Lese-Tipp: Bernd Dörries geht vermeintlichem Elefanten-Massaker in Botswana nach.

Lese-Tipp: Anfang September verbreiten Medien in aller Welt Meldungen über ein Elefanten-Massaker in Botswana, das angeblich größte bisher in Afrika, lanciert von der Tierschutz-Organisation Elephants Without Borders. Bernd Dörries forscht nach und stößt auf Zweifel, ob die Geschichte so wirklich stimmt oder nicht eher interessensgetrieben ist.
"Süddeutsche Zeitung, S. 3 (Paid)

Lese-Tipp: Döpfners Auto-Quartett diskutiert über Mobilität.

Lese-Tipp: Springer-Chef Mathias Döpfner diskutiert mit VW-Chef Herbert Diess, Daimler-Boss Dieter Zetsche und Wirtschaftsminister Peter Altmaier über die Mobilität der Zukunft. Beiden Auto-Managern ist eigene IT und Software in den Fahrzeugen wichtig, um nicht von Google und Co abhängig zu sein. Döpfner erzählt, dass Springer-Mitarbeitern ein Kita-Platz im Haus inzwischen wichtiger sei als ein Dienstwagen. Diess glaubt, dass "die emotionale Seite von Autos" dennoch wichtig bleiben werde. Altmaier träumt schon von der Fahrt in einem autonomen Taxi nach Paris.
"Welt am Sonntag", S. 11-16 (Paid)

Lese-Tipp: Forscherin Susan Benesch fürchtet Domino-Effekt durch gefährliche Sprache.

Lese-Tipp: Susan Benesch erforscht beim Projekt Dangerous Speach den Zusammenhang von Sprache und Gewalt. Wenn eine nur leicht gefährliche Sprache sozial akzeptabler werde, werde auch jene Sprache gebräuchlicher, die eine Stufe gefährlicher ist, sagt Benesch im "Spiegel"-Interview. Debatten seien durchs Internet härter geworden, würden aber statt im Verborgenen öffentlich ausgetragen. Löschen von Beiträgen sei keine Lösung, weil es die Meinung von Menschen nicht verändere.
"Spiegel" 47/2018, S. 142- 145 (Paid)

Lese-Tipp: Tim Berners-Lee arbeitet an einer "Magna Carta" des Internets.

Lese-Tipp: Internet-Vater Tim Berners-Lee arbeitet an einer "Magna Carta" des Internets, die u.a. Regierungen dazu verpflichten soll, jedem Menschen Zugang zum Netz zu ermöglichen und gleichzeitig die Privatsphäre zu respektieren. Unterzeichnet haben u.a. bereits Frankreich sowie Google und Facebook - obwohl der "Contract for the web" den Geschäften der Netz-Giganten eigentlich im Weg steht.
"FAZ", S. 13 (Paid), contractfortheweb.org (Projekt)

"Zeit" schreibt über Firmen-Geflecht des Journalistenwatch-Geldgebers.

Lese-Tipp: Die "Zeit" recherchiert zu den Hintermännern der rechten Nachrichtenseite Journalistenwatch und deren Geldgeber: Anwalt Philipp Wolfgang Beyer, der erkannt hat, "wie glänzend sich im rechten Milieu verdienen lässt". Er habe mehr als 20 Vereine, Firmen und Initiativen gegründet - und soll damit geschätzte 6.500 Mandanten um 9 Mio Euro erleichtert haben.
zeit.de

Lese-Tipp: "Zeit"-Autorin besucht das Micky-Maus-Archiv.

Lese-Tipp: Katja Nicodemus besucht für die "Zeit" zum 90. Geburtstag von Micky Maus das Archiv von Disney in Kalifornien. Insgesamt lagern dort zwischen 70 und 100 Mio Blätter. Nicodemus sieht die erste Micky-Skizze und wie sich die berühmte Maus im Laufe der Zeit verändert hat. Wandel sei erlaubt, rauchen, Drogen nehmen oder Sex haben dürfe Micky aber genauso wenig, wie politisch sein.
"Zeit" 45/2018, S. 45 (Paid)

Lese-Tipp: Peter Frey vom ZDF will Kritikern zuhören, ohne angepöbelt zu werden.

Lese-Tipp: Peter Frey (Foto) und Hilke Petersen vom ZDF sprechen im Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" über die aktuelle Beziehung zwischen dem Bürger und den Medien, die Altersstruktur des ZDF bei Instagram – 60 % sind unter 34 Jahren – und darüber, dass AfD-Politiker sich bei laufender Kamera oft anders äußern als ohne.
stuttgarter-zeitung.de (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv: ZDF-Chefredakteur Peter Frey findet Journalisten wichtiger denn je.

Lese-Tipp: "Zeit" beschreibt den Leidensweg von Mesale Tolu.

Lese-Tipp: Die "Zeit" beschreibt, wie die Journalistin Mesale Tolu nach der Haft in der Türkei ihr Leben zurückerobert. Die Familie bricht ihre Zelte in Istanbul ab und kehrt zurück nach Deutschland. Trotzdem sagt Tolu, dass sie die Stadt liebt. Ihr kleiner Sohn, der zeitweise mit in Haft saß, solle nie wieder in die Türkei zurückkehren.
"Zeit" 44/2018, S. 64-65 (Paid)

Lese-Tipp: Fake News sind für Historiker Harari kein neues Facebook-Phänomen.

Lese-Tipp: Medien ohne zahlende Nutzer tendieren im Kampf um Aufmerksamkeit stärker zu Aufreger-Themen, analysiert Yuval Noah Harari. Auf vier Seiten unterhält sich der Historiker mit Springer-Boss Mathias Döpfner in der Welt am Sonntag u.a. über die stärker werdende Deutungshoheit von Google als Konkurrenz für Werbeträger.
"Welt am Sonntag", S. 13-16 (Paid)

Lese-Tipp: Thomas Ganske will seinen Verlag nicht "verzwergen".

Lese-Tipp: Verleger Thomas Ganske spricht mit der "Wirtschaftswoche" offen über das schwierige Geschäft in kriselnden Printzeiten. Er kämpft mit stetig schrumpfenden Umsätzen, sein Sohn mit dem Überführen des Verlags ins digitale Zeitalter. "Gezielt verzwergen" will Ganske den Verlag nicht. Kritiker werfen ihm vor, Führungskräfte zu vergraulen, nicht loslassen zu können und das Geld gut laufender Geschäftsbereiche in marode zu stecken. Ganske will weitermachen, jedes Jahr mindestens ein neues Magazin auf den Markt bringen und in der Buchsparte die Abhängigkeit vom Bestsellergeschäft verringern.
"Wirtschaftswoche" 43/2018, S. 58 (Paid)

Lese-Tipp: Ex-Mitarbeiter erinnert an das "Musenalp"-Magazin.

Lese-Tipp: Ende der 1970er und 1980er Jahre erzielte das Magazin "Musenalp" in der Schweiz große Erfolge – mit unbezahlten Beiträgen von Lesern und einem eigenen Versandhandel. Burkhard Riedel, ehemals beim deutschen Ableger beschäftigt, erinnert an das Heft und dessen Gründer Othmar Beerli und beschreibt, wie der gescheiterte Versuch, nach Deutschland zu expandieren, der Anfang vom "Musenalp"-Ende war.
sueddeutsche.de

Lese-Tipp: Ex-"Abendblatt"-CvD erinnert sich an die alten Zeiten des Drucks.

Lese-Tipp: Peter Schmachthagen, ehemals Chef vom Dienst beim "Hamburger Abendblatt", erinnert an die Zeit, als der Druck von Zeitungen noch ein aufwändiges Verfahren war und wie das die Redaktionsarbeit prägte. Redakteure galten in den Augen der hochgestellten Techniker als verzichtbar. Volontäre mussten zunächst auf die harte Tour lernen, Texte passend für das Layout zu schreiben.
abendblatt.de (Paid)

Lese-Tipp: Susanne Beyer schaut auf die Geschichte des Männerladens "Spiegel".

Susanne Beyer, stellvertretende "Spiegel"-Chefredakteurin, blickt in der #frauenland-Sonderausgabe "von in­nen nach in­nen" – auf die Geschichte des "Spiegel". Sie spricht mit Zeitzeuginnen über die Unternehmenskultur der Anfangsjahre unter Augstein und recherchiert, welche Auswirkungen das "Ver­hält­nis der Ge­schlech­ter" heute darauf hat, "wie Frau­en sich im Be­ruf ent­wi­ckeln oder eben nicht ent­wi­ckeln".
"Spiegel #frauenland", S. 118-123 (Paid)

Lese-Tipp: Streamingdienste im Test.

Lese-Tipp: Sky hat gegenüber den US-Streaminganbietern aufgeholt, analysieren Markus Ehrenberg und Kurt Sagatz. Amazon Prime Video punktet mit abrufbaren Listen der im Bild sichtbaren Schauspieler. Netflix bietet unterschiedliche Profile, sodass nicht jeder in der Familie Einblick in fremde Playlisten bekommt. Eine soziale Empfehlung über Freunde wie bei Spotify fehle bei allen Streaminganbietern.
tagesspiegel.de

Lese-Tipp: Constanze Kurz und Frank Krieger gehen Desinformation auf den Grund.

Lese-Tipp: Desinformation in sozialen Medien ist keine neue Idee – "Des­infor­ma­zi­ja" hieß bereits eine Abteilung des KGB, schreiben Con­stan­ze Kurz (Foto) und Frank Rie­ger. Die "FAS" druckt einen Ausschnitt ihres Buchs "Cyberwar". Je­des neue Me­di­um werde um­ge­hend für Zwe­cke der Be­ein­flus­sung ge­nutzt. Moderne Desinformation will Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit und Kon­fu­si­on erzeugen, um daraus politisch Kapital zu schlagen – die Methoden von Putin und Trump sind sich dabei ähnlich.
"FAS", S. 40 (Paid)

Lese-Tipp: "Bilanz" interviewt Trumps Ex-Kommunikationschef Anthony Scaramucci.

Bilanz interviewt den nach nur 11 Tagen geschassten Trump-Kommunikationschef Anthony Scaramucci. Im Gespräch beschreibt Scaramucci Trump als "stur", behauptet aber, im Jahr nach seiner Entlassung trotzdem rund 15 mal mit ihm telefoniert zu haben. Schuld an Scaramuccis Rausschmiss sei vor allem General John Kelly: "Er hat mich erschossen."
"Bilanz", S. 64 (Paid), turi2.de (Background)

Lese- und Video-Tipp: Aktion #Deutschlandspricht fördert Gespräche mit Fremden.

Lese- und Video-Tipp: Unter dem Motto Deutschland spricht hat Zeit Online am Sonntag dazu aufgerufen, mit Fremden ins Gespräch zu kommen. Beim Begleit-Event in Berlin beunruhigt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dass die "schiere Überflutung" von Beleidigungen und Beschimpfungen im Netz, die "Grenze zwischen dem Unsagbaren und Unsäglichen immer weiter verschwimmen" lasse. Sascha Lobo sagt, mit Nazis könne er nicht reden. Harald Martenstein appelliert, Hass nicht mit Gegenhass zu begegnen.
zeit.de (Videos), zeit.de (Manuskript Steinmeier)

Lese-Tipp: Ex-BR-Redakteurin Isabel Mühlfenzl überraschte die Wirtschaftswelt.

Lese-Tipp: Isabel Mühlfenzl, 91, war 1961 die erste Frau in der Wirtschaftsredaktion des Bayerischen Rundfunks. In der männlich dominierten Wirtschaftswelt hat sie manche Interview-Partner überrascht, weil diese "Dr. Mühlfenzl und nicht seine Sekretärin" erwarteten, schreibt Lea Binzer in ihrem Porträt. In den USA hat Mühlfenzl amerikanischen Monetarismus kennengelernt, in Deutschland Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl in Wirtschaftsfragen beraten. 2014 hat sie einen alten Bahnhof gekauft und renoviert.
"Süddeutsche Zeitung am Wochenende", S. R6 (Paid)

Lese-Tipp: "stern" feiert mit großem Geburtstagsrückblick.

Lese-Tipp: Der "stern" zeigt in der Jubiläumsausgabe seine größten und längst verblassten Erfolge. Claus Lutterbeck erzählt Anekdoten über das wahnsinnige Genie Henri Nannen. Jan Rosenkranz erfährt am Bahnhof Zoo, welche Auswirkungen die Geschichte von Christiane F. bis heute hat. Judith Liere setzt sich kritisch mit den obligatorischen Titel-Titten auseinander.
"stern" 39/2018

Aus dem Archiv von turi2.tv: "stern"-Chef Christian Krug über die Lehren aus den "Hitler-Tagebüchern".

Lese-Tipp: Deniz Yücel erwartet Bedingungen für deutsche Gespräche mit Erdogan.

Lese-Tipp: Deniz Yücel hat für seine Verdienste um kritischen Journalismus den M100 Media Award erhalten. Die "Welt" dokumentiert seine Dankesrede, die er für Erdogan-Kritik nutzt. Yücel warnt davor, diejenigen Menschen in der Türkei zu verraten, die sich nach einer demokratischen Gesellschaft sehnten. Auch unter Erdogan brauche es Gespräche mit Deutschland, jedoch nicht ohne Bedingungen. Erdogans wunder Punkt sei die Wirtschaftslage. "Mit Gangstern muss man die Sprache sprechen, die sie verstehen", sagt Yücel.
"Welt", S, 78 (Paid), n-tv.de (Zusammenfassung)

Lese-Tipp: Starbucks versucht in Deutschland erneut den Durchbruch.

Lese-Tipp: Starbucks nimmt in Deutschland neuen Anlauf mit Hilfe aus Polen, schreiben Mario Brück, Henryk Hielscher und Peter Steinkirchner in der "Wirtschaftswoche". Die US-Kaffeehaus-Kette hat ihre deutschen Filialen dem weitgehend unbekannten polnischen Fast-Food-Konzern Amrest überlassen. Der will Starbucks mit Kaffee-Palästen sowie mehr Snacks und Speisen zum Durchbruch verhelfen. Erprobte Methoden u.a. aus Tschechien, Ungarn und Polen sollen die Effizienz steigern.
"Wirtschaftswoche" 38/2018, S. 48 (Paid)

Lese-Tipp: Zalando-Chefs wünschen sich mehr Dialog mit der Politik.

Lese-Tipp: Die Zalando-Chefs Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz fühlen sich immer noch wie ein Startup und fahren gemeinsam in den Urlaub. Im gemeinsamen Interviews wünschen sie sich in der "Bild am Sonntag" mehr Dialog der Politik mit Digital-Unternehmen. Die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte halten sie für notwendig. Firmenanteile verkaufen wollen die Zalando-Chefs vorerst nicht.
"Bild am Sonntag", S. 12 - 14 (Paid)

Lese-Tipp: "Journalist" veröffentlicht Interviews zur Zukunft der Öffentlich-rechtlichen.

Lese-Tipp: Der "Journalist" veröffentlicht eine Interviewreihe zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die Gespräche entstanden zusammen mit Studenten der HMKW Köln. Antworten geben unter anderem Comedian Ralf Kabelka, SWR-Justiziar Hermann Eicher und ARD.de-Redaktionsleiter Thomas Laufersweiler.
journalist-magazin.de

Lese-Tipp: US-Forscher Jay Rosen ergründet die deutsche Journalisten-Seele.

Lese-Tipp: US-Medienforscher Jay Rosen schreibt einen Brief an die deutschen Journalisten. Nach drei Monaten Feldforschung macht er die Silvesternacht in Köln als Zäsur aus. Journalisten würden meist gegen Extremismus und für das Staatswesen eintreten – der Rechtspopulismus strickt daraus den "Systempresse"-Vorwurf, der viele verunsichert.
"FAZ", S. 16 (Paid)

Lese-Tipp: David Denk porträtiert Fernsehproduzentin Ute Biernat.

Lese-Tipp: Seit 18 Jahren ist Ute Biernat Geschäftsführerin der Showsparte der Ufa. David Denk porträtiert in der "Süddeutschen" die 58-Jährige hinter Formaten wie "Bauer sucht Frau", "X-Faktor" und "DSDS". Ute Biernat sei eine Frau, die die Schnelllebigkeit im Geschäft schätze. Dass sie in der Branche eine der wenigen Frauen in einer Führungsposition sei, störe sie nicht mehr so stark wie früher.
sueddeutsche.de

Lese-Tipp: Jonas Rest portraitiert Netflix und dessen Chef Reed Hasting.

Lese-Tipp: Netflix-Gründer Reed Hasting (Foto) hat den Aufstieg seines Unternehmens bereits vor 19 Jahren vorausgesagt, schreibt Jonas Rest in der aktuellen "manager magazin"-Titelgeschichte. Der Informatiker Hastings habe nur auf den Zeitpunkt gewartet, ab dem die Infrastruktur für seine Pläne bereit stand. Nun nimmt das Unternehmen hohe Verluste in Kauf, um Konkurrenten keine Chancen im Markt zu lassen.
"manager magazin" 9/2018, S. 28 (Paid)

Lese-Tipp: Nebenan.de-Gründer Vollmann gibt Tipps für gute Nachbarschaft.

Nachbarschaftsverein 2.0: Nebenan.de-Gründer Christian Vollmann will, dass auch Großstädter im digitalen Zeitalter mit den Nachbarn in realem Kontakt bleiben. "Wenn du ein großes Ziel erreichen willst, suche dir den kleinstmöglichen ersten Schritt und fang damit an," rät Vollmann im Gespräch mit "Red Bulletin Innovator" nicht nur Start-Up-Gründern, sondern auch im privaten Lebensbereich.

Anderen zum ersten Mal von einer Idee zu erzählen, koste viel Überwindung. Das Gleiche gelte, wenn man Nachbarn zum ersten Mal anspreche. Doch egal ob Bohrmaschine oder Babysitting: Gemeinsam sei man in der Nachbarschaft stärker. Zudem helfe die Schwarmintelligenz auch auf lokaler Ebene bei der Problemlösung und schaffe kreative Denkansätze durch unterschiedlichste Charaktere.
"Red Bulletin Innovator" 2/2018, S. 50 (E-Paper bei Issuu)

Lese-Tipp: Unternehmer Robert LoCascio will die Website überflüssig machen.

Fragen ist das neue Suchen: Gründer Robert LoCascio ist mit Chat-Fenstern, über die Firmen auf ihren Websites mit Kunden kommunizieren, reich geworden. Nun will er mit seiner Firma LivePerson Websites abschaffen, schreibt Stefan Beutelsbacher in seinem Porträt in der "Welt". LoCascio glaubt, dass intelligente Roboter, integriert in Chatprogramme, die Kunden-Kommunikation übernehmen und sogar den Suchriesen Google überflüssig machen könnten.
"Welt", S. 12 (Paid)

Lese-Tipp: "WiWo" zeichnet die teils dubiose Geschichte von Wirecard nach.

Lese-Tipp: Melanie Bergermann, Volker ter Haseborg, Maximilian Grün und Matthias Kamp zeichnen in der "Wirtschaftswoche" den Weg des Online-Bezahldienstleisters Wirecard. Das Münchner Unternehmen könnte bei seinem Aufstieg in die Börsenelite bald die Commerzbank aus dem Dax verdrängen. Mit dubiosen Geschäften, wie der Abzocke über versteckte Internet-Umleitungen auf teure 0190er-Nummern, soll der Grundstein für den heutigen Erfolg gelegt worden sein.
"Wirtschaftswoche" 34/2018, S. 46-51 (Paid)

Lese-Tipp: Pornografie könnte die arabische Gesellschaft verändern, glaubt Youssef Rakha.

Porno und Politik: Amateur-Pornos könnten die Arabische Welt tiefgreifender verändern als der Arabische Frühling es geschafft hat, glaubt Autor Youssef Rakha in seinem Buch Arab Porn. Einen aktualisierten Auszug veröffentlicht "FAZ Quarterly". Pornos seien radikaler als die Forderungen der Revolutionäre 2011, was sie zeigten, sei für die Gesellschaft noch unsagbarer als "Nieder mit Mubarak". Anders als die gescheiterten Revolutionäre hätten die Porno-Macher kein Interesse an moralischer Überlegenheit und erhöben keinen Anspruch auf die Wahrheit.
faz.net (Paid)

Das Onlinemagazin Belt kämpft gegen Klischee-Berichte aus dem Rust Belt.

Lese-Tipp: Im Rust Belt der USA, einst glorreicher Industrieregion, schreibt das Onlinemagazin Belt gegen den Ausverkauf der Medien und Klischees an. Die meisten Lokalzeitungen sind weg, regionale Rundfunksender nur "Abspiel-Stationen mit wenig Regionalbezug", schreibt Peter Kuras. Belt setzt auf Macher aus der Region und berichtet viel vom Engagement Einzelner. Unterm Strich könne das Onlinemagazin leider "kaum mehr leisten als eine Palliativtherapie".
freitag.de

Lese-Tipp: Paul Lunow baut ein Tablet für die Generation 65plus.

Senioren digital: "Berlin Valley" macht in Ausgabe 30 den Nepos-Gründer Paul Lunow zum Titelhelden. Er baut in Berlin ein Tablet für die Generation 65plus – von der Hardware bis zur Software und ohne großen Konzern im Hintergrund. Seit vier Jahren arbeitet das Team an dem Produkt, in ein paar Monaten sollen 5.000 Geräte produziert werden. Anders als bei Apple und Co setzt das Startup auf langlebige Geräte, bei denen sich Komponenten austauschen lassen. Geld verdienen will Lunow an der Vermietung der Geräte, etwa an Seniorenheime, und über Umsatzbeteiligungen am Geld, das die Senioren via Tablet ausgeben, sagt er im Interview.
"Berlin Valley", Ausgabe 30, S. 44-54 (PDF-Ausgabe)

Lese-Tipp: "Basler Zeitung" interviewt Franz Josef Wagner zu seinem 75. Geburtstag.

Lese-Tipp: Michael Bahnerth und Erik Ebneter interviewen "Bild"-Kolumnist Franz Josef Wagner zu seinem 75. Geburtstag. Seine Kolumne in der "Bild" helfe ihm, fit zu bleiben. Es sei schön, "den Maschinenraum anzuwerfen, sich zu informieren, nachzudenken". Den Appetit aufs Schreiben hole er sich mit "Espresso und Gitanes".
tablet.baz.ch

Lese-Tipp: Steffi Czerny freut sich über Fehler.

Lese-Tipp: DLD-Chefin Steffi Czerny wirbt im Interview von Kirsten Ludowig für Neuanfänge, unkonventionelles Denken und Freude an Fehlern. Die ehemals "analoge Hausfrau aus Kreuth" ist Burdas beste digitale Netzwerkerin. Die 64-Jährige mag am Liebsten das persönliche Gespräch: Die DLD-Konferenz solle eine gelungene Cocktail-Party sein, die Tech-Leute aus ihren "Kopf-Käfigen" herausholt.
"Handelsblatt", S. 20-22 (Paid)

Aus dem Archiv: Tatjana Kerschbaumer porträtiert Steffi Czerny für die turi2 edition6.
turi2.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Steffi Czerny geht 2017 zum Networken wandern.

Lese-Tipp: "Tennis Magazin" protokolliert den historischen Kerber-Sieg.

Lese-Tipp: Das "Tennis Magazin" vom Jahr Top Special Verlag erscheint anlässlich des historischen Wimbledon-Siegs von Angelique Kerber mit 20 Sonderseiten. Reporter Jannik Schneider begleitet die Spielerin durch den Finaltag und protokolliert ihre Vorbereitungen von der Ankunft im All England Club über den Sieg bis zur Live-Schaltung ins "Aktuelle Sportstudio" am Abend. Das Magazin zeigt viele Fotos und interviewt Tennis-Legende Boris Becker zum Erfolg von Kerber.
"Tennis Magazin" 8/2018 (Paid)