Wir graturilieren: Heide Herbst wird 30.

Wir graturilieren: Heide Herbst, Chefin des Verkaufsteams beim Blog-Vermarkter Blogfoster, feiert heute ihren 30. Geburtstag. Anlässlich des runden Jubiläums geht es gemeinsam mit ihrer Frau und dem geliebten VW-Käfer-Cabrio zu einem entspannten Picknick ins Elsass.

Reisefreudige zehn Länder besuchte Heide Herbst neben ihrer erfolgreichen Ausbildung zum systemischen Business Coach in den vergangenen zwölf Monaten. Auf der Wunschliste für das neue Lebensjahr stehen "ganz viel Sonne und Wärme, Tauchen lernen auf Malta und unverhoffte Begegnungen mit interessanten Menschen". Gratulationen sind jederzeit willkommen per E-Mail.

Chupa Chups wirbt mit Erlebnisparks in fünf Städten.

Chupa Chups, Lolly-Marke von CFP Brands, setzt seine Online-Werbung in seiner neuen Kampagne mit einer Eventreihe fort. In Hamburg, Berlin, Köln und zwei weiteren Städten schafft die Marke Eventpunkte, in denen Gäste auf einem Bett hüpfend mit einem Riesenlolli eine Pinata aufschlagen können. Eine Drohne liefert Lollis. Influencer bewerben die Aktion. Aufnahmen davon sollen andersherum online in die Kampagne eingebaut werden.
wuv.de

Deutsche Bahn will menschliches und gestaltendes Image.

Deutsche Bahn will weg von den Attributen behäbig und gestrig, betonen Markenchef Bastian Grunberg und Lukas Cottrell von der Designagentur Peter Schmidt im Interview mit "Werben & Verkaufen". Ausgehend von einer Markenbekanntheit von 100 % will die Bahn stark, menschlich und gestaltend wirken. Damit dies gelingt, will die Bahn auf Augenhöhe kommunizieren, Fehler eingestehen und Angebote abseits der Schiene näher an die Marke heranführen.
"Werben & Verkaufen" 33/2018, S. 11 (Paid)

Meinung: Die Cashcow Smartphone ist demnächst abgemolken.

Smartphones haben als wichtigster Gewinnbringer der Tech-Konzerne demnächst ausgedient, glaubt Helmut Martin-Jung. Der Tech-Redakteur der "Süddeutschen Zeitung" sieht bei neuen Top-Handys immer weniger Innovationen und hört dafür wie Apple und Samsung die Werbetrommeln immer lauter schlagen. Der Boom zerstört sich seiner Meinung nach selbst: "Je unverzichtbarer Smartphones werden, desto schwächer wird die Aura, die sie noch immer ein wenig umgibt."
sueddeutsche.de

Bündelung von Sportarten steigert Sponsoren- und Zuschauerinteresse.

European Championchips, die gebündelten Europameisterschaften von sieben Sportarten in Glasgow und Berlin, steigern das Interesse bei TV-Zuschauern und Sponsoren, schreibt Jochen Zimmer. Die Verbände von weniger beachteten Sportarten hoffen so auf mehr Interesse, so dass das Konzept von Multisport-Events in Zukunft weiter aufgegriffen werden dürfte. Ein Selbstläufer sei das Prinzip jedoch nicht: Die 2015 erstmals ausgetragenen European Games fanden kaum Interesse.
"Horizont" 32/2018, S. 4 (Paid)

Zitat: G+J-Vermarkter Frank Vogel erwartet Budget-Verschiebungen.

"Viele Unternehmen müssen ihre Vertriebsstruktur neu aufstellen und ihre Budgets zwischen Vertrieb, Marketing und Media anders aufteilen."

Frank Vogel, Chef des G+J-Vermarkters EMS, sagt im "Horizont"-Interview, dass es in der Digitalisierung noch immer keine Gewissheiten gibt.
"Horizont" 32/2018, S. 10 (Paid)

Aus dem turi2.tv-Archiv: Frank Vogel könnte seinen Lebensunterhalt notfalls auch mit der Klampfe in der Hand als Straßenmusiker verdienen, sagt er im fragebogen2.

Studie: Konsumenten bevorzugen E-Mails im Direktmarketing.

apple mailDirektmarketing: 73 % der Konsumenten in Großbritannien empfangen gezielte Werbung am liebsten oder zweit liebsten per E-Mail, sagt eine DMA-Studie. Dahinter folgt mit 41 % das klassische Mailing per Post. Social Media erreicht lediglich 22 %. Neue Produkte und Services nehmen Kunden kaum per Mail, sondern eher im TV oder direkt im Laden wahr.
mediapost.com

Basta: Haarentfernungs-Studio wirbt mit Anzeigen unter der Achsel.

Haarige Angelegenheit: Eine japanische Werbeagentur hat endlich eine Lösung für begrenzte Werbeflächen im ÖPNV gefunden: Achsel-Models, die sich in Bus und Bahn oben festhalten und dadurch ihre Werbebanner-Achseln entblößen sollen. Ein erster Kunde wirbt bereits für schmerzlose Haarentfernung für alle Möchtegern-Models.
derstandard.at (Foto: Wakino Ad Company)

Zahl des Tages: McDonalds prägt eine eigene Münze im Wert eines Big Macs.

Zahl des Tages: Glänzende 3,99 Dollar wert ist jedes Goldstück der neuen Währung "MacCoin" von McDonalds. Der Umrechnungskurs beträgt 1 Big Mac. Die Währung erscheint als Sonderprägung zum 50. Geburtstag des Burgers und kann weltweit in 50 Ländern gegen ein fleischiges Geburtstagskind eingetauscht werden.
mashable.com, adweek.com

Raphael Brinkert und Christoph Metzelder gründen eigene Agentur.


Freigespielt: Raphael Brinkert (rechts) und Ex-Fußball-Profi Christoph Metzelder (links) verlassen ihre Geschäftsführer-Posten bei Jung von Matt/Sports und machen sich mit ihrer eigenen Agentur Brinkert Metzelder selbständig. Sitz der Agentur wird Düsseldorf. Jung von Matt wird Minderheitsgesellschafter am Unternehmen. Raphael Brinkert behält im Gegenzug seine JvM-Anteile, scheidet aber aus dem Partnerkreis aus. Raphael Brinkert wird nachgesagt, er verstehe sich nicht gut mit Peter Figge, der Jung von Matt mittlerweile alleine führt.

Bei Jung von Matt/Sports rücken Holger Hansen und Robert Zitzmann neben Gründungsgeschäftsführerin Katja Kraus zu Geschäftsführern auf. Seit Januar gehörten beide bereits zur erweiterten Geschäftsleitung der Agentur. (Fotos: Picture Alliance)
horizont.net, new-business.de, turi2.de (Background)

Swatch kommt nicht mehr zur Uhrenmesse Baselworld.

Swatch verabschiedet sich von der Schweizer Uhrenmesse Baselworld. 2019 wird Swatch, bisher größter Aussteller, der Branchenmesse fernbleiben, sagt Konzernchef Nick Hayek der "NZZ am Sonntag". Traditionelle Uhrenmessen seien für Swatch nicht mehr sinnvoll, da der Markt heute "transparenter, schnelllebiger und spontaner" sei. Swatch hat sich den Messeauftritt jährlich mehr als 50 Mio Franken kosten lassen.
nzzas.nzz.ch (Paid) via blick.ch, barfi.ch

Zitat: McDonalds-Marketingchefin Susan Schramm will Haltung zeigen.

"Ich sehe unsere Mission darin: Haltung zu zeigen und als Marke auch mal eine Meinung zu haben."

Susan Schramm, seit Ende 2016 Marketing-Chefin von McDonalds Deutschland, will nicht Everybody's Darling sein, sagt sie im Interview mit "Werben & Verkaufen", dem ersten seit ihrem Amtsantritt. Gleichförmig und schwammig zu sein, wäre fatal.
"Werben & Verkaufen" 31/2018, S. 10 - 15 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

- Susan Schramm zu ihrer bisherigen Interview-Zurückhaltung:

"Ich finde es außerdem ziemlich übertrieben, von Beginn an "laut" zu sein. Es entspricht auch nicht meinem Naturell 'laut' zu sein."

- zur Leidenschaft für McDonald's:

"In der Vergangenheit haben wir hier den Anschluss etwas verloren und uns zu stark auf einzelne Projekte fokussiert. Mein Ziel ist es, die Leidenschaft, die wir intern leben, auch wieder außen sichtbar und erlebbar zu machen."

- zur Markenwahrnehmung:

"McDonald 's ist nicht einfach ein Restaurant, sondern eine Food-Marke mit einem starken Entertainmentcharakter."

- zur Konkurrenz mit Burgerläden, Bäckereien und Tankstellen:

"Es gibt ja nur einen Magen, um den wir kämpfen und wenn der voll ist, ist der voll. Das heißt, wir müssen weiter vorne sein. Es muss am meisten Spaß machen, den Hunger bei uns zu stillen."

"FAS": Vodafone stoppt geplante Werbekampagne mit Mesut Özil.

Vodafone zieht bei einer geplanten Werbe-Kampagne mit Mesut Özil den Stecker, berichtet die "FAS". Erste Clips seien bereits vor der WM abgedreht worden, nach dem Foto mit Erdogan sei Vodafone jedoch zurückgetreten. Bei der Kooperation sei ein Betrag im sechsstelligen Bereich vereinbart gewesen, Vodafone hat nun lediglich 21.000 Euro Aufwandsentschädigung für die Dreharbeiten gezahlt.
"FAS", S. 19 (Paid), faz.net, horizont.net

Kürzungen bei der GfK kappen Medienstudien den Datenzugang.

Medienforschung wird schwieriger, nachdem die GfK entschieden hat, dieses Geschäft einzustellen. Die Tochter GfK MCR beliefert u.a. die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Agma), die Leseranalyse Entscheidungsträger und die ARD/ZDF-Onlinestudie. Ihnen fehlt künftig eine wichtige Datenquelle. Bei der GfK regiert der Investor KKR mit harter Hand. Feldforschung wird zugleich aufwändiger, weil Institute kaum noch Interviewer finden und sich viele Bürger nicht befragen lassen mögen.
"Horizont" 30/2018, S. 6 (Paid)

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Mesut Özil greift Medien, Sponsor Mercedes und den DFB an.

Mic drop von Mesut: Fußball-Profi Mesut Özil verlässt die Nationalmannschaft und teilt gegen deutsche Medien, Daimler und den DFB aus. Die deutsche Presse nutze seine Herkunft und das Foto mit Präsident Erdogan, um ihn für die Mannschaftsleistung bei der WM verantwortlich zu machen. Der DFB-Sponsor Mercedes-Benz habe ihm Unterstützung versagt und ihn aus Furcht vor schlechter Presse aus einer Kampagne verbannt. Özil veröffentlicht seine Stellungnahme ausschließlich auf den eigenen Accounts auf Instagram, Facebook und Twitter.

Seinen Rücktritt aus der Mannschaft verbindet er mit dem, nach seiner Darstellung, rassistischen Verhalten des DFB-Präsidenten Reinhard Grindel. In Grindels Augen sei er Deutsch, wenn er gewinne und Immigrant, wenn er verliere. Özils Statement, veröffentlicht als Trilogie in Social Media, ruft hunderttausende Interaktionen im Netz hervor. Tausende Nutzer debattieren über alltäglichen Rassismus und Konsequenzen für den DFB. "Bild" reduziert Özils bedenkenswerte Worte für ihre Zielgruppe auf einen "Jammer-Rücktritt" und eine "wirre Abrechnung mit Deutschland".
tagesschau.de, spiegel.de, twitter.com (Statement)

Zitat: Vermarktungs-König Dietrich Mateschitz redet die Vermarktung klein.

"Wir machen Dinge entweder gut oder gar nicht. Wenn man Dinge gut machen will, heißt das, dass man sie differenziert, kreativ, intelligent, unterhaltsam, aufregend machen sollte."

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz erklärt seine Philosophie: Eine ausgereifte Idee wird ein gutes Produkt, das keine Vermarktung braucht, weil Gutes eben Erfolg hat.
"Welt am Sonntag", S. 25 (Paid)

"manager magazin": Allianz will 600 Mio Euro für Olympia-Sponsoring ausgeben.

Allianz plant 600 Mio Euro für Olympia-Sponsoring ein, schreibt das "manager magazin". Allianz-Chef Oliver Bäte wolle die Versicherung zu einer der 25 bekanntesten Marken weltweit machen. Er verhandele mit dem Internationalen Olympischen Komitee über ein zehnjähriges Sponsoring. Gleichzeitig wolle der Konzern besonders in Deutschland sparen. Bei den Mitarbeitern drückt der Kurs auf die Stimmung, ergibt laut "manager magazin" eine interne Befragung.
manager-magazin.de

Lese-Tipp: Douglas-Chefin Tina Müller hat viele Baustellen, aber nur begrenzte Mittel.

Lese-Tipp: Douglas-Chefin Tina Müller steht vor dem Dilemma, dass sie den Parfümerie-Konzern einerseits rundum erneuern soll und will, ihr aber andererseits die Mittel fehlen, alles gleichzeitig zu verbessern, schreibt Martin Mehringer. Vor großen Investments muss Douglas erst 2 Mrd Euro Schulden bedienen. Die Rabattschlacht ihrer Vorgängerin könne Müller nicht abrupt beenden, zugleich sollen Exklusiv- und Nischenmarken für Abgrenzung sorgen.
"manager magazin" 8/2018, S. 13/14 (Paid)

Ronaldo-Trikots bescheren Juventus Turin einen Mio-Umsatz.

Juventus Turin hat schon vor seinem Antritt einen Teil der Ablöse für Starkicker Cristiano Ronaldo wieder eingespielt. In den ersten 24 Stunden nach Bekanntgabe des Transfers hat Juve 520.000 Trikots mit dem Namen Ronaldo und der Nummer 7 drauf verkauft - ein Umsatz von mindestens 50 Mio Euro. Kein offizielles Fan-Produkt ist wohl das Ronaldo-Klopapier.
manager-magazin.de (Trikots), mashable.com (Klopapier)

Meinung: Dessous-Label Victoria’s Secret hat seine besten Zeiten hinter sich.

Victoria's Secret steckt in der Krise, selbst im Schlussverkauf bleiben die Dessous immer öfter im Regal liegen. Die berühmte Wäschemarke, bekannt für ihre "Engel" genannten Models, habe den Wandel des Frauenbilds und die Macht des Digitalen verpasst, schreibt Julia Hackober. "Welt"-Chfredakteur Ulf Poschardt sieht in den Victoria's-Secret-Shows eine "geradezu rührende Nostalgieveranstaltung".
"Welt", S. 8 (Paid)

Touri-Städte brauchen besseres Marketing, glaubt Tourismus-Prof Harald Zeiss.

Touri-Terror: Saisonbedingte Übervölkerung beliebter Touristen-Orte können Städte mit Marketing kanalisieren, erklärt Harald Zeiss, Professor für Tourismusmanagement. Mallorca hat z.B. die Öko-Taxe erhöht, was Sparfüchse fernhält, Amsterdam versucht, das Umland attraktiver zu machen. Eigentlich sei jedoch die lokale Politik in der Pflicht – ziere sich aber, weil Touristen sehr viel Geld in die Stadtkassen schwemmten.
wiwo.de