Der Kerl ist baumlang, stinkreich und megaerfolgreich – aber manchmal rutscht ihm bei einem Vortrag das Hosenbein hoch: Mathias Oliver Christian Döpfner, 1963 in Bonn geboren, ist der lebende Beweis dafür, dass Journalisten doch die besseren Verleger sind. Weiterlesen im lexikon2.

Schmähgedicht: OLG Köln lehnt Erdogans Beschwerde ab.

Mathias Döpfner-150Schmähgedicht: Der türkische Präsident Erdogan verliert gegen Springer-Chef Mathias Döpfner, der sich Jan Böhmermanns Schmähgedicht "zu eigen" gemacht hatte. Das OLG Köln weist eine Beschwerde Erdogans gegen die Entscheidung des Landgerichts Köln ab. Die Vorinstanz hatte Döpfners Worte als vom Grundgesetz "geschützte zulässige Meinungsäußerung" bewertet und eine Einstweilige Verfügung abgelehnt.
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Zitat: Mathias Döpfner achtet auf die Kröten.

Mathias Döpfner-150"Axel Springer schreibt seit mehr als zehn Jahren Rekordgewinne. Da besteht akute Gefahr zum Übermut bei Managern und Mitarbeitern."

Springer-Chef Mathias Döpfner sendet aus seinem 14qm-Glasbüro das Signal, "die Kröten zusammenzuhalten".
"SZ-Magazin" 24/2016 (Paid)

Weitere Zitate von Mathias Döpfer aus dem Interview im SZ-Magazin:

"Meine Körpergröße legt das Missverständnis nahe, mein Ego sei ebenso groß. Dass ich gern formuliere, wird mir als unerschütterliches Selbstbewusstsein ausgelegt."

"Was ich nie hatte, war institutioneller Ehrgeiz. Karriere im technischen Sinne hat mich nicht interessiert. Und was die Berühmtheit betrifft: Bekannt zu sein ist eine Belastung, die man nur ganz am Anfang als Errungenschaft empfindet."

"Leo Kirch galt als der gefährlichste Hai im Ozean. Ihn umgab der Nimbus der Unbesiegbarkeit. In der Auseinandersetzung mit ihm habe ich über mich gelernt, dass extremer Druck bei mir zu maximaler Konzentration und Kraft führt."

"Ich hasse Pausen zwischen Terminen. Diese kurze Taktung empfinde ich fast als lustvoll. Achtzig Prozent meiner Zeit verbringe ich mit therapeutischen Aufgaben: Probleme lösen und Menschen wieder aufrichten."

"Ich bin generell kein zorniger Mensch, ich bin nur ein Gerechtigkeitsfanatiker. Ungerechtigkeit bringt mich in Rage. Da wechsele ich in den Kampfmodus und bleibe nachtragend."

siehe auch: Zweckpessimismus treibt Mathias Döpfner an.Kommentieren ...

Zweckpessimismus treibt Mathias Döpfner an.

Mathias Döpfner Mai 2015 Swissmediaforum 600
War als Kind schon Chef: "Zweckpessimismus" und Selbstzweifel treiben Springer-Chef Mathias Döpfner an. Extremer Druck führt bei ihm zu "maximaler Konzentration und Kraft", sagt Döpfner im Gespräch von Lorenz Wagner im "SZ-Magazin". Sein Erfolgsrezept: "Ich habe einfach gesagt, was ich vorhabe, und das dann gemacht." Intriganten hätten seine Handlungen immer falsch prognostiziert, weil sie nicht damit gerechnet hatten, "dass einer wirklich meint und tut, was er sagt", so Döpfner. Seine "hilfreichste Fehlentscheidung" war der Aufbau des Postdienstleisters PIN, mit dem Springer 500 Mio Euro versenkt hat. Sie bescherte Döpfner die Erkenntnis, "konsequent von allem die Finger zu lassen, sobald ich ein schlechtes Gefühl habe". Außerdem war schon Klein-Mathias beim Spielen mit Freunden ein Entscheider: "Denn wenn ich etwas entscheide, so fand ich, ist das Resultat oft besser, als wenn andere entscheiden."

Für digitalen Journalismus sieht Döpfner "alle Chancen, besser zu sein als der analoge". Von den heutigen Verlagen jedoch "werden nur wenige überleben, und ich hoffe, dass wir dabei sind", prognostiziert der Springer-Boss. Dennoch ist Döpfner optimistisch: "Der Geist bestimmt die Materie, nicht umgekehrt. Journalisten und Verleger werden sich doch von ein bisschen Technologie-Fortschritt nicht den Schneid abkaufen lassen."

Auch über sein Verhältnis zu Friede Springer spricht Döpfner: "Eine schöne persönliche Freundschaft, die wir sauber vom Beruflichen trennen". Von der Umwandlung des Verlags in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien sei Friede Springer anfangs "begeistert" gewesen. Nach Gerüchten, sie wolle damit die Macht an sich sich reißen, habe sie "die Lust an diesem Projekt verloren" und "erleichtert" reagiert, als der Vorstand den Plan auf Eis legte, so Döpfner. "Andere Interpretationen sind Missverständnisse oder Erfindung".

Im ausführlichen und sehr persönlichen Interview erfahren die "SZ-Magzin"-Leser des weiteren, dass Döpfer seine Größe immer "unangenehm" war und sein Interesse für Literatur und Musik ihn nicht davor bewahrt hat, "beim Fußball immer als Letzter gewählt" zu werden. Dresscodes fand er "schon mit 18 spießig" und trägt Krawatten seit seiner Zeit als Musikstudent als "Geste der Unangepasstheit".
"SZ-Magazin" 24/2016 (Paid), turi2.de (weitere Zitate)Kommentieren ...

Döpfner vs. Erdogan geht in die zweite Runde.

Mathias Döpfner-150Schmähgedicht-Streit: Der türkische Präsident Erdogan geht wie erwartet in zweite Instanz gegen Springer-Chef Mathias Döpfner. Erdogans Anwalt Ralf Höcker legt Beschwerde ein, nachdem das Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung abgelehnt hat. Döpfner hatte sich das Schmähgedicht Jan Böhmermanns zu Eigen gemacht.
morgenpost.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Simon: Dogan-Anteile machen Springer nicht Erdogan-freundlicher.

Doepfner Diekmann Tuerkei-600
Süper Feinde? Die Solidarität von Springer-Boss Mathias Döpfner mit Jan Böhmermann hat ein firmenstrategisches Geschmäckle, glaubt Ulrike Simon. Sie erinnert an die Verbindungen Springers mit der türkischen Dogan Holding, die u.a. die Zeitung "Hürriyet" herausgibt. Springer widerspricht, es gebe "keinerlei Zusammenhang" zwischen den Investitionen in der Türkei und dem Brief von Mathias Döpfner zur Causa Böhmermann.

Der zunehmende Konflikt zwischen Dogan und der türkischen Regierung habe Springer das Geschäft versalzen, schreibt Simon. Aus dem Investment, einst 375 Mio Euro schwer, sind laut Springer nach Verkäufen noch 7 % an der Dogan TV Holding übrig. Kai Diekmann, der 2008 mit dem damaligen "Hürriyet"-Chef Ertugrul Özkök das Buch "Süper Freunde" schrieb, sitzt bis heute im Beirat der "Hürriyet".
rnd-news.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Dirk Stascheit

In einer früheren Version dieser Meldung hat das Bild eine falsche Flagge gezeigt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.Kommentieren ...

Landgericht Köln lehnt einstweilige Verfügung gegen Döpfner ab.

Mathias Döpfner-150Schmähgedicht: Das Landgericht Köln lehnt wie erwartet den Antrag des türkischen Staatschefs Erdogan auf eine einstweilige Verfügung gegen Springer-Chef Mathias Döpfner ab. Die Pressekammer des Gerichts begründete dies mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Erdogans Anwalt Ralf Höcker hatte für diesen Fall bereits angekündigt, in die nächste Instanz zu gehen.
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Erdogan verklagt Mathias Döpfner.

Erdogan-150Causa Schmähgedicht: Der türkische Staatspräsident Erdogan beantragt eine einstweilige Verfügung gegen Springer-Chef Mathias Döpfner. Das sagte Erdogans Anwalt Ralf Höcker. Hintergrund: Döpfner hatte in einem Offenen Brief Partei für Jan Böhmermann ergriffen und zu dessen Schmägedicht geschrieben, er möchte sich diesem anschließen und sie sich "in jeder juristischen Form zu eigen machen". Das zuständige Landgericht habe bereits angedeutet, dem Antrag nicht zu folgen, so Höcke - in diesem Fall will der Anwalt in die nächste Instanz gehen.
focus.de, sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Döpfner könnte Anzeige drohen.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner hat sich mit seiner Zustimmung zu Jan Böhmermanns Schmähkritik, die er sich "zu eigen" macht, ebenso strafrechtlich verantwortlich gemacht, wie Böhmermann selber. Zu dieser Einschätzung kommt der Berliner Jurist und Journalist Michael Schmuck in einem Beitrag für kress.de. Dem Springer-Boss könnte eine Anzeige wegen Persönlichkeitsverletzung und Beleidigung drohen, schreibt Schmuck und appelliert: "Lasst es nicht bis zur letzten Instanz kommen".
kress.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Böhmermann in den türkischen Medien.

jan böhmermann 150Causa Böhmermann spielt in türkischen Medien eine deutlich kleinere Rolle als in deutschen, urteilt Cetin Demirci und liefert eine Presseschau. Vor allem die regierungsnahen Blätter berichten nur zurückhaltend. Lautere Töne kommen vom Boulevard. Das Blatt "Star" sieht in der Solidaritäts-Note von Springer-Chef Mathias Döpfner den Beweis für eine "Beleidigungslobby".
morgenpost.deKommentieren ...

Döpfner schließt sich Böhmermanns Schmähkritik an.

Mathias Döpfner - Jan Böhmermann600
Je suis Böhmi: Springer-Boss Mathias Döpfner solidarisiert sich mit Komiker Jan Böhmermann. In einem offenen Brief in der "Welt am Sonntag" schreibt Döpfner zu Böhmermanns Schmähkritik am türkischen Präsidenten Erdogan: "Ich finde Ihr Gedicht gelungen. Ich habe laut gelacht." Doch dabei belässt es Döpfner nicht: "Ich möchte mich allen Ihren Formulierungen und Schmähungen inhaltlich voll und ganz anschließen und sie mir in jeder juristischen Form zu eigen machen." Zwar kenne er Böhmermann weder persönlich, noch habe er bisher seine Sendungen gesehen, aber: "Vielleicht lernen wir uns auf diese Weise vor Gericht kennen. Mit Präsident Erdogan als Fachgutachter für die Grenzen satirischer Geschmacklosigkeit", so Döpfner.

Böhmermann habe "in grotesker Übertreibung eine Satire über den Umgang mit geschmackloser Satire" gemacht und wolle "durch Maximalprovokation die Leute verstören", um sie darüber nachdenken zu lassen, wie eine Gesellschaft mit der "Satire-Intoleranz von Nichtdemokraten" umgehe. Damit sei Böhmermann "ein Kunstwerk" gelungen, so Döpfner. (Fotos: Springer, dpa; Montage: turi2)
"Welt am Sonntag", S. 11 4 Kommentare

Mathias Döpfner über den besten Job der "Welt".

welt-jubilaeum600Springer-Boss huldigt seinem Teenie-Schwarm: Mathias Döpfner wollte schon als 18-Jähriger Chefredakteur der "Welt" werden, schreibt er in seinem Glückwunschtext zum 70. Jahrestag seiner "großen Zeitungsliebe". Der Wunsch ging bekanntlich in Erfüllung, und Döpfner wegen der anstehenden Umgestaltung im Hamburger Konzept-Hinterzimmer "Giftküche" ein und aus - "beruflich die Zeit meines Lebens", schreibt Döpfner. Der Text steht heute in der Jubiläums-"Welt", die Udo Lindenberg illustriert hat, ist aber auch online zu lesen.

Neben aller Emotionalität gießt der Springer-Vorstandschef auch in eine knackige Formulierung, warum er wirtschaftlich zu dem Blatt hält: Seit seinem Aufstieg in den Vorstand sei es für ihn "ein zentrales Ziel", bei Springer neben "modernem Massenjournalismus" auch "moderne Intellektualität als zweites wirtschaftlich erfolgreiches Standbein" zu verankern. Übrigens sei die "Welt" heute "inhaltlich in der besten Verfassung seit ihrer Gründung" - das Wörtchen "zumindest" vermeidet Döpfner sorgfältig.
"Welt", S. 3 (Paid), welt.de, turi2.de (Background Geburtstagsausgabe)

Mitarbeit: Dirk StascheitKommentieren ...

"manager magazin" sieht Döpfner bei Springer "entzaubert".

Die Entzauberung Döpfner Springer Friede war mit ihm: Mathias Döpfner, Vorstandschef der Axel Springer SE, hat nicht mehr das volle Vertrauen der Springer-Verlegerin Friede Springer. Das behaupten zumindest Lutz Meier und Gisela Maria Freisinger in einer siebenseitigen Story im aktuellen manager magazin. Friede folge ihrem obersten Manager "nicht mehr brav in allem". Grund dafür seien nicht zuletzt "private Verwicklungen": Das Ehepaar Döpfner habe sich "kürzlich getrennt", die Scheidung "scheint absehbar", berichtet das "manager magazin". Statt Kinderpsychologin Ulrike sei jetzt Industrieerbin und Kunstsammlerin Julia Stoschek angesagt.

Friede Springer sei nach dem öffentlich gewordenen Streit um die Gesellschaftsform und die Rolle einer Stiftung "extrem nervös, ja regelrecht verzweifelt", schreiben Freisinger und Meier unter Berufung auf "Freunde und Bekannte". Springer sei von dem "Urversprechen Döpfners, aus Geist Geld zu machen" zudem "weit entfernt". Döpfner spiele "mit hohem Einsatz", bisher seien Döpfners Wetten "meist aufgegangen", aber derzeit seien ihm "die Dinge aus der Hand geglitten".

Gespickt ist der Artikel mit geschmäcklerischen Spitzen gegen Döpfners Lebensstil, der von einem "Hang zum Ornament und Imperialen" bestimmt sei. Die Autoren konstatieren dem "Ehrgeizling" Döpfner eine "sorgfältig gezimmerte großbürgerliche Idylle mit einem Schuss nonkonformistischer Flamboyance". Seine private Kunstsammmlung sei "eklektizistisch, unkonventionell", widme sich vor allem der "Erotik der Frau". Ein irritierter Besucher soll gesagt haben: "Man blick dort in Tausende Vaginen."
"manager magazin", 4/2016, S. 108-114 (Paid) 4 Kommentare

Springer-Boss Mathias Döpfner interviewt Mark Zuckerberg.

Mathias Döpfner-150Mathias Döpfner interviewt Buddy Mark Zuckerberg: Der Springer-Boss plaudert in einem dreiseitigen Interview in der "Welt am Sonntag" mit dem Facebook-Chef vor allem über dessen derzeitiges Lieblingsthema Virtual Reality, hakt aber auch beim Thema Hasskommentare nach und holt sich die Bestätigung, dass Facebook keine Verlags-Ambitionen hat. Die "BamS" druckt ebenfalls ein Interview der beiden. Thema:  "Babys, Liebe, Geld und Zukunft".
"Welt am Sonntag",  S. 12 - 16 (Paid), "Bild am Sonntag", S. 16 - 18 (Paid)Kommentieren ...

Basta: Druck dir was Schönes.

Zuckerberg-döpfner 150Zeitung für Zuck: Der ganze Bohei um den Springer-Award für Mark Zuckerberg (unten rechts) hatte am Ende wohl nur ein Ziel - Mathias Döpfner wollte Druck ausüben. Als Preis für die weite Reise ins Verlagshaus überreichte der Springer-Chef: eine Druckplatte mit Zucks Konterfei und die erste und einzige Druck-Version von Business Insider.
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"FAZ": Erbstreit bei Springer.

friede springer 600
Axels Vermächtnis: Friede Springer, 73, möchte ihre knapp 50 % am Springer-Konzern offenbar in eine Stiftung überführen, stößt dabei aber auf Widerstand in Aufsichtsrat und Vorstand, berichtet die "FAZ". Carsten Knop und Holger Steltzner schreiben, dass - geht es nach Springer - die neue starke Frau an der Spitze der geplanten Stiftung die Rechtsanwältin und Notarin Karin Arnold aus Berlin werden soll. Sie gilt als langjährige Freundin und engste Beraterin Springers. Der Widerstand in Aufsichtsrat und Vorstand richte sich vor allem gegen die Machtfülle, mit der Arnold als Stiftungschefin ausgestattet wäre. Laut "FAZ" lehnt selbst Springers getreuer Konzernlenker Mathias Döpfner den Plan ab, weil Arnold etwa in die Besetzung von Vorstandsposten eingreifen könnte.

Der Verlag laboriert seit Längerem an seiner Aufstellung für die Zukunft. Erst Ende vergangener Woche hatte der Konzern das lange angekündigte Vorhaben beerdigt, sich eine neue Rechtsform zu geben und statt als europäische Aktiengesellschaft künftig als Kommanditgesellschaft auf Aktien zu firmieren. Der Plan war vor dem Hintergrund der geplatzten Fusion mit ProSiebenSat.1 entstanden, um Friede Springer die Macht im Konzern zu sichern. (Foto: dpa)
faz.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Mathias Döpfner verlängert Vertrag bei Springer um fünf Jahre.

Mathias Döpfner-150Springer verlängert den Ende 2016 auslaufenden Vertrag von Vorstandschef Mathias Döpfner um fünf Jahre, berichtet Kai-Hinrich Renner. Sollte Döpfner bis zum Ende des neuen Kontraktes bei Springer bleiben, wäre er 2021 insgesamt 20 Jahre im Amt. Ebenfalls für weitere fünf Jahre bei Springer bleibt Finanzvorstand Julian Deutz.
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Zitat: Wichtigstes Kommunikationsmittel einer neuen Generation.

Mathias Döpfner-150"Mark Zuckerberg hat mit Facebook das wichtigste Kommunikationsmittel einer neuen Generation geschaffen."

Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner findet die Leistung des Facebook-Gründers so toll, dass er ihm gleich den ersten Axel-Springer-Award verleiht, den sich Zuckerberg in Berlin persönlich abholt.
axelspringer.de
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Image-Studie: Mathias Döpfner hat den besten Ruf.

Mathias Döpfner-150manager magazin ernennt Mathias Döpfner zum bestbeleumundeten Medienmanager: Die Imagestudie des Magazins weist den Springer-Chef auf Platz 16 von 150 Wirtschaftsführern aus. Auf Platz 2 landet Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel (32 absolut) noch vor ihrem Chef Thomas Rabe. Es folgen Thomas Lindner, "FAZ", Paul-Bernhard Kallen, Burda, Anke Schäferkordt, RTL, Karl Ulrich, "Süddeutsche", Thomas Ebeling, ProSiebenSat.1, und Verlegerin Yvonne Bauer.
"manager magazin", 2/2016, S. 36 (Paid)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Abschied von Lord Weidenfeld.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Springer-Chef Mathias Döpfner verabschiedet sich in der "Welt" mit einem persönlichen Nachruf von dem Verleger und "Welt"-Kolumnisten Lord George Weidenfeld. Die Beiden verband eine zwanzigjährige Freundschaft. Döpfner lobt den verstorbenen Weidenfeld als "glückhaften Virtuosen", erfolgreichen Verleger und großen Europäer.
"Welt", S. 3 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Video-Tipp: Mathias Döpfner interviewt Ken Lerer.

Mathias Döpfner-150Springer-Chef Mathias Döpfner entdeckt den Medienjournalisten in sich und interviewt Ken Lerer, Mit-Gründer der Huffington Post, heute Managing Director von Lerer Hippeau Ventures. Während des Presse-Get-togethers in der vergangenen Woche sprachen Döpfner und Lerer über Paid Content, Adblocker und die Abhängigkeit von Facebook.
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Springer und Döpfner als Zeugen im Deutsche-Bank-Prozess.

Leo-Kirch-Deutsche-Bank 150 (Bild: dpa)Springer: Verlegerin Friede Springer und Vorstands-Chef Mathias Döpfner sollen heute vor dem Landgericht München vernommen werden. Die Staatsanwaltschaft hatte die Zeugen-Befragung im Strafprozess gegen Top-Manager der Deutschen Bank beantragt. Springer und Döpfner sollen über die Verpfändung von Verlagsanteilen durch den Kirch-Konzern berichten.
welt.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Mathias Döpfner plagen bei wichtigen Entscheidungen Selbstzweifel.

Mathias Döpfner-150Axel Springer war der Mark Zuckerberg seiner Zeit, sagt der Springer-Boss Mathias Döpfner im Interview für ein Buch über agile Unternehmen, aus dem "Horizont" Auszüge veröffentlicht. Schon Ende der 90er beschrieb Döpfner das Internet in einem Kommentar als höchste Priorät für Medienunternehmen, stieß damit aber auf große Skepsis. Im Interview spricht Döpfner auch über unterschiedliche Kulturen zwischen Verlagskonzern und Startups sowie seine Selbstzweifel bei wichtigen Entscheidungen.
"Horizont" 45/2015, S. 16 (Paid), campus.de (Informationen zum Buch)Kommentieren ...

"Global Network" soll die Kooperation bei Springer fördern.

axelspringerlogo600
Döpfners Internationale erkämpft die Effizienz: Springer fördert die interne Globalisierung und gründet ein internes Netzwerk namens Axel Springer Global Network. Mit Aufbau und Leitung betraut Springer-Boss Mathias Döpfner den Journalisten und Volkswirt Romanus Otte, bisher General Manager für die digitalen "Welt"-Produkte. Passenderweise ist Otte gerade auf Springer-Studienreise im Silicon Valley. Das Netzwerk sei keine Pflichtveranstaltung, sondern soll "durch gute Beispiele überzeugen", sagt Otte.

Damit es nicht zu freiwillig wird, steckt Mathias Döpfner ein paar Ziele ab: Die neue Einheit sei ein Erfolg, wenn sich bis Ende 2016 "durch engeren Austausch Recherchen verbessern" und Vermarkter sowie Produktentwickler voneinander lernen.
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Basta: Merry X-Mas, Axel Springer!

Icon BASTA-JPGWeihnachts-Friede: Der Springer-Vorstand will sich die Weihnachtsfeier nun doch nicht vom schwächelnden Anzeigengeschäft kaputtmachen lassen. In einer gemeinsamen Erklärung bezeichnen Mathias Döpfner, Jan Bayer, Julian Deutz und Andreas Wiele die Party-Absage als "Fehler" und wünschen den Mitarbeitern "Feiern Sie schön!"
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Analysten bewerten Springers "BI"-Übernahme positiv.

Business Insider-Logo-150Business Insider ist ein "sinnvoller Trostpreis" für Springer nach der verpassten Übernahme der "Financial Times", urteilt Analyst Alex De Groote. Für deutlich weniger Geld gibt Business Insider vergleichbare Relevanz in der englischsprachigen Welt, wenn auch bisher die Profite fehlen, beobachten die Bloomberg-Autoren. Thomas Shrager vom Investmenthaus und Springer-Aktionär Tweedy Brown sieht den Deal als kalkuliertes Risiko - geht er schief, sei Springer dennoch nicht existenziell gefährdet.
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Springer übernimmt Business Insider fast komplett.

Business-Insider-600
Mission completed: Springer öffnet sein Portemonnaie und übernimmt das Wirtschafts- und Finanznachrichten-Portal Business Insider fast vollständig. Der deutsche Medienkonzern hat eine Vereinbarung zum Erwerb von rund 88 % für umgerechnet rund 306 Mio Euro unterschrieben, 9 % besitzt Springer bereits. Vorausgesetzt die Kartellbehörden stimmen zu, hält Springer dann 97 % der Anteile. Die restlichen 3 % bleiben im Besitz von Bezos Expeditions, der Investmentfirma von Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Damit gelingt Mathias Döpfner endlich der Sprung auf die internationale Bühne, der ihm knapp verwehrt blieb, als Nikkei Springer die Financial Times wegschnappte. Springer erhöht mit dem Deal nach eigenen Angaben seine globale digitale Reichweite um zwei Drittel auf rund 200 Millionen Leser im Monat und rühmt sich damit, "in den Kreis der sechs reichweitenstärksten Digital-Verlage der Welt" aufzusteigen. Business Insider ist mit 76 Mio Unique Visitors im Monat eines der weltweit führenden Wirtschaftsportale.

Bei einer Telefonkonferenz gibt Springer bis 2020 ein Wachstumsziel von jährlich 30 % aus. Wachstumstreiber sollen eine thematische Ausweitung, mehr Videos, die internationale Expansion und Investitionen in Paid Content sein. Neben der US-Ausgabe gibt es bereits Ableger in sechs weiteren Ländern, eine deutsche Ausgabe soll unter dem Dach von Springers finanzen.net noch in diesem Jahr starten.

Gründer und CEO Henry Blodget sowie COO Julie Hansen bleiben in ihren bisherigen Funktionen an Bord. Kenneth Lerer, Managing Partner beim Frühphasen-Investor Lerer Hippeau Ventures, erhält einen Sitz im Aufsichtsrat von Business Insider.
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Diekmann und Döpfner helfen Flüchtlingen auch privat.

bild wir helfenFlüchtlingskrise: Springer-Boss Mathias Döpfner und "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann rufen nicht nur in ihren Zeitungen zur Solidarität auf, sondern helfen auch persönlich, berichtet Gabor Steingart in seinem Morning Briefing. Bisher unbemerkt von der Öffentlichkeit haben sie Flüchtlingsfamilien in Privatwohnungen untergebracht, die ihnen gehören.
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Zitat: Döpfner und Diekmann haben den Springer-Verlag verändert.

Gabor Steingart 2011 dap Karlheinz Schindler 150"Der Säulenheilige der Springer-Führung ist heute nicht mehr Strauß, sondern Konfuzius: 'Es ist besser ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.'"

"Handelsblatt"-Herausgeber Gabor Steingart glaubt, dass Axel Springer den nach ihm benannten Medienkonzern heute kaum mehr wieder erkennen würde.
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