Zitat: Silke Burmester fordert mehr Engagement von Journalisten für die Pressefreiheit.

"Ich bin Journalistin geworden, weil ich das Gefühl habe, diese Gesellschaft geht mich etwas an. Wäre sie mir egal, könnte ich auch Metzger sein oder Schmuck verkaufen."

Silke Burmester fordert in ihrer Deutschlandfunk-Kolumne, dass Journalisten die Werte ihres Berufes stärker verteidigen. Eine Trennung zwischen Berufs- und Privatperson könne sie nicht nachvollziehen.
deutschlandfunk.deKommentieren ...

- Anzeige -

Zukunft des Journalismus!
Was bedeutet der Medienwandel für die Zukunft des Journalismus? Interessante Antworten und Einschätzungen von 25 internationalen Top-Journalisten und Medienmachern hält das Buch "ÜBER MORGEN" bereit. Die Interviews sind im Zuge einer Gesprächsreihe für den Blog der Kölner Agentur Oliver Schrott Kommunikation OSK entstanden.

Ex-G+J-Chef Bernd Buchholz kandidiert auf aussichtsreichem Platz für die FDP.

 Bernd BuchholzBernd Buchholz, Ex-Vorstandschef von Gruner + Jahr, kandidiert auf dem 2. Platz der Landesliste der Nord-FDP für den Bundestag. Buchholz hat sich in einer Kampfabstimmung für den aussichtsreichen Platz durchgesetzt. Der Vorgänger von Julia Jäkel saß bereits vier Jahre im Landtag von Schleswig-Holstein, bevor er 1996 zu G+J kam.
liberale.de, kn-online.deKommentieren ...

Mitglieder beschließen neuen Verteilungsplan für VG Wort.

VG Wort: Die Mitgliederversammlung der VG Wort in München hat mehrheitlich einen neuen Verteilungsplan beschlossen. Demnach erhalten die Urheber künftig 100 % der ihnen zustehenden Gelder, es sei denn, sie stimmen ausdrücklich zu, einen Anteil davon an ihre Verlage abzutreten. Rund 26.000 Autoren, etwa ein Viertel der VG-Wort-Mitglieder, verzichten freiwillig darauf, die in der Vergangenheit zu Unrecht an Verlage gezahlten Gelder zurückzufordern. Eine Neuregelung wurde nötig, weil der Bundesgerichtshof die bisherige Ausschüttung auch an Verlage für rechtswidrig erklärt hat.
uebermedien.de, boersenblatt.net1 Kommentar

ZDF: Vize-Chefredakteur Elmar Theveßen verdient 205.560 Euro.

Elmar Theveßen, Vize-Chefredakteur des ZDF, verdient 205.560 Euro im Jahr, entdeckt Joachim Huber auf der ZDF-Internetseite. Seinen Dienstwagen dürfe Theveßen auch privat nutzen. Doch die Honorare von Fußballexperte Oliver Kahn wolle der Sender bis zum letzten Sendetag geheim halten, kritisiert Huber. Wenn der öffentlich-rechtliche Sender den Verdienst von leitenden Angestellten wie Theveßen so detailliert veröffentliche, müsse er auch sagen, wie viel Geld Kahn und der freiberufliche Anchorman Claus Kleber erhalten.
tagesspiegel.deKommentieren ...

Türkei will Verleger Burak Akbay und weitere Journalisten verhaften.

Türkei Flagge 150Türkei ordnet die Festnahme des Verlegers Burak Akbay an. Sie wirft ihm und drei weiteren Mitarbeitern der regierungskritischen Zeitung "Sözcü" vor, Straftaten zugunsten der Gülen-Bewegung begangen zu haben. Die Verantwortliche für den Online-Auftritt der Zeitung, Mediha Olgun, sei bereits festgenommen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Akbay halte sich im Ausland auf.
n-tv.deKommentieren ...

"Obermain-Tagblatt" nimmt Schreibverbot für Journalisten zurück.

Obermain-Tagblatt nimmt das politische Schreibverbot für zwei Lokalreporter zurück. 86 Tage durften die Journalisten Annette Körber und Till Mayer nicht zu politischen Themen berichten, weil das Verlagshaus befürchtete, sie würden Lokalpolitikern allzu nette Texte widmen. Körber und Mayer streiten für einen neuen Haustarifvertrag und hatten dafür auch Unterstützung von Politikern bekommen.
facebook.com (Post "Die Wertschätzer" - Mitarbeiter des "Obermain-Tagblatts"), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Türkei erlässt Haftbefehl gegen Oğuz Güven, Online-Chef der "Cumhuriyet".

Türkei erlässt drei Tage nach der Festnahme von Oğuz Güven offiziell Haftbefehl gegen den Online-Chef der "Cumhuriyet". Ihm wird vorgeworfen, Propaganda für eine Terrororganisation betrieben zu haben. Güven ist damit der 13. Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung, der nun in Untersuchungshaft sitzt.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Gericht verbietet Verbreitung von Correctivs Prostituierten-"Enthüllung".

Correctiv Ausrufezeichen ohne Schriftzug-150Correctiv darf den Text über eine AfD-Politikerin, die als Prostituierte gearbeitet hatte, nicht weiterverbreiten, entscheidet das Landgericht Düsseldorf. Die Veröffentlichung betreffe den absoluten Intimbereich der Frau, deren Tätigkeit das Gericht als Privatsache wertete. Correctiv hatte argumentiert, die Politikerin habe sich durch ihr Vorleben "erpressbar" gemacht - auch diesem Argument erteilten die Richter eine Absage.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Harald Schmidt wird Kolumnist bei Spiegel Daily.

Harald Schmidt soll ab Mitte des Jahres als Kolumnist für Spiegel Daily in die Tasten hauen, berichtet Marvin Schade. Die vom Spiegel geplante digitale Tageszeitung will dabei auf Schmidts Schreib-Wurzeln zurückgreifen: Der Moderator und Entertainer hatte von 1994 bis 2003 bereits eine Kolumne im "Focus".
meedia.de, turi2.de (Background Spiegel Daily)Kommentieren ...

Elisabeth Niejahr wird Berliner Chefreporterin der "Wirtschaftswoche".

Elisabeth Niejahr ist ab September Chefreporterin der "Wirtschaftswoche" in deren Berliner Büro. Niejahr kommt von der "Zeit", wo sie u.a. als Wirtschaftskorrespondentin und stellvertretende Büroleiterin arbeitete. Bei der "Wirtschaftswoche" soll sie sich v.a. Geschichten zu "nationalen und internationalen ökonomischen Zeitfragen" widmen.
wiwo.deKommentieren ...

dpa befördert Stefan Voß zum Verifikations-Chef.

dpa will noch wahrer werden, schafft die Position eines Wahrheits-Chefs und nennt sie Verification Officer. Stefan Voß, bislang Politik-Dienstleiter, leitet als eine Art Dokumentation 2.0 das Faktencheck-Team, das Info, Bilder und Videos aus dem "Social Web" prüfen soll. Zwar seien Agenturjournalisten von Hause aus "schon immer Faktenchecker", räumt Chefredakteur Sven Gösmann ein - das Medienumfeld mache aber "ständig neue Fähigkeiten" nötig, etwa hohe Social-Media-Kompetenz und das Beherrschen spezialisierter Software. Stefan Voß spricht fließend russisch, er war von 1998 bis 2009 erst Kiew-Korrespondent und später Moskau-Büroleiter der dpa.
presseportal.deKommentieren ...

Ukraine verweigert russischen Journalisten, die über ESC berichten wollen, die Einreise.

Eurovision Song Contest: Ukrainische Behörden untersagen russischen Journalisten die Einreise nach Kiew. Als Grund geben sie an, dass die Journalisten zuvor die von Russland annektierte Halbinsel Krim besuchten. Auch die russische ESC-Kandidatin Julia Samoilowa bekam deshalb keine Einreise-Erlaubnis.
tagesschau.deKommentieren ...

Moderator Dieter Thoma, 90, ist tot.

Dieter Thoma ist tot. Der frühere Chefredakteur des WDR-Hörfunks starb am Freitag im Alter von 90 Jahren in Köln. Thoma war Erfinder des WDR-Mittagsmagazins und leitete von 1988 bis 1993 den "Presseclub" im Ersten. WDR-Intendant Tom Buhrow würdigt Thoma als "brillanten Journalisten" und "genialen Mundwerker", der Generationen von Journalisten geprägt habe.
www.presseportal.deKommentieren ...

Hör-Tipp: Medienmagazin "Mediares" widmet sich Journalisten und Gewerkschaften.

Hör-Tipp: Deutschlandfunk beschäftigt sich am Tag der Arbeit in seinem Medienmagazin "Mediasres" monothematisch mit Medien und Gewerkschaften. Themen sind u.a. die Geschichte der Arbeiterzeitungen, der Medienumbau am Beispiel DuMont, ein Interview mit Verdi-Vertreter Frank Werneke sowie eines mit DJV-Chef Frank Überall.
deutschlandfunk.de (alle Beiträge/gesamte Sendung)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Hans-Peter Siebenhaar wird 55.

Hans-Peter SiebenhaarWir graturilieren: Hans-Peter Siebenhaar, Österreich-Korrespondent des "Handelsblatts", feiert heute seinen 55. Geburtstag. Der Franke hat im vergangenen Lebensjahr das Buch Österreich - Die zerrissene Republik geschrieben, mit dem er einen Beitrag zur Antwort auf Populismus am Beispiel der Alpenrepublik leisten will. Er kritisiert, dass die Medien lieber ihren Lesern gefallen wollten, statt Haltung zu zeigen.

Privat träumt Siebenhaar von einem mehrmonatigen Segeltörn durch die griechische Inselwelt mit ihm als Skipper. Heute entflieht der promovierte Politikwissenschaftler den kühlen Wiener Temperaturen und feiert seinen Geburtstag mit seiner Familie in Madrid in seinem Lieblingsrestaurant. Glückwünsche sind auf allen Wegen willkommen, zum Beispiel per Mail.
(Foto: Pablo Castagnola)Kommentieren ...

Basta: Werber sind offenbar attraktiver als Redakteure.

Tinder App-Logo 150Arm, aber unsexy: Werber sind für Frauen attraktiver als Journalisten, sagt eine Auswertung der Dating-App Tinder. Mit Piloten und Tänzern können Marketeers zwar nicht mithalten, doch Kreativchefs schaffen es immerhin auf Platz 9 der attraktivsten Berufe. Werbetexter folgen auf Platz 13, noch vor CEOs. Journalisten schaffen es gar nicht erst in die Liste der Jobs mit dem größten Sexappeal.
stern.deKommentieren ...

TV-Moderator Erich Helmensdorfer, 96, ist tot.

Erich HelmensdorferErich Helmensdorfer ist tot. Der TV-Moderator starb mit 96 Jahren am Freitag in Wien, teilte sein Sohn Thomas mit. Helmensdorfer war Gründungschefredakteur der Boulevardzeitung "tz" in München und schrieb rund 15 Bücher. Bekannt wurde er auch als Quizmaster der Sendung Alles oder nichts und als Moderator der ZDF-Sendung "Themen der Woche". Für seine Arbeit wurde der gebürtige Nürnberger u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis, der Goldenen Kamera und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
abendblatt.deKommentieren ...

Zitat: Serdar Somuncu liest Journalisten die Leviten.

"Wenn ich auftrete, muss es immer ein bisschen weh tun. Wie ein Pickel am Arsch."

Statt Witze zu machen, liest Serdar Somuncu den versammelten Journalisten beim Nannen-Preis die Leviten.
turi2 vor Ort bei Nannen-Preis in Hamburg


Kommentieren ...

"Bild" beansprucht erfolgreiche Regeländerung für Journalisten beim Confederations Cup für sich.

Bild rühmt sich damit, die Fifa und Wladimir Putin zum Einlenken gebracht zu haben. Nach einem "Bild"-Bericht, wonach akkreditierte Journalisten beim Confederations Cup in Russland nur über das Sportereignis berichten dürften, hätten die Organisatoren die Klausel aufgehoben. Journalisten dürften nun "ohne jede Einschränkung frei arbeiten".
"Bild", S. 11 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: epd-medien-Chefin Diemut Roether wünscht sich mehr Recherche statt Gefühlsberichterstattung.

"Es ist einfacher über Emotionen zu berichten, als Hintergrund zu recherchieren."

Diemut Roether, Verantwortliche Redakteurin von epd medien, appelliert beim Frankfurter Tag des Online-Journalismus an Redaktionen, statt auf Gefühlsberichterstattung wieder mehr auf Fakten zu setzen und erinnert: "Wir nennen das Recherche".
evangelisch.de, ftoj.de (29-Min-Vortrag als Video)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Türkei schränkt Pressefreiheit immer weiter ein.

Reporter ohne Grenzen Logo 150Zahl des Tages: Um 57 Plätze ist die Türkei im internationalen Ranking der Pressefreiheit in den vergangenen zwölf Jahren abgerutscht. Im Jahresbericht 2017 der Reporter ohne Grenzen rangiert das Land nun auf Platz 155 von 180. Deutschland bleibt unverändert auf Rang 16. Finnland muss die Spitzen-Position nach sechs Jahren auf Platz 1 an Norwegen abgeben, weil die finnischen Finanzbehörden den Sender YLE zur Herausgabe von Material zu den Panama Papers zwingen wollten. ROG-Vorstand Michael Rediske findet es "besonders erschreckend, dass auch Demokratien" unabhängige Medien und Journalisten "immer stärker einschränken".
sueddeutsche.deKommentieren ...

Uni Leipzig stoppt Journalisten-Ausbildung.

Uni Leipzig stoppt die Einschreibung für den Masterstudiengang Journalistik, schreibt das Medienblog Flurfunk. Grund seien "erhebliche Mängel bei der Qualität der Ausbildung". Die Fortführung des Studiengangs in seiner jetzigen Form sei "nicht vertretbar", begründet Studiendekan Thomas Kater seine Initiative und berichtet über "Unzufriedenheitsäußerungen" von Studierenden und wissenschaftlichem Personal. Im Zentrum des Konflikts stehe Journalistik-Professor Marcel Machill. Nach einer Reform soll die Journalistenausbildung in Leipzig fortgesetzt werden.
flurfunk-dresden.de, uni-leipzig.deKommentieren ...

Türkei lässt italienischen Journalisten Gabriele Del Grande frei.

Türkei entlässt den italienischen Journalisten Gabriele Del Grande. Laut Italiens Außenminister Angelino Alfano befindet sich Gabriele Del Grande auf den Weg nach Italien. Die Türkei hatte ihn insgesamt 14 Tage festgehalten, nachdem er Flüchtlinge an der syrischen Grenze interviewt hatte. Seit fünf Tagen befindet sich Gabriele Del Grande im Hungerstreik.
spiegel.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Besuch bei Afghanistans wichtigstem Nachrichten-TV.

Lese-Tipp: Volker Pabst (Foto) besucht in Kabul Tolo News, Afghanistans wichtigstes Nachrichtenfernsehen. Senderchef Lotfullah Najafizada ist erst 29 Jahre alt. Pro Sendung wollen die TV-Macher zumindest eine auflockernde Geschichte präsentieren, doch damit tun sie sich im Krieg schwer. Wachleute beschützen die Redaktion.
nzz.chKommentieren ...

ORF-Redakteure wehren sich heftig gegen Kritik des Vize-Direktors.

Thomas Prantner (ORF)
Wolf bellt zurück: Der ORF-Redakteursrat wehrt sich gegen Kritik am Interviewstil der ORF-Moderatoren von ORF-Vize-Direktor Thomas Prantner (Foto). Die Redakteure verlangen von Prantner konkrete Beispiele für seine Anschuldigungen und schreiben in einem Brief, sie seien überrascht, dass Prantner öffentlich Zensuren für redaktionelle Inhalte erteile. Als Vize-Chef für Technik und Online sei er nicht für das Fernsehen zuständig. Prantner hatte den ORF-Moderatoren in einem Gespräch mit der Zeitschrift "Profil" vorgeworfen, das TV-Studio zu einem Verhörraum zu machen und Politiker unfair zu behandeln.

Offensichtlich zielt Prantners Angriff auch auf ORF-Anchorman Armin Wolf. Der schreibt süffisant, Prantners Interview diene "sicher nur dem Unternehmensinteresse, keinesfalls aber der Eigenprofilierung". Wolf bezweifelt auf Twitter Prantners journalistische Sachkenntnis und sagt, ein hartnäckiger Interviewstil sei bei anderen Sendern wie der BBC üblich.
derstandard.at (Redaktionsrat), twitter.com, twitter.com, twitter.com (Wolf), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: AfD geht in Bund und Ländern unterschiedlich mit Journalisten um.

AfD-Bundespartei und die AfD-Landesverbände fahren im Umgang mit Journalisten einen unterschiedlichen Kurs, sagt Politikjournalistin Melanie Amann (Foto) im Gespräch mit Radioeins. Nur zu Veranstaltungen von Frauke Petrys Landesverband Sachsen erhalte sie keinen Zugang, zu Bundesveranstaltungen werde sie hingegen zugelassen. Sachliche Kritik an ihrem Buch über die AfD sei selbstverständlich erlaubt, sagt Amann.
wwwagner.tv (21-Min-Audio), turi2.de (Background)Kommentieren ...