Freischreiber foppen Verleger mit Fairness-Kampagne.

Journalistin und Freischreiber-Mitglied Silke Burmester wirbt mit Kollegen für bessere Arbeitsbedingungen.

Gruß von der Basis: Der Journalisten-Verband Freischreiber kapert die Verleger-Kampagne Jedes Wort wert in den sozialen Netzwerken. Mit lustigen Motiven kritisieren sie Dumping-Honorare und schlechte Arbeitsbedingungen. Jedes Wort von Journalisten ist es wert, lautet die Botschaft der Freischreiber-Kampagne, die mit Slogans aufmacht wie: "Damit ich meinem Mann eine Hose kaufen kann" oder "Damit ich nicht was mit Werbung machen muss".

Weil die Verleger in Print, im Web, auf Plakaten und im Kino werben, aber Social Media noch nicht entdeckt haben, besetzen die Freischreiber die @jedeswortwert-Kanäle auf verschiedenen Plattformen. Als Models lassen sich u.a. Silke Burmester (Foto oben) und Freischreiber-Chefin Carola Dorner ablichten.
jedeswortistswert.de

4 Kommentare

lexikon2: Giovanni di Lorenzo.


Giovanni di Lorenzo ist einer der wenigen Zeitungsmacher mit festem Standbein im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Bei Radio Bremen gibt der "Zeit"-Chefredakteur seit 1989 der Talkshow "3 nach 9" intellektuelle Tiefe. Er scheut nicht vor Kritik an der eigenen Zunft zurück und distanziert sich von der unkritischen Übernahme des "Refugees welcome"-Slogans. Weiterlesen …

"New Yorker"-Reporter Ryan Lizza muss wegen Belästigungsvorwürfen gehen.

New Yorker feuert seinen Star-Reporter Ryan Lizza wegen Belästigungsvorwürfen gegen ihn. Auch CNN beendet die Zusammenarbeit. Lizza weist die Anschuldigungen zurück. Er hatte im Juli Aufnahmen veröffentlicht, in denen Donald Trumps Kommunikationschef Anthony Scaramucci Mitarbeiter des Weißen Hauses vulgär beschimpft und damit für Schlagzeilen gesorgt.
faz.net, nytimes.comKommentieren ...

Porträt: Tanit Koch will keine Heldin sein und scheut sich nicht vor Kritik.

Tanit Koch will nicht als Vorbild für weibliche Redaktionsleiterinnen instrumentalisiert werden, porträtiert "Clap" die "Bild"-Chefredakteurin. Koch lehne Einladungen mit reinem Frauenbezug ab und sei bei längeren Gesprächen über Geschlechterrollen genervt. Mit ihrem Sturmgeschütz "Bild" will sie die veränderte Sicherheitslage und den "Abschiebeirrsinn" anprangern und scheut sich nicht, sich damit unbeliebt zu machen. Mit dem Verschweigen von relevanten Infos richteten Journalisten mehr Schaden an als mit ihrer Veröffentlichung, meint die "Anti-Heldin", wie Autor Bijan Peymani Koch nennt.
"Clap" 12/2017, S. 6-11 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Heribert Prantl erinnert an die Verantwortung von Journalisten.

"Pressefreiheit ist nicht die Freiheit zu Larifari und Tandaradei, Pressefreiheit ist nicht die Freiheit zu bequemer Berufsausübung."

Heribert Prantl erinnert in seinem Newsletter "Prantls Blick" Journalisten an ihre Verantwortung. Pressefreiheit sei das tägliche Brot der Demokratie.
Prantls Blick

Weitere Zitate aus dem Newsletter:
"Die Sache des Journalismus sind die Grundrechte und Grundwerte der Verfassung - dafür nämlich gibt es die Pressefreiheit. Pressefreiheit ist das tägliche Brot der Demokratie. Wenn Journalisten dieses Brot missachten, dann haben sie ihren Beruf verfehlt."

"Es ist wichtig, dass junge Journalisten in den Journalistenschulen nicht nur lernen, wie Crossmedia-Marketing funktioniert, dass sie dort nicht nur lernen, wie man effektiv und schnell schreibt und produziert, sondern dass sie dort auch erfahren, dass es journalistische Vorbilder gibt."
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Heribert Prantl: Journalisten benötigen Vorbilder wie Fritz Gerlich.

Pressefreiheit: Junge Journalisten brauchen Vorbilder wie den Widerstandskämpfer Fritz Gerlich, schreibt Heribert Prantl. Prantl würdigt den konservativen Publizisten, der selig gesprochen werden soll, als "journalistischen Märtyrer". Er sei von den Nazis gefoltert und ermordet worden, weil er ihnen unglaublich unerschrocken entgegentrat und mit der Pressefreiheit die Würde des Menschen schützen wollte.
Prantls BlickKommentieren ...

Deutschlandfunk: MDR-Sportjournalisten werden zu Sportveranstaltern.

Sportjournalismus: MDR-Journalisten René Kindermann und Torsten Püschel werden von Sportjournalisten zu Sportveranstaltern, berichtet Medienjournalist Daniel Bouhs. Kindermann und Püschel organisieren einen Skilanglauf-Weltcup in Dresden mit. Der MDR weiß von dem Engagement Bescheid und sieht keinen Grund, die beiden von Projekten abzuziehen.
deutschlandfunk.de (5-Min-Audio)Kommentieren ...

Deniz Yücel bedankt sich ausführlich bei Menschen, die ihm schreiben.

Deniz Yücel berichtet in der "Welt" auf zwei Seiten aus seinem Haft-Alltag und beantwortet viele Zuschriften. An die Öffentlichkeit kommen die Texte über seine Ehefrau Dilek. U.a. bedankt sich Yücel bei der Nachwuchs-Journalistin Lena W., die sich auch seinetwegen für eine Ausbildung bei der "Welt" und an Springers Axel Springer Akademie beworben hat. Yücel schreibt: "Liebe Akademie, die nehmen wir, ja? Super, danke!"
"Welt", S. 7-8 (Paid)Kommentieren ...

Freundeskreis #FreeDeniz schaltet Anzeigen für Deniz Yücel.

Deniz Yücel: Der Freundeskreis #FreeDeniz schaltet in deutschen und türkischen Zeitungen Anzeigen für eine Freilassung von Yücel. Sie erscheinen u.a. in den Samstags-Ausgaben von "Süddeutscher Zeitung", "Bild" und "Welt", fünf Literaturnobelpreisträger machen bei der Solidaritätsaktion mit. Yücel sitzt am Sonntag seit 300 Tagen in türkischer Haft. Seine Zeitung hat am Samstag eine Sonderausgabe zu Ehren Yücels gedruckt.
"Süddeutsche Zeitung", S. 20, "Welt", S. 9, "Welt", S. 10, "Bild", S. 8 (Paid), welt.de, turi2.de (Background)2 Kommentare

"Welt" erscheint Samstag mit Grundriss der Zelle von Deniz Yücel.


Zwölf Quadratmeter: Am Sonntag sitzt "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel seit 300 Tagen in türkischer Haft. Die "Welt" druckt deshalb am Samstag eine Sonderausgabe mit so vielen Seiten wie noch nie und bedruckt nur die Vorderseiten. Auf den Rückseiten bildet die Tageszeitung die Zelle von Deniz Yücel ab. Legt man alle Seiten aneinander, erhält man einen maßstabsgetreuen Grundriss der 4,18 x 3,10 Meter großen Zelle.

Die Redaktion fertigt den Grundriss nach Skizzen von Yücel an, die durch die Anwälte des Korrespondenten aus dem Gefängnis zur "Welt" gelangt sind. Auf Welt.de wird die Gefängniszelle auch für Virtual Reality Brillen erlebbar gemacht.
welt.de, facebook.de/weltKommentieren ...

Bild.de lässt Nutzer live beim Redaktions-Chat mitlesen.

bildlogoBild.de stellt den redaktionellen Chatroom zum Auftakt des Loveparade-Prozesses in Essen live zum Mitlesen online. Damit wolle die Redaktion um "Bild"-Chef Julian Reichelt ihre Arbeit transparent machen und die Abläufe in der Nachrichtenredaktion darstellen. Der Redaktions-Chat soll künftig bei großen Ereignissen regelmäßig veröffentlicht werden.
bild.de via meedia.deKommentieren ...

Video-Tipp: "Zapp" berichtet über die Weitergabe von ungesendetem Bildmaterial von den G20-Protesten an die Polizei.

Video-Tipp: "Zapp" fragt bei den Medien nach, ob sie ungesendetes Bildmaterial von den G20-Krawallen an die Polizei weitergegeben haben. Die Sonderkommission "Schwarzer Block" habe Anfragen an die Medienhäuser verschickt, das Material freiwillig herauszugeben. Inzwischen sei eine "mittlere dreistellige Zahl von Gigabyte" bei der Polizei eingegangen, ergibt eine Kleine Anfrage der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft.
ndr.deKommentieren ...

Hör-Tipp: Axel Springer Akademie startet Podcast über das Leben syrischer Kinder.

Hör-Tipp: Die Journalistenschüler der Axel Springer Akademie portraitieren in ihrem Podcast ALYOM – Syriens Kinder, das Giftgas & wir den 12-jährigen Yusuff, der seinen Vater und 28 Angehörige bei einem Anschlag verloren hat. Die Reporter vom Team 22 zeichnen die sieben Folgen über einen Vertrauensmann vor Ort sowie über Skype, WhatsApp und Facebook auf.
axelspringer.deKommentieren ...

Zitat: Sven Gösmann wünscht sich bei der dpa mehr Diversität und weniger Berlin-Mitte.

"Ich möchte nicht gleich die Hells Angels hier haben, aber ein bisschen mehr Marzahn und etwas weniger Berlin Mitte darf es schon sein."

Die dpa hat Diversity für sich entdeckt und Chefredakteur Sven Gösmann wünscht sich im Interview mit dem "Journalist" weniger weiße Prototypen, wie er selbst einer ist.
journalist-magazin.de
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Malta: Polizei nimmt zehn Verdächtige im Galizia-Mordfall fest.

Malta: Die Polizei verhaftet zehn Verdächtige im Mordfall an der Investigativ-Journalistin Daphne Caruana Galizia. Die Verdächtigen seien alle maltesische Staatsbürger, einige von ihnen vorbestraft. Galizia, die durch ihre Recherchen viele Feinde hatte, ist Mitte Oktober bei einem Anschlag durch eine Auto-Bombe gestorben.
spiegel.de, turi2.de (Feinde), turi2.de (Anschlag)Kommentieren ...

Meinung: Medien honorieren Krisenreporter zu schlecht.

Krisenreporter: Die Wertschätzung von Medien für die Arbeit von Krisenreportern verroht stark, meint die Schweizer NZZ-Korrespondentin Inga Rogg. Die teuren Berichte der Reporter würden teils als unnötig betrachtet. Für Berichte von freien Journalisten zahlten Redaktionen "einen Apfel und ein Ei". Paul Flückinger, Korrespondent des Netzwerks weltreporter.net, sagt, die schlechtere Kostenübernahme der Einsätze durch die Redaktionen erhöhe die Gefahr für die Journalisten.
derstandard.atKommentieren ...

Mathias Zschaler ist tot.

Mathias Zschaler, zuletzt politischer TV-Kritiker für Spiegel Online, ist tot. Er starb im Alter von 69 Jahren in Berlin. Zschaler war früher Redakteur und Moskau-Korrespondent der "WAZ" sowie Ressortleiter bei "Tagesspiegel", "Berliner Zeitung" und "Welt". Für Spiegel Online besprach er Talkshows wie "Anne Will" und "Hart aber Fair". (Foto: privat / Spiegel Online)
spiegel.deKommentieren ...

G20-Affäre: Bundespresseamt plant Stelle für Akkreditierungsbeauftragten.

Bundespresseamt reagiert auf die Panne beim G20-Gipfel in Hamburg und setzt einen Akkreditierungsbeauftragten ein. Der Ansprechpartner wird Ende des Jahres ernannt und soll u.a. Sicherheitshinweise prüfen und eng mit dem Bundesinnenministerium und den Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten.
dw.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Freischreiber werden bei Spiegel-Online-Ombudsmann vorstellig.

Freischreiber suchen das Gespräch mit Jochen Leffers, Ombudsmann für freie Journalisten bei Spiegel Online. Der Verband für freie Journalisten beklagt, dass sich Spiegel Online nicht an seinen Autorenvertrag halte. Kritikpunkte sind unter anderem zu niedrige Honorare, reißerische Teaser, verspätete Veröffentlichungen und fehlende Möglichkeiten, redigierte Textfassungen einzusehen. Laut Freischreiber habe Jochen Leffers die Punkte intern weitergegeben.
facebook.comKommentieren ...

Wir graturilieren: Oscar Tiefenthal wird 61.


Wir graturilieren: Oscar Tiefenthal, Leiter der Evangelischen Journalistenschule, feiert heute seinen 61. Geburtstag. Im vergangenen Jahr hat ihn besonders gefreut, dass seine Journalistenschule das Projekt Amal, Berlin! erfolgreich gestartet hat - es liefert täglich auf Arabisch und Persisch Nachrichten für Flüchtlinge in Berlin. Acht geflüchteten Kollegen bietet es einen festen Arbeitsplatz. Aktuell plant der gebürtige Hamburger schon das nächste Projekt: Das Reportage-Magazin "Einsichten", das seine Journalistenschüler im Frühjahr 2018 produzieren werden.

Nur beim J-Cup, der Fußballmeisterschaft der deutschen Journalistenschulen, sieht Tiefenthal noch Luft nach oben: Bei dem Turnier hatte sein Team den Sieg verspielt und musste sich mit dem 3. Platz begnügen. Für die Zukunft nimmt sich Tiefenthal vor, mit seiner "wunderbaren Familie" um die Welt zu reisen. Seinen Geburtstag feiert er heute mit "einem guten Essen" in Berlin-Wilmersdorf. Glückwünsche sind ihm per Facebook und WhatsApp am liebsten, kommen aber auch per Mail an.Kommentieren ...

CBS feuert Anchorman Charlie Rose.

CBS entlässt seinen bereits suspendierten Anchorman Charlie Rose wegen Belästigungsvorwürfen. CBS sagt, nichts sei wichtiger, als den Mitarbeitern einen sicheren und professionellen Arbeitsplatz zu garantieren. Der TV-Sender hatte den US-Moderator am Montag zunächst suspendiert, weil acht Frauen Rose sexuelle Belästigung vorwerfen. Auch PBS beendet seine Geschäftsbeziehungen mit Rose.
mashable.com, twitter.com, nbcwashington.com (PBS), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Cumhuriyet": Türkei befindet Oguz Güven wegen Terror-Propaganda schuldig.

Türkei verurteilt Oguz Güven, Online-Chef der Cumhuriyet, wegen Terrorpropaganda für die Gülen-Bewegung zu drei Jahren und einem Monat Haft, schreibt der "Standard". Der Journalist der regierungskritischen Zeitung habe außerdem die verbotene Arbeiterpartei PKK unterstützt. Güven wurde im Mai verhaftet, war während des Prozesses aber auf freiem Fuß.
derstandard.at, turi2.de (Verhaftung), turi2.de (Zitat nach Freilassung)Kommentieren ...

Basta: Hoffentlich ist zumindest Donald Trump für diese Idee dankbar.

Danke für diese schöne Frage: Pastorentochter und Trump-Sprecherin Sarah Huckabee Sanders fordert Journalisten auf, vor jeder Frage zu sagen, wofür sie dankbar sind. Hoffentlich kennt sie keine deutschen Kirchenlieder, sonst wird das White House Press Corps noch zum Pressechor und muss Danke für diesen guten Donald schmettern.
mashable.comKommentieren ...

lexikon2: David Schraven.


David Schraven ist der Vorkämpfer für gemeinnützigen Investigativ-Journalismus in Deutschland. 2014 gründet er mit Mitstreitern das Recherchebüro Correctiv. Er räumt mit seiner Recherche-Truppe Preise ab und baut mit Cordt Schnibben die gemeinnützige Journalistenschule Reporterfabrik für Bürger und Journalisten auf. Weiterlesen …

Zitat: Medienunternehmen sollten die ganze Gesellschaft abbilden.

"Es gibt kaum Redaktionen, die ausdrücklich nur nach herkunftsdeutschen Journalisten suchen. Fakt ist aber, dass sie über die Jahrzehnte sehr 'weiß' geblieben sind."

Ferda Ataman, Mitgründerin des Vereins Neue deutsche Medienmacher, sieht Journalisten mit Migrationshintergrund trotz Veränderungswillen und Fortschritten noch unterrepräsentiert.
dwdl.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Portrait einer Einzelkämpferin in einer sauerländischen Lokalredaktion.

Lese-Tipp: Cornelius Pollmer portraitiert Katrin Clemens, 29, die als Einzelkämpferin über das Geschehen in der sauerländischen Kleinstadt Schmallenberg berichtet. Clemens sieht sich als Stimme der kleinen Leute und hofft, ihr ganzes Berufsleben als Journalistin verbringen zu können. Am Beispiel der Lokaljournalistin, die in Funkes Westfalenpost ein bis zwei Seiten füllt, beschreibt Pollmer, welche Bedeutung Lokaljournalisten für Städte und Gemeinden haben und welche Folgen ein Rückzug von Lokalzeitungen aus der Fläche hätte.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Die letzten Journalisten verlassen die Londoner Fleet Street.

Fleet Street in London, einst Zentrum der britischen Zeitungsbranche, verliert die letzte Bastion des Journalismus. Die relativ kleine Journalistengewerkschaft British Association of Journalists schließt Ende 2017 ihr Büro in der Fleet Street. Die großen Zeitungen sind schon seit Jahrzehnten weg, die meisten davon haben ihren Sitz heute in den Londoner Docklands.
kontakter.deKommentieren ...

Zitat: Stefan Raue wünscht sich mehr Kompromissbereitschaft im Streit mit Verlagen.

"Nicht der Streit stört mich, sondern dass der Streit so ohne Dialog stattfindet, dass beide Seiten lustig vor sich hin ballern."

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue hat im Deutschlandfunk-Interview Verständnis für die Sorgen der Zeitungsverleger und kann sich durchaus Kooperationen zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Medien vorstellen.
deutschlandfunk.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Lösungsorientierter Journalismus basiert auf gründlichen Recherchen.

Konstruktiver Journalismus benötigt rigorose Recherche und ist nicht mit "good news" zu verwechseln, sagen die Initiatoren des Solutions Journalism Network, dem US-amerikanischen Netzwerk für lösungsorientierten Journalismus. Stattdessen gehe es darum, nicht nur Probleme anzuprangern, sondern zu zeigen, welche Lösungen es dafür gibt.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Benjamin Piel: Lokalredakteure müssen sich gegen "soziale Bestechung" wehren.

Lokaljournalisten dürfen sich nicht durch das Lob von lokalen Akteuren gefügig machen lassen, mahnt Benjamin Piel, Chefredakteur der Elbe-Jeetzel-Zeitung. Die Redakteure müssten sich gegen Taktiken der "sozialen Bestechung" wie Schmeichelei wehren. Je kleiner das Verbreitungsgebiet sei, desto größer sei die Gefahr, sich beeinflussen zu lassen und die journalistische Unabhängigkeit aufzugeben.
kress.deKommentieren ...

Meinung: Ulrike Simon sieht in Christoph Lütgert "selbstgefällige Bräsigkeit".

Christoph Lütgert verkörpert "alles, womit sich Journalismus angreifbar macht", schreibt Ulrike Simon. Christoph Lütgert, 72, ehemaliger NDR-Chefreporter, inszeniere sich in "selbstgefälliger Bräsigkeit" als "der Mann, der alles aufdeckt, der vor nichts zurückschreckt". Mit der Recherche zu den Paradise Papers habe er wahrscheinlich nur am Rande zu tun gehabt. Simon fragt sich, ob sich im NDR wirklich kein anderer findet, der für Presenter-Reportagen besser geeignet wäre.
daily.spiegel.de (Paid)Kommentieren ...