laut Fromm fürchten Redakteure um die Unabhängigkeit der Zeitschrift.
taz.de

Springer bringt Upday auf Samsungs Smart TV QLED.

Springer vorinstalliert seine News-App Upday auch auf Samsungs Smart TV QLED in zwölf europäischen Ländern, darunter u.a. Deutschland, Großbritannien und Italien. Upday kann so in Samsungs Ambient Modus verwendet werden, in dem sich der smarte Fernseher an den Hintergrund der Wand anpasst. Upday ist bereits für Samsungs Smartphones, Smartwatches und intelligente Kühlschränke verfügbar.
axelspringer.de

Zahl des Tages: Behörden zahlten 1,88 Mio Euro, um Auskünfte abzuwehren.

Zahl des Tages: Gewaltige 1,88 Mio Euro haben Bundesbehörden von 2009 bis 2017 ausgegeben, um Anträge auf Aktenauskunft oder -einsicht juristisch abzuwehren, schreibt Hans-Wilhelm Saure unter Berufung auf eine parlamentarische Anfrage. Allein das Bundesverkehrsministerium zahlte demnach 633.562 Euro für Anwälte, um die Position der Behörde bei IFG-Anträgen und ähnlichen Anträgen zu vertreten - dabei besitzen Behörden eigene Justiziare.
bild.de

Malta zieht Chefermittler vom Fall Caruana Galizia ab.

Malta: Silvio Valletta, leitender Ermittler im Fall der ermordeten Investigativ-Journalistin Daphne Caruana Galizia, wird wegen möglicher Interessenkonflikte abberufen, entscheidet das maltesische Verfassungsgericht. Valletta ist mit einer Ministerin der Regierung verheiratet und arbeitet für die Antigeldwäschebehörde, begründet das Gericht die Entscheidung und folgt damit einem entsprechenden Antrag der Familie des Opfers.
zeit.de, persoenlich.com

Warum die Chefredakteurin Marketing macht: Gabriele Mühlen und Bianca Schwarz über das House of Food.


Zwei Köchinnen, drei Mützen: Bauer backt jetzt Journalismus, PR und Werbung aus einer Hand. Das House of Food liefert Essens-Inhalte für Zeitschriften wie für Kunden. Wie sauber ist das? "Natürlich trennen wir. Ich bin Journalistin – aus vollem Herzen", sagt Chefredakteurin Gabriele Mühlen im Doppel-Videointerview mit Produktionschefin Bianca Schwarz. Sie sehen die Vermischung ihrer Funktionen aber als Vorteil.

Mühlen erläutert, sie habe als Chefredakteurin die Übersicht über alle Produktionen – die journalistischen wie auch die bezahlten für Kunden. Alles werde gekennzeichnet und richte sich nach dem Pressekodex. Bianca Schwarz ist wichtig, nichts zu beschönigen. "Food ist Trend und zukunftsweisend, aber auch jeden Tag Realität", sagt sie zur Inszenierung neuer Gerichte. "Wenn wir es möglichst authentisch machen, sieht es am besten aus. Wir essen alles danach tatsächlich auf."
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)

Das Video enthält eine Anzeige für Bauers House of Food. Aber natürlich trennt auch turi2. Die Fragen waren nicht abgesprochen und das Unternehmen Bauer hat auch nachträglich keinen Einfluss auf die Gestaltung dieses redaktionellen Beitrags genommen.

Aktuell auch bei turi2.tv: "Alles aus einer Hand" – So arbeitet Bauers "House of Food".

Bild des Tages: Die Bundesregierung zeigt G7 – oder war es ganz anders?


Macht, Menschen, Merkel: Dieses Bild des G7-Gipfels geht durch die sozialen Netzwerke. Angela Merkel steht im Zentrum, lehnt sich entschlossen auf den Tisch, blickt den bockigen US-Präsident Trump leicht frustriert an. Gemacht hat es ein Fotograf der Bundesregierung. Doch es gibt eine andere Perspektive – aus der Trump wie der weise Großvater beim Geschichtenerzählen im Schaukelstuhl wirkt. (Foto: Jesco Denzel / Bundesregierung / Picture Alliance)
faz.net

Hör-Tipp: Cornelia Haß widerspricht angeblich niedrigen Renditen der Verlage.

Hör-Tipp: Verlage machen im Vergleich zu anderen Branchen gute Gewinne, sagt DJU-Bundesgeschäftsführerin Cornelia Haß. Die Renditen liegen bei 7 bis 12 %, im Handel liegen sie hingegen nur bei 1 %, in der Automobilindustrie bei 7 bis 8 %. Gute Gehälter seien wichtig, um für den Journalisten-Nachwuchs attraktiv zu sein.
deutschlandfunk.de (8-Min-Audio), turi2.de (Background)

Facebook trennt sich von seinen Trending Topics.

Facebook-LogoFacebook schaltet seine umstrittenen Trending Topics ab. Die Funktion würde nicht genug genutzt, schreibt das Unternehmen. Trending Topics wurde 2014 ins Leben gerufen und anfangs von Journalisten befüllt. Seit 2016 läuft das Tool automatisiert und verbreitet immer wieder Verschwörungstheorien und Fake News.
newsroom.fb.com, wired.com, turi2.de (Background)

Hass kann nicht die Erklärung für alles sein, findet Silke Burmester.

Journalisten sollten auf die "Hass-Inflationsbremse" treten, meint Silke Burmester. Nicht jedes sozial fragwürdige Verhalten sei Hass, nicht alle unfreundlichen Nutzer seien Hater. Burmester fürchtet, dass Journalisten, die nicht differenzieren, den Hass seiner Kraft berauben und zu faul sind, herauszufinden, "worum es eigentlich geht".
deutschlandfunk.de (3,5-min-Audio)

Lese-Tipp: Alf Frommer stört sich an jungem Häppchen-Journalismus.

Lese-Tipp: Alf Frommer vermisst den jungen Journalismus von vor 20 Jahren – das "Jetzt"-Magazin habe große Journalisten hervorgebracht, den Journalismus entstaubt und Raum für Experimente und große Texte geboten. Heute sei es für junge Journalisten schwierig, etwas anderes als Häppchen- oder Listen-Journalismus zu machen. Frommer glaubt, das Internet raubt sowohl Schreibern als auch Lesern die Muße.
bildblog.de

"Zapp" fragt nach DSGVO-Ausnahmen für Journalisten.

DSGVO: Daniel Bouhs und Sabine Schaper fragen für "Zapp" bei den einzelnen Bundesländern nach, ob Recherchen, besonders die freier Journalisten, von der Öffnungsklausel des Datenschutzrechts gedeckt sind. Sieben Länder bejahen, Journalisten und Blogger mit tatsächlich journalistischen Angeboten seien mit abgedeckt, unabhängig, ob sie einen konkreten Rechercheauftrag haben. Sieben Länder haben keine eindeutige Regel und wollen im Einzelfall entscheiden. Niedersachsen will nur Ausnahmen machen, wenn Journalisten konkrete Aufträge haben.
ndr.de

Verfassungsgericht: Möglichkeit zur Stellungnahme schützt nicht vor Gegendarstellung.

Gegendarstellungen sind auch möglich, wenn die Redaktion dem Betroffenen die Möglichkeit zur Stellungnahme einräumt, der diese aber nicht nutzt, urteilt das Bundesverfassungsgericht. Konkret ging es um einen "Spiegel"-Bericht von 2013, der Thomas Gottschalk Schleichwerbung in "Wetten, dass..?" vorwirft. Gottschalks Anwalt hatte den Vorwürfen zwar widersprochen, aber verboten, ihn daraus zu zitieren. Später setzte Gottschalk eine Gegendarstellung durch. Der Spiegel-Verlag betont den Unterschied zwischen unterlassener Stellungnahme und dem Verbot einer erfolgten Äußerung.
horizont.net

Lese-Tipp: Viele Whistleblower leiden unter gesundheitlichen Problemen.

Lese-Tipp: Zwei Drittel von 20 befragten deutschen Whistleblowern verloren nach der Enthüllung ihren Job oder wurden in den Ruhestand versetzt, schildern Götz Hamann und Felix Rohrbeck. Martin Porwoll, ein Enthüller von gestreckten Krebsmedikamenten, war mit rund 30 Bewerbungen auf neue Jobs erfolglos und bekam Panikattacken. Laut dem Verein Whistleblower-Netzwerk leiden 12 der 20 befragten Whistleblower unter gesundheitlichen Problemen.
"Zeit", S. 19-20 (Paid), zeit.de (Vorabmeldung)

Daphne Caruana Galizias Familie gibt dem Bundeskriminalamt Laptops.

Daphne Caruana Galizia: Die Familie der ermordeten maltesischen Journalistin gibt dem Bundeskriminalamt Laptops und Festplatten Caruana Galizias. Die Familie hatte sich aus Misstrauen geweigert, die Daten an die maltesischen Behörden zu übergeben. Das Bundeskriminalamt kooperiert mit Malta und könnte die erhaltenen Informationen austauschen.
sueddeutsche.de, tagesschau.de

Zitat: Sebastian Matthes glaubt nicht an rein werbefinanzierten Journalismus.

"Es war ein Fehler, dass die gesamte Branche so lange dem Mantra gefolgt ist, dass Inhalte im Internet kostenlos sein müssen. Letztlich war die ganze Gratiskultur im Internet ein Fehler."

"Handelsblatt"-Digitalchef Sebastian Matthes sagt, Inhalte, die im kostenlosen Bereich der Zeitung klickstark seien, kämen bei digitalen Abonnenten mitunter viel schlechter an. Sie erwarteten "etwas anderes als Royal-Wedding-Berichterstattung". Matthes glaubt, hochwertiger Journalismus lässt sich immer weniger rein werbefinanzieren, sei "einfach zu teuer."
meedia.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Mediares über Comic-Journalismus.

Hör-Tipp: Martina Kollroß recherchiert über Comic-Journalismus. Er sei sehr subjektiv und oft experimentell, berge die Chance, neue Leser anzusprechen, aber auch die Gefahr der Manipulation. Kollroß spricht z.B. mit "Correctiv"-Chef David Schraven, der in seinem Reportage-Comic "Weisse Wölfe" die Enthüllungsgeschichte über die Verbindungen von NSU und anderen rechten Terrorbanden verarbeitet hat.
deutschlandfunk.de (5-Min-Audio)

Meinung: Hass im Netz wird offener und selbstverständlicher, beobachtet Hasnain Kazim.

Hasnain Kazim, "Spiegel"-Korrespondent in Wien und Sohn indisch-pakistanischer Eltern, fühlt sich alleingelassen mit Hass im Netz. Er erhalte "quasi täglich" Hassmails, nach einem kontroversen Artikel "auch mal viele Hundert an einem Tag". Rassismus scheint ihm selbstverständlich geworden zu sein: Früher seien Hassmails anonym gewesen, heute "schreibt man mir das mit Namen, Doktortitel und Privatadresse in der Signatur".
sueddeutsche.de

"Handelsblatt" zieht eine Paywall hoch.

Handelsblatt lässt die Bezahlschranken runter und macht ab sofort "weniger als eine Handvoll Texte im Volltext" kostenlos verfügbar, schreibt Chefredakteur Sven Afhüppe. Die Kennzeichnung "Premium" auf Handelsblatt.com entfalle, da künftig alle Artikel, Infografiken und Recherchetools nur für Premium-Kunden sichtbar sein sollen.
handelsblatt.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Handelsblatt"-Chef Sven Afhüppe im Strategie-Gespräch.

Zitat: Die Arbeit für Korrespondenten ist unter Trump schwieriger geworden, beobachtet Ingo Zamperoni.

"Sie sind auch sehr obsessiv mit jeder kleinen Drehung, jeder Wendung. Da ist vielleicht manchmal zu viel Schaum vor dem Mund."

"Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni kritisiert den teils obsessiven Umgang der Medien mit US-Präsident Trump, sieht deren Arbeit jedoch auch positiv, da sich Journalisten nicht einschüchtern ließen und weiter hartnäckig recherchieren.
abendblatt.de

Studie vergleicht Umgang mit Klicks in französischer und US-amerikanischer Redaktion.

Journalismus: Für eine vergleichende Studie hat eine Soziologin den Umgang der Onlineredaktionen mit Klickzahlen einer US-amerikanischen und einer französischen Zeitung untersucht. Die leitenden Redakteure der US-amerikanischen Zeitung passen ihre Pu­bli­ka­ti­ons­strate­gie an die Zahlen an. Das Ma­nage­ment der französischen steht den Zahlen ambivalenter gegenüber und lei­tet aus ihnen kaum kon­kre­te Ent­schei­dun­gen ab. Bei den Redakteuren ist es umgekehrt: Die US-amerikanischen be­schäf­ti­gen sich kaum mit den Klickzahlen, die fran­zö­si­schen stän­dig. Das kann daran liegen, dass in den USA Wirtschaftliches und Redaktionelles strikt getrennt sind, in Europa weniger.
"FAS", S. 62 (Paid), journals.uchicago.edu (Studie)

Adam Keel erklärt Journalisten Video- und Audioproduktion mit dem Handy.

Klick-Tipp: Adam Keel erklärt Journalisten im Rahmen seiner Diplomarbeit auf der Plattform Mobilejournalism.ch, wie sie mit dem Smartphone Video- und Audiobeiträge produzieren können. Er geht auf die Videoproduktion, Videoschnitt, Audio und Instagram Stories ein und stellt z.B. auch Apps vor, die bei Slow-Motion-Aufnahmen helfen oder einen Zeitraffer ermöglichen.
mobilejournalism.ch

Meinung: Medien sollten provokante Aussagen nicht uneingeordnet verbreiten.

Medien sollten provokante Aussagen von Politikern wie jüngst von Christian Lindner oder Alexander Dobrindt nicht uneingeordnet als Nachricht verbreiten, sagt Spiegel-Online-Journalist Janko Tietz im Deutschlandfunk. Journalisten würden andernfalls dazu beitragen, dass das gesellschaftliche Klima rauer werde. Bewusst auf entsprechende Aussagen zu verzichten, sei keine Zensur, da Medien grundsätzlich selektieren und auswählen würden.
deutschlandfunk.de