Basta: Taylor Swifts Texte sind zu banal für urheberrechtlichen Schutz.

Einfältig, aber eingängig: Taylor Swift soll sich für ihren Hit "Shake It Off" bei dem Song Playas Gon' Play bedient haben. Der Richter findet aber, dass es nun einmal in der wesentlichen Natur von Hatern liegt, dass sie eben haten – für den Schutz durch das Urheberrecht ist das nicht kreativ genug. Glück für TayTay, die dank textlicher Banalität das Gerichtsverfahren abschüttelt.
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Facebooks Lauschsprecher Portal kommt offenbar in zwei Ausführungen im Juli.

Facebook-LogoPortal, Facebooks Angriffsversuch auf Amazons Echo Show, kommt im Juli in zwei verschiedenen Ausführungen, berichtet digitimes.com. Beide Lauschsprecher, die unter den Decknamen Aloha und Fiona laufen, kommen mit 15-Zoll-Touchscreens und sollen mehr als nur sozial Vernetzen können. Auch die Lizenzverträge mit Sony und Universal Music sollen eine Rolle spielen.
digitimes.com, turi2.de (Portal), turi2.de (Sony), turi2.de (Universal Music)Kommentieren ...

Zahl des Tages: Apple Music wächst in den USA schneller als Spotify.

Zahl des Tages: Auf 36 Mio zahlende Kunden wächst Apple Music in den USA. Damit liegt der Dienst hinter Spotify, doch mit etwa 5% monatlichem Abo-Wachstum geht es schneller aufwärts als für Spotify, das um etwa 2% wächst. Ab Sommer könnte Apple Music Spitzenreiter sein. Spotify allerdings will dieses Jahr eigentlich mit guten Nachrichten an die Börse gehen.
wsj.com (Paid)Kommentieren ...

Schauspieler Rolf Zacher, 76, ist tot.

Rolf Zacher ist tot. Der Schauspieler und Musiker starb am Samstagmorgen im Alter von 76 Jahren in einem Hamburger Pflegeheim. Zacher spielte in mehr als 200 deutschen Fernsehfilmen und Serien. Mit der Rolle des Kleinganoven "Henry" in "Endstation Freiheit" wurde der Berliner bekannt. Er arbeitete auch als Synchronsprecher, etwa für Robert de Niro in "Hexenkessel".
westfalen-blatt.de, spiegel.deKommentieren ...

Streamingdienste müssen für US-Nutzung künftig mehr zahlen.

Streaming-Anbieter müssen Musikautoren im wichtigen US-Markt besser beteiligen: Für dort gestreamte Musik gehen künftig 15,1 % der Streaming-Umsätze an die Autoren, entscheidet das Copyright Royalty Board. Bisher waren es 10,5 %. Marktführer Spotify verliert nach eigenen Angaben wegen der Kosten für Musikrechte operativ Geld.
reuters.com, bloomberg.comKommentieren ...

Sky lässt Castingshow X-Factor aufleben, Formel 1 wird nicht verlängert.


Music in the Sky: Sky reanimiert die Musik-Castingshow X-Factor, kündigt Deutschlandchef Carsten Schmidt beim Neujahrsempfang in München an. Ab Herbst ist die Show, die von 2010 bis 2012 schon einmal bei Vox lief, bei Skys Entertainment-Sender Sky 1 zu sehen, das Casting läuft online. UFA Shows & Factuals produziert den Wettbewerb. Charlotte Würdig ist eine der Moderatorinnen, Rapper Sido sitzt in der Jury.

Von der Formel 1 verabschiedet sich Sky und verlängert den Vertrag nicht – wohl auch, weil der Rennzirkus bei RTL komplett im Free-TV zu sehen ist. Vage Neuigkeiten hat Carsten Schmidt zur Champions League: Zwar zeigt Sky ab August alle Spiele und alle Tore live, allerdings nur in der Konferenz, Sky muss sich die Rechte mit Dazn teilen. Für Fußballfans wird ein Abo also auch bei der Champions League nicht reichen. "Es ist nicht ganz so einfach", sagt Sky-Chef Schmidt und hält sich an das genau vereinbarte Wording: Kein anderer Anbieter zeige mehr Einzelspiele mit deutscher und österreichischer Beteiligung live und in voller Länge als Sky. Zudem verspricht Sky alle Entscheidungsspiele deutscher Mannschaften nach der Gruppenphase, Dienstag und Mittwoch jeweils ein Topspiel sowie Halbfinale und Finale der Champions League live und in voller Länge.

Um die Abonnenten zu halten, will sich Sky in diesem Jahr verstärkt um die Kundenpflege kümmern: "Wir müssen was für unsere Bestandskunden tun", sagt Schmidt und kündigt ein Treueprogramm für langjährige Abonnenten an, das im Laufe des Jahres starten soll. (Foto: Björn Czieslik / turi2)
turi2 vor Ort beim Sky-Neujahrsempfang




2 Kommentare

Basta: Vom Window Shopper zum Bitcoin-Millionär.

Fuffies im Club: Der Rapper 50 Cent kann sich sein Leben im Candy Shop jetzt richtig versüßen. Nach der Veröffentlichung seines Albums "Animal Ambition" 2014 hat er als Bezahlung Bitcoin akzeptiert, was er inzwischen wieder vergessen hatte. Erinnert hat ihn jetzt ein Bericht von TMZ, dass da noch 7,7 Mio Dollar auf ihn warten. Sein Ziel Get Rich or Die Tryin' hat er damit wohl nun offiziell erreicht.
mashable.comKommentieren ...

Basta: Adoptify bringt Hund und Herrchen mit gleichem Musikgeschmack zusammen.

Rocker-Spaniel: Auch Hunde haben einen individuellen Musikgeschmack, sagt eine Studie der Uni Glasgow. Damit die Disco-Dogge nicht beim Klassik-Liebhaber und der Techno-Terrier beim Indiefan landet, matcht nun Adoptify den Musikgeschmack von Hund und Herrchen - bisher aber nur als Kampagne von Serviceplan, Spotify und dem Tierschutzverein München.
serviceplan.com

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Zitat: Viacom-Manager Mark Specht hält Marken im Netz für wichtiger denn je.

"Im Onlinevideo-Markt werden Marken eine immer wichtigere Rolle spielen, egal ob es eigene Apps sind oder gebrandete Bereiche."

Mark Specht, General Manager Deutschland bei Viacom, hält Marken mit Strahlkraft für wichtiger denn je und blickt deshalb optimistisch auf die Rückkehr von MTV ins Free-TV.
medienpolitik.net

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Musik ist ein ganz wichtiger Teil unserer DNA und die Nachfrage nach Musik steigt – sowohl auf digitalen als auch auf linearen Plattformen. Wir profitieren von diesem Trend."Kommentieren ...

Sonys Klassik-Manager sehen physische Tonträger weiter im Vorteil.

Klassik-Tonträger halten sich stabil im Markt, erklären die Sony-Manager Bogdan Roscic und Philip Ginthör im Interview mit Hans-Peter Siebenhaar. Streaming-Dienste behandelten die Stücke zu unkundig und lieblos, das durchschnittlich ältere Publikum bevorzuge physische Tonträger. Außerdem gebe es in Deutschland "unglaublich viele Möglichkeiten", CDs und Vinyl zu kaufen - und eine liebevoll gepflegte Bühnenlandschaft.
"Handelsblatt", S. 22-23, blendle.com (Paid) Kommentieren ...

Facbook und Sony/ATV schließen einen Lizenzvertrag ab.

Facebook-LogoFacebook und Sony/ATV einigen sich auf einen Lizenzvertrag, der Nutzern des sozialen Netzwerks das Posten von Videos mit Musik erlaubt. Zum Katalog von Sony/ATV gehören mehr als 3 Mio Songs u.a. von Ed Sheeran und Taylor Swift. Die Bedingungen gelten ebenso für Instagram und Oculus, wie beim Facebook-Deal mit Universal Music.
bloomberg.com, mediabiz.de, turi2.de (Background Universal)Kommentieren ...

Apple-Music-Chef Jimmy Iovine verlässt Apple.

Apple: Jimmy Iovine verlässt das Unternehmen laut Billboard im August. Der Musik-Produzent und Mitgründer der von Apple übernommenen Kopfhörer-Marke Beats war für den Aufbau des Streaming-Services Apple Music verantwortlich. Einen offiziellen Jobtitel bei Apple trägt er jedoch nicht. Über eine Nachfolge und die künftigen Pläne von Jimmy Iovine ist noch nichts bekannt.
mashable.comKommentieren ...

Wixen Music Publishing verklagt Spotify auf mindestens 1,6 Mrd Dollar.

Spotify hat wieder Ärger wegen Musikrechten: Wixen Music Publishing verklagt den Streamingdienst auf mindestens 1,6 Mrd Dollar und wirft ihm vor, Musik ohne saubere Lizenzen abzuspielen. Spotify habe sein Geschäft zulasten von Songtextern und Publishern aufgebaut, sagt Wixen Music Publishing, das u.a. Lizenzen für Songs von Tom Petty und Neil Young verwaltet.
hollywoodreporter.comKommentieren ...

turi2 erklärt: Medien und Marken mit unseren Videos besser verstehen.

Sendung mit der Medien-Maus: turi2 will in diesem Jahr Videos stärker nutzen, um die spannende Branche der Medien und Marken zu erklären. Schon in den vergangenen Monaten gab es viel zu lernen. Sechs unserer Clips haben wir zum entspannten Anschauen in eine Playlist gepackt: Springers Digitalpapst Christoph Keese erklärt in 300 Sekunden Disruption. Uwe Mommert zeigt, wie Medienbeobachtung funktioniert. Und Frauke Böger öffnet die Tür zur Snapchat-Redaktion von Spiegel Online.

Noch etwas früher im Jahr 2017 traf Jens Twiehaus für turi2.tv auf Dieter Gorny. Der Ex-Viva-Chef, damals noch Vorstand der deutschen Musikindustrie, beschreibt, was Verlage aus Fehlern ihrer Musik-Kollegen lernen müssen. Jens Twiehaus war kurz vor Weihnachten auch bei Amazon, um zu verstehen, woher die Millionen Pakete kommen. Und Markus Trantow reiste für turi2.tv durch Deutschland, um die Entstehung der turi2 edition5 zu dokumentieren.
turi2.tv (YouTube-Playlist mit sechs Videos)

Welche Fragen aus der Welt der Medien und Marken interessieren Sie? Schreiben Sie turi2.tv-Redaktionsleiter Jens Twiehaus eine Mail mit Themenvorschlägen.

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ARD arbeitet bei ESC-Vorentscheid nicht mehr mit Raab TV zusammen.

ARD wird den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2018 von Kimmig Entertainment produzieren lassen. Die Firma setzt für die ARD unter anderem bereits "Verstehen sie Spaß" um und hat die "Helene Fischer Show" produziert. Bisher hat die ARD beim ESC-Vorentschied mit Raab TV kooperiert. Auch die Teilnehmer für die Ausgabe 2018 hat die ARD bekannt gegeben. Unter den sechs Kandidaten sind mit Natia Todua, Ivy Quainoo und Michael Schulte drei Ex-Teilnehmer von "The Voice of Germany". Außerdem treten Xavier Darcy, Ryk und die Band voXXclub an.
dwdl.deKommentieren ...

Facebook Inc. und Universal Music schließen einen Lizenzvertrag ab

Facebook-LogoFacebook-Nutzer können künftig weltweit Lieder von Universal Music in ihren Posts verwenden. Die Lizenz gilt auch für Instagram und Oculus und hat eine Laufzeit von mehreren Jahren. Facebook Inc. und das Musikunternehmen wollen "neue musikbasierte Online-Erfahrungen" entwickeln und "das soziale Musikerlebnis" für Fans verbessern.
variety.com, reuters.comKommentieren ...

Lipsync-Videoplattform Musical.ly legt Fonds auf, der kreative Nutzer fördern soll.

Musical.ly: Die soziale Playback-App richtet einen Fonds mit 50 Mio Dollar ein, um in den nächsten zwei Jahren damit die Nutzer zu fördern, die Videos hochladen. Die Firma will damit u.a. Hochschul-Stipendien vergeben und Video-Produktionen finanzieren. Auch ein Marktplatz soll entstehen, auf dem die Kreativen u.a. VR-Elemente und Musik an- und verkaufen können.
variety.comKommentieren ...

"Spiegel" stellt Mitschnitt mit Morrissey online, der sich falsch wiedergegeben fühlt.

Spiegel vs. Morrissey: Der englische Sänger Morrissey wirft dem "Spiegel" vor, ihn in einem Interview falsch wiedergegeben zu haben. Es geht um Aussagen u.a. zu Donald Trump und Kevin Spacey. Das Nachrichtenmagazin geht in die Offensive und veröffentlicht den Audio-Mitschnitt des Interviews.
spiegel.de (Mitschnitt), meedia.de (Vorwürfe)Kommentieren ...

Amazon stattet Alexa mit Musik-Weck-Funktion aus.

Amazon verpasst seiner Digitalassistentin Alexa eine Musik-Weck-Funktion. Nutzer können sich nun von bestimmten Songs, Musik-Genres oder Playlists wecken lassen. Unterstützt werden verschiedene Musik-Dienste, darunter Amazon Music Unlimited, Prime Music, Spotify und Pandora.
techcrunch.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Jonas Bedford-Strohm bändigt Alexa für den BR.
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NDR und Thomas Hengelbrock gehen vorzeitig getrennte Wege.

NDR und Elbphilharmonie-Chefdirigent Thomas Hengelbrock trennen sich im Streit. Der Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters beendet seinen Vertrag bereits im Sommer 2018 statt wie geplant 2019. Hengelbrock sagt der "Welt am Sonntag", das Vorgehen des NDR bei der Ankündigung seines Nachfolgers sei der Grund für die schnelle Trennung. Im Juni hat der NDR den US-amerikanischen Dirigenten Alan Gilbert als künftigen Chefdirigenten vorgestellt.
"Welt am Sonntag" (Hamburg-Ausgabe), spiegel.deKommentieren ...

WDR beendet die Zusammenarbeit mit Pink-Floyd-Musiker Roger Waters.

WDR Logo 150WDR reagiert auf die Antisemitismusvorwürfe gegen Rock-Legende Roger Waters, 75, und beendet die Kooperation für das Konzert in Köln, bestätigt der Sender Bild.de. Bei vergangenen Auftritten hat der Musiker Ballons in Schweineform mit Davidstern aufsteigen lassen. WDR4 hat das Konzert bislang präsentiert. Intendant Tom Buhrow habe mit dem Ende der Zusammenarbeit auf eine Petition reagiert.
bild.de, deutschlandfunk.deKommentieren ...

Mathias Döpfner hat musikalische Wurzeln in Ladenburg.

Mathias Döpfner, Springer-Boss und BDZV-Präsident, übernimmt einen zusätzlichen Job: Am Sonntag, den 14. Januar, eröffnet er als Festredner im Domhof des nordbadischen Ladenburg die Feierlichkeiten zum 175. Jubiläum des Gesangsvereins Liederkranz Ladenburg. Sein Ur-Urgroßvater Franz Joseph Wenzeslaus Döpfner gründet den Verein in Ladenburg 1843, Ur-Großvater Joseph Ernst Döpfner war seinerzeit 1. Vorsitzender. Die Familie von Mathias Döpfner ist seit Jahrhunderten in der Römerstadt verwurzelt und musikalisch aktiv.
morgenweb.deKommentieren ...