Zahl des Tages: Ex-ESC-Manager soll 2,8 Mio Euro Entschädigung zahlen.

ESC 2014 Kopenhagen 150Zahl des Tages: Stattliche 2,8 Mio Euro Entschädigung soll der ehemalige ESC-Manager Michael Metz Mørch für eine Fehlentscheidung zahlen. Die dänische Wirtschaftsbehörde verlangt das Geld, weil der damalige Vorsitzende der Tourismus-Marketinggesellschaft Wonderful Copenhagen die Zahlung einer Rechnung in Höhe von rund 7,8 Mio Euro angewiesen hatte. Doch dazu sei die Gesellschaft, die den ESC 2014 in Kopenhagen ausgerichtet hatte, nicht verpflichtet gewesen. Michael Metz Mørch war bereits 2014 zurückgetreten. Der Song-Wettbewerb kostete insgesamt mit rund 15 Mio Euro mehr als dreimal so viel wie erwartet.
wuv.de
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ProSiebenSat.1 stellt Musikvideo-Plattform Ampya ein.

ampya 150ProSiebenSat.1 zieht bei seiner Musikvideo-Plattform Ampya den Stecker. Schon zum 1. März wird die Seite eingestellt. Die Marke Ampya bekommt stattdessen einen YouTube-Kanal und soll enger an das hausinterne Multichannel-Netzwerk Studio71 angebunden werden. Einer der Gründe für das Aus von Ampya ist die Einigung zwischen YouTube und Gema, die alternative Musikvideo-Netzwerke quasi obsolet macht.
dwdl.de, ampya.comKommentieren ...

Analyse: Spotify fehlt ein Geschäftsmodell.

spotify-600Spotify hat die Musikindustrie vor dem Untergang gerettet, dem Dienst fehlt aber ein Geschäftsmodell, analysiert das "manager magazin". Mit den aktuellen Verträgen steigen mit der Zahl der Abrufe auch die Kosten. Bevor Spotify 2017 oder 2018 an die Börse gehe, müsse Gründer Daniel Ek die Verträge neu aushandeln, etwa nach dem Vorbild von Netflix, das seine Produktionen zum Festpreis einkauft.
"manager magazin", 3/2017, S. 68-71 (Paid)Kommentieren ...

Meinung: CDs werden im Musikmarkt auch in zehn Jahren noch eine Rolle spielen.

Philip-Ginthoer150CDs werden eher langsam an Bedeutung verlieren, glaubt Philip Ginthör, Chef von Sony Music für den deutschsprachigen Raum. Für 2028 prognostiziert er noch 10 % Umsatzanteil für CDs und 5 % für Vinyl - der Rest entfalle wahrscheinlich auf Streaming. Derzeit würden noch mehr als die Hälfte der Musik-Umsätze in Deutschland mit physischen Produkten erzielt.
"Handelsblatt", S. 20, blendle.com (Paid)
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Kylie Minogue verbietet Kylie Jenner die kommerzielle Nutzung ihres Vornamens.

Kylie_Jenner_150Kylie Jenner, 19, hat ausgekyliet: Das Model verliert vor Gericht im Streit um die Verwertungsrechte am Namen Kylie gegen Sängerin Kylie Minogue, 48. Jenner wollte ihr Kosmetikunternehmen unter ihrem Vornamen vermarkten, doch Namenscousine Minogue fürchtete eine Verwechslung der beiden Frauen und klagte gegen die Nutzung. Für die Minogue-Anwälte ist die jüngere Kylie ohnehin nur eine "zweitklassige Reality-TV-Persönlichkeit".
taz.de, dailymail.co.ukKommentieren ...

Grüne Jugend fordert staatlichen Boykott von Xavier Naidoo.

Xavier Naidoo-150Xavier Naidoo soll nicht mehr für staatlich finanzierte Auftritte gebucht werden, fordert die Grüne Jugend. Wie der "Spiegel" berichtet, wehrt sich die Nachwuchsorganisation der Grünen gegen einen Auftritt der Söhne Mannheims im Juli in Rosenheim. Naidoo steht in der Kritik, seit er 2014 eine Rede bei einer Veranstaltung von Reichsbürgern gehalten hat.
"Spiegel", 6/2017, S. 22, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

“Bild” veröffentlich Privat-Notizen von Michael Jackson.

Michael Jackson 1992-150Bild stößt siebeneinhalb Jahre nach dem Tod von Michael Jackson auf handschriftliche Notizen des Sängers, nach denen er Angst hatte, ermordet zu werden. Ein deutscher Freund, den Jackson als Zwölfjährigen im Disneyland Paris kennenlernte, fühlt sich "verpflichtet, die Notizen zu zeigen". "Bild" veröffentlicht für internationale Fans auch eine englische Version ihres Artikels. Interessant: In einer der Notizen schreibt Jackson, er wolle sich aufs Filmgeschäft konzentrieren und "so schnell wie möglich Disney und Marvel kaufen".
bild.deKommentieren ...

Basta: Hartnäckiger Husten on Heavens Door.

BastaDie kränksten Hits: Das Team des Rock-Radios Star.fm ist mit Grippe geschlagen und spielt, den Krawall-Connaisseuren vom "Tagespiegel" zufolge, nun "mehr harte Rockmusik". Statt Pocken-Punk wie You sound like you're sick oder dem Schnupfen-Schlager Down with the Sickness läuft, neben der Nase, aber nur grippaler Gitarrenpop vom Schlage Nickelback.
radioszene.de via checkpoint.tagesspiegel.deKommentieren ...

US-Mobilfunker Sprint kauft sich bei Künstler-Streamingdienst Tidal ein.

tidal150Tidal: Der US-Mobilfunkanbieter Sprint kauft sich bei dem Musik-Streamingdienst ein. Das bisher weitgehend von Künstlern getragene und vom Rapper Jay-Z gegründete Unternehmen gehört Sprint nun zu 33 %. Der Mobilfunkanbieter bringt rund 45 Mio Kunden mit an den Tisch. Auf welchem Weg sie zu Tidal-Nutzern werden sollen, ist noch unklar - exklusive Songs sollen helfen.
theverge.comKommentieren ...

Paul McCartney will seine Song-Rechte von Sony/ATV zurück und klagt.

Paul McCartney 150Paul McCartney will die Rechte an 267 Beatles-Songs zurückhaben und klagt gegen den Inhaber Sony/ATV. Dabei handelt es sich um Rechte, die McCartney in den 1960er Jahren an verschiedene Verlage verkauft hatte und die u.a. durch die Hände von Michael Jackson gegangen waren. Nach einer Regel im US-Urheberrecht kann McCartney die Musikrechte ab Ende 2018 zurück fordern.
spiegel.de, bloomberg.comKommentieren ...

Ex-Manager zeigt Carmen Nebel wegen Untreue an.

carmen nebel 150Carmen Nebel: Der Streit zwischen der ZDF-Schunkel-Queen und ihrem Ex-Manager Peter Wolf geht in eine neue Runde, schreibt der "Spiegel". Wolf wirft Nebel Untreue vor. Es geht um eine halbe Mio Euro aus der einstigen gemeinsamen Produktionsfirma. Das Geld sei ohne Sicherheiten an die Produktionsfirma des Ehemanns von Nebels Assistentin geflossen. Wolf und Nebel haben sich 2015 im Streit getrennt.
"Spiegel", 2/2017, S. 67, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Kanadier übernehmen Pay-TV-Sender Classica.

classica-150Unitel, Produktionsfirma von Jan Mojto, verkauft den Pay-TV-Kanal Classica an die kanadische Mediengruppe Stingray, schreibt "TV Digital". Der Musik-Sender ist in 40 Ländern zu empfangen, in Deutschland u.a. bei Sky. Auch künftig wird Unitel Classica mit Konzerten, Opern und Ballett beliefern, zugleich betreibt Unitel zusammen mit dem ORF das Klassik-Portal Fidelio.
tvdigital.de , turi2.de (Background)Kommentieren ...

Basta: Italienischer Dirigent wird gefeuert, weil er am Weihnachtsmann zweifelt.

BastaWer nicht glaubt an Santa Claus, der ist raus: Ein italienischer Dirigent hat seinen Job verloren, weil er die Zuschauer eines Kinderkonzerts wissen ließ: "Den Weihnachtsmann gibt es nicht". Eltern waren empört, Kinder hätten geweint, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Der Veranstalter reagiert und postet bei Facebook ein Bild, dass den neuen Dirigenten mit Weihnachtsmann zeigt.
spiegel.deKommentieren ...

Warner, Sony und Universal sind Anteilseigner bei SoundCloud.

Soundcloud-150Major Labels Warner, Sony und Universal besitzen Anteile am Streaming-Anbieter SoundCloud. Ein kürzlich beim britischen Handelsregister eingereichtes Dokument bestätigt entsprechende Gerüchte, wonach die Labels die Anteile im Rahmen der Lizenz-Deals Anteile erhalten haben. Warner besitzt demnach 1,4 %, Sony 2,9 % und Universal über eine Holding 4,1 % von SoundCloud.
gruenderszene.deKommentieren ...

George Michael, 53, ist tot.

george-michael-sw-150George Michael ist tot. Der britische Sänger starb in seinem Haus in London am ersten Weihnachtstag im Alter von 53 Jahren - laut Medienberichten an Herzversagen. Michael war in den 1980er Jahren Mit-Gründer des Pop-Duos Wham, mit dem er viele Hits landete, etwa den Weihnachtsklassiker "Last Christmas". 1987 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum und setzte die Hit-Serie fort. Laut dem US-Klatschportal TMZ war Michael nicht krank. Er arbeitete an einer Dokumentation über sein Leben für BBC und an einem neuen Album. Die Todesursache soll durch eine Obduktion geklärt werden.
bild.de, tmz.com, spiegel.de (Nachruf)1 Kommentar

ARD widerspricht “BamS”-Bericht über “Musikantenstadl”-Reanimation.

Musikantenstadl-150Musikantenstadl: ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber will von einer Rückkehr der Schunkel-Show im Jahr 2018 nichts wissen und widerspricht einem Bericht der "Bild am Sonntag", berichtet DWDL. Ein Sprecher des BR klingt weniger zurückhaltend: Im Anschluss an die geplanten Silvester-Ausgaben werde man "miteinander besprechen, wie es weitergeht".
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: “Nordkurier”-Chef Lutz Schumacher schwingt den Taktstock.

lutz-schumacher-150Lese-Tipp: Lutz Schumacher, Geschäftsführer und Chefredakteur des "Nordkurier" gibt nicht nur in der Neubrandenburger Mediengruppe den Ton an, sondern schwingt auch privat den Taktstock - als Gründer der Neuen Philharmonie in Berlin. Stefan Ruzas porträtiert den Medienmanager, der Dirigierunterricht nimmt und davon träumt, "selbst einzelne Stücke als Dirigent mit Orchester aufzuführen."
"Werben & Verkaufen", 1/2017, S. 22Kommentieren ...

“BamS”: ARD und ORF wollen “Musikantenstadl” reanimieren.

Jörg Pilawa 150Musikantenstadl soll 2018 als regelmäßige Sendung zur ARD und ORF zurückkehren, berichtet "Bild am Sonntag" und beruft sich auf Senderkreise. Demnach soll Quizonkel Jörg Pilawa gemeinsam mit Co-Moderatorin Francine Jordi die zuletzt quotenschwache Schunkel-Show reanimieren. Das Konzept soll dabei zu seinen Wurzeln zurückkehren und die Auftritte jüngerer Künstler reduzieren. Bis 2018 sollen nur Silvester-Ausgaben laufen.
"Bild am Sonntag", S. 56 (Paid)Kommentieren ...

Mein Lieblings-Weihnachtsvideo: Last Christmas spezial.


Alle Jahre wieder: Bevor wir uns hier langweilen, stell' ich wieder mein Lieblings-Weihnachtsvideo online: George Michael mit "Last Christmas" und einem very special Text - für mich die beste Musikvideo-Parodie ever. Der Michael-Imitator singt, was der Zuschauer sieht: "We run through the snow and you can't tell what I wear. Is it a beavor or really my hear?" - göttlich. Bitte selbst angucken, auch wenn das Video nur in Kartoffeldruck-Qualität läuft. Allen Guckern: rohe Weihnachten! 2 Kommentare

Deutschland-Chef von Sony Music sieht veränderte Wahrnehmung beim Musikstreaming.

Philip Ginthör-150Musikstreaming wird mittlerweile auch von den Interpreten positiv wahrgenommen, sagt Philip Ginthör, Deutschland-Chef von Sony Music. Das liege auch daran, dass die Umsätze mit der Zeit steigen. In Deutschland zählt er aktuell 5 Mio zahlende Kunden. Der durchschnittliche Streaming-Konsument zahlt laut Ginthör rund 120 Euro im Jahr. Im CD-Zeitalter seien es nur etwa 60 Euro pro Jahr für Musik gewesen.
sueddeutsche.deKommentieren ...

Vox überträgt künftig die Echo-Sause.

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Da ist Musik drin: Der Musikpreis Echo wechselt nach dem Ausstieg der ARD ins Programm von Vox. Nach neun Jahren im Ersten gewinnt die Musikindustrie den RTL-Schwestersender als Partner. Die Veranstalter wollen im Januar neue Regeln verkünden, die Rolle der Jury reformieren und den Ablauf der TV-Sendung verändern.

Vox baut mit der neuen Show im Programm weiter am Image als Sender für Musik-Entertainment. Formate wie "Sing meinen Song" und Musiker-Dokus nehmen inzwischen einen großen Teil der Sendefläche ein. 2015 war Vox deshalb selbst Preisträger und erhielt als Partner des Jahres einen Echo. Nun wird Vox auch offiziell zum Partner der Musikbranche.
presseportal.de, musikindustrie.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Das Erste streicht Echo-Verleihung aus dem Programm.

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Müdes Echo: Das Erste steigt beim Echo aus und streicht die Verleihung des Musikpreises aus dem Programm. 2017 werde es "aus inhaltlichen Gründen" keine Übertragung im Ersten geben, sagt ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber Madsacks RedaktionsNetzwerk Deutschland. Die Preisverleihung sei zuletzt "erschöpft und müde" gewesen. Wie sollten Zuschauer Spaß haben, wenn selbst die Künstler auf der Bühne "'ihren' Preis dissen und schlecht machen", fragt sich Schreiber.

Die Deutsche Phono-Akademie als Veranstalter habe ihm "keine inhaltliche Perspektive für eine größere Relevanz aufzeigen" können, begründet Schreiber das Aus. Burdas Bambi werde 2017 die einzige Preisverleihung sein, die das Erste überträgt, verspricht Schreiber.
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Video-Tipp: Chöre vertonen Wunschzettel.

VideotippVideo-Tipp: Die Hamburger Werbeagentur Grabarz & Partner hat ihre Wunschzettel vertonen lassen. Verschiedene Chöre singen zu den Melodien bekannter Weihnachtslieder, was unterm Christbaum liegen soll. Ein Transen-Trio wünscht sich geile Dessous, der Altherren-Gesangsverein hätte gerne "endgeilen Scheiß" und der Mönchschor will einfach nur Geld.
xmas.grabarzundpartner.de, horizont.net

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Techcrunch: Spotify stoppt Übernahme-Verhandlungen mit Soundcloud.

Spotify-Logo ohne Schriftzug 150Spotify hat das Interesse an Soundcloud verloren, berichtet Techcrunch und spricht von einem Ende der seit Monaten laufenden Verhandlungen. Grund ist demnach der für 2017 bei Spotify geplante Börsengang. Der Streamingdienst wolle sich keine zusätzlichen Lizenz-Verhandlungen aufbürden. Im September hatte die "Financial Times" berichtet, dass sich die Streamingdienste in fortgeschrittenen Verhandlungen befinden. Derweil positioniert sich Soundcloud weiter als Spotify-Konkurrent und rollt sein Bezahl-Angebot Soundcloud Go weiter aus - seit Dienstag auch in Deutschland.
techcrunch.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...