Der Kerl ist baumlang, stinkreich und megaerfolgreich – aber manchmal rutscht ihm bei einem Vortrag das Hosenbein hoch: Mathias Oliver Christian Döpfner, 1963 in Bonn geboren, ist der lebende Beweis dafür, dass Journalisten doch die besseren Verleger sind. Weiterlesen im lexikon2.

Springer entlässt die letzten 14 Mitarbeiter der Entwicklungsredaktion.

axelspringerlogo600Kein Entwicklungspotenzial mehr: Springer wickelt seine Service- und Entwicklungsredaktion endgültig ab, berichtet Gregory Lipinski. 14 Mitarbeiter sollen zum Monatsende betriebsbedingte Kündigungen erhalten. Der Geschäftsbetrieb der Einheit wurde schon zum Jahresanfang eingestellt, sagt eine Springer-Sprecherin. Für gut ein Drittel der Mitarbeiter konnte Springer "Lösungen in anderen Bereichen" finden, für 14 Mitarbeiter konnte "leider keine Anschlussbeschäftigung im Konzern gefunden werden".

Springer hatte die Entwicklungsredaktion im Jahr 2007 mit damals mehr als 50 Mitarbeitern gegründet - alles Redakteure, die nach dem Zusammenschluss von "Welt" und "Berliner Morgenpost" nicht mehr benötigt wurden. Der Auftrag: Ideen und Konzepte für neue Objekte des Verlags entwickeln. Die Abteilung entwickelte sich jedoch zu einem "Abstellgleis" für Redakteure, die Springer "loswerden wollte, aber nicht konnte", urteilt Lipinski. Die "Süddeutsche Zeitung" sprach einst von einem "Elefantenfriedhof", Springer-Boss Mathias Döpfner sah die Abteilung dagegen als "höchst lebendiges Biotop". Große Erfolge entwuchsen dem Biotop aber nie.
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Mathias Döpfner hat mit beim BDZV Größeres vor, glaubt Ulrike Simon.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner wird als neuer BDZV-Chef beim Verbandskongress Ende September einen programmatischen Grundsatzvortrag liefern, statt es bei einer salbungsvollen Sonntagsrede zu belassen, prognostiziert Ulrike Simon. Döpfner habe schließlich nach seiner Wahl angekündigt, den BDZV auch für überwiegend digital verlegende Firmen öffnen zu wollen, die bisher nicht Mitglied sind.
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"Bilanz": Mathias Döpfner ist 150 Mio Euro schwer.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner besitzt ein Privatvermögen von schlappen 150 Mio Euro, errechnet das Springer-Blatt "Bilanz" in seinem Ranking der 750 reichsten Deutschen. Damit erreicht der Springer-Chef Platz 659 in der Rangliste der Superreichen. Döpfner hält laut Springer 3,2 % der Konzernaktien - der Anteil allein hat einen Börsenwert von rund 150 Mio Euro.
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Springer eröffnet US-Zentrale in New York.

New York Axel Spriger 600
I'm an Englishman a Müffelmann in New York: Springer zeigt Flagge an der US-Ostküste und eröffnet eine Niederlassung in New York - zusätzlich zum Büro im Silicon Valley. Der neue Standort soll im Oktober eröffnet und zur US-Zentrale des deutschen Medienkonzerns ausgebaut werden. Springers Botschafter im Big Apple sind Jens Müffelmann, der bei Springer das USA-Geschäft und Digital Ventures verantwortet, und Claudius Senst, Leiter Business Development. Anton Waitz, der zunächst vom Silicon Valley und seit Februar von New York aus Investitionsoptionen sondiert hatte, hat Springer Ende Juli verlassen.

Springer-Chef Mathias Döpfner begründet die Verlagerung der US-Zentrale von der West- an die Ostküste damit, dass New York in den USA "der wichtigste Standort für digitalen Journalismus" sei. Zudem sei Springer mit Business Insider, E-Marketer und Beteiligungen an NowThis, Thrillist und Mic.com bereits als "strategischer Medieninvestor in New York sehr engagiert". Interessant ist auch, wo Springer in New York unterkommt: Müffelmann und Senst beziehen Büros beim hippen Co-Working-Anbieter WeWork, der auch Freelancern und Einzelkämpfern eine Arbeitsatmosphäre wie bei Google und Facebook bietet. (Foto: dpa / Montage: turi2)
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Video-Tipp: Mathias Döpfner und das BDZV-Präsidium stellen sich vor.

VideotippVideo-Tipp: Der BDZV stellt sein neues Präsidium vor. In einer Video-Botschaft sprechen Präsident Mathias Döpfner und seine vier Vizepräsidenten von ihren Visionen für die Zeitungen in Deutschland und ihren Verband. Döpfner will etwa irgendwann auch Digitalverleger vertreten.
youtube.com (6-Min-Video)

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Mathias Döpfners Pläne für den BDZV: Digitalisierung und Einigkeit voraus.

Mathias Döpfner Mai 2015 Swissmediaforum 600Digital, gedruckt, gemeinsam: Springer-Boss Mathias Döpfner nennt in seinem Antrittsbrief als neuer BDZV-Präsident drei zentrale Pläne: Er will den Verband für die Digitalisierung öffnen. Der BDVZ solle sie "voller Freude" aktiv vorantreiben und sich "inhaltlich überragend" mit allen politischen und unternehmerischen Fragen der Digitalisierung auseinandersetzen. Gleichzeitig betont er, der BDZV solle stets "Heimat der Verleger gedruckter Zeitungen" bleiben, daran wolle er nicht rütteln. Er glaube selbst an die Zukunft gedruckter Zeitungen – sicher auch ein Wink an die Regionalzeitungs-Verleger innerhalb des Verbandes, die Döpfners digitalen Daumen nicht fürchten sollen.

Außerdem setzt der neue Präsident auf Einigkeit: Er sieht sich "allen Verlagen gleichermaßen verpflichtet" und wolle auch Unternehmen vertreten, die noch nicht Mitglied des Verbandes seien. In Zeiten des Marktumbruchs sei Geschlossenheit wichtig. Seine Parole für die Zukunft der Verlegerlobby: "Der BDZV ist die Stimme aller Verlage – ob Print oder digital."
"Horizont" 28/2016, S. 6 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

BDZV wählt Mathias Döpfner zum neuen Präsidenten.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner ist neuer Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger. Die Delegiertenversammlung hat Döpfner erwartungsgemäß zum Nachfolger von Helmut Heinen gewählt. Der Springer-Chef freut sich auf die Arbeit in einem Verband, "der das Printgeschäft mit Leidenschaft pflegt und gleichzeitig das digitale Zukunftsgeschäft innovationsfreudig gestaltet".
presseportal.de, turi2.de (Background)
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Mathias Döpfner kann und will BDZV-Präsident werden.

Hauptversammlung der Axel Springer SE
Springer for President: Mathias Döpfner wird am Nachmittag mit "hoher Wahrscheinlichkeit" zum neuen Präsidenten der Zeitungsverleger-Lobby BDZV gewählt, meldet "Horizont". Mit der Nachfolger für Helmut Heinen haben die Verlagschefs eine nicht unproblematische Wahl: Das bekannte Gesicht, die Kontakte und die Ausdrucksstärke Döpfners können dem Amt und dem Verband helfen. Andererseits ist Döpfner aus Sicht der Regionalzeitungs-Verleger nicht nur der Gärtner im Zeitungswald mit dem digitalen Daumen, sondern schon auch ein wenig Bock.

Springer kontrolliert mit Media Impact den Konkurrenten des Regionalzeitungs-Vermarkters Score. "Bild" und "Welt" sind keine durchschnittlichen BDZV-Zeitungen, die regionalen Blätter hat Springer längst verkauft. Erfolgreiche Lobbyarbeit bemisst sich allerdings nach Wirksamkeit und damit Sichtbarkeit auch in der Spitzenpolitik und Öffentlichkeit. Nachdem der BDZV seine Entscheidungswege erst jüngst umstrukturiert hat, fehlt ihm nun ein passendes Gesicht für die Spitze. Laut "Horizont" war lange unklar, wer das Amt überhaupt übernehmen will - falls das stimmt, fehlen offenbar geeignete Gegenkandidaten zu Döpfner. Als Anstandsdamen Vize-Präsidenten neben Döpfner rechnet "Horizont" mit Thomas Düffert von Madsack und Richard Rebmann vom SWMH.
horizont.net

Mitarbeit: Dirk StascheitKommentieren ...

Mathias Döpfner kauft Springer-Aktien für 13 Mio Euro.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner stärkt seine Position als Springer-Aktionär: In der vergangenen Woche habe Döpfner Aktien für mehr als 13 Mio Euro gekauft, berichtet Ulrike Simon. Inklusive der neuen Aktien hält der Springer-Vorstandschef nun 3,07 % am Konzern. Mit dem Investment setze Döpfner gleich mehrere Signale, so Simon: an die Mitarbeiter, an die Analysten, an bestehende und künftige Aktionäre und vor allem an Mehrheitsaktionärin Friede Springer.
rnd-news.de1 Kommentar

Schmähgedicht: OLG Köln lehnt Erdogans Beschwerde ab.

Mathias Döpfner-150Schmähgedicht: Der türkische Präsident Erdogan verliert gegen Springer-Chef Mathias Döpfner, der sich Jan Böhmermanns Schmähgedicht "zu eigen" gemacht hatte. Das OLG Köln weist eine Beschwerde Erdogans gegen die Entscheidung des Landgerichts Köln ab. Die Vorinstanz hatte Döpfners Worte als vom Grundgesetz "geschützte zulässige Meinungsäußerung" bewertet und eine Einstweilige Verfügung abgelehnt.
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Mathias Döpfner achtet auf die Kröten.

Mathias Döpfner-150"Axel Springer schreibt seit mehr als zehn Jahren Rekordgewinne. Da besteht akute Gefahr zum Übermut bei Managern und Mitarbeitern."

Springer-Chef Mathias Döpfner sendet aus seinem 14qm-Glasbüro das Signal, "die Kröten zusammenzuhalten".
"SZ-Magazin" 24/2016 (Paid)

Weitere Zitate von Mathias Döpfer aus dem Interview im SZ-Magazin:

"Meine Körpergröße legt das Missverständnis nahe, mein Ego sei ebenso groß. Dass ich gern formuliere, wird mir als unerschütterliches Selbstbewusstsein ausgelegt."

"Was ich nie hatte, war institutioneller Ehrgeiz. Karriere im technischen Sinne hat mich nicht interessiert. Und was die Berühmtheit betrifft: Bekannt zu sein ist eine Belastung, die man nur ganz am Anfang als Errungenschaft empfindet."

"Leo Kirch galt als der gefährlichste Hai im Ozean. Ihn umgab der Nimbus der Unbesiegbarkeit. In der Auseinandersetzung mit ihm habe ich über mich gelernt, dass extremer Druck bei mir zu maximaler Konzentration und Kraft führt."

"Ich hasse Pausen zwischen Terminen. Diese kurze Taktung empfinde ich fast als lustvoll. Achtzig Prozent meiner Zeit verbringe ich mit therapeutischen Aufgaben: Probleme lösen und Menschen wieder aufrichten."

"Ich bin generell kein zorniger Mensch, ich bin nur ein Gerechtigkeitsfanatiker. Ungerechtigkeit bringt mich in Rage. Da wechsele ich in den Kampfmodus und bleibe nachtragend."

siehe auch: Zweckpessimismus treibt Mathias Döpfner an.Kommentieren ...

Zweckpessimismus treibt Mathias Döpfner an.

Mathias Döpfner Mai 2015 Swissmediaforum 600
War als Kind schon Chef: "Zweckpessimismus" und Selbstzweifel treiben Springer-Chef Mathias Döpfner an. Extremer Druck führt bei ihm zu "maximaler Konzentration und Kraft", sagt Döpfner im Gespräch von Lorenz Wagner im "SZ-Magazin". Sein Erfolgsrezept: "Ich habe einfach gesagt, was ich vorhabe, und das dann gemacht." Intriganten hätten seine Handlungen immer falsch prognostiziert, weil sie nicht damit gerechnet hatten, "dass einer wirklich meint und tut, was er sagt", so Döpfner. Seine "hilfreichste Fehlentscheidung" war der Aufbau des Postdienstleisters PIN, mit dem Springer 500 Mio Euro versenkt hat. Sie bescherte Döpfner die Erkenntnis, "konsequent von allem die Finger zu lassen, sobald ich ein schlechtes Gefühl habe". Außerdem war schon Klein-Mathias beim Spielen mit Freunden ein Entscheider: "Denn wenn ich etwas entscheide, so fand ich, ist das Resultat oft besser, als wenn andere entscheiden."

Für digitalen Journalismus sieht Döpfner "alle Chancen, besser zu sein als der analoge". Von den heutigen Verlagen jedoch "werden nur wenige überleben, und ich hoffe, dass wir dabei sind", prognostiziert der Springer-Boss. Dennoch ist Döpfner optimistisch: "Der Geist bestimmt die Materie, nicht umgekehrt. Journalisten und Verleger werden sich doch von ein bisschen Technologie-Fortschritt nicht den Schneid abkaufen lassen."

Auch über sein Verhältnis zu Friede Springer spricht Döpfner: "Eine schöne persönliche Freundschaft, die wir sauber vom Beruflichen trennen". Von der Umwandlung des Verlags in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien sei Friede Springer anfangs "begeistert" gewesen. Nach Gerüchten, sie wolle damit die Macht an sich sich reißen, habe sie "die Lust an diesem Projekt verloren" und "erleichtert" reagiert, als der Vorstand den Plan auf Eis legte, so Döpfner. "Andere Interpretationen sind Missverständnisse oder Erfindung".

Im ausführlichen und sehr persönlichen Interview erfahren die "SZ-Magzin"-Leser des weiteren, dass Döpfer seine Größe immer "unangenehm" war und sein Interesse für Literatur und Musik ihn nicht davor bewahrt hat, "beim Fußball immer als Letzter gewählt" zu werden. Dresscodes fand er "schon mit 18 spießig" und trägt Krawatten seit seiner Zeit als Musikstudent als "Geste der Unangepasstheit".
"SZ-Magazin" 24/2016 (Paid), turi2.de (weitere Zitate)Kommentieren ...

Döpfner vs. Erdogan geht in die zweite Runde.

Mathias Döpfner-150Schmähgedicht-Streit: Der türkische Präsident Erdogan geht wie erwartet in zweite Instanz gegen Springer-Chef Mathias Döpfner. Erdogans Anwalt Ralf Höcker legt Beschwerde ein, nachdem das Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung abgelehnt hat. Döpfner hatte sich das Schmähgedicht Jan Böhmermanns zu Eigen gemacht.
morgenpost.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Simon: Dogan-Anteile machen Springer nicht Erdogan-freundlicher.

Doepfner Diekmann Tuerkei-600
Süper Feinde? Die Solidarität von Springer-Boss Mathias Döpfner mit Jan Böhmermann hat ein firmenstrategisches Geschmäckle, glaubt Ulrike Simon. Sie erinnert an die Verbindungen Springers mit der türkischen Dogan Holding, die u.a. die Zeitung "Hürriyet" herausgibt. Springer widerspricht, es gebe "keinerlei Zusammenhang" zwischen den Investitionen in der Türkei und dem Brief von Mathias Döpfner zur Causa Böhmermann.

Der zunehmende Konflikt zwischen Dogan und der türkischen Regierung habe Springer das Geschäft versalzen, schreibt Simon. Aus dem Investment, einst 375 Mio Euro schwer, sind laut Springer nach Verkäufen noch 7 % an der Dogan TV Holding übrig. Kai Diekmann, der 2008 mit dem damaligen "Hürriyet"-Chef Ertugrul Özkök das Buch "Süper Freunde" schrieb, sitzt bis heute im Beirat der "Hürriyet".
rnd-news.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Dirk Stascheit

In einer früheren Version dieser Meldung hat das Bild eine falsche Flagge gezeigt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.Kommentieren ...

Landgericht Köln lehnt einstweilige Verfügung gegen Döpfner ab.

Mathias Döpfner-150Schmähgedicht: Das Landgericht Köln lehnt wie erwartet den Antrag des türkischen Staatschefs Erdogan auf eine einstweilige Verfügung gegen Springer-Chef Mathias Döpfner ab. Die Pressekammer des Gerichts begründete dies mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Erdogans Anwalt Ralf Höcker hatte für diesen Fall bereits angekündigt, in die nächste Instanz zu gehen.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Erdogan verklagt Mathias Döpfner.

Erdogan-150Causa Schmähgedicht: Der türkische Staatspräsident Erdogan beantragt eine einstweilige Verfügung gegen Springer-Chef Mathias Döpfner. Das sagte Erdogans Anwalt Ralf Höcker. Hintergrund: Döpfner hatte in einem Offenen Brief Partei für Jan Böhmermann ergriffen und zu dessen Schmägedicht geschrieben, er möchte sich diesem anschließen und sie sich "in jeder juristischen Form zu eigen machen". Das zuständige Landgericht habe bereits angedeutet, dem Antrag nicht zu folgen, so Höcke - in diesem Fall will der Anwalt in die nächste Instanz gehen.
focus.de, sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Döpfner könnte Anzeige drohen.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner hat sich mit seiner Zustimmung zu Jan Böhmermanns Schmähkritik, die er sich "zu eigen" macht, ebenso strafrechtlich verantwortlich gemacht, wie Böhmermann selber. Zu dieser Einschätzung kommt der Berliner Jurist und Journalist Michael Schmuck in einem Beitrag für kress.de. Dem Springer-Boss könnte eine Anzeige wegen Persönlichkeitsverletzung und Beleidigung drohen, schreibt Schmuck und appelliert: "Lasst es nicht bis zur letzten Instanz kommen".
kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Böhmermann in den türkischen Medien.

jan böhmermann 150Causa Böhmermann spielt in türkischen Medien eine deutlich kleinere Rolle als in deutschen, urteilt Cetin Demirci und liefert eine Presseschau. Vor allem die regierungsnahen Blätter berichten nur zurückhaltend. Lautere Töne kommen vom Boulevard. Das Blatt "Star" sieht in der Solidaritäts-Note von Springer-Chef Mathias Döpfner den Beweis für eine "Beleidigungslobby".
morgenpost.deKommentieren ...

Döpfner schließt sich Böhmermanns Schmähkritik an.

Mathias Döpfner - Jan Böhmermann600
Je suis Böhmi: Springer-Boss Mathias Döpfner solidarisiert sich mit Komiker Jan Böhmermann. In einem offenen Brief in der "Welt am Sonntag" schreibt Döpfner zu Böhmermanns Schmähkritik am türkischen Präsidenten Erdogan: "Ich finde Ihr Gedicht gelungen. Ich habe laut gelacht." Doch dabei belässt es Döpfner nicht: "Ich möchte mich allen Ihren Formulierungen und Schmähungen inhaltlich voll und ganz anschließen und sie mir in jeder juristischen Form zu eigen machen." Zwar kenne er Böhmermann weder persönlich, noch habe er bisher seine Sendungen gesehen, aber: "Vielleicht lernen wir uns auf diese Weise vor Gericht kennen. Mit Präsident Erdogan als Fachgutachter für die Grenzen satirischer Geschmacklosigkeit", so Döpfner.

Böhmermann habe "in grotesker Übertreibung eine Satire über den Umgang mit geschmackloser Satire" gemacht und wolle "durch Maximalprovokation die Leute verstören", um sie darüber nachdenken zu lassen, wie eine Gesellschaft mit der "Satire-Intoleranz von Nichtdemokraten" umgehe. Damit sei Böhmermann "ein Kunstwerk" gelungen, so Döpfner. (Fotos: Springer, dpa; Montage: turi2)
"Welt am Sonntag", S. 11 4 Kommentare

Mathias Döpfner über den besten Job der "Welt".

welt-jubilaeum600Springer-Boss huldigt seinem Teenie-Schwarm: Mathias Döpfner wollte schon als 18-Jähriger Chefredakteur der "Welt" werden, schreibt er in seinem Glückwunschtext zum 70. Jahrestag seiner "großen Zeitungsliebe". Der Wunsch ging bekanntlich in Erfüllung, und Döpfner wegen der anstehenden Umgestaltung im Hamburger Konzept-Hinterzimmer "Giftküche" ein und aus - "beruflich die Zeit meines Lebens", schreibt Döpfner. Der Text steht heute in der Jubiläums-"Welt", die Udo Lindenberg illustriert hat, ist aber auch online zu lesen.

Neben aller Emotionalität gießt der Springer-Vorstandschef auch in eine knackige Formulierung, warum er wirtschaftlich zu dem Blatt hält: Seit seinem Aufstieg in den Vorstand sei es für ihn "ein zentrales Ziel", bei Springer neben "modernem Massenjournalismus" auch "moderne Intellektualität als zweites wirtschaftlich erfolgreiches Standbein" zu verankern. Übrigens sei die "Welt" heute "inhaltlich in der besten Verfassung seit ihrer Gründung" - das Wörtchen "zumindest" vermeidet Döpfner sorgfältig.
"Welt", S. 3 (Paid), welt.de, turi2.de (Background Geburtstagsausgabe)

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"manager magazin" sieht Döpfner bei Springer "entzaubert".

Die Entzauberung Döpfner Springer Friede war mit ihm: Mathias Döpfner, Vorstandschef der Axel Springer SE, hat nicht mehr das volle Vertrauen der Springer-Verlegerin Friede Springer. Das behaupten zumindest Lutz Meier und Gisela Maria Freisinger in einer siebenseitigen Story im aktuellen manager magazin. Friede folge ihrem obersten Manager "nicht mehr brav in allem". Grund dafür seien nicht zuletzt "private Verwicklungen": Das Ehepaar Döpfner habe sich "kürzlich getrennt", die Scheidung "scheint absehbar", berichtet das "manager magazin". Statt Kinderpsychologin Ulrike sei jetzt Industrieerbin und Kunstsammlerin Julia Stoschek angesagt.

Friede Springer sei nach dem öffentlich gewordenen Streit um die Gesellschaftsform und die Rolle einer Stiftung "extrem nervös, ja regelrecht verzweifelt", schreiben Freisinger und Meier unter Berufung auf "Freunde und Bekannte". Springer sei von dem "Urversprechen Döpfners, aus Geist Geld zu machen" zudem "weit entfernt". Döpfner spiele "mit hohem Einsatz", bisher seien Döpfners Wetten "meist aufgegangen", aber derzeit seien ihm "die Dinge aus der Hand geglitten".

Gespickt ist der Artikel mit geschmäcklerischen Spitzen gegen Döpfners Lebensstil, der von einem "Hang zum Ornament und Imperialen" bestimmt sei. Die Autoren konstatieren dem "Ehrgeizling" Döpfner eine "sorgfältig gezimmerte großbürgerliche Idylle mit einem Schuss nonkonformistischer Flamboyance". Seine private Kunstsammmlung sei "eklektizistisch, unkonventionell", widme sich vor allem der "Erotik der Frau". Ein irritierter Besucher soll gesagt haben: "Man blick dort in Tausende Vaginen."
"manager magazin", 4/2016, S. 108-114 (Paid) 4 Kommentare

Springer-Boss Mathias Döpfner interviewt Mark Zuckerberg.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner interviewt Buddy Mark Zuckerberg: Der Springer-Boss plaudert in einem dreiseitigen Interview in der "Welt am Sonntag" mit dem Facebook-Chef vor allem über dessen derzeitiges Lieblingsthema Virtual Reality, hakt aber auch beim Thema Hasskommentare nach und holt sich die Bestätigung, dass Facebook keine Verlags-Ambitionen hat. Die "BamS" druckt ebenfalls ein Interview der beiden. Thema:  "Babys, Liebe, Geld und Zukunft".
"Welt am Sonntag",  S. 12 - 16 (Paid), "Bild am Sonntag", S. 16 - 18 (Paid)Kommentieren ...

Basta: Druck dir was Schönes.

Zuckerberg-döpfner 150Zeitung für Zuck: Der ganze Bohei um den Springer-Award für Mark Zuckerberg (unten rechts) hatte am Ende wohl nur ein Ziel - Mathias Döpfner wollte Druck ausüben. Als Preis für die weite Reise ins Verlagshaus überreichte der Springer-Chef: eine Druckplatte mit Zucks Konterfei und die erste und einzige Druck-Version von Business Insider.
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"FAZ": Erbstreit bei Springer.

friede springer 600
Axels Vermächtnis: Friede Springer, 73, möchte ihre knapp 50 % am Springer-Konzern offenbar in eine Stiftung überführen, stößt dabei aber auf Widerstand in Aufsichtsrat und Vorstand, berichtet die "FAZ". Carsten Knop und Holger Steltzner schreiben, dass - geht es nach Springer - die neue starke Frau an der Spitze der geplanten Stiftung die Rechtsanwältin und Notarin Karin Arnold aus Berlin werden soll. Sie gilt als langjährige Freundin und engste Beraterin Springers. Der Widerstand in Aufsichtsrat und Vorstand richte sich vor allem gegen die Machtfülle, mit der Arnold als Stiftungschefin ausgestattet wäre. Laut "FAZ" lehnt selbst Springers getreuer Konzernlenker Mathias Döpfner den Plan ab, weil Arnold etwa in die Besetzung von Vorstandsposten eingreifen könnte.

Der Verlag laboriert seit Längerem an seiner Aufstellung für die Zukunft. Erst Ende vergangener Woche hatte der Konzern das lange angekündigte Vorhaben beerdigt, sich eine neue Rechtsform zu geben und statt als europäische Aktiengesellschaft künftig als Kommanditgesellschaft auf Aktien zu firmieren. Der Plan war vor dem Hintergrund der geplatzten Fusion mit ProSiebenSat.1 entstanden, um Friede Springer die Macht im Konzern zu sichern. (Foto: dpa)
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Mathias Döpfner verlängert Vertrag bei Springer um fünf Jahre.

Mathias Döpfner-150Springer verlängert den Ende 2016 auslaufenden Vertrag von Vorstandschef Mathias Döpfner um fünf Jahre, berichtet Kai-Hinrich Renner. Sollte Döpfner bis zum Ende des neuen Kontraktes bei Springer bleiben, wäre er 2021 insgesamt 20 Jahre im Amt. Ebenfalls für weitere fünf Jahre bei Springer bleibt Finanzvorstand Julian Deutz.
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Zitat: Wichtigstes Kommunikationsmittel einer neuen Generation.

Mathias Döpfner-150"Mark Zuckerberg hat mit Facebook das wichtigste Kommunikationsmittel einer neuen Generation geschaffen."

Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner findet die Leistung des Facebook-Gründers so toll, dass er ihm gleich den ersten Axel-Springer-Award verleiht, den sich Zuckerberg in Berlin persönlich abholt.
axelspringer.de
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Image-Studie: Mathias Döpfner hat den besten Ruf.

Mathias Döpfner-150manager magazin ernennt Mathias Döpfner zum bestbeleumundeten Medienmanager: Die Imagestudie des Magazins weist den Springer-Chef auf Platz 16 von 150 Wirtschaftsführern aus. Auf Platz 2 landet Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel (32 absolut) noch vor ihrem Chef Thomas Rabe. Es folgen Thomas Lindner, "FAZ", Paul-Bernhard Kallen, Burda, Anke Schäferkordt, RTL, Karl Ulrich, "Süddeutsche", Thomas Ebeling, ProSiebenSat.1, und Verlegerin Yvonne Bauer.
"manager magazin", 2/2016, S. 36 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Abschied von Lord Weidenfeld.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Springer-Chef Mathias Döpfner verabschiedet sich in der "Welt" mit einem persönlichen Nachruf von dem Verleger und "Welt"-Kolumnisten Lord George Weidenfeld. Die Beiden verband eine zwanzigjährige Freundschaft. Döpfner lobt den verstorbenen Weidenfeld als "glückhaften Virtuosen", erfolgreichen Verleger und großen Europäer.
"Welt", S. 3 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Video-Tipp: Mathias Döpfner interviewt Ken Lerer.

Mathias Döpfner-150Springer-Chef Mathias Döpfner entdeckt den Medienjournalisten in sich und interviewt Ken Lerer, Mit-Gründer der Huffington Post, heute Managing Director von Lerer Hippeau Ventures. Während des Presse-Get-togethers in der vergangenen Woche sprachen Döpfner und Lerer über Paid Content, Adblocker und die Abhängigkeit von Facebook.
youtube.com (12-Min-Video)

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Springer und Döpfner als Zeugen im Deutsche-Bank-Prozess.

Leo-Kirch-Deutsche-Bank 150 (Bild: dpa)Springer: Verlegerin Friede Springer und Vorstands-Chef Mathias Döpfner sollen heute vor dem Landgericht München vernommen werden. Die Staatsanwaltschaft hatte die Zeugen-Befragung im Strafprozess gegen Top-Manager der Deutschen Bank beantragt. Springer und Döpfner sollen über die Verpfändung von Verlagsanteilen durch den Kirch-Konzern berichten.
welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Mathias Döpfner plagen bei wichtigen Entscheidungen Selbstzweifel.

Mathias Döpfner-150Axel Springer war der Mark Zuckerberg seiner Zeit, sagt der Springer-Boss Mathias Döpfner im Interview für ein Buch über agile Unternehmen, aus dem "Horizont" Auszüge veröffentlicht. Schon Ende der 90er beschrieb Döpfner das Internet in einem Kommentar als höchste Priorät für Medienunternehmen, stieß damit aber auf große Skepsis. Im Interview spricht Döpfner auch über unterschiedliche Kulturen zwischen Verlagskonzern und Startups sowie seine Selbstzweifel bei wichtigen Entscheidungen.
"Horizont" 45/2015, S. 16 (Paid), campus.de (Informationen zum Buch)Kommentieren ...