"Zapp" berichtet über die Schwierigkeiten freier Autoren, genug Geld zu verdienen.

Freie Autoren können von den ihnen gezahlten Zeilenhonoraren kaum leben, berichtet "Zapp". Das Thema werde in den Zeitungen selbst jedoch nicht aufgegriffen. Daher berichtet das NDR-Magazin symbolisch in Form einer Zeitung über das Thema. Viele Verleger sehen kein Problem. Der Verband Freischreiber hingegen fordert, Autoren nach Aufwand zu bezahlen.
ndr.de (5:30-Min-Video), ndr.de Zeitung als PDFKommentieren ...

Mexikanische Journalisten: Regierung bespitzelt uns.

Mexiko: Die Regierung bespitzelt Medien und Aktivisten, sagen mexikanische Journalisten. Die Regierung habe eine Spionagesoftware auf den Handys installiert und private Kommunikation abgefangen. Die Journalisten und Aktivisten würden die Regierung nun wegen des mutmaßlichen Spähangriffs verklagen. Die Regierung weist die Vorwürfe zurück.
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Bundespressekonferenz: Bundestag beschränkt Arbeit von Journalisten.

Bundestag behindert die Arbeit von Journalisten, kritisieren die Bundespressekonferenz und der DJV. Es sei nicht zu verstehen, dass künftig alle Mitglieder der Bundespressekonferenz "Sicherheitsüberprüfungen wie an Flughäfen" unterzogen würden. Die Bewegungsfreiheit für Journalisten in den Gebäuden des Bundestags werde eingeschränkt, etwa beim Zugang zur Reichstagskuppel. Kritisch sei auch, dass die Politik-Journalisten künftig für jedes Jahr eine neue Akkreditierung für den Bundestag benötigen. Bisher gelten die Akkreditierungen bis zu eine Legislaturperiode lang.
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Lese-Tipp: Filmautor Stephan Lamby über viertägige Kohl-Interviews.

Lese-Tipp: Filmemacher Stephan Lamby schildert, wie er die vier Tage des Interviews mit Helmut Kohl erlebt hat. Zu Beginn habe Lamby Kohls Sympathie mit seiner Herkunft aus dem Rheinland und dem Besuch eines jesuitischen Gymnasiums gewonnen. Im Gespräch über Ehefrau Hannelore, die sich das Leben genommen hatte, brach dem Altbundeskanzler die Stimme, Tränen traten in seine Augen. Lamby und Co-Autor Michael Rutz hatten 2003 für den NDR das letzte große TV-Interview mit Kohl geführt.
dbate.deKommentieren ...

Basta: Jan Böhmermann und Olli Dittrich besingen Solidarität mit Journalisten.

Streetworker: Jan Böhmermann und Olli Dittrich haben ein Herz für schreibende Straßenarbeiter. In einem gemeinsamen Solidaritätssong besingen sie in Anlehnung an den 90er-Jahre-Hit Life in the Streets das schwere Leben von Journalisten auf Deutschlands Straßen. Darin dichten sie bitterböse Weisheiten wie "We need journalists - and they need alcohol" oder "Too much research will kill your story".
youtube.com (3-min-Video)



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Zukunft des Journalismus!
Was bedeutet der Medienwandel für die Zukunft des Journalismus? Interessante Antworten und Einschätzungen von 25 internationalen Top-Journalisten und Medienmachern hält das Buch "ÜBER MORGEN" bereit. Die Interviews sind im Zuge einer Gesprächsreihe für den Blog der Kölner Agentur Oliver Schrott Kommunikation OSK entstanden.

Zitat: Petra Reski sagt, ihre Klage gegen Verleger Jakob Augstein gehe alle an.

"Wenn Journalisten, die über die Mafia schreiben, von Chefredakteuren wie Augstein fallengelassen und verhöhnt werden, betrifft uns das alle."

Petra Reski sagt der "taz", sie wolle kein persönliches Duell, sondern eine gerichtliche Klärung, weil die Qualität ihrer Arbeit in Frage gestellt und sie diffamiert worden sei. Die Journalistin verklagt den Verleger wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte. (Foto: Paul Schirnhofer)
taz.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Petra Reski verklagt "Freitag"-Verleger Jakob Augstein

Freitag: Autorin Petra Reski verklagt Verleger Jakob Augstein. Reski beschwert sich über eine Diffamierung ihrer Arbeit, berichtet das NDR-Magazin "Zapp". Augstein behauptete, sie habe dem Freitag Inhalte "untergejubelt". Er verweigerte ihr mit dieser Begründung die Unterstützung in einem Gerichtsprozess, der auf einen "Freitag"-Artikel Reskis folgte. Reski sammelt deshalb 20.000 US-Dollar in einem Crowdfunding. Voraussichtlich am 29. September treffen sich beide vor dem Landgericht Hamburg.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Chefredakteure verlangen von Fachredakteuren vor allem klassische Kernkompetenzen.

Fachredakteure sollen vor allem Fachwissen und Zielgruppenkenntnis sowie journalistisches Know-How mitbringen, so das Ergebnis einer Chefredakteursbefragung des Verbands Deutsche Fachpresse. Die 233 Chefredakteure, die an der Befragung teilgenommen haben, nannten am dritthäufigsten Digitalkompetenz, gefolgt von Zeit- und Selbstmanagement.
deutsche-fachpresse.deKommentieren ...

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Türkischer Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagt, Europa schicke Journalisten als Agenten in die Türkei.

Türkei Flagge 150Türkei: Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu wirft Europa bei einer Pressekonferenz mit dem deutschen Bundesaußenminister Sigmar Gabriel vor, Journalisten als Agenten einzusetzen. Bei den Diskussionen um die Inhaftierung des "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel gehe es "nicht um Journalismus, sondern um Terror."
waz.deKommentieren ...

Georg Gafron leitet künftig das Thailand-Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Georg Gafron, ehemals Chefredakteur der "B.Z.", inzwischen Kommunikationsberater, hat einen neuen Job, entdeckt Ulrike Simon. Gafron wird Chef des Thailand-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, soll "Projekte zur Stärkung und zum Aufbau rechtsstaatlicher Strukturen" betreuen. Vorher werde Gafron, der stets stramm gegen alles Liberale anschreibt, in "Menschenführung" geschult.
daily.spiegel.de (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Frank Überall findet Tarifverträge friedensstiftend.

"Tarifverträge sind Friedensverträge. Wer keinen Tarifvertrag will, muss irgendwann damit rechnen, dass er sehr viel Spaß im Haus hat".

DJV-Vorsitzender Frank Überall glaubt, dass sich Verleger mit Tarifverträgen Ruhe in den Redaktionen sichern - und gute Journalisten vom Kündigen abhalten.
youtube.com (6-Min-Video vom ENC im Kanal des "Medium Magazin")

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Journalist klagt gegen KfW-Bank auf Auskunft.

Informationsfreiheitsgesetz: Die KfW soll Informationen zu Bau-Aktivitäten in Afghanistan herausrücken, fordert der Journalist Marvin Oppong und klagt gegen die Bankengruppe. Bisher weigert sich die KfW, die geforderten Informationen herauszugeben. Allein der Bauherr, ein afghanisches Ministerium, könne Auskunft erteilen, so die Bank. Oppong vermutet, dass ein kasachisch-afghanisches Joint-Venture den Zuschlag für einen millionenschweren Bauauftrag nur auf illegalen Umwegen erhalten hat – von Wikileaks veröffentlichte Dokumente würden das nahelegen.

Zudem fordert Oppong Einsicht in die internen Revisionsberichte der Bank ab dem Jahr 2012. Auch hier stellt die KfW sich quer. Im Fall der Revision handele es sich nicht um öffentlich-rechtliche Aufgaben, deswegen sei die Bank nicht auskunftspflichtig. Mit Informationsverweigerung hat sich die Aufbau-Bank bereits mehrfach Negativ-Einträge in den Berichten der Datenschutzbeauftragten eingehandelt.

Oppong berichtet über die Verschwiegenheit der KfW bereits seit 2013 in der linken Tageszeitung "Junge Welt". Er hatte von 2008 bis 2013 nach dem Informationsfreiheitsgesetz gegen den WDR geklagt, um geschäftliche Beziehungen des Senders mit Rundfunkratsmitgliedern aufzudecken, und in dritter Instanz gewonnen.
turi2 – eigene InfosKommentieren ...

Zitat: Silke Burmester fordert mehr Engagement von Journalisten für die Pressefreiheit.

"Ich bin Journalistin geworden, weil ich das Gefühl habe, diese Gesellschaft geht mich etwas an. Wäre sie mir egal, könnte ich auch Metzger sein oder Schmuck verkaufen."

Silke Burmester fordert in ihrer Deutschlandfunk-Kolumne, dass Journalisten die Werte ihres Berufes stärker verteidigen. Eine Trennung zwischen Berufs- und Privatperson könne sie nicht nachvollziehen.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

Ex-G+J-Chef Bernd Buchholz kandidiert auf aussichtsreichem Platz für die FDP.

 Bernd BuchholzBernd Buchholz, Ex-Vorstandschef von Gruner + Jahr, kandidiert auf dem 2. Platz der Landesliste der Nord-FDP für den Bundestag. Buchholz hat sich in einer Kampfabstimmung für den aussichtsreichen Platz durchgesetzt. Der Vorgänger von Julia Jäkel saß bereits vier Jahre im Landtag von Schleswig-Holstein, bevor er 1996 zu G+J kam.
liberale.de, kn-online.deKommentieren ...

Mitglieder beschließen neuen Verteilungsplan für VG Wort.

VG Wort: Die Mitgliederversammlung der VG Wort in München hat mehrheitlich einen neuen Verteilungsplan beschlossen. Demnach erhalten die Urheber künftig 100 % der ihnen zustehenden Gelder, es sei denn, sie stimmen ausdrücklich zu, einen Anteil davon an ihre Verlage abzutreten. Rund 26.000 Autoren, etwa ein Viertel der VG-Wort-Mitglieder, verzichten freiwillig darauf, die in der Vergangenheit zu Unrecht an Verlage gezahlten Gelder zurückzufordern. Eine Neuregelung wurde nötig, weil der Bundesgerichtshof die bisherige Ausschüttung auch an Verlage für rechtswidrig erklärt hat.
uebermedien.de, boersenblatt.net1 Kommentar

ZDF: Vize-Chefredakteur Elmar Theveßen verdient 205.560 Euro.

Elmar Theveßen, Vize-Chefredakteur des ZDF, verdient 205.560 Euro im Jahr, entdeckt Joachim Huber auf der ZDF-Internetseite. Seinen Dienstwagen dürfe Theveßen auch privat nutzen. Doch die Honorare von Fußballexperte Oliver Kahn wolle der Sender bis zum letzten Sendetag geheim halten, kritisiert Huber. Wenn der öffentlich-rechtliche Sender den Verdienst von leitenden Angestellten wie Theveßen so detailliert veröffentliche, müsse er auch sagen, wie viel Geld Kahn und der freiberufliche Anchorman Claus Kleber erhalten.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Türkei will Verleger Burak Akbay und weitere Journalisten verhaften.

Türkei Flagge 150Türkei ordnet die Festnahme des Verlegers Burak Akbay an. Sie wirft ihm und drei weiteren Mitarbeitern der regierungskritischen Zeitung "Sözcü" vor, Straftaten zugunsten der Gülen-Bewegung begangen zu haben. Die Verantwortliche für den Online-Auftritt der Zeitung, Mediha Olgun, sei bereits festgenommen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Akbay halte sich im Ausland auf.
n-tv.deKommentieren ...

"Obermain-Tagblatt" nimmt Schreibverbot für Journalisten zurück.

Obermain-Tagblatt nimmt das politische Schreibverbot für zwei Lokalreporter zurück. 86 Tage durften die Journalisten Annette Körber und Till Mayer nicht zu politischen Themen berichten, weil das Verlagshaus befürchtete, sie würden Lokalpolitikern allzu nette Texte widmen. Körber und Mayer streiten für einen neuen Haustarifvertrag und hatten dafür auch Unterstützung von Politikern bekommen.
facebook.com (Post "Die Wertschätzer" - Mitarbeiter des "Obermain-Tagblatts"), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Türkei erlässt Haftbefehl gegen Oğuz Güven, Online-Chef der "Cumhuriyet".

Türkei erlässt drei Tage nach der Festnahme von Oğuz Güven offiziell Haftbefehl gegen den Online-Chef der "Cumhuriyet". Ihm wird vorgeworfen, Propaganda für eine Terrororganisation betrieben zu haben. Güven ist damit der 13. Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung, der nun in Untersuchungshaft sitzt.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Gericht verbietet Verbreitung von Correctivs Prostituierten-"Enthüllung".

Correctiv Ausrufezeichen ohne Schriftzug-150Correctiv darf den Text über eine AfD-Politikerin, die als Prostituierte gearbeitet hatte, nicht weiterverbreiten, entscheidet das Landgericht Düsseldorf. Die Veröffentlichung betreffe den absoluten Intimbereich der Frau, deren Tätigkeit das Gericht als Privatsache wertete. Correctiv hatte argumentiert, die Politikerin habe sich durch ihr Vorleben "erpressbar" gemacht - auch diesem Argument erteilten die Richter eine Absage.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Harald Schmidt wird Kolumnist bei Spiegel Daily.

Harald Schmidt soll ab Mitte des Jahres als Kolumnist für Spiegel Daily in die Tasten hauen, berichtet Marvin Schade. Die vom Spiegel geplante digitale Tageszeitung will dabei auf Schmidts Schreib-Wurzeln zurückgreifen: Der Moderator und Entertainer hatte von 1994 bis 2003 bereits eine Kolumne im "Focus".
meedia.de, turi2.de (Background Spiegel Daily)Kommentieren ...

Elisabeth Niejahr wird Berliner Chefreporterin der "Wirtschaftswoche".

Elisabeth Niejahr ist ab September Chefreporterin der "Wirtschaftswoche" in deren Berliner Büro. Niejahr kommt von der "Zeit", wo sie u.a. als Wirtschaftskorrespondentin und stellvertretende Büroleiterin arbeitete. Bei der "Wirtschaftswoche" soll sie sich v.a. Geschichten zu "nationalen und internationalen ökonomischen Zeitfragen" widmen.
wiwo.deKommentieren ...

dpa befördert Stefan Voß zum Verifikations-Chef.

dpa will noch wahrer werden, schafft die Position eines Wahrheits-Chefs und nennt sie Verification Officer. Stefan Voß, bislang Politik-Dienstleiter, leitet als eine Art Dokumentation 2.0 das Faktencheck-Team, das Info, Bilder und Videos aus dem "Social Web" prüfen soll. Zwar seien Agenturjournalisten von Hause aus "schon immer Faktenchecker", räumt Chefredakteur Sven Gösmann ein - das Medienumfeld mache aber "ständig neue Fähigkeiten" nötig, etwa hohe Social-Media-Kompetenz und das Beherrschen spezialisierter Software. Stefan Voß spricht fließend russisch, er war von 1998 bis 2009 erst Kiew-Korrespondent und später Moskau-Büroleiter der dpa.
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Ukraine verweigert russischen Journalisten, die über ESC berichten wollen, die Einreise.

Eurovision Song Contest: Ukrainische Behörden untersagen russischen Journalisten die Einreise nach Kiew. Als Grund geben sie an, dass die Journalisten zuvor die von Russland annektierte Halbinsel Krim besuchten. Auch die russische ESC-Kandidatin Julia Samoilowa bekam deshalb keine Einreise-Erlaubnis.
tagesschau.deKommentieren ...

Moderator Dieter Thoma, 90, ist tot.

Dieter Thoma ist tot. Der frühere Chefredakteur des WDR-Hörfunks starb am Freitag im Alter von 90 Jahren in Köln. Thoma war Erfinder des WDR-Mittagsmagazins und leitete von 1988 bis 1993 den "Presseclub" im Ersten. WDR-Intendant Tom Buhrow würdigt Thoma als "brillanten Journalisten" und "genialen Mundwerker", der Generationen von Journalisten geprägt habe.
www.presseportal.deKommentieren ...