Post-Vorstand Jürgen Gerdes schlägt seine Angreifer mit Größe.



Demut und Dominanz: Deutschlands oberster Briefträger Jürgen Gerdes zeigt in der turi2 edition Innovation Zähne. Der Post-Vorstand erklärt im Interview sein Rezept gegen agile Angreifer wie Amazon: "Wir wissen, was wir können und darauf bauen wir demütig auf." Seine Truppe habe eine "Batterie von Erfolgen" verzeichnet – und will seinen Großkunden Amazon mit Größe, Ruhe und Routine überzeugen, nicht mehr selbst an Internet-Shopper auszuliefern.

Falls die Post nicht in der Lage sei, mit Qualität zu kontern, "haben wir es nicht anders verdient", meint Gerdes. Die Post sei mit allen Sparten in fast allen Märkten die Nummer 1 oder 2 und das "vielleicht internationalste Unternehmen der Welt".
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Laborchefin Kerstin Hartmann trimmt die Deutsche Bahn auf Kundenfreundlichkeit.


Menschen im Mittelpunkt: Kerstin Hartmann bringt die Deutsche Bahn in Sachen Kundenfreundlichkeit aufs richtige Gleis. Sie leitet das d.lab in Frankfurt, ein Innovations-Labor rund ums Reisen. Für die turi2 edition Innovation erklärt Hartmann, wie ihre Mitarbeiter die betriebsblinde Bahner-Brille ablegen. In einem weiteren Video nimmt Service-Chef Bastian Arning die turi2-Nutzer mit auf einen Rundgang durch die innovative Infoschalter-Bastelbude der Bahn.
 

"Unser Leitbild ist immer der Kunde", sagt Hartmann im Videointerview. Das d.lab entwirft neue Lounges und führt Platzreservierungen in manchen Regionalzügen ein. Arning und sein Team haben gerade die neuen DB Informationen entwickelt, die bis Jahresende in einigen deutschen Bahnhöfen aufgebaut werden. Im Prozess ist das Top-Management nicht gefragt worden und Meilenstein-Pläne gab es auch nicht. Arning sagt, es sei viel effizienter Kunden intensiv mit einzubeziehen statt für sich auf dem Papier zu planen.
turi2.tv (4-Min-Video Hartmann), turi2.tv (7-Min-Video Arning)Kommentieren ...

Capri-Sun-Chef Hans-Peter Wild will französisches Rugby-Team kaufen.

Capri Sonne soll Rugby erstrahlen lassen: Süßgetränke-Unternehmer Hans-Peter Wild, (u.a. Capri-Sun) will den Pariser Rugby-Club Stade Français übernehmen. In der "FAZ" bestätigt er Gerüchte französischer Medien. Er habe ein Angebot abgegeben, wolle das Management professionalisieren und sei bereit, alle Verluste zu tragen. In Frankreich ist Rugby Nationalsport, in Deutschland fördert Wild u.a. die Nationalmannschaften.
"FAZ", S. 28 (Paid)Kommentieren ...

VfL Wolfsburg und Eintracht Brauschweig bringen VW in Fußballnöte.

Volkswagen gerät in die Loyalitäts-Bredouille, wenn die Werkself VfL Wolfsburg und die benachbarte Eintracht Braunschweig, mit VW-Tochter Seat auf der Brust, in der Bundesliga-Relegation aufeinandertreffen sollten, schreibt Stefan Menzel. Wolfsburg droht der Abstieg aus der ersten Liga, Zweitligist Braunschweig will unbedingt aufsteigen. Der Konzern ist mit beiden Teams eng verbunden, VW-Funktionäre sitzen in den Vereinsgremien. VW soll Wolfsburg 70 Mio Euro pro Jahr zahlen, ein Abstieg ausgerechnet gegen Braunschweig wäre "eine echte Katastrophe".
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Basta: Prämierte Volvo-Werbekampagne wird verboten.

Prämierte Irreführung: Volvo und seine frühere Agentur Grey London holten mit dem Spray Life Paint beim Werbefestival von Cannes gleich zwei Grand Prix. Die Werbung setzt ein Spray für Radfahrer in Szene, das im Dunkeln Licht reflektieren und so die Verkehrssicherheit erhöhen soll. Doch nun kommt für die Werbung das Blackout: Die britische Werbeaufsicht verbietet den Clip, weil er die Verbraucher täusche.
wuv.de

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Zitat: Hugo-Boss-Chef Mark Langer sieht zu hohe Preise der Modemarke als Fehler.

"Wir haben immer teurer ein- und verkauft. Damit haben wir Kunden verloren, die günstiger kaufen wollen."

Mark Langer, Chef des Modekonzerns Hugo Boss, räumt im Interview mit der "Wirtschaftswoche" ein, mit zu hohen Preisen den Bogen überspannt zu haben. Die Marke wolle auch Kunden mit schmalerem Geldbeutel Angebote machen. Trotzdem werde der Boss-Anzug in Deutschland mit 599 Euro künftig 100 Euro mehr kosten als bisher.
blendle.com (Paid), wiwo.de (Vorabmeldung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
- "Es war nie unser Ziel, aus Hugo Boss einen Luxuskonzern zu formen."

- "Wir bauen eine Online-Redaktion auf und sprechen Social Influencer an, die mit ihren Blogs immer mehr Modekunden erreichen."

- über die Rolle der mobilen Internetseite: "Unsere Software hat sich bis zum Spätherbst nur an stationären Computern orientiert. Auf Smartphones oder Tablets bauten sich die Seiten viel zu langsam auf. Das hat viele Kunden genervt."

- über die Zweitmarke Hugo: "Wir können uns gut vorstellen, eine ganze Reihe von Hugo-Läden zu eröffnen. Hugo steht heute schon für 14 % unseres Umsatzes, der Anteil wird deutlich steigen."Kommentieren ...

Thermomix zielt auf neue Märkte und will an Zutaten mitverdienen.

Thermomix sucht neue Absatzmärkte, weil die Nachfrage nach dem Koch-Roboter hierzulande zurückgeht. 2016 lag das Umsatzplus bei nur noch 7 %, verglichen mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten in Boom-Jahren. Hersteller Vorwerk nimmt China und die USA, aber auch Japan, Korea, Malaysia und Brasilien ins Visier. Zudem will Vorwerk "auch an der Welt der Zutaten verdienen", sagt Gesellschafter Reiner Strecker. Den Direktvertrieb durch unangemeldete Vertreter nennt er "nicht mehr zeitgemäß".
welt.deKommentieren ...

VW und Mercedes-Benz bieten um DFB-Generalsponsoring.

Volkswagen will Mercedes-Benz die Rolle als DFB-Generalsponsor streitig machen, schreibt die "FAZ". Auch der südkoreanische Autokonzern Hyundai, bereits Uefa-Sponsor, soll Interesse haben. Bei der Sitzung des DFB-Präsidiums am Freitag dürfte es daher zu einem "Wettbieten" kommen. Mercedes-Benz ist seit 1972 Partner des DFB und soll aktuell 8 Mio Euro pro Jahr zahlen. VW zahlt als Sponsor des DFB-Pokals dem Vernehmen nach 6 Mio Euro.
"FAZ", S. 25 (Paid)Kommentieren ...

Video-Tipp: "ZDF Zoom" testet Markenversprechen von Lidl.

Video-Tipp: "Lohnt sich Lidl?" fragt das ZDF in einer aktuellen "Zoom"-Reportage. Sterneköche und Labore testen die Qualität der Produkte und nehmen die Werbeversprechen des Discounters auseinander – nicht alle kann Lidl halten. Gewerkschafter kritisieren den Umgang mit Mitarbeitern. Das TV-Team sucht in Heilbronn nach Spuren des Lidl-Gründers Dieter Schwarz und spricht u.a. mit dem "manager magazin" über das Vermögen des Milliardärs.
zdf.de (44-Min-Video)1 Kommentar

RTL2 und McFit starten Kooperation mit Product Placement.

RTL2 und die Fitnesskette McFit starten eine Marketing-Partnerschaft und setzen dabei u.a. auf Product Placement. Die beiden Unternehmen bewerben gegenseitig die Fitness-Marke und das TV-Format Berlin – Tag & Nacht. Ab Dienstag wird McFit in die Story der Soap integriert - ein Charakter arbeitet künftig als McFit-Trainerin. In den 164 Fitness-Studios in Deutschland will RTL2 Spots für die TV-Serie ausstrahlen.
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Zitat: Franziska von Lewinski konstatiert viel konservatives Denken im Marketing.

"Manche Marken tun sich immer wieder schwer, aus dem Kunden heraus zu denken – und nicht von innen nach außen Inhalte zu entwickeln."

Franziska von Lewinski sieht immer mehr Unternehmen zu kreativen Medienmachern werden. Manche stehen sich aber mit Hauspolitik selbst im Weg.
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

"Bild am Sonntag": Bahnchef will klassische Fahrkarte abschaffen.

Deutsche Bahn will klassische Tickets für die Zugfahrt abschaffen, sagt Bahnchef Richard Lutz im Interview mit "Bild am Sonntag". Künftig könne der Zug anhand des Smartphones des Fahrgastes erkennen, wo er ein- und aussteigt, abgerechnet werde automatisch. Zum Hackerangriff auf die Bahn, bei dem Computer und Anzeigetafeln am Freitagabend ausgefallen waren, sagt Lutz, sicherheitsrelevante Systeme seien nicht betroffen gewesen. Das Unternehmen arbeite "mit Hochdruck" an der Aufarbeitung.
"Bild am Sonntag", 20/2017, S. 8, (Paid), bild.de (Ticket)Kommentieren ...

Franziska von Lewinski glaubt, dass jede Marke zum Medium werden kann.


Medien überall: Franziska von Lewinski ist die Frau für Innovationen im Vorstand von FischerAppelt. Die Ex-Triathletin und selbst ernannte "Yoga-Tante" beobachtet, wie alle Marken selbst zu Medien werden. "Jede Marke hat spannende Geschichten zu erzählen", sagt von Lewinski im turi2.tv-Videointerview auf der Republica und Media Convention Berlin. Aus ihrem Fachwissen können Unternehmen glaubwürdigere Medien machen als klassische Zeitungen und Magazine.

Andersherum lobt von Lewinski das "Handelsblatt". Die Wirtschaftszeitung habe sich zu einer 360-Grad-Marke entwickelt, digital, auf Papier und über Events im echten Leben. "Das machen sie auf hohem Niveau und bleiben sich dabei selbst treu." Die Marken-Expertin würde persönlich nicht nur gern für Nike und Adidas arbeiten, sondern auch für Unternehmen, die komplexe Produkte verkaufen – falls die richtigen Menschen an Bord sind, die gemeinsam mit ihr Geschichten für die Zielgruppe suchen.
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

United Internet will Drillisch schlucken.

United Internet will den Telefonanbieter Drillisch übernehmen und mit seiner Sparte 1&1 Telecommunication verschmelzen. Damit entstünde der viertgrößte Player im deutschen Mobilfunkgeschäft nach Telekom, Vodafone und O2. United Internet hält bereits einen Anteil von rund 20 % an Drillisch. Zusammen kämen die beiden Firmen auf 12 Mio Verträge und 3,2 Mrd Euro Umsatz. Beide betreiben keine eigenen Netze, aber Drillisch hat im Zuge der E-Plus-Übernahme durch Telefonica einen attraktiven Mietvertrag für Telefonica-Netzkapazitäten bis mindestens 2030 ergattert. Ralph Dommermuth, Gründer von 1&1 und United Internet, wird persönlich CEO der Mobilfunksparte.
horizont.net, handelsblatt.comKommentieren ...

Philips-Marketingchef Thomas Schönen sucht die Nähe zu Gesundheits-Startups.


Genesungswünsche aus Amsterdam: Philips hat mit der Unterhaltungselektronik abgeschlossen – Fernseher und andere Consumer-Technik mit der Marke aus den Niederlanden kommen schon seit Jahren von anderen Herstellern. Sein Geld verdient der Elektronik-Konzern inzwischen mit Gesundheitstechnik. "Philips befindet sich auf einer großen Reise", sagt Thomas Schönen, Marketing-Chef im deutschsprachigen Raum, im Gespräch mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Digiday Brand Summits in Berlin. Und auf dieser Reise nimmt er seit neustem auch Startups mit.

Am Philips-Standort Hamburg ist ein Coworking-Space entstanden, auf dem Startups gemeinsam mit Philips an digitalen Lösungen für Gesundheitsprobleme arbeiten. Kooperationen gibt es aber auch mit großen Unternehmen, etwa mit Mercedes. Dabei dockt Philips seine Gesundheits-Uhr an das Cockpit des Autos an und trackt die Gesundheitsdaten des Fahrers, kommt es zu einer Krise, bremst die Technik das Auto und ruft den Notarzt, erklärt Schönen.
turi2.tv (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Ikea denkt über sprechende Sessel und andere Möbel mit künstlicher Intelligenz nach.

Ikea erwägt, seine Möbel mit künstlicher Intelligenz auszustatten. Das unternehmenseigene Innovationslabor Space 10 erfragt auf der Webseite doyouspeakhuman.com, welche Möglichkeiten Kunden vom Hocker hauen könnten. Mit der Entwicklung will das Möbelhaus erst beginnen, wenn genügend Nutzer an der Umfrage teilgenommen haben, einen Termin für die ersten sprechenden Sessel gibt es noch nicht.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Deutsche Bank verpflichtet Tim Alexander als neuen Marketing-Chef.

Deutsche Bank holt Tim Alexander als Chef der Marketingabteilung. Er ist bisher Chefmarketer beim Schweizer Telefonkonzern Swisscom und leitete vorher das Mareting bei O2 Deutschland. Er folgt bei der Bank auf Alfredo Flores, der Zuschnitt des Jobs ist aber etwas anders: Alexander verantwortet neben der Verkaufe im Privat- und Firmenkundengeschäft auch das globale Marketing für das Wealth Management.
horizont.net, persoenlich.comKommentieren ...

Uwe Greunke will mit Sennheiser Apples Beats-Kopfhörern Konkurrenz machen.


Qualität allein reicht nicht mehr: Uwe Greunke hat in Führungspositionen bei Pixelpark und McKinsey gearbeitet – seit fünf Jahren versucht er, mit dem deutschen Mittelständler Sennheiser gegen globale Marken wie Apples Beats anzustinken. "Ohne Beats würde es mich bei Sennheiser wahrscheinlich gar nicht geben", bekennt Greunke im Video-Interview mit "Horizont" und turi2.tv am Rande des Digiday Brand Summit in Berlin. Der Marketing-Profi beobachtet am großen Konkurrenten aus dem Silicon Valley, dass es heute nicht mehr nur auf ein gutes Produkt ankomme. Das Lebensgefühl, das ein Produkt verspricht, werde immer wichtiger.

In seiner Werbung geht das 1945 gegründete Familienunternehmen deswegen auch neue Wege: Im vergangenen Jahr hat Sennheiser einen neuen Kopfhörer mit Influencern beworben – in dieser Richtung soll es weitergehen. Wobei Greunke Influencer Marketing nicht neu findet. Früher seien Journalisten die Gatekeeper gewesen, heute seien es Blogger oder Nutzer, die ihre Erfahrungen mit der Marke teilen.
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Airbnb einigt sich im Streit mit Heimatmarkt San Francisco.

Airbnb einigt sich außergerichtlich im Streit mit der US-Stadt San Francisco - dem Heimatmarkt und Sitz des Unternehmens. Im Kern schwenke Airbnb auf die Vorgaben der Stadt ein, schreibt Katie Benner in der "New York Times", um vor einem geplanten Börsengang Rechtsunsicherheiten aus dem Weg zu räumen. Die Firma wolle nun die Gastgeber transparenter darstellen und städtische Registrierungsvorschriften gegenüber den Gastgebern durchsetzen. Airbnb hatte die Stadt verklagt, nachdem die Stadt eine Strafgebühr von 1.000 Dollar pro nicht-registriertem Gastgeber verhängt hatte.
nytimes.comKommentieren ...

Zitat: Frank Thelen vermisst Gründer mit Killer-Instinkt und sieht schwarz für deutsche Konzerne.

"Wir haben fast keine Gründer, die neue Technologien entwickeln und den Killer-Instinkt eines Elon Musk oder Mark Zuckerberg haben. Das wird Deutschland in zehn Jahren in eine richtig böse Krise treiben."

Startup-Geldgeber Frank Thelen vermisst bei deutschen Unternehmen Mut und bei Gründern den unbedingten Willen zum Erfolg. Im Interview mit dem "stern" fordert der Investor der TV-Sendung Die Höhle der Löwen mehr Mut zum Scheitern.
stern.de

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Wer ein Startup baut, geht durch die Hölle. Er muss in den ersten vier, fünf Jahren alles andere nach hinten schieben, Gesundheit, Familie. Es zählt nur eins: Kommt mein Produkt an den Markt – und hält es sich?"

"Früher konnten wir über Jahrzehnte Technologien aufbauen, das Dieselauto etwa. Heute ändern sich komplette Märkte in wenigen Monaten, von Nokia zu Smartphone, von SMS zu WhatsApp. Wenn ich in meiner DNA Scheitern nicht erlaube, kann ich auf diese schnellen Veränderungen nicht reagieren."

"Jeff Bezos hat mit dem Firephone eine halbe Milliarde in den Sand gesetzt. Wenn ich mit dem Vorstandschef der Post spreche, sagt der: 'Das kann ich nicht riskieren, was sagen denn meine Shareholder?' Aber wenn ich nichts wage, werden diese Unternehmen sterben, selbst Giganten wie die Post."

"Jeder kann Programmieren lernen. Das ist nicht nur etwas für unsere geistige Elite."

"Ich wäre schon sehr gerne Milliardär, damit ich auch mal 50 Millionen in einen herausragenden Gründer investieren kann. Im Valley schreiben Jeff Bezos oder Sergey Brin solche Schecks an einem Wochenende. Das fehlt uns in Deutschland."

"Aktuell fühle ich mich einfach nur bedroht: Donald Trump, der Brexit, Martin Schulz..."

Über Angela Merkel:
"Ich bin positiv überrascht, wie tief sie in der Materie steckt. Sie hat mal programmiert, sie versteht Bitcoin in Grundzügen, lässt sich stundenlang von Experten das Internet erklären – Hardcore Technologie."

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Deutsche Post gewinnt ersten Großkunden für Transporter Street-Scooter.

Deutsche Post angelt sich den ersten Großkunden für ihren Elektrotransporter Street-Scooter, schreibt die "Bild am Sonntag". Der Fisch- und Meeresfrüchte-Großhändler Deutsche See wolle 80 Street-Scooter kaufen. Die Post habe für den Kunden eine Version mit Kühlraum-Aufbau entwickelt. Den ersten Transporter habe die Deutsche See bereits erhalten, er soll in Köln Fisch ausliefern.
"Bild am Sonntag", S.12 (Paid), vorab.bams.de (Vorab), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Zalando-Vorstand Ritter sieht selbstständige Teams als Erfolgsrezept.

Rubin Ritter"Für uns sind kleine, agile Einheiten der Schlüssel, um den Unternehmergeist zu bewahren."

Zalando-Vorstand Rubin Ritter will Größe und Unternehmertum beim Versandhändler verbinden. Doch der Konzern könne nicht mehr so chaotisch arbeiten wie ein Startup, sagt Ritter im Interview mit dem "manager magazin".
"manager magazin", 5/2017, S. 42-45 (Paid)

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Der 3-D-Druck wird die Modebranche stark verändern. Denn von den Produkten, die am attraktivsten sind, kann man nie genug auf Lager haben."Kommentieren ...

"manager magazin": Zalando könnte Flagship-Stores in Berlin, London und Paris eröffnen.

Zalando geht offline: Der Modehändler aus dem Samwer-Reich könnte Läden in Berlin, London und Paris eröffnen, sagt Vorstand Rubin Ritter im Interview mit dem "manager magazin". So sollen Zalando-Fans "die Marke auch offline" erleben können. Ein erster Schritt sei der Kauf der Modemesse Bread & Butter vor knapp zwei Jahren gewesen. Zudem will Ritter vom 3D-Druck profitieren.
"manager magazin", 5/2017, S. 42-45 (Paid), manager-magazin.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Ikeas Marketing-Chefin hält Werbe-Slogans für hinfällig.

Lese-Tipp: Claudia Willvonseder, 52, leitet seit 2012 das globale Marketing von Ikea. Der Möbelkonzern richtet seine Markenstrategie zwar zentral aus, u.a. den Katalog, aber lässt Raum zur lokal angepassten Umsetzung. Im "Bilanz"-Interview stellt sie die Bedeutung von Werbe-Slogans in Frage und verrät, dass die Assoziation zwischen Ikea und Schweden in keinem Land so groß ist, wie in Deutschland.
"Bilanz" Mai 2017, S 64-69 (Paid)Kommentieren ...

Daimler muss Werbeaussage zu Abgastechnik erklären.

Daimler muss dem Landgericht Stuttgart Details über seine Abgastechnik offenlegen. Der Autobauer hatte online damit geworben, die Technologie im Mercedes C220 BlueTec reduziere "die Emissionswerte auf ein Minimum". Die Deutsche Umwelthilfe hat gegen diese Werbeaussage geklagt, weil eigene Tests deutlich schlechtere Werte ergaben. Die Organisation sieht darin Verbrauchertäuschung, Daimler widerspricht.
wiwo.de, duh.deKommentieren ...

Peugeot Citroen kündigt drei Managern nach Rabattaktion.

PSA Peugeot Citroen kündigt nach einer Rabattaktion drei deutschen Führungskräften: Der Chef der deutschen Leasingtochter Olivier Ferry sowie Peugeot-Deutschlandchef Benno Gaessler, Citroen-Deutschlandchef Holger Böhme müssen einpacken. Händler hatten sich über ein stark rabattiertes Aktionsangebot beschwert, bei dem Käufer einer Telefonflatrate beim Anbieter 1&1 günstigstenfalls einen Kleinwagen, einen Peugeot 208, für 99 Euro leasen konnten - ohne Anzahlung, inklusive Steuern, Vollkasko und Überführung.
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Aldi eröffnet Restaurant, um junge Kunden anzulocken.

Aldi Süd eröffnet in Köln heute sein erstes Restaurant. Das Bistro im Kölner Mediapark soll vor allem junge Gäste anlocken, die sich zunehmend seltener in die Filialen des Discounters verirren. TV-Koch Robert Marx hat Drei-Gänge-Menüs allein mit Aldi-Zutaten erstellt. In drei Monaten soll das Pop-Up-Restaurant aus acht Schiffscontainern in die nächste Stadt weiterziehen.
faz.net, express.de (Impressionen von der Eröffnung)
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Marketing-Chefin Eva Henry-Künne verlässt L’Oréal – Philipp Markmann übernimmt.

L'Oréal Deutschland und Marketing-Chefin Eva Henry-Künne gehen getrennte Wege, berichtet Horizont.net. Henry-Künne hatte den Posten beim Kosmetik-Konzern 2015 übernommen, nun gehe sie mit ungenanntem Ziel. Als Chief Marketing Officer übernimmt Philipp Markmann, 35, der zuvor u.a. bei L'Oréal-Tochter Garnier im Marketing gearbeitet hat.
horizont.netKommentieren ...

Französischer Luxus-Unternehmer Bernard Arnault will die ganze Kontrolle über Dior.

Luxusgüter-Konzern LVMH will das französische Mode-Unternehmen Christian Dior für 12 Mrd Euro komplett übernehmen. Rund 74 % an Dior gehören dem Familien-Imperium von Bernard Arnault bereits. Nun will LVMH, Abkürzung für Louis Vuitton Moët Hennessy, den Kleinaktionären für 260 Euro je Aktie die restlichen 26 % der Anteile abkaufen.
manager-magazin.de, welt.de, handelsblatt.com (Paid)

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