Zitat: Oliver Berben freut sich über neue Chancen durch Streamingdienste.

"Es gibt plötzlich Möglichkeiten, systemübergreifend Geschichten zu erzählen - und eine große Offenheit, das auch zu tun."

Produzent Oliver Berben freut sich im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" über die Zusammenarbeit mit Netflix und ZDFneo bei der Serie "Parfum" und das "international wettbewerbsfähige Budget". Berben hält aber höchstens fünf deutsche Netflix-Eigenproduktionen pro Jahr für denkbar.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Bei unserem anderen großen Serienprojekt derzeit, 'Wir Kinder vom Bahnhof Zoo', handhaben wir es ähnlich, lassen der Autorin Annette Hess ebenfalls große Freiräume. Und auch hier zeichnet sich ab, dass es sich auszahlt, die Kreativen stark in die Produktion einzubinden und fair zu bezahlen."Kommentieren ...

Netflix schnappt sich die Streaming-Rechte für "Parfum".

Netflix sichert sich die weltweiten Rechte an der sechsteiligen Constantin-Film-Produktion "Parfum". Im deutschsprachigen Raum streamt Netflix erst ein Jahr später - im Herbst 2019, hierzulande zeigt ZDFneo die Neuinterpretation des Bestsellers "Das Parfum" von Patrick Süskind im Herbst 2018. Die Handlung des Films spielt nicht wie im Buch im 18. Jahrhundert, sondern in der Gegenwart.
haz.de, stimme.deKommentieren ...

Meinung: Privatsender haben keine Chance gegen Streaming-Anbieter.

Werbeunterbrechungen behindern Privatsender im Rennen mit Streaming-Anbietern, urteilt Alexander Thies, Chef der Produzentenallianz. Dabei stünden sich die Privaten selbst im Weg, da sie nicht mehr nennenswert in Programmqualität investierten und damit zufrieden seien, "Stoffe zu bekommen, die woanders nichts geworden sind". Thies geht davon aus, dass Streaming-Anbieter Privatsender verdrängen werden.
dwdl.deKommentieren ...

Skandal um Kevin Spacey kostet Netflix 39 Mio Dollar.

Netflix kommt der Rauswurf von Schauspieler Kevin Spacey nach den Vorwürfen der sexuellen Belästigung teuer zu stehen: 39 Mio Dollar musste der Streaminganbieter unerwartet für "unveröffentlichte Inhalte" abschreiben, berichtet hollywoodreporter.com. Auch das geplante, nicht veröffentlichte Special mit Comedian Louis C.K. spiele mit in die Summe.
hollywoodreporter.com via dwdl.de, turi2.de (Spacey) turi2.de (Louis C.K.)Kommentieren ...

Zitat: Bastian Pastewka rät dem Fernsehen, sich anzustrengen.

"Das klassische Fernsehen kann sich jetzt überlegen, wie es sich selbst revolutionieren will. Ich gehe davon aus, dass es sich anstrengt und etwas einfallen lässt."

Comedian Bastian Pastewka, inzwischen bei Amazon Video unter Vertrag, erinnert der Konkurrenzkampf zwischen TV und Streaming-Diensten an die Zeiten, als ARD- und ZDF-Stars zu den Privatsender wechselten.
teleschau.deKommentieren ...

Wikipedia: Historische Serien erhöhen die Zugriffszahlen der Online-Enzyklopädie.

Second Screen: Serien wie "Victoria" oder "The Crown" haben den englischsprachigen Wikipedia-Einträgen der britischen Königinnen Elizabeth II. und Victoria mehr Aufmerksamkeit beschert, schreibt Karoline Meta Beisel. Die Klicks seien immer dann besonders zahlreich gewesen, wenn eine neue Folge veröffentlicht wurde.
"Süddeutsche Zeitung", S. 27, blendle.com (Paid)Kommentieren ...

Tech-Konzerne bekennen sich zur Netzneutralität.

Tech-Konzerne reagieren sauer auf die Abschaffung der Netzneutralität in den USA. Facebook nennt es enttäuschend und schädlich, Twitter spricht von einem Schlag gegen Innovation und freie Meinungsäußerung. Für Netflix ist es der Beginn vieler Rechtsstreitigkeiten, Google bekennt sich zur Gleichbehandlung aller Angebote im Netz.
cnet.com, spiegel.deKommentieren ...

Richard Gutjahr wünscht sich ein Netflix für Journalismus.

Richard Gutjahr kann sich nicht vorstellen, dass Leser mehrere Abos für digitalen Journalismus abschließen, prognostiziert er im Meedia-Interview. Die digitalen Bezahlmodelle von "New York Times" und "Washington Post" seien nicht "auf jedes heimische Angebot übertragbar". Deshalb bedürfe es einer Content-Allianz, ähnlich einem Netflix für Journalismus.
meedia.de, turi2.de ("New York Times"), turi2.de ("Washington Post")Kommentieren ...

Netflix setzt "House of Cards" ohne Kevin Spacey fort.

Netflix dreht unerwartet doch eine sechste Staffel "House of Cards", kündigt Content-Chef Ted Sarandos an. In den finalen acht Episoden wird Schauspieler Kevin Spacey nicht mehr auftauchen. Er ist wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung in der Kritik. Darstellerin Robin Wright soll eine zentrale Rolle einnehmen. Sie spielt die Ehefrau von Präsident Underwood, gemimt von Spacey.
deadline.comKommentieren ...

Streaming-Anbieter Pantaflix kooperiert künftig mit Disney.


Schweighöfer fängt Mäuse: Die deutsche Streaming-Plattform Pantaflix hat einen Kooperationsvertrag mit Disney geschlossen. Ab 2018 wird Pantaflix Disney-Filme zeigen, darunter alle Neuerscheinungen, sowie Inhalte wie die "Star Wars"-Streifen, die Filme der "Fluch der Karibik"-Reihe und mehrere Pixar- und Marvel-Kinowerke. Für den von Schauspieler Matthias Schweighöfer und Dan Maag gegründeten Streaming-Anbieter ist es der erste Deal mit einem Major Studio.

Bisher setzt Pantaflix auf Independent-Werke und lässt die Produzenten selbst entscheiden, welche Werke zu welchem Preis angeboten werden. Disney seinerseits hat vor kurzem angekündigt, in den USA künftig nicht mehr mit Netflix zusammenarbeiten zu wollen. Stattdessen gibt es Überlegungen, eine eigene Streaming-Plattform zu etablieren.
dwdl.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zitat: Englische Synchronisationen werden die Filmbranche wandeln, sagt Quirin Berg.

"Wenn das mit der Synchronisation sich auf dem US-Markt durchsetzt, wird das die Filmbranche nachhaltig verändern. Vielleicht dauert es eine Generation, aber ich glaube, dass es sich ändern wird."

Quirin Berg, Teil des Produzenten-Duos der ersten deutschen Netflix-Serie "Dark", freut sich, dass die deutsche Synchronisations-Tradition über den großen Teich schwappt.
"SZ am Wochenende", S. 9 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

Renner: Fred Kogel wird als Nachfolger von Thomas Ebeling gehandelt.

Thomas Ebeling, Chef von ProSiebenSat.1, gilt schon länger als amtsmüde, schreibt Kai-Hinrich Renner und hört, dass u.a. Fred Kogel als Nachfolger für die Spitze des Dax-Konzerns gehandelt wird. In der Diskussion um das umstrittene Zitat über arme und fettleibige TV-Zuschauer springt der Medienjournalist dem Senderboss ein bisschen zur Seite: Noch seien es in Deutschland nicht nur die Modernisierungsverweigerer, die sich kein Netflix-Abo leisten wollten. Damit das so bleibe, müsse die Qualität des TV-Programms besser werden.
abendblatt.deKommentieren ...

Zahl des Tages: Zwei Drittel der Nutzer schauen Netflix in der Öffentlichkeit.

Zahl des Tages: Ganze 67 % der Netflix-Nutzer schauen Filme und Serien auch unterwegs, also z.B. in Bus und Bahn, sagt eine Umfrage von SurveyMonkey. 45 % der Unterwegs-Zuschauer ist es schon mal passiert, dass ein Fremder mitschaut. 27 % haben erlebt, dass ein wildfremder Mitschauer ein Gespräch über die Serie anfängt.
t3n.de, media.netflix.comKommentieren ...

Netflix wirft Kevin Spacey bei "House auf Cards" raus.

House of Cards: Streaming-Anbieter Netflix trennt sich nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung von Schauspieler Kevin Spacey. Eine mögliche sechste Staffel der Erfolgsserie "House of Cards" müsste ohne die Hauptfigur des Frank Underwood auskommen. Zuvor hatte Hollywood Reporter berichtet, dass die Autoren die fast fertigen Drehbücher für die sechste Staffel komplett umschreiben und Spaceys Rolle rausschreiben müssen. Acht aktuelle und ehemalige Mitarbeiter sprechen über sexuelle Belästigungen durch Spacey und ein "vergiftetes Umfeld für junge Männer" am Set.
spiegel.de, hollywoodreporter.com, deadline.com, stern.deKommentieren ...

Netflix setzt Produktion von "House of Cards" aus und kündigt Ende der Serie an.


Eingestürztes Kartenhaus: Netflix setzt die Produktion der sechsten Staffel seiner Erfolgsserie House of Cards auf unbestimmte Zeit aus. Hintergrund sind offenbar die Vorwürfe, Hauptdarsteller und Mitproduzent Kevin Spacey habe 1986 einen damals 14-jährigen Schauspieler sexuell bedrängt. Netflix und die Produktionsfirma MRC haben daher entschieden, sich Zeit zu nehmen, um die "aktuelle Situation" zu begutachten und jegliche Bedenken der Schauspieler und des Dreh-Teams zu klären. Bereits am Montag hatte Netflix angekündigt, dass nach der sechsten Staffel mit "House of Cards" Schluss ist.

Offiziell stehe das Ende der Serie nicht im Zusammenhang mit den Missbrauchsvorwürfen gegen Spacey, betont Netflix. Laut Insidern gibt es bereits Ideen für eine Reihe von Spinoffs. "House of Cards" war die erste große Eigenproduktion eines Streaming-Anbieters und gilt als Wendepunkt, ab dem neue Mediendienste selbst zu Inhalte-Produzenten wurden.
deadline.com (Produktion), dwdl.de (Ende), hollywoodreporter.com (Spinoffs)

Mitarbeit: Björn CzieslikKommentieren ...

Netflix gewinnt über 5 Millionen neue Kunden.

Netflix boomt weiter: Im 3. Quartal 2017 gewinnt der Streamingdienst 5,3 Mio neue Abonnenten – deutlich mehr als erwartet. 80 % davon stammen aus dem Ausland. Weltweit hat Netflix bereits 109 Mio Nutzer. Steigende Kundenzahlen rechtfertigen teure Eigenproduktionen wie "Narcos" oder "Stranger Things". 2018 will Netflix für Eigenproduktionen bis zu 8 Mrd Euro ausgeben.
meedia.de wiwo.deKommentieren ...

Netflix erhöht seine Abo-Preise.

Netflix erhöht seine Abo-Preise. Das Paket, mit dem Nutzer Filme und Serien in HD-Qualität ansehen können, kostet beim Streaming-Anbieter künftig einen Euro mehr und somit 10,99 Euro pro Monat. Der Preis für noch schärfere Auflösung und bis zu vier Geräte steigt um zwei Euro auf 13,99 Euro. Für das Basispaket verlangt Netflix weiter 7,99 Euro. Die neuen Preise gelten zunächst für Neukunden, aber auch Bestandskunden sollen die Preiserhöhungen künftig betreffen. Analog erhöht Netflix auch seine Preise in seinem Heimatmarkt, den USA, wo die Gebühren 1:1 in Dollar gelten.
spiegel.de (Deutschland), techcrunch.com (USA)Kommentieren ...

Streaming-Eigenproduktionen lohnen sich nur für wenige, glaubt Peter Steinkirchner.

Streaming: Immer mehr Anbieter drängen auf den immer zersplitterteren Markt, Unternehmen müssen irrsinnige Summen investieren, um mithalten zu können, beobachtet Peter Steinkirchner. Letztendlich werde sich das Wettrüsten nur für die Wenigsten auszahlen. Steinkirchner bezweifelt, dass deutsche Anbieter langfristig mit US-Schwergewichten wie Amazon und Netflix mithalten können.
"Wirtschaftswoche 34/2017", S. 52 (Paid)Kommentieren ...

Disney startet einen eigenen Streaming-Dienst.


Keine Disney-Mäuse für Netflix: Disney will 2019 einen eigenen Streaming-Dienst auf den Markt bringen und gibt Netflix, bisher Online-Abspielstation für Disney-Produktionen, den Laufpass. Mit Start des eigenen Dienstes will der Konzern mit der Maus keine Neuveröffentlichungen mehr an Netflix liefern. Offenbar in Vorbereitung auf den Schritt erhöht Disney seine Anteile am Netflix-Konkurrenten Bamtech um 42 % auf nun 75 % und nimmt dafür satte 1,58 Mrd Dollar in die Hand.

Die Aktien beider Konzerne geben nachbörslich nach. Bei Disney wegen der durchwachsenen Quartalszahlen. Der Umsatz des Medienriesen sinkt leicht auf 14,2 Mrd Dollar, als Gewinn bleiben noch 2,4 Mrd, schlappe 9 % weniger als 2016. Vor allem das Kino- und TV-Geschäft schwächelt. Die Themenparks werfen weiter gute Gewinne ab.
spiegel.de, nytimes.com, latimes.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Lese-Tipp: "FAZ" beschreibt die Strategie von Netflix-Chef Reed Hastings.

Lese-Tipp: Roland Lindner beschreibt Netflix-Chef Reed Hastings und seine Strategie. Netflix werde einem Hollywood-Studio zunehmend ähnlicher. Hastings wolle nach der TV- auch die Filmindustrie aufmischen, notfalls zu Lasten von Kinos. Mit seiner Unnachgiebigkeit mache sich Netflix in der Filmindustrie nicht nur Freunde.
faz.netKommentieren ...

Zahl des Tages: Netflix hat nach starkem Wachstum 104 Mio Nutzer.

Zahl des Tages: Überraschende 104 Mio Nutzer hat Netflix bereits. Im 2. Quartal 2017 sind rund 5 Mio dazugekommen - deutlich mehr als die erwarteten etwa 3 Mio neuen Abonnenten. Die guten Kundenzahlen sind für Netflix wichtig, da sie teure Eigenproduktionen wie "Stranger Things" oder "The Crown" rechtfertigen.
merkur.de, bbc.co.ukKommentieren ...

Chinesisches Medienimperium LeEco steckt in tiefer Krise.

LeEco, chinesisches Medienkonglomerat, rutscht tiefer in die Krise: Ein Gericht in Shanghai hat liquide Mittel im Wert von 182 Mio Dollar und Aktien im Wert von 2,3 Mrd Dollar des Gründers Jia Yueting eingefroren, weil Kreditraten nicht gezahlt worden seien. LeEco, dass im Kern aus Chinas Netflix-Alternative Le.com besteht, besitzt auch diverse Sportrechte, das Filmstudio Le Vision Pictures ("Great Wall") und Anteile an den Elektroauto-Startups LeSee und Faraday Future.
chinadaily.com.cn, hollywoodreporter.comKommentieren ...

Netflix testet Preiserhöhungen bei potentiellen Kunden.

Netflix testet in Deutschland und Österreich höhere Preise. Potentiellen Kunden zeigt Netflix an, das Basis-Abo koste 8,99 Euro statt wie bisher 7,99 Euro, die Standard- und Premium-Variante sind mit 11,99 Euro und 13,99 Euro jeweils zwei Euro teurer. Auch Neukunden zahlen jedoch weiter die bisher gültigen Preise. Der Streaminganbieter erklärt, man wolle "besser verstehen, wie Verbraucher den Wert von Netflix einschätzen".
derstandard.atKommentieren ...