Zitat: Vice-Redaktion hat wegen thematischer Ausrichtung aufgehört, sagt Hanna Herbst.

"Es ist niemand gegangen, weil er etwas anderes vorhatte. Sondern weil es Zeit war, zu gehen."

Hanna Herbst, Ex-Vize-Chefredakteurin von Vice Österreich, sagt im Interview mit SZ.de, österreichische Innenpolitik hätte Leser im gesamten deutschsprachigen Raum nicht interessiert. Nicht mehr über sie zu schreiben, fände die Redaktion aber falsch.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Vice-Redaktion in Österreich kündigt geschlossen im Streit um Neuausrichtung.

Vice und sein Ableger Noisey stehen in Österreich ohne Redaktion da. Das gesamte Team habe geschlossen gekündigt, schreibt Autorin Hanna Herbst auf Facebook. "Die Richtung, in die Vice gehen soll, entspricht nicht mehr dem, was Vice für uns all die Jahre ausgemacht hat", schreibt Herbst und kritisiert insbesondere den Plan, die Redaktionen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland unter deutscher Führung zu verschmelzen.
facebook.com

Türkei boykottiert den Eurovision Song Contest u.a. wegen Conchita Wurst.

Türkei nimmt auf unbestimmte Zeit nicht mehr am Eurovision Song Contest teil, erklärt Ibrahim Eren, Präsident des staatlichen Senders TRT. Als Grund gibt er den Sieg von Conchita Wurst für Österreich 2014 an. Man könne keine Sendung ausstrahlen, in der ein Kandidat "zugleich Bart und Rock trägt und zugleich Mann und Frau sein will", sagt Eren gegenüber "Hürriyet". Die Türkei ist seit 2013 nicht mehr beim ESC angetreten – bisher offiziell wegen der Regel, dass die fünf größten Länder automatisch ins Finale einziehen.
dwdl.de

Öffis finanzieren sich in den meisten europäischen Ländern durch Gebühren.

Öffentlich-Rechtliche finanzieren sich in Europa meist mit einem ähnlichen Modell wie in Deutschland. Die Rundfunkanstalt SRG in der Schweiz setzt überwiegend auf Gebühren, in Österreich variieren sie für den ORF je nach Wohnort. Dänemark erhebt eine Rundfunkgebühr pro Haushalt, will sie aber 2022 abschaffen und ersetzt sie durch Änderungen des persönlichen Steuer-Freibetrags. In Großbritannien zahlt jeder Haushalt einen Festbetrag für die BBC, die Niederlande finanzieren den öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus Steuermitteln.
digitalfernsehen.de

Fellner-Sohn wird Chefredakteur der Mediengruppe Österreich.

Niki Fellner, Sohn des Verlegers Wolfgang Fellner, übernimmt die redaktionelle Leitung aller Angebote der Mediengruppe Österreich. Unter ihm soll es weiter Chefredakteure der einzelnen Objekte geben. Sohnemann ist bisher Chefredakteur und Geschäftsführer der Onlineausgabe OE24.at, er will die Vermarktung künftig "sukzessive Agenden übergeben". Papa will "keinesfalls kürzertreten", sondern sich auf die Geschäftsführung konzentrieren.
derstandard.at, diepresse.com

Zehn Bewerber wollen die "Wiener Zeitung" neu ausrichten.

Österreich: Das Bundeskanzleramt hat zehn Bewerbungen für die Geschäftsführung der Wiener Zeitung, dem österreichischen Amtsblatt, bekommen. Die ÖVP-FPÖ-Koalition von Sebastian Kurz plant, Pflichtveröffentlichungen von Firmen sowie staatliche Verlautbarungspflichten in der "Wiener Zeitung" abschaffen, daher muss das Blatt sich strategisch neu ausrichten. Die "Wiener Zeitung", gegründet 1703, ist die älteste noch erscheinende Tageszeitung der Welt und zu 100 % im Besitz der Republik Österreich.
derstandard.at

Österreich interveniert wegen "Rechtsaußen-Kanzler" bei der "Financial Times".

Financial Times: Die österreichische Botschaft in Washington hat bei der Wirtschaftszeitung die Formulierung "Rechtsaußen-Kanzler" für Bundeskanzler Sebastian Kurz moniert, berichtet der ORF. Regelmäßiger Kontakt mit Redakteuren sei eine "Routineaufgabe", sagt die Botschaft. In der entschärften Version steht nun online: "Österreichs Kanzler Sebastian Kurz, der eine Koalition anführt, die die extreme Rechte einschließt."
derstandard.at

ORF verbietet Mitarbeitern die eigene Meinung in Social-Media-Kanälen.

ORF 150ORF will mit den "ORF-Social-Media-Leitlinien" seinen Mitarbeitern "auch im privaten Umfeld" auf Social Media ihre eigene Meinung "gegenüber politischen Institutionen" verbieten. Der Entwurf für die "Dienstanweisung" wurde offenbar versehentlich vorab an einige Radio-Mitarbeiter geschickt, Autor ist ein Mitarbeiter im Büro des ORF-Generaldirektors Alexander Wrabetz.
derstandard.at, twitter.com (Armin Wolf)

Verlagsgruppe News benennt sich in VGN Medien Holding um.

VGN Verlagsgruppe News Logo 150Verlagsgruppe News trennt sich vom Bezug auf das Wochenmagazin News im Namen und firmiert künftig als VGN Medien Holding, berichtet derstandard.at. Bereits seit einem Jahr führt die Verlagsgruppe die Dachmarke VGN. Seit vergangener Woche halten Geschäftsführer Horst Pirker 75 % und die Gründerfamilie Fellner 25 % an der Verlagsgruppe, nachdem sie eine Option auf die bisher 25,3 % des "Kurier" gezogen haben.
derstandard.at

Fellner nennt Gratiszeitung "Österreich" künftig "Oe24".

Mediengruppe Österreich nennt ihre Gratiszeitung "Österreich" ab Freitag Oe24. Die Kaufzeitung "Österreich" behält ihren Namen. Die Eigentümerfamilie Fellner will den Auflagenvergleich vereinfachen und hofft auf Presseförderung: Kauftitel müssen mehr als die Hälfte ihrer Exemplare verkaufen – bei "Österreich" war der Gratis-Anteil zuletzt höher.
derstandard.at

"Kurier"-Anteil an der VGN steht nicht mehr im Handelsregister.

Verlagsgruppe News: Die umstrittenen 25,3 % des "Kurier" stehen im Firmenbuch, dem österreichischen Handelsregister, nun als Besitz von Mehrheitseigner Horst Pirker (Foto) und der Gesellschafter-Familie Fellner. Der "Kurier" will dagegen vorgehen. Pirker hatte von den Gesellschaftern neues Kapital eingefordert, der "Kurier" hatte sich geweigert. Daraufhin hat Pirker eine Option aus dem Jahr 2001 gezogen und den Anteil gegen den Willen des "Kurier" übernommen.
derstandard.at

Christoph Niemöller wird Geschäftsführer von Mediaprint und "Kronen Zeitung".

Mediaprint, österreichischer Zeitungsverlag hinter "Krone" und "Kurier", holt Christoph Niemöller als neuen Geschäftsführer. Er folgt auf Axel Bogocz, der das Unternehmen "auf eigenen Wunsch" verlässt. Niemöller übernimmt gleichzeitig auch die Geschäftsführung der "Kronen Zeitung" von Bernhard Schneider, der in den Ruhestand geht. Niemöller war von 2007 bis 2016 Geschäftsführer "Neuen Osnabrücker Zeitung".
funkemedien.de, turi2.de (Background)

ORF zieht sich weitestgehend von Facebook zurück.

ORF 150ORF kürzt seine Social-Media-Aktivitäten massiv zusammen. Von aktuell rund 70 Facebook-Seiten betreiben die Österreicher nur noch 15 weiter, berichtet der "Standard". Auch auf werbliche Hinweise auf Social Media will der ORF verzichten, ebenso auf Werbung bei Facebook und Youtube. Der ORF begründet den Schritt mit Datenmissbrauch und Intransparenz bei Facebook.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Wein-Magazin "Falstaff" wächst und investiert international.

Zahl des Tages: Liebliche 600.000 Euro Anzeigenumsatz erzielt das Wein-Magazin Falstaff pro Ausgabe im deutschsprachigen Raum. Die österreichischen Macher wollen das moussierende Magazin zur europäischen Online-Marke ausbauen: Die Expansion nimmt Tschechien, Polen und Skandinavien in den Blick, 2019 dekantiert Falstaff seine digitale Auslese nach China.
horizont.at

ORF mottet YouTube-Pläne ein.

ORF guckt in die Röhre und verabschiedet sich nach einem Nein der Medienaufsicht KommAustria vom geplanten YouTube-Kanal. Die Behörde stört sich an der exklusiven Kooperation mit YouTube, die "vergleichbare Unternehmen" diskriminieren würde. KommAustria sieht außerdem keinen "Beitrag zur wirksamen Erbringung des öffentlich-rechtlichen Kernauftrags".
derstandard.at, turi2.de (Background)

Meinung: Journalisten sollten sich humorvoll gegen Anfeindungen wehren.

Journalismus: "Spiegel"-Korrespondent Hasnain Kazim (Foto), Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer, begegnet Hassmails ehrlich und geistreich, lobt Hans-Peter Siebenhaar. Er wünscht sich mehr Journalisten, die Beleidigungen nicht unwidersprochen hinnehmen und mit Humor darauf reagieren. Im journalistischen Alltag sei das zwar sehr mühsam, "aber bitter notwendig."
handelsblatt.com

"Zeit" arbeitet mit dem österreichischen Magazin "Datum" zusammen.

Zeit vereinbart eine Verlagskooperation mit dem österreichischen Monatsmagazin Datum. Beide Verlage wollen gemeinsame Projekte im Leser- und Werbemarkt durchführen, eine redaktionelle Zusammenarbeit sei jedoch nicht geplant. Zugleich übernimmt Sebastian Loudon, Repräsentant der "Zeit" in Österreich, 25 % am "Datum"-Verlag Satzbau und wird Herausgeber.
derstandard.at, horizont.at

"NZZ" und "Standard" setzen bei Deutschland-Expansion auf Synergien.

nzz-150Deutschland-Expansion von "NZZ" und "Standard" könnte sich auszahlen, schreibt Christopher Ophoven. Beide Häuser setzten beim Versuch, deutsche Leser zu gewinnen, bewusst nur wenige Ressourcen ein und setzen auf Synergien. Beiträge oder zumindest Themen werden sowohl für Deutschland als auch für die Heimat verwendet. Dadurch könnten beide Zeitungen zeitnah in Deutschland Gewinne erwirtschaften.
deutschlandfunk.de

Verlagsgruppe News trennt sich von Markus Posset.

Verlagsgruppe News trennt sich von Markus Posset, der seit 2017 Managing Director für die Zeitschriften "Profil" und "Trend" war. Über eine Nachfolge soll in den kommenden Wochen entschieden werden. In der Verlagsgruppe News streiten sich derzeit Mehrheitseigner Horst Pirker und der "Kurier" über einen Anteil von 25,3 %.
horizont.at, turi2.de (Background Posset), turi2.de (Background Pirker vs. "Kurier")

Horst Pirker und "Kurier" streiten um Anteil an News-Gruppe.

News-Gruppe steht im Zentrum einer Auseinandersetzung von Horst Pirker und dem "Kurier". Beide Seiten streiten um einen Anteil von 25,3 %. Horst Pirker, seinerseits seit 2016 Mehrheitseigner, behauptet, eine Option auf die 25,3 % gezogen zu haben. Der "Kurier" entgegnet, sie sei nicht rechtswirksam. Seinen Anteil und die mögliche Option hatte Horst Pirker 2016 von Gruner + Jahr übernommen. Die News-Gruppe verlegt in Österreich mehrere Zeitschriften, darunter, neben der Namensgebenden "News" unter anderem "Bühne", "Auto Revue" und "TV Media".
derstandard.at,turi2.de (Background)

Studie: Kreativwirtschaft entwickelt digitale Technologien entschieden mit.

Österreich: Die Kreativwirtschaft treibt Innovationen in der Digitalisierung voran, zeigt eine Studie der Kreativwirtschaft Austria. 87 % der Kreativunternehmen nutzen neuartige Produkte, Verfahren oder Technologien, 69 % greifen auf Software neuer Internettechnologien zurück. Besonders Kunden aus der öffentlichen Verwaltung und KMU können von dem digitalen Know-how profitieren.
horizont.at

Digitalkiosk Selectyco macht dicht.

Selectyco-150Selectyco schließt, der Digitalkiosk aus Österreich trägt sich wirtschaftlich nicht. Zu den Kunden zählten u.a. die "Salzburger Nachrichten" und der "Falter", aus Deutschland "Solinger Tageblatt" und "Remscheider General-Anzeiger". Selectyco hat u.a. mit Blendle und Read-it konkurriert. Gründer Alfonso Thurn und Taxis sagt, das Feedback der Leser sei sehr gut gewesen, die Verlage hätten für einzelne Artikel aber häufig zu viel verlangt. Die Technologie des Digitalkiosks will er verkaufen.
derstandard.at, turi2.de (Background)

FPÖ-Chef Strache entschuldigt sich für Lügenvorwurf bei ORF-Mann Armin Wolf.


Keine Rache für Strache: ORF-Moderator Armin Wolf (rechts im Bild) einigt sich außergerichtlich mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Der österreichische Vizekanzler hatte Wolf und dem ORF in einem Facebook-Post Lügen vorgeworfen, wollte den Beitrag aber als vermeintliche Satire verstanden wissen. Wolf hat dagegen geklagt. Nun verpflichtet sich Strache dazu, diese und ähnliche Behauptungen künftig zu unterlassen. Zudem veröffentlicht er eine Entschuldigung als Anzeige in der "Kronen Zeitung", der größten Zeitung Österreichs, sowie zehn Tage lang auf seiner Facebook-Seite.

Strache übernimmt die bisherigen Verfahrenskosten und zahlt Wolf 10.000 Euro Entschädigung. Das Geld will der ORF-Moderator an das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes spenden. Ganz ausgestanden ist der Rechtsstreit damit noch nicht: Auch der ORF selbst klagt gegen Strache.
arminwolf.at, krone.at, horizont.at, dwdl.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: 62 % der Österreicher gegen ORF-Gebühren.

Zahl des Tages: Mehrheitliche 62 % der Österreicher würden bei einer Volksabstimmung für die Abschaffung der Gebühren für den ORF stimmen, so eine OGM-Umfrage für den "Kurier". Nur 30 % halten die Gebühren für berechtigt. Von den Befragten sind ebenfalls 62 % dafür, eine Volksabstimmung zum Thema durchzuführen. In der Schweiz haben vergangene Woche in einem Referendum über 70 % für den Erhalt der Rundfunkgebühren gestimmt.
derstandard.at, turi2.de (background)

Mitglieder des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises appellieren an Österreichs Bundeskanzler.

Offener Brief: Der Vorstand und die Mitglieder des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises zeigen sich solidarisch mit ORF-Anchorman Armin Wolf und richten einen offenen Brief an Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz: "Wir hoffen sehr, dass es in Wien einen Ort gibt, an dem pressefeindlichen und demokratieschädlichen Attacken durch österreichische Regierungsvertreter deutlich Einhalt geboten wird. Vielleicht ist dieser Ort ja das Bundeskanzleramt am Ballhausplatz". Zu den Unterzeichnern gehören neben dem Vorstandsvorsitzenden Claus Richter u.a. Maybrit Illner, Nikolaus Brender, Marietta Slomka, Anne Will, Claus Kleber und Ulrich Wickert.
hanns-joachim-friedrichs.de, horizont.net, turi2.de (Background)

Öffentlich-Rechtliche stehen in ganz Europa in der Kritik.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk steht aktuell nicht nur in Deutschland in der Kritik: In der Schweiz sammelt die Volks-Initiative "No Billag" Stimmen, in Polen haben viele Menschen mit der Abschaffung der Medienfreiheit auch ihren Fernseher verbannt. In Frankreich soll eine Reform alle öffentlichen Sender bündeln und die Budgets eindampfen, in Österreich streiten FPÖ und ORF.
sueddeutsche.de

FPÖ-Chef versucht Schadensbegrenzung nach Lügen-Vorwurf gegen ORF-Mann Armin Wolf.

Österreich: Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache versucht sich nach seinem Lügen-Vorwurf gegen ORF-Anchorman Armin Wolf rauszureden. Sein Facebook-Post sei nicht gegen Wolf persönlich gerichtet, sondern Kritik an der "tendenziösen und manipulativen Berichterstattung" des ORF. Wolf mag nicht so recht glauben, dass der Post mit seinem Konterfei nicht persönlich gemeint war und will bei seiner Klage bleiben.
derstandard.at, arminwolf.at, turi2.de (Background)

ORF-Mann Armin Wolf klagt gegen Vizekanzler Strache.

Armin Wolf, News-Anchorman beim ORF, will gegen den österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache klagen. FPÖ-Mann Strache hat Armin Wolf und dem ORF in einem Facebook-Post Fake News und Lügen unterstellt. Wolf meint, dass die Attacken der FPÖ auf Medien und Journalisten ein "demokratiepolitisch wirklich bedenkliches Ausmaß" annehmen. Der ORF will rechtliche Schritte prüfen und den Post löschen lassen.
derstandard.at

Zitat: "Zeit"-Korrespondent Matthias Daum kann "No-Billag" auch etwas Positives abgewinnen.

"Kein Abendessen, kein Apéro vergeht, ohne dass die No-Billag-Initiative zum Thema wird. Das ist großartig!"

Matthias Daum, Schweiz-Korrespondent bei der "Zeit", schätzt im Interview zum neuen Zeit-Online-Podcast "Servus. Grüezi. Hallo" an der "äußerst dummen Idee" der "No-Billag"-Initiative immerhin, dass sich Menschen wieder über Medien unterhalten.
kress.de

ORF-Umbauten gefährden kritische Nachrichtensendung ZiB2.

ORF: Das nachrichtliche Kronjuwel des Österreichischen Rundfunks, die ZiB 2 mit Anchor Armin Wolf auf ORF 2, ist gefährdet, schreibt Harald Fidler. Sendungschef Wolfgang Wagner hat sich auf einen neuen Job beworben. Ein neues einstündiges, werktägliches "Tagesmagazin" droht, Ressourcen zu binden und Politikern eine harmlosere Interview-Plattform zu bieten. Einige Führungsposten werden bald neu besetzt.
derstandard.at