China verbietet Skype.

China sperrt Skype. Damit verschärft China die Zensur durch die Große Firewall. Skype ist bereits seit fast einem Monat aus mehreren App-Stores entfernt worden, schreibt die "New York Times". Die Regierung wirft Microsofts Telefonie- und Chat-Dienst vor, gegen Landesgesetze zu verstoßen. China verlangt von Firmen, Daten auf inländischen Servern zu speichern. Google, Facebook und Twitter sind im Land bereits blockiert.
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Google kappt Zugriff auf Flugdaten für Wettbewerber.

Google schließt seine Schnittstelle QPX Express für Fluginformationen im April 2018. Firmen können darüber Flugzeiten und Preise recherchieren. Nutzer sind u.a. Airlines wie Alitalia und American Airlines, aber auch die Reisesuchen Kayak und Microsofts Bing Travel - direkte Konkurrenten zu Google Flights. Bei der Übernahme der Flugdaten-Firma ITA haben die US-Behörden Google 2011 als Bedingung vorgegeben, den Dienst mindestens fünf Jahre lang anderen Websites anzubieten.
heise.de, ycombinator.comKommentieren ...

Microsoft stellt 3D-Bewegungssteuerung Kinect ein.

Microsoft zieht bei seiner Bewegungssteuerung Kinect den Stecker. Das Tiefenerkennungs-System, das als Zubehör zur Spielkonsole Xbox diente, wird nicht weiter hergestellt. Seit der Einführung im November 2010 hat der Konzern nach eigenen Angaben 35 Mio Geräte verkauft. Apple hat die Firma hinter dem 3D-Sensor in Kinect 2013 gekauft, die Technik steckt als Teil der Gesichtserkennung im neuen Spitzenmodell iPhone X.
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Microsoft bringt Assistenten Cortana auf Skype.

Microsoft integriert seinen Assistenten Cortana auf Skype. Nutzern auf iOS- und Android-Geräten schlägt die KI dort in Chats künftig zum Beispiel vor, verfasste Termine abzuspeichern. Die Funktion ist zunächst nur für einige Nutzer verfügbar und soll schrittweise eingeführt werden. Microsoft hatte die Integration bereits vor eineinhalb Jahren angekündigt, sie bislang jedoch nicht umgesetzt.
theverge.comKommentieren ...

Microsoft schließt Groove Music und kooperiert mit Spotify.

Microsoft zieht bei seinem Streaming-Dienst Groove Music zum 31. Dezember den Stecker. Microsoft kooperiert mit Spotify und will es Usern leicht machen, ihre Playlists zum bisherigen Streaming-Rivalen zu übertragen. Der Player selbst bleibt bestehen, damit Nutzer lokalen und eigenen Content weiterhin abspielen können.
theverge.com, techcrunch.comKommentieren ...

Apple ist wertvollste Marke, Mercedes-Benz und Adidas gewinnen hinzu.

Apple kommt auf 184 Mrd Dollar Markenwert, ermittelt die jährliche Analyse Best Global Brands. Es folgen die Digitalmarken Google mit 142 und Microsoft mit 80 Mrd Dollar. Wertvollste deutsche Marke ist Mercedes-Benz mit 48 Mrd Dollar auf Platz 9 und starken 10 % Wachstum. Adidas' Wert wächst sogar um 17 %. SAP, Porsche, Allianz und Siemens um je 6 %. BMW und Deutsche Post DHL stagnieren.
"FAZ", S. 22 (Paid)Kommentieren ...

Twitter und Microsoft betreiben Stühlerücken in ihren Aufsichtsräten.

Twitter und Microsoft betreiben Stühlerücken in ihren Aufsichtsräten. Twitter ernennt den früheren Google-Finanzvorstand Patrick Pichette zum Aufsichtsrat. Pichette, der aus einem zweijährigen Sabbatical kommt, ersetzt den Pepsi-Finanzvorstand Hugh Johnston im Kontroll-Gremium. Johnston wechselt in den Aufsichtsrat von Microsoft.
techcrunch.com, businessinsider.deKommentieren ...

Zitat: Thomas Mickeleit kritisiert schlechtes Marketing in sozialen Medien.

"Häufig hat das Marketing die Mechanismen der klassischen Werbung einfach in Social Media übertragen. Damit macht es schlechte Werbung in einem Umfeld, dessen Mechanismen dafür nicht geeignet sind."

Microsoft-Kommunikationschef Thomas Mickeleit kritisiert im Interview mit dem "PR Report", die Social-Kanäle würden durch schlechtes Marketing kaputt gemacht. In den sozialen Medien gehe es um Dialog, nicht um das Herausblasen von Botschaften.
kress.deKommentieren ...

Amazon und Microsoft beschließen Allianz der Assistenten.

Assistenzsysteme: Amazon und Microsoft vereinbaren, dass Nutzer künftig mit Amazons Assistentin Alexa die Microsoft-Assistentin Cortana aufrufen können und umgekehrt, schreibt Nick Wingfield in der "New York Times". Die Partnerschaft werde bereits seit Mai 2016 vorbereitet und soll bis Ende Dezember funktionieren. Beide Systeme hätten laut den Chefs Jeff Bezos und Satya Nadella je ihre eigenen Stärken - Cortana sei u.a. besser in Microsofts Mailprogramm Outlook integriert.
nytimes.comKommentieren ...

Wundermedia holt Karl Dzuba als Redaktionsleiter für Microsoft.

Microsoft: Burdas C3-Enkeltochter Wundermedia, die den Berliner Newsroom des Softwarekonzerns bespielt, verpflichtet Karl Dzuba als Redaktionsleiter. Die Redaktion bestückt u.a. die Seiten MSN und Bing. Dzuba kommt aus der Kommunikationsabteilung der Deutschen Bahn und war zuvor CvD bei dapd und Redaktionsleiter Neue Medien bei Eurosport.
new-business.de, turi2.de (Background)
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Bill Gates spendet 4,6 Mrd Dollar.

Bill Gates spendet Microsoft-Aktien im Wert von 4,6 Mrd Dollar für einen guten Zweck, die Spende ist seine größte seit 17 Jahren und entspricht etwa 5 % seines Vermögens. Wem sie zugutekommt, ist unbekannt, die Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung ist die wahrscheinlichste Adressatin. Bill Gates und Warren Buffett haben zusammen die Organisation Giving Pledge gegründet, die Milliardäre auffordert, ihr Vermögen für gemeinnützige Zwecke einzusetzen.
heise.de, t3n.deKommentieren ...

Microsoft öffnet zentralen Newsroom in Berlin.

Wir fahren nach Berlin: Microsoft gründet in Berlin einen zentralen Newsroom mit rund 70 Redakteuren aus verschiedenen Ländern. Zunächst will der Software-Konzern aus der Hauptstadt die Seiten MSN und Bing für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Schweden und Polen bestücken. Weitere europäische Länder sollen folgen. Der Newsroom wird von Burdas Content-Arm C3 und dessen Tochter Wundermedia betrieben.

Chefredakteur Florian Stickel leitet die Redaktion weiter von München aus. Auch Business Development und das Produkt-Team bleiben an der Isar. Einige Redakteure der aktuellen MSN-Redaktion in München wechseln in die Hauptstadt, andere sollen neue Aufgaben bei Wundermedia in München erhalten.
cp-monitor.de, wuv.de, turi2 - eigene InfosKommentieren ...

Microsoft zahlt bis zu 250.000 Dollar für das Finden von Sicherheitslücken in Windows.

Microsoft schraubt an seinem Belohnungs-System für das Finden von Sicherheitslücken in Windows. Künftig zahlt der Konzern Nutzern, die Bugs finden, bis zu 250.000 Dollar. Wie hoch die Belohnung ist, hängt davon ab, wo sich der Fehler befindet. Der Konzern erhöht das Fehler-Kopfgeld, um zu verhindern, dass Hacker die Sicherheitslücken an Dritte verkaufen.
stern.de, microsoft.comKommentieren ...

"Wirtschaftswoche": Microsoft streicht auch in Deutschland 10 % der Stellen.

microsoft-logo ohne Schriftzug 150Microsoft streicht in Deutschland 270 Stellen, das sind 10 % der Arbeitsplätze, erfährt die "Wirtschaftswoche" aus Unternehmenskreisen. Kündigungen sollen durch ein Freiwilligenprogramm mit Abfindungen vermieden werden. Ein Teil der Mitarbeiter soll künftig in anderen Bereichen des Konzerns arbeiten. Das US-Unternehmen hat Anfang Juli mitgeteilt, weltweit rund 3.000 Vertriebsstellen einzusparen.
wiwo.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Microsoft streicht 3.000 Stellen im Vertrieb, die meisten davon außerhalb der USA.

microsoft-logo ohne Schriftzug 150Microsoft streicht weltweit rund 3.000 Vertriebsstellen, das sind 10 % aller Sales-Mitarbeiter, berichtet CNBC. Die "New York Times" hört von bis zu 4.000 Jobs, die wegfallen sollen, drei Viertel davon außerhalb der USA. Die Umstrukturierung erfolgt, weil Microsoft seine Software immer mehr über seine Cloud-Plattform Azure verkauft.
cnbc.com, nytimes.comKommentieren ...

Konzerne: Europa droht den Anschluss an die USA zu verlieren, sagt PWC.

Europa EU-Flagge SterneEuropäische Konzerne verlieren den Anschluss an die Weltspitze, sagt eine Studie von PWC. Das Papier, aus dem die dpa zitiert, sagt, dass 55 der 100 wertvollsten Firmen der Welt in US-Hand sind. Aus Europa schaffen es nur 22 in die Liste. 2016 waren es noch 24, 2008 sogar 41. Angeführt wird das Ranking von Apple, Google, Microsoft.
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Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube gründen Initiative gegen Terror-Inhalte.


Und wenn ich nicht mehr weiter weiß: Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube gründen das Global Internet Forum to Counter Terrorism, ein Arbeitskreis Zusammenschluss gegen Terror-Propaganda im Internet. Ziel der Initiative sei es, Terrororganisationen die Rekrutierung von Mitgliedern zu erschweren. Terror-Propaganda auf den Plattformen der Partner solle gefunden und gelöscht werden. Gleichzeitig wollen die Firmen Nutzer aufklären, die für Terror-Botschaften empfänglich sind.

Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube wollen dafür gemeinsam Technologien entwickeln, in Forschung investieren und Erfahrungen austauschen. Die Initiative baut auf mehreren bestehenden Netzwerken zum Thema auf und soll es den Beteiligten einfacher machen, miteinander, mit anderen Firmen und Organisationen sowie mit Regierungen zusammenzuarbeiten. Bisher haben Terroristen und deren Sympathisanten in den sozialen Medien vergleichweise leichtes Spiel.
theverge.com, mashable.com, blogs.microsoft.com (Gemeinsame Erklärung)Kommentieren ...

Lauschende Lautsprecher: Warum sich immer mehr Menschen freiwillig abhören lassen.

Alexa, Siri & Co: Immer mehr Menschen nutzen die Sprachassistenten von Amazon, Apple, Google und Microsoft und lassen sich – meist dauerhaft – in ihrem Alltag belauschen. Varinia Bernau und Thomas Kuhn fragen sich in der "Wirtschaftswoche", warum gerade wir Deutschen so freizügig mit unseren Daten umgehen; zwei totalitäre, deutsche Überwachungsstaaten müssten die Menschen eines Besseren belehrt haben. Gründe für den Erfolg der digitalen Helfer sehen sie in Neugierde und Bequemlichkeit. Zudem hätten gerade junge Nutzer, die mit dem Netz aufgewachsenen sind, ein gutes Gefühl dafür, wo sie welche Daten teilen.

Datenschützer resignieren dagegen angesichts der Freiwilligkeit, mit der Nutzer den Webkonzernen sensible Informationen liefern. Was mit den Daten wirklich geschieht, wissen nur die Webfirmen, so die Autoren. So wurde Alexa in den USA bereits als Zeugin in einem Mordfall vernommen. Eines Tages könnten Autos nach einem Unfall gegen ihre Besitzer aussagen.
"Wirtschaftswoche", 25/2017, S. 66, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Startup-Stadt soll Google und Co. nach Palästina locken.

Rawabi, palästinensische Startup-Stadt, soll laut Gründer Bashar Masri Tech-Riesen wie Google, Microsoft, Cisco und Intel nach Palästina locken. Das neue "Silicon Valley Palästinas" soll 40.000 Einwohnern Platz und Jobs u.a. in einem Tech-Hub bieten. Finanziert wird die Stadt derzeit von Masris Firma Massar und dem Staatsfond Katars.
handelsblatt.com
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Microsoft will seinen Accelerator auf Unternehmen in der Spätphase ausrichten.

microsoft-logo ohne Schriftzug 150Microsoft will seinen Accelerator neu ausrichten und künftig auf Unternehmen in ihrer Spätphase setzen, schreibt Jana Kugoth. In der neuen Runde suche das Unternehmen nach zehn bereits etablierten Tech-Startups. Geld fließt keines, Microsoft will mit Seminaren und Mentoren das Wachstum anschieben und hofft im Gegenzug auf die Verwendung von Microsoft-Produkten.
gruenderszene.deKommentieren ...

Die Marke Google ist 245,6 Mrd Dollar wert, sagt die Markenwertstudie Brand Z.

Markenwertstudie Brand Z: Google landet mit 245,6 Mrd Dollar wie im Vorjahr auf Platz 1, danach folgen Apple mit 234,7 Mrd Dollar und Microsoft mit 143,2 Mrd Dollar. Die Studie misst mit Hilfe von Finanzkennzahlen und einer Verbraucherbefragung von über drei Mio Menschen den Wert der 100 teuersten Marken. Die fünf Erstplatzierten, zu denen noch Amazon und Facebook zählen, machen ein Viertel des Gesamtwertes der Top 100 aus.
"Handelsblatt", S. 22 (Paid)Kommentieren ...

US-Techfirmen fordern Änderungen an rechtlicher Grundlage zu Prism.

US-Techfirmen fordern den US-Kongress auf, bei der Verlängerung der rechtlichen Grundlage für Geheimdienst-Programme wie Prism Änderungen durchzuführen. In einem offenen Brief fordern sie unter anderem, dass weniger Daten von Unverdächtigen gesammelt werden und den Konzernen mehr Rechte eingeräumt werden, Datenanfragen offenzulegen. Zu den Unterzeichnern gehören Amazon, Facebook, Google, Microsoft, Snap und Twitter.
theverge.com, ccianet.org (Brief)
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Microsoft: Regierungen sind mitschuldig am weltweiten Hackerangriff.

microsoft-logo ohne Schriftzug 150Microsoft gibt den Regierungen eine Mitschuld am weltweiten Hackerangriff vom Wochenende. Rechtsvorstand Brad Smith klagt in einem Blogeintrag, dass die Regierungen entdeckte Sicherheitslücken bei Windows lieber gehortet und für eigene Zwecke genutzt hätten, statt die Schwachstellen zu melden. "Die Regierungen der Welt sollten diesen Angriff als Weckruf begreifen", schreibt Smith.
blogs.microsoft.com, sueddeutsche.de, spiegel.deKommentieren ...

Microsoft will Windows 10 zum Echo-Konkurrenten ausbauen.

microsoft-logo ohne Schriftzug 150Microsoft plant, die Smart-Home-Funktionen bei Windows 10 deutlich auszubauen, schreibt The Verge. Demnach sollen Windows-PCs künftig als Zentrale für verbundene Geräte im Haushalt dienen können und um gemeinsame To-Do-List und Kalender-Funktionen für den gesamten Haushalt erweitert werden. Microsoft binde zudem den Sprachassistent Cortana prominent ein.
theverge.comKommentieren ...

Microsoft liefert Betriebssystem mit festgelegtem Browser, vorbestimmter Suchmaschine.

Microsoft verfällt in alte Verhaltensweisen zurück: Auf dem abgespeckten Betriebssystem Windows 10 S lassen sich weder der Standardbrowser noch die Standardsuche ändern - selbstverständlich handelt es sich um den hauseigenen Browser Edge und die hauseigene Suchmaschine Bing. Eine ähnliche Verknüpfung von Windows mit dem Internet Explorer bescherte Microsoft Anfang der 2000er Jahre schmerzhafte Kartellverfahren in den USA und der EU.
theverge.com1 Kommentar

Amazon, Microsoft und Google lassen die Kassen klingeln.

US-Tech-Riesen erfreuen die Aktionäre: Amazon steigert den Gewinn im 1. Quartal u.a. dank Amazon Web Services überraschend stark um 41 % auf 724 Mio Dollar. Auch Microsoft verbucht dank rasant wachsendem Cloud-Geschäft einen Gewinn-Zuwachs von fast 30 % auf 4,8 Mrd Dollar, im PC-Geschäft brechen aber die Einnahmen weg. Googles boomendes Werbegeschäft spült 29 % mehr Gewinn in die Kassen von Konzernmutter Alphabet, insgesamt 5,4 Mrd Dollar.
meedia.de (Amazon), handelsblatt.com (Microsoft), handelsblatt.com (Alphabet)Kommentieren ...