Wettbewerbsbehörde erwartet zehn Stellungnahmen zur ATV-Übernahme.

atvATV: Bei der Prüfung der österreichischen Wettbewerbsbehörde zur Übernahme von ATV durch ProSiebenSat.1 erwarten die Wettbewerbshüter rund zehn Stellungnahmen, unter anderem durch den ORF und IP Österreich. Die Frist endet in der Nacht auf Samstag. Experten erwarten, dass die Übernahme mit Auflagen belegt wird. Da es noch andere Angebote gibt, wird sich ProSiebenSat.1 vermutlich nicht auf eine Sanierungsfusion berufen können.
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Österreichische “Woman” bekommt Gratis-Beiboot mit 1 Mio Auflage.

VGN Verlagsgruppe News Logo 150Verlagsgruppe News schenkt seiner Frauenzeitschrift "Woman" eine Gratis-Schwester: "Woman Flash" soll vor allem junge Österreicherinnen ansprechen und mit 1 Mio Auflage den Markt fluten. Das Heft erscheint ab Anfang März alle zwei Wochen - in der Ferienzeit im Juni und August macht es Pause. Die Inhalte kommen von der Redaktion um Euke Frank, die auch das Kaufmagazin produziert.
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Ringier beteiligt sich an Wintersport-App CheckYeti.

Ringier150Ringier investiert über seinen Digital-Ventures-Arm in die Wintersport-App CheckYeti aus Österreich. Ringier und österreichische Business Angels beteiligen sich mit insgesamt 700.000 Euro an dem Startup. Mit dem neuen Kapital wollen die Gründer der App ihr Produkt weiterentwickeln. Nutzer können auf der Plattform Angebote wie Skikurse, Mountainbike-Touren oder Rafting-Touren vergleichen und buchen.
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Meinung: Behörde kann Eigenständigkeit von Ösi-Sender ATV erhalten.

Trappel Josef 150ATV kann durch Auflagen der österreichischen Wettbewerbsbehörde seine redaktionelle Eigenständigkeit behalten, sagt der österreichische Medienwissenschafter Josef Trappel. Langfristig fürchtet der Forscher in Österreich aber einen Verlust der redaktionellen Vielfalt durch eine Zusammenlegung der Redaktionen von ATV und des P7S1-Senders Puls 4. Die geplante Übernahme des Ösi-Senders ATV durch ProSiebenSat.1 ändere am Zuschauermarkt nicht viel, doch im Werbemarkt gerate der ORF unter großen Druck.
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Österreich: ProSiebenSat.1 will ATV übernehmen.

atvProSiebenSat.1 macht's offiziell und kündigt an, den österreichischen Privatsender ATV von Herbert Kloiber übernehmen zu wollen. Die Verträge seien gestern unterzeichnet worden, nun müsse der Deal von den Wettbewerbshütern genehmigt werden. Laut "Standard" muss der Sender aber mit Auflagen rechnen. ProSieben würde mit der Übernahme endgültig zum größten Player im Ösi-Privatfernsehen werden. ATV macht unter Kloiber bisher stattliche Verluste.
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“News” verschiebt Erscheinungstag von Samstag auf Freitag.

VGN Verlagsgruppe News Logo 150Österreich: Die Verlagsgruppe News sucht für ihr Nachrichtenmagazin News einen Platz in der Woche. Der Verlag zieht den Erscheinungstag von Samstag auf Freitag vor. Die neue Chefredakteurin Esther Mitterstieler nennt als Grund eine Leserbefragung. Erst 2015 war "News" von Donnerstag auf Samstag gewechselt.
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Verkauf von ATV verzögert sich.

atvProSiebenSat.1 muss sich mit der Übernahme des österreichischen Privatsenders ATV noch gedulden. Die Erwartungen von Besitzer Herbert Kloiber an einen schnellen Abschluss des Verkaufs hätten sich nicht erfüllt, erfährt APA vom Betriebsrat. Auch Österreich-Herausgeber Wolfgang Fellner und Heute-Herausgeberin Eva Dichand haben Interesse bekundet.
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Red Bull macht Inhouse-Werbeagentur dicht.

Red Bull Creative 150Red Bull schließt seine hauseigene Werbeagentur Red Bull Creative nach zehn Jahren. Grund sei das "Kosten-Nutzenverhältnis", sagt ein Sprecher von Red Bull Media House. Red Bull will die Aufgaben künftig extern vergeben. Die Agentur hatte neben Werbe-Maßnahmen etwa für RB Leipzig auch Kampagnen für externe Kunden wie Mini Austria und Schweiz Tourismus konzipiert.
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“Handelsblatt”: Ösi-Sender ATV steht vor Übernahme durch ProSiebenSat.1.

Herbert Kloiber 150Herbert Kloiber wird in wenigen Tagen sein ungeliebtes österreichisches Kind ATV los sein, bestätigt der Chef der Tele München Gruppe dem "Handelsblatt". ProSiebenSat.1 will den Sender zu einem ungenannten Preis übernehmen und damit zum größten Privatsender-Betreiber Österreichs aufsteigen. Unter Kloiber macht der Sender Verluste in zweistelliger Mio-Höhe. Er hatte den Verkauf bereits im Sommer 2016 angekündigt. ProSiebenSat.1 ist der letzte verbliebene Interessent - RTL hatte mit Blick auf die Bilanzen abgelehnt.
"Handelsblatt", S. 22 (Paid)Kommentieren ...

Mercedes zieht sich aus Kitzbühel zurück.

Mercedes-Stern 150Mercedes beendet nach zehn Jahren die Sponsoring-Partnerschaft mit dem Tourismusverband Kitzbühel, schreibt Hans-Peter Siebenhaar. Grund sei die neue Marketing-Strategie des Stuttgarter Autobauers, die keine Partnerschaften mehr mit Tourismusverbänden vorsehe, sagt ein Sprecher. Mercedes hatte laut österreichischen Medienberichten jährlich 100.000 Euro nach Kitzbühel überwiesen und mit weiteren 50.000 Euro den Sportpark der Kleinstadt finanziert. Die massive Präsenz von Mercedes in Kitzbühel stieß in dem Tiroler Nobel-Ski-Ort nicht überall auf Zustimmung.
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Totgesagte leben länger: Servus TV will in Deutschland wachsen.

servustv150Red Bull ruft für seinen totgesagten und wiederbelebten Sender Servus TV Wachstum als Ziel aus und will in Deutschland "massiv ins Programm investieren", schreibt Petra Schwegler. Die Brausebrauer setzen auf neue Sendungen im Bereich Fiction, Dokumentationen und weitere Eigenproduktionen und strukturieren den Vorabend neu. Dietrich Mateschitz wollte Servus TV ab 2017 nur noch in Österreich ausstrahlen, ruderte dann aber zurück.
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APA startet News-Video-Angebot Austria Video Plattform.

apa-logo-150Österreich: Die Nachrichtenagentur APA schickt das News-Angebot Austria Video Plattform am 1. Januar in den Regelbetrieb. Elf österreichische Medienhäuser mit 25 Webseiten sind Publikationspartner, u.a. der "Standard" und die Verlagsgruppe News. Zunächst liefert der ORF Videoclips aus seinen Nachrichtensendungen, Videos weiterer Partner sollen folgen. Finanziert wird das Angebot durch Online-Werbung.
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“BamS”: ARD und ORF wollen “Musikantenstadl” reanimieren.

Jörg Pilawa 150Musikantenstadl soll 2018 als regelmäßige Sendung zur ARD und ORF zurückkehren, berichtet "Bild am Sonntag" und beruft sich auf Senderkreise. Demnach soll Quizonkel Jörg Pilawa gemeinsam mit Co-Moderatorin Francine Jordi die zuletzt quotenschwache Schunkel-Show reanimieren. Das Konzept soll dabei zu seinen Wurzeln zurückkehren und die Auftritte jüngerer Künstler reduzieren. Bis 2018 sollen nur Silvester-Ausgaben laufen.
"Bild am Sonntag", S. 56 (Paid)Kommentieren ...

Österreich: “News”-Chefin Eva Weissenberger und ihr Team müssen gehen.

ENQUETE VERBAND ÖSTERREICHISCHER ZEITUNGEN (VÖZ): WEISSENBERGER
Wiener News-Sezession: Horst Pirker drückt bei seinem VGN-Flaggschiff "News" den Reset-Knopf und trennt sich von Eva Weissenberger, seit 2015 Chefredakteurin, und ihrer Entourage. Offiziell gehen Weissenberger und ihr Führungsteam - vom Art Direktor über Textchef bis zu Ressortleitern - "auf eigenen Wunsch". Der "Standard" berichtet allerdings von "Spannungen" zwischen Weissenbergers Team, das sie großteils von außen geholt hat, und den VGN-Eingeborenen. Außerdem mache das Blatt noch immer Verluste im einstelligen Mio-Bereich. Auf Weissenberger folgt Esther Mitterstieler, die bisher Mitglied der Chefredaktion ist.

Weissenberger hatte das Heft radikal umgebaut: Der Erscheinungstag wechselte von Donnerstag auf Samstag, die Ausrichtung wurde weicher - weg von harten News und Investigativ-Storys, hin zu ausgeruhter Wochenendlektüre. Weissenbergers Nachfolgerin solle das Magazin wieder "kantiger" positionieren.

Im Juni hatte Guner + Jahr seine Abteile an der Verlagsgruppe News an Verlagschef Horst Pirker verkauft, der nun bei "News" offenbar neue Akzente setzen will. (Foto: dpa)
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Red Bull bringt Schweizer “Bergwelten”-Ausgabe heraus.

bergwelten-magazin-150Red Bull Media House bringt sein Outdoor- und Höhenluft-Magazin Bergwelten in die Schweiz. Ab Mai erscheint das Blatt mit einer Druckauflage von 100.000 in der Deutschschweiz. Chefredakteur der Schweizer Ausgabe wird Christan Andiel, bisher Multimedia-Redakteur beim "Tages-Anzeiger". Bisher verkauft "Berwelten" laut IVW 71.511 Exemplare, rund 37.000 davon Österreich.
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Gratis-Zeitung “Heute” legt Print- und Online-Redaktion zusammen.

heute-zeitung-oesterreich-600Österreich: Der Verlag AHVV legt die Print-Redaktion der Gratis-Zeitung "Heute" mit der Online-Redaktion von heute.at zusammen. Christian Nusser, bisher Chefredakteur der gedruckten Ausgabe, leitet die neue "integrierte" Redaktion. Die bisherige Online-Chefredakteurin Maria Jelenko-Benedikt wird seine Stellvertreterin und Head of Digital Development.
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ORF will Netflix-Verschnitt Flimmit umbauen.

ORF 150ORF will seinen Netflix-Verschnitt Flimmit "stark redimensionieren" und in ein öffentlich-rechtliches Angebot umbauen, weil der Streaming-Dienst die Erwartungen nicht erfüllt hat. Geplant ist, ORF-Produktionen länger als sieben Tage zur Verfügung zu stellen, Abokosten könnten eventuell wegfallen - entscheiden muss die Medienbehörde KommAustria. Der ORF hatte 2015 2 Mio Euro in Flimmit investiert.
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Basta: Fettes Magazin.

allyoucaneat150Butter bei die Seiten: In Österreich erscheint das neue Food-Magazin "All you can eat", dessen Erstausgabe sich einem unterschätzten bis verteufelten Geschmacksträger widmet: Dem Fett. 3.500 Exemplare à 12 Euro lobpreisen Butter, Margarine und ausgekochtes Murmeltier. Die Deutschen bekommen ihr Fett ab Januar weg: Dann kommt das Heft auch zu den Piefkes.
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Basta: Österreicher beschweren sich über Fakenews-Spam per SMS.

Österreich-Flagge-150So ein Schmarrn: Am Wahltag beschweren sich in Österreich zahlreiche Handynutzer über Spam-Botschaften. Die Nachrichten, die offenbar von Unterstützern des FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer stammen, sind jedoch recht plump: In ihnen heißt es, dass aufgrund von Chaos an den Wahlurnen Sonntag nur die Hofer-Unterstützer zur Präsidentschaftswahl gehen sollen.
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Österreichischer Presserat entwirft Checkliste für Berichterstattung über Flüchtlinge.

Österreich-Flagge-150Österreichischer Presserat legt eine Checkliste für Journalisten vor, die über die Flüchtlingsthematik berichten. Sie soll als "Orientierungshilfe in der Praxis" dienen. Journalisten sollen sich etwa fragen, ob sie ausgewogen recherchiert haben, aber auch, ob eine Netzdiskussion zum Thema möglicherweise entgleisen könnte.
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Funke startet Tech-Portal futurezone.de.

futurezone600
Funke im Futur: Die Mediengruppe startet 2017 das Tech-News-Portal futurezone.de und baut dafür in Berlin eine eigene Redaktion auf. Beteiligt an dem Projekt ist der österreichische "Kurier", unter dessen Dach das alpenländische Original futurezone.at entsteht. Gegründet wurde es 1999 vom ORF, der das Portal wegen einer Gesetzesänderung 2010 abgeben musste. Der Content aus Österreich soll künftig auch in Deutschland eingebunden werden.

Bereits jetzt kommen viele der 1 Mio monatlichen User von futurezone.at aus Deutschland. Der Schritt nach Berlin sei dazu da, um "unsere Leserinnen und Leser noch besser erreichen und mit Informationen versorgen zu können", heißt es in der Pressemitteilung. Funke möchte futurezone.de zu einem der führenden Portale für Digitales und Technik ausbauen.
funkemedien.de (Pressemitteilung)

In einer früheren Version dieses Artikel war von einer Gründung von Futurzone.at im Jahr 2010 die Rede. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.Kommentieren ...

Basta: Uber fährt betrunkene Wiener umsonst nach Hause.

uber150Uber entdeckt sein Herz für Glühweinnasen: Weil's Weihnachten wird, kooperiert der Fahrdienst in Wien mit dem Restaurant "Sneak in" und fährt berauschte Gäste vom Christkindlmarkt am Spittelberg umsonst nach Hause. Einzige Bedingung: Einmal pusten, bitte. Wieviel Promille dabei rauskommen, ist aber eigentlich egal: Sogar Nüchterne dürfen sich auf eine Gratis-Fahrt freuen.
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4News bringt seine App-Nachrichten auf den Fernseher.

4news-150ProSiebenSat.1 bringt heute seine österreichische Nachrichten-App 4News vom Handy auf den Fernseher. Der 24-Stunden-Kanal ist online über HbbTV empfangbar. Das Programm ist eine Art fortlaufende Rotation, die neuesten News-Videos schieben sich ganz nach vorn. Dank Untertiteln funktionieren die Videos auf dem Smartphone auch ohne Ton.
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Servus TV grüßt auch noch im neuen Jahr.

servustv150Red Bull überlegt es sich mal wieder anders und schaltet den Sender Servus TV in Deutschland nun doch nicht ab. Laut wuv.de läuft der Sendebetrieb weiter. Grund sei "die sehr positive Resonanz von TV-Zuschauern, Kunden und Agenturen", wie der Sender mitteilt. Eigentlich wollte Dietrich Mateschitz Servus TV ab der Jahreswende nur noch in Österreich ausstrahlen.
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Lese-Tipp: Heinrich Pecina rechtfertigt die Schließung von “Népszabadság”.

Lese-Tipp turi2Lese-Tipp: Heinrich Pecina, Besitzer der ungarischen "Népszabadság", weist die Schuld am Ende der Oppositionszeitung von sich. Er habe gar versucht, das defizitäre Blatt zu retten und der Redaktion ein Management-Buy-out angeboten. Die sei aber nur an ihren Gehältern interessiert gewesen, nicht an der Zukunft der Zeitung.
"Profil", 41/2016, S. 34, blendle.com (Paid), profil.at

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