Russmedia verkauft ungarische und rumänische Zeitungen und gründet Digital-Holding.

Russmedia, Herausgeber der "Vorarlberger Nachrichten", verkauft seine Regionalzeitungen in Ungarn und Rumänien an eine Firma aus dem Umfeld des Wiener Investors VCP. Zugleich gründet Russmedia eine Digital-Holding mit Sitz in Wien und Berlin, die in den kommenden fünf Jahren 100 Mio Euro in europäische Digitalfirmen investieren will. In Deutschland ist Russmedia u.a. mit dem Kleinanzeigen-Marktplatz Quoka aktiv.
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Martin Kotynek wird Chefredakteur beim österreichischen "Standard".

Österreich: Martin Kotynek, 34, wird Chefredakteur der Tageszeitung "Standard". Er kommt von Zeit Online, wo er seit 2014 Vize-Chefredakteur ist, zuvor war der gebürtige Wiener Investigativreporter bei der "Zeit" und Politik-Redakteur bei der "Süddeutschen Zeitung". Beim "Standard" folgt er im November auf Alexandra Föderl-Schmid, die als Korrespondentin zur "Süddeutschen Zeitung" wechselt.
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"Standard" und "NZZ" nehmen deutsche Leser ins Visier.


Alpiner Zweikampf um die Piefkes: Die österreichische Tageszeitung "Standard" und die Schweizer "NZZ" starten eigene Digital-Angebote für Leser in Deutschland. Seit Montagmittag ist derstandard.de online, der deutsche Ableger soll "Laborcharakter" haben und Experimentierfeld sein, um Neues auszuprobieren. Die sichtbar österreichische Färbung der Themenauswahl lässt nicht verheimlichen, dass zum Start noch etliche Artikel Übernahmen der österreichischen Hauptseite sind.

Die "NZZ" startet morgen mit NZZ Perspektive ein E-Paper speziell für Deutschland. Dazu kommt ein täglicher Newsletter, der die in Deutschland beliebtesten Artikel auf nzz.ch zusammenstellt. Schon seit April kommentiert Chefredakteur Eric Gujer jeden Freitag die deutsche Politik in seinem Newsletter "Der andere Blick".

Es mag Zufall sein, dass die Ankündigungen aus Wien und Zürich am gleichen Tag kommen, doch der Trend ist klar: Trotz starker einheimischer Angebote ist der deutsche Markt für Medienunternehmen aus dem Ausland lukrativ. Beide Angebote beanspruchen für sich, den deutschen Lesern einen Außenblick auf das Geschehen in Deutschland und der Welt zu liefern. Bereits heute zählt nzz.ch rund ein Drittel seiner Zugriffe aus Deutschland. Bei derstandard.at sind es nach eigenen Angaben mehr als 10 %.
meedia.de, derstandard.at ("Standard"), persoenlich.com ("NZZ"), turi2.de (Background "NZZ")Kommentieren ...

ORF hadert mit Turbo-Kapitalismus auf dem Markt der Sportrechte.

ORF verliert immer mehr Sportrechte an Bezahlsender und Streamingdienste. Sportchef Hans Peter Trost klagt über aggressives Vorgehen u.a. von Sky, im Fußball weicht der ORF auf regionale Spiele aus. Zeitgleich professionalisieren Sportler und Clubs ihre PR, um Journalisten auszusperren. Auch einige teure Tennis- und Wintersport-Wettbewerbe muss der öffentlich-rechtliche ORF aufgeben.
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ProSiebenSat.1 tauscht Senderchef bei Puls 4 aus.

Puls 4, österreichischer TV-Sender der ProSiebenSat.1-Familie, bekommt eine neue Senderchefin. Ab Mitte September leitet Stefanie Groiss-Horowitz den Sender. Sie kommt vom ORF, wo sie bisher Ressortleiterin TV-Unterhaltung war. Stefanie Groiss-Horowitz folgt auf Johannes Kampel, der laut Sender "auf eigenen Wunsch und einvernehmlich" geht, Puls 4 aber in Projekten erhalten bleibe. Er stand zwei Jahre an der Senderspitze.
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Bauer Starclub lockt nun auch Pressehändler in Österreich mit Prämien.

Bauer weitet sein Payback-Programm für Pressehändler, den Bauer Starclub, auf Österreich aus. Für den Verkauf von Bauer-Titeln sowie Sonderplatzierungen erhalten die Händler Punkte gutgeschrieben, die sie z.B. für Haushaltsgeräte oder Unterhaltungselektronik eintauschen können. In Deutschland nehmen laut Bauer bereits mehr als 1.500 Händler teil.
dnv-online.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

"NZZ"-Chef Veit Dengler stürzte womöglich über Österreich-Deutschland-Streit.

NZZ gibt Geschäftsführer Veit Dengler offenbar auch den Laufpass, da dieser in mehreren Punkten völlig unterschiedliche Ansichten als Chefredakteur Eric Gujer pflegt, mutmaßt Charlotte Theile. Der Österreicher Dengler scheiterte mit NZZ.at, Gujer zielt auf konservative Leser aus Deutschland – unter anderem mit einem Newsletter für deutsche Leser.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Red Bull Media House entlässt 69 Mitarbeiter.

Red Bull reduziert die Zahl seiner Mitarbeiter im Medienbereich um 69, berichtet der "Standard". Der Konzern begründet den Schritt mit der "Vereinfachung der Organisation". Aktuell arbeiten mehr als 1.000 Personen beim Red Bull Media House Österreich. Anfang des Jahres hatte Red Bull die Firma in zwei Einheiten getrennt.
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Österreichs Kanzler Kern wirft Medien vor, das reale Leben der Bürger zu ignorieren.

Bundeskanzler Christian KernChristian Kern wirft den Medien vor, die "realen Lebensverhältnisse" der Menschen nicht zu behandeln. Die Newsroom-Macher seien zu sehr auf Klicks fixiert, sagt der österreichische Kanzler auf dem European Newspaper Congress. Das Ziel der Aufklärung verschwinde aus den Redaktionen. Auch die Politik sei gefordert, den Journalismus zu stärken. Kern habe Respekt vor den Zeitungen, die heute unter völlig anderen Bedingungen als vor 20 Jahren arbeiteten. Der SPÖ-Politiker fordert von Facebook, Google und YouTube, ihre Algorithmen offenzulegen.
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Alexandra Föderl-Schmid geht vom "Standard" zur "Süddeutschen Zeitung".

Alexandra Föderl-Schmid, noch bis Ende August Chefredakteurin und Co-Herausgeberin des "Standard", findet ihre neue journalistische Heimat in Deutschland. Künftig schreibt sie für die "Süddeutsche Zeitung" in München, das bestätigt Föderl-Schmid via Twitter. Offenbar geht sie für die Münchner nach Israel. Gestern war bekannt geworden, dass Föderl-Schmid die österreichische Tageszeitung nach 27 Jahren verlässt.
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BR, Arte, ORF und SRF launchen Projekt zu Verschwörungstheorien.

Bayerischer Rundfunk, Arte, ORF und SRF starten das gemeinsame Projekt "Die Weltherrschaft" zu Verschwörungstheorien. Eine TV-Dokumentation soll die Mechanismen von Verschwörungstheorien beleuchten. Mitte Juni soll das Portal dieweltherrschaft.net loslegen. Nutzer können dort künftig mit einem interaktiven Video-Baukasten ihre eigene Theorien entwerfen.
horizont.netKommentieren ...

Österreich: Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid verlässt den "Standard".

Standard aus Österreich und Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin und Co-Herausgeberin, gehen getrennte Wege. Föderl-Schmid verlasse die Tageszeitung nach 27 Jahren Ende August, teilt der Verlag mit. Wer ihr nachfolgt, sei noch nicht klar. Föderl-Schmid arbeitet seit 1990 für den "Standard", seit 2007 als Chefredakteurin, seit 2012 auch als Co-Herausgeberin.
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Dentsu Aegis kauft Austro-Mediaagentur media.at.

Dentsu Aegis, japanisches Media-Schwergewicht, kauft die österreichische Agentur media.at. Die Firma gehört bisher dem Provider A1, der Bank Bawag, der Post, den Lotterien sowie der Industriellenvereinigung. 2015 verwaltete media.at 380 Mio Euro Brutto-Werbevolumen. Mit dem Kauf, dem die Kartellbehörden noch zustimmen müssen, würde Dentsu in Österreich umsatzmässig zum Group-M-Network aufschließen.
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Österreichs Kanzler Kern will unabhängige Medien und verteidigt Moderator Armin Wolf.

Bundeskanzler Christian KernÖsterreich: Kanzler und SPÖ-Chef Christian Kern will die Medienförderung bei Gratiszeitungen an Qualitätsstandards knüpfen. "Wir müssen davon wegkommen, dass man das als Instrument einsetzt, um sich gewogenen Journalismus zu kaufen", sagt Kern über Regierungsinserate im neuen Ö1-Medienmagazin "#doublecheck". Medien, die vom Staat finanziell gefördert werden, müssten ordentliche journalistische Arbeitsplätze bieten. Der Politiker verteidigt auch ORF-Anchor Armin Wolf gegen Angriffe aus Politik und ORF-Management.
derstandard.at, orf.at, turi2.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Wir graturilieren: Hans-Peter Siebenhaar wird 55.

Hans-Peter SiebenhaarWir graturilieren: Hans-Peter Siebenhaar, Österreich-Korrespondent des "Handelsblatts", feiert heute seinen 55. Geburtstag. Der Franke hat im vergangenen Lebensjahr das Buch Österreich - Die zerrissene Republik geschrieben, mit dem er einen Beitrag zur Antwort auf Populismus am Beispiel der Alpenrepublik leisten will. Er kritisiert, dass die Medien lieber ihren Lesern gefallen wollten, statt Haltung zu zeigen.

Privat träumt Siebenhaar von einem mehrmonatigen Segeltörn durch die griechische Inselwelt mit ihm als Skipper. Heute entflieht der promovierte Politikwissenschaftler den kühlen Wiener Temperaturen und feiert seinen Geburtstag mit seiner Familie in Madrid in seinem Lieblingsrestaurant. Glückwünsche sind auf allen Wegen willkommen, zum Beispiel per Mail.
(Foto: Pablo Castagnola)Kommentieren ...

Lese-Tipp: Aus den Erfahrungen und Fehlern von NZZ.at lernen.

Lese-Tipp: NZZ.at-Chefredakteur Lukas Sustala analysiert die Gründe für das Scheitern seines Portals. Die Paywall in Höhe von 14 Euro sei anfangs ein "durchaus aggressiver Preispunkt" gewesen. Der Chef des eingestellten Österreich-Ablegers der "NZZ" sieht 9 Euro pro Monat als Richtschnur für den Preis journalistischer Bezahlinhalte. Am Anfang habe NZZ.at zu viel zugleich sein wollen: Nachrichtenmedium, Clubabend-Veranstalter und Hintergrund-Lieferant. Der Mut zur Lücke sei aber für kleine Redaktionen entscheidend. Newsletter hätten geholfen, Leser zu erreichen. Wichtig sei auch, dass Journalisten ihre eigenen Inhalte in ihren Netzwerken "in die Auslage stellen".
nzz.at, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Deutscher "Krone"-Verlagschef klagt auf Nachzahlung von drei Monatsgehältern.

Kronen Zeitung: Geschäftsführer Bernhard Schneider, Funke-Vertreter in Wien, verklagt den Verlag auf drei ausstehende Monatsgehälter à 34.000 Euro. Schneider vertritt die Auffassung, sein zuletzt 2015 um ein Jahr verlängerter Vertrag sei immer noch gültig, Herausgeber Christoph Dichand bestreitet das. Vor dem Arbeitsgericht Wien berichtet Schneider, er komme nach wie vor jede Woche von Dienstag bis Donnerstag nach Wien geflogen und arbeite gleichberechtigt mit Dichand-Geschäftsführer Wolfgang Altermann. Im Juli geht der Prozess weiter, alle bisherigen Einigungsversuche sind gescheitert.
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Basta: Ösi-Sender Kronehit legt Hörerinnen mehr Holz vor die Hütte.

Die dicksten Dinger aus Österreich: Geräusche raten, Hörer-Rechnungen bezahlen? Der Ösi-Radiosender Kronehit hat was Besseres. Die Wiener Moderatoren werben derzeit für große Brüste. Die sollen zwei Frauen erhalten, die unter dem schweren Gen-Defekt zu kleiner Oberweiten leiden. Bewerben sollen sich ausschließlich Mütter mit ihren Töchtern.
kronehit.atKommentieren ...

Zitat: ORF-Vize-Direktor vermisst bei seinen Moderatoren Fairness gegenüber Politikern.

Thomas Prantner"Es ist unzumutbar für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wenn das TV-Studio wie ein Verhörraum oder eine Anklagebank wirkt."

Thomas Prantner, stellvertretender ORF-Direktor, kritisiert im Gespräch mit dem Magazin "Profil" mangelnde Fairness seiner Moderatoren gegenüber Politikern. Politiker müssten sich kritische Fragen gefallen lassen, es komme aber auf Ton und Stil der Fragen an.
ots.atKommentieren ...

NZZ.at stellt Ende April den Betrieb ein.

NZZ stellt ihren Österreich-Ableger NZZ.at Ende April ein. Die Bezahl-Seite blieb trotz mehrerer Weiterentwicklungen "hinter unseren Erwartungen", sagt "NZZ"-CEO Veit Dengler. Bis Ende September werden fünf Mitarbeiter gekündigt, den Standort Wien will die "NZZ" jedoch beibehalten und sieht Deutschland und Österreich weiterhin als "wichtige Märkte".
nzzmediengruppe.ch, persoenlich.comKommentieren ...

Die "Zeit" will österreichischen Titel "Zur Zeit" verbieten.

Zeit fährt harte Geschütze gegen das österreichische Rechtsaußen-Blatt Zur Zeit auf. Die Herausgeber sollen eine fünf- bis sechsstellige Summe zahlen, weil sie sich nicht an eine einstweilige Verfügung des Hamburger Landgerichts halten. Die "Zeit" sieht Verwechslungsgefahr und verbietet per Verfügung die Titelgestaltung. "Zur Zeit" fürchtet den Ruin und vermutet einen politischen Feldzug der "linken Hamburger Gazette".
standard.atKommentieren ...

Red-Bull-Chef Mateschitz finanziert Rechercheplattform gegen "wuchernde Misstrauenskultur".

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, 72, plant in Österreich eine multimediale, öffentlich zugängliche Rechercheplattform, berichtet die Kleine Zeitung. Die Plattform solle eine "publizistische Antwort auf die wuchernde Misstrauenskultur in der Gesellschaft" geben und unabhängig von Red Bull und Servus TV agieren. Geld kommt von Mateschitz' Privatstiftung Quo Vadis Veritas. Den Aufbau der journalistischen Organisation verantwortet Michael Fleischhacker, Ex-Chefredakteur der "Presse" und von NZZ.at.
kleinezeitung.at via derstandard.at2 Kommentare

Österreichische Gratis-Blätter "Heute" und "Österreich" bekommen Basis-Presseförderung.

Österreich: Die Gratis-Zeitungen "Heute" und "Österreich" sollen auch weiterhin Fördergelder erhalten. Die reformierte Presseförderung mit Basisförderung von 5.000 Euro für jeden Journalisten kann durch die Anwendung des Journalisten-Kollektivvertrags, die Mitgliedschaft im Presserat oder ein vorhandenes Redaktionsstatut auf maximal 9.000 Euro erweitert werden. Bisher bezahlen beide Blätter ihre Journalisten nicht nach Kollektivvertrag.
derstandard.at, profil.at (Background)

Korrektur: In einer füheren Version hieß es unter Berufung auf den ORF, dass die Gratis-Blätter gar keine Presseförderung erhalten sollten, was jedoch nicht stimmt. Kommentieren ...

ProSiebenSat.1 streicht bei ATV 70 Stellen und setzt neuen Chef ein

ProSiebenSat.1 setzt beim österreichischen Privatsender ATV gleich nach der vollendeten Übernahme den Sparhammer an. 70 Stellen fallen bis Ende 2017 weg, bis Ende 2018 siedelt der Konzern Vermarktung, Standorte, technischen Betrieb und Studios von ATV bei der österreichischen Tochter ProSiebenSat.1 Puls 4 an. ATV-Geschäftsführer Martin Gastinger geht von Bord, ihm folgt ProSiebenSat.1-Mann Thomas Gruber.
dwdl.de, presseportal.deKommentieren ...

Funke bringt österreichisches Tech-Portal Futurezone nach Deutschland.

Funke schickt seinen deutschen Ableger des Tech-News-Portals futurezone.at nach drei Monaten in den Beta-Betrieb. Eine eigene Redaktion in Berlin recherchiert Geschichten und Service-Beiträge mit Schwerpunkt Deutschland, übernimmt aber auch Texte des österreichischen Mutterportals. Daneben will futurezone.de ähnlich wie in Österreich eine "starke Community" aufbauen. Der Wiener Kurier, an dem Funke beteiligt ist, hatte futurezone.at 2010 vom ORF übernommen.
funkemedien.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Ösi-Portal Unzensuriert startet deutschen Ableger.

Alpen-Breitbart unzensuriert.at bekommt einen deutschen Ableger. Das FPÖ-nahe Newsportal will mit unzensuriert.de dem "Interesse an Medien abseits des Mainstreams" nachkommen. Fast die Hälfte der Besucher kommt bereits heute aus Deutschland. Zum Start nimmt sich die deutsche Ausgabe u.a. Philipp Lahms AfD-Kritik und eine alte News bei Focus Online vor.
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Markus Breitenecker hält ATV für kostspieligen Sanierungsfall.

ATV könnte ProSiebenSat.1 in Österreich mehr Geld für die Sanierung als den Kauf kosten, behauptet Geschäftsführer Markus Breitenecker. Kostspielige Fußball-TV-Rechte seien daher für die Sendergruppe zunächst tabu. Spätestens in drei Jahren soll ATV Gewinne erzielen. Dazu will Breitenecker auch Partner, Kunden und Lieferanten um Hilfe bitten.
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Correctiv und "Standard": Ex-"Bravo"-Redakteur hatte kritischen Management-Job.

Correctiv Ausrufezeichen ohne Schriftzug-150Correctiv und der "Standard" berichten über eine angeblich kritische Zusammenarbeit zwischen dem Sänger Wincent Weiss und Ex-"Bravo"-Redakteur Sascha Wernicke. Der frühere Mitarbeiter des Bauer-Magazins übernimmt für Weiss Management-Aufgaben. Correctiv wirft der "Bravo" vor, die Karriere von Weiss gepusht zu haben. Der Presserat sieht keinen Verstoß gegen den Pressekodex, auch der Bauer-Verlag und Wernicke sehen keine Verfehlungen. Die Veröffentlichung ist die erste Kooperation von Correctiv mit der österreichischen Tageszeitung. Das Recherchebüro arbeitet bereits mit anderen ausländischen Medien zusammen, u.a. mit dem französischen Blatt "Le Monde".
derstandard.at (Bravo), derstandard.at (Kooperation)Kommentieren ...

Basta: Zum Abschreiben ist die "Lügenpresse" gerade gut genug.

Falsch gespickt: Das rechte Magazin "Info-Direkt" aus Österreich schreibt fleißig ab – bei der "taz", dem "Spiegel", tagesschau.de und "Handelsblatt". Die Initiative Stoppt die Rechten listet viele Beispiele auf. Dumm gelaufen: Die genannten Medien sind für "Info-Direkt" eigentlich Hetze verbreitende Mainstream-Medien und "Lügenpresse".
derstandard.at, profil.at1 Kommentar

Kloiber-Sender ATV verringer 2015 das Minus und den Umsatz.

Österreich: Der gerade ins ProSieben-Reich gewechselte Sender ATV hat 2015 ein Minus von rund 12 Mio Euro gemacht - 2 Mio weniger Verlust als 2014. Der Umsatz des Senders ist ebenfalls leicht gesunken und erreicht knapp 33 Mio Euro. ATV-Eigentümer Herbert Kloiber soll für den verlustreichen Sender noch 20 bis 24 Mio Euro erhalten.
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Magazin: ORF-Berichte über Eurofighter wurden möglicherweise beeinflusst.

ORF 150ORF: Die Berichterstattung des Senders über den Eurofighter ist möglicherweise mit Geld beeinflusst worden, berichtet das Nachrichtenmagazin Profil. Ein Lobbyist soll im Auftrag von Airbus-Vorgänger EADS zwischen 2002 und 2004 mindestens 20 Mal ORF-Mitarbeiter getroffen haben, damit diese positiv über den Eurofighter berichten, schreibt "Profil". Der Lobbyist habe außerdem gegenüber EADS mit einem Computerausdruck des ORF seinen Erfolg belegen wollen. Der Sender will die Vorwürfe prüfen.
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"Miss"-Macherin Monika Affenzeller verkauft Print besser dank Social Media.


Wiener Webweiber: Die Zeitschrift Miss aus Österreich entscheidet sich 2013 zum Strategie-Wechsel – und rückt Social Media ins Zentrum. Chefredakteurin Monika Affenzeller hat seitdem ein Luxusproblem: viele Fans auf Facebook plus steigende Print-Abos fürs Heft. Sie sagt im Videointerview von turi2.tv und "Horizont": "Social Media ist ein Segen für jede Medienmarke." Die Zukunft der Werbung sieht sie im Native Advertising.

Affenzeller bezeichnet die sozialen Kanäle als "unseren großen Marktplatz". Von den 420.000 Facebook-Fans erfahren manche erst durchs Internet, dass es ein Heft gibt. Ihr Team beim Medienhaus Styria fährt deshalb auf mehreren Gleisen Vollgas und teilt Inhalte auf: viel "Lean-Back-Material" für Print und schnelle Sachen fürs Netz – auf Facebook feuern sie im Stundentakt neue Postings raus. In der App gibt es viele Videos. Wichtig: "Alles hat eine optische Klammer" und überall versucht die Marke als "beste Freundin" zu agieren. Nervige Diättipps sind deshalb auf allen Kanälen tabu.
youtube.com (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...