Madsack will zweiwöchiges Service-Special an andere Verlage verkaufen.

madsack_150Madsack startet mit seinem Redaktionsnetzwerk Deutschland am 11. November eine zweiwöchige Serie zum Thema Sicherheit. Die täglich zwei Seiten zum Thema will der Verlag auch externen Verlagen anbieten. Auch Konzepte für Events mit Lesern und Werbepartnern will Madsack mitliefern. Im März widmete sich Madsack bereits dem Themenschwerpunkt Fit & Gesund - damals noch ohne externe Kunden.
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Zitat: Wolfgang Büchner sieht "erstklassigen Journalismus" als Voraussetzung für die Digitalisierung.

"Wenn wir keinen erstklassigen Journalismus haben, brauchen wir auch nichts zu digitalisieren."

Wolfgang Büchner, seit sechs Monaten Chief Content Officer bei Madsack, zieht im Interview mit "Kress Pro" Halbjahresbilanz. Er wolle keine digitalen Arbeitsweisen von oben verordnen, sondern mit den Mitarbeitern entwickeln.
"Kress Pro", 6/2017, S. 64-67 (Paid)

weitere Zitate:
- über die Rolle von Google und Facebook:

"Wir dürfen die Kommunikation mit unseren Lesern nicht in soziale Netzwerke auslagern, sondern müssen den Dialog selbst führen."

- über Journalisten im digitalen Zeitalter:

"Für Journalisten muss es Teil ihres beruflichen Selbstverständnisses sein, mit denen zu kommunizieren, für die sie recherchieren und schreiben."

- über das Redaktionsnetzwerk Deutschland als Marke in den Madsack-Zeitungen:

"Es wertet auch die Partner-Zeitung des Redaktionsnetzwerks Deutschland auf, wenn RND-Interviews und RND-Recherchen in der 'Tagesschau' zitiert werden. Das RND etabliert sich als eine Art Qualitätssiegel für die Berichterstattung."Kommentieren ...

"Kieler Nachrichten" vermuten Peilsender am Auto von Chefredakteur Christian Longardt.

Kieler Nachrichten erneuern ihren Verdacht, dass Journalisten der Zeitung abgehört und bespitzelt wurden. Eine Messung am Auto von Chefredakteur Christian Longardt habe "Signale einer Funkquelle" ergeben, womöglich ein Peilsender. Bei der Untersuchung in einer Werkstatt einige Tage später war jedoch nichts mehr zu finden. Zudem sei der private E-Mail-Account von Polizei-Reporter Bastian Modrow gehackt worden. Das Kieler Innenministerium weiß von nichts, das Landespolizeiamt weist die Vorwürfe als "substanzlos" zurück.
kn-online.de, ln-online.de (Reaktionen), turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Ruhr Nachrichten" schließen Mantelredaktion und kaufen Inhalte bei Madsack und "Rheinischer Post".

Ruhr Nachrichten lösen ihre Mantelredaktion auf und kaufen künftig u.a. überregionale Inhalte der "Rheinischen Post" und des Redaktionsnetzwerks von Madsack, schreibt Bülend Ürük. Außerdem liefert der "Hellweger Anzeiger" künftig überregionale Inhalte. Die meisten Redakteure, die bisher bei den "Ruhr Nachrichten" den Mantel erstellt haben, wechseln in Lokalredaktionen, um dort die Berichterstattung zu verbessern. Entlassungen soll es nicht geben.
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Madsack-Redaktionsnetzwerk landet gemeinsam im IVW-Ranking auf Rang 13.

Madsack weist die IVW-Zahlen der Medien seines Redaktionsnetzwerkes nur noch gemeinsam aus und landet im Juni mit rund 21,8 Mio Visits auf Platz 13. Die Besuche bei Business Insider Deutschland sinken drastisch - im Inland um 28,3 %, was auch an Messproblemen liegen kann. Unter den Top-5-Nachrichtenseiten wächst im Juni nur Bild.de.
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Madsack lädt Leser zu Politiker-Interviews in den Saal der Bundespressekonferenz.

madsack_150Madsack lädt die Leser seiner Zeitungen zu Interview-Terminen mit den Spitzenpolitikern Martin Schulz (SPD), Alexander Gauland (AfD), Christian Lindner (FDP), Cem Özdemir (Grüne) und Sarah Wagenknecht (Linke) im Saal der Bundespressekonferenz. Jeweils rund 200 Leser der Partnerzeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland finden bei den fünf Veranstaltungen Platz. Weitere können vorab online Fragen einreichen. Über die Auswahl macht Madsack keine Angaben. Die "Kieler Nachrichten" verlangen für die Leser-Reise 249 Euro.
madsack.de, kn-online.deKommentieren ...

Sven Fischer kehrt zu Madsack zurück, Marc Zeimetz geht.

Madsack holt Sven Fischer (Foto), 45, spätestens zum Jahresbeginn 2018 als Geschäftsführer und CFO von Intermedia zurück. Er wird das Beteiligungsmanagement, den Finanzbereich und das Postgeschäft verantworten. Fischer arbeitete bereits von 2000 bis 2014 für Madsack. Er folgt auf Marc Zeimetz, der künftig als Business Angel im Digitalbereich arbeiten will.
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Zitat: Madsack-Chef Christoph Rüth will mit Diversifikation wachsen.

"Die wirtschaftliche Notwendigkeit, Transformation und Diversifikation weiter voranzutreiben, wird nicht nachlassen. Insofern sind Verlage gut beraten, wenn sie nicht-marktrelevante Dienstleistungen so organisieren, dass sie vernünftige Skaleneffekte erzielen."

Christoph Rüth, Operativ-Chef bei Madsack, sagt im "DNV"-Interview, Produkte wie das Madsack-Verlagssystem Vi&Va seien ein Wachstumsfeld.
dnv-online.netKommentieren ...

"Kieler Nachrichten" wollen wissen, ob Journalisten illegal abgehört wurden.

Kieler Nachrichten haben den Verdacht, dass Journalisten der Zeitung illegal abgehört wurden. Einen Fragenkatalog der Zeitung hat das Innenministerium an den Generalstaatsanwalt weitergeleitet, der nun prüfen soll, ob es tatsächlich Abhöraktionen gab. Parallel berichtet die Madsack-Zeitungen über eine umfangreiche Kontroll-Aktion bei der Landespolizei. Die gesamte Internet-Kommunikation der vergangenen drei Monate werde überprüft. Im Visier seien auch Beamte, die in Verdacht stehen, Kontakt zu kritischen Journalisten zu haben.
kn-online.de, taz.de
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Newspaper Impact betreut Einzelverkauf von "Lübecker Nachrichten" und "Ostsee-Zeitung".

Madsack gibt die Einzelverkaufsbetreuung von Lübecker Nachrichten und Ostsee-Zeitung an Newspaper Impact ab, den Nationalvertrieb von Springer. Newspaper Impact übernimmt für die beiden Madsack-Blätter u.a. Markt-Beobachtung und -Analyse sowie Marketing-Dienstleistungen und setzt auf Vertriebskooperationen mit "Bild" und "Welt".
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Marco Fenske will bei Madsack mit Fußball-Inhalten Bundesliga spielen.


Traffic mit Toren: Madsack verzeichnet dank dem Zugpferd Fußball digitales Wachstum. Sportchef Marco Fenske blickt im turi2.tv-Interview zufrieden auf die ersten Monate des Portals Sportbuzzer – unter der Marke bündelt der Verlag Fußball-Inhalte. Weitere Sportarten sollen folgen. Fenske vergleicht den Sportclub Madsack – nicht zuletzt wegen der verlagseigenen "Leipziger Volkszeitung" – mit dem RB Leipzig: "Wir spielen Bundesliga und haben Spaß daran gefunden."

Mit "Bild" und "Kicker" will sich Fenske noch nicht messen. Sicher ist aber, dass sich der Sportbuzzer in den Top 10 der deutschen Sportseiten festsetzen soll. Dabei hilft nicht nur der große Sport. Madsack, selbst in der ländlichen Umgebung zuhause, setzt auf Amateurfußball mit seinen Dorfclubs und deren Millionen Anhänger. "Der Amateurfußball ist die Basis", sagt Fenske – und macht zudem Sportbuzzer-Fernsehen im Netz.
turi2.tv (4-Min-Interview auf dem YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Madsack schickt Fußball-Talkshow "Sportbuzzer Fantalk 3.0" in die Verlängerung.

Madsack setzt seinen "Sportbuzzer Fantalk 3.0" fort. In der kommenden Bundesliga-Saison soll die Fußball-Talkshow bis zu drei Mal laufen, sagt Sportbuzzer-Geschäftsführer Marco Fenske, will sich auf eine genaue Zahl aber noch nicht festlegen. Am 12. Mai hatte das Web-TV-Format Premiere, es war auf den Madsack-Seiten und bei Entwicklungspartner Red Bull zu sehen, außerdem haben T-Online.de und die "Abendzeitung" aus München den Talk übernommen. Laut Madsack hat die Live-Sendung eine Mio-Reichweite erzielt.
madsack.de, sportbuzzer.de (2-Std-Sendung), turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Madsacks Sportbuzzer startet Fußball-Talkshow.

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Zitat: Früher war nicht alles besser, findet Uwe Dulias, Entwicklungs-Chef bei Madsack.

"Alte Männer neigen dazu, zu sagen: 'Früher war alles besser und wir waren auch besser.' Dazu gehöre ich nicht."

Uwe Dulias, Entwicklungs-Chefredakteur bei Madsack, freut sich im Interview mit turi2.tv über selbstbewusste junge Journalisten, die nicht nur an den Job, sondern auch an ihr Privatleben denken.
turi2.tv (4-Min-Intervie im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Uwe Dulias macht Madsacks Volontäre fit für die Zukunft.


Früher war nicht alles besser: Madsack erkennt die Zeichen der Zeit und stellt mit seinem Mediencampus die Ausbildung der Volontäre neu auf. Kopf hinter dem Konzept sind Journalismus-Urgestein Uwe Dulias und sein Team. Der Entwicklungs-Chefredakteur setzt mit der Journalistenschule auf multimediale Inhalte in verschiedenen Redaktionen. Zudem will er Fehler beheben, die ihn schon in seiner eigenen Ausbildung vor 40 Jahren genervt haben: "Am ersten Tag saß ich doof rum", sagt er im Interview mit turi2.tv. Die Madsack-Volos sollen künftig erst theoretisch das Handwerk lernen und dann "auf die Menschheit losgelassen" werden.

Der Regionalzeitungs-Konzern reagiert mit der Entwicklung des Mediencampus auch auf die rückläufige Zahl der Volo-Bewerber. Mit einer dosierten Zentralisierung will Madsack die Ausbildung im Lokaljournalismus für junge Talente attraktiver machen. Dulias erkennt, dass der gesellschaftliche Wandel an den jungen Journalisten nicht vorbeigeht. Privatleben und Familie seien vielen heute wichtiger als früheren Generationen. Dulias bekennt selbstkritisch: "Vielleicht tut es dem Journalismus gut, dass junge Leute kommen, die auch ein bisschen privaten Egoismus mitbringen."
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Next Media Accelerator der dpa startet in zweite Runde.

dpa schickt ihre 2015 gestarteten Next Media Accelerator in eine zweite Runde – "mit einer deutlich größeren Finanzausstattung", wie die Nachrichtenagentur mitteilt. In der Runde, die am 1. Juli startet, sollen bis zu 100 mediennahe Startups mit einem Mentoren-Programm und bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Das Geld dafür kommt von mehr als 20 Investoren, darunter dpa, "Spiegel", "Zeit", Springer, Funke und Madsack.
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Rüdiger Ditz will auch Online bei Madsack zentral steuern.


Zentral ist das neue Normal: Rüdiger Ditz nimmt sich die zwölf Online-Portale der Madsack-Zeitungen zur Brust. Die überregionalen Teile der digitalen Angebote sollen künftig zentral aus Hannover gefüttert werden – vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), das schon Zeitungsseiten liefert. Der frühere Spiegel-Online-Chef Ditz zeigt turi2.tv bei einem Video-Rundgang den Newsroom und erklärt seine Pläne.

Er kündigt an: Alles, was sich zentralisieren lässt, wird künftig Hannover machen – damit die Kollegen in Leipzig, Lübeck, Potsdam und Rostock Zeit fürs Regionale bekommen. "Die Kraft wächst aus dem Verbund und nicht daraus, dass jeder alleine vor sich hinprökelt", sagt Ditz. Sein heutiger Job erinnert ihn an den alten Arbeitgeber: "Es ist vergleichbar mit Spiegel Online Anfang der 2000er als es um Neuaufbau ging."
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Madsacks Sportbuzzer startet Fußball-Talkshow.

Madsack testet für sein Fußballportal Sportbuzzer eine Fußball-Talkshow. Am 12. Mai soll der "Sportbuzzer Fantalk 3.0" erstmals auf Sendung gehen – auf dem Sportportal, den Seiten der angeschlossenen Madsack-Blätter und der Seite des RB Leipzig. Der Verein von Brause-Baron Dietrich Mateschitz tritt neben der Madsack-Produktionsfirma TVN auch als Kooperations-Partner und Mit-Entwickler der Sendung auf. Die Moderation übernimmt Isabella Müller-Reinhardt, drei ausgewählte Fans dürfen die Profis auf dem Panel jederzeit unterbrechen, sagt Sportbuzzer-Chef Marco Fenske im Kurzinterview mit turi2.tv.
madsack.de, turi2.tv (45-Sek-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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Madsack macht Gordon Repinski zum Büroleiter in Berlin – weiterer Ausbau geplant.


Wir fahren nach Berlin: Madsack will sich in der Hauptstadt personell breiter aufstellen und beginnt mit einer prominenten Neuverpflichtung. Gordon Repinski, 39, bisher für den "Spiegel" in Washington, wird Leiter der Berlin-Dependance des RedaktionsNetzwerks Deutschland und folgt damit auf Ulrike Demmer, die inzwischen als Vize-Regierungssprecherin wirkt. Wann Repinski den neuen Job antritt, ist allerdings noch unklar. Für den "Spiegel" war er erst Anfang 2016 als Ersatz für Markus Feldenkirchen in die US-Hauptstadt gegangen. Zuvor hat er von Berlin aus für das Nachrichtenmagazin geschrieben, für die "taz" gearbeitet und in der Deutschen Journalistenschule in München gelernt.

Mit Repinski wächst Madsacks Berliner Belegschaft in der obersten Etage des Hauses der Bundespressekonferenz auf sieben Mitarbeiter. Bereits Ende März hatte RND den Wechsel von Thoralf Cleven, 50, bisher Chefredakteur der "Märkischen Allgemeinen Zeitung", nach Berlin verkündet. Weitere Neueinstellungen sollen folgen – und auch der Funke-Zentralredaktion in Berlin etwas entgegensetzen. (Foto: Maurice Weiss)
turi2 – eigene Infos, turi2.de (Demmer), turi2.de (Cleven)Kommentieren ...

Madsack gründet eigenen Medien Campus zur Ausbildung von Volontären.

Madsack gründet eine eigene Journalistenschule: Der Madsack Medien Campus soll mit einer crossmedialen Ausbildung den "regionalen Qualitätsjournalismus" fördern. Die 20 Volontäre belegen neben ihren Stamm-Redaktionen bei den lokalen Madsack-Zeitungen auch Stationen beim RedaktionsNetzwerk Deutschland in Hannover oder Berlin sowie bei Digital-Portalen der Mediengruppe. Der erste Ausbildungs-Jahrgang beginnt im Herbst, die Bewerbungsphase läuft bis Ende Mai.
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Madsack macht 2015 keine Verluste mehr.

Schlankheitskur trägt Früchte: Madsack hat im Geschäftsjahr 2015 schwarze Zahlen geschrieben, berichtet Gregory Lipinski aus der Bilanz im Bundesanzeiger. Der Jahresüberschuss beträgt 7,1 Mio Euro, im Jahr 2014 waren es noch 1,1 Mio Euro Minus. Der Umsatz liegt bei 649 Mio Euro und damit um 20 Mio unter dem Wert von 2014.

Zuletzt konnte Madsack 2011 einen Gewinn ausweisen, damals 8,5 Mio Euro. Seither blutete die Verlagsgesellschaft rote Tinte. Für 2016 rechnet Madsack mit einem "deutlich verbesserten Konzern-Jahresergebnis", wenn sich die Restrukturierungen des Verlags aus dem Sparprogramm Madsack 2018 "kosten- und erlösseitig positiv auswirken".
meedia.de, bundesanzeiger.de (Suchbegriff "Madsack" eingeben)Kommentieren ...

"Mindener Tageblatt" und Madsack helfen Jugendlichen bei Ausbildungssuche.

madsack_150Madsack und Mindener Tageblatt gründen die Azubify GmbH, um Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu helfen. Damit wollen die beiden Verlage das 2014 vom "Mindener Tageblatt" gestartete Projekt Azubify besser vermarkten. Auf Azubify.de können sich Jugendliche über Berufe informieren, Unternehmen aus ganz Deutschland bieten dort Plätze für Ausbildungen, Praktika und duale Studiengänge an.
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"Ostsee-Zeitung" kündigt nur 5 statt 19 Mitarbeitern.

ostsee-zeitung150Ostsee-Zeitung in Rostock entlässt weniger Mitarbeiter als ursprünglich geplant. Der Sozialplan sehe nur die betriebsbedingte Kündigung von 5 statt 19 Mitarbeitern vor, sagt Geschäftsführerin Stefanie Hauer bei Meedia. 25 Mitarbeiter sollen konzernintern wechseln, zwei Abteilungen der Madsack-Zeitung haben eine "kollektive Arbeitszeitreduzierung" vereinbart.
meedia.de, turi2.de (Background)

In einer früheren Version dieser Meldung war von 50 Stellen, die ursprünglich gestrichen werden sollten. Laut Verlag standen in Rostock nur 19 Jobs auf der Kippe.Kommentieren ...

Madsack will Fußball-Berichterstattung online auf Sportbuzzer bündeln.

madsack_150Madsack will sich im Netz stärker gegen Springers "Fußball Bild" positionieren. Die Fußball-Berichterstattung des Verlags gibt es "digital künftig komplett und exklusiv auf dem Sportbuzzer", sagt Marco Fenske, Sportkoordinator des Redaktionsnetzwerks Deutschlands im Interview mit Gregory Lipinski. Die einzelnen Zeitungswebsites sollen nur noch Teaser veröffentlichen und zum gemeinsamen Sport-Portal verlinken.
meedia.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Madsack bündelt Reise-Themen unter der Dachmarke Reisereporter.

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From Hannover to Holiday: Madsack schickt sein Portal reisereporter.de nach drei Monaten Beta-Test in den Regelbetrieb und fasst künftig auch alle Print-Angebote unter dieser Marke zusammen. Die Reiseseiten in 15 Tageszeitungen und 30 Anzeigenblättern werden umgetauft. Zehn Mitarbeiter steuern das digitale Angebot aus dem Anzeiger-Hochhaus, geleitet von Tobias Schäffer (Foto, rechts). Geld soll reiserporter.de vor allem mit Native Advertising verdienen. Anzeigen, etwa für Mecklenburg-Vorpommern, sehen normalen Artikeln zum Verwechseln ähnlich.

Redaktionell arbeitet das Portal mit vielen Bildern und Videos. Die Inhalte stammen teilweise aus den Madsack-Zeitungen – die Print-Produktion der Reisethemen ist schon länger im Redaktionsnetzwerk Deutschland zentralisiert. Online setzt der Reisereporter auf klickstarke Inhalte wie Das sind die Reisetrends und Multimedia-Storys. Das Portal erscheint in der neuen Tochterfirma Madsack Vertical. Reisereporter.de ist das dritte Zielgruppen-Portal von Madsack neben Sportbuzzer und deinetierwelt.de.
turi2 - eigene Infos, reisereporter.de

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Die Marke Reisereporter wird auch in den Madsack-Zeitungen eingeführt. Sie übernehmen schrittweise den gemeinsamen Titel.Kommentieren ...

Wir graturilieren: Udo Röbel wird 67.

Udo Röbel 150Wir graturilieren: Journalist und Autor Udo Röbel feiert heute seinen 67. Geburtstag. Im vergangenen Lebensjahr wurde er zum ersten Mal Großvater. Fürs neue Lebensjahr wünscht Röbel sich, "dass ich auch weiterhin nicht vergreise". Dabei hilft ihm seine Tätigkeit als Berater und Autor bei Madsacks Redakstionsnetzwerk Deutschland, dem er helfen will "journalistisch noch besser" zu werden. Außerdem hat Röbel sich zum Ziel gesetzt, "dem gedruckten Wort seinen Wert zu erhalten als Bollwerk gegen die digitalen Lügenschleudern im Netz". Seinen Geburtstag feiert er still zu Hause mit seiner Frau und am Abend "vielleicht laut bei dem einen oder anderen Bier" in seiner Stammkneipe Zwick in Hamburg-Pöseldorf. Gratulationen erreichen ihn, "wen das brennende Verlangen danach überfällt", bei Facebook. Auch bei Twitter ist Röbel aktiv.Kommentieren ...

Madsack schafft neue Einheit für Sportberichterstattung.

madsack_150Madsack sieht sich durch Springers "Fußball Bild" im Zugzwang und baut seine Sportberichterstattung um. Am Verlagsstandort in Hannover werden die Sportredaktionen von "Hannoversche Allgemeine Zeitung", "Neue Presse" und Sportbuzzer zusammengezogen, schreibt Gregory Lipinski. 16 Redakteure sollen unter Leitung von Marco Fenske titel- und medienübergreifend die regionale Sportberichterstattung leisten.
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Wolfgang Büchner spricht über sein Jahr bei Ringier und seinen Wechsel zu Madsack.


Rückspiegel: Wolfgang Büchner, Ex-"Spiegel"-Chefredakteur und zuletzt Geschäftsführer der "Blick"-Gruppe von Ringier, ringt um Deutungshoheit in eigener Sache. Im Interview mit der Schweiz-Ausgabe der "Zeit" geht er kritischen Fragen trotzdem weitgehend aus dem Weg. Müsse man sich bei Ringier mit den richtigen Leuten gut stellen, um zu überleben? "Das ist doch nichts Besonderes." Hat er sich mit der Ringier-Spitze überworfen? "Nein." Und auch zum "Spiegel" und seinem unrühmlichen Abgang dort sagt Büchner "No Comment".

Lieber betont Büchner, was er in einem Jahr beim "Blick" in der Schweiz erreicht hat: "Ein neues Redaktionssystem eingeführt und die Redaktionsstruktur verändert", "die erste Virtual-Reality-App der Schweiz gestartet" und Video massiv ausgebaut. Die digitalen Erlöse hätten "sich hervorragend entwickelt".

Aber warum dann der schnelle Wechsel zurück nach Deutschland zu Madsack? Das Angebot vom Regionalzeitungs-Konzern sei "so verlockend, dass ich mir sagte: Da will ich hin!" Als Chefredakteur des RedaktionsNetzwerks Deutschland freue er sich nun darauf, Leitartikel für Madsack zu schreiben.

Ein bisschen Selbstkritik lässt Büchner dennoch durchblicken: Er hätte mindestens zwei oder drei Jahre bei Ringier bleiben sollen, "das wäre besser gewesen, da muss man nicht drum herumreden". Auf die Frage, ob er in seiner Zeit beim "Spiegel" Fehler gemacht habe, bekennt er "ganz grundsätzlich": "Kennen Sie jemanden, der keine Fehler macht?"
"Zeit" 2/2017, S. 12 (Paid, Schweiz-Teil), meedia.de, wuv.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Björn Czieslik, Markus Trantow
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Madsack-Boss schickt NDR-Intendanten Protestnote.

madsack_150Madsack fühlt sich vom NDR-Fernsehen unfreundlich behandelt und schickt NDR-Intendant Lutz Marmor einen Beschwerdebrief, berichtet Uwe Vorkötter. Im "Schleswig-Holstein-Magazin" vom 13. Dezember ging es um Madsacks Mehrheitsbeteiligung "Lübecker Nachrichten" und die Minderheitsbeteiligung "Kieler Nachrichten". Neben Faktenfehlern kritisiert Verlagschef Thomas Düffert, dass in dem Bericht nur Arbeitnehmervertreter befragt wurden und fragt, "ob das eigentlich so sein muss".
horizont.netKommentieren ...