Paid Content ist der Versuch der Verleger, dem Online-Journalismus ein Preisschild anzuheften. lexikon2.de

Zitat: Sky-Chef Carsten Schmidt arbeitet an Pay-TV nicht nur für Fußball-Fans.

"Wir müssen den Blick der Menschen in Deutschland und die Vorstellung dessen, was Sky ist, verändern, erweitern."

Sky-Chef Carsten Schmidt sagt im GQ-Interview, dass sein Sender nicht mehr nur als Fußball-Kanal wahrgenommen werden soll.
gq-magazin.de via dwdl.de

Weitere Zitate aus dem Interview

zu steigenden Preisen für Fußball-Rechte:

"Möglicherweise gibt es aber Unternehmen, die mit dem Fußball im eigentlichen Sinne nicht das Geschäft machen möchten, dann entsteht eine Sondersituation. Aber vielleicht will der Fußball ein solches Hyperwachstum auch gar nicht mehr."

"Ich erwarte, dass der deutsche Fußball hier weiter sehr verantwortungsbewusst vorgehen wird und nicht dem schnellen Geld zu jeder Kondition den Vorrang einräumt."

zu Serienproduktionen:

"Ich möchte Sky zu Deutschlands Nr. 1 im Serienproduktionsbereich machen."

"Erfolg ist für mich nicht die Quote, sondern Erfolg ist, wenn Deutschland darüber spricht!"

"Ohne die Zusammenarbeit zwischen ARD und Sky hätte ‘Babylon Berlin’ wahrscheinlich nie das Licht der Welt erblickt."Kommentieren ...

"New York Times" limitiert monatliche Gratis-Artikel auf fünf.

New York TimesNew York Times dichtet ihre Paywall stärker ab: Nutzer ohne Abo können künftig nur noch fünf statt bisher zehn Artikel monatlich kostenlos lesen. Das normale Digitalabo kostet 15 Dollar im Monat. Der Verlag hofft, angesichts Trump und der #metoo-Debatten, seine Kundenbasis gerade jetzt ausbauen zu können. Im vergangenen Quartal gewann die "NYT" 154.000 Digital-Abonnenten.
bloomberg.comKommentieren ...

- Anzeige -

History startet eigenproduzierten Doku-Mehrteiler "Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte"
Ab 26.11. treffen u.a. Hannes Jaenicke, Ulrike Folkerts, Christian Berkel, Clemens Schick und Esther Schweins weltweit Persönlichkeiten, die auf vielfältige Weise für den Erhalt von Kultur und Menschheitserbe kämpfen.
history.de/guardians

"Bild" lockt Nutzer mit Joshua-Kimmich-Doku hinter die Paywall.

Bild zeigt eine Exklusiv-Doku über den Aufstieg von FC-Bayern-Nachwuchsstar Joshua Kimmich, 22. Der Journalist Jan Mendelin hat Kimmich für die Doku fast zwei Jahre mit der Kamera begleitet. Die zehn jeweils zehn- bis zwölfminütigen Folgen sind ab Montag nur für zahlende Bild-Plus-Nutzer zu sehen. Für "Bild" ist Joshua Kimmich – Glaub an Dich! der Auftakt zum weiteren Ausbau des Video-Angebots für Bezahlkunden.
axelspringer.de, kimmich.bild.deKommentieren ...

- Anzeige -

MONETIZE your MOBILE MEDIA
Viele neue Entwicklungen sind ohne Mobile undenkbar. Doch wie sehen bei steigenden mobilen Zugriffen belastbare Erlösmodelle aus? Einblicke geben Ihnen am 30.01.2018 u.a. Experten von Axel Springer/ "upday for Samsung", "Merkurist"-Gründer Manuel Conrad und Dr. Stephan Steglich, Leiter Future Apps & Media, Fraunhofer FOKUS. Zur Agenda >>>

Studie: Die Bereitschaft, für Journalismus im Netz zu zahlen, bleibt gering.

Paid Content: Zwei Drittel der Leser, die im Netz Informationen über Politik suchen, sind nicht bereit, dafür zu zahlen, sagt eine Untersuchung von Allensbach. Mehr als die Hälfte der Befragten findet zwar, Journalismus sollte vor allem durch Nutzer finanziert werden, in der Zahlungsbereitschaft spiegelt sich das aber nicht wider.
horizont.netKommentieren ...

SZ.de-Chefin Julia Bönisch verabschiedet sich vom Reichweitenrennen.


Kohle statt Klicks: Julia Bönisch, Chefredakteurin von Süddeutsche.de, will beim Wettrennen um Klicks und Page-Impressions nicht mehr mitspielen. "Ich halte das Reichweitenrennen nicht für wichtig", sagt sie im Interview mit Horizont und turi2.tv bei den Medientagen München. Bei sinkenden Anzeigenumsätzen habe die "Süddeutsche Zeitung" sich "ganz bewusst" dafür entschieden, mit Digital-Abos "eine zweite Säule aufzubauen". Offenbar eine ertragreiche: "Ja, wir sind damit zufrieden und wir verdienen damit richtig Geld", sagt Bönisch und sieht die "SZ" als Vorreiter im Digital-Journalismus: "Ich glaube, dass wir Pionierarbeit geleistet haben bei vielen Dingen, die andere in der Branche uns nachmachen".

Den Kurs, den sie zusammen mit dem bisherigen Digitalchef Stefan Plöchinger eingeschlagen hat, will Julia Bönisch auch alleine fortsetzen. "Es wäre komisch, wenn mir einfallen würde, ich müsste wahnsinnig viele Dinge korrigieren, weil mir die vorher gegen den Strich gegangen sind". Daher seien "keine Revolutionen zu erwarten". Sie bedauert, dass Plöchinger zum "Spiegel" wechselt, fühlt sich aber "wunderbar aufgestellt" und kann sich einen kleinen Seitenhieb Richtung Hamburg nicht verkneifen: "Ich würde es eher so sehen, dass beim 'Spiegel' noch so viel zu tun ist, dass da die größeren Herausforderungen warten als bei uns."
turi2.tv (3-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)Kommentieren ...

Nicht konsequent, nicht kreativ: Sascha Lobo liest Verlagen die Leviten.


Das Verlage-Versagen: Sascha Lobo ist um keine rhetorische Ohrfeige verlegen – und nimmt sich die deutschen Medienhäuser zur Brust. "Keiner der großen Verlage führt die verschiedenen Ansätze für Paid Content konsequent aus", giftet Lobo im Video von "Horizont" und turi2.tv von den Medientagen München. Die zentrale Frage der Finanzierung bleibe damit unbeantwortet.

Lobo fehlt selbst das Patentrezept. Er bemängelt aber, dass Verlage nicht einmal mit Nachdruck experimentieren. Wie verzwickt die Lage ist, zeigt der Autor Lobo selbst. Seine wöchentliche Spiegel-Online-Kolumne will Lobo nicht hinter der Paywall sehen, weil sie auf Reichweite angelegt ist.

Er selbst rechnet vor, rund 50 Euro im Monat für digitalen Journalismus auszugeben. Für dieses Geld bezieht er fast ausschließlich US-Medien. Inhalte erreichen ihn fast nur via Social Media und zu 80 % auf dem Smartphone.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)2 Kommentare

Video-on-Demand tritt auf der Stelle.

Video-on-Demand wächst laut einer Deloitte-Studie nicht mehr so schnell. Das liege auch an den Zuschauern, die klassisches TV bevorzugen. Etwa 87 % aller in der Untersuchung Befragten bevorzugen lineares Fernsehen. Besonders Ältere tun sich mit Zugang zu Netflix und Co schwer. Auch bei den Millenials ruckelt es. Nur rund 11 % der Befragten wollen in den kommenden Monaten ein Video-on-Demand-Abo abschließen. Anfang des Jahres hatte der Digitalverband Bitkom noch deutlich steigende Umsätze vorausgesagt.
horizont.net, turi2.de (Background)
1 Kommentar

Google will Verlagen beim Abo-Verkauf helfen, Provision soll unter 30 % liegen.

Google plant, mithilfe seiner gesammelten Nutzerdaten und Maschinenlern-Algorithmen den Verlagen neue Digitalabonnenten zu verschaffen, berichtet die "Financial Times". Die Suchmaschinenfirma plant, eine Provision pro Abschluss einzubehalten. Google wolle sich dabei aber "großzügiger" zeigen als bei der Werbeplatz-Vermarktung AdSense, wo Google rund 30 % der Umsätze einbehält. Die Kundenbeziehung entstehe zwischen Verlagen und Abonnenten, beteuert Richard Gingras, Head of News bei Google, in einem Seitenhieb auf eine neue Bezahl-Option in Facebooks Instant Articles.
ft.com (Paid), turi2.de (Background)
Kommentieren ...

"Bild" und "Spiegel" verkaufen Paid Content über Facebook Instant Articles.

Facebook lässt ausgewählte Verlage jetzt Abos über Instant Articles verkaufen. Nutzer können in Deutschland Paid-Zugänge für "Bild" und "Spiegel" lösen. Die Paywall erscheint noch im schnell ladenden Instant Article innerhalb der Facebook-App. Die Abwicklung läuft über die Verlage, die 100 % der Einnahmen erhalten. Zunächst läuft der Test nur auf Handys mit Android. Grund ist ein Konflikt mit Apple: Der iPhone-Hersteller will 30 % der Einnahmen für sich behalten.
de.newsroom.fb.com, recode.net (Apple)Kommentieren ...

Streit zwischen "Bild" und Focus Online wird im Februar verhandelt.

Bild: Das Landgericht Köln verhandelt den Streit zwischen "Bild" und Focus Online um systematischen Inhaltklau beim Bezahlangebot Bild Plus am 15. Februar. Anfang 2017 hatte "Bild"-Chef Julian Reichelt Klage eingereicht. Er wirft Focus Online vor, systematisch Berichte, die bei Bild Plus hinter der Bezahlschranke stehen, ausführlich nachzuerzählen. Dabei handelt es sich laut Reichelt nicht nur um News, sondern auch um aufwändig recherchierte Hintergrundstücke.
meedia.de, turi2.tv (4-Min-Interview mit Julian Reichelt)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Bild" verklagt Focus Online wegen Content-Diebstahls - Julian Reichelt erklärt die Klage.

Kommentieren ...

Washington Post baut internationales Geschäft aus

Washington Post will global expandieren: Helfen soll dabei die verlagseigene Software Arc, die u.a. für schnellere Ladezeiten sorgt und genaues Feedback gibt, welche Beiträge besonders gut ankommen. Die Washington Post will sowohl ihre internationalen Digital-Abos als auch die weltweiten Werbeeinnahmen von derzeit 100 Mio Dollar steigern und denkt zudem über eine Bezahlschranke nach.
digiday.comKommentieren ...

Magazin-Plattform Issuu plant Paid Content.

Issuu führt eine Bezahlfunktion für Digital-Magazine ein. Bisher konnten Nutzer der Plattform ihre Magazine nur gratis anbieten und höchstens über Werbung Geld verdienen, ab Oktober bietet Issuu auch Einzelkauf- und Abo-Funktionen an. Die Zahlung läuft über den Bezahl-Dienstleister Stripe, der einen Teil der Einnahmen als Verkaufsprovision einbehält.
techcrunch.com, businessinsider.de, issuu.comKommentieren ...

Zitat: Stefan Plöchinger verlässt den aktiven Journalismus, um ihn zu retten.

"Ich fühle mich mit 41 noch jung genug, um andere Seiten an mir zu entdecken."

Stefan Plöchinger begründet seinen Wechsel auf die kaufmännische Seite. Seine größte Leidenschaft sei es, dem guten Journalismus sein Geschäftsmodell zu sichern.
facebook.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Stefan Plöchinger setzt für die "Süddeutsche" voll auf Paid Content.
Kommentieren ...

Sky verliert Europa League, Dazn überträgt alle Spiele live.

Dazn überträgt ab der kommenden Saison alle Spiele der Europa League live und auf Abruf. Der Streaming-Dienst schnappt Sky die Rechte für drei Spielzeiten weg, also insgesamt 205 Fußballspiele. Von denen werden 15 im Free-TV laufen. Ein Partner dafür ist noch nicht bekannt.

Dazn überträgt ab der Saison 2018/19 auch Live-Spiele der Champions League und jetzt bereits Bundesliga-Zusammenfassungen kurz nach Abpfiff. Der Dienst ist Teil der Perform Group, die dem russischstämmigen Milliardär Leonard Blavatnik gehört.
presseportal.de, dwdl.deKommentieren ...

Goldstar TV soll bleiben, aber nicht bei Sky.

Goldstar TV fliegt nach 17 Jahren aus dem Angebot von Sky. Betreiber Mainstream Media will den Schlagersender erhalten, kann aber noch kein Konzept präsentieren. Die Verbreitung von Goldstar TV via Sky endet bereits am 31. Oktober. Die Mainstream-Media-Kanäle Romance TV und Heimatkanal sichern ihre Sky-Präsenzen und werden künftig zusätzlich über Kabel und IPTV ausgestrahlt.
mainstream-media.ag, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch erklärt die Zeitungskrise bei der "taz" für beendet.


Da geht wieder was: "taz"-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch ist fast 40 Jahre auf dem Posten – und strahlt Optimismus aus. Von Zeitungskrise will er nicht reden. Ruch spricht von einer "Transformation" mit wachsenden Umsätzen und ein wenig Gewinn. Im Video-Interview von turi2.tv beschreibt er, warum die Zeitung zwar schrumpft, das Geschäft aber gesund bleibt.

Ruchs Bestandsaufnahme ist nüchtern: Die Anzeigen seien zum großen Teil weg, viele Print-Leser auch. Von den 70 % Umsatzanteil durch die tägliche Printausgabe sind noch 57 % übrig: Es gebe immer noch genug Zeitungsleser, aber es werden weniger. Eine Online-Bezahlschranke funktioniere auch nicht, denn: "Von dem, was wir machen, ist zu viel im Netz da."

Dennoch verfällt Ruch nicht ins Heulen und Zähneklappern: "Wir wollen, dass die Leute bezahlen." Und sie tun es tatsächlich. Ruch sagt, die "taz" habe im Gegensatz zu anderen Verlagen nie an das große Geld aus dem Internet geglaubt. Als "Crowdfunding-Projekt der Urzeit" habe das Haus früh das Bewusstsein unter Lesern geschaffen, Geld für unabhängigen Journalismus zu brauchen.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv: turi2.tv-Interview mit Karl-Heinz Ruch von 2009.
Kommentieren ...

Springer experimentiert mit Facebook und Google in Sachen Paid Content.

Springer beteiligt sich an Versuchen von Google und Facebook, Bezahl-Inhalte zu fördern, schreibt Kai-Hinrich Renner. Jan Bayer, Springers Vorstand für Bezahl-Angebote, habe Delegierten und BDZV-Mitgliedern davon beim Zeitungskongress erzählt. Mit Facebook könnte es bereits Ende September losgehen, es handle sich um eine Zusatz-Funktion von Instant Articles. Google wolle helfen, das Auffinden und Bezahlen der Inhalte hinter der Paywall zu erleichtern.
morgenpost.deKommentieren ...

Google macht noch dieses Jahr Paid-Pläne mit Verlagen öffentlich.

Google wird voraussichtlich im Oktober verkünden, wie eine Zusammenarbeit mit Verlagen bei Paid Content aussehen soll. Jan Hauser schreibt, dass Google Kreditkartendaten teilen könnte, um das Bezahlen zu erleichtern. Auch könnte Google Daten zur Verfügung stellen, damit Verlage Preismodelle finden. Google-Manager Richard Gingras sagt, das Unternehmen arbeite schon länger mit Verlagen an Paid-Lösungen. "In den kommenden Wochen" werde Google mit mehr Details herauskommen.
"FAZ", S. 18 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

VHB-Digitalchef Gerrit Schumann will die Paywall dicker bauen.

Verlagsgruppe Handelsblatt tendiert bei Paid Content zur harten Paywall, sagt Digitalchef Gerrit Schumann. Er nennt auch die "Financial Times" als Vorbild für handelsblatt.com und wiwo.de. Eine klare Trennung zwischen kostenlos und kostenpflichtig funktioniere in der Zielgruppe besser als das aktuelle Freemium-Modell.
"DNV" 19/2017 via dnv-online.net
Kommentieren ...

Henryk M. Broder wirbt auf "Welt"-Titel für Paywall.

Henryk M. Broder wirbt unter dem Titel "Wat nix kost, dat is nix" in der heutigen Ausgabe der "Welt" auf der Titelseite für Verständnis für die Paywall der Zeitung. Broder schreibt, er bedauere es, dass die Zahl der Leser dadurch reduziert werde. Gleichsam stelle die "Geiz ist geil"-Haltung ein Problem dar. Informationen und Unterhaltung seien Waren, deren Herstellung und Verbreitung Geld kosten würden - auch im Internet.
"Welt", S. 1 (Paid)Kommentieren ...

FAZ.net will künftig stärker auf Bezahlinhalte setzen.

Paid Content is King: Die "FAZ" wird ab Herbst online mehr Artikel hinter die Paywall stellen, kündigt Online-Chef Mathias Müller von Blumencron im Interview mit "Horizont" an. "Unsere besten und wertvollsten Stücke sind den Abonnenten vorbehalten", so von Blumencron. Das Zeitungshaus plane darüber hinaus, einzelne Interessengruppen gezielter mit neuen Paid-Content-Produkten zu bedienen, die sich zwischen Publikumstiteln und Fachmedium positionieren sollen. Auf FAZ.net sollen zudem Elemente der Personalisierung für eingeloggte Benutzer integriert werden.

Für das vor knapp einem Jahr eingeführte Bezahlangebot FAZ Plus findet Mathias Müller von Blumencron lobende Worte. Mittlerweile habe das Angebot so viele Nutzer, wie das E-Paper. Dadurch werde die "FAZ" 2017 knapp doppelt so viel Umsatz mit Digital-Abonnenten erzielen wie mit Digital-Werbung.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Schlagersender Goldstar TV steht laut kress.de vor dem Aus.

Goldstar TV droht laut kress.de der Rauswurf aus dem Angebot von Sky. Der Schlager-Bezahlsender der Mainstream Media AG passe immer weniger ins Angebot von Sky, das im Konkurrenzkampf mit Netflix und Co auf zunehmende Exklusivität setze, schreibt Bülend Ürük. Sky ist der bisher einzige Verbreitungsweg von Goldstar TV, ein Ende würde wohl das Aus das Senders bedeuten.
kress.deKommentieren ...

"Zeit" generiert 10.000 Probe-Abos mit ihrem Online-Bezahlangebot.

Zeit hat seit der Einführung ihres Bezahlangebots im März 200.000 Registrierungen und 10.000 Probe-Abonnements generiert, berichtet "DNV". Mit den gewonnenen Daten will der Verlag nun die Vermarktung und die Abo-Akquise verbessern. Seit Ende März stellt die "Zeit" alle Artikel auch online. Für viele Beiträge ist lediglich ein Login nötig, für andere zusätzlich ein Digital-Abo.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Sky Sport Schweiz startet kommende Woche als reiner Online-Dienst.

Sky startet seinen angekündigten Sport-Ableger in der Schweiz am kommenden Donnerstag. Das Angebot ist nur übers Internet zu empfangen, im Web und auf Mobilgeräten, Smart-TV-Apps und die Verbreitung über IPTV-Plattformen ist geplant. Für knapp 20 Franken im Monat zeigt Sky Sport die Sportarten, für die Sky auch die Rechte in Deutschland und Österreich hält, z.B. Bundesliga, Champions League, Handball, Tennis, Formel 1 und Golf.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Keine Einigung mit Sky: Eurosport zeigt Bundesliga-Spiele über Sat-Plattform HD+.


Sky-ne Einigung: Eurosport und Sky finden im Streit um die Übertragung von Bundesligaspielen keinen Kompromiss. Nun wechselt die Discovery-Tochter den Partner für die Pay-TV-Verbreitung und sendet seine 45 Begegnungen über die Satelliten-Plattform HD+, berichten übereinstimmend "Süddeutsche Zeitung" und DWDL. Die Spiele sollen auf dem eigens dafür gegründeten Kanal Eurosport 2 HD Xtra laufen – für fünf Euro pro Monat, zuzüglich zur HD-Gebühr von 69 Euro im Jahr.

Eigentlich wollte Eurosport die Spiele bei seinem Pay-TV-Sender Eurosport 2 zeigen, der u.a. über Sky empfangbar ist. Mit HD+ bringt der Sportsender einen Partner aufs Spielfeld, der bisher nur die HD-Versionen privater Free-TV-Sender wie RTL und ProSieben über Satellit verbreitet. Kabel-Nutzer schauen bisher in die Röhre oder müssen die Fußballspiele im Netz über den kostenpflichtigen Eurosport-Player ansehen. Die Bundesliga startet in zwei Wochen.
sueddeutsche.de, dwdl.deKommentieren ...

Sky erreicht erstmals mehr als 5 Mio Abonnenten.

Sky hat im Juli erstmals die Marke von 5 Mio Abonnenten in Deutschland überschritten und schreibt schwarze Zahlen, sagt Deutschlandchef Carsten Schmidt der dpa. Im Geschäftsjahr 2016/17 hat Sky Deutschland unterm Strich 365.000 Kunden dazugewonnen. Der Umsatz ist um 9 % auf 2,16 Mrd Euro gestiegen. Der Betriebsgewinn vor Steuern und Zinsen legt von 5 auf 47 Mio Euro zu. Zum Überschuss sagt Sky nichts. Für Telekom-Kunden bietet Sky ein extra geschnürtes Sport-Paket an, in Spanien plant Sky den Start eines Streaming-Angebots.
digitalfernsehen.de (Bilanz), dwdl.de (Telekom), new-business.de (Spanien)Kommentieren ...

Umsätze von deutschsprachigen Pay-TV-Anbietern steigen auf über 3 Mrd Euro.

Pay-TV und Paid-Video-on-Demand-Angebote erwirtschaften 2016 in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstmals mehr als 3 Mrd Euro Umsatz, sagt der VPRT. Das ist ein Plus von 11 %. Auf Deutschland entfallen 2,7 Mrd Euro, rund 200 Mio Euro mehr als 2015. Für 2017 prognostiziert der Privatsender-Verband einen Anstieg um 10 bis 12 % auf rund 3,4 Mrd Euro Umsatz im deutschsprachigen Raum.
horizont.net, vprt.deKommentieren ...

Facebook startet erste Tests für Instant-Paywall im Oktober.

Facebook fb-logo-neuFacebook startet sein Paywall-Feature im Oktober mit einer Testperiode, verkündet Campbell Brown, Facebooks Verbindungsfrau für Nachrichtenmedien, bei einer Konferenz. Nach zehn Instant Articles sollen Nutzer auf eine Abo-Seite der jeweiligen Publikation weitergeleitet werden – der elfte Artikel wäre dann nur noch für Kunden zugänglich.
adweek.comKommentieren ...