Lese-Tipp: Steul, Wille und Wilhelm halten Pläyoyer fürs Digitalradio.

Radio-150Lese-Tipp: Willi Steul (Deutschlandradio), Karola Wille (MDR) und Ulrich Wilhelm (BR) halten in der "FAZ" ein fast ganzseitiges Plädoyer fürs Digitalradio. Sie widersprechen NRW-Medien-Staatssekretär Marc-Jan Eumann und LfM-Direktor Jürgen Brautmeier, die DAB keine Zukunft geben. Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass kostengünstige DAB-Spartenprogramme neue Werbemärkte erschließen.
"FAZ", S. 13 (Paid)

MDR Info zieht von Halle/Saale nach Leipzig.

mdr_infoMDR Info zieht von Halle/Saale nach Leipzig und bekommt einen neuen Namen, berichtet Stephan Munder bei Radiowoche.de. Das Nachrichtenradio des MDR soll wohl ab dem kommenden Jahr mit der crossmedialen Hauptredaktion "Information" verschmelzen und den Namen der TV-Nachrichten "MDR aktuell" bekommen. Parallel dockt die Kultur-TV-Sendung "Artour" in Halle beim Kulturradio Figaro an.
radiowoche.de, twitter.com

Unister wirft dem MDR vor, "journalistische Grundregeln" zu verletzen.

Unister-U Logo ohne SchriftzugUnister und der MDR kabbeln sich weiter um einen "Umschau"-Beitrag. Der Portalbetreiber reagiert auf die Stellungnahme des MDR-Chefredakteurs Stefan Raue und kritisiert, dass der Sender keine Presseanfrage an die Tochter Travel24 gestellt habe. Der Vorwurf des bandenmäßigen Computerbetrugs sei bereits 2014 entkräftet worden, eine weitere Anklage hierzu werde vom Landgericht Leipzig geprüft, so Unister zu turi2.
turi2.de (Stellungnahme, PDF), turi2.de (Background)

Unister will gegen den MDR klagen – MDR widerspricht Vorwürfen.

unister mdr 600
Leipziger Allerlei: Unister, Betreiber von Portalen wie Ab-in-den-Urlaub.de und Fluege.de, fühlt sich vom MDR ungerecht behandelt. Der Konzern will gegen einen Beitrag aus dem Magazin "Umschau" juristisch vorgehen und kündigt Klagen gegen die Sendung und die Autoren der Produktionsfirma Level 4 Films an, wo der Beitrag entstanden ist. Der MDR widerspricht gegenüber turi2.

Unister wirft dem MDR "Kampagnenjournalismus" vor und wehrt sich u.a. gegen den Vorwurf, Rabattgutscheine nicht auszuzahlen. Der Konzern sieht den Fall eines Betroffenen, der wegen 75 Euro gegen Unister geklagt und gewonnen hat, als falsch dargestellt. Außerdem spricht der Beitrag von Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung und bandenmäßigem Computerbetrug. Laut Unister handele es sich nur um einen Anfangsverdacht, den die Staatsanwaltschaft inzwischen abgemildert habe.

"Von Kampagnenjournalismus des MDR gegen Unister kann keine Rede sein", teilt Stefan Raue, 1. Chefredakteur Hauptredaktion Information des MDR, turi2 mit. Die "Umschau" habe Berichte aus anderen Medien, etwa dem "Spiegel", "Handelsblatt" und "stern.tv", aufgegriffen, selbst inhaltlich geprüft und zusammengefasst. Den einzigen beiden neuen Vorwürfen, einer Kontopfändung und einem Ordnungsgeld, widerspreche das Unternehmen nicht.
unister.de, mdr.de (7-Min-Video)

turi2 dokumentiert die Stellungnahme von Stefan Raue im Wortlaut:

Stefan Raue 150"Von Kampagnenjournalismus des MDR gegen Unister kann keine Rede sein. In den vergangenen Wochen und Monaten haben viele große Publikumsmedien und Fachblätter, darunter der Spiegel, stern.TV, das Handelsblatt und der NDR über Unister berichtet und deutlich massivere Vorwürfe erhoben. Diese Veröffentlichungen sind noch immer online zu finden. Eine vergleichbar heftige Reaktion von Unister ist nicht bekannt. In unserem Beitrag fassen wir einige dieser Vorwürfe in sachlicher und angemessener Form zusammen. Wir haben alle diese Sachverhalte einer eigenen inhaltlichen Prüfung unterzogen.

Die beiden neuen, bisher nicht veröffentlichten Sachverhalte - die Pfändung des Kontos und die Ordnungsgelder wegen Nichterfüllung der Publizitätspflicht, werden von Unister nicht bestritten.

Zum Fall Armin Mothes: Das Argument der Kulanz wirkt auf uns befremdlich. Unister erkennt in einem Anerkenntnisurteil (!) eine Zahlungspflicht an - und zahlt dann doch nicht. Zudem hat Unister die Ungültigkeit des Gutscheins bisher nicht schlüssig nachgewiesen. Herrn Mothes und uns gegenüber wurde argumentiert, der Gutschein sei abgelaufen und der Preis der Reise habe unter 500 Euro gelegen. Beides trifft nicht zu. Belege dafür liegen vor.

Zum Thema Travel24 hat uns ein Mitarbeiter von Unister auf eine Pressemitteilung von Travel24 verwiesen, aus der wir wahrheitsgemäß zitiert haben.

Anders als von Unister dargelegt, handelt es sich bei den Vorwürfen wegen bandenmäßigen Computerbetrugs und Steuerhinterziehung nicht um einen ersten Verdacht. Die Staatsanwaltschaft hat dazu im Februar bereits Anklage erhoben, was nach einer Pressemitteilung des zuständigen Gerichtes von einem breiten Medienecho begleitet wurde."

Ungewissheit über AfD-Vertreter in den Rundfunkräten.

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Andre Poggenburg, AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, jubelt über den Wahlerfolg seiner Partei. Auswirkungen auf den MDR-Rundfunkrat hat der vorerst nicht. (Foto: Jan Woitas/dpa)

"Lügenpresse"-Rufer als ARD-Kontrolleure: Die Wahlerfolge der AfD könnten mehr Rechtspopulisten in die Rundfunkräte der ARD bringen. Beim SWR sind die Konsequenzen völlig offen, berichtet Markus Ehrenberg im "Tagesspiegel". Die neuen Landtage in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz würden "irgendwann anhand der neuen Kräfteverhältnisse" über die Entsendung neu entscheiden, sagt ein SWR-Sprecher und bleibt vage: "Ob dann auch ein AfD-Vertreter zum Zuge kommt, wird man sehen". Klarer ist die Situation beim MDR: Obwohl die AfD in Sachsen-Anhalt mit 24,2 % der Stimmen zweitstärkste Kraft ist, bleibt es im Rundfunkrat bei einem AfD-Vertreter aus Thüringen. Das Gremium hat sich erst im Dezember 2015 für die Dauer von sechs Jahren neu konstituiert.

Die Bremer Regierungsfraktionen von SPD und Grünen versuchen derweil, die AfD aus dem Rundfunkrat von Radio Bremen komplett rauszuhalten. Dabei helfen soll eine Neufassung des Radio-Bremen-Gesetzes. Danach sollen nur Parteien mit Fraktionsstärke in der Bremer Bürgerschaft Anspruch auf einen Sitz im Rundfunkrat haben. Im Stadtparlament stellt die AfD vier Abgeordnete - für eine Fraktion sind fünf nötig.
tagesspiegel.de

Sachsen legt Entwurf für neuen MDR-Staatsvertrag vor.

mdr-Logo-150MDR-Staatsvertrag: Die sächsische Staatskanzlei hat einen Entwurf für eine Novellierung des Vertrags von 1991 vorgelegt, berichtet das Blog Flurfunk Dresden. Dieser sieht u.a. vor, dass höchstens ein Drittel des Rundfunkrats staatsnahe Vertreter sein dürfen. Zudem soll es eine Karenzzeit für Politiker geben, bevor sie Mitglied eines MDR-Gremiums werden können. Kurios: Einer der Punkte, die im Vertrag geändert werden sollen, ist die Umstellung der Währungsgrundlage von DM auf Euro. Einer Novellierung müssen die Landtage aller drei MDR-Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zustimmen.
flurfunk-dresden.de

MDR startet Schlager-Plattform und Schlagerradio.

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Heimatverbunden: Der MDR bleibt seinem Image als Schunkel-Sender treu, das er bereits halbwegs abgeschunkeltüttelt hatte. Noch in diesen Jahr will MDR-Intendantin Karola Wille eine trimediale Schlager-Plattform starten, die Radio-, TV- und Webangebote zu deutschsprachiger Musik und Schlager bündelt. In Kern steht das neue Radioprogramm "Meine Schlagerwelt", das übers Digitalradio DAB+ verbreitet wird. Der MDR-Rundfunkrat hat diesem Plan heute grünes Licht gegeben.

Das MDR-Landesfunkhaus Thüringen hat beim Schlager-Projekt die Federführung, die Landesfunkhäuser in Magdeburg und Dresden sowie der Programmbereich Unterhaltung der MDR Fernsehdirektion sind in die Planung und Betreuung der Plattform mit eingebunden. Das Angebot richtet sich an Hörer, Zuschauer und User, die sich für Schlager und deutschsprachige Musik interessieren sowie einen "ausgeprägten regionalen Bezug der Wortanteile" des Programms erwarten. (Foto: MDR/Tom Schulze)
presseportal.de

MDR benennt Radiosender um.

mdr-Logo-150MDR benennt seine Kultur- und Nachrichtenradios um. Aus der Nachrichtenwelle MDR Info wird zum 2. Mai MDR Aktuell. Der Kulturkanal MDR Figaro heißt ab diesem Zeitpunkt dann MDR Kultur. Damit will die Anstalt ihre Marken trimedial vereinheitlichen. Die Nachrichtenangebote heißen im TV schon länger "Aktuell". Auch die Örtlichkeiten werden klarer getrennt: Bis 2018 ziehen alle Nachrichten-Arbeitsplätze nach Leipzig, alle Kultur-Schreibtische nach Halle.
flurfunk-dresden.de

interview2: Steffen Grimberg – vom Kritiker zum ARD-Sprecher.


Alle in einem Boot? Der neue ARD-Sprecher Steffen Grimberg sieht kaum Unterschiede zwischen Medienjournalismus und Sender-PR. Die Transformation vom Journalisten zum Sprecher falle ihm nicht schwer, behauptet der frühere "taz"-Mann im turi2.tv-Interview und sagt einen Satz, über den Kollegen stolpern könnten: "Die meisten Medienjournalisten haben der ARD immer in einer kritisch-liebevollen Solidarität gegenüber gestanden."

Grimberg betont, dass die "kritisch-liebevolle Solidarität" auch für die privaten Medienunternehmen gelte. Als neues Sprachrohr in Diensten der ARD will Grimberg, der zuletzt bei NDR "Zapp" und fürs Grimme-Institut arbeitete, "intern weiter kritisieren". Ihn als Journalisten von außen zu holen, sei Neuland, aber nötig, damit es im öffentlich-rechtlichen System vorangeht: "Die ARD will sich verändern, die ARD wird sich verändern. Da macht es Spaß und es ist eine Ehre, dabei zu sein."

Auf ewig unter Funktionären? Das kann sich Grimberg nicht vorstellen und kündigt schon jetzt seine Rückkehr in den Journalismus an. Er meint: "Ich verlasse den Journalismus ja gar nicht, sondern mache eine interessante Erfahrung auf der anderen Seite des Tisches."
turi2.tv (3-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2), twitter.com/sprechstelle, turi2.de (Background)

Meinung: Keine Regeln für TV-Wahlkampf-Runden.

Karola WilleTV-Elefantenrunden: Karola Wille, amtierende ARD-Vorsitzende, lehnt allgemein gültige Regeln für Wahlkampfrunden im Fernsehen ab. Die MDR-Intendantin sähe darin "einen Eingriff in die redaktionelle Autonomie" der Sender, der mit der gesetzlich garantierten "Rundfunkfreiheit nicht vereinbar" sei. In der gesamtem Wahlberichterstattung müsse jedoch das "Gebot der Chancengleichheit im Mittelpunkt" stehen.
uebermedien.de

SWR lädt die AfD nicht zum TV-Duell ein.

SWR TV-Duell-600
AfD go home: Der SWR knickt unter dem Druck der Regierungsparteien ein und lädt keine kleinen Parteien zur "Elefantenrunde". Die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) und Amtskollege Winfried Kretschmann (Grüne) aus Baden-Württemberg hatten mit Boykott gedroht, falls AfD-Vertreter im Studio sitzen. Nicht in den Landtagen vertretene Parteien kommen erst nach der Sendung zu Wort. Der SWR beteuert: "Wir haben uns nicht erpressen lassen."

SWR-Intendant Peter Boudgoust sagt, er habe den angedrohten Boykott mit "zusammengebissenen Zähnen" akzeptiert. Der Sender habe aber keine Alternative gehabt - sonst wären die TV-Duelle in beiden Ländern geplatzt. In Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg wird am 13. März gewählt. Am selben Tag wählen auch die Sachsen-Anhalter: Der MDR richtet sein TV-Duell ebenfalls ohne die AfD aus.
welt.de, zeit.de, augsburger-allgemeine.de

ARD hat angeblich keine Obergrenze für Olympia-Rechte.

ioc150 Olympia Olympische RingeARD führt mit Discovery erste Gespräche über Olympia-Sublizenzen, sagt die neue ARD-Vorsitzende und MDR-Intendantin Karola Wille. Es sei für sie "schwer vorstellbar", dass die Olympischen Spiele nicht in der ARD stattfinden. Dabei gebe es laut Kai-Hinrich Renner keine finanzielle Obergrenze, was aus seiner Sicht "nicht für eine kluge Verhandlungstaktik" spricht.
"Handelsblatt", S. 27 (Paid), dwdl.de (vorletzter Absatz)

Karola Wille will Glaubwürdigkeit der ARD stärken.

Karola WilleKarola Wille, MDR-Intendantin, will in ihrer zweijährigen Amtszeit als ARD-Vorsitzende die Glaubwürdigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien stärken, schreibt Ulrike Simon. "Breite gesellschaftliche Akzeptanz und die Legitimation" der ARD seien "untrennbar miteinander verbunden", sagt Wille bei ihrer ersten Pressekonferenz als Vorsitzende und zitiert eine Untersuchung, wonach 25 % der Bevölkerung Zweifel hegen: "Davon ist jeder Einzelne einer zu viel."
horizont.net

MDR-Hauptredaktion "Information" startet mit Balkan-Projekt.

mdr600News vom Balkan: MDR bringt seine neue trimediale Hauptredaktion "Information" an den Start und beginnt die Arbeit mit einem Projekt über die Flüchtlingsroute auf dem Balkan. Die neue Hauptredaktion ist mit der Integration des Nachrichtensenders MDR Info seit 1. Januar trimedial aufgestellt; geleitet wird sie von Chefredakteur Stefan Raue und Vize-Chefin Jana Hahn.

Seit Ende Dezember ist ein Reporter-Team auf der Flüchtlingsroute unterwegs, das über ihre Recherchen in TV und Radio berichtet sowie den Blog heuteimosten.de betreibt. Zusätzlich ist eine längere Reportage für Arte geplant, die Anfang Februar im Rahmen eines Themenschwerpunkts zur Flüchtlingskrise gesendet werden soll. Chefredakteur Raue spricht von der Balkan-Reise seiner Journalisten als "Projekt mit Pilot-Funktion".
presseportal.de, heuteimosten.de

MDR plant Medienkompetenz-Zentrum in Erfurt.

Karola Wille, MDR 600 (Foto:  MDR/Martin Jehnichen)
Karolas Wille geschehe: MDR-Intendantin Karola Wille, 56, übernimmt 2016 den Vorsitz der ARD und will bei Zuschauern und Hörern Vertrauen zurückgewinnen. "Wir müssen unsere Glaubwürdigkeit immer wieder neu untermauern und stärken", sagt sie im Interview mit Ulrike Simon. Die Wogen glätten muss Wille auch im MDR-Land Thüringen, das zuletzt drohte, sich dem HR anzuschließen: In Erfurt will der MDR dafür ein Zentrum für Medienkompetenz bauen und erforschen, wie Menschen mit den Medien umgehen. Eine trimedial arbeitende Redaktion soll u.a. ein eigenes Medienmagazin aufbauen - sozusagen ein ostdeutsches "Zapp" in TV, Radio und Web.

Die Korruptionsfälle der Vergangenheit etwa um Ex-Unterhaltungschef Udo Foht und beim Kika will Wille hinter sich lassen: "Was wir aufklären konnten, haben wir aufgeklärt, die Konsequenzen sind gezogen." Dass der MDR-Rundfunkrat weiterhin nicht staatsfern besetzt ist, weil sich die MDR-Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nicht auf einen neuen Staatsvertrag einigen können, sieht Wille nicht als Manko. Die Glaubwürdigkeit des Senders hänge "von der Seriosität seiner publizistischen Angebote" ab, "nicht von Landtagsbeschlüssen". (Foto: MDR/Martin Jehnichen)
lvz.de (Wille), sueddeutsche.de (Rundfunkrat)

Flath kandidiert als Rundfunkrats-Chef beim MDR.

steffen-flath150MDR-Rundfunkrat: Steffen Flath, 58 und ehemaliger CDU-Fraktionsvorsitzender im sächsischen Landtag, will Vorsitzender des Aufsichtsgremiums werden. Damit würde er auch Chef der Gremienvorsitzenden-Konferenz der ARD werden, da der MDR 2016 und 2017 die geschäftsführende ARD-Anstalt ist. Flath bestätigt seine Ambitionen in der "Freien Presse". Das zwischen den MDR-Bundesländern rotierende Amt liegt derzeit bei Gabriele Schade aus Thüringen. Die Wahl ist für die erste Sitzung der neuen Legislatur am 8. Dezember angesetzt. Die Mehrheitsverhältnisse im Rundfunkrat deuten darauf hin, dass Flath keine Probleme haben sollte, gewählt zu werden.
freiepresse.de

MDR lässt Online-Kinderradio “Figarino” weiter laufen.

figarino150MDR führt das Online-Kinderradio Figarino zunächst bis ins nächste Jahr weiter, erklärt ein Sprecher der Rundfunkanstalt. Das Programm sollte eigentlich Ende November eingestellt werden. Eine App soll das Programm als neues Kindermedienangebot ablösen. Da für die App noch kein Startdatum feststeht, darf Figarino zunächst weiter senden.
twitter.com, turi2.de (Background)

Basta: Thüringen liebäugelt mit dem HR.

mdr-Logo-150Heiße Luft aus Erfurt: Thüringen erwägt, aus dem MDR auszutreten und sich dem Hessischen Rundfunk anzuschließen, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" und will sogar von ersten "Sondierunsggesprächen" erfahren haben. Bülend Ürük dramatisiert es zur "Zerreißprobe". Tatsächlich regt sich Unmut darüber, dass die MDR-Reform an Thüringen weitgehend vorbeigeht. Doch bei den Entscheidungstrukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist es realistischer, dass das Legoland der EU beitritt, als dass Thüringen tatsächlich dem MDR abtrünnig wird.
mz-web.de via kress.de