Lese-Tipp: David Remnick wurde vom Reporter zum "New Yorker"-Chef.

Lese-Tipp: Christoph Amend portraitiert im "Zeit Magazin" den Chefredakteur des "New Yorker", David Remnick (Foto). 1998 wird er überraschend vom Reporter zum neuen Magazin-Chef und macht das Heft zu einem der erfolgreichsten Magazine der Zeit. 2003 spricht er sich für den Irak-Krieg aus, was er rückblickend als seinen größten Fehler betrachtet.
"Zeit Magazin" 43/2017, S. 47 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Portrait des Disney-Chefs Iger als Manager mit Haltung.

Lese-Tipp: Lars Jensen portraitiert Disney-Chef Bob Iger (Foto) als Kapitalisten mit Haltung und gesundem Menschenverstand. Iger zeige Rückgrat, indem er Trump-kritischen Journalisten den Rücken stärke. Seine Haltung sei sensationell, weil Disney als selbsternannter "glücklichster Platz auf der Erde" traditionell jede Position vermeide. Wahrscheinlich habe Skandal-Produzent Harvey Weinstein auch wegen Iger kurz nach dessen Amtsantritt 2005 den Disney-Kosmos verlassen müssen. Schon 2005 seien Weinsteins "Probleme im sexuellen Bereich" berüchtigt gewesen, schreibt Jensen.
"FAS", S. 41 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Kreative aus drei Generationen streiten über die Branche.

Lese-Tipp: "Werben & Verkaufen" lässt Kreative aus drei Generationen zum Streitgespräch antreten. Kai Blasberg, Senderchef bei Tele 5, wirft der jungen Generation vor, zu sehr an Sicherheit zu denken und damit Kreativität zu verlieren. Magdalena Rogl, Chefin der Digital-Kanäle von Microsoft Deutschland, widerspricht. Die jüngere Generation wisse aber, dass sie den aktuellen Job in fünf bis zehn Jahren nicht mehr machen könne, dafür jedoch 20 andere Jobs. Blasberg sagt außerdem, Agenturen krauchen ihren Kunden heute "zu sehr in den Arsch". Auch Dojo-Chef Dominic Czaja meint, vielen Agenturen fehle eine Identität.
"Werben & Verkaufen" 40/2017, S. 14-21 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Horst Müller erinnert sich an Treffen mit Hugh Hefner.

Lese-Tipp: Horst Müller, von 1999 bis 2002 Verlagsleiter der deutschen "Playboy"-Ausgabe, erinnert sich zum Tod von Hugh Hefner an seine Begegnungen mit dem "Playboy"-Erfinder. Vor Hefners Besuch zu seinem 75. Geburtstag 2001 in München kam ein ellenlanges Fax mit Forderungen, was Hefner alles erwartet - bezahlen sollte Bauer. Nur mithilfe von Sponsoren konnte das Hefner-Fest arrangiert werden, das die Hauptperson nach zwei Stunden schon wieder verließ.
blogmedien.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Ulrich Schnabel erörtert Strategien gegen Fake News.

Lese-Tipp: Ulrich Schnabel analysiert, welche Strategien Wissenschaftlern zufolge gegen Fake News am besten wirken. In Schule und Studium müsse dringend Nachrichtenkompetenz vermittelt werden, dies fehle bisher. Die Konsumenten von Fake News müssten angeregt werden, selbst kritisch nachzufragen und Behauptungen zu prüfen. Auch neue Belege und Gegenbotschaften könnten helfen. Die bloße Kennzeichnung von Fake News sei hingegen weitgehend wirkungslos, denn ausführliche Berichte über Falschmeldungen verstärken laut Wissenschaftlern deren Botschaft.
zeit.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Stefan Niggemeier analysiert die Moderation der "Berliner Runde".

Lese-Tipp: Stefan Niggemeier seziert die Fragen von ZDF-Chefredakteur Peter Frey und ARD-Chefredakteur Rainald Becker an AfD-Spitzenmann Jörg Meuthen in der "Berliner Runde". Der Medienjournalist zeigt, dass die Moderatoren viele Varianten derselben Frage an Meuthen richten. An einer Stelle reagiere Becker empört, statt Meuthens Aussage nüchtern zu widerlegen. Dies helfe gar nicht. Ein Problem sei der "Überehrgeiz der Interviewer", die die AfD nicht nur befragen, sondern vorführen oder bloßstellen wollten, kritisiert Niggemeier.
uebermedien.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Amazon ist Star und Hassobjekt im Städtchen Werne.

Lese-Tipp: Amazon polarisiert in der nordrhein-westfälischen Stadt Werne. Das riesige Logistikzentrum macht Amazon zum wichtigsten Arbeitgeber, es spart die Stadt Millionen Euro Sozialleistungen. Mitarbeiter klagen aber auch über Leistungsdruck, die Gewerkschaft Verdi fordert höhere Löhne – und steht dafür selbst in der Kritik.
"FAS", S. 26, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Marco Börries will Gegengewicht zu Google & Co schaffen.

Lese-Tipp: Seriengründer Marco Börries will mit seiner Software- und Cloudplattform Enfore die weltweit 200 Mio Kleinunternehmen zu einer echten Digitalmacht vereinen. Die Plattform kombiniert die Geschäftsmodelle von Google, Facebook und Apple und sei "Deutschlands derzeit heißeste Digitalwette", schreibt Philipp Alvares in seinem Porträt. Börries passe in kein Raster: Er sei ein Software-Ass, aber kein Nerd, ein Multimillionär, "aber sieht trotzdem aus, wie ein Reihenhauspapi". Seine Software durchdenke Börries wie ein Architekt, "der eigentlich eine Kapelle bauen soll, aber lieber eine Kathedrale entwirft".
"manager magazin" 10/2017, S. 33-39 (Paid), manager-magazin.de (Zusammenfassung)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Urbano Cairo wurde vom Berlusconi-Assistenten zum mächtigen Medienmacher.

Lese-Tipp: Oliver Meiler porträtiert Urbano Cairo, einen der derzeit einflussreichsten Verleger Italiens. Seine Karriere begann Urbano Cairo als Assistent von Silvio Berlusconi, bei dem er sich mit einem dreisten Telefonanruf bewarb. Mittlerweile weist sein Werdegang viele Parallelen zu Berlusconi auf - auch politische Ambitionen werden Cairo nachgesagt.
"Süddeutsche Zeitung", S. 31 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Personalisierung spielt bei Google offenbar nur noch eine geringe Rolle.

Lese-Tipp: Eva Wolfangel beschreibt, wie Google seinen Nutzern je nach gespeicherten Daten andere Suchergebnisse präsentiert. Studien deuten darauf hin, dass die Personalisierung der Suchergebnisse nur noch eine geringe Rolle spielt. Unterschiede gibt es v.a. bei der Regionalisierung der Treffer. Nutzer bekommen etwa bei der Suche nach Parteien bevorzugt Seiten von Ortsverbänden in ihrer Nähe angezeigt. Google schweigt zu seinem Algorithmus.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: In Afghanistan auf Sendung für Frauenrechte.

Lese-Tipp: Lilian Häge portraitiert Zan TV, den ersten afghanischen Frauensender. Von einem Mann im Mai 2017 gegründet, wollen die TV-Macher die Stärke und den Mut von Frauen zeigen und ein Bewusstsein für Frauenrechte vermitteln - und brauchen dafür selbst Mut, weil einige Mitarbeiterinnen bedroht werden. Auch Männer sollen motiviert werden, sich für Frauenrechte einzusetzen.
faz.netKommentieren ...

Lese-Tipp: Das Computer-Spiel FIFA beeinflusst die Marken-Werdung von Fußballern.

Lese-Tipp: Fußball-Marken werden in Köln gemacht. Die Datenbank des Computerspiels FIFA enthält Daten zu 18.000 Spielern, schreibt Marcel Reich. Die millionenfach verkaufte Software ist mehr als ein Spiel. Leistungswerte und Aussehen der Spieler beeinflussen ihren realen Marktwert und den Fanartikel-Verkauf.
"Welt am Sonntag", S. 27 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Portrait des Gründers eines jordanischen Webzines für Schwule und Lesben.

Lese-Tipp: Jochen Stahnke portraitiert Khalid Abdel-Hadi, den Gründer eines Online-Magazins für Schwule, Lesben und Transsexuelle in Jordanien. Mit seinem Magazin My Kali, das täglich bis zu 10.000 Besucher zählt, habe er viel zu mehr Toleranz im islamischen Land beigetragen. Auf Covern des Webzines muss sich Abdel-Hadi manchmal selbst in Szene setzen, weil sich Models oder Künstler aus Angst nicht zeigen wollen.
faz.netKommentieren ...

Lese-Tipp: "Handelsblatt" blickt auf den Fall Middelhoff zurück.

Lese-Tipp: Auf sieben Seiten fasst Autor Hans-Jürgen Jakobs den Aufstieg und Fall des Ex-Bertelsmann-Managers Thomas Middelhoff zusammen. Als Anlass nimmt Jakobs dabei zwei Bücher, die derzeit um die Deutungshoheit zum Thema konkurrieren würden – einerseits Middelhoffs Autobiografie, andererseits die Middelhoff-Biografie des "Handelsblatt"-Redakteurs Massimo Bognanni.
"Handelsblatt", S. 50 (Paid), turi2.de (Background)

Korrektur: In einer früheren Version dieser Meldung hieß es fälschlicherweise, Hans-Jürgen Jakobs sei Chefredakteur des "Handelsblatts". Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.Kommentieren ...

Lese-Tipp: WeChat ist wichtiges Marketingtool für deutsche Unternehmen.

Lese-Tipp: Die chinesische Alles-in-einem-App WeChat wird für deutsche Firmen zum wichtigen Marketingtool, analysiert Verena Gründel. WeChat sei für Firmen, die nach China exportieren oder chinesische Touristen in Deutschland ansprechen wollen, unverzichtbar. Unternehmen sollten ihr Marketing in der App mit einer Agentur und Muttersprachlern aufsetzen. Die Kommunikation in vereinfachtem Chinesisch sei ein Muss.
"Werben & Verkaufen" 37/2017, S. 10-14 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Claus Strunz lässt seine Selbstinszenierung real erscheinen.

Lese-Tipp: Claus Strunz liebt es, unterschätzt zu werden, es gelingt ihm, "seine Selbstinszenierung als real erscheinen zu lassen", schreibt Bijan Peymani in seinem Portrait von 2011, das "Clap" erneut veröffentlicht, weil Strunz als populistischer Krawall-Frager gerade verstärkt auffällt. Die gestellte Aufgabe sei Strunz wichtiger als das Renommee. Er mag Experimente und suche die 1:1-Begegnung, die ihm dann am liebsten sei, wenn es ganz auf ihn allein ankommt.
clap-club.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Wahlplakate erinnern Anett Selle an Lätta-Werbung.

Lese-Tipp: Die diesjährigen Wahlplakate erinnern Anett Selle an Produktwerbung für Lätta oder Pepsi – es gehe um Überzeugungsarbeit. Sechs Techniken fänden dabei Anwendung: Die CDU setzt auf Testimonials, die SPD auf Projektionen, Die Linke auf funkelnde Vieldeutigkeit, die AfD auf Mitläufer, die FDP aufs Rosinenpicken und Die Grünen auf Klischees.
"Welt", S. 12 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Zeitschriftenverlage punkten mit Gesundheitszeitschriften.

Lese-Tipp: Zeitschriftenverlage reiten erfolgreich die Gesundheits-Welle, beobachtet Martin Bell. Die Hefte seien "Gute­-Laune­-Magazine für Leu­te, die zu fit sind fürs Krankenbett". "Iss dich gesund", "Feel Good", "Good Health" und Co bedienen einzelne Facetten des Großthemas, setzen auf Print als vertrauensbildendes Medium und auf Experten, die den Redaktionen fürs Renommee zur Seite stehen.
"W&V 36/2017", S. 82 – 86 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Juroren sprechen über die Gründer bei "Die Höhle der Löwen".

Lese-Tipp: Homeshopping-Unternehmerin Judith Williams und Technikexperte Frank Thelen sprechen im "Welt"-Interview über ihren Investoren-Jury-Job bei "Die Höhle der Löwen". Die Ideen der Gründer seien besser als zu Beginn der Show, doch gäbe es auch Träumer, die bei den Zahlen schummeln, ihr Produkt nicht weiterentwickeln wollen – oder für den Pitch in der Sendung gar nicht dabeihaben.
"Welt am Sonntag", S. 23 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: "Handelsblatt" beschreibt Amazons Weg zum weltgrößten Konzern.

Lese-Tipp: Britta Weddeling hat für das "Handelsblatt" zwei Tage lang in der Amazon-Zentrale in Seattle recherchiert. Sie beschreibt einen Konzern, der derzeit so schnell wachse, dass selbst die Mitarbeiter nicht immer mitkämen. Am Firmensitz treffen Hightech und Hunde der Mitarbeiter aufeinander. Anders als Firmen im Silicon Valley kapsle sich Amazon jedoch nicht von der Umwelt ab.
"Handelsblatt", S. 6 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Jonas Rest vergleicht Influencer Marketing mit einer Automatenhölle.

Lese-Tipp: Influencer-Marketing hat in Deutschland vor allem auf YouTube angefangen, mittlerweile ist jedoch vor allem auf Instagram ein Markt entstanden, der nicht als solcher identifiziert werden soll, schreibt Jonas Rest und verwendet dabei deutliche Worte. Schleichwerbung sei die Regel, nicht die Ausnahme, es werde betrogen und gefälscht wie in einer Automatenhölle am Bahnhof. Auf der einen Seite würden Authentizität und Spontanität vorgegaukelt, obwohl Bilder von den Werbenden haargenau vorgegeben würden, auf der anderen Seite würden Likes und Follower gekauft, um Reichweite vorzutäuschen. Die Wettbewerbshüter würden mittlerweile zwar strenger, viele Influencer seien jedoch schon einen Schritt weiter: Sie haben eigene Produkte auf den Markt gebracht.
"manager magazin", 09/2017, S. 34-38 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Martin Schulz und Angela Merkel bereiten sich penibel auf TV-Duell vor.

Lese-Tipp: Der "Spiegel" beschreibt, wie penibel sich SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz mit Fra­ge-Ant­wort-Spielen auf das TV-Duell mit Kanzlerin Angela Merkel vorbereitet. Schulz hat den österreichischen Me­di­en­coach Mar­kus Peichl egagiert, um das Duell zum Wendepunkt des Wahlkampfs zu machen. Mer­kel studiere u.a. das TV-Du­ell zur Eu­ro­pa­wahl zwi­schen Schulz und Jean-Clau­de Juncker aus 2014. Sie wolle die Reaktionsweise von Schul­z ken­nen­ler­nen, um dar­auf re­agie­ren zu kön­nen. Merkel hätte die Debatte laut "Spiegel" am liebsten wohl ganz ver­wei­gert. Man­che Sendervertreter hät­ten die Verhandlungen aus Wut vor Merkels Bedingungen gerne plat­zen lassen.
"Spiegel", 35/2017, S. 32-34 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Das Hashtag wird zehn.

Lese-Tipp: Vor zehn Jahren schlägt der Amerikaner Chris Messina vor, das Rauten-Zeichen zur Orientierung bei Twitter zu nutzen – die Geburt des Hashtags, das inzwischen sogar der Duden kennt. Twitternutzer fanden das Symbol anfangs zu nerdig, bald darauf begann allerdings sein Siegeszug durch alle Netzwerke bis in den täglichen Sprachgebrauch. Messina bedauert nicht, seine Erfindung nicht zu Geld gemacht zu haben, denn er habe ebenfalls von Ideen der Open-Source-Gemeinschaft profitiert.
"Wirtschaftswoche 34/2017", S. 58 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Toyota-Marketingchefin Sevilay Gökkaya schätzt Fullservice-Agenturen.

Lese-Tipp: Toyota-Marketingchefin Sevilay Gökkaya sagt im "Horizont"-Interview, dass eine Agentur ihrer Meinung nach besser berät, wenn sie keine einzelnen Gewerke verkaufen muss, sondern alle beherrscht. Die Dieselaffäre spielt dem Unternehmen bei der Vermarktung der Hybridmodelle in die Hände, Werbeaussagen gegen eine bestimmte Technologie will Gökkaya aber nicht platzieren.
"Horizont 33/2017", S. 15 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Lucinda Southern beschreibt das Faktencheck-Team des "Spiegels".

Lese-Tipp: Lucinda Southern schreibt über das 70-Köpfe-starke Faktencheck-Team des "Spiegels" und die dazugehörige Artikel-Datenbank, die Quellen jeglicher Art durchkämmt und stetig wächst. Für Hauke Janssen, Leiter der Dokumentation des Magazins, ist ein pluralistischer Medienmarkt der Schlüssel im Kampf gegen Fake News.
digiday.comKommentieren ...

Lese-Tipp: Die gesamte Werbebranche lechzt nach Influencern.

Lese-Tipp: In der Werbebranche herrscht Goldgräberstimmung, jede Marke sucht zur Zeit passende Influencer, beobachten Catrin Bialek und Johannes Steger. Die Verantwortlichen von dm, Henkel und Thomas Cook erzählen, wie sie die Zusammenarbeit mit Influencern gestalten, was geklärt gehört und wie sie Authentizität sichern.
"Handelsblatt", S. 18 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Mesosphere-Gründer Florian Leibert kann und will es mit Amazon aufnehmen.

Lese-Tipp: Florian Leibert, Gründer von Mesosphere, ist einer der erfolgreichsten deutschen Gründer im Silicon Valley. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" erklärt er, wieso es im Cloud-Markt Platz für Amazon und sein Unternehmen gibt, wie er Firmen unabhängig von Cloud-Anbietern macht und was Deutschland in Sachen Startup-Mentalität fehlt, um mit den USA mitzuhalten.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Ex-Leistungssportler Klaus Brinkbäumer schraubt an der Digitalisierung des "Spiegel".

Lese-Tipp: Kai-Hinrich Renner portraitiert "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer als begeisterten Segler und Radfahrer, der im Job wichtige Entscheidungen im Alleingang treffen muss. Die angeblich mauen Zahlen von Spiegel Daily kommentiert Brinkbäumer nicht, will das Angebot aber enger mit Spiegel Plus verzahnen. Brinkbäumer wird später daran gemessen werden, ob er die digitale Transformation des "Spiegel" hinbekommt, glaubt Renner.
abendblatt.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Mathias Döpfner besucht in Ostpolen Vernichtungslager der Nazis.

Lese-Tipp: Mathias Döpfner reist für die "Welt am Sonntag" an den "Tiefpunkt menschlicher Zivilisation", die Nazi-Vernichtungslager von Sobibor, Belzec und Majdanek. Der Springer-Chef setzt mit seiner Reportage ein starkes Zeichen gegen das Vergessen der Nazi-Gräuel und Alltags-Antisemitismus. Den findet er heute etwa in "Hass-Kommentarspalten" auf Facebook und in "israelfeindlichen Kommentaren mancher Medien".

Döpfner beschreibt mit beklemmender Härte die Orte, an denen Millionen Juden noch bis kurz vor Ende des Krieges systematisch vergast oder erschossen wurden. Beim Blick in die Gastkammer von Majdanek überkommt ihn Übelkeit. Sein Foto des schuhkartonartigen Raumes, in dem Hunderttausende starben, füllt ein gutes Drittel der Doppelseite in der Zeitung. Döpfner schließt bitter: Viele der Mörder und ihre Helfer kamen wenig oder ungestraft davon. Einige starben in der Bundesrepublik als hochgeachtete Bürger.
"Welt am Sonntag", S. 8-9, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Bill McDermott will bei SAP alles vom Kunden her denken.

Lese-Tipp: Michaela Schießl portraitiert
SAP-Chef Bill McDermott, den best­be­zahl­ten Ma­na­ger ei­nes Dax-Kon­zerns. Kun­den­nä­he sei für ihn der Schlüssel zum Erfolg. An­ders als SAP-Chefs vor ihm denke Mc­Der­mott al­les vom Kun­den her. Der Manager wirbt für eine angstfreie Firmenkultur und zollt jedem Gesprächspartner Respekt. Er habe zudem mit dem SAP-Prin­zip des organischen Wachstums gebrochen und Cloud-Fir­men wie Ari­ba und Fiel­d­glass eingekauft.
"Spiegel", 33/2017, S. 56-59 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Antonia C. Wesseling ärgert sich über die Scheinwelt von Instagram.

Lese-Tipp: Abiturientin und Autorin Antonia Wesseling führt auf Instagram ein Bilderbuchleben. Mit der Realität haben die Bilder oft wenig zu tun, gibt sie bei Orange vom "Handelsblatt" zu. Die Fotos sind inszeniert und mit Filtern aufgehübscht. Sie schreibt, die Scheinwelt kotze sie an. Entziehen könne sie sich trotzdem nicht.
orange.handelsblatt.comKommentieren ...

Lese-Tipp: Trump-Chefdeuter Lord soll CNN-Zuschauern zeigen, wie schräg Trump ist.

Jeffrey LordLese-Tipp: Jürgen Schmieder porträtiert Jeffrey Lord (Foto), der bei CNN den Trump-Chefdeuter spielt. Lord stelle sich als "tumben Hinterwäldler" und Trumps Gefolgsmann dar. Dies solle den liberalen CNN-Zuschauern zeigen, wie schräg Trump und seine Anhänger seien, schreibt Schmieder. Lord lasse sich seine Rolle als Prügelknabe des Trump-kritischen TV-Kanals ordentlich bezahlen.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Jeff Bezos ist so mächtig, weil er mit 80 nichts bereuen will.

Lese-Tipp: Amazon-Gründer Jeff Bezos schickt Raketen ins All, vermisst die Cloud und zeigt dem Weihnachtsmann, wie man Päckchen packt. Susann Remke portraitiert ihn als "den Mann, der alle auslacht" und schreibt, er sei dank seiner "Rahmenrichtlinien, um spätere Reue zu minimieren" zweitreichster Mann der Welt geworden.
"Focus 32/2017", S. 50 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Imran Ayata organisiert den Protest für die Freilassung von Deniz Yücel.

Deniz Yücel: Das öffentliche Interesse am Schicksal des in der Türkei inhaftierten "Welt"-Journalisten nimmt ab und wird noch weiter abnehmen, sagt Imran Ayata (Foto). Der "PR Report" porträtiert den PR-Profi und Freund Yücels, der seit der Festnahme für dessen Freilassung kämpft und als Organisator hinter Lesungen und dem Benefizkonzert in Berlin steht.
"PR Report", 4/2017, S. 9 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Analyse des "Büble-Märchens" eines Großkonzerns.

Lese-Tipp: Bettina Weiguny analysiert den Erfolg des Allgäuer Büble Biers aus dem Radeberger-Konzern. Bier-Marken funktionierten offenbar nach derselben Regel wie Krimis: je regionaler, desto erfolgreicher. Das gesamte Marketing für das Bier mit dem märchenhaften Erfolg ziele darauf ab, mit dem Lokalkolorit der Alpen zu punkten. Der wahre Besitzer der Brauerei, der Radeberger-Konzern, werde dabei möglichst wenig thematisiert.
blogs.faz.netKommentieren ...

Lese-Tipp: Die Suche nach dem jungen Hape-Kerkeling-Darsteller.

Lese-Tipp: Jörg Thomann beschreibt, wie die Ufa in Potsdam-Babelsberg den Jungen gesucht hat, der in einem Kinofilm den jungen Hape Kerkeling spielt. Er soll witzig, gerne "pummelig bis dick" sein. Aus einer Vorauswahl von knapp 400 Jungen musste der wahre Hape-Darsteller ausgewählt werden. Die Wahl für die Verfilmung von Kerkelings Buch Der Junge muss an die frische Luft fällt auf Julius Weckauf, neun Jahre alt und aus einem kleinen Ort im Ruhrgebiet.
"FAS", S. 9-10 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Friedrich Liechtenstein spricht offen über Geld und seine Insolvenz.

Lese-Tipp: Der Schauspieler und Musiker Friedrich Liechtenstein spricht in einem erstaunlich offenen Interview mit dem "Focus" über Geld und seine Privatinsolvenz 2002. Er habe wegen der finanziellen Krise mit seiner zweiten Frau, die ihn verließ, gestritten. Liechtenstein erzählt, wie er seine Wohnung verlor und eine Zeit lang kein Konto hatte - weil ihn das Finanzamt "fertiggemacht" habe. Heute achte er darauf, dass das Konto immer gedeckt ist. Ansonsten kümmere er sich um die Sache, die ihn antreibt: seine Kunst.
"Focus", 31/2017, S. 80-82 (Paid), blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Chaos im Europäischen Patentamt gefährdet Erfindungen und Ideen.

Lese-Tipp: Im Europäischen Patentamt herrscht Chaos und schwelen Konflikte zwischen Noch-Präsident Benoît Battistelli, Belegschaft und Verwaltungsrat, beobachtet Simon Book. Leidtragende sind Unternehmer und Erfinder, die Mühe haben, ihre Ideen zu schützen. An der Situation wird sich noch mindestens ein Jahr nichts ändern, bis ein Nachfolger für Battistelli gefunden wurde.
"Wirtschaftswoche", S. 36 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Leichte Sprache unterschlägt Informationen, kritisiert Adrian Lobe.

Lese-Tipp: Medien erweisen mit ihren Angeboten in leichter Sprache lesebehinderten Menschen einen Bärendienst, findet Adrian Lobe. Er plädiert dafür, stattdessen die Lesekompetenz zu stärken und zeigt, dass leichte Sprache das Risiko birgt, komplexe Texte zu demontieren und der Leserschaft wesentliche Informationen vorzuenthalten. Leseschwache erreichten Medien nicht, indem sie Nachrichten "im Kinderbuchstil" aufbereiten.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...