Lese-Tipp: "stern" feiert mit großem Geburtstagsrückblick.

Lese-Tipp: Der "stern" zeigt in der Jubiläumsausgabe seine größten und längst verblassten Erfolge. Claus Lutterbeck erzählt Anekdoten über das wahnsinnige Genie Henri Nannen. Jan Rosenkranz erfährt am Bahnhof Zoo, welche Auswirkungen die Geschichte von Christiane F. bis heute hat. Judith Liere setzt sich kritisch mit den obligatorischen Titel-Titten auseinander.
"stern" 39/2018

Aus dem Archiv von turi2.tv: "stern"-Chef Christian Krug über die Lehren aus den "Hitler-Tagebüchern".

Lese-Tipp: Deniz Yücel erwartet Bedingungen für deutsche Gespräche mit Erdogan.

Lese-Tipp: Deniz Yücel hat für seine Verdienste um kritischen Journalismus den M100 Media Award erhalten. Die "Welt" dokumentiert seine Dankesrede, die er für Erdogan-Kritik nutzt. Yücel warnt davor, diejenigen Menschen in der Türkei zu verraten, die sich nach einer demokratischen Gesellschaft sehnten. Auch unter Erdogan brauche es Gespräche mit Deutschland, jedoch nicht ohne Bedingungen. Erdogans wunder Punkt sei die Wirtschaftslage. "Mit Gangstern muss man die Sprache sprechen, die sie verstehen", sagt Yücel.
"Welt", S, 78 (Paid), n-tv.de (Zusammenfassung)

Lese-Tipp: Starbucks versucht in Deutschland erneut den Durchbruch.

Lese-Tipp: Starbucks nimmt in Deutschland neuen Anlauf mit Hilfe aus Polen, schreiben Mario Brück, Henryk Hielscher und Peter Steinkirchner in der "Wirtschaftswoche". Die US-Kaffeehaus-Kette hat ihre deutschen Filialen dem weitgehend unbekannten polnischen Fast-Food-Konzern Amrest überlassen. Der will Starbucks mit Kaffee-Palästen sowie mehr Snacks und Speisen zum Durchbruch verhelfen. Erprobte Methoden u.a. aus Tschechien, Ungarn und Polen sollen die Effizienz steigern.
"Wirtschaftswoche" 38/2018, S. 48 (Paid)

Lese-Tipp: Zalando-Chefs wünschen sich mehr Dialog mit der Politik.

Lese-Tipp: Die Zalando-Chefs Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz fühlen sich immer noch wie ein Startup und fahren gemeinsam in den Urlaub. Im gemeinsamen Interviews wünschen sie sich in der "Bild am Sonntag" mehr Dialog der Politik mit Digital-Unternehmen. Die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte halten sie für notwendig. Firmenanteile verkaufen wollen die Zalando-Chefs vorerst nicht.
"Bild am Sonntag", S. 12 - 14 (Paid)

Lese-Tipp: "Journalist" veröffentlicht Interviews zur Zukunft der Öffentlich-rechtlichen.

Lese-Tipp: Der "Journalist" veröffentlicht eine Interviewreihe zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die Gespräche entstanden zusammen mit Studenten der HMKW Köln. Antworten geben unter anderem Comedian Ralf Kabelka, SWR-Justiziar Hermann Eicher und ARD.de-Redaktionsleiter Thomas Laufersweiler.
journalist-magazin.de

Lese-Tipp: US-Forscher Jay Rosen ergründet die deutsche Journalisten-Seele.

Lese-Tipp: US-Medienforscher Jay Rosen schreibt einen Brief an die deutschen Journalisten. Nach drei Monaten Feldforschung macht er die Silvesternacht in Köln als Zäsur aus. Journalisten würden meist gegen Extremismus und für das Staatswesen eintreten – der Rechtspopulismus strickt daraus den "Systempresse"-Vorwurf, der viele verunsichert.
"FAZ", S. 16 (Paid)

Lese-Tipp: David Denk porträtiert Fernsehproduzentin Ute Biernat.

Lese-Tipp: Seit 18 Jahren ist Ute Biernat Geschäftsführerin der Showsparte der Ufa. David Denk porträtiert in der "Süddeutschen" die 58-Jährige hinter Formaten wie "Bauer sucht Frau", "X-Faktor" und "DSDS". Ute Biernat sei eine Frau, die die Schnelllebigkeit im Geschäft schätze. Dass sie in der Branche eine der wenigen Frauen in einer Führungsposition sei, störe sie nicht mehr so stark wie früher.
sueddeutsche.de

Lese-Tipp: Jonas Rest portraitiert Netflix und dessen Chef Reed Hasting.

Lese-Tipp: Netflix-Gründer Reed Hasting (Foto) hat den Aufstieg seines Unternehmens bereits vor 19 Jahren vorausgesagt, schreibt Jonas Rest in der aktuellen "manager magazin"-Titelgeschichte. Der Informatiker Hastings habe nur auf den Zeitpunkt gewartet, ab dem die Infrastruktur für seine Pläne bereit stand. Nun nimmt das Unternehmen hohe Verluste in Kauf, um Konkurrenten keine Chancen im Markt zu lassen.
"manager magazin" 9/2018, S. 28 (Paid)

Lese-Tipp: Nebenan.de-Gründer Vollmann gibt Tipps für gute Nachbarschaft.

Nachbarschaftsverein 2.0: Nebenan.de-Gründer Christian Vollmann will, dass auch Großstädter im digitalen Zeitalter mit den Nachbarn in realem Kontakt bleiben. "Wenn du ein großes Ziel erreichen willst, suche dir den kleinstmöglichen ersten Schritt und fang damit an," rät Vollmann im Gespräch mit "Red Bulletin Innovator" nicht nur Start-Up-Gründern, sondern auch im privaten Lebensbereich.

Anderen zum ersten Mal von einer Idee zu erzählen, koste viel Überwindung. Das Gleiche gelte, wenn man Nachbarn zum ersten Mal anspreche. Doch egal ob Bohrmaschine oder Babysitting: Gemeinsam sei man in der Nachbarschaft stärker. Zudem helfe die Schwarmintelligenz auch auf lokaler Ebene bei der Problemlösung und schaffe kreative Denkansätze durch unterschiedlichste Charaktere.
"Red Bulletin Innovator" 2/2018, S. 50 (E-Paper bei Issuu)

Lese-Tipp: Unternehmer Robert LoCascio will die Website überflüssig machen.

Fragen ist das neue Suchen: Gründer Robert LoCascio ist mit Chat-Fenstern, über die Firmen auf ihren Websites mit Kunden kommunizieren, reich geworden. Nun will er mit seiner Firma LivePerson Websites abschaffen, schreibt Stefan Beutelsbacher in seinem Porträt in der "Welt". LoCascio glaubt, dass intelligente Roboter, integriert in Chatprogramme, die Kunden-Kommunikation übernehmen und sogar den Suchriesen Google überflüssig machen könnten.
"Welt", S. 12 (Paid)

Lese-Tipp: "WiWo" zeichnet die teils dubiose Geschichte von Wirecard nach.

Lese-Tipp: Melanie Bergermann, Volker ter Haseborg, Maximilian Grün und Matthias Kamp zeichnen in der "Wirtschaftswoche" den Weg des Online-Bezahldienstleisters Wirecard. Das Münchner Unternehmen könnte bei seinem Aufstieg in die Börsenelite bald die Commerzbank aus dem Dax verdrängen. Mit dubiosen Geschäften, wie der Abzocke über versteckte Internet-Umleitungen auf teure 0190er-Nummern, soll der Grundstein für den heutigen Erfolg gelegt worden sein.
"Wirtschaftswoche" 34/2018, S. 46-51 (Paid)

Lese-Tipp: Pornografie könnte die arabische Gesellschaft verändern, glaubt Youssef Rakha.

Porno und Politik: Amateur-Pornos könnten die Arabische Welt tiefgreifender verändern als der Arabische Frühling es geschafft hat, glaubt Autor Youssef Rakha in seinem Buch Arab Porn. Einen aktualisierten Auszug veröffentlicht "FAZ Quarterly". Pornos seien radikaler als die Forderungen der Revolutionäre 2011, was sie zeigten, sei für die Gesellschaft noch unsagbarer als "Nieder mit Mubarak". Anders als die gescheiterten Revolutionäre hätten die Porno-Macher kein Interesse an moralischer Überlegenheit und erhöben keinen Anspruch auf die Wahrheit.
faz.net (Paid)

Das Onlinemagazin Belt kämpft gegen Klischee-Berichte aus dem Rust Belt.

Lese-Tipp: Im Rust Belt der USA, einst glorreicher Industrieregion, schreibt das Onlinemagazin Belt gegen den Ausverkauf der Medien und Klischees an. Die meisten Lokalzeitungen sind weg, regionale Rundfunksender nur "Abspiel-Stationen mit wenig Regionalbezug", schreibt Peter Kuras. Belt setzt auf Macher aus der Region und berichtet viel vom Engagement Einzelner. Unterm Strich könne das Onlinemagazin leider "kaum mehr leisten als eine Palliativtherapie".
freitag.de

Lese-Tipp: Paul Lunow baut ein Tablet für die Generation 65plus.

Senioren digital: "Berlin Valley" macht in Ausgabe 30 den Nepos-Gründer Paul Lunow zum Titelhelden. Er baut in Berlin ein Tablet für die Generation 65plus – von der Hardware bis zur Software und ohne großen Konzern im Hintergrund. Seit vier Jahren arbeitet das Team an dem Produkt, in ein paar Monaten sollen 5.000 Geräte produziert werden. Anders als bei Apple und Co setzt das Startup auf langlebige Geräte, bei denen sich Komponenten austauschen lassen. Geld verdienen will Lunow an der Vermietung der Geräte, etwa an Seniorenheime, und über Umsatzbeteiligungen am Geld, das die Senioren via Tablet ausgeben, sagt er im Interview.
"Berlin Valley", Ausgabe 30, S. 44-54 (PDF-Ausgabe)

Lese-Tipp: "Basler Zeitung" interviewt Franz Josef Wagner zu seinem 75. Geburtstag.

Lese-Tipp: Michael Bahnerth und Erik Ebneter interviewen "Bild"-Kolumnist Franz Josef Wagner zu seinem 75. Geburtstag. Seine Kolumne in der "Bild" helfe ihm, fit zu bleiben. Es sei schön, "den Maschinenraum anzuwerfen, sich zu informieren, nachzudenken". Den Appetit aufs Schreiben hole er sich mit "Espresso und Gitanes".
tablet.baz.ch

Lese-Tipp: Steffi Czerny freut sich über Fehler.

Lese-Tipp: DLD-Chefin Steffi Czerny wirbt im Interview von Kirsten Ludowig für Neuanfänge, unkonventionelles Denken und Freude an Fehlern. Die ehemals "analoge Hausfrau aus Kreuth" ist Burdas beste digitale Netzwerkerin. Die 64-Jährige mag am Liebsten das persönliche Gespräch: Die DLD-Konferenz solle eine gelungene Cocktail-Party sein, die Tech-Leute aus ihren "Kopf-Käfigen" herausholt.
"Handelsblatt", S. 20-22 (Paid)

Aus dem Archiv: Tatjana Kerschbaumer porträtiert Steffi Czerny für die turi2 edition6.
turi2.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Steffi Czerny geht 2017 zum Networken wandern.

Lese-Tipp: "Tennis Magazin" protokolliert den historischen Kerber-Sieg.

Lese-Tipp: Das "Tennis Magazin" vom Jahr Top Special Verlag erscheint anlässlich des historischen Wimbledon-Siegs von Angelique Kerber mit 20 Sonderseiten. Reporter Jannik Schneider begleitet die Spielerin durch den Finaltag und protokolliert ihre Vorbereitungen von der Ankunft im All England Club über den Sieg bis zur Live-Schaltung ins "Aktuelle Sportstudio" am Abend. Das Magazin zeigt viele Fotos und interviewt Tennis-Legende Boris Becker zum Erfolg von Kerber.
"Tennis Magazin" 8/2018 (Paid)

Lese-Tipp: Douglas-Chefin Tina Müller hat viele Baustellen, aber nur begrenzte Mittel.

Lese-Tipp: Douglas-Chefin Tina Müller steht vor dem Dilemma, dass sie den Parfümerie-Konzern einerseits rundum erneuern soll und will, ihr aber andererseits die Mittel fehlen, alles gleichzeitig zu verbessern, schreibt Martin Mehringer. Vor großen Investments muss Douglas erst 2 Mrd Euro Schulden bedienen. Die Rabattschlacht ihrer Vorgängerin könne Müller nicht abrupt beenden, zugleich sollen Exklusiv- und Nischenmarken für Abgrenzung sorgen.
"manager magazin" 8/2018, S. 13/14 (Paid)

Lese-Tipp: Trash-TV vereint Narzissmus und Voyeurismus, schreibt Jochen Siemens.

Lese-Tipp: Beim Trash-TV sind der Narzissmus der Darsteller und der Voyeurismus des Publikums so nah wie kaum woanders, schreibt Jochen Siemens. "Dschungelcamp", "Bachelor", "Big Brother" oder "Topmodel" sind günstig zu produzieren und ertragreich am Werbemarkt. Weit mehr als 100 Kandidaten und Teilnehmer braucht das Privatfernsehen pro Jahr, die in den Shows "meist nicht viel mehr als Psycho-Topfschlagen spielen, aus ihrem oft langweiligen Leben erzählen oder über andere lästern". Die Kandidatenfahnder der TV-Sender suchen ihren Nachschub verstärkt auch in sozialen Netzen.
"stern" 30/2018, S. 66-71, blendle.com (Paid)

Lese-Tipp: "Kleiner Feigling" ist ohne Marktforschung entstanden.

Lese-Tipp: Rüdiger Behn hat 1992 den Kleinen Feigling erfunden. Kaum ein anderer Schnaps weckt so viele Erinnerungen an Trinkspiele wie der Wodka-Feigen-Likör. Hinter dem Erfolg steckt keine jahrelange Marktforschung, sagt Behn der "Zeit". Der Name komme vom Inhalt, für das Logo habe er sich in drei Sekunden entschieden. Den größten Umsatz bringen Schützenfeste und Karneval.
"Zeit" 29/2018, S. 28 (Paid)

Lese-Tipp: Spar-Visionär Richard Rebmann verlässt die SWMH.

Lese-Tipp: Josef-Otto Freudenreich blickt zum Abschied von SWMH-Geschäftsführer Richard Rebmann (Foto) auf dessen Wirken zurück. Mit seinem 3-P-Programm - "Personal abbauen, Produktqualität senken, Preise erhöhen" - kam er vom "Schwarzwälder Boten" als Visionär zur SWMH. Statt fetten Dividenden brachte die Medienkrise den Gesellschaftern während Rebmanns Amtszeit hohe Verluste und sinkende Auflagen. Mit Ex-ProSiebenSat.1-Mann Christian Wegner, einem großzügigen Geldausgeber mit Hang zum Chaotismus, kommt nun Rebmanns Gegenmodell zur SWMH.
kontextwochenzeitung.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Stefan Niggemeier und Harald Martenstein führen ein Streitgespräch.

Lese-Tipp: Stefan Niggemeier und Harald Martenstein treffen sich zum Streitgespräch. Die beiden Lieblings-Streithähne diskutieren über Privilegien alter weißer Männer und Martenstein wirft Niggemeier vor, schlecht zur Herkunft des Begriffs "Nacht der langen Messer" recherchiert zu haben.
uebermedien.de (Paid)

Lese-Tipp: Deutsche Album-Charts spiegeln die Extreme der Musik-Geschmäcker.

Lese-Tipp: In den deutschen Album-Charts prallen Schlager und Gansta-Rap aufeinander. Felix Zwinzscher versucht, das komplexe System zu durchdringen: Physische Tonträger sind für die Chart-Platzierung wertvoller als Online-Streams. Entscheidend ist der Umsatz, nicht die Stückzahl. Rapper und Hip Hopper pushen ihrer Alben mit teureren Fan-Paketen nach oben, Schlagern und Volksmusik helfen die vorwiegend älteren Hörer, die lieber CDs kaufen.
"Welt am Sonntag", S. 53 (Paid)

Lese-Tipp: Die "Süddeutsche" stöbert in Dagmar Berghoffs Fotoalbum.

Lese-Tipp: Die "Süddeutsche Zeitung" wirft einen Blick ins Fotoalbum der ersten "Tagesschau"-Sprecherin Dagmar Berghoff. Zusätzlich plaudert Berghoff aus dem Nähkästchen: Bei ihrer ersten "Tagesschau"-Moderation blieb ihr Chef im Studio, um notfalls einzuspringen - falls sie als Frau unter dem Druck zusammenbreche.
"Süddeutsche Zeitung", S. 46 (Paid)

Lese-Tipp: Tim Steinmetzger verkuppelt Unternehmen und Startups.

Lese-Tipp: Tim Steinmetzger sucht bei Springers Tochter Hy nach spannenden Startups. Tatjana Kerschbaumer porträtiert Steinmetzger in der turi2 edition Netze als Bindeglied zwischen Gründern und Etablierten. "Die anspruchsvollsten Kunden sind die, die sich schon genau mit Startups beschäftigt haben". Am spannendsten findet er jene, die ganz am Anfang stehen.
"turi2 edition6", S. 60 (E-Paper)

Lese-Tipp: Verbände üben laut "taz" Druck auf EU-Abgeordnete aus.

Lese-Tipp: Anne Fromm und Daniel Bouhs beschreiben, wie EU-Abgeordnete vor der heutigen Abstimmung über die Urheberrechtsreform von Befürwortern und Gegnern der Reform mit Anrufen und E-Mails "bombardiert" werden. Anonyme Quellen sagen, besonders Vertreter des BDZV warben "teilweise aggressiv" für das Leistungsschutzrecht. Die "taz" sieht eine knappe Mehrheit für das Leistungsschutzrecht. Das "Handelsblatt" schreibt, eine Mehrheit sei unsicher, die eigentlich fest eingeplante Zustimmung der liberalen Abgeordneten sei offen. Die Abstimmung findet im federführenden Rechtsausschuss statt.
taz.de, handelsblatt.com

Lese-Tipp: Eine SAP-Software ist der zwölfte Mann der Fußball-Nationalelf.

Lese-Tipp: SAP-Mann Fadi Naoum hat die Software Match Insights für die deutschen WM-Spieler entworfen, mit der Siege berechenbar werden sollen. 736 WM-Fußballer und alle 32 WM-Länderteams sind detailliert in Daten erfasst, u.a. Videosequenzen von Spielen, alle Elfmeter jedes Spielers, voraussichtliche Team-Aufstellungen und wahrscheinliche Taktiken. DFB-Analysten stellen vor jedem Spiel für jeden Spielen individuell die relevanten Daten zusammen. Mit der SAP-Software kann der DFB auch Trainingseinheiten überwachen und vermessen.
"Focus" 25/2018, S. 124-127 (Paid)

Lese-Tipp: Musikhaus Thomann profitierte vom passgenauen Internet-Shop.

Lese-Tipp: Musikhaus Thomann aus Oberfranken ist durch den frühen Aufbau eines Online-Shops und passgenaue Software zum größten Versandzentrum Europas für Musikinstrumente aufgestiegen, schreibt Maximilian Gerl. Die einzige Filiale außerhalb des Firmensitzes musste Thomann 2016 aber trotzdem schließen. Firmenchef Hans Thomann hält den Mindestlohn für bescheuert, weil er ohnehin zu niedrig sei.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: "FAZ" analysiert das Werbeduell zwischen Adidas und Nike.

Lese-Tipp: Michael Ashelm analysiert die Werbeschlacht zwischen Adidas und Nike zur Fußball-WM 2018 in Russland. Experten rechnen eher mit niedrigeren Umsätzen als bei der WM vor vier Jahren in Brasilien, da Fußballnationen wie Italien oder die Niederlande fehlen und der russische Markt schwächelt. Der starke Verfall von Trikot-Preisen noch vor Beginn des Turniers freue die Kunden und fordere den Einzelhandel heraus.
"FAZ", S. 22 (Paid)

Lese-Tipp: Viele Whistleblower leiden unter gesundheitlichen Problemen.

Lese-Tipp: Zwei Drittel von 20 befragten deutschen Whistleblowern verloren nach der Enthüllung ihren Job oder wurden in den Ruhestand versetzt, schildern Götz Hamann und Felix Rohrbeck. Martin Porwoll, ein Enthüller von gestreckten Krebsmedikamenten, war mit rund 30 Bewerbungen auf neue Jobs erfolglos und bekam Panikattacken. Laut dem Verein Whistleblower-Netzwerk leiden 12 der 20 befragten Whistleblower unter gesundheitlichen Problemen.
"Zeit", S. 19-20 (Paid), zeit.de (Vorabmeldung)

Lese-Tipp: Nils Frenzel und Dennis Sand stürzen abgrundtief ins Wohnzimmer von Facebook.

Lese-Tipp: Nils Frenzel und Dennis Sand tummeln sich 24 Stunden in der größten deutschen Facebook-Gruppe, dem Wohnzimmer. Sie protokollieren "soziale Abgründe" und "Unten-Deutschland". Nutzer streamen live von der Arbeit oder aus dem Schlafzimmer, sind nackt, beleidigen oder klopfen Nazi-Sprüche – eine kaum zu kontrollierende Masse, die nie schläft.
welt.de

Lese-Tipp: Bei Panini laufen kurz vor der Fußball-WM die Maschinen heiß.

Lese-Tipp: Kurz vor der Fußball-WM in Russland produziert der italienische Sammelbildchen-Hersteller Panini 8 bis 10 Mio Päckchen mit je fünf Sammelstickern täglich. Die Maschinen laufen seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1960 besonders zu internationalen Turnieren im Fußball auf Hochtouren. Inzwischen werden auch die Bilder von Maschinen in ihre Päckchen sortiert – in den Anfangsjahren wurden die Sticker dafür noch mit einer Schaufel gegen eine Wand geschmissen.
faz.net

Lese-Tipp: Junge Konsumenten wollen Abo-Modelle.

Lese-Tipp: Junge Kunden wollen Produkte nicht mehr besitzen, sondern nur benutzen, am liebsten mit Abo-Modellen, beobachtet Christian Schlesiger. Daimler bietet seinen Kunden z.B. ein Abo für 750 Euro monatlich an, mit dem sie bis zu zwölf Autos im Jahr fahren können – die B-Klasse für Geschäftsreisen, das Cabrio fürs Wochenende. BMW und Porsche testen ähnliche Modelle in den USA. Dort haben bereits jetzt 118 Mio Haushalte rund 200 Mio Abos für verschiedenste Dienste. Damit Abos für Rasierklingen, Müsli und Co funktionieren, müssen sie abwechslungsreich und emotional sein, schreibt Schlesiger. Von Amazon könnten Marken sich abgucken, wie Abo-kunden allumfänglich mit Premium-Leistungen umgarnt werden.
"Wirtschaftswoche" 20/2018, S. 20 (Paid)

Lese-Tipp: "Süddeutsche Zeitung" porträtiert Adidas-Chef Kasper Rorsted.

Lese-Tipp: Uwe Ritzer porträtiert Kasper Rorsted als Bauleiter auf der Dauerbaustelle Adidas. Der Chef des Sportartiklers greife ein und durch, mache sich aber aus Prinzip keine Freunde im Unternehmen. Der frühere dänische Jugendnationalspieler im Handball kommt aber dennoch bei den Mitarbeitern an – nicht zuletzt, wenn er morgens um sechs im firmeneigenen Fitnessstudio trainiert.
sueddeutsche.de