Niemeier: Umstrukturierung bei ATV bringt die Quoten wieder in Schwung.

ATV erholt sich nach der Übernahme durch ProSiebenSat.1 und legt bei den Quoten wieder zu, analysiert Timo Niemeier. Der österreichische Privatsender ATV habe den Quoten-Turnaround mit einer Steigerung von knapp 3 auf 4,5 % Marktanteil deutlich eher geschafft als erwartet, so ATV-Chef Thomas Gruber. Schwarze Zahlen wolle der Sender in drei Jahren schreiben.
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Markus Breitenecker wünscht sich den ORF als Zulieferer für private Sender.

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150Österreich: ProSiebenSat.1-Chef Markus Breitenecker sieht in einer Allianz aus öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern eine Chance, gegen die Marktmacht von Google, Facebook und Co zu bestehen. Im Interview mit "News" beschreibt er seine Vision: Dem ORF solle per Gesetz verboten werden, bei kommerziellen Angeboten mit privaten Sendern in Konkurrenz zu treten. Außerdem wünscht sich Breitenecker den ORF als Zulieferer für die Privaten.
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"Schweiz am Wochenende": Einstieg von APA bei sda birgt politischen Sprengstoff.

Nachrichtenagenturen: Der Einstieg von APA bei der Schweizer Agentur sda beschert sda-Aktionären, darunter Tamedia, einen Geldsegen, schreibt die "Schweiz am Wochenende". Vor diesem Hintergrund sei es "pikant", dass die Schweizer Regierung sda schon bald Fördergelder zuschießen will. Steuergeld, das die Schweiz aus staatspolitischen Gründen zahle, würde in den Taschen der Aktionäre landen. 30 % davon fließen demnach nach Österreich ab. Die APA-Beteiligung ermöglicht die geplante Fusion von sda mit Keystone.
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Nachrichtenagentur APA plant engere Kooperation mit der dpa.

APA will ihre Zusammenarbeit mit der dpa ausbauen. Die österreichische Newsagentur denkt darüber nach, wie sie die gemeinsame Technologie-Tochter dpa digital services "weiterentwickeln" und die "Kooperation verstärken" kann, sagt APA-Vorstand Clemens Pig dem "Standard". Pläne für eine gegenseitige Beteiligung wie bei der Schweizer Agentur sda gebe es derzeit nicht. Für die Expansion ins Ausland will APA mit den nationalen Nachrichtenagenturen kooperieren, insbesondere im Technologie-Bereich.
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Zitat: Moser-Chef Hermann Petz sieht keine Alternative zu Print.

"Ohne Print wären Verlage nicht annähernd finanzierbar. Qualitätsjournalismus kann nur durch Print finanziert werden."

Hermann Petz, Chef der österreichischen Moser Holding (u.a. "Tiroler Tageszeitung"), sieht Print auch weiterhin als unverzichtbare Einnahmequelle für Verlage, insbesondere im Regionalen. Sinkende Auflagen stören ihn nicht, solange die Vertriebserlöse steigen und "Intensivleser" relevante Reichweiten erzeugen.
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Matthias Nieswandt verantwortet bei Servus TV Deutschland künftig auch das Programm.

Servus TV schreibt Matthias Nieswandt (Foto) eine neue Position auf die Visitenkarte, der bisherige Verkaufschef verantwortet als Senderchef und Country Manager nun Vertrieb, Marketing und Programm. Julia Fitzen übernimmt die Führung für Marketing und Kommunikation, Mirsad Halilovic leitet die Kommunikationsabteilung. Der Standort in Düsseldorf soll wachsen. Die überraschend hohen Quoten, die Servus TV seit April in Österreich einfährt, sind der Motor der Wachstumsbemühungen in Deutschland, glaubt Timo Niemeier.
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"Wiener Zeitung" setzt Chefredakteur vor die Tür.

Wiener Zeitung: Die staatseigene österreichische Tageszeitung hat Chefredakteur Reinhard Göweil mit sofortiger Wirkung aus "zwingenden arbeitsrechtlichen Gründen" entlassen. Er hat Hausverbot, der Zugang zum dienstlichen Mailaccount sei gesperrt. Eine Mitarbeiterin wirft ihm sexuelle Belästigung vor, berichtet der "Standard". (Foto: APA/Georg Hochmuth)
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Österreichische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen "Titanic".

Titanic_logo_150Titanic hat Ärger mit der Staatsanwaltschaft in Österreich. Grund ist ein Tweet des Satire-Magazins zum Wahlerfolg von Sebastian Kurz. Zu einem Foto, dass den Politiker im Fadenkreuz zeigt, schreibt "Titanic": "Endlich möglich: Baby-Hitler töten!" Österreichische Zeitungen sehen in dem Tweet einen Mordaufruf. Die Staatsanwaltschaft der Alpenrepublik ermittelt.
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Meinung: Christian Kern vergisst bei seiner Medienschelte seine eigene Rolle.

Bundeskanzler Christian KernChristian Kern: Die Medienschelte des abgewählten österreichischen Bundeskanzlers ist einseitig, meint Hans-Peter Siebenhaar. Kern habe sich in der Vergangenheit in seiner Gefallsucht auf den Boulevard eingelassen und sich als "Austro-Obama" feiern lassen. Auch für Österreich gelte, dass wer mit dem Boulevard nach oben fährt, mit ihm wieder im Aufzug nach unten fährt. Kern hätte dies wissen müssen. Er hat die Medien für seine Niederlage verantwortlich gemacht und den Boulevard-Medien eine Kampagne gegen ihn vorgeworfen.
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Mateschitz' Recherche-Projekt Addendum ist für Rezensenten schwer zu fassen.

Österreich: Die neue Recherche-Plattform Addendum von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz (Foto) ist weder links noch rechts, weder Boulevard noch für Intellektuelle gemacht, urteilt Ralf Leonhard. Mateschitz sei zu schlau, als dass man den Beiträgen eine eindeutige Tendenz nachweisen könnte. Jens Jessen verwundert indes die "illusionäre Anmaßung" des Journalismus-Projekts, eine standpunktlose, überparteiliche Wirklichkeitsdarstellung liefern zu wollen.
taz.de, "Die Zeit" 42/2017, S. 52 (Paid)Kommentieren ...

TV-Sender aus Österreich übernimmt ARD-Bilder ohne Genehmigung.

ARD will gegen den TV-Ableger der Zeitung "Österreich", oe24.tv, vorgehen. Der Sender hatte zur Bundestagswahl die Bilder der ARD übernommen, ohne dafür eine Genehmigung zu besitzen. In der Vergangenheit hatte "Österreich" bereits eine Auseinandersetzung mit Sky, da die Zeitung auf ihrer Website Fernsehbilder der österreichischen Fußballbundesliga gezeigt hatte, ohne die Rechte zu besitzen.
dwdl.de, turi2.de (Background)4 Kommentare

Zitat: Kai Diekmann kritisiert Österreichs Kanzler Kern wegen seines Anzeigen-Boykotts.

"Unzulässig ist es, Medien durch wirtschaftlichen Druck abzustrafen. Das ist ein klarer Verstoß gegen die Regeln der Pressefreiheit."

Kai Diekmann greift Österreichs Bundeskanzler Kern wegen seines Interview- und Anzeigen-Boykotts gegen die Mediengruppe Österreich an. Medien müssten kritisiert werden, wenn sie "über die Grenzen gehen", wirtschaftliche Sanktionen gingen aber gar nicht.
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Zitat: "Österreich"-Verleger Wolfgang Fellner wundert sich über Print-Zuwachs.

"Wir erleben ein Print-Revival in Österreich. Warum das so ist, kann ich mir nicht genau erklären."

Wolfgang Fellner, Verleger der Boulevard-Zeitung "Österreich", freut sich über ein Plus von 16 % beim Umsatz mit Print-Anzeigen. Zuwachs gibt es vor allem bei den Magazinen des Verlags sowie Anzeigen von Einzelhandel und Gastronomie.
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SPÖ-Bundeskanzler streicht "Österreich" Anzeigen und Interviews.

Österreich: Bundeskanzler Christian Kern boykottiert die Mediengruppe Österreich. Der SPÖ-Politiker will dem Gratis-Boulevardblatt Österreich sowie dem Sender OE24.tv bis zur Parlamentswahl in drei Wochen keine Interviews mehr geben und streicht alle Inserate und Werbespots der SPÖ. Kern fühlt sich von "Österreich" verleumdet und wittert eine Kampagne gegen seine Person, schreibt er bei Facebook.
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Einigung: Funke-Vertreter Bernhard Schneider bleibt "Krone"-Geschäftsführer.

Kronen-Zeitung: Christoph Dichand, Vertreter der österreichischen Verlegerfamilie Dichand, gibt im Streit um Geschäftsführer Bernhard Schneider nach, der von Gesellschafter Funke nach Wien entsandt wurde. Schneider bleibt Geschäftsführer und bekommt sein seit Januar ausstehendes Gehalt nachbezahlt. Funke wollte Schneiders Vertrag Ende 2016 verlängern, Dichand stellte sich quer. Schneider kommt zwar weiterhin dreimal pro Woche nach Wien zur Arbeit, jedoch ohne bezahlt zu werden. Deshalb hat er geklagt. Die "Krone" gehört Funke und Dichand zu je 50 %.
derstandard.at, turi2.de (Background)
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Mateschitz-Portal startet mit Asyl-Dossier.

Addendum, die Rechercheplattform von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, hat ihren Betrieb aufgenommen. Die Seite mit dem Untertitel "das, was fehlt" widmet sich in ihrem ersten Projekt dem Thema Asyl. Im Laufe der Woche erscheinen insgesamt 20 Beiträge, am Donnerstag ergänzt eine Reportage beim Mateschitz-Sender Servus TV das Thema.
diepresse.com, addendum.org/asyl, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Werbeagentur Publicis Wien schließt nach 45 Jahren.

Publicis schließt Ende September seine Kreativ-Agentur Publicis Wien nach 45 Jahren, schreibt horizont.at. Kreativ-Leistungen für österreichische Kunden kommen künftig von Publicis aus Deutschland. Zwei Wiener Mitarbeiter von Publicis Media, der Mediaagentur der Gruppe, koordinieren die Aufträge. Von der Schließung sind fünf Mitarbeiter betroffen.
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Red Bull testet Angler-Magazin "Fischers Fritz".

Red Bull wirft die Rute aus und testet "Fischers Fritz", laut eigener Beschreibung das "Magazin für Angler und Genießer". Die Zeitschrift berichtet auf 148 Seiten über Anglerreviere, Ausrüstung und porträtiert Fisch-Freunde. "Fischers Fritz" erscheint heute mit 60.000 Auflage in Deutschland und Österreich für 6,80 Euro. Die zweite Ausgabe im Frühjahr 2018 soll Leser-Feedback berücksichtigen.
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Österreich will Internetkonzerne in der EU stärker besteuern.

Österreich fordert eine höhere Besteuerung von Internetriesen in der EU. Das Land will das Konzept digitaler Betriebsstätten auf EU-Ebene einführen. EU-Länder könnten Google, Apple, Facebook und Co dadurch auch dann besteuern, wenn sie ihren Sitz in einem anderen Staat haben. Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling sagt, Deutschland, Frankreich und Tschechien unterstützten seinen Vorschlag.
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ORF kauft Amazon-Serie "You are wanted".


Jetzt auch in diesem Fernsehen: Amazon entdeckt lineares TV als Möglichkeit zur Zweitverwertung seiner teuren Eigenproduktionen. Der österreichische ORF kauft die Senderechte an der ersten, deutschen Eigenproduktion von Amazon, der sechsteiligen Serie You are wanted von und mit Matthias Schweighöfer. Der öffentlich-rechtliche Kanal ORF Eins zeigt die Serie ab dem 18. September immer montags in Doppelfolgen. Es ist das erste Mal, dass Amazon eine Eigenproduktion an einen deutschsprachigen Free-TV-Sender verkauft.

ORF-Film- und Serienchefin Andrea Bogad-Radatz schmeichelt Amazon, dass die Serie "ganz oben auf unserer Wunschliste" stand. Planungen für eine TV-Ausstrahlung in Deutschland gebe es nicht, erfährt DWDL. Amazon spricht von einem "einmaligen Sonder-Event", wenn auch weltweit nicht zum erste Mal: In den USA etwa zeigt der Sender Sundance TV die Amazon-Serie Transparent. Konkurrent Netflix dagegen zweitverwertet regelmäßiger: Die Polit-Serie House of Cards läuft hierzulande im Pay-TV bei Sky und im frei empfangbaren Fernsehen zuletzt bei ProSiebenMaxx. Im Frühjahr hat ZDFneo die Netflix-Gefängnis-Serie Orange is the new Black ausgestrahlt.
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Ex-"News"-Chefredakteurin Eva Weissenberger gründet Wirtschaftsdienst für Mittelständler.

Österreich: Eva Weissenberger, Ex-Chefredakteurin des Nachrichtenmagazins "News", gründet ein Online-Wirtschaftsmedium für Mittelständler. Für das Projekt namens "Hurrikan" sucht sie derzeit Investoren. Die Plattform solle mit branchenspezifischen Meldungen, Diskussionsforen und Marktplatz kleine und mittelständische Unternehmen ansprechen, für die es "einfach nichts gibt".
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Russmedia verkauft ungarische und rumänische Zeitungen und gründet Digital-Holding.

Russmedia, Herausgeber der "Vorarlberger Nachrichten", verkauft seine Regionalzeitungen in Ungarn und Rumänien an eine Firma aus dem Umfeld des Wiener Investors VCP. Zugleich gründet Russmedia eine Digital-Holding mit Sitz in Wien und Berlin, die in den kommenden fünf Jahren 100 Mio Euro in europäische Digitalfirmen investieren will. In Deutschland ist Russmedia u.a. mit dem Kleinanzeigen-Marktplatz Quoka aktiv.
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Martin Kotynek wird Chefredakteur beim österreichischen "Standard".

Österreich: Martin Kotynek, 34, wird Chefredakteur der Tageszeitung "Standard". Er kommt von Zeit Online, wo er seit 2014 Vize-Chefredakteur ist, zuvor war der gebürtige Wiener Investigativreporter bei der "Zeit" und Politik-Redakteur bei der "Süddeutschen Zeitung". Beim "Standard" folgt er im November auf Alexandra Föderl-Schmid, die als Korrespondentin zur "Süddeutschen Zeitung" wechselt.
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"Standard" und "NZZ" nehmen deutsche Leser ins Visier.


Alpiner Zweikampf um die Piefkes: Die österreichische Tageszeitung "Standard" und die Schweizer "NZZ" starten eigene Digital-Angebote für Leser in Deutschland. Seit Montagmittag ist derstandard.de online, der deutsche Ableger soll "Laborcharakter" haben und Experimentierfeld sein, um Neues auszuprobieren. Die sichtbar österreichische Färbung der Themenauswahl lässt nicht verheimlichen, dass zum Start noch etliche Artikel Übernahmen der österreichischen Hauptseite sind.

Die "NZZ" startet morgen mit NZZ Perspektive ein E-Paper speziell für Deutschland. Dazu kommt ein täglicher Newsletter, der die in Deutschland beliebtesten Artikel auf nzz.ch zusammenstellt. Schon seit April kommentiert Chefredakteur Eric Gujer jeden Freitag die deutsche Politik in seinem Newsletter "Der andere Blick".

Es mag Zufall sein, dass die Ankündigungen aus Wien und Zürich am gleichen Tag kommen, doch der Trend ist klar: Trotz starker einheimischer Angebote ist der deutsche Markt für Medienunternehmen aus dem Ausland lukrativ. Beide Angebote beanspruchen für sich, den deutschen Lesern einen Außenblick auf das Geschehen in Deutschland und der Welt zu liefern. Bereits heute zählt nzz.ch rund ein Drittel seiner Zugriffe aus Deutschland. Bei derstandard.at sind es nach eigenen Angaben mehr als 10 %.
meedia.de, derstandard.at ("Standard"), persoenlich.com ("NZZ"), turi2.de (Background "NZZ")Kommentieren ...

ORF hadert mit Turbo-Kapitalismus auf dem Markt der Sportrechte.

ORF verliert immer mehr Sportrechte an Bezahlsender und Streamingdienste. Sportchef Hans Peter Trost klagt über aggressives Vorgehen u.a. von Sky, im Fußball weicht der ORF auf regionale Spiele aus. Zeitgleich professionalisieren Sportler und Clubs ihre PR, um Journalisten auszusperren. Auch einige teure Tennis- und Wintersport-Wettbewerbe muss der öffentlich-rechtliche ORF aufgeben.
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ProSiebenSat.1 tauscht Senderchef bei Puls 4 aus.

Puls 4, österreichischer TV-Sender der ProSiebenSat.1-Familie, bekommt eine neue Senderchefin. Ab Mitte September leitet Stefanie Groiss-Horowitz den Sender. Sie kommt vom ORF, wo sie bisher Ressortleiterin TV-Unterhaltung war. Stefanie Groiss-Horowitz folgt auf Johannes Kampel, der laut Sender "auf eigenen Wunsch und einvernehmlich" geht, Puls 4 aber in Projekten erhalten bleibe. Er stand zwei Jahre an der Senderspitze.
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Bauer Starclub lockt nun auch Pressehändler in Österreich mit Prämien.

Bauer weitet sein Payback-Programm für Pressehändler, den Bauer Starclub, auf Österreich aus. Für den Verkauf von Bauer-Titeln sowie Sonderplatzierungen erhalten die Händler Punkte gutgeschrieben, die sie z.B. für Haushaltsgeräte oder Unterhaltungselektronik eintauschen können. In Deutschland nehmen laut Bauer bereits mehr als 1.500 Händler teil.
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"NZZ"-Chef Veit Dengler stürzte womöglich über Österreich-Deutschland-Streit.

NZZ gibt Geschäftsführer Veit Dengler offenbar auch den Laufpass, da dieser in mehreren Punkten völlig unterschiedliche Ansichten als Chefredakteur Eric Gujer pflegt, mutmaßt Charlotte Theile. Der Österreicher Dengler scheiterte mit NZZ.at, Gujer zielt auf konservative Leser aus Deutschland – unter anderem mit einem Newsletter für deutsche Leser.
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Red Bull Media House entlässt 69 Mitarbeiter.

Red Bull reduziert die Zahl seiner Mitarbeiter im Medienbereich um 69, berichtet der "Standard". Der Konzern begründet den Schritt mit der "Vereinfachung der Organisation". Aktuell arbeiten mehr als 1.000 Personen beim Red Bull Media House Österreich. Anfang des Jahres hatte Red Bull die Firma in zwei Einheiten getrennt.
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