New York Times zählt 400.000 Kreuzworträtsel-Abonnenten.

New York TimesNew York Times hat über 400.000 Digital-Abonnenten für sein Kreuzworträtsel, meldet der Verlag. Damit habe sich die Zahl innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Für 2,50 Dollar monatlich oder 14,75 Dollar Jährlich erhalten Nutzer geräteübergreifend Zugang zur Online-Version des tagesaktuellen Kreuzworträtsels sowie zu einem Rätselarchiv mit weiteren Spielen.
dnw-online.net

Zitat: Für "NYT"-Korrespondentin Julie Davis ist Trump ansprechbarer als seine Vorgänger.

"Präsident Trump beantwortet spontane Fragen bereitwilliger, als es Obama oder Bush taten."

Julie Davis, Korrespondentin für die "New York Times" im Weißen Haus, findet US-Präsident Trump ansprechbarer als seine Vorgänger. Er lasse sich u.a. auch auf dem Weg zum Hubschrauber im Garten befragen. Jedoch sei die Arbeit unberechenbar geworden, weil man nie wisse, wie lange Informationen gültig sind.
taz.de

Zahl des Tages: 61 % der neu angestellten Personen der "New York Times" sind Frauen.

New York TimesZahl des Tages: In den letzten drei Jahren hat die "New York Times" bei 61 % der Neueinstellungen Frauen den Job gegeben. 39 % der neuen Mitarbeiter seien "People of Color". Das schreibt die Zeitung in einem Report. Der Anteil der Spitzenpositionen in den Ressorts News und Wirtschaft sei mittlerweile auf fast die Hälfte gestiegen.
tagesspiegel.de

"New York Times" veröffentlicht Nachrufe "übersehener" Persönlichkeiten.

New York TimesNew York Times veröffentlicht seit dieser Woche Nachrufe auf Persönlichkeiten, die zu ihrem Tod von der Zeitung nicht die Anerkennung bekommen haben, die sie rückblickend verdient hätten. Anlässlich des Weltfrauentags hat die "New York Times" ihre Reihe "Übersehen" mit mehreren Frauen begonnen, darunter die Fotografin Diane Arbus, Journalistin Ida B. Wells und Mathematikerin Ada Lovelace. Künftig soll die Reihe mit Männern und Frauen fortgesetzt werden.
spiegel.de, nytimes.com

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Digital-Boom: "New York Times" hängt Google an der Wall Street ab
Es ist längst ein Dauer-Duell: Donald Trump und die "New York Times". Während Trump noch im vergangenen Jahr auf Twitter über "The failing NYTimes" zwitscherte, spricht die Wirklichkeit eine andere Sprache. So zu sehen in der jüngsten Quartalsbilanz, die das Verlagshaus am 08. Februar 2018 an der Wall Street vorlegte ... mehr...

"New York Times" kündigt frisch eingestellter Kolumnistin.

New York TimesNew York Times trennt sich nur Stunden nach der Ankündigung, sie einzustellen, von der Tech-Journalistin Quinn Norton. Sie sollte leitende Kolumnistin für Technologiethemen werden. Twitter-Nutzer beschuldigten Norton nach der Personalmeldung, rassistische und homophobe Tweets verbreitet zu haben. Sie ist nach eigenen Angaben mit dem Neonazi-Hacker Andrew Auernheimer befreundet, dem Technikchef der rechtsextremen US-Website Daily Stormer. Norton sieht ihre Aussagen aus dem Kontext gerissen.
nytimes.com

"New York Times" veröffentlicht eine AR-Story über vier US-Olympioniken.

New York TimesNew York Times veröffentlicht einen Beitrag über vier US-Olympia-Sportler, der auf Augmented Reality basiert. Die Zeitung hat dafür mit Ralph Lauren kooperiert, die Marke ist offizieller Ausstatter der US-Teams und hat einen Teil des Beitrags gesponsert. Bisher können nur iOS-Nutzer die AR-Inhalte erleben, die Zeitung arbeitet aber an einer Android-Version.
nytimes.com

"New York Times": Donald Trump glaubt, dass die Medien ohne ihn nicht überleben.


Trumps Welt: Donald Trump gibt der "New York Times" ein Stegreif-Interview in seinem Golfclub in Palm Beach, darin liefert er einen teils wirren Rundumschlag über seine eigenen Erfolge und die Rolle der Medien für seinen nächsten Wahlkampf. So gibt sich der US-Präsident überzeugt, dass er 2020 wiedergewählt wird – zum einen, weil es dem Land besser gehe, zum anderen, weil die Medien ohne ihn nicht überleben könnten. Sie würden bald besser über ihn berichten, weil Auflagen und Einschaltquoten sinken würden, wenn er die Wiederwahl verliert, so Trump.

"NYT"-Reporter Michael S. Schmidt hat Trump am Donnerstag spontan in seinem Golfclub befragt – ohne die Anwesenheit von Beratern. Die Zeitung veröffentlicht einen Bericht und eine leicht editierte Abschrift des Gesprächs. Darin tut Trump sich schwer, beim Thema zu bleiben. Kritiker werfen Schmidt vor, es dem Präsidenten zu leicht gemacht und ihn nicht hart genug mit Fakten konfrontiert zu haben.
nytimes.com (Bericht), nytimes.com (Interview-Abschrift), mashable.com (Kritik)

Lese-Tipp: David Remnick interviewt Arthur Gregg Sulzberger über seine Zukunft als "NYT"-Herausgeber.

Lese-Tipp: "New Yorker"-Chefredakteur David Remnick führt mit Arthur Gregg Sulzberger, ab 2018 Herausgeber der "New York Times", schon mal das Antrittsgespräch. Sulzberger spricht u.a. über die Strategie der Zeitung, die sich maßgeblich an den Abonnenten ausrichtet, seinen Zick-Zack-Weg in den Journalismus und traditionelle Print-Journalisten, die er auf Digitalkurs bringt.
newyorker.com, turi2.de (Background)

"New York Times" limitiert monatliche Gratis-Artikel auf fünf.

New York TimesNew York Times dichtet ihre Paywall stärker ab: Nutzer ohne Abo können künftig nur noch fünf statt bisher zehn Artikel monatlich kostenlos lesen. Das normale Digitalabo kostet 15 Dollar im Monat. Der Verlag hofft, angesichts Trump und der #metoo-Debatten, seine Kundenbasis gerade jetzt ausbauen zu können. Im vergangenen Quartal gewann die "NYT" 154.000 Digital-Abonnenten.
bloomberg.com

"New York Times" zeigt falschen Steinmeier auf ihrer Titelseite.

New York TimesNew York Times berichtet auf ihrer Titelseite über die gescheiterten Jamaika-Sondierungen und zeigt dazu ein Foto von Angela Merkel und Stefan Steinlein, Chef des Bundespräsidialamtes, den sie fälschlicherweise für Frank-Walter Steinmeier hält. Der Fehler könnte auch auf der missverständlichen Bildunterschrift der Nachrichtenagentur AP beruhen.
handelsblatt.com


Journalismus und Wohltätigkeit sind nicht unbedingt eine gute Kombi, kritisiert Karoline Meta Beisel.

GuardianGuardian und "New York Times" wollen Spender werben, die ihnen helfen, Journalismus zu finanzieren – eine Idee, die weniger gut ist, als sie klingt, urteilt Karoline Meta Beisel. Der Einfluss, den die Spender z.B. beim "Guardian" auf die Themensetzung nehmen können, sei trotz "strenger Kontrollen" nicht genau einzuschätzen. Kritiker merken auch an, dass kleine, gemeinnützige Medien Spenden dringender nötig hätten.
sueddeutsche.de

"Washington Post" kritisiert "New York Times" für als exklusiv verkauften Klimareport.

New York TimesWashington Post wirft der "New York Times" "Vollversagen" vor, weil die Zeitung ihren Lesern eine wissenschaftliche Zusammenfassung amerikanischer Klimaforscher als exklusiv verkauft hat. Die "New York Times" schreibt auch über die Sorge der Wissenschaftler, Trump könne die Inhalte zensieren. Der zugrundeliegende Klima-Bericht war nicht exklusiv, sondern im Netz frei verfügbar, die Zeitung korrigiert die Behauptung selbst in ihrer Korrekturspalte. Die Inhalte des Reports hat die "New York Times" korrekt wiedergegeben und kein anderes Medium hat zuvor darüber berichtet, Trump-Anhänger bringen dennoch eine Fake-News-Vorwurfslawine ins Rollen.
sueddeutsche.de

"New York Times" erhöht Digitalumsätze um 46 %, verliert aber weiter an Print-Auflage.

New York TimesNew York Times kann die Zahl ihrer Digital-Abos im zweiten Quartal um 63 % auf 2,33 Mio steigern und mit digitalen Produkten 46 % mehr Umsatz erzielen. Gleichzeitig sinken die Print-Anzeigenumsätze um 10,5 % und die Auflage um 4 % in der Woche und um 1 % am Wochenende. Der Gesamtumsatz ist um 9 % gestiegen. Frederic Filloux rät der "New York Times" angesichts der Zahlen, künftig auf die wochentägliche Printausgabe zu verzichten und stärker auf Digital-Abonnenten im Ausland zu setzen.
investors.nytco.com, meedia.de

US-Fotograf John Morris, 100, ist gestorben.

John MorrisJohn Morris ist tot. Der US-Fotograf starb am Freitag im Alter von 100 Jahren in Paris. Morris gelangen als Kriegsfotograf im Zweiten Weltkrieg die einzigen Aufnahmen der Landung der Alliierten 1944 in der Normandie. Er setzte auch die Veröffentlichung des Fotos des nackten Mädchens Kim Phuc nach einem Napalm-Angriff im Vietnam-Krieg auf der Titelseite der "Times" durch.
spiegel.de, rp-online.de

Google-Algorithmus hilft "New York Times" bei der Moderation von Leser-Kommentaren.

New York TimesNew York Times lässt ihre Kommentarspalten künftig teilweise von einem Google-Algorithmus moderieren. Das Tool Moderator hat 16 Mio Kommentare gelernt und hilft den menschlichen "NYT"-Moderatoren, Gutes von Hass zu unterscheiden. Viele Kommentarspalten bleiben jetzt 24 Stunden geöffnet. Pro Tag schreiben Nutzer derzeit 12.000 Kommentare. In Deutschland hat auch Zeit Online schon mit Moderations-Bots experimentiert.
nytimes.com, recode.net

"New York Times" schafft ihre Ombudsstelle ab.


Nichts für ombud: Die "New York Times" schafft den 2003 geschaffenen Posten des Public Editors ab. Die aktuelle Ombudsfrau, Elizabeth Spayd, wird das Amt nur noch bis Freitag ausüben. An ihre Stelle soll ein sogenanntes Reader Center rücken. Die Journalistin Hanna Ingber soll mit ihrem Team eine Brücke zwischen Redaktion und Lesern schlagen. "New York Times"-Herausgeber Arthur Sulzberger Jr begründet den Schritt mit der wachsenden Bedeutung von Leserkommentaren und Reaktionen in den sozialen Medien, die "kollektiv als ein moderner Watchdog" dienten.

Elizabeth Spayd ist seit 2016 Public Editor bei der "New York Times" und die sechste Ombuds-Person. Eigentlich sollte sie es bis Mitte 2018 bleiben. Beobachter werfen ihr vor, ihre Rolle nicht ausreichend ausgefüllt zu haben. Die "New York Times" galt mit der Position des Public Editors, die sie 2003 nach einem Plagiatsskandal eingeführt hatte, lange als Vorbild. In den vergangenen Jahren haben andere Zeitungen vergleichbare Posten abgeschafft, darunter die "Washington Post". (Foto: Picture Alliance / Photoshot)
huffingtonpost.com, niemanlab.org

New York Times trennt sich von Redakteuren, um Reporter einzustellen.

New York TimesNew York Times will Redakteure über Abfindungen loswerden, um das gesparte Geld in Reporter zu investieren. Künftig sollen weniger Redakteure Themen über alle Ausspielwege betreuen, schreibt Chefredakteur Dean Baquet. Eingesparte Doppelarbeit soll 100 neue Stellen für Schreiber und Videomacher ermöglichen. Baquet bittet Redakteure in seinem Schreiben, ihren Hut zu nehmen, falls sie sich den neuen Anforderungen nicht gewachsen sehen.
poynter.org

Arthur Gregg Sulzberger wird Chef des "New York Times"-Meinungsressorts.

Arthur Gregg Sulzberger übernimmt das Meinungsressort der "New York Times" von seinem Vater und "NYT"-Herausgeber Arthur Ochs Sulzberger Jr. Experten werten dies als Maßnahme, A. G. Sulzberger als künftigen Herausgeber zu positionieren, der traditionell sowohl im Meinungs- als auch im Nachrichtenressort das letzte Wort hat. A. G. Sulzberger war erst im vergangenen Oktober stellvertretender Herausgeber der "NYT" geworden.
money.cnn.com

"Spiegel" porträtiert das Verhältnis zwischen "New York Times" und Trump.

New York TimesNew York Times und US-Präsident Donald Trump verbindet eine verkorkste Hassliebe, schreibt "Spiegel"-Autorin Isabell Hülsen. Trump hasse die kritische Zeitung und sehne sich zugleich danach, von ihr geliebt zu werden. Fünf Mio Dollar habe das Blatt nach der Wahl Trumps investiert, um weitere Reporter in Washington einzustellen. Eine Redakteurin prüfe ständig, ob Trumps Aussagen wahr sind. Doch obwohl Trump der "New York Times" einen gigantischen Zuwachs an Digital-Abonnenten beschert habe, stünden dem Blatt Einschnitte im Budget und Entlassungen bevor. Der Gewinn sei zuletzt geschrumpft.
"Spiegel", 17/2017, S. 72-77 (Paid)

US-Journalist Jim Rutenberg: Guter Journalismus ist unersetzbar.

Seriöse Berichterstattung von klassisch ausgebildeten Reportern ist heute unermesslich wichtig, sagt New-York-Times-Autor Jim Rutenberg im Interview mit "Horizont". Donald Trumps Beschimpfungen von Journalisten änderten nichts daran, dass Medienberichte zum Rücktritt seines Sicherheitsberaters Michael Flynn geführt hätten. Die Aufgabe der US-Journalisten sei es, Fakten darzulegen und Trumps Erfindungen zu entlarven. Die "New York Times" erlebe den größten Zulauf seit der Watergate-Affäre.
horizont.net

Weißes Haus schließt CNN und weitere Medien von Hintergrundgespräch aus.

CNN Logo 150CNN, "New York Times", "Los Angeles Times", BuzzFeed, und Politico wurden am Freitag von einem Hintergrundgespräch im Weißen Haus ausgeschlossen. Bei der von Pressesprecher Sean Spicer abgehaltenen Veranstaltung waren hingegen die anderen großen TV-Networks sowie unter anderem das rechte Medium Breitbart News zugelassen. AP und das "Time Magazine" blieben der Veranstaltung aus Protest fern.
cnn.com, spiegel.de

"Washington Post" und "New York Times" werben mit viel Pathos.

Washington Post 150Washington Post und "New York Times" werben mit übertriebenem Pathos, urteil Michael Hanfeld. Zwar würden die beiden Zeitungen regelmäßig von Donald Trump attackiert, der nicht viel von der freien Presse zu halten scheine, gleichzeitig würden die Blätter von der Stimmung aber auch profitieren. "Washington Post"-Besitzer Jeff Bezos habe in seiner Rolle als Amazon-Chef zudem wenig Skrupel, sein Geschäft auch in unfreie Staaten auszudehnen.
faz.net

Video-Tipp: 166 Jahre "New York Times" in 55 Sekunden.

NYT Cover-Video 150Video-Tipp: Der Digital-Künstler Josh Begley zeigt fast alle Titelseiten der altehrwürdigen "New York Times" im Schnelldurchlauf. Er dokumentiert die Entwicklung der Zeitung seit 1851, angefangen bei den reinen Bleiwüsten der ersten Jahrzehnte, über einzelne Illustrationen, bis hin zur Bilderflut - erst in Schwarz-Weiß, später in Farbe.
vimeo.com (55-Sek-Video), theverge.com

Zahl des Tages: "New York Times" sammelt Geld für 209.000 Digital-Abos für Schüler.

New York TimesZahl des Tages: Spenden für beachtliche 209.000 Digital-Abos für Schüler hat die "New York Times" in nur neun Tagen gesammelt. Die Sponsoren spendeten Beträge von 5 bis 20.000 Dollar. Mit den Abos sollen Schüler öffentlicher Schulen auf die Internetseite und das Lernnetzwerk der Zeitung zugreifen können. Für jedes gespendete Digital-Abo sponsert die "New York Times" einen zusätzlichen Zugang.
dnv-online.net