Paid Content ist der Versuch der Verleger, dem Online-Journalismus ein Preisschild anzuheften. lexikon2.de

Sky Sport News HD plant Konkurrenz-Format zum "Fantalk" von Sport1.

Champions League: Sky startet zur neuen Saison auf seinem Free-TV-Sender Sky Sport News HD die Sendung "Champions Corner" mit Moderator Florian Schmidt-Sommerfeld. Die Sendung läuft ähnlich wie der "Fantalk" von Sport1 ohne Live-Bilder, der Live-Kommentar aus der Sky-Konferenz soll jedoch regelmäßig eingespielt werden. Die Sendung läuft dienstags und mittwochs von 20:45 Uhr bis 23:00 Uhr. Als Experten an Bord sind Mirko Slomka sowie Margot Dumont, Reporterin von beIn Sports in Frankreich.
dwdl.de

"manager magazin" startet neues Digitalangebot und erhöht den Heftumfang.

manager magazin startet Ende September das Online-Bezahlangebot "Manager Magazin Premium", schreibt Gregory Lipinski. Wie beim Verlags-Flaggschiff "Spiegel" können Abonnenten das komplette Heft online lesen, ergänzt um weitere Inhalte. Das Abo soll monatlich kündbar sein und etwa 9 Euro kosten. Das Heft wächst um vier bis acht Seiten. Das Format verkleinert das "manager magazin" zeitgleich leicht, sodass es künftig so groß ist wie "Capital".
meedia.de

Meinung: Paywalls schränken Meinungsvielfalt ein.

Paywalls reduzieren für einige Bevölkerungsschichten den Zugang zu gesellschaftlichen Themen wie Rechtspopulismus und Klimawandel, schreibt Ilija Matusko, die das freiwillige Online-Bezahlmodell der "taz" betreut. Wer für Journalismus zahlen müsse, wähle zudem am ehesten Medien, die dem eigenen Weltbild entsprechen, was den gesellschaftlichen Diskurs einschränke.
taz.de

"Hamburger Abendblatt" soll online künftig vor allem Abo-Abschlüsse erzielen.


Kasse statt Masse: Funke ändert die Online-Strategie beim "Hamburger Abendblatt", schreibt Gregory Lipinski. Künftig soll die Redaktion nicht an erster Stelle Reichweite erzielen. Vielmehr sollen die Inhalte Aboabschlüsse generieren. Dafür will Funke stärker auf tiefgründige und investigative Inhalte setzen. Widersprüchliche Aussagen gibt es darüber, ob die neue Strategie auch mit einem Umbau der Redaktion einhergeht.

Das "Hamburger Abendblatt" soll das neue Modell stellvertretend für alle Funke-Titel testen. Bei Erfolg will der Verlag es auf seine weiteren Titel übertragen. Inspiration für die veränderte Art der Qualitätsmessung könnte Netflix geliefert haben. Der Streaminganbieter bemisst den Erfolg seiner Inhalte danach, wie viele neue Abos ihnen zuzuordnen sind. Dafür setzt Netflix allerdings auf deutlich mehr Daten.
meedia.de

Musik-Streaming übersteigt den Umsatz von CDs.

Audio-Streaming überholt im ersten Halbjahr 2018 erstmals den Umsatz von Audio-CDS, sagt der Bundesverband Musikindustrie. Spotify und Co machen inzwischen 47,8 % des Gesamt-Umsatzes von 727 Mio Euro aus, ein Zuwachs von 35 %. Musik-CDs steuern nur noch 34,4 % bei, fast 25 weniger als Mitte 2017. Auch der Anteil von Downloads ist mit 8,5 % weiter rückläufig.
faz.net, musikindustrie.de

US-Handelskonzern Walmart plant einen eigenen Video-Streamingdienst.

Walmart will seinem Erzfeind Amazon mit einem eigenen Video-Streamingdienst Konkurrenz machen, schreibt The Information. Demnach soll das Angebot des US-Handelskonzern mit acht Dollar unter dem Preis von Amazon liegen und vor allem die Bevölkerung im zentralen Heartland der USA ansprechen. Helfen könnte bei der Umsetzung der Videodienst Vudu, den Walmart 2010 übernommen hat, aber nur bedingt erfolgreich betreibt.
theinformation.com (Paid) via heise.de, sueddeutsche.de

Netflix wächst langsamer als erwartet.


Das war wohl flix: Der erfolgsverwöhnte Streamingdienst Netflix enttäuscht mit seinen Bilanzzahlen fürs 2. Quartal die Analysten, der Aktienkurs bricht um 14 % ein. Jammern auf hohem Niveau heißt konkret: 43 % Umsatzzuwachs auf 3,9 Mrd Dollar, der Gewinn versechsfacht sich auf 384 Mio Dollar. Doch kritisch ist für Netflix die Zahl der Neukunden: Die Analysten hatten mit 6,2 Mio neuen, zahlenden Zuschauern gerechnet, Netflix verfehlt die Zahl um eine satte Mio. Im Heimatmarkt USA kam mit 670.000 Neukunden nur rund die Hälfte der erwarteten 1,2 Mio dazu.

Der stetige Zuwachs an Neukunden ist für Netflix deshalb so wichtig, weil der Videodienst immer mehr Geld für Eigenproduktionen ausgibt. 2018 will Netflix zwischen 7,5 und 8 Mrd Dollar in eigene Inhalte investieren. Zugleich schlägt Netflix ein immer stärkerer Konkurrenzdruck entgegen - und da sieht Netflix nicht nur Amazon und HBO, sondern nennt explizit auch ProSiebenSat.1. Insgesamt zählt Netflix derzeit 130 Mio Abonnenten weltweit.
dwdl.de, handelsblatt.com, meedia.de, techcrunch.com

Maroldt: Kombination von Fachnewsletter und Zeitung schafft Chancen.

Paid Content: Zusammenarbeit von Bezahl-Fachnewsletter Background und Tageszeitungs-Redaktion ist ein großer Vorteil, sagt "Tagesspiegel"-Chef Lorenz Maroldt im Interview mit Christian Meier und Stefan Winterbauer. Allein der Background-Newsletter über Energiethemen beschäftigt sieben Mitarbeiter. Die Paid-Content-Angebote deutscher Verlage seien im Schnitt zu teuer, meint Maroldt.
meedia.de (45-Min-Audio), turi2.de (Background)

Zitat: "Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer glaubt an Zahlbereitschaft, wenn es einfach ist.

"Ich glaube, dass wir längst soweit sind, dass das Publikum willig ist, zu bezahlen, wenn es denn richtig überzeugende Inhalte sind, die man nicht kostenlos bekommt. Und wenn der Bezahlvorgang einfach ist."

"Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer sagt im "Zapp"-Interview, dass zahlungswillige Leser sich durch ein Abo nicht "geknebelt" fühlen dürfen.
ndr.de/zapp (8-Min-Video)

Weitere Zitate aus dem Interview:

zur Konkurrenz mit ARD und ZDF:

"Ich mag Wettbewerb! Und ich finde auch den Wettbewerb mit den Öffentlich-Rechtlichen zunächst einmal sportlich. Ja, Gebühren, die garantiert hereinkommen, sind etwas anderes als ob ich Leser für ein Bezahlmodell gewinnen muss. Das ist nicht wirklich Chancengleichheit in allem, aber dann ist es auch so reguliert, dass es gut funktioniert.

"Ich würde niemals das öffentlich-rechtliche System angreifen wollen. Das hat sich bewährt!"

zur Kooperation von NDR, WDR und der "Süddeutschen Zeitung":

"Wenn Gebührengelder auf irgendwelchen Umwegen in Projekte fließen, die bei der "Süddeutschen" landen, dann sprechen wir von Quersubventionierung eines Zeitungsverlages. Das heißt aber nicht, dass wir nicht den sportlichen, journalistischen Wettbewerb mit der "Süddeutschen" aufnehmen."

Video-Tipp: Sky-Media-Chef Martin Michel gewinnt trotz Bundesliga-Schwund neue Nutzer.

Video-Tipp: Sky-Media-Geschäftsführer Martin Michel will den Pay-TV-Anbieter fit für die Zukunft machen und künftig lauter für die VoD-Nutzung trommeln. Bei einigen Serien erreicht der Sender online schon mehr Nutzer als über die TV-Verbreitung, sagt Michel im Video-Interview mit "Horizont" am Rande der Screenforce Days. Dass Sky nicht mehr alle Bundesliga-Spiele in voller Länge zeigen kann, weil das Kartellamt das verbietet, habe weder Nutzerzahlen noch Reichweite geschadet.
youtube.com (6-Min-Video)

YouTube lässt Influencer Premium-Abos für ihre Kanäle verkaufen.

YouTube lässt seine Influencer künftig exklusive Inhalte direkt zu Geld machen. Kanäle mit mehr als 100.000 Abonnenten sollen für 4,99 Dollar abonnierbar sein - bisher dürfen das nur ausgewählte Kanäle unter dem Namen Sponsorships. YouTube behält 1,50 Dollar des Betrags. Die Kunden bekommen u.a. exklusive Inhalte, zusätzliche Emojis und eigene Kommentarbereiche. YouTube aus den USA mit mehr als 10.000 Abonnenten können künftig Fanartikel direkt in ihrem Kanal verkaufen.
spiegel.de, zeit.de, googleblog.com (Ankündigung)

Studien: Paid Content funktioniert beim Streaming, noch nicht bei Nachrichten.

Paid Content legt beim Videostreaming massiv zu, ermittelt der Digitalverband Bitkom. 37 % der deutschen Internetnutzer streamen gegen Gebühr, vor einem Jahr nur 29 %. Bei Online-Nachrichten ist es grundsätzlich anders: Nur 8 % bezahlen gegenüber 7 % im Vorjahr, erhebt das Reuters Institute. In Norwegen hingegen zahlen schon 30 % für Nachrichten im Netz – unter anderem auch, weil es viel weniger Medienangebote und Gratis-Alternativen gibt.
bitkom.org (Streaming), dnv-online.net (Nachrichten)

Test: YouTube Music bietet tolle Suchfunktion, wirkt aber unfertig.

YouTube Music, Googles neuer Spotify-Konkurrent, punktet mit einer Suchfunktion als echtem Highlight, urteilt Andreas Proschofsky in einem Test. Auch Textpassagen finden den richtigen Song. Noch fehlten aber viele Funktionen, YouTube Music wirke noch unfertig, kritisiert Proschofsky. Audio und Video seien im Dienst gut miteinander verbunden.
derstandard.at, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Wie beim Spotify-Konkurrenten Deezer aus Daten ein Musik-Programm wird.

YouTube startet Musik-Streaming-Dienst und Bezahl-Angebot ohne Werbung.



Schöner streamen: YouTube startet einen Spotify-Konkurrenten und einen werbefreien Bezahl-Dienst in Deutschland. Nutzer finden auf YouTube Music gratis Musikvideos, Playlists und Live-Auftritte – für 10 Euro im Monat ist das Angebot werbefrei, kann im Hintergrund abgespielt werden und ist offline nutzbar. Mit YouTube Premium für 12 Euro im Monat bekommen Nutzer das Musik-Angebot plus sämtliche Videos ohne Werbung. Für Herbst kündigt YouTube erste deutsche Eigenproduktionen an.

Im Einzelnen:

YouTube Music vereint auf einer Plattform alle Musik-Angebote von YouTube. Die Start-Ansicht soll sich dynamisch der Nutzung und dem Standort des Nutzers anpassen. Wie bei Spotify oder Deezer gibt es Playlists. Nutzer sollen nach Musik googeln können, indem sie Stichworte oder ein Teil des Songtextes eingeben. Für 9,99 Euro im Monat kommt der Dienst ohne Werbung, läuft auf dem Handy im Hintergrund weiter. Außerdem können Nutzer Musik zum Beispiel vor einer Zugfahrt herunterladen.

YouTube Premium enthält die Leistungen von YouTube Music Premium und geht darüber hinaus: Abonnenten dieses Services bekommen überall auf YouTube keine Werbung zu sehen, können Videos im Hintergrund weiterlaufen lassen und sie für Offline-Zeiten herunterladen. Zahlende Kunden bekommen außerdem vollen Zugriff auf eigens produzierte YouTube-Serien und -Filme. Ab Herbst soll es erste deutsche Produktionen geben, auf Englisch gibt es bereits F2 Finding Football und The Sidemen Show.
per Mail, music.youtube.com, youtube.com/premium

Spiele-Verlag Electronic Arts startet Abo für PC-Games.

Electronic Arts führt ein Abo für Computerspiele nach dem Netflix-Vorbild ein. Der zweitgrößte US-Spiele-Publisher bietet Kunden für 15 Dollar im Monat oder 100 im Jahr Zugriff auf rund 100 Spiele. Top-Games wie "Battlefield" oder "FIFA" kosten einzeln zwar 60 Dollar, ein Abo auf alles reduziert aber die Gefahr einzelner Ladenhüter. Das Abo von EA gilt zunächst nicht für die Spielekonsole-Plattformen PlayStation und Xbox.
wsj.com (Paid), pcgames.de

Marktforscher: Netflix überholt Sky in Deutschland bis Ende 2018.

Netflix könnte in Deutschland bis Ende 2018 mehr Abonnenten haben als Sky, errechnet Mark Bradford, Chef des Londoner Marktforschers Cirkus. Bei einem Wachstum von 20 % werde Netflix bis Ende des Jahres 5 Mio zahlende Kunden erreichen. Sky hat in Deutschland und Österreich derzeit 5,2 Mio Abonnenten. Netflix selbst nennt keine Zahlen für einzelne Länder.
sueddeutsche.de

Porträt: Arbeitsweise von Politico Europe ist umstritten.

Politico Europe löst Kritik anderer Journalisten aus, indem das Portal seine Exklusiv-Infos teils nur an seine Abonnenten weitergibt und nicht die Öffentlichkeit informiert, berichtet Sandro Schroeder. Ein anderer Kritikpunkt sei, Politico Europe lasse sich von der EU-Kommission als Sprachrohr instrumentalisieren. Erst 2019 soll das Gemeinschaftsunternehmen von Springer und Politico kostendeckend arbeiten.
deutschlandfunk.de (6-Min-Audio)

New York Times zählt 400.000 Kreuzworträtsel-Abonnenten.

New York TimesNew York Times hat über 400.000 Digital-Abonnenten für sein Kreuzworträtsel, meldet der Verlag. Damit habe sich die Zahl innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Für 2,50 Dollar monatlich oder 14,75 Dollar Jährlich erhalten Nutzer geräteübergreifend Zugang zur Online-Version des tagesaktuellen Kreuzworträtsels sowie zu einem Rätselarchiv mit weiteren Spielen.
dnw-online.net

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Abo- und Community-Modelle neu denken
Am 21. Juni 2018 führt die Digital Innovation Tour Berlin im Tour-Bus zu interessanten Stationen wie z.B.: Glossybox und Readly. Bei der Tour erfahren Sie zusätzlich, wie das Membership-Angebot vom Handelsblatt Wirtschaftsclub funktioniert und wovon sich Neukunden in Zukunft überzeugen lassen. Jetzt anmelden!

Klingelton-Verkäufer Jamba ist immer noch aktiv.

Jamba war in den 2000er Jahren der Marktführer für mobile Inhalte wie Klingeltöne, Handyspiele oder Bildschirm-Hintergründe - und existiert zur Überraschung von Denise Fernholz immer noch. Zu Hochzeiten 2006 verkaufte Jamba 13 Mio Klingeltöne, 2014 waren es weniger als 1 Mio, Tendenz stark fallend. Die von den Samwer-Brüdern gegründete Firma hat Nervtöter wie den Crazy-Frog und Taschendgeldfallen wie das "Spar-Abo" hervorgebracht. Die Überreste von Jamba gehören heute zu Freenet Digital.
stern.de

Zitat: Sebastian Matthes glaubt nicht an rein werbefinanzierten Journalismus.

"Es war ein Fehler, dass die gesamte Branche so lange dem Mantra gefolgt ist, dass Inhalte im Internet kostenlos sein müssen. Letztlich war die ganze Gratiskultur im Internet ein Fehler."

"Handelsblatt"-Digitalchef Sebastian Matthes sagt, Inhalte, die im kostenlosen Bereich der Zeitung klickstark seien, kämen bei digitalen Abonnenten mitunter viel schlechter an. Sie erwarteten "etwas anderes als Royal-Wedding-Berichterstattung". Matthes glaubt, hochwertiger Journalismus lässt sich immer weniger rein werbefinanzieren, sei "einfach zu teuer."
meedia.de, turi2.de (Background)

YouTube startet Bezahldienste neu, einen für Musik, einen für Videos.

YouTube startet seine Bezahlangebote neu, schreibt Peter Kafka: YouTube Red fällt weg, dafür gibt es künftig YouTube Music für 10 Dollar mit werbefreien Musikvideos, Downloads und anderen Funktionen. Für 12 Dollar bietet YouTube Premium zusätzlich auch alle anderen Videos werbefrei und zusätzlich eigenproduzierte Sendungen. Die neuen Dienste sollen bereits am kommenden Dienstag starten.
recode.net

Zitat: Oliver Schröm sagt, man könne sich Geldgeber nicht immer aussuchen.

"Man kann sich seine Finanziers nicht immer aussuchen, so ist es leider."

Correctiv-Chefredakteur Oliver Schröm sagt auf der Republica, man müsse sich vom Gedanken verabschieden, dass es nur gute Geldgeber gibt. Fast alle Zeitungen seien von Anzeigen, Mäzen oder Stiftungen abhängig.
youtube.com (61-Min-Video, Zitat ab Min 29)

"Spiegel" startet Planestream, ein Netflix für Flugzeug-Gucker.

Spiegel-Gruppe schickt ein Netflix für Flugzeug-Fans auf die Startbahn: Planestream bündelt Videos und Live-Inhalte rund um die Luftfahrt. Das Monatsabo kostet nach einem Gratismonat 6,99 Euro, in Full-HD-Auflösung 11,99 Euro. Planestream produziert selbst und sammelt u.a. Spiegel-TV-Reportagen und Videos von Cockpit-Mitflügen. Der Streaming-Dienst ist Teil der Spiegelverlag-Tochter Media2Grow.
spiegel.de, planestream.de

"Sächsische Zeitung" zieht eine Paywall hoch.

Sächsische Zeitung führt schrittweise eine Paywall ein, schreibt flurfunk-dresden.de. Demnach will die Lokalzeitung Einnahmen im Netz vor allem über Inhalte generieren und die Reichweite in den Hintergrund rücken. Einen festen Stichtag oder Zeitplan soll es noch nicht geben. Chefredakteur Uwe Vetterick sagt, die Perspektiven für Print seien absehbar – noch habe das Blatt aber Spielraum zu handeln.
flurfunk-dresden.de

Sky will sich als Plattform für weitere Partner öffnen.

Sky könnte neben Netflix noch weitere Dienste auf seiner Plattform Sky Q integrieren, deutet Vorstandschef Carsten Schmidt an. Kunden sollten die Plattform nicht verlassen müssen, wenn sie Unterhaltung suchen. Schmidt will Sky "jünger, weiblicher, urbaner" machen und definiert den Sender nicht mehr über Fußball – etwas unfreiwillig, weil Sky zuletzt Übertragungsrechte verlor.
"Süddeutsche Zeitung", S. 25 (Paid), turi2.de (Background)

Plattform Sky Q startet Anfang Mai.

Sky startet seine Plattform Sky Q am 2. Mai in Deutschland und Österreich. Teil der Plattform werden Netflix und die Mediatheken von ARD und ZDF. Wie bei anderen Streaming-Portalen sollen Kunden Serien über Geräte hinweg dort weiterschauen können, wo sie zuvor aufgehört haben. Pro Account sind drei Fernseher und zwei Mobilgeräte erlaubt. Im Laufe des Jahres sollen eine eigene Soundbox und Sprachsteuerung das Angebot ergänzen.
horizont.net, dwdl.de

"Handelsblatt"-Chefredakteur Sven Afhüppe hat den digitalen Durchbruch vor Augen.

Handelsblatt plant bis Jahresende, mehr Digital- als Print-Abonnenten zu bedienen. Chefredakteur Sven Afhüppe sieht die App als Treiber für die digitale Auflage. Im 4. Quartal 2017 kam das "Handelsblatt" auf 44,6 % E-Paper-Anteil bei den Abos. Afhüppe verspricht, Print-Fans auch künftig nicht als Kunden zweiter Klasse zu behandeln.
medienpolitik.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Handelsblatt"-Chef Sven Afhüppe im Strategie-Gespräch.

Zitat: Dorothee Bär verspricht Gra­tis-Wlan bei Bundesbehörden.

"Als Kind habe ich frü­her auf einer Berg­hüt­te als erstes nach Limo und Pom­mes gefragt, die Kin­der heu­te fra­gen zuerst nach WLAN."

Digital-Staatsministerin Dorothee Bär will auf heutige Ansprüche reagieren und verspricht den Bürgern im "BamS"-Interview Gra­tis-Wlan bei Bun­des­be­hör­den.
"Bild am Sonntag", S. 4 (Paid), bams.de (Vorabmeldung)

Weitere Zitate aus dem Interview:
"Schü­ler brau­chen heu­te vor allem drei Din­ge: ein Tablet, ihre Sport­sa­chen und das Schul­brot."

"Ich hat­te bis zum Abitur den schwe­ren Diercke-Welt­at­las aus den 80er Jah­ren. Dar­in gab es noch zwei Deutsch­lands, ein Jugo­sla­wi­en und eine Sowjet­uni­on. Bes­ser die Schü­ler lesen Goe­thes Faust auf dem Tablet als irgend­ei­nen Schund auf Papier."


"Alle Behör­den müs­sen alle Dienst­leis­tun­gen auch digi­tal anbie­ten – rund um die Uhr. Das will ich in die­ser Wahl­pe­ri­ode durch­set­zen."