Lese-Tipp: Funke erntete 2018 zu wenig Honig.

Lese-Tipp: Bei der Mediengruppe Funke fließt zu wenig Honig, findet das "manager magazin" heraus - die 20.000 Bienen auf dem Dach hätten in diesem heißen Sommer zu wenig produziert. Auch das Geschäft mit Zeitungen sei seit Jahren rückläufig, die Gewinne flößen "immer spärlicher". Deshalb seien bei Verlegerin Julia Becker jetzt nicht "Grandezza", sondern "Saniererinnenqualitäten" gefragt.
"manager magazin" 4/2019, S. 56-59 (Paid)

Lese-Tipp: Kress.de veröffentlicht die letzte Kolumne von Paul-Josef Raue.

Lese-Tipp: Posthum veröffentlicht kress.de die letzte Kolumne des letzte Woche gestorbenen Paul-Josef Raue. Darin plädiert Raue Angesichts der Relotius-Affäre für mehr Teamarbeit. Diese kombiniere Vertrauen und Kontrolle in der Recherche. Eine Ausbildung in einer Journalistenschule beuge ebenso vor. Um Vertrauen und Transparenz beim Leser zu erzielen, sollte ein "Making of" jede größere Reportage begleiten.
kress.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Buchbranchen-Akteure sprechen über ihre Zukunft.

Lese-Tipp: Der "Spiegel" fragt Branchenleute, welche Zukunft das Buch hat. Kerstin Gleba (Foto), Verlegerin von Kiepenheuer & Witsch, glaubt, Frauen spielen eine wichtige Rolle, als Leserinnen sowie Autorinnen. Thomas Rathnow von der Verlagsgruppe Random House glaubt nicht an "das Untergangsszenario" und blickt optimistisch in die Zukunft. Thalia-Chef Michael Busch glaubt, die Branche muss eine Allianz gegen Amazon bilden.
"Spiegel" 12/2019, S. 116 – 122 (Paid)

Meinung: Kinderprogramm wird in der Branche kaum wahrgenommen.

Lese-Tipp: Die Macher von Kinderprogramm werden in der TV-Branche kaum wahrgenommen, sagt Milena Maitz im DWDL.de-Interview. Sie ist Chefin von Studio TV Film, die Firma produziert z.B. "Löwenzahn" und "Siebenstein" , neuerdings auch Fiction-Inhalte für Erwachsene. Bei Kinderprogrammen werde Bildungsvermittlung verstärkt in unterhaltende Formen, "Löwenzahn" z.B. sei "spannender und erzählerischer" als früher, das Erzähltempo hat angezogen. Maitz bedauert, dass Kino ein schwieriges Geschäft sei – selbst mit einem Film wie "Toni Erdmann" verdiene man in Deutschland kaum Geld.
dwdl.de

Lese-Tipp: Instagram-Fahndungsfotos erhöhen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

Lese-Tipp: Fahndungsfotos von Instagram wie im Falle der in Berlin vermissten Rebecca (Foto) sind nicht optimal für die Fahndung, erhöhen die Aufmerksamkeit aber spürbar, sagt Medienpsychologe Joe Groebel. Die Familienangehörigen entscheiden über die Fotoauswahl. Von Rebecca soll es kaum Bilder ohne verfremdete Beauty-Filter geben.
welt.de

Lese-Tipp: Nordkorea lässt Hacker die Staatskasse aufbessern.

Lese-Tipp: Nordkorea schottet seine Einwohner vom Internet ab, beschäftigt aber rund 7.000 Hacker, schreibt Sonja Peteranderl. Sie sollen einerseits Dokumente erbeuten, Gegner schwächen und abschrecken, andererseits aber auch die Staatskasse aufbessern. Die Hacker lasse Kim Jong Un meist direkt in Nordkorea ausbilden – das Land habe zwar keinen eigenen internationalen Internetzugang, biete so aber auch kaum Angriffsfläche für digitale Gegenattacken.
spiegel.de

Lese-Tipp: Mark Zuckerbergs Sicherheit kostet Facebook 10 Mio Dollar im Jahr.

Lese-Tipp: Business Insider nimmt Facebooks Sicherheitsvorkehrungen unter die Lupe. Die Sicherheit von Mark Zuckerberg koste Facebook jährlich 10 Mio Dollar. Anfangs sei der Gründer des sozialen Netzwerks einfach verschwunden, seine Security-Leute seien damit beschäftigt gewesen, ihn wiederzufinden. Der Wahrheitsgehalt des Gerüchts, Zuckerberg hätte einen eigenen versteckten Fluchtweg unter einem Konferenzraum, konnte jedoch nicht geklärt werden.
businessinsider.de

Lese-Tipp: "Zeit" fährt mit Zeitungsbotin über die Dörfer.

Lese-Tipp: Martin Machowecz begleitet Dagmar Hauke durch den Harz – sie fährt frühmorgens Funkes "Thüringer Allgemeine" übers Land. Leser und Zusteller sind verunsichert, weil Funke ein Ende der täglichen Papierausgabe erwägt. Hauke fährt weite Strecken und wird in vier Orten noch 103 Zeitungen los. Nachmittags sitzt sie bei Rossmann an der Kasse.
"Zeit" 11/2019, S. 20 (Paid)

Lese-Tipp: Smartphone-Dauerblick macht die Generation Z zur Generation Brille.

Lese-Tipp: Starke Smartphone-Nutzung und wenig Tageslicht führen insbesondere bei jungen Menschen immer häufiger zu Fehlsichtigkeit, schreibt Jan Klauth. Das Problem sei in Asien besonders groß, wo Tablets längst zum digitalen Klassenzimmer gehörten. Unter den Studenten seien bis zu 90 % kurzsichtig, vor 20 Jahren trugen nur rund ein Fünftel aller Chinesen eine Brille.
welt.de

Lese-Tipp: EU-Politik darf Netflix nicht bevorzugen, schreibt Florian Weischer.

Lese-Tipp: Die deutsche Medienindustrie ist im Wettbewerb mit globalen Playern wie Netflix oder Facebook benachteiligt, schreibt Kinowerbe-Unternehmer Florian Weischer in einem "Wirtschaftswoche"-Gastbeitrag. Internationale Konzerne agierten in der EU, zahlten legal aber kaum Steuern, was unfair sei. Die EU-Politik müsse nicht nur debattieren, sondern handeln.
"Wirtschaftswoche" 9/2018, S. 12 (Paid)

Lese-Tipp: Patricia Riekel erinnert sich an ihre Begegnungen mit Karl Lagerfeld.

Lese-Tipp: Ex-"Bunte"-Chefredakteurin Patricia Riekel porträtiert im "Focus" ihren langjährigen Freund Karl Lagerfeld. Der Modezar sei ein Meister der Selbstinszenierung gewesen, der die Mechanismen erfolgreichen Marketings schon frühzeitig verstand. Er war bekennender Egoist, der quasi eine Maske als Schutzpanzer trug, Nähe konnte Lagerfeld nur schlecht ertragen. Sich selbst hielt er eigentlich für langweilig und spießig. Auch der "Spiegel" macht mit Lagerfeld auf.
"Focus" 9/2019, S. 20 - 31 (Paid), "Spiegel" 9/2019, S. 50 - 61 (Paid)

Lese-Tipp: Günter Böhling erzählt die Geschichte hinter "Der Mann auf der Bank".

Lese-Tipp: Günter Böhling, Vater von Branchenkarikaturist Peter "Bulo" Böhling (links im Bild), erzählt bei Focus Online, wie er während des Nationalsozialismus überlebte, obwohl er sich weigerte, Befehle zu befolgen - in einem Fall den, Menschen zu erschießen. Er sagt, man habe sich eben doch weigern können, musste dafür aber Mut aufbringen. Sein Sohn hat ihn als Der Mann auf der Bank in einer Reihe von kurzen Animationsfilmen für den Pay-Sender History gezeichnet.
focus.de

Aus dem Archiv von turi2.tv (10/2018): "Der Mann auf der Bank" erzählt Geschichten zur Zukunft der Vergangenheit.

Lese-Tipp: Social Media belohnt bewährte Posen mit vermeintlicher Kreativität.

Lese-Tipp: Die Inszenierung von Schönheit führt bei Social Media zu stereotypen Formen des Individuellen, beobachtet Markus Reuter. Die Fotomotive und Posen wiederholten sich immer wieder und würden im Netz dennoch mit vermeintlicher Kreativität in Form von Likes belohnt. Die ständige Inszenierung wirke sich negativ auf die Psyche der Influencer aus.
netzpolitik.org

Lese-Tipp: Gianna Niewel porträtiert "Titanic"-Chefredakteur Moritz Hürtgen.

Lese-Tipp: Im Januar hat Moritz Hürtgen die Chefredaktion der "Titanic" übernommen. Gianna Niewel porträtiert den "schmalen Mann mit schwarzem Rollkragenpulli". Hürtgen, der schon seine Bachelorarbeit über die "Titanic" geschrieben habe, spreche ruhig und klinge nur manchmal, als würde er die Texte aus dem Satire-Magazin vorlesen. Seinen neuen Job habe er nur, weil ihn sonst "niemand machen" wollte.
sueddeutsche.de

Lese-Tipp: Philipp Westermeyer ist Podcast-Vorreiter, schreibt Vera Vaubel.

Lese-Tipp: Philipp Westermeyer, 39, Gründer der Online Marketing Rockstars, träumte als Kind von einem Job als Sportjournalist, sucht sich dann aber doch lieber Online-Nischen, in denen er Unternehmen hochzieht und sie verkauft. OMR gründete er, weil er selbst nicht programmieren kann und nicht von Entwickler-Einschätzungen abhängig sein wollte. Vera Vaubel porträtiert Westermeyer als Podcast-Vorreiter Deutschlands.
changelog.blog.de, turi2.de (Background)

Aus dem turi.tv-Archiv: OMR-Chef Philipp Westermeyer über Influencer Marketing und Personal Branding. (01/2017)

Lese-Tipp: Der "stern" widmet sich den Bezos-Erpressungsvorwürfen.

Lese-Tipp: Der "stern" betrachtet in seiner aktuellen Titelgeschichte auf zehn Seiten die Erpressungsvorwürfe von Amazon-Chef Jeff Bezos gegenüber dem National Enquirer. Nicolas Büchse und Jens König beschreiben dabei die Feindschaft zwischen "Washington Post"-Besitzer Bezos und Donald Trump, die die öffentliche Ehekrise zu einer Staatsaffäre mache. Im Kampf "reich gegen mächtig" rückten Geschäftsbeziehungen und sogar der Khashoggi-Mord in den Fokus der Diskussionen.
"stern" 08/2019, S. 24 (Paid), turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Newsrooms halten Einzug in die deutsche Politik.

Lese-Tipp: Newsrooms setzen sich, nachdem sie in Medien und Unternehmen längst üblich sind, nun auch in der Politik durch, schreibt Thomas Schmoll im "PR Report". Das "Neuigkeitenzimmer" des Verkehrsministeriums habe bereits das Interesse anderer Ressorts, darunter des Gesundheitsministeriums geweckt. Union und SPD würden für die parteipolitische Kommunikation Pressestellen und Social-Media-Teams enger zusammenführen. Die AfD sei aus der Not - mangels bestehender medialer Netzwerke - hier oft bereits weiter.
"PR Report", S. 20 (Paid),
turi2.de (Neuigkeitenzimmer), turi2.de (AfD), turi2.de (Lexikon-Eintrag "Newsroom")

Aus dem turi2.tv-Archiv: Verkehrsminister Andreas Scheuer zeigt sein Instagram-Zimmer.

Lese-Tipp: Idole der Selbstvermarktung gewinnen an medialer Aufmerksamkeit.

Lese-Tipp: Selbstvermarkter wie Influencer gewinnen als eigene Marken immer mehr mediale Bedeutung, analysieren die US-Kommunikationsforscher Brooke E. Duffy und Jefferson Pooley nach Auswertungen von Social Media und US-Prominentenportraits. Während Anfang des 20. Jahrhunderts Politiker und Geschäftsleute das Interesse auf sich ziehen, bewundere die Massengesellschaft ab den 1940er-Jahren verstärkt Hollywood- und Sport-Stars. Heute seien Influencer eine neue Form der Medienprominenz.
tagesspiegel.de

Lese-Tipp: "Handelsblatt" fasst Dieselskandal-Chronologie als interaktiven Chat zusammen.

Lese-Tipp: Aufgebaut als interaktiver Chatverlauf fasst das "Handelsblatt" die Ereignisse rund um den Dieselskandal digital zusammen und beleuchtet die Hintergründe. Von den Anfängen der Manipulationen bis hin zu den Ermittlungen gegen die Beschuldigten können Leser per Frage-Antwort-Option den "größten Wirtschaftskrimi der Geschichte" online nachverfolgen.
tool.handelsblatt.com

Lese-Tipp: Sexismus ist auch in modernen Unternehmen Alltag, schreibt "Ada".

Lese-Tipp: Sexismus ist auch in scheinbar modernen Unternehmen an der Tagesordnung, schreibt das Magazin "Ada" und dokumentiert den Fall einer Programmiererin, die wegen Mobbings die Firma wechselte. Bei ihrem neuen Arbeitgeber hat sie den Kampf gegen Anzüglichkeiten aufgegeben.

Der Feminist Robert Franken gibt einen Leitfaden für den Umgang mit Sexismus in Unternehmen und warnt u.a. vor pauschalen Ansagen der Firmenleitung, dadurch werde Mobbing begünstigt. Chefs, die eine Null-Toleranz-Politik predigten, müssten sich auch konsequent von übergriffigen Mitarbeitern trennen, unabhängig von deren Bedeutung für das Unternehmen.
"Ada" 1/2019, S. 106-109 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Robert Franken: "Es geht um gleiche Chancen für alle." (7/2018)

Lese-Tipp: Die "SZ" portraitiert Sogou-Gründer Wang Xiaochuan.

Lese-Tipp: Wang Xiaochuan ist der Gründer von Sogou. Sein Konzern betreibt unter anderem die drittgrößte Suchmaschine der Welt. Dennoch ist der Chinese im Westen weitestgehend unbekannt. Claus Hulverscheidt und Jürgen Schmieder stellen den Unternehmer vor, der bereits als Kind und Jugendlicher seinen Altersgenossen voraus ist und mit seinen Informatik-Fähigkeiten auffällt.
"Süddeutsche Zeitung", S. 16 (Paid)

Lese-Tipp: Politik ist abhängig von Beratern, schreibt der "Spiegel".

Lese-Tipp: Der "Spiegel" berichtet in seinem Aufmacher, wie abhängig deutsche Behörden von Unternehmens­beratern sind, die zunehmend originäre Aufgaben der Politik übernehmen. Rund 3 Mrd Euro gibt der Staat im Jahr geschätzt für McKinsey, Roland Berger und Co aus, wie viele Rollkoffer-Hilfstrupps im Einsatz sind, wisse keiner genau. In der Not hole sich die Politik Berater teils auch ohne Ausschreibung ins Haus. In der Digitalisierung gebe es praktisch kein Projekt, das ohne Berater auskomme - mit Ablauf der Verträge schwinden auch die Kompetenzen.
"Spiegel" 5/2019, S. 14 - 25 (Paid), spiegel.de (Kurzfassung)

Lese-Tipp: Schöffel erstreitet nach Jahren seine Markenrechte in China.

Lese-Tipp: Peter Schöffel, Inhaber des gleichnamigen Outdoor-Bekleiders darf seit kurzem endlich in China Produkte unter seinem Namen verkaufen. Peter Steinkirchner erzählt in der "Wirtschaftswoche" wie der Unternehmer fast 15 Jahre um seine Markenrechte gekämpft hat. Dabei sei er auf Probleme gestoßen, die auch andere ausländische Marken erleben würden: überforderte chinesische Behörden und Briefkastenfirmen, die die Rechte für ausländische Marken für sich beanspruchen.
"Wirtschaftswoche" 05/2019, S. 56 (Paid)

Lese-Tipp: "journalist" fragt nach Rezepten für besserem Journalismus.

Lese-Tipp: Der "journalist" veröffentlicht auf 30 Seiten die Gedanken "kluger Köpfe der Branche" zur Frage "Wie machen wir den Journalismus besser?". Georg Mascolo appelliert zu mehr Selbstkritik und Fehlerkultur, Carline Mohr wünscht sich Ziele, Werte und Visionen. Daniel Drepper konzentriert sich auf das Wesentliche, Hannah Suppa sieht im Digitalen Chancen für den Lokaljournalismus und Florian Harms fordert Erklärung statt Kommentare. Die Beiträge von Drepper und Mohr sind auch online.
"journalist" 1+2/2019, S. 14 - 43 (Paid)

Lese-Tipp: "RP"-Chef Michael Bröcker widerspricht Mathias Döpfner.

Lese-Tipp: Michael Bröcker, Chefredakteur der "Rheinischen Post", widerspricht in seinem Kress-Gastbeitrag Mathias Döpfner. Der Springer-Chef hatte Journalisten aufgerufen, sich in den sozialen Medien zurückzunehmen. Michael Bröcker nennt Facebook und Co die "Gartenpartys und Stammtische des 21. Jahrhunderts". Journalisten sollten an ihnen teilnehmen, um Echokammern aufzubrechen.
kress.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: So gehen Bundestagsabgeordnete mit dem Datenleak um.

Lese-Tipp: Lydia Rosenfelder und Frank Pergande berichten in der "FAS", wie Bundestags­abgeordnete damit umgehen, dass ihre privaten Daten durch das jüngste Datenleak in die Öffentlichkeit geraten sind. Viele der Politiker hätten zuletzt viele anonyme Anrufe erhalten und inzwischen ihre Handynummer geändert. Sie würden sich über zusätzliche Schutzmaßnahmen informieren. Einige berichten, dass sie rückblickend denken, zu sorglos gewesen zu sein.
"FAS", S. 2 (Paid), turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Fatoumata Ba erklärt, wie sie Afrikas Amazon hochgezogen hat.

Lese-Tipp: Fatoumata Ba erzählt im "FAZ"-Interview, wie sie Jumia, das Amazon Afrikas, gegründet und aufgebaut hat. Die Senegalesin musste das fehlende Vertrauen der Afrikaner in Onlineshops wecken und gründete wegen fehlender Infrastruktur ein eigenes Transportunternehmen. Jumia setzt auf mobiles Bezahlen, denn weniger als 20 % der Afrikaner haben ein Bankkonto. Bas neues Startup Janngo, das sie "Tech für den guten Zweck" nennt, will Technologie und Risikokapital nach Afrika bringen.
faz.net

Lese-Tipp: "SZ" porträtiert das Schwesternpaar Magdalena Rogl und Laura Dornheim.

Lese-Tipp: Magdalena Rogl (Foto) und Laura Dornheim sind digitale Medienfrauen, erfolgreich – und Schwestern. Barbara Vorsamer porträtiert die Microsoft-Kommunikatorin Rogl und die Eyeo-Kommunikatorin Dornheim. Beide litten unter einem gewalttätigen Vater, starteten unterschiedlich ins Berufsleben – und sind heute in ähnlichen Jobs wieder geschwisterliche Rivalinnen.
"Süddeutsche", S. 48 (Paid)

Lese-Tipp: Peter Huth besucht die "Bild"-Ausstellung in Rostock.

Lese-Tipp: Peter Huth, Chefredakteur der "Welt am Sonntag", schreibt in der "Welt" über seinen Besuch bei der gestrigen Eröffnung der "Bild"-Ausstellung in Rostock und erinnert dabei an die besondere Magie des Büros von Kai Diekmann. Es sei immer ein "Ort der lockeren Kommunikation" gewesen, wie die vielen entspannten Bilder von Gästen beweisen würden. Gleichzeitig smybolisierten die Aufnahmen Macht.
welt.de

Lese-Tipp: Tesla vereint alle Zulieferer in US-Gemeinschaftswerk.

Lese-Tipp: Das Gemeinschaftswerk von Tesla und Panasonic in Nevada produziert bereits mehr als 60 % aller Akkuzellen für E-Autos weltweit, scheibt Stefan Hajek. Während die deutschen Hersteller noch diskutierten, ob es sinnvoll sei, in einem Hochlohnland wie Deutschland industriell Batterien herzustellen, schaffe Elon Musk in den USA Fakten: Alles, was für die Akkus und Antriebe gebraucht wird, solle im 7-Tage-Betrieb unter einem Dach produziert werden. Dies spare Transport- und Lagerkosten, verbessere aber vor allem die interne Kommunikation bei technischen Problemen.
wiwo.de (Paid)

Lese-Tipp: Alice Schwarzer findet weibliche Social-Media-Selbstdarstellung "widersprüchlich".

Lese-Tipp: "Emma"-Herausgeberin Alice Schwarzer blickt im "stern" auf 70 Jahre Bundesrepublik zurück. Schwarzer habe es nie bereut, "Emma" nicht "Alice" genannt zu haben. Ein "altmodischer" Name sei bei Magazingründung passend gewesen. Bei Social Media beobachte Schwarzer, dass "wieder mal der Körper der Frau zum Schlachtfeld" werde. Die Frauen beschäftigten sich "ohne Ende mit ihrem Körper" und ihrer Selbstdarstellung, gleichzeitig wollten sie keine Objekte sein, was "widersprüchlich" sei.
"stern" 3/2019, S. 74-80, presseportal.de (Vorabmeldung)

Lese-Tipp: Ticket-Geschäftsidee des umstrittenen Viagogo ist so alt wie der Gladiatorenkampf.

Lese-Tipp: Viagogo zieht als Eintrittskarten-Marktplatz den Zorn von Musikern und Fans auf sich, beobachtet Michael Brächer. Mutmaßliche Viagogo-Mitarbeiter sollen mit verschiedenen Namen und Kreditkarten Tickets für den selbst ernannten "Sekundärmarktplatz" gekauft haben, Beschwerden über versteckte Gebühren häuften sich. "Die Menschen haben schon immer Tickets weiterverkauft, seit den Gladiatorenkämpfen im alten Rom", bleibt der Viagogo-Gründer Eric Baker selbstbewusst.
handelsblatt.com

Lese-Tipp: Angestellte wollen in der modernen Arbeitswelt flexibel sein, analysiert der "Spiegel".

Lese-Tipp: Unternehmen müssen im digitalen Zeitalter bisherige Arbeitsformen überdenken, schreibt der "Spiegel". Großraumbüros führten zu mehr Krankheitsfällen. Der persönliche Austausch nehme ab, die E-Mail-Flut zu. Doch die Möglichkeit, jederzeit von überall zu arbeiten, sei nicht automatisch eine Befreiung.

Ein chinesisches Reiseportal schickte die Hälfte seiner Callcenter-Mitarbeiter testweise ins Homeoffice. Die Heimarbeiter waren im Vergleich zu ihren Bürokollegen zufriedener und produktiver. Die Kehrseite: Sie wurden seltener befördert. Autorin Ann-Kathrin Nezik empfiehlt das Abschalten nach Feierabend - von ungelesenen E-Mails gehe die Welt nicht unter.
"Spiegel" 2/2019, S. 10-19 (Paid)