Twitter startet Live-Offensive mit Konzerten, Mode und BuzzFeed-Show.

Twitter schließt 16 Video-Streaming-Partnerschaften, um Musik, Sport und Nachrichten zu übertragen. Live Nation wird Konzerte in die Twitter-App streamen, IMG Fashion zeigt Modenschauen. BuzzFeed kündigt eine Livesendung für den Morgen an, das Technikportal The Verge widmet sich wöchentlich live technischen Spielereien. Bereits zuvor wurde bekannt, dass Bloomberg einen 24/7-Videokanal exklusiv auf Twitter startet.
businessinsider.de, wired.de, techcrunch.com, turi2.de (Bloomberg)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Besuch in deutschen Klanglaboren.

Lese-Tipp: Philip Bethge (Foto) besucht deutsche Soundexperten und beschreibt Pläne für den "perfekten Raumklang". 3-D-Akkustik könne künftig jedes Wohn­zim­mer in eine Wa­cken-Fes­ti­val­büh­ne ver­wan­deln. Durch differenzierte Audiokanäle ließe sich ein nerviger Fußballkommentator abschalten, ohne auf die Ge­räusch­ku­lis­se aus dem Stadion zu verzichten. Neuartige Musikformate, Lautsprecher und Kopfhörer sollen Lieder und Filme dreidimensional erlebbar machen.
"Spiegel", 18/2017 (Paid)Kommentieren ...

"Bild" verliert Video-Streit gegen Herbert Grönemeyer.

Bild verliert auch die Berufung im Streit um ein vermeintliches Prügel-Video mit Herbert Grönemeyer. Das Oberlandesgericht Köln urteilt, dass das Paparazzi-Video einen Angriff des Sängers auf die Fotografen "bewusst unvollständig" darstellt. Bild.de hatte 2014 gezeigt, wie Grönemeyer scheinbar ohne Grund auf die Paparazzi losgeht. Dass er zuvor schon auf der Herrentoilette beobachtet wurde und den Fotografen sagte, dass er privat hier sei, zeigt das Video nicht. Springer redet sich das Urteil schön und sieht sich "in unserer Berichterstattung über derartige Vorfälle auch im Videobild grundsätzlich bestätigt".
spiegel.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

lexikon2: Barbara Schöneberger.


Barbara Schöneberger ist der Thermomix unter den Medien-Promis – sie kann alles, sie macht alles, aber es muss nicht allen schmecken und manche finden sie schlichtweg überflüssig. Sie ist ein medialer Tausendsassa: Moderatorin, Entertainerin, Schauspielerin, Sängerin und seit Herbst 2015 auch Namensgeberin sowie stellvertretende Chefredakteurin der G+J-Frauenzeitschrift Barbara. Weiterlesen im lexikon2.

Bericht: Spotify könnte eigene Hardware herausbringen.

Spotify arbeitet offenbar an eigener Hardware wie Wearables oder einem Sprachassistenten, liest Tech-Blogger Dave Zatz aus Stellenanzeigen heraus. Der Streaming-Anbieter sucht Produktmanager für die Bereiche Hardware und Voice. Eigene Geräte böten Spotify die Möglichkeit, sich von anderen Anbietern abzugrenzen, die einen weitgehend ähnlichen Musik-Katalog zu einem ähnlichen Preis bieten.
zatznotfunny.com via businessinsider.de, cnet.comKommentieren ...

"Bild"-Test: Deezer ist der beste Musik-Streamingdienst.

Streaming-Test: Deezer ist der beste Musik-Streamingdienst fürs Handy, urteilt Andreas Maisch im Test für "Bild". Der französische Dienst sei einfacher zu bedienen als Konkurrent Spotify, der auf dem 2. Platz landet. Apple bekommt Abzüge für fehlende Übersichtlichkeit, Amazon für komplizierte Bedienung. Ausdrücklich nicht zu empfehlen ist demnach Google Play Music, das sich als schlecht designter Datenfresser entpuppt.
bild.de (Paid)1 Kommentar

Nischenabieter führen Klassik ins Streaming-Zeitalter.

Klassische Musik entdeckt das Streaming für sich: Spezial-Anbieter wie Grammofy, Henry oder Idagio füllen die Lücke, die Spotify, Apple Music & Co hinterlassen, weil Klassik anders strukturiert ist als Popmusik. Die Pflege der Datenbanken mit Komponisten und Orchestern, bis hin zu Dirigenten und Solisten ist aufwendig, allerdings sind Klassik-Liebhaber eher bereit zu zahlen.
"FAZ", S. 26 (Paid)Kommentieren ...

"Bravo Hits" überleben trotz YouTube und Spotify.

Bravo Hits bündeln seit 25 Jahren aktuelle Chart-Hits und sind die erfolgreichste CD-Reihe aller Zeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Selbst heute erreicht jede Ausgabe trotz YouTube und Spotify Platz 1 der Compilation-Charts. Für die heutigen Millennials waren die Bravo-Hits-CDs lange Zeit der "einfachste und billigste Weg, an Unmengen aktueller Lieder zu kommen", schreibt Felix Zwinzscher, Abi 2005. Die Idee zur Vertonung der "Bravo" ist einst aus wirtschaftlicher Not entstanden, weil Warner Music eine erfolgreiche Hit-Compilation fehlte.
welt.de, blendle.comKommentieren ...

Deutsche Welle überträgt Eurovison Song Contest.

Deutsche Welle überträgt den Eurovision Song Contest erstmals in die Welt. Der deutsche Auslandssender übernimmt das Programm vom Ersten mit deutschem Kommentar. Allein ist die Deutsche Welle mit dieser Idee nicht: Auch der portugiesische Sender RTP Internacional und der griechische Auslandssender ERT World zeigen den Songschreiber-Wettbewerb weltweit.
dwdl.deKommentieren ...

Russischer Fernsehsender Channel One will ESC nicht übertragen.

Eurovision Song Contest wird ohne Russland auskommen müssen, Channel One will den Wettbewerb nicht übertragen. Die Europäische Rundfunkunion erklärt, dann könne Russland auch nicht teilnehmen. Sie habe alles dafür getan, sämtliche 43 Länder dabei zu haben. Die Ukraine hat die russische ESC-Teilnehmerin Julia Samoylova mit einem Einreiseverbot belegt.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

EBU-Chefin Ingrid Deltenre droht angeblich, ESC nach Berlin zu verlegen.

Eurovision Song Contest: EBU-Chefin Ingrid Deltenre droht angeblich, den ESC von Kiew nach Berlin zu verlegen und die Ukraine vom Wettbewerb auszuschließen, sollte die russische Sängerin Julia Samoylova nicht einreisen dürfen. Deltenre ist offenbar auf einen Fake-Anruf von Alexej Stoljarow und Wladimir Kuznetsow hereingefallen, die sich als ukrainischer Premierminister Wolodymyr Hrojsman ausgegeben und das Gespräch mitgeschnitten haben. Die EBU will sich zur Echtheit des Mitschnitts nicht äußern.
stern.deKommentieren ...

Basta: Böhmermann vs. Echo.

Affengeiler Böhmermann-Pop: Jan Böhmermann packt im "Neo Magazin Royal" sein neues Projekt aus, er will den Echo torpedieren, der "seelenlose Kommerzkacke" ehre. Schlachtplan: Er lässt fünf Affen des Gelsenkirchener Zoos einen Song aus Tweets von YouTubern, Werbeslogans, Kalendersprüchen und Textzeilen aktueller Popsongs komponieren, singt "Menschen Leben Tanzen Welt" selbst ein, meldet ihn bei der Gema an und crasht damit neben seinem natürlichen Habitat Twitter inzwischen auch die iTunes-Charts. Nimm das, Popmusik.
welt.de, youtube.com (Song)

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Musikmanager Dieter Gorny rät Verlagen, endlich das Internet zu umarmen.


Nicht verzagen, Gorny fragen: Verlage sollten das Internet als zentralen Kanal für die eigenen Inhalte sehen, rät Dieter Gorny, Chef des Musikindustrie-Verbandes BVMI. Der frühere Viva-Chef hat die "disruptive Keule" voll abbekommen und blickt im turi2.tv-Video optimistischer denn je in die Zukunft: Die Apokalypse scheint abwendbar. "Das Kind ist sicherlich im Brunnen. Aber es zappelt und schwimmt ja noch."

Gorny analysiert, dass Verlage das Internet lange Zeit als "rein begleitendes Medium" sahen und sich kaum ums Geldverdienen scherten. In der Musikindustrie sei das anders gewesen: "Wir haben selber niemals etwas umsonst angeboten." Auf die Spätzünder unter den Verlagen kommt wohl ein Schrumpfkurs zu – doch auf das Tal können neue Höhen folgen. Damit das gelingt, sollten die Beteiligten nicht nur die Politik anbetteln: "Wir haben gelernt, dass es nicht ausreicht, über die Durchsetzung von Gesetzen zu sprechen, sondern dass wir auch Angebote schaffen müssen." Verbandsboss Gorny hört heute selber meistens mobil Musik, per Streaming und Dateien auf seinem Handy.
youtube.com (5-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)
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Deutsche Inhalte-Anbieter stecken ihren Claim fürs Wahljahr ab.


In der Deutschen Content Allianz vereint (von links): Jan Herchenröder für die Drehbuchautoren, Stephan Holthoff-Pförtner für die Zeitschriftenverleger, Alexander Skipis für den Buchhandel, Jürgen Doetz für den privaten Rundfunk, Dieter Gorny für die Musikindustrie, Mathias Döpfner für die Zeitungsverleger, Harald Heker von der Gema für die Urheber und Alfred Holighaus für die Filmwirtschaft. (Foto: Jens Twiehaus)

Acht Herren für ein Halleluja: Die Verbände der Verlags- und Kreativwirtschaft verlangen von der Bundesregierung ein besseres Urheberrecht und eine stärkere Stellung im Wettstreit mit Internetkonzernen. Verbandschefs von Musik- und Buchwirtschaft, privatem Rundfunk, Autoren und Presseverlagen unterzeichnen ein Positionspapier für das Wahljahr. Die Verbände sind in der Deutschen Content Allianz vereint. ARD und ZDF sind beim Papier nicht mit an Bord, was BDZV-Präsident Mathias Döpfner für einen heftigen Seitenhieb nutzt: "Die Öffentlich-Rechtlichen haben ihr Geschäftsmodell, nämlich 8 Mrd Euro Beiträge, und kämpfen deshalb nicht an unserer Seite."

In der Konkurrenz mit den digitalen Konzernen sei "die Wippe in Bewegung, aber noch nicht in der Waage", sagt Dieter Gorny, Chef des Bundesverbandes Musikindustrie. Döpfner beklagt, dass digitale Inhalte schlechter gestellt seien, als Inhalte zum Anfassen. Gema-Chef Harald Heker meint, Internetkonzerne würden sich ihrer Verantwortung entziehen, indem sie sich auf die Rolle des Infrastruktur-Anbieters zurückziehen. Alexander Skipis vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels fordert mehr faire Marktwirtschaft.

Die Deutsche Content Allianz repräsentiert 1,6 Mio Arbeitsplätze und 150 Mrd Euro Wirtschaftsleistung. Das sehr allgemein formulierte Positionspapier nennt keine Namen von Konkurrenten wie Facebook, Google, Amazon und Spotify. Ziel der Content Allianz, sagt VPRT-Vertreter Jürgen Doetz, sei es, die "Kräfte zu bündeln" und auf die digitale Agenda von Bundesregierung und EU zu kommen.
turi2 vor Ort beim Gespräch der Deutschen Content Allianz in Berlin, turi2.de (Positionspapier als PDF)

Hinweis 15.45 Uhr: ARD und ZDF verlassen nicht die Deutsche Content Allianz, sondern konnten das Positionspapier nicht mittragen. Um diese Klarstellung bittet der Allianz-Vorsitzende Jürgen Doetz.3 Kommentare

Zitat: Mathias Döpfner zeichnet ein dunkles Bild digitaler Gegenwart.

"Das ist die digitale Wiederholung radikal kommunistischer Ideologie."

BDZV-Präsident Mathias Döpfner warnt in einer Rede vor Vertretern der Musikindustrie vor Gratiskultur, die die Internetkonzerne predigten, um allein ihre Geschäftsmodelle zu erhalten.

"Unsere größte Angst ist es doch immer, den Zeitgeist zu verpassen. (...) Doch bei aller Liebe zum Zeitgeist müssen noch immer die Gesetze der ökonomischen Schwerkraft gelten."

"Traditionelle Medienkonzerne haben noch immer eine große gefühlte Macht. (...) Google ist lange mit 'Don't do evil' ohne Gelächter aus dem Publikum durchgekommen."

"Es tut sich ein immer größerer Graben auf zwischen dem privaten Sektor (...) und den Öffentlich-Rechtlichen."

"Journalismus ist heute ein genauso flüchtiges Gut wie Musik oder Film."

"Dass Verlage nun Facebook dabei helfen sollen, sein Glaubwürdigkeitsproblem zu lösen, ist ein Treppenwitz der Geschichte."

"Mir stockt der Atem, wenn ich über ein 'Wahrheitsministerium' nachdenke."

turi2 vor Ort bei der Kulturkonferenz des Bundesverbandes Musikindustrie in Berlin

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Gratis-Nutzer bekommen neue Alben bei Spotify erst zwei Wochen später zu hören.

Spotify sperrt Gratis-Nutzer bei neuen Alben von Universal-Künstlern aus. Wer kein zahlender Spotify-Kunde ist, bekommt in den ersten zwei Wochen nach der Veröffentlichung nur die Single-Auskopplungen zu hören. Zusätzlich erhält Universal Music Zugang zu mehr Spotify-Daten als bisher.
spiegel.de, theverge.com, press.spotify.comKommentieren ...

Telekom klammert Streaming aus Datenvolumen aus.

Deutsche Telekom startet Daten-Flatrate für Musik- und Videostreaming. Nutzer der kostenlosen Option StreamOn können Inhalte bei teilnehmenden Partnern anhören oder anschauen, ohne dass die übertragenen Daten auf ihr mobiles Datenvolumen angerechnet werden. Partner sind u.a. Netflix, Amazon Prime, Sky, YouTube und Funk, aber auch WeltN24, Spiegel Online und FAZ.net sowie die eigenen Telekom-Angeboten. Das Angebot stehe allen Inhalteanbietern offen, sagt die Telekom.
golem.de, inside-handy.de
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Basta: ORF sendet britischen Abgesang auf Europa.

Brexit für die Ohren: Großbritanniens Austritt aus der EU inspiriert die britische Radiokünstlerin Lucinda Guy zu einem Abgesang auf Europa. Im ORF-Kunstradio improvisiert sie eine dreiviertel Stunde lang mit einem langgezogenen "Oh noooo!", das durch Loops von zögerlichem Wehklagen zu lautstarkem Brummen wird und sich letztlich anhört wie Stammesgesänge in Trance. Ein Vorgeschmack darauf, dass der Brexit nicht schön wird.
oe1.orf.at via derstandard.atKommentieren ...

Spotify will günstigere Lizenzdeals aushandeln.

Spotify-Logo ohne Schriftzug 150Spotify will günstigere Lizenzbedingungen mit der Musikbranche aushandeln, um gegen die Konkurrenz von Amazon und Apple zu bestehen und Gewinne zu erzielen, schreibt Nadine Oberhuber. Andernfalls drohe dem schwedischen Unternehmen bald das Geld auszugehen. Chancen auf bessere Konditionen bestünden jedoch, da viele Labels am Dienst beteiligt seien.
"FAS", S. 34 (Paid)Kommentieren ...

Heribert Prantl: Ohne Haftung der Eltern könnte das Urheberrecht einpacken.

Elternhaftung: Es ist richtig, dass Eltern nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs im Zweifel für die Urheberrechtsverletzungen ihrer Kinder haften, kommentiert Heribert Prantl. Andernfalls könne das Urheberrecht einpacken; Eltern könnten sich dann mit "Schweinchen-Schlau-Argumenten" komplett aus der Affäre ziehen. Gerichte müssten prüfen können, wer für eine Rechtsverletzung verantwortlich gemacht werden könne. Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass Eltern das betroffene Kind verraten müssen, wenn dieses im Internet auf Tauschbörsen gegen das Urheberrecht verstoßen hat.
"Süddeutsche Zeitung", S. 4 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Bundesgerichtshof: Eltern müssen bei Filesharing ihr Kind verraten.

BundesgerichtshofFilesharing: Eltern müssen das betroffene Kind verraten, wenn dieses im Internet auf Tauschbörsen gegen das Urheberrecht verstößt, urteilt der Bundesgerichtshof. Nennen die Eltern den Namen des Kindes nicht, müssen sie selbst Schadenersatz zahlen. In dem konkreten Fall hatte die Plattenfirma Universal Schadenersatz von einem Familienvater verlangt. Über das Internet der Familie hatte ein Kind illegal Musik heruntergeladen und gleichzeitig anderen Nutzern zur Verfügung gestellt. Der Vater wollte nicht sagen, welches seiner Kinder gegen das Urheberrecht verstoßen hatte.
tagesschau.deKommentieren ...

Russische ESC-Teilnehmerin tritt nicht per Liveschaltung auf.

Crescendo Contesto: Das russische Fernsehen lehnt das Angebot der Europäischen Rundfunkunion, seine Kandidatin per Satellit zum Eurovision Song Contest in Kiew zuzuschalten, ab. Die Ukraine verweigert der Sängerin Julia Samoilowa die Einreise, weil sie in der Vergangenheit auf der Schwarzmeerinsel Krim aufgetreten ist. Im Pop-Politik-Chor zwitschert Wjatscheslaw Kirilenko, Vize-Regierungschef der Ukraine, gleichzeitig via Twitter, auch eine Liveschaltung verstoße gegen das ukrainische Gesetz. Der ESC ist seinen Statuten nach unpolitisch, außerdem ist eigentlich festgelegt, dass die Teilnehmer vor Ort sein müssen.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Russische Sängerin soll per Satelliten-Schaltung beim ESC in Kiew auftreten.

Eurovision Song Contest: Die EBU erlaubt Russland, seine Kandidatin per Satellit zum Songwettbewerb in Kiew zuzuschalten. Der Grund: Die Ukraine verweigert der russischen Sängerin Julia Samoilowa die Einreise. Noch ist unklar, ob Russland das Angebot annimmt. Es wäre das erste Mal in der ESC-Geschichte, dass ein Teilnehmer nicht vor Ort ist.
spiegel.de, stern.de, eurovision.deKommentieren ...

Basta: Darum schickte der NDR ’ne Texterstaffel hinterher – Recep-Witze sind nicht schwer.

Extra 3, Satiremagazin des NDR, zeigt heute eine neue Hommage an den türkischen Präsidenten. Ein Jahr nach "Erdowie, Erdowo, Erdogan" muss nun die Nena-Vorlage "99 Luftballons" herhalten. Der NDR hält das Lied zurück - der deutsche Botschafter in Ankara soll es wohl live im NDR sehen können, bevor er einbestellt wird.
shz.de, wuv.deKommentieren ...

Rock’n’Roll-Legende Chuck Berry, 90, ist tot.

Chuck Berry ist tot. Der Rock'n'Roll-Künstler starb im Alter von 90 Jahren im US-Bundesstaat Missouri. Chuck Berry war mehr als 60 Jahre im Show-Geschäft und gilt als einer der Gründungsväter des Rock'n'Roll. Zu seinen bekanntesten Songs zählen "Johnny B. Goode", "Maybellene" und "Roll Over Beethoven". Dieses Jahr wollte er nach 38 Jahren wieder ein neues Album herausbringen.
billboard.com, faz.net, spiegel.de

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Meinung: Spotify wird mutiger und selbst zum Label.

Spotify dreht den Spieß in der Arbeit mit Musiklabels um – nicht nur Spotify braucht sie, sondern auch die Labels brauchen Spotify, analysiert Josh Constine. Über eigene Playlists bestimmt der Streaming-Anbieter mit, was die Welt hört. Mit 50 Mio zahlenden Kunden trägt Spotify signifikant zum Umsatz bei. Und inzwischen könnte das Unternehmen selbst zum Label werden: Spotify versucht, Exklusiv-Deals mit Musikern zu verhandeln.
techcrunch.comKommentieren ...

Pandora startet Spotify-Konkurrenten.

Pandora bringt mit etwas Verspätung Pandora Premium an den Start. Mit dem Musikstreaming will das US-Internetradio zu Spotify und Apple Music aufschließen. Preislich unterscheidet sich der Service nicht von der Konkurrenz und verlangt rund 10 Dollar pro Monat. Mithilfe eines einfacheren Menüs und besseren Musik-Empfehlungen will Pandora bei den Nutzern landen. Der Dienst sollte eigentlich schon Ende 2016 starten.
techcrunch.comKommentieren ...

Russland nimmt am ESC in der Ukraine teil.

Russland boykottiert den Eurovision Song Contest nicht und schickt Julia Samoilowa, 27, in die Ukraine. Die Sängerin sitzt im Rollstuhl und war bereits 2014 zur Eröffnung der Paralympischen Winterspiele in Sotschi aufgetreten. Seit dem Krieg in der Ostukraine haben viele russische Künstler im Nachbarland Auftrittsverbot. Dadurch hatte es Spekulationen über die ESC-Teilnahme Russlands gegeben.
stern.deKommentieren ...

Recode: Soundcloud braucht dringend mehr Geld.

Soundcloud könnte verramscht werden, falls es nicht bald Geld von Investoren auftreibt, will Recode von Insidern erfahren haben. Der Streamingdienst versuche seit Sommer 2016, sich mehr als 100 Mio Dollar zu besorgen - ohne Erfolg. Deshalb könnte Soundcloud laut Insidern schon für schlappe 250 Mio Dollar an einen neuen Besitzer verkauft werden - so viel soll der Aufbau des Unternehmens bisher gekostet haben.
recode.netKommentieren ...