Lese-Tipp: Lucinda Southern beschreibt das Faktencheck-Team des "Spiegels".

Lese-Tipp: Lucinda Southern schreibt über das 70-Köpfe-starke Faktencheck-Team des "Spiegels" und die dazugehörige Artikel-Datenbank, die Quellen jeglicher Art durchkämmt und stetig wächst. Für Hauke Janssen, Leiter der Dokumentation des Magazins, ist ein pluralistischer Medienmarkt der Schlüssel im Kampf gegen Fake News.
digiday.comKommentieren ...

Lese-Tipp: Die gesamte Werbebranche lechzt nach Influencern.

Lese-Tipp: In der Werbebranche herrscht Goldgräberstimmung, jede Marke sucht zur Zeit passende Influencer, beobachten Catrin Bialek und Johannes Steger. Die Verantwortlichen von dm, Henkel und Thomas Cook erzählen, wie sie die Zusammenarbeit mit Influencern gestalten, was geklärt gehört und wie sie Authentizität sichern.
"Handelsblatt", S. 18 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Mesosphere-Gründer Florian Leibert kann und will es mit Amazon aufnehmen.

Lese-Tipp: Florian Leibert, Gründer von Mesosphere, ist einer der erfolgreichsten deutschen Gründer im Silicon Valley. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" erklärt er, wieso es im Cloud-Markt Platz für Amazon und sein Unternehmen gibt, wie er Firmen unabhängig von Cloud-Anbietern macht und was Deutschland in Sachen Startup-Mentalität fehlt, um mit den USA mitzuhalten.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Ex-Leistungssportler Klaus Brinkbäumer schraubt an der Digitalisierung des "Spiegel".

Lese-Tipp: Kai-Hinrich Renner portraitiert "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer als begeisterten Segler und Radfahrer, der im Job wichtige Entscheidungen im Alleingang treffen muss. Die angeblich mauen Zahlen von Spiegel Daily kommentiert Brinkbäumer nicht, will das Angebot aber enger mit Spiegel Plus verzahnen. Brinkbäumer wird später daran gemessen werden, ob er die digitale Transformation des "Spiegel" hinbekommt, glaubt Renner.
abendblatt.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Mathias Döpfner besucht in Ostpolen Vernichtungslager der Nazis.

Lese-Tipp: Mathias Döpfner reist für die "Welt am Sonntag" an den "Tiefpunkt menschlicher Zivilisation", die Nazi-Vernichtungslager von Sobibor, Belzec und Majdanek. Der Springer-Chef setzt mit seiner Reportage ein starkes Zeichen gegen das Vergessen der Nazi-Gräuel und Alltags-Antisemitismus. Den findet er heute etwa in "Hass-Kommentarspalten" auf Facebook und in "israelfeindlichen Kommentaren mancher Medien".

Döpfner beschreibt mit beklemmender Härte die Orte, an denen Millionen Juden noch bis kurz vor Ende des Krieges systematisch vergast oder erschossen wurden. Beim Blick in die Gastkammer von Majdanek überkommt ihn Übelkeit. Sein Foto des schuhkartonartigen Raumes, in dem Hunderttausende starben, füllt ein gutes Drittel der Doppelseite in der Zeitung. Döpfner schließt bitter: Viele der Mörder und ihre Helfer kamen wenig oder ungestraft davon. Einige starben in der Bundesrepublik als hochgeachtete Bürger.
"Welt am Sonntag", S. 8-9, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Bill McDermott will bei SAP alles vom Kunden her denken.

Lese-Tipp: Michaela Schießl portraitiert
SAP-Chef Bill McDermott, den best­be­zahl­ten Ma­na­ger ei­nes Dax-Kon­zerns. Kun­den­nä­he sei für ihn der Schlüssel zum Erfolg. An­ders als SAP-Chefs vor ihm denke Mc­Der­mott al­les vom Kun­den her. Der Manager wirbt für eine angstfreie Firmenkultur und zollt jedem Gesprächspartner Respekt. Er habe zudem mit dem SAP-Prin­zip des organischen Wachstums gebrochen und Cloud-Fir­men wie Ari­ba und Fiel­d­glass eingekauft.
"Spiegel", 33/2017, S. 56-59 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Antonia C. Wesseling ärgert sich über die Scheinwelt von Instagram.

Lese-Tipp: Abiturientin und Autorin Antonia Wesseling führt auf Instagram ein Bilderbuchleben. Mit der Realität haben die Bilder oft wenig zu tun, gibt sie bei Orange vom "Handelsblatt" zu. Die Fotos sind inszeniert und mit Filtern aufgehübscht. Sie schreibt, die Scheinwelt kotze sie an. Entziehen könne sie sich trotzdem nicht.
orange.handelsblatt.comKommentieren ...

Lese-Tipp: Trump-Chefdeuter Lord soll CNN-Zuschauern zeigen, wie schräg Trump ist.

Jeffrey LordLese-Tipp: Jürgen Schmieder porträtiert Jeffrey Lord (Foto), der bei CNN den Trump-Chefdeuter spielt. Lord stelle sich als "tumben Hinterwäldler" und Trumps Gefolgsmann dar. Dies solle den liberalen CNN-Zuschauern zeigen, wie schräg Trump und seine Anhänger seien, schreibt Schmieder. Lord lasse sich seine Rolle als Prügelknabe des Trump-kritischen TV-Kanals ordentlich bezahlen.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Jeff Bezos ist so mächtig, weil er mit 80 nichts bereuen will.

Lese-Tipp: Amazon-Gründer Jeff Bezos schickt Raketen ins All, vermisst die Cloud und zeigt dem Weihnachtsmann, wie man Päckchen packt. Susann Remke portraitiert ihn als "den Mann, der alle auslacht" und schreibt, er sei dank seiner "Rahmenrichtlinien, um spätere Reue zu minimieren" zweitreichster Mann der Welt geworden.
"Focus 32/2017", S. 50 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Imran Ayata organisiert den Protest für die Freilassung von Deniz Yücel.

Deniz Yücel: Das öffentliche Interesse am Schicksal des in der Türkei inhaftierten "Welt"-Journalisten nimmt ab und wird noch weiter abnehmen, sagt Imran Ayata (Foto). Der "PR Report" porträtiert den PR-Profi und Freund Yücels, der seit der Festnahme für dessen Freilassung kämpft und als Organisator hinter Lesungen und dem Benefizkonzert in Berlin steht.
"PR Report", 4/2017, S. 9 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Analyse des "Büble-Märchens" eines Großkonzerns.

Lese-Tipp: Bettina Weiguny analysiert den Erfolg des Allgäuer Büble Biers aus dem Radeberger-Konzern. Bier-Marken funktionierten offenbar nach derselben Regel wie Krimis: je regionaler, desto erfolgreicher. Das gesamte Marketing für das Bier mit dem märchenhaften Erfolg ziele darauf ab, mit dem Lokalkolorit der Alpen zu punkten. Der wahre Besitzer der Brauerei, der Radeberger-Konzern, werde dabei möglichst wenig thematisiert.
blogs.faz.netKommentieren ...

Lese-Tipp: Die Suche nach dem jungen Hape-Kerkeling-Darsteller.

Lese-Tipp: Jörg Thomann beschreibt, wie die Ufa in Potsdam-Babelsberg den Jungen gesucht hat, der in einem Kinofilm den jungen Hape Kerkeling spielt. Er soll witzig, gerne "pummelig bis dick" sein. Aus einer Vorauswahl von knapp 400 Jungen musste der wahre Hape-Darsteller ausgewählt werden. Die Wahl für die Verfilmung von Kerkelings Buch Der Junge muss an die frische Luft fällt auf Julius Weckauf, neun Jahre alt und aus einem kleinen Ort im Ruhrgebiet.
"FAS", S. 9-10 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Friedrich Liechtenstein spricht offen über Geld und seine Insolvenz.

Lese-Tipp: Der Schauspieler und Musiker Friedrich Liechtenstein spricht in einem erstaunlich offenen Interview mit dem "Focus" über Geld und seine Privatinsolvenz 2002. Er habe wegen der finanziellen Krise mit seiner zweiten Frau, die ihn verließ, gestritten. Liechtenstein erzählt, wie er seine Wohnung verlor und eine Zeit lang kein Konto hatte - weil ihn das Finanzamt "fertiggemacht" habe. Heute achte er darauf, dass das Konto immer gedeckt ist. Ansonsten kümmere er sich um die Sache, die ihn antreibt: seine Kunst.
"Focus", 31/2017, S. 80-82 (Paid), blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Chaos im Europäischen Patentamt gefährdet Erfindungen und Ideen.

Lese-Tipp: Im Europäischen Patentamt herrscht Chaos und schwelen Konflikte zwischen Noch-Präsident Benoît Battistelli, Belegschaft und Verwaltungsrat, beobachtet Simon Book. Leidtragende sind Unternehmer und Erfinder, die Mühe haben, ihre Ideen zu schützen. An der Situation wird sich noch mindestens ein Jahr nichts ändern, bis ein Nachfolger für Battistelli gefunden wurde.
"Wirtschaftswoche", S. 36 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Leichte Sprache unterschlägt Informationen, kritisiert Adrian Lobe.

Lese-Tipp: Medien erweisen mit ihren Angeboten in leichter Sprache lesebehinderten Menschen einen Bärendienst, findet Adrian Lobe. Er plädiert dafür, stattdessen die Lesekompetenz zu stärken und zeigt, dass leichte Sprache das Risiko birgt, komplexe Texte zu demontieren und der Leserschaft wesentliche Informationen vorzuenthalten. Leseschwache erreichten Medien nicht, indem sie Nachrichten "im Kinderbuchstil" aufbereiten.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

DWDL: Wolfram Winter hat Sky auch wegen der neuen Firmenpolitik verlassen.

Wolfram Winter hat Sky als Kommunikationschef auch verlassen, weil beim Pay-TV-Anbieter Entscheidungen zunehmend in London getroffen werden und sich Sky weniger als Plattform denn als Sender begreift, schreibt Thomas Lückerath. Wolfram Winter gelte wegen seines langjährigen Engagements im Bereich des Bezahlfernsehens als deutscher Mr. Pay-TV und werde wohl bald wieder in der Medienszene eine Rolle spielen.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: "Focus" portraitiert EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

Lese-Tipp: Mirjam Moll portraitiert im "Focus" EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Sie beschreibt die Dänin, die hart gegenüber Google, Apple und Co. auftritt, als freundliche Frau, die nichts von bürokratischen Floskeln halte. Ihr Brüsseler Büro sei extravagant. Beobachter würden Margrethe Vestager bereits auf dem Sprung zu höheren Posten sehen.
"Focus" 30/2017, S. 37 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: "FAZ" beschreibt die Strategie von Netflix-Chef Reed Hastings.

Lese-Tipp: Roland Lindner beschreibt Netflix-Chef Reed Hastings und seine Strategie. Netflix werde einem Hollywood-Studio zunehmend ähnlicher. Hastings wolle nach der TV- auch die Filmindustrie aufmischen, notfalls zu Lasten von Kinos. Mit seiner Unnachgiebigkeit mache sich Netflix in der Filmindustrie nicht nur Freunde.
faz.netKommentieren ...

Lese-Tipp: Willi Winkler beleuchtet Geschichte des ersten Boulevard-Blatts.

Lese-Tipp: Willi Winkler begleitet die Geschichte der 1892 gegründeten Berliner Illustrirten Zeitung durch zwei Weltkriege. Er beleuchtet, wie das erste deutsche Boulevard-Blatt mit spektakulären Bildern um den Mann auf der Straße warb. Schon die Zeitung des jüdischen Verlegers Leopold Ullstein habe erkannt, dass sich neben Tieren, Soldaten und Adeligen vor allem People-Geschichten verkaufen. Nach der Gleichschaltung der Medien durch die Nazis 1933 veröffentlichte die Zeitung Home-Storys über Hitler, Propagandaminister Joseph Goebbels und Hitlers Stellvertreter Hermann Göring.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: "W&V" gibt Tipps zum Werbe-Einsatz von Social-Media-Influencern.

Lese-Tipp: Influencer Marketing ist aus dem Mediamix vieler Marken nicht mehr wegzudenken, jedoch gibt es viele Fallstricke. "W&V" widmet sich auf 13 Seiten der Kennzeichnung bezahlter Inhalte, Fragen der Vertragsgestaltung und der Auswahl der passenden Influencer für die Marke. Zudem zeigt das Dossier Beispiele für Kooperationn zwischen Medienmarken und Social-Media-Stars. Die Zusammenarbeit gehe für beide Seiten auf, weil sie über Reichweite verfügen, die der jeweils andere nicht hat.
"Werben & Verkaufen" 29/2017, S. 16 - 27Kommentieren ...

Lese-Tipp: Smartphone macht Ärzte im Gesundheitssystem entbehrlicher.

Lese-Tipp: Smartphones sind dabei, die Medizin zu revolutionieren. Viele Untersuchungen, für die bisher ein Besuch beim Arzt nötig war, kann künftig jeder mit dem Smartphone und kleinen Sensoren zu Hause erledigen, schreibt Martin U. Müller. Auf den Markt der Medizintechnik-Anbieter drängen neue, branchenfremde Mitspieler, wie etwa der Autohersteller Audi.
"Spiegel" 29/2017, S. 66-70 (Paid), spiegel.de (2-Min-Video)Kommentieren ...

Lese-Tipp: "Wirtschaftswoche" beleuchtet Jeff Bezos' Expansionsstrategie.

Lese-Tipp: Die "Wirtschaftswoche" hebt Jeff Bezos im Meister-Proper-Look auf den Titel und beschreibt, wie er etablierten Händlern den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Der Handels-Riese baut online seine Marktmacht aus und drängt gleichzeitig in den stationären Handel, aktuell mit Lebensmitteln. Laut Prognosen prescht der Konzern bis 2022 von Platz 6 auf Platz 3 im deutschen Händler-Ranking – übertroffen nur noch von Edeka und Rewe.

Anders als der Buchhandel vor rund 20 Jahren sind die Lebensmittelhändler hierzulande vorbereitet: Rewe, Edeka und andere bieten bereits vor Amazon Online-Bestellungen und Lieferungen an. Dass Händler gegen den Riesen aus Seattle auch den Kopf über Wasser halten könnten, beweise die Buchhandlung Thalia, die nach Krisenjahren im vergangenen Jahr wieder Kunden und Umsatz dazugewonnen habe – auch auf Kosten von Amazon.
"Wirtschaftswoche" 29/2017, S. 18, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Götz Hamann kann beim Besuch im Facebook-Löschzentrum nicht nachhaken.

Lese-Tipp: Götz Hamann, für die "Zeit" zu Besuch in Facebooks Berliner Löschzentrale, erinnern die Großraumbüros nicht an Callcenter-typische Karnickelställe. Die Mitarbeiter erzählen, dass sie stufenweise auf ihren Job vorbereitet werden, zuerst geht es um Fake-Profile, erst später und wenn sie wollen, folgt nach Trainings Belastenderes. Hamann kritisiert, dass die Journalisten keine echten Fälle gezeigt bekommen und keine Zeit ist, Grauzonen zu diskutieren.
"Zeit" 29/2017, S. 23 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: "SZ"-Redakteur taucht in rechte Filterblase ein.

Lese-Tipp: "SZ"-Redakteur Simon Hurtz hat 2015 ein politisch links orientiertes und ein politisch rechts orientiertes Facebook-Profil erstellt. Während sein linkes Fake-Profil kaum Interaktionen erntet, schaffte es sein rechtes Alter-Ego schnell in die Filterblase, stellt Simon Hurtz fest. Dort entdeckt er wenig Kritik im Umgang mit Quellen. Gegenrede oder Richtigstellungen würden nicht beachtet, der Algorithmus spüle regelmäßig auch extreme Positionen in die Timeline.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Michael Hanfeld befragt amerikanische Reporter zur Journalismus-Situation.

Lese-Tipp: Bei seiner USA-Rundreise trifft "FAZ"-Redakteur Michael Hanfeld in Washington Glen Kessler, Fact-Checker der "Washington Post", der sich an Trump-Tweets abarbeitet. Und in der Provinz Lokaljournalisten, die ihren Kollegen aus der Hauptstadt nicht trauen. Einig sind sich alle darüber, dass die letzte Wahl den Journalismus verändert hat.
faz.netKommentieren ...

Lese-Tipp: Comedian spricht über seinen Viral-Erfolg mit Edeka-Schild.

Lese-Tipp: Der Hamburger Comedian Andre Kramer berichtet im Interview mit Horizont.net, wie sein Schild mit der Aufschrift "Ich bin Anwohner und gehe nur kurz zu Edeka - Danke" zum Viral-Erfolg geworden ist. Er sei mit seinem lustigen Schild gar nicht bis zum Supermarkt gekommen, weil ihn so viele Menschen angesprochen hätten und er mit ihnen Bier getrunken und geredet habe. Irgendwann habe seine Oma angerufen und gesagt: "Junge, da ist ein Mann mit einem Schild im Fernsehen, der sieht aus wie du." Kramer habe mit der Aktion mehr als 6.000 Facebook-Fans gewonnen.
horizont.netKommentieren ...

Lese-Tipp: Schulen wollen den digitalen Amerikanern wieder das ruhige Lesen beibringen.

Lese-Tipp: US-Schulen nehmen vermehrt "Deep Reading" in ihre Lehrpläne auf. Weil immer mehr auf Bildschirmen gelesen wird, mangele es an Konzentration, Durchhaltevermögen und innerer Ruhe, erläutert Markus Günther. Erwachsene US-Amerikaner blicken täglich elf Stunden auf Bildschirme, die Mehrheit liest keine Bücher mehr.
"FAS", S. 5 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Buchladen im Hauptbahnhof Köln schließt.

Lese-Tipp: Die Buchhandlung Ludwig am Kölner Hauptbahnhof ist eine Institution seit Dekaden, Ende 2019 muss sie schließen. Die Bundespolizei will in die Räume einziehen, zum Schutz der inneren Sicherheit. Die Mitarbeiter machen im Netz mobil und hoffen, ihre Buchhandlung doch noch retten zu können. Gianna Niewel gibt in der "SZ" zu bedenken, dass als Seismograf der Gesellschaft auch eine Buchhandlung der inneren Sicherheit dient.
"Süddeutsche Zeitung", S. 3 (Paid), saveludwig.wordpress.comKommentieren ...

Lese-Tipp: Michael Hanfeld besucht US-Medien jenseits von Washington.

Lese-Tipp: Michael Hanfeld reist durch die USA, um herauszufinden wie Donald Trumps Politik jenseits von Washington wahrgenommen wird. Er trifft auf Journalisten in der Provinz, die mit Sorge die "Voreingenommenheit der Kollegen in Washington" beobachten, die mit Freude Fehler in Trumps Twitter-Botschaften suchen. In West Virginia redigieren Zeitungen teilweise Nachrichtenstücke von AP, weil sie ihnen parteiisch erscheinen. Ohnehin interessiere die Leser in Michigan, Ohio und Co das lokale Geschehen viel mehr als Trumps Auswüchse in DC.
"FAZ", S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Catrin Bialek porträtiert Werber André Kemper, den "Cowboy unterm Sternenzelt".

Lese-Tipp: André Kemper ist das Enfant terrible der Werbe-Branche. Sein Ruf als Provokateur helfe ihm aber dabei, "Dinge, die vorher nicht zu berechnen sind, zu verkaufen", erfährt Catrin Bialek beim Agentur-Besuch in Berlin. Seine Agentur Antoni betreut neben dem bisherigen Exklusiv-Kunden Mercedes nun auch Katjes.
"Handelsblatt", S. 16 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Wie das "Mindener Tageblatt" mit neuen Geschäftsideen dem Print-Schwund trotzt.

Mindener Tageblatt verliert wie die meisten Regionalblätter pro Jahr rund 3 % Auflage. Die Geschäfte des Verlags laufen trotzdem gut, zeigt "Werben & Verkaufen" im ersten Teil einer Serie über die Strategien mittelständischer Verlage. So expandiert das Azubi-Portal Azubify inzwischen als Franchise in viele andere Regionen, mit der Tochter Media-Reisen ist der Verlag größter europäischer Veranstalter für Motorrad-Reisen in die USA.
"Werben & Verkaufen", 27/2015, S. 14-17 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Smartphone-Arbeiter wirken nur nach außen produktiv.

Lese-Tipp: Smartphones machen das Leben stellenweise effektiver, konzentriertes Arbeiten aber immer seltener, schreibt Nakissa Salavati. Mails und Messenger unterbrechen ständig Tätigkeiten – und führen zu weniger Fokussierung auf wichtige Aufgaben. Menschen, die permanent kommunizieren, schaffen weniger, wirken aber unheimlich produktiv – weil ihr Werk sichtbar ist.
zeitung.sueddeutsche.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Datenspezialistin Hilary Mason gibt dem "Focus" ein A-bis-Z-Interview zur Digitalisierung.

Lese-Tipp: Datenspezialistin Hilary Mason spricht mit Jörg Rohleder über die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Welt. Das Gespräch ist von A wie Algorithmus bis Z wie Zero Sum Game gegliedert. Hilary Mason betont, dass mehr Kommunikation das beste Geschenk des digitalen Zeitalters sei – und dass sich Sex durch die Digitalisierung nicht grundlegend ändern werde.
"Focus" 27/2017, S. 54-59 (Paid)
Kommentieren ...

Meinung: Wissenschaftsmagazine verzerren die Wirklichkeit.

Lese-Tipp: Medizin-Nobelpreisträger Randy Schekman glaubt, dass Wissenschaftsmagazine wie "Nature" der Wissenschaft schaden. Die Magazine suchten aufmerksamkeitserregende Studien, um die Verkaufszahlen nach oben zu treiben. Das bausche Themen auf und verführe junge Wissenschaftler zum Betrug. Er ist Chefredakteur des Wissenschaftsjournals "eLife" und stellt die dort veröffentlichen Artikel frei ins Netz.
spiegel.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Rainer Hank verteidigt unmoralisches Handeln erfolgreicher Unternehmer.

Lese-Tipp: Erfolgreiche Unternehmer müssen keine guten Menschen oder Vorbilder für die Gesellschaft sein, schreibt Rainer Hank und hält ein Pläyoyer für Ex-Uber-Chef Travis Kalanick (Foto). Die Chance auf wirtschaftlichen Erfolg sei bei "ausgebufften Ekeln" womöglich größer als bei jedermanns Darling. Der Moralismus trage Mitschuld daran, dass aus Deutschland statt Revolutionen bisher nur "Pipifax" komme, "dafür aber immer ganz gesittet".
"FAS", S. 26 (Paid), blendle.comKommentieren ...

Lese-Tipp: Dilek Mayatürk Yücel berichtet von der Haft ihres Mannes Deniz.

Lese-Tipp: Die "Welt" veröffentlicht ein Interview mit Dilek Mayatürk Yücel, dass zunächst auf Türkisch in der "Cumhuriyet" erschienen ist. Dilek Mayatürk Yücel hat ihren Freund Deniz Yücel während dessen Inhaftierung geheiratet. Nun sieht sie ihn nur einmal die Woche, jeden Montag. Bereits freitags sei sie deshalb nervös, verrät sie.
welt.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Schriftsteller Thor Kunkel will AfD in Wahlkampagne zu "happy product" machen.

Lese-Tipp: Melanie Amann beobachtet den Schriftsteller Thor Kunkel, der früher mit einem Roman über Nazis, die Pornofilme drehen, einen Skandal ausgelöst hat. Inzwischen verantwortet er die Bundestagswahl-Kampagne der AfD. Er will aus der Partei ein "happy product“ machen, das "der Masse ein besseres Socio-pleasure bietet". Er soll sogar eine Imagekampagne speziell für Frauke Petry und ihre Familie entwickelt haben, aber Petry habe ihr Kind nicht politisch instrumentalisieren lassen wollen.
"Spiegel 25/2017" S. 38 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...