ORF mottet YouTube-Pläne ein.

ORF guckt in die Röhre und verabschiedet sich nach einem Nein der Medienaufsicht KommAustria vom geplanten YouTube-Kanal. Die Behörde stört sich an der exklusiven Kooperation mit YouTube, die "vergleichbare Unternehmen" diskriminieren würde. KommAustria sieht außerdem keinen "Beitrag zur wirksamen Erbringung des öffentlich-rechtlichen Kernauftrags".
derstandard.at, turi2.de (Background)

Alexander Wrabetz: ORF lässt sich von Politikern nichts diktieren.

ORF will sich ein Jahr lang so verhalten, als würde es dann eine Volksabstimmung über die Finanzierung des Senders geben, sagt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Der Sender soll verständlich machen, wofür es ihn braucht. Wrabetz sagt, er werde sich keine Personalentscheidungen von der Politik "diktieren lassen" - er wolle auch nicht "unter allen Bedingungen ewig diesen Job" machen.
"Süddeutsche Zeitung", S. 48 (Paid), turi2.de (Background)

FPÖ-Chef Strache entschuldigt sich für Lügenvorwurf bei ORF-Mann Armin Wolf.


Keine Rache für Strache: ORF-Moderator Armin Wolf (rechts im Bild) einigt sich außergerichtlich mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Der österreichische Vizekanzler hatte Wolf und dem ORF in einem Facebook-Post Lügen vorgeworfen, wollte den Beitrag aber als vermeintliche Satire verstanden wissen. Wolf hat dagegen geklagt. Nun verpflichtet sich Strache dazu, diese und ähnliche Behauptungen künftig zu unterlassen. Zudem veröffentlicht er eine Entschuldigung als Anzeige in der "Kronen Zeitung", der größten Zeitung Österreichs, sowie zehn Tage lang auf seiner Facebook-Seite.

Strache übernimmt die bisherigen Verfahrenskosten und zahlt Wolf 10.000 Euro Entschädigung. Das Geld will der ORF-Moderator an das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes spenden. Ganz ausgestanden ist der Rechtsstreit damit noch nicht: Auch der ORF selbst klagt gegen Strache.
arminwolf.at, krone.at, horizont.at, dwdl.de, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: 62 % der Österreicher gegen ORF-Gebühren.

Zahl des Tages: Mehrheitliche 62 % der Österreicher würden bei einer Volksabstimmung für die Abschaffung der Gebühren für den ORF stimmen, so eine OGM-Umfrage für den "Kurier". Nur 30 % halten die Gebühren für berechtigt. Von den Befragten sind ebenfalls 62 % dafür, eine Volksabstimmung zum Thema durchzuführen. In der Schweiz haben vergangene Woche in einem Referendum über 70 % für den Erhalt der Rundfunkgebühren gestimmt.
derstandard.at, turi2.de (background)

ORF-Mann Armin Wolf klagt gegen Vizekanzler Strache.

Armin Wolf, News-Anchorman beim ORF, will gegen den österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache klagen. FPÖ-Mann Strache hat Armin Wolf und dem ORF in einem Facebook-Post Fake News und Lügen unterstellt. Wolf meint, dass die Attacken der FPÖ auf Medien und Journalisten ein "demokratiepolitisch wirklich bedenkliches Ausmaß" annehmen. Der ORF will rechtliche Schritte prüfen und den Post löschen lassen.
derstandard.at

Analyse: 2018 ist ein entscheidendes Jahr für deutschsprachige öffentlich-rechtliche Sender.

Öffentlich-Rechtliche: 2018 ist ein "Entscheidungsjahr" für die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland, Österreich und der Schweiz, analysiert Joachim Huber. Das öffentlich-rechtliche System ist im gesamten deutschsprachigen Raum unter Druck. Teile der Bevölkerung sehen die Sender durch Eliten aus Politik und Wirtschaft beeinflusst. Die Sender müssten deshalb ihren Daseinszweck untermauern, schreibt Huber.
tagesspiegel.de

Hans-Peter Siebenhaar bangt um die Demokratie in Österreich.

ORF 150ORF ist der rechtspopulistischen FPÖ ein Dorn im Auge, glaubt Hans-Peter Siebenhaar. Insider berichten ihm vom Plan, den kritischen Anchorman Armin Wolf "intern wegzuloben" und ihn so vom Bildschirm zu verbannen. Generaldirektor Alexander Wrabetz, Mitglied in der SPÖ, sei zwar wiedergewählt worden, im Hintergrund stünden aber bereits andere Chefsessel-Kandidaten bereit. Siebenhaar bangt um den Sender und die Demokratie in Österreich. Der ORF könne sich wegen der Rundfunkgebühren nur schwer gegen Umbaumaßnahmen wehren.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Österreich: Mitte-Rechts-Regierung nimmt den ORF an die kurze Leine.


O du mein Österreich: Der Koalitionsvertrag der neuen ÖVP-FPÖ-Regierung nimmt sich die Neuregelung der Medienwelt stärker vor als ihre Vorgänger. Davon betroffen sind u.a. ORF, Medienförderung und die Internet-Riesen Google und Facebook. So lehnt die Vereinbarung einen Verkauf der öffentlich-rechtlichen Sender ab und bekennt sich zur Rundfunkgebühr. Laut "Standard" soll sich die Führungsstruktur des Senders aber ändern und statt eines Geschäftsführers ein Vorstand installiert werden. Die Politik will neue Transparenz-Regeln erlassen, fürs Programm lautet die Parole: Österreich first.

Die Medienförderung wollen die Parteien prüfen und straffen. Das Motto lautet hier "Geld für Wandel", etwa in der Digitalisierung und der Aus- und Weiterbildung von Journalisten. Auch die Werbeausgaben der öffentlichen Hand will die neue Regierung unter die Lupe nehmen – vier Mal pro Jahr soll es einen Transparenzbericht geben.

Die neue Mitte-Rechts-Regierung spricht sich zudem für ein Leistungsschutzrecht aus. Sollte es keine EU-Regelung geben, wollen die Parteien eine "nationale Lösung". Bei der Besteuerung der Online-Riesen will die Regierung das Prinzip der digitalen Betriebsstätte durchsetzen.
derstandard.at, derstandard.at (Regierungsprogramm im Wortlaut)

Markus Breitenecker wünscht sich den ORF als Zulieferer für private Sender.

ProSiebenSat1-P7S1 Logo ohne Schriftzug 150Österreich: ProSiebenSat.1-Chef Markus Breitenecker sieht in einer Allianz aus öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern eine Chance, gegen die Marktmacht von Google, Facebook und Co zu bestehen. Im Interview mit "News" beschreibt er seine Vision: Dem ORF solle per Gesetz verboten werden, bei kommerziellen Angeboten mit privaten Sendern in Konkurrenz zu treten. Außerdem wünscht sich Breitenecker den ORF als Zulieferer für die Privaten.
news.at via derstandard.at

ORF kauft Amazon-Serie "You are wanted".


Jetzt auch in diesem Fernsehen: Amazon entdeckt lineares TV als Möglichkeit zur Zweitverwertung seiner teuren Eigenproduktionen. Der österreichische ORF kauft die Senderechte an der ersten, deutschen Eigenproduktion von Amazon, der sechsteiligen Serie You are wanted von und mit Matthias Schweighöfer. Der öffentlich-rechtliche Kanal ORF Eins zeigt die Serie ab dem 18. September immer montags in Doppelfolgen. Es ist das erste Mal, dass Amazon eine Eigenproduktion an einen deutschsprachigen Free-TV-Sender verkauft.

ORF-Film- und Serienchefin Andrea Bogad-Radatz schmeichelt Amazon, dass die Serie "ganz oben auf unserer Wunschliste" stand. Planungen für eine TV-Ausstrahlung in Deutschland gebe es nicht, erfährt DWDL. Amazon spricht von einem "einmaligen Sonder-Event", wenn auch weltweit nicht zum erste Mal: In den USA etwa zeigt der Sender Sundance TV die Amazon-Serie Transparent. Konkurrent Netflix dagegen zweitverwertet regelmäßiger: Die Polit-Serie House of Cards läuft hierzulande im Pay-TV bei Sky und im frei empfangbaren Fernsehen zuletzt bei ProSiebenMaxx. Im Frühjahr hat ZDFneo die Netflix-Gefängnis-Serie Orange is the new Black ausgestrahlt.
dwdl.de, ots.at

ORF hadert mit Turbo-Kapitalismus auf dem Markt der Sportrechte.

ORF verliert immer mehr Sportrechte an Bezahlsender und Streamingdienste. Sportchef Hans Peter Trost klagt über aggressives Vorgehen u.a. von Sky, im Fußball weicht der ORF auf regionale Spiele aus. Zeitgleich professionalisieren Sportler und Clubs ihre PR, um Journalisten auszusperren. Auch einige teure Tennis- und Wintersport-Wettbewerbe muss der öffentlich-rechtliche ORF aufgeben.
derstandard.at

BR, Arte, ORF und SRF launchen Projekt zu Verschwörungstheorien.

Bayerischer Rundfunk, Arte, ORF und SRF starten das gemeinsame Projekt "Die Weltherrschaft" zu Verschwörungstheorien. Eine TV-Dokumentation soll die Mechanismen von Verschwörungstheorien beleuchten. Mitte Juni soll das Portal dieweltherrschaft.net loslegen. Nutzer können dort künftig mit einem interaktiven Video-Baukasten ihre eigene Theorien entwerfen.
horizont.net

Österreichs Kanzler Kern will unabhängige Medien und verteidigt Moderator Armin Wolf.

Bundeskanzler Christian KernÖsterreich: Kanzler und SPÖ-Chef Christian Kern will die Medienförderung bei Gratiszeitungen an Qualitätsstandards knüpfen. "Wir müssen davon wegkommen, dass man das als Instrument einsetzt, um sich gewogenen Journalismus zu kaufen", sagt Kern über Regierungsinserate im neuen Ö1-Medienmagazin "#doublecheck". Medien, die vom Staat finanziell gefördert werden, müssten ordentliche journalistische Arbeitsplätze bieten. Der Politiker verteidigt auch ORF-Anchor Armin Wolf gegen Angriffe aus Politik und ORF-Management.
derstandard.at, orf.at, turi2.de, turi2.de (Background)

ORF-Redakteure wehren sich heftig gegen Kritik des Vize-Direktors.

Thomas Prantner (ORF)
Wolf bellt zurück: Der ORF-Redakteursrat wehrt sich gegen Kritik am Interviewstil der ORF-Moderatoren von ORF-Vize-Direktor Thomas Prantner (Foto). Die Redakteure verlangen von Prantner konkrete Beispiele für seine Anschuldigungen und schreiben in einem Brief, sie seien überrascht, dass Prantner öffentlich Zensuren für redaktionelle Inhalte erteile. Als Vize-Chef für Technik und Online sei er nicht für das Fernsehen zuständig. Prantner hatte den ORF-Moderatoren in einem Gespräch mit der Zeitschrift "Profil" vorgeworfen, das TV-Studio zu einem Verhörraum zu machen und Politiker unfair zu behandeln.

Offensichtlich zielt Prantners Angriff auch auf ORF-Anchorman Armin Wolf. Der schreibt süffisant, Prantners Interview diene "sicher nur dem Unternehmensinteresse, keinesfalls aber der Eigenprofilierung". Wolf bezweifelt auf Twitter Prantners journalistische Sachkenntnis und sagt, ein hartnäckiger Interviewstil sei bei anderen Sendern wie der BBC üblich.
derstandard.at (Redaktionsrat), twitter.com, twitter.com, twitter.com (Wolf), turi2.de (Background)

Zitat: ORF-Vize-Direktor vermisst bei seinen Moderatoren Fairness gegenüber Politikern.

Thomas Prantner"Es ist unzumutbar für einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wenn das TV-Studio wie ein Verhörraum oder eine Anklagebank wirkt."

Thomas Prantner, stellvertretender ORF-Direktor, kritisiert im Gespräch mit dem Magazin "Profil" mangelnde Fairness seiner Moderatoren gegenüber Politikern. Politiker müssten sich kritische Fragen gefallen lassen, es komme aber auf Ton und Stil der Fragen an.
ots.at

Basta: ORF sendet britischen Abgesang auf Europa.

Brexit für die Ohren: Großbritanniens Austritt aus der EU inspiriert die britische Radiokünstlerin Lucinda Guy zu einem Abgesang auf Europa. Im ORF-Kunstradio improvisiert sie eine dreiviertel Stunde lang mit einem langgezogenen "Oh noooo!", das durch Loops von zögerlichem Wehklagen zu lautstarkem Brummen wird und sich letztlich anhört wie Stammesgesänge in Trance. Ein Vorgeschmack darauf, dass der Brexit nicht schön wird.
oe1.orf.at via derstandard.at

Österreichs Privatsender wollen YouTube-Kanal des ORF verhindern.

ORF 150ORF-Pläne für einen YouTube-Kanal stoßen auf große Ablehnung bei den Privatsendern Österreichs. In einer Stellungnahme schreiben sie, der Kanal würde "schwerwiegende negative Wettbewerbseffekte" bringen. Problematisch sei vor allem, dass der ORF die Vermarktung der Inhalte an YouTube abtrete. Außerdem würden die ORF-Inhalte in diesem Umfeld an Wertigkeit verlieren und die sendereigene Mediathek schwächen. Der ORF plant, bei YouTube bereits jetzt online verbreitete Kompakt-Nachrichten sowie Archivmaterial zu zeigen.
derstandard.at

Zahl des Tages: ORF bekommt 6,5 % mehr Gebühren.

ORF 150Zahl des Tages: Monatlich 17,21 Euro bekommt der ORF ab Mai von österreichischen Gebührenzahlern - eine Erhöhung um 6,5 %. Die Medienbehörde Kommaustria hat bis zum Fristende um Mitternacht keinen Einspruch eingelegt, was dem ORF rund 30 Mio Euro mehr in die Kasse spült. Trotzdem muss der Sender in den nächsten fünf Jahren 300 Mio Euro einsparen und rund 300 Arbeitsplätze streichen.
derstandard.at

Magazin: ORF-Berichte über Eurofighter wurden möglicherweise beeinflusst.

ORF 150ORF: Die Berichterstattung des Senders über den Eurofighter ist möglicherweise mit Geld beeinflusst worden, berichtet das Nachrichtenmagazin Profil. Ein Lobbyist soll im Auftrag von Airbus-Vorgänger EADS zwischen 2002 und 2004 mindestens 20 Mal ORF-Mitarbeiter getroffen haben, damit diese positiv über den Eurofighter berichten, schreibt "Profil". Der Lobbyist habe außerdem gegenüber EADS mit einem Computerausdruck des ORF seinen Erfolg belegen wollen. Der Sender will die Vorwürfe prüfen.
derstandard.at

Meinung: Behörde kann Eigenständigkeit von Ösi-Sender ATV erhalten.

Trappel Josef 150ATV kann durch Auflagen der österreichischen Wettbewerbsbehörde seine redaktionelle Eigenständigkeit behalten, sagt der österreichische Medienwissenschafter Josef Trappel. Langfristig fürchtet der Forscher in Österreich aber einen Verlust der redaktionellen Vielfalt durch eine Zusammenlegung der Redaktionen von ATV und des P7S1-Senders Puls 4. Die geplante Übernahme des Ösi-Senders ATV durch ProSiebenSat.1 ändere am Zuschauermarkt nicht viel, doch im Werbemarkt gerate der ORF unter großen Druck.
derstandard.at, turi2.de (Background)

APA startet News-Video-Angebot Austria Video Plattform.

apa-logo-150Österreich: Die Nachrichtenagentur APA schickt das News-Angebot Austria Video Plattform am 1. Januar in den Regelbetrieb. Elf österreichische Medienhäuser mit 25 Webseiten sind Publikationspartner, u.a. der "Standard" und die Verlagsgruppe News. Zunächst liefert der ORF Videoclips aus seinen Nachrichtensendungen, Videos weiterer Partner sollen folgen. Finanziert wird das Angebot durch Online-Werbung.
derstandard.at, ots.at

"BamS": ARD und ORF wollen "Musikantenstadl" reanimieren.

Jörg Pilawa 150Musikantenstadl soll 2018 als regelmäßige Sendung zur ARD und ORF zurückkehren, berichtet "Bild am Sonntag" und beruft sich auf Senderkreise. Demnach soll Quizonkel Jörg Pilawa gemeinsam mit Co-Moderatorin Francine Jordi die zuletzt quotenschwache Schunkel-Show reanimieren. Das Konzept soll dabei zu seinen Wurzeln zurückkehren und die Auftritte jüngerer Künstler reduzieren. Bis 2018 sollen nur Silvester-Ausgaben laufen.
"Bild am Sonntag", S. 56 (Paid)

ORF will Netflix-Verschnitt Flimmit umbauen.

ORF 150ORF will seinen Netflix-Verschnitt Flimmit "stark redimensionieren" und in ein öffentlich-rechtliches Angebot umbauen, weil der Streaming-Dienst die Erwartungen nicht erfüllt hat. Geplant ist, ORF-Produktionen länger als sieben Tage zur Verfügung zu stellen, Abokosten könnten eventuell wegfallen - entscheiden muss die Medienbehörde KommAustria. Der ORF hatte 2015 2 Mio Euro in Flimmit investiert.
derstandard.at

3sat-"Kulturzeit" bekommt drei neue Moderatoren.

3sat-kulturzeitn-1503sat wechselt die Moderatoren seiner Kulturzeit aus. Peter Schneeberger vom ORF, Vivian Perkovic vom ZDF und Nina Mavis Brunner vom SRF moderieren das werktägliche Kulturmagazin ab 2017 im Wechsel mit ARD-Moderatorin Cécile Schortmann, die als Einzige der bisherigen Sendungsgesichter bleibt. Ernst A. Grandits vom ORF, Andrea Meier vom Schweizer Fernsehen und ZDF-Frau Tina Mendelsohn verabschieden sich.
digitalfernsehen.de, dwdl.de

ORF-Klassikportal Fidelio geht online.

fidelio-klassikportal-150ORF hat sein Klassik-Video-Portal Fidelio gestartet. Das Joint-Venture mit Jan Mojtos Klassik-Firma Unitel bietet für 14,90 Euro im Monat Opern und Konzerte auf Abruf, einen durchlaufenden 24-Stunden-Kanal sowie Live-Übertragungen. Das Angebot richtet sich auch an Klassikliebhaber in Deutschland. Fürs erste Jahre rechnet ORF-Finanzdirektor Richard Grasl mit einer "vierstelligen" Abonnentenzahl.
derstandard.at, ots.at

ORF-Stiftungsrat wählt Alexander Wrabetz wieder zum Generaldirektor.

ORF-STIFTUNGSRAT MIT WAHL DES ORF-GENERALDIREKTORS: WRABETZ
Aller guten Dinge sind drei: Alexander Wrabetz, 56, ist mit 18 von 35 Stimmen wiedergewählt worden und der erste ORF-Chef mit drei Amtszeiten in Folge. Herausforderer Richard Grasl sammelte 15 Stimmen.

Wrabetz gilt als Chef, der seine Macht dosiert einsetzt und den Redaktionen viel journalistischen Freiraum einräumt. Er will den ORF in den kommenden Jahren zum Social-Media-Haus umbauen. Wrabetz plant u.a., ORFeins mehr österreichische Inhalte und Informationen zu geben und ORF III weiter auszubauen. Für ORF 2 und die ORF-Radios schreibt er sich auf die to-do-Liste, deren "Stärken weiterzuentwickeln".
derstandard.at