Stefan Niggemeier kritisiert Doppelmoral der Medien beim Umgang mit Fake News.

Stefan Niggemeier-150Stefan Niggemeier wirft den Medien Doppelmoral beim "Modethema" Fake News vor. Viele Medien seien kein Vorbild für den Umgang mit eigenen Fehlern. Sie schwiegen außerdem zu Falschmeldungen einer anderen Art - etwa falschen Berichten und Übertreibungen von Niggemeiers Lieblingsfeind "Bild".
uebermedien.de
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Zitat: Jürgen Kaube findet die Empfänglichkeit für Fake-News problematisch.

Jürgen Kaube, FAZ"Kommunikation hat, Stichwort Warentest, gegenüber Geschirrspülmaschinen den Vor- wie Nachteil, dass sie ganz leicht hervorzubringen ist und umso leichter, wenn in Lügenabsicht einfach nur das Gegenteil von anderer Kommunikation behauptet werden soll."

"FAZ"-Herausgeber Jürgen Kaube sieht beim Thema Fake-News nicht ihre Produktion, sondern die Empfänglichkeit für sie als eigentliches Problem.
"FAZ", S. 11 (Paid)Kommentieren ...

Presseanwalt Heinrich Senfft ist tot.

Heinrich_Senfft_150Heinrich Senfft, 88, ist gestorben. Der Presseanwalt, spezialisiert auf Medienrecht, vertrat u.a. "stern" und "Zeit". Großen Erfolg hatte er, als er Günter Wallraff gegen "Bild" vertrat: In letzter Instanz entschied damals das Bundesgericht, die von Wallraff aufgedeckten Methoden der Zeitung seien mit "den Aufgaben der Presse schwerlich in Einklang" zu bringen und ihre Aufklärung deshalb legitim. (Bild: ZDF/Guy Mertin)
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WDR-Studie: 89 % der Deutschen sind mit medialem Informations-Angebot zufrieden.

lügenpresse_symbolbildMedienvertrauen: Das öffentlich-rechtliche Radio genießt in Deutschland die größte Glaubwürdigkeit, sagt eine WDR-Studie. Die Radiosender kommen demnach auf Zustimmungswerte von 74 %, gefolgt von öffentlich-rechtlichen TV-Sendern (72 %) und den Tageszeitungen (65 %). Allerdings gehen 42 % der Befragten davon aus, dass die Medien politischen Vorgaben folgen. Den Lügenpresse-Vorwurf lehnt eine Mehrheit von 75 % ab - 3 % mehr als vor einem Jahr.
meedia.de, presseportal.deKommentieren ...

Zahl der Beschwerden beim Presserat nimmt ab.

PresseratPresserat hat 2016 rund 500 Beschwerden weniger erhalten als 2015, insgesamt 1.851. Mehr als zwei Drittel davon beziehen sich auf Online-Artikel, gegen die Berichterstattung in Zeitungen und Zeitschriften richtet sich rund ein Viertel der Beschwerden. Einer der Gründe für die Verschiebung: Beschwerden gegen Online-Berichte lassen sich online einfacher einreichen.
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BuzzFeed veröffentlicht unbelegte, explosive Vorwürfe gegen Trump.

donald-trump-150Donald Trump: BuzzFeed veröffentlicht ein Dossier, in dem ein Analyst u.a. behauptet, die russische Regierung verfüge über kompromittierendes Material ("perverted sexual acts") über den künftigen US-Präsidenten. Der Stoff ist journalistisch umstritten, weil bisher unbestätigt. Der Analyst hinter dem Material soll ein ehemaliger britischer Geheimdienstler sein, der während des Wahlkampfs zunächst für republikanische, später für demokratische Trump-Gegner recherchiert hat. Das Dossier liege einer Reihe von Redaktionen und Politikern in Washington seit einigen Wochen vor.
nytimes.com, buzzfeed.com (Veröffentlichung), washingtonpost.com (Kritik)1 Kommentar

Zitat: Jörg Kachelmann wünscht sich fairen Umgang der Medien mit Kai Diekmann.

kachelmann150"Die Frage ist, wie sich die kleinen People-Magazine verhalten, deren Chefredakteure nicht mental davon abhängen, in der Elbphilharmonie fünf Plätze schräg hinter Friede Springer sitzen zu dürfen."

Jörg Kachelmann sieht die Gefahr, dass gerade kleinere Yellow-Blätter die Vorwürfe gegen Kai Diekmann für einen Scoop ausschlachten könnten.
taz.de (Interview), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Hans-Peter Siebenhaar findet Content Marketing “brandgefährlich”.

Hans-Peter Siebenhaar"Content-Marketing ist brandgefährlich für eine Gesellschaft, die Ehrlichkeit und Transparenz ernst nimmt. Denn diese Werbeform beschädigt kontinuierlich den kritischen Journalismus."

Medienjournalist Hans-Peter Siebenhaar warnt davor, dass der Vertrauensverlust in die Medien letztlich Populisten in die Hände spiele.
handelsblatt.com
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Meinung: Anja Francesca Richter sieht “Tutti Frutti”-Revival als Desaster.

tutti-frutti-150Tutti Frutti war ein "TV-Desaster", beurteilt Anja Francesca Richter die Neuauflage der RTL-Show. Ihr missfallen die "wohl simpelsten Spiele seit Menschengedenken", das Studiodesign in "quietschbunter 70er-Jahre-Scheußlichkeit" und die unzähligen Rückblenden. Trotzdem haben 360.000 Zuschauer eingeschaltet, 150.000 davon aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, und RTL Nitro einen Marktanteil von 1,6 % bescheren.
abendblatt.de (Richter), dwdl.de (Quoten)Kommentieren ...

Zitat: Roland Tichy will nicht als Scharfmacher gelten.

Roland Tichy 150"Wenn man von der liberal-konservativen Seite kommt, wird jede Überschrift zelebriert als Angriff auf das Grundgesetz."

Roland Tichy streitet Clickbait für Facebook bei Tichys Einblick ab – auch die "linksgestrickteren Kollegen" würden ähnlich entschieden und witzig formulieren.
youtube.com (7-Min-Interview), youtube.com (15-Min-Fassung)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Der “Spiegel” feiert nachdenklich.

spiegel-seit-1947-150Lese-Tipp: Der "Spiegel" feiert seinen 70. Geburtstag mit 66 Sonderseiten. Ullrich Fichtner lässt keine Sektkorken knallen und analysiert im Titel-Essay "Die große Erosion" den Umbruch in Politik und Medien. Korrespondenten beschreiben den Status der Pressefreiheit in allen Teilen der Welt. Birgit Großekathöfer macht aus der Geschichte des "Spiegel" eine Visual Story.
"Spiegel" 01/2017, S. 16-27 (Paid), magazin.spiegel.de (Paid)Kommentieren ...

Facetime mit … Roland Tichy: “Das Geschrei wird schriller, aber leiser”.


Der Meinungskrieg geht weiter: Roland Tichy blickt auf ein erfolgreiches Jahr als Medienunternehmer zurück. Der Ex-Chefredakteur der "WirtschaftsWoche" polarisiert mit Tichys Einblick online und in Print. Seinen Kritikern unterstellt Tichy "böse Absicht" – wer anderer Meinung sei, werde in Deutschland schnell als AfD-nah oder Nazi dargestellt. "Das Geschrei wird schriller, aber leiser", sagt Tichy im turi2.tv-Gespräch – immer mehr Menschen bildeten sich ihre Meinung im Netz selbst.

Sie würden Stereotype und Urteile von außen nicht mehr einfach akzeptieren, sondern selber nach Fakten suchen. Auf den Vorwurf, selbst mit Sterotypen zu arbeiten, geht Tichy nicht ein und spielt den Ball zu Kollegen: Auch die "grandiose taz" arbeite mit provokanten Überschriften. Tichys Einblick soll 2017 weiter wachsen und multimedialer werden. Geschichten der Zeitschrift "Tichys Einblick" werden zu Videos – die wechselseitige Durchdringung der Medien mache Spaß.
youtube.com (7-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2), youtube.com (ungekürzte 15-Min-Fassung)

Aus dem Archiv: interview2 mit Roland Tichy über seine Arbeit für Xing.

Ungeschnitte Fassung des Gesprächs:
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Klick-Tipp: Jesu Geburt, wie Übermedien sie sieht.

weihnachtskrippe-150Klick-Tipp: Peter Breuer und Boris Rosenkranz verkünden die frohe Botschaft für alle Zielgruppen, angefangen bei der hoch seriösen dpa-Meldung "In einem Stall in Bethlehem ist am Abend Jesus Christus geboren worden", über die Enthüllung "Josef ist gar nicht der Vater" ("SZ", NDR, WDR) bis zu "Schwanger ohne Sex - kann das denn wirklich sein?" ("Bravo").
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Zitat: Stephan Scherzer findet, jede Kritik habe ihre Grenzen.

stephan-scherzer-150"In Deutschland hat jeder das Recht auf seine eigene Meinung und kann die auch deutlich sagen, schreiben oder auf Demonstrationen vertreten, aber niemand hat das Recht auf eigene Fakten."

VDZ-Hauptgeschäftsführer Stephan Scherzer ist besorgt, weil der "Lügenpresse"-Vorwurf nun selbst gegen Auto- oder Computer-Magazine erhoben wird.
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Polizei kritisiert “Welt” und liegt offenbar selbst falsch.

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Übers Ziel hinaus getwittert: Berliner Polizei und "Welt" zoffen sich öffentlich um einen Artikel zum Attentat am Breitscheidplatz. Auf Twitter wirft die Polizei der "Welt" vor, "Gerüchte und Falschmeldungen" über einen SEK-Einsatz zu verbreiten und Kollegen zu gefährden. Der Tweet wird tausendfach mit Likes versehen. Kurz darauf rudert die Polizei zurück – den Einsatz hat es doch gegeben.

Was genau die Polizei veranlasst hat, so scharf zu dementieren, ist unklar. Offenbar stimmen nur Details des "Welt"-Artikels nicht. Der scharfe Ton des Polizei-Tweets platzt herein in eine aufgeheizte Stimmung – und auch mitten in die "Lügenpresse"-Debatte. Erst gestern haben Martin Lutz und Christian Meier – ausgerechnet in der "Welt" – Kollegen zur Zurückhaltung aufgerufen: Sie sollten die Öffentlichkeit informieren, aber auch nicht jede brandheiße Info gleich raushauen. Im konkreten Fall berichteten Medien über Polizeiaktionen, noch bevor Beschlüsse zur Wohnungsdurchsuchung vorlagen.
twitter.com (Vorwurf), twitter.com (Dementi), welt.de (Artikel), welt.de (Lutz/Meier)Kommentieren ...

Stefan Niggemeier wundert sich über spekulative Fakten.

Stefan Niggemeier_nr16_150Was wir wissen und was wir nicht wissen: Das eigentlich sinnvolle Listen-Format kommt in Krisen-Lagen inzwischen so inflationär zum Einsatz, dass sich auf der Wissen-Seite auch vage Fakten, Vermutungen und Entweder-Oder-Infos finden, kritisiert Stefan Niggemeier. Er stellt infrage, in welchem Umfang sich Medien überhaupt auf Spekulationen einlassen sollen.
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“Bild” darf geklautes Fan-Foto nicht mehr veröffentlichen.

bild bildlogoBild muss eine Unterlassungserklärung abgeben und darf ein unerlaubt genutztes Foto des 1. FC-Köln-Fanclubs Rote Böcke nicht weiter verwenden. Das Foto zeigt das Transparent eines anderen Fanclubs mit der Aufschrift "Grüngürtel mit FC oder mit Gürteln auf Grüne! ;)". "Bild" hatte den Zwinker-Smiley auf dem Bild abgeschnitten und getitelt "FC-Fans drohen Grünen mit Prügel".
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Unbekannte bieten Schumacher-Foto für eine Mio Euro an.

michael-schumacher-gp-deutschland-2012-600
Ein fragwürdiges Angebot: Knapp drei Jahren nach dem schweren Ski-Unfall von Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher versuchen Unbekannte, aus seinem Gesundheitszustand Kapital zu schlagen. Eine "unbekannte Person" habe "Verlagsredaktionen" ein heimlich aufgenommenes Foto angeboten, berichtet das RTL-Promi-Portal vip.de. Auf dem Bild sei Schumacher nach Angaben einer Verlagsmitarbeiterin im Krankenbett zu sehen, aufgenommen offenbar aus direkter Nähe. Der Preis für die Veröffentlichung: eine Mio Euro.

Schumachers Managerin Sabine Kehm bestätigt auf Nachfrage von motorsport-magazin.com, dass Anzeige erstattet wurde. Das Foto verletze Schumachers "höchstpersönlichen Lebensbereich". Die Staatsanwaltschaft Offenburg ermittelt. (Archiv-Foto von 2012: Carmen Jaspersen / dpa)
vip.de via bild.de, motorsport-magazin.comKommentieren ...

“Badische Zeitung” zum Fall Maria: Die Herkunft des Täters muss genannt werden.

holger-knoeferl-150Badische Zeitung aus Freiburg berichtet ausführlich über den Mordfall Maria. Vize-Chefredakteur Holger Knöferl hat keinen Zweifel, "dass man die Herkunft des Täters nennen muss" und verweist auf den "gesellschaftlichen Zündstoff". Beim Thema Angst vor Überfremdung beobachtet Knöferl in vielen Redaktionen eine "Schere im Kopf". Die Sorgen vieler Menschen seien aber in der Welt "und der Journalist hat darüber zu berichten".
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Meinung: US-Journalisten hängen zu sehr an fragwürdigen Daten.

brooke-gladstone150Umfragen sind zu wichtig für US-Journalisten geworden, beklagt Medienjournalistin Brooke Gladstone in einer Manöverkritik des Präsidentschafts-Wahlkampfs. Wegen ihrer vermeintlichen Objektivität verlassen sich zu viele Redaktionen auf Daten teils fragwürdiger Qualität, beobachtet Gladstone. Geschrumpfte Reisebudgets für Journalisten seien ein Teil des Problems.
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Zitat: Lorenz Maroldt rät Redaktionen, sich nicht an denen zu orientieren, die gar keine Ausgewogenheit erwarten.

Lorenz Maroldt-150- 2015  (Foto: Andreas Labes)"Eine schreckliche Tat wird nicht dadurch schrecklicher, dass sie ein Flüchtling begeht, und Journalismus wird nicht dadurch besser, dass er sich an jenen orientiert, die gar keine 'ausgewogene' Berichterstattung erwarten, die nicht 'aufgeklärt' werden wollen, sondern die nur das zur Kenntnis nehmen, was ihnen politisch passt."

"Tagesspiegel"-Chefredakteur Lorenz Maroldt appelliert an "selbstbewusste Redaktionen", sich nicht von denen treiben zu lassen, "die aufgeregt in ihrer Nachrichtenblase leben".
tagesspiegel.deKommentieren ...

CSU-Generalsekretär Scheuer drängt auf Änderung des Pressekodexes.

andreas-scheuer-150Pressekodex soll künftig Journalisten verpflichten, die Herkunft von Tätern zu nennen, fordert CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer in der "Welt". Bislang besagt der Kodex, die Nationalität nur zu thematisieren, wenn sie mit der Tat zu tun hat. Scheuer will immer alle Fakten lesen, um "wilden Spekulationen Einhalt zu gebieten". Seit es soziale Medien gibt, ließe sich kaum eine Info zurückhalten.
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Zitat: Papst Franziskus vergleicht Skandal-Berichterstattung mit dem Verzehr von Kot.

Papst Franziskus dpa 150 (Foto-Evandro Inetti - picture alliance -ZUMA Press)"Ich denke, die Medien sollten sehr klar und transparent sein, und nicht - Entschuldigung - der Krankheit der Koprophilie zum Opfer fallen. Sie will stets Skandale und hässliche Dinge verbreiten, auch wenn sie wahr sein mögen."

Papst Franziskus kritisiert Desinformation und Skandal-Berichterstattung in den Medien mit einem unappetitlichen Vergleich: dem Essen von Kot.
cnet.comKommentieren ...

In Dresden spielen Journalisten auf der Bühne Journalisten.

szenenbild-zuerst-die-gute-nachricht-150Journalisten-Theater: Die Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden bringt in Zuerst die gute Nachricht eine "Krisenschau" auf die Bühne, in der Journalisten Journalisten spielen. Dabei gelingt den Laiendarstellern zwar eine "gute Standortbestimmung der Konfliktparteien" und die Beschreibung der "Sachzwänge journalistischer Arbeit", jedoch verliert sich das Stück in Phantasmen wie Superkräften und Allwissenheit, bedauert Cornelius Pollmer. (Foto: Staatsschaupiel Dresden)
sueddeutsche.deKommentieren ...

Meinung: Medien-Thriller “Die vierte Gewalt” ist spannend, aber realitätsfern.

die-vierte-gewalt-szenenbild-150Medien-Thriller Die vierte Gewalt (Das Erste, 20.15 Uhr) über einen Journalisten, der an brisantes Material kommt, hat zwar einen "tricky Plot", urteilt Ulla Hanselmann, jedoch schütten die Macher "ein Füllhorn an Klischees aus". Katharina Dockhorn stört, dass der Film "zu viele Seitenstränge aufmacht". dpa sieht ein "spannendes, unterhaltsames Werk", das jedoch "mit der Realität allenfalls grob etwas zu tun hat".
stuttgarter-nachrichten.de (Hanselmann),
badische-zeitung.de (Dockhorn), abendblatt.de (dpa)Kommentieren ...

Christoph Kappes will “Breitbart News” beobachten.

Christoph Kappes 150Schmalbart will den geplanten deutschen Ableger der rechtspopulistischen Newsseite Breitbart News beobachten und eine "Reflexionsebene" liefern. Initiator Christoph Kappes sieht "ganz normale Bürger" als Zielgruppe, daher sei einfache Sprache Pflicht. Die Inhalte müssen "snackable" sein und sachlich bleiben, ohne Herablassung. Für den Testbetrieb ab dem 1. Februar 2017 mit Kopp Online als "Übungsprojekt" sucht Kappes Mitstreiter.
christophkappes.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

“Spiegel” und Meedia liegen im Clinch.

spiegel-vs-meedia-150Spiegel vs. Meedia: Spiegel-Online-Kolumnist Jan Fleischhauer nimmt ein Meedia-Interview mit dem rechtspopulistischen Schweizer Verleger Roger Köppel zum Anlass für eine "Generalabrechnung" mit Mediendiensten im Allgemeinen und Meedia im Speziellen. Schon zuvor hatte "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer per E-Mail gefragt, ob Köppel der richtige Kritiker sei, wenn es um das Thema "neutrale Medien" gehe, schreibt Meedia-Chefredakteur Georg Altrogge.
meedia.de, spiegel.deKommentieren ...

Roland Tichy sieht viele Fehlentwicklungen im Journalismus.

Roland Tichy 150Roland Tichy beobachtet Kumpel-Journalismus auf der einen und Glaubens-Journalismus auf der anderen Seite – und findet beides falsch. Journalisten sollten sich manchmal "gewaltsam losreißen" und auch Kumpel kritisch angehen. Der "neue deutsche Kampagnen-Journalismus" erinnert Tichy an die Nazi-Zeit.
kress.de, turi2.de (Video-Interview)

Aus dem turi2.tv-Archiv:
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Zitat: Bernhard Pörksen wirft Qualitäts-Medien vor, Donald Trump nicht gestellt zu haben.

Bernhard Pörksen NEU 150"Selbst hervorragende Zeitungen in den USA haben eine entscheidende, Trump nützende Entpolitisierung der Berichterstattung mit voran getrieben."

Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen glaubt, dass Qualitäts-Medien Donald Trump politisch hätten stellen müssen, anstatt die Wahl zu einer Charakter-Frage zu machen.
watson.chKommentieren ...

Wahlforscher werden als Teil des Establishments angesehen.

Manfred GüllnerAfD-Anhänger und weitere Wählergruppen lassen sich oft nicht von Wahlforschern befragen, da sie Meinungsforscher als Teil des Establishments ansehen, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. "Meinungsforscher, Politik und Medien - das wird alles in einen Topf geworfen", so Güllner. Hinzu komme, dass viele Menschen leugnen, nicht zur Wahl zu gehen. Beides erschwere verlässliche Prognosen.
"Horizont", 46/2016, S. 13 (Paid)Kommentieren ...

Zitat: Mathias Döpfner wirft Medien bei der US-Wahl Versagen vor.

Mathias Döpfner-150"Auf den Emporen des guten Geschmacks der veröffentlichten Meinung herrschte statt Verständnis und Empathie Publikumsbeschimpfung und Wählerverachtung. Das rächt sich."

Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner wirft den Medien Versagen vor, die Donald Trump "kampagnenhaft bekämpft" haben, während "im Kampf für die gute Sache" die Fairness auf der Strecke blieb.
welt.deKommentieren ...

Prince Harry wehrt sich gegen britische Boulevardpresse.

prince-harry-2016Britische Boulevardpresse kennt keine Tabus, Details über die neue Freundin von Prince Harry, die US-Schauspielerin Meghan Markle, herauszubekommen. Ein Statement im Namen des Prinzen verurteilt ungewohnt deutlich die "Schmutzkampagne" gegen Markle sowie rassistische und sexistische Kommentare. Die Grenze sei überschritten.
bildblog.de, bild.de, royal.uk
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Zwei Dritttel der jungen Deutschen haben wenig Vertrauen in die Medien.

generation-what-150Jugendstudie: 25 % der 18- bis 34-jährigen in Deutschland haben kein Vertrauen in die Medien, 40 % stehen den Medien skeptisch gegenüber. Diese Zahlen veröffentlicht das Sinus-Institut auf Basis der europaweiten Jugendstudie Generation What von BR, SWR und dem ZDF . Nur 3 % haben angegeben, den Medien völlig zu vertrauen, 28 % mehr oder weniger. Auch bei Politik und religiösen Institutionen überwiegt das Misstrauen.
presseportal.de, turi2.de (Background)
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Boris Rosenkranz findet Blackfacing bei “Verstehen Sie Spaß?” nicht lustig.

Boris Rosenkranz-150Verstehen Sie Spaß? greift in der Sendung am kommenden Samstag kräftig daneben, urteilt Boris Rosenkranz und wirft dem SWR Rassismus vor. Moderator Guido Cantz lässt sich darin schwarz schminken, um einen Moderator im Schweizer Fernsehen auf die Schippe zu nehmen. Cantz gibt sich als Vater einer weißen Schweizerin aus.
uebermedien.de (4-Min-Video)

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