Meinung: Behörde kann Eigenständigkeit von Ösi-Sender ATV erhalten.

Trappel Josef 150ATV kann durch Auflagen der österreichischen Wettbewerbsbehörde seine redaktionelle Eigenständigkeit behalten, sagt der österreichische Medienwissenschafter Josef Trappel. Langfristig fürchtet der Forscher in Österreich aber einen Verlust der redaktionellen Vielfalt durch eine Zusammenlegung der Redaktionen von ATV und des P7S1-Senders Puls 4. Die geplante Übernahme des Ösi-Senders ATV durch ProSiebenSat.1 ändere am Zuschauermarkt nicht viel, doch im Werbemarkt gerate der ORF unter großen Druck.
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APA startet News-Video-Angebot Austria Video Plattform.

apa-logo-150Österreich: Die Nachrichtenagentur APA schickt das News-Angebot Austria Video Plattform am 1. Januar in den Regelbetrieb. Elf österreichische Medienhäuser mit 25 Webseiten sind Publikationspartner, u.a. der "Standard" und die Verlagsgruppe News. Zunächst liefert der ORF Videoclips aus seinen Nachrichtensendungen, Videos weiterer Partner sollen folgen. Finanziert wird das Angebot durch Online-Werbung.
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“BamS”: ARD und ORF wollen “Musikantenstadl” reanimieren.

Jörg Pilawa 150Musikantenstadl soll 2018 als regelmäßige Sendung zur ARD und ORF zurückkehren, berichtet "Bild am Sonntag" und beruft sich auf Senderkreise. Demnach soll Quizonkel Jörg Pilawa gemeinsam mit Co-Moderatorin Francine Jordi die zuletzt quotenschwache Schunkel-Show reanimieren. Das Konzept soll dabei zu seinen Wurzeln zurückkehren und die Auftritte jüngerer Künstler reduzieren. Bis 2018 sollen nur Silvester-Ausgaben laufen.
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ORF will Netflix-Verschnitt Flimmit umbauen.

ORF 150ORF will seinen Netflix-Verschnitt Flimmit "stark redimensionieren" und in ein öffentlich-rechtliches Angebot umbauen, weil der Streaming-Dienst die Erwartungen nicht erfüllt hat. Geplant ist, ORF-Produktionen länger als sieben Tage zur Verfügung zu stellen, Abokosten könnten eventuell wegfallen - entscheiden muss die Medienbehörde KommAustria. Der ORF hatte 2015 2 Mio Euro in Flimmit investiert.
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3sat-“Kulturzeit” bekommt drei neue Moderatoren.

3sat-kulturzeitn-1503sat wechselt die Moderatoren seiner Kulturzeit aus. Peter Schneeberger vom ORF, Vivian Perkovic vom ZDF und Nina Mavis Brunner vom SRF moderieren das werktägliche Kulturmagazin ab 2017 im Wechsel mit ARD-Moderatorin Cécile Schortmann, die als Einzige der bisherigen Sendungsgesichter bleibt. Ernst A. Grandits vom ORF, Andrea Meier vom Schweizer Fernsehen und ZDF-Frau Tina Mendelsohn verabschieden sich.
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Wahl neuer ORF-Chefs führt zu politischer Krise.

ORF 150Österreich: Das neue Direktorium des ORF verursacht eine Krise zwischen den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP – die ÖVP kann ihre Kandidaten nicht durchsetzen. Unter Generalsekretär Alexander Wrabetz arbeiten künftig Finanzdirektor Andreas Nadler, TV-Programmchefin Kathrin Zechner, Radiodirektorin Monika Eigensperger und Technikchef Michael Götzhaber.
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ORF-Klassikportal Fidelio geht online.

fidelio-klassikportal-150ORF hat sein Klassik-Video-Portal Fidelio gestartet. Das Joint-Venture mit Jan Mojtos Klassik-Firma Unitel bietet für 14,90 Euro im Monat Opern und Konzerte auf Abruf, einen durchlaufenden 24-Stunden-Kanal sowie Live-Übertragungen. Das Angebot richtet sich auch an Klassikliebhaber in Deutschland. Fürs erste Jahre rechnet ORF-Finanzdirektor Richard Grasl mit einer "vierstelligen" Abonnentenzahl.
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ORF hat laut KommAustria zu viel Sportberichte im Netz veröffentlicht.

ORF 150ORF bekommt Rüffel von der Medienbehörde KommAustria, da er im vergangenen Herbst Fußball-Berichte im Web angeboten hat, die nicht sendungsbegleitend waren. Damit gibt KommAustria Beschwerdeführer Laola1 Recht. Die generelle Beschwerde gegen das Sport-Online-Angebot des ORF und dessen Sport-App lehnte die Behörde jedoch ab.
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ORF-Stiftungsrat wählt Alexander Wrabetz wieder zum Generaldirektor.

ORF-STIFTUNGSRAT MIT WAHL DES ORF-GENERALDIREKTORS: WRABETZ
Aller guten Dinge sind drei: Alexander Wrabetz, 56, ist mit 18 von 35 Stimmen wiedergewählt worden und der erste ORF-Chef mit drei Amtszeiten in Folge. Herausforderer Richard Grasl sammelte 15 Stimmen.

Wrabetz gilt als Chef, der seine Macht dosiert einsetzt und den Redaktionen viel journalistischen Freiraum einräumt. Er will den ORF in den kommenden Jahren zum Social-Media-Haus umbauen. Wrabetz plant u.a., ORFeins mehr österreichische Inhalte und Informationen zu geben und ORF III weiter auszubauen. Für ORF 2 und die ORF-Radios schreibt er sich auf die to-do-Liste, deren "Stärken weiterzuentwickeln".
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Basta: ORF-EM-Experten bekommen nur ein Taschengeld.

Uefa Euro2016-150Arme Ösis: Die EM-Experten des ORF können über die vermeintlich fünfstelligen Honorare von Mehmet Scholl und Oliver Kahn nur müde lächeln leise weinen. Laut der Zeitung heute zahlt der ORF seinen Experten pro Sendung 500 bis 1.000 Euro, selbst Star-Experte Herbert Prohaska kassiert nur 2.500 Euro pro Auftritt. Summen, für die Kahn und Scholl vermutlich nicht einmal das Studio betreten würden.
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ORF verkauft Funkhaus Argentinierstraße.

orf-radiofunkhaus150ORF: Der Österreichische Rundfunk verkauft das traditionsreiche Funkhaus in der Wiener Argentinierstraße an das Vorarlberger Bauunternehmen Rhomberg. Der ORF-Stiftungsrat und der Rhomberg-Beirat müssen noch formal zustimmen. Den Kaufpreis nennen die Beteiligten nicht, die Agentur APA geht aber von "weit über" den geplanten 20 Mio Euro aus. Der ORF behält den großen Rundfunksaal und einige Studions in dem Gelände, das als Kulturstandort erhalten bleiben soll. Das Landesstudio Wien bleibt vor Ort, ein Stadtstudio soll entstehen.
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ORF setzt auf Constructive News.

ORF 150ORF will verstärkt auf konstruktiven und investigativen Journalismus setzen. Dabei geht es Generaldirektor Alexander Wrabetz nicht um "Wohlfühlberichterstattung", sondern um eine "bestmögliche Teilhabe an demokratischen, sozialen und kulturellen Prozessen". Kommunikationswissenschaftlerin Julia Wippersberg warnt davor, dass Journalisten selbst Lösungen liefern.
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ORF kauft Olympia-Rechte von Discovery.

ioc150 Olympia Olympische RingeÖsterreich: Der ORF darf alle Wettbewerbe der Olympischen Spiele 2018 und 2020 im Free-TV zeigen. Der öffentlich-rechtliche Sender erwirbt eine Sublizenz von Rechte-Inhaber Discovery. Der Deal umfasst auch Rechte für Radio und Internet. Laut "Standard" liegt der Preis im bisher üblichen Rahmen. Discovery hatte die Olympia-Rechte für Europa 2015 für schlappe 1,3 Mrd Euro gekauft. In Deutschland verhandeln ARD und ZDF mit Discovery über Sublizenzen für Olympia.
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FPÖ-Chef Strache klagt gegen ORF-Serie “Vorstadtweiber”.

ORF 150Österreich: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zieht gegen die Vorstadtweiber vor den Verwaltungsgerichtshof. In einer Folge der ORF-Serie wurde ihm in einem Dialog mögliche Homosexualität unterstellt, jedoch sofort wieder verneint. KommAustria und das österreichische Bundesverwaltungsgericht haben Straches Beschwerde bereits abgewiesen.
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ZDF testet neue Familienshow mit Steven Gätjen.

ZDF logo_150ZDF sucht weiter nach einem "Wetten, dass..?"-Nachfolger und testet gemeinsam mit den ehemaligen Wett-Partnern ORF und SRF mit "4 geben alles!" im Herbst eine neue Spielshow. Darin sollen zwei Familien gegeneinander um 100.000 Euro spielen. Prominente spielen offenbar keine hervorgehobene Rolle im Konzept. Steven Gätjen wird moderieren, Günther Jauchs Firma i&u die Produktion übernehmen.
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ORF startet Hochkant-Nachrichtensendung ZIB 100.

zib100ORF startet am Montag die Nachrichtensendung ZIB 100, die zwar auch im Kultur- und Infokanal ORF III läuft, aber eigentlich für die Mobil-Nutzung konzipiert ist. Im Hochformat und komplett untertitelt bekommen die Zuschauer in 100 Sekunden die wichtigsten Themen des Tages zu sehen. Projektleiter ist ZIB2-Moderator Armin Wolf.
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ORF-Frühstücksfernsehen drängt in begrenzten Markt.

ORF 150ORF startet am Dienstag erstmals sein Frühstücksfernsehen Guten Morgen Österreich und drängt damit in einen Markt, der schon jetzt überschaubar ist, analysiert Timo Niemeier. 2015 schalteten zwischen 6 und 9 Uhr morgens im Durchschnitt nur 217.000 Menschen in Österreich den Fernseher ein, knapp jeder vierte der werberelevanten 12- bis 49-Jährigen schaute das "Cafe Puls" des Privatsenders Puls 4. ORF 1 und ORF 2 kamen u.a. mit Wetterpanorama und Wiederholungen zusammen auf 14,5 %.
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Beim ORF sind 30.000 Euro vom Radar verschwunden.

ORF 150ORF sucht nach 30.000 Euro, die vom Radar verschwunden sind. Ein Mitarbeiter des ORF-Korrespondentenbüros in Wien sollte für Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz einen "einstelligen Tausenderbetrag" abheben. Diesen habe Wehrschütz auch erhalten, rund 30.000 Euro jedoch fehlen, hat jetzt eine Revision ergeben. Der belastete Mitarbeiter wurde freigestellt, die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet.
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Europäischer Gerichtshof: Schwarzblenden sind Werbezeit.

TV-Werbung im Fernseher 150TV-Werbung: Schwarzblenden, jene weniger als eine Sekunde langen Trenner vor und nach Werbespots, sind nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs Bestandteil der jeweils zulässigen Werbezeiten eines Senders. Die ersten Reaktionen kommen aus Österreich - ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz spricht von Kosten von rund 10 Mio Euro pro Jahr. Richard Grasl, kaufmännischer Direktor des ORF, empfindet das Urteil als "Anschlag auf die Werbe- und Medienwirtschaft", das mit Konsumentenschutz nichts zu tun habe. Der EuGH entschied in einem finnischen Fall für die Medienaufsicht Viestintävirasto und gegen den Medienkonzern Sanoma.
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APA verbreitet Live-Übertragungen vom ORF.

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Life is live: Der ORF liefert der österreichischen Nachrichtenagentur APA künftig Liveübertragungen von Pressekonferenzen, Präsentationen und Diskussionen zu. Kunden des APA-Basisdienstes, etwa Zeitungsverlage und Medienhäuser, können die Liveübertragungen für ihre Berichterstattung nutzen und z.B. in ihre Webseiten einbinden. Zunächst sind ein bis drei Übertragungen pro Woche geplant. Eine Auswahl der Live-Videos ist für die Zuschauer auch direkt über die ORF-TVthek abrufbar.

Die Zusammenarbeit mit dem ORF ergänzt das Video-Angebot der APA, die nach eigenen Angaben zu den "zu den größten heimischen Video-Produzenten" in Österreich gehört und auch selber Live-Übertragungen von Nachrichtenereignissen anbietet. Größter "Quotenerfolg" war 2015 eine Übertragung der partiellen Sonnenfinsternis mit fast 40.000 Zuschauern gleichzeitig. (Foto: picture-alliance, Montage: turi2)
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