Paid Content ist der Versuch der Verleger, dem Online-Journalismus ein Preisschild anzuheften. lexikon2.de

"Bild" und "Spiegel" verkaufen Paid Content über Facebook Instant Articles.

Facebook lässt ausgewählte Verlage jetzt Abos über Instant Articles verkaufen. Nutzer können in Deutschland Paid-Zugänge für "Bild" und "Spiegel" lösen. Die Paywall erscheint noch im schnell ladenden Instant Article innerhalb der Facebook-App. Die Abwicklung läuft über die Verlage, die 100 % der Einnahmen erhalten. Zunächst läuft der Test nur auf Handys mit Android. Grund ist ein Konflikt mit Apple: Der iPhone-Hersteller will 30 % der Einnahmen für sich behalten.
de.newsroom.fb.com, recode.net (Apple)Kommentieren ...

Streit zwischen "Bild" und Focus Online wird im Februar verhandelt.

Bild: Das Landgericht Köln verhandelt den Streit zwischen "Bild" und Focus Online um systematischen Inhaltklau beim Bezahlangebot Bild Plus am 15. Februar. Anfang 2016 hatte "Bild"-Chef Julian Reichelt Klage eingereicht. Er wirft Focus Online vor, systematisch Berichte, die bei Bild Plus hinter der Bezahlschranke stehen, ausführlich nachzuerzählen. Dabei handelt es sich laut Reichelt nicht nur um News, sondern auch um aufwändig recherchierte Hintergrundstücke.
meedia.de, turi2.tv (4-Min-Interview mit Julian Reichelt)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Bild" verklagt Focus Online wegen Content-Diebstahls - Julian Reichelt erklärt die Klage.

Kommentieren ...

Washington Post baut internationales Geschäft aus

Washington Post will global expandieren: Helfen soll dabei die verlagseigene Software Arc, die u.a. für schnellere Ladezeiten sorgt und genaues Feedback gibt, welche Beiträge besonders gut ankommen. Die Washington Post will sowohl ihre internationalen Digital-Abos als auch die weltweiten Werbeeinnahmen von derzeit 100 Mio Dollar steigern und denkt zudem über eine Bezahlschranke nach.
digiday.comKommentieren ...

Magazin-Plattform Issuu plant Paid Content.

Issuu führt eine Bezahlfunktion für Digital-Magazine ein. Bisher konnten Nutzer der Plattform ihre Magazine nur gratis anbieten und höchstens über Werbung Geld verdienen, ab Oktober bietet Issuu auch Einzelkauf- und Abo-Funktionen an. Die Zahlung läuft über den Bezahl-Dienstleister Stripe, der einen Teil der Einnahmen als Verkaufsprovision einbehält.
techcrunch.com, businessinsider.de, issuu.comKommentieren ...

Zitat: Stefan Plöchinger verlässt den aktiven Journalismus, um ihn zu retten.

"Ich fühle mich mit 41 noch jung genug, um andere Seiten an mir zu entdecken."

Stefan Plöchinger begründet seinen Wechsel auf die kaufmännische Seite. Seine größte Leidenschaft sei es, dem guten Journalismus sein Geschäftsmodell zu sichern.
facebook.com

Aus dem Archiv von turi2.tv: Stefan Plöchinger setzt für die "Süddeutsche" voll auf Paid Content.
Kommentieren ...

Sky verliert Europa League, Dazn überträgt alle Spiele live.

Dazn überträgt ab der kommenden Saison alle Spiele der Europa League live und auf Abruf. Der Streaming-Dienst schnappt Sky die Rechte für drei Spielzeiten weg, also insgesamt 205 Fußballspiele. Von denen werden 15 im Free-TV laufen. Ein Partner dafür ist noch nicht bekannt.

Dazn überträgt ab der Saison 2018/19 auch Live-Spiele der Champions League und jetzt bereits Bundesliga-Zusammenfassungen kurz nach Abpfiff. Der Dienst ist Teil der Perform Group, die dem russischstämmigen Milliardär Leonard Blavatnik gehört.
presseportal.de, dwdl.deKommentieren ...

Goldstar TV soll bleiben, aber nicht bei Sky.

Goldstar TV fliegt nach 17 Jahren aus dem Angebot von Sky. Betreiber Mainstream Media will den Schlagersender erhalten, kann aber noch kein Konzept präsentieren. Die Verbreitung von Goldstar TV via Sky endet bereits am 31. Oktober. Die Mainstream-Media-Kanäle Romance TV und Heimatkanal sichern ihre Sky-Präsenzen und werden künftig zusätzlich über Kabel und IPTV ausgestrahlt.
mainstream-media.ag, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch erklärt die Zeitungskrise bei der "taz" für beendet.


Da geht wieder was: "taz"-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch ist fast 40 Jahre auf dem Posten – und strahlt Optimismus aus. Von Zeitungskrise will er nicht reden. Ruch spricht von einer "Transformation" mit wachsenden Umsätzen und ein wenig Gewinn. Im Video-Interview von turi2.tv beschreibt er, warum die Zeitung zwar schrumpft, das Geschäft aber gesund bleibt.

Ruchs Bestandsaufnahme ist nüchtern: Die Anzeigen seien zum großen Teil weg, viele Print-Leser auch. Von den 70 % Umsatzanteil durch die tägliche Printausgabe sind noch 57 % übrig: Es gebe immer noch genug Zeitungsleser, aber es werden weniger. Eine Online-Bezahlschranke funktioniere auch nicht, denn: "Von dem, was wir machen, ist zu viel im Netz da."

Dennoch verfällt Ruch nicht ins Heulen und Zähneklappern: "Wir wollen, dass die Leute bezahlen." Und sie tun es tatsächlich. Ruch sagt, die "taz" habe im Gegensatz zu anderen Verlagen nie an das große Geld aus dem Internet geglaubt. Als "Crowdfunding-Projekt der Urzeit" habe das Haus früh das Bewusstsein unter Lesern geschaffen, Geld für unabhängigen Journalismus zu brauchen.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Aus dem Archiv: turi2.tv-Interview mit Karl-Heinz Ruch von 2009.
Kommentieren ...

Springer experimentiert mit Facebook und Google in Sachen Paid Content.

Springer beteiligt sich an Versuchen von Google und Facebook, Bezahl-Inhalte zu fördern, schreibt Kai-Hinrich Renner. Jan Bayer, Springers Vorstand für Bezahl-Angebote, habe Delegierten und BDZV-Mitgliedern davon beim Zeitungskongress erzählt. Mit Facebook könnte es bereits Ende September losgehen, es handle sich um eine Zusatz-Funktion von Instant Articles. Google wolle helfen, das Auffinden und Bezahlen der Inhalte hinter der Paywall zu erleichtern.
morgenpost.deKommentieren ...

Google macht noch dieses Jahr Paid-Pläne mit Verlagen öffentlich.

Google wird voraussichtlich im Oktober verkünden, wie eine Zusammenarbeit mit Verlagen bei Paid Content aussehen soll. Jan Hauser schreibt, dass Google Kreditkartendaten teilen könnte, um das Bezahlen zu erleichtern. Auch könnte Google Daten zur Verfügung stellen, damit Verlage Preismodelle finden. Google-Manager Richard Gingras sagt, das Unternehmen arbeite schon länger mit Verlagen an Paid-Lösungen. "In den kommenden Wochen" werde Google mit mehr Details herauskommen.
"FAZ", S. 18 (Paid), turi2.de (Background)Kommentieren ...

VHB-Digitalchef Gerrit Schumann will die Paywall dicker bauen.

Verlagsgruppe Handelsblatt tendiert bei Paid Content zur harten Paywall, sagt Digitalchef Gerrit Schumann. Er nennt auch die "Financial Times" als Vorbild für handelsblatt.com und wiwo.de. Eine klare Trennung zwischen kostenlos und kostenpflichtig funktioniere in der Zielgruppe besser als das aktuelle Freemium-Modell.
"DNV" 19/2017 via dnv-online.net
Kommentieren ...

Henryk M. Broder wirbt auf "Welt"-Titel für Paywall.

Henryk M. Broder wirbt unter dem Titel "Wat nix kost, dat is nix" in der heutigen Ausgabe der "Welt" auf der Titelseite für Verständnis für die Paywall der Zeitung. Broder schreibt, er bedauere es, dass die Zahl der Leser dadurch reduziert werde. Gleichsam stelle die "Geiz ist geil"-Haltung ein Problem dar. Informationen und Unterhaltung seien Waren, deren Herstellung und Verbreitung Geld kosten würden - auch im Internet.
"Welt", S. 1 (Paid)Kommentieren ...

FAZ.net will künftig stärker auf Bezahlinhalte setzen.

Paid Content is King: Die "FAZ" wird ab Herbst online mehr Artikel hinter die Paywall stellen, kündigt Online-Chef Mathias Müller von Blumencron im Interview mit "Horizont" an. "Unsere besten und wertvollsten Stücke sind den Abonnenten vorbehalten", so von Blumencron. Das Zeitungshaus plane darüber hinaus, einzelne Interessengruppen gezielter mit neuen Paid-Content-Produkten zu bedienen, die sich zwischen Publikumstiteln und Fachmedium positionieren sollen. Auf FAZ.net sollen zudem Elemente der Personalisierung für eingeloggte Benutzer integriert werden.

Für das vor knapp einem Jahr eingeführte Bezahlangebot FAZ Plus findet Mathias Müller von Blumencron lobende Worte. Mittlerweile habe das Angebot so viele Nutzer, wie das E-Paper. Dadurch werde die "FAZ" 2017 knapp doppelt so viel Umsatz mit Digital-Abonnenten erzielen wie mit Digital-Werbung.
horizont.net, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Schlagersender Goldstar TV steht laut kress.de vor dem Aus.

Goldstar TV droht laut kress.de der Rauswurf aus dem Angebot von Sky. Der Schlager-Bezahlsender der Mainstream Media AG passe immer weniger ins Angebot von Sky, das im Konkurrenzkampf mit Netflix und Co auf zunehmende Exklusivität setze, schreibt Bülend Ürük. Sky ist der bisher einzige Verbreitungsweg von Goldstar TV, ein Ende würde wohl das Aus das Senders bedeuten.
kress.deKommentieren ...

"Zeit" generiert 10.000 Probe-Abos mit ihrem Online-Bezahlangebot.

Zeit hat seit der Einführung ihres Bezahlangebots im März 200.000 Registrierungen und 10.000 Probe-Abonnements generiert, berichtet "DNV". Mit den gewonnenen Daten will der Verlag nun die Vermarktung und die Abo-Akquise verbessern. Seit Ende März stellt die "Zeit" alle Artikel auch online. Für viele Beiträge ist lediglich ein Login nötig, für andere zusätzlich ein Digital-Abo.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Sky Sport Schweiz startet kommende Woche als reiner Online-Dienst.

Sky startet seinen angekündigten Sport-Ableger in der Schweiz am kommenden Donnerstag. Das Angebot ist nur übers Internet zu empfangen, im Web und auf Mobilgeräten, Smart-TV-Apps und die Verbreitung über IPTV-Plattformen ist geplant. Für knapp 20 Franken im Monat zeigt Sky Sport die Sportarten, für die Sky auch die Rechte in Deutschland und Österreich hält, z.B. Bundesliga, Champions League, Handball, Tennis, Formel 1 und Golf.
presseportal.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Keine Einigung mit Sky: Eurosport zeigt Bundesliga-Spiele über Sat-Plattform HD+.


Sky-ne Einigung: Eurosport und Sky finden im Streit um die Übertragung von Bundesligaspielen keinen Kompromiss. Nun wechselt die Discovery-Tochter den Partner für die Pay-TV-Verbreitung und sendet seine 45 Begegnungen über die Satelliten-Plattform HD+, berichten übereinstimmend "Süddeutsche Zeitung" und DWDL. Die Spiele sollen auf dem eigens dafür gegründeten Kanal Eurosport 2 HD Xtra laufen – für fünf Euro pro Monat, zuzüglich zur HD-Gebühr von 69 Euro im Jahr.

Eigentlich wollte Eurosport die Spiele bei seinem Pay-TV-Sender Eurosport 2 zeigen, der u.a. über Sky empfangbar ist. Mit HD+ bringt der Sportsender einen Partner aufs Spielfeld, der bisher nur die HD-Versionen privater Free-TV-Sender wie RTL und ProSieben über Satellit verbreitet. Kabel-Nutzer schauen bisher in die Röhre oder müssen die Fußballspiele im Netz über den kostenpflichtigen Eurosport-Player ansehen. Die Bundesliga startet in zwei Wochen.
sueddeutsche.de, dwdl.deKommentieren ...

Sky erreicht erstmals mehr als 5 Mio Abonnenten.

Sky hat im Juli erstmals die Marke von 5 Mio Abonnenten in Deutschland überschritten und schreibt schwarze Zahlen, sagt Deutschlandchef Carsten Schmidt der dpa. Im Geschäftsjahr 2016/17 hat Sky Deutschland unterm Strich 365.000 Kunden dazugewonnen. Der Umsatz ist um 9 % auf 2,16 Mrd Euro gestiegen. Der Betriebsgewinn vor Steuern und Zinsen legt von 5 auf 47 Mio Euro zu. Zum Überschuss sagt Sky nichts. Für Telekom-Kunden bietet Sky ein extra geschnürtes Sport-Paket an, in Spanien plant Sky den Start eines Streaming-Angebots.
digitalfernsehen.de (Bilanz), dwdl.de (Telekom), new-business.de (Spanien)Kommentieren ...

Umsätze von deutschsprachigen Pay-TV-Anbietern steigen auf über 3 Mrd Euro.

Pay-TV und Paid-Video-on-Demand-Angebote erwirtschaften 2016 in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstmals mehr als 3 Mrd Euro Umsatz, sagt der VPRT. Das ist ein Plus von 11 %. Auf Deutschland entfallen 2,7 Mrd Euro, rund 200 Mio Euro mehr als 2015. Für 2017 prognostiziert der Privatsender-Verband einen Anstieg um 10 bis 12 % auf rund 3,4 Mrd Euro Umsatz im deutschsprachigen Raum.
horizont.net, vprt.deKommentieren ...

Facebook startet erste Tests für Instant-Paywall im Oktober.

Facebook fb-logo-neuFacebook startet sein Paywall-Feature im Oktober mit einer Testperiode, verkündet Campbell Brown, Facebooks Verbindungsfrau für Nachrichtenmedien, bei einer Konferenz. Nach zehn Instant Articles sollen Nutzer auf eine Abo-Seite der jeweiligen Publikation weitergeleitet werden – der elfte Artikel wäre dann nur noch für Kunden zugänglich.
adweek.comKommentieren ...

Facebook und US-Verlage einigen sich auf Eckpunkte für Bezahl-Modell.

Facebook-LogoFacebook wird bei seinem Abo-Modell für Instant Articles sowohl ein Freemium-Modell als auch Metered Paywalls ermöglichen, hat Lucia Moses erfahren. Die Preise sollen die Verlage selbst bestimmen. Ferner hätten sich Facebook und die Verleger darauf verständigt, dass Facebook Daten über die Abonnenten übermittelt. Eine Option, mit der Nutzer ein Kombi-Abo für Publikationen verschiedener Unternehmen abschließen können, werde es nicht geben. Erste Tests des Abo-Modells sollen Ende 2017 starten.
digiday.comKommentieren ...

Spiegel Daily hat laut einem Bericht bislang weniger als 3.000 Voll-Abonnenten.

Spiegel Daily, digitale Abendzeitung des "Spiegel", hat knapp zwei Monate nach dem Start weniger als 3.000 Voll-Abonnenten, will Gregory Lipinski aus Verlagskreisen gehört haben. Der Verlag kommentiert die Zahlen nicht. Stimmen sie, wäre das Prestige-Projekt, das regulär monatlich 6,99 Euro oder wöchentlich 2,49 Euro kostet, bislang kein Umsatztreiber.
meedia.deKommentieren ...

"Süddeutsche" macht mit Textmarketing Lust auf Paid Content.

Süddeutsche Zeitung SZ 150Süddeutsche Zeitung beschäftigt mit Jenny Buchholz eine Textmarketing-Redakteurin, die aus der Zeitung jeden Tag vier Geschichten auswählt, um damit Online-Nutzern den Premium-Zugang schmackhaft zu machen. Dabei wäre es verkehrt, die Leser mit übertriebenen Schlagzeilen anzulocken, schließlich sollen sie nicht enttäuscht werden und wiederkommen, sagt Buchholz im NiemanLab-Porträt.
niemanlab.orgKommentieren ...

Online-Magazin Juiced erfindet sich als Online-Shop für Indie-Magazine neu.

Juiced, Online-Magazin von Daniel Höly, wird zum Online-Shop für Indie-Magazine. Zum Start sind zehn unabhängige Zeitschriften im Angebot, u.a. Die Epilog, Kater Demos, Rosegarden, Shift und WASD. Weitere Titel sollen folgen. Höly will mit dem Online-Shop einen "bescheidenen Beitrag zu journalistischer Meinungsvielfalt und verlegerischer Monetarisierung" leisten und konzentriert sich auf seine Funktion als Herausgeber und Chefredakteur von "Shift".
juiced.deKommentieren ...

Laterpay meldet 3 Mio verkaufte "Spiegel"-Plus-Texte.

Spiegel Plus hat über Laterpay innerhalb eines Jahres 3 Mio Artikel verkauft, sagt Laterpay-Chef Cosmin Ene (Foto) zu Meedia. Laterpay nutzt das Bierdeckel-Prinzip: Erst, wenn Artikel im Wert von mindestens 5 Euro aufgelaufen sind, muss der Nutzer zahlen. 63 % der registrierten Nutzer erreichen laut Ene diese Schwelle, 29 % der Nutzer sogar mehrfach. Ende 2016 hatte Ulrike Simon berichtet, Spiegel Plus erwirtschafte "kaum nennenswerte Erlöse".
meedia.deKommentieren ...

Stefan Plöchinger setzt für die "Süddeutsche" voll auf Paid Content.


Digitales Power Pay: Stefan Plöchinger wundert sich über die These, Paid Content und Journalismus passten nicht zusammen. Der Digitalchef der "Süddeutschen Zeitung" verbreitet Optimismus für leserbezahlten Online-Journalismus. Im turi2.tv-Video sagt Plöchinger: "Viele Menschen haben sich vielleicht 20 Jahre gewundert, warum das alles kostenlos im Internet steht."

Plöchinger argumentiert mit 55.000 digitalen "SZ"-Abos im Rücken. Sie verdienen inzwischen mehr Geld für Süddeutsche.de als klassische Display-Werbung. Für Leitartikel öffnen nur wenige Leser ihre Geldbörse. Plöchinger kann sie mit Magazin-Inhalten, Interviews und "einfach guten Geschichten" zum Bezahlen bewegen. Die Panama-Papers-Recherche habe "ein paar hundert" Nutzer zu zahlenden Kunden konvertiert. Plöchinger rät: "Man darf nicht viel Zeit vergehen lassen mit kostenlosen Abos, sodass sich die Leute daran gewöhnen."
turi2.tv (4-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)2 Kommentare

Sport-Streamingdienst Dazn will zu Kundenzahlen von Sky aufschließen.

Dazn will mit der Champions League zu den Kundenzahlen von Sky aufholen, schreibt das "manager magazin". Der Sport-Streamingdienst will den Preis aber weiterhin bei knapp zehn Euro im Monat halten, um mit "Preisdifferenzierung" zu punkten. Dazn und Sky teilen sich ab 2018 die Rechte an der Champions League, laut "manager magazin" darf Dazn aber mehr Partien live zeigen.
manager-magazin.de, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Reichweite von Zeit Online leidet nicht unter Paid Content, Registrierungen verdreifachen sich.

Zeit Online zieht nach drei Monaten Paid Content via "W&V" eine erste Bilanz: Vertriebsgeschäftsführer Enrique Tarragona zählt mehr als 100.000 Neuregistrierungen, eine Verdreifachung. Fast 10.000 Nutzer hätten ein Probeabo abgeschlossen. Die Reichweite habe nicht darunter gelitten, dass einige Artikel nur noch für registrierte Nutzer, andere nur gegen Bezahlung lesbar sind. Auf Werbung will Zeit Online auch hinter der Bezahlschranke nicht verzichten und denkt bereits an Vermarktungsmodelle, die den höheren Wert der registrierten Nutzer berücksichtigen.
"Werben & Verkaufen" 26/2017, S. 50/51 (Paid)Kommentieren ...

"Bild" macht Ü50-Mitarbeiter zu Versuchskaninchen für Paid Content.

Bild testet Bezahl-Inhalte an Kollegen über 50: Die gereiften Mitarbeiter bekommen jeden Tag zwei bis drei Schlagzeilen per E-Mail und sollen entscheiden, für welche sie Geld bezahlen würden, sagt Bild.de-Chef Julian Reichelt der dpa. Damit will "Bild" ausgleichen, dass die Macher heute zum Teil wesentlich jünger sind als die Durchschnittsleser. Meistens liege er mit der Vorauswahl richtig.
grenzecho.netKommentieren ...

Universität Oxford stellt steigende Bereitschaft fest, für Journalismus zu bezahlen.

Paid Content wird von Lesern und Zuschauern zunehmend akzeptiert, stellt die Universität Oxford in ihrem Digital News Report 2017 fest. Insgesamt lies deren Reuters Institute im Januar und Februar 70.000 Online-Nutzer in 36 Ländern befragen. 13 % von ihnen geben Geld für Abos oder einzelne Artikel aus. Die Zahlungsbereitschaft in Deutschland liegt unter dem Durchschnitt: Knapp jeder Zehnte zahlt, nur 3 % besitzen ein Digital-Abo.
sueddeutsche.deKommentieren ...

News Corp. führt Gespräche mit Facebook über ein Abo-Model.

News Corp. befindet sich in "sehr weit fortgeschrittenen" Gesprächen mit Facebook zu einem Abo-Model für seine Online-Inhalte, sagt CEO Robert Thomson. Facebooks Lösung sei nicht nur für sein Unternehmen, sondern auch für kleine Verlage wirksam, so Robert Thomson. Vor kurzem hatte das zu News Corp. gehörende "Wall Street Journal" bereits über Facebooks Pläne für eine Abo-Funktion berichtet.
adage.com, turi2.de (Background)Kommentieren ...

Apple will Zahlungen an Plattenfirmen reduzieren.

Apple Music will der Musikindustrie weniger zahlen, berichtet Bloomberg. Demnach sollen die Musik-Labels statt bisher 58 % nur noch 52 % der Abo-Einnahmen bekommen. Apple hatte den Plattenfirmen einst freiwillig mehr gezahlt, um Bedenken zu erwidern, durch den Streaming-Dienst könnten die Download-Umsätze bei iTunes massiv einbrechen.
bloomberg.com via handelsblatt.comKommentieren ...