Oscar-Akademie schließt Bill Cosby und Roman Polanski aus.

Oscar-Akademie entzieht Bill Cosby (Foto) und Roman Polanski die Mitgliedschaft. Ein US-Gericht hatte Cosby vor einer Woche der sexuellen Nötigung schuldig gesprochen. Polanski war 1978 aus den USA geflohen, nachdem er zugegeben hatte, mit einer Minderjährigen geschlafen zu haben. Bereits im Oktober hatte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences den Produzenten Harvey Weinstein wegen Vorwürfen sexueller Belästigung ausgeschlossen.
sueddeutsche.de, turi2.de (Cosby), turi2.de (Weinstein)

Basta: Schauspieler verrät versehentlich, dass er in drei Star-Wars-Filmen mitspielt.

Mächtig ausgeplaudert: Han-Solo-Darsteller Alden Ehrenreich sagt in einem Interview, dass er für gleich drei Star-Wars-Filme unterschrieben hat. Erst dann fällt dem Schauspieler ein, dass die Information vielleicht geheim bleiben sollte. Zum Glück gilt in den USA kein Autorisierungswahn - und die Aussage steht im Text.
esquire.com via businessinsider.de

Weinstein Company meldet offiziell Insolvenz an.

Weinstein Company hat das Insolvenzverfahren eingeleitet und einen Antrag auf Gläubigerschutz gestellt. Die Firma des in in Verruf geratenen Filmproduzenten Harvey Weinstein habe aber noch ein Übernahmeangebot des Investors Lantern Capital Partners in der Hinterhand, dem das Insolvenzgericht noch zustimmen müsse. Zugleich hat die Weinstein Company alle Opfer oder Zeugen von Weinsteins mutmaßlichem Fehlverhalten von Schweigevereinbarungen entbunden.
wiwo.de, theguardian.com, turi2.de (Background)

Markus Zimmer wird Geschäftsführer der Bavaria Filmproduktion.

Bavaria Filmproduktion ernennt Markus Zimmer im April zum Geschäftsführer. Der Filmproduzent leitete bis Ende 2016 den Concorde Filmverleih, eine Tochter der Tele München Gruppe. Zimmer soll bei der Bavaria Filmproduktion für neue Impulse sorgen. Sein Vorgänger Georg Höss bleibt in der Geschäftsführung und soll Zimmer künftig vor allem organisatorisch unterstützen.
mediabiz.de, bavaria-film.de

Wir graturilieren: Volker Lauster wird 51.


Wir graturilieren: Volker Lauster, Marketing-Direktor von 20th Century Fox Deutschland, feiert heute seinen 51. Geburtstag. Das vergangene Lebensjahr war für ihn voll mit "tollen Herausforderungen und Projekten", die er gemeinsam mit Kollegen gemeistert hat. Für die Zukunft wünscht er sich vor allem weiterhin Gesundheit - dann könne er auch alles andere in den Griff kriegen.

Wie er heute seinen Geburtstag feiert, hat Lauster schon seit Tagen geplant - allerdings nicht privat, sondern beruflich, denn heute ist er auf einer Geschäftsreise. Im Flieger über dem Ozean gönnt er sich ein Gläschen Baileys. Auch sonst feiert er seinen Geburtstag "ja nicht wirklich" und verschweigt den Tag in sozialen Netzwerken. Lauster freut sich aber umso mehr, wenn Menschen auch ohne Facebook an ihn denken. Gratulationen erreichen ihn unter anderem per Mail.

Wolfram Winter geht unter die Investoren.

Wolfram Winter, Ex-Kommunikations-Chef von Sky, beteiligt sich mit einer sechsstelligen Summe als Gesellschafter an der Filmproduktionsfirma Pictures in a Frame. Über seine neu gegründete Beteiligungsfirma Three Winters hält Wolfram Winter 15 % und hat die Option auf weitere 10 %. Er unterstützt als Chairman die beiden Gründer, die ehemalige Studenten von ihm an der privaten Hochschule Macromedia sind. Winter kann sich auch Investitionen in weitere Firmen vorstellen.
turi2 - eigene Infos, turi2.de (Background)

Zitat: Schauspielerin Catrin Striebeck fordert mehr Re­spekt bei Film und Thea­ter.

Die deutsche Schauspielerin Catrin Striebeck "Wor­über sonst re­det man denn im Thea­ter, in der Kan­ti­ne, in der Knei­pe mit den Kol­le­gen als über die Be­din­gun­gen der ei­ge­nen Ar­beit?"

Schauspielerin Catrin Striebeck sagt im "Spiegel"-Interview, selbstverständlich warnten sich Schauspieler gegenseitig vor aggressiven Regisseuren. Manch­mal ent­stehe im Probenraum aber eine "Feig­heit", sich nicht für schlecht behandelte Kollegen einzusetzen. Nötig sei mehr Respekt bei Film und Thea­ter.

Weiteres Zitat aus dem Interview:
Über die Trennung von Schauspielerberuf und Privatleben:
"An­ders als in an­de­ren Be­ru­fen ist bei Film und Thea­ter die Gren­ze zwi­schen Ar­beit und Pri­vatebe­ne un­klar. Das macht den Be­ruf so in­ter­es­sant und toll. Aber ein Kom­pli­ment ist im­mer nur dann ein Kom­pli­ment, wenn nichts da­für er­war­tet wird, wenn es ein Ge­schenk ist. Wenn das nicht gilt, ist es schwer, die Si­tua­ti­on so zu lö­sen, dass man trotz­dem wei­ter­ar­bei­ten kann."
"Spiegel" 11/2018, S. 130-131 (Paid)

Basta: Tattoo von Watson für "Time’s Up"-Kampagne hat einen Fehler.

Ein falsches Zeichen: Schauspielerin Emma Watson wollte bei einer Oscar-Aftershow-Party mit einem Tattoo für die "Time's Up"-Kampagne gegen sexuelle Gewalt in der Filmbranche werben. Doch beim Tattoo der Elite-Uni-Absolventin fehlte der Apostroph bei Time's. Das Positive: Durch den Grammatikfehler bekam die Aktion wohl noch zusätzliche Aufmerksamkeit.
n-tv.de, bbc.com

Weinstein Company einigt sich mit Investoren.

Weinstein Company muss nicht in die Insolvenz, Aufsichtsrat und Investoren einigen sich auf eine Übernahme. Die Investoren übernehmen 225 Mio Dollar an Verbindlichkeiten und schießen weitere 275 Mio Eigenkapital in das Unternehmen, das unter anderem Namen und mit überwiegend weiblicher Führungsspitze fortgeführt werden soll. Für die Opfer von Harvey Weinstein wird ein Entschädigungsfonds in Höhe von 90 Mio Dollar eingerichtet.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Schauspielerin: Journalisten wollten von Weinsteins Verhalten nichts wissen.

Harvey Weinstein: Eine anonyme deutsche Schauspielerin sagt dem "Spiegel", sie habe Journalisten schon vor Jahren "ansatzweise" über sexuelle Belästigung durch den Filmmogul Weinstein berichtet. Sie sei nur ungläubig bestaunt worden, schnell leiteten die Journalisten zu einem anderen Thema über. Weinstein habe sie selbst, nur mit einer Unterhose bekleidet, in einer Hotelsuite zum Sex überreden wollen. Er habe sie aber nicht bedrängt, sagt die Schauspielerin.
"Spiegel" 09/2018, S. 56-57 (Paid)

Zahl des Tages: Emma Watson spendet 1 Mio Pfund an Initiative für belästigte Frauen.

Zahl des Tages: Rund 1 Mio Pfund spendet die Schauspielerin Emma Watson für eine neue Initiative in Großbritannien, die sexuell belästigte Frauen unterstützt. Watson sagt, es sei einfach, Belästigung und Missbrauch auf ein oder zwei böse Männer abzuschieben, aber Statistiken zeigten ein viel größeres Problem.
theguardian.com, spiegel.de

Lese-Tipp: Leander Haußmann beschreibt schwierige Lage von Autoren.

Lese-Tipp: Regisseur und Autor Leander Haußmann beklagt, dass Drehbuch-Autoren in Deutschland schlecht bezahlt und weitgehend ignoriert werden. Kaum ein Autor könne es sich leisten, konzentriert an einem Drehbuch zu arbeiten. Hingegen sei der Autoren-Verband Writers Guild in den USA mächtig und könne den Entertainment-Betrieb im ganzen Land lahmlegen.
welt.de (Paid)

Ingrid Steeger spricht über die Narben ihrer Vergewaltigungen und #MeToo.

Ingrid Steeger hat Narben und sexuelle Schwierigkeiten durch die Vergewaltigungen, über die die Schauspielerin bereits Ende der 1980er erstmals gesprochen hat. Steeger ist nicht neidisch, dass der #MeToo-Aufschrei, anders als ihr eigener Fall, eine große gesellschaftliche Debatte ausgelöst hat. Eigentlich habe die frühere "Sexnudel der Nation" nie öffentlich über die sechs Vergewaltigungen und mindestens zehn sexuellen Belästigungen reden wollen. Manche der bis heute anonymen Täter standen offenbar mit der Schauspielerin auf der Bühne.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background), emma.de (Background Gespräch über Vergewaltigungen)

Harvey Weinstein soll auch Salma Hayek belästigt haben.

Salma Hayek offenbart sich als weiteres Opfer von Harvey Weinstein: Der Filmproduzent soll die Schauspielerin jahrelang sexuell belästigt haben. Hayek schreibt in der "New York Times", Weinstein habe sie zum gemeinsamen Duschen, zu Massagen und Oralsex zwingen wollen. Seine Drohungen sollen in der Drohung gegipfelt sein, sie zu töten. Nachdem erste Frauen von ihren Erfahrungen mit Weinstein berichteten, begann weltweit in sozialen Netzwerken die #Metoo-Debatte.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Zitat: Schauspieler Mark Ha­mill rät dem Nachwuchs zu einem anderen Beruf.

"Ich wer­de ja oft als Gast­do­zent in Schau­spiel­schu­len ein­ge­la­den. Und da ver­su­che ich im­mer, jungen Menschen die Schau­spie­le­rei aus­zu­re­den."

Schauspieler Mark Ha­mill stört am Beruf des Schauspielers, ständig zurückgewiesen zu werden. Immer wieder sei man zu groß, klein, fett oder die Zähne seien zu hässlich für die Rolle, sagt der Darsteller von Lu­ke Sky­wal­ker im Interview mit der "FAS". Das breche das Herz.
"FAS", S. 14 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Ich bin nie in die­se Art von Grö­ßen­wahn ver­fal­len, zu glau­ben, all die Fans wür­den wirk­lich mich an­him­meln. Sie ha­ben für Lu­ke Sky­wal­ker geschwärmt, mit dem ich de­fi­ni­tiv we­nig Ge­mein­sam­kei­ten ha­be. Ich has­se es ja im­mer, wenn ich Kin­dern so et­was erzählen muss. Aber ich bin im wirklichen Le­ben kein Pi­lot. Ich fin­de es so­gar un­an­ge­nehm zu flie­gen!"

"Ab ei­nem ge­wis­sen Punkt war die Fan­post so et­was wie Haus­ar­bei­ten, die ich je­den Tag er­le­di­gen muss­te. Ich dach­te, wenn ich hundert Brie­fe pro Nacht be­ant­wor­ten kann, muss ich kei­ne Se­kre­tä­rin en­ga­gie­ren."

"Observer": Weinstein führte wegen Sex-Skandals geheime Liste mit 91 Personen.

Harvey Weinstein: Eine nun bekanntgewordene geheime Liste stützt die These, dass die Übergriffs-Vorwürfe gegenüber Weinstein in Hollywood lange ein offenes Geheimnis waren. Der Hollywood-Mogul hatte ein Team beauftragt, zu ganzen 91 Personen aus der Film-Industrie zu recherchieren, was sie über den Vorwurf sexueller Übergriffe Weinsteins wussten und ob sie ihr Wissen öffentlich machen wollten, schreibt der "Observer". Die Liste war demnach Anfang 2017 erstellt worden.
theguardian.com, turi2.de (Background)

Meinung: Publikum sollte sexuell übergriffige Schauspieler boykottieren.

TV-Publikum muss sich stärker für die Produktionsbedingungen von Filmen und Serien interessieren, meint Andreas Borcholte. Gegebenenfalls müssten die Verbraucher Filme mit sexuell übergriffigen Schauspielern boykottieren. Borcholte vergleicht das Bewusstsein der Verbraucher für die artgerechte Haltung von Nutztieren mit dem nötigen Interesse für die Arbeitsbedingungen von Schauspielern.
spiegel.de, turi2.de (Background)

US-Schauspieler George Takei bestreitet, einen Mann sexuell genötigt zu haben.

George Takei, bekannt geworden durch seine Rolle als Hikaru Sulu aus "Star Trek", wehrt sich gegen den Vorwurf, den Schauspieler Scott Brunton 1981 sexuell belästigt zu haben. Takei sei über den Vorwurf schockiert, aber er habe Brunton nicht belästigt und könne sich nicht an ihn erinnern. Brunton sagt, als er nach einigen Drinks mit Takei eingeschlafen und wieder aufgewacht sei, habe dieser ihn im Schritt begrapscht.
theguardian.com, twitter.com

Weinstein Company verhandelt mit Investor Colony Capital über einen Verkauf.

Weinstein Company verhandelt mit Investor Colony Capital über eine Übernahme und einigt sich vorläufig auf eine Finanzspritze. Das Geld soll den laufenden Betrieb stabilisieren. Colony Capital will der Produktionsfirma helfen, eine Ikone der Filmindustrie zu bleiben. Weinstein Company hatte wegen eines Vergewaltigungs-Skandals seinen Vorstand Harvey Weinstein entlassen.
businesswire.com, augsburger-allgemeine.de, turi2.de (Background)

Regisseurin: Sexismus ist auch in deutscher Filmbranche ein Problem.

Sexismus ist auch in der deutschen Filmbranche alltäglich, sagt Regisseurin Isabell Suba. Sie fordert eine öffentliche Bewegung gegen Sexismus wie in Hollywood. Viele Produzenten und Regisseure behandelten Schauspieler wie ihr Eigentum. Bei Drehs werde ständig gebaggert, angefasst oder wie zufällig der Po gestreift, sagt Suba der "Rheinpfalz am Sonntag". Darunter litten auch Männer.
rheinpfalz.de

"Bild" startet Image-Kampagne "Bescheid wissen statt nachplappern".


Fake-News-Fabel: Springers "Bild" inszeniert sich in ihrer neuen Kampagne als Fake-News-Bekämpferin. Im Image-Spot des Boulevard-Blatts verbreiten Papageien in den sozialen Medien die Falschmeldung, dass der Kölner Dom zur Moschee werden soll. "Bild" kontert "Der Kölner Dom bleibt". Der Claim lautet: "Bescheid wissen statt nachplappern – das bringt nur 'Bild'." Donata Hopfen, scheidende "Bild"-Geschäftsführerin sagt: "Unsere Welt wird immer komplizierter, das Bedürfnis nach sicheren, relevanten Quellen steigt. 'Bild' bietet seinen Lesern Journalismus, der die Dinge verständlich erklärt."

Die Kampagne stamm von Jung von Matt/Havel in Berlin und umfasst neben dem Spot für Kino und Online Plakate und Anzeigen. Die Kampagne läuft bis zum Dezember und soll brutto einen "hohen einstelligen Mio-Betrag" kosten. (Foto: Screenshot, Image-Spot)
horizont.net (mit 40-Sek-Video), bild.de

Zitat: Anke Engelke meint, sie habe für den Journalismus zu wenig Talent.

"Dazu fehlt mir das Talent. Dazu muss man hochpotenziert interessiert sein und die Begabung haben, Dinge zu entdecken, die anderen verborgen bleiben."

Schauspielerin und Ex-Journalistin Anke Engelke meint im "stern"-Interview, sie habe zu wenig Talent und Neigung für eine Karriere im Journalismus.
"stern", 35/2017, S. 94-96 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Ich finde eine gehörige Portion Selbstkritik wichtig. Man neigt zur Schluderei, wenn man sich ständig selbst toll findet."

Über einen Bericht über eine angebliche Busenvergrößerung Engelkes:
"Da dachte ich mir: Lass das so stehen. Wahrscheinlich habe ich da gestillt. Egal, sollen sie doch schön schreiben: Die hat sich die Hupen machen lassen. Ich will keine Gerechtigkeit für meine Hupen. Ich will Gerechtigkeit für Edward Snowden."

Zitat: Filmproduzent Alexander Behse will seine Zuschauer ohne das Kino erreichen.

"Das Risiko von Raubkopien ist im Kino einfach höher. Die Zielgruppe, die sich für das Thema interessiert, ist jünger und zahlt lieber ein paar Euro, als ins Kino zu gehen."

Filmproduzent Alexander Behse will seinen Film über Kim Dotcom weltweit legal über das Internet zugänglich machen. Die alten Vertriebsstrukturen der Studios greifen nicht mehr, sagt Behse im Interview mit der "FAZ".
"FAZ", S. 13 (Paid)

Weiteres Zitat über den Kim-Dotcom-Film:
"Keiner kommt gut weg dabei – der neuseeländische Staat nicht, die Vereinigten Staaten nicht und Kim auch nicht. Die Deutschen werden sicher etwas Neues von ihm mitnehmen."

Zitat: Dan Maag will eine globale Filmdatenbank schaffen.

"Durch die bisher gängige Vermarktungspraxis sind nur zehn % der Filme und Serien, die weltweit produziert werden, auch global für Konsumenten verfügbar. Im digitalen Zeitalter ist das aber nicht mehr erklärbar."

Produzent Dan Maag will "nahezu alle Filme", die es gibt, beim Streamingdienst Pantaflix für alle Menschen auf dem Globus abrufbar machen. Für Pantaleon gebe es bereits etliche Kaufinteressenten, sagt Maag im Interview mit der "Welt am Sonntag".
"Welt am Sonntag", S. 42 (Paid)

Sky launcht Film-Store.

Sky startet einen eigenen Film-Store. Deutsche und österreichische Kunden können nun Kinofilme kaufen anstatt sie nur zu leihen. Sie schauen den Film bis zu zwei Wochen vor dem DVD-Start online und bekommen zusätzlich per Post eine DVD oder Blu-ray nach Hause geschickt. Los geht das Angebot mit etwa 260 Filmen, bis Ende 2017 sollen es mehr als 1.000 Filme sein. In Großbritannien gibt es den Sky Store bereits seit rund drei Jahren.
stuttgarter-nachrichten.de