Zitat: Englische Synchronisationen werden die Filmbranche wandeln, sagt Quirin Berg.

"Wenn das mit der Synchronisation sich auf dem US-Markt durchsetzt, wird das die Filmbranche nachhaltig verändern. Vielleicht dauert es eine Generation, aber ich glaube, dass es sich ändern wird."

Quirin Berg, Teil des Produzenten-Duos der ersten deutschen Netflix-Serie "Dark", freut sich, dass die deutsche Synchronisations-Tradition über den großen Teich schwappt.
"SZ am Wochenende", S. 9 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Renner: Fred Kogel wird als Nachfolger von Thomas Ebeling gehandelt.

Thomas Ebeling, Chef von ProSiebenSat.1, gilt schon länger als amtsmüde, schreibt Kai-Hinrich Renner und hört, dass u.a. Fred Kogel als Nachfolger für die Spitze des Dax-Konzerns gehandelt wird. In der Diskussion um das umstrittene Zitat über arme und fettleibige TV-Zuschauer springt der Medienjournalist dem Senderboss ein bisschen zur Seite: Noch seien es in Deutschland nicht nur die Modernisierungsverweigerer, die sich kein Netflix-Abo leisten wollten. Damit das so bleibe, müsse die Qualität des TV-Programms besser werden.
abendblatt.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Zwei Drittel der Nutzer schauen Netflix in der Öffentlichkeit.

Zahl des Tages: Ganze 67 % der Netflix-Nutzer schauen Filme und Serien auch unterwegs, also z.B. in Bus und Bahn, sagt eine Umfrage von SurveyMonkey. 45 % der Unterwegs-Zuschauer ist es schon mal passiert, dass ein Fremder mitschaut. 27 % haben erlebt, dass ein wildfremder Mitschauer ein Gespräch über die Serie anfängt.
t3n.de, media.netflix.comKommentieren ...

Netflix wirft Kevin Spacey bei "House auf Cards" raus.

House of Cards: Streaming-Anbieter Netflix trennt sich nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung von Schauspieler Kevin Spacey. Eine mögliche sechste Staffel der Erfolgsserie "House of Cards" müsste ohne die Hauptfigur des Frank Underwood auskommen. Zuvor hatte Hollywood Reporter berichtet, dass die Autoren die fast fertigen Drehbücher für die sechste Staffel komplett umschreiben und Spaceys Rolle rausschreiben müssen. Acht aktuelle und ehemalige Mitarbeiter sprechen über sexuelle Belästigungen durch Spacey und ein "vergiftetes Umfeld für junge Männer" am Set.
spiegel.de, hollywoodreporter.com, deadline.com, stern.deKommentieren ...

Netflix setzt Produktion von "House of Cards" aus und kündigt Ende der Serie an.


Eingestürztes Kartenhaus: Netflix setzt die Produktion der sechsten Staffel seiner Erfolgsserie House of Cards auf unbestimmte Zeit aus. Hintergrund sind offenbar die Vorwürfe, Hauptdarsteller und Mitproduzent Kevin Spacey habe 1986 einen damals 14-jährigen Schauspieler sexuell bedrängt. Netflix und die Produktionsfirma MRC haben daher entschieden, sich Zeit zu nehmen, um die "aktuelle Situation" zu begutachten und jegliche Bedenken der Schauspieler und des Dreh-Teams zu klären. Bereits am Montag hatte Netflix angekündigt, dass nach der sechsten Staffel mit "House of Cards" Schluss ist.

Offiziell stehe das Ende der Serie nicht im Zusammenhang mit den Missbrauchsvorwürfen gegen Spacey, betont Netflix. Laut Insidern gibt es bereits Ideen für eine Reihe von Spinoffs. "House of Cards" war die erste große Eigenproduktion eines Streaming-Anbieters und gilt als Wendepunkt, ab dem neue Mediendienste selbst zu Inhalte-Produzenten wurden.
deadline.com (Produktion), dwdl.de (Ende), hollywoodreporter.com (Spinoffs)

Mitarbeit: Björn CzieslikKommentieren ...

Netflix gewinnt über 5 Millionen neue Kunden.

Netflix boomt weiter: Im 3. Quartal 2017 gewinnt der Streamingdienst 5,3 Mio neue Abonnenten – deutlich mehr als erwartet. 80 % davon stammen aus dem Ausland. Weltweit hat Netflix bereits 109 Mio Nutzer. Steigende Kundenzahlen rechtfertigen teure Eigenproduktionen wie "Narcos" oder "Stranger Things". 2018 will Netflix für Eigenproduktionen bis zu 8 Mrd Euro ausgeben.
meedia.de wiwo.deKommentieren ...

Netflix erhöht seine Abo-Preise.

Netflix erhöht seine Abo-Preise. Das Paket, mit dem Nutzer Filme und Serien in HD-Qualität ansehen können, kostet beim Streaming-Anbieter künftig einen Euro mehr und somit 10,99 Euro pro Monat. Der Preis für noch schärfere Auflösung und bis zu vier Geräte steigt um zwei Euro auf 13,99 Euro. Für das Basispaket verlangt Netflix weiter 7,99 Euro. Die neuen Preise gelten zunächst für Neukunden, aber auch Bestandskunden sollen die Preiserhöhungen künftig betreffen. Analog erhöht Netflix auch seine Preise in seinem Heimatmarkt, den USA, wo die Gebühren 1:1 in Dollar gelten.
spiegel.de (Deutschland), techcrunch.com (USA)Kommentieren ...

Streaming-Eigenproduktionen lohnen sich nur für wenige, glaubt Peter Steinkirchner.

Streaming: Immer mehr Anbieter drängen auf den immer zersplitterteren Markt, Unternehmen müssen irrsinnige Summen investieren, um mithalten zu können, beobachtet Peter Steinkirchner. Letztendlich werde sich das Wettrüsten nur für die Wenigsten auszahlen. Steinkirchner bezweifelt, dass deutsche Anbieter langfristig mit US-Schwergewichten wie Amazon und Netflix mithalten können.
"Wirtschaftswoche 34/2017", S. 52 (Paid)Kommentieren ...

Disney startet einen eigenen Streaming-Dienst.


Keine Disney-Mäuse für Netflix: Disney will 2019 einen eigenen Streaming-Dienst auf den Markt bringen und gibt Netflix, bisher Online-Abspielstation für Disney-Produktionen, den Laufpass. Mit Start des eigenen Dienstes will der Konzern mit der Maus keine Neuveröffentlichungen mehr an Netflix liefern. Offenbar in Vorbereitung auf den Schritt erhöht Disney seine Anteile am Netflix-Konkurrenten Bamtech um 42 % auf nun 75 % und nimmt dafür satte 1,58 Mrd Dollar in die Hand.

Die Aktien beider Konzerne geben nachbörslich nach. Bei Disney wegen der durchwachsenen Quartalszahlen. Der Umsatz des Medienriesen sinkt leicht auf 14,2 Mrd Dollar, als Gewinn bleiben noch 2,4 Mrd, schlappe 9 % weniger als 2016. Vor allem das Kino- und TV-Geschäft schwächelt. Die Themenparks werfen weiter gute Gewinne ab.
spiegel.de, nytimes.com, latimes.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: "FAZ" beschreibt die Strategie von Netflix-Chef Reed Hastings.

Lese-Tipp: Roland Lindner beschreibt Netflix-Chef Reed Hastings und seine Strategie. Netflix werde einem Hollywood-Studio zunehmend ähnlicher. Hastings wolle nach der TV- auch die Filmindustrie aufmischen, notfalls zu Lasten von Kinos. Mit seiner Unnachgiebigkeit mache sich Netflix in der Filmindustrie nicht nur Freunde.
faz.netKommentieren ...

Zahl des Tages: Netflix hat nach starkem Wachstum 104 Mio Nutzer.

Zahl des Tages: Überraschende 104 Mio Nutzer hat Netflix bereits. Im 2. Quartal 2017 sind rund 5 Mio dazugekommen - deutlich mehr als die erwarteten etwa 3 Mio neuen Abonnenten. Die guten Kundenzahlen sind für Netflix wichtig, da sie teure Eigenproduktionen wie "Stranger Things" oder "The Crown" rechtfertigen.
merkur.de, bbc.co.ukKommentieren ...

Chinesisches Medienimperium LeEco steckt in tiefer Krise.

LeEco, chinesisches Medienkonglomerat, rutscht tiefer in die Krise: Ein Gericht in Shanghai hat liquide Mittel im Wert von 182 Mio Dollar und Aktien im Wert von 2,3 Mrd Dollar des Gründers Jia Yueting eingefroren, weil Kreditraten nicht gezahlt worden seien. LeEco, dass im Kern aus Chinas Netflix-Alternative Le.com besteht, besitzt auch diverse Sportrechte, das Filmstudio Le Vision Pictures ("Great Wall") und Anteile an den Elektroauto-Startups LeSee und Faraday Future.
chinadaily.com.cn, hollywoodreporter.comKommentieren ...

Netflix testet Preiserhöhungen bei potentiellen Kunden.

Netflix testet in Deutschland und Österreich höhere Preise. Potentiellen Kunden zeigt Netflix an, das Basis-Abo koste 8,99 Euro statt wie bisher 7,99 Euro, die Standard- und Premium-Variante sind mit 11,99 Euro und 13,99 Euro jeweils zwei Euro teurer. Auch Neukunden zahlen jedoch weiter die bisher gültigen Preise. Der Streaminganbieter erklärt, man wolle "besser verstehen, wie Verbraucher den Wert von Netflix einschätzen".
derstandard.atKommentieren ...

Zitat: Netflix-Chef Reed Hastings ist Netzneutralität nicht mehr so wichtig.

"Es ist nicht sehr entscheidend für uns, weil wir groß genug sind, um die Deals zu bekommen, die wir wollen."

Netflix-Chef Reed Hastings sagt auf der Code Conference, dass sich sein Unternehmen nicht mehr in die Debatte um Netzneutralität einmische, da sie anders als vor zehn Jahren nicht mehr für Netflix relevant sei.
theverge.comKommentieren ...

Zahl des Tages: EU beschließt Europa-Quote für Netflix & Co.

Europa EU-Flagge SterneZahl des Tages: Mindestens 30 % europäische Produktionen sollen Video-Abrufdienste wie Netflix und Amazon Video künftig im Repertoire haben. Die EU-Medienminister haben in Brüssel eine Änderung der EU-Medienrichtlinie beschlossen. Großbritannien, Dänemark, die Niederlande, Finnland und Luxemburg waren gegen eine EU-Quote, wurden aber überstimmt.
derstandard.at, dwdl.de1 Kommentar

Studie: Ein Drittel der Zielgruppe bis 24 Jahren schaut mehr Streaming-Dienste als TV.

Video-Streaming-Dienste wie Netflix haben einen Massenmarkt erobert, sagt eine Studie von Deloitte. Rund ein Drittel der Zielgruppe bis 24 Jahren schaue mehr Abrufinhalte als klassisches TV. Die Abo-Zahlen hätten sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Bei Nutzern ab 35 Jahren dominiere das lineare TV-Programm.
horizont.net, t-online.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Meinung: Netflix-Hack schadet dem Streaming-Anbieter nicht.

Netflix-Hack verläuft im Sand, weil das Geschäftsmodell des Streaminganbieters stimmt, analysiert Eike Kühl: Die Nutzer auf The Pirate Bay teilen die geleakten Folgen von "Orange Is the New Black" kaum. Das liegt laut Kühl einerseits an der florierenden Abmahnindustrie. Andererseits daran, dass Netflix durch seine erschwinglichen Preise und gute Verfügbarkeit inzwischen attraktiver sei als illegales Downloaden.
zeit.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Hacker erbeuten neue Staffel von Netflix-Serie "Orange is the new Black".

Netflix: Hacker haben die fünfte Staffel von "Orange is the new Black" erbeutet und auf The Pirate Bay veröffentlicht. Zuvor hatten die Hacker versucht, den Streamingdienst zu erpressen. Weil der Dienst sich weigerte, das Lösegeld zu zahlen, gingen die Folgen auf die Klau-Seite online. Netflix veröffentlicht die Serie am 9. Juni.
welt.de, variety.comKommentieren ...

Goldmedia: Amazon dominiert deutschen Abostreaming-Markt, Netflix auf Platz zwei.

Netflix liegt im deutschen Markt im ersten Quartal mit einem Anteil von 22 % am Abostreaming-Markt, etwa 5 Mio zahlenden Kunden, hinter Amazon Prime Instant Video mit 47 % bzw gut 10 Mio zahlenden Kunden, schließt Goldmedia aus einer Befragung mit 50.000 Teilnehmern. Beim Zuschaueranteil liegt Netflix bei 29 %, Amazon bei 40 %. Sky Go und Maxdome kommen auf die Plätze drei und vier.
"Wirtschaftswoche", S. 50-51, blendle.com (Paid), wiwo.deKommentieren ...

Netflix erschließt über Kooperation den chinesischen Markt.

Netflix findet über Umwege nach China: Der US-Streamingdienst kooperiert mit dem chinesischen Anbieter iQiyi, der knapp eine halbe Mrd Nutzer hat und zum Internetkonzern Baidu gehört. iQiyi werde einige Netflix-Inhalte übernehmen, welche genau, bleibt unklar. Eine eigene Lizenz haben die chinesischen Behörden Netflix verwehrt.
hollywoodreporter.com via derstandard.at
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Netflix verpasst knapp die 100-Mio-Kunden-Marke.

Netflix hat die Zahl seiner Kunden im 1. Quartal 2017 um rund 5 Mio auf weltweit knapp 99 Mio gesteigert. Etwa ein Drittel der neuen Kunden kommen aus den USA, zwei Drittel aus dem Rest der Welt. Mit dem Zuwachs liegt Netflix knapp unter den Erwartungen. Fürs 2. Quartal erwartet der Streaming-Dienst, die Marke von 100 Mio Kunden zu überschreiten.
handelsblatt.com, techcrunch.comKommentieren ...

Telekom klammert Streaming aus Datenvolumen aus.

Deutsche Telekom startet Daten-Flatrate für Musik- und Videostreaming. Nutzer der kostenlosen Option StreamOn können Inhalte bei teilnehmenden Partnern anhören oder anschauen, ohne dass die übertragenen Daten auf ihr mobiles Datenvolumen angerechnet werden. Partner sind u.a. Netflix, Amazon Prime, Sky, YouTube und Funk, aber auch WeltN24, Spiegel Online und FAZ.net sowie die eigenen Telekom-Angeboten. Das Angebot stehe allen Inhalteanbietern offen, sagt die Telekom.
golem.de, inside-handy.de
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Basta: Weißt du wieviel Sternlein stehen?

Daumen-Darwinismus: Bei Netflix steht eigentlich in den Sternen, welche Streifen die Nutzer besonders lieben. Weil die viereck-äugigen Vielgucker allerdings nachweisbar der sozialen Erwünschtheit verfallen und laut Bewertungen angeblich lieber schlaue Dokus statt kichernder Comedy schauen, weisen künftig nicht mehr fünf Sterne den Weg nach Bingewatch-lehem, sondern ein schlichtschnöder Daumen.
stern.deKommentieren ...

Netflix ändert Bewertungssystem für Serien und Filme.

Netflix senkt den Daumen über seinem bisherigen Bewertungssystem mit fünf Sternen. Nutzer, die eine Serie oder einen Film bewerten wollen, sollen künftig einen Daumen hoch oder einen Daumen runter geben. In breit angelegten Tests hat Netflix herausgefunden, dass Nutzer lieber Daumen als Sterne verteilen.

Späte Genugtuung für "TV Spielfilm"-Erfinder Dirk Manthey. Er hat den Daumen in Deutschland ab 1990 bei seinem Programmie populär gemacht, Konkurrent Bauer nutzt bei "TV Movie" die Sterne.
techcrunch.com2 Kommentare