Russische ESC-Teilnehmerin tritt nicht per Liveschaltung auf.

Crescendo Contesto: Das russische Fernsehen lehnt das Angebot der Europäischen Rundfunkunion, seine Kandidatin per Satellit zum Eurovision Song Contest in Kiew zuzuschalten, ab. Die Ukraine verweigert der Sängerin Julia Samoilowa die Einreise, weil sie in der Vergangenheit auf der Schwarzmeerinsel Krim aufgetreten ist. Im Pop-Politik-Chor zwitschert Wjatscheslaw Kirilenko, Vize-Regierungschef der Ukraine, gleichzeitig via Twitter, auch eine Liveschaltung verstoße gegen das ukrainische Gesetz. Der ESC ist seinen Statuten nach unpolitisch, außerdem ist eigentlich festgelegt, dass die Teilnehmer vor Ort sein müssen.
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Russische Sängerin soll per Satelliten-Schaltung beim ESC in Kiew auftreten.

Eurovision Song Contest: Die EBU erlaubt Russland, seine Kandidatin per Satellit zum Songwettbewerb in Kiew zuzuschalten. Der Grund: Die Ukraine verweigert der russischen Sängerin Julia Samoilowa die Einreise. Noch ist unklar, ob Russland das Angebot annimmt. Es wäre das erste Mal in der ESC-Geschichte, dass ein Teilnehmer nicht vor Ort ist.
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Basta: Darum schickte der NDR ’ne Texterstaffel hinterher – Recep-Witze sind nicht schwer.

Extra 3, Satiremagazin des NDR, zeigt heute eine neue Hommage an den türkischen Präsidenten. Ein Jahr nach "Erdowie, Erdowo, Erdogan" muss nun die Nena-Vorlage "99 Luftballons" herhalten. Der NDR hält das Lied zurück - der deutsche Botschafter in Ankara soll es wohl live im NDR sehen können, bevor er einbestellt wird.
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Rock’n’Roll-Legende Chuck Berry, 90, ist tot.

Chuck Berry ist tot. Der Rock'n'Roll-Künstler starb im Alter von 90 Jahren im US-Bundesstaat Missouri. Chuck Berry war mehr als 60 Jahre im Show-Geschäft und gilt als einer der Gründungsväter des Rock'n'Roll. Zu seinen bekanntesten Songs zählen "Johnny B. Goode", "Maybellene" und "Roll Over Beethoven". Dieses Jahr wollte er nach 38 Jahren wieder ein neues Album herausbringen.
billboard.com, faz.net, spiegel.de

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Meinung: Spotify wird mutiger und selbst zum Label.

Spotify dreht den Spieß in der Arbeit mit Musiklabels um – nicht nur Spotify braucht sie, sondern auch die Labels brauchen Spotify, analysiert Josh Constine. Über eigene Playlists bestimmt der Streaming-Anbieter mit, was die Welt hört. Mit 50 Mio zahlenden Kunden trägt Spotify signifikant zum Umsatz bei. Und inzwischen könnte das Unternehmen selbst zum Label werden: Spotify versucht, Exklusiv-Deals mit Musikern zu verhandeln.
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Pandora startet Spotify-Konkurrenten.

Pandora bringt mit etwas Verspätung Pandora Premium an den Start. Mit dem Musikstreaming will das US-Internetradio zu Spotify und Apple Music aufschließen. Preislich unterscheidet sich der Service nicht von der Konkurrenz und verlangt rund 10 Dollar pro Monat. Mithilfe eines einfacheren Menüs und besseren Musik-Empfehlungen will Pandora bei den Nutzern landen. Der Dienst sollte eigentlich schon Ende 2016 starten.
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Russland nimmt am ESC in der Ukraine teil.

Russland boykottiert den Eurovision Song Contest nicht und schickt Julia Samoilowa, 27, in die Ukraine. Die Sängerin sitzt im Rollstuhl und war bereits 2014 zur Eröffnung der Paralympischen Winterspiele in Sotschi aufgetreten. Seit dem Krieg in der Ostukraine haben viele russische Künstler im Nachbarland Auftrittsverbot. Dadurch hatte es Spekulationen über die ESC-Teilnahme Russlands gegeben.
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Recode: Soundcloud braucht dringend mehr Geld.

Soundcloud könnte verramscht werden, falls es nicht bald Geld von Investoren auftreibt, will Recode von Insidern erfahren haben. Der Streamingdienst versuche seit Sommer 2016, sich mehr als 100 Mio Dollar zu besorgen - ohne Erfolg. Deshalb könnte Soundcloud laut Insidern schon für schlappe 250 Mio Dollar an einen neuen Besitzer verkauft werden - so viel soll der Aufbau des Unternehmens bisher gekostet haben.
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Bild des Tages: Fanta4 rocken Online Marketing Rockstars.


Rockstars unter sich: Wenn echte Rockstars die Bühne betreten, dann gehen Hände und Smartphones in die Höhe. Da macht es beim Überraschungskonzert auf der Hamburger Marketing-Konferenz Online Marketing Rockstars auch nichts, dass die musizierenden Rockstars ursprünglich aus dem Hip-Hop kommen. Seit fast drei Jahrzehnten sind die Fantastischen Vier inzwischen im Geschäft - länger als der durchschnittliche Social Influencer heute alt ist.
(Foto: Christian Charisius / dpa / Picture Alliance)Kommentieren ...

Musikmarkt in Deutschland wächst um 3 %.

Musikmarkt wächst langsamer: Die Verkäufe nehmen um 3 % zu - 2015 waren es noch 4,6 %, teilt der Branchenverband BVMI mit. Insgesamt setzt die Branche knapp 1,6 Mrd Euro um. Die CD-Verkäufe machen fast 54 % aus und bleiben wichtigstes Geschäftsfeld, gefolgt vom Streaming, das auf 24 % wächst und die Downloads (12 %) überholt. Auch der Vinyl-Umsatz legt weiter zu und macht 4,4 % der Musik-Umsätze aus. Insgesamt schrumpft der Markt für physische Medien aber um fast 7 %, das Digitalgeschäft legt um 24 % zu.
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Basta: ESC kommt 2017 ohne Moderatorin aus.

Eurovision Song Contest 2017 ESC-Logo 150Eurovision Mann Contest: Der ESC im Mai in Kiew verzichtet auf Frauen - zumindest in der Gastgeber-Rolle. Erstmals in der Geschichte des Song-Wettbewerbs moderieren drei Männer die Show: Oleksandr Skichko, Volodymyr Ostapchuk und Timur Miroshnychenko sind erfahrene und in der Ukraine bekannte TV-Gesichter. Explizit geplant war die reine Männerrunde nicht, die drei hätten im Casting jedoch am meisten überzeugt. Das Motto des ESC 2017 lautet übrigens "Celebrate Diversity".
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Zahl des Tages: Ex-ESC-Manager soll 2,8 Mio Euro Entschädigung zahlen.

ESC 2014 Kopenhagen 150Zahl des Tages: Stattliche 2,8 Mio Euro Entschädigung soll der ehemalige ESC-Manager Michael Metz Mørch für eine Fehlentscheidung zahlen. Die dänische Wirtschaftsbehörde verlangt das Geld, weil der damalige Vorsitzende der Tourismus-Marketinggesellschaft Wonderful Copenhagen die Zahlung einer Rechnung in Höhe von rund 7,8 Mio Euro angewiesen hatte. Doch dazu sei die Gesellschaft, die den ESC 2014 in Kopenhagen ausgerichtet hatte, nicht verpflichtet gewesen. Michael Metz Mørch war bereits 2014 zurückgetreten. Der Song-Wettbewerb kostete insgesamt mit rund 15 Mio Euro mehr als dreimal so viel wie erwartet.
wuv.de
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ProSiebenSat.1 stellt Musikvideo-Plattform Ampya ein.

ampya 150ProSiebenSat.1 zieht bei seiner Musikvideo-Plattform Ampya den Stecker. Schon zum 1. März wird die Seite eingestellt. Die Marke Ampya bekommt stattdessen einen YouTube-Kanal und soll enger an das hausinterne Multichannel-Netzwerk Studio71 angebunden werden. Einer der Gründe für das Aus von Ampya ist die Einigung zwischen YouTube und Gema, die alternative Musikvideo-Netzwerke quasi obsolet macht.
dwdl.de, ampya.comKommentieren ...

Analyse: Spotify fehlt ein Geschäftsmodell.

spotify-600Spotify hat die Musikindustrie vor dem Untergang gerettet, dem Dienst fehlt aber ein Geschäftsmodell, analysiert das "manager magazin". Mit den aktuellen Verträgen steigen mit der Zahl der Abrufe auch die Kosten. Bevor Spotify 2017 oder 2018 an die Börse gehe, müsse Gründer Daniel Ek die Verträge neu aushandeln, etwa nach dem Vorbild von Netflix, das seine Produktionen zum Festpreis einkauft.
"manager magazin", 3/2017, S. 68-71 (Paid)Kommentieren ...

Meinung: CDs werden im Musikmarkt auch in zehn Jahren noch eine Rolle spielen.

Philip-Ginthoer150CDs werden eher langsam an Bedeutung verlieren, glaubt Philip Ginthör, Chef von Sony Music für den deutschsprachigen Raum. Für 2028 prognostiziert er noch 10 % Umsatzanteil für CDs und 5 % für Vinyl - der Rest entfalle wahrscheinlich auf Streaming. Derzeit würden noch mehr als die Hälfte der Musik-Umsätze in Deutschland mit physischen Produkten erzielt.
"Handelsblatt", S. 20, blendle.com (Paid)
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Kylie Minogue verbietet Kylie Jenner die kommerzielle Nutzung ihres Vornamens.

Kylie_Jenner_150Kylie Jenner, 19, hat ausgekyliet: Das Model verliert vor Gericht im Streit um die Verwertungsrechte am Namen Kylie gegen Sängerin Kylie Minogue, 48. Jenner wollte ihr Kosmetikunternehmen unter ihrem Vornamen vermarkten, doch Namenscousine Minogue fürchtete eine Verwechslung der beiden Frauen und klagte gegen die Nutzung. Für die Minogue-Anwälte ist die jüngere Kylie ohnehin nur eine "zweitklassige Reality-TV-Persönlichkeit".
taz.de, dailymail.co.ukKommentieren ...

Grüne Jugend fordert staatlichen Boykott von Xavier Naidoo.

Xavier Naidoo-150Xavier Naidoo soll nicht mehr für staatlich finanzierte Auftritte gebucht werden, fordert die Grüne Jugend. Wie der "Spiegel" berichtet, wehrt sich die Nachwuchsorganisation der Grünen gegen einen Auftritt der Söhne Mannheims im Juli in Rosenheim. Naidoo steht in der Kritik, seit er 2014 eine Rede bei einer Veranstaltung von Reichsbürgern gehalten hat.
"Spiegel", 6/2017, S. 22, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

"Bild" veröffentlich Privat-Notizen von Michael Jackson.

Michael Jackson 1992-150Bild stößt siebeneinhalb Jahre nach dem Tod von Michael Jackson auf handschriftliche Notizen des Sängers, nach denen er Angst hatte, ermordet zu werden. Ein deutscher Freund, den Jackson als Zwölfjährigen im Disneyland Paris kennenlernte, fühlt sich "verpflichtet, die Notizen zu zeigen". "Bild" veröffentlicht für internationale Fans auch eine englische Version ihres Artikels. Interessant: In einer der Notizen schreibt Jackson, er wolle sich aufs Filmgeschäft konzentrieren und "so schnell wie möglich Disney und Marvel kaufen".
bild.deKommentieren ...

Basta: Hartnäckiger Husten on Heavens Door.

BastaDie kränksten Hits: Das Team des Rock-Radios Star.fm ist mit Grippe geschlagen und spielt, den Krawall-Connaisseuren vom "Tagespiegel" zufolge, nun "mehr harte Rockmusik". Statt Pocken-Punk wie You sound like you're sick oder dem Schnupfen-Schlager Down with the Sickness läuft, neben der Nase, aber nur grippaler Gitarrenpop vom Schlage Nickelback.
radioszene.de via checkpoint.tagesspiegel.deKommentieren ...

US-Mobilfunker Sprint kauft sich bei Künstler-Streamingdienst Tidal ein.

tidal150Tidal: Der US-Mobilfunkanbieter Sprint kauft sich bei dem Musik-Streamingdienst ein. Das bisher weitgehend von Künstlern getragene und vom Rapper Jay-Z gegründete Unternehmen gehört Sprint nun zu 33 %. Der Mobilfunkanbieter bringt rund 45 Mio Kunden mit an den Tisch. Auf welchem Weg sie zu Tidal-Nutzern werden sollen, ist noch unklar - exklusive Songs sollen helfen.
theverge.comKommentieren ...

Paul McCartney will seine Song-Rechte von Sony/ATV zurück und klagt.

Paul McCartney 150Paul McCartney will die Rechte an 267 Beatles-Songs zurückhaben und klagt gegen den Inhaber Sony/ATV. Dabei handelt es sich um Rechte, die McCartney in den 1960er Jahren an verschiedene Verlage verkauft hatte und die u.a. durch die Hände von Michael Jackson gegangen waren. Nach einer Regel im US-Urheberrecht kann McCartney die Musikrechte ab Ende 2018 zurück fordern.
spiegel.de, bloomberg.comKommentieren ...

Ex-Manager zeigt Carmen Nebel wegen Untreue an.

carmen nebel 150Carmen Nebel: Der Streit zwischen der ZDF-Schunkel-Queen und ihrem Ex-Manager Peter Wolf geht in eine neue Runde, schreibt der "Spiegel". Wolf wirft Nebel Untreue vor. Es geht um eine halbe Mio Euro aus der einstigen gemeinsamen Produktionsfirma. Das Geld sei ohne Sicherheiten an die Produktionsfirma des Ehemanns von Nebels Assistentin geflossen. Wolf und Nebel haben sich 2015 im Streit getrennt.
"Spiegel", 2/2017, S. 67, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Kanadier übernehmen Pay-TV-Sender Classica.

classica-150Unitel, Produktionsfirma von Jan Mojto, verkauft den Pay-TV-Kanal Classica an die kanadische Mediengruppe Stingray, schreibt "TV Digital". Der Musik-Sender ist in 40 Ländern zu empfangen, in Deutschland u.a. bei Sky. Auch künftig wird Unitel Classica mit Konzerten, Opern und Ballett beliefern, zugleich betreibt Unitel zusammen mit dem ORF das Klassik-Portal Fidelio.
tvdigital.de , turi2.de (Background)Kommentieren ...