Madsack macht Gordon Repinski zum Büroleiter in Berlin – weiterer Ausbau geplant.


Wir fahren nach Berlin: Madsack will sich in der Hauptstadt personell breiter aufstellen und beginnt mit einer prominenten Neuverpflichtung. Gordon Repinski, 39, bisher für den "Spiegel" in Washington, wird Leiter der Berlin-Dependance des RedaktionsNetzwerks Deutschland und folgt damit auf Ulrike Demmer, die inzwischen als Vize-Regierungssprecherin wirkt. Wann Repinski den neuen Job antritt, ist allerdings noch unklar. Für den "Spiegel" war er erst Anfang 2016 als Ersatz für Markus Feldenkirchen in die US-Hauptstadt gegangen. Zuvor hat er von Berlin aus für das Nachrichtenmagazin geschrieben, für die "taz" gearbeitet und in der Deutschen Journalistenschule in München gelernt.

Mit Repinski wächst Madsacks Berliner Belegschaft in der obersten Etage des Hauses der Bundespressekonferenz auf sieben Mitarbeiter. Bereits Ende März hatte RND den Wechsel von Thoralf Cleven, 50, bisher Chefredakteur der "Märkischen Allgemeinen Zeitung", nach Berlin verkündet. Weitere Neueinstellungen sollen folgen – und auch der Funke-Zentralredaktion in Berlin etwas entgegensetzen. (Foto: Maurice Weiss)
turi2 – eigene Infos, turi2.de (Demmer), turi2.de (Cleven)Kommentieren ...

Madsack gründet eigenen Medien Campus zur Ausbildung von Volontären.

Madsack gründet eine eigene Journalistenschule: Der Madsack Medien Campus soll mit einer crossmedialen Ausbildung den "regionalen Qualitätsjournalismus" fördern. Die 20 Volontäre belegen neben ihren Stamm-Redaktionen bei den lokalen Madsack-Zeitungen auch Stationen beim RedaktionsNetzwerk Deutschland in Hannover oder Berlin sowie bei Digital-Portalen der Mediengruppe. Der erste Ausbildungs-Jahrgang beginnt im Herbst, die Bewerbungsphase läuft bis Ende Mai.
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Madsack macht 2015 keine Verluste mehr.

Schlankheitskur trägt Früchte: Madsack hat im Geschäftsjahr 2015 schwarze Zahlen geschrieben, berichtet Gregory Lipinski aus der Bilanz im Bundesanzeiger. Der Jahresüberschuss beträgt 7,1 Mio Euro, im Jahr 2014 waren es noch 1,1 Mio Euro Minus. Der Umsatz liegt bei 649 Mio Euro und damit um 20 Mio unter dem Wert von 2014.

Zuletzt konnte Madsack 2011 einen Gewinn ausweisen, damals 8,5 Mio Euro. Seither blutete die Verlagsgesellschaft rote Tinte. Für 2016 rechnet Madsack mit einem "deutlich verbesserten Konzern-Jahresergebnis", wenn sich die Restrukturierungen des Verlags aus dem Sparprogramm Madsack 2018 "kosten- und erlösseitig positiv auswirken".
meedia.de, bundesanzeiger.de (Suchbegriff "Madsack" eingeben)Kommentieren ...

"Mindener Tageblatt" und Madsack helfen Jugendlichen bei Ausbildungssuche.

madsack_150Madsack und Mindener Tageblatt gründen die Azubify GmbH, um Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu helfen. Damit wollen die beiden Verlage das 2014 vom "Mindener Tageblatt" gestartete Projekt Azubify besser vermarkten. Auf Azubify.de können sich Jugendliche über Berufe informieren, Unternehmen aus ganz Deutschland bieten dort Plätze für Ausbildungen, Praktika und duale Studiengänge an.
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"Ostsee-Zeitung" kündigt nur 5 statt 19 Mitarbeitern.

ostsee-zeitung150Ostsee-Zeitung in Rostock entlässt weniger Mitarbeiter als ursprünglich geplant. Der Sozialplan sehe nur die betriebsbedingte Kündigung von 5 statt 19 Mitarbeitern vor, sagt Geschäftsführerin Stefanie Hauer bei Meedia. 25 Mitarbeiter sollen konzernintern wechseln, zwei Abteilungen der Madsack-Zeitung haben eine "kollektive Arbeitszeitreduzierung" vereinbart.
meedia.de, turi2.de (Background)

In einer früheren Version dieser Meldung war von 50 Stellen, die ursprünglich gestrichen werden sollten. Laut Verlag standen in Rostock nur 19 Jobs auf der Kippe.Kommentieren ...

Madsack will Fußball-Berichterstattung online auf Sportbuzzer bündeln.

madsack_150Madsack will sich im Netz stärker gegen Springers "Fußball Bild" positionieren. Die Fußball-Berichterstattung des Verlags gibt es "digital künftig komplett und exklusiv auf dem Sportbuzzer", sagt Marco Fenske, Sportkoordinator des Redaktionsnetzwerks Deutschlands im Interview mit Gregory Lipinski. Die einzelnen Zeitungswebsites sollen nur noch Teaser veröffentlichen und zum gemeinsamen Sport-Portal verlinken.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Madsack bündelt Reise-Themen unter der Dachmarke Reisereporter.

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From Hannover to Holiday: Madsack schickt sein Portal reisereporter.de nach drei Monaten Beta-Test in den Regelbetrieb und fasst künftig auch alle Print-Angebote unter dieser Marke zusammen. Die Reiseseiten in 15 Tageszeitungen und 30 Anzeigenblättern werden umgetauft. Zehn Mitarbeiter steuern das digitale Angebot aus dem Anzeiger-Hochhaus, geleitet von Tobias Schäffer (Foto, rechts). Geld soll reiserporter.de vor allem mit Native Advertising verdienen. Anzeigen, etwa für Mecklenburg-Vorpommern, sehen normalen Artikeln zum Verwechseln ähnlich.

Redaktionell arbeitet das Portal mit vielen Bildern und Videos. Die Inhalte stammen teilweise aus den Madsack-Zeitungen – die Print-Produktion der Reisethemen ist schon länger im Redaktionsnetzwerk Deutschland zentralisiert. Online setzt der Reisereporter auf klickstarke Inhalte wie Das sind die Reisetrends und Multimedia-Storys. Das Portal erscheint in der neuen Tochterfirma Madsack Vertical. Reisereporter.de ist das dritte Zielgruppen-Portal von Madsack neben Sportbuzzer und deinetierwelt.de.
turi2 - eigene Infos, reisereporter.de

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Die Marke Reisereporter wird auch in den Madsack-Zeitungen eingeführt. Sie übernehmen schrittweise den gemeinsamen Titel.Kommentieren ...

Wir graturilieren: Udo Röbel wird 67.

Udo Röbel 150Wir graturilieren: Journalist und Autor Udo Röbel feiert heute seinen 67. Geburtstag. Im vergangenen Lebensjahr wurde er zum ersten Mal Großvater. Fürs neue Lebensjahr wünscht Röbel sich, "dass ich auch weiterhin nicht vergreise". Dabei hilft ihm seine Tätigkeit als Berater und Autor bei Madsacks Redakstionsnetzwerk Deutschland, dem er helfen will "journalistisch noch besser" zu werden. Außerdem hat Röbel sich zum Ziel gesetzt, "dem gedruckten Wort seinen Wert zu erhalten als Bollwerk gegen die digitalen Lügenschleudern im Netz". Seinen Geburtstag feiert er still zu Hause mit seiner Frau und am Abend "vielleicht laut bei dem einen oder anderen Bier" in seiner Stammkneipe Zwick in Hamburg-Pöseldorf. Gratulationen erreichen ihn, "wen das brennende Verlangen danach überfällt", bei Facebook. Auch bei Twitter ist Röbel aktiv.Kommentieren ...

Madsack schafft neue Einheit für Sportberichterstattung.

madsack_150Madsack sieht sich durch Springers "Fußball Bild" im Zugzwang und baut seine Sportberichterstattung um. Am Verlagsstandort in Hannover werden die Sportredaktionen von "Hannoversche Allgemeine Zeitung", "Neue Presse" und Sportbuzzer zusammengezogen, schreibt Gregory Lipinski. 16 Redakteure sollen unter Leitung von Marco Fenske titel- und medienübergreifend die regionale Sportberichterstattung leisten.
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Wolfgang Büchner spricht über sein Jahr bei Ringier und seinen Wechsel zu Madsack.


Rückspiegel: Wolfgang Büchner, Ex-"Spiegel"-Chefredakteur und zuletzt Geschäftsführer der "Blick"-Gruppe von Ringier, ringt um Deutungshoheit in eigener Sache. Im Interview mit der Schweiz-Ausgabe der "Zeit" geht er kritischen Fragen trotzdem weitgehend aus dem Weg. Müsse man sich bei Ringier mit den richtigen Leuten gut stellen, um zu überleben? "Das ist doch nichts Besonderes." Hat er sich mit der Ringier-Spitze überworfen? "Nein." Und auch zum "Spiegel" und seinem unrühmlichen Abgang dort sagt Büchner "No Comment".

Lieber betont Büchner, was er in einem Jahr beim "Blick" in der Schweiz erreicht hat: "Ein neues Redaktionssystem eingeführt und die Redaktionsstruktur verändert", "die erste Virtual-Reality-App der Schweiz gestartet" und Video massiv ausgebaut. Die digitalen Erlöse hätten "sich hervorragend entwickelt".

Aber warum dann der schnelle Wechsel zurück nach Deutschland zu Madsack? Das Angebot vom Regionalzeitungs-Konzern sei "so verlockend, dass ich mir sagte: Da will ich hin!" Als Chefredakteur des RedaktionsNetzwerks Deutschland freue er sich nun darauf, Leitartikel für Madsack zu schreiben.

Ein bisschen Selbstkritik lässt Büchner dennoch durchblicken: Er hätte mindestens zwei oder drei Jahre bei Ringier bleiben sollen, "das wäre besser gewesen, da muss man nicht drum herumreden". Auf die Frage, ob er in seiner Zeit beim "Spiegel" Fehler gemacht habe, bekennt er "ganz grundsätzlich": "Kennen Sie jemanden, der keine Fehler macht?"
"Zeit" 2/2017, S. 12 (Paid, Schweiz-Teil), meedia.de, wuv.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Björn Czieslik, Markus Trantow
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Madsack-Boss schickt NDR-Intendanten Protestnote.

madsack_150Madsack fühlt sich vom NDR-Fernsehen unfreundlich behandelt und schickt NDR-Intendant Lutz Marmor einen Beschwerdebrief, berichtet Uwe Vorkötter. Im "Schleswig-Holstein-Magazin" vom 13. Dezember ging es um Madsacks Mehrheitsbeteiligung "Lübecker Nachrichten" und die Minderheitsbeteiligung "Kieler Nachrichten". Neben Faktenfehlern kritisiert Verlagschef Thomas Düffert, dass in dem Bericht nur Arbeitnehmervertreter befragt wurden und fragt, "ob das eigentlich so sein muss".
horizont.netKommentieren ...

Holtzbrinck steigt aus dem Briefgeschäft aus.

Holtzbrinck-150Holtzbrinck trennt sich von seinen 50 % am Postunternehmen PIN Mail. Der zweite Eigner Postcon, Tochter der niederländischen Post, kauft sie. Postcon übernimmt zudem die Holtzbrinck-Anteile am Briefdienstverbund Mail Alliance, der in Teilen auch Madsack und der Mediengruppe Pressedruck gehört. In der Mail Alliance schließen sich 120 regionale Briefversender zusammen.
"FAZ", S. 22 (Paid), dnv-online.netKommentieren ...

Wir graturilieren: Susanne Bömmel wird 46.

BoemmelWir graturilieren: Susanne Bömmel, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Madsack, wird heute 46. Ihren Geburtstag verbringt Bommel "weit weg" im Urlaub. Wo genau, verrät sie nicht. Nur so viel: "Als Novembergeborene lernt man nach etlichen verregneten Kindergeburtstagen schnell, in die Sonne zu flüchten."

Im Urlaub kann Susanne Bömmel sich auch ein wenig von ihrem inoffiziellem Zweitjob als Technikhotline für das Smartphone der Eltern erholen. Es steht Großes an: Sie will demnächst mal ihren alten Schneider CPC 128k vom Dachboden retten und ihn wieder sinnvoll nutzen. Glückwünsche sind insbesondere handschriftlich hochwillkommen - das ist mittlerweile so selten, dass es etwas Besonderes ist. Über E-Mails freut sie sich aber auch.Kommentieren ...

Madsacks RND veröffentlicht erstes Buch.

madsack_150Madsack: Das Redaktions-Netzwerk Deutschland bringt sein erstes Buch auf den Markt. In Diese eine Sekunde sammelt der Redaktionsdienstleister 50 Interviews mit Persönlichkeiten aus der Fußball-Welt. Kicker wie Uwe Seeler oder Ottmar Hitzfeld sprechen über persönliche Momente, die ihr Leben verändert haben. Die Interview-Serie erscheint seit fast zwei Jahren immer freitags in den RND-Zeitungen.
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Verdi: "Lübecker Nachrichten" und "Ostsee-Zeitung" streichen weitere 30 Stellen.

luebecker-nachrichten-150Lübecker Nachrichten und die Rostocker "Ostsee-Zeitung" wollen 30 Stellen streichen, berichtet Meedia unter Berufung auf Verdi. Weitere 35 Stellen sollen in Tochtergesellschaften ausgegliedert werden. Die Belegschaft soll morgen informiert werden. Verdi kritisiert den Stellenabbau bei "zuletzt sehr gutem Ergebnis" und kündigt Widerstand an.
meedia.de, nord.verdi.deKommentieren ...

Score Media Group startet heute offiziell mit 25 Verlagen.

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Auf die Plätze: Score Media Group startet heute offiziell. Zu der Vermarktungsallianz gehören 25 Verlage mit über 130 regionalen Zeitungsmarken, darunter Funke, Madsack, Ippen, DuMont, SWMH und Rheinische Post. Laut MA 2015 Intermedia Plus erreicht die Gruppe eine konvergente Reichweite von 43 Mio Nutzern. Bis 2020 will Score Media gattungsübergreifend zu den drei wichtigsten Vermarktern Deutschlands gehören und peilt für 2018 einen Umsatz von 500 Mio Euro netto an. Das Team in den Büros in Düsseldorf und München soll bis Ende des Jahres auf rund 40 Mitarbeiter anwachsen.

Score-Chef Heiko Genzlinger sagt im "Werben & Verkaufen"-Interview, er wolle die bisherigen Schwachstellen der Zeitungsvermarktung beheben: dass Werbekunden mit vielen verschiedenen Ansprechpartnern verhandeln mussten und es an Schnelligkeit und Zuverlässigkeit haperte. Auch Belegungen nach Zielgruppen schließt er nicht aus, reine Reichweite sei kein ausreichendes Argument. Christoph Rüth, Operativchef bei Madsack und Sprecher der Gesellschafter bei Score, will "Werbebudgets auch aus anderen Gattungen zurückzuholen".

Für nationale Kampagnen müssen Werbekunden mindestens 2 Mio Auflage und zwei Nielsen-Gebiete belegen. Score Media wird alleiniger Vermarkter für diese Kampagnen über mehrere Gebiete und Verlage hinweg und will die nationale Vermarktung der Verlage 2017 sukzessive übernehmen.
per Mail, "Werben & Verkaufen" 36/2016, S. 16 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Funke könnte die Blätter der DuMont-Gruppe beliefern, glaubt Kai-Hinrich Renner.

DuMont-Mediengruppe-150DuMonts deutsche Tageszeitungen könnten sich ihre überregionale Berichterstattung demnächst von einem Wettbewerber, z.B. Funke oder Madsack, zuliefern lassen, schreibt Kai-Hinrich Renner. Die Verlage äußern sich nicht dazu. Renner findet DuMonts Suche "erstaunlich", weil die Mediengruppe selbst externe Zeitungen, z.B. "Frankfurter Rundschau" und "Weserkurier," mit Beiträgen zu Landespolitik, Wirtschaft und Gesellschaft beliefert. Die Hauptstadtredaktion steht laut DuMont-Sprecher aber nicht zur Disposition. Sie deckt bestimmte Themen, z.B. Feuilleton, überregionalen Sport und Wissenschaft nicht ab. Renner vermutet, die Suche nach einem Zulieferer könne auch nur diese Bereiche betreffen.
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Madsack entzieht seiner Druckerei in Göttingen 45 % des Druckvolumens.

madsack_150Madsack macht es seiner Druckerei in Göttingen schwer: Etwa ein Jahr nach der Ankündigung, die Druckerei in Hannover zu schließen, verliert der Ableger in Göttingen etwa 45 % des Druckvolumens, da Madsack auch seine Anzeigenblätter künftig bei Oppermann in Rodenberg drucken lässt. Die "Peiner Allgemeinen Zeitung" druckt künftig statt der Madsack-Druckerei in Göttingen die in Celle, die ebenfalls Aufträge für Anzeigenblätter verliert.
handelsblatt.com
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Funke verpasst seinen Blättern Unterzeilen zur besseren Identifikation.

Funke Medien GruppeFunke gibt seinen Blättern künftig den Schriftzug "Ein Titel der Funke Mediengruppe" mit, damit Exklusivmeldungen der Zentralredaktion eindeutig den Funke-Blättern zugerechnet werden. Denn kaum ein Leser wisse bisher, dass z.B. "Hamburger Abendblatt", "Berliner Morgenpost" und "Thüringische Landeszeitung" zu Funke gehören, so Kai-Hinrich Renner. Dieses Problem betreffe in ähnlicher Form auch Madsack mit seinem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
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Wolfgang Büchner wechselt von Ringier zu Madsack.

Eröffnung Madsack-Newsroom
Wolfgang Büchner (rechts im Bild), damals noch Spiegel-Chefredakteur, setzt Madsack-Chef Thomas Düffert 2014 bei der Eröffnung des RND die Finger-Pistole auf die Brust. (Foto: dpa)

Uf Wiederluege und Moin: Wolfgang Büchner verlässt Ringier und wechselt als Chief Content Officer zu Madsack. Er gibt seinen Geschäftsführerposten bei der "Blick"-Gruppe offiziell Ende Oktober auf, einen Nachfolger nennt Ringier bisher nicht. Die umfassende, neu geschaffene Chefstelle für inhaltliche Werte bei Madsack tritt Büchner zu Jahresbeginn 2017 an. Sie umfasst neben der Verantwortung für Medienentwicklung und digitale Transformation auch das Chefredakteurs-Amt bei Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Der bisherige RND-Chefredakteur Matthias Koch leitet künftig das Ressort Politik und Zeitgeschehen, bleibt aber Mitglied der Chefredaktion. Uwe Vorkötter berichtet bei Horizont.net, Büchner habe bereits im Frühjahr den Vertrag für eine Führungsposition in Hannover unterschrieben und selbst um Aufhebung seines Vertrags in Zürich gebeten. Wolfgang Büchner hatte die Stelle beim "Blick" erst Anfang Juli 2015 angetreten, im Dezember 2014 verlor er den Posten des "Spiegel"-Chefredakteurs.
horizont.net, madsack.de, ringier.chKommentieren ...

Ulrike Simon erklärt, warum "Süddeutsche" und "FAZ" E-Paper nur sieben Tage online lassen.

Ulrike Simon 150E-Paper werden immer beliebter, sind aber flüchtiger als bedrucktes Papier, dokumentiert Ulrike Simon. "Süddeutsche Zeitung", "FAZ" und andere lassen die E-Ausgaben nur sieben Tage im Netz, anschließend vermarkten sie die Ausgaben über ihre wiederum kostenpflichtigen Zeitungarchive. Bei Madsack und Funke bleiben die Ausgaben immerhin drei Wochen online, lediglich die kleine Siegener Zeitung stellt Abonnenten alle Ausgaben seit 2004 zur Verfügung.
rnd-news.deKommentieren ...

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DuMont testet Web- und Anzeigen-Software von Madsack.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont testet Software von Madsack, berichtet Kai-Hinrich Renner. In Köln und Halle komme probeweise die Software der Madsack-Tochter Webfit zum Einsatz, die ein Komplettpaket für die Erstellung professioneller Online-Portale bietet. Zudem wolle DuMont seine Anzeigen- und Vertriebssystemen auf die Software VI&VA umstellen, für die eine Madsack-Tochter eine cloud-basierte Lösung anbietet. Renner vermutet in der Zusammenarbeit Avancen von Madsack auf eine Übernahme von DuMont-Titeln, schließlich arbeite Funke, ebenfalls interessiert, mit gänzlich anderen Systemen.
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Madsack verkauft seine Hannover96-Anteile.

Hannover_96 -150Madsack beendet sein Engagement als Investor beim Zweitligisten Hannover 96. Nach 14 Jahren verkauft das Medienhaus seinen Anteil von 2,77 % an der Hannover 96 Sales & Service GmbH an zwei Mitgesellschafter. 2002 war Madsack bei Hannover 96 eingestiegen, mit eindeutiger Zweckbindung für den Stadionneubau zur WM 2006, hatte aber keinen Sitz im Aufsichtsrat.
neuepresse.de via das-fanmagazin.deKommentieren ...

Zitat: Dienstleister dienstleisten für Dienstleister.

stefan winterbauer märz 2015 15"Dass nun der eine Redaktionsdienstleister dem anderen Redaktionsdienstleister Redaktionsdienstleistungen verkauft und der Käufer sich damit auch noch via Pressemitteilung brüstet, das offenbart schon wieder eine ganz neue Qualität im Synergie-Karussell."

Stefan Winterbauer wird ganz schwindelig: Im EM-Heft der Funke-Zeitungen finden sich Texte von Madsacks Zentralredaktion RND. Beide Verlage sind als Dienstleister eigentlich Konkurrenten.
meedia.de, turi2.de (Funke), turi2.de (Madsack)Kommentieren ...

RND liefert EM-Beilage mit 3,2 Mio Auflage.

RND_EM_Beilage-150Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) bringt Freitag ein Magazin zur Fußball-EM mit 3,2 Mio Auflage heraus. Das 64-seitige Heft liegt 13 Madsack-Zeitungen bei. 16 weitere Verlage kaufen das Magazin ein, darunter auch einige, die keine RND-Kunden sind. Das RND kooperiert u.a. mit Springers Transfermarkt.de, um den Marktwert der Mannschaften zu bestimmen. Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn schreibt eine Kolumne.
madsack.de, dnv-online.net

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