Österreichs Kanzler Kern wirft Medien vor, das reale Leben der Bürger zu ignorieren.

Bundeskanzler Christian KernChristian Kern wirft den Medien vor, die "realen Lebensverhältnisse" der Menschen nicht zu behandeln. Die Newsroom-Macher seien zu sehr auf Klicks fixiert, sagt der österreichische Kanzler auf dem European Newspaper Congress. Das Ziel der Aufklärung verschwinde aus den Redaktionen. Auch die Politik sei gefordert, den Journalismus zu stärken. Kern habe Respekt vor den Zeitungen, die heute unter völlig anderen Bedingungen als vor 20 Jahren arbeiteten. Der SPÖ-Politiker fordert von Facebook, Google und YouTube, ihre Algorithmen offenzulegen.
news.at, derstandard.atKommentieren ...

Alexandra Föderl-Schmid geht vom "Standard" zur "Süddeutschen Zeitung".

Alexandra Föderl-Schmid, noch bis Ende August Chefredakteurin und Co-Herausgeberin des "Standard", findet ihre neue journalistische Heimat in Deutschland. Künftig schreibt sie für die "Süddeutsche Zeitung" in München, das bestätigt Föderl-Schmid via Twitter. Offenbar geht sie für die Münchner nach Israel. Gestern war bekannt geworden, dass Föderl-Schmid die österreichische Tageszeitung nach 27 Jahren verlässt.
horizont.at, twitter.comKommentieren ...

BR, Arte, ORF und SRF launchen Projekt zu Verschwörungstheorien.

Bayerischer Rundfunk, Arte, ORF und SRF starten das gemeinsame Projekt "Die Weltherrschaft" zu Verschwörungstheorien. Eine TV-Dokumentation soll die Mechanismen von Verschwörungstheorien beleuchten. Mitte Juni soll das Portal dieweltherrschaft.net loslegen. Nutzer können dort künftig mit einem interaktiven Video-Baukasten ihre eigene Theorien entwerfen.
horizont.netKommentieren ...

Österreich: Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid verlässt den "Standard".

Standard aus Österreich und Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin und Co-Herausgeberin, gehen getrennte Wege. Föderl-Schmid verlasse die Tageszeitung nach 27 Jahren Ende August, teilt der Verlag mit. Wer ihr nachfolgt, sei noch nicht klar. Föderl-Schmid arbeitet seit 1990 für den "Standard", seit 2007 als Chefredakteurin, seit 2012 auch als Co-Herausgeberin.
horizont.at, derstandard.atKommentieren ...

Dentsu Aegis kauft Austro-Mediaagentur media.at.

Dentsu Aegis, japanisches Media-Schwergewicht, kauft die österreichische Agentur media.at. Die Firma gehört bisher dem Provider A1, der Bank Bawag, der Post, den Lotterien sowie der Industriellenvereinigung. 2015 verwaltete media.at 380 Mio Euro Brutto-Werbevolumen. Mit dem Kauf, dem die Kartellbehörden noch zustimmen müssen, würde Dentsu in Österreich umsatzmässig zum Group-M-Network aufschließen.
derstandard.atKommentieren ...

Österreichs Kanzler Kern will unabhängige Medien und verteidigt Moderator Armin Wolf.

Bundeskanzler Christian KernÖsterreich: Kanzler und SPÖ-Chef Christian Kern will die Medienförderung bei Gratiszeitungen an Qualitätsstandards knüpfen. "Wir müssen davon wegkommen, dass man das als Instrument einsetzt, um sich gewogenen Journalismus zu kaufen", sagt Kern über Regierungsinserate im neuen Ö1-Medienmagazin "#doublecheck". Medien, die vom Staat finanziell gefördert werden, müssten ordentliche journalistische Arbeitsplätze bieten. Der Politiker verteidigt auch ORF-Anchor Armin Wolf gegen Angriffe aus Politik und ORF-Management.
derstandard.at, orf.at, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Hans-Peter Siebenhaar wird 55.

Hans-Peter SiebenhaarWir graturilieren: Hans-Peter Siebenhaar, Österreich-Korrespondent des "Handelsblatts", feiert heute seinen 55. Geburtstag. Der Franke hat im vergangenen Lebensjahr das Buch Österreich - Die zerrissene Republik geschrieben, mit dem er einen Beitrag zur Antwort auf Populismus am Beispiel der Alpenrepublik leisten will. Er kritisiert, dass die Medien lieber ihren Lesern gefallen wollten, statt Haltung zu zeigen.

Privat träumt Siebenhaar von einem mehrmonatigen Segeltörn durch die griechische Inselwelt mit ihm als Skipper. Heute entflieht der promovierte Politikwissenschaftler den kühlen Wiener Temperaturen und feiert seinen Geburtstag mit seiner Familie in Madrid in seinem Lieblingsrestaurant. Glückwünsche sind auf allen Wegen willkommen, zum Beispiel per Mail.
(Foto: Pablo Castagnola)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Aus den Erfahrungen und Fehlern von NZZ.at lernen.

Lese-Tipp: NZZ.at-Chefredakteur Lukas Sustala analysiert die Gründe für das Scheitern seines Portals. Die Paywall in Höhe von 14 Euro sei anfangs ein "durchaus aggressiver Preispunkt" gewesen. Der Chef des eingestellten Österreich-Ablegers der "NZZ" sieht 9 Euro pro Monat als Richtschnur für den Preis journalistischer Bezahlinhalte. Am Anfang habe NZZ.at zu viel zugleich sein wollen: Nachrichtenmedium, Clubabend-Veranstalter und Hintergrund-Lieferant. Der Mut zur Lücke sei aber für kleine Redaktionen entscheidend. Newsletter hätten geholfen, Leser zu erreichen. Wichtig sei auch, dass Journalisten ihre eigenen Inhalte in ihren Netzwerken "in die Auslage stellen".
nzz.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutscher "Krone"-Verlagschef klagt auf Nachzahlung von drei Monatsgehältern.

Kronen Zeitung: Geschäftsführer Bernhard Schneider, Funke-Vertreter in Wien, verklagt den Verlag auf drei ausstehende Monatsgehälter à 34.000 Euro. Schneider vertritt die Auffassung, sein zuletzt 2015 um ein Jahr verlängerter Vertrag sei immer noch gültig, Herausgeber Christoph Dichand bestreitet das. Vor dem Arbeitsgericht Wien berichtet Schneider, er komme nach wie vor jede Woche von Dienstag bis Donnerstag nach Wien geflogen und arbeite gleichberechtigt mit Dichand-Geschäftsführer Wolfgang Altermann. Im Juli geht der Prozess weiter, alle bisherigen Einigungsversuche sind gescheitert.
derstandard.atKommentieren ...

Basta: Ösi-Sender Kronehit legt Hörerinnen mehr Holz vor die Hütte.

Die dicksten Dinger aus Österreich: Geräusche raten, Hörer-Rechnungen bezahlen? Der Ösi-Radiosender Kronehit hat was Besseres. Die Wiener Moderatoren werben derzeit für große Brüste. Die sollen zwei Frauen erhalten, die unter dem schweren Gen-Defekt zu kleiner Oberweiten leiden. Bewerben sollen sich ausschließlich Mütter mit ihren Töchtern.
kronehit.atKommentieren ...

Zitat: ORF-Vize-Direktor vermisst bei seinen Moderatoren Fairness gegenüber Politikern.

Thomas Prantner"Es ist unzumutbar für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wenn das TV-Studio wie ein Verhörraum oder eine Anklagebank wirkt."

Thomas Prantner, stellvertretender ORF-Direktor, kritisiert im Gespräch mit dem Magazin "Profil" mangelnde Fairness seiner Moderatoren gegenüber Politikern. Politiker müssten sich kritische Fragen gefallen lassen, es komme aber auf Ton und Stil der Fragen an.
ots.atKommentieren ...

NZZ.at stellt Ende April den Betrieb ein.

NZZ stellt ihren Österreich-Ableger NZZ.at Ende April ein. Die Bezahl-Seite blieb trotz mehrerer Weiterentwicklungen "hinter unseren Erwartungen", sagt "NZZ"-CEO Veit Dengler. Bis Ende September werden fünf Mitarbeiter gekündigt, den Standort Wien will die "NZZ" jedoch beibehalten und sieht Deutschland und Österreich weiterhin als "wichtige Märkte".
nzzmediengruppe.ch, persoenlich.comKommentieren ...

Die "Zeit" will österreichischen Titel "Zur Zeit" verbieten.

Zeit fährt harte Geschütze gegen das österreichische Rechtsaußen-Blatt Zur Zeit auf. Die Herausgeber sollen eine fünf- bis sechsstellige Summe zahlen, weil sie sich nicht an eine einstweilige Verfügung des Hamburger Landgerichts halten. Die "Zeit" sieht Verwechslungsgefahr und verbietet per Verfügung die Titelgestaltung. "Zur Zeit" fürchtet den Ruin und vermutet einen politischen Feldzug der "linken Hamburger Gazette".
standard.atKommentieren ...

Red-Bull-Chef Mateschitz finanziert Rechercheplattform gegen "wuchernde Misstrauenskultur".

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, 72, plant in Österreich eine multimediale, öffentlich zugängliche Rechercheplattform, berichtet die Kleine Zeitung. Die Plattform solle eine "publizistische Antwort auf die wuchernde Misstrauenskultur in der Gesellschaft" geben und unabhängig von Red Bull und Servus TV agieren. Geld kommt von Mateschitz' Privatstiftung Quo Vadis Veritas. Den Aufbau der journalistischen Organisation verantwortet Michael Fleischhacker, Ex-Chefredakteur der "Presse" und von NZZ.at.
kleinezeitung.at via derstandard.at2 Kommentare

Österreichische Gratis-Blätter "Heute" und "Österreich" bekommen Basis-Presseförderung.

Österreich: Die Gratis-Zeitungen "Heute" und "Österreich" sollen auch weiterhin Fördergelder erhalten. Die reformierte Presseförderung mit Basisförderung von 5.000 Euro für jeden Journalisten kann durch die Anwendung des Journalisten-Kollektivvertrags, die Mitgliedschaft im Presserat oder ein vorhandenes Redaktionsstatut auf maximal 9.000 Euro erweitert werden. Bisher bezahlen beide Blätter ihre Journalisten nicht nach Kollektivvertrag.
derstandard.at, profil.at (Background)

Korrektur: In einer füheren Version hieß es unter Berufung auf den ORF, dass die Gratis-Blätter gar keine Presseförderung erhalten sollten, was jedoch nicht stimmt. Kommentieren ...

ProSiebenSat.1 streicht bei ATV 70 Stellen und setzt neuen Chef ein

ProSiebenSat.1 setzt beim österreichischen Privatsender ATV gleich nach der vollendeten Übernahme den Sparhammer an. 70 Stellen fallen bis Ende 2017 weg, bis Ende 2018 siedelt der Konzern Vermarktung, Standorte, technischen Betrieb und Studios von ATV bei der österreichischen Tochter ProSiebenSat.1 Puls 4 an. ATV-Geschäftsführer Martin Gastinger geht von Bord, ihm folgt ProSiebenSat.1-Mann Thomas Gruber.
dwdl.de, presseportal.deKommentieren ...

Funke bringt österreichisches Tech-Portal Futurezone nach Deutschland.

Funke schickt seinen deutschen Ableger des Tech-News-Portals futurezone.at nach drei Monaten in den Beta-Betrieb. Eine eigene Redaktion in Berlin recherchiert Geschichten und Service-Beiträge mit Schwerpunkt Deutschland, übernimmt aber auch Texte des österreichischen Mutterportals. Daneben will futurezone.de ähnlich wie in Österreich eine "starke Community" aufbauen. Der Wiener Kurier, an dem Funke beteiligt ist, hatte futurezone.at 2010 vom ORF übernommen.
funkemedien.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ösi-Portal Unzensuriert startet deutschen Ableger.

Alpen-Breitbart unzensuriert.at bekommt einen deutschen Ableger. Das FPÖ-nahe Newsportal will mit unzensuriert.de dem "Interesse an Medien abseits des Mainstreams" nachkommen. Fast die Hälfte der Besucher kommt bereits heute aus Deutschland. Zum Start nimmt sich die deutsche Ausgabe u.a. Philipp Lahms AfD-Kritik und eine alte News bei Focus Online vor.
derstandard.atKommentieren ...

Markus Breitenecker hält ATV für kostspieligen Sanierungsfall.

ATV könnte ProSiebenSat.1 in Österreich mehr Geld für die Sanierung als den Kauf kosten, behauptet Geschäftsführer Markus Breitenecker. Kostspielige Fußball-TV-Rechte seien daher für die Sendergruppe zunächst tabu. Spätestens in drei Jahren soll ATV Gewinne erzielen. Dazu will Breitenecker auch Partner, Kunden und Lieferanten um Hilfe bitten.
derstandard.atKommentieren ...

Correctiv und "Standard": Ex-"Bravo"-Redakteur hatte kritischen Management-Job.

Correctiv Ausrufezeichen ohne Schriftzug-150Correctiv und der "Standard" berichten über eine angeblich kritische Zusammenarbeit zwischen dem Sänger Wincent Weiss und Ex-"Bravo"-Redakteur Sascha Wernicke. Der frühere Mitarbeiter des Bauer-Magazins übernimmt für Weiss Management-Aufgaben. Correctiv wirft der "Bravo" vor, die Karriere von Weiss gepusht zu haben. Der Presserat sieht keinen Verstoß gegen den Pressekodex, auch der Bauer-Verlag und Wernicke sehen keine Verfehlungen. Die Veröffentlichung ist die erste Kooperation von Correctiv mit der österreichischen Tageszeitung. Das Recherchebüro arbeitet bereits mit anderen ausländischen Medien zusammen, u.a. mit dem französischen Blatt "Le Monde".
derstandard.at (Bravo), derstandard.at (Kooperation)Kommentieren ...

Basta: Zum Abschreiben ist die "Lügenpresse" gerade gut genug.

Falsch gespickt: Das rechte Magazin "Info-Direkt" aus Österreich schreibt fleißig ab – bei der "taz", dem "Spiegel", tagesschau.de und "Handelsblatt". Die Initiative Stoppt die Rechten listet viele Beispiele auf. Dumm gelaufen: Die genannten Medien sind für "Info-Direkt" eigentlich Hetze verbreitende Mainstream-Medien und "Lügenpresse".
derstandard.at, profil.at1 Kommentar

Kloiber-Sender ATV verringer 2015 das Minus und den Umsatz.

Österreich: Der gerade ins ProSieben-Reich gewechselte Sender ATV hat 2015 ein Minus von rund 12 Mio Euro gemacht - 2 Mio weniger Verlust als 2014. Der Umsatz des Senders ist ebenfalls leicht gesunken und erreicht knapp 33 Mio Euro. ATV-Eigentümer Herbert Kloiber soll für den verlustreichen Sender noch 20 bis 24 Mio Euro erhalten.
derstandard.atKommentieren ...

Magazin: ORF-Berichte über Eurofighter wurden möglicherweise beeinflusst.

ORF 150ORF: Die Berichterstattung des Senders über den Eurofighter ist möglicherweise mit Geld beeinflusst worden, berichtet das Nachrichtenmagazin Profil. Ein Lobbyist soll im Auftrag von Airbus-Vorgänger EADS zwischen 2002 und 2004 mindestens 20 Mal ORF-Mitarbeiter getroffen haben, damit diese positiv über den Eurofighter berichten, schreibt "Profil". Der Lobbyist habe außerdem gegenüber EADS mit einem Computerausdruck des ORF seinen Erfolg belegen wollen. Der Sender will die Vorwürfe prüfen.
derstandard.atKommentieren ...

"Miss"-Macherin Monika Affenzeller verkauft Print besser dank Social Media.


Wiener Webweiber: Die Zeitschrift Miss aus Österreich entscheidet sich 2013 zum Strategie-Wechsel – und rückt Social Media ins Zentrum. Chefredakteurin Monika Affenzeller hat seitdem ein Luxusproblem: viele Fans auf Facebook plus steigende Print-Abos fürs Heft. Sie sagt im Videointerview von turi2.tv und "Horizont": "Social Media ist ein Segen für jede Medienmarke." Die Zukunft der Werbung sieht sie im Native Advertising.

Affenzeller bezeichnet die sozialen Kanäle als "unseren großen Marktplatz". Von den 420.000 Facebook-Fans erfahren manche erst durchs Internet, dass es ein Heft gibt. Ihr Team beim Medienhaus Styria fährt deshalb auf mehreren Gleisen Vollgas und teilt Inhalte auf: viel "Lean-Back-Material" für Print und schnelle Sachen fürs Netz – auf Facebook feuern sie im Stundentakt neue Postings raus. In der App gibt es viele Videos. Wichtig: "Alles hat eine optische Klammer" und überall versucht die Marke als "beste Freundin" zu agieren. Nervige Diättipps sind deshalb auf allen Kanälen tabu.
youtube.com (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

ProSiebenSat.1 bekommt grünes Licht für ATV-Übernahme

ProSiebenSat.1 darf den österreichischen Privatsender ATV samt Schwesterkanal ATV2 übernehmen. Die Wettbewerbsbehörde hat die Liste der Auflagen jedoch verschärft, u.a. in Hinblick auf Werbevermarktung und Nachrichten. Laut Verkäufer Herbert Kloiber blieb ProSiebenSat.1 als einziger Bieter übrig: Die Mediengruppe Österreich habe nicht genug geboten, das Gebot von Mediaprint ("Krone", "Kurier") wurde aufgehoben, nachdem Mitgesellschafter Funke es abgelehnt hatte.
derstandard.at, dwdl.deKommentieren ...

Red Bull teilt sein Medienhaus in zwei Teile.

Red-Bull-Media-House-Logo-150Red Bull Media House teilt sich künftig in zwei Einheiten: Das "Media Network" soll vor allem digitale Geschäfte bündeln. Dessen Leitung übernimmt Gerrit Meier, der vor einigen Monaten vom Wrestling-Konzern WWE kam. In der zweiten Einheit "Publishing, TV und Media Operations" versammeln sich Verlag, Werbung und Finanzen. Der frühere Bauer- und Springer-Manager Dietmar Otti hat hier den Hut auf.
derstandard.atKommentieren ...

Wettbewerbsbehörde erwartet zehn Stellungnahmen zur ATV-Übernahme.

atvATV: Bei der Prüfung der österreichischen Wettbewerbsbehörde zur Übernahme von ATV durch ProSiebenSat.1 erwarten die Wettbewerbshüter rund zehn Stellungnahmen, unter anderem durch den ORF und IP Österreich. Die Frist endet in der Nacht auf Samstag. Experten erwarten, dass die Übernahme mit Auflagen belegt wird. Da es noch andere Angebote gibt, wird sich ProSiebenSat.1 vermutlich nicht auf eine Sanierungsfusion berufen können.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Österreichische "Woman" bekommt Gratis-Beiboot mit 1 Mio Auflage.

VGN Verlagsgruppe News Logo 150Verlagsgruppe News schenkt seiner Frauenzeitschrift "Woman" eine Gratis-Schwester: "Woman Flash" soll vor allem junge Österreicherinnen ansprechen und mit 1 Mio Auflage den Markt fluten. Das Heft erscheint ab Anfang März alle zwei Wochen - in der Ferienzeit im Juni und August macht es Pause. Die Inhalte kommen von der Redaktion um Euke Frank, die auch das Kaufmagazin produziert.
horizont.atKommentieren ...

Ringier beteiligt sich an Wintersport-App CheckYeti.

Ringier150Ringier investiert über seinen Digital-Ventures-Arm in die Wintersport-App CheckYeti aus Österreich. Ringier und österreichische Business Angels beteiligen sich mit insgesamt 700.000 Euro an dem Startup. Mit dem neuen Kapital wollen die Gründer der App ihr Produkt weiterentwickeln. Nutzer können auf der Plattform Angebote wie Skikurse, Mountainbike-Touren oder Rafting-Touren vergleichen und buchen.
persoenlich.com, salzburg.comKommentieren ...

Meinung: Behörde kann Eigenständigkeit von Ösi-Sender ATV erhalten.

Trappel Josef 150ATV kann durch Auflagen der österreichischen Wettbewerbsbehörde seine redaktionelle Eigenständigkeit behalten, sagt der österreichische Medienwissenschafter Josef Trappel. Langfristig fürchtet der Forscher in Österreich aber einen Verlust der redaktionellen Vielfalt durch eine Zusammenlegung der Redaktionen von ATV und des P7S1-Senders Puls 4. Die geplante Übernahme des Ösi-Senders ATV durch ProSiebenSat.1 ändere am Zuschauermarkt nicht viel, doch im Werbemarkt gerate der ORF unter großen Druck.
derstandard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Österreich: ProSiebenSat.1 will ATV übernehmen.

atvProSiebenSat.1 macht's offiziell und kündigt an, den österreichischen Privatsender ATV von Herbert Kloiber übernehmen zu wollen. Die Verträge seien gestern unterzeichnet worden, nun müsse der Deal von den Wettbewerbshütern genehmigt werden. Laut "Standard" muss der Sender aber mit Auflagen rechnen. ProSieben würde mit der Übernahme endgültig zum größten Player im Ösi-Privatfernsehen werden. ATV macht unter Kloiber bisher stattliche Verluste.
per Mail, standard.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"News" verschiebt Erscheinungstag von Samstag auf Freitag.

VGN Verlagsgruppe News Logo 150Österreich: Die Verlagsgruppe News sucht für ihr Nachrichtenmagazin News einen Platz in der Woche. Der Verlag zieht den Erscheinungstag von Samstag auf Freitag vor. Die neue Chefredakteurin Esther Mitterstieler nennt als Grund eine Leserbefragung. Erst 2015 war "News" von Donnerstag auf Samstag gewechselt.
derstandard.at, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Verkauf von ATV verzögert sich.

atvProSiebenSat.1 muss sich mit der Übernahme des österreichischen Privatsenders ATV noch gedulden. Die Erwartungen von Besitzer Herbert Kloiber an einen schnellen Abschluss des Verkaufs hätten sich nicht erfüllt, erfährt APA vom Betriebsrat. Auch Österreich-Herausgeber Wolfgang Fellner und Heute-Herausgeberin Eva Dichand haben Interesse bekundet.
derstandard.at, horizont.netKommentieren ...

Red Bull macht Inhouse-Werbeagentur dicht.

Red Bull Creative 150Red Bull schließt seine hauseigene Werbeagentur Red Bull Creative nach zehn Jahren. Grund sei das "Kosten-Nutzenverhältnis", sagt ein Sprecher von Red Bull Media House. Red Bull will die Aufgaben künftig extern vergeben. Die Agentur hatte neben Werbe-Maßnahmen etwa für RB Leipzig auch Kampagnen für externe Kunden wie Mini Austria und Schweiz Tourismus konzipiert.
derstandard.at, salzburg.comKommentieren ...