Journalismus und Wohltätigkeit sind nicht unbedingt eine gute Kombi, kritisiert Karoline Meta Beisel.

GuardianGuardian und "New York Times" wollen Spender werben, die ihnen helfen, Journalismus zu finanzieren – eine Idee, die weniger gut ist, als sie klingt, urteilt Karoline Meta Beisel. Der Einfluss, den die Spender z.B. beim "Guardian" auf die Themensetzung nehmen können, sei trotz "strenger Kontrollen" nicht genau einzuschätzen. Kritiker merken auch an, dass kleine, gemeinnützige Medien Spenden dringender nötig hätten.
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"Washington Post" kritisiert "New York Times" für als exklusiv verkauften Klimareport.

New York TimesWashington Post wirft der "New York Times" "Vollversagen" vor, weil die Zeitung ihren Lesern eine wissenschaftliche Zusammenfassung amerikanischer Klimaforscher als exklusiv verkauft hat. Die "New York Times" schreibt auch über die Sorge der Wissenschaftler, Trump könne die Inhalte zensieren. Der zugrundeliegende Klima-Bericht war nicht exklusiv, sondern im Netz frei verfügbar, die Zeitung korrigiert die Behauptung selbst in ihrer Korrekturspalte. Die Inhalte des Reports hat die "New York Times" korrekt wiedergegeben und kein anderes Medium hat zuvor darüber berichtet, Trump-Anhänger bringen dennoch eine Fake-News-Vorwurfslawine ins Rollen.
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"New York Times" erhöht Digitalumsätze um 46 %, verliert aber weiter an Print-Auflage.

New York TimesNew York Times kann die Zahl ihrer Digital-Abos im zweiten Quartal um 63 % auf 2,33 Mio steigern und mit digitalen Produkten 46 % mehr Umsatz erzielen. Gleichzeitig sinken die Print-Anzeigenumsätze um 10,5 % und die Auflage um 4 % in der Woche und um 1 % am Wochenende. Der Gesamtumsatz ist um 9 % gestiegen. Frederic Filloux rät der "New York Times" angesichts der Zahlen, künftig auf die wochentägliche Printausgabe zu verzichten und stärker auf Digital-Abonnenten im Ausland zu setzen.
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US-Fotograf John Morris, 100, ist gestorben.

John MorrisJohn Morris ist tot. Der US-Fotograf starb am Freitag im Alter von 100 Jahren in Paris. Morris gelangen als Kriegsfotograf im Zweiten Weltkrieg die einzigen Aufnahmen der Landung der Alliierten 1944 in der Normandie. Er setzte auch die Veröffentlichung des Fotos des nackten Mädchens Kim Phuc nach einem Napalm-Angriff im Vietnam-Krieg auf der Titelseite der "Times" durch.
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Google-Algorithmus hilft "New York Times" bei der Moderation von Leser-Kommentaren.

New York TimesNew York Times lässt ihre Kommentarspalten künftig teilweise von einem Google-Algorithmus moderieren. Das Tool Moderator hat 16 Mio Kommentare gelernt und hilft den menschlichen "NYT"-Moderatoren, Gutes von Hass zu unterscheiden. Viele Kommentarspalten bleiben jetzt 24 Stunden geöffnet. Pro Tag schreiben Nutzer derzeit 12.000 Kommentare. In Deutschland hat auch Zeit Online schon mit Moderations-Bots experimentiert.
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"New York Times" schafft ihre Ombudsstelle ab.


Nichts für ombud: Die "New York Times" schafft den 2003 geschaffenen Posten des Public Editors ab. Die aktuelle Ombudsfrau, Elizabeth Spayd, wird das Amt nur noch bis Freitag ausüben. An ihre Stelle soll ein sogenanntes Reader Center rücken. Die Journalistin Hanna Ingber soll mit ihrem Team eine Brücke zwischen Redaktion und Lesern schlagen. "New York Times"-Herausgeber Arthur Sulzberger Jr begründet den Schritt mit der wachsenden Bedeutung von Leserkommentaren und Reaktionen in den sozialen Medien, die "kollektiv als ein moderner Watchdog" dienten.

Elizabeth Spayd ist seit 2016 Public Editor bei der "New York Times" und die sechste Ombuds-Person. Eigentlich sollte sie es bis Mitte 2018 bleiben. Beobachter werfen ihr vor, ihre Rolle nicht ausreichend ausgefüllt zu haben. Die "New York Times" galt mit der Position des Public Editors, die sie 2003 nach einem Plagiatsskandal eingeführt hatte, lange als Vorbild. In den vergangenen Jahren haben andere Zeitungen vergleichbare Posten abgeschafft, darunter die "Washington Post". (Foto: Picture Alliance / Photoshot)
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New York Times trennt sich von Redakteuren, um Reporter einzustellen.

New York TimesNew York Times will Redakteure über Abfindungen loswerden, um das gesparte Geld in Reporter zu investieren. Künftig sollen weniger Redakteure Themen über alle Ausspielwege betreuen, schreibt Chefredakteur Dean Baquet. Eingesparte Doppelarbeit soll 100 neue Stellen für Schreiber und Videomacher ermöglichen. Baquet bittet Redakteure in seinem Schreiben, ihren Hut zu nehmen, falls sie sich den neuen Anforderungen nicht gewachsen sehen.
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Arthur Gregg Sulzberger wird Chef des "New York Times"-Meinungsressorts.

Arthur Gregg Sulzberger übernimmt das Meinungsressort der "New York Times" von seinem Vater und "NYT"-Herausgeber Arthur Ochs Sulzberger Jr. Experten werten dies als Maßnahme, A. G. Sulzberger als künftigen Herausgeber zu positionieren, der traditionell sowohl im Meinungs- als auch im Nachrichtenressort das letzte Wort hat. A. G. Sulzberger war erst im vergangenen Oktober stellvertretender Herausgeber der "NYT" geworden.
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"New York Times" gewinnt im ersten Quartal 308.000 Neukunden.

New York TimesNew York Times schreibt wieder schwarze Zahlen und macht im ersten Quartal einen Gewinn von 13,2 Mio Dollar. Außerdem akquiriert sie 308.000 Neukunden für ihre digitalen Services. Das Online-Geschäft macht mittlerweile 38 % der Werbeerlöse aus. Die "New York Times" hat zuletzt stark in ihre Digitalangebote investiert.
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"Spiegel" porträtiert das Verhältnis zwischen "New York Times" und Trump.

New York TimesNew York Times und US-Präsident Donald Trump verbindet eine verkorkste Hassliebe, schreibt "Spiegel"-Autorin Isabell Hülsen. Trump hasse die kritische Zeitung und sehne sich zugleich danach, von ihr geliebt zu werden. Fünf Mio Dollar habe das Blatt nach der Wahl Trumps investiert, um weitere Reporter in Washington einzustellen. Eine Redakteurin prüfe ständig, ob Trumps Aussagen wahr sind. Doch obwohl Trump der "New York Times" einen gigantischen Zuwachs an Digital-Abonnenten beschert habe, stünden dem Blatt Einschnitte im Budget und Entlassungen bevor. Der Gewinn sei zuletzt geschrumpft.
"Spiegel", 17/2017, S. 72-77 (Paid)Kommentieren ...

US-Journalist Jim Rutenberg: Guter Journalismus ist unersetzbar.

Seriöse Berichterstattung von klassisch ausgebildeten Reportern ist heute unermesslich wichtig, sagt New-York-Times-Autor Jim Rutenberg im Interview mit "Horizont". Donald Trumps Beschimpfungen von Journalisten änderten nichts daran, dass Medienberichte zum Rücktritt seines Sicherheitsberaters Michael Flynn geführt hätten. Die Aufgabe der US-Journalisten sei es, Fakten darzulegen und Trumps Erfindungen zu entlarven. Die "New York Times" erlebe den größten Zulauf seit der Watergate-Affäre.
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Weißes Haus schließt CNN und weitere Medien von Hintergrundgespräch aus.

CNN Logo 150CNN, "New York Times", "Los Angeles Times", BuzzFeed, und Politico wurden am Freitag von einem Hintergrundgespräch im Weißen Haus ausgeschlossen. Bei der von Pressesprecher Sean Spicer abgehaltenen Veranstaltung waren hingegen die anderen großen TV-Networks sowie unter anderem das rechte Medium Breitbart News zugelassen. AP und das "Time Magazine" blieben der Veranstaltung aus Protest fern.
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"Washington Post" und "New York Times" werben mit viel Pathos.

Washington Post 150Washington Post und "New York Times" werben mit übertriebenem Pathos, urteil Michael Hanfeld. Zwar würden die beiden Zeitungen regelmäßig von Donald Trump attackiert, der nicht viel von der freien Presse zu halten scheine, gleichzeitig würden die Blätter von der Stimmung aber auch profitieren. "Washington Post"-Besitzer Jeff Bezos habe in seiner Rolle als Amazon-Chef zudem wenig Skrupel, sein Geschäft auch in unfreie Staaten auszudehnen.
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Video-Tipp: 166 Jahre "New York Times" in 55 Sekunden.

NYT Cover-Video 150Video-Tipp: Der Digital-Künstler Josh Begley zeigt fast alle Titelseiten der altehrwürdigen "New York Times" im Schnelldurchlauf. Er dokumentiert die Entwicklung der Zeitung seit 1851, angefangen bei den reinen Bleiwüsten der ersten Jahrzehnte, über einzelne Illustrationen, bis hin zur Bilderflut - erst in Schwarz-Weiß, später in Farbe.
vimeo.com (55-Sek-Video), theverge.com

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Zahl des Tages: "New York Times" sammelt Geld für 209.000 Digital-Abos für Schüler.

New York TimesZahl des Tages: Spenden für beachtliche 209.000 Digital-Abos für Schüler hat die "New York Times" in nur neun Tagen gesammelt. Die Sponsoren spendeten Beträge von 5 bis 20.000 Dollar. Mit den Abos sollen Schüler öffentlicher Schulen auf die Internetseite und das Lernnetzwerk der Zeitung zugreifen können. Für jedes gespendete Digital-Abo sponsert die "New York Times" einen zusätzlichen Zugang.
dnv-online.net
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"New York Times" setzt verstärkt auf Digital-Abos.

New York TimesNew York Times setzt mittlerweile in erster Linie darauf, Digitalabonnenten zu gewinnen und nicht, die Anzeigenerlöse zu maximieren, schreibt Gabriel Snyder für "Wired". Dabei orientiere sich die Zeitung an der Taktik von Digital-Unternehmen wie Netflix oder Spotify: Um das Kernprodukt - im Fall der "New York Times" Journalismus - werden weitere Produkte angeboten.
wired.com, wuv.de (deutsche Zusammenfassung)Kommentieren ...

Zitat: "NYT"-Korrespondent Mark Landler fürchtet Verlust unabhängiger Presse.

Mark Landler, NYT 150"Donald Trumps Umgang mit den Medien wird nicht nur die Berichterstattung über ihn beeinflusst, sondern Konsequenzen für die Zukunft der unabhängigen Presse Amerikas haben."

Mark Landler, Korrespondent der "New York Times" im Weißen Haus, erlebt, wie Donald Trump seinen Wählern die Presse als Stütze jenes Establishments präsentiert, das zu stürzen er gewählt wurde.
"Spiegel" 6/2017, S. 18 (Paid)Kommentieren ...

"New York Times" meldet 16 Prozent Rückgang bei Print-Anzeigen.

New York TimesNew York Times hat 2016 rund 16 % geringere Einkünfte aus Print-Anzeigen generiert. Insgesamt seien die Anzeigenerlöse um 9 % gesunken. Bei Digital-Anzeigen verzeichnet die Zeitung ein Plus von 6 % und erzielt 209 Mio Dollar Einnahmen. Zudem konnte die Zeitung Digital-Abonnenten gewinnen. Insgesamt sanken die Einnahmen dennoch um 2 % in 2016.
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Donald Trump attackiert erneut "New York Times" und "Washington Post".

Donald TrumpJuni 2016-150Donald Trump fordert via Twitter, dass jemand mit Talent und Überzeugung die "New York Times" kaufen sollte, um sie entweder "korrekt" zu führen oder "mit Würde" untergehen zu lassen. Zuvor polterte er bereits erneut gegen die Zeitung und die "Washington Post" und warf beiden Blättern vor, dass sie von Anfang an falsch und aggressiv über ihn berichtet und den Kurs noch immer nicht geändert hätten.
derstandard.at, twitter.comKommentieren ...

Google gewinnt "New York Times"-Journalisten für sein Cloud-Programm.

Google-G neues Logo2015-150Google angelt sich in Quentin Hardy einen erfahrenen "New York Times"-Journalisten und macht ihn zum Redaktionschef für sein Cloud-Programm. Welche Aufgaben er auf der neu geschaffenen Position übernehmen soll, verraten beide Seiten bisher nicht. Quentin Hardy arbeitet seit fünf Jahren für die "New York Times" und ist deren stellvertretender Ressortleiter im Bereich Technologie.
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2020 Report: "New York Times" legt Strategie fest.

New York Times Gebäude 150 (Foto: dpa)New York Times veröffentlicht ihrem 2020 Report, in dem die Traditionszeitung festhält, wie sie sich für die digitale Zukunft fit machen will. So sollten Inhalte visueller aufbereitet werden, statt nur aus langen Texten zu bestehen. Die Leser sollen mehr Ratgeber-Inhalte bekommen und stärker Teil der Geschichten werden.
niemanlab.org, nytco.comKommentieren ...

China: "New York Times"-App wird aus App-Store gelöscht.

New York TimesApple wirft die App der "New York Times" aus dem chinesischen App-Store. Als Grund nennt Apple "Verstöße gegen lokale Vorschriften", die von chinesischen Behörden festgestellt wurden. Die App war bisher die einzige Möglichkeit, Inhalte der "NYT" in China zu lesen - die Webseite wird seit 2012 durch die Great Firewall blockiert.
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"NYT"-Journalistin Lydia Polgreen wird Chefredakteurin der "Huffington Post".

lydia-polgreen-150Huffington Post wirbt Lydia Polgreen, 41, bei der "New York Times" ab. Als neue Chefredakteurin folgt sie auf Arianna Huffington, die sich auf ihr Gesundheits- und Wellness-Startup Thrive Global konzentrieren will und die "Huffington Post" im August verlassen hat. Polgreen arbeitet seit fast 15 Jahre für die "NYT". Sie war Korrespondentin in Westafrika, Südasien und Johannesburg und zuletzt für die globale Expansion verantwortlich.
tt.com, nytimes.com, huffingtonpost.comKommentieren ...

Trump schmeichelt "New York Times" bei Interview-Termin.

Donald TrumpJuni 2016-150Donald Trump macht bei einem Interviewtermin seinem Lieblingsgegner, der "New York Times", Komplimente und nennt die Zeitung ein "Welt-Juwel", wie Redakteur Mike Grynbaum auf Twitter schreibt. Im Interview selbst kündigt Trump unter anderem an, keine Strafverfolgung gegen Hillary Clinton einzuleiten. Das Gespräch war zuvor von Trump noch abgesagt und dann verschoben worden.
meedia.de, nytimes.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Zahl des Tages: "New York Times" gewinnt seit der US-Wahl Abonnenten.

New York TimesZahl des Tages: Schlappe 41.000 neue Abonnements verzeichnet die "New York Times" in den ersten sieben Tagen seit der US-Präsidentschaftswahl. Darin enthalten sind sowohl Print-, als auch Digital-Abos. Zusammen ist dies der größte Zuwachs seit der Einführung digitaler Bezahlmodelle 2011. Donald Trump hatte nach der Wahl behauptet, die Zeitung verliere aufgrund schlechter Berichterstattung über ihn Abonnenten.
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Springer, NYT und News Corp investieren in Scroll.

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Blendle-Konkurrenz: Springer, die "New York Times" und News Corp investieren gemeinsam 3 Mio Euro in Scroll, ein Projekt von Tony Haile, ehemaliger Chartbeat-Chef. Scroll soll 2017 als monatlicher Abo-Service starten, der Texte von zahlreichen Publikationen anbietet - fast ohne Werbung.

Ähnliche Konzepte wie Blendle oder Readly sind bereits auf dem Markt; Haile glaubt trotzdem daran, dass sich Scroll durchsetzen kann. Er hofft auf Leser, die keine Lust auf individuelle Abos haben und verspricht, alle "Barrieren zu beseitigen", die beim Lesen - bisher - stören.
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"New York Times" verspricht unparteiische Berichterstattung zu Trump.

New York TimesNew York Times will nach der Wahl Vertrauen zurückgewinnen. Herausgeber Arthur Ochs Sulzberger Jr. kündigt in einer Mail an die Abonnenten an, die Zeitung werde "unparteiisch und fair" über Trump berichten. Vor der Wahl nannte die "New York Times" Trump den "schlechtesten Kandidaten, der in der Geschichte des modernen Amerikas nominiert wurde".
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Roboter schreiben Nachrichten im US-Wahlkampf.

RoboterjournalismusRoboterjournalismus: Im US-Wahlkampf erhalten Mediennutzer verstärkt Texte, die von Algorithmen und Robotern erstellt werden. Zu den Medien, die etwa per Chatbot maßgeschneiderte News liefern, zählen die "New York Times", die "Washington Post" sowie die Sender CNN und NBC. Leser finden die von Menschen geschriebenen Texte stilistisch besser, die Roboter punkten mit Glaubwürdigkeit.
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