Der Kerl ist baumlang, stinkreich und megaerfolgreich – aber manchmal rutscht ihm bei einem Vortrag das Hosenbein hoch: Mathias Oliver Christian Döpfner, 1963 in Bonn geboren, ist der lebende Beweis dafür, dass Journalisten doch die besseren Verleger sind. Weiterlesen im lexikon2.

Mathias Döpfner hat musikalische Wurzeln in Ladenburg.

Mathias Döpfner, Springer-Boss und BDZV-Präsident, übernimmt einen zusätzlichen Job: Am Sonntag, den 14. Januar, eröffnet er als Festredner im Domhof des nordbadischen Ladenburg die Feierlichkeiten zum 175. Jubiläum des Gesangsvereins Liederkranz Ladenburg. Sein Ur-Urgroßvater Franz Joseph Wenzeslaus Döpfner gründet den Verein in Ladenburg 1843, Ur-Großvater Joseph Ernst Döpfner war seinerzeit 1. Vorsitzender. Die Familie von Mathias Döpfner ist seit Jahrhunderten in der Römerstadt verwurzelt und musikalisch aktiv.
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Hör-Tipp: Mathias Döpfner erklärt das Arbeiten der Zukunft anhand des Springer-Neubaus.

Hör-Tipp: Mathias Döpfner will als Arbeitgeber attraktiv sein und die klügsten Köpfe für Springer gewinnen. Im Podcast von Michael Trautmann und Christoph Magnussen erklärt der Springer-Boss, dass es heute nicht mehr auf das größte Büro und den größten Dienstwagen ankomme, sondern darauf Work-Life-Balance zu schaffen. Döpfner erklärt, wie sich das Arbeiten im Konzern im Springer-Neubau verändern soll.
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"Handelsblatt": Analysten befürchten mittelfristig Rauswurf von ProSiebenSat.1 aus dem Dax.

Springer/ProSiebenSat.1: Viele Investoren schichten ihre Portfolios offenbar von ProSiebenSat.1 zu Springer um, schreibt Hans-Peter Siebenhaar. Börsen-Analysten sehen demnach die Gefahr, ProSiebenSat.1 könne auf mittlere Sicht aus dem Dax fliegen. Im Gegensatz zum TV-Konzern aus Unterföhring liefere Springer-Chef Mathias Döpfner konstant positive Ergebnisse auf dem Weg in die Zukunft. Analysten bescheinigen Springer, mit dem digitalen Rubrikengeschäft sehr erfolgreich zu sein. Hingegen stehe das Kerngeschäft mit "Bild" und "Welt" unter Druck.
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Stefan Raue: BDZV-Präsident Döpf­ner hat journalistisches Terrain verlassen.

Ma­thi­as Döpf­ner und die anderen Vertreter der Kritik am "Staatsrundfunk" verlassen den journalistischen Boden und sind selbst Partei, meint Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue in einem Gastbeitrag im "Spiegel". Wo­chen­lang sei kaum ein Tag ohne An­grif­fe un­ter der Gür­tel­li­nie vergangen. Der "klein­geis­ti­ge Krieg" helfe aber niemandem, nötig seien Kom­pro­misse. Die wirkliche Gefahr für die Verlage seien Google, Facebook und Co. Raue schreibt, auch die Öffent­lich-Recht­li­chen hätten im Umgang mit Print-Kollegen "Sün­den" begangen.
"Spiegel", 46/2017, S. 84-85 (Paid)1 Kommentar

"Staatspresse-Debatte": Stefan Niggemeier bezichtigt Mathias Döpfner der Lüge.

Mathias Döpfner hat ARD und ZDF sehr wohl als "gebührenfinanzierte Staats-Presse" bezeichnet, schreibt Stefan Niggemeier. Der BDZV verbreitete laut Niggemeier in seiner Entgegnung auf die Erklärung der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse daher einer Lüge, wenn er schreibe, Döpfner habe den Ausdruck nur in einem Konjunktiv-Szenario verwendet. Die Wiedergabe Döpfners sei daher auch nicht böswillig.
uebermedien.de, turi2.de (Background)2 Kommentare

Mathias Döpfner will Gerüchte um Abspaltungen einfangen.

Springer-Chef Mathias Döpfner bemüht sich intern, Gerüchten um Entlassungen, Abspaltungen oder Verkäufe entgegenzutreten, berichtet Gregory Lipinski. Innerhalb des Verlags gebe es Unruhe angesichts der Umstrukturierung in die zwei neuen Verlagsbereiche Digital und Print. In einer hausinternen Zeitung der Betriebsräte äußert Döpfner die Sorge, dass Angst durchs Haus gehe und sich Gerüchte verselbstständigen und verspricht: "Es wird keinen Verkauf geben, es wird keinen Börsengang geben, es wird keine Abspaltung geben."
meedia.deKommentieren ...

Georg Altrogge: Der BDZV droht, dem VDZ den Rang abzulaufen.

VDZ ist seit dem Rücktritt seines langjährigen Präsidenten Hubert Burda geschwächt, analysiert Georg Altrogge. Die Wahl des konfessionellen Verlegers Rudolf Thiemann zu Burdas Nach-Nachfolger werde das kaum ändern. Altrogge sieht den Konkurrenz-Verband BDZV mit Mathias Döpfner an der Spitze als neuen Stern am Lobby-Himmel. In einem Nebensatz bricht der Meedia-Chef beinahe eine Lanze für den Alternativ-Kandidaten Peter "Bulo" Böhling, der als chancenlos gilt. Der Gewinner der Wahl am 5. November stehe mit Thiemann schon fest, so Altrogge, "der Verlierer auch: der Verband Deutscher Zeitschriften-Verleger".
meedia.de1 Kommentar

Zitat: Mathias Döpfner sieht eine Allianz zwischen Politikern und ARD und ZDF.

"Es gibt eine Interessenallianz, die dazu führt, dass kaum ein Politiker es wagt – schon gar nicht in Wahlkampfzeiten –, sich mit den Öffentlich-Rechtlichen anzulegen, weil man auf deren Wohlwollen angewiesen ist."

BDZV-Präsident und Springer-Chef Mathias Döpfner sieht einen Interessenkonflikt der Politiker bei der Kontrolle von ARD und ZDF. Besonders Landespolitiker seien von der Präsenz in den öffentlich-rechtlichen Programmen abhängig, sagt Döpfner im Interview mit der "FAZ".
faz.net

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Wenn sich die ARD von morgen an so verhielte wie das ZDF, würde kein Verleger mehr Kritik üben. Aber die ARD verhält sich eben anders – mit ihrer "Tagesschau"-App, mit ihren regionalen Angeboten und mit ihren Heerscharen von Print-Redakteuren, die Texte schreiben."Kommentieren ...

Video-Tipp: Peter "Bulo" Böhling produziert Webserie über Medienmacher.

Video-Tipp: Peter "Bulo" Böhling und Markus von Luttitz produzieren für die Münchner Medientage die Zeichentrick-Webserie "Hier reden die Macher". In der ersten Folge lassen sie BDZV-Präsident Mathias Döpfner und Verleger Hubert Burda auftreten und über den Medienwandel sprechen.
clap-club.de, medientage.de

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"Horizont": Zeitungsverleger sind von ihrem Präsidenten Mathias Döpfner ganz angetan.

Mathias Döpfner hinterlässt als Präsident des BDZV nach einem Jahr Amtszeit einen positiven Eindruck, bilanziert Uwe Vorkötter. Branchengrößen loben Döpfner genauso wie Kleinverleger. Der Springer-Boss treibe die Reform des Verbandes voran und sei in Berlin und Brüssel präsent. Die Arbeit mit dem Präsidenten sei "sehr professionell, aber auch sehr kompliziert", weil die Granden des Verlags auch im Verband mitsprechen. Bevor eine Vorlage den Präsidenten erreiche, werde geprüft und umgeschrieben. Wenn ein Thema bei Döpfner ankomme, treffe er immerhin schnell Entscheidungen.
"Horizont", 38/2017, S. 11 (Paid)Kommentieren ...

Springer sagt Anti-Erdogan-Kampagne mangels Unterstützung vorerst ab.

Springer legt seine in türkischen Medien geplante Anzeigen-Kampagne gegen Präsident Erdogan vorerst auf Eis. In der deutschen Wirtschaft finde sich derzeit keine Mehrheit für das Vorhaben, sagt eine Verlagssprecherin. Springer-Chef Mathias Döpfner hatte die Vorstände aller 30 Dax-Unternehmen aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Zeitungskongress hinterlässt bei Ulrike Simon Widersprüchlichkeiten.

Zeitungskongress wirkt auf Ulrike Simon sehr ambivalent: Einerseits singt BDZV-Präsident Mathias Döpfner ein Loblied auf die Pressefreiheit, andererseits lädt der Verband Bundestrainer Jogi Löw zum PR-Gespräch mit seinem eigenen Pressesprecher ein. Auch das Ergebnis einer vorgestellten Allensbach-Studie scheint widersprüchlich: Die Mehrheit der Bevölkerung halte sich zwar für gut informiert, das Überangebot an Informationen sorge aber zugleich dafür, dass viele sich nur noch "nach Bedarf" informierten und 15 Minuten am Tag für ausreichend hielten.
horizont.netKommentieren ...

Bild des Tages: Mathias Döpfner bereitet sich auf seine Rede beim Zeitungskongress vor.


Einsamer Präsident: Springer-Chef Mathias Döpfner sitzt beim Zeitungskongress in Stuttgart in einer noch leeren Stuhlreihe. Auf dem Schoß liegt sein Redemanuskript, das er konzentriert noch einmal durchgeht. In seiner Rolle als BDZV-Präsident wird Döpfner die Verleger an ihre Verantwortung für freien Journalismus erinnern und von der Politik bessere Rahmenbedingungen für Verlage fordern.
(Foto: Marijan Murat / dpa / Picture Alliance)Kommentieren ...

Zitat: Mathias Döpfner fordert Beschränkungen für ARD und ZDF.

"Ich hoffe sehr darauf, dass die Ministerpräsidenten den Sendern sehr bald klare Grenzen setzen."

BDZV-Präsident und Springer-Chef Mathias Döpfner appelliert beim Zeitungskongress an die Politik, die "gebührenfinanzierte Staats-Presse" von ARD und ZDF einzuschränken. Zudem fordert er, die "staatlich verursachten Kosten" für Zeitungszusteller deutlich zu senken.
presseportal.deKommentieren ...

Springer-Chef Mathias Döpfner organisiert Kampagne gegen Erdogan.

Mathias Döpfner organisiert eine Aktion gegen die Politik des türkischen Präsidenten Erdogan. Der Springer-Chef ruft in einem Brief an die Vorstände der Dax-30-Unternehmen zu einer gemeinsamen Anzeigenkampagne auf, berichtet Georg Meck. Bislang sei der Rücklauf gering, weil manche die Eskalation und andere schlechte Geschäfte fürchten.
faz.netKommentieren ...

"Welt am Sonntag" sammelt Geburtstags-Gratulationen an Deniz Yücel.

Deniz Yücel: Medienmacher, Politiker und Yücels Familie gratulieren in der "Welt am Sonntag" dem inhaftierten "Welt"-Korrespondenten heute zum 44. Geburtstag. Zu den Gratulanten gehören u.a. Ehefrau Dilek Mayatürk Yücel, Springer-Boss Mathias Döpfner, Außenminister Sigmar Gabriel und Comedian Jan Böhmermann.
"Welt am Sonntag", S. 8 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Mathias Döpfner besucht in Ostpolen Vernichtungslager der Nazis.

Lese-Tipp: Mathias Döpfner reist für die "Welt am Sonntag" an den "Tiefpunkt menschlicher Zivilisation", die Nazi-Vernichtungslager von Sobibor, Belzec und Majdanek. Der Springer-Chef setzt mit seiner Reportage ein starkes Zeichen gegen das Vergessen der Nazi-Gräuel und Alltags-Antisemitismus. Den findet er heute etwa in "Hass-Kommentarspalten" auf Facebook und in "israelfeindlichen Kommentaren mancher Medien".

Döpfner beschreibt mit beklemmender Härte die Orte, an denen Millionen Juden noch bis kurz vor Ende des Krieges systematisch vergast oder erschossen wurden. Beim Blick in die Gastkammer von Majdanek überkommt ihn Übelkeit. Sein Foto des schuhkartonartigen Raumes, in dem Hunderttausende starben, füllt ein gutes Drittel der Doppelseite in der Zeitung. Döpfner schließt bitter: Viele der Mörder und ihre Helfer kamen wenig oder ungestraft davon. Einige starben in der Bundesrepublik als hochgeachtete Bürger.
"Welt am Sonntag", S. 8-9, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Wertpapierschützer schätzen Jahresgehalt von Mathias Döpfner auf 19 Mio Euro.

Zahl des Tages: Auf mehr als 19 Mio Euro schätzen die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz und die TU München das Jahresgehalt von Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner für 2016 - mehr als alle anderen Dax-Vorstände. Springer widerspricht: Alle vier Vorstandsmitglieder hätten 2016 zusammen 19,2 Mio Euro erhalten, zusätzlich zu einer langfristigen, variablen Vergütung von insgesamt 32,1 Mio Euro, die aber nicht einem einzelnen Jahr zuzuordnen sei. Wie viel der Verlag Döpfner tatsächlich überwiesen hat, verschweigt Springer weiterhin.
faz.net, dsw-info.de1 Kommentar

Bild des Tages: Barack Obama trifft Mathias Döpfner.


Döpfner meets Obama: Wie alle wirkt auch Barack Obama neben Mathias Döpfner etwas.. nunja.. eingelaufen, aber das Lächeln sitzt. Während seines Deutschland-Besuchs ist der Ex-US-Präsident zu Gast bei Axel Springer im Berliner Verlagshaus, Döpfner hat gemeinsam mit der Obama Stiftung zu einem kleinen Abendessen und Gespräch mit Obama in den Journalisten-Club eingeladen.
(Foto: Daniel Biskup / Axel Springer)Kommentieren ...

Zitat: Mathias Döpfner sieht Verlage in völliger Abhängigkeit von Google und Facebook.

"Wir Verlage profitieren nicht von dem Traffic, den Google uns verschafft - wir sind komplett davon abhängig."

Springer-Boss und BDZV-Präsident Mathias Döpfner pflegt ein gespaltenes Verhältnis zu Google und Facebook, die mit Verlagscontent Geld verdienen, ohne selbst Inhalte zu schaffen.
de.reuters.com, bdzv.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Umsatz von Business Insider wächst um 50 %.

Zahl des Tages: Um 50 % hat Springers Business Insider seinen Umsatz im 1. Quartal 2017 gesteigert, teilt Vorstandschef Mathias Döpfner den Aktionären bei der Hauptversammlung mit. Er sei mit der Entwicklung des Wirtschaftsportals "außerordentlich zufrieden", das Angebot habe "das Zeug, zu einem wesentlichen Baustein des Unternehmens zu werden".
welt.deKommentieren ...

Zitat: Mathias Döpfner zeichnet ein dunkles Bild digitaler Gegenwart.

"Das ist die digitale Wiederholung radikal kommunistischer Ideologie."

BDZV-Präsident Mathias Döpfner warnt in einer Rede vor Vertretern der Musikindustrie vor Gratiskultur, die die Internetkonzerne predigten, um allein ihre Geschäftsmodelle zu erhalten.

"Unsere größte Angst ist es doch immer, den Zeitgeist zu verpassen. (...) Doch bei aller Liebe zum Zeitgeist müssen noch immer die Gesetze der ökonomischen Schwerkraft gelten."

"Traditionelle Medienkonzerne haben noch immer eine große gefühlte Macht. (...) Google ist lange mit 'Don't do evil' ohne Gelächter aus dem Publikum durchgekommen."

"Es tut sich ein immer größerer Graben auf zwischen dem privaten Sektor (...) und den Öffentlich-Rechtlichen."

"Journalismus ist heute ein genauso flüchtiges Gut wie Musik oder Film."

"Dass Verlage nun Facebook dabei helfen sollen, sein Glaubwürdigkeitsproblem zu lösen, ist ein Treppenwitz der Geschichte."

"Mir stockt der Atem, wenn ich über ein 'Wahrheitsministerium' nachdenke."

turi2 vor Ort bei der Kulturkonferenz des Bundesverbandes Musikindustrie in Berlin

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Zitat: Das Medium tritt in den Hintergrund, der Inhalt bleibt, glaubt Mathias Döpfner.

Mathias Döpfner-150"Die digitale Transformation heißt nicht, dass Print keine Zukunft hat. Mit Print ist aber – von wenigen Ausnahmen abgesehen – kein Wachstum mehr zu bestreiten, mit der digitalen Zeitung sehr wohl."

Springer-Chef Mathias Döpfner malt in seiner Rolle als BDZV-Präsident eine rosige Zukunft für Journalismus. Im großen Interview mit der dpa spricht er außerdem über den Kampf gegen Fake News und den Streit zwischen Verlegern und ARD und ZDF.
welt.deKommentieren ...

Döpfner: Facebook darf die Verantwortung für Fake News nicht auf Medien abschieben.

Mathias Döpfner-150Facebook darf nicht darüber entscheiden, was Fake News sind, sagt Mathias Döpfner im Interview mit dem Schweizer "Blick" und warnt vor einem "globalen Superzensor". Dass Medien, besonders öffentlich-rechtliche, für Facebook Lügen enttarnen, sieht Döpfner kritisch: Die Verlage hätten schon den Fehler gemacht, ihre Inhalte frei ins Netz zu stellen, nun dürften sie nicht auch noch die Kompetenz ihrer Journalisten verschenken.
blick.chKommentieren ...

"Süddeutsche"-Journalist Johannes Boie wird Döpfners digitale rechte Hand.

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Digital-Journalist Johannes Boie ist im Netz eher fotoscheu unterwegs. Seine sozialen Profile ziert eine Zeichnung seines Konterfeis. Das passt – im Büro Döpfner wird er der neue digitale Schattenmann.

Ein Digitalista für Döpfner: Springer holt Johannes Boie, 33, in das Büro von Mathias Döpfner. Der Redakteur der "Süddeutschen Zeitung" ist ab Februar einer von zwei Assistenten des Vorstandschefs, bestätigt das Unternehmen. Boie volontierte bei der "SZ", entwickelte die digitale Zeitungsausgabe und leitete deren Team. Zuletzt schrieb Boie ressortübergreifend über Digitales in Politik und Medien.

Auch bei Springer sind Zeitungsinhalte im Netz ein heißes Eisen: "Bild am Sonntag"-Chefredakteurin Marion Horn sprach im Oktober über Pläne für eine Sonntagszeitung auf dem Smartphone. Diesen Print-to-Online-Prozess hat Boie bei der "SZ" schon in leitender Funktion durchgemacht – und mit seinen Kollegen eine technisch nahezu einwandfrei digitale "SZ" gezaubert. Boie schreibt seit Jahren kritisch über soziale Medien. Seinem neuen Chef Döpfner wird er viele kritische Argumente gegen den neuen Lieblings-Freundfeind Facebook einflüstern können. (Foto: privat, Springer / Montage: turi2)
turi2 – eigene RechercheKommentieren ...

Mathias Döpfner plädiert gegen Ausdehnung des Presserechts auf Facebook und Co.

Mathias Döpfner-150Soziale Medien sollten als Plattformen nicht dem Presserecht unterliegen, argumentiert Springer-Boss und BDZV-Präsident Mathias Döpfner. Würde etwa Facebook in die Rolle einer Medienfirma gedrängt, würde der entstehende "Supermonopol-Verlag" verheerende Auswirkungen für Meinungsvielfalt und kleinere Verlage haben.
dwdl.de, bdzv.deKommentieren ...

Video-Tipp: Mathias Döpfner interviewt US-Journalisten-Legende Ken Auletta.

ken-auletta-150Video-Tipp: Springer-Boss Mathias Döpfner macht einen Ausflug in den Medienjournalismus und interview die US-Journalisten-Legende Ken Auletta. Der "New Yorker"-Autor glaubt, dass es im Journalismus künftig darum gehe, gute Geschichten zu erzählen - egal auf welcher Plattform. Junge Journalisten müssten alle Ausspielwege beherrschen: Text, Video und Audio.
youtube.com (5-Min-Video), via axelspringer.com

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Zitat: Mathias Döpfner wirft Medien bei der US-Wahl Versagen vor.

Mathias Döpfner-150"Auf den Emporen des guten Geschmacks der veröffentlichten Meinung herrschte statt Verständnis und Empathie Publikumsbeschimpfung und Wählerverachtung. Das rächt sich."

Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner wirft den Medien Versagen vor, die Donald Trump "kampagnenhaft bekämpft" haben, während "im Kampf für die gute Sache" die Fairness auf der Strecke blieb.
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Renner: VDZ und BDZV könnten fusionieren.

vdz_bdzvElefantenhochzeit? Die Verlegerverbände BDZV und VDZ denken über eine Fusion nach, schreibt Kai-Hinrich Renner. Die Idee ist nicht neu, sei zuletzt aber in Gesprächen zwischen den Großverlagen wieder auf die Tagesordnung gekommen. Dabei geht es um die Nachfolge von VDZ-Chef Hubert Burda, der das Amt spätestens 2018 abgegeben will - er ist seit 1997 VDZ-Präsident.

Für eine Fusion sprechen in den Augen der großen Verleger vor allem zwei Gründe: Zum einen könnten sie in einem Großverband mit einer stärkeren Stimme gegenüber Google auftreten. Zum anderen wäre Mathias Döpfner ein Burda-Nachfolger, den sich viele vorstellen könnten. Springer ist in beiden Verbänden vertreten - Döpfner ist BDZV-Präsident und hat als Springer-Chef auch im VDZ eine wichtige Stimme.

Schon jetzt kooperieren BDZV und VDZ in vielen Bereichen und sitzen in Berlin im gleichen Haus. Unklar ist laut Renner jedoch, ob sich die kleinen Verlage in den Verbänden auch von der Idee einer Fusion überzeugen lassen.
handelsblatt.comKommentieren ...

Mathias Döpfner schwört seine Verleger ein.

Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger
Leit- statt Loser-Medien: Mathias Döpfner fordert in seiner ersten Hauruck-Rede als BDZV-Präsident eine neue europäische Medienpolitik. Er schwört die Verleger 54 Minuten lang auf die Schlacht mit den Social-Media-Giganten ein - und stichelt gegen ARD und ZDF. "Social Distribution" sei der Vertriebsweg der Zukunft. Die Politik müsse den Rahmen schaffen, damit Journalismus auch dort als Produkt funktioniert.

Döpfners Kernthesen:
"Journalisten sind diejenigen, die so lange das Bild zurechtrücken, bis es mit der Wirklichkeit übereinstimmt."
Der Springer-Chef leitete seine Rede beim Zeitungskongress in Berlin mit einem Lob des Journalismus ein. Journalisten seien jene Berufsgruppe mit einem besonders hohen Ethos - das habe auch die Silvesternacht von Köln gezeigt. Die Presse habe kollektive Fehler begangen, aber diese Fehler eingeräumt und aufgearbeitet - im Gegensatz zu Polizei und Politik.

"Gewinn ist nicht alles, aber ohne Gewinn ist alles nichts."
Ohne ein Geschäftsmodell könne der Journalismus seine gesellschaftskritische Rolle nicht behalten. Journalismus müsse auch Produkt, ein Geschäft bleiben, sagte Döpfner. Nur auf andere Geschäftsfelder zu setzen, sei eine Subventionierung des Journalismus.

"Wir wollen nicht systemrelevant sein, sondern relevant für das System."
Döpfner erteilte einer staatlichen Hilfe für angeschlagene Presseverlage eine Absage auf ganzer Linien. Dies sei seine "absolute Horror-Vision". Ein Dreieck aus Staatsfernsehen, Staatspresse und Internet-Monopolist erinnere an George Orwell oder Nordkorea. Döpfner wetterte, der Staat schmeiße Verlagen oft Knüppel zwischen die Beine und komme auf der anderen Seite mit solchen Hilfsangeboten.

"Social Distribution ist der Vertriebsweg der Zukunft."
Döpfner rief die Anwesenden auf, den Vertrieb auf Facebook als entscheidendes Feld zu begreifen. Deshalb lenkte er den Blick auf die Rolle von Facebook. Medien sollten ein solches Unternehmen nicht als Verleger anerkennen, sondern als digitale Vertriebsplattform wie ein Grosso. Die deutschen Verlage müssten ihre Marken stärken. Nicht Facebook sei der Absender von Journalismus - auch wenn viele Menschen meinten, sie hätten etwas "auf Facebook gelesen".

Die "tägliche Enteignung von Verlagen im Internet".
Als neuer Chef des BDZV schwor Döpfner die Verlage zur Schlacht gegen Facebook und Co. ein, für die es eine international entwickelte Regulierung brauche - eine "neue Medienpolitik". Konkret meint das ein europäisches Urheberrecht, um geistiges Eigentum umfassend zu schützen. Einen deutlichen Warnschuss gab er auch in Richtung der Öffentlich-Rechtlichen ab. Das System verweigere hartnäckig Reformen. Wenn dies so weitergehe, deutete er an, müsse womöglich die Beitragsfinanzierung infrage gestellt werden. (Foto: Maurizio Gambarini / dpa / Picture Alliance)
twitter.com (54-Min-Rede als Periscope-Stream), presseportal.deKommentieren ...

Lese-Tipp: Döpfner und Steingart reden über ihr Geld.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Mathias Döpfner verrät im Gespräch mit Gabor Steingart, dass er kein reicher, sondern ein hoch verschuldeter Mann sei. Den Kauf von 3 % Springer-Anteilen finanzierte der Vorstandschef über Kredit. Sein Vermögen auf 150 Mio Euro zu taxieren, sei ein Fehler des hauseigenen Blatts "Bilanz". Die Journalisten vergaßen, die aufgenommenen Kredite gegenzurechnen. Gesprächspartner Steingart gehören 5 % an der Verlagsgruppe Handelsblatt, die ihm Dieter von Holtzbrinck übertragen hat.
"Handelsblatt", S. 20-25 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Video-Tipp: Springer- und BDZV-Chef Döpfner im Interview.

Mathias Döpfner-150Video-Tipp: Springer-Chef Mathias Döpfner ist auf Phoenix "Im Gespräch" mit Michael Hirz. Döpfner schwärmt von den Möglichkeiten des digitalen Journalismus und von Politico, das sich mit "geradezu frappierender Geschwindigkeit" rechne. Journalismus müsse ein Geschäft bleiben und dürfe nicht Subventions-Empfänger werden, der "gnadenhalber durch andere Geschäfte" finanziert werde.
youtube.com (29-Min-Interview)Kommentieren ...

Springer entlässt die letzten 14 Mitarbeiter der Entwicklungsredaktion.

axelspringerlogo600Kein Entwicklungspotenzial mehr: Springer wickelt seine Service- und Entwicklungsredaktion endgültig ab, berichtet Gregory Lipinski. 14 Mitarbeiter sollen zum Monatsende betriebsbedingte Kündigungen erhalten. Der Geschäftsbetrieb der Einheit wurde schon zum Jahresanfang eingestellt, sagt eine Springer-Sprecherin. Für gut ein Drittel der Mitarbeiter konnte Springer "Lösungen in anderen Bereichen" finden, für 14 Mitarbeiter konnte "leider keine Anschlussbeschäftigung im Konzern gefunden werden".

Springer hatte die Entwicklungsredaktion im Jahr 2007 mit damals mehr als 50 Mitarbeitern gegründet - alles Redakteure, die nach dem Zusammenschluss von "Welt" und "Berliner Morgenpost" nicht mehr benötigt wurden. Der Auftrag: Ideen und Konzepte für neue Objekte des Verlags entwickeln. Die Abteilung entwickelte sich jedoch zu einem "Abstellgleis" für Redakteure, die Springer "loswerden wollte, aber nicht konnte", urteilt Lipinski. Die "Süddeutsche Zeitung" sprach einst von einem "Elefantenfriedhof", Springer-Boss Mathias Döpfner sah die Abteilung dagegen als "höchst lebendiges Biotop". Große Erfolge entwuchsen dem Biotop aber nie.
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Mathias Döpfner hat mit beim BDZV Größeres vor, glaubt Ulrike Simon.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner wird als neuer BDZV-Chef beim Verbandskongress Ende September einen programmatischen Grundsatzvortrag liefern, statt es bei einer salbungsvollen Sonntagsrede zu belassen, prognostiziert Ulrike Simon. Döpfner habe schließlich nach seiner Wahl angekündigt, den BDZV auch für überwiegend digital verlegende Firmen öffnen zu wollen, die bisher nicht Mitglied sind.
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"Bilanz": Mathias Döpfner ist 150 Mio Euro schwer.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner besitzt ein Privatvermögen von schlappen 150 Mio Euro, errechnet das Springer-Blatt "Bilanz" in seinem Ranking der 750 reichsten Deutschen. Damit erreicht der Springer-Chef Platz 659 in der Rangliste der Superreichen. Döpfner hält laut Springer 3,2 % der Konzernaktien - der Anteil allein hat einen Börsenwert von rund 150 Mio Euro.
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