Tinder-Mutter Match sieht Facebooks Dating-Pläne nicht als Konkurrenz.

Tinder App-Logo 150Match Group, Mutter der Dating-App Tinder, fühlt sich von Facebooks Plänen für eine Dating-App nicht bedroht, erklärt CEO Mindy Ginsberg. Die meisten Nutzer hielten die Partnersuche und Facebook als Plattform für Freunde und Familie lieber getrennt. Seitdem Tinder die Registrierung über SMS ermöglicht, würden sich nur noch 25 % der Nutzer über Facebook anmelden. Die Match Group hatte nach der Ankündigung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg 20 % an Wert verloren.
businessinsider.de, turi2.de (Zuckerberg)

Hör-Tipp: Mark Zuckerberg stellt sich Journalistenfragen.

Hör-Tipp: Facebook-Chef Mark Zuckerberg erklärt sich in einer Telefonkonferenz. Es geht u.a. um den Datenskandal um Cambridge Analytica, neue Sicherheitsvorkehrungen und Fake News. Er habe verstanden, dass Facebook nicht nur für seine Plattformen Verantwortung trage, sondern auch für die Konsequenzen der Nutzung.
techcrunch.com, soundcloud.com (53-Min-Audio)

Mark Zuckerberg kontert Kritik von Tim Cook.

Mark Zuckerberg lässt die Kritik von Apple-Chef Tim Cook nicht auf sich sitzen und äußert im Interview mit dem Online-Portal Vox Zweifel daran, dass Apple besser mit seinen Kunden umgehe als Facebook. Es sei "lächerlich" daraus, dass ein Unternehmen viel Geld von seinen Kunden verlange, zu schließen, dass sich dieses besser um seine Nutzer kümmere. Tim Cook hatte vergangene Woche hämisch kommentiert, Apple könne nicht in einen Datenskandal wie Facebook geraten, da bei Apple die Kunden nicht das Produkt seien.
faz.net, turi2.de (Background)

Mark Zuckerberg macht keine Aussage im britischen Parlament.

Mark Zuckerberg wird nicht vor einem Ausschuss des britischen Parlaments erscheinen, berichtet der "Telegraph". Demnach biete der Facebook-Gründer an, CTO Mike Schroepfer oder CPO Chris Cox zu schicken. Die Mitglieder des Ausschusses wollen mit Mark Zuckerberg oder einem hochrangigen Facebook-Vertreter über den Datenmissbrauch durch Cambridge Analytica sprechen.
telegraph.co.uk, spiegel.de

Mark Zuckerberg kündigt konkrete Konsequenzen an.


Mark zuckt: Mark Zuckerberg äußert sich erstmals persönlich zu dem Datenskandal um Cambridge Analytica. In einem CNN-Interview sagt er: "Es tut mir wirklich leid, dass das passiert ist." Zuvor kündigte er in einem Post an, Facebook werde die Datennutzung aller Apps untersuchen, die Zugriff auf viele Nutzer-Daten hatten, bis Facebook 2014 die Zugangseinschränkungen eingeführt hat. Entwickler, die nicht kooperieren, will Facebook von der Seite verbannen und Fälle von Datenmissbrauch öffentlich machen.

Zugleich beschränkt der Internet-Riese den Datenzugang für Apps stärker als bisher und sperrt Apps, die Nutzer drei Monate lang nicht nutzen, den Zugang zu persönlichen Infos. Facebook kündigt für die nächsten Monate ein Tool an, mit dem Nutzer den Zugriff von Apps auf ihre Daten kontrollieren und widerrufen können. In der Vergangenheit habe seine Firma Fehler gemacht, schreibt Zuckerberg.
faz.net, facebook.com (Post Zuckerberg), newsroom.fb.com, money.cnn.com, turi2.de (Background)

Analyse: Mark Zuckerberg weckt Zweifel an der Glaubwürdigkeit seiner Versprechungen.

Mark Zuckerberg schaltet sich in wichtige Debatten über Facebook nicht ein, analysiert Roland Lindner. Er wecke den Eindruck, unangenehme öffentliche Diskussionen zu meiden, obwohl Erklärungsbedarf besteht. Mit der Zurückhaltung verursache Zuckerberg Zweifel an der Glaubwürdigkeit seiner Versprechungen, eine bessere Facebook-Welt schaffen zu wollen. Der Facebook-Chef hatte angekündigt, in die Bekämpfung von Missbrauch auf Facebook zu investieren.
faz.net

Zitat: Mark Zuckerberg entschuldigt sich für negative Folgen von Facebook.

"Für die Art und Weise, wie meine Arbeit verwendet wurde, um Menschen zu spalten, anstatt uns zusammenzubringen, bitte ich um Vergebung und ich werde daran arbeiten, es besser zu machen."

Facebook-Chef Mark Zuckerberg bittet am Versöhnungstag, dem höchsten jüdischen Feiertag, um Verzeihung für negative Auswirkungen von Facebook.
techcrunch.com

Analyse: Zuckerberg droht die Kontrolle über sein soziales Netzwerk zu verlieren.

Facebook droht der Kontrolle seines Erfinders Mark Zuckerberg zu entgleiten, analysiert ein Autorenteam der "Welt am Sonntag". Zuckerberg gehe es ähnlich wie dem Schöpfer des Monsters Frankenstein. Ursprünglich für Partys und die Suche nach Freunden und Dates gedacht, lehre Facebook heute Politikern und Wirtschaftsführern das Fürchten. Dem sozialen Netzwerk fehlten Mechanismen, um den Missbrauch der Freiheit, die es gewährt, zu stoppen. Die Microtargeting-Funktion, die Facebook für Werbekunden so wertvoll macht, sei zugleich seine große Schwäche, schreiben Stefan Beutelsbacher, Nikolaus Doll, Thomas Heuzeroth und Cat Zakrzewski.
"Welt am Sonntag", S. 33-34 (Paid)

Mark Zuckerberg bläst Pläne für eine neue Aktienstruktur ab.

Mark Zuckerberg gibt seine Pläne für eine neue Aktienstruktur, die ihm Einfluss im Konzern sichern sollte, auf. Der Facebook-Chef schreibt, er wolle die bisher geplante Anteilsklasse ohne Stimmrechte nicht mehr einführen. Anleger hatten gegen die Pläne geklagt. Zuckerberg wollte für wohltätige Zwecke große Aktienpakete verkaufen, ohne die Kontrolle über seine Firma zu verlieren.
facebook.com, techcrunch.com, businessinsider.de

Julia Jäkel: Facebook muss Verantwortung für Fake News und Hate Speech übernehmen.


Facebooks Realität und Zuckerbergs Anspruch: Julia Jäkel, Vorstandschefin von Gruner + Jahr, fordert von Facebook, endlich Verantwortung für Fake News, Beleidigungen und Gewaltdarstellungen zu übernehmen. Gründer Mark Zuckerberg nehme für sich in Anspruch, das gesamte soziale Gefüge der Gesellschaft abzubilden, es brauche aber sehr viel guten Willen, um zu glauben, dass Zuckerberg seine Verantwortung erkannt habe, sagt Jäkel auf dem European Newspaper Congress in Wien.

Es sollte nicht nur Sales-Truppen von Facebook in Deutschland geben, sondern auch Ansprechpartner für Partnerschaften und die Regulierung des sozialen Netzwerks, fordert Jäkel. Sie vergleicht Facebook mit den Verlagen in den 1950er Jahren: Damals hätten sich die Verlage zusammengetan und u.a. mit dem Presserat für eine Selbstkontrolle gesorgt. Ähnliches erwartet Jäkel auch von Facebook.
daniel-bouhs.de, youtube.com (4-Min-Video)

Zitat: Frank Thelen vermisst Gründer mit Killer-Instinkt und sieht schwarz für deutsche Konzerne.

"Wir haben fast keine Gründer, die neue Technologien entwickeln und den Killer-Instinkt eines Elon Musk oder Mark Zuckerberg haben. Das wird Deutschland in zehn Jahren in eine richtig böse Krise treiben."

Startup-Geldgeber Frank Thelen vermisst bei deutschen Unternehmen Mut und bei Gründern den unbedingten Willen zum Erfolg. Im Interview mit dem "stern" fordert der Investor der TV-Sendung Die Höhle der Löwen mehr Mut zum Scheitern.
stern.de

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Wer ein Startup baut, geht durch die Hölle. Er muss in den ersten vier, fünf Jahren alles andere nach hinten schieben, Gesundheit, Familie. Es zählt nur eins: Kommt mein Produkt an den Markt – und hält es sich?"

"Früher konnten wir über Jahrzehnte Technologien aufbauen, das Dieselauto etwa. Heute ändern sich komplette Märkte in wenigen Monaten, von Nokia zu Smartphone, von SMS zu WhatsApp. Wenn ich in meiner DNA Scheitern nicht erlaube, kann ich auf diese schnellen Veränderungen nicht reagieren."

"Jeff Bezos hat mit dem Firephone eine halbe Milliarde in den Sand gesetzt. Wenn ich mit dem Vorstandschef der Post spreche, sagt der: 'Das kann ich nicht riskieren, was sagen denn meine Shareholder?' Aber wenn ich nichts wage, werden diese Unternehmen sterben, selbst Giganten wie die Post."

"Jeder kann Programmieren lernen. Das ist nicht nur etwas für unsere geistige Elite."

"Ich wäre schon sehr gerne Milliardär, damit ich auch mal 50 Millionen in einen herausragenden Gründer investieren kann. Im Valley schreiben Jeff Bezos oder Sergey Brin solche Schecks an einem Wochenende. Das fehlt uns in Deutschland."

"Aktuell fühle ich mich einfach nur bedroht: Donald Trump, der Brexit, Martin Schulz..."

Über Angela Merkel:
"Ich bin positiv überrascht, wie tief sie in der Materie steckt. Sie hat mal programmiert, sie versteht Bitcoin in Grundzügen, lässt sich stundenlang von Experten das Internet erklären – Hardcore Technologie."

Mark Zuckerberg verfasst ein Globalisierungs-Manifest.

Mark Zuckerberg-Februar2015-150Mark Zuckerberg legt ein fast 6.000 Wörter langes Manifest vor, in dem er eine globalisierte Gesellschaft fordert, die für alle funktioniert. Facebook habe bisher Freunde und Familien vernetzt, auf dieser Basis wolle Zuckerberg nun "eine soziale Infrastruktur für die Gemeinschaft" entwickeln. Außerdem sorge sich der Facebook-Gründer über Fake News und "Sensationalismus und Polarisierung". Wie er die virale Verbreitung von Lügen in seinem Netzwerk eindämmen will, sagt Zuckerberg allerdings nicht.
facebook.com, sueddeutsche.de (Zusammenfassung)

Mark Zuckerberg bezieht Position gegen Trumps Abschottungspolitik.

Mark Zuckerberg-150Mark Zuckerberg wendet sich mit einem Posting zur US-Politik zu Wort. Der Facebook-Chef wirbt dafür, dass die USA weiter Einwanderungsland bleiben. Junge Menschen aus anderen Nationen seien die Zukunft der USA, schreibt Zuckerberg und verweist darauf, dass auch seine Familie und die seiner Frau als Zuwanderer beziehungsweise Flüchtlinge in die Staaten kamen.
facebook.com, businessinsider.de

Basta: Mark Zuckerberg lässt andere die digitale Drecksarbeit machen.

Mark Zuckerberg-Februar2015-150Marks Manager: Facebok-Chef Mark Zuckerberg bespielt seine Facebook-Seite gar nicht selbst, berichtet Bloomberg Business Week. Eine handvoll Mitarbeiter schreibt seine Posts, ein weiteres Dutzend bereinigt die Seite von Hass-Kommentaren, Profi-Fotografen machen vermeintliche Schnappschüsse. Verständlich, dass der Chef eines Milliarden-Dollar-Unternehmens keine Zeit hat, sich selbst um Nebensächlichkeiten wie Social Media zu kümmern.
bloomberg.com

Mark Zuckerberg hat Chancen in der Politik, meint Johannes Steger.

zuckerberg-facebook-400Mark Zuckerberg will 2017 mit Amerikanern aller 50 Bundesstaaten sprechen – dieses Ziel erinnert Johannes Steger an "Wahlkampfreisen von Politikern". Er attestiert den politischen Ambitionen des Facebook-Bosses durchaus Erfolgschancen: Zuckerberg sei reich, erfolgreich und wohltätig. Auch Trump und Bloomberg hätten die Formel "erfolgreicher Geschäftsmann, guter Politiker" für ihre Wahlkämpfe genutzt.
handelsblatt.com

Zuckerberg: Facebook ist eine Medienfirma, bloß keine "traditionelle".

Facebook ZuckerbergFacebook ist eine Medienfirma, räumt Gründer und Chef Mark Zuckerberg in einem Videochat zögerlich ein. Es handele sich nicht um eine traditionelle Technologiefirma und nicht um eine traditionelle Medienfirma. Auch wenn Facebook selbst keine Nachrichten produziere, so mache es doch mehr, als nur Nachrichten an das Publikum auszuspielen. Die Firma sei ein "wichtiger Teil des öffentlichen Diskurses", so Zuckerberg.
techcrunch.com, cnet.com

Zahl des Tages: Mark Zuckerberg hat 100 Stunden an seiner Haus-AI gearbeitet.

Mark Zuckerberg-150Zahl des Tages: Freizeittaugliche 100 Stunden hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg 2016 in die Entwicklung seiner privaten künstlichen Intelligenz für sein Haus investiert. Dabei ht er unter anderem erkannt, dass er lieber per Text als per Sprache mit seiner AI kommuniziert und dass man einen Toaster aus den 50ern braucht, um den Toastvorgang online zu starten.
facebook.com

Basta: Facebook löscht versehentlich Beiträge vom Chef.

Facebook Logo blueLöschbrigade: Facebook kann es mit seiner Lösch-Politik auch Keinem recht machen, wenn es entweder Hassposts nicht oder harmlose Bilder voreilig löscht. Jüngster Fall sind einige Beiträge zur Rolle von Facebook bei der US-Wahl. Nur ein Systemfehler, beschwichtigt Facebook. Autor der zeitweise gelöschten Posts ist ein gewisser Mark Zuckerberg.
handelsblatt.com

Facebook-Gründer Zuckerberg sorgt sich um Fake-News-Flut.

Mark Zuckerberg-Februar2015-150Mark Zuckerberg wirbt in einem Facebook-Post um Verständnis für das komplexe Problem der Falschmeldungen. Deren Verbreitung zu stoppen sei technisch und inhaltlich schwierig, Facebook wolle nicht zum "Schiedsrichter der Wahrheit" werden. Zuckerberg kündigt u.a. eine tiefere Zusammenarbeit mit Fact-Checking-Organisationen an und will Nutzer besser warnen, wenn sie Inhalte teilen, die andere zuvor als Falschmeldung gemeldet haben.
facebook.com, nytimes.com

Meinung: Zuckerberg stiehlt sich bei Trump-Wahl aus der Verantwortung.

Mark Zuckerberg-Februar2015-150Marc Zuckerberg stiehlt sich aus der Verantwortung, was die Wahl Trumps zum Präsidenten betrifft, schreibt Hakan Tanriverdi. Zuckerberg behaupte, (politische) Facebook-Inhalte seien für Menschen irrelevant - dabei preist das Netzwerk beispielsweise seine Werbung als überaus effektiv an. Auch Fake News sind auf Facebook ein großes Problem: Sie kommen von hyper-parteiischen Seiten, die zig Mio Menschen erreichen, sind aber oft frei erfunden. Zuckerberg nennt die Kritikpunkte "verrückt" und betont, Wähler würden sich aufgrund ihrer Alltagserfahrungen für einen Kandidaten entscheiden.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background Fake News)

Meinung: Thomas Knüwer erklärt Facebooks Adblocker-Strategie.

thomas knüwer 150 2015Adblocker: Mark Zuckerberg ist kein neokapitalistisches Arschloch, findet Thomas Knüwer, "auch wenn deutsche Medienhäuser das nicht glauben wollen". Er folge einer unternehmerischen Werthaltung, zu der u.a. Zugang zu journalistischen Informationen gehöre. Den könne es aber nur geben, wenn Journalismus sich, z.B. über Anzeigen, finanzieren könne.
horizont.net

2. Quartal: Facebook legt Jubel-Zahlen vor.

Facebook fb-logo-neuFacebook profitiert im 2. Quartal massiv von Smartphone-Werbung und verdreifacht seinen Gewinn im Vergleich zu 2015 auf jetzt 2,1 Mrd Dollar. Der Umsatz des Zuckerberg-Netzwerks wächst um 59 % auf 6,4 Mrd Dollar. Facebook erzielt inzwischen 84 % seiner Werbeeinahmen mit Mobil-Werbung, 2015 waren es noch 76 %. 1,7 Mrd Menschen nutzen das Netzwerk pro Monat.
spiegel.de, businessinsider.de

Zitat: Mathias Müller von Blumencron vergleicht Mark Zuckerberg mit einem Kneipen-Wirt.

Mathias Müller von Blumencron 150"Zuckerberg ist nichts anderes als der Wirt einer gigantischen Stammtischkneipe. Er verdient an der Wahrheit, er verdient an der Lüge. Zumindest, solange die Gäste die Einrichtung nicht zerlegen."

"FAZ"-Digitalchef Mathias Müller von Blumencron fragt sich, wann der erste Attentäter seinen Angriff per Livestream verbreitet.
faz.net

Zuckerberg trifft Konservative.

Mark Zuckerberg-Februar2015-150Facebook versucht sich nach Vorwürfen über manipulierte Trending Topics in Schadensbegrenzung. Noch in dieser Woche will sich CEO Mark Zuckerberg mit Vordenkern der amerikanischen Konservativen, darunter Dampfplauderer Glenn Beck, treffen. Zuckerberg will mit ihnen "über die Angelegenheit sprechen und ihre Sicht der Dinge hören".
techinsider.io, turi2.de (Background Trending Topics)