USA schreiben fünf Ex-VW-Manager international zur Fahndung aus.

VW: Fünf ehemalige Manager des Autokonzerns müssen sich in ihren Reiseplanungen einschränken - die US-Justiz hat sie im Zusammenhang mit dem Dieselabgas-Skandal beim internationalen Kripo-Netzwerk Interpol zur Fahndung ausgeschrieben, berichtet der Rechercheverbund aus NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung". Den Männern, darunter zwei Vertraute des Ex-Chefs Martin Winterkorn, werden Betrugs- und Umweltdelikte vorgeworfen. Ein Ex-Manager von Volkswagen sitzt bereits in den USA in Untersuchungshaft.
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Rotkäppchen schickt Werbespot von 2001 in Rente und startet Dachmarken-Kampagne.

Rotkäppchen, Sektkellerei aus Sachsen-Anhalt, nimmt ihren TV-Spot nach 16 Jahren aus dem Programm. Der Spot läuft seit 2001 in unterschiedlichen Versionen. Er zeigt eine Frau im roten Kleid, die am Bahnhof ihren Liebhaber begrüßt. Der neue Spot startet am 1. Juli und ist der Auftakt zu einer Dachmarken-Kampagne, die auch andere Produkte des Herstellers bewirbt.
"Horizont", 25/2017, S. 6 (Paid), youtube.com (20-Sek-Video)

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Post und Ford bringen tausende Elektro-Paketautos auf deutsche Straßen.

Deutsche Post baut gemeinsam mit Ford elektrisch angetriebene Paketautos. Ford stellt das Fahrgestell seines Transporters Transit, die Post bringt das Wissen ihrer Tochter Streetscooter mit ein. Ende 2018 sollen mindestens 2.500 Transporter des neuen Typs auf der Straße sein.
manager-magazin.de

Aus dem Archiv der turi2 edition4: Interview mit Post-Vorstand Jürgen Gerdes zu Innovationen.

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Zitat: Opel-Marketingchefin Tina Müller will Haltung kommunizieren.

"Nach dem 'Umparken im Kopf' ist es wichtig, das 'Einparken' sicherzustellen und eine klare Positionierung und Mission für die Marke zu kommunizieren."

Marketingchefin Tina Müller will mit dem neuen Opel-Claim Die Zukunft gehört allen nicht nur Kunden begeistern, sondern auch die eigenen Mitarbeiter motivieren. Im Interview mit "Horizont" plädiert sie dafür, weniger Produkte und Technik, sondern eine Haltung zu kommunizieren.
"Horizont" 24/2017, S. 12 (Paid)Kommentieren ...

Michael Lohscheller folgt als Opel-Chef auf Karl-Thomas Neumann.

Opel: Finanzvorstand Michael Lohscheller darf umparken im Büro und den Chefsessel übernehmen. Er folgt auf Karl-Thomas Neumann – nicht, wie zunächst spekuliert, Marketingvorstand Tina Müller. Lohscheller ist seit vielen Jahren in der Autobranche, seit 2012 bei Opel. Der Autobauer löst sich gerade von General Motors und wird von PSA Peugeot-Citroën übernommen.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Daimler-Kommunikator Jörg Howe klagt über schlampig-schnelle Journalisten.


Schnell und schludrig: Daimler-Kommunikationschef Jörg Howe hat es zunehmend schwerer mit Journalisten. "Die Geschwindigkeit nimmt zu, die Recherche ab", berichtet Howe im turi2.tv-Interview bei der Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche. Vielen Journalisten fehle zudem Fachwissen – in Workshops versucht der frühere Sat.1-Chefredakteur Howe den viel beschäftigten Schnellschreibern nun das kleine Einmaleins der Autoindustrie zu vermitteln.

Kursiert dennoch ein Bericht, der Howe nicht passt, besteht seine Pressestelle auf Richtigstellung. Höchste Priorität habe dann Schnelligkeit – deshalb kommunizieren der Konzern und seine PR-Leute individuell über Twitter. Dennoch müssen immer drei Leute auf Veröffentlichungen schauen – und häufig auch die eigenen Anwälte: "Die Arbeit ist juristischer geworden", sagt Howe, der einst für KarstadtQuelle und dessen umstrittenen Chef Thomas Middelhoff sprach.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)4 Kommentare

"FAS": Opel-Chef Neumann tritt nach Verkauf an PSA Peugeot-Citroën zurück.

Opel: Konzernchef Karl-Thomas Neumann wird Opel nach der Übernahme durch PSA Peugeot-Citroën verlassen, schreibt die "FAS". Neumann wolle dies dem Aufsichtsrat in der nächsten Sitzung am 22. Juni mitteilen. Der Abschluss des Verkaufs wird bis Herbst erwartet. Das "manager magazin" hat im März berichtet, Marketing-Vorstand Tina Müller könne im Fall eines Abgangs von Neumann seine Nachfolgerin werden.
"FAS", S. 21 (Paid), faz.net (Vorabmeldung), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Illustrator Mats Gustafson verewigt Mode-Kollektionen mit Wasserfarben.

Mode-Illustrator Mats Gustafson bildet seit fast vier Jahrzehnten die Kollektionen großer Marken mit Wasserfarben ab. Der gebürtige Schwede arbeitet für den "New Yorker", die internationalen Ausgaben der "Vogue" oder Dior. Etwa alle fünf Jahre hört er von einem Comeback der Mode-Zeichnungen, etwa als Gegentrend zu schnellen Instagram-Fotos, für ihn waren die Mode-Illustrationen jedoch nie weg.
faz.netKommentieren ...

Dennis Teeken ist neuer Haribo-Marketingchef.

Haribo hat einen neuen Marketing-Chef für Deutschland, Österreich und die Schweiz gefunden: Der Niederländer Dennis Teeken folgt beim Bonner Süßwarenhersteller auf Thomas Starz, der Haribo Mitte Mai nach nur rund einem Jahr im Amt wieder verlassen hat. Teeken ist seit 2011 im Unternehmen und war bisher für die Märkte in den Niederlanden und Belgien tätig.
horizont.net, new-business.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Philipp Schindera luschert für die Social-Media-Strategie der Telekom bei der US-Tochter.


Ein bisschen US-Glamour: Telekom-Chef Tim Höttges tritt neuerdings bei Instagram und Facebook auf und erklärt Quartalszahlen und andere Neuigkeiten vom rosa Riesen in kurzen Selfie-Videos. Das klingt verdächtig nach T-Mobile USA – US-Chef John Legere ist ein Social-Media-Star mit mehr als 4 Mio Twitter-Followern. Philipp Schindera, Kommunikationschef der Telekom, sagt im Interview mit "Horizont" und turi2.tv, dass er die US-Kollegen nicht kopieren wolle, aber John Legere zeige, wie man sehr erfolgreich Social Media machen kann. "Davon können einige – auch wir – was lernen."

Neue Impulse für die Kommunikation des Konzerns mit knapp 220.000 Mitarbeitern zieht Schindera nicht nur aus den USA. Er setzt auf ein bunt gemischtes Team aus "alten Haudegen", die die klassische Kommunikation von der Pike auf gelernt haben, und vielen jungen Kollegen, die sich mit den neuen Medien bestens auskennen. Schindera geht es nicht darum, die eine perfekte Idee zu haben. Er will gerade in den sozialen Medien viel ausprobieren. Wenn sich eine Idee am Ende als schlecht erweise, sei das nicht schlimm.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

DuMont und DDV schließen Vertrag, um Streit um Marke Mopo zu beenden.

DuMont und die Gruner-Tochter DDV legen ihren Streit um die Marke Mopo bei, berichtet "Horizont". Demnach schließen sie einen Vertrag, der vorsieht, dass DDV die Domain mopo24.de nur noch bis Ende 2017 nutzt. Die Kennzeichnung Morgenpost und Mopo darf der Verlag für seine Zeitungen und Dienste in Sachsen online und offline jedoch weiter nutzen. Strittig ist noch, ob DuMont Mitte 2018 die Domain mopo24.de nutzen kann.
"Horizont" 22/2017, S. 8 (Paid)Kommentieren ...

Iris Bode macht das "Handelsblatt" zur Marke für jede Lebenslage.


Mächtige Markenwelt: "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche" wollen sich im Leben ihrer Leser festsetzen. Immer mehr und immer spezifischere Angebote sollen Kunden durch den Tag begleiten. Marketing- und Vertriebschefin Iris Bode gibt auf der Launchparty der turi2 edition4 Einblick in ihre Strategie. Im Video für "Horizont" und turi2.tv sagt sie: "Wir versuchen entlang der Lesegewohnheiten für jede Lebenssituation das passende Angebot zu haben."

Das "Handelsblatt" betrachtet sich schon lange nicht mehr nur als Zeitung. Journalismus hat in Bodes Augen drei Darreichungsformen: gedruckt, digital und live. Bode selbst taucht in die orange Markenwelt meist digital ein. Ihr Tag beginnt mit dem Morning Briefing von Herausgeber Gabor Steingart, tagsüber nutzt sie die mobile Website und am späten Nachmittag die Handelsblatt10-App. Viele Veranstaltungen der verlagseigenen Clubs finden abends statt. Die Berlin-Düsseldorf-Pendlerin nutzt an ihren vollen Tagen oft Flugzeiten, um auf neue Ideen zu kommen.
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Cewe-Manager: Fotobuch hat Unternehmen zum Markenanbieter gemacht.

Fotoentwickler Cewe hat sich mit dem Fotobuch in die Digitalisierung gerettet, sagen der aktuelle Cewe-Chef Rolf Hollander und sein Nachfolger, Ex-Bertelsmann-Manager Christian Friege, im Doppelinterview in der "Welt". Durch das Produkt sei das Unternehmen von einem anonymen Fotoentwickler zu einem Markenanbieter geworden. Heute erziele Cewe Margen, die es in den Zeiten der Analogfotografie nicht erreicht habe.
"Welt", S. 11 (Paid)Kommentieren ...

Real nutzt Gesichtserkennung für Werbe-Analyse.

Vorsicht, Kamera: Die Supermarktkette Real filmt Kunden, die vor den Kassen auf Werbe-Bildschirme schauen, und führt eine Gesichtserkennung durch, meldet die "Lebensmittelzeitung". Die gesammelten Daten – Alter, Geschlecht, Blickkontakte – werden vom Betreiber der Screens zur Werbeoptimierung genutzt, bestätigt der Konzern. Datenschützer sind besorgt, Real nicht: Die Bilder würden nur für 150 Millisekunden gespeichert und nicht weiterverwendet. Der Test laufe in 40 der 285 Märkte.
lebensmittelzeitung.net (Paid), spiegel.deKommentieren ...

Weltweiter IT-Ausfall sorgt für Chaos bei British Airways.

British Airways erleidet einen globalen Ausfall der IT-Systeme. Die Fluggesellschaft streicht alle Flüge ab London-Heathrow und Gatwick, weltweit sorgt der Ausfall für massive Verspätungen. Auch Callcenter, Webseite und Online-Checkin sind betroffen. Probleme mit der Stromversorgung könnten Ursache des Schadens sein, einen Hacker-Angriff schließt British Airways aus.
wiwo.de, tagesschau.de, bbc.comKommentieren ...

Fusion von Car2go und DriveNow soll noch 2017 stattfinden.

BMW und Daimler erzielen Fortschritte beim Plan, ihre Carsharing-Angebote zusammen zu legen, berichtet das "manager magazin". Das neue Gemeinschaftsunternehmen soll unter einem neuen Namen im Herbst starten, die bisherigen Marken würden Wegfallen. BMW und Daimler wollen das Angebot auch für zusätzliche Partner offen halten. Sixt, aktuell Teilhaber bei DriveNow und bislang Gegner einer Fusion, könne sich nun auch eine Beteiligung am neuen Unternehmen vorstellen.
manager-magazin.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Edeka-Chef Markus Mosa stellt das Presse-Grosso in Frage.


Gipfeltreffen vor der Kühltheke: Burda-Boss Philipp Welte und Edeka-Deutschlandchef Markus Mosa blättern durch die "Bunte". turi2 hat die beiden Topmanager zum Einkaufen in einen Edeka-Markt in Hamburg geschickt. (Foto: Johannes Arlt)

Druck aus dem Supermarkt: Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender von Edeka, ärgert sich über das Presse-Grosso, das die Zeitschriften-Regale in seinen Märkten in Eigenregie bestückt. "Wir würden gern mitentscheiden, was präsentiert wird und wie es präsentiert wird", sagt der Chef der größten Supermarktkette Deutschlands im großen Doppelinterview mit Burda-Boss Philipp Welte. Für die turi2 edition zum Thema Innovation sind die Topmanager in einem Edeka in Hamburg gemeinsam einkaufen gegangen und haben mit Peter Turi über Markt, Macht und Medien gesprochen.

Edeka-Chef Mosa stellt die Macht und die Kompetenz des Grossos in Frage: "Was uns stört, sind Zwischenhändler, die den Kunden nicht wirklich kennen, keine wirtschaftliche Verantwortung tragen und trotzdem die höchste Marge einstreichen." Die Zeitschriftenregale seien zu eng bestückt, einzelne Titel zum Teil kaum noch wahrnehmbar. Auch Philipp Welte ärgert sich, wenn er im Supermarkt unaufgeräumte Regale sieht. "Das Zeitschriftenregal ist heute die Lebensader unserer gesamten Industrie", sagt er, "hier entscheidet sich unsere Zukunft".

Deshalb wünscht sich auch Welte neue Regeln fürs Grosso: "Unser System entstammt einer Zeit des Mangels an medialen Angeboten, und diese Zeit ist wirklich vergangen." Für den Burda-Vorstand sind vor allem Blätter, die er als "Plagiate" empfindet, schuld an verstopften Presse-Regalen. Als Beispiel nennt er Burdas "Freizeit Revue". Von dem Yellow-Titel zählt Welte "über 30" Nachahmer. "Es kann nicht sein, dass die Plagiate im Handel genauso viel Raum einnehmen wie das Original", sagt Welte.

Das komplette Gespräch von Markus Mosa und Philipp Welte mit Peter Turi lesen Sie in der "turi2 edition" zum Thema Innovation. Das Buch erscheint am 26.5. und liegt im Bahnhofsbuchhandel, an Flughäfen und ausgewählten Kiosken. Außerdem ist es bei Amazon und direkt auf turi2.de/bestellen erhältlich.
"turi2 edition" Innovation, S. 162-171 (Paid)

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Externer Manager leitet Buntstiftkonzern Faber-Castell.

Faber-Castell: Daniel Rogger, 49, leitet ab Juni den Buntstift-Konzern - als erster familienfremder Manager seit Firmengründung 1761. Der Schweizer arbeitete zuvor u.a. für die Luxusfirmen Swatch, Richemont und den Brillenhersteller Silhouette. Er beendet ein Machtvakuum mit Familienzwist, berichtet Tanja Kewes - nach dem Tod von Firmenpatriarch Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell herrschen nun drei Testamentsvollstrecker.
handelsblatt.com (Paid), presseportal.de Kommentieren ...

Torsten Wingenter denkt bei der Lufthansa über eine digitale Zukunft ohne Flugzeuge nach.


Kranich ohne Flügel: Digital-Disruptor Torsten Wingenter ist bei der Lufthansa für die großen Visionen zuständig. Die Zukunft des Unternehmens? Liegt langfristig vielleicht nicht mehr im klassischen Fliegen, sagt Wingenter im Video-Interview für die turi2 edition Innovation.

Wingenter denkt sich als Head of Digital Innovations neue Produkte rund um Bots, Messenger und Sprachsteuerung aus. Menschen könnten nicht nur physisch, sondern auch in der virtuellen Realität miteinander verbunden werden. "Uns fehlt noch die Vorstellung, wie Fliegen in Zukunft aussehen mag. Aber es wird wesentlich digitaler."
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Markenlogos erleben ein Comeback auf T-Shirts.

Modemarken erleben ein Revival von riesigen Logos auf T-Shirts, schreibt Nina Piatscheck. Besonders beliebt ist derzeit das Emblem von Levi's. Grund sei die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland, begründen Marktforscher das Phänomen, zudem böten Marken Halt in der "unendlichen Welt des Konsums". Auf die Spitze treibt den Marken-Boom das Pariser Design-Kollektiv Vetements, das etwa T-Shirts mit dem Logo des Paketdienstes DHL für fast 250 Euro verkauft.
"Zeit" 22/2017, S. 22 (Paid)Kommentieren ...

Aldi Süd gibt Printwerbung eine "Existenzberechtigung".


DigitAldisierung: Aldi verschiebt den Schwerpunkt seiner Marketing-Maßnahmen deutlich in Richtung Digital- und Live-Kommunikation, um jüngere Kunden zu erreichen, die nicht mit Aldi sozialisiert sind. Im Interview mit "Horizont" sagt Sandra-Sibylle Schoofs, Marketingchefin bei Aldi Süd, Print-Werbung habe zwar auch in Zukunft "noch absolut seine Existenzberechtigung", der Werbegeld-Regen von Aldi bewässert aber nicht mehr automatisch alle Blätter: Reichweitenstarke Titel wie "Bild" zählten weiterhin zu Aldis "Basis-Medien", bei "ausgewählten Themen können regionale Titel als Ergänzungsmedium sinnvoll sein" - eine Liebeserklärung klingt anders.

Inzwischen gibt Aldi Süd rund doppelt so viel Geld für Online- wie für Printwerbung aus. Die Digital-Ausgaben fließen einerseits in Display-Anzeigen und Adwords, andererseits will Aldi seine digitalen Content-Portale ausbauen, etwa zum Thema Wein. Auch mit Mobile Marketing beschäftige sich Aldi Süd "aktuell sehr intensiv", sagt Schoofs und kündigt an: "Da wird in den nächsten Monaten noch einiges passieren."

Seit dem Start der Markenkampagne Einfach ist mehr im Herbst 2016 wirbt Aldi erstmals auch im Radio, im TV und Kino. Schoofs ist mit den ersten Zahlen "schon sehr zufrieden", Aldi wolle "alle Kanäle weiterverfolgen". Ein weiterer wichtiger Baustein ist Live-Kommunikation, wie etwa das Bistro, das Aldi kürzlich in Köln eröffnet hat, das "die Marke emotional erlebbar" machen soll. Die Menüs aus Aldi-Zutaten sollen auch dazu dienen, "ganz gezielt Produkte zu lancieren".
"Horizont" 21/2017, S. 12/13 (Paid), horizont.net (Auszug)
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Mediaagenturen Mediacom und Pilot gründen Joint-Venture für P&G-Etat.

Procter & Gamble: Die Mediaagenturen Mediacom und Pilot gründen ein Joint-Venture, das exklusiv für den Konsumgüterkonzern arbeiten soll, schreibt wuv.de. Beide Agenturen halten derzeit den deutschen Etat von P&G, jedoch jeder für sich. Procter & Gamble muss jedoch sparen und will weltweit 2 Mrd Dollar weniger fürs Marketing ausgeben, davon eine halbe Mrd Dollar weniger Agenturkosten.
wuv.deKommentieren ...

Stefan Kohn blickt für die Telekom in eine total vernetzte Zukunft.


Immer in Verbindung: Unsere ganze Welt wird digitalisiert, vernetzt und automatisiert, ist Stefan Kohn sicher. Der Leiter der Design Gallery erläutert im Videointerview für die turi2 edition Innovation die Zukunftsvision der Deutschen Telekom.

Kohn will mit Szenarien den Konzern befähigen, selbst die Zukunft zu gestalten. Seine zentrale These: Alles wird vernetzt und die Telekom kann als Mobilfunker und Daten-Dienstleister profitieren. Dazu muss die ehemalige Bundesbehörde mit Google, Amazon und Startups kooperieren. Zusammenarbeit sei zwingend notwendig und Denkverbote in diesem Bereich "innovationsfeindlich". Weil kein Gedanke verboten ist, hat Kohn eine klare Meinung zum Smartphone: "Das Handy ist ein Objekt mit Auslaufdatum."
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