Zitat: Katja Brandt sieht eine veränderte Rolle von Agenturchefs.

"Der eine große Hero, der für alles steht, funktioniert heute nicht mehr. Dafür verändern sich die Dinge viel zu schnell."

Katja Brandt, Mindshare-Chefin für die DACH-Region, sagt im "W&V-Interview, sie wäre eine schlechte Geschäftsführerin, würde sie ihre Agentur so aufbauen, dass der Erfolg an ihr persönlich hängt.
"Werben & Verkaufen" 17/2019, S. 10-15 (Paid), turi2.de (Background)

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Die Rolle von Agenturchefs hat sich verändert. Es wird weniger über einzelne Personen definiert."

Aus dem Archiv von turi2.tv: Mindshare-Chefin Katja Brandt wünscht sich klare Regeln für digitale Werbewirkung.
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Manfred Mandel wird Europa-Marketingchef von C&A.

Manfred Mandel
Mutigeres Marketing wagen: C&A macht den Ex-Karstadt-Manager Manfred Mandel zum Europa-Marketingchef, schreibt "Werben & Verkaufen". Zuletzt arbeitete Mandel als Berater, zuvor als Marketing-Chef bei Karstadt und Rewe. Mandel soll C&A im Marketing frischer, frecher und aggressiver aufstellen.

Mandel hat bereits 2017 beim Pitch um den C&A-Marketingetat die Fäden gezogen, schreibt "W&V". Dabei verlor Grey den Etat an die Hirschen Group. Die C&A-Eigentümerfamilie Brenninkmeijer soll persönlich um Mandel geworben haben. Mandel und C&A-Chef Alain Caparros kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Rewe.
"Werben & Verkaufen" 17/2019, S. 70-71 (Paid)Kommentieren ...

Google Assistant könnte bald gesponserte Erklärvideos von Marken ausspielen.

Google will seinen smarten Assistenten mit Erklärvideos anreichern, produziert von Marken. In einem Pitch sind sie aufgefordert, erste Vorschläge zu produzieren, berichtet CNBC. Wer den Google Assistant fragt, wie Nudeln gekocht werden, könnte es künftig in einem Video von Barilla lernen. CNBC vermutet, dass der Lauschsprecher Google Home künftig auch einen Bruder mit Bildschirm bekommt.
cnbc.comKommentieren ...

Volkswagen schreibt seine globalen Agenturbudgets neu aus.


Software-Update: Volkswagen stellt wie bereits spekuliert wurde das Agenturmodell für seine Muttermarke VW um, berichtet Mehrdad Amirkhizi. Im Zuge der Neuausrichtung schreibt der Konzern einen Großteil seiner Budgets neu aus. Laut Volkswagen-Marketingchef Jochen Sengpiehl wird die Marke künftig mit Regional-Hubs für Europa, China, Nordamerika, Südamerika und dem Rest der Welt arbeiten, in denen jeweils alle Dienste gebündelt werden und die jeweils von einer Werbeholding gesteuert werden. VW will dafür alle weltweit aktiven Holdings zu Pitches einladen. Einzig PHD als weltweite Mediaagentur behält ihr Mandat sicher.

Insbesondere in Europa will VW künftig auch mehr aus der Zentrale in Wolfsburg entscheiden und in den einzelnen Ländern einheitlicher in der Werbung auftreten. Ohne Zahlen zu nennen, kündigt Jochen Sengpiehl zudem an, künftig weniger Geld für Paid Media auszugeben und stattdessen mehr in selbstverbreitetes Content Marketing zu investieren. Bis zum Jahresende soll das neue Agenturmodell stehen. Im kommenden Sommer will der Konzern dann ein überarbeitetes Corporate Design inklusive überarbeitetem Logo vorstellen.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Nicolas Köhn wird CMO bei Volkswagens Gebrauchtwagenportal Heycar.

Heycar, Gebrauchtwagenportal von Volkswagen, verpflichtet Nicolas Köhn als Marketing-Chef, schreibt "Werben & Verkaufen". Er soll helfen, Heycar zur Nummer drei der Gebrauchtwagenportale neben Mobile.de und Autoscout24 zu machen. Köhn kommt vom Startup Outfittery, wo er bisher das Marketing verantwortete.
"Werben & Verkaufen" 16/2018, S. 78 (Paid)Kommentieren ...

VW verschiebt Marketing und PR der LKW-Sparte nach München.

Volkswagen verlagert die Marketing- und Kommunikationsabteilungen seiner Nutzfahrzeugsparte nach München, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der Aufstieg von VW-Markenchef Herbert Diess zum VW-Boss werde von einem Konzernumbaus begleitet, bei dem auch andere Teile der LKW-Sparte aus Braunschweig wegzögen, Forschung und Entwicklung etwa ins schwedische Södertälje. Hintergrund seien Pläne für einen Börsengang für VWs Brummi-Gruppe aus den Marken MAN und Scania.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"Zum Schluss kommen alle zum Radio" – Lutz Kuckuck sieht Spotify nicht als Radio-Killer.


Digitale Ergänzung: Spotify ist kein Radio-Killer, sagt Lutz Kuckuck, Chef der Gattungsinitiative Radiozentrale – mancher Radiomacher im Tagesgeschäft wird ihm da widersprechen. Er sieht Spotify und Co als "Ergänzungsmedien". Im Interview mit turi2.tv am Rande des Radio Advertising Summit fügt er hinzu: "Diese Auffassung wird langsam auch mehrheitsfähig."

Alles, was auf Audio-Nutzung einzahle, helfe dem Radio, gibt sich Kuckuck überzeugt und freut sich über junge Menschen, die mit Kopfhörern im Ohr durchs Leben laufen. Dass sie dabei nicht zwangsläufig Radio hören, stört ihn nicht. Für die Zukunft wünscht er sich weitere Partner aus der digitalen Welt. Seine Aufgabe sieht er darin, die klassischen Sender davon zu überzeugen, den Weg mit digitalen Partnern mitzugehen.

In der Radiozentrale erlebt Kuckuck schon jetzt, dass sich ARD-Radios und Privatfunker gemeinsam für die Gattung Radio stark machen – selbst wenn sie im Alltag um die gleichen Hörerohren kämpfen, und das manchmal vor auch vor Gericht.
turi2.tv (4-Min-Interview auf YouTube)Kommentieren ...

Mediacom und Sky arbeiten zusammen.

Mediacom übernimmt ab dem Sommer die Media-Accounts von Sky. Die GroupM-Agentur soll die Media-Ausgaben von Sky effizienter machen und hat sich dafür in einem dreistufigen Pitch durchgesetzt. Die Media-Partnerschaft umfasst Deutschland, Österreich, Großbritannien, Irland und Spanien. Der Etat soll knapp 490 Mio Euro betragen, schreibt Campaign.
campaignlive.co.uk, presseportal.deKommentieren ...

Iris Bode verlässt Handelsblatt Media Group, Ivo Hoevel übernimmt Marketing und Vertrieb.

Handelsblatt befördert Ivo Hoevel (Foto), 49, zum Marketing- und Vertriebschef. Er folgt auf Iris Bode, die das Unternehmen "auf eigenen Wunsch" verlässt, um sich "neuen beruflichen Aufgaben" zu widmen. Hoevel leitet die Wirtschaftsclubs von "Handelblatt" und "Wirtschaftswoche" auch weiterhin. Thomas Höfer, 32, kümmert sich um den neuen Bereich Corporate Partnerships, in die Handelsblatt Media Group u.a. das Firmenkunden- und Lizenzgeschäft bündelt.
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Red Bull Media übernimmt die mediale Vermarktung von Audis Mondmission.

Audi holt sich für seine Mondmission orbit-erfahrene PRler an die Seite: Red Bull Media übernimmt die mediale Vermarktung der Mondlandung, u.a. eine dreiteilige Doku, Hintergrundgeschichten, Social Media, Magazinberichte, die Produktion eines eigenen Soundtracks und drei Liveprogramme. Audis Lunar Quattro soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 mit auf dem Mond landen, 500 Meter fahren und HD-Bildmaterial zur Erde schicken.
wuv.deKommentieren ...

Mindshare Deutschland und CEO Stefan Uhl trennen sich.


Ciao CEO: Mindshare und Deutschland-Chef Stefan Uhl gehen nach weniger als einem Jahr Zusammenarbeit getrennte Wege. Die CEO-Stelle soll nicht neu besetzt werden, teilt Mindshare mit. Katja Anette Brandt, Chefin für die DACH-Region, und die restliche Mindshare-Geschäftsführung sollen Uhls Aufgaben übernehmen.

Mindshare schreibt, die globale Netzwerk-Leitung habe die Umstrukturierung entschieden. Horizont.net analysiert, Deutschland-CEO Uhl habe offenbar nicht so harmonisch mit Brandt und der übrigen Agentur zusammengearbeitet wie erhofft.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

turi2 edition6: Auto-Vervollständigung mit Jörg Howe.


Um keine Antwort verlegen: Jörg Howe, Kommunikationschef von Daimler, weiß auf jede Frage eine Antwort – "auch wenn sie noch so komisch ist". Das sagt er in der "Auto-Vervollständigung" mit Peter Turi am Rande des Fotoshootings für die turi2 edition Netze im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart. Fürs Foto steigt Howe in flotte Flitzer aus alten Zeiten mit Mercedes-Stern auf der Haube und klärt, warum er privat trotzdem gerne Porsche fährt.
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)


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Reuters: Netflix bietet 300 Mio Dollar für Reklametafel-Firma.

Netflix bietet mehr als 300 Mio Dollar für das Außenwerbe-Unternehmen Regency, berichtet Reuters. Der Streamingdienst will sich damit zahlreiche Reklametafeln in Hollywood krallen. Es wäre die bislang größte Firmenübernahme für Netflix. Das Unternehmen will dieses Jahr 2 Mrd Dollar ausgeben, um international für seine eigenen Serien und Filme zu werben.
nytimes.com, wiwo.deKommentieren ...

Aufräumarbeiten bei Facebook stellen Publisher und Agenturen vor Probleme.

Facebook kappt zur Vorbeugung neuer Datenskandale zahlreiche Verbindungen zu externen Apps – und stellt damit Händler, Agenturen und Publisher vor Probleme. Nutzer können sich nicht mehr via Facebook bei anderen Dienstleistern einloggen. Handyspiel-Verlage werden eingeschränkt und Marketing-Firmen, die Facebook-Seiten für Kunden verwalten, fürchten ausgesperrt zu werden. Facebook will Zugangsberechtigungen einzeln prüfen, was Wochen dauern kann.
handelsblatt.comKommentieren ...

Zitat: Schuhhändler Heinrich Deichmann ist im Netz hoch profitabel.

"Deichmann endet preislich in der Regel da, wo Zalando beginnt."

Heinrich Deichmann, Chef und Inhaber von Europas größter Schuhhandelskette, sagt im Interview mit der "Wirtschaftswoche", dass die Verbindung von Online- und Offlinehandel dafür sorgt, dass Deichmann im Netz hoch profitabel ist.
"Wirtschaftswoche", 15/2018, S. 36-40 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview:

- über Offline-Handel:
"Einkaufen dient nicht nur der Bedarfsdeckung, sondern ist für viele Menschen eine Freizeitbeschäftigung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass künftig ausschließlich mit dem Tablet in der Hand von zu Hause bestellt wird. Der Mensch hat ein Bedürfnis, mit anderen Menschen zusammen zu sein."

"Der Konsum von reinen Bedarfsartikeln wird sich stärker ins Netz verlagern, aber Produkte wie Mode oder Schuhe, die man am Körper trägt, die damit etwas Persönliches sind, werden auch weiterhin in Geschäften verkauft werden."

- über die Expansion in den Nahen Osten:
"Nehmen Sie die Vereinigten Arabischen Emirate. Dort leben nicht nur viele Luxuskäufer, sondern noch mehr einfache Arbeiter und andere Menschen, die günstig Schuhe kaufen wollen oder müssen. Überlegungen, in den Markt zu gehen, gibt es schon seit einiger Zeit. Mittelfristig kann ich mir Deichmann-Filialen im Nahen Osten gut vorstellen."

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Lese-Tipp: Für Möbelhändler sind Rabatte Marketing, schreibt Jan Schmidbauer.

Lese-Tipp: Möbelhäuser finden mit "Jubiläumsrabatten", "Markenwochen" oder "Personalkauftagen" immer einen Grund zum Feiern, schreibt Jan Schmidbauer. Kaum ein Händler kann es sich leisten, beim Rotstift-Spiel nicht mitzumachen, die Rabatte seien oft die einzige Möglichkeit, die Läden vollzukriegen. Im Möbel-Geschäft sind Rabatte Marketing und machen unkritisch: Es geht nicht nur um den Preis, sondern auch darum, dem Kunden eine Ersparnis zu versprechen. Nur ein Möbelriese kommt weitgehend ohne Rabatt-Preise aus: Ikea.
"Süddeutsche Zeitung", S. 3 (Paid)Kommentieren ...

Online-Drucker Flyeralarm macht erstes Magazin selbst.



Vom Printer zum Publisher: Die Online-Druckerei Flyeralarm erstellt künftig selbst Inhalte und wird zum Corporate-Publishing-Dienstleister. Zum Auftakt legt die Würzburger Firma ein 132-Seiten-Magazin zur Leichtathletik-EM in Berlin vor. Flyeralarm produziert 100.000 Hefte im Auftrag des Veranstalters. Die 2002 gegründete Online-Druckerei tritt damit in Konkurrenz zu Verlags-Töchtern und vielen freien Agenturen für Unternehmensmedien.

Leiter des Corporate-Media-Geschäfts von Flyeralarm ist der neu eingestiegene PR-Chef Rolf Dittrich. Er will Unternehmen und Agenturen Dienste aus den Bereichen Kreation, Content und Produktion anbieten – mit eigenen Mitarbeitern in Würzburg und Berlin. Flyeralarm bietet neben klassischem Druck auch Textilien, Messeprodukte und Unternehmensfilme.
flyeralarm.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Flyeralarm-Chef Thorsten Fischer macht Alarm im Druckgeschäft.
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"Horizont": VW überdenkt die Organisation seines Marketings.

Volkswagen will sein Marketing offenbar stärker zentralisieren, schreibt "Horizont". Marketingchef Jochen Sengpiehl plane dem Vernehmen nach ein Modell mit Regional- und Kontinental-Hubs, die stärker aus Wolfsburg geführt werden. Ob es einen Pitch gibt oder bestehende Partner zum Zuge kommen, sei unklar. Denkbar sei der Aufbau einer Exklusiv-Agentur. Ein Roundtable-Gespräch am 16. April solle Klarheit bringen.
"Horizont" 14/2018, S. 1 (Paid)
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DM besetzt mit Eigenmarken schnell neue Märkte und differenziert sich.

DM: Die Eigenmarken des Drogerie-Händlers werden mittlerweile als eigenständige Marken wahrgenommen, sagt Produktchefin Kerstin Erbe zu "Werben & Verkaufen". Die 27 Produkt-Linien bringen rund 30 % des Umsatzes. DM dringt mit ihnen schnell in neue Märkte vor – zuletzt Tattoopflege – und differenziert sich vom Wettbewerb.
"Werben & Verkaufen" 14/2018, S. 20 (Paid)Kommentieren ...

Julia Stern wird bei 1&1 Vorständin für Online-Marketing.

1&1 verpflichtet Julia Stern als Vorständin für das neugeschaffene Ressort Online-Marketing, schreibt Lisa Priller-Gebhardt. Stern soll den Vertrieb von Mobilfunk- und DSL-Produkten unterstützen. Die Münchnerin kommt von Zalando, wo sie bisher das Marketing verantwortet. Zalando streicht laut "FAZ" in Berlin bis zu 250 Stellen im Marketing.
wuv.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

BVG balanciert im Marketing Service und kesse Lippe aus.

BVG braucht im Marketing Fingerspitzengefühl dafür, wann Service und wann kesse Sprüche angebracht sind, sagt Marketing-Leiter Martell Beck im "W&V"-Interview. Er gibt den Verantwortlichen die Freiheit, während der Kampagnen auszuloten, was wann passt – es darf auch mal in die Hose gehen. Die drei letzten Kampagnen haben die Weiterempfehlungsquote der BVG um 10 % gesteigert.
"Werben & Verkaufen" 13/2018, S. 36 (Paid)Kommentieren ...

Wie AppLike funktioniert: Ein Einblick in das Smartphone-Startup von Gruner + Jahr.


Die Download-Dompteure: AppLike ist das Vorzeige-Startup von Gruner + Jahr. Doch was steckt hinter der App-Marketing-Plattform? turi2.tv besucht die junge Hamburger Firma. Gründer Jonas Thiemann erklärt im Video, wie AppLike Nutzer "einkauft" – und was die Welt der klassischen Medien daraus lernen kann.

Wer sich eine App von AppLike aufs Handy lädt, bekommt auf Basis seines Nutzungsverhaltens andere Apps empfohlen. Die Herausgeber dieser Apps bezahlen dafür, beworben zu werden – so verdient die 50-Mitarbeiter-Firma ihr Geld. Nutzer werden für ihre Treue mit Kleinstbeiträgen belohnt. Die größte Herausforderung für AppLike ist aber die Akquise neuer Nutzer in inzwischen 27 Ländern, sagt Jonas Thiemann.

Ein Beispiel: Würde turi2.tv-Reporter Jens Twiehaus über Facebook-Werbung auf eine der AppLike-Apps stoßen und sie herunterladen, zahlt AppLike zunächst etwa 5 Dollar an Facebook. Dieses Geld muss AppLike reinholen, indem Jens Twiehaus möglichst viele Apps herunterlädt, die AppLike bewirbt. Die Differenz ist der Gewinn bzw. Verlust. Momentan scheint es zu laufen: AppLike sucht händeringend Fachpersonal.
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Meinung: Weight Watchers schrauben an ihrem Image.

Weight Watchers verlieren Kunden, obwohl mehr Menschen denn je übergewichtig sind. Die Marke will weg vom Hausfrauen-Image, schreibt Ann-Kathrin Nezik. "Diät" fliegt aus dem Vokabular, es geht jetzt um inspirierende "Reisen" – dafür schippert das Unternehmen z.B. auch Mitglieder auf Kreuzfahrtschiffen durch die Karibik und lässt sie selbst entscheiden, bei welcher Zahl auf der Waage sie landen wollen.
"Spiegel" 13/2018, S. 88 (Paid)Kommentieren ...

Meinung: Werbebranche braucht ein neues Selbstverständnis.

Werber brauchen dringend ein neues Selbstverständnis, findet Heimat-Geschäftsführer Guido Heffels. Werbung sei kalkulierbar geworden, weil sich alle Beteiligten keinen "Platz für Chancen, Experimente und Gewagtes" ließen. Deshalb wirke alles zu verkopft und offensichtlich geplant.
horizont.at

Aus dem Archiv von turi2.tv: Heimat-Werber Matthias Storath schätzt Marken in Zeiten zunehmender Orientierungslosigkeit immer wichtiger für die Orientierung ein.

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KKR-Deutschlandchef Johannes Huth verteidigt Stellenabbau bei der GfK.

GfK braucht für ihren Umbau mindestens drei Jahre, sagt Johannes Huth, Deutschlandchef des GfK-Investors KKR, im Interview mit "Capital". Er verteidigt den Stellenabbau, der wohl mindestens 400 GfK-Mitarbeiter den Job kostet: "Wenn man das nicht anstoßen würde, hätte die Gesellschaft gar keine Zukunft mehr." Auch bei der Digitalisierung habe der Nürnberger Marktforscher Nachholbedarf, so sei etwa "nicht mal die Ermittlung der Mediennutzung voll digitalisiert".
"Capital" 4/2017, S. 116-117 (Paid), capital.de (Vorab)Kommentieren ...

Zitat: Philipp Westermeyer sieht auch Chancen im Facebook-Datenskandal.

"Da ist noch immer ein enormes Unwissen in der Gesellschaft, viele Menschen wissen gar nicht, was heutzutage alles in Sachen Daten und Targeting möglich ist."

Philipp Westermeyer, Gründer der Online Marketing Rockstars, sieht den Datenskandal um Facebook und Cambridge Analytica auch als Chance, Nutzer für Targeting-Standards zu sensibilisieren.
wuv.deKommentieren ...

Publicis.Sapient ernennt Teresa Barreira zur globalen Marketing-Chefin.

Publicis.Sapient, Digital-Netzwerk der Publicis-Gruppe, holt Teresa Barreira als globale Marketing-Chefin an Bord. Damit leitet sie künftig Marketing, Marktstrategie und Unternehmenskommunikation in weltweit mehr als 100 Büros und soll das Wachstum vorantreiben. Barreira kommt von Deloitte Consulting, wo sie bisher ebenfalls als Chief Marketing Officer arbeitet.
new-business.deKommentieren ...

Wir graturilieren: Volker Lauster wird 51.


Wir graturilieren: Volker Lauster, Marketing-Direktor von 20th Century Fox Deutschland, feiert heute seinen 51. Geburtstag. Das vergangene Lebensjahr war für ihn voll mit "tollen Herausforderungen und Projekten", die er gemeinsam mit Kollegen gemeistert hat. Für die Zukunft wünscht er sich vor allem weiterhin Gesundheit - dann könne er auch alles andere in den Griff kriegen.

Wie er heute seinen Geburtstag feiert, hat Lauster schon seit Tagen geplant - allerdings nicht privat, sondern beruflich, denn heute ist er auf einer Geschäftsreise. Im Flieger über dem Ozean gönnt er sich ein Gläschen Baileys. Auch sonst feiert er seinen Geburtstag "ja nicht wirklich" und verschweigt den Tag in sozialen Netzwerken. Lauster freut sich aber umso mehr, wenn Menschen auch ohne Facebook an ihn denken. Gratulationen erreichen ihn unter anderem per Mail.Kommentieren ...

Audiospezialist Sennheiser hat 182 Stellen gestrichen.

Sennheiser, Audiospezialist aus der Region Hannover, hat 182 von rund 2.800 Stellen abgebaut. In Deutschland betreffen die Einsparungen vor allem Produkt-Management, Marketing und Vertrieb, schreibt das "Handelsblatt". Grund seien schlecht laufende Geschäfte. Das Familienunternehmen will sich auf Stärken wie den Bau kabelloser Kopfhörer, die mit dem Internet verbunden sind, und drahtlose Mikros konzentrieren.
handelsblatt.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Uwe Greunke will mit Sennheiser Apples Beats-Kopfhörern Konkurrenz machen.
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Analysten sehen in Diekmanns Zukunftsfonds eine "Mogelpackung".

Zukunftsfonds von Kai Diekmann und Ex-Starbanker Lenny Fischer fällt bei Analysten durch, schreibt das "Handelsblatt". Experten nennen den Zukunftsfonds eine "Mogelpackung", weil Renditen von bis zu 4 % ohne Risiko nicht zu erwirtschaften seien. Von den rund 1.900 deutschen Mischfonds sind nur die wenigsten Bestseller. Das angepeilte Fondsziel von 20 Mrd Euro könnten Diekmann und Fischer nur mit starker Marketing-Power von "Bild" erreichen.
"Handelsblatt", S. 28 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Glamour Shopping soll Marken das ganze Jahr über Kundinnen zuführen.

Condé Nast baut seine "Glamour"-Shopping-Week zur ganzjährigen Marketing-Plattform aus, berichtet "Horizont". Unter dem Label Glamour Shopping bündelt der Münchner Verlag alle Themen rund um Fashion und Lifestyle zu einer Bühne für Werbepartner. Ein eigenes Team erstellt den Content und bekommt demnächst noch fünf zusätzliche Mitarbeiter. Zwei Shopping-Wochen pro Jahr sollen als Highlight bleiben, ergänzt durch monothematische Spezial-Veranstaltungen. Für die teilnehmenden Marken sind die Shopping Weeks oft die umsatzstärksten Wochen im Jahr.
"Horizont" 11/2018, S. 9 (Paid)
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