Europäische Verlage gründen Allianz für automatisierte Buchung von Werbung.


Sichere Deals: Gruner + Jahr, "NZZ", "Standard" und weitere europäische Verlage bündeln ihr Geschäft mit der automatisierten Vermarktung ihrer digitalen Werbeflächen. Über das Angebot Premium Programmatic Europe können Werbungtreibende pan-europäische Kampagnen buchen. Die Allianz verspricht Sicherheit für Marken, weil alle buchbaren Websites bekannt sind. Ein Kritikpunkt beim sogenannten Programmatic Advertising ist die Intransparenz.

Neben dem digitalen Inventar von G+J, "NZZ" und "Standard" sind auch Flächen bei der G+J-Tochter Prisma Media in Frankreich verfügbar. Auch Unidad Editorial ("El Mundo", "Marca") aus Spanien, NextRégie aus Frankreich und das "Luxemburger Wort" wollen sich anschließen. Bis Ende des Jahres will die Allianz "alle wichtigen Märkte in Europa" bedienen.
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"Standard" und "NZZ" nehmen deutsche Leser ins Visier.


Alpiner Zweikampf um die Piefkes: Die österreichische Tageszeitung "Standard" und die Schweizer "NZZ" starten eigene Digital-Angebote für Leser in Deutschland. Seit Montagmittag ist derstandard.de online, der deutsche Ableger soll "Laborcharakter" haben und Experimentierfeld sein, um Neues auszuprobieren. Die sichtbar österreichische Färbung der Themenauswahl lässt nicht verheimlichen, dass zum Start noch etliche Artikel Übernahmen der österreichischen Hauptseite sind.

Die "NZZ" startet morgen mit NZZ Perspektive ein E-Paper speziell für Deutschland. Dazu kommt ein täglicher Newsletter, der die in Deutschland beliebtesten Artikel auf nzz.ch zusammenstellt. Schon seit April kommentiert Chefredakteur Eric Gujer jeden Freitag die deutsche Politik in seinem Newsletter "Der andere Blick".

Es mag Zufall sein, dass die Ankündigungen aus Wien und Zürich am gleichen Tag kommen, doch der Trend ist klar: Trotz starker einheimischer Angebote ist der deutsche Markt für Medienunternehmen aus dem Ausland lukrativ. Beide Angebote beanspruchen für sich, den deutschen Lesern einen Außenblick auf das Geschehen in Deutschland und der Welt zu liefern. Bereits heute zählt nzz.ch rund ein Drittel seiner Zugriffe aus Deutschland. Bei derstandard.at sind es nach eigenen Angaben mehr als 10 %.
meedia.de, derstandard.at ("Standard"), persoenlich.com ("NZZ"), turi2.de (Background "NZZ")Kommentieren ...

Deutschland-E-Paper der "NZZ" startet morgen.

NZZ startet morgen mit NZZ Perspektive ihr angekündigtes Angebot speziell für Deutschland. Das Paket umfasst das E-Paper der "NZZ" mit Auslandsberichterstattung, Analysen und Kommentaren zur deutschen Politik sowie Feuilleton. Ein täglicher Newsletter stellt die in Deutschland beliebtesten Artikel auf nzz.ch zusammen, jeweils am Freitag kommentiert Chefredakteur Eric Gujer die deutsche Politik in seinem Newsletter "Der andere Blick". Das Monatsabo kostet zehn Euro, einen Probemonat gibt es für einen Euro.
persoenlich.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"NZZ" plant E-Paper-Ausgabe für Deutschland noch vor der Bundestagswahl.

Expedition Nord: Die "Neue Zürcher Zeitung" nimmt Deutschland ins Visier und plant eine E-Paper-Ausgabe speziell für den "großen Kanton im Norden", berichtet der "SonntagsBlick". Die elektronische Ausgabe für Deutschland solle aussehen wie das Original, jedoch ohne Schweizer Inhalte. Probeversionen würden intern bereits "herumgeistern", der Personalbestand sei aufgestockt worden. Ein Starttermin ist noch nicht bekannt, soll aber vor der Bundestagswahl im September sein.

Chefredakteur Eric Gujer verschickt bereits seit April einen wöchentlichen Politik-Newsletter für Deutschland. Zuletzt waren die Bemühungen der Zeitung, in Österreich mit dem Bezahlangebot NZZ.at Fuß zu fassen, gescheitert. Die gedruckte Auslands-Auflage der "NZZ" liegt laut Mediadaten bei rund 8.600 Exemplaren. Wie viele davon nach Deutschland gehen, sagt der Verlag nicht.
"SonntagsBlick" via persoenlich.com, handelszeitung.ch, turi2.de (Background Newsletter)Kommentieren ...

"NZZ"-Chef Veit Dengler stürzte womöglich über Österreich-Deutschland-Streit.

NZZ gibt Geschäftsführer Veit Dengler offenbar auch den Laufpass, da dieser in mehreren Punkten völlig unterschiedliche Ansichten als Chefredakteur Eric Gujer pflegt, mutmaßt Charlotte Theile. Der Österreicher Dengler scheiterte mit NZZ.at, Gujer zielt auf konservative Leser aus Deutschland – unter anderem mit einem Newsletter für deutsche Leser.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"NZZ" trennt sich von CEO Veit Dengler.


Neuer Zürcher Zampano gesucht: Die "Neue Zürcher Zeitung" und ihr CEO Veit Dengler gehen getrennte Wege. Als Grund für die Trennung nennt die "NZZ" unterschiedliche Auffassungen zwischen des Verwaltungsrats und des CEO zur Umsetzung der Unternehmensstrategie. Beide Seiten seien sich jedoch einig, "dass der strategische Fokus auf Publizistik weiterhin richtig" sei.

Finanzchef Jörg Schnyder wird den Konzern übergangsweise leiten, während das Unternehmen einen Nachfolger für Veit Dengler sucht. Er kam vor vier Jahren als Branchenfremder von Groupon zur "NZZ". Unter ihm versuchte die Zeitung vergeblich, mit NZZ.at auch in Denglers Heimat Österreich Fuß zu fassen. (Foto: Christian Beutler / Keystone/ Picture Alliance)
persoenlich.com, nzzmediengruppe.ch

Aus dem turi2.tv-Archiv:
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"NZZ" startet Bezahl-Newsletter zur globalen Risikobewertung für Unternehmen.

NZZ will mit Risikobewertung für kleine und mittlere Unternehmen Geld verdienen und startet den wöchentlichen Newsletter NZZ Global Risk. Immer donnerstags um 16.30 Uhr zeichnet der Newsletter Zukunftsszenarien zu aktuellen Themen – im Erstling geht es um den Aufstieg Chinas. Der Newsletter soll Unternehmern eine "Schweizer Perspektive auf die entscheidenden Entwicklungen unserer Zeit" liefern. Zunächst ist "NZZ Global Risk" für alle Zeitungsabonnenten kostenlos zubuchbar, später soll daraus ein eigenes Bezahl-Angebot entstehen.
per Mail, abo.nzz.chKommentieren ...

"NZZ" befördert Luzi Bernet zum Chefredakteur der Sonntagszeitung.

NZZ am Sonntag wird künftig von Luzi Bernet, 53, geführt. Der stellvertretende Chefredakteur der "NZZ" löst Felix E. Müller, 66, ab. Müller bleibt Autor und Berater. Nicole Althaus, Mitglied der Chefredaktion der "NZZ am Sonntag", wird Chefredakteurin Magazine. Sie verantwortet somit "NZZ"-Zeitschriften und den Buchverlag NZZ Libro.
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Meinung: "NZZ"-Strategie, nur auf Publizistik zu setzen, ist alternativlos.

Neue Zürcher Zeitung macht nur 7 % ihres Gewinns mit Aktivitäten, die nichts mit Publizistik zu tun haben, beobachtet Kurt Zimmermann. Das Geschäftsmodell der "NZZ", die fast nur Inhalte verkauft, sei weltweit einzigartig – und alternativlos, denn das Unternehmen könne nichts anderes und habe den Einstieg in digitale Geschäfte komplett verschlafen.
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Lese-Tipp: Aus den Erfahrungen und Fehlern von NZZ.at lernen.

Lese-Tipp: NZZ.at-Chefredakteur Lukas Sustala analysiert die Gründe für das Scheitern seines Portals. Die Paywall in Höhe von 14 Euro sei anfangs ein "durchaus aggressiver Preispunkt" gewesen. Der Chef des eingestellten Österreich-Ablegers der "NZZ" sieht 9 Euro pro Monat als Richtschnur für den Preis journalistischer Bezahlinhalte. Am Anfang habe NZZ.at zu viel zugleich sein wollen: Nachrichtenmedium, Clubabend-Veranstalter und Hintergrund-Lieferant. Der Mut zur Lücke sei aber für kleine Redaktionen entscheidend. Newsletter hätten geholfen, Leser zu erreichen. Wichtig sei auch, dass Journalisten ihre eigenen Inhalte in ihren Netzwerken "in die Auslage stellen".
nzz.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

NZZ.at stellt Ende April den Betrieb ein.

NZZ stellt ihren Österreich-Ableger NZZ.at Ende April ein. Die Bezahl-Seite blieb trotz mehrerer Weiterentwicklungen "hinter unseren Erwartungen", sagt "NZZ"-CEO Veit Dengler. Bis Ende September werden fünf Mitarbeiter gekündigt, den Standort Wien will die "NZZ" jedoch beibehalten und sieht Deutschland und Österreich weiterhin als "wichtige Märkte".
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"NZZ" startet wöchentlichen Politik-Newsletter für Deutschland.

NZZ wildert im Nachbarland: Chefredakteur Eric Gujer startet morgen einen wöchentlichen Politik-Newsletter für Deutschland. Unter dem Titel "Der andere Blick" will er jeden Freitag Analysen, Recherchen und Ansichten zum politischen Geschehen liefern, "das für Deutschland wichtig ist". "Der andere Blick“ kann auch aus anderen Medien stammen.
nzz.ch1 Kommentar

NZZ-Mediengruppe erhöht ihren Gewinn um 7 %.

NZZ-Mediengruppe steigert ihren Gewinn 2016 um 7 % auf 23,8 Mio Franken. Der Umsatz geht um 3 % auf 442,7 Mio Franken zurück. Gründe für den Umsatzrückgang seien u.a. die Zusammenlegung von drei Zeitungen, der Wegfall von Zeitschriften und der Verkauf einer Druckerei. Der Umsatz verlagere sich von der Print-Werbung hin zu Einnahmen aus dem Lesermarkt und neuen Geschäftsfeldern. Die Erlöse mit Business Medien wachsen besonders stark - von 40,8 auf 49,9 Mio Franken.
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"NZZ am Sonntag" bekommt eigenen Internetauftritt.

NZZ schenkt ihrer Sonntagsausgabe zum 15. Geburtstag eine eigene Bezahl-Website. Auf NZZaS.ch will die Redaktion die "wichtigsten und überraschendsten Geschichten der Woche" digital aufbereiten und zeitlose Hintergrundartikel liefern. Die Texte erscheinen schon in der Woche und sollen einen "Vorgeschmack" auf den Sonntag geben. Vorläufig ist das Angebot nur zahlenden Abonnenten vorbehalten.
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Meinung: Die Leidenschaft und Distanz im Journalismus fehlen.

Journalismus ist eine ziemlich leidenschaftslose Angelegenheit geworden, sagt Christoph Zürcher, Leiter des Gesellschaftsressorts der "NZZ am Sonntag". Stattdessen müsse Journalismus wie der "Eintritt in ein Kloster" sein - der Abschied vom gewöhnlichen Leben mit seinen vielen Interessengruppen. Journalisten müssen eine eigene Haltung zeigen, meint Zürcher. Reporter müssten auf Distanz gehen - auf immer und ewig, zu allem und zu allen.
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"NZZ" holt ihre Inlandkorrespondenten in die Zentralredaktion.

nzz150NZZ gibt ihre Außenstellen, mit Ausnahme der in der Westschweiz, auf. Die Korrespondenten in der italienischen und französischen Schweiz sowie die in der Ostschweiz und Zentralschweiz sollen künftig aus dem Inlandsressort in Zürich oder die Redaktion in Bern berichten. Die Zeitung gibt an, damit auf die gewachsene Bedeutung der Bundespolitik zu reagieren.
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Anita Zielina steigt zur Leiterin digitale Produkte der "NZZ" auf.

anita-zielina-150NZZ holt Anita Zielina in die Führung des Unternehmens. Die Digital-Chefredakteurin wird Leiterin digitale Produkte für alle Medien des Hauses. "Moskau"-Korrespondent Daniel Wechlin wird stellvertretender Chefredakteur. Zugleich gründet der Verlag ein zentrales Customer Marketing unter der Leitung von Mirko Marxen, um mehr Umsatz auf dem Lesermarkt zu machen.
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"Neue Zürcher Zeitung" stellt "NZZ Campus" ein.

nzz150Neue Zürcher Zeitung stellt ihr seit 2006 existierendes Studentenmagazin "NZZ Campus" ein. Ende November erscheint die letzte Ausgabe des vierteljährlichen Hefts mit 50.000 Auflage. Das Magazin habe auf dem Werbemarkt nicht den gewünschten Erfolg erzielt, begründet der Verlag. Zwei Mitarbeiter sollen an anderer Stelle im Verlag beschäftigt werden.
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"NZZ" stellt Pay-App "NZZ Selekt" ein.

nzz150NZZ nimmt ihre Bezahl-App NZZ Selekt Ende des Jahres aus dem App Store. Das Programm liefert Nutzern seit Mitte 2015 täglich zehn ausgewählte Nachrichten aus dem Bezahlangebot der "NZZ". Dafür werden 10 Franken oder 9,99 Euro pro Monat fällig. Offenbar finden die kuratierten News nicht genügend Nutzer: "Eine beschränkte Auswahl unserer täglichen Artikel ist nicht das richtige Mittel, um neue Lesergruppen zu gewinnen", sagt "NZZ"-Chef Steven Neubauer.
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Lukas Sustala folgt als Chefredakteur bei NZZ.at auf Michael Fleischhacker.

Michael Fleischhacker-150NZZ.at: Michael Fleischhacker, Chefredakteur des "NZZ"-Ablegers in Österreich, gibt seinen Posten an den bisherigen CvD Lukas Sustala, Jahrgang 1986, ab. Fleischhacker bleibt der Redaktion als Kolumnist und Veranstaltungsmoderator erhalten, wolle sich ansonsten aber auf die Moderation der der Talkshow "Hangar 7" bei Servus TV konzentrieren.
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Schweiz: "NZZ Folio" erscheint in neuem Design, Format und mit mehr Rubriken.

NZZ_Folio_150NZZ Folio, Monatsmagazin der "Neuen Zürcher Zeitung", bekommt von der Redaktion zum 25. Geburtstag ein neues Design spendiert und erscheint künftig in kleinerem Format mit überarbeitetem Logo. Jede Ausgabe behandelt wie bisher ein Schwerpunkt-Thema, neue Rubriken kommen hinzu, die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Thema Väter.
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"NZZ" macht Plus bei Abos und steigert Gewinn.

NZZ Digital-600

Neue Zürcher Zuversicht: Die "NZZ" meldet Mutmacher-Zahlen fürs 1. Halbjahr und kann den Umsatzrückgang bei Print-Abos durch digitale Verkäufe wettmachen. Fachdienste wie Architonic für Architekten und Bindexis fürs Baugewerbe verzeichnen wachsende Erträge. Für Werbemarkt und Druckgeschäft steht ein Minus in den Büchern, das Geschäft mit Print-Anzeigen schrumpft um 10 %. Der Gewinn der Mediengruppe steigt jedoch um umgerechnet 7,1 Mio auf 11 Mio Euro.

NZZ-Chef Veit Dengler setzt für die Zukunft weiter auf Einnahmen aus dem Lesermarkt und Wachstum bei den Business-Medien. Im Druck-Segment konnte die Mediengruppe im 1. Halbjahr noch sparen, weil sie 2015 eine Druckerei schloss. Für die Zukunft sind weitere Einschnitte angekündigt, wie etwa die Zentralisierung der Druckvorstufe.
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