Microsoft steigert den Wert seiner Marke deutlich.

Microsoft kann den Wert seiner Marke im Ranking der Unternehmensberatung Brand Finance um fast 50 % im Vergleich zu 2018 steigern und hat mit einem Wert von 119,6 Mrd Dollar die viertwertvollste Marke weltweit, überholt Samsung und AT&T. An der Spitze des Rankings steht Amazon mit 188 Mrd Dollar (+24,6 %), vor Apple (+5%) und Google (+18,1%). Wertvollste deutsche Marke ist Mercedes-Benz auf Platz 13 (60,36 Mrd Dollar).
horizont.net

Microsoft warnt in seinem Edge-Browser vor Fake News.


Edgy: Microsoft fügt der mobilen Version seines Edge-Browsers eine Funktion hinzu, die Nutzer vor nicht-vertrauenswürdigen Nachrichtenseiten warnt. Besuchen sie eine solche Seite, erscheint ein Hinweis, dass das Angebot regelmäßig grundlegende Standards wie Genauigkeit und Verantwortung vermissen lasse. Der Hinweis erscheint unter anderem bei der Website von Russia Today, aber auch beim Online-Angebot der Daily Mail.

Für die optionale Funktion arbeitet Microsoft mit NewsGuard zusammen. NewsGuard wurde von den Journalisten Steven Brill und Gordon Crovitz gegründet und bewertet Nachrichtenseiten nach journalistischen Standards. Ihr Service bietet bereits mehrere Plugins für Browser an – darunter seit 2018 auch bereits eines für die Desktop-version von Edge.
theverge.com, theguardian.com

Kassenlose Supermärkte revolutionieren den Handel, schreibt Marie-Astrid Langer.

Amazon führt kassenlose Supermärkte ein und läutet im Handel eine der radikalsten Umwälzungen seit der Erfindung der Registrierkasse 1879 ein, schreibt Marie-Astrid Langer. Die Kunden zahlten für die Zeitersparnis mit ihren Daten, Händler sparten Platz und Personal. Auch andere Anbieter wie Microsoft arbeiten an neuen Bezahlprozessen.
nzz.ch

Microsoft will 3 Mio US-Bürger im ländlichen Raum bis 2022 über Breitband vernetzen.

Microsoft erweitert seine Initiative für den ländlichen Raum und verspricht, 3 statt den ursprünglich geplanten 2 Mio Menschen in den USA bis 2022 über Breitband an das Internet anzuschließen. Microsoft verwendet dafür ungenutzte TV-Kanäle, die bei der Umstellung von analog zu digital übriggeblieben sind. Seit der Ankündigung vor anderthalb Jahren wurden bereits 1 Mio Menschen in 16 Staten vernetzt, Ende 2019 soll die Initiative in 25 Staten laufen.
cnet.com

turi2 edition #7: Magdalena Rogl hat immer genug Power im Koffer.


Mehrfach-Mama, Microsoft-Mitarbeiterin, Münchnerin: Magdalena Rogl, Head of Digital Channels bei Microsoft Deutschland, füllt verschiedet Rollen mit Leben und kam im Zickzack zum Erfolg. Anne-Nikolin Hagemann porträtiert sie für die turi2 edition #7 als herzliche Macherin, die auch mit Sinnsprüchen Geld verdienen könnte, sich für Chancengleichheit und digitale Bildung engagiert und Glück für das wichtigste Karriereziel hält. Weiterlesen…

Basta: Software vergleicht Gesichtsausdruck mit Emojis.

Gefühlsalgorithmus: Microsoft hat eine App entwickelt, die Gesichtsausdrücke mit Emojis vergleicht. Die Nutzer imitieren vor der Kamera ein vorgegebenes Emoji, die Software beurteilt, wie ähnlich der Gesichtsausdruck diesem ist. Wer eine besonders hohe Übereinstimmung hat, darf sich mit dem Gesichtsausdruck auch in die echte Welt wagen.
theverge.com, blogs.windows.com

Zitat: Für VW-Chef Herbert Diess ist Deutschland nicht digital genug.

"In Eu­ro­pa und in Deutsch­land ver­fü­gen wir nicht im not­wen­di­gen Ma­ße über ei­ne IT-In­dus­trie, die in der La­ge wä­re, uns um­fas­send ge­nug bei un­se­rem Vor­ha­ben zu un­ter­stüt­zen."

VW-Chef Herbert Diess macht die Microsoft-Heimat Seattle zum Zentrum gemeinsamer Cloud-Dienste. Die USA seien schneller, China konsequenter in der Digitalisierung.
"FAS", S. 25 (Paid), turi2.de (Background)

Microsoft beerdigt seine Sauerkraut-Cloud.

Microsoft nimmt keine neuen Kunden mehr für seine deutsche Treuhand-Cloud an. Bis Jahresende sollen Bestandskunden über ihre Umzugs-Optionen informiert werden. Die Nachfrage für die isolierte Cloud mit dem Daten-Treuhänder T-Systems und eingeschränkter Funktionalität hielt sich in Grenzen. Sie sollte Firmen locken, die ihre Daten nicht dem Zugriff von US-Sicherheitsbehörden aussetzen wollen.
t3n.de

"NYT": Russische Hacker haben Trump-Gegner angegriffen.

Cyberattacke: Russische Hacker haben konservative Gegner von Donald Trump angegriffen, berichtet die "New York Times". Die Zeitung berichtet, dass Microsoft gefälschte Webseiten von Thinktanks wie dem International Republican Institute entdeckte, womit Betrüger Passwörter abfangen wollten. Auch eine nachgeahmte Webseite des US-Senats sei gefunden worden. Bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 kam es zu ähnlichen Vorfällen.
nytimes.com, zeit.de

Amazon und Microsoft vernetzen ihre Sprachassistenten.

Amazon und Microsoft vernetzen seit dieser Woche ihre Sprachassistenten Alexa und Cortana. Echo-Besitzer können nun unter anderem Termine in Outlook eintragen und das MS-Office-Paket nutzen, Cortana-Nutzer haben Zugriff auf Smart-Home-Funktionen von Alexa und weitere Skills. Microsoft und Amazon hatten die Kooperation ursprünglich bereits für Ende 2017 angekündigt.
horizont.net

Tech-Konzerne kooperieren, um Daten-Umzug zu vereinfachen.

Daten-Umzug: Google, Microsoft, Facebook und Twitter erleichtern die Übertragung persönlicher Daten mit einem gemeinsamen Data Transfer Project. Es soll Nutzern etwa erlauben, Musik-Playlists oder Dateien von einer Plattform auf die andere zu übertragen. Der neue EU-Datenschutz verpflichtet Anbieter zur einfachen Datenportabilität. Amazon, Apple und Dropbox sind noch nicht Teil des Projekts.
sueddeutsche.de

Walmart und Microsoft arbeiten bei Clouddiensten zusammen.

Walmart nutzt in den kommenden fünf Jahren die Microsoft-Cloud. Es geht u.a. um Algorithmen für den Einkauf und sowie den Verkaufsdaten-Austausch mit Lieferanten. Damit verbünden sich zwei der wichtigsten Amazon-Konkurrenten - Walmart fühlt sich im Einzelhandel bedroht, Microsoft liefert sich beim Cloud-Umsatz ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Amazons Tochter AWS.
wsj.com (Paid)

Tool-Tipp: Microsoft preist Teams neu, greift damit Slack an.

Tool-Tipp: Microsoft bietet ab sofort eine Gratisversion seiner Kollaborations-Software Microsoft Teams an. Bis zu 300 Menschen können damit kommunizieren, es gibt Gruppen-Videochats, 10 GB Speicher und eine unlimitierte Suchfunktion. Slack bietet in der Gratis-Version 5 GB, Videochats zwischen je 2 Personen und 10.000 durchsuchbare Nachrichten - dafür ist die Nutzerzahl unbegrenzt.
theverge.com

Hör-Tipp: Magdalena Rogl erklärt den Nutzen von Corporate Influencern.

Hör-Tipp: Magdalena Rogl, Head of Digital Channels bei Microsoft, bringt mit dem Einsatz von Corporate Influencern den Mitarbeitern eine große Portion Vertrauen entgegen. Es setze intern ein positives Zeichen, die eigenen Mitarbeiter und nicht nur PR-Experten für das Unternehmen sprechen zu lassen. Das sei viel authentischer und würde einen Blick ins "echte Leben" ermöglichen.
horizont.net

Microsoft hat das Spiel verstanden und ist wieder oben.

Microsoft ist wieder wer, weil Chef Satya Nadella die Realität anerkannt hat, schreibt Thomas Heuzeroth. Unter Nadella konzentriert sich der Konzern auf die Cloud und begreift sich als Dienstleister. Microsoft hat in seiner Zeit schon 50 Firmen übernommen, darunter die Entwickler-Plattform Github – obwohl Microsoft lange strikt gegen Open Source war. Der Börsenwert überflügelt zeitweise Google-Mutter Alphabet.
"Welt am Sonntag", S. 34 (Paid)