Zahl des Tages: dpa hat 2018 rund 1.070 Eilmeldungen verschickt.

Zahl des Tages: Eilige 1.070 Kurzinformationen hat die dpa bis Ende Dezember verschickt, das sind rund 80 mehr als 2017. Den größten Anstieg an Eilmeldungen, nämlich um 60 %, gab es im Sport, v.a. wegen der Fußball-WM und Olympia. Mit 540 verzeichnen politische Ereignisse die meisten Eilmeldungen. Tendenziell sendet die dpa weniger Eilmeldungen als vor zehn Jahren.
twitter.com

Österreich: Apa-Vize Johannes Bruckenberger steigt zum Chefredakteur auf.

Apa befördert Vize-Chef Johannes Bruckenberger zum Chefredakteur der österreichischen Nachrichtenagentur. Er folgt auf Michael Lang, der nach 13 Jahren als Chefredakteur ins Apa-Management wechselt. Bruckenberger ist seit 1994 bei der Apa, seit 2004 Vize-Chef und seit 2016 Leiter des Ressorts Innenpolitik.
ots.at (Bruckenberger), ots.at (Background Lang)

Ippens regionaler Nachrichten-Verbund will ohne Clickbaiting wachsen, schreibt Henning Kornfeld.

Ippen wächst "im Stillen" zum reichweitenstärksten Netzwerk regionaler Nachrichten-Webseiten, schreibt Henning Kornfeld. 40 Journalisten beliefern rund 50 werbefinanzierte Webseiten. Newsroom-Leiter Markus Knall (Foto) wolle mit Clickbaiting nichts zu tun haben. Aber dank Boulevard-Themen erreiche der Nachrichten-Verbund auch jüngere Zielgruppen, die ansonsten keine "Bindung zu Print-Titeln" hätten.
"Journalist" 12/2018 (Paid), turi2.de (Background)

Thomson Reuters streicht weltweit 3.200 Stellen bis 2020.

Thomson Reuters schnallt den Gürtel enger und streicht 3.200 Stellen. 12 % der Arbeitsplätze fallen damit weltweit weg. Der Konzern wolle schlagkräftiger werden und verspricht seinen Anlegern ein jährliches Umsatzplus von 3,5 bis 4,5 %. Nach dem Verkauf der Finanzmarkt-Sparte an den Investor Blackstone im Oktober will Thomson Reuters die übrigen Sparten stärken, darunter u.a. die Nachrichtenagentur Reuters.
reuters.com, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

"Welt" verliert Harriet von Waldenfels und Niddal Salah-Eldin.


Damenwahl: Die "Welt" muss gleich zwei Abgänge verkraften und sich von Niddal Salah-Eldin, 33, (Foto rechts) und Harriet von Waldenfels verabschieden. Salah-Eldin, bislang Director of Digital Innovation in der "Welt"-Chefredaktion verlässt Springer in Richtung dpa. Dort übernimmt sie als stellvertretende Chefredakteurin und Chefin für Innovation und Produkt ab Mai 2019 von Roland Freund, 50. Freund verlässt Berlin "aus familiären Gründen" und übernimmt in München die Leitung des dpa-Landesbüros.

Harriet von Waldenfels, die bislang als Moderatorin beim Nachrichtensender "Welt" gearbeitet hat, wechselt zum ZDF. Als weitere Hauptmoderatorin verstärkt sie ab 2019 das Team beim "Morgenmagazin" und moderiert im Wechsel mit Dunja Hayali wochenweise die Spätschiene von 7 bis 9 Uhr.
presseportal.de (Salah-Eldin), presseportal.de (von Waldenfels), dwdl.de (von Waldenfels)

Aus dem Archiv von turi2-tv: Niddal Salah-Eldin hält die Facebook-Seite der "Welt" sauber. (10/2016)

"SZ": Schließung des spanischen dpa-Dienstes kam ohne Vorwarnung.

dpa hinterlässt mit der "überfallartigen Schließung" ihres spanischsprachigen Dienstes eine entsetzte Redaktion, schreibt Peter Burghardt. Je nach Arbeitsvertrag stehen einige Journalisten per sofort auf der Straße. Der Dienst habe nie Geld verdient, war aber ein Symbol – das sich dpa nicht mehr leisten kann und will.
sueddeutsche.de (Paid), turi2.de (Background)

dpa baut ihren spanischsprachigen Auslandsdienst um und streicht Stellen.

Umbau im Ausland: dpa strukturiert ihren spanischsprachigen Auslandsdienst um und will künftig verstärkt auf Audio- und Videoformate setzen statt auf Textmeldungen. Es werde weiterhin einen spanischsprachigen Dienst geben, sagte Jens Petersen, Leiter der dpa-Konzernkommunikation: "Die Versorgung ist sichergestellt." Allerdings werde man durch den Umbau etwa 40 der aktuell 50 Stellen streichen müssen, die Kürzung betrifft v.a. Stellen "reiner Textreporter". Die Büros in Buenos Aires, Rio de Janeiro, Bogotá, Mexico-Stadt, Havanna und Madrid werden zu Korrespondentenplätzen.

Nicht betroffen von ähnlichen Plänen sind die weiteren Auslandsdienste der dpa (Englisch und Arabisch). Grund für den Umbau und die Stellenkürzungen beim spanischsprachigen Dienst sei vor allem die schwierige Marktsituation im lateinamerikanischen Raum. Der spanischsprachige Dienst liefert seit 50 Jahren Nachrichten an mehr als 200 Kunden aus 20 Ländern.
turi2 - eigene Infos, dpa.com

"FAZ": Reuters streicht deutsche Politik-Redaktion zusammen.


Rückzug auf Raten? Die Nachrichtenagentur Reuters streicht 10 von rund 80 Arbeitsplätzen in der deutschen Redaktion, berichten Klaus Max Smolka und Michael Ashelm in der "FAZ". Es trifft vor allem die politische Berichterstattung und weitestgehend Personal, das auf Deutsch berichtet. Schon ohne den Abbau arbeiten im kommenden Jahr nur 15 Politik-Redakteure für Reuters in Deutschland, meldet der Betriebsrat. Thomson Reuters teilt mit, die Dienste europaweit "effizienter" machen zu wollen und "mehr Exklusivgeschichten" anzustreben. Der deutsche Chefredakteur Olaf Zapke äußert sich nicht.

Schon in den vergangenen Jahren sei die deutsche Reuters-Redaktion geschrumpft, schreibt die "FAZ". In ihr arbeiten Journalisten, die auf Deutsch recherchieren und schreiben sowie Kollegen, die Nachrichten aus dem englischen Dienst ins Deutsche übertragen. Künftig sollen internationale Reporter und die Journalisten aus den Ländern enger zusammenarbeiten. Zudem sind Politik-Nachrichten nicht das Hauptgeschäft – Reuters verdient vor allem an Wirtschafts- und Finanzinformationen. Der Abbau in Deutschland macht den einst breit aufgestellten Markt der Nachrichtenagenturen ärmer: 2010 vereinten sich ddp und die deutsche AP zu dapd, die 2012 Insolvenz anmeldete und 2013 verschwand.
"FAZ", S. 18 (Paid)

dpa-Chef Peter Kropsch ist neuer EANA-Präsident.

EANA, die Europäische Allianz der Nachrichtenagenturen, wählt Peter Kropsch zum neuen Präsidenten. Der Vorsitzende der dpa-Geschäftsführung amtiert für zwei Jahre. Unter dem Dach der EANA haben sich 32 europäische Nachrichtenagenturen zusammengeschlossen, um sich für wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen einzusetzen.
presseportal.de, tagesspiegel.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: dpa-Chef Peter Kropsch widmet sich dem Kampf gegen Fake News

Zahl des Tages: 30 % der Deutschen denken, dass Nachrichtenagenturen Fake News bewusst verbreiten.

Zahl des Tages: Misstrauische 60 % der Befragten einer Ipsos-Studie gehen weltweit davon aus, dass Nachrichtenagenturen häufig bewusst Fake News verbreiten. In Deutschland liegt die Zahl bei 30 %, in den USA sind es 61 % und in Argentinien 82 %. Ipsos hat für die Studie 19.000 Menschen in 27 Ländern befragt.
welt.de

SDA nimmt durch Tamedias Abbestellung der Sportberichte 1,7 Mio Franken weniger ein.

Keystone-SDA: Die Schweizer Nachrichtenagentur nimmt 1,7 Mio Franken weniger ein, weil Tamedia, der Verlag des Zürcher "Tages-Anzeigers", die Sportberichterstattung abbestellt hat. Die SDA-Sportredaktion hat 26 Stellen. Die Tamedia-Redakteure schreiben die Meldungen künftig mithilfe eines Datamining-Werkzeugs selbst.
tagblatt.ch, turi2.de (Background)

turi2 edition5: Picture Alliance im Porträt.


Masse und Klasse: Der Foto-Händler Picture Alliance ist ein früher Spross der Plattform-Ökonomie. Um mehr als 30.000 Bilder pro Tag wächst das Archiv von Geschäftsführer Andreas Genz. Doch in Zeiten der Digitalisierung reicht das nicht mehr. Neben der schieren Masse an Bildern setzt die Plattform auch auf Bilder, die sonst niemand im Angebot hat, berichtet Jens Twiehaus in seinem Porträt, das zuerst in der turi2 edition5 im Oktober 2017 erschienen ist. Weiterlesen …

Andrea Rübenacker wechselt von der Deutschen Welle zur KNA.

Katholisches Medienhaus macht Andrea Rübenacker, 44, zur Geschäftsführerin. Sie folgt bei der Katholischen Nachrichten-Agentur KNA und deren Tochter dreipunktdrei auf Theo Mönch-Tegeder, der im Mai überraschend verstorben ist. Rübenacker kommt von der Deutschen Welle, wo sie u.a. den Fachbereich Asien leitet. Bis zu ihrem Amtsantritt im November übernimmt bei der KNA Chefredakteur Ludwig Ring-Eifel.
kress.de

Journalisten sollten sich nicht ausschließlich auf Polizeimeldungen verlassen, kritisiert Moritz Tschermak.

Journalisten verlassen sich zu sehr auf Polizeimeldungen und recherchieren selbst nicht nach, kritisiert Moritz Tschermak anhand der Berichterstattung zu einem Polizeieinsatz in Witzenhausen. Die dpa habe "über einen ganzen Tag" gebraucht, "bis auch die Demonstranten ihre Sicht bei der dpa erzählen durften" – die meisten Medien hätten die Meldungen der Nachrichtenagentur ohne weitere Recherche einfach übernommen.
bildblog.de

Fabrice Fries wird neuer Präsident der Nachrichtenagentur AFP.

Agence France-Presse: Die französische Nachrichtenagentur, u.a. Mutter der deutschen Sportnews-Agentur SID, hat einen neuen Chef. Der Verwaltungsrat wählt Fabrice Fries, 58, mit 13 von 18 Stimmen. Der ehemalige Chef der PR-Agentur Publicis Consultants übernimmt den Job von Emmanuel Hoog, 55. Hoog, der die AFP acht Jahre lang leitete, hat seine Kandidatur erst am Mittwoch mangels Unterstützung der französischen Regierung zurückgezogen. Die AFP hat 2.400 Mitarbeiter in 150 Ländern.
persoenlich.com, deutschlandfunkkultur.de, liberation.fr, francesoir.fr

John de Mol kauft die niederländische Nachrichtenagentur ANP.

John de Mol kauft mit seinem
Medienkonzern Talpa die niederländische Nachrichtenagentur ANP für einen nicht genannten Preis. Seit 2010 gehörte ANP zur Vereinigung Veronica, die unabhängigen Journalismus unterstützt. Der TV-Produzent John de Mol will in den Niederlanden einen großen Medienkonzern aufbauen und besitzt bereits Radio- und TV-Sender sowie Online-Plattformen. Vor kurzem versuchte er vergeblich die Zeitung "De Telegraaf" zu übernehmen.
wiwo.de

dpa startet einen Blog für Innovationsprojekte.

dpa geht mit ihrem Innovationsblog live, der den Austausch mit Nutzern zu Prototypen im dpa-Angebot erleichtern soll. "Vieles ist BETA. Aber das ist gut so", erklärt dpa-Geschäftsführer Peter Kropsch in seinem ersten Eintrag. Der Austausch mit Kunden auf der Plattform soll die Weiterentwicklung der Angebote vereinfachen.
innovation.dpa.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Für dpa-Geschäftsführer Peter Kropsch wird das Finden von Fake News zum zentralen Geschäftsmodell.

Zahl des Tages: 88 % der Journalisten halten Gespräche für wichtigste Info-Quelle.

Zahl des Tages: Genau 88 % der Journalisten halten das persönliche Gespräch für ihre wichtigste Informationsquelle, sagt eine Studie des dpa-Streudienstes news aktuell. Auf Platz 2 folgen Pressemitteilungen, die 86 % der befragten Journalisten nutzen. Im Vergleich zu 2016 steigt der Anteil der Journalisten, die soziale Medien als Quelle verwenden, um sechs Prozentpunkte. Viele Journalisten kritisieren einen fehlenden Dienstleistungsgedanken bei Pressestellen.
newsaktuell.de

dpa International macht Shabtai Gold zum Chief Foreign Affairs Correspondent.

dpa International, englischsprachiger Weltnachrichtendienst, ernennt den bisherigen Istanbul-Korrespondenten Shabtai Gold zum Chief Foreign Affairs Correspondent. In der neu geschaffenen Position berichtet Gold für alle dpa-Dienste über die Außenpolitik der USA und internationale Organisationen mit Sitz in den USA. Neue Istanbul-Korrespondentin wird Anindita Ramaswamy.
presseportal.de, turi2.de (Background)

dpa setzt auf den "Gerstberger-Faktor".

dpa will die einfachen Fragen, die Leser oft am meisten interessieren, nicht aus den Augen verlieren und setzt dafür auf den "Gerstberger-Faktor". In Konferenzen dürften zuerst die Redakteure sprechen, die im jeweiligen Gebiet nicht spezialisiert sind. Hausmeister Axel Gerstberger hatte bei einem Besuch von Alexander Dobrindt die hochspezialisierten Politikredakteure mit einer einfachen Frage zur Maut übertrumpft.
abendblatt.de

Teleschau bietet Nachrichten für Millennials an.


Neues aus dem Jungbrunnen: Die Nachrichtenagentur Teleschau startet mit dem Millennial-Feed ein jugendliches Angebot, das sich besonders an Onlineportale richtet. Zum Start kooperiert Teleschau mit MSN Deutschland, das mit Edgy ein eigenes Jugendportal anbietet, weitere Partner sollen folgen. Anne Funk, seit Dezember bei Teleschau, leitet das Projekt.

Sie kommt von Wunder Media Production und verantwortet neben den Millennials auch Kino-Themen. Für jugendliche Inhalte ist sowohl das bestehende, laut Funk "ohnehin junge" Team verantwortlich, als auch freie Autoren. Zwar bieten mit Zett, Bento und Orange schon große Medienmarken Themen für die junge Zielgruppe an, doch der Markt sei groß genug für weitere Millennial-Inhalte.
turi2 – eigene Infos

DJV handelt 2,9 % mehr Geld für Reuters-Journalisten aus.

Reuters zahlt seinen 120 Mitarbeitern in Deutschland rund 2,9 % mehr Gehalt. Der DJV hat mit der Nachrichtenagentur eine Erhöhung der Tarifgehälter um 1,5 % ausgehandelt. Zusätzlich zahlt Reuters leistungsabhängige Zulagen zwischen 350 und 1.400 Euro als Sockelbeträge, die dauerhaft zum Gehalt gehören. Die Mitarbeiter stimmen bis 2. März über das Tarifergebnis ab.
djv.de

Streik legt Schweizer Nachrichtenagentur SDA lahm.

SDA Nachrichten Logo 150Schweiz: Redakteure der Nachrichtenagentur SDA befinden sich im unbefristeten Streik, weil 36 von 150 Stellen gestrichen werden sollen. Die SDA gehört den Medienunternehmen und sitzt eigentlich auf 20 Mio Franken Reserven. Geschäftsführer Markus Schwab heizt die Situation durch die Äußerung an, die SDA sei nur ihren Aktionären etwas schuldig. Er will weniger Auslands- und Wirtschaftsmeldungen.
plus.faz.net (Paid), zeit.de (Paid), turi2.de (Background)

Blackstone kauft Finanzdaten-Sparte von Thomson Reuters.


Geldgeschäfte: Die Investment-Gesellschaft Blackstone übernimmt 55 % der Finanzdaten-Sparte von Thomson Reuters. Diese versorgt Banken und andere Unternehmen mit Marktdaten und Software. Durch die Übernahme erlöst Thomson Reuters etwa 17 Mrd Dollar und wird auf rund 20 Mrd Dollar Unternehmenswert taxiert. Die Nachrichtenagentur Reuters soll als News-Lieferant eng angebunden bleiben: Sie schließt einen 30-Jahres-Vertrag mit der Finanzsparte und erhält pro Jahr mindestens 325 Mio Dollar.

Thomson Reuters will mit den Einnahmen aus dem Deal Schulden tilgen, Anteile zurückkaufen und in seine dritte Sparte investieren, die Informationen und Dienstleistungen für Rechts- und Steuerprofis bietet. Das nun zum Großteil verkaufte Geschäft mit Finanzdaten und -software wächst seit Jahren nur schleppend. Auf dem Markt konkurriert Thomson Reuters mit Bloomberg und Dow Jones, teilweise aber auch mit Software-Konzernen wie Google.
thomsonreuters.com, wsj.com (Paid)

"Tagesanzeiger": SDA setzt Stellenstreichung radikal um.

SDA Nachrichten Logo 150Schweizerische Depeschenagentur baut etwa 40 der 150 Vollzeit-Stellen schon innerhalb der nächsten zwei Wochen ab - bisher war von zwei Jahren die Rede. Die Löhne werden abgesenkt, schreiben Markus Häfliger und Philipp Loser. Die Verlage, vor allem die NZZ-Gruppe und die AZ Medien, sollen der SDA 2016 gedroht haben, eine Konkurrenzagentur aufzubauen, falls die Nachrichtenagentur nicht die Preise senke. Die SDA lagert die Wirtschaftsberichterstattung künftig an ihre Tochter AWP aus, die niedrigere Löhne zahlt. Die SDA-Redaktion warnt in einem Brief, die journalistische Grundversorgung der Schweiz sei in Gefahr.
tagesanzeiger.ch (Paid), persoenlich.com, syndicom.ch (Brief SDA-Redaktion), turi2.de (Background)

Janina von Jhering wird Vize-Sprecherin der dpa.

dpa holt Janina von Jhering, 33, als Vize-Chefin der Konzernkommunikation. Sie kommt neu in die Branche: Jhering war zuvor Keks-Kommunikatorin beim Süßkram-Spezialisten Bahlsen. Ihre neue Stelle ist bei der dpa-Tochter news aktuell angesiedelt. Die Kommunikation leitet Jens Petersen.
presseportal.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Frank Stadthoewer von news aktuell: Hat die Pressemitteilung im Digitalen noch Zukunft?

Nachrichtenagenturen fordern Geld von Netz-Riesen.

Facebook und GoogleEuropäische Nachrichtenagenturen fordern von Google und Facebook, für die von ihnen genutzten Nachrichten zu zahlen. Die Netzwerke verdienten prächtig an den Inhalten, ohne zum Beispiel das Leben ihrer Mitarbeiter in Syrien zu riskieren oder Meldungen aufwändig zu überprüfen. Zu den Unterzeichnern des Aufrufs in der französischen Tageszeitung "Le Monde" gehören neben der dpa, APA und AFP auch die britische PA, die spanische Efe, die italienische Ansa, Schwedens TT, Belga und die niederländische ANP.
uk.news.yahoo.com

Schweiz: SDA-Redakteure fürchten Vermischung von PR und Redaktion.

Schweiz: Die Redaktion der Schweizerischen Depeschenagentur fürchtet eine Verschmelzung redaktioneller und werblicher Inhalte durch die Fusion mit der Bildagentur Keystone. Sie fordert eine strikte Trennung. Bisher habe die SDA keinen Profit erwirtschaften, sondern "qualitativ hochstehende Information aus allen Regionen des Landes zu einem Selbstkostenpreis erbringen" müssen. Die größten Kunden seien schwierigerweise auch die größten Aktionäre. Die Redakteure fordern u.a. die klare Trennung von PR und Journalismus, keine versteckten Rabatte und eine redaktionelle Vertretung in der Geschäftsführung.
werbewoche.ch, turi2.de (Background)